Gandavyuha-Sutra(Siksananda): Unterschied zwischen den Versionen
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Zu dieser Zeit betrat Sudhana das tiefgründige und befreiende Tor des wundersamen Klangs des Bodhisattva, und seine Praxis schritt voran. | |||
Er begab sich zum Wohnsitz der Nachtgöttin, die von Millionen Nachtgöttinnen umgeben war, und sah sie auf einem Löwenthron aus wundersamen Juwelen in einem Pavillon duftender Bäume sitzen, der mit unzähligen Schätzen geschmückt war. Da verneigte sich Sudhana vor ihr, faltete die Hände vor ihr und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet oder wie man Allwissenheit erlangt. Ich bitte Dich inständig, mir dies zu erklären!“ | |||
Der Nachtgott sagt: | |||
„Guter Mann! In dieser Saha-Welt, wenn die Sonne untergegangen und die Lotusblumen verblüht sind und alle Menschen ihre Besichtigungen beendet haben, sehen sie allerlei Wesen an allen Orten – Berge, Flüsse, Städte und Felder –, die alle zu ihren Wohnstätten zurückkehren möchten. Ich werde sie heimlich beschützen und sie auf den rechten Weg führen, damit sie ihre Orte erreichen und eine friedliche Nacht verbringen können.“ | |||
„Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die in ihrer Blütezeit der Schönheit verfallen, hochmütig und zügellos sind und den fünf Begierden frönen, werde ich ihnen die Zeichen des Alters, der Krankheit und des Todes zeigen, damit sie Furcht empfinden und alles Böse aufgeben. Ich werde auch verschiedene gute Wurzeln preisen und sie dazu anregen, diese zu pflegen: den Geizigen werde ich die Großzügigkeit preisen; den Gebrochenen die reinen Gebote; den Zornigen werde ich großes Mitgefühl lehren; den Boshaften Geduld; den Faulen zur Fleißigkeit; den Zerstreuten zur Meditation; denen, die in böser Weisheit verweilen, werde ich Prajna lehren; denen, die sich am Hinayana erfreuen, werde ich das Mahayana nahebringen; denen, die sich an den verschiedenen Bereichen der drei Welten erfreuen, werde ich die Vollkommenheit des Bodhisattva-Anstrebens nahebringen; wenn es fühlende Wesen gibt, die …“ Wesen, deren Verdienst und Weisheit gering sind, die durch verschiedene karmische Verstrickungen unterdrückt und behindert werden, werde ich dazu führen, in der Kraftvollkommenheit des Bodhisattva zu verweilen; wenn es fühlende Wesen gibt, deren Geist dunkel ist und denen es an Weisheit mangelt, werde ich sie dazu führen, in der Weisheitsvollkommenheit des Bodhisattva zu verweilen.“ | |||
„Guter Mann! Ich habe bereits das Tor der Befreiung des Bodhisattva erreicht, das mit großer Freude und Licht erfüllt ist.“ | |||
Sudhana fragte: „Großer Weiser! Wie steht es um den Stand des Weges zur Befreiung?“ | |||
Der Nachtgott sagt: | |||
„Guter Mensch! Durch das Erreichen dieser Befreiung kann man die geschickten Mittel und die Weisheit des Tathagata erkennen, die alle fühlenden Wesen umfassend einschließen. Wie geschieht diese umfassende Einschließung? Guter Mensch! Alle Freuden, die fühlende Wesen erfahren, sind der majestätischen Kraft des Tathagata zu verdanken, ihrem Gehorsam gegenüber den Lehren des Tathagata, ihrer Umsetzung seiner Worte, ihrem Lernen seines Verhaltens, ihrem Schutz durch den Tathagata, ihrer Beschreitung des vom Tathagata besiegelten Pfades, ihrem Ausbringen seiner tugendhaften Taten, ihrem Vertrauen auf seine Lehren, der Erleuchtung durch seine Weisheit und der Aufnahme seiner reinen karmischen Kraft. Woher ich das weiß? Guter Mensch! Durch das Erreichen dieser Befreiung voller Freude und Licht sehe ich klar den Ozean der Bodhisattva-Praktiken, die vom Tathagata Vairocana, dem Arhat, dem Vollkommen Erleuchteten, praktiziert wurden.“ | |||
„Guter Mensch! Als der Weltverehrte einst ein Bodhisattva war, sah er alle fühlenden Wesen, die an Anhaftung und Selbstbesessenheit festhielten, in der dunklen Kammer der Unwissenheit weilten, sich im dichten Wald der verschiedenen Ansichten verirrten, von Gier und Liebe gefesselt, von Zorn verdorben, von Täuschung verwirrt und von Geiz und Neid verstrickt waren, gefangen im Kreislauf von Geburt und Tod, arm und leidend, unfähig, Buddhas und Bodhisattvas zu begegnen. Als er dies sah, erhob er sich mit großem Mitgefühl, um den fühlenden Wesen zu helfen. Er gelobte, alle Arten kostbarer Ressourcen zu erlangen, um den Geist der fühlenden Wesen zu bereichern; er wünschte, dass alle fühlenden Wesen über ausreichende Lebensnotwendigkeiten verfügten, nichts fehlte, frei von Anhaftung an alle Dinge, frei von Gier nach allen Umständen, frei von Geiz gegenüber allem Besitz, frei von Hoffnung auf irgendeine Belohnung und frei von Neid auf jeglichen Ruhm oder Glück.“ Das Bestreben ist, in jeder Hinsicht und unter allen Umständen frei von Täuschung zu sein; Die wahre Natur des Dharma zu erkennen; alle fühlenden Wesen zu schützen; tief in den Strudel des gesamten Dharma einzutauchen; allen fühlenden Wesen in gleicher Weise großes Mitgefühl entgegenzubringen; allen fühlenden Wesen mit großem Mitgefühl und geschickten Mitteln zu helfen; alle fühlenden Wesen mit dem großen Dharma zu durchdringen; den Berg der Leiden und Hindernisse aller fühlenden Wesen mit dem Vajra der großen Weisheit zu durchbrechen; die Freude und das Glück aller fühlenden Wesen zu mehren; allen fühlenden Wesen höchstes Glück zu wünschen; alle Schätze nach ihren Wünschen über alle fühlenden Wesen zu verteilen; alle fühlenden Wesen mit gleich geschickten Mitteln reifen zu lassen; alle fühlenden Wesen mit heiligem Reichtum zu sättigen; und allen fühlenden Wesen zu wünschen, dass sie letztendlich die Früchte der zehn Kräfte und der Weisheit erlangen. | |||
„Wer einen solchen Geist erweckt, erlangt die Kraft eines Bodhisattva und vollbringt große, wundersame Wandlungen; er durchdringt das Dharma-Reich und das Reich des leeren Raums und lässt alle Bedürfnisse auf alle fühlenden Wesen herabregnen, erfüllt ihre Wünsche und schenkt ihnen Freude, ohne Reue oder Geiz, ohne Unterbrechung oder Aufhören. Durch dieses wirksame Mittel umarmt man alle fühlenden Wesen, lehrt und lässt sie reifen, sodass sie alle dem Leiden von Geburt und Tod entfliehen können, ohne nach Belohnung zu streben; man reinigt die kostbaren Geister aller fühlenden Wesen und bewirkt, dass sie dieselbe gute Wurzel wie alle Buddhas hervorbringen, wodurch der Ozean aller Weisheit und allen Verdienstes wächst.“ | |||
„So lässt der Bodhisattva in jedem Gedanken alle fühlenden Wesen reifen, reinigt in jedem Gedanken alle Buddha-Welten, durchdringt in jedem Gedanken alle Dharma-Bereiche, durchdringt in jedem Gedanken das gesamte Universum, durchschreitet in jedem Gedanken alle drei Zeiten, vollendet und bezwingt in jedem Gedanken die Weisheit aller fühlenden Wesen, dreht in jedem Gedanken beständig alle Dharma-Räder, schenkt allen fühlenden Wesen beständig den Pfad der Weisheit, manifestiert in jedem Gedanken vor allen fühlenden Wesen in allen Welten verschiedenster Art alle Buddhas und erlangt in allen zukünftigen Zeitaltern vollkommene Erleuchtung, kultiviert in jedem Gedanken in allen Welten und Zeitaltern den Pfad des Bodhisattva, ohne dualistische Gedanken zu erzeugen. Das heißt: Er durchdringt alle weiten Weltmeere und alle Arten von Welten, Welten mit verschiedenen Grenzen, Welten mit verschiedenen Verzierungen, Welten verschiedener Natur, Welten verschiedener Formen, Welten verschiedener Verteilungen, einige Die Welten sind sowohl befleckt als auch rein, manche Welten sind sowohl rein als auch befleckt, manche Welten sind immer befleckt, manche Welten sind immer rein, manche sind klein oder groß, manche sind grob oder fein, manche sind aufrecht oder seitlich, manche sind bedeckt oder umgedreht; in all diesen Welten, in jedem Gedanken, wird der Pfad des Bodhisattva beschritten, die Stellung des Bodhisattva eingenommen, die Kraft des Bodhisattva manifestiert und die Körper aller Buddhas der drei Zeiten manifestieren sich ebenfalls, wodurch es allen fühlenden Wesen ermöglicht wird, gemäß ihrem Geist zu erkennen und zu sehen.“ | |||
„Guter Mann! In früheren Leben, als Vairocana Tathagata den Bodhisattva-Pfad auf diese Weise beschritt, sah er fühlende Wesen, die kein Verdienst erwarben, denen es an Weisheit mangelte, die an sich selbst und dem, was ihnen gehört, gebunden waren, von Unwissenheit verblendet waren, die nicht richtig dachten, falschen Ansichten verfielen, Ursache und Wirkung nicht verstanden, leidvollem Karma folgten, in den tiefen Abgrund von Geburt und Tod stürzten und unzählige Arten von Schmerzen erlitten. Er erweckte großes Mitgefühl, praktizierte alle Paramitas, pries und lobte die festen Wurzeln der Güte für alle fühlenden Wesen, sodass sie in Frieden verweilen konnten, frei vom Leiden von Geburt, Tod und Armut, und die Methoden des Verdienstes und der Weisheit fleißig kultivieren konnten, um den Pfad zu beschreiten; er erklärte ihnen die verschiedenen Tore von Ursache und Wirkung, erklärte, dass karmische Vergeltung nicht widersprüchlich ist, und erklärte …“ Im Moment des Erreichens der Erleuchtung erklärt er allen fühlenden Wesen das Verlangen nach Befreiung und allen Ländern der Wiedergeburt, sodass sie … die Linie der Buddhaschaft fortzuführen, alle buddhistischen Lehren zu schützen und alles Übel zu meiden; er preist auch den Dharma, der auf dem Weg zur Allwissenheit hilft und alle fühlenden Wesen erfreut, den Dharma zu praktizieren, der alles universell umfasst, die Praxis der Allwissenheit zu erwecken, die Paramitas der großen Bodhisattvas zu kultivieren, den Ozean der tugendhaften Wurzeln der Allwissenheit zu mehren, alle heiligen Schätze zu erfüllen, das Tor der Buddhaschaft zu betreten, unermessliche geschickte Mittel zu erlangen, die majestätische Tugend des Tathagata zu bezeugen und in der Weisheit des Bodhisattva zu verweilen. | |||
Sudhana fragte: "Wie lange ist es her, dass der Heilige den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erweckt hat?" | |||
Der Nachtgott sagt: | |||
„Guter Mensch! Dieser Ort ist schwer zu glauben, schwer zu erkennen, schwer zu verstehen, schwer zu betreten und schwer zu erklären. Er übersteigt das Verständnis aller Wesen der Welt und sogar der Zwei Fahrzeuge. Nur jene, die unter dem Schutz der göttlichen Kraft aller Buddhas stehen, von tugendhaften Freunden umarmt werden, die höchste Verdienste angesammelt haben, deren Wünsche rein sind, frei von Minderwertigkeit, Befleckung und Schmeichelei, die die strahlende Weisheit der universellen Erleuchtung erlangt haben, deren Geist zum Wohle aller fühlenden Wesen erweckt wurde, deren Geist immun gegen alle Leiden und Dämonen ist, die ihren Geist erweckt haben, um Allwissenheit zu erlangen, die sich nicht an den Freuden von Geburt und Tod ergötzen, die die wundersamen Freuden aller Buddhas suchen, die das Leiden aller fühlenden Wesen auslöschen können, die den Ozean aller Buddha-Verdienste kultivieren können, die die wahre Natur aller Dharmas betrachten können und die …“ „Wer vollkommen reinen Glauben und reines Verständnis besitzt, kann alles transzendieren …“ Wer die Ströme von Geburt und Tod durchlebt, kann in den Ozean der Weisheit aller Tathagatas eintauchen, entschlossen die höchste Dharma-Stadt erreichen, mutig in das Reich der Tathagatas eintreten, rasch die Positionen aller Buddhas erlangen, augenblicklich alle Weisheit und Macht erlangen und die zehn Kräfte vollends beherrschen; ein solcher Mensch kann dies ertragen, betreten und verstehen. Warum? Weil dies das Reich der Tathagata-Weisheit ist, das selbst Bodhisattvas nicht begreifen können, geschweige denn andere fühlende Wesen! Doch nun, durch die Kraft des Buddha, im Wunsch, die Geister fügsamer und wandelbarer fühlender Wesen rasch zu reinigen und jenen, die gute Wurzeln entwickeln, die Freiheit des Geistes zu ermöglichen, werde ich es euch gemäß euren Fragen erklären.“ | |||
Zu jener Zeit wollte die Nachtgöttin, die alle Blüten der Bäume verbreitete, deren Bedeutung noch einmal verdeutlichen und das Reich der Tathagatas der drei Zeiten betrachten und sprach in Versen: | |||
„Deine Frage, Sohn Buddhas, betrifft die tiefgründige Sphäre der Buddhaschaft.“ | |||
Die Anzahl der Kalpas ist unermesslich und kann nicht vollständig beschrieben werden. | |||
Nicht Gier, Zorn oder Unwissenheit, sondern Stolz und Verblendung vernebeln es. | |||
Solche Wesen sind in der Lage, Buddhas wundersamen Dharma zu erkennen. | |||
Es ist nicht so, dass ich Geiz und Neid hege, noch dass ich Schmeichelei und Betrug in mir trage, noch dass ich irgendwelche anderen unreinen Absichten besitze. | |||
Obwohl man von Leiden und Karma umgeben ist, kann man dennoch den Bereich der Buddhaschaft erkennen. | |||
Nicht an Aggregate und Bereiche gebunden, noch die Existenz eines Körpers in Betracht ziehend, | |||
Wer umgekehrte Dinge sieht und denkt, kann verstehen, was der Buddha erkannt hat. | |||
Das Reich Buddhas ist ruhig, rein in seiner Natur und frei von Diskriminierung. | |||
Diejenigen, die nicht an die Existenz gebunden sind, können das Wesen dieses Dharma erkennen. | |||
Geboren in eine Familie von Buddhas, beschützt von den Buddhas. | |||
Wer die Lehren Buddhas befolgt, erlangt die Weisheit. | |||
Verweile bei tugendhaften Lehrern, erfreue dich an reinen und unschuldigen Lehren. | |||
Strebt eifrig nach der Kraft aller Buddhas und freut euch beim Hören dieses Dharma. | |||
Ein reiner und unvoreingenommener Geist gleicht der unermesslichen Leere. | |||
Die Lampe der Weisheit vertreibt alle Dunkelheit; das ist das Reich jenseits. | |||
Mögen alle Wesen auf der Welt mit großem Mitgefühl umhüllt sein. | |||
Alle sind gleich; das ist ihr Bereich. | |||
Freude ist frei von Anhaftung; alles kann losgelassen werden. | |||
Alle Wesen gleich zu behandeln, ist ihr Seinszustand. | |||
Ein reiner Geist ist frei von allem Bösen und letztlich frei von Reue. | |||
Das Befolgen der Lehren aller Buddhas ist das Ziel. | |||
Das Wesen der Phänomene und die Keime allen Karmas verstehen, | |||
Wenn der Geist ungestört ist, dann ist das der Zustand des Seins. | |||
Seid mutig und fleißig in euren Bemühungen und bleibt standhaft in eurem Entschluss. | |||
Kultiviere fleißig allwissende Weisheit; das ist ihr Bereich. | |||
Sein Geist verweilt in stiller Samadhi, letztlich kühl und frei von Hitze und Leiden. | |||
Nachdem er die Ursachen des Ozeans der Allwissenheit erforscht hat, erlangt dieser Erleuchtete die Befreiung. | |||
Wer das wahre Wesen aller Dinge vollständig erfasst hat, taucht tief in die grenzenlose Welt des Dharma ein. | |||
Die Weisheit dessen, der die Befreiung bringt, kommt allen fühlenden Wesen zugute, die dadurch unweigerlich gerettet werden. | |||
Wer die wahre Natur aller Wesen erkannt hat, ist nicht länger an den Ozean der Existenz gebunden. | |||
Wie ein Schatten, der im Wasser des Herzens erscheint, so ist dies die Befreiung dessen, der dem rechten Weg folgt. | |||
Entstanden aus den zweckmäßigen Gelübden aller Buddhas der drei Zeiten, | |||
Durch fleißiges Üben über unzählige Äonen hinweg ist dies die Befreiung von Samantabhadra. | |||
Er durchschreitet die Tore aller Dharma-Reiche und sieht alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen. | |||
Es zeigt sich auch, dass der Kreislauf von Zerstörung und Verfall stattfindet, der Geist aber letztendlich keine Unterscheidung trifft. | |||
In jedem einzelnen Staubkorn im Dharma-Bereich kann man den Tathagata unter dem Bodhi-Baum sitzen sehen. | |||
Das Erreichen der Erleuchtung und die Transformation aller Wesen – das ist die Befreiung durch ungetrübte Sicht. | |||
Über unzählige Zeitalter hinweg wirst du dich tugendhaften Lehrern nähern und ihnen Opfergaben darbringen. | |||
Auf der Suche nach dem wahren Dharma zum Wohle aller Wesen, erinnere ich mich, nachdem ich ihn gehört habe, unvergesse ihn nicht. | |||
Das unermessliche Reich von Vairocana ist grenzenlos, unermesslich und unvorstellbar. | |||
Ich spreche zu euch durch die Kraft Buddhas, damit euer Geist gereinigt werde. | |||
„Guter Mensch! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits des Staubs des Weltenmeeres, existierte ein Weltenmeer namens: Allumfassend strahlender, wahrer Gold-Mani-Berg. In diesem Weltenmeer erschien ein Buddha namens: Allumfassend erleuchtender Dharma-Weisheitsberg, stiller und majestätischer König. Guter Mensch! Als dieser Buddha den Pfad des Bodhisattva beschritt, reinigte er jenes Weltenmeer. In diesem Weltenmeer gab es Welten so zahlreich wie die Staubpartikel des Weltenmeeres; in jeder Welt gab es Welten so zahlreich wie die Staubpartikel des Weltenmeeres; in jeder Welt erschien ein Tathagata; in jedem Tathagata sprach er Sutras so zahlreich wie die Staubpartikel des Weltenmeeres; in jedem Sutra verkündete er Bodhisattvas so zahlreich wie die Staubpartikel der Buddha-Länder, offenbarte ihnen verschiedene göttliche Kräfte, erklärte ihnen verschiedene Dharma-Tore und befreite unzählige fühlende Wesen.“ | |||
„Guter Mann! In der Welt des Mani-Berges aus universellem Licht und wahrem Gold existiert eine Welt namens Universelles Zierbanner. In dieser Welt gibt es eine Welt namens Universelles Licht aller Schatzfarben, deren Körper der Mani-König ist, der das Bild aller Buddhas verkörpert und die Form einer himmlischen Stadt hat. Der Mani-König, der das Bild des Bodhimanda aller Tathagatas verkörpert, bildet ihre untere Grenze und weilt auf dem Meer aller Schatzblumen, wo Reinheit und Unreinheit vermischt sind. In dieser Welt gibt es vier Kontinente, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, und einer der vier Kontinente, der Universelle Schatzbergbanner, befindet sich in der Mitte. Jeder der vier Kontinente ist 100.000 Yojanas lang und breit und beherbergt 10.000 große Städte. In Jambudvipa befindet sich die königliche Hauptstadt namens Feste und Wundersame Schatz-Zierwolkenlampe, die von 10.000 großen Städten umgeben ist [ 1 ] . Wenn die Menschen von In Jambudvipa existierte 10.000 Jahre lang ein König namens Universeller Dharma-Klang-Vollkommener Baldachin, der 500 Minister, 60.000 Konkubinen und 700 Prinzen hatte; alle Prinzen waren schön, tapfer und mächtig. Zu jener Zeit verbreiteten sich die Macht und Tugend des Königs in ganz Jambudvipa, und es gab keine Feinde. | |||
„Zu jener Zeit, als das Kalpa der Welt sich dem Ende zuneigte, entstanden die fünf Verunreinigungen. Alle Menschen hatten ein kurzes Leben, wenig Reichtum, ein hässliches Aussehen, mehr Leid als Glück, pflegten die zehn Tugenden nicht und widmeten sich bösen Taten. Sie waren zornig und streitsüchtig, beleidigten einander, trennten sich von ihren Familien, beneideten andere um ihren Ruhm und ihre Schönheit und jagten gierig und unvernünftig ihren Begierden nach. Deshalb kamen Wind und Regen zu spät, die Ernten fielen aus, Gärten, Gras und Bäume verdorrten, die Menschen verarmten, und es gab viele Seuchen. Sie irrten in alle Richtungen umher, nirgends Halt, und alle umringten die große Stadt des Königs, unzählige Hunderte von Millionen von ihnen, die lautstark schrien; einige hoben die Hände, einige falteten die Handflächen, einige warf sich zu Boden, einige schlugen sich an die Brust, einige beugten die Knie und heulten, einige sprangen auf und schrien …“ Lautstark; ihr Haar war zerzaust, ihre Kleider zerfetzt und ihre Haut rissig. Ihre Gesichter waren aschfahl, doch sie wandten sich an den König: „Eure Majestät! Eure Majestät! Wir sind arm und mittellos, hungern und dursten, frieren und sind krank, schwach und gebrechlich, gequält von unzähligen Leiden. Unser Leben neigt sich dem Ende zu, wir haben niemanden, auf den wir uns verlassen können, niemanden, an den wir uns wenden können. Wir sind heute zu Eurer Majestät gekommen, denn ich sehe Eure Majestät Güte und Weisheit, und in Eurer Majestät ersehnen wir, in Frieden und Glück geboren zu werden, geliebt zu werden, zu leben, umarmt zu werden, Schätze zu erhalten, eine Fähre zu finden, einen Weg zu entdecken, ein Boot zu finden, eine Schatzinsel zu sehen, Reichtum zu erlangen und in den himmlischen Palast aufzusteigen.“ | |||
„Zu jener Zeit vernahm der Große König diese Worte, erlangte eine Million Asamkhya Kalpas tiefen Mitgefühls und sprach in ungeteilter Betrachtung zehn Worte tiefen Mitgefühls. Welche sind diese zehn? Sie lauten: ‚Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Gefallen in den bodenlosen Abgrund von Geburt und Tod; wie kann ich euch schnell erretten und euch befähigen, im Reich der Allwissenheit zu verweilen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Belagert von allen Leiden; wie kann ich euch beschützen und euch befähigen, in allen tugendhaften Taten zu verweilen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Erschrocken von Geburt, Alter, Krankheit und Tod; wie kann ich euch Zuflucht gewähren und euch befähigen, dauerhaften Frieden für Geist und Körper zu erlangen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ständig bedrückt von den Ängsten der Welt; wie kann ich euch beschützen und beistehen und euch befähigen, auf dem Pfad der Allwissenheit zu verweilen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ohne das Auge der Weisheit, ständig zweifelnd an der Sicht des Allwissenden‘“ „Selbst.“ Wie kann ich, von Täuschung verhüllt, sie wirksam führen, den Schleier des Zweifels zu lüften und die Wahrheit zu erkennen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ständig von Unwissenheit und Dunkelheit verblendet, wie kann ich wie eine helle Fackel wirken, die die Stadt der Allwissenheit erleuchtet? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ständig von Geiz, Neid, Schmeichelei und Betrug befleckt, wie kann ich sie erleuchten und ihnen ermöglichen, den reinen Dharma-Körper zu erlangen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Lange im Ozean von Geburt und Tod treibend, wie kann ich sie alle erlösen und sie zum anderen Ufer des Bodhi führen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ihre Fähigkeiten sind widerspenstig und schwer zu bändigen, wie kann ich sie zähmen und sie mit der göttlichen Kraft aller Buddhas ausstatten? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Wie Blinde und Taube, die den Weg nicht sehen können, wie kann ich sie führen und sie durch das Tor der Allwissenheit leiten? | |||
Nach diesen Worten schlug er die Trommel und verkündete: „Ich segne nun alle fühlenden Wesen, damit all ihre Bedürfnisse vollkommen gestillt würden.“ Der Erlass wurde sogleich verkündet. [ 3] In ganz Jambudvipa öffneten alle Städte und Dörfer , ob groß oder klein, ihre Schatzkammern und verteilten an den Wegkreuzungen verschiedene Güter. Dazu gehörten: Gold, Silber, Lapislazuli, Mani-Juwelen, Kleidung, Nahrung, Blumen, Weihrauch, Girlanden, Paläste, Häuser, Betten und Bettzeug; ein großes, strahlendes, mit Mani-Juwelen besetztes Banner, dessen Licht, wenn es den Körper berührte, Frieden und Trost spendete; Medizin gegen alle Krankheiten; verschiedene kostbare Gefäße mit verschiedenen Schätzen, Vajra-Gefäße mit Weihrauch und kostbare Weihrauchgefäße mit verschiedenen Gewändern; Wagen, Streitwagen, Banner und Baldachine. Alle lebensnotwendigen Dinge wurden aus den Schatzkammern verschenkt. Darüber hinaus wurden alle Dörfer, Städte, Berge, Wälder, Ehefrauen, Kinder, Verwandte und sogar königliche Throne verschenkt; Kopf, Augen, Ohren, Nase, Lippen, Zunge, Zähne, Hände, Füße, Haut, Fleisch, Herz, Nieren, Leber und Lunge – alles Innere und Äußere – wurde aufgegeben. | |||
„Ihre massive, wundersam geschmückte, von Wolken erleuchtete Stadt besitzt an ihrer Ostseite ein Tor, das den Namen „Licht des Mani-Berges“ trägt. Jenseits dieses Tores befindet sich ein Platz für Almosen. Der Boden ist weitläufig, sauber und eben, ohne Gruben, Dornen oder Kies. Alles dort ist aus wundersamen Juwelen gefertigt, mit kostbaren Blumen übersät und duftend nach verschiedenen Weihrauchsorten. Kostbare Lampen brennen, und duftende Wolken erfüllen den Himmel. Unzählige kostbare Bäume stehen in ordentlichen Reihen, bedeckt mit unzähligen Blumen- und Duftnetzen. Unzählige Musikinstrumente erklingen unaufhörlich mit wundersamen Klängen. All dies ist mit wundersamen Juwelen geschmückt und ist allein das Ergebnis des reinen Karmas der Bodhisattvas.“ | |||
„In dieser Versammlung stand ein Löwenthron, dessen Sockel aus zehn Juwelen bestand, umgeben von zehn juwelenbesetzten Geländern und zehn Arten juwelenbesetzter Bäume. Darunter ruhte ein Vajra-Rad, getragen von Drachen- und Götterbildern aus allerlei Juwelen. Der Thron war mit unzähligen Juwelen geschmückt, Banner und Wimpel waren eingestreut, und Netze bedeckten ihn. Unzählige duftende Wolken juwelenbesetzten Weihrauchs stiegen auf, und überall waren juwelenbesetzte Gewänder verteilt. Hunderttausende von Musikstücken erklangen unaufhörlich in wunderschönen Klängen. Darüber spannte sich ein juwelenbesetzter Baldachin, der unaufhörlich unzählige juwelenbesetzte Flammen ausstrahlte, so hell und rein wie das Gold von Jambudvipa. Er war mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt, von denen Girlanden herabhingen, und mit juwelenbesetzten Gürteln geschmückt. Verschiedene juwelenbesetzte Glocken erklangen unaufhörlich melodisch und ermutigten alle Wesen, tugendhafte Taten zu vollbringen. Zu jener Zeit saß der große König auf dem Löwenthron; er war von anmutiger Schönheit und voller Pracht.“ Er trug die Zeichen eines Menschen, und seine Krone war aus strahlenden, wundersamen Juwelen gefertigt. Sein Körper war unverwundbar, und jedes Glied war vollkommen geformt. Er war von der Natur Samantabhadras, in die königliche Familie hineingeboren und frei in Reichtum und Dharma. Er besaß ungetrübte Beredsamkeit und klare Weisheit. Er regierte das Land, und niemand widersetzte sich seinen Geboten. | |||
„Zu jener Zeit kamen unzählige Wesen aus Jambudvipa – aus verschiedenen Ländern, Völkern, mit unterschiedlichem Aussehen, Kleidung, Sprache und Wünschen – zu dieser Versammlung, um den König zu sehen, und alle sagten: ‚Dieser König ist ein Mann von großer Weisheit, ein Berg Sumeru voller Segen, ein Mond des Verdienstes, der die Gelübde eines Bodhisattva befolgt und unermessliche Großzügigkeit übt.‘ Als der König dann die Bittsteller sah, empfand er Mitgefühl, Freude, Respekt, Freundschaft, Weite, Kontinuität, Fleiß, Nicht-Rückschritt, Großzügigkeit und allumfassendes Mitgefühl.“ | |||
„Guter Mann! Als jener König damals die Bettler sah, war sein Herz für einen kurzen Augenblick von großer Freude erfüllt; selbst wenn die Könige des Trayastrimsa-Himmels, des Yama-Himmels und des Tusita-Himmels hunderttausende Milliarden Nayutas von Äonen lang Glückseligkeit genossen, wäre dies nicht vergleichbar. Das Glück, das der König des Suvarnaprabha-Himmels unzählige Äonen lang genoss, das Glück, das der König des Ishvara-Himmels unermessliche Äonen lang genoss, das Glück, das der König des Brahma-Himmels grenzenlose Äonen lang genoss, die himmlische Musik, die der König des Abhasvara-Himmels unvorstellbare Äonen lang genoss, die himmlische Musik, die der König des Subhakarasimha-Himmels endlose Äonen lang genoss, und die friedvolle Glückseligkeit, die der König des Reinen Wohnorts unermessliche Äonen lang genoss – nichts davon kann damit verglichen werden.“ | |||
"Guter Mann! Genau wie ein gütiger und pflichtbewusster Mann, der eine Katastrophe in der Welt erlebt hat und seine Eltern, seine Frau, seine Kinder, seine Brüder und Schwestern verloren hat, ihm plötzlich auf einer einsamen Straße begegnet und, als er ihn sieht und tröstet, von unendlicher Zuneigung erfüllt wird, so empfindet auch der König, als er denjenigen sieht, der gekommen ist, um ihn zu suchen, Freude in seinem Herzen." | |||
„Guter Mann! Damals wuchs durch tugendhafte Lehrer sein Verlangen nach Buddhaschaft, seine Fähigkeiten wurden vervollkommnet, sein Glaube geläutert und seine Freude vollkommen. Warum? Dieser Bodhisattva übt fleißig alle Praktiken, strebt nach Allwissenheit, möchte allen fühlenden Wesen zum Wohle gereichen, die unermessliche Glückseligkeit des Bodhi erlangen, gibt alle unheilsamen Gedanken auf, erfreut sich unablässig daran, alle heilsamen Wurzeln zu vertiefen, möchte alle fühlenden Wesen beschützen, erfreut sich unablässig daran, den Pfad des Sarvajna zu beschreiten, erfreut sich unablässig daran, den Dharma der Allwissenheit zu praktizieren, erfüllt die Wünsche aller fühlenden Wesen, tritt in den Ozean aller Buddha-Verdienste ein, durchbricht den Berg aller dämonischen Leiden und Hindernisse, folgt allen Lehren aller Tathagatas, wandelt auf dem ungehinderten Pfad der Allwissenheit, ist bereits tief in den Strom der Allwissenheit eingedrungen, alle Ströme des Dharma sind ihm stets gegenwärtig, seine großen Gelübde sind …“ Unerschöpflich, ist er ein großer Mann, weilt im Dharma eines großen Mannes, sammelt den gesamten universellen Schatz an Güte an, ist frei von allen Anhaftungen, ist durch keine weltlichen Bereiche befleckt und kennt die Natur aller Dharmas als leeren Raum.“ | |||
„Betrachte die Bettler wie deine Söhne, deine Eltern, deinen Segen, deine Einzigartigkeit, deine Güte, deine Standhaftigkeit, deinen Lehrer und deinen Buddha. Unterscheide nicht nach Herkunft, Rasse oder Aussehen; wo immer sie kommen, erfülle ihre Wünsche mit großem Mitgefühl, unparteiisch und ohne Hindernisse, indem du allen gibst und ihre Bedürfnisse erfüllst: Gib denen zu essen, die darum bitten; gib denen Kleidung, die darum bitten; gib denen Weihrauch und Blumen; gib denen Girlanden und Baldachine; und gib allen Wesen Banner, Girlanden, Paläste, Gärten, Elefanten, Pferde, Wagen, Betten, Bettzeug, Gold, Silber, Mani-Juwelen, alle Arten von kostbaren Schätzen, alle Schatzkammern sowie ihre Familien, Städte und Dörfer.“ | |||
„Damals gab es in dieser Versammlung eine ältere Frau namens Bao Guangming, die von sechzig jungen Mädchen begleitet wurde. Sie waren schön und anmutig, und alle Menschen sahen sie gern. Ihre Haut war golden, ihre Augen und Haare dunkelblau, und sie verströmten einen wundervollen Duft. Sie sprachen Sanskrit und waren mit den schönsten Juwelen geschmückt. Sie waren stets demütig und ihre Achtsamkeit ungetrübt. Sie begegneten ihren Lehrern und Älteren mit Würde und Respekt. Sie hielten sich stets an die rechtschaffenen und tiefgründigen Praktiken. Sie erinnerten sich an den Dharma, den sie gehört hatten, und vergaßen ihn nie. Ihre guten Wurzeln aus vergangenen Leben flossen in ihre Herzen. Ihre Herzen waren rein und weit wie der Himmel. Sie schlossen Frieden mit allen Wesen, sahen alle Buddhas oft und strebten nach allwissender Weisheit.“ | |||
„Zu jener Zeit faltete die Frau aus kostbarem Licht, unweit des Königs, ehrfürchtig die Hände und dachte: ‚Ich habe großes Glück! Ich habe großes Glück! Ich habe nun einen großen und tugendhaften Lehrer gesehen.‘ Sie betrachtete den König als einen großen, tugendhaften Lehrer, ein mitfühlendes Wesen, das sie führen und ihr beistehen konnte. Ihr Geist war aufrichtig, und sie empfand große Freude. Sie nahm ihre Juwelen ab und bot sie dem König dar, wobei sie folgendes Gelübde ablegte: ‚Dieser große König ist nun eine Zuflucht für unzählige unwissende Wesen; möge auch ich in Zukunft ihm gleichen. Möge ich all das in diesem großen König erlangen – sein Wissen über den Dharma, die Fahrzeuge, die er trägt, den Pfad, den er beschreitet, seine physische Gestalt, seinen Reichtum und die Versammlung, die er um sich schart –, die grenzenlos, unerschöpflich, unbesiegbar und unzerstörbar sind. Möge ich in Zukunft all dies erlangen. Möge ich wiedergeboren werden, wo immer ich wiedergeboren werde.‘“ | |||
„Damals, als der König wusste, dass dieses Mädchen einen solchen Willen hatte, sagte er zu ihr: ‚Mädchen! Was immer du dir wünschst, werde ich dir geben. Ich verzichte nun auf alles, was ich besitze, damit alle fühlenden Wesen zufrieden sein können.‘“ | |||
„Zu jener Zeit war die Frau des kostbaren Lichts, erfüllt von reinem Glauben, von großer Freude und pries den König in Versen:“ | |||
"Früher, als diese Stadt noch nicht vom König bewohnt war, | |||
Alles ist unangenehm, wie im Reich hungriger Geister. | |||
Alle Lebewesen töten einander, stehlen und frönen der Ausschweifung. | |||
Doppelzüngige Rede, Lügen und boshafte Worte. | |||
Sie begehren den Besitz anderer und hegen Hass und Bosheit. | |||
Falsche Ansichten und böse Taten führen nach dem Tod zur Wiedergeburt in bösen Reichen. | |||
Diese Wesen sind von Unwissenheit verhüllt. | |||
Wer in einem Zustand verkehrter Wahrnehmung verharrt, wird feststellen, dass Dürre den Wasserfluss verhindert. | |||
Weil es nicht rechtzeitig regnete, konnte das gesamte Getreide nicht wachsen. | |||
Das Gras und die Bäume sind alle verdorrt und trocken, und die Quellen sind ausgetrocknet. | |||
Bevor die Herrschaft des Königs etabliert wurde, waren alle Flüsse und Seen ausgetrocknet. | |||
Der Garten ist voller Skelette und sieht aus wie eine trostlose Wildnis. | |||
Der König besteigt den Thron und bringt allen Lebewesen weitreichendes Wohl. | |||
Ölige Wolken bedecken alle Himmelsrichtungen, und überall fällt reichlich Regen. | |||
Der König herrscht über alle Menschen und bestraft jede Tyrannei. | |||
Alle strafrechtlichen Verfolgungen wurden eingestellt, und alle Einsamen waren in Sicherheit. | |||
In der Vergangenheit haben alle Lebewesen einander verletzt und getötet. | |||
Diejenigen, die Blut tranken und Fleisch aßen, haben nun alle Mitgefühl in ihren Herzen. | |||
Früher waren alle Lebewesen arm und hatten kaum Kleidung. | |||
Er suchte Schutz im Gras, abgemagert und hungernd wie ein ausgehungerter Geist. | |||
Mit der Ankunft des Königs wächst auf natürliche Weise Klebreis. | |||
Aus dem Baum wuchsen prächtige Gewänder, die Männer wie Frauen schmückten. | |||
In der Vergangenheit wetteiferten sie um geringe Gewinne und beraubten und plünderten sich gegenseitig auf illegale Weise; | |||
Wir leben jetzt im Überfluss, als würden wir durch den Garten Indras spazieren. | |||
In der Vergangenheit begingen die Menschen böse Taten, und aus ihren unwürdigen Begierden entstand Gier. | |||
Seine Frau und das junge Mädchen waren Misshandlungen und Verfolgung jeglicher Art ausgesetzt. | |||
Nun sehe ich seine Frau, würdevoll und exquisit geschmückt. | |||
Ein von Unreinheiten freier Geist ist wie ein zufriedener Himmel. | |||
In der Vergangenheit sprachen alle Wesen falsch und unwahrhaftig. | |||
Illegale Aktivitäten bringen keinen Nutzen; Schmeichelei dient dazu, die Gunst der Menschen zu gewinnen. | |||
Heute enthalten sich alle Lebewesen jeglicher böser Rede. | |||
Sein Herz ist sanft und seine Sprache fließend. | |||
In der Vergangenheit praktizierten alle Wesen verschiedene böse Methoden. | |||
Eine respektvolle Begrüßung mit gefalteten Händen, für Rinder, Schafe, Hunde und Schweine. | |||
Nachdem ich die wahren Lehren des Königs gehört habe, verstehe ich sie und bin frei von falschen Ansichten. | |||
Wir wissen, dass Leid und Glück Ursachen und Bedingungen haben. | |||
Der König spielte eine wunderschöne Melodie, und alle, die sie hörten, waren begeistert. | |||
Der Klang von Sanskrit und anderen buddhistischen Texten ist unvergleichlich. | |||
Die vielen juwelenbesetzten Baldachine des Königs, die in der weiten Leere wohnen, | |||
Es wird von einem Kristallstamm getragen und ist mit einem Mani-Netz bedeckt. | |||
Die goldene Glocke läutete natürlich, begleitet von der eleganten Stimme Buddhas. | |||
Verbreitet den subtilen Dharma und beseitigt die Illusionen der fühlenden Wesen. | |||
Dann erläuterte er ausführlich die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen. | |||
Durch alle Zeitalter hindurch der Tathagata und sein Gefolge... | |||
Ferner wird der Reihe nach erklärt, dass die letzten zehn Richtungen der Buddha-Länder, | |||
Und in diesem Land alle Tathagatas. | |||
Dann ertönte ein leiser Klang, der das gesamte Gebiet von Jambudvipa durchdrang. | |||
Man sagt, dass es zwischen Menschen und Göttern usw. verschiedene Unterschiede in ihrem Karma gibt. | |||
Nachdem sie dies gehört haben, werden alle Wesen den Schatz ihres Karmas verstehen. | |||
Lass das Böse hinter dir und kultiviere dich fleißig, indem du deine Verdienste der Buddhaschaft widmest. | |||
Der Königsvater erstrahlt in reinem Licht, die Königsmutter leuchtet in Lotuslicht. | |||
Wenn die fünf Trübungen auftreten, sollte einer die Welt regieren. | |||
Es gab dort einst einen riesigen Garten mit fünfhundert Teichen. | |||
Es ist von tausend Bäumen umgeben, jeder einzelne mit Blüten bedeckt. | |||
Am Ufer des Teiches wurde eine Halle mit tausend Säulen errichtet. | |||
Die Geländer und anderen Konstruktionen sind feierlich und vollständig. | |||
In den letzten Tagen entstehen böse Gesetze, und jahrelang regnet es nicht. | |||
Die Teiche und Bäche sind alle ausgetrocknet, und das Gras und die Bäume sind völlig verdorrt. | |||
Vor sieben Tagen zeigten sich bei Wang Sheng erste glückverheißende Zeichen; | |||
Diejenigen, die das alles miterlebt haben, dachten: Die Rettung der Welt muss jetzt kommen. | |||
Um Mitternacht regte sich die Erde auf sechsfache Weise; | |||
Dort gibt es einen kostbaren Teich, in dem das Licht so hell scheint wie die Sonne. | |||
Die fünfhundert Becken sind mit dem Wasser der Verdienste gefüllt. | |||
Selbst verdorrte Bäume treiben neue Zweige aus, und Blüten und Blätter gedeihen prächtig. | |||
Der Pool ist voll, das Wasser strömt überall hin. | |||
Es breitete sich im ganzen Land aus und kam allen zugute. | |||
Kräuter und verschiedene Bäume, Getreide und Nutzpflanzen usw. | |||
Zweige, Blätter, Blüten und Früchte – alles gedeiht prächtig. | |||
Gräben, Hügel und verschiedene andere Orte unterschiedlicher Höhe. | |||
Demnach ist alles Land flach. | |||
Dornen, Kies und allerlei Schmutz, | |||
Mit einem einzigen Gedanken verwandelten sie sich alle in kostbare Edelsteine. | |||
Als alle Wesen dies sahen, freuten sie sich und priesen es. | |||
Sie alle sagten, sie hätten davon profitiert, genau wie sie durstig gutes Wasser getrunken hätten. | |||
Zu jener Zeit verfügte der König des Lichts über ein unermessliches Gefolge. | |||
Sie alle bereiteten ihre kaiserlichen Kutschen vor und besichtigten die verschiedenen Gärten. | |||
Unter den fünfhundert Teichen befindet sich einer mit dem Namen Qingxi. | |||
Oberhalb des Teiches befindet sich die Dharma-Halle, wo mein Vater, der König, residiert. | |||
Der verstorbene König sagte zu seiner Frau: Ich erinnere mich an die Zeit vor sieben Nächten. | |||
Mitten in der Nacht erbebte die Erde, und Licht erschien in ihr. | |||
Zu jener Zeit blühte im Blumenteich eine tausendblättrige Lotusblume. | |||
Das Licht strahlt wie tausend Sonnen und reicht bis zum Gipfel des Berges Sumeru. | |||
Der Stiel ist aus Diamant gefertigt, die Plattform aus Jambudvipa-Gold. | |||
Alle Schätze bilden die Blätter und Blüten, und der erlesene Duft bildet die Staubblätter und Stempel. | |||
König Sheng saß aufrecht in der Lotusposition auf der Blume. | |||
Ihr Erscheinungsbild ist würdevoll und feierlich, und sie werden von den Göttern verehrt. | |||
Der verstorbene König war überglücklich und stieg selbst in den Teich, um Wasser zu schöpfen. | |||
Dies deiner Frau mitteilen: Dein Sohn wird sich riesig freuen. | |||
Schätze strömten hervor, und wundersame Gewänder sprossen aus den kostbaren Bäumen. | |||
Himmlische Musik spielte wunderschöne Melodien und füllte die Leere. | |||
Alle empfindungsfähigen Wesen waren von großer Freude erfüllt. | |||
Mit gefalteten Händen riefen sie aus: „Wie wunderbar! Du bist der Retter der Welt!“ | |||
Der König strahlte Licht aus und erleuchtete alles. | |||
Es kann die vollständige Ausrottung von Dunkelheit und Krankheit in allen vier Reichen bewirken. | |||
Yakshas und Visajyas, giftige Insekten und wilde Tiere, | |||
Wer anderen schaden will, wird sich verstecken. | |||
Ein schlechter Ruf führt zum Verlust von Glück und Wohlstand; unerwartete Unglücksfälle und Krankheiten sind die Folge. | |||
Wenn alles Leid aufhört, freuen sich alle Wesen. | |||
Alle Lebewesen betrachten einander als ihre Eltern. | |||
Meide das Böse und pflege Mitgefühl; strebe ungeteilt nach allwissender Weisheit. | |||
Schließt alle bösen Reiche ab und enthüllt den Weg zum Himmel und zur menschlichen Welt. | |||
Verkündet die Weisheit Sarvajnas und befreit alle fühlenden Wesen. | |||
Als wir den König sahen, empfingen wir alle großen Segen. | |||
Alle, die weder Zuflucht noch Führung haben, leben in Frieden. | |||
„Zu jener Zeit pries die strahlende Jungfrau den König, der alle Dharma-Klänge vollkommen umhüllte, mit Versen, umrundete ihn unzählige Male, faltete ehrfürchtig die Hände, verneigte sich respektvoll und trat dann zur Seite. Da sprach der große König zu der Jungfrau: ‚Ausgezeichnet, Jungfrau! Deine Fähigkeit, die Verdienste anderer zu erkennen und zu glauben, ist wahrlich selten. Jungfrau! Kein fühlendes Wesen kann die Verdienste anderer erkennen und glauben. Jungfrau! Kein fühlendes Wesen weiß, wie man Güte erwidert, es mangelt an Weisheit, ihr Geist ist getrübt und verwirrt, ihr Wesen unklar, sie haben keinen Willen und sind sogar von der Kultivierung zurückgefallen; solche Menschen erkennen und glauben nicht an die Verdienste, die übernatürlichen Kräfte und die Weisheit des Bodhisattva Tathagata. Jungfrau! Du solltest nun entschlossen nach Erleuchtung streben.‘“ „Bodhi, du kennst die Verdienste eines Bodhisattva. Nun, da du in diesem Jambudvipa geboren bist, „Wenn ihr einen mutigen Geist entwickelt und alle fühlenden Wesen in euren Bann zieht, werden eure Bemühungen nicht vergeblich sein, und auch ihr werdet solche Verdienste erlangen.“ Nachdem der König die Frau gelobt hatte, überreichte er der Jungfrau Baoguang und ihrem Gefolge persönlich die unschätzbar kostbaren Gewänder und sprach zu jeder von ihnen: „Tragt diese Gewänder.“ Da knieten die Jungfrauen nieder, nahmen die Gewänder in die Hände, legten sie sich auf den Kopf und zogen sie an. Anschließend umrundeten sie den König zur Rechten, und von den kostbaren Gewändern ging das Licht aller Sterne aus. Als alle dies sahen, riefen sie: „Diese Frauen sind wunderschön, geschmückt wie die Sterne am klaren Nachthimmel!“ | |||
„Guter Mann! Wer war damals der König aller Dharma-Klänge? Niemand anderes war Vairocana Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha. Der König des Lichts war König Suddhodana. Die Herrin des Lotuslichts war Herrin Maya. Die Jungfrau des kostbaren Lichts war ich selbst. Die Wesen, die der König damals mit den Vier Mitteln der Anziehung versammelte, waren allesamt Bodhisattvas dieser Versammlung. Sie alle hatten die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi erreicht oder weilten in den ersten bis zehn Bhumis, besaßen verschiedene große Gelübde, sammelten verschiedene Hilfen auf dem Pfad, kultivierten verschiedene wunderbare Praktiken, besaßen verschiedene Verzierungen, erlangten verschiedene übernatürliche Kräfte und weilten in verschiedenen Befreiungen. In dieser Versammlung residierten sie in verschiedenen wundersamen Palästen des Dharma.“ | |||
Zu jener Zeit sprach der Nachtgott, der in der Blüte aller Bäume wohnte, um Sudhana zuliebe diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen, in Versen: | |||
„Ich habe riesige Augen, die in alle Richtungen sehen.“ | |||
In allen Buddha-Ländern gibt es jene, die durch die fünf Daseinsbereiche wandern. | |||
Ich sah auch die Buddhas unter dem Bodhi-Baum sitzen. | |||
Seine übernatürlichen Kräfte erstrecken sich in alle Richtungen; er predigt den Dharma, um alle fühlenden Wesen zu befreien. | |||
Ich habe reine Ohren und kann alle Geräusche hören. | |||
Sie hörten auch, wie Buddha den Dharma predigte, und waren begeistert und nahmen ihn voller Glauben an. | |||
Ich besitze seinen Geist, ohne Dualität oder Hindernis. | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man den Ozean aller Geister vollständig erfassen. | |||
Ich habe die Weisheit erlangt, vergangene Leben zu kennen, und kann alle Zeitalter kennen. | |||
Sowohl man selbst als auch andere werden klar verstanden. | |||
In einem einzigen Gedanken wusste ich, dass unzählige Äonen, selbst die kleinsten Staubkörner in einem riesigen Ozean, | |||
Alle Buddhas und Bodhisattvas sowie alle fühlenden Wesen in den fünf Daseinsbereichen. | |||
In Erinnerung an diese Buddhas strebte ich zunächst nach Bodhi. | |||
Selbst bei der Pflege aller Praktiken wird jede einzelne perfektioniert. | |||
Sie wissen auch, dass diese Buddhas den Weg zur Erleuchtung erreicht haben. | |||
Mit verschiedenen zweckmäßigen Mitteln wird das Dharma-Rad für alle Wesen in Bewegung gesetzt. | |||
Ebenso in dem Wissen, dass alle Buddhas und alle Ozeane ihrer Fahrzeuge, | |||
Wie lange wird das wahre Dharma bestehen bleiben und wie viele fühlende Wesen werden gerettet werden? | |||
Ich habe diesen Dharma seit unzähligen Äonen praktiziert; | |||
Ich werde dir nun sagen, mein Sohn, das solltest du lernen. | |||
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva im unermesslichen, freudigen Licht des Tores der Befreiung geboren wurde. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas, indem sie sich allen Buddhas nähern und ihnen Opfergaben darbringen, in den Ozean allwissender Gelübde eintreten und so den Ozean der Gelübde aller Buddhas erfüllen; indem sie in einem Bodhisattva-Ort mutige Weisheit erlangen und dadurch universell in den Ozean aller Bodhisattva-Orte eintreten; indem sie in einer Bodhisattva-Praxis reine Gelübde erlangen und dadurch universell in den Ozean aller Bodhisattva-Praktiken eintreten; indem sie in einem Bodhisattva-Tor der Befreiung freie Kraft erlangen und dadurch universell in den Ozean aller Bodhisattva-Befreiungstore eintreten. Wie könnte ich solche Verdienste und Praktiken jemals kennen oder beschreiben?“ | |||
„Guter Mann! An diesem heiligen Ort weilt eine Nachtgottheit namens: Großes Gelübde, Fleißige Kraft, Beschützer aller fühlenden Wesen. Geh zu ihr und frage: Wie lehrt und führt ein Bodhisattva fühlende Wesen zu Anuttara-samyak-sambodhi? Wie reinigt man alle Buddha-Länder? Wie dient man allen Tathagatas? Wie praktiziert man den gesamten Buddha-Dharma?“ | |||
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied. | |||
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Zu jener Zeit begab sich Sudhana zur Nachtgöttin, die große Gelübde abgelegt und sich unermüdlich dem Schutz aller fühlenden Wesen verschrieben hatte. Er sah die Nachtgöttin inmitten der Versammlung, sitzend auf einem Löwenthron, der alle Paläste und mit Mani-Juwelen besetzten Könige offenbarte, während mit Mani-Juwelen besetzte Netze das gesamte Dharma-Reich und seine Länder bedeckten. Sie offenbarte die Bilder von Sonne, Mond und Sternen; sie offenbarte einen Körper, der von allen fühlenden Wesen gemäß ihrem Geist wahrgenommen werden konnte; sie offenbarte einen Körper, der dem aller fühlenden Wesen ebenbürtig war; sie offenbarte einen Körper aus einem grenzenlosen und weiten Farbenmeer; sie offenbarte einen Körper von universeller Würde; sie offenbarte einen Körper, der in alle zehn Himmelsrichtungen erschien; sie offenbarte einen Körper, der alle fühlenden Wesen bändigte; und sie offenbarte einen Körper von gewaltigen und schnellen übernatürlichen Kräften. Der Körper, der allen fühlenden Wesen unaufhörlich nützt; der Körper, der beständig durch die Leere reist, um allen Wesen zu nützen. Der Körper, vor dem sich alle Buddhas verneigen; der Körper, der alle guten Wurzeln kultiviert; der Körper, der den Dharma bewahrt, ohne ihn zu vergessen; der Körper, der die großen Gelübde der Bodhisattvas erfüllt; der Körper, der die zehn Himmelsrichtungen mit Licht erfüllt; der Körper, der mit der Lampe des Dharma die Dunkelheit der Welt vertreibt; der Körper, der den Dharma als Illusion erkennt und reine Weisheit besitzt; der Körper, der frei von der Dunkelheit der Befleckung ist und den Dharma mit universeller Weisheit erleuchtet; der Körper, der letztlich frei von Leiden und Hitze ist; der Körper, der unzerstörbar und standhaft ist; der Körper, der die Kraft Buddhas besitzt, ohne an einem Ort zu verweilen; der Körper, der frei von Unterscheidungsvermögen und Befleckung ist; der Körper, der die ursprüngliche reine Dharma-Natur besitzt. | |||
Dann sah Sudhana unzählige verschiedene Körper, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, und in ehrfürchtiger Stille warf er sich nieder, sein ganzer Körper berührte den Boden. Nach einer Weile erhob er sich, faltete die Hände zum Gruß und empfand zehn verschiedene Gedanken gegenüber seinem tugendhaften Lehrer. Welche zehn sind das? Die zehn sind: „Mit einem tugendhaften Lehrer eine tiefe Verbundenheit zu entwickeln [ 1 ] , damit ich fleißig all das Dharma praktiziere, das den Pfad der Weisheit fördert; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, mein eigenes Karma zu reinigen, damit ich ihm nahe sein kann, um Opfergaben darzubringen und gute Wurzeln zu schlagen; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, die Bodhisattva-Praxis zu vervollkommnen, damit ich alle Bodhisattva-Praktiken schnell vervollkommne; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, alle Lehren Buddhas zu vollenden, damit ich auf dem Pfad geführt werde; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, etwas zu erschaffen, damit ich das höchste Dharma erschaffen kann; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch nach Entsagung zu entwickeln, damit ich alle Praktiken und Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra praktiziere und Entsagung erlange; den Wunsch zu entwickeln, den Ozean aller Segnungen und Weisheit zu besitzen.“ mit einem tugendhaften Lehrer, damit ich den gesamten tugendhaften Dharma anhäufe; um mit einem tugendhaften Lehrer einen Geist des Wachstums zu entwickeln, damit ich alle Weisheit mehre; um mit einem tugendhaften Lehrer einen Geist zu entwickeln, der alle guten Wurzeln in sich trägt, damit meine Bestrebungen erfüllt werden; um mit einem tugendhaften Lehrer einen Geist zu entwickeln, der darauf ausgerichtet ist, große Wohltaten zu vollbringen, damit ich frei im gesamten Bodhisattva-Dharma verweilen, den Pfad aller Weisheit vollenden und alle Lehren Buddhas erlangen kann.“ | |||
Wer diesen Geist erlangt hat, wird von den Nachtgöttern und unzähligen Bodhisattvas und Buddhas in den Buddha-Ländern begleitet. Das bedeutet: Sie teilen denselben Gedanken und gedenken beständig aller Buddhas der zehn Richtungen und drei Zeiten; sie teilen dieselbe Weisheit und verstehen klar die Unterschiede aller Dharma-Lehren; sie teilen dasselbe Ziel und sind fähig, das wundersame Dharma-Rad aller Buddhas und Tathagatas zu drehen; sie teilen dieselbe Erleuchtung und betreten mit der Weisheit der Leerheit alle drei Daseinsbereiche; sie teilen dieselbe Wurzel und erlangen die reine, leuchtende Weisheitswurzel der Bodhisattvas; sie teilen denselben Geist und kultivieren geschickt ungehinderte Verdienste und schmücken den Pfad aller Bodhisattvas; sie teilen dasselbe Daseinsfeld und erleuchten die Daseinsbereiche aller Buddhas; sie teilen dieselbe Erkenntnis und erlangen durch allwissende Weisheit das reine, leuchtende Licht des Ozeans der wahren Wirklichkeit; sie teilen dieselbe Bedeutung und sind fähig, die wahre Natur aller Dharmas mit Weisheit zu verstehen. Sie teilen denselben Mut, der dazu fähig ist… Weil er alle Hindernisse überwindet; weil er dieselbe physische Form besitzt, manifestiert er sich gemäß dem Bewusstsein aller fühlenden Wesen; weil er dieselbe Kraft besitzt, strebt er nach Allwissenheit ohne Rückschritt; weil er dieselbe Furchtlosigkeit besitzt, ist sein Geist so rein wie der leere Raum; weil er denselben Fleiß besitzt, praktiziert er den Pfad des Bodhisattva unermüdlich über unzählige Äonen; weil er dieselbe Beredsamkeit besitzt, erlangt er die ungetrübte Weisheit und das Licht des Dharma; weil er dieselbe Unvergleichlichkeit besitzt, ist seine physische Form rein und transzendiert die Welt; weil er dieselbe liebevolle Rede besitzt, bringt er allen fühlenden Wesen Freude; weil er dieselbe melodische Stimme besitzt, legt er den Ozean aller Dharma-Tore umfassend dar; weil er dieselbe vollkommene Stimme besitzt, verstehen alle fühlenden Wesen gemäß ihrer Art; weil er dieselbe reine Tugend besitzt, kultiviert er die reinen Verdienste des Tathagata. Weil es denselben Wissensfundament teilt, ist es das Dharma-Rad, das alle Buddhas empfangen haben. Daher teilen sie dasselbe reine Verhalten, indem sie in allen Buddha-Reichen weilen; teilen dasselbe große Mitgefühl, das alle Länder und fühlenden Wesen umhüllt; teilen dieselbe große Gnade, indem sie den Dharma-Regen universell herabregnen lassen, um alle fühlenden Wesen zu nähren; teilen dieselben körperlichen Handlungen, indem sie alle fühlenden Wesen geschickt lehren und transformieren; teilen dieselben verbalen Handlungen, indem sie alle Dharma-Tore gemäß ihrer jeweiligen Redeart auslegen; teilen dieselben geistigen Handlungen, indem sie alle fühlenden Wesen universell umfassen und sie in das Reich der Allwissenheit erheben; teilen denselben Schmuck, indem sie alle Buddha-Länder reinigen; teilen dieselbe Nähe, indem sie sich allen Buddhas nähern, wenn sie in der Welt erscheinen; teilen dieselbe Bitte, indem sie alle Buddhas bitten, das Dharma-Rad zu drehen; teilen dieselben Opfergaben, indem sie allen Buddhas beständig freudig Opfergaben darbringen; teilen dasselbe... Sie lehren und unterwerfen alle fühlenden Wesen; sie teilen dasselbe Licht, das alle Dharma-Tore erleuchtet; Sie teilen dasselbe Samadhi, das universelle Wissen um die Gedanken aller fühlenden Wesen; sie teilen dieselbe Allgegenwärtigkeit, indem sie ihre Kraft nutzen, um alle Buddha-Länder und Ozeane zu erfüllen und alle Praktiken zu fördern; sie teilen dieselbe Wohnstätte, indem sie in den großen übernatürlichen Kräften der Bodhisattvas weilen; sie teilen dasselbe Gefolge, alle Bodhisattvas wohnen zusammen; sie teilen denselben Eintrittspunkt, indem sie universell in die subtilsten Orte der Welt eindringen; sie teilen dieselben Gedanken, indem sie universell alle Buddha-Länder kennen; sie teilen dasselbe Ziel, indem sie universell in alle Buddha-Länder und Ozeane eindringen; sie teilen dieselben geschickten Mittel, indem sie alle Buddha-Länder manifestieren; sie teilen dieselbe Überlegenheit, indem sie in allen Buddha-Ländern unvergleichlich sind; sie teilen dieselbe Unverrückbarkeit. Denn sie dringen universell ungehindert in die zehn Himmelsrichtungen ein; denn sie vertreiben gemeinsam die Dunkelheit und erlangen das große Licht der Bodhi-Weisheit aller Buddhas; denn sie üben gemeinsam die Geduld der Wiedergeburt und betreten den Ozean aller Buddha-Versammlungen. Weil sie gemeinsam das Netz aller Buddha-Länder durchdringen und allen Tathagatas in unzähligen Ländern ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen; weil sie gemeinsam Weisheit erlangen und den Ozean aller Dharma-Pfade verstehen; weil sie gemeinsam alle Dharma-Pfade praktizieren und ihnen folgen; weil sie gemeinsam nach reinem Dharma streben und ihn tief verehren; weil sie gemeinsam Buddhas Verdienste reinigen und sammeln, um ihren Körper, ihre Rede und ihren Geist zu schmücken; weil sie gemeinsam tiefes Verständnis und Weisheit aller Dharmas besitzen; weil sie gemeinsam danach streben und alle guten Wurzeln in sich vereinen; weil sie gemeinsam reines Verhalten praktizieren und Erfüllung erlangen. Aufgrund derselben Bodhisattva-Praktiken; aufgrund desselben ungetrübten Verständnisses, dass alle Dharmas formlos sind; aufgrund derselben geschickten Mittel, frei und weise in allen Dharmas zu sein; aufgrund derselben Freude, Bereiche gemäß dem Geist der fühlenden Wesen zu manifestieren; aufgrund derselben zweckmäßigen Mittel, alles, was praktiziert werden sollte, geschickt zu praktizieren; aufgrund desselben Schutzes und derselben Achtsamkeit, von allen Buddhas beschützt und achtsam zu sein; Da wir alle denselben Zugang zu den Stätten der Bodhisattvas haben, betreten wir alle Stätten der Bodhisattvas; da wir denselben Ort der Verweilung bewohnen, nehmen wir alle Positionen der Bodhisattvas ein; da wir dieselbe Weissagung empfangen, empfangen wir Weissagungen von allen Buddhas; da wir dasselbe Samadhi erleben, durchschreiten wir alle Tore des Samadhi in einem einzigen Augenblick; da wir dieselbe Grundlage schaffen, demonstrieren wir verschiedene Buddha-Taten; da wir dieselbe rechte Achtsamkeit besitzen, sind wir uns aller Daseinsbereiche bewusst. Wir teilen dieselbe Praxis, indem wir alle Praktiken der Bodhisattvas durch zukünftige Zeitalter hindurch pflegen; wir teilen denselben reinen Glauben, indem wir uns an der unermesslichen Weisheit aller Tathagatas erfreuen; wir teilen dieselbe Entsagung, indem wir alle Hindernisse beseitigen; wir teilen dieselbe nicht-rückschrittliche Weisheit, die der Weisheit aller Tathagatas gleichkommt; wir teilen dieselbe Wiedergeburt, indem wir alle fühlenden Wesen zur Reife bringen; wir teilen denselben Wohnort, indem wir in den wirksamen Mitteln allwissender Weisheit verweilen. Wir teilen dieselbe Sphäre und erlangen Freiheit im Bereich des Dharma; wir teilen dieselbe Unabhängigkeit und lösen uns für immer von jeglicher Abhängigkeit vom Verstand; wir teilen dieselbe Lehre und haben die Weisheit der Gleichheit aller Dharmas erlangt; wir teilen dieselbe fleißige Praxis und empfangen beständig den Schutz und die Fürsorge aller Buddhas; wir teilen dieselben übernatürlichen Kräfte, die fühlende Wesen erleuchten und sie befähigen, alle Praktiken der Bodhisattvas zu entwickeln. Aufgrund dieser Praxis, aufgrund der göttlichen Kraft, kann sie den Ozean der zehn Himmelsrichtungen der Welt betreten; aufgrund der Dharani erleuchtet sie den Ozean der allumfassenden Dharani; aufgrund der geheimen Dharma versteht sie die wundersamen Dharma-Tore in allen Sutras; aufgrund der tiefgründigen Dharma versteht sie alle Dharmas als leeren Raum; aufgrund des Lichts erleuchtet sie alle Welten; aufgrund der Freude offenbart und erfreut sie die fühlenden Wesen. Weil es Schwingung teilt, manifestiert es übernatürliche Kräfte, um alle Buddha-Länder in den zehn Richtungen zum Wohle aller fühlenden Wesen zu bewegen; weil es Unfehlbarkeit teilt, unterwirft es den Geist all derer, die es sehen, hören, sich daran erinnern und an es denken; weil es Befreiung teilt, erfüllt es alle Ozeane großer Gelübde und verwirklicht die zehn Kräfte und die Weisheit des Tathagata. | |||
Dann, als Sudhana das große Gelübde und die fleißige Anstrengung des Nachtgeistes, der alle fühlenden Wesen beschützt, beobachtete, erweckte er zehn Arten von reinem Geist und erreichte dasselbe Niveau der Bodhisattva-Praxis wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern; nachdem er dies erreicht hatte, wurde sein Geist rein, er entblößte seine rechte Schulter, verneigte sich zu ihren Füßen, faltete seine Hände in konzentrierter Hingabe und pries sie mit folgendem Vers: | |||
„Ich bin fest entschlossen, nach höchster Erleuchtung zu streben;“ | |||
Nun, in der Gegenwart eines tugendhaften Lehrers, wird der eigene Geist angeregt. | |||
Einen tugendhaften Lehrer zu sehen und unzählige tugendhafte Lehren zu sammeln. | |||
Um alle Sünden und Verunreinigungen auszumerzen und die Frucht der Erleuchtung zu erlangen. | |||
Wenn ich einen tugendhaften Lehrer sehe, wird mein Herz mit Verdienst geschmückt. | |||
In allen zukünftigen Zeitaltern werde ich den von mir gewählten Weg gewissenhaft beschreiten. | |||
Ich bete zu tugendhaften Lehrern um ihre Führung und ihren Nutzen. | |||
Um meinetwillen werden alle Wahrheiten und das wahre Dharma offenbart werden. | |||
Schließt alle bösen Reiche ab und enthüllt den Weg zu den menschlichen und himmlischen Reichen. | |||
Es zeigt auch, dass alle Tathagatas den Pfad der Allwissenheit erreichen. | |||
Wenn ich die Namen tugendhafter Lehrer rezitiere, beziehe ich mich auf den Schatz der Verdienste Buddhas. | |||
Jeder Gedanke kann im Nichts einen unermesslichen Ozean an Verdiensten hervorbringen. | |||
Mögest du mir vollkommene Weisheit schenken und meinen unermesslichen Segen mehren. | |||
Mögen meine reinen Verdienste zunehmen und möge ich mit dem Gewand Buddhas geschmückt werden. | |||
Durch das Rezitieren der Namen tugendhafter Lehrer kann ich die Weisheit und Erleuchtung Buddhas erlangen. | |||
Ich gelobe, mich stets auf das reine und vollkommene Dharma zu verlassen. | |||
Aus diesen Gründen habe ich die volle Auszeichnung erhalten. | |||
Zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen werde ich den Weg der Allwissenheit erläutern. | |||
Der Weise ist mein Lehrer, und er hat mir das höchste Dharma gegeben. | |||
Unzählige Zeitalter später kann ich ihnen ihre Freundlichkeit immer noch nicht vergelten. | |||
Nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, sagte er: „Großer Weiser! Bitte sagt mir, wie heißt dieses Tor zur Befreiung? Wie lange strebe ich schon nach Erleuchtung? Wie lange dauert es noch, bis ich Anuttara-samyak-sambodhi erlangen werde?“ | |||
Der Nachtgott sagte: | |||
„Guter Mensch! Dieses Tor der Befreiung heißt: die Lehre der fühlenden Wesen, gute Wurzeln zu schlagen. Da ich diese Befreiung erlangt habe, erkenne ich die Gleichheit des Wesens aller Dharmas, trete in das wahre Wesen aller Dharmas ein, erkenne die Abwesenheit des Dharma, entsage der Welt, verstehe die Unterschiede in den Erscheinungsformen aller Dharmas vollständig und erkenne auch, dass Blau, Gelb, Rot und Weiß unwirklich und ohne Unterschied sind und ständig unzählige Formen manifestieren. Diese sind: verschiedene Formen, nicht nur eine Form, grenzenlose Formen, reine Formen, alle geschmückten Formen, allgegenwärtige Formen, Formen, die allen fühlenden Wesen gleich sind, Formen, die allen fühlenden Wesen allgegenwärtig erscheinen, strahlend erleuchtende Formen, Formen, die nie langweilig anzusehen sind, reine Formen mit glückverheißenden Zeichen, Formen, die frei von allem Bösen und strahlend sind, Formen, die großen Mut offenbaren, äußerst seltene Formen, Formen, die von der Welt nicht verdunkelt werden können, Formen, die von der Welt allgegenwärtig als unerschöpflich gepriesen werden, Formen, die ständig in jedem … beobachtet werden.“ Gedanken, Formen, die verschiedene Wolkenformen manifestieren, Formen, die verschiedene Gestalten manifestieren, und Formen, die unzählige Formen manifestieren.“ Der Körper der Macht, der Körper des wundersamen Lichts, der Körper aller reinen und wundersamen Zierde, der Körper der Kompatibilität und Reifung für alle fühlenden Wesen, der Körper der Unterwerfung und des Erscheinens gemäß ihren Wünschen, der Körper des ungehinderten und universellen Lichts, der Körper des reinen und unbefleckten Lichts, der Körper der vollkommenen Zierde und des unzerstörbaren Lichts, der Körper des unvorstellbaren Dharma und des zweckmäßigen Lichts, der Körper des Seins, das nicht alle anderen überschatten kann, der Körper des Seins, das von aller Dunkelheit ungehindert ist, der Körper der Sammlung allen reinen weißen Dharma, der Körper großer Macht und Ozean des Verdienstes, der Körper des Seins, das aus vergangener Achtung geboren ist, der Körper des Seins, das aus einem Geist so rein wie der Raum geboren ist, der erhabenste und gewaltigste Körper, der Körper des ununterbrochenen und unerschöpflichen Lichts, der Körper des Ozeans des Lichts, der Körper der wurzellosen Gleichheit in allen Welten, der Körper des ungehinderten Seins in den zehn Richtungen, der Körper des Ozeans der Vielfalt Erscheinungen in jedem Augenblick, der Körper der Steigerung der Freude aller fühlenden Wesen, der Körper des Ozeans der Sammlung aller fühlenden Wesen, der Körper des Ozeans des Verdienstes, der alle Buddhas in jeder Pore verbreitet, der Körper des Ozeans der Reinigung der Wünsche aller fühlenden Wesen und der Körper der Bestimmung aller Dharma-Bedeutungen. Ein physischer Körper, ein ungehinderter und allumfassend erleuchtender physischer Körper, ein physischer Körper aus reinem Licht, gleich dem Nichts, ein physischer Körper, der unermessliches und reines Licht ausstrahlt, ein physischer Körper, der das makellose Dharma erleuchtet, ein unvergleichlicher physischer Körper, ein physischer Körper von differenzierter Zierde, ein physischer Körper, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet, ein physischer Körper, der sich jederzeit manifestiert, um fühlenden Wesen zu antworten, ein ruhiger physischer Körper, ein physischer Körper, der alles Leid auslöscht, ein physischer Körper, der das Feld des Verdienstes für alle fühlenden Wesen ist, ein physischer Körper, der nicht falsch ist und von allen fühlenden Wesen gesehen wird, ein physischer Körper von großer Weisheit und mutiger Kraft, ein physischer Körper von ungehinderter und allumfassender Durchdringung, ein physischer Körper aus wundersamen Körperwolken, die überall auf der Welt erscheinen und allen zum Nutzen gereichen, ein physischer Körper, der den Ozean des großen Mitgefühls besitzt, ein physischer Körper des Königs des Schatzberges großen Verdienstes, ein physischer Körper, der Licht ausstrahlt, das alle Bereiche der Welt allumfassend erleuchtet, ein Ein physischer Körper von großer Weisheit und Reinheit, ein physischer Körper, der in fühlenden Wesen rechte Achtsamkeit erzeugt, ein physischer Körper aus kostbarem Licht, ein physischer Körper aus universellem Lichtschatz, ein physischer Körper, der verschiedene reine Erscheinungen in der Welt manifestiert, ein physischer Körper, der den Wohnsitz aller Weisheit sucht, ein physischer Körper, der lächelt und fühlende Wesen dazu bringt, reinen Glauben zu entwickeln, ein physischer Körper von kostbarem Schmuck und Licht, ein physischer Körper, der kein fühlendes Wesen ergreift noch verlässt, ein physischer Körper ohne Entschlossenheit. Der Körper ohne endgültige Form, der Körper, der die Kraft des freien Segens manifestiert, der Körper, der alle übernatürlichen Kräfte und Transformationen manifestiert, der Körper, der in die Familie des Tathagata hineingeboren wurde, der Körper, der frei von allem Übel ist und das Dharma-Reich durchdringt, der Körper, der die Versammlung aller Tathagatas universell manifestiert, der Körper, der verschiedene Arten von Farbmeeren besitzt, der Körper, der aus tugendhaften Taten fließt, der Körper, der sich nach den Bedürfnissen der Welt manifestiert, der Körper, der nie ermüdend von allen gesehen zu werden ist, der Körper aus vielfältigem reinem Licht, der Körper, der den Ozean aller drei Zeiten manifestiert, der Körper, der alle Lichtmeere ausstrahlt, der Körper, der den Lichtozean mit unermesslichen Unterschieden manifestiert, der Körper, der alles duftende Licht der Welt übertrifft, der Körper, der die unaussprechliche Sonnenradwolke manifestiert, der Körper, der die gewaltige Mondradwolke manifestiert, der Körper, der den unermesslichen Berg Sumeru aus wundersamen Blumenwolken ausstrahlt, der Körper, der verschiedene Arten von Wolkengirlanden hervorbringt, der Körper, der alle kostbaren Lotusblütenwolken manifestiert, der Körper, der alle Weihrauchwolken erzeugt, die das Dharma-Reich durchdringen, der Körper, der alle pulverisierten Weihrauchwolken verstreut, der Körper, der die großen Gelübde aller Tathagatas manifestiert, der Körper, der alle Sprachen und Klänge manifestiert, die den Ozean des Dharma erläutern, und der Körper, der das Bild des Bodhisattva Samantabhadra manifestiert. | |||
„In jedem Gedanken erscheint eine solche Form und ein solcher Körper, der die zehn Richtungen erfüllt, sodass alle fühlenden Wesen den Dharma sehen, sich erinnern, ihn hören, ihm nahe sein, Erleuchtung erlangen, übernatürliche Kräfte bezeugen oder Wandlungen erleben und ihren Wünschen entsprechend gezähmt werden können, indem sie unheilsame Taten aufgeben und in heilsamem Verhalten verharren. Guter Mensch! Wisse, dass dies durch die Kraft großer Gelübde, die Kraft allwissender Weisheit, die Kraft der Bodhisattva-Befreiung, die Kraft großen Mitgefühls und die Kraft großer liebender Güte geschieht.“ | |||
„Guter Mensch! Wenn ich diese Befreiung erlange, verstehe ich, dass das Wesen des Dharma ohne Unterschied ist und ich unzählige Körper manifestieren kann. Jeder Körper manifestiert einen Ozean unzähliger Farben, jede Farbe strahlt eine Wolke unzähligen Lichts aus, jedes Licht manifestiert unzählige Buddha-Länder, jedes Land manifestiert unzählige Buddhas, die in der Welt erscheinen, und jeder Buddha manifestiert unzählige übernatürliche Kräfte, die die guten Wurzeln fühlender Wesen aus vergangenen Leben entwickeln und diejenigen, die sie nicht gepflanzt haben, dazu bewegen, sie zu pflanzen, diejenigen, die sie gepflanzt haben, sie wachsen zu lassen, und diejenigen, die sie wachsen lassen, sie reifen zu lassen; in jedem Gedanken ermögliche ich unzähligen fühlenden Wesen, Nicht-Rückschritt in Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen.“ | |||
„Guter Mann! Da du gefragt hast: ‚Seit wann hast du das Bodhicitta erzeugt und den Bodhisattva-Pfad beschritten?‘, werde ich dir die Bedeutung durch die göttliche Kraft des Buddha erklären.“ | |||
„Guter Mann! Das Weisheitsrad des Bodhisattva ist jenseits aller Unterscheidungsebenen und lässt sich weder durch Unterscheidungen der Länge, Reinheit, Breite oder Quantität im Kreislauf von Geburt und Tod noch durch solche Unterscheidungen über unzählige Äonen hinweg aufzeigen. Warum? Weil das Weisheitsrad des Bodhisattva von Natur aus rein ist, frei von allen Unterscheidungsnetzen, alle Hindernisse überwindend und gemäß den Bedürfnissen aller Wesen universell erleuchtend.“ | |||
„Guter Mann! So wie die Sonne keinen Tag und keine Nacht kennt, sondern Tag genannt wird, wenn sie aufgeht, und Nacht, wenn sie untergeht, so ist auch das Weisheitsrad eines Bodhisattva. Es kennt keine Unterscheidungen und keine drei Zeiten; es erscheint nur gemäß dem Geist des Einzelnen, lehrt und transformiert fühlende Wesen und sagt, dass es im vorherigen und im nächsten Kalpa stillsteht.“ | |||
„Guter Mensch! Wie die Sonne, die über Jambudvipa am Himmel steht und ihren Schatten auf alle Schätze und das reine Wasser der Flüsse und Meere wirft, für alle Wesen sichtbar, und doch kommt die reine Sonne nicht an diesen Ort, so ist auch das Weisheitsrad des Bodhisattva. Es entspringt dem Meer der Existenz, weilt im wahren Dharma des Buddha und ist frei von jeglicher Abhängigkeit vom stillen Himmel. Um alle Wesen zu verwandeln und zu befreien, wird es in verschiedenen Daseinsbereichen ihrer Art entsprechend wiedergeboren; wahrhaft frei von Geburt und Tod, ohne Anhaftung, ohne Gedanken oder Unterscheidungen von langen oder kurzen Zeitaltern. Warum? Weil der Bodhisattva endgültig weltliche Gedanken abgelegt, alle Täuschungen durchschaut, wahre Einsicht erlangt, die wahre Natur des Dharma erkannt hat und weiß, dass die ganze Welt wie ein Traum, wie eine Illusion ist; es gibt keine Wesen, doch aus großem Mitgefühl und großen Gelübden erscheint es vor den Wesen, um sie zu lehren und zu bezwingen.“ | |||
"Schüler Buddhas! Wie ein Fährmann in seinem großen Boot fühlende Wesen über einen Fluss setzt, ohne sich an dieses Ufer, das andere Ufer oder in der Mitte des Stroms festzuhalten, so setzt auch ein Bodhisattva Mahasattva in seinem Boot der Paramita fühlende Wesen über den Fluss von Geburt und Tod, ohne sich an dieses Ufer, das andere Ufer oder in der Mitte des Stroms festzuhalten, und setzt sie ohne Rast hinüber; obwohl er den Bodhisattva-Pfad unzählige Äonen lang beschreitet, hat er die Länge dieser Äonen nie unterschieden." | |||
„Schüler Buddhas! So wie in der unermesslichen Leere alle Welten ohne Unterschied entstehen und vergehen, ist ihre Natur rein, unbefleckt und ungestört, ungehindert und ohne Müdigkeit, weder lang noch kurz, und sie umfasst alle Bereiche durch alle zukünftigen Kalpas hindurch. So sind auch die Bodhisattvas, deren Geist so unermesslich und tiefgründig ist wie Raum und Zeit. Sie erschaffen große Gelübde und Windräder, um alle fühlenden Wesen zu sammeln, sie von den Pfaden des Bösen in die guten Bereiche zu führen und ihnen zu ermöglichen, im Grund der Allwissenheit zu verweilen, alles Leiden, die Fesseln von Geburt und Tod zu tilgen und sie von Kummer, Freude, Müdigkeit und Abneigung zu befreien.“ | |||
„Guter Mensch! So wie ein menschliches Phantomwesen, obwohl es Gliedmaßen besitzt, die zehn Zustände von Ein- und Ausatmung, Kälte, Hitze, Hunger, Durst, Trauer, Freude, Geburt und Tod nicht kennt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Mit der illusionären Weisheit und dem gleichen Dharma-Körper manifestiert er verschiedene Formen und weilt unzählige Äonen lang in allen Bereichen, um fühlende Wesen zu lehren. In allen Zuständen von Geburt und Tod empfindet er weder Freude noch Abneigung, weder Liebe noch Zorn, weder Leid noch Vergnügen, weder Begehren noch Loslassen, weder Frieden noch Furcht.“ | |||
"Schüler Buddhas! Obwohl die Weisheit der Bodhisattvas so tiefgründig und unergründlich ist, werde ich die Kraft Buddhas nutzen, um sie dir zu erklären, damit Bodhisattvas in zukünftigen Zeitaltern ihre großen Gelübde erfüllen und ihre verschiedenen Kräfte erlangen können." | |||
„Schüler des Buddha! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits der Staubpartikel des Weltozeans, existierte ein Äon namens Gutes Licht und eine Welt namens Kostbares Licht. In diesem Äon erschienen zehntausend Buddhas. Der erste Buddha trug den Namen: Dharma-Rad-Klangkönig der Raumlampe, Tathagata, Arhat, Vollkommen Erleuchteter, mit allen zehn Titeln in Vollendung. In diesem Jambudvipa befand sich eine königliche Hauptstadt namens Kostbarer Schmuck; unweit davon im Osten lag ein großer Wald namens Wunderbares Licht; in ihm befand sich ein Bodhimanda namens Kostbare Blume. In diesem Bodhimanda stand ein Löwenthron des Universellen Lichts, Mani-Lotus-Schatzkammer. Zu jener Zeit erlangte dieser Tathagata auf diesem Thron Anuttara-samyak-sambodhi und saß hundert Jahre lang im Bodhimanda, um allen Bodhisattvas, Göttern, Menschen und jenen in Jambudvipa, deren gute Wurzeln in der Vergangenheit gereift waren, den Dharma zu verkünden.“ | |||
„Damals hieß der König Sheng Guang. Damals lebten die Menschen der Welt zehntausend Jahre lang. Unter ihnen waren viele, die mordeten, stahlen, Ehebruch begingen, logen, leichtfertig redeten, spalteten, hart sprachen, gierig und zornig waren, falsche Ansichten vertraten, ihren Eltern ungehorsam waren und Mönchen und Brahmanen gegenüber respektlos waren. Um sie zu unterwerfen, ließ der König damals Gefängnisse errichten und sie in Ketten legen, und unzählige Wesen litten darin.“ | |||
„Der König hatte einen Prinzen namens Shanfu, der von außergewöhnlicher Schönheit und Anmut war und die achtundzwanzig Merkmale eines großen Mannes besaß. Als er im Palast war, hörte er die Schreie der Gefangenen im Gefängnis, und sein Herz war voller Trauer. Er verließ den Palast und betrat das Gefängnis, wo er Verbrecher in Ketten und Fesseln sah, die in dunklen Räumen gefangen gehalten wurden. Einige wurden über dem Feuer geröstet, andere geräuchert, wieder andere ausgepeitscht, manchen wurden die Kniescheiben abgeschnitten. Sie waren nackt, mit zerzaustem Haar, abgemagert vor Hunger und Durst, ihre Sehnen gebrochen und die Knochen freigelegt, und schrien vor Schmerzen. Als der Prinz dies sah, empfand er Mitleid und tröstete sie mit furchtloser Stimme: ‚Seid nicht traurig! Fürchtet euch nicht! Ich werde euch alle befreien.‘ Dann ging er zum König und sagte: ‚Die Gefangenen im Gefängnis leiden furchtbar; bitte gewährt ihnen Gnade und zeigt ihnen Furchtlosigkeit.‘“ | |||
„Damals versammelte der König seine fünfhundert Minister und fragte: ‚Was ist die Wahrheit in dieser Sache?‘ Die Minister antworteten: ‚Dieser Verbrecher hat Staatseigentum gestohlen, einen Putsch geplant und ist in den Palast eingebrochen. Sein Verbrechen verdient die Todesstrafe. Selbst diejenigen, die für ihn plädieren, sind schuldig und zum Tode verurteilt.‘“ | |||
„Da sprach der Fürst, dessen Herz von tiefem Mitleid erfüllt war, zu seinen Ministern: ‚Wie ihr gesagt habt, lasst diesen Mann frei; er mag mich bestrafen, wie es ihm gefällt. Seinetwegen bin ich bereit, jede Härte zu ertragen, ja sogar mein Leben zu opfern, ohne zu zögern, um alle Sünder vom Leiden zu befreien. Warum? Wenn ich dieses Wesen nicht rette, wie kann ich dann all die leidenden Wesen erlösen, die in den drei Daseinsbereichen gefangen sind? Alle Wesen in den drei Daseinsbereichen sind von Gier und Unwissenheit gefesselt, von Täuschung verblendet, arm und ohne Verdienst, in böse Schicksale verstrickt, mit hässlichen Körpern, ungezügelten Sinnen und verwirrten Geistern. Sie suchen keine Befreiung, haben das Licht der Weisheit verloren, sind an die drei Daseinsbereiche gebunden, haben jegliches Verdienst verloren und alle Weisheit ausgelöscht. Verschiedene Leiden verunreinigen ihren Geist, sie weilen im Gefängnis des Leidens, gefangen in den Schlingen der Dämonen, ständig bedrückt von Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer, Trauer und Leid. Wie kann ich sie befreien? Ich sollte mein Leben opfern, um sie zu retten! | |||
„Damals gingen alle Minister zum König, hoben die Hände und riefen laut: ‚Eure Majestät soll wissen, dass der Kronprinz, wenn er tut, was er will, das Gesetz außer Kraft setzen und zehntausend Menschen ins Unglück stürzen wird. Wenn Eure Majestät ihn bevorzugen und nicht bestrafen, wird Eure Majestät nicht lange regieren.‘ Als der König dies hörte, geriet er in Wut und befahl die Hinrichtung des Kronprinzen und aller Verbrecher.“ | |||
Als die Königin dies hörte, weinte sie bitterlich, entstellte sich und eilte mit tausend schönen Jungfrauen zum Palast des Königs. Sie warfen sich vor ihm nieder und riefen: „Eure Majestät, bitte verzeiht dem Kronprinzen!“ Der König wandte sich an den Kronprinzen und sprach: „Rettet den Sünder nicht; wenn ihr es tut, werdet ihr gewiss getötet!“ Da war der Kronprinz, der nach Allwissenheit strebte, allen fühlenden Wesen Gutes tun und alle mit großem Mitgefühl erlösen und umarmen wollte, entschlossen und zögerte nicht. Er sprach erneut zum König: „Ich bitte Euch, ihm seine Sünde zu vergeben; ich werde meine Strafe annehmen!“ Der König sprach: „Wie Ihr wünscht!“ Da sprach die Königin: „Eure Majestät! Ich möchte dem Kronprinzen erlauben, einen halben Monat lang wohltätige Werke zu vollbringen und sich Verdienste zu erwerben, bevor ich ihn bestrafe.“ Der König gewährte ihm sogleich seine Bitte. | |||
„Damals gab es nördlich der Hauptstadt einen großen Garten namens Sonnenlichtgarten, wo früher Almosen verteilt wurden. Der Prinz begab sich dorthin und hielt eine große Almosenzeremonie ab; Speisen, Kleidung, Girlanden, Halsketten, Parfums, Weihrauchpulver, Banner, Baldachine und allerlei Schmuck wurden für jeden Wunsch bereitgestellt. Nach einem halben Monat, am letzten Tag, versammelten sich der König, Minister, Älteste, Laien, die Stadtbevölkerung und alle Nicht-Buddhisten.“ | |||
"Zu jener Zeit, als der Tathagata Dharma Rad Klangkönig der Leeren Lampe wusste, dass die Zeit für die Zähmung aller fühlenden Wesen gekommen war, kam er zusammen mit der Versammlung, umgeben von himmlischen Königen, brachte Opfergaben von Drachenkönigen dar, wurde von Yaksha-Königen beschützt, von Gandharva-Königen gepriesen, von Asura-Königen ehrfürchtig verneigt, von Garuda-Königen mit reinem Herzen kostbare Blumen verstreut, von Kinnara-Königen freudig eingeladen und blickte sie mit ungeteilter Hingabe an und schloss sich der Versammlung an." | |||
„Damals sahen der Prinz und die Versammlung den Buddha von fern kommen. Er war von außergewöhnlicher Schönheit und Würde. Seine Sinne waren ruhig und still, wie die eines wohlerzogenen Elefanten. Sein Geist war rein wie ein klarer Teich. Er offenbarte große übernatürliche Kräfte, große Freiheit und große Majestät. Sein Körper war mit verschiedenen glückverheißenden Zeichen geschmückt. Er strahlte ein helles Licht aus, das die Welt erleuchtete. Duftende Flammenwolken strömten aus jeder Pore seines Körpers und erbebten unzählige Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen. Wo immer er hinkam, regnete es allerlei Schmuck. Aufgrund der Majestät und des Verdienstes des Buddha waren alle Wesen, die ihn sahen, von reiner Freude erfüllt, und ihre Leiden verschwanden.“ | |||
„Damals warfen sich der Prinz und die gesamte Versammlung vor ihm nieder, stellten einen Sitz auf ihn und falteten die Hände mit den Worten: ‚Willkommen, Weltverehrter! Willkommen, Wohlerzogener! Wir bitten dich um Gnade und nimm uns auf diesen Sitz auf!‘ Durch die göttliche Kraft des Buddha verwandelten die Götter der Reinen Wohnstätten diesen Sitz in einen Sitz aus duftenden Mani-Lotusblüten. Der Buddha setzte sich darauf, und alle Bodhisattvas nahmen ebenfalls Platz und umringten ihn. Als alle Wesen in der Versammlung den Tathagata erblickten, spürten sie, wie ihr Leid erlosch und ihre Hindernisse beseitigt wurden, und sie wurden würdig, den heiligen Dharma zu empfangen.“ | |||
„Zu jener Zeit sprach der Tathagata, im Wissen um seine Wandlungsfähigkeit, ein Sutra in vollkommener Sprache, genannt ‚Universelle Erleuchtung des Ursachenrades‘, das allen Wesen auf ihre Weise verständlich wurde. Damals wurden achtzig Nayutas von Wesen in dieser Versammlung von Verunreinigungen gereinigt und erlangten das reine Dharma-Auge; unzählige Nayutas erreichten den Zustand des Nicht-Lernens; zehntausend Wesen verweilten auf dem Mahayana-Pfad, praktizierten Samantabhadra und erfüllten ihre großen Gelübde. Damals wurden unzählige Wesen in jedem der hundert Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Staubkörner, im Mahayana gezähmt; und alle Wesen in unzähligen Welten wurden von bösen Schicksalen befreit und im Himmel wiedergeboren. Prinz Sudatta empfing in diesem Augenblick die Lehren des Bodhisattva zur Wandlung der Wesen, die es ihnen ermöglichten, gute Wurzeln zu schlagen und Befreiung zu erlangen.“ | |||
„Guter Mann! War der Prinz damals anders als die anderen? Er war ich. Aufgrund meines großen Mitgefühls gab ich einst mein Leben und meinen Besitz auf, um leidende Wesen zu retten, und öffnete die Tür, um dem Buddha große Opfergaben darzubringen und so diese Befreiung zu erlangen. Sohn des Buddha, wisse, dass ich damals nur danach strebte, allen Wesen zu helfen, ohne an den drei Daseinsbereichen zu hängen, ohne nach Belohnungen zu streben, ohne Ruhm zu begehren, ohne mich selbst zu loben oder andere herabzusetzen, ohne an irgendeinem Daseinsbereich zu hängen oder ihn zu fürchten, sondern nur den Mahayana-Pfad der Befreiung zu schmücken, indem ich mich stets daran erfreute, das Tor der allwissenden Weisheit zu betrachten, Askese zu üben und so diese Befreiung zu erlangen.“ | |||
„Schüler des Buddha! Was meinst du? Waren die fünfhundert Minister, die mir damals schaden wollten, etwa andere? Es waren niemand anderes als Devadatta und seine fünfhundert Anhänger. Diese Menschen, die die Lehren des Buddha empfangen haben, werden alle Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. In zukünftigen Zeitaltern, nach unzähligen Äonen, die wie die Staubpartikel des Berges Sumeru vergehen, wird es ein Äon namens ‚Gutes Licht‘ und eine Welt namens ‚Kostbares Licht‘ geben, in der Buddhas geboren werden. Fünfhundert Buddhas werden nacheinander auf der Welt erscheinen. Der erste Tathagata wird ‚Großes Mitgefühl‘ heißen; der zweite ‚Wohltäter der Welt‘; der dritte ‚Löwe des großen Mitgefühls‘; der vierte ‚Retter aller fühlenden Wesen‘; und schließlich der letzte ‚König der Heiler‘.“ Obwohl alle Buddhas in ihrem großen Mitgefühl gleich sind, unterscheiden sie sich doch in ihren Ländern, Rassen, Eltern, Geburten, Ordinationen, Studien, Reisen zum Bodhimanda, der Drehung des Dharma-Rades, der Lehre der Sutras, Sprachen, Klängen, Lichtern, Versammlungen, Lebensspannen, dem Verweilen im Dharma und ihren Namen. | |||
„Schüler des Buddha! Die Sünder, die ich erlöst habe, sind niemand anderes als die tausend Buddhas dieses glücklichen Zeitalters, darunter Krakucchanda, und Millionen großer Bodhisattvas, die vor dem Tathagata von unermesslichem Fleiß, Macht, Namen, Verdienst und Weisheit den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt haben und nun in den zehn Himmelsrichtungen den Pfad des Bodhisattva praktizieren, diesen Bodhi kultivieren und mehren, fühlende Wesen lehren und sie zu guten Wurzeln und zur Befreiung führen. Damals war König Siegreiches Licht der große Gelehrte Saccaka Nigantha. Damals kamen der königliche Hof und sein gesamtes Gefolge, nämlich Niganthas sechzigtausend Schüler, mit ihrem Lehrer, errichteten ein großes Banner der Unterweisung, debattierten mit dem Buddha, bezwangen sie alle und gaben ihnen die Prophezeiung von Anuttara-samyak-sambodhi. Alle diese Menschen werden Buddhas werden, ihre Länder, Zeitalter und Namen jeweils verschieden.“ | |||
„Schüler des Buddha! Nachdem ich damals Sünder erlöst hatte, hörten meine Eltern, wie ich meinem Land, meiner Frau und meinem Besitz entsagte, und ich verließ mein Zuhause, um den Weg unter dem Buddha, dem Klangkönig des leeren Raumes, zu studieren. Fünfhundert Jahre lang kultivierte ich reines Verhalten und erlangte eine Million Dharanis, eine Million übernatürliche Kräfte, eine Million Dharma-Schätze, eine Million mutige und fleißige Bemühungen, allwissende Weisheit zu erlangen, reinigte eine Million Tore der Geduld, steigerte eine Million kontemplativer Geister, erlangte eine Million Bodhisattva-Kräfte, durchschritt eine Million Tore der Bodhisattva-Weisheit, erlangte eine Million Tore der Prajnaparamita, sah eine Million Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und legte eine Million große Bodhisattva-Gelübde ab; in jedem Gedanken wurden eine Million Buddha-Länder in jeder der zehn Himmelsrichtungen erleuchtet; in jedem Gedanken wurden eine Million Buddhas aus vergangenen und zukünftigen Kalpas der zehn Himmelsrichtungen erinnert; in jedem Gedanken wurde der Ozean der Transformationen von einer Million Die Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen waren bekannt; in jedem Gedanken wurden alle Wesen in den Millionen Welten der zehn Himmelsrichtungen in verschiedenen Bereichen gesehen, die Zeiten von Geburt und Tod, gute und böse Bereiche, die Vorlieben und Abneigungen der Form, und all ihre mentalen Aktivitäten, Wünsche, Fähigkeiten, karmischen Gewohnheiten und Errungenschaften wurden klar verstanden.“ | |||
„Schüler Buddhas! Nach meinem Tod zu jener Zeit werde ich in jener königlichen Familie als universeller Monarch wiedergeboren. Nach dem Tod des Tathagata-Königs des Dharma-Rad-Klangs und der Lampe des Raums werde ich als Nächstes dem Tathagata-König der Dharma-Leere in dieser Welt begegnen und ihm dienen und Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als Indra dem Tathagata-König der Schatzkammer des Himmlischen Königs in diesem Bodhimanda begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Yama-Himmels dem Tathagata-König des Großen Erdkraftbergs in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Tusita-Himmels dem Tathagata-König des Dharma-Rad-Lichts und -Klangs in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Nirmanarati-Himmels dem Tathagata-König der Raumweisheit in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Paranirmitavasavartin-Himmels dem Tathagata begegnen …“ Als König des Unbesiegbaren Banners in dieser Welt werde ich ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König der Asuras dem Tathagata-König des Donners aller Dharmas in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als Brahma-König dem Tathagata-König der Universellen Manifestation und der Darlegung des Dharma-Klangs in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen.“ | |||
„Schüler des Buddha! In dieser strahlenden Welt, während des Kalpa des Guten Lichts, erschienen zehntausend Buddhas, und ich diente ihnen allen persönlich und brachte ihnen Opfergaben dar. Dann, in einem anderen Kalpa namens Sonnenlicht, erschienen sechzig Milliarden Buddhas. Der erste Tathagata hieß Berg der Wundersamen Erscheinung, und zu jener Zeit war ich König, Mahamati genannt, und ich diente diesem Buddha und brachte ihm Opfergaben dar. Als Nächstes erschien ein Buddha namens Vollkommene Schulter, und ich war ein Laie, der ihm persönlich diente und ihm Opfergaben darbrachte. Dann erschien ein Buddha namens Unbefleckte Jugend, und ich war ein Minister, der ihm persönlich diente und ihm Opfergaben darbrachte. Als Nächstes erschien ein Buddha namens Mutiger Träger, und ich war ein Asura … König Rahu, dem ich Opfergaben darbrachte; dann erschien ein Buddha namens Sumeru-ähnlich, und ich war der Baumgeist, der ihm Opfergaben darbrachte; dann erschien ein Buddha namens Unbefleckter Arm, und ich war der Kaufmannskönig, der ihm Opfergaben darbrachte; Dann erschien ein Buddha namens Löwenwandler, und ich war der Stadtgeist und brachte ihm Opfergaben dar; dann erschien ein Buddha namens Juwelenkrone, und ich war Vaishravana und brachte ihm Opfergaben dar; dann erschien ein Buddha namens Höchster Dharmakirti, und ich war der Gandharva-König und brachte ihm Opfergaben dar; dann erschien ein Buddha namens Strahlende Krone, und ich war der Kumbhanda-König und brachte ihm Opfergaben dar. | |||
„In diesem Kalpa erschienen nacheinander sechzig Milliarden Tathagatas auf der Welt. Ich nahm hier unablässig verschiedene Körper an, näherte mich jedem einzelnen Buddha, brachte ihm Opfergaben dar und lehrte und vervollkommnete unzählige fühlende Wesen. In der Gegenwart jedes Buddhas erlangte ich verschiedene Samadhi-Tore, verschiedene Dharani-Tore, verschiedene Tore der übernatürlichen Kräfte, verschiedene Tore der Beredsamkeit, verschiedene Tore der Allwissenheit, verschiedene Tore der Dharma-Klarheit und verschiedene Tore der Weisheit. Ich erleuchtete verschiedene Ozeane in den zehn Himmelsrichtungen, betrat verschiedene Buddha-Felder, sah verschiedene Buddha-Felder, erlangte Reinheit und Vollendung und wuchs an Größe. So wie ich mich in diesem Kalpa all diesen Buddhas näherte und ihnen Opfergaben darbrachte, so erschienen auch an allen Orten und in allen Weltmeeren, so zahlreich wie die Staubkörner in den Kalpas, alle Buddhas auf der Welt, und ich näherte mich ihnen, brachte ihnen Opfergaben dar, hörte ihren Lehren zu, glaubte an sie und beschützte sie. So geschah es in der Gegenwart aller Tathagatas.“ Ich habe dieses Tor der Befreiung kultiviert und unzählige zweckmäßige Mittel zur Befreiung erlangt.“ | |||
Zu jener Zeit sprach der Nachtgott, der Beschützer aller fühlenden Wesen, um diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen, diese Verse für Sudhana: | |||
„Mit freudigem und gläubigem Herzen erkundigst du dich nach diesem unvorstellbaren Weg der Befreiung; | |||
Durch den Schutz und das Mitgefühl des Tathagata verkünde ich euch hiermit dies, worauf ihr hören solltet. | |||
In der Vergangenheit, vor unzähligen Äonen, zahlreicher als die Staubpartikel in einem Meer von Buddha-Ländern, | |||
Es gab einst ein weltberühmtes Schatzlicht, unter dem sich auch ein Unglück bringendes Licht befand. | |||
Während dieses großen Kalpa des guten Lichts werden zehntausend Tathagatas auf der Welt erscheinen. | |||
Ich ging auf sie alle zu, brachte ihnen Opfergaben dar und lernte von ihnen diese Befreiung. | |||
Zu jener Zeit gab es eine Hauptstadt namens Xiyan, die außergewöhnlich schön, weitläufig und flach war. | |||
Die Wohnstätte aller Arten von Wesen, manche mit reinem Herzen und manche, die Böses tun. | |||
Zu jener Zeit gab es einen König namens Sheng Guang, der alle Lebewesen stets nach dem gerechten Dharma regierte; | |||
Der Kronprinz des Königs hieß Shanfu, und er war gutaussehend und besaß alle Merkmale eines großen Mannes. | |||
Manchmal werden unzählige Sünder eingesperrt und warten auf ihre Hinrichtung; | |||
Der Kronprinz, der merkte, dass ihn Mitleid bewegt hatte, bat den König um Milde. | |||
Zu diesem Zeitpunkt meldeten alle Minister gemeinsam dem König: „Jetzt ist der Kronprinz eine Gefahr für das Königreich.“ | |||
Wenn diese Sünder die Hinrichtung verdienen, wie können sie dann alle gerettet und verschont werden? | |||
König Shengguang sagte zum Kronprinzen: „Du wirst die Konsequenzen deiner Taten tragen, weil du ihn gerettet hast!“ | |||
Der Prinz war noch tiefer betrübt und schwor, ohne zu zögern alle Lebewesen zu retten. | |||
Die Gemahlin des Königs und seine Konkubinen kamen zusammen mit anderen zur Residenz des Königs und erstatteten ihm Bericht: | |||
„Möge der Prinz für einen halben Monat freigelassen werden, um wohltätige und verdienstvolle Taten für alle Lebewesen zu vollbringen.“ | |||
Als der König davon erfuhr, erteilte er umgehend die Erlaubnis und organisierte eine groß angelegte Wohltätigkeitsveranstaltung, um die Armen zu unterstützen. | |||
Für alle empfindungsfähigen Wesen wird gesorgt, und was immer sie verlangen, wird ihnen gewährt. | |||
Wenn die Wolken einen halben Monat lang voll bleiben, rückt der Zeitpunkt für die Hinrichtung des Kronprinzen näher. | |||
Millionen und Abermillionen von Menschen, die alle weinen, während sie diese Szene betrachten. | |||
Da Buddha wusste, dass die Fähigkeiten aller Wesen im Begriff waren, sich zu entwickeln, kam er zu dieser Versammlung, um sie anzuleiten. | |||
Seine göttlichen Verwandlungen waren prachtvoll und feierlich, und alle näherten sich ihm und verehrten ihn. | |||
Der Buddha sprach zweckmäßigerweise mit einem einzigen Laut; die Lampe des Dharma erleuchtet alle Sutras. | |||
Unzähligen fühlenden Wesen mit ihren sanften Gemütern wurde die Prophezeiung der Buddhaschaft zuteil. | |||
Prinz Sudatta war voller Freude und erweckte den Geist höchster Erleuchtung. | |||
Ich gelobe, dem Tathagata zu dienen und allen fühlenden Wesen Zuflucht zu bieten. | |||
Anschließend entsagte er seinem weltlichen Leben und lebte unter der Führung Buddhas, wobei er den Pfad der Allwissenheit beschritt. | |||
Zu diesem Zeitpunkt erlangt man die Befreiung und weitet, in großem Mitgefühl, das Heil auf alle fühlenden Wesen aus. | |||
Nachdem ich aufgehört habe, im Ozean der Äonen zu verweilen, betrachte ich das wahre Wesen aller Phänomene. | |||
Ständig werden fühlende Wesen aus dem Meer des Leidens gerettet, wodurch der Weg zur Erleuchtung beschritten wird. | |||
Während des gesamten Kalpa dienten ihm ausnahmslos alle Buddhas, die erschienen. | |||
Mit reinem Glauben und tiefem Verständnis hörten sie den Dharma-Lehren zu und hielten sich an sie. | |||
Im Vergleich dazu die Anzahl der Staubpartikel auf einem Buddha-Feld und unzählige Äonen von Ozeanen. | |||
Alle Buddhas, die auf der Welt erscheinen, werden jeweils auf die gleiche Weise verehrt. | |||
Ich erinnere mich an mein früheres Leben als Prinz, als ich alle Lebewesen gefangen sah. | |||
Ich gelobe, mich selbst zu opfern, um sie zu retten, denn sie haben dieses Tor der Befreiung erreicht. | |||
Seit unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, hat er dies unaufhörlich praktiziert. | |||
Indem man ständig darüber nachdenkt, kann man es steigern und unermesslich geschickte Mittel erlangen. | |||
Ich habe alle Tathagatas dort gesehen und bin erleuchtet worden. | |||
Möge ich durch verschiedene geschickte Mittel ein klareres Verständnis dieser Befreiung erlangen. | |||
Seit unzähligen Äonen habe ich diesen unvorstellbaren Weg zur Befreiung erforscht; | |||
Der Ozean der Lehren Buddhas ist grenzenlos; ich kann aus ihm auf einmal trinken. | |||
Sein Körper kann ungehindert alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen betreten; | |||
Alle Namen der Länder aus den drei Leben kenne ich in jedem einzelnen Gedanken. | |||
Alle Buddhas der drei Zeiten sehe ich klar und ohne Rest; | |||
Es kann auch seine physische Form annehmen und universell den Wohnsitz des Tathagata erreichen. | |||
Darüber hinaus, vor allen Buddhas und Lehrern in allen zehn Himmelsrichtungen, | |||
Möge der Regen majestätischer Wolken auf alle herabkommen und all jenen Nahrung spenden, die die höchste Erleuchtung erlangt haben. | |||
Darüber hinaus rufe ich angesichts des unermesslichen Ozeans an Fragen alle Ehrenwerten der Welt an; | |||
Alle wunderbaren Dharma-Wolken, die der Buddha herabgesandt hat, haben wir empfangen und bewahrt, ohne sie zu vergessen. | |||
Und in den unermesslichen Landen der zehn Himmelsrichtungen, vor der Versammlung aller Tathagatas, | |||
Auf einem prächtigen und prunkvollen Thron sitzend, manifestierte er verschiedene übernatürliche Kräfte. | |||
Darüber hinaus manifestierte er sich in unzähligen Buddha-Ländern in allen zehn Himmelsrichtungen in verschiedenen göttlichen Wandlungen. | |||
Ein Körper manifestiert unzählige Körper, und innerhalb unzähliger Körper erscheint ein Körper. | |||
Und aus jeder einzelnen Pore strahlten unzählige helle Lichter. | |||
Jeder von ihnen nutzt verschiedene geschickte Mittel, um das Feuer des Leidens in empfindungsfähigen Wesen zu löschen. | |||
Und aus jeder einzelnen Pore erschienen unzählige Inkarnationen. | |||
Es erfüllt alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und lässt den Dharma überall herabregnen, um alle Wesen zu retten. | |||
Mögen alle Buddha-Kinder aus den zehn Himmelsrichtungen durch dieses unvorstellbare Tor der Befreiung eintreten. | |||
In unzähligen zukünftigen Zeitaltern werde ich den Pfad des Bodhisattva beschreiten und ihn praktizieren. | |||
Lehrt den Dharma entsprechend ihren Neigungen, damit sie alle aus dem Netz falscher Ansichten befreit werden. | |||
Es zeigt den Weg des Himmels und die zwei Fahrzeuge und sogar die allwissende Weisheit des Tathagata. | |||
Dort, wo alle empfindungsfähigen Wesen wiedergeboren werden, manifestieren sie unzählige Formen. | |||
Sie erscheinen in allen Formen ihrer Art und predigen den Dharma gemäß den Empfindungen ihrer Herzen. | |||
Wer dieses Tor der Befreiung erreicht, weilt im grenzenlosen Ozean des Verdienstes. | |||
Die Anzahl der Staubpartikel in einem riesigen Ozean ist beispielsweise unvorstellbar und unmessbar. | |||
„Guter Mann! Ich kenne nur diese Lehre, die fühlende Wesen dazu führt, gute Wurzeln zu schlagen und Befreiung zu erlangen. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas alle Welten transzendieren, in allen Bereichen Körper manifestieren, ohne Anhaften oder Begierde, ohne Hindernis, die Natur aller Dharmas verstehen, alle Dharmas geschickt befolgen, die Weisheit des Nicht-Selbst erlangen, das Dharma des Nicht-Selbst verwirklichen, unaufhörlich alle fühlenden Wesen lehren und unterwerfen, deren Geist stets im nicht-dualen Dharma verweilt und die universell in den Ozean aller Worte eingehen; wie kann ich nun diesen Ozean des Verdienstes, diese mutige Weisheit, diese geistige Aktivität, diesen Zustand des Samadhi, diese Kraft der Befreiung kennen oder davon sprechen?“ | |||
„Guter Mann! In diesem Jambudvipa gibt es einen Garten namens Lumbini; in diesem Garten wohnt eine Gottheit namens Wunderbare Tugendvollkommenheit. Geh dorthin und frage: Wie kann ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreiten, in die Familie des Tathagata hineingeboren werden, zum Licht der Welt werden und unermüdlich durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch bestehen?“ | |||
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, faltete ehrfurchtsvoll seine Hände und nahm dann Abschied. | |||
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Zu jener Zeit wurde Sudhana durch seine großen Gelübde und seinen unermüdlichen Einsatz für die Rettung aller fühlenden Wesen von den Nachtgöttern befreit und wurde ein Bodhisattva. Er erinnerte sich fortan an diese Praktiken und praktizierte sie, wodurch sein Verständnis und seine Übung wuchsen. | |||
Er reiste allmählich zum Lumbini-Hain, wo er weit und breit nach der wundersam tugendhaften Gottheit suchte. Dort fand er sie auf einem Löwenthron sitzend, der auf einer juwelenbesetzten Lotusblume ruhte, inmitten prächtiger Pavillons, die mit juwelenbesetzten Bäumen geschmückt waren, ehrfürchtig umgeben von zwanzig Milliarden Götterbildern. Die Gottheit erklärte das Sutra des Ozeans der Bodhisattva-Wiedergeburt, das es allen ermöglicht, in die Familie des Tathagata wiedergeboren zu werden und den großen Ozean des Bodhisattva-Verdienstes zu mehren. Sudhana, der ihn erblickt hatte, verneigte sich vor ihm, faltete die Hände und trat vor ihn. „Großer Weiser“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet, in die Familie des Tathagata wiedergeboren wird und zu einem großen Licht in der Welt wird.“ | |||
Der Gott antwortete: | |||
„Guter Mensch! Bodhisattvas besitzen zehn Arten von Wiedergeburtsschätzen. Wenn ein Bodhisattva dieses Dharma verwirklicht, wird er in die Familie des Tathagata hineingeboren, wobei seine guten Wurzeln stetig wachsen, ohne Müdigkeit oder Stagnation, ohne Abneigung oder Rückschritt, ohne Unterbrechung oder Verlust, frei von allen Täuschungen, ohne dass Ängstlichkeit, Ärger oder Bedauern aufkommen. Er schreitet zur allwissenden Weisheit fort, durchschreitet das Tor des Dharma-Reiches, entwickelt einen weiten Geist, mehrt alle Vollkommenheiten, erreicht den unübertroffenen Bodhi aller Buddhas, gibt weltliche Bestrebungen auf, gelangt in das Land des Tathagata, erlangt übernatürliche Kräfte, und das Dharma aller Buddhas ist ihm stets gegenwärtig, im Einklang mit der wahren Bedeutung allwissender Weisheit.“ | |||
„Was sind die zehn? Erstens das Gelübde, allen Buddhas unaufhörlich Opfergaben darzubringen; zweitens das Gelübde, Bodhicitta zu erzeugen; drittens das Gelübde, alle Dharma-Lehren gewissenhaft zu praktizieren; viertens das Gelübde, die drei Zeiten mit einem tiefen und reinen Geist allumfassend zu erleuchten; fünftens das Gelübde der gleichmäßigen und leuchtenden Erleuchtung; sechstens das Gelübde, in die Familie des Tathagata hineingeboren zu werden; siebtens das Gelübde der Erleuchtung durch die Kraft und das Licht des Buddha; achtens das Gelübde der Erleuchtung durch das Tor der universellen Weisheit; neuntens das Gelübde der Erleuchtung durch die allumfassende Manifestation von Schmuck; und zehntens das Gelübde der Erleuchtung durch den Eintritt in das Reich des Tathagata.“ | |||
„Guter Mann! Wie nennt man das: ‚Möge ich stets allen Buddhas Opfergaben darbringen und den Speicher der Wiedergeburt erhalten‘? Guter Mann! Wenn ein Bodhisattva zum ersten Mal das Bodhicitta erzeugt, legt er dieses Gelübde ab: ‚Ich werde alle Buddhas achten, ehren und ihnen Opfergaben darbringen, niemals müde werden, die Buddhas zu sehen, in der Gegenwart der Buddhas stets Liebe und Freude erzeugen, stets tiefen Glauben haben, alle Tugenden pflegen und niemals ruhen.‘ So sammelt ein Bodhisattva zum ersten Mal den Speicher guter Wurzeln für die Allwissenheit.“ | |||
Was bedeutet „Der Schatz der Wiedergeburt durch die Erweckung des Bodhicitta“? Guter Mann! Dieser Bodhisattva erweckt das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi. Es bedeutet: Großes Mitgefühl zu erwecken, um alle fühlenden Wesen zu retten; den Geist zu erwecken, um dem Buddha Opfergaben darzubringen und so letztlich dessen Pflicht zu erfüllen; den Geist zu erwecken, um den Dharma vorbehaltlos zu suchen; ein tiefes Streben nach allwissender Weisheit zu erwecken; unermessliche liebende Güte zu erwecken, um alle fühlenden Wesen zu umfassen; den Geist zu erwecken, um kein fühlendes Wesen im Stich zu lassen, geschützt durch das feste Gelübde, allwissende Weisheit zu erlangen; einen Geist frei von Täuschung zu erwecken, um wahre Weisheit zu erlangen; den Geist zu erwecken, um gemäß den Anweisungen zu praktizieren und den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten; den Geist zu erwecken, um keinen Buddha zu täuschen und die großen Gelübde aller Buddhas zu schützen; das Gelübde der allwissenden Weisheit zu erwecken. Unermüdlich verwandelt er alle fühlenden Wesen in der Zukunft. Aufgrund dieser Bodhicitta-Verdienste, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, wird der Bodhisattva in die Familie des Tathagata wiedergeboren. Dies ist der zweite Schatz der Wiedergeburt des Bodhisattva. | |||
„Wie heißt diese dritte Wiedergeburtsstätte eines Bodhisattva, der fleißig alle Dharma-Tore kultiviert? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva Mahasattva entsteht mit dem Geist, den Ozean aller Dharma-Tore zu betrachten, dem Geist, Verdienste dem vollkommenen Pfad der allwissenden Weisheit zu widmen, dem Geist der rechten Achtsamkeit ohne Fehler oder Trägheit, dem Geist des reinen Ozeans aller Bodhisattva-Samadhis, dem Geist, alle Bodhisattva-Tugenden zu kultivieren, dem Geist, alle Bodhisattva-Pfade zu schmücken, dem Geist, der mit größtem Fleiß allwissende Weisheit und alle Tugenden kultiviert wie das lodernde Feuer des Kalpa ohne Ruhe, dem Geist, die Praktiken von Samantabhadra zu kultivieren und alle fühlenden Wesen zu lehren, dem Geist, alles würdevolle Verhalten zu erlernen, Bodhisattva-Tugenden zu kultivieren, allen Besitz aufzugeben und im wahren Geist des Nicht-Besitzes zu verweilen. Dies ist die dritte Wiedergeburtsstätte eines Bodhisattva.“ | |||
„Wie nennt man das: ‚Die universelle Erleuchtung des Schatzes der Wiedergeburt in den drei Welten mit einem tiefen und reinen Geist‘? Guter Mann! Dieser Bodhisattva besitzt einen reinen und erhabenen Geist, erlangt das Licht des Bodhi des Tathagata, tritt in den Ozean der wirksamen Mittel des Bodhisattva ein und hat einen Geist so fest wie Diamant. Er gibt alle anderen Formen der Wiedergeburt auf, erlangt die Kraft der vollkommenen Buddhaschaft, kultiviert höchste Praktiken, besitzt die Wurzeln eines Bodhisattva und hat einen klaren und reinen Geist. Seine Gelübde sind unerschütterlich, und er wird von allen Buddhas beständig beschützt und verehrt. Er zerstört alle Hindernisse und Berge der Befleckung und dient universell als Zuflucht für alle fühlenden Wesen. Dies ist der vierte Schatz der Wiedergeburt für einen Bodhisattva.“ | |||
„Wie lautet der Name des fünften Schatzes des gleichen Lichts? Ein guter Mensch! Dieser Bodhisattva beherrscht alle Praktiken und transformiert so alle fühlenden Wesen; er ist imstande, auf allen Besitz zu verzichten; er weilt in den höchsten reinen Geboten des Buddha; er besitzt das Dharma der Geduld und erlangt so das Licht der Geduld in allen Buddhas; mit großem Fleiß schreitet er zur allwissenden Weisheit fort und erreicht das andere Ufer; er kultiviert alle Meditationen und erlangt das Samadhi des Universellen Tores; seine reine Weisheit ist vollendet und erleuchtet alle Dharmas mit der Sonne der Weisheit; er erlangt ungetrübte Augen, sieht den Ozean der Buddhas und erkennt die wahre Natur aller Dharmas; alle, die ihn in der Welt sehen, freuen sich und kultivieren geschickt das wahre Dharma. Dies ist der fünfte Schatz der Wiedergeburt des Bodhisattva.“ | |||
„Was bedeutet ‚In die Familie des Tathagata hineingeboren und den Schatz der Geburt empfangen‘? Guter Mann! Dieser Bodhisattva wird in die Familie des Tathagata hineingeboren, weilt mit allen Buddhas, vollbringt alle tiefgründigen Dharma-Stufen, besitzt die reinen und großen Gelübde der Buddhas der drei Zeiten, erlangt dieselben guten Wurzeln wie alle Buddhas, teilt dieselbe Natur mit allen Tathagatas, besitzt den reinen und tugendhaften Dharma der Weltentranszendierung, weilt in den Dharma-Stufen des unermesslichen Verdienstes, erreicht alle Samadhis, sieht die göttliche Kraft des Buddha, reinigt alle fühlenden Wesen nach ihren Bedürfnissen, beantwortet Fragen, wie sie gestellt werden, und besitzt unerschöpfliche Beredsamkeit. Dies ist der sechste Schatz der Geburt für einen Bodhisattva.“ | |||
„Wie heißt dieses Schatzhaus der Geburt durch das Licht der Buddha-Kraft? Ein wahrer Mann! Dieser Bodhisattva durchdringt die Buddha-Kraft zutiefst, durchwandert alle Buddha-Länder mit unerschütterlicher Entschlossenheit, bringt Opfergaben dar und dient der Versammlung der Bodhisattvas ohne Ermüdung, versteht, dass alle Lehren wie Illusionen entstehen, weiß, dass alle weltlichen Phänomene wie Träume sind, alle Formen wie Licht und Schatten, alle übernatürlichen Kräfte wie Wandlungen, alle Geburten wie Schatten und die Lehren der Buddhas wie Echos in einem Tal, die allen die Welt des Dharma offenbaren und sie zu ihrem höchsten Verständnis führen. Dies ist das siebte Schatzhaus der Geburt für den Bodhisattva.“ | |||
„Wie nennt man dies: die Achte Schatzkammer der Wiedergeburt durch Kontemplation des Tores der universellen Weisheit? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva, der im Stadium jugendlicher Reinheit verweilt, meditiert über jedes einzelne Tor allwissender Weisheit und legt die Praktiken aller Bodhisattvas durch unzählige Zeitalter dar. Er erlangt die Meisterschaft über das tiefe Samadhi aller Bodhisattvas und wird in den Bereichen aller Tathagatas in den zehn Richtungen in jedem Gedanken wiedergeboren. Er tritt in das undifferenzierte Samadhi in differenzierten Bereichen ein, manifestiert differenzierte Weisheit in undifferenzierten Dharmas, erkennt die Abwesenheit von Bereichen in unzähligen Bereichen, tritt in unzählige Bereiche in wenigen Bereichen ein, begreift die unermessliche und grenzenlose Natur des Dharma und weiß, dass alle weltlichen Phänomene lediglich Konstrukte sind, die aus dem Bewusstseinsgeist entstehen. Dies ist die Achte Schatzkammer der Wiedergeburt für Bodhisattvas.“ | |||
„Wie nennt man dies: Die neunte Schatzkammer der Wiedergeburt des Bodhisattva, die universelle Manifestation des Schmucks? Guter Mann! Dieser Bodhisattva vermag unzählige Buddha-Welten auf vielfältige Weise zu schmücken, die Körper aller fühlenden Wesen und aller Buddhas universell zu manifestieren, Furchtlosigkeit zu erlangen, den reinen Dharma zu verkünden und ungehindert durch das Dharma-Reich zu fließen; gemäß ihren Neigungen ermöglicht er ihnen universelles Erkennen und Sehen, demonstriert verschiedene Praktiken zur Erlangung von Bodhi und führt sie auf den Pfad der ungehinderten Allwissenheit; so sind alle Handlungen zeitgemäß und stets im Schatz der Weisheit des Samadhi Vairocana verankert. Dies ist die neunte Schatzkammer der Wiedergeburt des Bodhisattva.“ | |||
Was bedeutet „den Boden des Buddha betreten und den Schatz der Wiedergeburt empfangen“? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva hat alle Ermächtigungen der Buddhas der drei Zeiten empfangen und kennt die Ordnung aller Daseinsbereiche. Das heißt, er kennt die Ordnung von Geburt und Tod aller fühlenden Wesen in Vergangenheit und Zukunft, die Ordnung der Praxis aller Bodhisattvas, die Ordnung der Gedanken aller fühlenden Wesen, die Ordnung der Buddhaschaft, die die Buddhas der drei Zeiten erlangt haben, und die Ordnung der geschickten Mittel zur Dharma-Verkündung. Er kennt auch die Reihenfolge der Namen aller Äonen im Anfang, in der Mitte und am Ende, ob sie bestehen oder vergehen. Entsprechend den Bedürfnissen aller fühlenden Wesen manifestiert er die Verdienste und den Schmuck des Pfades, verkündet den Dharma mit übernatürlichen Kräften und bezwingt sie geschickt. Dies ist der zehnte Schatz des Bodhisattva: die Wiedergeburt zu empfangen. | |||
„Schüler des Buddha! Wenn ein Bodhisattva Mahasattva diese zehn Praktiken kultiviert und vervollkommnet, dann kann er verschiedene Verzierungen in einer einzigen Verzierung manifestieren; so alle Länder schmücken, alle fühlenden Wesen ohne Ruhe in zukünftigen Zeitaltern führen und erleuchten; die verschiedenen Bereiche und Reifegrade des Ozeans aller Buddha-Lehren darlegen und unzählige Dharmas nacheinander übermitteln; unvorstellbare Buddha-Kraft manifestieren, die allen leeren Raum und den Dharma-Bereich erfüllt; das Dharma-Rad im Ozean der Gedanken und Handlungen der fühlenden Wesen drehen und die Buddhaschaft in allen Welten ohne Unterbrechung manifestieren; alle Dharmas mit unaussprechlich reiner Rede sprechen, an unzähligen Orten weilen und ungetrübtes Verständnis erlangen; den Bodhimanda mit allen Dharmas schmücken, die Buddhaschaft gemäß dem unterschiedlichen Verständnis der fühlenden Wesen manifestieren, unzählige tiefgründige Schätze des Dharma enthüllen und alle Welten lehren und vervollkommnen.“ | |||
Zu jener Zeit wollte die Gottheit des Lumbini-Waldes ihre Bedeutung noch einmal verdeutlichen, indem sie die göttliche Kraft Buddhas nutzte, um alle Richtungen zu beobachten und in Versen zu sprechen: | |||
„Der höchste, reine und unbefleckte Geist, der alle Buddhas sieht, ohne jemals zufrieden zu sein.“ | |||
Möge ich diesem Weisen auch in Zukunft Opfergaben darbringen, damit er im Reinen Land wiedergeboren werde. | |||
In allen Ländern der drei Zeiten, allen fühlenden Wesen und allen Buddhas, | |||
Mögen alle Wesen befreit und stets verehrt werden; möge dieser unvorstellbare Schatz im Reinen Land wiedergeboren werden. | |||
Den Dharma ohne Müdigkeit oder Abneigung zu hören und ihn mit ungetrübter Achtsamkeit während der drei Zeiten zu beobachten, | |||
Wenn Körper und Geist rein sind wie der leere Raum, dann bezeichnet dieser Name den Speicher der Wiedergeburt. | |||
Sein Herz wohnt ewig im Ozean des großen Mitgefühls, so fest wie ein Diamant und ein Berg aus Juwelen. | |||
Das Tor zu aller Weisheit, dieser höchste Schatz der Wiedergeburt. | |||
Großes Mitgefühl bedeckt alles; wundersame Taten mehren stetig den Ozean des Heils. | |||
Das Licht des Dharma erleuchtet alle Wesen; dieses mächtige Wesen empfängt den Schatz der Wiedergeburt. | |||
Wer die Unverfälschtheit des Dharma erkennt, wird in die Familie der Buddhas der drei Zeiten hineingeboren. | |||
Indem er in den Ozean der zehn Himmelsrichtungen eintritt, empfängt dieser Weise den Schatz der Wiedergeburt. | |||
Mit einem reinen und ungetrübten Geist kann man alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen erreichen. | |||
Alle Buddha-Kräfte sind in der Lage, diesen unvorstellbaren Schatz der Wiedergeburt zu vollbringen. | |||
Wer tiefgründige Weisheit erlangt und Meisterschaft erreicht hat, hat auch das ultimative Verständnis aller Samadhis erlangt. | |||
Betrachte das Tor der allwissenden Weisheit, wie es in Wahrheit ist; dieser wahre Körper ist der Speicher der Wiedergeburt. | |||
Reinige alle Buddha-Länder, pflege fleißig den Dharma, um alle fühlenden Wesen universell zu transformieren. | |||
Als Manifestation der Befreiungskraft des Tathagata ist dieser große Name der Quell der Wiedergeburt. | |||
Wer lange Sarvajna (Weisheit) kultiviert hat, kann schnell die Position des Tathagata erreichen. | |||
Da der Dharma-Bereich frei von Hindernissen ist, ist er die Quelle der Wiedergeburt für alle Kinder Buddhas. | |||
„Guter Mensch! Ein Bodhisattva besitzt diese zehn Eigenschaften, wird in die Familie des Tathagata hineingeboren und wird zum reinen Licht der ganzen Welt. Guter Mensch! Seit unzähligen Äonen habe ich dieses Tor der Befreiung durch freie Wiedergeburt erreicht.“ | |||
Sudhana fragte: „Heiliger! Wie steht es um den Stand dieses Weges zur Befreiung?“ | |||
Antwort: | |||
"Guter Mann! Ich habe zuerst ein Gelübde abgelegt: 'Mögen alle Bodhisattvas mir nahe sein können, wenn sie geboren werden; möge ich in den unermesslichen Ozean der Wiedergeburt des Vairocana Tathagata eintreten.' Durch die Kraft meines früheren Gelübdes wurde ich im Lanvini-Garten in Jambudvipa dieser Welt geboren und konzentrierte mich darauf, wann der Bodhisattva geboren werden würde; nach hundert Jahren kam der Weltverehrte tatsächlich vom Tusita-Himmel und wurde hier geboren." | |||
„Damals erschienen zehn Zeichen in diesem Wald. Welche sind das? Erstens, der Boden in diesem Garten wurde plötzlich eben, und alle Gruben, Hügel und Erhebungen verschwanden. Zweitens, der Boden bestand aus Diamanten, geschmückt mit verschiedenen Juwelen, ohne Schutt, Dornen oder Baumstümpfe. Drittens, ringsum wuchsen Reihen juwelenbesetzter Tamariskenbäume, deren Wurzeln tief am Wasserrand verankert waren. Viertens, duftende Knospen sprossen und enthüllten einen wahren Schatz an Düften; juwelenbesetzte Bäume bildeten sich, die Schatten und Wärme spendeten, ihr Duft übertraf selbst himmlische Düfte. Fünftens, Reihen von exquisiten, juwelenbesetzten Blumengirlanden wurden verteilt und füllten jeden Winkel. Sechstens, alle Bäume im Garten blühten auf natürliche Weise mit unzähligen juwelenbesetzten Blüten. Siebtens, in allen Teichen und Sümpfen erschienen spontan Blumen, die aus dem Boden sprossen und sich über das Wasser ausbreiteten. Achtens, zu jener Zeit, in diesem Wald, die Wünsche und Formen der Saha-Welt…“ Könige des Himmels, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras und Mahoragas versammelten sich und falteten ehrfürchtig die Hände. Neuntens jubelten alle himmlischen Jungfrauen dieser Welt, selbst die Mahoraga-Jungfrauen, jede mit Opfergaben in den Händen, und standen respektvoll vor dem Pilacha-Baum. Zehntens strahlte aus den Nabeln aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen Licht, die „Lampe der Bodhisattva-Geburt“ genannt, und erleuchtete diesen Wald. In jedem Lichtstrahl erschienen die wundersamen Wandlungen der Buddha-Geburt, die Verdienste aller Bodhisattva-Geburt und die verschiedenen Stimmen der Buddhas. Dies sind die zehn glückverheißenden Zeichen im Wald. Wenn diese Zeichen erscheinen, wissen die Himmelskönige, dass ein Bodhisattva geboren wird; ich, der ich diese glückverheißenden Zeichen sehe, bin von unermesslicher Freude erfüllt. | |||
„Guter Mann! Als Königin Maya Kapilavastu verließ und diesen Wald betrat, offenbarte sie zehn segensreiche Lichtzeichen, die es allen Wesen ermöglichten, das Licht des Dharma zu erlangen. Was sind diese zehn? Sie sind: das Licht aller kostbaren Blumen, das Licht kostbarer Düfte, das Licht der blühenden Lotusblume, die wahre und wundersame Klänge verströmt, das Licht der Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen, die zunächst nach Erleuchtung streben, das Licht aller Bodhisattvas, die die verschiedenen Stufen durchlaufen und wundersame Wandlungen vollziehen, das Licht aller Bodhisattvas, die die Weisheit der Kultivierung der Paramitas vollenden, das Licht der großen Gelübde und Weisheit aller Bodhisattvas, das Licht der geschickten Lehrmethoden aller Bodhisattvas und ihrer Fähigkeit, Wesen zu transformieren, das Licht aller Bodhisattvas, die die wahre Weisheit des Dharma-Reiches erkennen, und das Licht aller Bodhisattvas, die die Buddhaschaft erlangen, freiwillig wiedergeboren werden, ihre Heimat verlassen und Erleuchtung erlangen. Diese zehn Lichter erleuchten universell die Geister unzähliger Wesen.“ Wesen." | |||
„Guter Mann! Als Königin Maya unter dem Pilacas-Baum saß, offenbarte der Bodhisattva zehn Arten von wundersamen Verwandlungen, die kurz vor der Geburt standen. Welche sind das?“ | |||
„Guter Mann! Wenn der Bodhisattva geboren werden soll, versammeln sich alle himmlischen Prinzen und Prinzessinnen des Reiches der Begierde sowie alle Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und ihre Gefolgschaften des Reiches der Formen, um ihm ihre Verehrung darzubringen. Königin Mayas majestätische Tugend ist außergewöhnlich; jede Pore ihres Körpers strahlt Licht aus und erleuchtet die dreitausend großen Chiliokosmen ungehindert. Alle anderen Lichter werden verdunkelt, und alle Leiden und das Elend aller fühlenden Wesen auf den Pfaden des Bösen werden ausgelöscht. Dies ist die erste wundersame Wandlung des Bodhisattva vor seiner Geburt.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Zu jener Zeit erschienen alle Formen der dreitausend Welten im Schoß von Königin Maya. In jeder der hundert Milliarden Jambudvipas gab es Städte und Gärten, jede mit einem anderen Namen. Königin Maya residierte in jeder einzelnen, umgeben von himmlischen Wesen. All dies waren Manifestationen der unvorstellbaren göttlichen Wandlungen, die der Bodhisattva im Begriff war zu durchlaufen. Dies war die zweite göttliche Wandlung, die der Bodhisattva gebären sollte.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Jede Pore von Königin Mayas Körper spiegelt die vergangene Praxis des Tathagata auf dem Bodhisattva-Pfad, seine ehrfurchtsvollen Opfergaben an alle Buddhas und die Klänge der Buddhas wider, die den Dharma predigten. So wie ein heller Spiegel und Wasser die Bilder von Sonne, Mond, Sternen, Wolken und Donner am Himmel reflektieren können, so können auch die Poren von Königin Mayas Körper die vergangenen Ursachen und Zustände des Tathagata widerspiegeln. Dies ist die dritte wundersame Wandlung, die der Bodhisattva nun vollbringen wird.“ | |||
„Und außerdem, guter Mann! Jede einzelne Pore von Königin Mayas Körper offenbart die Welten, Städte, Dörfer, Berge, Wälder, Flüsse und Meere, in denen der Tathagata weilte, als er den Pfad des Bodhisattva beschritt, die Zeitalter, in denen fühlende Wesen dem Buddha in der Welt begegneten, in reine Länder eintraten und in jeder Wiedergeburt, unabhängig von der Länge ihres Lebens und ihrer Praxis des tugendhaften Dharma durch die Anleitung guter Lehrer. In jedem Bereich und an jedem Ort der Wiedergeburt ist Königin Maya stets seine Mutter; all dies manifestiert sich in jeder einzelnen Pore. Dies ist die vierte wundersame Verwandlung, die der Bodhisattva nun vollziehen wird.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Aus jeder Pore von Königin Maya wurden die früheren Praktiken des Tathagata als Bodhisattva offenbart, die seine verschiedenen Formen, Erscheinungen, Kleidung, Speisen, Leiden und Freuden in jeder seiner Geburten zeigten. Dies war die fünfte wundersame Verwandlung, die der Bodhisattva im Begriff war zu vollziehen.“ | |||
„Und außerdem, guter Mann! Jede Pore von Königin Mayas Körper offenbart, was der Weltverehrte in seinen vergangenen Akten der Nächstenliebe aufgegeben hat – seinen Kopf, seine Augen, Ohren, Nase, Lippen, Zunge, Zähne, seinen Körper, Hände, Füße, sein Fleisch, seine Knochen, Männer, Frauen, Ehefrauen, Konkubinen, Städte, Paläste, Kleidung, Halsketten, Gold, Silber und kostbare Güter. – Er sieht auch das Aussehen, die Stimme und den Aufenthaltsort des Empfängers all dieser Dinge, sowohl innerlich als auch äußerlich. Dies ist die sechste wundersame Verwandlung, die der Bodhisattva im Begriff ist zu vollbringen.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Als Königin Maya diesen Garten betrat, war der Wald erfüllt von all den Ländereien, Gärten, Gewändern, Girlanden, Parfums, Weihrauchpulver, Bannern, Baldachinen – all dem kostbaren Schmuck –, den die vergangenen Buddhas bei ihrer Geburt trugen. Auch Musik und Gesänge von höchster Qualität waren anwesend, sodass alle fühlenden Wesen sie sehen und hören konnten. Dies ist die siebte wundersame Wandlung, die der Geburt des Bodhisattva vorausgeht.“ | |||
„Und außerdem, guter Mann! Als Königin Maya diesen Garten betrat, entsprang aus ihrem Körper der Palast und Pavillon des Mani-Juwelenkönigs, in dem der Bodhisattva residierte. Er übertraf die Wohnstätten aller Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und Könige der Menschen. Er war mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt, von einem erlesenen Duft erfüllt und mit unzähligen Juwelen geschmückt, rein von innen und außen, jedes einzelne einzigartig und nicht vermischt, die den gesamten Lumbini-Garten vollständig ausfüllten. Dies ist die achte wundersame Verwandlung des Bodhisattva bei seiner Geburt.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Als Königin Maya diesen Garten betrat, entsprangen aus ihrem Körper Bodhisattvas in einer Zahl, die der Anzahl der Staubpartikel in zehn unzählbaren Hunderttausenden von Milliarden Nayutas Buddha-Ländern entsprach. Das Aussehen, die Gesichtszüge, die Ausstrahlung, das Wesen, die übernatürlichen Kräfte und das Gefolge der Bodhisattvas unterschieden sich nicht von denen des Bodhisattva Vairocana, und sie alle priesen gleichzeitig den Tathagata. Dies ist die neunte wundersame Verwandlung zur Zeit der Geburt des Bodhisattva.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Als Königin Maya im Begriff war, den Bodhisattva zu gebären, erschien ihr plötzlich eine gewaltige Lotusblume aus dem Vajra-Reich, genannt: Allschatz der Juwelenverzierungen. Ihr Stängel bestand aus Vajra, ihre Staubblätter aus verschiedenen Juwelen und ihre Basis aus dem wunscherfüllenden Juwelenkönig. Sie hatte so viele Blütenblätter wie die Staubpartikel von zehn Buddha-Welten, alle bedeckt mit einem Netz und einem Baldachin aus Mani-Juwelen. Alle Himmelskönige hielten sie zusammen; alle Drachenkönige ließen duftenden Regen herabregnen; alle Yaksha-Könige umgaben sie ehrfürchtig und streuten himmlische Blüten; alle Gandharva-Könige stießen sanfte Laute aus und priesen die vergangenen Verdienste des Bodhisattva bei seinen Opfergaben an die Buddhas; alle Asura-Könige legten ihren Stolz ab und verneigten sich ehrfürchtig; alle Garuda-Könige senkten juwelenbesetzte Banner herab, die den Himmel erfüllten; alle Kinnara-Könige blickten freudig auf sie.“ Sie priesen die Tugenden des Bodhisattva; alle Mahoraga-Könige jubelten, sangen Loblieder und ließen Wolken von unermesslichem Schmuck herabregnen. Dies ist die zehnte wundersame Verwandlung zur Zeit der Geburt des Bodhisattva. | |||
„Guter Mensch! Nachdem sich die zehn Zeichen im Lumbini-Garten manifestiert hatten, wurde der Bodhisattva geboren. Es war wie die klare Sonne, die am Himmel erscheint, wie glückverheißende Wolken, die vom Gipfel eines hohen Berges aufsteigen, wie ein Blitz, der in dichten Wolken zuckt, wie eine große Fackel, die in der Dunkelheit brennt; zu dieser Zeit wurde der Bodhisattva aus der Seite seiner Mutter geboren, und sein Körper erstrahlte in demselben Glanz. Guter Mensch! Zu dieser Zeit, obwohl der Bodhisattva neugeboren war, hatte er bereits alle Dharmas vollständig verstanden, die wie Träume und Illusionen, wie Schatten und Bilder sind, ohne Kommen und Gehen, ohne Geburt und Tod.“ | |||
„Guter Mann! Als ich den Buddha in den vier Kontinenten, im Lumbini-Garten innerhalb Jambudvipas, verschiedene wundersame Wandlungen seiner ersten Geburt vollziehen sah, sah ich auch den Tathagata in den Hunderten von Milliarden Jambudvipas der dreitausend großen Chiliokosmen, im Lumbini-Garten, verschiedene wundersame Wandlungen seiner ersten Geburt vollziehen; ich sah unzählige Buddha-Länder in jedem Staubkorn der dreitausend großen Chiliokosmen und unzählige Buddha-Länder in jedem Staubkorn der hundert Buddha-Länder, der tausend Buddha-Länder und sogar in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen. In all diesen Buddha-Ländern vollzog der Tathagata verschiedene wundersame Wandlungen seiner Wiedergeburt. Dies geschah ununterbrochen, Augenblick für Augenblick.“ | |||
Dann fragte Sudhana die Gottheit: „Große Gottheit, wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast?“ | |||
Antwort: | |||
„Guter Mann! In grauer Vorzeit vergingen unzählige Äonen, mehr als die Anzahl der Staubkörner in hundert Millionen Buddha-Welten. Damals existierte eine Welt namens Universeller Schatz, und das Äon hieß Freudige Glückseligkeit. Achtzig Buddha-Nayutas erschienen darin; der erste Buddha trug den Namen Banner der Freiheit und des Verdienstes und besaß alle zehn Titel. In dieser Welt gab es vier Kontinente namens Wundersame Lichtverzierung; in Jambudvipa, einem dieser vier Kontinente, befand sich eine königliche Hauptstadt namens Banner der Sumeru-Verzierung; dort regierte ein König namens Juwelenflammenauge; und seine Königin hieß Freudiges Licht. Guter Mann! In dieser Welt ist Königin Maya die Mutter von Vairocana Tathagata; und in jener Welt ist Königin Freudiges Licht die Mutter des ersten Buddha, genau wie sie.“ | |||
„Guter Mann! Als die Herrin des Freudenlichts den Bodhisattva gebären wollte, begab sie sich mit zwanzig Milliarden Nayuta-Jungfrauen zum Goldenen Blumengarten. Dort stand ein Pavillon namens Wunderbarer Schatzgipfel; daneben ein Baum namens Allgebender Baum. Die Herrin des Freudenlichts kletterte auf einen Ast dieses Baumes und gebar den Bodhisattva. Alle Himmelskönige und ihr Gefolge brachten duftendes Wasser, um ihn zu baden. Zu jener Zeit stand eine Amme namens Reines Licht an ihrer Seite. Nach dem Bad überreichten die Himmelskönige und ihr Gefolge der Amme die Gaben. Die Amme nahm sie ehrfürchtig entgegen und war voller Freude. Daraufhin erreichte sie das Samadhi der Universellen Augen des Bodhisattva. Nachdem sie dieses Samadhi erreicht hatte, sah sie unzählige Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und erlangte die Freiheit und Befreiung des Bodhisattva, sich überall wiederzuerwecken.“ So wie das Bewusstsein bei der Empfängnis schnell und ungehindert ist; Nachdem man diese Befreiung erlangt hat, sieht man alle Buddhas, durch die Kraft ihrer ursprünglichen Gelübde, die freiwillig wiedergeboren werden, und so ist es. Guter Mensch! Was meinst du? Ist diese Amme anders als irgendjemand anderes? Sie bin ich. Von nun an sehe ich ständig Vairocana Buddha, wie er die Kraft der Bodhisattvas manifestiert und fühlende Wesen im Ozean der Wiedergeburt frei unterwirft. Es ist, als sähe ich Vairocana Buddha, durch die Kraft seiner ursprünglichen Gelübde, wie er die wundersamen Wandlungen der Bodhisattvas manifestiert, die in diesem dreitausend großen Chiliokosmos und sogar in den Staubpartikeln aller Welten in den zehn Himmelsrichtungen wiedergeboren werden; ich sehe alle Buddhas auf dieselbe Weise und diene ihnen ehrfürchtig, bringe ihnen Opfergaben dar, höre ihren Lehren zu und praktiziere entsprechend.“ | |||
Zu jener Zeit wollte die Gottheit des Lumbini-Waldes diese Bedeutung der Befreiung durch die Kraft Buddhas bekräftigen, blickte in alle Richtungen und sprach in Versen: | |||
„Deine Frage, Sohn Buddhas, betrifft die tiefgründige Sphäre aller Buddhas.“ | |||
Jetzt sollten Sie mir zuhören, und ich werde Ihnen die Gründe erklären. | |||
Seit unzähligen Äonen gibt es ein Äon namens Freude; | |||
Im Alter von achtzig Jahren erschien der Tathagata auf der Welt. | |||
Der ursprüngliche Name des Tathagata, des Banners des freien und ungehinderten Verdienstes; | |||
Ich war im Jinhua-Garten und habe seinen ersten Geburtstag miterlebt. | |||
Ich war damals Amme und war überaus intelligent und schlagfertig; | |||
Die Götter schenkten mir den goldenen Körper eines Bodhisattva. | |||
Ich hielt es schnell fest und beobachtete es aufmerksam, konnte aber die Spitze nicht sehen. | |||
Ihre Formen sind alle vollkommen, jede einzelne grenzenlos. | |||
Ein von Unreinheiten gereinigter Körper, geschmückt mit glückverheißenden Merkmalen. | |||
Wenn man beispielsweise ein wunderbares Bild sieht, wird man natürlich von Freude erfüllt. | |||
Erkenne ihre Vorzüge, und du wirst deinen Segen schnell mehren. | |||
Beim Anblick dieses übernatürlichen Ereignisses sollte man das große Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) entwickeln. | |||
Einzig und allein nach den Verdiensten Buddhas streben und alle großen Gelübde erweitern. | |||
Reinige alle Reiche und vernichte die drei bösen Pfade. | |||
In alle zehn Himmelsrichtungen werden unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Unser grundlegendes Gelübde in der spirituellen Praxis ist es, alle fühlenden Wesen vom Leiden zu befreien. | |||
Ich hörte den Dharma von diesem Buddha und erlangte die Befreiung. | |||
Unzählige Staubpartikel, unzählige Äonen der Kultivierung. | |||
Ich habe im Laufe des Kalpa allen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Bewahre sein wahres Dharma und reinige diesen Ozean der Befreiung. | |||
Unzählige Staubpartikel, die zehn Mächtigen der Vergangenheit, | |||
Halte am Dharma-Rad fest und mehre die Klarheit dieser Befreiung. | |||
In einem einzigen Gedanken sah ich in diesem Staub des Buddha-Feldes... | |||
Jeder einzelne Tathagata hat alle Buddha-Länder und Ozeane gereinigt. | |||
Im Tempel befinden sich alle Buddhas; im Garten manifestieren sich Geburten. | |||
Jeder von ihnen offenbart unvorstellbare, gewaltige und wundersame Kräfte. | |||
Oder seht die unvorstellbaren, unzähligen Bodhisattvas in unzähligen Reichen. | |||
Wer im himmlischen Palast lebt, erlangt die Buddhaschaft. | |||
In unzähligen Buddha-Ländern manifestieren sich alle Buddhas und werden wiedergeboren. | |||
Die Menschenmenge hatte sich um mich versammelt, und ich sah sie alle. | |||
In einem einzigen Gedanken kann man unzählige Buddha-Welten sehen; in einem Staubkorn kann man unzählige Bodhisattvas sehen. | |||
Wer sein Zuhause verlässt, um Freude im Dharma zu finden, manifestiert das Reich Buddhas. | |||
Ich sah in einem Sandkorn unzählige Buddhas, die die Erleuchtung erlangten. | |||
Jede dieser Methoden manifestiert ihre eigenen zweckmäßigen Mittel, um leidende Wesen von ihrem Leiden zu befreien. | |||
In jedem einzelnen Staubkorn drehen die Buddhas das Rad des Dharma. | |||
Mit endlosem Klang, dem Dharma des universellen Regens und des süßen Taus. | |||
Unzählige Staubpartikel, in jedem einzelnen Staubpartikel, | |||
Alles ist im Tathagata zu sehen, der das Parinirvana manifestiert. | |||
In unzähligen Buddha-Ländern manifestierte sich die Geburt des Tathagata; | |||
Und ich werde mich in unzählige Formen teilen, um im gegenwärtigen Augenblick Opfergaben darzubringen. | |||
Der unvorstellbare Ozean der Buddha-Länder birgt unzählige Reiche verschiedener Art; | |||
Ich erschien vor ihnen und ließ den Regen des Großen Dharma herabregnen. | |||
Buddhistischer Schüler, ich weiß das, aber der Weg zur Befreiung ist schwer zu ergründen. | |||
Über unzählige Zeitalter hinweg ist sein Lob unerschöpflich. | |||
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva die Freiheit und Befreiung der Wiedergeburt an allen Orten über unzählige Zeitalter hinweg manifestiert hat. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas in einem einzigen Gedanken alle Zeitalter in sich aufnehmen, alle Dharmas befolgen und die Wiedergeburt durch geschickte Mittel manifestieren können; sie bringen allen Buddhas in allen Welten Opfergaben dar und verstehen letztlich alle Lehren des Buddha; sie manifestieren die Wiedergeburt in allen Welten und sitzen auf Lotusthronen vor allen Buddhas; da sie wissen, wann alle Wesen erlöst werden können, manifestieren sie die Wiedergeburt, um sie zu bezwingen und zu zähmen; sie manifestieren verschiedene wundersame Verwandlungen in allen Welten, wie Bilder, die vor ihnen erscheinen. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten erkennen oder beschreiben?“ | |||
"Guter Mann! In dieser Stadt Kapilavastu gibt es eine Sakya-Frau namens Gopa. Geh zu ihr und frag sie: Wie lehrt und leitet ein Bodhisattva fühlende Wesen inmitten des Kreislaufs von Geburt und Tod?" | |||
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied. | |||
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Zu jener Zeit ging Sudhana nach Kapilavastu, um über den Weg zur Befreiung von der Wiedergeburt nachzudenken und ihn zu praktizieren, von dem er glaubte, dass er sich dadurch vergrößern und ausdehnen würde, und er vergaß dies nie. | |||
Die Prozession schritt allmählich zur Versammlungshalle der Bodhisattvas, wo das Licht des Dharma-Reiches allumfassend erstrahlte. Dort kam eine Gottheit namens Wuyoude, begleitet von zehntausend Palastgottheiten, um Sudhana zu begrüßen und sprach: | |||
„Willkommen, mein Herr! Ihr besitzt große Weisheit und großen Mut und seid imstande, die unvorstellbare Befreiung eines Bodhisattva zu erlangen. Euer Geist ist stets Eurer gewaltigen Gelübde bewusst, und Ihr seid bewandert in der Betrachtung der Bereiche aller Dharmas. Ihr weilt in der Stadt des Dharma, nutzt unzählige wirksame Mittel und erlangt den unermesslichen Ozean der Verdienste des Tathagata. Ihr habt wunderbare Beredsamkeit erlangt, seid geschickt in der Führung der fühlenden Wesen, erlangt einen Körper heiliger Weisheit, folgt beständig dem Pfad der Praxis, erkennt die Unterschiede im Denken und Handeln aller fühlenden Wesen und führt sie zur Freude und zum Pfad der Buddhaschaft.“ | |||
Ich sehe, dass du, du Tugendhafter, alle tugendhaften Praktiken ohne das geringste Nachlassen ausübst und dein Verhalten vollkommen rein ist. Du wirst bald die reinen, geschmückten und höchsten drei Karmas aller Tathagatas erlangen, deinen Körper mit allen glückverheißenden Zeichen schmücken und deinen Geist mit den zehn Kräften und der Weisheit erfüllen und frei in allen Welten wandeln. Ich sehe, dass du, du Tugendhafter, unvergleichlich mutig und fleißig bist, und bald wirst du alle Buddhas der drei Zeiten sehen und ihre Lehren hören können. Bald wirst du die ganze Glückseligkeit der Bodhisattva-Meditation, der Befreiung und des Samadhi erlangen. Bald wirst du die tiefe Befreiung aller Buddhas und Tathagatas erlangen. Warum ist das so? Weil du tugendhafte Lehrer siehst, dich ihnen näherst, ihnen Opfergaben darbringst, ihre Lehren hörst, sie dir einprägst und sie praktizierst, ohne nachzulassen oder zurückzuweichen, ohne Sorge oder Bedauern, ohne Hindernisse und ohne Dämonen oder deren Einfluss. Anhänger können dir Probleme bereiten. Bald wirst du die höchste Erfüllung erreichen. | |||
Sudhana sagte: | |||
Heiliger! Wie Du gesagt hast, möge ich alles erlangen, was ich begehre. Heiliger! Ich wünsche, dass alle fühlenden Wesen von allem Leid befreit werden, alle bösen Taten aufgeben, in vollkommenem Glück wiedergeboren werden und ein reines Leben führen. Heiliger! Wenn alle fühlenden Wesen mit Leid geboren werden, böse Taten begehen und in die Daseinsbereiche fallen, wo sie ständig körperliche und seelische Qualen erleiden, empfindet der Bodhisattva großen Kummer. Heiliger! Es ist wie bei einem Menschen, der nur ein Kind hat, dessen Liebe und Zuneigung so innig sind und der plötzlich mitansehen muss, wie ihm die Gliedmaßen abgetrennt werden; sein Herz ist von unerträglichem Schmerz erfüllt. So ist auch der Bodhisattva Mahasattva; sieht er, wie fühlende Wesen in die drei Daseinsbereiche fallen und aufgrund von Leid und Karma verschiedene Arten von Schmerz erleiden, empfindet der Bodhisattva großen Kummer. Sieht er jedoch, wie fühlende Wesen die drei Arten heilsamer Taten des Körpers, der Rede und des Geistes vollbringen und im himmlischen Dasein wiedergeboren werden, so ist sein Herz voller Kummer. Wenn ein Bodhisattva in verschiedenen Daseinsbereichen körperliche und geistige Glückseligkeit genießt, empfindet er tiefe Freude.“ Warum ist das so? Ein Bodhisattva strebt nicht um seiner selbst willen nach Allwissenheit, noch begehrt er die Freuden von Geburt und Tod, noch lässt er sich von verzerrten Wahrnehmungen, Ansichten, Gedanken, Fesseln, verborgenen Neigungen oder der Macht der Anhaftung und Verblendung beeinflussen. Er erzeugt keine Gedanken der Lust für fühlende Wesen und gibt sich nicht den Freuden meditativer Zustände hin. Er weilt ungehindert, ohne Müdigkeit und ohne Rückfall in Geburt und Tod. Stattdessen, wenn er sieht, wie fühlende Wesen in allen Daseinsbereichen unermessliches und vielfältiges Leid erfahren, erhebt er sich mit tiefem Mitgefühl und umarmt sie alle mit großen Gelübden. Aufgrund dieses mitfühlenden Gelübdes beschreiten sie den Pfad des Bodhisattva, um das Leiden aller fühlenden Wesen zu lindern, die Allwissenheit des Tathagata zu erlangen, allen Buddhas und Tathagatas Opfergaben darzubringen, alle weiten Landstriche zu reinigen und die Begierden sowie alle körperlichen und geistigen Handlungen aller fühlenden Wesen zu läutern. Sie kennen weder Müdigkeit noch Abneigung gegenüber Geburt und Tod. | |||
Heiliger! Der Bodhisattva Mahasattva schmückt zum Wohle aller fühlenden Wesen sie und ermöglicht ihnen die Wiedergeburt in den Reichtümern und Freuden der menschlichen und himmlischen Welten; er wirkt wie Eltern und begründet für sie das Bodhicitta; er nährt sie und befähigt sie, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten; er beschützt sie und führt sie fort von den drei dämonischen Daseinsbereichen; er wirkt wie ein Kapitän und ermöglicht ihnen die Überquerung des Meeres von Geburt und Tod; er wirkt wie eine Zuflucht und befreit sie von allen dämonischen Leiden und Ängsten; und ermöglicht ihnen letztlich, ewige Ruhe und Freude zu erlangen; er wirkt wie eine Fähre und geleitet sie in den Ozean aller Buddhas; er wirkt wie ein Führer und geleitet sie zur Insel aller Dharma-Schätze; er wirkt wie eine wundersame Blume, die mit den Verdiensten und Tugenden aller Buddhas erblüht; er wirkt wie ein Schmuck, der beständig das Licht des Verdienstes und der Weisheit ausstrahlt; er wirkt wie Freude und verleiht all ihren Handlungen Würde; er wirkt wie Ehrwürdiger, frei von allem Bösen. Er vollbringt Taten; er handelt wie Samantabhadra, der alle würdevollen Formen in sich trägt; er wirkt wie großes Licht, das beständig das reine Licht der Weisheit ausstrahlt; er wirkt wie eine große Wolke, die beständig den süßen Tau des Dharma herabregnen lässt. Heiliger! Wenn der Bodhisattva diese Taten auf diese Weise vollbringt, werden alle fühlenden Wesen mit Liebe und Freude erfüllt und besitzen die Freude des Dharma. | |||
Als Sudhana in jener Zeit im Begriff war, die Dharma-Halle zu besteigen, bestreuten ihn sein Freund Ananda und alle Götter mit kostbaren Blumengirlanden, Parfums, Weihrauchpulver und verschiedenen kostbaren Schmuckstücken aus den höchsten Himmeln und sprachen in Versen: | |||
"Du bist in diese Welt gekommen, um ein großes Leuchtfeuer für alle zu sein." | |||
Zum Wohle aller fühlenden Wesen strebe ich gewissenhaft nach höchster Erleuchtung. | |||
Unzählige Äonen sind vergangen, und es wird schwierig sein, dich wiederzusehen; | |||
Verdienst und Tugend erheben sich heute und vertreiben die Dunkelheit der Welt. | |||
Du siehst, dass alle empfindungsfähigen Wesen von Täuschung und Verwirrung umhüllt sind. | |||
Er empfand tiefe Trauer und suchte den Weg derer zu ergründen, die keinen Lehrer hatten. | |||
Strebe mit reinem Geist nach der Buddhaschaft. | |||
Tugendhaften Lehrern dienen, ohne Rücksicht auf das eigene Leben zu nehmen. | |||
In allen Welten bist du frei von Abhängigkeit und Bindung. | |||
Sein Geist ist frei von jeglichen Hindernissen, so rein wie der leere Raum. | |||
Wenn du den Weg zur Erleuchtung beschreitest, werden all deine Verdienste vollendet. | |||
Verstärke das Licht der Weisheit und erleuchte die ganze Welt. | |||
Du bist weder von der Welt losgelöst noch an sie gebunden. | |||
Ungehindert in der Welt, wie der Wind, der durch die Leere streift. | |||
Wenn beispielsweise ein Feuer ausbricht, kann es nicht gelöscht werden; | |||
So wie du den Weg zur Erleuchtung beschreitest, solltest du auch das Feuer des Fleißes in dir entfachen. | |||
Mit großem Mut und Fleiß wird man standhaft und unerschütterlich. | |||
Vajra Weisheitslöwe, streift furchtlos umher. | |||
In allen Dharma-Bereichen, in allen Buddha-Ländern, | |||
Ihr alle könnt hingehen und sie besuchen und tugendhaften Lehrern nahe sein. | |||
Zu jener Zeit, nachdem der Gott der sorgenfreien Tugend diesen Vers gesprochen hatte, folgte er Sudhana aus Liebe zum Dharma und verließ ihn nie. | |||
Zu jener Zeit betrat Sudhana die Halle der universellen Manifestation des Lichts des Dharma-Reiches und suchte weit und breit nach der Shakya-Frau. Er fand sie in der Halle, sitzend auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten, umgeben von 84.000 Jungfrauen. Diese Jungfrauen stammten allesamt aus königlichen Geschlechtern und hatten in der Vergangenheit den Pfad der Bodhisattvas beschritten. Sie teilten die gleichen Wurzeln der Tugend, praktizierten Großzügigkeit und liebevolle Rede, um alle fühlenden Wesen in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Sie hatten bereits die Welt der Allwissenheit klar erblickt und gemeinsam den Weg zur Buddhaschaft beschritten. Stets verweilten sie in rechter Konzentration, wandelten in tiefem Mitgefühl und nahmen alle fühlenden Wesen wie ihre eigenen Kinder an. Sie besaßen vollkommene liebende Güte, und ihr Gefolge war rein. Einst hatten sie die unvorstellbaren Fertigkeiten der Bodhisattvas erlangt und alle die Vollkommenheit des Anuttara-samyak-sambodhi erreicht, indem sie alle Vollkommenheiten eines Bodhisattva besaßen. Sie waren frei von jeglicher Anhaftung und fanden keine Gefallen an Geburt und Tod. Obwohl sie dem Kreislauf der Wiedergeburten unterworfen waren, war ihr Geist stets rein, und sie folgten unentwegt dem Pfad der Allwissenheit. Frei von jeglichen Hindernissen und Anhaftungen, transzendiert von allen Bindungen, manifestierten sie sich in Emanationen aus dem Dharmakaya. Sie hatten die Praktiken des Samantabhadra kultiviert, die Kraft der Bodhisattvas gesteigert, und ihre Weisheit und ihre spirituellen Leuchten waren vollkommen. | |||
Zu jener Zeit ging Sudhana zu der Gopa, verneigte sich vor ihr, faltete die Hände und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva im Kreislauf von Geburt und Tod nicht von den Fehlern von Geburt und Tod befleckt wird; das Wesen des Dharma versteht und nicht in den Stadien des Sravaka oder Pratyekabuddha verweilt; den Dharma besitzt und den Pfad des Bodhisattva beschreitet; im Bodhisattva-Stadium weilt und in das Buddha-Reich eintritt; die Welt transzendiert und in der Welt wiedergeboren wird; den Dharma-Körper erlangt und unzählige Formen annimmt; den formlosen Dharma verwirklicht und verschiedene Formen für fühlende Wesen manifestiert; weiß, dass der Dharma jenseits der Worte liegt, und dennoch den Dharma den fühlenden Wesen ausführlich darlegt; weiß, dass fühlende Wesen leer sind, und dennoch niemals die Arbeit der Transformation fühlender Wesen aufgibt; obwohl er weiß, dass alle Buddhas werden weder geboren noch sterben sie, bringen aber dennoch fleißig und ohne Rückschritt Opfergaben dar; obwohl sie wissen, dass alle Dharmas ohne Karma und Vergeltung sind, kultivieren sie dennoch unaufhörlich tugendhafte Taten. | |||
Damals sagte Gu Bo zu Sudhana: | |||
„Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist nun in der Lage, einem Bodhisattva Mahasattva eine solche Frage zu stellen. Diejenigen, die die Praktiken und Gelübde von Samantabhadra pflegen, können eine solche Frage stellen. Höre gut zu! Denke gut darüber nach! Ich werde die göttliche Kraft des Buddha nutzen, um es dir zu erklären.“ | |||
„Guter Mensch! Wenn Bodhisattvas diese zehn Dinge vollbringen, können sie die Praxis des Netzes der universellen Weisheit und des Lichts des Bodhisattva Indra vollenden. Was sind diese zehn Dinge? Sie sind: sich auf tugendhafte Lehrer zu verlassen, ein umfassendes und erhabenes Verständnis zu erlangen, reines Verlangen und reine Freude zu erlangen, alle Segnungen und Weisheit anzusammeln, den Dharma von allen Buddhas zu hören, die Buddhas der drei Zeiten stets nicht zu verlassen, in Harmonie mit den Praktiken aller Bodhisattvas zu leben, von allen Tathagatas beschützt und geschätzt zu werden, reines, großes Mitgefühl und wunderbare Gelübde zu besitzen und mit Weisheit und Macht alle Geburt und den Tod universell zu trennen. Dies sind die zehn. Wenn Bodhisattvas diese Dinge vollbringen, können sie die Praxis des Netzes der universellen Weisheit und des Lichts des Bodhisattva Indra vollenden.“ | |||
„Schüler des Buddha! Wenn ein Bodhisattva sich einem tugendhaften Lehrer nähert, kann er den unerschöpflichen Dharma fleißig und ohne Rückschritt kultivieren. Schüler des Buddha! Ein Bodhisattva dient einem tugendhaften Lehrer auf zehn Arten. Welche sind diese zehn? Sie sind: keine Sorge um das eigene Leben; kein Verlangen nach weltlichen Freuden; das Wissen, dass alle Dharmas von gleicher Natur sind; niemals das Streben nach Allwissenheit aufgeben; die wahre Natur aller Dharmas beobachten; den Ozean der Existenz beständig loslassen; wissen, dass Dharma wie Leerheit ist und sich nicht darauf verlassen; alle großen Gelübde eines Bodhisattva erfüllen; beständig in allen Buddha-Ländern wirken; und das ungehinderte Rad der Bodhisattva-Weisheit reinigen. Schüler des Buddha! Ihr solltet allen tugendhaften Lehrern auf diese Weise dienen, ohne jede Abweichung.“ | |||
Zu jener Zeit wollte Shakyamuni diese Bedeutung noch einmal verdeutlichen, indem er sich auf die göttliche Kraft Buddhas stützte, die zehn Himmelsrichtungen zu beobachten, und in Versen sprach: | |||
„Zum Wohle aller fühlenden Wesen suchen Bodhisattvas mit rechter Achtsamkeit persönlich tugendhafte Lehrer auf.“ | |||
Mit Ehrfurcht wie die Buddhas, ohne jemals nachzulassen, unternimmt der Kaiser der Welt diese Reise. | |||
Sein höchstes Verständnis ist so unermesslich wie die Leere und umfasst alle drei Zeiten. | |||
Alle Wesen auf diesem Land sind so; dies ist die Praxis universeller Weisheit und des Lichts. | |||
Freude und Sehnsucht gleichen der grenzenlosen Leere, die Leiden für immer beseitigen und einen von allen Verunreinigungen befreien. | |||
Alle von den Buddhas erworbenen Verdienste manifestieren sich in dieser weltlichen Praxis. | |||
Bodhisattvas kultivieren Allwissenheit und besitzen einen unvorstellbaren Ozean an Verdiensten. | |||
Reinige deinen Körper mit Segen, Tugenden und Weisheit; diese Praxis bleibt in der Welt unbefleckt. | |||
Er hörte sich den Dharma aller Buddhas und Tathagatas an und nahm ihn auf, ohne jemals dessen überdrüssig zu werden. | |||
Sie kann die Lampe wahrer Weisheit entzünden, und diese Reise wird die Welt erleuchten. | |||
Die Buddhas der zehn Richtungen sind unermesslich; mit einem einzigen Gedanken können sie alle in sie eingehen. | |||
Mit unerschütterlicher Hingabe an alle Buddhas verfolge ich das große Gelübde und übe mich in Richtung Bodhi. | |||
Fähig, in die Versammlung aller Buddhas und den Ozean des Samadhi aller Bodhisattvas einzutreten. | |||
Möge das Meer sich bis zum Meer der Bequemlichkeit erstrecken, diese Reise findet im imperialen Netzwerk der Welt statt. | |||
Gesegnet von allen Buddhas, durch die unendlichen zukünftigen Zeitalter hindurch. | |||
Den Pfad von Samantabhadra in jeder Situation zu praktizieren, ist die Praxis eines inkarnierten Bodhisattva. | |||
Da er sah, wie sehr alle empfindungsfähigen Wesen litten, erweckte er großes Mitleid und erschien auf der Erde. | |||
Der Dharma erhellt die Dunkelheit und verdunkelt die Unklarheit; dies ist die tägliche Praxis der Weisheit des Bodhisattva. | |||
Alle fühlenden Wesen in verschiedenen Bereichen sehen, um das grenzenlose und wundersame Dharma-Rad zu sammeln, | |||
Die Aufgabe von Samantabhadra besteht darin, den Kreislauf von Geburt und Tod für immer zu durchbrechen. | |||
Bodhisattvas kultivieren diese zweckmäßigen Mittel und manifestieren sich gemäß dem Geist der fühlenden Wesen. | |||
Er leitet und befreit unzählige fühlende Wesen in allen Existenzebenen. | |||
Mit großem Mitgefühl und geschickten Mitteln manifestiert es sich universell auf der ganzen Welt. | |||
Er lehrte den Dharma entsprechend ihrem Verständnis und ihren Wünschen und führte sie alle auf den Pfad der Erleuchtung. | |||
Nachdem Shakyamuni Buddha diesen Vers rezitiert hatte, sagte er zu Sudhana: „Guter Mann! Ich habe das Tor der Befreiung durch die Betrachtung des Ozeans des Samadhi aller Bodhisattvas erreicht.“ | |||
Sudhana fragte: „Großer Weiser! Wie steht es um den Stand des Weges zur Befreiung?“ | |||
Antwort: | |||
„Guter Mensch! Nachdem ich diese Befreiung erlangt habe, weiß ich, dass in dieser Saha-Welt, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, alle fühlenden Wesen in verschiedenen Bereichen hier sterben und dort wiedergeboren werden, Gutes und Böses tun und verschiedene karmische Vergeltungsmaßnahmen erhalten; manche streben nach Befreiung, manche nicht; manche befinden sich in rechter Konzentration, manche in falscher Konzentration und manche sind unbestimmt; manche haben Leiden und gute Wurzeln, manche haben keine Leiden und gute Wurzeln, manche haben vollständig gute Wurzeln, manche nicht vollständig gute Wurzeln, gute Wurzeln sind in schlechten Wurzeln enthalten und schlechte Wurzeln in guten Wurzeln; ich kenne und sehe alle guten und schlechten Dharmas, die sich auf diese Weise angesammelt haben. Ferner kenne ich alle Namen und die Reihenfolge aller Buddhas in jenem Äon. Ich kenne alle großen Gelübde dieses Buddhas, von seinem anfänglichen Streben, durch geschickte Mittel nach allwissender Weisheit zu streben, alle großen Ozeane von Gelübden hervorzubringen, allen Buddhas Opfergaben darzubringen, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen und sich dem Herrn zuzuwenden.“ Wunderbares Dharma-Rad, das große übernatürliche Kräfte manifestiert und fühlende Wesen verwandelt. Ich kenne auch die Unterschiede in der Versammlung jenes Buddhas, und unter ihnen befinden sich fühlende Wesen, die durch das Śrāvaka-Fahrzeug Befreiung erlangen; ich kenne all die guten Wurzeln, die die Śrāvaka-Versammlung in der Vergangenheit kultivierte, und die verschiedenen Arten von Weisheit, die sie erlangte. Es gibt... Ich kenne all die guten Wurzeln, das erlangte Bodhi, die Ruhe und Befreiung, die übernatürlichen Kräfte, die Reifung fühlender Wesen und den Eintritt ins Nirvana, die alle fühlenden Wesen durch das Pratyekabuddha-Fahrzeug erlangen. Ich kenne auch alle Bodhisattvas dieses Buddhas, von ihrem anfänglichen Streben über das Legen guter Wurzeln, das Entstehen unzähliger großer Gelübde und Praktiken, das Erreichen und Vervollkommnen der verschiedenen Vollkommenheiten und Verzierungen des Bodhisattva-Pfades, das Betreten der Bodhisattva-Welt aus eigener Kraft, das Verweilen auf der Bodhisattva-Welt, das Beobachten der Bodhisattva-Welt, das Reinigen der Bodhisattva-Welt, die Eigenschaften der Bodhisattva-Welt, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die auf fühlende Wesen wirkt, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die fühlende Wesen zu lehren, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die fühlende Wesen zu erschaffen, das weite Reich der Bodhisattva-Praktiken, die übernatürlichen Kräfte der Bodhisattva-Praktiken, den Ozean des Bodhisattva-Samadhi, die geschickten Mittel der Bodhisattva-Praxis, den Ozean des Samadhi, den Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Allwissenheit Das Licht, das der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Blitzwolke der Allwissenheit, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Geduld der wahren Wirklichkeit, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, der Ozean der Allwissenheit, den der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, der Ozean des Dharma, den der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, der Ozean der Allwissenheit, den der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Gelübde, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, und die übernatürlichen Kräfte, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert. | |||
„Guter Mann! Ich kenne die gesamte Saha-Welt, durch alle zukünftigen Kalpas hindurch, die sich endlos dreht. So wie ich die Saha-Welt kenne, kenne ich auch die unzähligen Welten in ihr, so zahlreich wie Staubkörner. Ich kenne alle Welten innerhalb der Saha-Welt, ich kenne alle Welten in den Staubkörnern der Saha-Welt, ich kenne die Welten, die ununterbrochen in den zehn Himmelsrichtungen außerhalb der Saha-Welt existieren, ich kenne die Welten, die in den Weltensamen der Saha-Welt enthalten sind, und ich kenne die Welten, die in den unzähligen Weltensamen der zehn Himmelsrichtungen dieses Blütenschatz-Weltozeans des Vairocana Buddha enthalten sind, nämlich: die Weite der Welt, die Entstehung der Welt, das Weltenrad, das Weltenfeld, die Unterschiede der Welt, die Drehung der Welt, der Weltlotus, der Weltenberg Sumeru, der Weltenname. Ich kenne und erinnere mich an alle Welten dieses gesamten Weltozeans durch die Kraft der ursprünglichen Gelübde des Vairocana Buddha.“ | |||
„Außerdem betrachte ich den Ozean aller Ursachen und Bedingungen der vergangenen Leben des Tathagata. Das heißt: alle geeigneten Mittel der verschiedenen Fahrzeuge zu kultivieren, unzählige Äonen auf dem Bodhisattva-Pfad zu verweilen, Buddha-Länder zu reinigen, fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren, allen Buddhas zu dienen, Wohnstätten zu errichten, den Dharma zu hören und zu empfangen, alle Samadhis zu erreichen und alle Freiheiten zu erlangen; die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita) zu kultivieren und in den Ozean der Buddha-Verdienste einzutreten, die Gebote zu halten und Askese zu praktizieren, alle Geduld zu besitzen, mutig und fleißig zu sein, alle Dhyanas zu erreichen und reine Weisheit zu vervollkommnen; an allen Orten mit den Gelübden und Praktiken des Samantabhadra, die alle rein sind, wiedergeboren zu werden, alle Buddha-Länder zu betreten, alle Buddha-Länder zu reinigen, alle in den Ozean der Weisheit des Tathagata einzutreten, den Bodhi aller Buddhas zu umfassen und alle Freiheiten zu erlangen.“ „Die große Weisheit und das Licht des Tathagata und die Verwirklichung der Buddhaschaft aller Buddhas.“ „Alle Weisheit, das Erreichen vollkommener Erleuchtung, das Drehen des wundersamen Rades des Dharma; und alle Versammlungen der Wesen in ihren Klöstern, alle guten Wurzeln, die ihnen aus vergangenen Leben, aus ihrem anfänglichen Streben, in die Reife zu fühlenden Wesen, ihre geschickten Übungsmittel, die sich von Augenblick zu Augenblick vermehren, bis hin zum Erreichen von Samadhi, übernatürlichen Kräften und Befreiung – all dies weiß ich. Warum? Weil meine Befreiung es mir erlaubt, die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen zu erkennen, die guten Wurzeln der Praxis aller fühlenden Wesen, die Verunreinigungen und die Reinheit aller fühlenden Wesen, die verschiedenen Unterschiede zwischen allen fühlenden Wesen, die Samadhi-Tore aller Śrāvakas, das ruhige Samadhi, die übernatürlichen Kräfte und die Befreiung aller Pratyekabuddhas, die Befreiung und das Licht aller Bodhisattvas und aller Tathagatas – all dies weiß ich.“ | |||
Zu diesem Zeitpunkt fragte Sudhana: „Wie lange ist es her, dass der Heilige diese Befreiung erlangt hat?“ | |||
Antwort: | |||
„Guter Mann! In meinen vergangenen Leben sind unzählige Äonen vergangen, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld. Es gab ein Äon namens ‚Siegreiches Handeln‘ und eine Welt namens ‚Furchtlosigkeit‘. In dieser Welt gab es vier Kontinente namens ‚Friedliche Harmonie‘.“ In Jambudvipa, inmitten dieser vier Kontinente, stand eine Königsstadt namens „Hoher Siegesbaum“, die prächtigste unter den achtzig Königsstädten. Damals regierte dort ein König namens „Reicher Herr“, der sechzigtausend Konkubinen, fünfhundert Minister und fünfhundert Prinzen besaß; alle seine Prinzen waren tapfer und stark und imstande, Feinde zu bezwingen. Sein Kronprinz, der „Herr der Macht und Tugend“, war von außergewöhnlicher Schönheit, eine Augenweide, mit vollen, runden Füßen… Es ist mit vollkommenen Gesichtszügen ausgestattet, mit erhöhten Fußrücken, netzartigen Mustern zwischen den Zehen, gleichmäßigen Fersen, weichen Händen und Füßen, den Waden des Inye-Hirschkönigs, sieben perfekten Punkten und einem verborgenen Genitalbereich. Sein Körper ist wie der eines Löwenkönigs geformt, mit vollen, geraden Schultern, langen Armen und einer aufrechten Haltung. Es hat drei Linien am Hals, Wangen wie ein Löwe, vierzig Zähne, die alle gleichmäßig und dicht beieinander stehen, von denen vier strahlend weiß sind. Seine Zunge ist lang und breit und gibt einen Sanskrit-Laut von sich. Seine Augen sind dunkelblau, mit Wimpern wie die eines Stierkönigs, einem Haarbüschel zwischen den Augenbrauen, einer fleischigen Ausbuchtung auf dem Kopf und Haut so weich wie echtes Gold. Sein Körperhaar wächst nach oben und ist blau. Sein Körper ist so groß und kräftig wie ein Banyanbaum. | |||
„Damals begab sich der Prinz, vom Vater angewiesen, mit zehntausend Konkubinen zum Duftenden Sprossengarten, um sich dort umzusehen und zu vergnügen. Der Prinz fuhr in einem prächtigen, reich verzierten Wagen, auf dem ein großer Mani-Löwenthron stand. Fünfhundert Konkubinen zogen ihn jeweils an einem juwelenbesetzten Seil in gemächlichem Schritt, weder zu schnell noch zu langsam. Hunderttausende trugen juwelenbesetzte Baldachine, Banner und Wimpel; Hunderttausende spielten Musik; Hunderttausende verbrannten duftenden Weihrauch; Hunderttausende streuten kostbare Blumen um ihn herum. Der Weg war eben und glatt, ohne Unebenheiten, und mit Juwelen und Blumen bedeckt; Reihen juwelenbesetzter Bäume bedeckten den Boden mit juwelenbesetzten Netzen, und zwischen ihnen erstreckten sich Pavillons. In einigen dieser Pavillons türmten sich Schätze, andere stellten Schmuck aus, wieder andere boten Speisen an, hingen Gewänder auf und wieder andere stellten verschiedene …“ Er bekam alles Notwendige und beherbergte schöne Frauen und unzählige Diener; alles, was nötig war, wurde ihm gegeben.“ | |||
Zu jener Zeit lebte eine Mutter namens Subhuti, die ein junges Mädchen namens Subhuti mitbrachte. Subhuti besaß wundersame Tugenden, war von schöner und würdevoller Gestalt, vollkommen proportioniert, hatte dunkelblaue Augen und Haare, eine Stimme wie Brahma, war handwerklich begabt, redegewandt, fleißig und unermüdlich, mitfühlend und harmlos, besaß Schamgefühl, war sanft und ehrlich, frei von Täuschung und Begierde und ohne Schmeichelei oder Betrug. Sie fuhr in einem prächtigen Wagen, umgeben von schönen Frauen. Sie und ihre Mutter verließen die Königsstadt vor dem Prinzen. Als Subhuti die wortgewandte Rede des Prinzen hörte, war sie von Zuneigung erfüllt und sagte zu ihrer Mutter: „Ich möchte diesem Mann dienen. Wenn mein Wunsch nicht in Erfüllung geht, werde ich sterben.“ Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Denk nicht so! Warum? Das ist äußerst selten. Dieser Mann besitzt alle Merkmale eines Chakravartin (Weltherrschers) und wird später als Chakravartin den Thron besteigen. Wunderschöne Frauen werden erscheinen und frei durch die Lüfte schweben. Wir sind von niedrigem Stand und einer solchen Verbindung nicht würdig. Dies ist eine seltene Gelegenheit; denk nicht so!“ | |||
„Neben dem Duftenden Sprossengarten befand sich ein heiliger Ort namens Dharma-Wolkenlicht. Zu jener Zeit erschien dort sieben Tage lang ein Tathagata namens Siegreicher Sonnenkörper, der alle zehn Titel trug. In dieser Zeit schlief das junge Mädchen kurz ein und träumte vom Buddha. Als sie aus dem Traum erwachte, sprach eine Gottheit am Himmel zu ihr: ‚Der Tathagata Siegreicher Sonnenkörper hat sieben Tage lang im heiligen Ort des Dharma-Wolkenlichts, umgeben von einer großen Versammlung von Bodhisattvas, die vollkommene Erleuchtung erlangt. Devas, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Brahma und sogar die Götter des Akanistha-Himmels sowie Erdgötter, Windgötter, Feuergötter, Wassergötter, Flussgötter, Meeresgötter, Berggötter, Baumgötter, Gartengötter, Heilgötter und Stadtgötter sind alle dort zusammengekommen, um den Buddha zu sehen.‘“ | |||
„Da die Jungfrau Wunderbare Tugend zu jener Zeit vom Tathagata geträumt und von den Tugenden Buddhas gehört hatte, war ihr Herz in Frieden und frei von Furcht. Vor dem Prinzen sprach sie in Versen:“ | |||
„Mein Körper ist vollkommen aufrecht, und mein Name ist in alle zehn Himmelsrichtungen bekannt.“ | |||
Seine Weisheit ist unvergleichlich und sein Geschick in allen Handwerken außergewöhnlich. | |||
Unzählige Wesen werden beim Anblick von mir gierig und verunreinigt; | |||
Mein Herz schlägt nicht dafür, und deshalb habe ich auch wenig Verlangen danach. | |||
Ohne Zorn oder Hass, ohne Groll oder Freude, | |||
Aber erschaffe einen umfassenden Geist, der allen empfindungsfähigen Wesen zugutekommt. | |||
Ich habe nun den Kronprinzen gesehen, der alle Verdienstzeichen besitzt. | |||
Sein Herz war voller Freude, und alle seine Sinne waren entzückt. | |||
Ihre Farbe gleicht einem Juwel, ihr Haar ist wunderschön und spiralförmig nach rechts geworfen. | |||
Mit deiner hohen Stirn und deinen zarten, geschwungenen Augenbrauen ist es mein Herzenswunsch, dich zu sehen. | |||
Wenn ich den Körper des Prinzen betrachte, gleicht er einer echten goldenen Statue. | |||
Es ist wie ein großer Schatzberg, auf dem das Glück hell erstrahlt. | |||
Große, dunkelblaue Augen, ein Gesicht wie der Mond und Wangen wie ein Löwe. | |||
Mit freudigem Antlitz und schöner Stimme, mögen Sie mir gnädig sein und mein Leid annehmen! | |||
Die Zunge ist breit und lang und hat eine Farbe, die an rötliches Kupfer erinnert; | |||
Der Klang des Brahma-Gesangs, der Klang des Kinnara, bringt allen, die ihn hören, Freude. | |||
Ein quadratischer Mund ohne Schrumpfung, weiße, gleichmäßige und eng beieinander stehende Zähne. | |||
Wenn er mit einem Lächeln spricht, freuen sich alle, die ihn sehen. | |||
Ein Körper, frei von Befleckung und Reinheit, der zweiunddreißig glückverheißende Merkmale aufweist. | |||
„Es ist unerlässlich, dass man in diesem Bereich den Zustand der Wiedergeburt erreicht.“ | |||
„Damals sagte der Prinz zu der Frau: ‚Wessen Tochter bist du? Für wen beschützt du? Wenn du zuerst jemandem gehörtest, dann sollte ich keine romantischen Gefühle für dich hegen.‘“ | |||
Zu jener Zeit fragte der Prinz in Versen: | |||
"Dein Körper ist überaus rein, und du besitzt alle verdienstvollen Eigenschaften;" | |||
Ich frage dich nun: Wo wohnst du? | |||
Wer sind deine Eltern? Zu wem gehörst du jetzt? | |||
Wenn du bereits zu jemandem gehörst, wird diese Person dich akzeptieren. | |||
Du stiehlst nicht von anderen, du hegst keine schädlichen Absichten. | |||
Wenn du nicht die Ehe brichst, wie hältst du dich dann daran? | |||
Rede nicht schlecht über andere und füge ihren Angehörigen keinen Schaden zu. | |||
Dringe nicht in sein Territorium ein und zeige ihm gegenüber weder Wut noch Groll. | |||
Hege keine bösen oder gefährlichen Ansichten und begehe keine Handlungen, die diesen Grundsätzen widersprechen. | |||
Wende weder Schmeichelei noch Gewalt an, um die Welt zu täuschen. | |||
Respektierst du deine Eltern? Respektierst du tugendhafte Lehrer? | |||
Können Sie beim Anblick armer Menschen Ihre Konzentrationsfähigkeit entwickeln? | |||
Wenn es einen tugendhaften Lehrer gibt, der dich im Dharma unterweist, | |||
Wer einen standhaften Geist entwickeln kann, respektiert ihn dann wirklich? | |||
Liebst und erfreust du dich am Buddha? Verstehst du den Bodhisattva? | |||
Die Verdienste aller Mönche sind so unermesslich wie der Ozean; könnt ihr ihnen nicht Ehrfurcht erweisen? | |||
Kennst du den Dharma? Kannst du fühlende Wesen reinigen? | |||
Sich an das Gesetz zu halten oder an das Ungesetzliche? | |||
Können Sie Mitgefühl empfinden, wenn Sie jemanden sehen, der einsam ist? | |||
Kann man großes Mitgefühl empfinden, wenn man Wesen in bösen Reichen sieht? | |||
Kann man Freude empfinden, wenn man sieht, wie er Ruhm und Glück erlangt? | |||
Er kommt, um euch zu verfolgen; seid ihr nicht zornig? | |||
Wenn du den Bodhi-Geist erweckst, wirst du dann alle fühlenden Wesen erleuchten? | |||
Nach unzähligen Äonen der Kultivierung, wie könnte man da nicht müde werden? [ 1 ] | |||
„Damals sprach die Königinmutter ein Lied für ihren Kronprinzen:“ | |||
„Eure Hoheit, hört zu. Ich werde euch nun von dieser Frau erzählen.“ | |||
Geburt und Wachstum, alle Ursachen und Bedingungen. | |||
Am Tag der Geburt des Kronprinzen wurde er aus einer Lotusblume geboren. | |||
Seine Augen sind klar und hell, und seine Gliedmaßen sind vollständig. | |||
Ich habe den Sala-Garten einmal in einem Frühlingsmonat besucht. | |||
Überall findet man verschiedene Heilkräuter, die alle prächtig gedeihen. | |||
Der wundersame Baum erblüht in voller Pracht mit wundersamen Blüten, sein Anblick gleicht glückverheißenden Wolken. | |||
Die Vögel singen im Einklang und teilen ihre Freude im Wald. | |||
Achthundert Frauen reisten gemeinsam, ihre Schönheit bezauberte alle. | |||
Ihre Kleidung war allesamt prachtvoll, und ihre Lieder waren allesamt außergewöhnlich schön. | |||
In diesem Garten befindet sich ein Badebecken namens Lotus Banner; | |||
Ich saß am Ufer des Teichs, umgeben von einer Gruppe schöner Frauen. | |||
In diesem Lotusteich erblühten plötzlich tausend Blütenblätter. | |||
Kostbare Blätter und kristallene Stängel, ein Podest aus Jambudvipa-Gold. | |||
Zu dieser Zeit war die Nacht fast vorüber, und die ersten Sonnenstrahlen erschienen. | |||
Ihre Lotusblüte beginnt sich gerade erst zu öffnen und strahlt ein helles, reines Licht aus. | |||
Sein Licht war extrem intensiv, wie die aufgehende Sonne. | |||
Sein Licht erstrahlt auf Jambudvipa, ein Anblick, den man noch nie zuvor gesehen hat. | |||
Manchmal erscheint diese Jadejungfrau, geboren aus jener Lotusblume. | |||
Sein Körper ist sehr rein, und seine Gliedmaßen sind alle perfekt geformt. | |||
Dies ist ein Schatz im menschlichen Bereich, geboren aus reinem Karma. | |||
Weil die Ursachen vergangener Leben nicht verloren gingen, erhalten wir nun diese karmische Vergeltung. | |||
Dunkelblaues Haar und blaue Lotusaugen, eine Stimme wie die eines Mönchs und goldenes Licht. | |||
Ein Juwelenkranz schmückt den Haarknoten, rein und frei von jeglicher Befleckung. | |||
Seine Gliedmaßen und Gelenke sind vollständig, und sein Körper weist keine fehlenden Teile auf. | |||
Zum Beispiel eine echte Goldstatue, die inmitten kostbarer Blumen platziert ist. | |||
Der Duft von Sandelholz durchdringt jede Pore und verbreitet sein Aroma in allem; | |||
Aus seinem Mund strömt der Duft blauer Lotusblumen, und er singt oft buddhistische Gesänge. | |||
Von dem Ort, an dem diese Frau wohnt, strömt oft himmlische Musik; | |||
Wir sollten keine minderwertigen Menschen sein, sondern solchen Menschen ähnlich. | |||
Niemand auf der Welt ist würdig, sein Ehemann zu sein. | |||
Ich bitte Sie demütigst, mir in Ihrer würdevollen Haltung Ihre Gunst und Annahme zu gewähren! | |||
Weder lang noch kurz, weder grob noch fein, | |||
Alles ist perfekt arrangiert; mögest du es annehmen! | |||
Rechnen mit Worten sowie verschiedene Handwerkskünste und Fertigkeiten. | |||
Möge alles geschehen, und mögest du es annehmen und empfangen! | |||
Er war mit allen militärischen Strategien bestens vertraut und schlichtete zahlreiche Streitigkeiten mit Geschick. | |||
Was sich anpassen lässt, ist schwer anzupassen; ich bitte demütig um Ihr Verständnis und Ihre Akzeptanz! | |||
Sein Körper ist von überaus reiner Reinheit, und wer ihn sieht, ist nie zufrieden. | |||
Verdienste werden von Natur aus geschmückt; man sollte sie annehmen! | |||
Alle Leiden empfindungsfähiger Wesen entstehen aus dem Verständnis ihrer Ursachen und Zustände. | |||
Verschreibt man die Medikamente entsprechend der Krankheit, kann alles beseitigt werden. | |||
Die Sprache von Jambudvipa weist unzählige Unterschiede auf. | |||
Sogar die Musik der Kurtisanen war leicht verständlich. | |||
Diese Frau weiß alles, was eine Frau tun kann. | |||
Und da du keiner Frau die Schuld geben kannst, mögest du sie schnell akzeptieren! | |||
Weder eifersüchtig noch geizig, weder gierig noch wütend. | |||
Es ist unkompliziert und sanft, frei von allen groben und rauen Eigenschaften. | |||
Erweist denjenigen mit höherem Status Respekt und dient ihnen ohne Ungehorsam. | |||
Wenn du Freude daran hast, gute Taten zu vollbringen, so wird dies dir entsprechen. | |||
Armut zeigt sich im Alter und in Krankheit, Armut im Leiden. | |||
Ohne Rettung oder Zuflucht sollte man stets großes Mitgefühl haben. | |||
Betrachte stets die letztendliche Wahrheit und strebe nicht nach persönlichem Gewinn oder Vergnügen. | |||
Möge dies allen Wesen zum Nutzen gereichen und mein Herz schmücken. | |||
Ob beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen – Fahrlässigkeit ist unbedingt zu vermeiden. | |||
Ob sie sprechen oder schweigen, alle, die es miterleben, sind begeistert. | |||
Obwohl es an allen Orten keine Anhaftung im Geist gibt; | |||
Wenn du jemanden siehst, der Gutes getan hat, wirst du optimistisch sein und nie zufrieden sein. | |||
Respektiere tugendhafte Lehrer und freue dich, wenn sich Menschen von bösen Menschen abwenden; | |||
Man sollte ruhig und konzentriert bleiben und nachdenken, bevor man handelt. | |||
Erfüllt von Segen und Weisheit, gibt es keinerlei Groll. | |||
Unter den Frauen genießt sie den höchsten Rang und sollte dem Kronprinzen dienen. | |||
„Damals, nachdem der Prinz den Duftenden Sprossengarten betreten hatte, wandte er sich an Wunderbare Tugend und Subhuti mit den Worten: ‚Gute Frau! Ich strebe nach Anuttara-samyak-sambodhi. In unzähligen zukünftigen Zeitaltern werde ich alle Methoden sammeln, die den Weg zur Erleuchtung fördern, grenzenlose Bodhisattva-Praktiken entwickeln, alle Paramitas reinigen, allen Tathagatas Opfergaben darbringen, alle Lehren des Buddhismus schützen, alle Buddha-Länder reinigen, die Kontinuität der Tathagata-Linie sichern, gemäß der Linie aller fühlenden Wesen reifen, das Leiden von Geburt und Tod in allen fühlenden Wesen auslöschen, sie in höchste Glückseligkeit führen, die Weisheitsaugen aller fühlenden Wesen reinigen und alles entwickeln …‘“ Die Praxis eines Bodhisattva sollte darin bestehen, im gleichen Geist aller Bodhisattvas zu verweilen, alle Stufen der Bodhisattva-Praxis zu vollenden und allen fühlenden Wesen Freude zu bringen. Sie sollen auf all ihren Besitz verzichten und in ihren zukünftigen Leben die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dāna Paramita) üben, damit alle fühlenden Wesen mit Kleidung, Nahrung, Ehepartnern, Kindern, Köpfen, Augen, Händen und Füßen zufrieden sind. Alles, sowohl Inneres als auch Äußeres, soll ohne Zögern verschenkt werden. Dann könnten Sie mir Hindernisse in den Weg legen: Beim Geben von Geld könnten Sie Geiz empfinden; beim Verschenken von Kindern könnten Sie Schmerz empfinden; beim Abtrennen von Gliedmaßen könnten Sie Trauer empfinden; beim Entsagen des weltlichen Lebens könnten Sie Reue empfinden. | |||
„Zu jener Zeit sprach der Prinz dann ein Loblied auf die wunderbare Tugend: | |||
„Aus Mitgefühl für alle fühlenden Wesen habe ich den Bodhicitta erweckt.“ | |||
Über unzählige Äonen hinweg übte er sich in der Kultivierung allwissender Weisheit. | |||
Über unzählige Äonen hinweg haben wir den Ozean reiner Gelübde gepflegt. | |||
Der Prozess des Eindringens in die Erde und der Überwindung von Hindernissen hat unzählige Äonen gedauert. | |||
Zu Füßen aller Buddhas der drei Zeiten lernen wir die Sechs Vollkommenheiten. | |||
Mit geschickten Mitteln kann man Erleuchtung erlangen. | |||
Ich werde alle verunreinigten und unreinen Länder der zehn Himmelsrichtungen gründlich reinigen; | |||
Alle finsteren Wege sind beschwerlich; ich werde sie für immer hinausführen. | |||
Ich werde alle geeigneten Mittel einsetzen, um alle empfindungsfähigen Wesen umfassend zu befreien. | |||
Möge es die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben und einen dazu führen, auf dem Pfad der Weisheit Buddhas zu verweilen. | |||
Opfergabe an alle Buddhas, Reinigung aller Länder. | |||
Erwecke großes Mitgefühl und gib all deinen Besitz auf, sowohl inneren als auch äußeren. | |||
Wenn Sie jemanden betteln sehen, könnten Sie geizig werden; | |||
Mein Herz freut sich immer über das Geben; handle nicht gegen meinen Willen. | |||
Wenn ihr mich seht, der mein Haupt anbietet, erschreckt nicht; | |||
Ich werde jetzt zu euch sprechen, damit euer Herz gestärkt werde. | |||
Selbst wenn ihr Hände und Füße abhackt, verachtet den Bettler nicht; | |||
Nachdem Sie nun meine Worte gehört haben, sollten Sie sie sorgfältig bedenken. | |||
Ich werde alles aufgeben, was Männer und Frauen lieben; | |||
Wenn du mir einen Gefallen tun kannst, werde ich dir deinen Wunsch erfüllen. | |||
„Da sagte das junge Mädchen zu dem Prinzen: ‚Ich komme ehrfurchtsvoll, um deine Lehren zu empfangen.‘ Dann rezitierte sie folgenden Vers:“ | |||
„Im grenzenlosen Ozean der Kalpas verzehren die Feuer der Hölle meinen Körper;“ | |||
Wenn ihr mich annehmen könnt, werde ich dieses Leid bereitwillig ertragen. | |||
An unzähligen Orten der Wiedergeburt werden ihre Körper wie Staub zerschmettert. | |||
Wenn ihr mich annehmen könnt, werde ich dieses Leid bereitwillig ertragen. | |||
Möge es unzählige Äonen lang auf dem Haupt getragen werden, wie der gewaltige Vajra-Berg; | |||
Wenn ihr mich annehmen könnt, werde ich dieses Leid bereitwillig ertragen. | |||
Ich opfere mein Fleisch dem grenzenlosen Ozean von Geburt und Tod; | |||
Möge auch ich die Position des Dharma-Königs erlangen, so wie du sie erlangt hast! | |||
Wenn du mich annimmst und mein Herr bist, | |||
Möge meine Großzügigkeit mein Handeln in jedem Leben stets leiten! | |||
Aus Mitgefühl für das Leid aller Wesen entsteht die Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung). | |||
Da du bereits alle Lebewesen aufgenommen hast, solltest du auch mich aufnehmen. | |||
Ich strebe nicht nach großem Reichtum, noch verspüre ich Verlangen nach den Freuden der fünf Begierden. | |||
Doch im Interesse der gemeinsamen Dharma-Praxis sollten wir der Güte Priorität einräumen! | |||
Mit azurblauen Augen kann man weit und breit sehen und mit Mitgefühl die Welt betrachten. | |||
Wer keine Anhaftung hegt, wird mit Sicherheit den Pfad des Bodhisattva erreichen. | |||
Wo immer der Prinz auch hinkam, brachte das Land unzählige kostbare Edelsteine hervor. | |||
Ich werde gewiss ein Chakravartin (universeller Monarch) werden; möge Ihr mir gnädig sein! | |||
Einst träumte ich von diesem Ort, dem heiligen Boden des wundersamen Dharma. | |||
Der Buddha sitzt unter dem Baum, umgeben von unzähligen Wesen. | |||
In meinem Traum sah ich diesen Tathagata, dessen Körper einem Berg aus wahrem Gold glich. | |||
Er streichelte mir mit der Hand über den Kopf, und ich erwachte voller Freude. | |||
In der Vergangenheit wurden die himmlischen Verwandten das Freudenlicht genannt; | |||
Dieses himmlische Wesen sagte mir: „Der Buddha wird in der Welt im Bodhimanda erscheinen.“ | |||
Ich wurde mit dem Gedanken geboren: Ich möchte den Leichnam des Prinzen sehen. | |||
Der Himmel sagte mir: Du wirst es jetzt sehen. | |||
Meine früheren Wünsche haben sich nun alle erfüllt; | |||
Wir möchten aufrichtig gemeinsam dorthin gehen, um diesem Tathagata unsere Ehre zu erweisen! | |||
„Damals vernahm der Prinz den Namen des Tathagata, des siegreichen Sonnenkörpers, und war von großer Freude erfüllt. Er wünschte, diesen Buddha zu sehen, und streute fünfhundert Mani-Juwelen auf seine Tochter, krönte sie mit einer Krone von wundersamem Glanz und hüllte sie in ein Gewand aus Mani-Juwelen in Flammen. Das Herz der Tochter blieb dabei ungerührt, und sie zeigte keine Freude; sie faltete lediglich ehrfürchtig die Hände und blickte den Prinzen an, ohne den Blick abzuwenden.“ | |||
„Seine Mutter, Shanxian, sprach vor dem Prinzen ein Lied:“ | |||
„Diese Frau ist überaus rechtschaffen, ihre Verdienste und Tugenden schmücken ihren Körper.“ | |||
Einst wollte ich dem Kronprinzen dienen, und nun hat sich mein Wunsch erfüllt. | |||
Die Einhaltung der Gebote bringt Weisheit und verleiht alle Tugenden; | |||
Universell anwendbar auf alle Welten, von höchster Qualität und unvergleichlich. | |||
Diese Frau wurde aus einer Lotusblume geboren; ihre Kaste wurde nicht als hässlich angesehen. | |||
Der Prinz ist in derselben Branche tätig, hält sich aber von allem anderen fern. | |||
Der Körper dieser Frau war so geschmeidig wie himmlische Seide; | |||
Alle Krankheiten werden durch die Berührung seiner Hände geheilt. | |||
Aus ihren Poren strömt ein wundervoller Duft, dessen Aroma erlesener ist als jedes andere; | |||
Alle fühlenden Wesen, die dies hören, werden sich an reine Gebote halten. | |||
Sein Körper war weiß wie Gold, und er saß majestätisch auf dem prächtigen Podest; | |||
Wenn fühlende Wesen dies sehen, werden sie vor Schaden bewahrt und ein mitfühlendes Herz besitzen. | |||
Seine Stimme war überaus sanft, und jeder, der sie hörte, war erfreut. | |||
Wenn empfindungsfähige Wesen dies hören, werden sie alle von allen bösen Taten befreit. | |||
Ein reiner und makelloser Geist, fernab von jeglicher Schmeichelei und Täuschung. | |||
Sag, was du denkst, und alle, die es hören, werden sich freuen. | |||
Mit Sanftmut und Scham erweise ich meinen verehrten Älteren Respekt. | |||
Ohne Gier und Betrug, mit Mitgefühl für alle empfindungsfähigen Wesen. | |||
Diese Frau ist selbstlos und verlässt sich auf ihr Aussehen und ihre Familie. | |||
Aber mit reinem Herzen ehre alle Buddhas mit Ehrfurcht. | |||
„Zu jener Zeit verließ der Prinz zusammen mit der Frau von wundersamer Tugend, zehntausend Jungfrauen und ihrem Gefolge den Duftenden Sprossengarten und begab sich zum Dharma-Wolken-Licht-Dojo. Dort angekommen, stiegen sie von ihren Wagen und gingen zum Tathagata. Sie sahen den Buddha, würdevoll und gelassen, seine Sinne in vollkommener Harmonie, seine innere und äußere Reinheit, wie ein großer Drachenteich, frei von Verunreinigungen; alle waren von reinem Glauben erfüllt, sprangen vor Freude, verneigten sich zu Buddhas Füßen und umrundeten ihn unzählige Male. Dann brachten der Prinz und die Frau von wundersamer Tugend dem Buddha je fünfhundert erlesene Lotusblumen dar. Der Prinz erbaute fünfhundert Klöster für den Buddha, jedes aus duftendem Holz, geschmückt mit verschiedenen Juwelen und durchsetzt mit fünfhundert Mani-Juwelen. Dann verkündete der Buddha die Universelle Lampe des Lichts.“ Nachdem die Frau von Manjushri dieses Sutra gehört hatte, erlangte sie einen Ozean des Samadhi in allen Dharmas, nämlich: den Samadhi der universellen Erleuchtung des Ozeans der Gelübde aller Buddhas, den Samadhi der universellen Erleuchtung des Schatzes der drei Zeiten, den Samadhi der direkten Wahrnehmung des Bodhimanda aller Buddhas, den Samadhi der universellen Erleuchtung der Lampe der Weisheit aller Wesen, den Samadhi der universellen Erleuchtung der Lampe der Wurzelweisheit aller Wesen, den Samadhi der Lichtwolke, die alle Wesen schützt, den Samadhi der großen Lampe, die alle Wesen erleuchtet, den Samadhi der Erläuterung des Rades des Dharma aller Buddhas und den Samadhi des Besitzes des reinen Verhaltens von Samantabhadra. Zu jener Zeit erreichte die Frau von Wunderbarer Tugend einen Samadhi namens "Unbesiegbarer Ozeanschatz", und sie wird niemals von Anuttara-samyak-sambodhi zurückfallen. | |||
„Dann warfen sich der Prinz, die Frau von wundersamer Tugend und ihr Gefolge dem Buddha zu Füßen, umrundeten ihn unzählige Male und kehrten dann zum Palast zurück. Sie gingen zu ihrem Vater, dem König, und nachdem sie sich verbeugt und niedergekniet hatten, berichtete der Prinz dem König: ‚Eure Majestät solltet wissen, dass der Tathagata der Strahlenden Sonne vor kurzem auf der Welt erschienen ist und im Bodhi-Feld des Dharma-Wolkenlichts in diesem Land die vollkommene Erleuchtung erlangt hat. Vor nicht allzu langer Zeit geschah dies.‘ Da fragte der König den Prinzen: ‚Wer hat dir dies gesagt? War es eine Gottheit? Oder ein Mensch?‘ Der Prinz antwortete: ‚Es war diese Frau von wundersamer Tugend, die es mir gesagt hat.‘ Als der König dies hörte, war er von unermesslicher Freude erfüllt, wie ein armer Mann, der einen großen verborgenen Schatz gefunden hat.“ Er dachte: ‚Der Buddha ist ein höchster Schatz, schwer zu finden. Wenn ich den Buddha sehen kann, werde ich für immer frei sein von jeder Furcht vor bösen Wegen.‘ Der Buddha ist wie ein Arztkönig, der alle Leiden und Krankheiten heilen und alle Wesen vom großen Leid von Geburt und Tod erlösen kann; der Buddha ist wie ein Führer, der alle Wesen zum höchsten Ort des Friedens und der Geborgenheit leiten kann.“ Nachdem er so gedacht hatte, versammelte er alle niederen Könige, Minister, Verwandten und alle Kshatriyas, Brahmanen und andere Mitglieder der Menge und verzichtete dann auf den Thron, den er dem Prinzen übergab. Nachdem er den Prinzen geweiht hatte, ging er mit zehntausend Menschen zum Buddha. Dort angekommen, huldigte er dem Buddha zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, und alle seine Verwandten zogen sich zurück und setzten sich. | |||
„Zu jener Zeit bemerkte der Tathagata, dass aus dem weißen Haar des Königs und seiner Versammlung ein helles Licht hervorstrahlte, genannt: ‚Die Lampe des Geistes aller Welten‘. Es erleuchtete unzählige Welten in den zehn Himmelsrichtungen, weilte vor allen Weltenherrschern und offenbarte die unvorstellbar große übernatürliche Macht des Tathagata, indem es die Geister all jener reinigte, die der Wandlung bedurften. Zu jener Zeit offenbarte sich der Tathagata mit unvorstellbarer und ungehinderter göttlicher Macht jenseits aller Welten und verkündete mit vollkommener Stimme der Versammlung eine Dharani mit dem Titel: ‚Die Lampe, die die Dunkelheit aller Dharma-Bedeutungen vertreibt‘, begleitet von einem Gefolge von Dharanis, so zahlreich wie die Staubkörner in den Buddha-Ländern. Beim Hören dieser Dharani erlangte der König sogleich das Licht der Weisheit; unter seiner Versammlung befanden sich Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, die gleichzeitig diese Dharani erlangten; sechshunderttausend Nayutas anderer befreiten sich von allen Verunreinigungen und erlangten …“ Befreiung des Geistes; zehntausend Wesen wurden von der Befleckung befreit und erlangten das reine Dharma-Auge; unzählige Wesen erweckten den Bodhicitta. Zu jener Zeit manifestierte der Buddha abermals mit unvorstellbarer Kraft wundersame Wandlungen und verkündete die Drei Fahrzeuge des Dharma in unzähligen Welten in den zehn Himmelsrichtungen, um fühlende Wesen zu wandeln und zu befreien. | |||
„Damals dachte der Vater des Königs: ‚Wenn ich zu Hause bleibe, kann ich diesen wunderbaren Dharma nicht erlangen; aber wenn ich der Welt entsage und den Weg unter Buddha studiere, werde ich ihn gewiss erreichen.‘ Nachdem er dies gedacht hatte, ging er zu Buddha und sprach: ‚Ich möchte der Welt entsagen und unter Buddha studieren!‘ Buddha sprach: ‚Wie du wünschst, wisse, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.‘“ Zu jener Zeit entsagten der reiche König und zehntausend andere gleichzeitig der Welt unter der Führung Buddhas. Schon bald erlangten sie alle die Dharani der „Entrückung von der Dunkelheit“ in all ihren Dharma-Bedeutungen und erreichten auch die oben erwähnten Samadhi-Tore sowie die zehn übernatürlichen Kräfte eines Bodhisattva, die grenzenlose Beredsamkeit eines Bodhisattva und den ungetrübten reinen Körper eines Bodhisattva. Sie begaben sich zu den Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen, um deren Lehren zu lauschen und den großen Dharma-Meistern den wundersamen Dharma zu erklären. Mit ihrer göttlichen Kraft durchdrangen sie die zehn Himmelsrichtungen, erschienen den fühlenden Wesen entsprechend, priesen das Erscheinen Buddhas, sprachen von den ursprünglichen Lehren Buddhas, enthüllten die ursprünglichen Ursachen Buddhas, rühmten die freie und ungehinderte göttliche Kraft der Tathagatas und schützten die vom Buddha verkündeten Lehren. | |||
„Zu jener Zeit, am fünfzehnten Tag, befand sich der Prinz in der Haupthalle, umgeben von schönen Frauen, in Begleitung von sieben Schätzen: erstens dem Radjuwel mit dem Namen ‚Ungehinderter Weg‘; zweitens dem Elefantenjuwel mit dem Namen ‚Vajra-Körper‘; drittens dem Pferdejuwel mit dem Namen ‚Schneller Wind‘; viertens dem Juwel mit dem Namen ‚Sonnenlichtschatz‘; fünftens dem Frauenjuwel mit dem Namen ‚Wunderbare Tugenden besitzend‘; sechstens dem Ministerjuwel mit dem Namen ‚Großer Reichtum‘; und siebtens dem Generaljuwel mit dem Namen ‚Makelloses Auge‘. Im Besitz aller sieben Schätze wurde er zum Chakravartin-König, regierte Jambudvipa, herrschte mit gerechtem Recht über die Welt und brachte dem Volk Freude. Der König hatte tausend Söhne, alle schön und tapfer, die Feinde bezwingen konnten. In Jambudvipa gab es achtzig königliche Städte, jede Stadt mit fünfhundert Klöstern, und jedes Kloster besaß eine Buddha-Kapelle.“ Alle waren hoch und gewaltig und mit unzähligen wundersamen Schätzen geschmückt. Jede Königsstadt lud den Tathagata ein und brachte unvorstellbare und wundersame Juwelen als Tribut dar. Als der Buddha die Stadt betrat, offenbarte er große göttliche Macht, die es unzähligen Wesen ermöglichte, den Samen des Guten zu säen, ihren Geist zu reinigen und den Buddha mit Freude zu sehen. So entwickelten sie den Bodhi-Geist, erweckten tiefes Mitgefühl, wirkten zum Wohle aller Wesen, praktizierten fleißig den Dharma, erlangten dessen wahre Bedeutung, verweilten in der Natur des Dharma, verstanden die Gleichheit des Dharma, erlangten die Weisheit der drei Zeiten, beachteten die drei Zeiten gleichermaßen, kannten die Reihenfolge des Erscheinens aller Buddhas, verkündeten verschiedene Dharmas, um Wesen zu versammeln, brachten das Bodhisattva-Gelübde hervor, betraten den Bodhisattva-Pfad, erkannten den Dharma des Tathagata, vollendeten den Ozean des Dharma, konnten sich in allen Buddha-Ländern manifestieren, kannten die Wurzeln und Wünsche der Wesen und veranlassten sie, das Gelübde der allwissenden Weisheit abzulegen. | |||
„Schüler Buddhas! Was meinst du? War der Prinz, der den Thron eines Weltherrschers bestieg und Buddha Opfergaben darbrachte, etwa eine andere Person? Er war niemand anderes als Shakyamuni Buddha. Der reiche König war der Ratna-Blumen-Buddha. Dieser Ratna-Blumen-Buddha weilt nun in einem Weltozean, so zahlreich wie die Staubpartikel des östlich gelegenen Weltozeans, genannt ‚Manifestation der Bildwolken des Dharma-Reiches im leeren Raum‘. In diesem Weltenkern befindet sich eine Welt namens ‚Universelle Manifestation des Bildkönigs der drei Welten‘. In diesem Weltenkern wiederum befindet sich eine Welt namens ‚Vollkommenes Licht‘, und in dieser Welt liegt ein Bodhi-Feld namens ‚Manifestation des Körpers aller Weltenherren‘.“ Ratna Flower Tathagata erlangte hier, umgeben von unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Ozeane, Anuttara-samyak-sambodhi und verkündete den Dharma. Als Ratna Flower Tathagata einst den Pfad der Bodhisattvas beschritt, reinigte er diesen Weltenozean; in diesem Weltenozean befinden sich die Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft… Diejenigen, die in dieser Welt erscheinen, sind all jene, die Tathagata Ratnawa als Bodhisattva unterwies und anleitete und die ihn inspirierten, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken. Die damals erscheinende Frau, Subhuti, ist nun meine Mutter Sudatta. Ihr königliches Gefolge ist nun die Versammlung des Tathagata. Sie alle beherrschen die Tugenden Samantabhadras und haben ihre großen Gelübde erfüllt. Obwohl sie stets in dieser Versammlung weilen, können sie universell in allen Welten erscheinen, indem sie im Samadhi der Gleichheit der Bodhisattvas verweilen und unaufhörlich alle Buddhas sehen. Alle Tathagatas verkünden das Dharma-Rad mit einem Klang so gewaltig wie der Himmel und können alles hören und empfangen. Sie sind in allen Dharmas vollkommen frei, ihre Namen sind in allen Buddha-Ländern bekannt, sie begeben sich zu allen Bodhimandas und erscheinen allen fühlenden Wesen, um sie nach ihren Bedürfnissen zu lehren und zu unterwerfen. Sie kultivieren den Bodhisattva-Pfad ununterbrochen durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch und erfüllen so die gewaltigen Gelübde Samantabhadras. | |||
„Schüler Buddhas! Ich selbst bin es, der zusammen mit der tugendhaften Frau und dem majestätischen Weltkönig dem Tathagata des siegreichen Sonnenkörpers die vier Voraussetzungen darbrachte. Nach dem Tod dieses Buddhas werden sechzig Milliarden Nayuta-Buddhas in jener Welt erscheinen, und ich werde ihnen allen mit dem König dienen und sie darbringen. Der erste Buddha heißt: Reiner Körper; der nächste heißt: Allwissender Mondlichtkörper; der nächste heißt: Jambudvipa, Goldener Lichtkönig; der nächste heißt: Mit allen Aspekten geschmückter Körper; der nächste heißt: Wundersames Mondlicht; der nächste heißt: Banner der Weisheit; der nächste heißt: Großes Weisheitslicht; der nächste heißt: Vajra Narayana Fleiß; der nächste heißt: Unbesiegbare Weisheit und Macht; der nächste heißt: Universelle friedvolle Weisheit; der nächste heißt: Wolke der makellosen siegreichen Weisheit; der nächste heißt: Löwenweisheitslicht; der nächste heißt …“ Name: Lichtknoten; der nächste Name: Banner des Verdienstlichts; der nächste Name: Banner der Weisheitssonne; der nächste Name: Lotusblühender Körper; der nächste Name: Reines Licht, geschmückt mit Verdienst; der nächste Name: Wolke der Weisheitsflamme; der nächste Name: Universell erleuchtender Mond; der nächste Name: Geschmückter Baldachin des wundersamen Klangs; der nächste Name: Löwenmut und Weisheit. Licht; Zweiter Name: Mond des Dharma-Reichs; Zweiter Name: Manifestation des Bildes in der Leere, um den Geist fühlender Wesen zu erwecken; Zweiter Name: Ständig den Duft des Nirvanas riechen; Zweiter Name: Universell den Klang der Ruhe erschüttern; Zweiter Name: Berg des süßen Taus; Zweiter Name: Klang des Dharma-Ozeans; Zweiter Name: Festes Netz; Zweiter Name: Buddha-Schattenhaarnadel; Zweiter Name: Mondlichthaar; Zweiter Name: Beredsame Rede; Zweiter Name: Erweckende Blumenweisheit; Zweiter Name: Berg der Kostbaren Flamme; Zweiter Name: Stern des Verdienstes; Zweiter Name: Banner des Kostbaren Mondes; Zweiter Name: Samadhi-Körper; Zweiter Name: König des Kostbaren Lichts; Zweiter Name: Praxis der universellen Weisheit; Zweiter Name: Lampe des Flammenozeans; Zweiter Name: König des makellosen Dharma-Klangs; Zweiter Name: Banner des unvergleichlichen Tugendnamens; Zweiter Name: Kultivierender Arm; Zweiter Name: Reiner Mond des ursprünglichen Gelübdes; Zweiter Name: Lampe der erleuchtenden Bedeutung; Zweiter Name: Tiefgründiger Klang; Zweiter Name: Siegreicher Schatzkönig von Vairocana; Zweiter Name: Banner aller Fahrzeuge; Zweiter Name: Wunderbarer Lotus des Dharma-Ozeans. Jünger des Buddha! In jenem Kalpa erschienen sechzig Milliarden Nayutas von Buddhas auf der Welt, und ich persönlich diente ihnen allen und brachte ihnen Opfergaben dar. | |||
„Der letzte Buddha wurde der Erleuchtete genannt. Von diesem Buddha erlangte ich das reine Auge der Weisheit. Damals kam dieser Buddha in die Stadt, um zu lehren. Ich war die Königin und huldigte dem König, indem ich ihm viele kostbare Gaben darbrachte. Von diesem Buddha hörte ich die Lehre vom Entstehen aller Tathagata-Lampen und erlangte sogleich die Befreiung aus dem Ozean des Samadhi, der es einem ermöglicht, alle Bodhisattvas zu beobachten. Sohn Buddhas! Nachdem ich diese Befreiung erlangt hatte, praktizierte ich unzählige Zeitalter lang fleißig mit den Bodhisattvas, diente unzähligen Buddhas und brachte ihnen Opfer dar; manchmal diente ich einem Buddha in einem Zeitalter, manchmal zwei, manchmal drei, manchmal unzählbar viele, manchmal begegnete ich so vielen Buddhas, wie es in unzähligen Zeitaltern gibt, denen ich alle diente und denen ich Opfer darbrachte, doch konnte ich weder die physische Gestalt, das Aussehen, die Handlungen, die Gedanken, die Weisheit noch das Samadhi der Bodhisattvas erkennen.“ | |||
„Schüler des Buddha! Wenn fühlende Wesen einen Bodhisattva auf dem Pfad der Erleuchtung sehen, ob sie zweifeln oder glauben, wird der Bodhisattva sie auf verschiedene weltliche und transzendentale Weise um sich scharen, sie zu seinem Gefolge machen und ihm so die Vollkommenheit im Anuttara-samyak-sambodhi ermöglichen. Schüler des Buddha! Ich sah, wie der Buddha, nachdem er diese Befreiung erlangt hatte, unzählige Äonen lang mit dem Bodhisattva praktizierte, so zahlreich wie die Staubkörner in hundert Buddha-Welten. Während dieser Äonen diente ich persönlich allen Buddhas, die auf der Welt erschienen, brachte ihnen Opfergaben dar, hörte ihren Lehren zu und rezitierte und bewahrte sie. Von all diesen Tathagatas erlangte ich verschiedene Wege der Befreiung, erfuhr verschiedene Aspekte der drei Zeiten, betrat verschiedene Buddha-Welten, wurde Zeuge verschiedener Erlangungen vollkommener Erleuchtung, nahm an verschiedenen Buddha-Versammlungen teil, legte als Bodhisattva verschiedene große Gelübde ab und praktizierte als …“ Bodhisattva, und erlangte als Bodhisattva verschiedene Befreiungen. Doch ich konnte das Samantabhadra-Befreiungstor, das der Bodhisattva erreicht hat, noch nicht erkennen. Warum? Weil das Samantabhadra-Befreiungstor des Bodhisattva der unermesslichen Leere des Raumes gleicht, den Namen aller fühlenden Wesen, den Ozeanen der drei Zeiten, den Ozeanen der zehn Richtungen, dem Ozean des Dharma-Bereichs – unermesslich und grenzenlos. Ihr Schüler des Buddha! Das Samantabhadra-Befreiungstor des Bodhisattva ist gleich dem Bereich des Tathagata. | |||
„Schüler des Buddha! Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, habe ich die Körper der Bodhisattvas beobachtet, ohne jemals zufrieden zu sein. Wie sich viele lüsterne Männer und Frauen versammeln, einander begehrend und unzählige trügerische Gedanken und Begierden hervorrufend, so beobachte ich auch jede einzelne Pore des Körpers des Bodhisattva und sehe in jedem Gedanken unermessliche, grenzenlose und gewaltige Welten mit vielfältigen Wohnstätten, vielfältigen Verzierungen und vielfältigen Gestalten; vielfältige Berge, vielfältige Länder, vielfältige Wolken, vielfältige Namen, vielfältige Buddhas, die aufsteigen, vielfältige Bodhimandas, vielfältige Versammlungen, die vielfältige Sutras und Einweihungen, vielfältige Fahrzeuge, vielfältige Mittel und vielfältige Reinheiten auslegen. Ferner sieht man in jedem einzelnen Bodhisattva …“ Durch jede Pore des Bodhisattva sieht man beständig den grenzenlosen Ozean der Buddhas, die an verschiedenen heiligen Stätten sitzen, vielfältige wundersame Wandlungen vollziehen, vielfältige Dharma-Räder drehen und vielfältige Lehren auslegen. Sutras, ohne Unterlass. Darüber hinaus sieht man durch jede Pore des Bodhisattva den grenzenlosen Ozean der fühlenden Wesen, ihre vielfältigen Wohnstätten, Formen, Handlungen und Fähigkeiten. Weiterhin sieht man durch jede Pore des Bodhisattva die grenzenlosen Praktiken der Bodhisattvas der drei Zeiten: grenzenlose und gewaltige Gelübde, grenzenlose differenzierte Grundlagen, grenzenlose Paramitas, grenzenlose vergangene Taten, grenzenloses großes Mitgefühl, grenzenlose Wolken großer Barmherzigkeit, grenzenlose große Freude und grenzenlose wirksame Mittel, um fühlende Wesen zu sammeln. | |||
„Schüler Buddhas! Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, habe ich auf diese Weise jede einzelne Pore eines Bodhisattva beobachtet, ohne jemals an einen Ort zurückzukehren, an dem ich bereits gewesen war, ohne jemals einen Ort zu sehen, den ich bereits gesehen habe, und ich kann seine Grenzen nicht finden. Ich sah sogar Prinz Siddhartha in seinem Palast leben, umgeben von Konkubinen. Mit der Kraft der Befreiung beobachtete ich jede einzelne Pore des Bodhisattva und sah alle Angelegenheiten der drei Zeiten im Dharma-Bereich.“ | |||
„Schüler des Buddha! Ich habe die Befreiung nur durch die Betrachtung des Ozeans des Bodhisattva-Samadhi erlangt. So wie alle Bodhisattva-Mahasattvas, die letztlich den unermesslichen Ozean der wirksamen Mittel erreicht haben, sich in Formen manifestieren, die allen Wesen angemessen sind, und Praktiken gemäß ihren Wünschen auslegen, indem sie in jeder Pore einen endlosen Ozean von Formen manifestieren; wissend, dass die Natur aller Dharmas ohne inhärente Natur ist, wissend, dass die Natur der fühlenden Wesen der Leere des Raumes ohne Unterscheidung gleicht, wissend, dass die göttliche Kraft des Buddha mit der Soheit identisch ist, und alle Orte durchdringen, um das grenzenlose Reich der Befreiung zu manifestieren; mit einem einzigen Gedanken können sie frei in das weite Dharma-Reich eintreten und mit allen Dharma-Toren aller Stufen spielen. Wie kann ich dann ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“ | |||
"Guter Mensch! In dieser Welt gibt es die Buddha-Mutter Maya. Geh zu ihr und frage: Wie kann ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad beschreiten, indem er sich von allen weltlichen Dingen löst, unaufhörlich allen Buddhas Opfergaben darbringt, Bodhisattva-Taten vollbringt, ohne jemals zurückzufallen, frei von allen Hindernissen ist, die Bodhisattva-Befreiung erlangt, ohne auf andere angewiesen zu sein, auf allen Bodhisattva-Pfaden verweilt, zu allen Tathagatas geht, alle fühlenden Wesen umfasst, den Bodhisattva-Pfad durch zukünftige Zeitalter hindurch beschreitet, große Gelübde des Mahayana ablegt und unaufhörlich die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen mehrt?" | |||
Zu jener Zeit sprach Shakyamuni, um diese Bedeutung der Befreiung weiter zu verdeutlichen, in Versen durch die göttliche Kraft des Buddha: | |||
„Wenn man einen Bodhisattva bei der Ausübung verschiedener Arten von Taten sieht, | |||
Ob jemand gute oder schlechte Absichten hegt, der Bodhisattva nimmt sie alle an. | |||
Dann, in ferner Vergangenheit, über Hunderte von Kalpas und Äonen hinweg, | |||
Das Unheil wird Reinheit genannt, und die Welt wird Licht genannt. | |||
In diesem Kalpa werden Buddhas auf der Welt erscheinen, ihre Zahl beträgt sechzig Billionen; | |||
Der letzte himmlische Herrscher wird Dharma-Bannerlampe genannt. | |||
Nach Buddhas Nirvana gab es einen König namens Weisheitsberg. | |||
Er herrscht über Jambudvipa und hat keine Feinde. | |||
Der König hatte fünfhundert Söhne, die allesamt rechtschaffen, fähig, tapfer und stark waren. | |||
Sein Körper war vollkommen rein, und alle, die ihn sahen, waren entzückt. | |||
Der König und sein Prinz brachten voller Glauben dem Buddha Opfergaben dar. | |||
Sie halten am Dharma fest und praktizieren ihn gewissenhaft. | |||
Der Name des Prinzen war Shanguang, was so viel bedeutet wie „frei von Verunreinigungen und voller Bequemlichkeit“. | |||
Alle seine Eigenschaften sind perfekt, und wer es sieht, ist nie zufrieden. | |||
Fünfhundert Milliarden Menschen entsagen dem weltlichen Leben und folgen dem Weg. | |||
Mutig und standhaft in ihren Bemühungen, erhalten und schützen sie den Dharma. | |||
Die Hauptstadt heißt Zhishu und ist von einer Stadt mit einem Wert von Hunderten von Milliarden umgeben; | |||
Es gibt einen Wald namens Jingde, der mit vielen Schätzen geschmückt ist. | |||
Das Gute Licht wohnt in diesem Wald und verkündet weithin den wahren Dharma des Buddha. | |||
Eloquenz und Weisheit bringen allen Frieden. | |||
Manchmal betraten sie auf ihrer Betteltour die Hauptstadt jenes Königreichs. | |||
Sein Verhalten war überaus friedvoll, und sein Geist war nicht von rechter Erkenntnis getrübt. | |||
Es gab in der Stadt einen buddhistischen Laien namens Shanming. | |||
Ich war diese Frau, und mein Name war Reines Sonnenlicht. | |||
Zu dieser Zeit befand ich mich in der Stadt, als ich Shan Guangming kennenlernte. | |||
Wenn alle äußeren Umstände übertrieben streng sind, wird der Geist verunreinigt. | |||
Als sie an meine Tür kamen, um zu betteln, wurde mein Herz von noch mehr Zuneigung erfüllt. | |||
Dann nahm er seine Halskette und die Perlen ab und legte sie in die Schale. | |||
Obwohl ich dem Jünger Buddhas Almosen mit einem von Liebe befleckten Herzen gebe; | |||
Für 250 Kalpas wird man nicht in die drei bösen Reiche fallen. | |||
Sie könnte in die Familie eines Himmelskönigs hineingeboren werden oder die Tochter eines menschlichen Königs werden. | |||
Er sieht stets das Licht des Guten, und sein Körper ist mit wundersamer Schönheit geschmückt. | |||
Die darauffolgenden Katastrophen beliefen sich auf zweihundertfünfzig. | |||
Geboren in die Familie Suxian, wurde er mit wunderbarer Tugend benannt. | |||
Als ich den Kronprinzen traf, empfand ich großen Respekt vor ihm. | |||
Ich wünsche mir, bedient und umsorgt zu werden, und ich hoffe, Sie werden meiner Bitte freundlicherweise nachkommen. | |||
Ich war damals mit dem Prinzen zusammen, als wir an diesem besonderen Tag dem Buddha unsere Ehrerbietung erwiesen. | |||
Nach dem Darbringen respektvoller Opfergaben sollte man unverzüglich das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) erzeugen. | |||
In diesem Kalpa, sechzig Milliarden Tathagatas, | |||
Schließlich wurde Buddha, der von der Welt verehrte, als der unendlich Mitfühlende bezeichnet. | |||
Mit Peters reinem Blick verstand er das Wesen aller Phänomene. | |||
Mögen alle Wesen den Ort der Wiedergeburt erkennen und ihre verblendeten Gedanken für immer beseitigen. | |||
Ich erlangte die Kontemplation des Bodhisattva und die Befreiung durch den Zustand des Samadhi. | |||
Ein einziger Gedanke kann die zehn Himmelsrichtungen durchdringen und unvorstellbare Buddha-Welten umfassen. | |||
Ich sehe in allen Welten, rein und unrein, auf vielfältige Weise. | |||
Verlangt nicht nach Vergnügen an Reinheit, noch hasst ihr Befleckung. | |||
In allen Welten weilt der Tathagata im Bodhimanda. | |||
In einem einzigen Gedanken strahlten sie alle unermessliches Licht aus. | |||
Ein einziger Gedanke kann alles durchdringen, aber er kann nicht einer ganzen Versammlung erklärt werden; | |||
Wer all dies weiß, erreicht das Tor des Samadhi. | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man all ihre vielfältigen Praktiken erfassen. | |||
Grenzenloser Komfort und die Erfüllung aller Wünsche. | |||
Ich betrachte die Gestalt des Bodhisattva, das Ergebnis unzähliger Äonen der Kultivierung. | |||
Die Anzahl der einzelnen Poren lässt sich nicht bestimmen. | |||
Jede Pore, unzählige unaussprechliche Dinge, | |||
Erde, Wasser, Feuer, Wind und das Rad – all das ist darin enthalten. | |||
Verschiedene Einrichtungen, verschiedene Formen, | |||
Verschiedene Formen und Namen, grenzenlos und prachtvoll. | |||
Ich habe unzählige Buddha-Länder gesehen, die sich jeder Beschreibung entziehen; | |||
Und dann sahen sie dort den Buddha, der den Dharma predigte, um alle fühlenden Wesen zu erleuchten. | |||
Er erlangte weder den Körper eines Bodhisattva noch die verschiedenen karmischen Handlungen, die mit diesem Körper verbunden sind. | |||
Sie kennen weder den Geist noch den Weg, der durch unzählige Äonen zurückgelegt wurde. | |||
Zu diesem Zeitpunkt verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied. | |||
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Zu jener Zeit, als Sudhana den ungeteilten Wunsch verspürte, zu Königin Maya zu gelangen, erlangte sie sogleich die Weisheit, das Reich des Buddha zu erkennen, und dachte: „Dieser tugendhafte Freund ist von der Welt losgelöst, weilt nirgends, transzendiert die sechs Sinnesebenen, ist frei von jeglicher Anhaftung, kennt den ungehinderten Pfad, besitzt den reinen Dharma-Körper, manifestiert durch illusionäre Handlungen einen Transformationskörper, betrachtet die Welt mit illusionärer Weisheit, erhält den Buddha-Körper durch illusionäre Gelübde aufrecht, einen Körper, der nach Belieben entsteht, einen Körper ohne Geburt und Tod, einen Körper ohne Kommen und Gehen, einen Körper, der weder real noch unwirklich ist, einen unveränderlichen Körper, einen Körper ohne Entstehen und Vergehen, einen Körper ohne Anfang und Ende, einen Körper, in dem alle Formen eine einzige Form sind, einen Körper frei von zwei Extremen, einen Körper ohne Abhängigkeit, einen Körper ohne Ende, einen Körper frei von allen Unterscheidungen wie ein erscheinender Schatten, einen Körper, der wie ein Traum erkennt, einen Körper, der wie ein Bild versteht, einen Körper wie die reine Sonne, die sich manifestiert.“ Körper in allen zehn Richtungen, ein Körper, der unverändert in den drei Zeiten weilt, ein Körper, der weder Körper noch Geist ist, wie der leere Raum, sich ungehindert bewegt, alle weltlichen Augen übersteigt und nur von den reinen Augen Samantabhadras gesehen wird. Wie kann ich mich nun einem solchen Menschen nähern, ihm dienen und ihm Opfergaben darbringen, bei ihm weilen, sein Aussehen betrachten, seine Stimme hören, seine Worte betrachten und seine Lehren empfangen? | |||
Nachdem er diesen Gedanken gefasst hatte, erschien am Himmel eine Stadtgottheit namens Juwelauge, umgeben von einem Gefolge, geschmückt mit allerlei wundersamen Gegenständen, hielt unzählige bunte, kostbare Blumen in den Händen, streute sie auf Sudhana und sprach: | |||
"Guter Mensch! Du sollst die Stadt deines Geistes behüten, das heißt, nicht nach Geburt und Tod gieren; du sollst die Stadt deines Geistes schmücken, das heißt, ungeteilt nach den zehn Kräften des Tathagata streben; du sollst die Stadt deines Geistes reinigen, das heißt, letztendlich [ 1]" [ Beseitige Geiz, Neid, Schmeichelei und Betrug; reinige den Geist, das heißt, betrachte die wahre Natur aller Phänomene; vermehre den Geist, das heißt, vollbringe alle Methoden, die den Pfad unterstützen; schmücke den Geist, das heißt, errichte Paläste der Meditation und Befreiung; erleuchte den Geist, das heißt, betrete die Dharma-Hallen aller Buddhas, um die Prajnaparamita-Lehren zu hören und zu empfangen; vermehre den Geist, das heißt, umfasse alle heilsamen Wege Buddhas; stärke den Geist, das heißt, pflege beständig fleißig die Gelübde und Praktiken des Samantabhadra; beschütze den Geist, das heißt, verteidige dich beständig gegen böse Freunde und dämonische Kräfte; Den Geist erweitern, das heißt, das Licht der Weisheit Buddhas öffnen und lenken; den Geist heilen, das heißt, alle Lehren Buddhas hören; den Geist stärken, das heißt, tief an den Ozean aller Verdienste Buddhas glauben; den Geist ausdehnen, das heißt, großes Mitgefühl auf die ganze Welt ausdehnen; den Geist bedecken, das heißt, alle guten Dharmas sammeln, um ihn zu bedecken; den Geist erweitern, das heißt, großes Mitgefühl für alle fühlenden Wesen haben; die Tore des Geistes öffnen, das heißt, allen Besitz aufgeben und nach Bedarf geben; im Geheimen...] Die Stadt des Geistes zu schützen bedeutet, böse Begierden am Eindringen zu hindern; es sollte feierlich sein, das heißt, böse Dharmas aus ihrer Behausung zu vertreiben; es sollte entschlossen sein, das heißt, alle Weisheit zu sammeln, um den Pfad ohne Rückschritt zu unterstützen; es sollte gefestigt sein, das heißt, die rechte Achtsamkeit aller Bereiche der Tathagatas der drei Zeiten zu erlangen; Es sollte klar sein, das heißt, die verschiedenen Ursachen und Bedingungen aller Dharmas in den Sutras des wahren Dharma-Rades des Buddha zu verstehen; es sollte umfassend sein, das heißt, allen fühlenden Wesen den Pfad des Sarvajna universell zu offenbaren; es sollte beständig sein, das heißt, den großen Ozean der Gelübde aller Tathagatas der drei Zeiten zu erzeugen; es sollte reich und substanziell sein, das heißt, die große Anhäufung von Verdiensten im gesamten Dharma-Bereich zu sammeln; es sollte die Geistesstadt klären, das heißt, die Fähigkeiten und Wünsche fühlender Wesen universell zu kennen; es sollte die Geistesstadt frei machen, das heißt, alle zehn Richtungen des Dharma-Bereichs universell zu umfassen; es sollte die Geistesstadt reinigen, das heißt, die rechte Achtsamkeit aller Buddhas und Tathagatas zu erlangen; es sollte die Natur der Geistesstadt erkennen, das heißt, zu wissen, dass alle Dharmas keine inhärente Existenz besitzen; es sollte die Geistesstadt als Illusion erkennen, das heißt, die Natur aller Dharmas mit aller Weisheit zu verstehen. | |||
„Schüler des Buddha! Wenn ein Bodhisattva Mahasattva seinen Geist auf diese Weise reinigt und kultiviert, kann er alle Tugenden erlangen. Warum? Weil er alle Hindernisse und Schwierigkeiten beseitigt, nämlich: Hindernisse, den Buddha zu sehen, Hindernisse, den Dharma zu hören, Hindernisse, dem Tathagata Opfergaben darzubringen, Hindernisse, alle fühlenden Wesen zu versammeln, und Hindernisse, das Buddha-Land zu reinigen. Ein guter Mensch! Da ein Bodhisattva Mahasattva frei von solchen Hindernissen und Schwierigkeiten ist, wird er, wenn er danach strebt, einen tugendhaften Lehrer zu finden, diesen mühelos sehen und schließlich gewiss selbst ein Buddha werden.“ | |||
Zu jener Zeit stiegen unzählige Gottheiten, die Lotus-Dharma-Tugend und Wundersames Blumenlicht genannt wurden, aus dem Bodhimanda empor und verweilten im Himmel. Vor Sudhana priesen sie Königin Maya mit melodischen Stimmen auf vielfältige Weise und ließen aus ihren Ohrringen ein Netz unermesslicher Farben und Strahlkraft erstrahlen, das alle grenzenlosen Buddha-Welten erleuchtete und Sudhana ermöglichte, alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen zu sehen. Dieses Lichtnetz umkreiste die Welt einmal im rechten Winkel, kehrte dann zurück, drang in Sudhanas Scheitel ein und durchdrang jede Pore seines Körpers. So erlangte Sudhana das reine und helle Auge, für immer frei von aller Unwissenheit und Dunkelheit; er erlangte das Auge frei von Ekstase, fähig, das Wesen aller fühlenden Wesen zu verstehen; er erlangte das Auge frei von Befleckung, fähig, das Wesen aller Dharmas zu erkennen; er erlangte das Auge der reinen Weisheit, fähig, das Wesen aller Buddha-Länder zu erkennen. Er erlangte das Vairocana-Auge, das den Dharma-Körper des Buddha sehen konnte; er erlangte das universelle Lichtauge, das den gleichwertigen und unvorstellbaren Körper des Buddha sehen konnte; er erlangte das ungetrübte Lichtauge, das die Entstehung und den Untergang aller Buddha-Länder beobachten konnte; er erlangte das universelle Erleuchtungsauge, das die Buddhas der zehn Richtungen mit großer Wirksamkeit entstehen und das Rad des Dharma drehen sehen konnte; er erlangte das universelle Reichsauge, das unzählige Buddhas sehen konnte, die fühlende Wesen mit ihrer eigenen Kraft unterwarfen; er erlangte das universelle sehende Auge, das das Entstehen aller Buddhas in allen Buddha-Ländern sehen konnte. | |||
Zu jener Zeit streute ein Dämonenkönig namens Gutes Auge, der zusammen mit seinem Gefolge von zehntausend Dämonen die Dharma-Halle des Bodhisattva bewachte, verschiedene schöne Blumen auf Sudhana am Himmel und sprach: | |||
„Guter Mann! Wenn ein Bodhisattva zehn Dinge vollbringt, kann er mit tugendhaften Lehrern Gemeinschaft pflegen. Was sind diese zehn Dinge? Sie sind: ein reiner Geist, frei von jeglicher Täuschung und Lüge; großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen gleichermaßen umfasst, im Wissen, dass alle fühlenden Wesen keine wahre Realität besitzen; das Streben nach Allwissenheit mit unerschütterlichem Geist; die Kraft des Glaubens und des Verständnisses zu nutzen, um universell in den Bodhimanda aller Buddhas einzutreten; das reine Auge der Weisheit zu erlangen, um die Natur aller Dharmas zu verstehen; großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen gleichermaßen umfasst; das Licht der Weisheit zu nutzen, um alle Illusionen zu vertreiben; den süßen Tau zu nutzen, um die Hitze von Geburt und Tod zu reinigen; das weite Auge zu nutzen, um alle Dharmas gründlich zu erkennen; und ein Geist, der beständig tugendhaften Lehrern folgt. Dies sind die zehn.“ | |||
„Ihr Söhne Buddhas! Wenn ein Bodhisattva die zehn Tore des Samadhi erreicht, wird er beständig alle tugendhaften Lehrer sehen. Welche zehn sind das? Es sind: das Samadhi des Reinen Rades der Leerheit des Dharma, das Samadhi der Betrachtung des Ozeans der Zehn Richtungen, das Samadhi des Nicht-Verlassens oder Mangelns in allen Bereichen, das Samadhi des universellen Sehens der Erscheinung aller Buddhas, das Samadhi des Sammelns aller Verdienstschätze, das Samadhi des beständigen Nicht-Verlassens tugendhafter Lehrer, das Samadhi des beständigen Sehens der Verdienste aller tugendhaften Lehrer, die alle Buddhas hervorbringen, das Samadhi des beständigen Nicht-Verlassens aller tugendhaften Lehrer, das Samadhi des beständigen Darbringens von Opfergaben an alle tugendhaften Lehrer und das Samadhi des beständigen Fehlens in den Augen aller tugendhaften Lehrer. Ihr Söhne Buddhas! Wenn ein Wenn ein Bodhisattva diese dreizehn Tore des Samadhi erreicht, wird er stets in der Nähe aller tugendhaften Lehrer sein und auch den Samadhi der tugendhaften Lehrer erreichen, die das Rad des Dharma aller Buddhas drehen; nachdem er diesen Samadhi erreicht hat, wird er die gleiche Natur aller Buddhas vollständig erkennen und überall tugendhaften Lehrern begegnen.“ | |||
Während er sprach, blickte Sudhana zum Himmel auf und antwortete: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Aus Mitleid mit mir hast du mich geschickt zu einem tugendhaften Lehrer geführt. Bitte sag mir: Wie gelange ich zu einem tugendhaften Lehrer? In welcher Stadt, welchem Dorf oder welchem Ort soll ich einen tugendhaften Lehrer suchen?“ | |||
Der Rakshasa antwortete: „Guter Mann! Du solltest allen Himmelsrichtungen Ehrerbietung erweisen und gute Lehrer suchen; alle Bereiche mit rechter Achtsamkeit betrachten und gute Lehrer suchen; frei und mutig durch die zehn Himmelsrichtungen reisen und gute Lehrer suchen; deinen Körper und Geist beobachten, als wären sie Träume oder Schatten, und gute Lehrer suchen.“ | |||
Zu jener Zeit empfing Sudhana seine Unterweisungen und sah sogleich eine große, juwelenbesetzte Lotusblume aus dem Boden emporsteigen. Sie trug einen Vajra-Stängel, einen Schatz an kostbaren Edelsteinen und Mani-Blätter. Der juwelenbesetzte Lichtkönig diente als Plattform, und verschiedene kostbare Farben und Düfte bildeten ihre Staubgefäße. Unzählige juwelenbesetzte Netze bedeckten sie. Auf der Plattform befand sich ein Pavillon namens „Universelle Schatzkammer der Zehn Richtungen“, der wundervoll geschmückt war. Der Boden bestand aus Vajra-Stängeln und wurde von tausend Säulenreihen getragen. Alles war aus Mani-Juwelen gefertigt, und die Wände bestanden aus Jambudvipa-Gold. Von allen Seiten hingen juwelenbesetzte Halsketten herab, und Stufen und Geländer waren reich verziert. Im Pavillon befand sich ein wunscherfüllender, juwelenbesetzter Lotussitz, geschmückt mit verschiedenen Edelsteinen, einem juwelenbesetzten Geländer, juwelenbesetzten Gewändern und einem juwelenbesetzten Baldachin. [ 2 ] Ein juwelenbesetztes Netz bedeckte ihn, und ringsum hingen juwelenbesetzte Banner herab. Eine sanfte Brise bewegt sie, Licht strömt und Klänge erklingen. Von den juwelenbesetzten Blumenbannern regnen wundersame Blüten herab; aus den juwelenbesetzten Glocken erklingen wunderschöne Klänge; aus den juwelenbesetzten Fenstern hängen juwelenbesetzte Halsketten; aus dem Körper Manis fließt duftendes Wasser; aus dem Maul des juwelenbesetzten Elefanten entspringen Lotusnetze; aus dem Maul des juwelenbesetzten Löwen steigen Wolken wundersamen Duftes auf; vom Brahma-förmigen juwelenbesetzten Rad folgen melodische Klänge; aus der juwelenbesetzten Glocke des Vajra erklingen die Klänge der großen Gelübde aller Bodhisattvas; aus dem juwelenbesetzten Mondbanner erscheint die Gestalt des Buddha; der Juwelenkönig des Reinen Schatzes offenbart die Ordnung der Wiedergeburt der Buddhas der drei Zeiten; der Sonnenschatz-Mani strahlt großes Licht aus, das alle Buddha-Länder in den zehn Richtungen erleuchtet; der Juwelenkönig Mani strahlt das vollkommene Licht aller Buddhas aus; der Juwelenkönig Vairocana Mani erhebt Wolken von Opfergaben für alle Buddhas und Tathagatas. Der wunscherfüllende Juwelenkönig manifestiert die wundersamen Wandlungen Samantabhadras und erfüllt das Dharma-Reich; der Sumeru-Juwelenkönig erscheint aus dem himmlischen Palast; und himmlische Jungfrauen singen verschiedene wundersame Lieder, die die unvorstellbaren und subtilen Verdienste des Tathagata preisen. | |||
Zu jener Zeit erblickte Sudhana einen solchen Sitz, umgeben von unzähligen anderen Sitzen, und Königin Maya saß auf diesem Sitz und erschien in reiner Gestalt vor allen Wesen. Der sogenannte: Ein physischer Körper, der die drei Daseinsbereiche transzendiert, nachdem er alle Existenzebenen überschritten hat; ein physischer Körper, der den eigenen Wünschen entspricht und an keiner Welt gebunden ist; ein physischer Körper, der alle Wesen in gleicher Zahl durchdringt; ein unvergleichlicher physischer Körper, der alle Wesen ihre trügerischen Ansichten auslöschen lässt; ein physischer Körper von unzähligen Arten, der sich nach dem Willen der Wesen auf verschiedene Weise manifestiert; ein physischer Körper von grenzenlosen Formen, der verschiedene Formen und Erscheinungen universell manifestiert; ein physischer Körper, der universell erscheint und sich mit großer Freiheit manifestiert; ein physischer Körper, der alle Formen transformiert und je nach Bedarf erscheint; ein physischer Körper, der sich ständig manifestiert und sich endlos auf das gesamte Reich der Wesen erstreckt; ein physischer Körper ohne Vergehen, der in keinem Bereich erlischt; ein physischer Körper ohne Kommen, der in keiner Welt seinen Ursprung hat; ein physischer Körper ohne Geburt, der nicht entsteht. Ein physischer Körper ohne Vergänglichkeit, der die Sprache transzendiert hat; ein physischer Körper, der nicht wirklich ist und doch wahre Wirklichkeit erlangt; ein physischer Körper, der nicht illusionär ist und der Welt entsprechend erscheint; ein physischer Körper ohne Bewegung, ewig frei von Geburt und Tod; ein physischer Körper, der unzerstörbar ist, weil seine Dharma-Natur unzerstörbar ist; ein physischer Körper ohne Form, weil der Pfad der Sprache abgeschnitten ist; ein physischer Körper mit einer Form, weil er keine Form als Form hat; ein physischer Körper wie ein Bild… Weil er sich nach Wunsch manifestiert; weil seine illusionäre Form aus illusionärer Weisheit entspringt; weil seine flammengleiche Form vom Denken gehalten wird; weil seine schattengleiche Form dem Wunsch entsprechend entsteht; weil seine traumgleiche Form dem Geist entsprechend erscheint; weil seine Dharma-Form von Natur aus rein ist wie die Leere; weil seine große, mitfühlende Form die fühlenden Wesen beständig beschützt; weil seine ungehinderte Form die Dharma-Welt in jedem Gedanken durchdringt; weil seine grenzenlose Form alle fühlenden Wesen reinigt; weil seine unermessliche Form alle Sprache übersteigt; weil seine nicht-beständige Form alle Welten befreien will; weil seine allgegenwärtige Form alle fühlenden Wesen beständig verwandelt; weil seine ungeborene Form aus illusorischen Wünschen entsteht; weil seine unbesiegbare Form alle Welten transzendiert; weil seine wahre Form durch einen konzentrierten Geist manifestiert wird; weil seine ungeborene Form gemäß dem Karma der fühlenden Wesen erscheint; weil seine wunscherfüllende Juwelenform die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt; weil seine nicht-unterscheidende Form nur gemäß der Unterscheidungskraft der fühlenden Wesen entsteht; weil seine Form jenseits der Unterscheidung liegt, die kein fühlendes Wesen erkennen kann; weil seine unerschöpfliche Form den Kreislauf von Geburt und Tod für alle fühlenden Wesen beendet; weil seine reine Form mit der nicht-unterscheidenden Form des Tathagata identisch ist. Ein solcher Körper ist keine Form, denn alle Formen sind wie Bilder; er ist kein Gefühl, denn das Leiden der Welt ist erloschen. Es ist keine Wahrnehmung, denn sie ist lediglich eine Manifestation der Wahrnehmungen fühlender Wesen; es ist keine Handlung, denn sie wird durch illusorisches Karma vollbracht; es ist frei vom Bewusstsein, denn die Weisheit des Bodhisattva ist leer und ohne inhärente Existenz; es ist frei von der Sprache aller fühlenden Wesen; und es hat bereits den Körper des Nirvana erreicht. | |||
Zu jener Zeit sah Sudhana Königin Maya erneut, die, dem Wunsch aller Wesen entsprechend, Gestalten annahm, die alle weltlichen Erscheinungen übertrafen. So konnte sie beispielsweise eine Gestalt annehmen, die die der Göttin Paranirmitavasavartin übertraf oder gar die Gestalten der Vier Himmelskönige und ihrer Gemahlinnen; oder sie konnte eine Gestalt annehmen, die die einer Drachenfrau oder gar die einer menschlichen Frau übertraf; unzählige solcher Gestalten nahm sie an, um allen Wesen zu helfen. Sie vereinte alle Methoden des Pfades der Weisheit, übte die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita) und ihr großes Mitgefühl umfasste die ganze Welt. Geboren aus den unermesslichen Verdiensten des Tathagata, kultivierte und mehrte sie den Geist allwissender Weisheit und beobachtete und betrachtete die wahre Natur aller Phänomene. Den Ozean tiefer Geduld erreichend, alle Tore des Samadhi besitzend, im Zustand des Samadhi der Gleichheit verweilend, das vollkommene Licht des Tathagata-Samadhi erlangend, den unermesslichen Ozean des Leidens aller fühlenden Wesen auslöschend; der Geist ist stets in rechter Konzentration, niemals gestört, dreht unaufhörlich das reine und unerschütterliche Dharma-Rad, versteht geschickt alle buddhistischen Lehren, beobachtet beständig die wahre Natur der Phänomene mit Weisheit; sieht alle Tathagatas ohne Ermüdung, kennt die Reihenfolge des Erscheinens der Buddhas der drei Zeiten, sieht das Samadhi des Buddha stets gegenwärtig, versteht die unermesslichen und unzähligen reinen Pfade des Erscheinens des Tathagata in der Welt, wandelt im Reich der Buddhas in der Leere; umfasst alle fühlenden Wesen, lehrt und transformiert sie gemäß ihrem eigenen Geist; Die Kraft, die in den unermesslich reinen Dharma-Körper des Buddha eingeht, große Gelübde erfüllt, alle Buddha-Welten reinigt und letztlich alle fühlenden Wesen unterwirft, durchdringt mit ihrem Geist beständig das Reich aller Buddhas; geboren aus dem freien Geist des Bodhisattva. Die Kraft hat den reinen und unbefleckten Dharma-Körper erlangt und manifestiert beständig unzählige Formen; sie zerstört alle dämonische Macht, kultiviert große Wurzeln des Guten, gebiert die Kraft des wahren Dharma, besitzt die Kraft aller Buddhas, erlangt die Kraft der Freiheit aller Bodhisattvas und mehrt rasch alle Weisheit und Intelligenz; sie erlangt das Licht der Buddha-Weisheit, das allumfassend auf alles scheint, und kennt alle Unterschiede im Geist unzähliger fühlender Wesen, ihre Wurzeln, Naturen, Wünsche und Erkenntnisse; ihr Körper durchdringt die zehn Richtungen der Buddha-Welten und kennt die Entstehung und den Verfall aller Buddha-Welten; Es sieht mit seinen riesigen Augen die zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder und kennt mit seiner allumfassenden Weisheit die drei Zeiten der Buddha-Länder; sein Körper dient universell allen Buddha-Ländern, und sein Geist empfängt unaufhörlich alle Dharma-Länder; es kultiviert alle Tugenden aller Tathagatas, gebiert die gesamte Weisheit aller Bodhisattvas und erfreut sich unaufhörlich daran, alle Bodhisattvas von ihrem ersten Streben bis zur Erfüllung ihres Pfades zu beobachten; es beschützt unaufhörlich fleißig alle fühlenden Wesen und erfreut sich unaufhörlich daran, die Tugenden aller Buddhas zu preisen; es strebt danach, die Mutter aller Bodhisattvas zu sein. | |||
Zu jener Zeit sah Sudhana, wie Königin Maya unzählige wirksame Mittel offenbarte, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa. Daraufhin nahm auch Sudhana dieselbe Anzahl an Gestalten wie Königin Maya an und verneigte sich ehrfurchtsvoll vor ihr an allen Orten. Sofort erreichte er unzählige Samadhi-Zustände, erkannte und praktizierte sie. Aus dem Samadhi erwachend, umrundete er Maya und ihr Gefolge zur Rechten, stand mit gefalteten Händen da und sprach: | |||
„Großer Weiser! Manjushri Bodhisattva lehrte mich, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu entwickeln, tugendhafte Lehrer zu suchen und ihnen nahe zu sein und ihnen Opfergaben darzubringen. Ich habe jedem einzelnen tugendhaften Lehrer ausnahmslos gedient; so bin ich allmählich an diesen Punkt gelangt. Bitte sagt mir: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und erlangt Erleuchtung?“ | |||
Antwort: | |||
„Schülerin des Buddha! Ich habe bereits die großen Gelübde und die Weisheit des Bodhisattva, das Tor der Befreiung von der Illusion, vollbracht, daher bin ich immer die Mutter aller Bodhisattvas. Schülerin des Buddha! So wie ich Prinz Siddhartha an der rechten Seite von König Suddhodana in Kapilavastu, in diesem Jambudvipa, gebar und unvorstellbare und ungezügelte göttliche Wandlungen manifestierte, so treten auch alle Vairocana Tathagatas in meinen Körper ein und manifestieren die ungezügelten und ungezügelten göttlichen Wandlungen der Geburt, selbst im gesamten Weltozean.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Im Palast von König Suddhodana, als der Bodhisattva im Begriff war, wiedergeboren zu werden, sah ich, wie jede Pore seines Körpers Licht ausstrahlte, das Rad des Verdienstes für die Wiedergeburt aller Tathagatas genannt wurde. Jede Pore zeigte den Schmuck der Wiedergeburt der Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten. Dieses Licht erleuchtete alle Welten; nachdem es die Welten erleuchtet hatte, drang es in meine Krone und sogar in jede meiner Poren ein. Darüber hinaus offenbarten sich in diesem Licht die Namen aller Bodhisattvas, ihre wundersamen Wandlungen in der Wiedergeburt, ihre Paläste und Gefolge sowie ihr Genuss der fünf Wünsche; ich sah sie auch die Welt entsagen, zum Bodhimanda gehen, die vollkommene Erleuchtung erlangen, auf dem Löwenthron sitzen, umgeben von Bodhisattvas, Opfergaben von Königen darbringen und das Dharma-Rad für die Versammlung drehen; ich sah auch den Tathagata in seinen vergangenen Leben, Als er den Pfad des Bodhisattva beschritt, indem er allen Buddhas respektvoll Opfergaben darbrachte, das Bodhicitta erzeugte, Buddha-Länder reinigte, unzählige Körper in jedem Gedanken manifestierte, alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen erfüllte, bis er schließlich ins Nirvana einging. All dies wurde ausnahmslos beobachtet.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Wenn dieses wundersame Licht in meinen Körper eintritt, übersteigt meine physische Form und Größe zwar nicht meine ursprüngliche Gestalt, doch in Wirklichkeit hat es bereits alle Welten übertroffen. Warum? Weil mein Körper zu diesem Zeitpunkt wie der leere Raum ist und die Paläste der Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen vollständig aufnehmen kann. Wenn der Bodhisattva vom Tushita-Himmel herabsteigt, befinden sich dort Bodhisattvas in der Zahl der zehn Buddha-Welten, so zahlreich wie die Staubkörner. Sie alle teilen dieselben Gelübde, Praktiken, guten Wurzeln, Verzierungen, Befreiung und Weisheit wie der Bodhisattva. Ihre Stufen, Kräfte, Dharma-Körper, physischen Körper und selbst die übernatürlichen Kräfte und Gelübde Samantabhadras sind alle gleich. Solche Bodhisattvas umgeben ihn von vorn bis hinten; außerdem kommen achtzigtausend Drachenkönige und alle Weltherrscher in ihren Palästen, um Opfergaben darzubringen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bodhisattva durch seine übernatürliche Kraft …“ Mit göttlicher Kraft manifestiert er alle Paläste des Tushita-Himmel mit allen Bodhisattvas; in jedem Palast offenbart er die Bilder aller Welten Jambudvipas in den zehn Himmelsrichtungen, lehrt und transformiert unzählige fühlende Wesen und befreit die Bodhisattvas von aller Trägheit und Anhaftung. Weiterhin strahlt er mit göttlicher Kraft ein helles Licht aus, das die Welt erleuchtet, alle Dunkelheit vertreibt und alles Leid auslöscht; so erkennen alle fühlenden Wesen ihr vergangenes Karma und ihre Taten und werden für immer von den Pfaden des Bösen befreit. Zum Schutz aller fühlenden Wesen erscheint er ihnen und vollbringt verschiedene göttliche Transformationen. Diese wundersamen Manifestationen und ihr Gefolge treten in meinen Körper ein. In meinem Schoß wandeln diese Bodhisattvas frei, manchmal in dreitausend großen Chiliokosmen, manchmal in unzähligen Buddha-Welten. Darüber hinaus treten in jedem Augenblick die unzähligen Tathagatas und Bodhisattvas aus den zehn Himmelsrichtungen, die Vier Himmelskönige, die Dreiunddreißig Himmel und selbst die Brahma-Könige der Formenwelt in meinen Körper ein, um die Bodhisattvas im Schoß zu sehen, ihnen ehrfurchtsvoll zu huldigen und dem wahren Dharma zu lauschen. Obwohl mein Schoß eine solche Versammlung aufnehmen kann, ist mein Körper weder zu groß noch zu klein; jeder Bodhisattva sieht sich selbst in seiner eigenen reinen und geschmückten Versammlung. | |||
„Guter Mensch! Auf allen vier Kontinenten Jambudvipas bin ich die Mutter eines jeden neugeborenen Bodhisattva; und in allen Hunderten von Millionen dieser vier Kontinente, in den dreitausend großen Chiliokosmen, ist es dasselbe. Doch mein Körper ist ursprünglich frei von Dualität, er weilt weder an einem noch an vielen Orten. Warum? Weil ich die großen Gelübde, die Weisheit und den illusorischen Schmuck der Befreiung des Bodhisattva kultiviere. Guter Mensch! Nun ist der Weltverehrte meine Mutter; und alle unzähligen Buddhas der Vergangenheit waren auf dieselbe Weise meine Mütter.“ | |||
„Guter Mensch! Einst war ich die Göttin des Lotusteichs, und aus dem Lotusschatz wurde plötzlich ein Bodhisattva geboren. Ich hielt ihn sogleich in meinen Armen, pflegte und erzog ihn. Die ganze Welt nennt mich: Mutter der Bodhisattvas. Auch war ich einst die Göttin des Bodhi-Feldes, und aus meinem Schoß wurde plötzlich ein Bodhisattva geboren. Auch hier nennt mich die Welt: Mutter der Bodhisattvas. Guter Mensch! Unzählige Bodhisattvas werden auf vielfältige Weise in dieser Welt wiedergeboren, und ich bin in allen ihre Mutter.“ | |||
„Guter Mann! In dieser Welt des Bhadrakalpa war ich in früheren Leben die Mutter von Krakucchanda Buddha, Kanakamuni Buddha, Kassapa Buddha und dem gegenwärtigen Weltverehrten Shakyamuni Buddha. In zukünftigen Leben, wenn Maitreya Bodhisattva vom Tushita-Himmel herabsteigt und ein gewaltiges Licht ausstrahlt, das die gesamte Dharma-Welt erleuchtet und die wundersamen Wandlungen aller geborenen Bodhisattvas manifestiert, wird er in eine große Familie in der Menschenwelt hineingeboren werden und alle fühlenden Wesen beherrschen; auch dann werde ich ihre Mutter sein. In dieser Reihenfolge werden der Löwenbuddha, der Dharma-Banner-Buddha, der Buddha des Guten Auges, der Buddha der Reinen Blume, der Buddha der Blumentugend und so weiter sein.“ Tissa Buddha, Pusa Buddha, Buddha der guten Absicht, Vajra Buddha, Unbefleckter Buddha, Mondlicht-Buddha, Fackelträger-Buddha, Namens-Buddha, Vajra-Schild-Buddha, Buddha der reinen Bedeutung, Buddha des dunklen Körpers, Buddha, der das andere Ufer erreicht, Buddha des kostbaren Flammenbergs, Fackelträger-Buddha, Buddha der Lotus-Tugend, Namens-Buddha, Buddha des unermesslichen Verdienstes, Buddha der höchsten Lampe, Buddha des geschmückten Körpers, Buddha der guten Würde, Buddha der mitfühlenden Tugend, Buddha des Nicht-Verweilens, Buddha des großen, mächtigen Lichts, Buddha des grenzenlosen Klangs, Buddha des Sieges über Feinde, Buddha der Zweifelsfreiheit, Reiner Buddha, Buddha des großen Lichts, Buddha des reinen Geistes, Wolken-Tugend-Buddha, Buddha der geschmückten Krone, Baumkönig-Buddha, Buddha des kostbaren Juwels, Buddha des Ozeans der Weisheit, Buddha des wundersamen Juwels, Blumenkronen-Buddha, Wunscherfüllender Buddha, Buddha der großen Freiheit, Buddha des wundersamen Tugendkönigs, Höchster siegreicher Buddha, Sandelholz-Wolken-Buddha, Buddha mit dunkelblauen Augen, Buddha der siegreichen Weisheit, Beobachtend Weisheitsbuddha, Flammender König Buddha, Fester Weisheitsbuddha, Buddha des Namens der Freiheit, Löwenkönig Buddha, Freiheitsbuddha, Buddha des siegreichsten Gipfels, Buddha des Vajra-Weisheitsbergs, Buddha des Schatzes der Wundersamen Tugend, Buddha mit kostbarem Netz geschmücktem Körper, Buddha der Guten Weisheit, Buddha des Himmels der Freiheit, Großer Himmelskönig Buddha, Buddha der Ungebundenen Tugend, Buddha des Guten Gebens, Flammender Weisheitsbuddha, Buddha des Wasserhimmels, Buddha des Höchsten Geschmacks, Buddha des Höchsten Verdienstes, Buddha mit unsterblichen Wächtern, Buddha mit weltlicher Sprache, Buddha mit Banner des Verdienstes und der Freiheit, Buddha mit Banner des Lichts, Buddha mit kontemplativem Körper, Buddha mit wundersamem Körper, Buddha mit duftenden Flammen, Buddha mit Vajra-Juwelenschmuck, Buddha mit freudigen Augen, Buddha frei von Begierde, Buddha mit hohem Körper, Buddha des Reichtums, Buddha des Höchsten Himmels, Buddha in Harmonie und Ruhe, Buddha der Weisheit und Erleuchtung, Buddha, der die Gier auslöscht, Buddha des Großen Flammenkönigs, Buddha der Ruhe Buddha des Allseins, Buddha von Vishvakha, Buddha des Vajra-Berges, Buddha der Weisheit und Flammen-Tugend, Buddha des Friedens und der Ruhe, Buddha, der wie ein Löwe erscheint, Buddha der vollkommenen Reinheit, Buddha der reinen Tugend, Buddha der höchsten Bedeutung, Buddha der hundert Lichter, Buddha des höchsten Zuwachses, Buddha der tiefen Freiheit, Großer Erdkönig-Buddha, Feierlicher König-Buddha, Befreiungs-Buddha, Buddha des wunderbaren Klangs, Höchster Buddha, Freiheits-Buddha, Höchster Heiler-König-Buddha, Verdienstmond-Buddha, Buddha des ungehinderten Lichts, Verdienstsammel-Buddha, Mondmanifestation-Buddha, Sonnenhimmel-Buddha, Buddha, der aus Allsein hervorgeht, Buddha des mutigen Namens, Tor des Lichts-Buddha, Sala-König-Buddha, Höchster Buddha, Medizinkönig-Buddha, Juwelen-Sieg-Buddha, Vajra-Weisheits-Buddha, Unbesiegbarer Buddha, Unbesiegbarer Erleuchtungs-Buddha, Versammlungskönig-Buddha, Großer Namens-Buddha, Schnellhaltender Buddha, Unermesslicher Licht-Buddha, Großer Gelübde-Licht-Buddha, Dharma-Freiheits- und Unfehlbarkeits-Buddha Buddha des nicht-regressiven Bodens, Buddha des reinen Himmels, Guter Deva Buddha, Standhafter Asket Buddha, Buddha aller guten Freunde, Buddha des befreienden Klangs, Buddha des verspielten Königs, Buddha der bösen Melodie, Buddha des reinen Lichts von Jambhala, Buddha aller Tugenden, Höchster Mondbuddha, Buddha mit der hellen Fackel, Buddha des wundersamen Körpers, Unaussprechlicher Buddha, Reinster Buddha, Buddha des Freundes aller Wesen, Amitabha Buddha, Buddha des furchtlosen Klangs, Buddha der Tugend der Wassergöttin, Buddha des unbeweglichen Weisheitslichts, Buddha des Blumensiegs, Buddha der Mondflamme, Buddha der nicht-regressiven Weisheit, Buddha der Anhaftungsfreiheit, Buddha der ungebundenen Weisheit, Buddha des Verdienstsammelns, Buddha der bösen Schicksale, Buddha der verstreuten Blumen, Buddha des Löwengebrülls, Buddha der höchsten Bedeutung, Buddha der ungehinderten Sicht, Buddha der Zerstörung der Armee anderer, Buddha der Nicht-Anhaftung, Buddha der Freiheit vom Ozean der Diskriminierung, Buddha des würdevollen Ozeans, Berg Sumeru Buddha, Buddha der ungebundenen Weisheit, Buddha des grenzenlosen Sitzes, Buddha des reinen Verweilens, Buddha des dem Lehrer folgenden, Buddha des höchsten Gebens, Buddha des ewigen Mondes, König des Wohltätigen, Buddha der unbeweglichen Versammlung, Buddha des allumfassenden Umarmens, Buddha der wohltätigen Weisheit, Buddha des lebensstabilisierenden Buddhas, Unsterblicher Buddha, Buddha mit vollständigem Namen, Buddha der großen Macht, Buddha der vielfältigen Formen und Erscheinungen, Buddha der formlosen Weisheit, Buddha des unbeweglichen Himmels, Buddha der unvorstellbaren Tugend, Vollmond-Buddha, Buddha des Mondes der Befreiung, Buddha des höchsten Königs, Buddha des seltenen Körpers, Buddha des Brahma-Opfers. „Die Buddhas, die nicht vorüberfliegen, die Buddhas, die den alten Zeiten folgen, die Buddhas des höchsten Karmas, die Buddhas der Weisheit des Dharma, die Buddhas des unbesiegbaren Himmels, die Buddhas des unvorstellbaren Verdienstes und Lichts, die Buddhas, die dem Dharma folgen, die Buddhas der unermesslichen Tugend, die Buddhas der universellen Erfüllung und Freiheit, die Buddhas des ehrwürdigsten Himmels und Und so weiter, bis hin zum Tathagata, sind all jene, die in diesem System der dreitausend großen Welten während dieses Bhadrakalpa Buddhas werden, ihre Mütter. Und in diesem System der dreitausend großen Welten und in allen unermesslichen Welten der zehn Himmelsrichtungen dieses Weltozeans, durch alle Äonen hindurch, sehe ich mich als ihre Mutter für all jene, die die Gelübde und Praktiken Samantabhadras befolgen, um alle fühlenden Wesen zu transformieren.“ | |||
Zu jener Zeit fragten Sudhana und Königin Maya: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast?“ Sudhana antwortete: | |||
„Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits des Verständnisses selbst der letzten Inkarnation eines Bodhisattva mit göttlichen Kräften und Augen, existierte ein Äon namens Reines Licht, eine Welt namens Sumeru Tugend. Obwohl dort Berge von den fünf Daseinsbereichen bewohnt waren, bestand ihr Land aus unzähligen Schätzen, rein und geschmückt, frei von jeglicher Befleckung. Es gab hundert Milliarden Kontinente, die sich in vier Kontinente gliederten, und einer dieser Kontinente hieß Löwenbanner, in dem sich achtzig Milliarden Königsstädte befanden. Eine dieser Königsstädte hieß Freies Banner; und dort herrschte ein Chakravartin-König namens Große Macht. Nördlich dieser Königsstadt lag ein Bodhimanda namens Vollmondlicht; und die Gottheit dieses Bodhimanda hieß Mitfühlende Tugend. Zu jener Zeit residierte ein Bodhisattva namens Makelloses Banner im Bodhimanda.“ Er stand kurz davor, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen. Ein Dämon namens Goldenes Licht erschien mit seinem unzähligen Gefolge dem Bodhisattva. Dieser mächtige und tugendhafte Weltkönig, der bereits die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva erlangt hatte, verwandelte sich in ein Heer, das um ein Vielfaches größer war als das des Bodhisattva und den Bodhimanda umzingelte. Alle Dämonen flohen erschrocken. So erlangte der Bodhisattva die höchste Stufe der Erleuchtung (Anuttara-samyak-sambodhi). Als die Gottheit des Bodhimanda dies sah, war sie von unermesslicher Freude erfüllt. Sie nahm den König als ihren Sohn an, verneigte sich zu Buddhas Füßen und gelobte: „Möge ich in jeder Wiedergeburt die Mutter dieses Weltkönigs sein, bis er die Buddhaschaft erlangt.“ Nachdem sie dieses Gelübde abgelegt hatte, brachte sie zehn Buddha-Statuen (Nayutas) im Bodhimanda Opfergaben dar. | |||
„Guter Mann! Was meinst du? Ist die Gottheit des Bodhimanda etwa anders als ein Mensch? Ich bin es. Der Universelle Monarch, der Weltverehrte Vairocana, ist dieser Buddha. Seit ich dieses Gelübde abgelegt habe, ist dieser Weltverehrte in allen Bereichen der zehn Himmelsrichtungen wiedergeboren worden, hat Wurzeln der Güte gepflanzt, den Pfad des Bodhisattva beschritten, alle fühlenden Wesen gelehrt und vervollkommnet, selbst in seinem letzten Leben. In jedem Gedanken manifestiert er die wundersamen Wandlungen eines Bodhisattva in allen Welten, immer mein Kind, und ich immer seine Mutter. Guter Mann! In Vergangenheit und Gegenwart, wenn unzählige Buddhas der zehn Himmelsrichtungen im Begriff sind, die Buddhaschaft zu erlangen, strahlen sie alle helles Licht aus ihren Nabeln aus und erleuchten meinen Körper und die Paläste und Häuser, in denen ich weile; in ihren letzten Leben bin ich ihre Mutter.“ | |||
"Guter Mann! Ich kenne nur dieses große Gelübde, diese Weisheit und das Tor der illusorischen Befreiung des Bodhisattva. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas den großen Schatz des Mitgefühls besitzen, lehren und transformieren sie fühlende Wesen, ohne jemals zufrieden zu sein, und manifestieren mit ihrer eigenen Kraft unzählige Buddha-Transformationen in jeder Pore; wie kann ich nun ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?" | |||
„Guter Mann! In den Dreiunddreißig Himmeln dieser Welt gibt es einen König namens Rechte Achtsamkeit und seine Tochter namens Himmlisches Licht. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ | |||
Zu jener Zeit nahm Sudhana seine Lehren respektvoll an, verbeugte sich tief, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn sehnsüchtig und bewundernd an und zog sich dann zurück. | |||
Er begab sich daraufhin zum himmlischen Palast, wo er die himmlische Jungfrau erblickte. Er verneigte sich vor ihr, umgab sie, faltete die Hände und trat vor mit den Worten: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du mich geschickt führen kannst; bitte erkläre es mir!“ | |||
Die Göttin antwortete: | |||
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: Ungehemmte Achtsamkeit, Rein und Geschmückt. Guter Mensch! Mit dieser Kraft der Befreiung erinnere ich mich an die Vergangenheit, ein überaus erhabenes Äon, genannt: Blaue Lotusblume. In diesem Äon brachte ich unzähligen Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges. Von dem Moment an, als diese Buddhas ihr weltliches Leben aufgaben, verehrte, beschützte und opferte ich sie, baute Klöster und sorgte für ihre Bedürfnisse. Darüber hinaus erinnere ich mich klar an alle Taten, die diese Buddhas vollbrachten, von ihrer Zeit als Bodhisattvas im Mutterleib über ihre Geburt, als sie sieben Schritte taten, als sie wie ein Löwe brüllten, als sie als Kinder im Palast waren, als sie unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung erlangten, als sie das Rad des Dharma drehten und als sie die wundersamen Kräfte des Buddha offenbarten, um fühlende Wesen zu lehren und zu unterwerfen; all diese Taten, von ihrem ersten Augenblick an.“ Das Streben bis zum Ende des Dharma, ich erinnere mich klar und ohne Auslassung, es ist stets vor mir, ich halte es in meinem Geist, ohne es zu vergessen. Ferner erinnere ich mich an ein vergangenes Äon namens „Guter Boden“, wo ich … Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zehn Gangesflüssen Opfergaben darbrachte; auch in einem vergangenen Kalpa namens „Wunderbare Tugend“ brachte ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel einer Buddha-Welt Opfergaben dar; auch in einem Kalpa namens „Keine Erlangung“ brachte ich 84 Milliarden Nayutas von Buddhas Opfergaben dar; auch in einem Kalpa namens „Gutes Licht“ brachte ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel in Jambudvipa Opfergaben dar; auch in einem Kalpa namens „Unermessliches Licht“ brachte ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zwanzig Gangesflüssen Opfergaben dar. Des Weiteren brachte ich in einem Kalpa namens „Höchste Tugend“ Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner eines Gangesflusses; ebenso in einem Kalpa namens „Gutes Mitgefühl“ brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner von achtzig Gangesflüssen; ebenso in einem Kalpa namens „Siegreiche Reise“ brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner von sechzig Gangesflüssen; ebenso in einem Kalpa namens „Wunderbarer Mond“ brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner von siebzig Gangesflüssen. | |||
„Guter Mensch! So erinnere ich mich seit unzähligen Zeitaltern, dass ich alle Buddhas, Tathagatas, Arhats und vollkommen Erleuchteten nie im Stich gelassen habe. Von all diesen Tathagatas vernahm ich diese ungetrübte Achtsamkeit auf die reine und geschmückte Bodhisattva-Befreiung, und ich habe sie bewahrt und praktiziert, ohne sie jemals zu vergessen. Ebenso erinnere ich mich mit der Kraft der reinen und geschmückten Befreiung klar an alle Werke aller Tathagatas vergangener Zeitalter, vom ersten Bodhisattva bis zum Ende des Dharma, und präsentiere sie mir vor Augen, bewahre sie und praktiziere sie gemäß ihnen, ohne sie jemals zu vernachlässigen oder aufzugeben.“ | |||
"Guter Mann! Ich kenne nur diese ungetrübte Achtsamkeit auf Reinheit und Befreiung. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas, die in der Nacht von Geburt und Tod geboren werden, hell und klar sind, für immer frei von Unwissenheit und Dunkelheit, niemals schlafend oder schläfrig, ohne Hindernisse in ihrem Geist und leicht und gelassen in ihrem Körper, rein und erleuchtet über die Natur aller Dharmas und die zehn Kräfte zur Erleuchtung aller Wesen vollbracht haben; wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?" | |||
"Guter Mann! In Kapilavastu gibt es einen jungen Lehrer namens Vairochana. Geh zu ihm und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad des Bodhisattva?" | |||
Als Sudhana zu dieser Zeit den Dharma hörte, war er überglücklich, und seine unermesslich guten Wurzeln nahmen natürlich zu; er verneigte sich vor Sudhanas Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied. | |||
Vom himmlischen Palast herabgestiegen, näherten sie sich allmählich der Stadt. Als sie Vairocana erreichten, verneigten sie sich vor ihm, umringten ihn und traten ehrerbietig zur Seite. „Heiliger“, sagten sie, „ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie man ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Führer und Unterweiser bist; bitte erkläre es mir!“ | |||
Bianyou antwortete: „Guter Mann! Es gibt einen Jungen namens Shanzhi Zhongyi, der den Bodhisattva Zhi studiert. Du kannst ihn fragen, und ich werde es dir sagen.“ | |||
Zu jener Zeit kam Sudhana an den Ort, verneigte sich ehrfurchtsvoll, trat zur Seite und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Anleiten und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“ | |||
Dann sagte der Junge zu Sudhana: | |||
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: Der Meister aller Künste. Ich chante beständig diese Silben: Wenn ich die Silbe ‚A‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Reich der Nicht-Differenz durch die Kraft eines Bodhisattva betreten; wenn ich die Silbe ‚Ta‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Tor der grenzenlosen Differenzierung; wenn ich die Silbe ‚Bo‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Reich des Dharma universell erleuchten; wenn ich die Silbe ‚Zhe‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Die Differenzierung universell auflösen; wenn ich die Silbe ‚Na‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Unabhängige erreichen und Höchste; wenn ich die Silbe „Luo“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, genannt: Frei von Abhängigkeit und Makellos; wenn ich die Silbe „Teng (leise ausgeatmet)“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, genannt: Nicht-Rückschritt-Mittel; Wenn man die Silbe „bha“ (pu wo qie) chanten, betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Vajra-Feld; Wenn man die Silbe „tu jie qie“ chanten, betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Universelles Rad; Wenn man die Silbe „sha“ (shi wo qie) chanten, betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Ozeanschatzkammer; Beim Rezitieren der Silbe „fu“ (fang ke qie) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Universelles Verweilen im Frieden; beim Rezitieren der Silbe „duo“ (du wo qie) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Vollkommenes Licht; beim Rezitieren der Silbe „ye“ (yi ke qie) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Differenzierungsakkumulation; beim Rezitieren der Silbe „se ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Universelles Licht, das Leiden beendet; beim Rezitieren der Silbe „jia“ oder „Sva“ (oder „Suwa“) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen „Wolken der Nicht-Differenzierung“. Beim Rezitieren von „Sva“ (oder „Suwa“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Großer Regen“; beim Rezitieren von „Ma“ (oder „Mao“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Große fließende Wasser und hoch aufragende Gipfel“; beim Rezitieren von „Ga“ (oder „Ga, in einem sanft ansteigenden Ton“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Universeller Frieden und Wohlstand“; beim Rezitieren von „Ta“ (oder „Tako“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Schatz der wahren Soheit und Gleichheit“; beim Rezitieren von „She“ (oder „She“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Eintritt in das Reine Meer der Welt“; beim Rezitieren von „Suo“ (oder „Suo“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Rezitation der Schmuckstücke aller Buddhas“. Beim Rezitieren von „Tai“ (oder „Tai“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Kontemplation“. Man beobachte und wähle alle Dharmas aus; beim Rezitieren der Silbe „śīkě“ (sīkě) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Dem Licht des Rades aller buddhistischen Lehren folgen“; beim Rezitieren der Silbe „kha“ (kha) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Den Schatz der Weisheit auf der Kausalebene kultivieren“; beim Rezitieren der Silbe „chūwo“ (chūwo) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Den Ozean des Karmas beenden“. Beim Rezitieren der Silbe „sūhě“ (sūhě) (steigender Ton) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Alle Illusionen beseitigen und das reine Licht öffnen“; beim Rezitieren der Silbe „rāng“ (rāng) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Das Tor der weltlichen Weisheit errichten“; beim Rezitieren der Silbe „hārata“ (steigender Ton) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Das Rad der Weisheit im Bereich von Geburt und Tod“; beim Rezitieren der Silbe „bā“ (bā) (pūwo) [ 3] beim Rezitieren der Silbe „切“ (qiè) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Der Palast aller Weisheit ist vollkommen geschmückt“; Beim Rezitieren der Silbe „车“ (chē) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Der Schatz an zweckmäßigen Mitteln zur Praxis ist individuell vollkommen“; beim Rezitieren der Silbe „娑“ (suhè) mā betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Alle Buddhas in den zehn Richtungen sehen“; beim Rezitieren der Silbe „诃婆“ (hēpó) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Alle fühlenden Wesen ohne Verwandtschaft beobachten und sie zweckmäßig zu einer ungehinderten Geburt führen“; beim Rezitieren der Silbe „縒“ (qī kě) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Durch Praxis in den Ozean aller Verdienste eintreten“. Beim Rezitieren der Silbe „伽“ (gā) betritt man das Tor von Prajnaparamita, das „Die Wolke allen Dharma haltend, den Ozeanschatz fest umschließend“ genannt wird; beim Rezitieren der Silbe „吒“ (zhā) betritt man das Tor von Prajnaparamita, das „Alle Buddhas in den zehn Richtungen nach Wunsch sehend“ genannt wird; beim Rezitieren der Silbe „拿“ (ná kě) betritt man das Tor von Prajnaparamita. Das Tor der Weisheit wird genannt: Die unendlichen Milliarden von Silben im Rad der Worte betrachtend; beim Rezitieren der Silbe „Svaha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, das genannt wird: Der höchste Ort der Transformation fühlender Wesen. Beim Rezitieren der Silbe „Svaha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Der unermessliche Schatz ungetrübter Beredsamkeit und das Rad des Lichts erstrahlt überall; beim Rezitieren der Silbe „Yasa“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Verkündung des Reiches des gesamten Buddha-Dharma; beim Rezitieren der Silbe „Shija“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Der Donner des Dharma dröhnt durch das Reich aller fühlenden Wesen; beim Rezitieren der Silbe „Chaga“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Erweckung der fühlenden Wesen mit dem Dharma des Nicht-Selbst; Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ öffnet sich das Tor von Prajnaparamita, der Schatzkammer aller unterschiedenen Sutras des Dharma-Rades. Welch ein guter Mensch! Wenn ich diese Silben rezitiere, öffnen sich diese zweiundvierzig Tore von Prajnaparamita als erste und führen zu unzähligen weiteren Toren. | |||
„Guter Mann! Nur ich kenne diese hohe Kunst der Bodhisattva-Befreiung. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas mit Weisheit in allen weltlichen und jenseitigen Fertigkeiten das andere Ufer erreichen können; sie sind in allen Arten von Kunst und Handwerk bewandert; sie besitzen ein tiefes Verständnis von Schrift und Arithmetik; sie sind in Medizin und Beschwörungen zur Heilung aller Arten von Krankheiten geübt; es gibt Wesen, die von Geistern und Dämonen besessen, von Feinden verflucht, von bösen Sternen und seltsamen Phänomenen heimgesucht, von Leichen verfolgt und an Epilepsie leiden [ 4 ]. Sie können Auszehrung und alle Arten von Leiden heilen und sie vollständig genesen lassen; sie sind auch geschickt darin, die Ursprünge, Arten und Werte aller Schätze wie Gold, Jade, Perlen, Korallen, Lapislazuli, Mani-Juwelen, Riesenmuscheln und Kassia zu erkennen; sie können alle Bewohner beschützen und führen, ob in Dörfern, Städte, Paläste, Gärten, Quellen und Sümpfe – sie sind geübt in der Beobachtung von Astronomie, Geographie, menschlichem Aussehen, günstigen und ungünstigen Zeichen, Vogel- und Tiergesang, Wolken, Wetter, Ernteerträgen und der Sicherheit des Landes. Sie beherrschen alle weltlichen Fertigkeiten und kennen deren Ursprung. Sie können auch das Dharma jenseits der Welt erkennen, seine Bedeutung richtig benennen und verstehen, sein Wesen erfassen und entsprechend handeln, ohne Zweifel, Hindernisse, Unwissenheit, Trägheit, Sorge oder Verzweiflung in seine Weisheit eintreten und alles unmittelbar verwirklichen. Wie könnte ich ihre Verdienste und Tugenden jemals kennen oder beschreiben? | |||
„Guter Mann! In diesem Magadha-Land gibt es eine Siedlung, und darin befindet sich eine Stadt namens Vatana [ 5 ] ; dort gibt es eine Upasika namens Tugendhafte Siegreiche. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“ | |||
Dann verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Gelehrten, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort. | |||
Er näherte sich dem Dorf, ging zum heiligen Ort, verneigte sich zu seinen Füßen, umrundete ihn, faltete ehrfürchtig die Hände, trat zur Seite und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits die Bodhicitta erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt. Wie beschreitet man den Pfad des Bodhisattva? Ich habe gehört, dass du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“ | |||
Xiansheng antwortete: | |||
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt Bodhimanda vom Ort ohne Zuflucht; nachdem ich mich selbst erleuchtet habe, predige ich auch anderen. Ich habe auch das unerschöpfliche Samadhi erlangt, das weder endlich noch unerschöpflich ist, weil es das unerschöpfliche Auge allwissender Weisheit, das unerschöpfliche Ohr allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Nase allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Zunge allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Körper allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Geist allwissender Weisheit, die unerschöpflichen Wellen des Verdienstes allwissender Weisheit, das unerschöpfliche Licht der Weisheit allwissender Weisheit und die unerschöpflichen, schnellen übernatürlichen Kräfte allwissender Weisheit hervorbringen kann.“ | |||
"Guter Mann! Ich kenne nur diesen Ort der Befreiung ohne Abhängigkeit. Wie könnte ich die verdienstvollen Taten aller Bodhisattvas und Mahasattvas ohne Anhaftung jemals alle kennen und beschreiben?" | |||
„Guter Mann! Im Süden gibt es eine Stadt namens Wotian; dort lebt ein Ältester namens Feste Befreiung. Du kannst ihn fragen: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“ | |||
Zu jener Zeit erwies Sudhana dem tugendhaften und weisen Mann seine Ehrerbietung, umrundete ihn unzählige Male, bewunderte ihn und blickte ihn sehnsüchtig an, bevor er sich verabschiedete und nach Süden reiste. | |||
Als er in jener Stadt ankam, ging er zu dem Ältesten, verneigte sich vor ihm, umringte ihn, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt. Wie beschreitet man den Pfad des Bodhisattva? Ich habe gehört, dass du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“ | |||
Der Ältere antwortete: | |||
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Rein und geschmückt, frei von Gedankenanhaftung. Seit ich diese Befreiung erlangt habe, suche ich unermüdlich den wahren Dharma bei den Buddhas der zehn Richtungen.“ | |||
"Guter Mann! Ich kenne nur diese ungebundene Achtsamkeit, reine Zierde und Befreiung. So wie die Bodhisattva Mahasattvas das furchtlose Gebrüll des großen Löwen erlangt haben und in der unermesslichen Anhäufung von Verdienst und Weisheit verweilen; wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten kennen oder davon sprechen?" | |||
„Guter Mann! In dieser Stadt lebt ein Ältester namens Wunderbarer Mond; sein Haus ist stets von Licht erfüllt. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ | |||
Dann verneigte sich Sudhana vor Sudhanas Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied. | |||
Er verneigte sich ehrfurchtsvoll vor dem Ehrwürdigen, umrundete ihn, faltete ehrerbietig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie man ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du mich geschickt anleiten kannst, und ich möchte es dir erklären!“ | |||
Miaoyue antwortete: | |||
"Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Reine Weisheit und Licht." | |||
"Guter Mann! Ich kenne nur dieses Weisheitslicht der Befreiung. So wie Bodhisattvas und Mahasattvas unzählige Befreiungsmethoden erlangt haben, wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?" | |||
„Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens ‚Geburtsort‘; dort lebt ein Ältester namens ‚Unbesiegbare Armee‘. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?‘“ | |||
Zu jener Zeit huldigte Sudhana dem Vollmond, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort. | |||
Als sie sich der Stadt näherten und den Ältesten erreichten, verneigten sie sich vor seinen Füßen, umkreisten ihn, falteten ehrfürchtig die Hände und traten zur Seite. „Heiliger“, sagten sie, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“ | |||
Der Ältere antwortete: | |||
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Unerschöpfliche Erscheinung. Durch die Verwirklichung dieser Befreiung eines Bodhisattva habe ich unzählige Buddhas gesehen und unerschöpfliche Schätze erlangt.“ | |||
"Guter Mann! Ich kenne nur diese endlose Befreiung. So wie Bodhisattvas und Mahasattvas unendliche Weisheit und ungehinderte Beredsamkeit erlangen, wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder darüber sprechen?" | |||
„Guter Mann! Südlich dieser Stadt liegt ein Dorf namens Dharma; in diesem Dorf lebt ein Brahmane namens der Gelassenste. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“ | |||
Dann verneigte sich Sudhana vor Wushengjuns Füßen, umkreiste ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort. | |||
Er reiste allmählich gen Süden und erreichte jenes Dorf, das er als außerordentlich still vorfand. Er verneigte sich zu seinen Füßen, umrundete es, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Führer und Unterweiser bist; bitte erkläre es mir!“ | |||
Der Brahmane antwortete: | |||
"Guter Mann! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: die Rede des aufrichtigen Strebens; Bodhisattvas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden aufgrund dieser Rede in ihrem Streben nach Anuttara-samyak-sambodhi nicht zurückfallen, weder weil sie bereits zurückgefallen sind, noch weil sie gerade zurückfallen, noch weil sie im Begriff sind, zurückzufallen." | |||
„Guter Mensch! Weil ich aufrichtige Gelübde einhalte, erfüllt sich alles, was ich tue. Guter Mensch! Ich weiß nur, dass diese aufrichtige Rede Befreiung bringt. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas mit aufrichtigen Gelübden widerspruchsfrei handeln und aufrichtig, niemals lügend, sprechen, so entstehen daraus unermessliche Verdienste; wie kann ich das wissen oder davon sprechen?“ | |||
„Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Wunderbares Bedeutungsblumentor; dort lebt ein Junge namens Tugendhafte Geburt und ein Mädchen namens Tugendhafter Pfad. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“ | |||
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana, dem Dharma verpflichtet, vor den Füßen des Brahmanen, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort. | |||
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Zu jener Zeit setzte Sudhana seine Reise gen Süden fort, bis er die Stadt der Wunderbaren Bedeutung erreichte. Dort sah er den Jungen und das Mädchen des Tugendhaften Lebens. Er verneigte sich vor ihnen, umrundete sie im Uhrzeigersinn und sprach dann mit gefalteten Händen: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie er ihn beschreitet. Ich bitte Dich inständig, mir dies zu erklären!“ | |||
Dann sagten der Junge und das Mädchen zu Sudhana: | |||
„Guter Mann! Wir haben die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt ‚Illusorisches Verweilen‘.“ Durch diese Befreiung erkennen wir, dass alle Welten nur Illusionen sind, entstanden aus Ursachen und Bedingungen; alle fühlenden Wesen sind nur Illusionen, entstanden aus Karma und Leiden; alle weltlichen Bereiche sind nur Illusionen, entstanden aus Unwissenheit, Existenz und Begierde in einem fortwährenden Kreislauf; alle Dharmas sind nur Illusionen, entstanden aus verschiedenen Illusionen wie der Selbstwahrnehmung; alle drei Zeiten sind nur Illusionen, entstanden aus verzerrter Weisheit wie der Selbstwahrnehmung; Geburt und Tod, Alter, Krankheit, Kummer, Trauer und Leid aller fühlenden Wesen sind nur Illusionen, entstanden aus falscher Unterscheidung; alle Länder sind nur Illusionen, manifestiert durch verzerrte Wahrnehmungen, verzerrte Geister, verzerrte Ansichten und Unwissenheit; alle Śrāvakas und Pratyekabuddhas sind nur Illusionen, geformt durch Weisheit, die die Unterscheidung aufhebt; alle Bodhisattvas sind nur Illusionen, geformt durch ihre Gelübde und Praktiken der Selbstbeherrschung und der Unterweisung fühlender Wesen; alle Versammlungen, Wandlungen, Bezwingungen und Handlungen der Bodhisattvas sind trügerische Existenz, geformt durch die Illusion von Gelübden und Weisheit. Guter Mensch! Das Wesen der Illusion ist unbegreiflich. | |||
"Guter Mann! Nur wir beide können dieses illusorische Verweilen und diese Befreiung verstehen. Wie können wir die tugendhaften Taten der Bodhisattvas kennen oder beschreiben, die geschickt in das grenzenlose illusorische Netz aller Dinge eintreten?" | |||
Dann, nachdem der Junge und das Mädchen durch die Kraft unvorstellbarer Wurzeln der Tugend die Befreiung erlangt hatten, machten sie Sudhanas Körper weich und strahlend und sagten zu ihm: | |||
"Guter Mann! Im Süden gibt es ein Land namens Küste und einen Garten namens Großer Schmuck. Darin befindet sich ein riesiger Pavillon namens Vairocana Schmuckschatzkammer, der aus den guten Wurzeln und Früchten des Bodhisattva, aus der Gedankenkraft, den Gelübden, der Freiheit und den übernatürlichen Kräften des Bodhisattva, aus den geschickten Mitteln des Bodhisattva und aus dem Segen und der Weisheit des Bodhisattva entstanden ist." | |||
„Guter Mensch! Der Bodhisattva, der in unvorstellbarer Befreiung weilt, manifestiert mit großem Mitgefühl ein solches Reich und sammelt solche Zierden zum Wohle aller fühlenden Wesen. Maitreya Bodhisattva Mahasattva weilt darin, um seine Eltern, Verwandten und alle Menschen seines Geburtsortes zu sammeln und zu führen und sie zur Reife zu bringen; um sicherzustellen, dass diejenigen, die mit ihm geboren wurden und praktizierten, Festigkeit im Mahayana erlangen; um zu wünschen, dass alle fühlenden Wesen gemäß ihrem Wohnort und ihren Wurzeln der Güte Erfolg erlangen; und um dir das Tor der Befreiung des Bodhisattva zu offenbaren, um die Freiheit des Bodhisattva von der Wiedergeburt an allen Orten zu zeigen und um die universelle Manifestation des Bodhisattva in verschiedenen Formen allen fühlenden Wesen zu zeigen.“ Aufgrund der ständigen Lehren zeigt sich, dass der Bodhisattva mit großem Mitgefühl alle weltlichen Ressourcen ohne Ermüdung umfasst; Es zeigt, dass der Bodhisattva alle Praktiken kultiviert und weiß, dass alle Praktiken frei von jeglicher Erscheinung sind; es zeigt, dass der Bodhisattva in jeder Wiedergeburt versteht, dass alle Geburten ohne Erscheinung sind. Gehe dorthin und frage: Wie praktiziert ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad? Wie kultiviert man den Bodhisattva-Weg? Wie lernt man die Bodhisattva-Gebote? Wie reinigt man den Bodhisattva-Geist? Wie legt man die Bodhisattva-Gelübde ab? Wie sammelt man die notwendigen Werkzeuge für den Bodhisattva-Pfad? Wie gelangt man in die Wohnstätte des Bodhisattva? Wie erfüllt man die Paramitas des Bodhisattva? Wie erlangt man die Geduld des Bodhisattva im Nicht-Entstehen? Wie erlangt man die verdienstvollen Eigenschaften des Bodhisattva? Wie dient man einem tugendhaften Lehrer eines Bodhisattva? | |||
„Warum ist das so? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva Mahasattva ist in allen Bodhisattva-Praktiken vollkommen bewandert, versteht den Geist aller fühlenden Wesen und erscheint ihnen beständig, um sie zu lehren, zu transformieren und zu bezwingen. Dieser Bodhisattva hat alle Paramitas vollendet, alle Bodhisattva-Stufen durchlaufen, alle Bodhisattva-Gelassenheit erlangt, alle Bodhisattva-Positionen eingenommen, die Prophezeiung der vollen Buddhaschaft erhalten, alle Bodhisattva-Reiche bereist, alle Buddha-Kräfte erlangt und den Nektar des allwissenden Dharma von allen Tathagatas empfangen. Guter Mensch! Dieser tugendhafte Lehrer kann deine Wurzeln der Güte nähren, dein Bodhicitta vermehren, deine Entschlossenheit stärken, deine Güte fördern, deine Bodhisattva-Wurzeln wachsen lassen, dir den ungetrübten Dharma zeigen, dich in die Samantabhadra-Stufe einführen, dir die Bodhisattva-Gelübde erklären, dir die Samantabhadra-Praktiken erklären und dir die Errungenschaften aller Bodhisattva-Praktiken und Gelübde an dich.“ | |||
„Guter Mensch! Du solltest keine einzige gute Tat vollbringen, kein einziges Dharma erleuchten, kein einziges Dharma praktizieren, kein einziges Gelübde ablegen, keine einzige Prophezeiung erlangen oder in einer einzigen Gelassenheit verweilen, noch solltest du den höchsten Gedanken erzeugen; du solltest mit begrenztem Geist nicht die sechs Vollkommenheiten praktizieren, in den zehn Bhumis weilen, das Buddha-Land reinigen oder tugendhaften Lehrern dienen. Warum? Guter Mensch! Ein Bodhisattva Mahasattva sollte unzählige Wurzeln der Güte pflanzen, unzählige Voraussetzungen für Bodhi sammeln, unzählige Gründe für Bodhi fördern, unzählige geschickte Hingaben erlernen, unzählige Bereiche fühlender Wesen transformieren, den Geist unzähliger fühlender Wesen kennen, die Wurzeln unzähliger fühlender Wesen kennen, das Verständnis unzähliger fühlender Wesen erkennen, das Verhalten unzähliger fühlender Wesen beobachten, unzählige fühlende Wesen zähmen, unzählige Leiden lösen, unzählige karmische Gewohnheiten reinigen, unzählige falsche Ansichten auslöschen, unzählige Um befleckte Geister zu befreien, sollten wir unzählige reine Geister hervorbringen, unzählige Pfeile bitteren Giftes abschießen, unzählige Meere der Begierde austrocknen, unzählige Dunkelheiten der Unwissenheit durchbrechen, unzählige Berge des Stolzes zerstören, unzählige Bande von Geburt und Tod durchtrennen, unzählige Ströme der Existenz überqueren, unzählige Meere der Wiedergeburt erschöpfen und unzählige ermöglichen…“ Wir sollten die unzähligen Wünsche der Bodhisattvas reinigen, ihre unzähligen geschickten Mittel mehren, ihre unzähligen erhabenen Wurzeln erwecken, ihr unerschütterliches Verständnis vertiefen, ihre unzählige Gleichheit erlangen, ihre unzähligen Verdienste reinigen, ihre unzähligen Praktiken pflegen, diese im Einklang mit den weltlichen Angelegenheiten demonstrieren, die unermessliche Kraft des reinen Glaubens erzeugen, in der unermesslichen Kraft des Fleißes verweilen, die unermessliche Kraft der rechten Achtsamkeit reinigen, die unermessliche Kraft des Samadhi erfüllen, die unermessliche Kraft der reinen Weisheit erzeugen, die unermessliche Kraft des erhabenen Verständnisses stärken, die unermessliche Kraft des Verdienstes anhäufen, die unermessliche Kraft der Weisheit mehren, die unermessliche Kraft der Bodhisattvas erwecken, die unermessliche Kraft der Tathagatas vervollkommnen und das unermessliche Dharma erkennen. Tore und verstehe die unermesslichen Tore des Dharma. Wir sollten unzählige Dharma-Tore reinigen, unzählige Dharma-Lichter erzeugen, unzählige Dharma-Wege erleuchten, unzählige Wurzeln der Wesen erhellen, unzählige Leiden und Krankheiten erkennen, unzählige wundersame Dharma-Heilmittel sammeln, unzählige Krankheiten fühlender Wesen heilen, unzählige Nektaropfer feierlich zubereiten, unzählige Buddha-Länder bereisen, unzähligen Tathagatas Opfergaben darbringen, unzählige Bodhisattva-Versammlungen besuchen, unzählige Lehren aller Buddhas empfangen, unzählige Sünden fühlender Wesen ertragen, unzählige Schwierigkeiten des Bösen beseitigen, unzählige fühlende Wesen auf den Guten Weg führen, die vier Mittel nutzen, um unzählige fühlende Wesen zu sammeln, unzählige Tore der vollkommenen Beharrlichkeit kultivieren, unzählige Tore großer Gelübde erzeugen, unzählige große Mitgefühle und große Gelübdekraft entwickeln, unermüdlich nach unzähligem Dharma streben, unzählige Gedankenkraft erzeugen, unzählige übernatürliche Kräfte erzeugen, unzählige Weisheitslichter reinigen, unzählige Reiche fühlender Wesen bereisen, unzählige Wiedergeburten empfangen, unzählige differenzierte Körper manifestieren, unzählige Dharma-Worte kennen und eintreten Unzählige differenzierte Geister kennen das große Reich der Bodhisattvas, wohnen im großen Palast der Bodhisattvas und so weiter. Wer den tiefgründigen und wundersamen Dharma der Bodhisattvas betrachtet, sollte die unergründliche Sphäre der Bodhisattvas erkennen, die schwer zu vollbringenden Taten der Bodhisattvas praktizieren, die würdevolle Tugend und Autorität der Bodhisattvas erlangen, den schwer zugänglichen rechten Weg der Bodhisattvas beschreiten, die vielfältigen Praktiken der Bodhisattvas kennenlernen, die universelle göttliche Kraft der Bodhisattvas manifestieren, die gleiche Dharma-Wolke der Bodhisattvas empfangen, das grenzenlose Netz der Praktiken der Bodhisattvas ausdehnen, die grenzenlosen Vollkommenheiten der Bodhisattvas erfüllen, die unermesslichen Vorhersagen der Bodhisattvas empfangen, die unermesslichen Tore der Geduld der Bodhisattvas durchschreiten, die unermesslichen Stufen des Lebens der Bodhisattvas kultivieren, die unermesslichen Tore des Dharma der Bodhisattvas reinigen, unzählige Äonen mit allen Bodhisattvas verweilen und ihnen Opfergaben darbringen. Unzählige Buddhas schmücken und reinigen unbeschreibliche Buddha-Welten und gebären unbeschreibliche Bodhisattva-Gelübde. Ein wahrhaft tugendhafter Mensch! Kurz gesagt, sollte man alle Bodhisattva-Praktiken umfassend pflegen, alle fühlenden Wesen umfassend transformieren, alle Zeitalter umfassend durchlaufen, an allen Orten umfassend geboren werden, alle Welten umfassend kennen, alle Dharmas umfassend praktizieren, alle Buddha-Welten umfassend reinigen, alle Gelübde umfassend erfüllen, allen Buddhas umfassend Opfergaben darbringen, die Gelübde aller Bodhisattvas umfassend teilen und allen tugendhaften Lehrern umfassend dienen. | |||
„Guter Mensch! Wenn du einen guten Lehrer suchst, solltest du nicht müde werden; wenn du einen guten Lehrer siehst, solltest du dich nicht zufrieden geben; wenn du einen guten Lehrer bittest, solltest du keine Angst vor Schwierigkeiten haben; wenn du einem guten Lehrer nahe bist, solltest du nicht wanken; wenn du einem guten Lehrer Opfergaben darbringst, solltest du nicht ruhen; wenn du von einem guten Lehrer Unterweisungen empfängst, solltest du sie nicht missverstehen; wenn du das Verhalten eines guten Lehrers lernst, solltest du nicht zweifeln; wenn du einen guten Lehrer den Weg zur Befreiung erklären hörst, solltest du nicht zögern; wenn du einen guten Lehrer den Weg der Leiden gehen siehst, solltest du keinen Ekel empfinden; der tiefe Glaube und Respekt, den du für einen guten Lehrer hast, sollte sich nicht ändern. Warum ist das so? Guter Mensch! Wegen guter Lehrer hören Bodhisattvas alle Praktiken der Bodhisattvas, erlangen alle Verdienste der Bodhisattvas, begründen alle großen Gelübde der Bodhisattvas, erzeugen alle Wurzeln der Bodhisattvas und sammeln alle Hilfen auf dem Pfad an.“ Bodhisattvas, entwickelt das gesamte Licht des Bodhisattva-Dharma, offenbart alle Wege zur Befreiung der Bodhisattvas, pflegt alle reinen Gebote der Bodhisattvas, verweilt in allen Verdiensten der Bodhisattvas und reinigt die gesamte Weite der Bodhisattvas.“ Großes Bestreben, den festen Geist aller Bodhisattvas zu stärken, die Beredsamkeit und die Mantras aller Bodhisattvas zu erlangen, den reinen Schatz aller Bodhisattvas zu erreichen, die leuchtende Konzentration aller Bodhisattvas zu erzeugen, die höchsten Gelübde aller Bodhisattvas zu erlangen, dieselben Gelübde mit allen Bodhisattvas zu teilen, das höchste Dharma aller Bodhisattvas zu hören, die geheime Wohnstätte aller Bodhisattvas zu erreichen, die Dharma-Schatzinsel aller Bodhisattvas zu erreichen, die guten Wurzeln und Triebe aller Bodhisattvas zu mehren, den Weisheitskörper aller Bodhisattvas zu entwickeln, den tiefen und geheimen Schatz aller Bodhisattvas zu schützen, die Ansammlung von Verdiensten aller Bodhisattvas zu erhalten, den Pfad der Wiedergeburt aller Bodhisattvas zu reinigen, die Wolke des wahren Dharma aller Bodhisattvas zu empfangen, den Pfad der großen Gelübde aller Bodhisattvas zu beschreiten, dem Bodhi näherzukommen Frucht aller Tathagatas, die wunderbaren Praktiken aller Bodhisattvas zu sammeln, die Verdienste aller Bodhisattvas zu offenbaren, in alle Richtungen zu gehen, um den wunderbaren Dharma zu hören und zu empfangen, die gewaltige Kraft und Tugend aller Bodhisattvas zu preisen, die große mitfühlende Kraft aller Bodhisattvas zu erzeugen, die höchste Kraft der Freiheit aller Bodhisattvas zu sammeln, den Bodhi-Faktor aller Bodhisattvas zu erzeugen und die wohltätigen Taten aller Bodhisattvas zu vollbringen. | |||
„Guter Mensch! Ein Bodhisattva, der von einem tugendhaften Lehrer unterstützt wird, wird nicht in böse Bereiche fallen; von einem tugendhaften Lehrer geführt, wird er nicht vom Mahayana abfallen; von einem tugendhaften Lehrer beschützt, wird er die Bodhisattva-Gebote nicht brechen; von einem tugendhaften Lehrer behütet, wird er keinen schlechten Lehrern folgen; von einem tugendhaften Lehrer genährt, wird er den Bodhisattva-Pfad nicht vernachlässigen; von einem tugendhaften Lehrer umarmt, wird er den gewöhnlichen Zustand transzendieren; von einem tugendhaften Lehrer unterwiesen, wird er die zwei Fahrzeuge transzendieren; von einem tugendhaften Lehrer geführt, wird er die Befreiung von der Welt erlangen; von einem tugendhaften Lehrer genährt, wird er von weltlichen Angelegenheiten unbefleckt bleiben; einem tugendhaften Lehrer dienend, wird er alle Bodhisattva-Praktiken pflegend; einem tugendhaften Lehrer Opfergaben darbringend, wird er alle Hilfen auf dem Pfad erhalten; durch die Gemeinschaft mit einem tugendhaften Lehrer wird er nicht von karmischen Leiden überwältigt werden; vertrauend auf Wer sich auf einen tugendhaften Lehrer verlässt, erlangt feste Kraft und fürchtet keine Dämonen; wer sich auf einen tugendhaften Lehrer verlässt, mehrt alle Faktoren der Erleuchtung. Warum ist das so? Guter Mensch! Ein tugendhafter Lehrer kann alle Hindernisse beseitigen, alle Sünden ausmerzen, alle Schwierigkeiten beseitigen, alles Übel stoppen, die lange Nacht der Unwissenheit durchbrechen und das starke Gefängnis falscher Ansichten zerstören. Es kann einen aus dem Kreislauf von Geburt und Tod führen, das weltliche Leben hinter sich lassen, die Netze der Dämonen durchschneiden, die Pfeile des Leidens herausziehen, den gefährlichen Ort der Unwissenheit verlassen, aus der Wildnis falscher Ansichten hervortreten, den Strom der Existenz überqueren, die bösen Pfade hinter sich lassen, den Weg zur Erleuchtung weisen, den Bodhisattva-Dharma lehren, einen befähigen, in der Bodhisattva-Praxis zu verweilen, einen zur Allwissenheit führen, das Auge der Weisheit reinigen, den Bodhi-Geist kultivieren, großes Mitgefühl erzeugen, wundersames Verhalten darlegen, die Paramitas erklären, böse Lehrer zurückweisen, einen befähigen, in allen Stufen zu verweilen, alle Geduld zu erlangen, alle guten Wurzeln zu kultivieren, alle notwendigen Werkzeuge zu erlangen, alle großen Verdienste zu verleihen, einen zum Zustand der Allwissenheit zu führen, einen befähigen, sich zu freuen und Verdienste anzusammeln, einen befähigen, alle Praktiken mit Begeisterung auszuüben, einen in die tiefe Bedeutung führen, einen befähigen, das Tor der Befreiung zu enthüllen, alle bösen Pfade zu verhindern, mit dem Licht des Dharma zu erleuchten und zu nähren Mit dem Regen des Dharma werden alle Illusionen beseitigt, alle Ansichten aufgegeben, die Weisheit Buddhas mehrt und es wird einem ermöglicht, in allen Toren des Buddha-Dharma zu verweilen. | |||
„Guter Mensch! Gute Lehrer sind wie eine liebende Mutter, die den Samen der Buddhaschaft in sich trägt; wie ein liebender Vater, der großen Nutzen bringt; wie eine Amme, die vor dem Bösen schützt; wie ein Lehrer, der die Lehre eines Bodhisattva lehrt; wie ein guter Führer, der den Pfad der Paramita weist; wie ein guter Arzt, der alle Krankheiten heilt; wie ein schneebedeckter Berg, der die heilende Kraft allwissender Weisheit mehrt; wie ein tapferer General, der alle Ängste vertreibt; wie ein Fährmann, der einen aus dem Strom von Geburt und Tod geleitet; wie ein Schiffskapitän, der einen zur Schatzinsel der Weisheit führt. Guter Mensch! Man sollte stets mit solcher Achtsamkeit an gute Lehrer denken.“ | |||
„Außerdem, guter Mann! Wenn du allen tugendhaften Lehrern dienst, solltest du ein Herz wie die Erde entwickeln, das schwere Verantwortung ohne Müdigkeit trägt; ein Herz wie ein Diamant, mit unerschütterlicher und unzerstörbarer Entschlossenheit; ein Herz wie der Eiserne Berg, unberührt von jeglichem Leid; ein Herz wie ein Diener, der alle Gebote befolgt; ein Herz wie ein Schüler, der niemals einer Anweisung widerspricht; ein Herz wie ein Dienerjunge, der keiner Aufgabe müde wird; ein Herz wie eine Mutter, die alle Härten ohne Klage erträgt; ein Herz wie ein Tagelöhner, der allen Anweisungen ohne Ungehorsam folgt; ein Herz wie ein Mistsammler, frei von weltlichen Sorgen.“ Wegen der Arroganz sollte man den Geist einer reifen Ernte entwickeln, der demütig ist; man sollte den Geist eines edlen Pferdes entwickeln, der frei von Bösem ist; man sollte den Geist eines großen Wagens entwickeln, der schwere Lasten tragen kann; man sollte den Geist eines sanftmütigen Elefanten entwickeln, der immer gehorsam ist; man sollte den Geist des Berges Sumeru entwickeln, der unerschütterlich ist; Man sollte den Geist eines guten Hundes entwickeln, der seinem Herrn nicht schadet; man sollte den Geist eines Chandala entwickeln, der frei von Arroganz ist; man sollte den Geist eines Yaks entwickeln, der ohne Zorn ist; man sollte den Geist eines Bootes entwickeln, das unermüdlich fährt; man sollte den Geist einer Brücke entwickeln, die Flüsse ohne Ermüdung überquert; man sollte den Geist eines pflichtbewussten Sohnes entwickeln, der gehorsam und fügsam ist; man sollte den Geist eines Prinzen entwickeln, der den Lehren folgt. | |||
„Außerdem, guter Mann! Du solltest dich selbst als krank betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Arzt, den Dharma als gute Medizin und deine Übung als Heilung deiner Krankheit; du solltest dich auch als auf einer langen Reise befindlich betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Führer, den Dharma als den rechten Weg und deine Übung als das Erreichen des Ziels; du solltest dich auch als auf der Suche nach Befreiung betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Fährmann, den Dharma als Schiff und deine Übung als das Erreichen des Ufers; du solltest dich auch als Setzling betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Drachenkönig, den Dharma als rechtzeitigen Regen und deine Übung als reifend; du solltest dich auch als arm betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Vaishravana, den Dharma als Reichtum und deine Übung als Fülle; du solltest dich auch als …“ Man sollte sich selbst als Schüler betrachten, seinen tugendhaften Lehrer als einen erfahrenen Man sollte sich selbst als Handwerker sehen, seine Lehren als Handwerker und seine Praxis als Quelle des Wissens; man sollte sich selbst auch als furchtsam betrachten, seinen tugendhaften Lehrer als mutig und stark, seine Lehren als Waffe und seine Praxis als Mittel zur Überwindung von Feindschaft; man sollte sich selbst auch als Kaufmann sehen, seinen tugendhaften Lehrer als Führer, seine Lehren als Schatz und seine Praxis als etwas, das es zu sammeln gilt; man sollte sich selbst auch als Sohn sehen, seinen tugendhaften Lehrer als Elternteil, seine Lehren als Familienunternehmen und seine Praxis als Fortsetzung seines Vermächtnisses; man sollte sich selbst auch als Prinz sehen, seinen tugendhaften Lehrer als Minister, seine Lehren als königliche Doktrin und seine Praxis als das Tragen einer königlichen Krone, königlicher Gewänder, königlicher Seide und das Sitzen in einem königlichen Palast. | |||
„Guter Mann! Du solltest dir eine solche Gesinnung aneignen und tugendhaften Lehrern auf diese Weise begegnen. Warum? Weil du durch die Begegnung mit tugendhaften Lehrern mit einer solchen Gesinnung sicherstellen kannst, dass ihre Bestrebungen für immer rein bleiben.“ | |||
„Außerdem, tugendhafter Mann! Ein guter Lehrer nährt alle guten Wurzeln, wie ein schneebedeckter Berg alle Heilkräuter hervorbringt; ein guter Lehrer ist ein Gefäß für Buddhas Dharma, wie der Ozean alle Ströme verschlingt; ein guter Lehrer ist ein Ort des Verdienstes, wie der Ozean viele Schätze hervorbringt; ein guter Lehrer reinigt den Bodhicitta, wie ein heftiges Feuer wahres Gold läutern kann; ein guter Lehrer transzendiert den weltlichen Dharma, wie der Berg Sumeru aus dem Ozean emporsteigt; ein guter Lehrer wird nicht vom weltlichen Dharma befleckt, wie eine Lotusblume nicht am Wasser haftet; ein guter Lehrer ist dem Bösen nicht unterworfen, wie der Ozean keine Leichen birgt; ein guter Lehrer mehrt den tugendhaften Dharma, wie das weiße Mondlicht vollkommen rund ist; ein guter Lehrer erleuchtet die Welt des Dharma, wie die helle Sonne auf die vier Kontinente scheint; ein guter Lehrer kultiviert den Körper eines Bodhisattva, wie Eltern ihren Sohn nähren.“ | |||
„Guter Mann! Kurz gesagt, wenn ein Bodhisattva Mahasattva den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, wird er unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas Verdienst erlangen, unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas tiefen Geistes reinigen, unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas Bodhisattva-Wurzeln entwickeln, unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas Bodhisattva-Kraft reinigen, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Hindernisse überwinden, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Dämonenreiche transzendieren, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Dharma-Tore betreten, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Hilfen auf dem Pfad leisten, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Wunderpraktiken ausüben und unzählige Hunderttausend …“ Milliarden von großen Gelübden der Asamkhya." | |||
„Guter Mann! Ich werde nun kurz alle Praktiken der Bodhisattvas, alle Vollkommenheiten der Bodhisattvas, alle Grundlagen der Bodhisattvas, alle Geduld der Bodhisattvas, alle Tore der vollkommenen Versenkung der Bodhisattvas, alle Tore des Samadhi der Bodhisattvas, alle übernatürlichen Kräfte und Weisheit der Bodhisattvas, alle Hingabe der Bodhisattvas und alle Gelübde der Bodhisattvas erläutern. Alle Bodhisattvas erlangen die Lehren Buddhas durch die Kraft tugendhafter Lehrer. Tugendhafte Lehrer sind das Fundament, sie entstehen aus tugendhaften Lehrern, sie entwickeln sich aus tugendhaften Lehrern, sie wachsen aus tugendhaften Lehrern, sie verweilen bei tugendhaften Lehrern. Tugendhafte Lehrer sind Ursache und Bedingung, und tugendhafte Lehrer sind das Mittel zur Einweihung.“ | |||
Zu jener Zeit erfuhr Sudhana von den Verdiensten seines tugendhaften Lehrers, der die unermesslichen Wunderpraktiken der Bodhisattvas erläutern und das unermessliche und umfassende Dharma verwirklichen konnte. Er war überglücklich, verneigte sich vor dem tugendhaften Lehrer und allen anderen von hohem moralischem Charakter, umrundete sie unzählige Male und betrachtete sie andächtig, bevor er Abschied nahm. | |||
Zu jener Zeit, nachdem Sudhana die Lehren seiner tugendhaften Lehrer vernommen hatte, fühlte er sein Herz erfrischt und betrachtete mit rechter Achtsamkeit die Praktiken der Bodhisattvas. Dann begab er sich in Richtung des Küstenlandes. Er erinnerte sich an den Mangel an Ehrfurcht in seinen vergangenen Leben und beschloss sogleich, diese eifrig zu praktizieren; er erinnerte sich an die Unreinheit von Körper und Geist in seinen vergangenen Leben und beschloss sogleich, sich mit ganzer Kraft zu reinigen; er erinnerte sich an seine vergangenen Übeltaten und beschloss sogleich, sich mit ganzer Kraft davor zu hüten und sie abzulegen; er erinnerte sich an seine vergangenen Illusionen und beschloss sogleich, beständig rechtes Denken zu üben; er erinnerte sich an seine vergangenen Praktiken, die nur seinem eigenen Nutzen dienten, und beschloss sogleich, seinen Geist zu erweitern und ihn auf alle fühlenden Wesen auszudehnen; er erinnerte sich an sein früheres Streben nach sinnlichen Begierden, das seine Sinne ständig erschöpfte und ihm keine Freude brachte, und beschloss sogleich, den Dharma zu praktizieren, um seine Sinne zu nähren und Frieden zu finden. Er erinnerte sich an seine früheren, verzerrten und verkehrten Gedanken und beschloss sogleich, die rechte Sichtweise zu erlangen und den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten; er erinnerte sich an seine früheren Mühen, Tag und Nacht Böses zu tun, und beschloss sogleich, sich mit aller Kraft dem Dharma zu widmen; er erinnerte sich an seine früheren Wiedergeburten in den fünf Daseinsbereichen, in denen er weder in seinem eigenen Körper noch in dem anderer Nutzen fand, und beschloss sogleich, seinen Körper zum Wohle aller fühlenden Wesen einzusetzen, den Dharma zu erlangen und allen tugendhaften Lehrern zu dienen. So sinnierte er, und große Freude stieg in ihm auf. Indem ich diesen Körper als Wohnstätte des Leidens von Geburt, Alter, Krankheit und Tod betrachte, gelobe ich, alle zukünftigen Kalpas der Kultivierung des Bodhisattva-Pfades zu widmen, fühlende Wesen zu lehren und zu führen, alle Tathagatas zu sehen, die Lehren Buddhas zu erlangen, alle Buddha-Länder zu bereisen, allen Dharma-Meistern zu dienen, alle buddhistischen Lehren aufrechtzuerhalten, alle Dharma-Gefährten zu suchen, alle tugendhaften Lehrer zu sehen, alle Lehren Buddhas zu sammeln und karmische Verbindungen mit allen Bodhisattvas durch ihre Gelübde und Weisheitskörper herzustellen. | |||
Wer diesen Gedanken hegt, sammelt unermessliche und unvorstellbare gute Wurzeln an und entwickelt augenblicklich tiefen Glauben und Respekt vor allen Bodhisattvas. Staunen und Ehrfurcht erfüllen ihn, und er betrachtet sie als große Meister. Die Sinne werden rein, und die guten Eigenschaften mehren sich. Man erhebt sich in Ehrfurcht und mit Opfergaben an alle Bodhisattvas, verneigt sich und faltet die Hände wie sie, wodurch der Gedanke entsteht, dass alle Bodhisattvas die Welt allumfassend sehen und sich allumfassend um alle fühlenden Wesen kümmern. Man manifestiert die unermesslichen Gelübde und Wandlungen aller Bodhisattvas und spricht die reinen Lobpreisungen aller Bodhisattvas aus. Man stellt sich vor, wie man alle Buddhas und Bodhisattvas sieht und manifestiert, wie sie die übernatürlichen Kräfte und Wandlungen der Erleuchtung überall offenbaren und selbst das kleinste Detail erfassen. Darüber hinaus erlangt man ein reines und leuchtendes Auge der Weisheit, das die Bereiche des Wirkens aller Bodhisattvas sieht. Der Geist eines Menschen durchdringt alle zehn Himmelsrichtungen, und seine Gelübde wirken unermüdlich im gesamten Universum, in allen drei Zeiten. All dies geschieht durch den Glauben an und die Annahme der Lehren eines tugendhaften Lehrers. | |||
Mit solchem Respekt, solchen Opfergaben, solchem Lob, solcher Beachtung, solchen Gelübden, solchen Gedanken und solch unermesslicher Weisheit warf sich Sudhana vor dem prächtigen Schatzhaus von Vairocana nieder, beruhigte seinen Geist und versank in Meditation. Durch tiefen Glauben und Verständnis und die Kraft großer Gelübde betrat er das Tor des allgegenwärtigen Weisheitskörpers der Gleichheit und offenbarte seinen Körper vor allen Tathagatas, allen Bodhisattvas, allen tugendhaften Lehrern, allen Tathagata-Stupas und -Tempeln, allen Tathagata-Bildern, allen Wohnstätten der Buddhas und Bodhisattvas, allen Dharma-Schätzen, allen Sravakas und Pratyekabuddhas und ihren Stupas und Tempeln, allen heiligen Wesen und Verdienstfeldern, allen ehrwürdigen Eltern und allen fühlenden Wesen der zehn Himmelsrichtungen, die alle denselben Respekt und dasselbe Lob wie oben beschrieben zeigen, und zwar unaufhörlich in alle Zukunft. Seine Verehrung ist dem Raum gleich, grenzenlos; Gleich dem Dharma-Bereich, ungehindert; gleich der Wirklichkeit, alles durchdringend; gleich dem Tathagata, ohne Unterscheidung. Wie ein Schatten erscheint es gemäß der Weisheit; wie ein Traum entspringt es dem Gedanken; wie ein Bild zeigt es alles; wie ein Echo wird es durch die Umstände hervorgerufen; es hat keine Geburt, es entsteht und vergeht in Folge; es hat keine Natur, es verändert sich mit den Umständen. | |||
Ferner wird festgestellt, dass alle Vergeltung aus Karma, alle Ergebnisse aus Ursachen, alle Handlungen aus Gewohnheiten, alle Buddhaschaft aus Glauben, alle Manifestationen und Opfergaben aus festem Verständnis, alle manifestierten Buddhas aus Ehrfurcht, alle buddhistischen Lehren aus Wurzeln der Güte, alle Emanationen aus geschickten Mitteln, alle buddhistischen Aktivitäten aus großen Gelübden, alle Praktiken der Bodhisattvas aus Hingabe und die gesamte weite und großartige Welt des Dharma aus der Welt der Allwissenheit entstammt. Frei von nihilistischen Ansichten versteht man Hingabe; frei vom Eternalismus versteht man das Nicht-Entstehen; frei von der Ansicht, es gäbe keine Ursache, versteht man die wahre Ursache; frei von verzerrten Ansichten versteht man die wahre Natur der Wirklichkeit; frei von der Ansicht der Selbstexistenz versteht man, dass sie nicht von anderen abhängt; frei von der Ansicht von Selbst und Anderen versteht man, dass sie aus Bedingungen entsteht; frei von extremen Ansichten versteht man die grenzenlose Welt des Dharma; frei von der Ansicht von Kommen und Gehen versteht man, dass sie wie ein Bild ist. Frei von der Vorstellung von Sein und Nichtsein versteht man, dass nichts geboren wird und nicht stirbt; frei von allen Dharma-Vorstellungen versteht man Leerheit und Nicht-Entstehen, Nicht-Selbst-Existenz, das Entstehen der Gelübdekraft; frei von allen Formen sieht man die Sphäre der Formlosigkeit. Denn sie wissen, dass alle Dharmas wie keimende Samen, wie Siegel mit Mustern sind. Denn sie wissen, dass Materie wie ein Bild, Klang wie ein Echo, die Umwelt wie ein Traum und Karma wie eine Illusion ist. Denn sie verstehen die Manifestation des weltlichen Geistes, das Entstehen von Ursache und Wirkung, die Anhäufung karmischer Vergeltung und dass alle tugendhaften Dharmas aus den geschickten Mitteln des Bodhisattva entspringen. | |||
Sudhana, der diese Weisheit erlangt hatte, warf sich mit reinem und konzentriertem Geist ehrfürchtig vor dem Pavillon nieder. Unermessliche Tugend durchströmte seinen Körper und Geist und erfüllte ihn mit Kühle und Freude. Er erhob sich vom Boden, betrachtete ihn mit ungeteilter Aufmerksamkeit, ließ den Blick nicht von ihm ab, faltete ehrfürchtig die Hände, umrundete ihn unzählige Male und dachte dabei: | |||
„Dieser große Pavillon ist die Wohnstätte derer, die Leerheit, Formlosigkeit und Begierdenlosigkeit verstehen; er ist die Wohnstätte derer, die keine Unterscheidung zwischen den Dharmas treffen; er ist die Wohnstätte derer, die die undifferenzierte Natur des Dharma-Bereichs verstehen; er ist die Wohnstätte derer, die wissen, dass alle fühlenden Wesen unerreichbar sind; er ist die Wohnstätte derer, die wissen, dass alle Dharmas ungeboren sind; er ist die Wohnstätte derer, die an nichts Weltlichem hängen; er ist die Wohnstätte derer, die an keinen Wohnorten hängen; er ist die Wohnstätte derer, die an keiner Niederlassung Gefallen finden; er ist die Wohnstätte derer, die sich auf keine Bereiche verlassen; er ist die Wohnstätte derer, die frei von allen Gedanken sind; er ist die Wohnstätte derer, die wissen, dass alle Dharmas ohne inhärente Existenz sind; er ist die Wohnstätte derer, die alles unterscheidende Karma durchtrennt haben; er ist die Wohnstätte derer, die frei von allen Gedanken und Absichten sind.“ Es ist der Wohnort derer, die verstehen; es ist der Wohnort derer, die weder einen Pfad betreten noch verlassen; es ist der Wohnort derer, die alle tiefgründigen Prajnaparamitas betreten; es ist der Wohnort derer, die geschickt im universellen Dharma-Reich verweilen können; es ist der Wohnort derer, die alle Feuer des Leidens löschen; es ist der Wohnort derer, die durch überlegene Weisheit alle Ansichten, Anhaftungen und Stolz ausmerzen; es ist der Wohnort derer, die durch das Entstehen aller Meditationen, Befreiungen und Samadhis mit Klarheit spielen; es ist der Wohnort derer, die die Samadhi-Reiche aller Bodhisattvas beobachten; es ist der Wohnort derer, die im Wohnort aller Tathagatas verweilen; es ist der Wohnort derer, die durch ein Kalpa alle Kalpas betreten und durch alle Kalpas in ein Kalpa zurückkehren, ohne ihre Form zu zerstören; Es ist der Aufenthaltsort derer, die in einem Augenblick in ein einziges Dasein eintreten ... Der Aufenthaltsort dessen, der ein Dasein in alle Daseinsbereiche eintritt, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort dessen, der alle Dharmas mit einem einzigen Dharma und ein Dharma mit allen Dharmas eingeht, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort eines fühlenden Wesens, das alle fühlenden Wesen und ein fühlendes Wesen eingeht, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort eines Buddhas, der alle Buddhas und einen Buddha eingeht, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort dessen, der alle drei Zeiten in einem einzigen Gedanken erkennt; der Aufenthaltsort dessen, der in einem einzigen Gedanken alle Länder bereist; der Aufenthaltsort dessen, der seinen Körper vor allen fühlenden Wesen manifestiert; der Aufenthaltsort dessen, dessen Geist unaufhörlich der ganzen Welt zum Wohle gereicht. Es ist der Aufenthaltsort dessen, der alle Orte erreichen kann; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er alle Welten transzendiert hat, sich unaufhörlich in ihnen manifestiert, um fühlende Wesen zu transformieren. Es ist der Wohnort dessen, der, ohne an ein bestimmtes Buddha-Land gebunden zu sein, alle Buddha-Länder bereist, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen; es ist der Wohnort dessen, der, ohne seinen ursprünglichen Wohnort zu verlassen, alle Buddha-Länder besuchen und schmücken kann; es ist der Wohnort dessen, der allen Buddhas nahe ist, ohne den Gedanken an Buddha zu hegen; es ist der Wohnort dessen, der sich auf alle tugendhaften Lehrer verlässt, ohne den Gedanken an tugendhafte Lehrer zu hegen; es ist der Wohnort dessen, der in allen dämonischen Palästen weilt, ohne an die Welt der Begierde gebunden zu sein; es ist der Wohnort dessen, der für immer frei von allen Gedanken ist; es ist der Wohnort dessen, der, obwohl er sich unter allen fühlenden Wesen manifestiert, keine dualistischen Gedanken von Selbst und Anderen hegt. Der Wohnort dessen, der alle Welten betreten kann und im Dharma-Bereich keinen Unterschied wahrnimmt. Die Wohnstätte dessen, der in allen zukünftigen Zeitaltern weilen möchte und in keinem Zeitalter Länge oder Kürze wahrnimmt; die Wohnstätte dessen, der, ohne auch nur eine Haarspitze zu verlassen, sich in allen Welten universell manifestiert; die Wohnstätte dessen, der den schwer zu erfassenden Dharma erklären kann; die Wohnstätte dessen, der im schwer zu erkennenden Dharma weilen kann, im tiefgründigen Dharma, im nicht-dualen Dharma, im formlosen Dharma, im Dharma ohne Gegenmittel, im Dharma ohne Erlangung und im Dharma ohne begriffliche Ausarbeitung; die Wohnstätte dessen, der in großem Mitgefühl und liebender Güte weilt; die Wohnstätte dessen, der die gesamte Weisheit der Zwei Fahrzeuge transzendiert, alle dämonischen Reiche überwunden hat, von weltlichen Dharmas unbefleckt ist, das Ufer erreicht hat, das die Bodhisattvas erreichen, und in der Wohnstätte des Tathagata weilt. Der Aufenthaltsort eines solchen Menschen ist derjenige, der, obwohl er von allen Erscheinungen losgelöst ist, nicht die angemessene Stellung eines Śrāvaka einnimmt; der, obwohl er die ungeborene Natur aller Dharmas versteht, nicht in der Natur der ungeborenen Dharmas verweilt; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er über Unreinheit nachsinnt, nicht das Dharma der Loslösung von Gier erlangt, noch mit Gier verbunden ist; der, obwohl er liebende Güte kultiviert, nicht das Dharma der Loslösung vom Zorn erlangt, noch mit der Befleckung des Zorns verbunden ist; der, obwohl er über das bedingte Entstehen nachsinnt, nicht das Dharma der Loslösung von Unwissenheit erlangt, noch mit Unwissenheit verbunden ist; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er in den vier Dhyānas verweilt, nicht aus den Dhyānas entsteht; der, obwohl er die vier Unermesslichen zum Wohle der Befreiung fühlender Wesen praktiziert, nicht im Formreich entsteht; Obwohl er die vier formlosen Versenkungen mit großem Mitgefühl kultiviert, verweilt er nicht im formlosen Bereich; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er Samatha und Vipassana fleißig praktiziert, um fühlende Wesen zu befreien, keine Befreiung erlangt; der, obwohl er Gleichmut übt, die Befreiung fühlender Wesen nicht aufgibt. Der Aufenthaltsort derer, die üben: Dies ist der Aufenthaltsort derer, die, obwohl sie die Leerheit beobachten, nicht die Sicht der Leerheit hervorrufen; die, obwohl sie Nicht-Anhaftung üben, ständig fühlende Wesen verwandeln, die an der Form festhalten; die, obwohl sie ohne Verlangen üben, die Praxis und das Gelübde des Bodhi niemals aufgeben; dies ist der Aufenthaltsort derer, die, obwohl sie inmitten allen Karmas und Leiden frei sind, sich gemäß allem Karma und Leiden manifestieren, um fühlende Wesen zu verwandeln; die, obwohl sie ohne Geburt und Tod sind, Geburt und Tod erfahren, um fühlende Wesen zu verwandeln; Obwohl sie alle Daseinsbereiche verlassen haben, zeigen sie doch, dass sie alle Daseinsbereiche betreten, um fühlende Wesen zu verwandeln; dies ist der Aufenthaltsort derer, die, obwohl sie liebende Güte üben, keine Anhaftung an fühlende Wesen haben; die, obwohl sie Mitgefühl üben, nicht nach fühlenden Wesen greifen; die, obwohl sie Freude üben, ständig Mitleid mit leidenden fühlenden Wesen empfinden; die, obwohl sie Gleichmut üben, niemals das Wohl anderer vernachlässigen; Dies ist der Wohnort derer, die die neun Stufen praktizieren… „Obwohl man gewohnt ist zu meditieren, ohne sich vor der Wiedergeburt im Reich der Begierden zu fürchten, obwohl man weiß, dass alle Dharmas ohne Geburt und Tod sind, verwirklicht man sie nicht wirklich; obwohl man die drei Tore der Befreiung durchschreitet, erlangt man nicht die Befreiung des Śrāvaka; obwohl man die Vier Edlen Wahrheiten betrachtet, verweilt man nicht bei den edlen Früchten des Hinayana; obwohl man das tiefgründige bedingte Entstehen betrachtet, verweilt man nicht bei der endgültigen Ruhe; obwohl man den Achtfachen Pfad beschreitet, strebt man nicht nach dauerhafter Befreiung von der Welt; obwohl man den gewöhnlichen Zustand transzendiert, verfällt man nicht in die Stufen des Śrāvaka oder Pratyekabuddha; obwohl man die fünf Daseinsgruppen betrachtet, löscht man sie nicht dauerhaft aus; obwohl man die vier Maras transzendiert, unterscheidet man nicht zwischen ihnen; obwohl man nicht an den sechs Sinnen haftet Grundlagen werden nicht endgültig ausgelöscht; obwohl man in der Soheit verweilt, fällt man nicht in die Wirklichkeit; obwohl man von allen Fahrzeugen spricht, verlässt man das Mahāyāna nicht. Dieser große Pavillon ist die Wohnstätte derer, die in all diesen Tugenden wohnen.“ | |||
Zu jener Zeit sprach Sudhana in Versen: | |||
„Dies ist die große, mitfühlende und reine Weisheit, die der Welt zum Wohle gereicht, der Maitreya Buddha.“ | |||
Der älteste Sohn Buddhas, der die Ermächtigung empfing, betrat die Wohnstätte des Tathagata. | |||
Alle berühmten Jünger Buddhas haben das Tor der Mahayana-Befreiung durchschritten. | |||
Im Dharma-Bereich, dem Wohnort des Unvergleichlichen, schweift der Geist frei umher. | |||
Die Weisheit des Gebens, Gebote, Geduld, Meditation, geschickte Mittel, Gelübde und übernatürliche Kräfte; | |||
Dies ist der Wohnsitz derer, die die Lehren des Mahayana vollständig beherrschen. | |||
Die Weisheit ist so unermesslich wie der Himmel und kennt allumfassend alle Dharmas der drei Zeiten. | |||
Ungehindert, unabhängig und ohne Anhaftung ist es der Wohnort aller Wesen. | |||
Der Geschickte versteht alle Dharmas; sie sind ohne inhärente Natur, ohne Geburt und ohne jegliche Grundlage. | |||
Wie ein Vogel, der frei am Himmel kreist, so ist dies die Wohnstätte des großen Weisen. | |||
Die wahre Natur der drei Geistesgifte zu erkennen und das trügerische Entstehen von Ursachen und Bedingungen zu unterscheiden, | |||
Sie werden dieses Ortes nicht überdrüssig und versuchen nicht, ihn zu verlassen; dies ist die Wohnstätte ruhiger Menschen. | |||
Die drei Tore zur Befreiung und der achtfache Pfad; die Aggregate, Sinnesgrundlagen und Elemente sowie ihre abhängige Entstehung. | |||
Der Wohnort des Geschickten ist derjenige, der alle Dinge beobachten kann, ohne die Einsamkeit zu suchen. | |||
Alle Wesen in den zehn Richtungen, mit ungetrübter Weisheit beobachtet, | |||
Wenn man erkennt, dass die gesamte Natur leer ist und es keine Unterscheidung gibt, dann ist dies der Aufenthaltsort eines Menschen im Nirvana. | |||
Der Dharma durchdringt alle Bereiche ungehindert, doch die Natur der Praxis lässt sich nicht finden. | |||
Wie der Wind, der nirgendwohin weht, ist dies der Wohnort dessen, der keine Unterstützung hat. | |||
Alle Wesen auf dem Pfad des Bösen leiden unter vielfältigen Qualen und haben keinen Ausweg. | |||
Möge das große Licht des Mitgefühls alles Böse vertreiben, dies ist die Wohnstätte der Mitfühlenden. | |||
Zu sehen, wie alle Wesen vom rechten Weg abweichen, ist wie einen Blinden auf einem gefährlichen Weg zu beobachten. | |||
Führe sie in die Stadt der Befreiung, den Wohnsitz des großen Lehrers. | |||
Da sie alle Wesen im Netz der Dämonen gefangen sehen, die ständig von Geburt, Alter, Krankheit und Tod gequält werden, | |||
Dies ist die Wohnstätte der Tapferen und Starken, wo sie Zuflucht und Trost finden können. | |||
Als er sah, wie alle empfindungsfähigen Wesen unter Verwirrung und Krankheit litten, empfand er großes Mitleid. | |||
Mit Weisheit und Medizin wird alles ausgerottet; dies ist die Wohnstätte des Großen Arztkönigs. | |||
Da alle Lebewesen kein Meer haben, ertrinken sie in Kummer und Leid. | |||
Sie alle wurden vom Dharma-Boot gerettet; dies ist die Wohnstätte der Tugendhaften. | |||
Mögen alle fühlenden Wesen, die im Ozean der Täuschung treiben, den kostbaren Bodhi-Geist erwecken. | |||
Alle, die eintreten und gerettet werden, werden von diesem Ort angezogen; dies ist die Behausung eines guten Fischers. | |||
Mögen alle empfindungsfähigen Wesen mit unendlichem Mitgefühl und liebender Güte betrachtet werden. | |||
Aus den Meeren der Existenz emporsteigend, ist dies die Wohnstätte des Garuda-Königs. | |||
So wie Sonne und Mond den Himmel erleuchten, so erleuchten sie auch alles andere auf der Welt. | |||
So ist es auch mit Weisheit und Licht; dies ist die Wohnstätte derer, die die Welt erleuchten. | |||
Ein Bodhisattva wird unzählige Äonen dem Ziel widmen, auch nur ein einziges fühlendes Wesen zu verändern. | |||
Wenn alles für einen einzigen Menschen bestimmt ist, dann ist dies die Wohnstätte des Erlösers. | |||
Alle Wesen in einem Land zu verwandeln, ohne Rast in allen zukünftigen Zeitaltern. | |||
So ist es in jedem Land; hier liegt der Sitz des festen Willens. | |||
Die Lehren aller Buddhas der zehn Richtungen, alle in einer einzigen Sitzung empfangen und vollständig erfasst. | |||
In allen zukünftigen Zeitaltern wird dies immer die Wohnstätte derer sein, die im Ozean der Weisheit weilen. | |||
Er bereist alle Ozeane der Welt und betritt alle Ozeane des Weges zur Erleuchtung. | |||
Dies ist die Stätte der Praktizierenden, die dem Ozean aller Tathagatas geweiht ist. | |||
Pflege alle wundersamen Praktiken und generiere unzählige große Gelübde. | |||
So ist dies seit unzähligen Zeitaltern die Wohnstätte derer, die diese verdienstvolle Tat vollbracht haben. | |||
In der Spitze eines einzigen Haares liegen unzählige Buddha-Welten; die Äonen der Buddhas und fühlenden Wesen sind unermesslich. | |||
Solch klare Sicht umfasst alles, und dies ist der Ort ungetrübter Sicht. | |||
Ein einziger Gedanke umfasst alle Äonen, alle Buddhas und fühlenden Wesen in allen Ländern. | |||
Ungehemmte Weisheit und vollkommenes Wissen – dies ist der Wohnsitz der Tugendhaften. | |||
Die zehn Himmelsrichtungen des Landes wurden zu Staub zerschmettert, und alle großen Ozeane wurden zu bloßen Tropfen reduziert. | |||
Auf diese Weise legt der Bodhisattva Gelübde ab, und dies ist der Wohnort der Ungehinderten. | |||
Das Erreichen des Samadhi der vollständigen Dharani, der großen Gelübde, aller Meditationen und der Befreiung. | |||
Jeder einzelne von ihnen weilt in den unendlichen Äonen; dies ist die Wohnstätte der wahren Jünger Buddhas. | |||
Unzählige Jünger Buddhas predigen auf vielfältige Weise den Dharma, um fühlende Wesen zu befreien. | |||
Es heißt auch, dass alle weltlichen Fähigkeiten an diesem Ort zu finden seien, der die Wohnstätte der Praktizierenden sei. | |||
Durch das Erlangen übernatürlicher Kräfte und geschickter Mittel praktiziert man das wundersame Dharma-Tor der Illusion. | |||
An diesem Ort, dem Wohnsitz der Ungehinderten, manifestieren sich alle Wesen aus den zehn Himmelsrichtungen und fünf Welten. | |||
Vom ersten Streben eines Bodhisattva an kultiviert man alle Praktiken mit voller Hingabe. | |||
Die Heimat dieser göttlichen Kraft ist das, was sich in unzähligen Formen im gesamten Dharma-Bereich manifestiert. | |||
Ein einziger Gedanke kann zur Erleuchtung führen und universelle Weisheit erschaffen. | |||
Weltliche Angelegenheiten und Sorgen treiben einen in den Wahnsinn; dies ist der Wohnort des Unermesslichen. | |||
Man erlangt ungehindert übernatürliche Kräfte und kann sich frei im gesamten Dharma-Bereich bewegen. | |||
Der Geist hat noch nichts erreicht; dies ist der Wohnsitz der Reinen und Weisen. | |||
Bodhisattvas kultivieren ungetrübte Weisheit und betreten alle Länder ohne Anhaftung. | |||
Erleuchtet von der Weisheit der Nicht-Dualität, ist dies der Wohnsitz dessen, der kein Selbst hat. | |||
Da alle Phänomene ohne Bezugsmöglichkeit existieren, ist ihr Wesen von Natur aus ruhig und gleichbedeutend mit Leere. | |||
Wer diesen Geisteszustand beständig pflegt, findet hier den Wohnort eines Menschen, der frei von Befleckung ist. | |||
Mögen sie angesichts des Leidens aller Wesen großes Mitgefühl und Weisheit in sich erwecken. | |||
Möge dieser Ort des Mitgefühls allen Wesen auf der Welt stets zum Wohle gereichen. | |||
Die Jünger Buddhas residieren hier und erscheinen vor allen fühlenden Wesen. | |||
Wie Sonne und Mond vertreibt sie die Dunkelheit von Leben und Tod. | |||
Die buddhistischen Jünger wohnen hier und erfreuen alle Wesen in ihren Herzen. | |||
Es manifestiert unzählige Körper, die die zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder erfüllen. | |||
Der Jünger Buddhas wohnt hier und reist durch alle Welten. | |||
Alle Tathagatas sind seit unzähligen Äonen hier. | |||
Hier weilt der buddhistische Schüler und meditiert über die Lehren aller Buddhas. | |||
Seit unzähligen Äonen ermüdet sein Herz nie. | |||
Der buddhistische Schüler weilt hier und verfällt immer wieder in Samadhi. | |||
Jedes der Samadhi-Tore erhellt den Bereich aller Buddhas. | |||
Hier wohnt der Jünger Buddhas, der alle Welten kennt. | |||
Seit unzähligen Äonen werden die Namen aller empfindungsfähigen Wesen als Buddhas angerufen. | |||
Hier weilt der Jünger Buddhas und umfasst alle Zeitalter in einem einzigen Gedanken. | |||
Es folgt aber den Gedanken aller Wesen ohne Unterschied. | |||
Die buddhistischen Jünger wohnen hier und praktizieren verschiedene Samadhis. | |||
In jedem Gedanken erfasst man das Dharma der drei Leben. | |||
Der buddhistische Schüler verweilt hier, sitzend in der Lotusposition, bewegungslos. | |||
Es erscheint universell in allen Buddha-Ländern und in allen Existenzebenen. | |||
Die Jünger Buddhas wohnen hier und trinken aus dem Ozean aller Lehren Buddhas. | |||
Tauche ein in den Ozean der Weisheit und werde mit dem Ozean des Verdienstes beschenkt. | |||
Der Jünger Buddhas wohnt hier und kennt die Zahl aller Buddha-Länder. | |||
Die Anzahl der fühlenden Wesen auf der Welt entspricht der Anzahl der Buddha-Namen. | |||
Hier wohnt ein buddhistischer Schüler, und mit einem einzigen Gedanken wird alles verstanden. | |||
Im Verlauf der drei Zeitabschnitte kam es zur Entstehung und Zerstörung von Landmassen. | |||
Die Jünger Buddhas wohnen hier, und alle kennen Buddhas Gelübde und Praktiken. | |||
Die Praxis der Bodhisattvas zielt darauf ab, die Wünsche und Empfindungen fühlender Wesen zu befriedigen. | |||
Der buddhistische Schüler weilt hier und sieht in einem Staubkorn... | |||
Unzählige Buddha-Länder und heilige Stätten, die alle fühlenden Wesen und unzählige Äonen umfassen. | |||
So wie in einem einzelnen Staubkorn alles zusammenhängt, so sind auch alle Staubkörner miteinander verbunden. | |||
Alles ist vollständig, und es gibt nirgends ein Hindernis. | |||
Der Jünger Buddhas weilt hier und befolgt allumfassend alle Dharmas. | |||
Alle empfindungsfähigen Wesen sind in diesem Augenblick und in dieser Welt ohne Entstehung oder Besitz von irgendetwas. | |||
Beobachte die fühlenden Wesen, den Dharma, den Tathagata usw. | |||
Alle Wünsche sind gleich, und alle drei Zeitpunkte sind gleich. | |||
Die Jünger Buddhas wohnen hier und lehren und führen alle fühlenden Wesen. | |||
Opfergaben an alle Buddhas, Betrachtung der Natur aller Phänomene. | |||
Über unzählige Äonen wurden Gelübde, Weisheit und Praktiken gepflegt... | |||
Seine Unermesslichkeit ist unermesslich und sein Lob unerschöpflich. | |||
Wer überaus mutig ist, kann ungehindert handeln. | |||
Ich verneige mich demütig in Ehrfurcht und weile hier in Frieden. | |||
Der älteste Sohn aller Buddhas, die heilige tugendhafte Jungfrau; | |||
Ich verneige mich ehrfurchtsvoll und hoffe, dass Ihr mir gnädig sein werdet! | |||
Zu jener Zeit pries Sudhana die unzähligen Lehren aller Bodhisattvas im prächtigen Schatzhaus von Vairocana und verneigte sich ehrfurchtsvoll mit gefalteten Händen, um Maitreya Bodhisattva zu sehen und ihm Opfergaben darzubringen. Da erblickte er Maitreya Bodhisattva Mahasattva, der von einem anderen Ort herbeikam, begleitet von unzähligen Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Indra, Brahma, den Beschützern der Welt, und unzähligen Gefolgschaften aus seinen vergangenen Leben, Brahmanen und unzähligen anderen Wesen, die ihn umringten und sich dem prächtigen Schatzhaus von Vairocana näherten. Beim Anblick dieser Gestalt war Sudhana überglücklich und warf sich zu Boden. | |||
Zu jener Zeit hielt der Bodhisattva Maitreya Sudhana inne, wies auf ihn in der Versammlung hin, lobte seine Verdienste und sprach in Versen: | |||
„Seht euch Sudhana an, sein Geist ist rein und weise.“ | |||
Sie kamen zu mir auf der Suche nach Erleuchtung. | |||
Güte bringt vollkommenes Mitgefühl; Güte bringt reine Barmherzigkeit. | |||
Mit gelassenen und erleuchteten Augen kann man ohne Ermüdung kultivieren. | |||
Kommt mit einem reinen und ruhigen Geist, kommt mit einem weiten und großzügigen Herzen. | |||
Gute Taten führen niemals zu Rückschritten; übe ohne Nachlässigkeit. | |||
Handle nicht willkürlich, wenn gute Dinge geschehen; suche stets nach tugendhaften Lehrern. | |||
Er versteht alle Dharmas und unterwirft alle fühlenden Wesen. | |||
Kommt und beschreitet den wundersamen Pfad; kommt und verweilt im Verdienst. | |||
Das Gute beschreitet den Weg zur Buddhaschaft, ohne jemals müde zu werden. | |||
Güte ist das Wesen der Tugend, und Güte wird durch den Dharma genährt. | |||
Das Gute hat grenzenlose Reichweite und ist in dieser Welt nur selten zu sehen. | |||
Güte vertreibt Illusionen; weltliche Gesetze können einen nicht beflecken. | |||
Gewinn und Verlust, Lob und Tadel – das ist mir alles gleich. | |||
Freundlichkeit bringt Frieden und Glück; Sanftmut und Freundlichkeit sind es wert, verändert zu werden. | |||
Schmeichelei, Betrug, Zorn und Arroganz – all diese Eigenschaften werden ausgemerzt werden. | |||
Willkommen, ihr wahren Jünger Buddhas, möge euer Weg sich in alle Richtungen erstrecken. | |||
Mehre alle Tugenden, sei sanftmütig und unermüdlich [ 1 ] . | |||
Guten Tag, mögest du die Weisheit der drei Leben besitzen und alle Dharmas kennen. | |||
Die Vorzüge eines ganzheitlichen Lebens werden hoch geschätzt; man sollte niemals müde werden, sie zu praktizieren. | |||
Manjushris Deva-Wolke und alle Söhne Buddhas, | |||
Ich werde dich zu mir führen und dir einen Ort ohne Hindernisse zeigen. | |||
Er pflegt den Pfad des Bodhisattva und umarmt alle fühlenden Wesen in seiner Gesamtheit. | |||
So viele Menschen sind zu mir gekommen. | |||
Um den reinen Zustand aller Buddhas zu erreichen, | |||
Fragt sie nach ihren großen Zielen, und sie werden zu mir kommen. | |||
Die Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und alle Taten, die sie vollbracht haben. | |||
Wenn du studieren möchtest, komm zu mir. | |||
Du suchst den subtilen Dharma bei einem tugendhaften Lehrer. | |||
Wer den Pfad des Bodhisattva beschreiten möchte, der komme zu mir. | |||
Du solltest dich an deinen tugendhaften Lehrer erinnern, der von allen Buddhas gepriesen wurde. | |||
Mögest du Erleuchtung erlangen und zu mir kommen. | |||
Du solltest dich an deinen tugendhaften Lehrer erinnern, der mir das Leben schenkte, als wäre ich seine Eltern. | |||
Sie umsorgten mich wie eine Amme und ebneten mir den Weg zur Erleuchtung. | |||
Wie die Heilung aller Krankheiten, wie der Himmel, der süßen Tau verstreut. | |||
Wie die Sonne, die den rechten Weg weist, wie der Mond, der das Rad der Reinheit dreht. | |||
Unerschütterlich wie ein Berg, unveränderlich wie das Meer. | |||
Wie ein Fährmann, der einen Fluss überquert, kamen sie zu mir. | |||
Du siehst einen tugendhaften Lehrer als einen mächtigen General. | |||
Wie ein großer Kaufmann und zugleich wie ein großartiger Mentor, | |||
Es kann das Banner des wahren Dharma errichten und die Verdienste des Buddha demonstrieren. | |||
Es kann alle bösen Wege ausmerzen und die Tore zu guten Reichen öffnen. | |||
Es kann die Körper aller Buddhas manifestieren und den Schatz aller Buddhas bewachen. | |||
Weil sie die Lehren Buddhas hochhalten, möchte ich sie verehren. | |||
Der Wunsch, reine Weisheit zu erlangen, der Wunsch, einen würdevollen Körper zu besitzen, | |||
Da sie den Wunsch hatten, in eine Adelsfamilie hineingeboren zu werden, kamen sie zu mir. | |||
Sie sollten diese Person beobachten; sie verkehrt mit tugendhaften Lehrern. | |||
Gemäß dem, was man gelernt hat, sollte alles danach ablaufen. | |||
Durch vergangene Verdienste und karmische Verbindungen weckte Manjushri das Streben nach Erleuchtung. | |||
Folge der natürlichen Ordnung ohne Widerstand und übe fleißig ohne Müdigkeit. | |||
Eltern und Verwandte, Paläste und Besitztümer, | |||
Lass alles los und strebe demütig nach Wissen. | |||
Reinige deinen Geist auf diese Weise, und du wirst für immer von diesem weltlichen Körper befreit sein. | |||
Wer im Reinen Land Buddhas wiedergeboren wird, erhält allerlei hervorragende Belohnungen. | |||
Sudhana erkannte, dass alle fühlenden Wesen unter Geburt, Alter, Krankheit und Tod leiden. | |||
Aus tiefem Mitgefühl heraus sollte man den höchsten Pfad mit Eifer beschreiten. | |||
Sudhana erkannte, dass empfindungsfähige Wesen ständig zwischen den fünf Daseinsbereichen transmigrieren. | |||
Um die Weisheit des Vajra zu erlangen, muss man sich aus dem Kreislauf des Leidens befreien. | |||
Sudhana sah, dass die Geister aller Wesen völlig trostlos waren. | |||
Um die drei giftigen Dornen zu beseitigen, muss man den scharfen und intelligenten Pflug suchen. | |||
Die Menschen leben in Unwissenheit und Dunkelheit, blind und verwirrt, und haben den rechten Weg verfehlt; | |||
Sudhana wurde seine Führerin und zeigte ihm einen sicheren Ort. | |||
Die Rüstung der Geduld führt zur Befreiung; Weisheit ist das schärfste Schwert. | |||
Es kann alle Diebe des Leidens in den drei Existenzebenen vernichten. | |||
Meister Sudhana, der Dharma-Fährmann, rettet universell alle fühlenden Wesen. | |||
Mögest du das Meer der Flammen durchqueren und schnell die Insel des reinen Schatzes erreichen. | |||
Am Tag von Sudhanas Erleuchtung erstrahlt das Rad der Weisheit und der großen Gelübde. | |||
Es durchdringt die gesamte Dharma-Welt und erleuchtet all jene, die in Illusionen verstrickt sind. | |||
Im Mond der vollkommenen Erleuchtung Sudhanas werden alle tugendhaften Praktiken vervollkommnet. | |||
Das Licht des Mitgefühls und der Ruhe erstrahlt gleichermaßen auf den Herzen aller Wesen. | |||
Sudhana übersteigt den Ozean der Weisheit und weilt in einem Zustand der Rechtschaffenheit. | |||
Mit zunehmender Vertiefung der Bodhi-Praxis eröffnen sich unzählige Dharma-Schätze. | |||
Sudhana, der große Drache des Geistes, stieg in die Leere des Dharma-Reiches auf. | |||
Die Wolken steigen auf und der Regen fällt süßer Tau, der alle Früchte hervorbringt. | |||
Sudhana entzündet die Lampe des Dharma, und der Glaube verbrennt das Öl des Mitgefühls. | |||
Das Verdienstlicht, das aus dem Rezitieren des Namens des Gefäßes erwächst, vertreibt die Dunkelheit der drei Gifte. | |||
Erwachtes Herz, mitfühlendes Herz, mitfühlendes Herz, für das eigene Fleisch. | |||
Der Bodhi-Baum hat Äste, die aus dem Tathagatagarbha wachsen. | |||
Mehre den Schatz an Verdienst und Tugend, reinige den Schatz der Weisheit. | |||
Den Schatz zweckmäßiger Mittel enthüllen, den Schatz großer Gelübde gebären. | |||
Solch große Majestät schützt alle Lebewesen; | |||
Es ist schwierig, zwischen allen himmlischen Wesen und Menschen zu hören oder zu sehen. | |||
Wie ein Baum der Weisheit reichen seine Wurzeln tief und können nicht bewegt werden. | |||
Mit zunehmender Zahl der Menschen werden sich ihre Segnungen auf alle Lebewesen ausdehnen. | |||
Im Bestreben, alle Tugenden zu entwickeln, im Bestreben, alle Dharmas zu erforschen, | |||
Um alle Zweifel auszuräumen, suche einen weisen Lehrer auf. | |||
Um alle Täuschungen und bösen Geister zu vertreiben, um alle Verunreinigungen durch falsche Ansichten zu beseitigen, | |||
Um alle Wesen von ihrer Knechtschaft zu befreien, muss man tugendhafte Lehrer aufsuchen. | |||
Wir müssen alle Wege des Bösen ausmerzen und der Menschheit den Weg zum Himmel zeigen. | |||
Er befahl, dass diejenigen, die tugendhafte Taten vollbringen, schnell in die Stadt Nirvana eingehen würden. | |||
Wenn man die Schwierigkeiten aller Ansichten überwindet, wenn man das Netz aller Ansichten durchtrennt hat... | |||
Wenn die Begierden und Leidenschaften erloschen sind, wird sich der Pfad der Drei Reiche offenbaren. | |||
Sei ein Zufluchtsort für die Welt, sei ein Licht für die Welt. | |||
Werde zum Lehrer der drei Reiche und zeige ihnen den Weg zur Befreiung. | |||
Es sollte auch dazu führen, dass die Welt von allen Gedanken befreit wird. | |||
Möge alles Leid verschwinden und alle vom Sumpf der Begierde und Lust befreit werden. | |||
Wer alle Arten von Dharma verstanden hat, sollte alle Arten von Buddha-Ländern reinigen; | |||
Endlich war alles verstanden, und sein Herz war voller Freude. | |||
Dein Verhalten ist überaus sanftmütig, dein Geist überaus rein. | |||
Alle Verdienste, die Sie anhäufen möchten, werden Ihnen zuteil. | |||
Kurz darauf sah er alle Buddhas und verstand den gesamten Dharma. | |||
Durch die Reinigung aller Buddha-Länder kann man den Großen Bodhi erlangen. | |||
Wenn alle Praktiken vollständig verwirklicht sind, sollte man den Ozean aller Dharmas verstehen. | |||
Wenn du den Ozean der empfindungsfähigen Wesen durchquerst, solltest du alle Praktiken auf diese Weise pflegen. | |||
Wer das Ufer des Verdienstes erreicht, wird in allen guten Reichen wiedergeboren. | |||
Wenn du mit anderen Buddhisten zusammen bist, solltest du diese Entscheidung innerlich treffen. | |||
Zerstöre alle Illusionen, tilge alle karmischen Schulden. | |||
Bezwinge alle Dämonen und erfülle diesen Wunsch. | |||
Wenn sich der Pfad wundersamer Weisheit auftut, wenn der Pfad des wahren Dharma eröffnet wird. | |||
Bald werde ich die Pfade der Täuschung, des Karmas und des Leidens hinter mir lassen. | |||
Alle empfindungsfähigen Wesen sind im Kreislauf der Existenz gefangen und werden von allen Formen der Existenz getäuscht; | |||
Du solltest das Rad des Dharma drehen, damit die Menschen sich aus dem Kreislauf des Leidens befreien können. | |||
Du solltest die Lehren Buddhas hochhalten, du solltest die Lehren des Dharma reinigen. | |||
Du bist in der Lage, die Linie der Mönche zu sammeln, die die drei Welten durchdringen wird. | |||
Wenn das Netz der Liebe zerrissen wird, wenn das Netz der Wahrnehmung zerrissen wird. | |||
Wenn das Netz der Erlösung geknüpft ist, möge dieses Netz der Gelübde erfüllt werden. | |||
Wenn wir alle empfindungsfähigen Wesen befreien, wenn wir das Land reinigen. | |||
Wenn Weisheit gesammelt wird, wird dieser Geist zum Reich der Weisheit. | |||
Es bereitet allen fühlenden Wesen Freude, es bereitet den Bodhisattvas Freude. | |||
Möge es allen Buddhas gefallen und möge diese Freude erreicht werden. | |||
Wenn du alle Reiche siehst, wenn du alle Buddha-Länder siehst | |||
Wenn du alle Dharmas erkennst, wirst du diese Buddha-Sichtweise erlangen. | |||
Wenn es die Dunkelheit durchdringt, wenn es die Hitze löscht. | |||
Wenn das böse Licht erlischt, wird das Leid der drei Reiche beseitigt. | |||
Wenn sich die Tore himmlischer Freuden öffnen, wenn sich die Tore des Buddhismus und Taoismus öffnen... | |||
Wenn das Tor der Befreiung gezeigt wird, können alle fühlenden Wesen hindurchgehen. | |||
Es sollte den richtigen Weg aufzeigen und den bösen Weg ablehnen; | |||
Durch fleißiges Üben auf diese Weise kann man Erleuchtung erlangen. | |||
Man sollte den Ozean des Verdienstes pflegen und den Ozean der drei Daseinsbereiche durchqueren; | |||
Mögen alle Lebewesen aus dem Meer des Leidens befreit werden. | |||
Wenn man sich im Ozean der fühlenden Wesen befindet, sollte man den Ozean der Leiden auslöschen. | |||
Mögen alle Praktiken gepflegt werden und möge man schnell in den Ozean großer Weisheit eintreten. | |||
Du solltest deine Weisheit mehren, du solltest deine spirituelle Praxis pflegen. | |||
Mögest du alle großen Gelübde aller Buddhas erfüllen. | |||
Du solltest in den Ozean der Buddhas eintauchen, du solltest den Ozean der Buddhas betrachten; | |||
Du solltest deine Weisheit und Intelligenz nutzen, um aus dem Ozean aller Dharmas zu trinken. | |||
Wenn man allen Buddhas seine Ehrerbietung erweist, sollte man Gebete und Bitten darbringen. | |||
Wenn du den wunderbaren Dharma hörst, solltest du dieses Gelübde ablegen. | |||
Er wandert frei in den drei Daseinsbereichen und vertreibt universell alle Illusionen. | |||
Wenn Sie die Kammer des Buddha betreten, sollten Sie diesem Weg folgen. | |||
Mögen alle das Tor des Samadhi betreten und alle das Tor der Befreiung durchwandern. | |||
Er weilt allgegenwärtig im Tor der übernatürlichen Kräfte und durchstreift das gesamte Reich des Dharma. | |||
Er erscheint vor allen fühlenden Wesen, er erscheint vor allen Buddhas, | |||
Zum Beispiel sollte das Licht der Sonne und des Mondes eine solche Kraft besitzen. | |||
Sein Handeln ist ungestört, sein Handeln ist unbefleckt. | |||
Wie ein Vogel, der durch die Leere gleitet, ist dies die perfekte Anwendung. | |||
So ähnlich wie Indras Netz, so wohnt beispielsweise auch das Netz der Buddhas auf diese Weise; | |||
Du solltest sie alle besuchen, so schnell wie der Wind, ohne Hindernisse. | |||
Du solltest in den Dharma-Bereich eintreten und durch alle Welten reisen. | |||
Der Anblick der Buddhas der drei Zeiten erfüllt mein Herz mit großer Freude. | |||
Du hast bereits alle Dharma-Lehren erlangt und wirst sie noch erlangen. | |||
Sie sollten von großer Freude und Begeisterung erfüllt sein, frei von Gier und Abneigung. | |||
Du bist ein Gefäß des Verdienstes, fähig, den Lehren aller Buddhas zu folgen. | |||
Diejenigen, die den Pfad des Bodhisattva beschreiten, werden dieses wundersame Schauspiel erleben können. | |||
Solche Jünger Buddhas sind selbst nach unzähligen Äonen äußerst selten. | |||
Darüber hinaus kann man seine Verdienste und Tugenden sowie die wunderbaren Wege, die er beschritten hat, erkennen! | |||
Du wurdest unter Menschen geboren und hast in hohem Maße von allen guten Dingen profitiert. | |||
Manjushri und andere zu sehen, bringt unermessliches Verdienst. | |||
Sie haben alle üblen Wege hinter sich gelassen und allen Schwierigkeiten entronnen. | |||
Du hast bereits alles Leid überwunden; gut gemacht, lass nicht nach. | |||
Sie haben den Bereich der gewöhnlichen Wesen verlassen und den Bereich der Bodhisattvas betreten. | |||
Wenn du mit Weisheit erfüllt bist, betritt schnell das Reich des Tathagata. | |||
Die Praxis des Bodhisattva ist so unermesslich wie der Ozean, die Weisheit des Buddha so grenzenlos wie der Himmel. | |||
Dein Wunsch ist es also, und du solltest mit großer Freude erfüllt sein. | |||
Mit unermüdlicher Anstrengung aller Sinne und mit unerschütterlicher Entschlossenheit, | |||
Durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern wird man bald Erfüllung erlangen. | |||
Alle Praktiken eines Bodhisattva dienen dem Zweck, fühlende Wesen zu führen. | |||
Praktiziere alle Dharma-Methoden umfassend und hege keine Zweifel. | |||
Du besitzt unvorstellbare Segnungen und wahren Glauben; | |||
Deshalb habe ich heute die Gelegenheit, alle Jünger Buddhas zu sehen. | |||
Man sieht, dass alle Jünger Buddhas großen Nutzen daraus gezogen haben. | |||
Alle großen Gelübde werden von allen geglaubt und akzeptiert. | |||
Du bist in der Lage, den Bodhisattva-Pfad in allen drei Existenzebenen zu beschreiten; | |||
Deshalb werde ich euch allen, den Kindern Buddhas, das Tor zur Befreiung zeigen. | |||
Er ist kein Gefäß für den Dharma, dennoch weilt er unter buddhistischen Schülern. | |||
Selbst nach unzähligen Äonen konnte niemand sein Reich ergründen. | |||
Du siehst all die Bodhisattvas, die diesen Dharma gehört haben. | |||
So etwas kommt selten vor auf der Welt; es sollte große Freude und Anlass zum Feiern geben. | |||
Mögen alle Buddhas dich beschützen und wertschätzen, und mögen Bodhisattvas dich umarmen und annehmen. | |||
Wer ihren Lehren folgt, wird ein langes und gesundes Leben führen. | |||
Da er in eine Bodhisattva-Familie hineingeboren wurde und die Tugenden eines Bodhisattva besitzt. | |||
Wer den Samen des Tathagata bereits kultiviert hat, sollte zur Stufe der Einweihung aufsteigen. | |||
Bald wirst du die gleiche Stellung wie alle Jünger Buddhas erreichen. | |||
Als sie die leidenden Wesen sahen, brachten sie sie alle an einen sicheren und geschützten Ort. | |||
Was man sät, das wird man ernten. | |||
Ich bin heute zufrieden mit dir; du solltest überglücklich sein. | |||
Unzählige Bodhisattvas, die den Weg seit unzähligen Äonen praktizieren. | |||
Du hast nun erreicht, was dir auf dieser Reise nicht möglich gewesen wäre. | |||
Mit unerschütterlichem Glauben und Ausdauer hat Sudhana diese Mission erfüllt. | |||
Wer Bewunderung empfindet, sollte im Gegenzug von anderen lernen. | |||
Alle tugendhaften Taten entspringen Wünschen und Bestrebungen; | |||
Sudhana hat dies bereits verstanden und übt es beständig und fleißig. | |||
Wenn die Wolken dicht sind und der Drache seine Flügel ausbreitet, folgt mit Sicherheit ein heftiger Regen. | |||
Bodhisattvas sind durch ihre Gelübde und ihre Weisheit entschlossen, alle Praktiken zu pflegen. | |||
Wenn du einen tugendhaften Lehrer hast, möge er dir die Praktiken von Samantabhadra zeigen; | |||
Sie sollten gewissenhaft dienen und jegliche Zweifel vermeiden. | |||
Seit unzähligen Äonen hast du deinen Körper rücksichtslos der Begierde geopfert; | |||
Um Erleuchtung zu erlangen, ist diese Handlung des Gebens wahrlich tugendhaft. | |||
Du hast den Schmerz von Geburt und Tod über unzählige Äonen hinweg erlitten. | |||
Ich habe niemals Buddhas gedient, noch habe ich jemals von einem solchen Verhalten gehört. | |||
Nun, da du als Mensch wiedergeboren wurdest und einem tugendhaften Buddha und guten Lehrern begegnet bist, | |||
Wie könnte man sich nicht freuen, wenn man vom Weg zur Erleuchtung hört! | |||
Obwohl wir den Aufstieg Buddhas zur Macht miterlebten, begegneten wir auch tugendhaften Lehrern; | |||
Ihr Geist ist nicht rein, und sie hören diesen Dharma nicht. | |||
Wenn man Vertrauen und Respekt vor einem tugendhaften Lehrer hat, | |||
Frei von Zweifel und Müdigkeit hört man diesen Dharma. | |||
Wenn jemand diese Lehre hört und ein Gelübde ablegt; | |||
Wisse, dass eine solche Person bereits großen Nutzen daraus gezogen hat. | |||
Mit einem so reinen Geist kann man sich stets allen Buddhas nähern. | |||
Sie stehen auch in enger Verbindung mit den Bodhisattvas und werden mit Sicherheit Bodhi erlangen. | |||
Wer durch dieses Dharma-Tor schreitet, erlangt alle Verdienste. | |||
Mögen sie für immer von allem Bösen befreit und von jeglichem Leid unberührt bleiben. | |||
Bald werde ich diesen Körper verlassen und im Reinen Land Buddhas wiedergeboren werden. | |||
Häufig sieht man Buddhas der zehn Himmelsrichtungen sowie alle Bodhisattvas. | |||
Durch die Läuterung vergangener Ursachen und gegenwärtiges Verständnis sowie durch die Kraft tugendhafter Freunde, | |||
Vermehre alle Tugenden, wie eine Lotusblume, die im Wasser wächst. | |||
Genieße die schönen Dinge und lerne von tugendhaften Lehrern; bringe allen Buddhas fleißig Opfergaben dar. | |||
Höre aufmerksam dem Dharma zu und übe ihn fleißig, ohne müde zu werden. | |||
Du bist ein wahres Gefäß des Dharma und solltest den gesamten Dharma besitzen. | |||
Man sollte alle Wege beschreiten und alle Wünsche erfüllen. | |||
Ihr kommt mit Glauben und Ehrfurcht zu mir. | |||
Bald wird er in die Versammlung aller Buddhas eintreten. | |||
Ausgezeichnet, wahrer Schüler Buddhas! Ehrfurcht vor allen Buddhas! | |||
Sobald man alle notwendigen Übungen absolviert hat, wird man das Ufer des Verdienstes Buddhas erreichen. | |||
Du solltest zum Wohnsitz des großen Weisen Manjushri gehen; | |||
Er wird Ihnen ermöglichen, die tiefgründigen und wundersamen Praktiken von Samantabhadra zu erlangen. | |||
Zu jener Zeit pries Maitreya Bodhisattva Mahasattva vor der Versammlung Sudhanas großen Schatz an Verdiensten. Sudhana war überglücklich, als er dies hörte, ihm sträubten sich die Haare, und er weinte bitterlich. Er erhob sich, faltete die Hände und blickte ehrfürchtig auf den Buddha, den er unzählige Male umrundete. Durch die Kraft von Manjushris Geist füllten sich seine Hände plötzlich und ohne sein Wissen mit unzähligen Blumen, Girlanden und kostbaren Juwelen. Sudhana, erfreut, opferte sie sogleich Maitreya Bodhisattva Mahasattva. | |||
Zu diesem Zeitpunkt berührte Maitreya Bodhisattva Sudhanas Kopf und sprach folgenden Vers: | |||
„Ausgezeichneter, ausgezeichneter, wahrer Schüler des Buddha! Mögest du unermüdlich alle deine Sinne schulen.“ | |||
Bald wirst du alle Tugenden besitzen, genau wie Manjushri und ich. | |||
Dann antwortete Sudhana in Versen: | |||
„Ich denke an tugendhafte Lehrer, denen ich selbst in unzähligen Zeitaltern nur sehr selten begegne.“ | |||
Da wir nun das Privileg haben, Ihnen nahe zu sein, sind wir gekommen, um Sie zu besuchen. | |||
Dank Manjushri sehe ich diejenigen, die schwer zu sehen sind; | |||
„Möge ich bald zurückkehren, um diesem hochverehrten Mann meine Ehrerbietung zu erweisen.“ | |||
</poem> | </poem> | ||
</div></div> | </div></div> | ||
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<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === 78/39/19 === </div> | |||
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<poem> | |||
Zu diesem Zeitpunkt wandte sich Sudhana mit ehrfurchtsvoll gefalteten Händen erneut an Maitreya Bodhisattva Mahasattva und sagte: | |||
"Großer Weiser! Ich habe bereits das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder wie man den Bodhisattva-Pfad beschreitet." | |||
"Großer Weiser! Alle Tathagatas haben dir die Prophezeiung zuteilwerden lassen, dass du in einem Leben Anuttara-samyak-sambodhi erlangen wirst. Wenn du in einem Leben unübertroffenen Bodhi erlangst, wirst du bereits die Wohnstätten aller Bodhisattvas übertroffen, die Stadien von Geburt und Tod aller Bodhisattvas transzendiert, alle Paramitas vervollkommnet, alle Tore der Geduld tief durchdrungen, alle Bodhisattva-Grundlagen erlangt, mit allen Toren der Befreiung gespielt, das gesamte Dharma des Samadhi vollbracht, alle Praktiken der Bodhisattvas verstanden, die gesamte Beredsamkeit der Dharanis erlangt, die Freiheit in der Freiheit aller Bodhisattvas gewonnen, alle Hilfsmethoden des Bodhisattva-Pfades angesammelt, mit Weisheit und geschickten Mitteln gespielt, große übernatürliche Weisheit hervorgebracht, alle Lehren erfüllt, alle wundersamen Praktiken vervollkommnet, alle großen Gelübde erfüllt, die Prophezeiungen aller Buddhas empfangen und alle Tore der Fahrzeuge verstanden haben, Würdig des Schutzes aller Tathagatas, fähig, alle Bodhis der Buddhas zu umfassen, fähig, den gesamten Dharma-Schatz zu bewahren, fähig, alle geheimen Schätze der Buddhas und Bodhisattvas zu bewahren, der Erste unter allen Bodhisattvas zu sein und fähig, Leiden zu durchbrechen.“ Der mächtige General des Dämonenheeres ist bereits zum großen Führer in der Wildnis von Geburt und Tod geworden, zum großen Arzt, der alle Illusionen und schweren Krankheiten heilt, zum Erhabensten unter allen fühlenden Wesen, zum Freisten unter allen Weltherrschern, zum Ersten unter allen Heiligen, zum Höchsten unter allen Śrāvakas und Pratyekabuddhas, zum Kapitän im Meer von Geburt und Tod, der das Netz weben kann, um alle fühlenden Wesen zu unterwerfen, der die Wurzeln aller fühlenden Wesen beobachten kann, der das Reich aller fühlenden Wesen umfassen kann, der alle Bodhisattvas beschützen kann und der, der... Wenn man über alle Angelegenheiten spricht, die Bodhisattvas betreffen, ist man bereits imstande, die Orte aller Tathagatas aufzusuchen, in den Versammlungen aller Tathagatas zu weilen, vor allen fühlenden Wesen zu erscheinen, von allen weltlichen Dharmas unbefleckt zu sein und alle dämonischen Reiche zu transzendieren. bereits fähig, in den Bereichen aller Buddhas zu weilen, bereits fähig, den ungehinderten Bereich aller Bodhisattvas zu erreichen, bereits fähig, allen Buddhas fleißig Opfergaben darzubringen, bereits in der gleichen Essenz wie der Dharma aller Buddhas, bereits durch das wundersame Dharma-Band gebunden, bereits die Ermächtigung des Buddha erhalten, bereits in Allwissenheit weilend, bereits fähig, den gesamten Dharma universell zu erzeugen, bereits fähig, schnell den Zustand der Allwissenheit zu erlangen. | |||
„Großer Weiser! Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie kultiviert man den Weg des Bodhisattva? Je nachdem, was man kultiviert, erlangt man schnell das vollständige Buddha-Dharma, kann alle fühlenden Wesen befreien, alle großen Gelübde erfüllen, alle Praktiken vervollkommnen, alle Götter und Menschen trösten, sich selbst nicht enttäuschen, die Drei Juwelen nicht trennen, die Linie aller Buddhas und Bodhisattvas nicht verraten und das Dharma-Auge aller Buddhas bewahren. Bitte erkläre mir all dies!“ | |||
Zu jener Zeit beobachtete Maitreya Bodhisattva Mahasattva alle Versammlungen im Bodhimanda und wies Sudhana an, folgende Worte zu sprechen: | |||
„O ihr Tugendhaften! Seht ihr nun den Sohn dieses Ältesten, der den Bodhisattva-Übungen folgt, nach denen ich euch gefragt habe? O ihr Tugendhaften! Dieser Sohn des Ältesten ist mutig und fleißig, seine Bestrebungen sind rein und ungetrübt, sein Geist fest und unerschütterlich; er besitzt höchste Hoffnung, als wolle er sein eigenes Haupt retten, ohne jemals zufrieden zu sein; er erfreut sich an tugendhaften Lehrern, nähert sich ihnen und bringt ihnen Opfergaben dar, sucht sie überall auf, dient ihnen und bittet um den Dharma. O ihr Tugendhaften! Dieser Sohn des Ältesten empfing zuvor die Unterweisungen von Manjushri in Fucheng und reiste nach Süden, um tugendhafte Lehrer zu suchen, wobei er an einhundertzehn tugendhaften Lehrern vorbeikam, bevor er zu mir kam, ohne jemals einen Augenblick der Müdigkeit zu verspüren.“ | |||
„O ihr Tugendhaften! Dieser Sohn eines Ältesten ist wahrlich selten. Er wendet sich dem Mahayana zu, reitet auf großer Weisheit, beweist großen Mut, legt die Rüstung großen Mitgefühls an und rettet mit einem Herzen voller liebender Güte alle Wesen. Er übt die Vollkommenheit großen Fleißes, handelt wie ein großer Händler zum Schutz aller Wesen, ist ein großes Dharma-Schiff, das das Meer der Existenz durchquert, weilt auf dem Großen Weg, sammelt den großen Dharma-Schatz und kultiviert alle umfassenden Methoden, die den Pfad unterstützen. Von einem solchen Menschen hört man selten, er sieht ihn selten, er ist schwer in seiner Nähe, mit ihm zu leben oder ihn zu begleiten. Warum? Weil dieser Sohn eines Ältesten entschlossen ist, alle Wesen zu retten und ihnen zu ermöglichen, von allem Leid befreit zu werden, alle bösen Schicksale zu überwinden, allen Gefahren zu entfliehen, die Dunkelheit der Unwissenheit zu durchbrechen, in der Wildnis von Geburt und Tod wiedergeboren zu werden, den Kreislauf der Schicksale zu beenden, das Reich der Dämonen zu durchqueren, sich nicht an weltliche Dinge zu binden und aus dem Sumpf der Begierde aufzusteigen.“ Durchtrenne die Plagen der Gier, befreie dich von der Knechtschaft der Ansichten, zerstöre die Wohnstätte des Denkens, durchtrenne den Pfad der Täuschung, zerstöre das Banner des Stolzes, ziehe den Pfeil der Täuschung heraus, entferne den Schleier des Schlafs, zerreiße das Netz der Anhaftung, lösche die Unwissenheit aus, durchquere den Strom des Daseins, sei frei von Betrug und Illusion, reinige die Verunreinigungen des Geistes, durchtrenne die Unwissenheit und werde aus Geburt und Tod geboren. | |||
„O ihr Tugendhaften! Dieser Älteste, der Sohn, baute für jene, die in den vier Strömungen treiben, ein großes Dharma-Boot; für jene, die im Schlamm ertrinken, errichtete er eine große Dharma-Brücke; für jene, die in Unwissenheit und Verblendung verloren sind, entzündete er eine große Lampe der Weisheit; für jene, die in der Wüste von Geburt und Tod umherirren, offenbarte er den heiligen Pfad; für jene, die von Leiden und schweren Krankheiten geplagt sind, bereitete er Dharma-Medizin; für jene, die unter Geburt, Alter und Tod leiden, gab er ihnen süßen Tau zu trinken und brachte ihnen Frieden; für jene, die in den Feuern der Gier, des Zorns und der Unwissenheit gefangen sind, goss er stilles Wasser aus, um sie zu kühlen; für jene, die von Kummer und Not erfüllt sind, tröstete und tröstete er; für jene, die gefangen sind, erleuchtete und leitete er sie.“ Jene, die das Netz des Leidens betreten oder verlassen, werden mit dem Schwert der Weisheit geöffnet; jenen, die in der Stadt der Grenzen wohnen, werden die Tore der Befreiung gezeigt; jene in Gefahr werden an einen sicheren Ort geführt; Denjenigen, die Banditen fürchten, wird die Lehre der Furchtlosigkeit offenbart; denen, die in böse Sphären fallen, wird die Hand des Mitgefühls gereicht; denen, die an die Aggregate des Leidens gebunden sind, wird die Stadt des Nirvanas gezeigt; denen, die von den Schlangen der Grenzen verstrickt sind, wird der heilige Pfad gezeigt; denen, die an den leeren Dörfern der sechs Sinnesebenen hängen, wird das Licht der Weisheit entgegengebracht; denen, die auf bösen Wegen verweilen, wird der rechte Weg gezeigt; denen, die mit schlechten Freunden verkehren, werden gute Freunde gezeigt; denen, die sich an den weltlichen Dingen erfreuen, wird die heilige Lehre gelehrt; denen, die an Geburt und Tod hängen, wird die Stadt der Allwissenheit gezeigt. | |||
„O ihr Tugendhaften! Der Sohn dieses Ältesten wendet diese Praxis unentwegt an, um fühlende Wesen zu retten, ruht nie in seinem Bodhicitta, lässt nie in seinem Streben nach dem Mahayana-Pfad nach, gibt sich nie damit zufrieden, das Wasser aller Dharmas zu trinken, sammelt stets fleißig Praktiken an, die den Pfad fördern, erfreut sich stets an der Reinheit aller Dharmas, gibt niemals den Fleiß bei der Kultivierung des Bodhisattva-Pfades auf, erfüllt alle Wünsche durch tugendhafte Taten und zweckmäßige Mittel, ist nie zufrieden, wenn er tugendhafte Lehrer sieht, wird nie müde, tugendhaften Lehrern zu dienen, und erfreut sich stets daran, den Lehren tugendhafter Lehrer zu folgen und ihnen zu gehorchen, ohne jemals gegen sie zu verstoßen.“ | |||
„O ihr Tugendhaften! Wenn es Wesen gibt, die den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln können, so ist dies wahrlich selten. Wenn sie, nachdem sie diesen Geist entwickelt haben, auch noch fleißig und geschickt die Lehren Buddhas sammeln können, so ist dies noch seltener. Wenn sie zudem den Pfad des Bodhisattva beschreiten, ihre Bodhisattva-Praktiken reinigen, ihren tugendhaften Lehrern dienen, andere so behandeln, als ginge es um ihr eigenes Leben, den Lehren ihrer Lehrer folgen, sich selbst fest kultivieren, die Faktoren des Bodhi sammeln, nicht nach Ruhm oder Gewinn streben, den reinen Geist eines Bodhisattva nicht aufgeben, sich nicht an Heim oder Familie erfreuen, nicht an Begierden oder Vergnügungen hängen, nicht an Eltern, Verwandten oder Freunden, sondern nur nach Bodhisattva-Gefährten suchen und ihr eigenes Leben nicht vernachlässigen, sondern nur den Pfad der Allwissenheit fleißig beschreiten wollen, so ist zu wissen, dass solche Wesen doppelt selten sind.“ | |||
„O ihr Tugendhaften! Andere Bodhisattvas haben unzählige Millionen Nayutas über Äonen hinweg verbracht, um ihre Bodhisattva-Gelübde und -Praktiken zu erfüllen und dem Bodhi aller Buddhas nahezukommen; der Sohn dieses Ältesten kann in einem einzigen Leben die Buddha-Felder reinigen, fühlende Wesen verwandeln, die Dharma-Welt mit Weisheit durchdringen, alle Paramitas vollenden, alle Praktiken erweitern, alle großen Gelübde erfüllen, alle dämonischen Aktivitäten überwinden, allen tugendhaften Freunden dienen, den Bodhisattva-Pfad reinigen und alle Praktiken Samantabhadras beherrschen.“ | |||
Zu jener Zeit lobte Maitreya Bodhisattva Mahasattva die vielfältigen Verdienste Sudhanas, was unzählige Hunderttausende von Wesen dazu veranlasste, den Bodhicitta zu erwecken, und sagte dann zu Sudhana: | |||
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Zum Wohle der ganzen Welt, zum Schutz aller fühlenden Wesen und zum fleißigen Befolgen aller Lehren Buddhas hast du den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi hervorgebracht." | |||
„Guter Mensch! Du hast großen Segen erlangt. Du hast einen gesunden Körper. Du hast eine lange Lebensspanne. Du bist dem Tathagata begegnet. Du hast den großen Lehrer Manjushri gesehen. Dein Körper ist ein gutes Gefäß, genährt von allen guten Wurzeln. Du wirst vom tugendhaften Dharma getragen. All deine Wünsche und dein Verständnis wurden gereinigt. Du bist von allen Buddhas beschützt und von guten Freunden umgeben. Warum ist das so?“ | |||
„Guter Mensch! Die Bodhicitta ist wie ein Same, der alle Lehren Buddhas hervorbringen kann; die Bodhicitta ist wie ein fruchtbares Feld, das den reinen Dharma aller Wesen nährt; die Bodhicitta ist wie die Erde, die alle weltlichen Angelegenheiten erhält; die Bodhicitta ist wie reines Wasser, das alle Verunreinigungen des Leidens wegwäscht; die Bodhicitta ist wie ein starker Wind, der ungehindert durch die Welt weht; die Bodhicitta ist wie ein loderndes Feuer, das alle falschen Ansichten verbrennt; die Bodhicitta ist wie die reine Sonne, die alle weltlichen Angelegenheiten erleuchtet; die Bodhicitta ist wie der Vollmond, der den reinen Dharma vollkommen erfüllt; die Bodhicitta ist wie eine helle Lampe, die das Licht der verschiedenen Dharmas ausstrahlt; die Bodhicitta ist wie reine Augen, die alle Orte der Sicherheit und der Gefahr sehen; die Bodhicitta ist wie die große Straße, die die Menschen in die Stadt führt.“ von großer Weisheit; die Bodhicitta ist wie der rechte Pfad, der sie von allen schlechten Dharmas befreit; die Bodhicitta ist wie ein großer Wagen, der alle Bodhisattvas trägt; die Bodhicitta ist wie ein Tor, das die Praktiken aller Bodhisattvas offenbart; die Bodhicitta ist wie ein Palast…“ Durch das Verweilen und Praktizieren des Dharma des Samadhi ist die Bodhicitta wie ein Garten, in dem man spielt und die Glückseligkeit des Dharma genießt; die Bodhicitta ist wie eine Behausung, in der alle fühlenden Wesen Frieden und Geborgenheit finden; die Bodhicitta ist eine Zuflucht, die allen weltlichen Wesen nützt; die Bodhicitta ist eine Stütze, das Fundament, auf das alle Bodhisattvas vertrauen; die Bodhicitta ist wie ein liebender Vater, der alle Bodhisattvas unterweist; die Bodhicitta ist wie eine liebende Mutter, die alle Bodhisattvas nährt; die Bodhicitta ist wie eine Amme, die alle Bodhisattvas nährt; Bodhicitta ist wie ein tugendhafter Freund, der allen Bodhisattvas zum Nutzen gereicht; Bodhicitta ist wie ein Monarch, der alle der Zwei Fahrzeuge übertrifft; Bodhicitta ist wie ein Kaiser, frei von allen Begierden; Bodhicitta ist wie ein unermesslicher Ozean, in dem alle Verdienste wohnen; Bodhicitta ist wie der Berg Sumeru, der allen fühlenden Wesen mit gleichem Herzen begegnet; Bodhicitta ist wie der Eiserne Berg, der alle weltlichen Wesen umfasst; Bodhicitta ist wie ein Schneeberg, der alle Medizin der Weisheit nährt; Bodhicitta ist wie der Duftende Berg, aus dem alle Verdienste und Tugenden entspringen; Bodhicitta ist wie der leere Himmel, grenzenlos in seinen wundersamen Verdiensten und Tugenden; Bodhicitta ist wie ein Lotus, unbefleckt von weltlichem Dharma; Bodhicitta ist wie ein gezähmter Elefant, sanft und nachgiebig, nicht wild oder gewalttätig. Der Bodhicitta ist wie ein edles Pferd, frei von allem Bösen; der Bodhicitta beschützt wie ein Dompteur den gesamten Dharma des Mahayana; der Bodhicitta kann wie eine gute Medizin alle Leiden und Krankheiten heilen; der Bodhicitta begräbt wie eine Grube alles Böse im Dharma; der Bodhicitta ist wie ein Diamant, der den gesamten Dharma durchdringen kann; der Bodhicitta ist wie ein Räuchergefäß, das den Duft aller Verdienste bewahrt; der Bodhicitta ist wie eine wunderschöne Blume, die allen auf der Welt gefällt; der Bodhicitta ist wie weißes Sandelholz, das die Hitze des Begehrens lindert und Kühle bringt; der Bodhicitta ist wie schwarzes Adlerholz, das den gesamten Dharma-Bereich durchdringt; der Bodhicitta ist wie der König der Medizin, der alle Leiden vernichten kann; der Bodhicitta ist wie die Medizin von Vimalakirti, die alle Pfeile der Täuschung abwehrt. Bodhicitta... Der Geist gleicht Indra, dem am meisten verehrten aller Herren; der Bodhicitta gleicht Vaishravana, der alle Armut und alles Leid beenden kann; der Bodhicitta gleicht dem Deva des Verdienstes, geschmückt mit allen Verdiensten; der Bodhicitta gleicht einem Schmuck, der alle Bodhisattvas schmückt; der Bodhicitta gleicht dem Feuer des Kalpa, das alle bedingten Phänomene verbrennen kann; der Bodhicitta gleicht der Medizin der Nichtgeburt, die alle Lehren Buddhas nährt; der Bodhicitta gleicht einer Drachenperle, die alle Gifte des Leidens beseitigen kann; der Bodhicitta gleicht einer Perle aus klarem Wasser, die alle Verunreinigungen des Leidens reinigt; der Bodhicitta gleicht einem wunscherfüllenden Juwel, das alle Armen versorgt; der Bodhicitta gleicht einer Vase des Verdienstes, die die Geister aller fühlenden Wesen befriedigt; Die Bodhicitta ist wie ein Wunschbaum, der alle Arten von Schmuck herabregnen lässt; die Bodhicitta ist wie ein Gewand aus Gänsefedern, unberührt von den Verunreinigungen von Geburt und Tod; die Bodhicitta ist wie ein weißer Seidenfaden, von Natur aus rein; die Bodhicitta ist wie ein scharfer Pflug, der die Felder aller fühlenden Wesen bestellt; die Bodhicitta ist wie Narayana, der alle Feinde der Selbstbezogenheit vernichtet. Daher ist die Bodhicitta wie ein schneller Pfeil, der alles Leid durchdringt; die Bodhicitta ist wie ein scharfer Speer, der alle Rüstungen der Leiden durchdringt; die Bodhicitta ist wie eine starke Rüstung, die alle vernünftigen Geister schützt; die Bodhicitta ist wie ein scharfes Messer, das allen Leiden die Köpfe abschlägt; die Bodhicitta ist wie ein scharfes Schwert, das alle Rüstungen des Stolzes durchschneidet. Die Bodhicitta ist wie das Banner eines tapferen Generals, das alle Heerscharen von Dämonen bezwingen kann; die Bodhicitta ist wie eine scharfe Säge, die alle Bäume der Unwissenheit fällen kann; die Bodhicitta ist wie eine scharfe Axt, die alle Bäume des Leidens fällen kann; die Bodhicitta ist wie eine Waffe, die alles Leid beschützt; die Bodhicitta ist wie eine tugendhafte Hand, die alle fühlenden Wesen beschützt; die Bodhicitta ist wie ein guter Fuß, der alle Tugenden begründet; die Bodhicitta ist wie Augensalbe, die alle Schleier der Unwissenheit löscht; die Bodhicitta ist wie eine Zange, die alle Dornen der Selbstbetrachtung entfernt; die Bodhicitta ist wie ein Bettzeug, das die Qualen von Geburt und Tod lindert; die Bodhicitta ist wie ein guter Lehrer, der versteht... Weil sie die Fesseln von Geburt und Tod durchtrennt; die Bodhicitta ist wie kostbarer Reichtum, der alle Armut und alles Unglück beseitigen kann. Die Bodhicitta ist wie ein großer Lehrer, der den wesentlichen Pfad des Bodhisattva meisterhaft versteht; die Bodhicitta ist wie ein verborgener Schatz, der Verdienst und Reichtum ohne Mangel hervorbringt; die Bodhicitta ist wie eine sprudelnde Quelle, die unerschöpfliche Wasser der Weisheit spendet; die Bodhicitta ist wie ein klarer Spiegel, der die Bilder aller Dharma-Lehren universell reflektiert; die Bodhicitta ist wie eine Lotusblume, unbefleckt von allen Verunreinigungen; die Bodhicitta ist wie ein großer Fluss, der fließt, um alle Dharma-Lehren zu leiten und zu befreien; die Bodhicitta ist wie ein großer Drachenkönig, der alle wundersamen Dharma-Regen herabregnen lässt; die Bodhicitta ist wie die Lebenskraft, die den Körper des Bodhisattva aus großem Mitgefühl erhält; die Bodhicitta ist wie Nektar, der es ermöglicht, im Reich der Unsterblichkeit zu verweilen; die Bodhicitta ist wie ein großes Netz, das alle fühlenden Wesen universell umfasst; Bodhicitta ist wie ein Lasso, das all jene einfängt, die der Wandlung bedürfen; Bodhicitta ist wie ein Köder, der jene aus dem Abgrund lockt; Bodhicitta ist wie ein Heilmittel, das von Krankheit befreit und dauerhaften Frieden schenkt; Bodhicitta ist wie ein Gegengift, denn es kann das Gift der Gier und der Anhaftung vollständig auslöschen; Bodhicitta ist wie das gekonnte Rezitieren eines Mantras, das alle Täuschungen vertreibt; Bodhicitta ist wie ein starker Wind, der alle Hindernisse hinwegfegt; Bodhicitta ist wie eine große Schatzinsel, die alle Schätze der Erleuchtung hervorbringt; Bodhicitta ist wie ein feiner Same, der alles reine Dharma hervorbringt; Bodhicitta ist wie eine Wohnstätte, der Ort, auf dem alles tugendhafte Dharma beruht; Bodhicitta ist wie ein Marktplatz, der Ort, an dem Bodhisattva-Händler Handel treiben. Bodhicitta ist wie ein aus Gold geschmiedetes Heilmittel, das alle Verunreinigungen des Leidens heilen kann; Bodhicitta ist wie feiner Honig, der den Geschmack aller Tugenden vervollkommnet; Bodhicitta ist wie der rechte Pfad, der Bodhisattvas in die Stadt der Weisheit führt; Bodhicitta ist wie ein feines Gefäß, das alles reine Dharma fassen kann; Bodhicitta ist wie rechtzeitiger Regen, der allen Staub des Leidens auslöscht; Bodhicitta ist die Wohnstätte, die Wohnstätte aller Bodhisattvas; Bodhicitta ist die Lebenspraxis, die nicht nach der Frucht der Befreiung der Śrāvakas strebt; Bodhicitta ist wie reiner Kristall, von Natur aus hell und frei von jeder Verunreinigung; Bodhicitta ist wie... Der Bodhi-Geist, der die Weisheit der beiden Fahrzeuge (Śrāvaka und Pratyekabuddha) übertrifft, ist wie die Wasseruhr, die alle Wesen aus ihrem Schlaf des Leidens erweckt; Es ist wie klares Wasser, von Natur aus rein und unbefleckt; es ist wie das Gold von Jambudvipa, das alle bedingte Güte widerspiegelt; es ist wie ein großer Bergkönig, der alle weltlichen Bereiche transzendiert; es ist eine Zuflucht, die alle aufnimmt, die kommen; es dient dem Nutzen und dem Guten, beseitigt alle Leiden und Sorgen; es ist ein wundersames Juwel, das alles ermöglicht... Aufgrund der Freude im Herzen; Bodhicitta ist wie eine große Versammlung der Großzügigkeit, die die Herzen aller fühlenden Wesen erfüllt; Bodhicitta ist erhaben, unübertroffen von den Herzen aller fühlenden Wesen; Bodhicitta ist wie ein verborgener Schatz, der alle Lehren Buddhas umfasst; Bodhicitta ist wie Indras Netz, das Leiden und Asuras bezwingt; Bodhicitta ist wie Varunas Wind, der alles bewegt, was verwandelt werden soll; Bodhicitta ist wie Indras Feuer, das alle Leiden und gewohnheitsmäßigen Neigungen verbrennt; Bodhicitta ist wie ein Chidhi eines Buddha, würdig, Opfergaben aus aller Welt anzunehmen. | |||
„Guter Mensch! Das Bodhicitta bringt unermessliche Verdienste hervor; kurzum, es ist allen Verdiensten der Lehren Buddhas gleichzusetzen. Warum? Weil das Bodhicitta alle Praktiken der Bodhisattvas hervorbringt und die Tathagatas der drei Zeiten aus dem Bodhicitta geboren werden. Daher, guter Mensch! Wer das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt, hat bereits unermessliche Verdienste erworben und ist imstande, den Pfad der Allwissenheit umfassend zu beschreiten.“ | |||
„Guter Mensch! So wie jemand die Medizin der Furchtlosigkeit erlangt und von den fünf Ängsten befreit ist – welche sind das? Feuer kann sie nicht verbrennen, Gift kann ihnen nicht schaden, Messer können sie nicht verletzen, Wasser kann sie nicht ertränken und Rauch kann sie nicht ersticken –, so ist es auch mit Bodhisattvas und Mahasattvas. Sie erlangen die Medizin des Bodhicitta, der allwissenden Weisheit. Das Feuer der Gier kann sie nicht verbrennen, das Gift des Zorns kann ihnen nicht schaden, das Messer der Täuschung kann sie nicht verletzen, der Strom des Daseins kann sie nicht ertränken und der Rauch aller Wahrnehmungen kann sie nicht ersticken.“ | |||
„Guter Mann! So wie jemand, der die Medizin der Befreiung erlangt, niemals auf Katastrophen stoßen wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, der die Medizin des Bodhicitta, die Weisheit der Befreiung, erlangt, für immer frei von allen Katastrophen von Geburt und Tod sein.“ | |||
„Guter Mann! So wie wenn jemand ein mächtiges Heilmittel namens Maha Yingjia in Händen hält und giftige Schlangen dessen Duft wahrnehmen, fliehen sie alle in die Ferne, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der ein mächtiges Heilmittel namens Bodhicitta in Händen hält. Alle Leiden und alle bösen Giftschlangen, die dessen Duft riechen, werden sich zerstreuen und verschwinden.“ | |||
„Guter Mann! So wie jemand, der ein unbesiegbares Heilmittel besitzt, gegen alle Feinde unbesiegbar ist, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta besitzt, gegen alle dämonischen Kräfte unbesiegbar.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein Mensch, der ein Gift in der Hand hält, einen vergifteten Pfeil auf natürliche Weise vom Himmel fallen lassen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Gift der Bodhicitta in der Hand hält, Pfeile der Gier, des Zorns, der Unwissenheit und falscher Ansichten auf natürliche Weise vom Himmel fallen lassen." | |||
"Guter Mann! So wie jemand, der die Medizin des guten Sehens besitzt, alle Krankheiten heilen kann, so besitzt auch ein Bodhisattva Mahasattva die Königsmedizin des guten Sehens, Bodhicitta, und kann alle Krankheiten und Leiden heilen." | |||
„Guter Mann! Wenn es einen Heilbaum namens Sandana gibt und jemand seine Rinde nimmt und sie auf Wunden aufträgt, heilen die Wunden sofort; die Rinde wächst jedoch sofort nach und kann niemals erschöpft werden. So verhält es sich auch mit dem Baum der allwissenden Weisheit des Bodhisattva Mahasattva, der aus dem Bodhicitta entspringt. Wenn jemand ihn sieht und Vertrauen hat, werden alle durch Leiden und Karma verursachten Wunden verschwinden, und der Baum der allwissenden Weisheit wird dabei keinen Schaden nehmen.“ | |||
"Guter Mann! So wie es einen Heilbaum namens Wurzel des Nicht-Entstehens gibt, der durch seine Kraft alle Bäume von Jambudvipa vermehrt, so ist auch der Bodhicitta-Baum des Bodhisattva Mahasattva, der durch seine Kraft alle heilsamen Dharmas der Lernenden und der noch nicht Lernenden sowie aller Bodhisattvas vermehrt." | |||
„Guter Mann! Genau wie es ein Heilmittel namens ‚Alamva‘ gibt, von dem, wenn es auf den Körper angewendet wird, sowohl Körper als auch Geist profitieren. So ist auch das ‚Alamva‘-Heilmittel für Bodhisattvas, die Bodhicitta erlangen, wodurch ihr Körper und Geist mit tugendhaften Eigenschaften bereichert werden.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der die Medizin der Achtsamkeit erlangt hat, sich alles Gehörte merken kann, ohne es zu vergessen, so kann ein Bodhisattva Mahasattva, der die wunderbare Medizin der Achtsamkeit des Bodhicitta erlangt hat, alle Lehren Buddhas hören und sich daran erinnern, ohne sie zu vergessen.“ | |||
„Guter Mann! So wie es ein Heilmittel namens Großer Lotus gibt, das denen, die es einnehmen, ein Kalpa lang ein Leben schenkt, so lebt auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Heilmittel des Großen Lotus von Bodhicitta einnimmt, unzählige Kalpas lang und genießt die Freiheit der Lebensspanne.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein Mensch ein Heilmittel in der Hand hält, das die Gestalt verhüllt, sodass weder Menschen noch Nicht-Menschen ihn sehen können, so hält auch ein Bodhisattva Mahasattva das wundersame Heilmittel, das die Gestalt verhüllt – das Bodhicitta –, sodass ihn alle Dämonen nicht sehen können." | |||
„Guter Mensch! So wie es im Ozean eine Perle namens ‚Universelle Schatzkammer‘ gibt, so wäre es, wenn diese Perle existierte, selbst wenn die Feuer eines Kalpas die Welt verbrennen würden, unmöglich, diesen Ozean auf einen einzigen Tropfen zu reduzieren. Dasselbe gilt für die Bodhicitta-Perle eines Bodhisattva Mahasattva. Sie wohnt im Ozean der großen Gelübde des Bodhisattva. Wenn man sich beständig an sie erinnert und sie hegt und sie nicht in die Irre führt, ist es ihr unmöglich, auch nur eine einzige Wurzel der Güte in einem Bodhisattva zu zerstören. Wenn der Geist jedoch in die Irre führt, werden alle guten Dharmas zerstreut und vernichtet.“ | |||
„Guter Mann! Wenn es ein Mani-Juwel namens Großes Licht gibt und jemand seinen Körper damit schmückt, wird es alle kostbaren Schmuckstücke überstrahlen, und all ihr Licht wird erlöschen. Dasselbe gilt für das Bodhicitta-Juwel eines Bodhisattva Mahasattva. Wenn jemand seinen Körper damit schmückt, wird es alle kostbaren Geister der beiden Fahrzeuge überstrahlen, und all ihr Schmuck wird seinen Glanz verlieren.“ | |||
„Guter Mann! So wie eine klare Perle trübes Wasser reinigen kann, so kann auch das Bodhi-Geistjuwel eines Bodhisattva Mahasattva alle Verunreinigungen und Unreinheiten beseitigen.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der einen Wasserschatz erlangt und ihn an seinen Körper anschließt, ins Meer gehen kann, ohne vom Wasser Schaden zu nehmen, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva den Bodhi-Geist erlangen und im Wasserschatz verweilen, um in den Ozean von Geburt und Tod einzutreten, ohne jemals zu sinken.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein Mensch ein Drachenjuwel erhält und es in den Drachenpalast bringt, wo ihm weder Drachen noch Schlangen schaden können, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva das große Drachenjuwel Bodhicittas und betritt das Reich der Begierde, wo ihm weder Leiden noch Drachen noch Schlangen schaden können." | |||
"Guter Mann! So wie Indra eine Mani-Krone trägt, die alle anderen himmlischen Wesen in den Schatten stellt, so trägt auch ein Bodhisattva Mahasattva eine Krone der großen Gelübde des Bodhicitta, die alle Wesen in den drei Daseinsbereichen übertrifft." | |||
„Guter Mann! So wie jemand ein wunscherfüllendes Juwel erhält und alles Leid der Armut beseitigt, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva das wunscherfüllende Juwel Bodhicitta und befreit sich von aller Furcht vor einem falschen Lebenserwerb.“ | |||
„Guter Mann! So wie jemand, der eine Sonnenessenzperle erhält und sie ins Sonnenlicht hält, Feuer erzeugt, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva ein Sonnenjuwel der Bodhicitta-Weisheit und hält es im Licht der Weisheit, um das Feuer der Weisheit zu erzeugen.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein Mensch eine Perle der Mondessenz erhält, sie im Mondlicht hält und sie Wasser erzeugt, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva eine kostbare Perle des Bodhicitta, hält diese Perle, reflektiert sie im Licht der Hingabe und erzeugt Wasser aller guten Wurzeln und Bestrebungen." | |||
"Guter Mann! So wie der Drachenkönig eine wunscherfüllende Mani-Juwelenkrone auf dem Haupt trägt und frei von allen Feinden und Ängsten ist, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva, der die Juwelenkrone des Bodhicitta und des großen Mitgefühls trägt und frei von allen bösen Wegen und Schwierigkeiten ist." | |||
„Guter Mann! Wenn es ein kostbares Juwel namens Schatzkammer aller weltlichen Zierden gäbe und jemand es erlangt, würden all seine Wünsche erfüllt werden, und das Juwel würde nicht schwinden. So verhält es sich auch mit dem Juwel des Bodhicitta; wenn jemand es erlangt, werden all seine Wünsche erfüllt, und das Bodhicitta wird nicht schwinden.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein universeller Monarch ein wunscherfüllendes Juwel in seinem Palast hat, das großes Licht ausstrahlt und alle Dunkelheit vertreibt, so weilt auch ein Bodhisattva Mahasattva mit dem großen wunscherfüllenden Juwel Bodhicitta in der Welt der Wünsche, strahlt großes Licht der Weisheit aus und vertreibt die Dunkelheit der Unwissenheit in allen Bereichen vollständig." | |||
„Guter Mann! Wie ein strahlend blauer Edelstein, dessen Licht einen in dieselbe Farbe hüllt, so ist auch das kostbare Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Selbst wenn man alle Dharmas befolgt und sich ihren Wurzeln der Tugend widmet, wird keiner von ihnen die gleiche Farbe wie das Bodhicitta annehmen.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein kostbares Juwel, selbst wenn es Hunderttausende von Jahren in Unreinheit weilt, aufgrund seiner innewohnenden Reinheit nicht von Schmutz befleckt wird, so ist auch das kostbare Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Selbst wenn es Hunderttausende von Kalpas im Reich der Begierden weilt, wird es aufgrund der innewohnenden Reinheit des Dharma-Reiches nicht von den Fehlern dieses Reiches befleckt.“ | |||
"Guter Mann! So wie es ein Juwel namens Reines Licht gibt, das alle anderen kostbaren Farben vollständig verdunkeln kann, so ist auch das Juwel des Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva, das alle Verdienste gewöhnlicher Menschen und jene der Zwei Fahrzeuge vollständig verdunkeln kann." | |||
„Guter Mann! So wie es einen Schatz namens Flamme gibt, der alle Dunkelheit auslöschen kann, so gibt es auch den Schatz des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva, der alle Dunkelheit der Unwissenheit auslöschen kann.“ | |||
„Guter Mann! So wie es im Meer unschätzbare Schätze gibt, die Händler sammeln und mit Booten in die Stadt bringen, und wie es Hunderttausende anderer Arten von Mani gibt, deren Glanz, Farbe und Wert unvergleichlich sind, so ist auch der Bodhicitta-Schatz. Er weilt im Ozean von Geburt und Tod. Bodhisattvas und Mahasattvas reiten mit tiefer und beständiger Achtsamkeit auf dem großen Schiff der Gelübde und bringen es in die Stadt der Befreiung. Die Verdienste der beiden Fahrzeuge können ihm nicht das Wasser reichen.“ | |||
„Guter Mann! So wie es ein kostbares Juwel namens ‚König der Freiheit‘ gibt, das in Jambudvipa residiert, vierzigtausend Yojanas von Sonne und Mond entfernt, und dessen Spiegelbild alle Verzierungen der Sonnen- und Mondpaläste vollständig verkörpert, so ist auch das Juwel reinen Verdienstes eines Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erzeugt hat. Es weilt im Samsara und erleuchtet die Leerheit des Dharma-Bereichs; alle Verdienste der Weisheit Buddhas, der Sonne und des Mondes, manifestieren sich in ihm.“ | |||
„Guter Mann! Wenn es ein kostbares Juwel namens ‚König der Freiheit‘ gibt, so ist der Wert aller Schätze, Kleider und sonstigen Besitztümer unermesslich, egal wo das Licht von Sonne und Mond darauf fällt. Ebenso verhält es sich mit dem Juwel des Königs der Freiheit, dem Bodhicitta eines Bodhisattva. Wo immer das Licht aller Weisheit erstrahlt, können alle Verdienste von Göttern und Menschen, die beiden Fahrzeuge, ob rein oder unrein, in den drei Zeiten nicht mit ihm mithalten.“ | |||
„Guter Mann! Es gibt einen Schatz im Ozean, den Ozeanschatz genannt, der alle Zierden des Ozeans in sich vereint. Der Bodhicitta-Schatz des Bodhisattva Mahasattva ist ebenso, er vereint alle Zierden des Ozeans der Allwissenheit in sich.“ | |||
"Guter Mann! So wie das Jambudvipa-Gold im Himmel unvergleichlich ist, außer vielleicht dem großen Mani-Juwel des Geisteskönigs, so ist auch das Jambudvipa-Gold eines Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erweckt hat; es ist unvergleichlich, außer vielleicht dem großen Juwel des Geisteskönigs der allwissenden Weisheit." | |||
"Guter Mann! So wie jemand, der die Kunst der Drachenzähmung beherrscht, sich unter allen Drachen wohlfühlen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Bodhi-Geist erlangt hat und Drachen geschickt zähmt, sich unter allen Drachen der Leiden wohlfühlen." | |||
"Guter Mann! So wie ein tapferer Krieger, bewaffnet mit Rüstung, keinen Feind bezwingen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, bewaffnet mit dem großen Bodhi-Geist, der keinen Feind des Karmas, der Verblendung oder des Bösen bezwingen kann." | |||
„Guter Mann! So wie ein einziges Gramm schwarzen Sandelholz-Räucherwerks vom Himmel tausend kleine Welten mit seinem Duft durchdringen kann und der Wert aller Schätze in dreitausend Welten damit nicht zu vergleichen ist, so ist auch der Duft des Bodhi-Geistes eines Bodhisattva Mahasattva. Das Verdienst eines einzigen Gedankens durchdringt das gesamte Dharma-Reich und übertrifft alle Verdienste der Sravakas und Pratyekabuddhas.“ | |||
"Guter Mann! So wie weißes Sandelholz, wenn es auf den Körper aufgetragen wird, alle Hitze und Leiden beseitigen und Körper und Geist kühlen kann, so kann auch der Duft des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva alle Täuschungen, Unterscheidungen, Gier, Zorn, Unwissenheit und andere Leiden beseitigen und Körper und Geist kühlen." | |||
„Guter Mann! Genau wie der Berg Sumeru, der alles, was sich ihm nähert, in seiner Farbe annimmt, so ist auch der Bodhicitta-Berg des Bodhisattva Mahasattva. Alles, was sich ihm nähert, nimmt dieselbe Farbe an wie der Berg der allwissenden Weisheit.“ | |||
„Guter Mann! So wie der Duft der Rinde des Paramita-Baumes den aller Blüten Jambudvipas, wie Vaishka, Jambhava und Somana, übertrifft, so ist auch der Bodhicitta-Baum des Bodhisattva Mahasattva. Der Duft der großen Gelübde und Verdienste, die er geleistet hat, übertrifft den aller Verdienste der unbefleckten Lehren, der Konzentration, der Weisheit, der Befreiung und des Wissens um die Befreiung der beiden Fahrzeuge.“ | |||
„Guter Mann! So wie der Paramita-Baum, obwohl noch nicht in Blüte, der Ort ist, an dem unzählige Blumen geboren werden, so ist auch der Bodhi-Baum des Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er noch nicht mit der Blume der Allwissenheit erblüht ist, ist er der Ort, an dem unzählige Bodhi-Blumen von Göttern und Menschen geboren werden.“ | |||
„Guter Mann! So wie die Blume des Parajita, die Kleidung einen Tag lang parfümiert, den Duft der Blumen des Jambhala, des Parish und des Somana übertrifft – selbst wenn diese tausend Jahre lang parfümiert würden, könnten sie nicht mithalten. So ist es auch mit der Blume des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva. Der Duft aller Verdienste, die ein Bodhisattva Mahasattva in seinem Leben erweckt, durchdringt alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und kann selbst von den reinen Verdiensten aller Zwei Fahrzeuge über Hunderttausende von Kalpas nicht übertroffen werden.“ | |||
„Guter Mann! So wie eine Kokospalme auf einer Insel wächst und ihre Wurzeln, Stämme, Äste, Blätter, Blüten und Früchte unaufhörlich von allen fühlenden Wesen geerntet und genossen werden, so ist es auch mit dem Bodhicitta-Baum eines Bodhisattva Mahasattva. Vom Augenblick an, in dem er den Geist des Mitgefühls erweckt und Gelübde ablegt, bis er die Buddhaschaft erlangt, bleibt der Dharma in der Welt, und er nützt ununterbrochen allen Wesen.“ | |||
„Guter Mann! Wenn es einen Heilsaft namens ‚Hezaijia‘ gibt und jemand ihn erhält, kann eine Unze davon tausend Unzen Kupfer in reines Gold verwandeln, aber es sind nicht tausend Unzen Kupfer, die diese Medizin verwandeln können. So ist es auch mit Bodhisattvas und Mahasattvas. Mit Bodhicitta widmen sie sich der Medizin der Weisheit und transformieren so alle karmischen Leiden und andere Dharmas, sodass sie alle zum Aspekt der Allwissenheit werden, aber es sind nicht karmische Leiden und andere Dharmas, die ihren Geist transformieren können.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein kleines Feuer immer heller wird, wo immer es brennt, so wird auch das Feuer des Bodhi-Geistes eines Bodhisattva Mahasattva immer stärker, wo immer es berührt wird.“ | |||
„Guter Mann! So wie eine einzige Lampe Hunderte und Tausende von Lampen entzünden kann, bleibt ihre ursprüngliche Quelle dieselbe, ohne zu schwinden oder zu erschöpfen. So ist auch die Bodhi-Geistlampe eines Bodhisattva Mahasattva: Sie erleuchtet universell die Weisheitslampen aller Buddhas der drei Zeiten, doch ihre eigene Geistlampe schwindet oder erschöpft sich nicht.“ | |||
„Guter Mann! So wie eine Lampe, wenn sie in einem dunklen Raum aufgestellt wird, die Dunkelheit für Hunderttausende von Jahren vertreiben kann, so ist auch die Lampe des Bodhi-Geistes eines Bodhisattva Mahasattva. Wenn sie in die Herzkammer fühlender Wesen eintritt, kann sie alle karmischen Leiden und verschiedene Verdunkelungen für Hunderte von Millionen von Äonen beseitigen.“ | |||
„Guter Mann! Wie ein Lampendocht Licht entsprechend seiner Größe abgibt, so gibt auch die Bodhicitta-Lampe eines Bodhisattva Mahasattva Licht ab. Ihre großen Gelübde sind der Docht, der die Welt des Dharma erleuchtet; ihr großes Mitgefühl nährt ihre Lehren für alle fühlenden Wesen, schmückt das Land und lässt sie unermüdlich buddhistische Taten vollbringen.“ | |||
"Guter Mann! So wie der König des Paranirmitavasavartin-Himmel eine Krone aus reinem Gold von Jambudvipa trägt, die alle Verzierungen der Götter im Reich der Begierde übertrifft, so trägt auch der Bodhisattva Mahasattva eine Krone großer Gelübde des Bodhicitta, die die Verdienste aller gewöhnlichen Menschen und jene der Zwei Fahrzeuge übertrifft." | |||
„Guter Mann! So wie beim Brüllen des Löwenkönigs alle Löwen, die es hören, stärker und mutiger werden und alle anderen Tiere, die es hören, voller Schrecken fliehen, so sollte auch das Brüllen des Buddha, das Bodhicitta des Löwenkönigs, bekannt sein. Alle Bodhisattvas, die es hören, mehren ihr Verdienst, und alle, die etwas erreicht haben, werden sich beim Hören davon zerstreuen.“ | |||
„Guter Mann! So wie jemand die Sehne eines Löwen als Musiksaite benutzt, reißen alle anderen Saiten, sobald der Ton erklingt. So ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der die Sehne des Löwen-Paramita-Körpers des Tathagata und Bodhicitta als Saite der Dharma-Musik verwendet; sobald der Ton erklingt, werden alle Saiten der fünf Begierden und die Verdienste der beiden Fahrzeuge durchtrennt.“ | |||
"Guter Mann! So wie jemand alle Arten von Milch, wie Kuhmilch und Schafsmilch, sammeln und den Ozean damit füllen würde und dann einen Tropfen Löwenmilch hineingibt, wodurch alles verrottet und ungehindert hindurchfließt, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva mit der Milch des Löwen-Bodhi-Geistes des Tathagata diese in den Ozean der Milch unzähliger Äonen karmischer Leiden geben, wodurch alles vergeht und ungehindert hindurchfließt, ohne jemals in der Befreiung der Zwei Fahrzeuge zu verweilen." | |||
„Guter Mann! So wie der Kalavinka-Vogel schon im Eistadium über große Kraft verfügt und alle anderen Vögel übertrifft, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Wenn er angesichts von Geburt und Tod das Bodhicitta erweckt, sind sein großes Mitgefühl, sein Verdienst und seine Kraft von den Sravakas und Pratyekabuddhas unerreicht.“ | |||
„Guter Mann! So wie der Garuda-Prinz bei seiner Geburt helle, scharfe Augen hat und mit großer Wendigkeit fliegt, die kein Vogel, selbst nach langer Wachstumszeit, erreichen kann, so ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. Wenn er das Bodhicitta erzeugt, wird er zu einem Buddha-Prinzen mit reiner Weisheit, großem Mitgefühl und Mut, die keines der beiden Fahrzeuge, selbst nach Hunderttausenden von Kalpas der Kultivierung, erreichen kann.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein starker Mann mit einem scharfen Speer eine harte, dichte Rüstung ungehindert durchdringen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva mit dem scharfen Speer des Bodhicitta die dichte Rüstung aller falschen Ansichten und latenten Neigungen durchdringen und sie alle ungehindert durchdringen." | |||
„Guter Mann! Genau wie bei einem mächtigen Krieger wie dem Mahana, dem, wenn er seinen Zorn entfesselte, gewiss eine Wunde auf der Stirn entstehen würde; wäre diese Wunde noch nicht verheilt, könnte ihn niemand in Jambudvipa bezwingen. So ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva; würde er großes Mitgefühl entwickeln, würde er gewiss den Bodhi-Geist erwecken; wäre dieser Geist noch nicht verlassen, könnten ihm die weltlichen Dämonen und ihre Anhänger nichts anhaben.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein Bogenschütze Schüler hat, die, obwohl sie noch nicht an die Fähigkeiten ihres Meisters gewöhnt sind, Weisheit, geschickte Mittel und Expertise besitzen, die kein anderer Mensch erreichen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der, nachdem er anfänglich nach Erleuchtung strebt, obwohl er noch nicht an die Praxis der Allwissenheit gewöhnt ist, Bestrebungen, Weisheit, Verständnis und Wünsche besitzt, die kein gewöhnlicher Mensch oder Arhat erreichen kann." | |||
„Guter Mann! So wie ein Bogenschütze, der das Bogenschießen lernt, zuerst festen Stand haben muss, bevor er die Technik übt, so sollte auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Pfad der Allwissenheit des Tathagata erlernen möchte, zuerst im Bodhi-Geist verweilen und dann alle Lehren Buddhas praktizieren.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Magier, bevor er eine Illusion vollbringt, zunächst die illusionäre Methode betrachten und sich einprägen muss, und erst dann werden all seine Handlungen gelingen. So muss auch ein Bodhisattva Mahasattva, bevor er eine der übernatürlichen Kräfte und illusionären Handlungen von Buddhas und Bodhisattvas vollbringt, zunächst das Bodhicitta erzeugen, und erst dann wird alles gelingen.“ | |||
„Guter Mann! So wie eine Illusion Farbe ohne Form manifestieren kann, so ist auch das Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Obwohl es keine Form hat und nicht gesehen werden kann, kann es in den zehn Richtungen des Dharma-Bereichs universell verschiedene verdienstvolle Verzierungen manifestieren.“ | |||
„Guter Mann! So wie eine Katze [ 1 ] eine Maus sieht, die Maus sich sofort in ihren Bau zurückzieht und sich nicht wieder heraustraut, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erzeugt hat. Er betrachtet mit seinem weisen Auge alle Leiden und alles Karma, und sie alle verbergen sich und kommen nie wieder zum Vorschein.“ | |||
"Guter Mann! So wie ein Mensch, der den Schmuck des Jambudvipa-Goldes trägt, alles wie ein Tintenklecks verdunkelt, so verdunkelt auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Schmuck des Bodhicitta trägt, alle Verdienste gewöhnlicher Menschen und jene der Zwei Fahrzeuge und lässt sie ohne Licht und Farbe zurück." | |||
„Guter Mann! So wie ein guter Magnetstein mit wenig Kraft eiserne Haken und Ketten zerbrechen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erzeugt hat, mit einem einzigen Gedanken alle Haken und Ketten des Begehrens und der Unwissenheit zerstören.“ | |||
„Guter Mann! So wie Eisen sich beim Anblick eines Magneten auflöst, so löst sich auch ein Bodhisattva Mahasattva auf, der das Bodhicitta erweckt hat. Alle karmischen Leiden und die Befreiungen der Zwei Fahrzeuge werden sich, selbst wenn sie nur kurz gesehen werden, sofort auflösen und nicht bestehen bleiben.“ | |||
„Guter Mann! So wie jemand, der geschickt in den Ozean eintritt, von keinem Wassertier Schaden nimmt und selbst nicht vom Maul eines Makara-Fisches verschlungen wird, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva. Wenn er das Bodhicitta erweckt und in den Ozean von Geburt und Tod eintritt, können ihm alle karmischen Leiden nichts anhaben; selbst wenn er den wahren Dharma der Sravakas und Pratyekabuddhas annimmt, wird er nicht daran gehindert.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der Nektar trinkt, durch nichts Schaden nehmen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Nektar des Bodhicitta trinkt und nicht in die Stadien des Sravaka oder Pratyekabuddha verfällt, weil er die Kraft des unermesslichen Mitgefühls und der Gelübde besitzt.“ | |||
„Guter Mann! So wie jemand, der das Heilmittel Anshana erlangt und es sich auf die Augen träufelt, unsichtbar bleibt, während er unter den Menschen wandelt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Nachdem er das Heilmittel Bodhicitta erlangt hat, kann er geschickt in das Reich der Dämonen eintreten, und kein Dämon kann ihn sehen.“ | |||
"Guter Mann! So wie jemand, der sich auf einen König verlässt, keine Angst vor anderen hat, so hat auch ein Bodhisattva Mahasattva, der sich auf die große Kraft des Bodhicitta verlässt, keine Angst vor Hindernissen, Schwierigkeiten oder den Problemen böser Wege." | |||
"Guter Mensch! So wie ein Mensch, der im Wasser wohnt, keine Angst davor hat, vom Feuer verbrannt zu werden, so hat auch ein Bodhisattva Mahasattva, der im Wasser des Bodhicitta und den Wurzeln der Güte wohnt, keine Angst vor dem Feuer der befreienden Weisheit der Zwei Fahrzeuge." | |||
"Guter Mann! So wie jemand, der sich auf einen tapferen General verlässt, keinen Feind fürchtet, so fürchtet auch ein Bodhisattva Mahasattva, der sich auf den mutigen General Bodhicitta verlässt, keinen böswilligen Feind." | |||
"Guter Mann! So wie Indra, der König der Götter, den Vajra schwingt und alle Asuras bezwingt, so bezwingen auch die Bodhisattva Mahasattvas, die den Vajra des Bodhicitta halten, alle Dämonen und Ketzer." | |||
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der ein Langlebigkeitsmittel einnimmt, stark und gesund wird, weder altert noch abmagert, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Langlebigkeitsmittel Bodhicitta einnimmt und den Bodhisattva-Pfad unzählige Äonen lang ohne Müdigkeit oder Verunreinigungen beschreitet.“ | |||
„Guter Mann! So wie jemand, der Medizin zubereiten will, zuerst gutes, sauberes Wasser beschaffen muss, so muss auch ein Bodhisattva Mahasattva, der alle Praktiken und Gelübde eines Bodhisattva pflegen möchte, zuerst den Bodhi-Geist entwickeln.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Mensch seinen Körper schützt, indem er zuerst seine Lebenskraft schützt, sollte ein Bodhisattva Mahasattva auch den Bodhi-Geist schützen, indem er zuerst das Dharma schützt.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Mensch, dessen Lebenskraft unterbrochen ist, seinen Eltern und Verwandten keinen Nutzen bringen kann, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva. Wenn er die Bodhicitta aufgibt, kann er weder allen fühlenden Wesen Nutzen bringen, noch kann er die Verdienste aller Buddhas erlangen.“ | |||
„Guter Mann! So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhi-Geistes, der weder durch Karma, Leiden noch durch die Geister der beiden Fahrzeuge zerstört werden kann.“ | |||
„Guter Mann! So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so kann auch die Sonne des Bodhicitta nicht vom Licht der unbefleckten Weisheit aller zwei Fahrzeuge verdunkelt werden.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Prinz aufgrund seiner Abstammung von Geburt an von Ministern respektiert wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva geachtet. Wenn er Bodhicitta in den Lehren Buddhas erzeugt, wird er aufgrund seines großen Mitgefühls von Ältesten, die das heilige Leben lange praktiziert haben, darunter Sravakas und Pratyekabuddhas, respektiert.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Prinz, obwohl jung, von all seinen Ministern geachtet und verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, obwohl er erst am Anfang seiner Entwicklung auf dem Bodhisattva-Pfad steht, von den Ältesten der Zwei Fahrzeuge geachtet und verehrt.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Prinz, obwohl er noch nicht frei von all seinen Ministern und Beratern ist, bereits die Zeichen eines Königs besitzt und aufgrund seiner höheren Geburt nicht allen seinen Ministern und Beratern gleichgestellt ist, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er noch nicht frei von allen karmischen Leiden und Verunreinigungen ist, besitzt er bereits die Zeichen des Bodhi und ist aufgrund seiner höheren Abstammung nicht allen beiden Fahrzeugen gleichgestellt.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein reines und kostbares Juwel aufgrund einer Verdeckung unrein erscheint, so ist auch das kostbare Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Ohne Weisheit und Glauben wird es als unrein wahrgenommen.“ | |||
„Guter Mann! So wie es Medizin gibt, die mit Mantras durchdrungen ist, werden alle Krankheiten eines fühlenden Wesens geheilt, wenn es sie sieht, hört oder sich mit ihr beschäftigt. So ist auch die Medizin des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva, die alle guten Wurzeln, Weisheit, geschickten Mittel sowie die Gelübde und die Weisheit des Bodhisattva umfasst. Wenn ein fühlendes Wesen sie sieht, hört, sich mit ihr beschäftigt oder sich an sie erinnert, werden all seine Leiden und Krankheiten beseitigt.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der ständig Nektar in sich trägt, seinen Körper niemals verändern oder verfallen lässt, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, wenn er sich ständig an den Nektar des Bodhicitta erinnert und ihn in sich trägt, seinen Körper des Strebens und der Weisheit niemals verfallen lassen.“ | |||
„Guter Mann! Genau wie eine mechanische Holzpuppe auseinanderfällt und unbeweglich wird, wenn sie nicht mit einem Keil versehen ist, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva. Ohne das Bodhicitta werden seine Handlungen zerstreut sein, und er wird nicht in der Lage sein, alle Lehren Buddhas zu verwirklichen.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Weltherrscher ein kostbares Adlerholz namens Elefantenschatz besitzt, so werden, wenn dieses Räucherwerk verbrannt wird, alle vier Arten von Soldaten des Königs in den Himmel aufsteigen. Ebenso verhält es sich mit dem Räucherwerk des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva. Wenn man diese Absicht entwickelt, werden alle guten Wurzeln des Bodhisattva für immer die drei Daseinsbereiche transzendieren, und man wird die Weisheit des Tathagata der Nicht-Handlung in der Leere praktizieren.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant nur aus dem Diamanten selbst und aus Gold entsteht und nicht aus irgendeinem anderen Edelstein, so entsteht auch der Diamant des Bodhicitta eines Bodhisattva. Er entsteht nur aus dem Diamanten des großen Mitgefühls, der alle Wesen beschützt, und aus dem Gold des höchsten Reiches allwissender Weisheit und nicht aus den guten Wurzeln anderer Wesen.“ | |||
„Guter Mann! So wie es einen Baum namens ‚Wurzellos‘ gibt, der ohne Wurzel wächst und doch in Hülle und Fülle Zweige, Blätter, Blüten und Früchte trägt, so ist auch der Bodhicitta-Baum des Bodhisattva Mahasattva. Er hat keine Wurzeln, die man ergreifen könnte, und doch kann er allwissende Weisheit, übernatürliche Kräfte und große Gelübde nähren; seine spärlichen und schattenspendenden Zweige, Blätter, Blüten und Früchte bedecken die ganze Welt.“ | |||
„Guter Mensch! Wie ein Diamant nur in minderwertigen oder zerbrochenen Gefäßen Platz findet, außer in vollkommen geformten, so findet auch der Diamant des Bodhicitta nur in den Gefäßen minderwertiger Wesen Platz, die geizig, neidisch, regelbrechend, faul, verblendet und unwissend sind. Auch nicht in den Gefäßen jener, die ihre erhabenen Bestrebungen verloren haben, zerstreut sind und böse Gedanken hegen. Außer im kostbaren Gefäß des tiefgründigen Geistes eines Bodhisattva.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant alle Arten von Juwelen durchdringen kann, so kann auch der Diamant des Bodhicitta alle Schätze des Dharma durchdringen.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant alle Berge zerstören kann, so kann auch der Diamant von Bodhicitta alle Berge falscher Ansichten zerstören.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen und unvollständig ist, von keinem anderen Schatz übertroffen wird, so ist auch der Diamant des Bodhicitta. Auch wenn seine Entschlossenheit schwach und seine Verdienste etwas geringer sein mögen, übertrifft er dennoch alle Verdienste der beiden Fahrzeuge (Śrāvaka und Pratyekabuddha).“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant, selbst wenn er beschädigt ist, dennoch alle Armut beseitigen kann, so ist auch der Diamant des Bodhicitta. Selbst wenn er beschädigt ist und in keiner Praxis Fortschritte macht, kann er einen dennoch von aller Geburt und allem Tod befreien.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein kleiner Vajra alles zerstören kann, so kann auch der Vajra von Bodhicitta. Selbst wenn er nur in einen kleinen Bereich eindringt, kann er alle Unwissenheit und Verblendung vernichten.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant etwas ist, das gewöhnliche Menschen nicht erlangen können, so ist auch der Diamant des Bodhicitta, der von Wesen mit minderwertigem Geist nicht erlangt werden kann.“ | |||
„Guter Mann! Genau wie bei einem Diamanten, dessen Wert man nicht erkennt, ohne seine Kraft zu kennen und ihn zu nutzen, so ist es auch mit dem Diamanten des Bodhicitta. Wer den Dharma nicht kennt, wird seine Kraft nicht verstehen und ihn nicht nutzen.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant nicht zerstört werden kann, so ist auch der Diamant des Bodhicitta, der durch kein Dharma zerstört werden kann.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Vajra etwas ist, das kein mächtiger Mensch außer dem großen Narayana heben kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Es ist etwas, das keines der Zwei Fahrzeuge aufrechterhalten kann, außer den gewaltigen Ursachen und Bedingungen und der festen Kraft des Bodhisattva.“ | |||
„Guter Mensch! So wie ein Diamant alles zerstören kann, bleibt sein Wesen doch unvermindert. So ist auch der Bodhi-Geist. Über unzählige Äonen der drei Zeiten hinweg lehrt er fühlende Wesen, leitet sie in asketischen Übungen an und vollbringt, was den Sravakas und Pratyekabuddhas nicht gelingt, und doch ermüdet er nie und erleidet keinen Schaden.“ | |||
„Guter Mann! So wie ein Diamant nur vom diamantähnlichen Grund gehalten werden kann, so ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Weder der Śrāvaka noch der Pratyekabuddha können ihn halten, außer jene, die nach Sarvāstivāda streben.“ | |||
„Guter Mann! Wie ein makelloses Diamantgefäß, das, wenn es mit Wasser gefüllt ist, niemals ausläuft und in die Erde sickert, so ist auch das Diamantgefäß des Bodhicitta. Wenn es mit dem Wasser guter Wurzeln gefüllt ist, läuft es niemals aus und fließt in alle Bereiche.“ | |||
„Guter Mann! So wie der Vajra die Erde stützen und sie vor dem Untergang bewahren kann, so kann auch der Bodhi-Geist alle Praktiken und Gelübde eines Bodhisattva aufrechterhalten und verhindern, dass sie in die drei Daseinsbereiche fallen.“ | |||
„Guter Mann! Wie ein Diamant, der selbst nach langem Untertauchen im Wasser nicht verrottet oder nass wird, so ist auch der Bodhi-Geist. In allen Zeitaltern, inmitten der Wasser von Geburt, Tod, Karma und Verblendung, bleibt er ungebrochen und unveränderlich.“ | |||
„Guter Mann! So wie Diamant durch kein Feuer verbrannt oder erhitzt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist, der durch kein Feuer der Geburt und des Todes oder der Leiden verbrannt oder erhitzt werden kann.“ | |||
„Guter Mann! So wie der Vajra-Sitz in den dreitausend Welten die Buddhas im Bodhimanda tragen kann, die alle Dämonen bezwingen und die vollkommene Erleuchtung erlangen, so kann kein anderer Sitz dies leisten. Ebenso verhält es sich mit dem Bodhicitta-Sitz: Er ist fähig, alle Gelübde und Praktiken eines Bodhisattva, alle Paramitas, alle Geduld, alle Bhumis, Hingabe, die Vorhersage der Buddhaschaft, die Methoden zur Kultivierung des Bodhi, das Opfern an alle Buddhas, das Hören des Dharma und dessen Praxis zu tragen – kein anderer Geist kann dies leisten.“ | |||
„Guter Mensch! Das Bodhicitta bewirkt unermessliche, grenzenlose und sogar unaussprechliche höchste Verdienste. Jedes fühlende Wesen, das das Bodhicitta erzeugt, erlangt solche höchsten Verdienste. Daher, guter Mensch! Du hast großen Nutzen daraus gezogen! Du hast das Bodhicitta erzeugt, den Pfad des Bodhisattva beschritten und bereits solch große Verdienste erlangt.“ | |||
„Guter Mann! Wie Sie fragten: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad? Guter Mann! Sie können diese großartige Schatzkammer von Vairocana betreten und sie eingehend betrachten, und Sie werden verstehen, dass das Erlernen der Bodhisattva-Praxis zum Erreichen unermesslicher Verdienste führt.“ | |||
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Zu diesem Zeitpunkt umrundete Sudhana respektvoll den Maitreya Bodhisattva Mahasattva im Uhrzeigersinn und sagte: „Ich bitte den großen Weisen, das Tor des Pavillons zu öffnen, damit ich eintreten kann!“ | |||
Daraufhin ging Maitreya Bodhisattva zum Pavillon, schnippte mit den Fingern, und die Tür öffnete sich augenblicklich. Er forderte Sudhana auf, einzutreten. Sudhana freute sich, trat ein und schloss die Tür wieder. | |||
Seine Pavillons und Türme, gewaltig und grenzenlos wie die Leere, mit unzähligen Schätzen als Grund; unzählige Paläste, unzählige Tore, unzählige Fenster, unzählige Stufen, unzählige Geländer, unzählige Wege, alle aus den sieben Schätzen; unzählige Banner, unzählige Wimpel, unzählige Baldachine, unzählige Sonnenschirme, die es umgaben; unzählige Juwelenketten, unzählige Perlenketten, unzählige rote Perlenketten, unzählige Löwenjuwelenketten, die überall hingen; unzählige Halbmonde, unzählige Bänder, unzählige Juwelennetze als Schmuck; unzählige Juwelenglocken, die, wenn der Wind weht, Klang erzeugen und unzählige himmlische Blumen verstreuen, unzählige himmlische Juwelengirlanden aufhängen, unzählige Juwelenweihrauchgefäße schmücken, unzähligen feinen Goldstaub herabregnen lassen, unzählige Juwelenspiegel aufhängen, unzählige Juwelenlampen entzünden, unzählige Juwelengewänder ausbreiten, unzählige Juwelenbaldachine aufspannen, unzählige Juwelenthrone errichten [ 1] Der Sitz war mit unzähligen kostbaren Seiden geschmückt ; Unzählige Bilder von goldenen Jungfrauen aus Jambudvipa, unzählige Darstellungen verschiedener Edelsteine und unzählige Bilder wundersamer Bodhisattvas erfüllten jeden Ort; unzählige Vögel zwitscherten harmonisch; unzählige kostbare Utpala-, Pama- und Kumāra-Blüten sowie unzählige kostbare Pfützen dienten als Schmuck; unzählige kostbare Bäume waren in Reihen angeordnet, und unzählige Mani-Juwelen strahlten helles Licht aus. Solche unzähligen Verzierungen dienten als Dekoration. | |||
Dann erblickte er darin unzählige, hunderttausende wundersame Pavillons, jeder einzelne so geschmückt wie oben beschrieben; gewaltig und prachtvoll glichen sie alle dem leeren Raum, ohne Hindernisse oder Unordnung. Sudhana sah alle Orte an einem Ort und sah alle Orte auf dieselbe Weise. | |||
Als Sudhana die prächtigen und geschmückten Pavillons von Vairocana erblickte und unvorstellbare, unbegrenzte Welten erfuhr, empfand er unermessliche Freude und grenzenlose Begeisterung. Sein Körper und Geist wurden geschmeidig, frei von allen Gedanken, alle Hindernisse beseitigt und alle Illusionen erloschen. Er konnte das Gesehene nicht vergessen, sich an das Gehörte erinnern, und seine Gedanken waren ungestört. So trat er in das Tor der ungehinderten Befreiung ein. Er richtete seinen Geist auf alles, sah alles und erwies allem Ehrfurcht. Sobald er sich verneigte, sah er sich durch die majestätische Kraft des Bodhisattva Maitreya in allen Pavillons und Zeuge aller unvorstellbaren, unbegrenzten Welten. | |||
Es heißt, als Maitreya Bodhisattva die höchste Bodhicitta erweckte, sei er durch einen solchen Namen, eine solche Abstammungslinie und solch tugendhafte Freunde erleuchtet worden, was ihn dazu veranlasste, so gute Wurzeln zu schlagen, ein so langes Leben zu führen, in einem solchen Zeitalter zu leben, einem solchen Buddha zu begegnen, in einem so prächtigen Buddha-Land zu weilen, solche Praktiken zu pflegen und solche Gelübde abzulegen; und dass er sich jenen Tathagatas in einer solchen Versammlung und über einen so langen Zeitraum näherte und ihnen Opfergaben darbrachte. – All dies ist deutlich zu erkennen. | |||
Manche sehen Maitreya zuerst das Samadhi der liebenden Güte erreichen, und von da an wird er der Liebende genannt; manche sehen Maitreya alle wunderbaren Praktiken ausüben und alle Paramitas vervollkommnen; manche sehen ihn Geduld erlangen; manche sehen ihn an einem Ort verweilen; manche sehen ihn ein reines Land gründen; manche sehen ihn die wahren Lehren des Tathagata hochhalten, ein großer Dharma-Meister werden, die Geduld der Nichtgeburt erlangen und zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort von einem bestimmten Tathagata die Prophezeiung eines unübertroffenen Bodhi empfangen. | |||
Oder er mag Maitreya als Chakravartin-König sein, der alle Wesen ermahnt, den zehn guten Pfaden zu folgen; oder er mag ein Beschützer der Welt sein, der allen Wesen zum Wohle gereicht; oder er mag Sakra sein, der die fünf Begierden tadelt ; oder er mag Yama sein, der die Achtsamkeit preist; oder er mag Tusita sein, der die Verdienste eines Bodhisattva während seines gesamten Lebens preist; oder er mag Nirmanarati sein, der allen himmlischen Wesen die Wandlungen und den Schmuck der Bodhisattvas zeigt; oder er mag Paranirmitavasavartin sein, der allen himmlischen Wesen den Dharma aller Buddhas erläutert; oder er mag ein Dämonenkönig sein, der sagt, dass alle Dharmas vergänglich sind; oder er mag Brahma sein, der von der unermesslichen Freude verschiedener Meditationen spricht; Oder er ist ein Asura-König, der in den Ozean der großen Weisheit eintaucht und erkennt, dass Dharma wie eine Illusion ist. Ständig verkündet er seiner Versammlung den Dharma und befreit sie so von Stolz, Trunkenheit und Arroganz. | |||
Oder man sieht sie im Reich von Yama, wo sie helles Licht ausstrahlen, um das Leiden der Hölle zu lindern; oder man sieht sie im Reich der hungrigen Geister, wo sie ihnen Speise und Trank geben, um ihren Hunger und Durst zu stillen; oder man sieht sie im Reich der Tiere, wo sie mit verschiedenen geschickten Mitteln empfindungsfähige Wesen unterwerfen. | |||
Oder es kann als das Dharma angesehen werden, das von der Versammlung der Wächterkönige, der Könige des Trayastrimsa-Himmels, der Könige des Yama-Himmels, der Könige des Tusita-Himmels, der Könige des Nirmanarati-Himmels, der Könige des Paranirmitavasavartin-Himmels, der Großen Brahma-Könige, der Drachenkönige, der Yaksha- und Rakshasa-Könige, der Gandharvas- und Kinnaras-Könige, der Asuras- und Dhanavas-Könige, der Garudas- und Mahoragas-Könige, aller anderen menschlichen und nichtmenschlichen Versammlungen, der Sravakas, der Pratyekabuddhas oder der soeben erschienenen Bodhisattvas verkündet wird. die Bodhicitta oder wurden zu Lebzeiten initiiert. | |||
Manche preisen die Verdienste der ersten bis zehnten Bhumis, manche die Erfüllung aller Paramitas, manche den Eintritt in die Tore der Geduld, manche die Tore des großen Samadhi, manche die Tore der tiefen Befreiung, manche die Bereiche des meditativen Samadhi und der übernatürlichen Kräfte, manche die Praktiken der Bodhisattvas, manche die großen Gelübde, manche die verschiedenen geschickten Mittel zum weltlichen Lebensunterhalt und zum Wohle der fühlenden Wesen, und manche die Tore der Ermächtigung Buddhas an Bodhisattvas zu ihren Lebzeiten. | |||
Sie sehen Maitreya vielleicht Hunderte oder Tausende von Jahren lang, wie er wandert, liest und Schriften schreibt, fleißig sucht und beobachtet, den Dharma den Massen predigt oder in die vier unermesslichen Bewusstseinszustände verschiedener Meditationen eintritt oder alle Orte und alle Befreiungen erreicht oder in Samadhi eintritt und durch geschickte Mittel verschiedene göttliche Transformationen manifestiert. | |||
Oder man sieht Bodhisattvas, die in das Samadhi der Transformation eintreten, aus denen aus jeder ihrer Poren Wolken all-transformierter Körper hervorströmen; oder man sieht Wolken himmlischer Wesen; oder Wolken von Drachen; oder Wolken von Yakshas, Gandharvas, Kinnaras, Asuras, Garudas, Mahoragas, Schamanen, Brahma, Beschützern der Welt, universellen Monarchen, niederen Königen, Prinzen, Ministern, Beamten, Ältesten und Laien; oder Wolken von Arhats, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Tamas; oder Wolken aller fühlenden Wesen. | |||
Oder man vernimmt wunderbare Klänge, die die verschiedenen Dharma-Tore der Bodhisattvas preisen. Dazu gehören: das Lob der Verdienste von Bodhicitta; das Lob der Verdienste von Dāna Paramita bis hin zu Jñāna Paramita; das Lob der verschiedenen Aggregate, Meditationen, unermesslichen Geisteszustände, Samadhis, Samāpatti, übernatürlichen Kräfte, Weisheit, Bewahrung, Beredsamkeit, Wahrheiten, Wissen, Samatha und Vipassana, Befreiung, Bedingungen, Vertrauen und Dharma-Tore; das Lob der Achtsamkeit, der Grundlagen, des rechten Bemühens, der übernatürlichen Kräfte, Fähigkeiten, Stärke, der sieben Faktoren der Erleuchtung, des achtfachen edlen Pfades, der Fahrzeuge der Śrāvakas, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas, der Stufen, der Geduld, der Praktiken, der Gelübde und all dieser Verdienste. | |||
Oder man kann in diesem Bereich alle Buddhas sehen, umgeben von einer großen Versammlung; man kann auch den Geburtsort des Buddha, seine Abstammungslinie, seine physische Form, seine Lebensspanne, seine Kalpas, seinen Namen, den Nutzen seiner Lehren, die Dauer seiner Lehren und sogar die verschiedenen Unterschiede in der Versammlung aller Dharma-Hallen sehen, die alle deutlich sichtbar sind. | |||
Dann erblickte man innerhalb des prächtigen Palastkomplexes einen Turm, außergewöhnlich hoch, breit und reich verziert, den erhabensten von allen. In ihm konnte man die dreitausend Welten, hundert Milliarden vier Kontinente und hundert Milliarden Tusita-Himmel sehen. In jeder dieser Erzählungen stieg Maitreya Bodhisattva zur Erde herab und wurde geboren, von Brahma gehalten und getragen, ging sieben Schritte, beobachtete die zehn Himmelsrichtungen, brüllte wie ein großer Löwe, erschien als Kind, wohnte in Palästen, spielte in Gärten, entsagte der Welt um der Allwissenheit willen, übte Askese, aß Milchbrei, ging zum Bodhi-Baum, bezwang alle Dämonen, erlangte die vollkommene Erleuchtung, blickte zum Bodhi-Baum, wurde von Brahma aufgefordert, das Rad des Dharma zu drehen, stieg zu himmlischen Palästen auf, um den Dharma zu verkünden, die Länge der Kalpas und die Lebensspanne, die Pracht der Versammlung, die reinen Länder, die abgelegten Gelübde, die geeigneten Mittel, um fühlende Wesen zu lehren und reifen zu lassen, die Verteilung der Reliquien und die Aufrechterhaltung des Dharma – all diese Erzählungen waren unterschiedlich. | |||
Zu jener Zeit sah sich Sudhana in der Gegenwart aller Tathagatas; er sah auch alle Versammlungen und alle Aktivitäten der Buddhas, erinnerte sich an sie, ohne sie zu vergessen, und verstand sie ungehindert. Er hörte auch, wie in allen Pavillons juwelenbesetzte Netze, Glocken und Musikinstrumente unvorstellbare und subtile Dharma-Klänge erklingen ließen und verschiedene Arten des Dharma verkündeten. Das heißt, einige sprachen über die Bodhicitta des Bodhisattva, andere über die Praxis der Paramita, wieder andere über Gelübde, einige über die verschiedenen Stufen, einige über das ehrfurchtsvolle Darbringen von Opfergaben an die Tathagatas, einige über die Verschönerung der Buddha-Ländereien und einige über die Unterschiede in den Lehren der Buddhas. Er hörte alle oben genannten Dharma-Lehren und verstand sie klar . [ 3 ] | |||
Ich habe auch gehört, dass an einem bestimmten Ort ein bestimmter Bodhisattva, nachdem er eine bestimmte Dharma-Lehre vernommen hatte, von einem bestimmten tugendhaften Lehrer ermutigt wurde, Bodhicitta zu entwickeln, und dass er in einem bestimmten Kalpa, in einer bestimmten Welt, in Gegenwart eines bestimmten Tathagata, in einer bestimmten Versammlung von den Verdiensten eines bestimmten Buddha hörte, einen solchen Geist entwickelte, ein solches Gelübde ablegte und so gewaltige Wurzeln der Güte pflanzte; nachdem er den Bodhisattva-Pfad für eine bestimmte Anzahl von Kalpas beschritten hatte, würde er zu jener Zeit die vollkommene Erleuchtung erlangen, mit einem solchen Namen, einer solchen Lebensspanne, einem solchen Land, voll geschmückt, indem er ein solches Gelübde erfüllte und eine solche Versammlung, eine solche Zusammenkunft von Arhats und Bodhisattvas, transformierte; nach seinem Parinirvana würde der wahre Dharma für eine bestimmte Anzahl von Kalpas in der Welt verbleiben und unermesslich vielen fühlenden Wesen Nutzen bringen. | |||
Oder ich habe gehört, dass es irgendwo einen Bodhisattva gibt, der Großzügigkeit, Moral, Geduld, Fleiß, Meditation und Weisheit übt und diese Vollkommenheiten (Paramitas) kultiviert. Oder ich habe gehört, dass es irgendwo einen Bodhisattva gibt, der, um den Dharma zu suchen, vorbehaltlos auf seinen Thron, all seine Schätze, seine Frau, seine Familie, seine Hände, Füße, seinen Kopf, seine Augen und seinen ganzen Körper verzichtet hat. Oder ich habe gehört, dass es irgendwo einen Bodhisattva gibt, der den wahren Dharma, wie ihn der Tathagata verkündet hat, beschützt, ein großer Dharma-Lehrer ist, sich in großem Umfang der Dharma-Weitergabe widmet, Dharma-Banner errichtet, das Dharma-Muschelhorn bläst, die Dharma-Trommel schlägt, den Dharma-Regen herabregnen lässt, Stupas und Tempel baut, Buddha-Bilder anfertigt und allen Wesen Glückseligkeit schenkt. Oder ich habe gehört, dass es an einem Ort einen Tathagata gibt, der in einem bestimmten Kalpa in einem bestimmten Land mit einer bestimmten Versammlung und über einen bestimmten Zeitraum die vollkommene Erleuchtung erlangte, einen bestimmten Dharma predigte, bestimmte Gelübde erfüllte und unzählige Wesen unterwies. | |||
Als Sudhana diese unvorstellbar subtilen Dharma-Klänge vernahm, wurden sein Körper und sein Geist von Freude erfüllt, sanft und entzückt. Sofort erlangte er unzählige Tore der Dharani, der Eloquenz, der Dhyana, der Geduld, der Gelübde, der Vollkommenheit, der übernatürlichen Kräfte, der Weisheit, der Befreiung und des Samadhi. | |||
Des Weiteren waren in den Spiegeln aller Arten von Schätzen verschiedene Bilder zu sehen. Diese umfassten: Versammlungen von Buddhas, Versammlungen von Bodhisattvas, Versammlungen von Sravakas, Versammlungen von Pratyekabuddhas, reine Welten, unreine Welten, Welten, die sowohl rein als auch unrein waren, Welten mit Buddhas, Welten ohne Buddhas, kleine Welten, mittlere Welten, große Welten, Welten wie Indras Netz, umgestürzte Welten, auf dem Kopf stehende Welten, flache Welten, Welten, die von Höllenwesen, Tieren und hungrigen Geistern bewohnt wurden, und Welten voller Götter und Menschen. In all diesen Welten wurden unzählige große Bodhisattvas gesehen, einige gingen, einige saßen, verrichteten verschiedene Tätigkeiten, einige weckten großes Mitgefühl für fühlende Wesen, einige verfassten Abhandlungen zum Wohle der Welt, einige empfingen und bewahrten, einige schrieben und rezitierten, einige stellten und beantworteten Fragen, bereuten dreimal täglich, widmeten ihre Verdienste und legten Gelübde ab. | |||
Dann sah ich, dass von allen kostbaren Säulen das Große Lichtnetz des Mani-Königs ausging, mal blau, mal gelb, mal rot, mal weiß, mal kristallklar, mal azurblau, mal regenbogenfarben, mal goldfarben wie Jambudvipa oder in allen anderen Farben des Lichts. | |||
Dann sah ich den goldenen Jungen und das goldene Mädchen von Jambudvipa und viele kostbare Bilder, einige hielten Wolken aus Blumen, einige hielten Wolken aus Kleidern, einige hielten Banner, einige hielten Girlanden und Baldachine, einige hielten verschiedene Parfums und Puder, einige hielten exquisite Mani-Juwelennetze, einige trugen goldene Locken, einige trugen Halsketten, einige hoben ihre Arme, um geschmückte Gegenstände zu halten, einige senkten ihre Köpfe und trugen Mani-Kronen, verbeugten sich und blickten nach oben, ihre Augen nie abgewandt. | |||
Und ich sah, dass die Perlenkette unaufhörlich duftendes Wasser verströmte und acht Tugenden besaß; die Kristallkette und die hunderttausend Lichter leuchteten gleichzeitig; die Banner, Wimpel, Netze, Baldachine und so weiter waren alle mit verschiedenen kostbaren Juwelen geschmückt. | |||
Dann sah ich die Utpala-, Padma-, Kuvatara- und Pundarika-Blumen, die aus unzähligen anderen Blüten wuchsen. Manche waren so groß wie ein Arm, manche so lang wie ein Ellbogen, manche so breit und lang wie ein Wagenrad. Jede Blüte war mit verschiedenen Formen und Bildern geschmückt: männlichen, weiblichen, jungenhaften, jungenhaften, Indra, Brahma, den Wächtern der Welt, Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Arhats, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas. Alle diese Wesen falteten ehrfürchtig die Hände und verneigten sich. | |||
Sie sahen auch den Tathagata im Schneidersitz sitzen, sein Körper geschmückt mit den zweiunddreißig Zeichen eines Buddha. | |||
Dann sah ich den reinen Kristallboden, und mit jedem Schritt, den ich tat, erschienen unvorstellbare Formen und Bilder. Darunter waren: Bilder der Welt, Bilder von Bodhisattvas, Bilder des Tathagata und Bilder von prächtigen Pavillons und Türmen. | |||
Darüber hinaus waren in den Zweigen, Blättern, Blüten und Früchten des kostbaren Baumes verschiedene Halbfiguren zu sehen. Darunter befanden sich Halbfiguren von Buddhas, Bodhisattvas, Göttern, Drachen, Yakshas und sogar von Weltenwächtern, Herrschern, niederen Königen, Prinzen, Ministern, Beamten und der vierfachen Versammlung. Diese Figuren hielten Girlanden, Halsketten oder verschiedene Ornamente; einige verneigten sich ehrfürchtig mit gefalteten Händen und blickten konzentriert und ohne zu blinzeln; einige priesen, und einige versanken in Samadhi. Ihre Körper waren mit glückverheißenden Zeichen geschmückt und strahlten verschiedene Lichtfarben aus, darunter goldenes, silbernes, korallenrotes, Tushala-, kaiserblaues, Vairocana-Juwelen-, Juwelen- und Champakblütenlicht. | |||
Darüber hinaus strahlten vom Sichelmondbild in den Pavillons unzählige Lichtstrahlen von Sonne, Mond, Sternen und Sternbildern hell in alle Richtungen. | |||
Dann sah ich, dass die Wände aller Pavillons und Türme, auf jeder Stufe, mit allerlei Schätzen geschmückt waren. In jedem Schatz erschien das Bild von Maitreya, der in seinen vergangenen Leben den Pfad des Bodhisattva beschritten hatte und seinen Kopf und seine Augen, seine Hände und Füße, seine Lippen und Zunge, seine Zähne, seine Ohren und Nase, sein Fleisch und Blut, seine Haut, sein Knochenmark und sogar seine Nägel und Haare weggegeben hatte. Er war imstande, all dies wegzugeben. Er gab seine Frauen und Konkubinen, seine Söhne und Töchter, seine Städte, seine Dörfer, seine Königreiche und seine Throne, je nach Bedarf. Er befreite Gefangene, erlöste Gebundene, heilte Kranke und wies jene, die vom rechten Weg abgekommen waren, den rechten. Sie mögen Schiffskapitäne sein, die Schiffe über den weiten Ozean führten; oder Reiterkönige, die in Not geratene Menschen retteten; oder große Weise, die verschiedene Lehren wortgewandt darlegten; oder Rad drehende Könige, die die Kultivierung der zehn Tugenden förderten. oder Könige der Medizin, die geschickt alle Krankheiten heilen; oder ihren Eltern treu ergeben; oder tugendhaften Freunden nahe; oder Śrāvakas oder Pratyekabuddhas werden; oder Bodhisattvas werden; oder Tathāgatas werden alle fühlenden Wesen lehren und unterwerfen; oder Dharma-Meister werden den Buddhismus praktizieren, die Schriften hochhalten und rezitieren, sie rational betrachten, Buddha-Stupas errichten, Buddha-Bilder anfertigen, Opfergaben für sich selbst darbringen oder andere dazu anregen, ihren Mund mit Weihrauch zu salben und Blumen zu streuen und sich respektvoll zu verbeugen. Solche Taten dauern ununterbrochen an. Oder man sieht sie auf einem Löwenthron sitzen, wie sie ausführlich den Dharma erläutern und alle fühlenden Wesen dazu ermutigen, in den zehn Tugenden zu verweilen, von ganzem Herzen Zuflucht zum Buddha, Dharma und Sangha zu nehmen, die fünf und die acht Gebote einzuhalten, dem weltlichen Leben zu entsagen, um dem Dharma zuzuhören, die Schriften zu achten und zu rezitieren und entsprechend zu handeln. | |||
Selbst Maitreya Bodhisattva zu sehen, der seit Hunderttausenden von Milliarden Nayutas Asamkhya Kalpas alle Arten von Vollkommenheiten und alle Formen praktiziert; auch all die guten Lehrer zu sehen, denen Maitreya gedient hat, alle geschmückt mit allen Arten von Verdiensten; auch Maitreya in der Gegenwart jedes einzelnen guten Lehrers zu sehen, wie er sich nähert und Opfergaben darbringt, ihre Lehren empfängt und sogar am Ort der Einweihung weilt. | |||
Dann sagten die Weisen zu Sudhana: „Willkommen, Junge! Werde nicht müde, die unvorstellbaren Taten dieses Bodhisattva zu beobachten.“ | |||
Zu jener Zeit, als Sudhana die Kraft des unvergesslichen Gedächtnisses, die Fähigkeit, die reinen Augen der zehn Richtungen zu sehen, die Weisheit der ungetrübten Beobachtung, die Weisheit der Freiheit der Bodhisattvas und das umfassende Verständnis des Erreichens des Weisheitsgrundes durch die Bodhisattvas erlangt hatte, sah er in jedem einzelnen Gebäude und Objekt solche und unzählige andere unermessliche und unvorstellbare Bereiche der Freiheit und Pracht. | |||
Jemand könnte beispielsweise von den verschiedensten Dingen träumen, wie Städten, Dörfern, Palästen, Gärten, Bergen, Wäldern, Flüssen, Teichen, Kleidung, Essen und allen lebensnotwendigen Dingen; oder er sieht seine Eltern, Brüder und Verwandten; oder den großen Ozean, den Berg Sumeru und alle Himmelspaläste, Jambudvipa und die Geschehnisse der vier Kontinente; oder er sieht einen Körper von Hunderttausenden von Yojanas Größe, mit perfekt proportionierten Häusern und Kleidung, als hätte er den ganzen Tag über unzählige Stunden in Glückseligkeit verbracht, ohne zu schlafen. Beim Erwachen erkennt er, dass es ein Traum war, und kann sich klar daran erinnern, was er gesehen hat. Sudhana ist ähnlich. Durch die Kraft des Bodhisattva Maitreya erkennt er, dass alle Phänomene in den drei Daseinsbereichen wie Träume sind, löscht die engen und minderwertigen Gedanken aller Wesen aus, erlangt ein ungetrübtes und umfassendes Verständnis, weilt im höheren Daseinsbereich der Bodhisattvas, erlangt unvorstellbare, zweckmäßige Weisheit und ist in der Lage, einen solchen freien und ungehinderten Bereich zu sehen. | |||
Jemand, der im Sterben liegt, sieht beispielsweise die Zeichen der Vergeltung gemäß seinem Karma: Diejenigen, die Böses getan haben, sehen die leidvollen Reiche der Hölle, des Tierreichs und des Reichs der hungrigen Geister; sie sehen vielleicht Wärter mit Waffen, die wütend oder fluchend Gefangene abführen; sie hören vielleicht Schreie und Klagen; sie sehen vielleicht Flüsse aus Asche, Kessel mit siedendem Wasser, Berge von Messern oder Bäume aus Schwertern, alle Arten von Unterdrückung und Qual. Diejenigen, die Gutes getan haben, sehen alle Paläste der Götter, unzählige himmlische Wesen und himmlische Jungfrauen, geschmückt mit den verschiedensten Gewändern; die Paläste und Gärten sind allesamt prachtvoll. Obwohl ihr Körper noch nicht tot ist, sehen sie diese Dinge aufgrund der Kraft ihres Karmas. Auch Sudhana sah solche Dinge; durch die unvorstellbare Kraft des Bodhisattva-Karmas konnte er alle prächtigen Reiche sehen. | |||
Wenn beispielsweise jemand von einem Dämon besessen ist, sieht er allerlei Dinge und kann jede Frage beantworten. Sudhana ist ähnlich. Dank der Weisheit eines Bodhisattva sieht er allerlei Wunderbares und kann jede Frage dazu beantworten. | |||
Ein Beispiel: Jemand, der von einem Drachen besessen ist, behauptet, selbst ein Drache zu sein, betritt den Drachenpalast und glaubt, in kurzer Zeit Tage, Monate und Jahre vergehen zu sehen. Ähnlich verhält es sich mit Sudhana; da er in der Weisheit eines Bodhisattva weilt und vom Bodhisattva Maitreya gesegnet ist, glaubt er, in kurzer Zeit unzählige Äonen vergangen zu sein. | |||
Der Brahma-Palast beispielsweise trägt den Namen „Schatzkammer des Schmucks“, in deren Inneren man alle Dinge der dreitausend Welten ohne Verwirrung sehen kann. Ebenso sieht Sudhana in seinem Palast alle Arten prächtiger Reiche ohne Verwirrung. | |||
Wenn ein Mönch beispielsweise in einen Zustand allumfassender Meditation versinkt, erscheint ihm – ob beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen – überall, wo er sich befindet, die Welt der Meditation. Auch Sudhana war so; als er das Kloster betrat, wurden ihm alle Bereiche der Meditation deutlich. | |||
Jemand könnte beispielsweise die prächtige Gandharva-Stadt am Himmel sehen, klar und ungetrübt; so wie Yaksha- und Menschenpaläste an einem Ort nebeneinander existieren, ohne sich zu vermischen, und jeder sie gemäß seinem eigenen Karma anders wahrnimmt; so wie man alle Farben und Formen der dreitausend Welten im Ozean sehen könnte; so wie ein Magier durch die Macht der Illusion alle Arten von illusorischen Ereignissen und Handlungen manifestiert. So ist auch Sudhana: Durch die majestätische Kraft des Maitreya-Bodhisattva und die unvorstellbare Kraft der illusorischen Weisheit vermag sie alle Dharmas mit illusorischer Weisheit zu erkennen und besitzt die freie Kraft aller Bodhisattvas, wodurch sie alle prächtigen und freien Reiche in den Pavillons sieht. | |||
In diesem Augenblick betrat Maitreya Bodhisattva Mahasattva mit seiner göttlichen Kraft den Pavillon, schnippte mit den Fingern und sprach zu Sudhana: „Guter Mensch, erhebe dich! Dies ist das Wesen des Dharma. Dies ist die Erscheinung, die sich durch das Wissen des Bodhisattva um die Ursachen und Bedingungen aller Dharmas manifestiert. Dies ist sein eigenes Wesen, wie eine Illusion, ein Traum, ein Schatten oder ein Bild, und völlig unwirklich.“ Da hörte Sudhana das Geräusch des Fingerschnippens und erhob sich aus der Samadhi. | |||
Maitreya sprach: „Guter Mensch! Du weilst in der unvorstellbaren Befreiung eines Bodhisattva, genießt die Glückseligkeit des Samadhi des Bodhisattva und kannst die verschiedenen erlesenen und prächtigen Paläste sehen, die von der göttlichen Kraft des Bodhisattva getragen werden, die mit Hilfe des Pfades fließen und durch die Gelübde und Weisheit des Bodhisattva manifestiert werden; du siehst das Verhalten des Bodhisattva, hörst das Dharma des Bodhisattva, erkennst die Tugenden des Bodhisattva und verstehst die Gelübde des Tathagata.“ | |||
Sudhana sagte: „Wahrlich, Heiliger! Es ist die Kraft des Segens und der Erinnerung des tugendhaften Lehrers. Heiliger! Wie lautet der Name dieses Tores der Befreiung?“ | |||
Maitreya sprach: „Guter Mensch! Dieses Tor der Befreiung wird genannt: die Schatzkammer der Weisheit, die die Bereiche der drei Zeiten nicht vergisst. Guter Mensch! Innerhalb dieses Tores der Befreiung befindet sich ein unaussprechliches Tor der Befreiung, das ein Bodhisattva in einem einzigen Leben erlangen kann.“ | |||
Sudhana fragte: „Wo ist dieses großartige Schauspiel geblieben?“ | |||
Maitreya antwortete: „Geh zurück dorthin, woher du gekommen bist.“ | |||
Er fragte: „Woher kommst du?“ | |||
Er sprach: „Es entspringt der Weisheit und göttlichen Kraft des Bodhisattva und weilt in Übereinstimmung mit seiner Weisheit und göttlichen Kraft. Es hat keinen Ort, an den es gehen könnte, noch einen Ort, an dem es weilen könnte; es sammelt sich nicht an und ist vergänglich und fern von allem. Guter Mensch! So wie der Drachenkönig Regen bringt, so entspringt dieser weder seinem Körper noch seinem Geist, und es gibt keine Ansammlung, und doch ist er nicht unsichtbar; sondern nur aufgrund der Kraft des Geistes des Drachenkönigs ergießt er sich in einem gewaltigen Strom und durchdringt die ganze Welt. Ein solches Reich ist unvorstellbar. Guter Mensch! Auch die Verzierungen sind so, weder im Inneren noch im Äußeren, und doch sind sie nicht unsichtbar; sondern nur aufgrund der majestätischen Kraft des Bodhisattva und der Kraft deiner guten Wurzeln siehst du solche Dinge. Guter Mensch! So wie ein Magier verschiedene Illusionen vollbringt, gibt es keinen Ursprung und kein Ziel; obwohl es keinen Ursprung und kein Ziel gibt, ist es aufgrund der Macht der Illusion …“ Deutlich sichtbar. Auch der Schmuck ist so, er hat weder Ursprung noch Ziel; obwohl er weder Ursprung noch Ziel hat, manifestiert er sich aufgrund der unvorstellbaren Macht der Illusion, die im Laufe der Zeit kultiviert wurde, und aufgrund der Macht eurer großen Gelübde in der Vergangenheit.“ | |||
Sudhana fragte: „Woher kommst du, großer Weiser?“ | |||
Maitreya sagte: | |||
„Guter Mensch! Alle Bodhisattvas kommen, ohne zu kommen oder zu gehen; sie kommen, ohne zu handeln oder zu verweilen; sie kommen, ohne Ort oder Anhaftung, weder versinken noch geboren werden, weder bleiben noch sich verändern, weder bewegen noch entstehen, ohne Anhaftung oder Festhalten, ohne Karma oder Vergeltung, ohne Entstehen oder Aufhören, weder aufhören noch ewig, so kommen sie. Guter Mensch! Bodhisattvas kommen vom Ort des großen Mitgefühls, um alle fühlenden Wesen zu zähmen; sie kommen vom Ort der großen liebenden Güte, um alle fühlenden Wesen zu erlösen; sie kommen vom Ort der reinen Gebote, um nach ihren Wünschen wiedergeboren zu werden; sie kommen vom Ort der großen Gelübde, um die Kraft ihrer vergangenen Gelübde zu bewahren; sie kommen vom Ort der übernatürlichen Kräfte, um sich an allen Orten nach ihren Wünschen zu manifestieren; sie kommen vom Ort der Unerschütterlichkeit, um alle Buddhas niemals zu verlassen; sie kommen vom Ort der Nicht-Anhaftung, um nicht Sie versklaven ihren Körper und Geist, um zu kommen und zu gehen; sie kommen vom Ort der Weisheit und der geschickten Mittel, um sich allen fühlenden Wesen anzupassen; sie kommen vom Ort der Manifestation und Transformation, denn sie erscheinen wie Bilder.“ | |||
„Ja, guter Mann! Du fragst mich, woher ich komme. Guter Mann! Ich komme aus meiner Heimat, dem Land Marati. Guter Mann! Dort gibt es ein Dorf namens Haus; dort lebt der Sohn eines reichen Mannes namens Gopala. Er wohnt dort, um die Menschen zu bekehren und sie zu den Lehren Buddhas zu führen; er predigt den Dharma allen Menschen seiner Heimat, ihren Bedürfnissen entsprechend, und er erklärt die Mahayana-Lehren seinen Eltern, Verwandten, Brahmanen und anderen und führt sie auf den Pfad. Deshalb wohne ich dort. Und von dort komme ich.“ | |||
Sudhana fragte: „Heiliger! Wo ist der Wohnsitz eines Bodhisattva?“ | |||
Antwort: | |||
„Guter Mann! Es gibt zehn Arten von Geburtsorten für Bodhisattvas. Welche sind das? Guter Mann! Bodhicitta ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Bodhisattvas hineingeboren werden; tiefer Geist ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der tugendhaften Lehrer hineingeboren werden; die verschiedenen Stufen sind die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Paramitas hineingeboren werden; große Gelübde sind die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der tugendhaften Praktiken hineingeboren werden; großes Mitgefühl ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Vier Mittel der Anziehung hineingeboren werden; rationale Beobachtung ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Prajna Paramitas hineingeboren werden; Mahayana ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der geschickten Mittel hineingeboren werden; Lehre und Transformation fühlender Wesen ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Buddhas hineingeboren werden; Weisheit und geschickte Mittel sind …“ Der Geburtsort der Bodhisattvas ist die Ausübung aller Dharmas, da sie in die Familie der Geduld des nicht entstehenden Dharma hineingeboren werden; die Praxis aller Dharmas ist der Geburtsort der Bodhisattvas, da sie in die Familie aller Tathagatas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hineingeboren werden.“ | |||
"Guter Mensch! Ein Bodhisattva Mahasattva nimmt Prajnaparamita als seine Mutter, geschickte Mittel als seinen Vater, Danaparamita als seine Amme, Silaparamita als seine Pflegemutter, Patienceparamita als seinen Schmuck, Diligenceparamita als seinen Ernährer, Dhyanaparamita als seinen Wäscher, gute Lehrer als seine Unterweisungen, alle Bodhi-Faktoren als seine Gefährten, alle tugendhaften Dharmas als sein Gefolge, alle Bodhisattvas als seine Brüder, Bodhicitta als sein Zuhause, die richtige Praxis als sein Familiengesetz, alle Bhumis als sein Zuhause, alle Geduld als seinen Clan, große Gelübde als seine Familienlehren, die Erfüllung aller Handlungen gemäß dem Familiengesetz, die Förderung des Mahayana als die Fortführung des Familiengeschäfts, den Bodhisattva, an den er in diesem Leben durch das Wasser des Dharma gebunden ist, als den Prinzen, und das Erreichen von Bodhi ist die Reinigung der Familie." | |||
"Guter Mensch! Ein Bodhisattva transzendiert so den gewöhnlichen Zustand, nimmt die Bodhisattva-Position ein, wird in die Familie des Tathagata hineingeboren, weilt in der Buddha-Natur, ist fähig, alle Praktiken auszuüben, unterbricht niemals die Drei Juwelen, ist fähig, die Bodhisattva-Linie zu schützen, reinigt den Bodhisattva-Samen, wird an einem erhabenen Ort geboren, ist frei von allen Fehlern und Übeln und wird von allen Göttern, Menschen, Dämonen, Brahma, Asketen und Brahmanen der Welt geachtet und gepriesen." | |||
„Guter Mensch! Wenn ein Bodhisattva Mahasattva in eine so ehrwürdige Familie hineingeboren wird, im Wissen, dass alle Dharmas wie Bilder sind, hegt er keinerlei Abneigung oder Verachtung für irgendeine Welt; im Wissen, dass alle Dharmas wie Transformationen sind, ist er an keine Sphäre gebunden; im Wissen, dass alle Dharmas ohne Selbst sind, lehrt er fühlende Wesen ohne Müdigkeit; mit großem Mitgefühl als seiner Natur umarmt er fühlende Wesen ohne Mühe; im Verständnis, dass Geburt und Tod wie ein Traum sind, ist er in allen Äonen furchtlos; im Wissen, dass alle Aggregate wie Illusionen sind, manifestiert er die Wiedergeburt ohne Kummer oder Abneigung; im Wissen, dass alle Reiche und Orte dem Dharma-Reich gleichen, wird er von keinem Reich vernichtet; im Wissen, dass alle Gedanken wie Fata Morganen sind, betritt er die Reiche, ohne Illusionen hervorzurufen; im Verständnis, dass alle Dharmas wie Illusionen sind, betritt er die Reiche der Dämonen, ohne daran zu haften; im Wissen um den Dharmakaya, nein Leiden können ihn täuschen; hat er aber die Freiheit erlangt, ist er in allen Bereichen ungehindert. | |||
"Guter Mensch! Mein Körper wird im gesamten Dharma-Bereich universell erzeugt, gleich den verschiedenen Erscheinungen aller fühlenden Wesen, gleich den verschiedenen Lauten aller fühlenden Wesen, gleich den verschiedenen Namen aller fühlenden Wesen, gleich den Verhaltensweisen, an denen alle fühlenden Wesen Gefallen finden, und ich bin im Einklang mit den Lehren und der Führung der Welt; ich manifestiere die Geburt aller reinen fühlenden Wesen, gleich den Taten aller gewöhnlichen fühlenden Wesen, gleich den Gedanken aller fühlenden Wesen, gleich den Gelübden aller Bodhisattvas, und so erfüllt mein Körper den gesamten Dharma-Bereich." | |||
„Guter Mensch! Ich bin gekommen, um jene zu führen, die einst denselben Weg beschritten wie ich, aber nun ihre Bodhicitta verloren haben; ich habe auch meine Eltern und Verwandten unterwiesen; ich habe auch die Brahmanen unterwiesen, damit sie sich von Rassenstolz befreien und in die Linie des Tathagata hineingeboren werden konnten – und so bin ich in diesem Jambudvipa-Reich, im Land Marati, im Dorf Kota, in eine Brahmanenfamilie geboren worden. Guter Mensch! Ich wohne in diesem großen Pavillon und nutze, den Wünschen aller Wesen entsprechend, verschiedene geschickte Mittel, um sie zu lehren und zu unterwerfen. Guter Mensch! Weil ich den Gedanken aller Wesen folge, bin ich gekommen, um jene im Tusita-Himmel zur Reife zu führen …“ Daher manifestiere ich die großartigen Wandlungen des Segens und der Weisheit des Bodhisattva, die alle Bereiche des Begehrens transzendieren, damit sie alle sinnlichen Freuden aufgeben, die Vergänglichkeit aller bedingten Dinge verstehen und erkennen, dass Aufstieg und Fall der Himmel unausweichlich sind. Ich beabsichtige, bei meiner bevorstehenden Wiedergeburt die große Weisheit des Dharma zu demonstrieren, mit den Bodhisattvas dieses Lebens zu sprechen, alle meine Mitpraktizierenden anzuleiten und zu transformieren und jene zu lehren, die von Shakyamuni Buddha gesandt wurden, damit sie alle wie Lotusblüten die Erleuchtung erlangen. Daher werde ich nach meinem Tod im Tusita-Himmel wiedergeboren werden. Guter Mann! Wenn meine Gelübde erfüllt sind und ich Allwissenheit und Bodhi erlangt habe, werdet ihr beide, du und Manjushri, mich sehen. | |||
„Guter Mann! Du solltest den tugendhaften Lehrer Manjushri aufsuchen und ihn fragen: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie gelangt man in die Praxis Samantabhadras? Wie erlangt man sie? Wie erweitert man sie? Wie folgt man dem Pfad? Wie reinigt man ihn? Wie vervollkommnet man ihn?‘ Guter Mann! Er wird es dir ausführlich erklären. Warum? Weil die großen Gelübde Manjushris für unzählige andere Bodhisattvas unerreichbar sind.“ | |||
„Guter Mensch! Manjushri, dein Wirken ist gewaltig, deine Gelübde sind grenzenlos, und du schenkst unaufhörlich alle Verdienste der Bodhisattvas. Guter Mensch! Manjushri ist stets die Mutter unzähliger Hunderttausende von Milliarden Buddhas und stets die Lehrerin unzähliger Hunderttausende von Milliarden Bodhisattvas, die alle fühlenden Wesen lehrt und reifen lässt, und dein Name ist in allen zehn Himmelsrichtungen bekannt; du bist stets die Dharma-Lehrerin unter allen Buddhas und wirst von allen Tathagatas gepriesen; du weilst in tiefer Weisheit und kannst wahrhaftig alle Dharmas sehen, alle Bereiche der Befreiung verstehen und letztlich alle Praktiken Samantabhadras verwirklichen.“ | |||
"Guter Mann! Manjushri ist dein guter Freund, der es dir ermöglicht, in die Familie des Tathagata hineingeboren zu werden, alle guten Wurzeln zu nähren, alle Hilfsmethoden auf dem Pfad einzuleiten und wahren guten Freunden zu begegnen; der es dir ermöglicht, alle Verdienste zu erwerben, in alle Netze der Gelübde einzutreten und in allen großen Gelübden zu verweilen; der dir das gesamte geheime Dharma der Bodhisattvas erklärt und alle unvorstellbaren Praktiken der Bodhisattvas manifestiert; und der in der Vergangenheit mit dir geboren wurde und mit dir ging." | |||
„Daher, guter Mann! Gehe ohne Müdigkeit und Erschöpfung zu Manjushri. Manjushri wird dir alle Verdienste darlegen. Warum? Weil alle guten Lehrer, die du zuvor gesehen hast, die von der Praxis des Bodhisattva gehört, das Tor der Befreiung durchschritten und ihre großen Gelübde erfüllt haben, dies alles der Kraft von Manjushris majestätischem Geist zu verdanken haben. Manjushri hat an allen Orten die höchste Erleuchtung erlangt.“ | |||
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied. | |||
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Zu jener Zeit reiste Sudhana, den Lehren des Bodhisattva Mahasattva Maitreya folgend, allmählich durch mehr als einhundertzehn Städte und erreichte schließlich die Stadt Somana im Land Pumen. Er verweilte an deren Tor, meditierte über Manjushri, beobachtete und folgte dessen Beispiel und suchte ihn auf, um ihm seine Ehrerbietung zu erweisen. | |||
In diesem Moment streckte Manjushri seine rechte Hand aus, die 110 Yojanas lang war, und drückte sie auf Sudhanas Kopf, wobei er sagte: | |||
"Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Wenn man von der Wurzel des Glaubens getrennt ist, ist der Geist schwach und voller Kummer und Bedauern, das Handeln unvollständig, der Fleiß verloren, der Geist verweilt bei einer einzigen guten Wurzel, man gibt sich mit wenig Verdienst zufrieden, man kann Gelübde und Praktiken nicht geschickt entwickeln, man wird nicht von einem guten Lehrer beschützt, man wird vom Tathagata nicht erinnert, man kann diese Dharma-Natur, dieses Prinzip, dieses Dharma-Tor, diese Praxis, diese Sphäre nicht verstehen; man kann nicht alles wissen, auf verschiedene Weise erkennen, die Quelle erkennen, verstehen, eintreten, erklären, unterscheiden, verwirklichen oder irgendetwas erlangen." | |||
Zu jener Zeit verkündete Manjushri diesen Dharma, unterwies und erfreute Sudhana und befähigte ihn so, unzählige Dharma-Tore zu erreichen, unermessliche Weisheit und Licht zu erlangen und die grenzenlose Dharani, grenzenlose Gelübde, grenzenlose Samadhi, grenzenlose übernatürliche Kräfte und grenzenlose Weisheit eines Bodhisattva zu erlangen, sodass er den Übungsplatz von Samantabhadra betreten und in Sudhanas eigene Wohnstätte aufgenommen werden konnte; Manjushri zog sich daraufhin zurück und erschien nicht mehr. | |||
Deshalb sann Sudhana nach und beobachtete, mit dem Wunsch, Manjushri und all die unzähligen tugendhaften Lehrer, so zahlreich wie die Staubkörner in den dreitausend großen Chiliokosmen, zu sehen, ihnen nahe zu sein, ihnen ehrfurchtsvoll zu dienen, ihre Lehren ohne Ungehorsam zu empfangen und zu praktizieren; sein Streben nach aller Weisheit, dem unermesslichen Ozean des Mitgefühls und der großen Wolke der liebenden Güte zu vertiefen, alle fühlenden Wesen umfassend zu betrachten, große Freude zu empfinden und im friedvollen Dharma des Bodhisattva zu verweilen; sich mit allen unermesslichen Reichen zu verbinden, alle unermesslichen Verdienste aller Buddhas zu erlernen, in das endgültige Wissen und die Vision aller Buddhas einzutreten, alle Methoden zu mehren, die den Pfad zur Weisheit fördern, alle tiefen Geister der Bodhisattvas geschickt zu kultivieren, die Reihenfolge zu erkennen, in der die Buddhas der drei Zeiten erscheinen; in alle Ozeane des Dharma einzutreten, alle Räder des Dharma zu drehen und in allen Welten geboren zu werden. Im Ozean aller Bodhisattva-Gelübde verweilt man in allen Zeitaltern, um den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten, erleuchtet das Reich aller Tathagatas und nährt die Wurzeln aller Bodhisattvas. Man erlangt das reine Licht allwissender Weisheit, das universell in die zehn Richtungen strahlt, alle Dunkelheit und Hindernisse beseitigt und die Weisheit das Dharma-Reich durchdringt. Man manifestiert seinen Körper ausnahmslos in allen Buddha-Ländern und allen Existenzen. Man zerstört alle Hindernisse, tritt in den ungehinderten Dharma ein und verweilt auf dem gleichen Boden des Dharma-Reiches. Beim Betrachten des Befreiungsreichs von Samantabhadra vernimmt man den Namen, die Gelübde, die Hilfspfade, die rechten Pfade, die verschiedenen Grundlagen, die zweckmäßigen Grundlagen, die Eintrittsgrundlagen, die Grundlagen des höheren Fortschritts, die Wohnstätten, die Übungsgrundlagen, die Reichsgrundlagen und die Kraftgrundlagen des Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra und verweilt und sehnt sich gemeinsam danach. | |||
Um Samantabhadra Bodhisattva zu sehen, sollte man auf diesem Vajragarbha Bodhi-Feld, vor dem Löwenthron des Vairocana Tathagata, auf dem Thron aller kostbaren Lotus-Schätze, einen Geist entwickeln, der so weit ist wie das Reich des leeren Raums, einen Geist, der alle Welten loslässt und frei von allen Anhaftungen ist, einen Geist, der alle ungehinderten Dharmas universell praktiziert, einen Geist, der alle zehn Himmelsrichtungen der Ozeane durchdringt, einen Geist, der universell in das reine Reich aller Weisheit eintritt, einen Geist, der die Zierde des Bodhi-Feldes klar betrachtet, einen Geist, der in den unermesslichen Ozean aller Buddha-Dharmas eintaucht, einen Geist, der alle fühlenden Wesen in allen Reichen verwandelt, einen Geist, der alle Länder grenzenlos reinigt, einen Geist, der in allen Äonen ohne Ende weilt, und einen Geist, der nach den zehn höchsten Kräften des Tathagata strebt. | |||
Als Sudhana diesen Gedanken hatte, sah er durch die Kraft seiner eigenen guten Wurzeln, die Kraft des Segens aller Tathagatas und die Kraft der guten Wurzeln, die er mit dem Bodhisattva Samantabhadra teilte, zehn glückverheißende Zeichen. Welche sind diese zehn? Sie sind: alle Buddha-Länder als rein zu sehen und alle Tathagatas als vollkommen erleuchtet; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, frei von allen bösen Pfaden; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, geschmückt mit wundersamen Lotusblumen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, mit reinen Körpern und Geistern aller fühlenden Wesen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, geschmückt mit verschiedenen Juwelen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, mit Körpern aller fühlenden Wesen, geschmückt mit verschiedenen Zeichen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, bedeckt mit Wolken aus Schmuck; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, mit allen fühlenden Wesen, die einander Mitgefühl entgegenbringen, einander Gutes tun und einander nicht schaden. Die zehn Gebote: die Reinheit aller Buddha-Länder, insbesondere des Bodhimanda (Ortes der Erleuchtung), und die Reinheit aller Buddha-Länder, wobei die Gedanken aller fühlenden Wesen stets auf den Buddha gerichtet sind. | |||
Dann erscheinen zehn Arten von Leuchtzeichen. Was sind diese zehn? Sie sind: Von jedem einzelnen Staubkorn in allen Welten geht eine Lichtwolke aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die alles erleuchtet; von jedem einzelnen Staubkorn geht eine Wolke aus Lichträdern aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die in verschiedenen Farben die Dharma-Welt durchdringt; von jedem einzelnen Staubkorn geht eine Wolke aus juwelenbesetzten Buddha-Bildern aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die die Dharma-Welt durchdringt; von jedem einzelnen Staubkorn geht eine Wolke aus strahlenden Buddha-Flammen aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die die Dharma-Welt durchdringt; Aus jedem einzelnen Staubkorn steigt eine Wolke wundersamen Duftes auf, so zahlreich wie die Staubkornmenge in allen Welten, die alle zehn Himmelsrichtungen durchdringt und den großen Ozean des Verdienstes und der Tugend von Samantabhadras Gelübden und Praktiken preist; aus jedem einzelnen Staubkorn steigt eine Wolke von... Die unzähligen Wolken von Sonne, Mond, Sternen und Sternbildern, so zahlreich wie die Staubkornmenge in der Welt, strahlen alle das Licht des Bodhisattva Samantabhadra aus und erleuchten die gesamte Dharma-Welt; aus jedem Staubkorn steigen Wolken der Formen und Bilder aller fühlenden Wesen auf, so zahlreich wie die Staubkornmenge in allen Welten, die das Licht der Buddhas ausstrahlen und die gesamte Dharma-Welt erleuchten; aus jedem Staubkorn steigen Wolken der Formen und Bilder aller Buddhas auf, so zahlreich wie die Staubkornmenge in allen Welten, die die Dharma-Welt durchdringen; Aus jedem Staubkorn steigen Wolken von Formen und Bildern der Bodhisattvas auf, so zahlreich wie die Staubkorn in allen Welten, und erfüllen die Dharma-Ebene. Sie ermöglichen allen fühlenden Wesen die Befreiung und die Erfüllung ihrer Wünsche. Aus jedem Staubkorn steigen Wolken von Formen und Bildern der Tathagatas auf, so zahlreich wie die Staubkorn in allen Welten, und strömen schließlich Wolken von Formen und Bildern aller Buddhas hervor, die die gewaltigen Gelübde aller Buddhas verkünden und die Dharma-Ebene durchdringen. Dies sind die zehn. | |||
Als Sudhana diese zehn Arten von Licht sah, dachte er bei sich: „Ich werde gewiss Samantabhadra Bodhisattva sehen, meine guten Wurzeln mehren, alle Buddhas sehen, ein festes Verständnis des weiten Reiches aller Bodhisattvas erlangen und Allwissenheit erlangen.“ | |||
Zu jener Zeit konzentrierte Sudhana all seine Sinne und suchte mit ungeteilter Aufmerksamkeit den Bodhisattva Samantabhadra, erfüllt von großem Eifer und unerschütterlicher Entschlossenheit. Mit seinem allsehenden Auge betrachtete er die Bereiche, die alle Buddhas und Bodhisattvas in den zehn Himmelsrichtungen gesehen hatten, und betrachtete sie alle als solche, die Samantabhadra gesehen hatten. Mit seinem weisen Auge betrachtete er den Pfad Samantabhadras, sein Geist so weit wie der Himmel, sein großes Mitgefühl so fest wie Diamant, und er gelobte, dem Bodhisattva Samantabhadra in alle Ewigkeit zu folgen, ihm in jedem Gedanken zu folgen, die Praktiken Samantabhadras zu pflegen, Weisheit zu erlangen, in das Reich des Tathagata einzutreten und auf dem Boden Samantabhadras zu weilen. | |||
Dann sah Sudhana den Bodhisattva Samantabhadra auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten in der Versammlung vor dem Tathagata sitzen, umgeben von einer Vielzahl von Bodhisattvas. Er war außergewöhnlich, unvergleichlich auf der Welt; seine Weisheit war unermesslich und grenzenlos, unergründlich und unbegreiflich, den Buddhas der drei Zeiten ebenbürtig und jenseits des Verständnisses aller Bodhisattvas. Sudhana sah aus jeder Pore von Samantabhadras Körper Lichtwolken aufsteigen, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die das Dharma-Reich, das Reich des Raumes und alle Welten durchdrangen, das Leiden aller fühlenden Wesen auslöschten und allen Bodhisattvas große Freude brachten; aus jeder Pore sah er Wolken in verschiedenen Farben und Düften, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, die die Versammlungshallen aller Buddhas im Dharma-Reich und im Reich des Raumes durchdrangen und sie allumfassend parfümierten; Aus jeder Pore sah er Wolken aus gemischten Blumen, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, die die Versammlungshallen aller Buddhas im Dharma-Reich und im Raumreich durchdrangen und unzählige wunderschöne Blüten herabregnen ließen; aus jeder Pore sah er Wolken duftender Bäume, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, die die Versammlungshallen aller Buddhas im Dharma-Reich und im Raumreich durchdrangen und unzählige wunderschöne Blüten herabregnen ließen. Der Duft war wundervoll; aus jeder Pore regneten Wolken wundersamer Gewänder, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, auf alle Versammlungshallen der Buddhas im Dharma-Reich und im Reich der Leere herab; aus jeder Pore regneten Wolken juwelenbesetzter Bäume, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, auf alle Versammlungshallen der Buddhas im Dharma-Reich und im Reich der Leere herab. Aus jeder Pore strömen Wolken der Körper der Götter des Formreichs, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, in das Dharmareich und preisen den Bodhicitta; aus jeder Pore strömen Wolken der Körper der Brahma-Devas, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und drängen die Tathagatas, das wundersame Dharma-Rad zu drehen; aus jeder Pore strömen Wolken der Körper der Herren des Begierdereichs, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und beschützen das Dharma-Rad aller Tathagatas. Indem sie jede einzelne Pore sehen, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken von Buddha-Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, aus und durchdringen das Dharmareich und das Raumreich. Für alle fühlenden Wesen gilt: Wer keine Zuflucht hat, findet Zuflucht; wer keinen Schutz hat, findet Schutz; und wer sich nicht darauf verlassen kann, findet Vertrauen. In jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken reiner Buddha-Welten hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und durchdringen das Dharma-Reich und das Reich des Raumes. Alle Buddhas erscheinen in diesen Wolken, und Versammlungen von Bodhisattvas füllen sie vollständig. In jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken reiner und unreiner Buddha-Welten hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und durchdringen das Dharma-Reich und das Reich des Raumes. Dies reinigt alle befleckten fühlenden Wesen. In jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken reiner und unreiner Buddha-Welten hervor... Unzählige Wolken unreiner und reiner Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, durchdringen das Dharma-Reich und das Reich des Raumes und reinigen alle befleckten Wesen; Sieh, wie aus jeder Pore und in jedem Gedanken Wolken unreiner Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, hervorströmen, die das Dharma-Reich und das Raum-Reich durchdringen und alle befleckten Wesen reinigen; sieh, wie aus jeder Pore und in jedem Gedanken Wolken von Wesenskörpern, so zahlreich wie Staubkörner, hervorströmen, die das Dharma-Reich und das Raum-Reich durchdringen, die Wesen nach ihren Bedürfnissen lehren und transformieren und sie alle dazu bringen, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken; sieh, wie aus jeder Pore und in jedem Gedanken Wolken von Bodhisattva-Körpern, so zahlreich wie Staubkörner, hervorströmen, die das Dharma-Reich und das Raum-Reich durchdringen, die Namen verschiedener Buddhas verkünden und alle Wesen dazu bringen, ihre Wurzeln der Güte zu mehren. Aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken von Bodhisattva-Körpern hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern, durchdringen alle Buddha-Länder im Dharma-Reich und im Raum-Reich und verkünden die guten Wurzeln aller Buddhas und Bodhisattvas, die aus ihrem ursprünglichen Streben entspringen; aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken von Bodhisattva-Körpern hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern, durchdringen alle Buddha-Länder und das Raum-Reich und verkünden den Ozean der Gelübde aller Bodhisattvas und das reine und wundersame Verhalten des Bodhisattva Samantabhadra in jedem einzelnen Buddha-Land; aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken des Verhaltens des Bodhisattva Samantabhadra hervor, die den Geist aller fühlenden Wesen befriedigen und sie befähigen, den Pfad der Allwissenheit zu beschreiten; Aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken vollkommen erleuchteter Körper hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern, die vollkommene Erleuchtung in allen Buddha-Ländern manifestieren und es den Bodhisattvas ermöglichen, den großen Dharma zu mehren und Allwissenheit zu erlangen. | |||
Als Sudhana die außergewöhnliche und ungebundene Welt des Bodhisattva Samantabhadra erblickte, war er von grenzenloser Freude und Begeisterung erfüllt. Er betrachtete jeden einzelnen Teil von Samantabhadras Körper und jede Pore, die dreitausend gewaltige Chiliokosmen enthielten: Windräder, Wasserräder, Erdräder, Feuerräder; Ozeane, Flüsse und alle Arten von Juwelenbergen, den Berg Sumeru und den Eisenberg; Dörfer, Städte, Paläste, Gärten; alle Höllen, hungrige Geister, Tiere und das Reich Yamas; die acht Klassen von Göttern und Drachen, Menschen und Nichtmenschen; die Welt der Begierde, die Welt der Form und die formlose Welt; Sonne, Mond, Sterne, Wind, Wolken, Donner und Blitz; Tag und Nacht, Monate und Stunden, Jahre und Kalpas; die Erscheinungen der Buddhas, Versammlungen von Bodhisattvas und der Schmuck Bodhimandas; all dies sah er deutlich. So wie er diese Welt sah, sah er alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen auf dieselbe Weise; so wie er die gegenwärtigen Welten in den zehn Himmelsrichtungen sah, sah er alle Welten davor und danach, jede einzelne klar voneinander abgegrenzt und nicht vermischt. So wie Vairocana Tathagata solche übernatürlichen Kräfte manifestiert, so manifestiert auch Bhadra Buddha solche Kräfte in der Lotus-Tugendwelt des Ostens. Dasselbe gilt für Bhadra Buddha und für alle Welten im Osten. Dasselbe gilt für alle Tathagatas im Osten, Süden, Westen, Norden, in den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. So wie in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen und in allen Buddha-Ländern der zehn Himmelsrichtungen in jedem einzelnen Staubkorn Versammlungen von Buddhas des Dharma-Reiches zu finden sind und in der Gegenwart jedes Buddhas der auf einem Löwenthron aus juwelenbesetztem Lotus sitzende Bodhisattva Samantabhadra solche übernatürlichen Kräfte manifestiert. In jedem von Samantabhadras Körpern manifestieren sich alle Reiche der drei Zeiten, alle Buddha-Länder, alle fühlenden Wesen, das Erscheinen aller Buddhas, aller Bodhisattvas und das Hören der Stimmen aller fühlenden Wesen, die Stimmen aller Buddhas, das von allen Tathagatas gedrehte Dharma-Rad, die von allen Bodhisattvas vollbrachten Praktiken und die spielerischen übernatürlichen Kräfte aller Tathagatas. | |||
Als Sudhana die unermesslichen und unvorstellbaren übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva Samantabhadra sah, erlangte er augenblicklich die zehn Vollkommenheiten der Weisheit. Welche sind diese zehn? Sie sind: die Weisheit, die in jedem Gedanken alle Buddha-Welten durchdringt; die Weisheit, die in jedem Gedanken alle Buddhas erreicht; die Weisheit, die in jedem Gedanken allen Tathagatas Opfergaben darbringt; die Weisheit, die in jedem Gedanken den von allen Tathagatas vernommenen Dharma aufrechterhält; die Weisheit, die in jedem Gedanken das Dharma-Rad aller Tathagatas betrachtet; die Weisheit, die in jedem Gedanken die unvorstellbaren und großen übernatürlichen Kräfte aller Buddhas erkennt; die Weisheit, die in jedem Gedanken einen einzigen Vers des Dharma mit unerschöpflicher Beredsamkeit für die Zukunft spricht; die Weisheit, die in jedem Gedanken alle Dharmas mit tiefem Prajna beachtet. Die Vollkommenheit der Weisheit, die in jedem Gedanken in den Ozean der wahren Wirklichkeit in allen Dharma-Bereichen eindringt; die Vollkommenheit der Weisheit, die in jedem Gedanken die Gedanken aller fühlenden Wesen kennt; und die Vollkommenheit der Weisheit, dass die Weisheit und das Verhalten von Samantabhadra in jedem Gedanken gegenwärtig sind. | |||
Nachdem Sudhana dies erreicht hatte, berührte ihn der Bodhisattva Samantabhadra mit seiner rechten Hand am Scheitel. Durch diese Berührung erlangte Sudhana augenblicklich so viele Samadhi-Tore, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt, und jedes dieser Tore hatte so viele Samadhi-Tore als Gefolge, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. In jedem Samadhi sah er einen Ozean von Buddhas, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt, den er nie zuvor gesehen hatte. Er sammelte so viele Hilfsmittel aller Weisheit, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er erschuf das höchste und wundersame Dharma aller Weisheit, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er legte so viele große Gelübde aller Weisheit ab, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er betrat den Ozean der großen Gelübde, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er verweilte auf dem wesentlichen Pfad aller Weisheit, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er kultivierte die Praktiken so vieler Bodhisattvas, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er erweckte in allen Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, den Eifer aller Weisheit und erlangte in allen Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, das reine Licht aller Weisheit. So wie der Bodhisattva Samantabhadra in dieser Saha-Welt die Krone Sudhanas beim Buddha Vairocana berührte, so berührte er sie auch in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen und in jeder Welt und bei den Buddhas in jedem Staubkorn dieser Welt, und die erreichten Dharma-Tore waren alle dieselben. | |||
Zu jener Zeit sagte der Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra zu Sudhana: „Guter Mann! Siehst du meine übernatürlichen Kräfte?“ | |||
"Tatsächlich! Ich habe es gesehen. Großer Weiser! Diese unvorstellbare und gewaltige übernatürliche Kraft kann nur dem Tathagata bekannt sein." | |||
Samantabhadra verkündete: | |||
„Guter Mann! In unzähligen Zeitaltern, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, praktizierte ich den Pfad des Bodhisattva und strebte nach Allwissenheit. In jedem Zeitalter diente ich unzähligen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, um meinen Bodhi-Geist zu reinigen. In jedem Zeitalter hielt ich unzählige große Versammlungen der Großzügigkeit ab, um die vollen Tugenden der Allwissenheit zu erlangen, damit die ganze Welt davon erfuhr und alle Wünsche erfüllt wurden. In jedem Zeitalter verschenkte ich unzählige Reichtümer, um den Dharma der Allwissenheit zu erlangen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. In jedem Zeitalter verschenkte ich unzählige Reichtümer, um die Weisheit des Buddha zu erlangen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern.“ Er gab Almosen in Form von Städten, Dörfern, Königreichen, Thronen, Frauen, Verwandten, Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper, Fleisch, Händen, Füßen und sogar seinem Leben, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld. In jedem Kalpa, im Streben nach allumfassender Weisheit, gab er unzählige Köpfe als Almosen, so zahlreich wie die Staubkörner auf unzähligen Buddha-Feldern. In jedem Kalpa, im Streben nach allumfassender Weisheit, ehrte er unzählige Tathagatas, so zahlreich wie die Staubkörner auf unzähligen Buddha-Feldern, diente ihnen mit Respekt und brachte ihnen Opfergaben dar, indem er sie mit Kleidung, Bettzeug, Nahrung, Medizin und allem Notwendigen versorgte. Er entsagte dem weltlichen Leben, um den Dharma zu studieren, praktizierte die Lehren Buddhas und hielt an den wahren Lehren fest. | |||
„Guter Mensch! Im Ozean deiner Kalpas habe ich nie auch nur einen Gedanken lang gegen die Lehren Buddhas verstoßen, noch habe ich jemals Zorn, Egoismus, Diskriminierung anderer oder den Bodhi-Geist in mir geweckt. Ich war nie müde, faul, hinderlich oder verwirrt im Kreislauf von Geburt und Tod. Ich habe stets nur im höchsten, unzerstörbaren, allumfassenden und allmächtigen Bodhi-Geist verweilt, der den Pfad ebnet.“ | |||
„Guter Mensch! Ich schmücke das Buddha-Land mit großem Mitgefühl, rette und beschütze alle fühlenden Wesen, lehre und führe sie zur Erleuchtung, bringe allen Buddhas Opfergaben dar und diene tugendhaften Lehrern; um den wahren Dharma zu erlangen, verbreite und bewahre ich ihn und gebe alles auf, sowohl Inneres als auch Äußeres, sogar mein eigenes Leben. Ich kann die Ursachen und Bedingungen aller Zeitalter erklären, doch während Zeitalter enden mögen, ist dies endlos.“ | |||
„Guter Mensch! In meinem Ozean des Dharma gibt es kein einziges Wort, keine einzige Phrase, die nicht durch den Verzicht auf den Thron eines Weltherrschers und auf all meinen Besitz erlangt wurde. Guter Mensch! Mein ganzes Streben nach Dharma dient dem Heil aller fühlenden Wesen. In einem einzigen Geist denke ich: ‚Mögen alle fühlenden Wesen diesen Dharma hören, möge das Licht der Weisheit die Welt erleuchten, möge weltliche Weisheit offenbart werden, mögen alle fühlenden Wesen Frieden und Glück erlangen und mögen alle Tugenden aller Buddhas allseits gepriesen werden.‘ Solche vergangenen Ursachen und Umstände könnten selbst in einem Ozean unzähliger Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, nicht vollständig beschrieben werden.“ | |||
„Daher, guter Mensch! Durch die Kraft des Hilfs-Dharma, die Kraft aller guten Wurzeln, die Kraft großen Strebens und großer Freude, die Kraft des Verdiensterwerbs, die Kraft der wahren Betrachtung aller Dharmas, die Kraft der Weisheit und Einsicht, die Kraft der majestätischen Kraft des Buddha, die Kraft großen Mitgefühls, die Kraft reiner übernatürlicher Kräfte und die Kraft guter Lehrer habe ich diesen höchsten, gleichen und reinen Dharma-Körper der drei Zeiten erlangt und auch einen reinen und erhabenen physischen Körper, der alle Welten transzendiert. Ich manifestiere mich gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen, betrete alle Buddha-Länder, durchdringe alle Orte und zeige in allen Welten übernatürliche Kräfte, was alle, die mich sehen, erfreut. Guter Mensch! Du solltest meinen physischen Körper betrachten; dieser physische Körper von mir wurde durch unzählige Äonen von Ozeanen geschaffen und ist für unzählige Milliarden von Nayutas von Kalpas schwer zu sehen und zu hören.“ | |||
„Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die keine guten Wurzeln geschlagen haben oder nur wenige, wie Arhats und Bodhisattvas, können sie meinen Namen noch nicht hören, geschweige denn meinen Körper sehen! Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die meinen Namen hören, werden sie in ihrem Erreichen von Anuttara-samyak-sambodhi niemals zurückfallen; ob sie mich sehen, berühren, mich willkommen heißen, mich verabschieden oder mir eine kurze Zeit folgen oder mich gar in ihren Träumen sehen oder hören, es wird alles dasselbe sein. Manche fühlende Wesen, die sich einen Tag und eine Nacht an mich erinnern, werden gereift sein; oder jene, die sich sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat und einen Monat, ein halbes Jahr und ein Jahr, hundert Jahre und tausend Jahre, ein Kalpa und hundert Kalpas oder gar unzählige Kalpas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, an mich erinnern; oder jene, die sich ein Leben lang, hundert Leben lang oder gar unzählige Leben lang, so zahlreich wie der Staub, an mich erinnern.“ Partikel in unzähligen Buddha-Ländern werden reifen; oder jene, die mich helles Licht ausstrahlen sehen , oder mich die Buddha-Länder erschüttern sehen, oder Furcht oder Freude empfinden, werden alle reifen. Guter Mann! Ich nutze solch wirksame Mittel, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, um allen fühlenden Wesen die Erlangung der Nicht-Regression in Anuttara-samyak-sambodhi zu ermöglichen. | |||
„Guter Mensch! Wenn ein fühlendes Wesen mein reines Land sieht oder davon hört, wird es gewiss in diesem reinen Land geboren werden; wenn ein fühlendes Wesen meinen reinen Körper sieht oder davon hört, wird es gewiss in meinem reinen Körper geboren werden. Guter Mensch! Betrachte diesen reinen Körper von mir.“ | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana den Körper des Bodhisattva Samantabhadra, dessen Gesichtszüge, Gelenke und Poren unzählige Buddha-Welten bargen. In jeder dieser Welten erschienen zahlreiche Buddhas, umgeben von großen Bodhisattvas. Er sah auch, dass all diese Buddha-Welten auf verschiedene Weise, mit unterschiedlichen Formen und Verzierungen, von gewaltigen Bergen umgeben waren, der Himmel von Wolken in verschiedenen Farben bedeckt war und verschiedene Buddhas unterschiedliche Lehren verkündeten; jede war anders. Weiterhin sah er Samantabhadra, wie er aus jedem dieser Weltmeere Wolken von Buddha-Körper-Transformationen ausstrahlte, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Welten. Diese Wolken durchdrangen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen, lehrten die fühlenden Wesen und führten sie nach Anuttara-samyak-sambodhi. Schließlich sah Sudhana sich selbst im Körper Samantabhadras, wie er die fühlenden Wesen in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen lehrte. | |||
Darüber hinaus sind die guten Wurzeln und das Weisheitslicht, die Sudhana durch die Gemeinschaft mit unzähligen tugendhaften Lehrern erlangte – so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten –, weniger als ein Prozent, ein Tausendstel, ein Hunderttausendstel, ja sogar ein Hunderttausendmilliardstel und können nicht mit den guten Wurzeln verglichen werden, die er durch die Begegnung mit dem Bodhisattva Samantabhadra empfing. Von dem Moment an, als Sudhana zum ersten Mal nach Erleuchtung strebte, bis zu seiner Begegnung mit dem Bodhisattva Samantabhadra, sind alle Buddha-Welten, die er auf seinem Weg betrat, um ein Vielfaches größer als jene Buddha-Welten, die er mit einem einzigen Gedanken durch die Gegenwart des Bodhisattva Samantabhadra erreichte; so wie es mit einer einzigen Öffnung ist, so ist es auch mit allen anderen Öffnungen. | |||
Würde Sudhana einen einzigen Schritt in das Buddha-Feld von Samantabhadras Pore tun, durchquerte er unzählige Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Feldern. Selbst wenn er dies über unzählige zukünftige Äonen fortsetzte, könnte er dennoch weder die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Entstehung, die Zerstörung noch die Verzierungen der Buddha-Felder innerhalb einer einzigen Pore erkennen; noch könnte er die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Geburt und das Vergehen der Buddha-Felder erkennen; noch könnte er die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Geburt und das Vergehen der Bodhisattva-Felder erkennen; noch könnte er die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Sammlung und die Zerstreuung der Bodhisattva-Felder erkennen. Auch konnte er weder die Grenzen der Ozeane der fühlenden Wesen, noch das Wissen um ihre Wurzeln, noch die Weisheit, sie zu lehren und zu bezwingen, noch die tiefe Freiheit des Wohnsitzes des Bodhisattva, noch die verschiedenen Stufen und Wege, die der Bodhisattva beschreitet, kennen – all diese Ozeane besaßen ihre eigenen Grenzen. | |||
Sudhana, im Buddha-Feld von Samantabhadra, oder in einem Buddha-Feld für ein Kalpa, oder selbst für unzählige Kalpas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Feldern, verschwindet nicht in einem Buddha-Feld und erscheint in einem anderen. In jedem Gedanken durchdringt er den grenzenlosen Ozean der Buddha-Felder, lehrt und transformiert fühlende Wesen und führt sie zu Anuttara-samyak-sambodhi. | |||
Zu jener Zeit erlangte Sudhana nacheinander den Ozean der Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra und wurde Samantabhadra und allen Buddhas gleichgestellt. Sein Körper erfüllte alle Welten, und er war Samantabhadra in Bezug auf Buddha-Felder, Praktiken, Erleuchtung, übernatürliche Kräfte, das Dharma-Rad, Beredsamkeit, Redekunst, Stimme, Stärke, Furchtlosigkeit, Buddha-Verweilen, großes Mitgefühl und unvorstellbare Befreiung und Freiheit ebenbürtig. | |||
Zu jener Zeit sprach der Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra in Versen: | |||
„Ihr solltet alle Verunreinigungen entfernen und aufmerksam mit konzentriertem Geist zuhören; | |||
Ich sage, dass der Tathagata alle Vollkommenheiten besitzt und dass der wahre Weg zur vollständigen Befreiung führt. | |||
Sie ist sanft und kultiviert, übertrifft selbst das Männlichste; ihr Herz ist so rein wie die Leere. | |||
Die Sonne der ewigen Weisheit erstrahlt hell und bewirkt, dass alle Lebewesen die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben. | |||
Der Tathagata wird nur selten gesehen oder von ihm gehört; unzählige Äonen sind seitdem vergangen, und nun sind wir ihm begegnet. | |||
So wie die Udumbara-Blume nur einmal im Leben erscheint, so sollten wir auf die Lehren Buddhas hören. | |||
Indem er den Gepflogenheiten der Welt folgt, so wie ein Magier verschiedene Taten vollbringt. | |||
Um aber allen Wesen zu gefallen, habe ich nie diskriminierende Gedanken gehegt. | |||
Zu jener Zeit sehnten sich alle Bodhisattvas, nachdem sie diese Lehre vernommen hatten, von ganzem Herzen danach, die wahren Verdienste des Tathagata, des Weltverehrten, zu erfahren. Sie dachten: „Samantabhadra Bodhisattva hat alle Praktiken vollbracht, sein Wesen ist rein, alle seine Worte sind wahr, und er wird von allen Tathagatas gepriesen.“ Von diesem Gedanken erfüllt, wuchs ihre Sehnsucht. | |||
Zu jener Zeit wandte sich der Bodhisattva Samantabhadra, dessen Verdienste und Weisheit vollkommen und makellos waren wie eine Lotusblume, unberührt von jeglicher Befleckung der drei Daseinsbereiche, an die Bodhisattvas und sprach: „Hört aufmerksam zu, ich möchte euch nun die Eigenschaften eines einzigen Tropfens aus dem Ozean der Buddha-Verdienste beschreiben.“ Dann rezitierte er in Versen: | |||
„Die Weisheit Buddhas ist so unermesslich wie die Leere und durchdringt den Geist aller fühlenden Wesen.“ | |||
Wer alle Illusionen der Welt gründlich durchschaut hat, macht sich keine verschiedenen Unterscheidungen mehr erlaubt. | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man alle Gesetze der drei Zeiten erkennen und auch die Wurzeln aller fühlenden Wesen verstehen. | |||
Ein geschickter Illusionist kann beispielsweise in jedem Gedanken grenzenlose Dinge manifestieren. | |||
Gemäß den verschiedenen Handlungen empfindungsfähiger Wesen und durch die Macht vergangener Gelübde und karmischer Taten, | |||
Sie sehen die Dinge unterschiedlich, aber der Buddha ist ursprünglich frei von Gedanken. | |||
Oder vielleicht sieht man überall den Buddha sitzend, der alle Welten der zehn Himmelsrichtungen erfüllt. | |||
Ist der Geist eines Menschen nicht rein, wird er den Buddha möglicherweise über unzählige Äonen hinweg nicht sehen. | |||
Wer Glauben und Verständnis besitzt, frei von Stolz und Arroganz ist und sich vornimmt, den Tathagata zu sehen, dem wird dies gelingen. | |||
Menschen mit betrügerischen und unreinen Herzen mögen sie unzählige Zeitalter lang suchen, ohne ihnen jemals zu begegnen. | |||
Oder man hört überall die Stimme Buddhas; ihr schöner Klang erfreut das Herz. | |||
Vielleicht werden diejenigen, deren Geist unrein ist, es über Hunderte von Millionen von Äonen hinweg nicht hören. | |||
Oder man sieht einen reinen und großen Bodhisattva, der die dreitausend großen Chiliokosmen erfüllt. | |||
Alle haben die Praktiken des Samantabhadra bereits vollständig verinnerlicht, und der Tathagata sitzt feierlich in der Mitte. | |||
Oder man mag erkennen, dass diese Welt unvergleichlich wunderbar ist, geschmückt und gereinigt vom Buddha über unzählige Äonen; | |||
Vairocana, der Höchste, erlangt in sich die Erleuchtung und wird zum Bodhi. | |||
Oder man sieht einen prächtigen, mit Lotusblumen gefüllten Palast, in dem der Tathagata Bhadra residiert. | |||
Umgeben von unzähligen Bodhisattvas, die alle fleißig die Praktiken von Samantabhadra ausüben. | |||
Manche sehen den Buddha umgeben von Amitabha, Avalokiteshvara und anderen. | |||
Sie alle haben den Zustand der Einweihung erreicht und erfüllen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. | |||
Manche mögen diese dreitausend Welten sehen, geschmückt mit verschiedenen Prachterscheinungen wie der Abhirati (wunderbaren Freude). | |||
Dort wohnt der Buddha Akshobhya, zusammen mit Bodhisattvas wie duftenden Elefanten. | |||
Oder man sieht den großen Namen des Mond-Erwachens und wird mit dem Vajra Banner Bodhisattva usw. in Verbindung gebracht. | |||
Sie wohnt wie ein vollkommen runder Spiegel, geschmückt mit wundersamer Feierlichkeit, und durchdringt die reinen Lande der zehn Himmelsrichtungen. | |||
Oder sieh die Sonne, die von der Welt verehrt wird, wohnend im reinen Land des guten Lichts. | |||
Er und die Bodhisattvas, die die Ermächtigung empfingen, verbreiteten den Dharma in alle zehn Himmelsrichtungen. | |||
Oder man sieht den Vajra-Flammen-Buddha, begleitet vom Bodhisattva-Weisheitsbanner. | |||
Er bereist alle weiten Länder und predigt den Dharma, um die Leiden der fühlenden Wesen zu vertreiben. | |||
Jedes einzelne Haar ist unbeschreiblich; alle Buddhas besitzen zweiunddreißig Zeichen. | |||
Umgeben von Bodhisattvas und ihrem Gefolge predigen sie verschiedene Lehren, um fühlende Wesen zu befreien. | |||
Man könnte sogar eine einzige Pore erkennen, und dennoch besitzt es ein riesiges und prächtiges Buddha-Feld. | |||
Unzählige Tathagatas sind in ihnen gegenwärtig, und alle reinen buddhistischen Jünger sind von ihnen erfüllt. | |||
Vielleicht könnte man in einem einzigen Staubkorn ein Buddha-Land erkennen, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges. | |||
Unzählige Bodhisattvas bevölkerten die Gegend und pflegten über unzählige Äonen hinweg verschiedene Praktiken. | |||
Oder vielleicht könnte man an der Spitze eines einzigen Haares unzählige Buddha-Länder und Ozeane aus Staub und Sand sehen. | |||
Verschiedene karmische Handlungen entstehen auf unterschiedliche Weise, und Vairocana dreht das Dharma-Rad. | |||
Man kann die Welt als unrein ansehen, oder man kann sie als aus reinen Schätzen bestehend betrachten. | |||
Wenn der Tathagata im unermesslichen Leben weilt, bis zum Nirvana, wird alles, was sich manifestieren wird, dort sein. | |||
In allen Welten der zehn Himmelsrichtungen manifestiert es sich auf unzählige unvorstellbare Weisen. | |||
Gemäß dem Bewusstsein, der Weisheit und dem Karma aller fühlenden Wesen wandelt und reinigt er sie alle. | |||
Dies ist der höchste Lehrer, der alle Länder der zehn Himmelsrichtungen erfüllt. | |||
Er wird verschiedene übernatürliche Kräfte zeigen; ich werde euch ein wenig darüber erzählen, also solltet ihr gut zuhören. | |||
Oder vielleicht werden wir sehen, dass Shakyamuni erst nach unzähligen Äonen die Buddhaschaft erlangte; | |||
Oder vielleicht wird er nun ein Bodhisattva, der allen fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen zum Nutzen gereicht. | |||
Manche mögen diesen Löwen sehen und ihn allen Buddhas opfern, damit sie den Pfad beschreiten; | |||
Oder man sieht den Erhabensten unter den Menschen, der verschiedene Kräfte und übernatürliche Fähigkeiten zur Schau stellt. | |||
Ob es nun um das Geben von Almosen oder das Einhalten von Geboten geht, ob es um Geduld oder Fortschritt oder verschiedene Formen der Meditation geht, | |||
Prajna manifestiert sich mit seinen zweckmäßigen Mitteln, Gelübden und seiner Weisheit gemäß dem Bewusstsein aller fühlenden Wesen. | |||
Oder man kann die ultimative Vollkommenheit der Vollkommenheit sehen, oder man kann das Verweilen in den verschiedenen Stadien der Existenz sehen. | |||
Das allumfassende Samadhi, die übernatürlichen Kräfte und die Weisheit manifestieren sich ausnahmslos in ihrer Gesamtheit. | |||
Oder vielleicht hat man unzählige Äonen lang kultiviert und befindet sich im Zustand eines Bodhisattva, der zur Ausdauer fähig ist; | |||
Sie mögen sich an einem Ort der Nicht-Rückentwicklung aufhalten, oder ihnen mag Dharma-Wasser über den Kopf gegossen werden. | |||
Er kann als Brahma oder Indra erscheinen, der die Welt beschützt, oder als Kshatriya oder Brahmane. | |||
Mit seinen vielfältigen Farben und Formen gleicht es einem Zauberer, der eine Vielzahl von Bildern zeigt. | |||
Es mag so aussehen, als sei eine Gottheit vom Himmel Tusita herabgestiegen, oder man sieht sie, wie sie im Palast Konkubinen empfängt. | |||
Manche mögen sehen, wie andere allen Ruhm und alle Freuden aufgeben, ihr Zuhause verlassen, um Mönche oder Nonnen zu werden und den Weg zu praktizieren. | |||
Man kann Geburt oder Tod sehen, oder man kann sehen, wie jemand sein Elternhaus verlässt, um andere Praktiken zu erlernen. | |||
Oder man sieht ihn unter dem Bodhi-Baum sitzen, wie er das Heer der Dämonen bezwingt und die Erleuchtung erlangt. | |||
Manche werden Zeuge des ersten Nirvanas Buddhas, andere sehen vielleicht die Errichtung von Stupas auf der ganzen Welt. | |||
Man kann eine Buddha-Statue im Inneren der Pagode sehen, die offenbar die Zeit anzeigt. | |||
Oder sie sehen den Tathagata des unermesslichen Lebens, der allen Bodhisattvas die Vorahnung ihrer Buddhaschaft schenkt. | |||
Anschließend wurde er zum obersten Lehrer und lebte danach im Reinen Land der Glückseligkeit. | |||
Oder man sieht unzählige Äonen vergehen, nachdem man buddhistische Taten vollbracht und das Nirvana erreicht hat; | |||
Manche sehen darin das Erreichen des Bodhi-Zustands jetzt, andere hingegen die korrekte Ausführung aller Wundertaten. | |||
Oder man kann den reinen Mond des Tathagata in der Brahma-Welt und im Palast des Dämons sehen. | |||
Der Palast der Freiheit und Freude manifestiert verschiedene göttliche Transformationen. | |||
Oder es kann im Tusita-Himmel gesehen werden, umgeben von unzähligen Himmeln. | |||
Sie predigten den Dharma, um dem Buddha Freude zu bereiten, und gemeinsam brachten sie ihm Opfergaben dar. | |||
Oder man sieht sie im Yama-Himmel, im Wohnsitz des Drachengottes Trayastrimsa. | |||
Somit gibt es in allen Palästen kein Bild, das nicht vorkommt. | |||
Am Ort des Weltverehrten, der Lampen entzündet, streuten wir Blumen aus und breiteten unser Haar als Opfergabe aus. | |||
Aus diesem Verständnis des tiefgründigen und wundersamen Dharma kann man diesen Weg beständig beschreiten, um alle fühlenden Wesen zu transformieren. | |||
Manche werden Zeuge des langfristigen Nirvanas des Buddha, andere Zeugen des anfänglichen Erreichens des Bodhi. | |||
Manche mögen unzählige Äonen lang verweilen, während andere sie im Nu verschwinden sehen. | |||
Äußeres Erscheinungsbild und Lebensspanne, Weisheit, Erleuchtung und Nirvana. | |||
Die majestätischen Klänge und Formen, die von der Versammlung ausgehen, sind unzählig. | |||
Oder es manifestiert sich als ein extrem gewaltiges Gebilde, wie der große Schatzberg Berg Sumeru; | |||
Oder man sieht die Lotusposition unbeweglich, die alle grenzenlosen Welten erfüllt. | |||
Manche sehen einen Halo von einer Fadenlänge, andere unzählige Milliarden Yojanas. | |||
Man kann es über unzähligen Ländern erstrahlen sehen oder es alle Reiche erfüllen. | |||
Manche glauben, Buddha werde achtzig Jahre alt, andere wiederum, er werde Hunderte von Millionen Jahre alt. | |||
Oder sie verweilen unzählige Äonen lang und so weiter, wodurch sich die Zahl der Äonen vervielfacht. | |||
Die Weisheit Buddhas ist allumfassend und ungehindert; in einem einzigen Gedanken erkennt er den Dharma der drei Zeiten. | |||
Alle entstehen aus den Ursachen und Bedingungen des Bewusstseins; sie sind vergänglich, unterliegen Geburt und Tod und besitzen keine inhärente Natur. | |||
Wenn man in einem einzigen Augenblick die vollkommene Erleuchtung erlangt, dann wird man auch zu allen Zeiten und an allen Orten Erleuchtung erlangen. | |||
Alles ist in der Einheit enthalten, und so ist es; alle Dinge manifestieren sich gemäß dem Bewusstsein der fühlenden Wesen. | |||
Der Tathagata weilt auf dem unübertroffenen Pfad und erlangt die zehn Kräfte und die vier Furchtlosigkeiten; | |||
Im Besitz vollkommener Weisheit ohne Hindernisse dreht er das Rad des Dharma in zwölf Übungen. | |||
Die Ursachen und das Ende des Leidens sowie den Weg zu dessen Beendigung verstehen; die zwölf Glieder des abhängigen Entstehens unterscheiden; | |||
Der Dharma und seine Bedeutung werden ungehindert zum Ausdruck gebracht, so dass die vier Arten von Debatten ausführlich erläutert werden. | |||
Alle Phänomene sind ohne Selbst und ohne Form; Karma entsteht weder noch geht es verloren. | |||
Alles ist so weit voneinander entfernt wie der leere Raum; der Buddha unterscheidet sie durch geschickte Mittel. | |||
So dreht der Tathagata das Rad des Dharma und erschüttert damit alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen. | |||
Die Paläste, die Berge und die Flüsse erbebten, doch die Menschen fürchteten sich nicht. | |||
Der Tathagata legt den gewaltigen Klang universell dar und ermöglicht es so allen, ihn nach ihren Fähigkeiten und Wünschen zu verstehen. | |||
Alle diese Übungen dienten dazu, den Geist so zu schärfen, dass er die Verunreinigungen beseitigen konnte, aber der Buddha dachte nicht im Geringsten daran. | |||
Oder man hört von Geben, Geboten, Geduld, Fleiß, Meditation, Weisheit, geschickten Mitteln und Intelligenz. | |||
Man hört von Mitgefühl, Freude und Gelassenheit, aber die Aussprache und die verwendeten Wörter variieren. | |||
Oder höre von den Vier Achtsamkeiten und den Vier Rechten Tätigkeiten, den übernatürlichen Kräften, Fähigkeiten und dem Weg zur Erleuchtung. | |||
Verschiedene Methoden der Achtsamkeit, übernatürliche Kräfte, Innehalten und Kontemplation sowie unzählige zweckmäßige Mittel und Methoden. | |||
Drachengötter und acht Klassen von Wesen, sowohl menschlichen als auch nicht-menschlichen, zusammen mit Brahma, Indra und allen Schutzgottheiten der Welt. | |||
Der Buddha predigte den Dharma mit einem einzigen Laut, sodass alle Wesen, unabhängig von ihrer Kategorie, ihn verstehen konnten. | |||
Wenn Gier, Zorn, Verblendung, Groll, Geiz, Eifersucht, Stolz oder Schmeichelei vorhanden sind, | |||
Alle vierundachtzigtausend Leiden sind verschieden; lasst sie alle die Methode der Heilung hören. | |||
Wenn sie den reinen Dharma nicht besitzen, sollen sie die Zehn Gebote hören und erklären; | |||
Er war bereits imstande, Almosen zu geben und Menschen zu unterwerfen und sie den Klang des Nirvanas hören zu lassen. | |||
Wenn ein Mensch einen schwachen Willen hat und ihm Mitgefühl fehlt, wird er Leben und Tod verabscheuen und versuchen, ihnen selbst zu entfliehen; | |||
Mögen sie die Lehren der drei Tore der Befreiung hören, damit sie vom Leiden befreit werden und die Glückseligkeit des Nirvanas erlangen. | |||
Wer eine von Begierden freie Natur besitzt, wird den drei Daseinsbereichen abgeneigt sein und nach Ruhe streben; | |||
Mögen sie die Erklärung des bedingten Entstehens hören und durch das Pratyekabuddha-Fahrzeug die Befreiung erlangen. | |||
Wenn man einen reinen und weiten Geist besitzt, der alle Vorzüge des Gebens und der Gebote in sich trägt, | |||
Indem man sich dem mitfühlenden Tathagata nähert, kann man die Lehren des Mahayana hören. | |||
In manchen Ländern hört man von einem Fahrzeug, in anderen von zwei, drei, vier oder fünf. | |||
So und so fort ohne Einschränkung sind all dies die zweckmäßigen Mittel und die Macht des Tathagata. | |||
Nirvana und Ruhe bleiben unverändert; der Unterschied liegt in der Überlegenheit oder Unterlegenheit von Weisheit und Verhalten. | |||
Zum Beispiel ist das Wesen der Leere eins, aber Vögel fliegen in unterschiedlichen Entfernungen und an verschiedenen Orten. | |||
So sind auch der Körper und die Stimme Buddhas, sie durchdringen den gesamten Raum. | |||
Da sich die Gedanken und der Intellekt aller Wesen unterscheiden, variiert auch das, was sie hören und sehen. | |||
Aufgrund seiner früheren Übung war der Buddha in der Lage, wunderschöne Musik nach den Wünschen des Zuhörers zu erzeugen. | |||
Ich habe nicht die Absicht, gegen dies oder jenes zu intrigieren; für wen soll ich sprechen und für wen soll ich nicht sprechen? | |||
Das Antlitz Buddhas strahlte ein gewaltiges Licht aus, das sich in vierundachtzigtausend Formen vollendete. | |||
Die Dharma-Lehren sind dieselben; sie erleuchten die Welt und beseitigen Leiden. | |||
Im Besitz reiner Tugenden und Weisheit und in ständiger Übereinstimmung mit den drei Daseinsbereichen. | |||
Zum Beispiel ist die Leere frei von Verunreinigungen, erscheint aber dennoch zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen. | |||
Es zeigt das Leid der Geburt, des Alters, der Krankheit und des Todes und verdeutlicht auch die Lebensspanne und die Existenz in der Welt; | |||
Obwohl es dem äußeren Erscheinungsbild entspricht, ist sein wahres Wesen rein und gleich dem Nichts. | |||
Alle Länder haben keine Grenzen, und auch die Wünsche empfindungsfähiger Wesen sind unermesslich; | |||
Das weise Auge des Tathagata sieht alles klar, und er offenbart den Weg des Buddha entsprechend den Bedürfnissen aller Wesen. | |||
Letztlich, innerhalb der zehn Richtungen der Leere, unter allen Sterblichen und Göttern, | |||
So wie sich ihre Gestalten unterscheiden, so verändert sich auch die Gestalt des Buddha. | |||
Wenn man sich in einer großen Gruppe von Mönchen befindet, sollte man sich Bart und Haare abnehmen und eine Robe tragen. [ 2 ] | |||
Er hielt sich fest an Gewand und Schale, schützte alle Sinne, brachte ihnen Freude und linderte ihre Leiden. | |||
Wer häufig mit Brahmanen verkehrt, gilt als abgemagert. | |||
Mit Stab und Flasche, stets sauber; weise und redegewandt. | |||
Es vertreibt das Alte und nimmt das Neue auf, um seinen Hunger zu stillen; es trinkt Wind und Tau und findet darin keinen Unterschied zu fester Nahrung. | |||
Ob sitzend oder stehend, man bleibt standhaft; diese asketische Praxis zerstört andere Wege. | |||
Oder man wird, indem man diese Grundsätze befolgt, zum Lehrer der Welt, der sich mit medizinischen Texten und anderen Abhandlungen bestens auskennt. | |||
Das Buch beschreibt die unzähligen Phänomene der Astronomie und des irdischen Lebens und enthüllt alle Aspekte des Glücks und Unglücks eines Menschen. | |||
Alle Meditationen und Befreiungen tiefgründig verstehen; Samadhi, übernatürliche Kräfte und Weisheit praktizieren. | |||
Durch Gespräche, Rezitationen und Spiele leiten sie die Menschen geschickt dazu an, den buddhistischen Weg zu beschreiten. | |||
Oder vielleicht sollte man sich in festlicher Kleidung schmücken, mit einer prächtigen Krone und einem hohen Baldachin darüber. | |||
Vier Soldaten umzingelten sie von vorn und hinten und nutzten ihre Stärke, um den Feind einzuschüchtern und den jungen König zu unterwerfen. | |||
Oder vielleicht würde er Richter oder Schlichter werden, mit Fachkenntnissen im Verständnis aller Gesetze und Vorschriften der Welt. | |||
Alle Gewinne und Verluste wurden klar beurteilt, sodass alle zufrieden waren und sich fügten. | |||
Oder er dient als hochrangiger Minister, der die Regierungsmethoden verschiedener Könige geschickt anwendet. | |||
Seine Vorteile erstrecken sich in alle Richtungen, doch alle empfindungsfähigen Wesen sind sich dessen nicht bewusst. | |||
Er mag Getreide an die kleineren Könige verteilen, oder er mag zu einem fliegenden, Rad drehenden Kaiser werden. | |||
Er veranlasste alle Prinzen, sich Frauen als Konkubinen zu nehmen, und alle wurden dadurch auf unvorstellbare Weise völlig verwandelt. | |||
Oder sie sind als die Vier Himmelskönige bekannt, die die Welt beschützen und über alle Drachen, Yakshas und andere Wesen gebieten. | |||
Er predigte seiner Versammlung den Dharma, und alle waren sehr erfreut. | |||
Oder vielleicht ist er der Große Himmlische König des Trayastrimsa-Himmels, der im Freudengarten der Halle des Guten Dharma residiert. | |||
Mit einer prächtigen Krone auf dem Kopf verkündete er den wunderbaren Dharma; der Himmel konnte in seiner Ehrfurcht seine Macht nicht erfassen. | |||
Oder vielleicht weilen sie im Yama Tusita Himmel, dem Wohnsitz des Dämonenkönigs, desjenigen, der sich an Vergnügen ergötzt. | |||
Im Mani Jewel Palace residierend, sprach er die Wahrheit und befahl die Unterwerfung der Wesen. | |||
Oder, sobald er die Versammlung Brahmas erreicht hätte, würde er die vier unermesslichen Pfade der Meditation erläutern. | |||
Sie machten Pu glücklich und gingen dann wieder, ohne dass irgendjemand wusste, wie sie gekommen und gegangen waren. | |||
Oder vielleicht werden sie in den Akanistha-Himmel aufsteigen, um die kostbaren Blüten der Erleuchtung zu preisen. | |||
Und andere unermessliche heilige Verdienste, und dann die Unwissenden im Stich lassen. | |||
Die ungetrübte Weisheit des Tathagata erfasst alle fühlenden Wesen in sich. | |||
Sie nutzten unzählige zweckmäßige Mittel, um Menschen zu lehren und sie zur Reife zu führen. | |||
Ein Zauberer beispielsweise ist in Illusionen versiert und kann alle möglichen Illusionen erzeugen. | |||
Der Buddha lehrt alle fühlenden Wesen auf die gleiche Weise und manifestiert ihnen verschiedene Formen. | |||
Zum Beispiel bewirkt der helle Mond am Himmel, dass alle Lebewesen auf der Welt Zunahme und Abnahme wahrnehmen. | |||
Alle Flüsse und Teiche spiegeln Bilder wider, und alle Sterne stehlen Licht und Farbe. | |||
Als der Weisheitsmond des Tathagata in der Welt erschien, nutzte er auch zweckmäßige Mittel, um Zunahme und Abnahme zu demonstrieren. | |||
Das Herz des Bodhisattva spiegelt sich im Wasser, während die Sterne der Arhats ihr Licht und ihre Farbe verlieren. | |||
Zum Beispiel ist der Ozean voller Schätze, rein und ohne Trübung und unermesslich; | |||
Alle empfindungsfähigen Wesen der vier Kontinente manifestieren ihre Gestalt darin. | |||
Der Körper und die Tugenden des Buddha sind wie der Ozean, rein, unbefleckt und grenzenlos; | |||
Sogar alle empfindungsfähigen Wesen im Dharma-Bereich haben ihre Spiegelbilder darin. | |||
Zum Beispiel sendet die klare Sonne tausend Lichtstrahlen aus und bleibt dennoch an ihrem ursprünglichen Ort stehen, während sie die zehn Himmelsrichtungen erhellt; | |||
So ist auch das Licht der Sonne Buddhas, ohne zu kommen und zu gehen, und vertreibt die Dunkelheit der Welt. | |||
Wenn der Drachenkönig beispielsweise heftigen Regen herabsendet, kommt dieser nicht aus seinem Körper oder seinem Geist. | |||
Es kann alle Körperteile erreichen, die Hitze abführen und für Kühlung sorgen. | |||
So verhält es sich auch mit dem Dharma-Regen des Tathagata; er entspringt nicht dem Körper und Geist des Buddha. | |||
Und es kann alle Wesen erleuchten und die Feuer der drei Geistesgifte ein für alle Mal auslöschen. | |||
Der reine und wundersame Dharma-Körper des Tathagata ist in allen drei Bereichen unvergleichlich; | |||
In einer jenseitigen Sprache heißt es, sein Wesen sei weder existent noch nichtexistent. | |||
Obwohl es keinen Halt hat und doch dort weilt, obwohl es überall hingeht und doch nicht geht; | |||
Man sollte den Körper Buddhas auf die gleiche Weise betrachten, wie er in einem Traum am Himmel gemalt ist. | |||
Die Existenz oder Nichtexistenz aller Dharmas in den Drei Daseinsbereichen kann nicht mit den Lehren Buddhas verglichen werden. | |||
Beispielsweise leben Vögel und Tiere in den Bergen und Wäldern nicht in der Luft. | |||
Der Ozean-Mani hat unermessliche Farben, und ebenso vielfältig sind die Unterschiede im Körper des Buddha; | |||
Der Tathagata ist weder Form noch Nicht-Form; er manifestiert sich den Umständen entsprechend, ohne in irgendetwas zu verweilen. | |||
Leere, wahre Wirklichkeit und die Ruhe der Dharma-Natur usw.; | |||
Nur dieses wahre Dharma kann dem Tathagata offenbart werden. | |||
Die flüchtigen Gedanken eines einzigen Augenblicks lassen sich zählen; das Wasser im Ozean kann man austrinken. | |||
Die Leere lässt sich messen und der Wind kann gebändigt werden, doch die Verdienste Buddhas lassen sich nicht vollständig beschreiben. | |||
Wenn man von diesem Meer an Verdiensten und Tugenden hört und Freude und Glauben empfindet, | |||
Wie du gelobt wurdest, so wirst du es gewiss auch erhalten; zweifle nicht daran. | |||
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* [https://zh-wikisource-org.translate.goog/wiki/%E5%A4%A7%E6%96%B9%E5%BB%A3%E4%BD%9B%E8%8F%AF%E5%9A%B4%E7%B6%93%E5%85%AB%E5%8D%81%E5%8D%B7?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp Avataṃsaka Sūtra] | * [https://zh-wikisource-org.translate.goog/wiki/%E5%A4%A7%E6%96%B9%E5%BB%A3%E4%BD%9B%E8%8F%AF%E5%9A%B4%E7%B6%93%E5%85%AB%E5%8D%81%E5%8D%B7?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp Avataṃsaka Sūtra] | ||
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[[Kategorie:Mahayana]] | |||
Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 20:43 Uhr
Während der Tang- Dynastie übersetzte der Mönch Śikṣānanda aus Khotan das Avataṃsaka Sūtra in die chinesische Sprache. Das Werk ist im Taisho Tipitaka erhalten.
Die folgende Übersetzung umfasst nur den Gandavyuha-Sutra - Teil.
Übersetzung =
<poem> Zu jener Zeit befand sich der Weltverehrte im Großen und Erhabenen Pavillon des Jetavana-Hains im Königreich Sravasti, zusammen mit fünfhundert Bodhisattva Mahasattvas, angeführt von Samantabhadra Bodhisattva und Manjushri Bodhisattva. Ihre Namen waren: Lichtbanner-Bodhisattva, Sumeru-Banner-Bodhisattva, Juwelenbanner-Bodhisattva, Ungehinderter-Banner-Bodhisattva, Blumenbanner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Sonnenbanner-Bodhisattva, Wundersamer-Banner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Universeller-Lichtbanner-Bodhisattva, Erdkraft-Bodhisattva, Juwelenkraft-Bodhisattva, Großer-Kraft-Bodhisattva, Vajra-Weisheitskraft-Bodhisattva, Makelloser-Kraft-Bodhisattva, Rechter-Dharma-Sonnenkraft-Bodhisattva, Verdienstbergkraft-Bodhisattva und Weisheitslicht-Schattenkraft-Bodhisattva. Bodhisattvas, Bodhisattva der universellen segensreichen Kraft, Ksitigarbha Bodhisattva, Akasagarbha Bodhisattva, Bodhisattva der Lotus-Schatzkammer, Bodhisattva der Schatzkammer, Bodhisattva der Sonnen-Schatzkammer, Bodhisattva der reinen Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva der Dharma-Siegel-Schatzkammer, Bodhisattva der Licht-Schatzkammer, Bodhisattva der Nabel-Schatzkammer, Bodhisattva der Lotus-Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva des guten Auges, Bodhisattva des reinen Auges, Bodhisattva des makellosen Auges, Bodhisattva des ungetrübten Auges, Bodhisattva des universellen sehenden Auges, Bodhisattva des guten beobachtenden Auges, Bodhisattva des blauen Lotusauges, Bodhisattva des Vajraauges, Bodhisattva des Schatzauges, Akasagarbha-Augen-Bodhisattva, Bodhisattva des freudigen Auges, Bodhisattva des universellen Auges, Bodhisattva der himmlischen Krone, Bodhisattva der Krone der universellen erleuchtenden Dharma-Weisheit, Bodhisattva der Bodhimanda-Krone, Bodhisattva der universellen erleuchtenden Zehn Richtungen: Kronen-Bodhisattva, Ein Bodhisattva mit der Krone des Buddha-Schatzes, Bodhisattva mit der Krone, die alle weltlichen Bereiche transzendiert, Bodhisattva mit der Krone der universellen Erleuchtung, Bodhisattva mit der unzerstörbaren Krone, Bodhisattva mit der Löwenthronkrone, die alle Tathagatas umfasst, Bodhisattva mit der Krone, die den Dharma-Bereich und die Leere erleuchtet, Bodhisattva mit der Krone von Brahmas Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des Drachenkönigs Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller manifestierten Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Bodhimandas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Gelübde-Ozeane des Klangs, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens, Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Kostbares Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Flammenlicht Bodhisattva, Dharma-Licht Bodhisattva, Ruhiges Licht Bodhisattva, Sonnenlicht Bodhisattva, Freies Licht Bodhisattva, Himmlisches Licht Bodhisattva, Segensbanner Bodhisattva, Weisheitsbanner Bodhisattva, Dharma-Banner Bodhisattva, Banner übernatürlicher Kraft Bodhisattva, Lichtbanner Bodhisattva, Blumenbanner Bodhisattva, Mani-Banner Bodhisattva, Bodhi-Banner Bodhisattva, Brahma-Banner Bodhisattva, Universelles Lichtbanner Bodhisattva, Brahma-Klang Bodhisattva, Ozeanklang Bodhisattva, Erdklang Bodhisattva, Klang des Weltenherrschers Bodhisattva, Klang des Bergschlags Bodhisattva, Klang, der alle Dharma-Reiche durchdringt Bodhisattva, Donnerklang, der alle Dharma-Ozeane erschüttert Bodhisattva, Dämonen bezwingender Klang Bodhisattva, Großes Mitgefühl [ 1] [ Zweckmäßiger Wolkendonnerklang-Bodhisattva, Besänftigender Klang des weltlichen Leidens-Trostes, Dharma-Höchster Bodhisattva, Siegreicher Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Segens-Sumeru-Höchster Bodhisattva, Verdienst-Korallen-Höchster Bodhisattva, Namens-Höchster Bodhisattva, Universeller Licht-Höchster Bodhisattva, Großer Mitgefühl-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Ozean-Bodhisattva, Buddha-Samen-Höchster Bodhisattva, Licht-Höchster Bodhisattva, Tugend-Höchster Bodhisattva, Höchster Höchster Bodhisattva, Universeller Helligkeits-Höchster Bodhisattva, Dharma-Höchster Bodhisattva, Mond-Höchster Bodhisattva, Raum-Höchster Bodhisattva, Schatz-Höchster Bodhisattva, Banner-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Sala-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Dharma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Elefanten-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Brahma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Fünfhundert Bodhisattvas und Mahasattvas, darunter die Bodhisattvas der Schnellen Freiheit, der Ruhigen Freiheit, der Unbeweglichen Freiheit, der Mächtigen Freiheit, der Höchsten Freiheit, des Ruhigen Klangs, des Ungehinderten Klangs, des Erdbebenklangs, des Ozean-Erdbebenklangs, des Wolkenklangs, des Dharma-Lichtklangs, des Leeren Klangs, des Klangs der Guten Wurzeln aller fühlenden Wesen, des Klangs der Großen Gelübde aller Wesen, des Klangs des Bodhimanda, des Klangs des Sumeru-Lichts, des Erwachens der Leere, der Freiheit von Befleckung, des Ungehinderten Erwachens, des Guten Erwachens, der Universellen Erleuchtung der Drei Welten, des Weiten Erwachens, des Erwachens der Universellen Helligkeit und des Erwachens des Dharma-Reichs-Lichts… waren anwesend. Diese Bodhisattvas haben alle die Gelübde und Praktiken von Samantabhadra vollbracht, ihre Reiche sind ungehindert und durchdringen alle Buddha-Länder; Ihre Manifestationen sind unermesslich und nähern sich allen Tathagatas; ihre reinen Augen sind ungetrübt und sehen alle wundersamen Wandlungen des Buddha; ihre Orte sind unendlich und erreichen beständig und allumfassend alle Tathagatas, die die vollkommene Erleuchtung erlangt haben; ihr Licht ist grenzenlos und erleuchtet den gesamten Ozean des wahren Dharma mit dem Licht der Weisheit; ihre Lehren sind unerschöpflich, ihre reine Beredsamkeit grenzenlos und endlos für Äonen; ihre Weisheit ist dem Raum gleich, all ihre Handlungen sind rein; sie sind frei von jeglichem Einfluss und manifestieren Formen gemäß dem Geist der fühlenden Wesen; sie haben die Verdunkelung der Unwissenheit beseitigt und verstehen, dass es im Reich der fühlenden Wesen keine fühlenden Wesen gibt; ihre Weisheit ist dem Raum gleich und erleuchtet das Reich des Dharma mit einem großen Netz aus Licht. Gemeinsam mit fünfhundert Arhats erwachen sie alle zur wahren Bedeutung, erkennen die Wirklichkeit, durchdringen tief die Natur des Dharma und entfliehen dem Ozean der Existenz für immer. Dank der Verdienste Buddhas sind sie von Fesseln, Leiden und Bindungen befreit und weilen im ungestörten Ort. Ihr Geist ist ruhig wie die Leere, er zerstreut für immer alle Zweifel vor allen Buddhas und glaubt tief an Buddhas Weisheit, die sie in sich aufnehmen. Gemeinsam mit unzähligen Weltherrschern haben sie unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht, stets allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht, ihnen als ungebetene Freunde gedient, sie beständig und fleißig beschützt und geschworen, sie niemals zu verlassen. Geboren aus Buddhas Lehren, durchschreiten sie das Tor der höchsten Weisheit in der Welt, schützen Buddhas wahren Dharma, erheben sich mit großen Gelübden, sichern die Kontinuität von Buddhas Linie, werden in die Familie der Tathagatas hineingeboren und streben nach allwissender Weisheit.
Zu jener Zeit dachten alle Bodhisattvas, die großen Tugendhaften, Arhats, weltlichen Könige und ihre Gefolgschaften Folgendes: „Das Reich des Tathagata, die Weisheit und das Verhalten des Tathagata, der Segen des Tathagata, die Kraft des Tathagata, die Furchtlosigkeit des Tathagata, das Samadhi des Tathagata, die Wohnstätte des Tathagata, die Freiheit des Tathagata, der Körper des Tathagata und die Weisheit des Tathagata – kein Gott und kein Mensch auf Erden kann diese Dinge begreifen, erlangen, daran glauben, sie verstehen, ertragen, beobachten, erkennen, offenbaren oder verkünden. Nichts kann fühlende Wesen begreifen lassen außer der Kraft des Segens der Buddhas, der übernatürlichen Kräfte der Buddhas, der majestätischen Tugenden der Buddhas, der Kraft der ursprünglichen Gelübde der Buddhas, der Kraft ihrer guten Wurzeln aus der Vergangenheit, der Kraft der Führung tugendhafter Lehrer, der Kraft tiefer und reiner Weisheit.“ Glaube, die Kraft tiefen Verständnisses, die Kraft ihres reinen Geistes hin zu Bodhi und die Kraft ihrer gewaltigen Gelübde, nach allwissender Weisheit zu streben. Wir bitten den Weltverehrten, unseren und allen fühlenden Wesen vielfältigen Wünschen und Verständnissen zu entsprechen… Mögen alle Arten von Weisheit, alle Arten von Rede, alle Arten von Freiheit, alle Arten von Wohnstätten, alle Arten von Wurzelreinheit, alle Arten von geschickten Mitteln des Geistes, alle Arten von Geisteszuständen, alle Arten von Verdiensten des Vertrauens auf den Tathagata und alle Arten des Hörens und Empfangens der Lehren des Dharma, die das frühere Streben des Tathagata nach Allwissenheit, die großen Gelübde eines Bodhisattva, die er einst ablegte, die Vollkommenheiten der Paramitas, die er einst reinigte, die Bodhisattva-Stufen, die er einst durchschritt, die Bodhisattva-Praktiken, die er einst vervollkommnete, die geschickten Mittel, die er einst erlernte, die Pfade, die er einst beschritt, der Dharma, den er einst zur Befreiung erlangte, offenbaren Die übernatürlichen Kräfte, die er in der Vergangenheit wirkte, all seine vergangenen Taten und Wirkungen, sein Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, das Drehen des wundersamen Dharma-Rades, die Reinigung des Buddha-Landes, die Zähmung der fühlenden Wesen, die Öffnung der Stadt der Allwissenheit, das Zeigen des Weges für alle fühlenden Wesen, das Betreten der Wohnstätten aller fühlenden Wesen, das Empfangen von Opfergaben aller fühlenden Wesen, das Sprechen über die Verdienste des Gebens gegenüber allen fühlenden Wesen und das Erscheinen der Bilder der Buddhas vor allen fühlenden Wesen; mögen all diese Dharmas verkündet werden!
Zu jener Zeit, als der Weltverehrte die Gedanken aller Bodhisattvas kannte, nahm er großes Mitgefühl als seinen Körper, großes Mitgefühl als sein Tor und großes Mitgefühl als sein Haupt an. Indem er das Dharma des großen Mitgefühls als sein wirksames Mittel nutzte, erfüllte er das gesamte Universum und ging in das Löwensamadhi ein. In diesem Samadhi angekommen, wurde die ganze Welt geschmückt und gereinigt. Zu jener Zeit wurde dieser prächtige Pavillon plötzlich unermesslich und grenzenlos. Sein Boden bestand aus Vajra, bedeckt mit einem König der Juwelen, und unzählige kostbare Blumen und Mani-Juwelen waren überall verstreut und erfüllten jeden Winkel. Seine Säulen waren aus Lapislazuli, zusammengesetzt aus verschiedenen Edelsteinen, geschmückt mit dem hellen Licht der Mani-Juwelen und verziert mit wunscherfüllenden Goldjuwelen aus Jambudvipa. Die Pavillons erstreckten sich in langen, gewundenen Gängen. Die Gebäude stützten sich gegenseitig, Fenster und Türen spiegelten sich, Treppen, Pavillons und Geländer waren vollständig und mit kostbaren Juwelen geschmückt. Diese Juwelen hatten die Gestalt von Menschen und Göttern, waren fest und wundervoll, die schönsten der Welt und mit einem Netz aus Mani-Juwelen bedeckt. Banner und Wimpel wehten an allen Toren und strahlten ein Licht aus, das das gesamte Dharma-Reich jenseits des Bodhimanda durchdrang. Die unzähligen Treppen und Geländer bestanden alle aus Mani.
Zu jener Zeit, durch die Kraft Buddhas, wurde der Jetavana-Hain plötzlich gewaltig, so groß wie die unzähligen Buddha-Länder, so zahlreich wie die Staubkörner auf zahllosen Buddha-Feldern. Geschmückt mit unzähligen wundersamen Juwelen, war der Boden mit unermesslichen Schätzen bedeckt, Mauern aus unzähligen Juwelen geformt und juwelenbesetzte Tala-Bäume säumten die Wege. Im Inneren flossen unzählige duftende Flüsse, überflutet mit süßem Wasser, ihre Strömungen tosend und wirbelnd; alle kostbaren Blumen flossen nach rechts und erzeugten auf natürliche Weise die Klänge des Dharma; unvorstellbar kostbare Lotusblumen, deren Blüten sich ausbreiteten und das Wasser bedeckten; unzählige kostbare Blumenbäume säumten die Ufer; und unvorstellbare Pavillons und Terrassen waren in ordentlichen Reihen an den Ufern angeordnet, bedeckt mit Netzen aus Mani-Juwelen. Unzählige Juwelen strahlten helles Licht aus, und unzählige Juwelen schmückten den Boden. Verschiedene erlesene Weihrauchsorten verbrannten und erfüllten die Luft mit Duft. Die unzähligen kostbaren Banner wurden wiederhergestellt, nämlich: das kostbare Weihrauchbanner, das kostbare Gewandbanner [ 2 ] , das kostbare Bannerbanner, das kostbare Seidenbanner, das kostbare Blumenbanner, das kostbare Halskettenbanner, das kostbare Girlandenbanner, das kostbare Glockenbanner, das Mani-Baldachinbanner, das große kostbare Mani-Banner, das überall leuchtende kostbare Mani-Banner, das Mani-Königsbanner, das die Namen und Klänge aller Tathagatas ausspricht, das Löwen-Mani-Königsbanner, das Mani-Königsbanner, das von den vergangenen Taten aller Tathagatas spricht, und das Mani-Königsbanner, das die Bilder aller Dharma-Reiche manifestiert, die sich in alle zehn Richtungen befinden und feierlich angeordnet sind.
Zu jener Zeit erschienen am Himmel über dem Jetavana-Hain unvorstellbare Wolken himmlischer Paläste, unzählige Wolken duftender Bäume, unbeschreibliche Wolken des Berges Sumeru, unbeschreibliche Wolken der Musik und des Tanzes, Wolken wunderschöner Lieder zu Ehren des Tathagata, Wolken unbeschreiblicher juwelenbesetzter Lotusblumen, Wolken unbeschreiblicher juwelenbesetzter Throne, Wolken von Bildern himmlischer Könige, die die Tugenden Buddhas priesen, Wolken unbeschreiblicher weißer Perlen, Wolken unbeschreiblicher roter Perlenpavillons, geschmückt mit prächtigen Ornamenten, und Wolken unbeschreiblichen Regens aus diamantenharten Perlen. All dies erhob sich am Himmel, umgab und erfüllte den gesamten Raum wie ein Schmuck. Warum ist das so? Weil die guten Wurzeln des Tathagata unvorstellbar sind, weil das tugendhafte Dharma des Tathagata unvorstellbar ist, weil die Macht des Tathagata unvorstellbar ist, weil der Tathagata seinen Körper frei verwandeln kann, um alle Welten zu durchdringen, weil der Tathagata seine göttliche Macht nutzen kann, um alle Buddhas und den Schmuck der Buddha-Länder in seinen Körper aufzunehmen, weil der Tathagata die Bilder aller Dharma-Bereiche in einem einzigen Staubkorn universell manifestieren kann, weil der Tathagata alle vergangenen Buddhas in einer einzigen Pore manifestieren kann, weil jeder Lichtstrahl des Tathagata alle Welten erleuchten kann, weil der Tathagata Wolken der Transformationen erzeugen kann, so zahlreich wie die Staubkörner aller Buddha-Länder in einer einzigen Pore, die alle Buddha-Länder erfüllen, weil der Tathagata die Entstehung, das Verweilen und die Zerstörung von Äonen aller zehn Richtungen der Welten in einer einzigen Pore universell manifestieren kann, weil dies unvorstellbar ist. So wie man in diesem Jetavana-Hain die reinen und geschmückten Buddha-Länder sieht, sieht man dort auch die gesamte Dharma-Welt, die Sphäre des Raumes und alle Welten in den zehn Richtungen auf die gleiche Weise. Es heißt, man sehe den Tathagata im Jetavana-Hain wohnen, während die Versammlung der Bodhisattvas den Raum vollständig ausfüllt; Man sieht den Regen aus allen Arten geschmückter Wolken, den Regen aus allen Arten strahlender und kostbarer Wolken, den Regen aus allen Arten von Mani-Juwelenwolken, den Regen aus allen Arten geschmückter Wolken, die das Buddha-Feld bedecken, den Regen aus allen Arten von Himmelskörpern, den Regen aus allen Arten von Blumenbäumen, den Regen aus allen Arten von Kleiderbäumen, den Regen aus allen Arten von juwelenbesetzten Girlanden und Halsketten, der unaufhörlich die ganze Erde durchdringt, den Regen aus allen Arten von geschmückten Gegenständen, den Regen aus allen Arten von duftenden Wolken in Form von fühlenden Wesen, den Regen aus allen Arten von subtilen und kostbaren Blumennetzen, der unaufhörlich und ohne Unterbrechung fällt, den Regen aus allen Arten von himmlischen Jungfrauen, die juwelenbesetzte Banner und Wimpel halten und am Himmel kreisen und sich bewegen, den Regen aus allen Arten von juwelenbesetzten Lotusblumen, aus denen auf natürliche Weise verschiedene musikalische Klänge zwischen den Blütenblättern erklingen, und den Regen aus allen Arten von Löwenthronen, die mit juwelenbesetzten Netzen und Halsketten geschmückt sind.
Zu jener Zeit existierte jenseits unzähliger Buddha-Welten im Osten eine Welt namens Goldenes Lampenwolkenbanner, deren Buddha den Namen Vairocana, Siegreicher Tugendkönig, trug. Unter den Anhängern dieses Buddhas befand sich ein Bodhisattva namens Vairocana Wunschheller, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas zu ihm kam. Sie alle nutzten ihre göttliche Kraft, um die verschiedensten Wolken zu erschaffen: Wolken aus himmlischen Blumen, Wolken aus himmlischem Duft, Wolken aus himmlischem Puderduft, Wolken aus himmlischen Girlanden, Wolken aus himmlischen Schätzen, Wolken aus himmlischem Schmuck, Wolken aus himmlischen Juwelenbaldachinen, Wolken aus himmlischen Gewändern, Wolken aus himmlischen Juwelenbannern und Wolken aus himmlischem Schmuck aller Art von wundersamen Schätzen, die den Himmel erfüllten. Als sie den Ort des Buddha erreichten, verneigten sie sich vor den Füßen des Buddha und verwandelten sich dann im Osten in einen juwelenbesetzten und prächtigen Pavillon und einen Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Sie bedeckten ihre Körper mit einem wunscherfüllenden Juwelennetz und setzten sich mit ihrem Gefolge im Schneidersitz hin.
Südlich des Buddha, jenseits unzähliger Buddha-Welten, liegt eine Welt namens Vajra-Schatzkammer, deren Buddha den Namen Universeller Licht-Schatzkammerkönig trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens Unzerstörbarer Fleißkönig, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas zum Buddha kommt und Netze mit kostbarem Weihrauch aller Art, juwelenbesetzte Halsketten, juwelenbesetzte Blumengürtel, juwelenbesetzte Girlanden, Vajra-Halsketten, Netze mit Mani-Juwelen aller Art, juwelenbesetzte Gewänder, juwelenbesetzte Halskettengürtel, strahlend leuchtende Mani-Gürtel und Löwen-Mani-Juwelenhalsketten trägt, um alle Welten mit seiner göttlichen Kraft zu erfüllen. Am Buddha angekommen, wirft er sich zu dessen Füßen nieder, und sogleich im Süden manifestiert er einen prächtigen, mit Mani-Juwelen geschmückten Pavillon, der die ganze Welt erleuchtet, sowie einen Löwenthron aus juwelenbesetzter Lotus-Schatzkammer, der in alle Richtungen strahlt. Er bedeckt seinen Körper mit Netzen aus allerlei kostbaren Blumen und sitzt im Schneidersitz mit seinem Gefolge.
Jenseits der Ozeane unzähliger Buddha-Länder im Westen existiert eine Welt namens „Mani-Juwelenlampe, Banner des Berges Sumeru“, wo der Buddha den Namen „Lampe der Dharma-Reich-Weisheit“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Universeller Sieg, Höchster Majestätischer König“, der zusammen mit unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner im Weltmeer, zu ihm kommt. Sie alle erzeugen mit ihrer göttlichen Kraft unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit duftenden Ölen und Weihrauch, unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit verschiedenfarbigem und duftendem Wasser, unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit Mani-Juwelenkönigen des Lichts, so zahlreich wie die Staubkörner der Erde, unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit verschiedenen strahlenden Flammenrädern und unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit verschiedenfarbigen Vajra-Schatz-Mani-Juwelenkönigen. Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, erleuchten alle Welten, Jambudvipa, Jambudvipa, und die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle Dharma-Bereiche, die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle Zeichen und glückverheißenden Vorzeichen aller Buddhas, die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle vergangenen Taten und Ursachen aller Tathagatas, die Praktiken aller Bodhisattvas, die Wolken des Berges Sumeru, die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle Buddhas, die im Bodhi-Baum sitzen, die Wolken des Berges Sumeru, die den Dharma-Bereich erfüllen. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen und verwandelte sich dann im Westen in einen prächtigen Pavillon duftender Könige, bedeckt mit einem Netz aus wahren Juwelen, und in das Schattenbanner Indras, eine juwelenbesetzte Lotus-Schatzkammer und einen Löwenthron, bedeckte seinen Körper mit einem Netz aus wundersamen Farben und schmückte sein Haupt mit der Krone des Herzkönigs und saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.
Jenseits der Meere unzähliger Buddha-Länder im Norden liegt eine Welt namens „Kostbares Gewand und Strahlendes Banner“, deren Buddha den Namen „Große Helligkeit, die das Dharma-Reich der Leere erleuchtet“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Ungehinderter siegreicher Schatzkönig“, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel im Weltmeer, zu diesem Buddha kommt. Sie alle nutzen ihre göttliche Macht, um Wolken aus kostbaren Gewändern zu erschaffen: Wolken aus leuchtend gelben, kostbaren Gewändern, Wolken aus Gewändern, die von verschiedenen Düften erfüllt sind, Wolken aus Mani-Königsgewändern mit Sonnenbannern, Wolken aus goldenen, flammenden Mani-Gewändern, Wolken aus Gewändern mit kostbaren Lichtflammen aller Art, Wolken aus Mani-Gewändern, die alle Sterne und Bilder überstrahlen, Wolken aus weißen, jadegrünen Mani-Gewändern, Wolken aus Mani-Gewändern mit strahlendem und prächtigem Licht, Wolken aus Mani-Gewändern mit strahlendem und kraftvollem Licht sowie Wolken aus Mani-Gewändern, die mit einem Meer von Schmuckstücken geschmückt sind und den gesamten Himmel erfüllen. Beim Erreichen des Buddha verneigen sie sich vor seinen Füßen und lassen dann im Norden einen prächtigen Pavillon erscheinen, der mit einem Meer von Mani-Juwelen und einem Löwenthron geschmückt ist, der mit einem Lotusschatz aus Lapislazuli verziert ist. Sie bedecken ihre Körper mit einem Netz des majestätischen Mani-Königs der Löwen und einer juwelenbesetzten Krone reiner, kostbarer Könige. Sie sitzen im Schneidersitz mit ihrem Gefolge.
Jenseits der unzähligen Buddha-Welten im Nordosten liegt eine Welt namens „Allumfassendes Netz aus Freude und reinem Licht“, deren Buddha den Namen „Ungetrübtes Auge“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Manifestation des Mondkönigs des Dharma-Reichs-Gelübdes“, der zusammen mit unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner im Weltenmeer, zu ihm kommt. Mit ihrer göttlichen Kraft beschwören sie Wolken aus juwelenbesetzten Pavillons, duftenden Pavillons, Weihrauchpavillons, Blumenpavillons, Sandelholzpavillons, Vajrapavillons, Manipavillons, goldenen Pavillons, Robenpavillons und Lotuspavillons herauf, die alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen bedecken. Beim Erreichen des Buddha verneigen sie sich vor seinen Füßen und manifestieren dann im Nordosten einen gewaltigen Manipavillon des Tores des Allumfassenden Dharma-Reichs und einen Löwenthron aus Lotusblüten, dessen Duft unvergleichlich ist. Ihre Körper sind mit einem Mani-Blumennetz bedeckt, und sie tragen eine prächtige, juwelenbesetzte Mani-Krone. Sie sitzen im Schneidersitz mit ihrem Gefolge.
Im Südosten, jenseits unzähliger Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, liegt eine Welt namens „Duftendes Wolkenbanner“, deren Buddha den Namen „Drachenkönig der Freiheit“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „König der Dharma-Weisheit und Strahlende Flamme“, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, ebenfalls so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten, zu ihm kam. Mit ihrer göttlichen Kraft erschufen sie Wolken aus vollkommenem goldenem Licht, Wolken aus vollkommenem Licht in unermesslich kostbaren Farben, Wolken aus vollkommenem Licht in den haarähnlichen Zügen Buddhas, Wolken aus vollkommenem Licht in verschiedenen kostbaren Farben, Wolken aus vollkommenem Licht in Form des Lotusschatzes, Wolken aus vollkommenem Licht in Form der Zweige verschiedener kostbarer Bäume, Wolken aus vollkommenem Licht in Form der Buddha-Krone, Wolken aus vollkommenem Licht in Form des Goldes von Jambudvipa, Wolken aus vollkommenem Licht der Sonne und Wolken aus vollkommenem Licht der Sterne und des Mondes, die den gesamten Himmel durchdringen. Als sie den Buddha erreichten, verneigten sie sich vor seinen Füßen und verwandelten sich dann im Südosten in den erhabenen, juwelenbesetzten, strahlenden Pavillon von Vairocana, den Löwenthron des Vajra-Mani-Lotusschatzes, dessen Körper vom Mani-König der strahlenden Flamme aus unzähligen kostbaren Lichtern umhüllt waren. Anschließend setzten sie sich mit ihrem Gefolge im Schneidersitz hin.
Südwestlich des Buddha, jenseits unzähliger Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel auf den Buddha-Feldern, liegt eine Welt namens Sonnenlicht-Mani-Schatzkammer. Ihr Buddha trägt den Namen König des Weisheitsmondes, der alle Dharmas erleuchtet. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens König des Weisheitsbanners, der alle dämonischen Heere vernichtet. Er kommt zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel im Weltenmeer, zum Buddha. Aus jeder Pore seines Körpers strömen Flammenwolken hervor, die denen des gesamten Universums gleichen: Blütenflammen, Weihrauchflammen, Juwelenflammen, Vajraflammen, brennende Weihrauchflammen, Blitzflammen, Vairocana-Mani-Juwelenflammen, goldene Lichtflammen, Lichtflammen des siegreichen Schatzkammer-Mani-Königs und Lichtflammen, die dem Ozean der Tathagatas der drei Zeiten gleichen. Jede dieser Energien strömt aus seinen Poren und durchdringt das gesamte Universum. Sobald er den Buddha erreicht, verneigt er sich vor dessen Füßen und manifestiert dann im Südwesten einen gewaltigen Mani-Juwelenpavillon, der die zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Reiches erleuchtet, sowie einen Löwenthron aus Weihrauch, Lampenflammen und einem juwelenbesetzten Lotusschatz. Sein Körper ist mit einem Netz aus Mani-Juwelen der Reinheit bedeckt, und er trägt eine Krone, die mit der Stimme des Mani-Königs geschmückt ist, welche die Sehnsüchte aller fühlenden Wesen in sich trägt. Er sitzt im Schneidersitz mit seinem Gefolge.
Nordwestlich des Meeres, jenseits unzähliger Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, liegt eine Welt namens Vairocanas Schatzkammer des Gelübde-Mani-Königs, deren Buddha den Namen Universeller Licht-Höchster Sumeru-König trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens Gelübde-Weisheit-Lichtbanner, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten, zu diesem Buddha kommt. In jedem Gedanken, in all seinen Zeichen, all seinen Poren, all seinen Körperteilen, strömten Wolken von Bildern aller Tathagatas der drei Zeiten, Wolken von Bildern aller Bodhisattvas, Wolken von Bildern aller Tathagata-Versammlungen, Wolken von Bildern aller verwandelten Körper aller Tathagatas, Wolken von Bildern aller ursprünglichen Körper aller Tathagatas, Wolken von Bildern aller Sravakas und Pratyekabuddhas, Wolken von Bildern aller Bodhi-Felder aller Tathagatas, Wolken von Bildern aller göttlichen Verwandlungen der Tathagatas, Wolken von Bildern aller Weltherrscher und Wolken von Bildern aller reinen Länder aus, die den gesamten Himmel erfüllten. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen [ 3 ] und verwandelte dann im Nordwesten einen prächtigen Pavillon, geschmückt mit Mani-Juwelen, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet, und einen Löwenthron aus Lotusblüten, der die Welt erleuchtet. Er bedeckte seinen Körper mit einem Netz aus unbesiegbaren, strahlenden Perlen, trug eine Krone aus universellen, strahlenden Mani-Juwelen und saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.
Unten, jenseits unzähliger Buddha-Länder, befindet sich eine Welt mit dem Namen: Das vollkommene Licht aller Tathagatas scheint überall, deren Buddha-Name lautet: König der Weisheit, Banner des ungehinderten Aspekts des Raumes. Unter den Anwesenden des Buddha befand sich ein Bodhisattva namens: König der mutigen Weisheit, der alle Hindernisse überwindet. Er kam zusammen mit unzähligen Bodhisattvas des Weltmeeres zum Buddha und sprach aus jeder Pore den Ozean der Klänge aller Sprachen der fühlenden Wesen, den Ozean der Klänge aller wirksamen Praktiken der Bodhisattvas in den drei Zeiten, den Ozean der Klänge aller Gelübde der Bodhisattvas, den Ozean der Klänge aller wirksamen Praktiken der Bodhisattvas zur Vervollkommnung der Paramita, den Ozean der Klänge aller vollkommenen Praxis der Bodhisattvas in allen Buddha-Ländern, den Ozean der Klänge aller Bodhisattvas, die den freien Gebrauch erlangt haben, den Ozean der Klänge aller Tathagatas, die zum Bodhimanda gehen, um Maras Heer zu brechen und die vollkommene Erleuchtung zu erlangen, den Ozean der Klänge aller Tathagatas, die das Dharma-Rad drehen, und die Namen der Sutras, den Ozean der Klänge aller wirksamen Methoden, fühlende Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend zu lehren und zu unterwerfen. Ein Ozean aus Klängen aller geeigneten Methoden, die es fühlenden Wesen ermöglichen, Weisheit zu erlangen, entsprechend ihrer Zeit, ihren guten Wurzeln und ihren Gelübden. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen und offenbarte dann unten die Bilder aller Tathagata-Paläste, geschmückt mit kostbaren Juwelen, Pavillons und Löwenthronen aus Lotus-Schatzkammern. Er trug eine Mani-Juwelenkrone, die den Bodhimanda universell manifestierte, und saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.
Über unzähligen Buddha-Welten liegt eine Welt namens „Die Welt, die von der unerschöpflichen Buddha-Natur spricht“, deren Buddha den Namen „Rad der universellen Weisheit aus Licht und Klang“ trägt. In der Versammlung dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Das Gelübde der Differenzierung im Dharma-Reich“, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas jenen Bodhimanda verlässt und sich dem Buddha Shakyamuni in dieser Saha-Welt zuwendet. In allen Zeichen eines Buddhas, in allen Poren, in allen Körperteilen, in allen Gliedern, in allen Verzierungen und in aller Kleidung manifestiert er Vairocana und alle Buddhas der Vergangenheit und Zukunft, jene, denen Prophezeiungen zuteilwurden, und jene, denen keine zuteilwurden, alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen und ihre Versammlungen. Er offenbart auch den Ozean vergangener Praktiken der Dana Paramita und aller Taten derer, die Almosen empfingen, den Ozean vergangener Praktiken der Sila Paramita und den Ozean vergangener Praktiken der Kshanti Paramita, einschließlich der Taten des Abtrennens von Gliedmaßen ohne geistige Störung. Der Ozean der Taten offenbart auch den Ozean vergangener Praktiken fleißigen Übens, Mutes und unerschütterlicher Hingabe; den Ozean vergangener Praktiken des Strebens und Erreichens des Ozeans aller Tathagatas Dhyana Paramita; den Ozean vergangener Praktiken des Aufgebens allen Dharma, das durch den mutigen Geist des Strebens nach dem von allen Buddhas gedrehten Dharma-Rad erreicht wurde; den Ozean vergangener Praktiken der Freude am Sehen aller Buddhas, der Freude am Praktizieren aller Bodhisattva-Pfade und der Freude an der Transformation aller fühlenden Wesen; den Ozean vergangener Praktiken reiner und geschmückter großer Gelübde aller Bodhisattvas; den Ozean vergangener Praktiken mutiger und reiner Kraft Paramita, die von Bodhisattvas erreicht wurden; Und der Ozean vergangener Praktiken vollkommener Weisheit (Paramita), die von allen Bodhisattvas gepflegt wurden. All diese Ozeane von Taten durchdringen das weite Dharma-Reich. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen, und über ihm erschien ein prächtiger Pavillon, geschmückt mit Vajra-Schätzen und dem Thron des Azurblauen Vajra-Königs, des Lotus-Schatzlöwen. Sein Körper war mit einem Netz aus Mani-König-Juwelen bedeckt, und seine Krone war mit dem Mani-Juwelenkönig geschmückt, der die Namen der Tathagatas der drei Zeiten verkündete. Er saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.
So sind alle Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen samt ihrem Gefolge aus den Gelübden und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra geboren. In reiner Weisheit sehen sie die Buddhas der drei Zeiten, vernehmen allumfassend das Dharma-Rad, das von allen Buddhas und Tathagatas gedreht wird, und haben das andere Ufer der Bodhisattva-Freiheit erreicht. In jedem Gedanken vollziehen sie große, wundersame Wandlungen und nähern sich so allen Buddhas und Tathagatas. Ihre Körper erfüllen alle Welten und Versammlungen aller Tathagatas, und in einem einzigen Staubkorn manifestieren sie allumfassend alle weltlichen Bereiche. Sie lehren und reifen alle fühlenden Wesen ohne einen Augenblick zu versäumen, und aus einer einzigen Pore strömen die Stimmen aller Tathagatas, die den Dharma verkünden. Sie wissen, dass alle fühlenden Wesen Illusionen gleichen, alle Buddhas Schatten, alle Wiedergeburten in allen Bereichen Träumen, alle karmischen Vergeltungsmaßnahmen Spiegelbildern, alles Entstehen der Existenz einer brennenden Flamme und alle Welten Transformationen. Sie erlangen die zehn Kräfte des Tathagata: Furchtlosigkeit, Mut und Freiheit, und können wie ein Löwe brüllen und tief eindringen. Der grenzenlose Ozean der Beredsamkeit schenkt allen Wesen die Weisheit, umfasst den Ozean der Worte und alle Dharmas; sie bewegen sich ungehindert durch das Dharma-Reich der Leerheit, wissend, dass alle Dharmas ohne Hindernis sind; alle übernatürlichen Kräfte und Bereiche der Bodhisattvas sind gereinigt, indem sie mutig und fleißig die Heerscharen der Dämonen bezwingen; sie verstehen die drei Zeiten stets mit Weisheit, wissend, dass alle Dharmas wie Leerheit sind, ohne Widerspruch oder Anhaftung. Obwohl sie fleißig streben, wissend, dass alle Weisheit letztlich keinen Ursprung hat, obwohl sie die Bereiche beobachten, wissend, dass alles Sein unerreichbar ist; alle Dharma-Bereiche mit geschickten Mitteln betreten, alle Länder mit gleicher Weisheit betreten, alle Welten verwandeln und mit der Kraft der Freiheit in alle Welten eintreten; überall wiedergeboren werden, alle verschiedenen Formen aller Welten sehen; gewaltige Buddha-Länder in subtilen Bereichen und subtile Buddha-Länder in gewaltigen Bereichen manifestieren; im Augenblick eines einzigen Gedankens in der Gegenwart eines Buddhas den Segen der majestätischen Kraft aller Buddhas empfangen, die zehn Richtungen ohne Verwirrung sehen und imstande sind, in einem Augenblick überallhin zu gelangen. All diese Bodhisattvas, die den Jetavana-Hain erfüllen, verdanken ihre Existenz der majestätischen Kraft des Tathagata.
Zu jener Zeit sahen die bedeutendsten Jünger – Sariputra, Mahamoggallana, Mahakasyapa, Revata, Subhuti, Anuruddha, Nanda, Kappina, Katyayana, Purna und andere – im Jetavana -Hain weder die göttliche Kraft des Tathagata, noch seinen Schmuck, sein Reich, seine Spiele, seine wundersamen Wandlungen, seinen höchsten Sieg, sein wundersames Wirken, seine majestätische Tugend, sein Verweilen noch sein Reines Land. Sie sahen auch weder das unvorstellbare Reich der Bodhisattvas, noch die Versammlung der Bodhisattvas, ihren universellen Eintritt, ihre universelle Ankunft, ihre universelle Erlangung noch ihre göttliche Kraft. Transformation, Bodhisattva-Spiel, Bodhisattva-Gefolge, Bodhisattva-Wohnstätte, Bodhisattvas majestätischer Löwenthron, Bodhisattvas Palast, Bodhisattvas Wohnort, Bodhisattvas Samadhi der Freiheit, Bodhisattvas Beobachtungsgabe, Bodhisattvas häufige Verkündigungen, Bodhisattvas Mut, Bodhisattvas Opfergaben, Bodhisattvas Vorhersage der Buddhaschaft, Bodhisattvas Reife, Bodhisattvas Stärke, Bodhisattvas reiner Dharma-Körper, Bodhisattvas vollkommener Weisheitskörper, Bodhisattvas manifestierter Gelübdekörper, Bodhisattvas vollendeter physischer Körper, Bodhisattvas vollständige und reine Gestalt, Bodhisattvas beständiges, farbenprächtiges Licht, Bodhisattvas strahlendes Lichtnetz, Bodhisattvas Entstehen von Transformationswolken, Bodhisattvas Körper, der die zehn Richtungen durchdringt, Bodhisattvas vollkommene Verhalten. All dies kann keiner der großen Schüler der Śrāvakas erkennen. Warum? Weil die Wurzeln der Güte unterschiedlich sind: Man kultiviert nicht jene Wurzeln der Güte, die es einem ermöglichen, den Buddha frei zu sehen; man preist nicht die reinen Verdienste aller Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen; man rühmt nicht die verschiedenen wundersamen Wandlungen der Buddhas und der Weltverehrten; man erzeugt nicht den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) inmitten des Kreislaufs von Geburt und Tod; man ermöglicht es anderen nicht, im Bodhicitta zu verweilen; man kann die Kontinuität der Tathagata-Linie nicht sichern; man umfasst nicht alle fühlenden Wesen; man ermutigt andere nicht, die Bodhisattva Paramita zu kultivieren; man ermutigt fühlende Wesen nicht, während des Kreislaufs von Geburt und Tod nach dem höchsten Weisheitsauge zu streben; man kultiviert nicht jene Wurzeln der Güte, die allwissende Weisheit hervorbringen; man vollbringt nicht jene Wurzeln der Güte, die zum Erscheinen des Tathagata in der Welt führen. Man erlangt nicht die übernatürliche Weisheit, die die reinen Buddha-Lande schmückt; man erlangt nicht die Erkenntnis, die durch die Augen der Bodhisattvas sichtbar ist; man sucht nicht die Wurzeln der Güte, die die Welt transzendieren und Bodhi eigen sind; man legt nicht alle großen Gelübde der Bodhisattvas ab; man wird nicht aus dem Segen des Tathagata geboren; man weiß nicht, dass alle Dharmas wie Illusionen und Bodhisattvas wie Träume sind; man erlangt nicht die unermessliche Freude der großen Bodhisattvas. All dies ist die Sphäre des Weisheitsauges des Bodhisattva Samantabhadra, die keinem der beiden Fahrzeuge zugänglich ist. Aus diesem Grund können die großen Arhats weder sehen, wissen, hören, eintreten, erlangen, betrachten, beobachten, messen, denken noch unterscheiden; deshalb können sie selbst im Jetavana-Hain die großen wundersamen Wandlungen des Tathagata nicht sehen.
Da den großen Jüngern diese Wurzeln der Tugend, dieses Auge der Weisheit, dieses Samadhi, diese Befreiung, diese übernatürlichen Kräfte, diese Majestät, dieser Einfluss, diese Freiheit, dieser Wohnort und diese Sphäre fehlen, können sie diese Sphäre weder erkennen, sehen, betreten, verwirklichen, darin verweilen, verstehen, beobachten, ertragen, sich ihr nähern noch sie durchqueren. Darüber hinaus können sie dies anderen nicht umfassend darlegen, erklären, preisen, vorleben, anleiten, ermutigen, führen, praktizieren, darin verweilen oder es ihnen verwirklichen. Warum ist das so? Da die großen Jünger, gestützt auf das Śrāvakayāna, dem weltlichen Leben entsagt, den Śrāvakayāna-Pfad vollendet, die Śrāvakayāna-Praxis erfüllt und in den Früchten des Śrāvakayāna verweilt haben, haben sie endgültige Weisheit über die Abwesenheit von Wahrheit erlangt. Sie verweilen in höchster und unveränderlicher Ruhe, sind frei von großem Mitgefühl, lassen alle fühlenden Wesen los und widmen sich ihren eigenen Angelegenheiten. Doch können sie diese Weisheit weder anhäufen, praktizieren, verweilen, begehren, vollbringen, reinigen, in sie eingehen, sie verstehen, erkennen noch verwirklichen. Deshalb sehen sie selbst im Jetavana-Hain, vor dem Tathagata, solche gewaltigen und wundersamen Wandlungen nicht.
O ihr Söhne Buddhas! Wie am Ufer des Ganges unzählige hungrige Geister, nackt und durstig, ihre Körper ausgedörrt, während Krähen, Geier, Wölfe und Tiger sie fressen, vom Durst getrieben, suchen sie Wasser, können den Fluss aber nicht sehen, obwohl sie an seinen Ufern wohnen; und wer ihn sieht, sieht nur sein schwindendes Wasser. Warum? Weil sie von tiefen karmischen Verblendungen umhüllt sind. So ist es auch mit jenen großen Jüngern; obwohl sie im Jetavana-Hain weilen, können sie die gewaltige göttliche Kraft des Tathagata nicht erkennen, denn sie haben alle Weisheit aufgegeben, ihre Augen sind von Unwissenheit verblendet, und sie haben die Wurzeln allwissender Weisheit nicht gepflanzt. Es ist wie bei jemandem, der inmitten einer großen Versammlung in tiefen Schlaf fällt und plötzlich von der prächtigen Stadt Sudarshana träumt, wo Indra auf dem Berg Sumeru residiert, mit ihren prächtigen Palästen und Gärten, unzähligen himmlischen Wesen, die himmlische Blumen über das Land verstreuen, Bäumen, die kostbare Gewänder tragen, und Bäumen aller Art, die in voller Blüte stehen, von Musikbäumen, die himmlische Musik spielen, und himmlischen Jungfrauen, die wunderschöne Lieder singen, während unzählige Götter inmitten all dessen schwelgen; der Träumende sieht sich selbst in himmlischen Gewändern, wie er dort weilt und umherwandert. Obwohl sich alle Anwesenden am selben Ort befanden, kannten sie einander nicht. Warum? Weil das, was sie in ihren Träumen sahen, für die Versammlung unsichtbar war. Allen Bodhisattvas und den Königen der Welt ergeht es ebenso. Aufgrund der Kraft, über lange Zeit gute Wurzeln zu sammeln, aufgrund der großen Gelübde allwissender Weisheit, aufgrund des Erlernens aller Verdienste des Buddha, aufgrund der Praxis des Bodhisattva-Pfades der Verzierung, aufgrund der Vervollkommnung des Dharma allwissender Weisheit, aufgrund der Erfüllung der Gelübde Samantabhadras, aufgrund des Eintritts in die Weisheitsebene aller Bodhisattvas, aufgrund des Verweilens in den Samadhis, den Wohnstätten aller Bodhisattvas, und aufgrund der Fähigkeit, die Weisheitsebene aller Bodhisattvas ungehindert zu betrachten, sehen sie alle die unvorstellbaren und freien göttlichen Wandlungen des Tathagata, des Weltverehrten. Alle großen Schüler der Śrāvakas können dies weder sehen noch erkennen, da ihnen die reinen Augen der Bodhisattvas fehlen. Wie ein schneebedeckter Berg viele Heilkräuter birgt, so kann ein guter Arzt sie alle erkennen, wenn er ihn aufsucht; doch die Jäger und Hirten, die auf diesem Berg leben, sehen die Kräuter nicht. [ 5 ] Ebenso können Bodhisattvas, die das Reich der Weisheit betreten haben und die Macht der Freiheit besitzen, die gewaltigen und wundersamen Wandlungen des Tathagata sehen; während große Schüler, die nur ihren eigenen Vorteil und nicht den Nutzen anderer suchen, nur ihren eigenen Frieden und nicht den Frieden anderer, selbst im Wald, diese nicht erkennen oder sehen. Es ist wie mit einem weisen und einsichtsvollen Mann, der alle verborgenen Schätze erkennen kann und über großes Verdienst und Macht verfügt, der frei nehmen kann, was er begehrt, seine Eltern unterstützen, seinen Verwandten helfen und sich gleichermaßen um Alte, Kranke und Arme kümmern kann; während diejenigen ohne Weisheit und Verdienst, selbst wenn sie den Ort des Schatzes erreichen, ihn nicht erkennen oder sehen und keinen Nutzen daraus ziehen. Ebenso besitzen große Bodhisattvas reine Weisheitsaugen, die es ihnen ermöglichen, in die unvorstellbare und tiefgründige Sphäre des Tathagata einzutreten, die göttliche Kraft des Buddha zu sehen, alle Tore des Dharma zu durchschreiten, den Ozean des Samadhi zu durchwandern, allen Buddhas Opfergaben darzubringen, fühlende Wesen mit dem wahren Dharma zu erleuchten und sie mithilfe der vier Mittel der Anziehung zu leiten. Große Schüler hingegen können weder die göttliche Kraft des Tathagata noch die Versammlung der Bodhisattvas sehen. Wenn beispielsweise ein Blinder ein Land voller großer Schätze betritt, kann er, egal ob er geht, steht, sitzt oder liegt, nicht alle Schätze sehen; weil er sie nicht sehen kann, kann er sie weder sammeln noch nutzen. Genauso können selbst die großen Schüler, selbst wenn sie sich im Wald nahe dem Weltverehrten befinden, weder die freien und mächtigen göttlichen Fähigkeiten des Tathagata noch die Versammlung der Bodhisattvas sehen. Warum? Denn ohne die ungetrübten, reinen Augen eines Bodhisattva können sie die Dharma-Ebene nicht allmählich verwirklichen und die freien und mächtigen göttlichen Fähigkeiten des Tathagata nicht erkennen. Wenn beispielsweise jemand reine Augen erlangt, das sogenannte „unbefleckte Licht“, kann ihn keine Dunkelheit trüben. In jener Nacht, inmitten unzähliger Menschen, ob gehend, stehend, sitzend oder liegend, kann diese Person mit ihren klaren Augen alle Formen und Verhaltensweisen jener Menschen sehen; doch die Menschen können weder ihre Verhaltensweisen noch ihre Bewegungen wahrnehmen. So ist es auch mit dem Buddha: Er erlangte das Auge der Weisheit, rein und ungetrübt, und kann die ganze Welt klar sehen; dennoch können die großen Jünger die übernatürlichen Kräfte und Wandlungen, die er inmitten großer Bodhisattvas manifestiert, nicht erkennen. Wenn beispielsweise ein Mönch inmitten der Versammlung in die allgegenwärtige Meditation eingeht – namentlich die allgegenwärtige Meditation der Erde, des Wassers, des Feuers, des Windes, des Blaus [ 6 ] , des Gelben, des Roten, des Weißen, des Himmels, der Körper aller Wesen, aller Sprachen und Klänge sowie aller Wahrnehmungsobjekte –, können diejenigen, die in diese Meditation eintreten, ihre Wahrnehmungsobjekte sehen, die übrigen Versammlungsteilnehmer jedoch nicht, außer jene, die in diesem Samadhi verweilen. Ähnlich verhält es sich mit den unvorstellbaren Bereichen der Buddhas, die vom Tathagata offenbart wurden: Bodhisattvas können sie sehen, Śrāvakas jedoch nicht. Trägt sich beispielsweise jemand eine Creme gegen Grauen Star auf die Augen, kann ihn niemand in der Versammlung sehen, weder beim Gehen noch beim Kommen, Sitzen oder Stehen, wohl aber alles andere in der Versammlung. Man sollte wissen, dass auch der Tathagata so ist: Er übersteigt die Welt und sieht sie in ihrer Gesamtheit, was den Śrāvakas – mit Ausnahme der großen Bodhisattvas, die nach der Erlangung der Allwissenheit streben – verborgen bleibt. So wie ein Mensch nach seiner Geburt von zwei Himmeln begleitet wird: einem, der ihn bei der Geburt sieht, und einem anderen, der ihn beim Namen sieht; die Himmel sehen den Menschen, aber der Mensch sieht die Himmel nicht. Auch der Tathagata ist so. In der großen Versammlung der Bodhisattvas offenbart er gewaltige übernatürliche Kräfte, die allen großen Śrāvakas verborgen bleiben. Ein Bhikkhu beispielsweise, der geistige Freiheit erlangt und den Zustand der Stille von Wahrnehmung und Gefühl erreicht hat, stellt fest, dass alle Sinneswahrnehmungen erloschen sind und er sich keiner Sprache bewusst ist; aufgrund der Kraft dieser Konzentration gelangt er nicht ins Nirvana. Alle Śrāvakas sind so. Obwohl sie in Jetavana weilen und alle sechs Sinne besitzen, kennen, sehen, verstehen oder nehmen sie weder an der Befreiung des Tathagata noch an der Versammlung der Bodhisattvas teil. Warum? Das Reich des Tathagata ist unermesslich tiefgründig und weitläufig, schwer zu sehen, schwer zu erkennen, schwer zu ergründen, schwer zu messen, alle Welten transzendierend, unvorstellbar und unzerstörbar; es ist nicht das Reich der zwei Fahrzeuge (Śrāvaka und Pratyekabuddha). Daher sind die Befreiungskraft des Tathagata, die Versammlung der Bodhisattvas und der alle reinen Welten durchdringende Wald von Jetavana den großen Śrāvakas unbekannt und verborgen, da sie nicht ihre Gefäße sind.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Vairocana durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Man sollte beachten, dass die Lehren Buddhas unbegreiflich sind.“ In diesem Wald offenbarte er seine übernatürlichen Kräfte. Die Macht und Majestät des Tathagata manifestieren sich in unzähligen Formen; Alle Wesen auf der Welt sind verblendet und können ihrer Verwirrung nicht entkommen. Die tiefgründigen Lehren des Dharma-Königs sind unermesslich und unvorstellbar. Die übernatürlichen Kräfte, die er an den Tag legte, überstiegen das Verständnis der Welt. Weil er verstand, dass der Dharma keine Form hat, wird er deshalb Buddha genannt. Sein majestätisches Aussehen lässt sich nicht beschreiben. In diesem Wald manifestiert sich nun eine große göttliche Macht. Es ist so tiefgründig, dass es keine Grenzen kennt und sich mit Worten nicht beschreiben lässt. Seht die große Macht und Tugend und die unermessliche Versammlung der Bodhisattvas. Menschen aus allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen kamen, um den Weltverehrten zu sehen. Mögen all deine Wünsche in Erfüllung gehen und mögen deine Handlungen ungehindert gelingen; Es gibt nichts auf der ganzen Welt, womit man es messen könnte. Alle Pratyekabuddhas und diese großen Arhats, Sie konnten die Sphäre der Bodhisattva-Praxis nicht begreifen. Der Bodhisattva besitzt große Weisheit und hat das höchste Verständnis aller Stufen der Erleuchtung erlangt. Die hoch aufragende, tapfere Säule ist schwer zu zerstören oder zu bewegen. Alle großen und berühmten Meister, mit unermesslicher Samadhi-Kraft, Die verschiedenen göttlichen Verwandlungen, die erschienen, erfüllten die gesamte Dharma-Welt.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der unerschütterlichen Sorgfalt, gestützt auf die göttliche Kraft Buddhas, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Schaut euch all die Kinder Buddhas an, ihre Schätze an Weisheit und Verdienst.“ Letztlich bringt der Weg zur Erleuchtung Frieden und Ruhe für alle Wesen auf der Welt. Sein Geist ist von Natur aus klar und einsichtsvoll und begabt darin, verschiedene Samadhis einzunehmen. Weisheit kennt keine Grenzen, und ihr Bereich ist unermesslich. Nun sind in diesem Wald mit seinen vielen Bäumen alle mit prächtigen Verzierungen geschmückt. Eine große Versammlung von Bodhisattvas versammelte sich, um in der Nähe des Tathagata zu wohnen. Du siehst nichts Anhaftendes, den grenzenlosen Ozean der Wesen. Menschen aus allen Himmelsrichtungen kommen hierher, um auf dem kostbaren Lotusthron Platz zu nehmen. Es gibt weder Kommen noch Verweilen; es gibt weder Vertrauen noch begriffliche Ausarbeitung. Mit einem von Verunreinigungen freien und ungehinderten Geist erreicht man letztendlich den Bereich des Dharma. Errichte eine Säule der Weisheit, fest und unerschütterlich. Obwohl es kein Gesetz des Wandels gibt, manifestieren sich dennoch Veränderungen in den Phänomenen. In den unermesslichen Landen der zehn Himmelsrichtungen, im Wohnsitz aller Buddhas... Sie gingen alle Orte gleichzeitig an, ohne auch nur einen Augenblick Zeit zu haben. Sehen Sie, die Löwenstatue besitzt uneingeschränkte übernatürliche Kräfte. Es kann dazu führen, dass sich alle Bodhisattvas versammeln. Alle Lehren Buddhas sind im gesamten Dharma-Bereich gleichwertig. Obwohl ihre Gesichtsausdrücke unterschiedlich sind, verstehen sie sich alle. Alle Buddhas weilen ewig im Reich der Gleichheit aller Phänomene. Die Art und Weise des Sprechens unterscheidet; Worte sind unerschöpflich.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Universeller Sieg und Höchste Majestätische Tugend durch die göttliche Kraft des Buddha die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Du erblickst das Höchste Wesen, dessen Weisheit unermesslich und vollkommen ist.“ Er war weise genug, den Dharma den Massen zu predigen, selbst als die Zeit nicht reif war. Unterwerft alle Ketzer und alle heterodoxen Lehren. Er erfüllt die Wünsche aller Wesen und offenbart seine übernatürlichen Kräfte. Wahre Erleuchtung ist weder grenzenlos noch unbegrenzt; Ob unermesslich oder unermesslich, die Muni übersteigt sie alle. Wie die Sonne am Himmel, die auf alle Orte scheint; So verhält es sich auch mit der Weisheit Buddhas, die das Dharma der drei Zeiten versteht. Beispielsweise ist in der fünfzehnten Nacht der Mond noch voll; So ist auch der Tathagata, und alle tugendhaften Praktiken werden vollkommen erfüllt. Zum Beispiel hört die Sonne am Himmel nie auf, sich zu bewegen; So ist es auch beim Tathagata; seine göttlichen Wandlungen dauern ununterbrochen an. Beispielsweise sind die zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder im Raum ungehindert. Mit dem Anblick der Lampen verändert sich die Welt, und so auch die Welt selbst. Zum Beispiel ist die Erde in der Welt der Ort, von dem alle Lebewesen abhängen; Das Dharma-Rad, die Lampe, die die Welt erleuchtet, ist auch eine Quelle der Verlässlichkeit. Ein starker Wind kann sich beispielsweise ungehindert ausbreiten; Die Lehren Buddhas sind überall gleich; sie verbreiten sich schnell in der ganzen Welt. Ein großes Wasserrad ist beispielsweise das Fundament, auf dem die Welt beruht; So ist auch das Rad der Weisheit; es ist das Fundament, auf dem die Buddhas der drei Zeiten beruhen.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König Ungehinderte Schatz durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Ein großer Schatzberg kommt beispielsweise allen empfindungsfähigen Wesen zugute;“ Dasselbe gilt für Foshan, das der Welt zugutekommt. Zum Beispiel ist der Ozean klar und frei von Trübung; Genauso verhält es sich mit dem Anblick des Buddha; er kann alle Begierden und Wünsche beseitigen. Zum Beispiel erhebt sich der Berg Sumeru aus dem Meer; So sind auch die Lampen der Welt; sie entspringen dem Ozean des Dharma. Wie der Ozean, der unzählige Schätze birgt, werden alle, die sie suchen, zufrieden sein; Auch ohne Lehrer wird Weisheit erlangt; alle, die sie erkennen, werden erleuchtet. Die tiefgründige Weisheit des Tathagata ist unermesslich und unzählig. Daher manifestieren sich übernatürliche Kräfte auf Weisen, die unser Verständnis übersteigen. Ein Magier kann beispielsweise alle möglichen Dinge manifestieren; So verhält es sich auch mit der Weisheit Buddhas; sie manifestiert alle Arten von Freiheitskraft. Ein Juwel, das Wünsche erfüllt, kann beispielsweise alle Wünsche befriedigen; Das Allerbeste ist auch so, es erfüllt alle reinen Wünsche. Ein helles und klares Juwel erhellt beispielsweise alles; So ist auch die Weisheit Buddhas; sie erleuchtet die Herzen aller Wesen. Zum Beispiel basieren der achteckige Schatz usw. auf allen Himmelsrichtungen; Die ungetrübte Lampe ist dieselbe und leuchtet universell im gesamten Dharma-Bereich. Eine klare Perle kann beispielsweise trübes Wasser reinigen; Genauso ist es, den Buddha zu sehen; alle Sinne werden gereinigt.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König des Dharma-Reiches, der sich kraft der göttlichen Kraft Buddhas manifestierte, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Zum Beispiel kann der kaiserblaue Edelstein in allen Farben blau sein; Wer den Buddha sieht, wird auch den Bodhi-Pfad erwecken. In jedem einzelnen Staubkorn offenbarte der Buddha seine übernatürlichen Kräfte. Mögen alle Bodhisattvas, ohne Grenzen und ohne grenzenlosen Umfang, gereinigt werden. Ihre tiefgründige und subtile Kraft ist grenzenlos und unergründlich; Die Sphäre eines Bodhisattva liegt jenseits des weltlichen Begreifens. Der Tathagata manifestierte sich in einer reinen und würdevollen Gestalt. Es durchdringt den gesamten Dharma-Bereich und ermöglicht es allen Bodhisattvas, Erleuchtung zu erlangen. Das Buddha-Land ist unbegreiflich; darin erlangt man die vollkommene Erleuchtung. Alle Bodhisattvas sind vom Herrn der Welt erfüllt. Shakyamuni, der Höchste, ist vollkommen im Einklang mit dem Dharma. Er manifestiert übernatürliche Kräfte, die grenzenlos und unermesslich sind. Die vielfältigen Praktiken der Bodhisattvas sind unermesslich und endlos; Da sich die Kraft der Selbstexistenz in allen Dingen manifestiert. Buddhistische Schüler studieren und üben fleißig und verstehen so die tiefgründige Natur aller Phänomene. Erlange uneingeschränkte Weisheit und verstehe alle Dharmas. Durch die majestätische Kraft des Tathagata dreht er das Rad des Dharma für alle Wesen. Göttliche Wandlungen erfüllen alles und bringen Frieden und Ruhe in die Welt. Die Weisheit Buddhas ist vollkommen, und sein Reich ist ebenfalls rein; Der Große Drachenkönig beispielsweise rettet alle Lebewesen.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Dharmaweisheit Strahlender Flammenkönig durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Die Tathagatas der drei Welten und der große Schüler der Sravakas“ Sie können weder den Buddha begreifen, noch die Bedeutung eines einzigen Schrittes erfassen. In diesem Leben und im nächsten, alle Pratyekabuddhas... Sie kannten auch nicht die Handlungen des Tathagata, seine Füße zu heben und zu senken. Darüber hinaus sind auch gewöhnliche Menschen von Leiden betroffen. Unwissenheit vernebelt den Verstand, doch man kann den Lehrer trotzdem erkennen! Wahre Erleuchtung und ungetrübte Weisheit transzendieren den Bereich der Sprache. Ihr Ausmaß ist unermesslich; wer kann sie kennen oder vorhersehen! Wie das helle Mondlicht sind auch seine Grenzen unermesslich; So verhält es sich auch mit den übernatürlichen Kräften Buddhas; ihr Ende ist nicht absehbar. Jedes einzelne zweckmäßige Mittel, in jedem Gedanken verwandelt, Selbst nach unzähligen Äonen kann ich es nicht begreifen. Betrachte die Allwissenheit, das unbegreifliche Dharma. Jede Tür liegt nah beieinander, doch ihre Grenzen sind unerreichbar. Wenn man dieses Dharma besitzt und somit ein großes Gelübde ablegt; In diesem Bereich ist Verstehen nicht schwierig. Fleißiges und mutiges Üben macht es schwierig, den unermesslichen Ozean des Dharma zu begreifen; Wenn der Geist frei von Hindernissen ist, kann man dieses bequeme Tor durchschreiten. Mein Geist ist gezähmt, und meine Ziele sind vielfältig. Wenn man die höchste Erleuchtung erlangt, den höchsten Zustand.
Zu jener Zeit stützte sich der Bodhisattva Weisheitsbannerkönig, der alle dämonischen Heere vernichtet hatte, auf die göttliche Kraft Buddhas, beachtete die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Der Korpus der Weisheit ist kein Körper; seine ungetrübte Natur ist unbegreiflich.“ Selbst diejenigen, die solche Ideen entwickeln können, sind machtlos, sie zu verwirklichen. Aus unvorstellbaren Taten entsteht dieser reine Leib. Seine einzigartige und wundersame Pracht übersteigt die drei Reiche. Das Licht erleuchtet alles, und die gesamte Dharma-Welt wird gereinigt. Öffne das Tor zur Buddhaschaft, und alle Weisheit wird entstehen. Zum Beispiel strahlt die Sonne auf der Welt mit universeller Weisheit. Frei von jeglicher Verunreinigung, alle Hindernisse beseitigt. Ein Ort der universellen Reinigung in den drei Daseinsbereichen, wo der Kreislauf von Geburt und Tod für immer unterbrochen wird. Um den Pfad des Bodhisattva zu erreichen, muss man mit höchster Erleuchtung geboren werden. Es offenbart grenzenlose Farbenpracht, doch diese Farben finden keinen Ort zur Ruhe; Was erscheint, ist unermesslich, und alles ist unbegreiflich. Im Handumdrehen kann man zu allen Dharmas erwachen; Wie lassen sich die Grenzen der Weisheit Buddhas messen? Mit einem einzigen Gedanken erfasst man alle Dharmas der drei Zeiten; Daher heißt es, die Weisheit Buddhas sei unerschöpflich und unzerstörbar. Die Weisen sollten sich daher der Erleuchtung zur Buddhaschaft widmen; Dieser Gedanke ist unbegreiflich; er kann durch Nachdenken nicht erfasst werden. Bodhi ist unbeschreiblich, er transzendiert die Sphäre der Sprache; Alle Buddhas entstehen daraus; dieses Dharma ist unvorstellbar.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva des Banners der Weisheit und des Lichts, gestützt auf die göttliche Kraft Buddhas, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass Bodhi ein endloser Ozean ist.“ Dann kann man sich von trügerischen Gedanken befreien und entschlossen am Dharma festhalten. Wer einen entschlossenen Geist erlangt, kann ein tugendhaftes Verhalten entwickeln. In der Stille der Meditation sinniere ich und löse alle Zweifel auf. Sein Geist war weder müde noch träge. Durch wiederholtes Studium und Übung kann man letztendlich das ultimative Verständnis aller buddhistischen Lehren erlangen. Glaube und Weisheit sind erlangt; mögen sie mit jedem Gedanken zunehmen. Seid stets fröhlich und aufmerksam, ohne Gewinn zu suchen oder euch auf das Gesetz zu verlassen. Über unzählige Äonen hinweg wurden Verdienste und Tugenden gepflegt; Alles Verdienst gebührt dem Pfad, den alle Buddhas beschreiten. Selbst angesichts von Leben und Tod bleibt das Herz unbefleckt. Wer sich mit den Lehren Buddhas beschäftigt, genießt beständig die Praktiken des Tathagata. Alle Dinge der Welt, einschließlich der Aggregate, Bereiche und sonstigen Phänomene; Gib alles auf und strebe allein nach den Verdiensten des Buddha. Die gewöhnlichen Menschen sind verblendet und verwirrt und wandern ständig in der Welt umher; Der Geist des Bodhisattva ist ungetrübt; er rettet die Befreiten. Das Verhalten des Bodhisattva ist schwer nachzuahmen; niemand auf der Welt kann es begreifen. Möge es alles Leid beseitigen und allen Lebewesen Freude bringen. Nachdem er die Bodhi-Weisheit erlangt hatte und Mitgefühl für alle fühlenden Wesen besaß, Sein Licht erstrahlt auf die Welt und befreit alle Wesen.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der mutigen Weisheit, der durch die Kraft des Buddha alle Hindernisse überwindet, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Seit unzähligen Äonen wird der Name Buddhas nur selten gehört.“ Außerdem stehen wir uns jetzt nahe, und alle Zweifel werden für immer ausgeräumt sein! Der Tathagata ist die Lampe der Welt, er versteht alle Dharmas. Mögen allen Wesen in ihren drei Leben Segen zuteilwerden und mögen alle Wesen gereinigt werden. Die wundersame Gestalt und der Körper des Tathagata werden von allen bewundert und verehrt. Seit unzähligen Äonen betrachte ich es mit ewiger Ehrfurcht, und mein Herz findet niemals Ruhe. Wenn einer der Jünger Buddhas die wundersame Gestalt und den Körper Buddhas betrachtet, Sie müssen alle Bindungen aufgeben und sich dem Pfad der Erleuchtung widmen. Die wundersame Gestalt und der Körper des Tathagata geben unaufhörlich gewaltige und tiefgründige Klänge von sich. Ungehinderte Eloquenz öffnet das Tor zur Buddhaschaft; Die Erleuchtung ist allen empfindungsfähigen Wesen bekannt, unermesslich und unvorstellbar. Er führte sie durch das Tor der Weisheit und verkündete ihnen die Verheißung der Erleuchtung. Das Erscheinen Buddhas auf Erden ist ein großes Verdienst für die Welt. Mögen alle fühlenden Wesen dazu angeleitet werden, Verdienste anzusammeln und gute Taten zu vollbringen. Wer dem Buddha Opfergaben darbringt, wird für immer von der Furcht vor bösen Wegen befreit sein. Beseitige alles Leid und erlange den Körper der Weisheit. Wer eine zweibeinige Gottheit sieht, kann einen unermesslichen und grenzenlosen Geist entwickeln; Menschen, die ständig mit Buddha in Kontakt stehen, werden ihre Weisheit und Kraft mehren. Wenn du jemanden siehst, der sich unter den Männern durch besondere Fähigkeiten auszeichnet, wirst du dir vornehmen, nach Erleuchtung zu streben. Wer sich selbst erkennt, wird mit Sicherheit Erleuchtung erlangen.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der Unterschiede im Dharma-Reich durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Richtungen und sprach in Versen:
„Shakyamuni, der Höchste, besitzt alle Tugenden;“ Mögen diejenigen, die dies lesen, ein reines Herz haben und ihre Verdienste der großen Weisheit widmen. Der Tathagata erschien mit großem Mitgefühl in der Welt. Möge sich das höchste Dharma-Rad zum Wohle aller fühlenden Wesen drehen. Der Tathagata hat unzählige Äonen lang unermüdlich für das Wohl aller fühlenden Wesen gearbeitet; Wie kann irgendein Wesen auf dieser Welt die Güte des Meisters vergelten? Ich würde lieber die Qualen aller bösen Reiche unzählige Äonen lang erleiden; Letztendlich weigerten sie sich, den Buddha aufzugeben, und strebten nach Befreiung. Im Namen aller fühlenden Wesen ertrage ich jedes Leid; Letztendlich gab er den Buddhismus nicht auf, sondern suchte Frieden und Glück. Ich wäre lieber in den finstersten Sphären, als ständig den Namen Buddhas zu hören. Wer nicht in einem guten Dasein wiedergeboren werden möchte, wird vorübergehend darauf verzichten, die Lehren Buddhas anzuhören. Ich würde lieber in allen Höllen wiedergeboren werden, für unzählige Äonen; Sie weichen nie vom Buddha ab, versuchen aber dennoch, den bösen Reichen zu entfliehen. Warum sollte man sich in all den finsteren Reichen lange aufhalten wollen? Weil man den Tathagata sehen kann, nimmt die Weisheit zu. Wer den Buddha sieht, dessen Leiden wird verschwinden; Man kann in das Reich aller Buddhas eintreten, das Reich der großen Weisheit. Wer den Buddha sehen kann, wird von allen Hindernissen befreit sein; Mögest du unermesslichen Segen erlangen und Erleuchtung finden. Der Tathagata kann alle Zweifel empfindungsfähiger Wesen endgültig ausmerzen. „Lasst sie tun, was sie wollen, und stellt sie alle zufrieden.“
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<poem> Zu jener Zeit, als Samantabhadra Bodhisattva Mahasattva die Versammlung aller Bodhisattvas beobachtete, nutzte er alle Mittel, die dem Dharma-Bereich, dem Raumbereich, dem Bereich der fühlenden Wesen, den drei Zeiten, allen Äonen, dem Karma aller fühlenden Wesen, den Wünschen aller fühlenden Wesen, dem Verständnis aller fühlenden Wesen, den Wurzeln aller fühlenden Wesen, der Reifezeit aller fühlenden Wesen und dem Licht und Schatten aller Dharmas entsprachen, um dieses häufige Ausdruckssamadhi des Löwen für alle Bodhisattvas anhand von zehn Arten von Dharma-Ausdrücken zu entwickeln, zu offenbaren, zu erleuchten und auszulegen. Was sind diese zehn? Die sogenannten: Die Auslegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Dharma-Bereichs manifestieren, in der Reihenfolge des Entstehens und Erscheinens der Buddhas und in der Reihenfolge der Entstehung und des Vergehens der Buddha-Länder; Die Darlegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Raumreichs manifestieren, in den Klängen, die die Tugenden des Tathagata durch zukünftige Zeitalter hindurch preisen; die Darlegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Raumreichs manifestieren, in den unermesslichen und grenzenlosen Buddha-Ländern des Erscheinens des Tathagata in der Welt und des Erreichens der vollkommenen Erleuchtung; die Darlegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Raumreichs manifestieren, in der Versammlung der Bodhisattvas, die im Bodhimanda sitzen; die Darlegung kann sich in jeder Pore des Körpers, in jedem Gedanken manifestieren, die Transformationskörper aller Buddhas der drei Zeiten, die das Dharma-Reich erfüllen; die Darlegung kann... Möge dieser Körper alle Buddha-Länder der zehn Richtungen erfüllen und die Dharma-Verse gleichermaßen offenbaren; möge er die Dharma-Verse auslegen, die die wundersamen Transformationen aller Buddhas der drei Zeiten universell in allen Reichen erscheinen lassen; Möge es die Dharma-Verse auslegen, die die vielfältigen wundersamen Wandlungen unzähliger Buddhas der drei Zeiten in jedem Staubkorn jedes Buddha-Landes sichtbar machen; möge es die Dharma-Verse auslegen, die die großen Gelübde und die ozeanischen Klänge aller Buddhas der drei Zeiten aus jeder Pore hervorbringen und alle Bodhisattvas durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch entwickeln und leiten; möge es die Dharma-Verse auslegen, die den Löwenthron des Buddhas der Größe des Dharma-Reiches gleichsetzen und die Versammlung der Bodhisattvas gleich prachtvoll und ohne Unterschied sein lassen, sodass sie die verschiedenen subtilen Dharma-Räder durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch in Bewegung setzen. Jünger des Buddha! Diese zehn sind die ersten, sie enthalten unzählige Dharma-Verse, so zahlreich wie Staubkorn in unzähligen Buddha-Landen, die alle dem Reich der Weisheit des Tathagata angehören.
Zu jener Zeit, als Samantabhadra Bodhisattva diese Bedeutung bekräftigen wollte, stützte er sich auf die göttliche Kraft des Buddha, beobachtete den Tathagata, beobachtete die Versammlung, beobachtete die unvorstellbaren Reiche aller Buddhas, beobachtete die grenzenlosen Samadhis aller Buddhas, beobachtete die unvorstellbaren Ozeane der Welten, beobachtete die unvorstellbare illusionäre Weisheit des Dharma, beobachtete die unvorstellbare Gleichheit aller Buddhas der drei Zeiten und beobachtete alle unermesslichen und grenzenlosen Dharmas der Sprache und sprach so in Versen:
„In jeder einzelnen Pore bilden unzählige Staubkörner einen Ozean von Buddha-Ländern.“ Alle saßen neben dem Tathagata und wurden von Bodhisattvas begleitet. In jeder einzelnen Pore existieren unzählige Buddha-Welten. Der Buddha sitzt auf dem Bodhi-Sitz und durchdringt somit die gesamte Dharma-Welt. In jeder Pore sind alle Buddhas gegenwärtig. Umgeben von Bodhisattvas, erläuterte er die Praktiken von Samantabhadra. Der Buddha sitzt in einem Land, das die zehn Himmelsrichtungen umfasst. Die unzähligen Bodhisattvas sagten: „Kommt alle und versammelt euch an diesem Ort.“ Die Verdienste der Bodhisattvas sind so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern. Sie alle gehen auf diese Versammlung zurück und durchdringen die zehn Himmelsrichtungen. Alle verweilen in den Praktiken Samantabhadras und alle durchstreifen den Ozean des Dharma-Reiches. Er erscheint in allen Buddha-Ländern und tritt in die Versammlung aller Buddhas ein. Verweile friedvoll in allen Bereichen und höre den gesamten Dharma; In jedem Land sind seit dem Beginn aller Praktiken unzählige Äonen vergangen. Die Praxis der Bodhisattvas besteht darin, den Ozean des Dharma universell zu erleuchten. Das Eintauchen in den Ozean der großen Gelübde, das Verweilen im Reich der Buddhaschaft. Wer die Praktiken Samantabhadras erfasst hat, gelangt zu den Lehren Buddhas. Da er über den Ozean der Verdienste Buddhas verfügt, manifestiert er zahlreiche übernatürliche Kräfte. Sein Körper ist so zahlreich wie Staubkörner und erfüllt jedes Buddha-Land. „Möge der Dharma wie süßer Tau überall herabregnen und es allen ermöglichen, auf dem Pfad Buddhas zu verweilen.“
Zu jener Zeit, als der Weltverehrte allen Bodhisattvas ermöglichen wollte, im weiten und ausgedehnten Samadhi des Löwengebrülls des Tathagata zu verweilen, sandte er ein helles Licht aus dem weißen Haar zwischen seinen Augenbrauen aus. Dieses Licht wurde „Universelle Erleuchtung des Dharma-Reiches der Drei Zeiten“ genannt und wurde von unzähligen Lichtstrahlen begleitet, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, die alle Buddha-Welten in den zehn Himmelsrichtungen erleuchteten. Zu jener Zeit erkannte die Versammlung der Bodhisattvas in Jetavana, dass in jedem einzelnen Staubpartikel jeder Buddha-Welt im gesamten Dharma-Reich und im Raum-Reich unzählige Buddha-Welten existierten, jede mit verschiedenen Namen, Farben, Reinheitsgraden, Aufenthaltsorten und Formen. In all diesen Welten sitzen große Bodhisattvas auf Löwenthronen in Bodhimanda, erlangen vollkommene Erleuchtung, umgeben von einer großen Versammlung von Bodhisattvas, und werden von den Herrschern der Welt mit Opfergaben bedacht. oder gesehen in Versammlungen unzähliger Buddha-Felder, die wundersame Klänge ausstoßen, welche die Dharma-Welt erfüllen und das Rad des Dharma drehen; oder gesehen in Palästen von Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen, oder in menschlichen Dörfern, Siedlungen und großen Hauptstädten, wo sie verschiedene Familiennamen, Namen, Körper, Formen und Lichter manifestieren, in verschiedenen würdevollen Haltungen verweilen, in verschiedene Samadhis eintreten und verschiedene wundersame Verwandlungen zeigen; oder manchmal selbst verschiedene Worte sprechen oder verschiedene Bodhisattvas anweisen, verschiedene Dharmas in verschiedenen Versammlungen zu sprechen.
In einer solchen Versammlung erblicken die Bodhisattvas die tiefgründige Samadhi und die großen übernatürlichen Kräfte aller Buddhas und Tathagatas; So weilen sie im gesamten Dharma-Reich und im Raumreich, in alle Richtungen – Osten, Westen, Süden, Norden, die vier Zwischenrichtungen, oben und unten – gemäß den Gedanken der fühlenden Wesen, von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, in allen Ländern, in allen fühlenden Wesen und auf allen Pfaden des Raumes, in jedem einzelnen Punkt, der mit einem Haar gemessen werden kann, an jedem einzelnen Ort … Diejenigen, die die göttliche Kraft des Buddha bezeugen, sind all jene, die in der Vergangenheit von den guten Wurzeln des Vairocana Tathagata geleitet wurden, oder von den Vier Mitteln der Anziehung, oder durch Sehen, Hören, Erinnern oder Nähe zu ihm gereift sind, oder in der Vergangenheit belehrt wurden, den Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen, oder in der Vergangenheit dieselben guten Wurzeln mit allen Buddhas gepflanzt haben, oder in der Vergangenheit durch die geschickten Mittel der allwissenden Weisheit gereift sind. Daher treten sie alle in das unvorstellbare und tiefgründige Samadhi des Tathagata ein; Sie besitzen große übernatürliche Kräfte im gesamten Dharma-Reich und im Reich des Raumes, oder sie treten in den Dharmakaya oder den Rupakaya ein, oder sie treten in die in der Vergangenheit vollbrachten Praktiken ein, oder sie treten in die vollkommenen Paramitas ein, oder sie treten in das geschmückte und reine Rad des Verhaltens ein, oder sie treten in die Bodhisattva-Stufen ein, oder sie treten in die Kraft ein, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen, oder sie treten in die großen und undifferenzierten Transformationen des Samadhi ein, wo der Buddha weilt, oder sie treten in die Kraft und furchtlose Weisheit des Tathagata ein, oder sie treten in den Ozean der ungehinderten Beredsamkeit des Buddha ein.
Diese Bodhisattvas gelangen durch vielfältige Erkenntnisse, Wege, Tore, Eingänge, Prinzipien, Praktiken, Weisheiten, Hilfsmittel, Mittel und Samadhis in so zahlreiche Mittel, wie es Staubpartikel in zehn unbeschreiblichen Buddha-Welten gibt – einen Ozean von Buddha-Transformationen. Um welche Art von Samadhis handelt es sich dabei? Es sind: das Samadhi der universellen Zierde des Dharma-Reiches, das Samadhi der universellen Erleuchtung des ungehinderten Reiches aller drei Zeiten, das Samadhi des Lichts der Weisheit des undifferenzierten Dharma-Reiches, das Samadhi des Eintritts in das Reich des unbeweglichen und unerschütterlichen Tathagata, das Samadhi der universellen Erleuchtung des grenzenlosen Raumes, das Samadhi des Eintritts in die Kraft des Tathagata, das Samadhi der furchtlosen, mutigen und kraftvollen Zierde des Buddha, das Samadhi des rotierenden Schatzes aller Dharma-Reiche, das Samadhi der universellen Offenbarung aller Dharma-Reiche mit ungehindertem Klang, das Samadhi des universell reinen Dharma-Lichts, das Samadhi des ungehinderten Banners des Dharma-Königs, das Samadhi des Sehens aller Buddhas in jedem Reich, das Samadhi der Manifestation in allen Welten und das Samadhi des Eintritts in das Reich des Tathagata, unbeweglich und unerschütterlich. Der Samadhi des undifferenzierten Körpers, der Samadhi des großen Schatzes des Mitgefühls, der sich mit allen Welten dreht, der Samadhi des spurlosen Wissens aller Dharmas, der Samadhi des Wissens aller letztlich erloschenen Dharmas, der Samadhi der Transformation und universellen Manifestation in der Welt, obwohl nichts erreicht wird, der Samadhi des universellen Eintritts in alle Buddha-Länder, der Samadhi des Schmückens aller Buddha-Länder und des Erreichens vollkommener Erleuchtung, der Samadhi der Beobachtung der Unterschiede in den Formen und Erscheinungen aller weltlichen Wesen, der Samadhi der Beobachtung der ungehinderten Bereiche aller fühlenden Wesen, der Samadhi der Fähigkeit, die Mutter aller Tathagatas zu gebären, der Samadhi der Kultivierung und des Eintritts in den Ozean der Verdienste aller Buddhas, der Samadhi der wundersamen Transformationen, die in jedem Bereich erscheinen und sich bis in die Zukunft erstrecken, der Samadhi des Eintritts in alle Das Samadhi von der Ozean der ursprünglichen Fähigkeiten der Tathagatas, das Samadhi des Schutzes der Linie aller Tathagatas bis zum Ende der zukünftigen Zeit, das Samadhi der Reinigung aller Buddha-Länder in den zehn Richtungen mit der Kraft des entschlossenen Verständnisses, das Samadhi der universellen Erleuchtung der Wohnstätte aller Buddhas in einem einzigen Gedanken, das Samadhi des Eintritts in die ungehinderten Grenzen aller Bereiche, das Samadhi der Verschmelzung aller Welten zu einem einzigen Buddha-Land, das Samadhi des Hervortretens aus den Transformationskörpern aller Buddhas, das Samadhi des Erkennens des Ozeans aller Fähigkeiten mit der Weisheit des Vajra-Königs, das Samadhi des Erkennens aller Tathagatas als eines Körpers, das Samadhi des Erkennens aller Dharma-Bereiche als in den Grenzen der Achtsamkeit etabliert und verweilend, und das Samadhi der Manifestation des Nirvana in den weiten Ländern aller Dharma-Bereiche. Der Samadhi des Verweilens im höchsten Zustand, der Samadhi der Manifestation verschiedener Formen fühlender Wesen in allen Buddha-Ländern, der Samadhi des universellen Eintritts in die Weisheit aller Buddhas, der Samadhi des Wissens um die Natur und die Eigenschaften aller Dharmas, der Samadhi des universellen Wissens um die Dharmas der drei Zeiten in einem einzigen Gedanken, der Samadhi der universellen Manifestation des Dharma-Reich-Körpers in jedem Gedanken, der Samadhi des Wissens um die Stadien des Erscheinens aller Tathagatas mit der mutigen Weisheit eines Löwen, der Samadhi des vollkommenen Weisheitsauges in allen Bereichen des Dharma, der Samadhi des mutigen Strebens nach den zehn Kräften, der Samadhi des Ausstrahlens des vollkommenen Lichts aller Verdienste, um die Welt universell zu erleuchten, der Samadhi des unerschöpflichen Schatzes, der Samadhi des universellen Eintritts in alle Dharmas durch das Sprechen eines einzigen Dharma und der Samadhi der Unterscheidung aller Laute in einem einzigen Dharma. Die Samadhi der Erklärung und Darlegung des nicht-dualen Dharma aller Buddhas, die Samadhi des Wissens um die ungehinderten Grenzen der drei Zeiten, die Samadhi des Wissens um die Nicht-Unterschiedlichkeit aller Kalpas, die Samadhi des Eintritts in die subtilen Mittel der zehn Kräfte, die Samadhi der ununterbrochenen Vollendung aller Bodhisattva-Praktiken in allen Kalpas, die Samadhi der universellen Manifestation in den zehn Richtungen, die Samadhi des freien Erreichens der vollkommenen Erleuchtung im Dharma-Bereich, die Samadhi der Erzeugung aller friedvollen und sicheren Erfahrungen, die Samadhi des Entstehens aller Verzierungen und des Verzierens des Raumes, die Samadhi des Entstehens von Wolken transformierter Körper, die der Anzahl der fühlenden Wesen in jedem Augenblick entsprechen, die Samadhi des reinen Himmels und Mondlichts des Tathagata, die Samadhi des ständigen Sehens aller Tathagatas, die im Raum verweilen, und das Samadhi der Offenbarung aller Verzierungen der Buddhas. Samadhi, Samadhi der Lampe, die alle Dharma-Bedeutungen erleuchtet, Samadhi der Erleuchtung des Reiches der Zehn Kräfte, Samadhi der Vision des Banners aller Buddhas der Drei Zeiten, Samadhi des einen geheimen Schatzes aller Buddhas, Samadhi aller Handlungen in jedem Gedanken, die letztendlich sind, Samadhi des unerschöpflichen Schatzes an Verdienst und Segen, Samadhi des Sehens des grenzenlosen Reiches der Buddhas, Samadhi des festen Verweilens in allen Dharmas, Samadhi aller Transformationen des Tathagata zu manifestieren und sie alle erkennbar zu machen, Samadhi des Buddha, der täglich in jedem Gedanken erscheint, Samadhi aller Dharmas der Drei Zeiten an einem Tag zu erkennen, Samadhi der universellen Darlegung der friedvollen Natur aller Dharmas, Samadhi der Kraft der Freiheit im Sehen aller Buddhas, Samadhi der Lotusblume, die im Dharma-Reich erblüht und alle betrachtet. Samadhi des Dharma als unermesslich und ohne Verweilen, Samadhi des universellen Eintritts in eine Richtung aus dem Ozean der Zehn Richtungen, Samadhi des Eintritts in das quellenlose Reich aller Dharmas, Samadhi des Ozeans aller Dharmas, Samadhi der Verkörperung allen Lichts aus einem ruhigen Körper, Samadhi der Manifestation aller übernatürlichen Kräfte und großen Gelübde in einem einzigen Gedanken, Samadhi des Erreichens vollkommener Erleuchtung zu jeder Zeit und an jedem Ort, Samadhi des Eintritts in das Reich aller Dharmas mit einem einzigen Schmuck, Samadhi der universellen Manifestation der Körper aller Buddhas, Samadhi des Wissens um die unermesslichen und erhabenen übernatürlichen Kräfte und Weisheit aller fühlenden Wesen, Samadhi eines Körpers, der das Reich des Dharma in einem einzigen Gedanken durchdringt, Samadhi der Manifestation des reinen Dharma-Reiches des Einen Fahrzeugs, Samadhi des Eintritts in das Universelles Dharma-Reich und Manifestation großer Zierde, das Samadhi des Verweilens im Einen, das Samadhi des Durchtrennens des Dharma-Rades, das Samadhi des Schmückens eines Dharma-Tors mit allen Dharma-Toren, das Samadhi des Sammelns aller fühlenden Wesen mit Indras Netz der Gelübde und Praktiken, das Samadhi des Unterscheidens aller Welttore, das Samadhi des freien Wanderns auf einem Lotus, das Samadhi des Erkennens der verschiedenen Unterschiede aller fühlenden Wesen und das Samadhi übernatürlicher Kräfte und Weisheit, das Samadhi des ständigen Erscheinens vor allen fühlenden Wesen, das Samadhi des Erkennens der Unterschiede aller fühlenden Wesen und des Ozeans der Klänge und Worte, das Samadhi des Erkennens der Unterschiede aller fühlenden Wesen und das Samadhi übernatürlicher Kräfte und Weisheit, das Samadhi des Schatzes großen Mitgefühls und der Gleichheit, das Samadhi des Eintritts in das Das Reich des Tathagata mit allen Buddhas, das Samadhi der Betrachtung des Befreiungsortes aller Tathagatas und die häufige Wiederholung des Löwen… Der Bodhisattva, mit solch unaussprechlichen Samadhis, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, tritt ein in den Ozean der wundersamen Wandlungen des Samadhi des Vairocana Tathagata, das jeden Gedanken des gesamten Dharma-Reiches erfüllt.
Alle diese Bodhisattvas besitzen große Weisheit und übernatürliche Kräfte, sind einsichtsvoll und frei, weilen in verschiedenen Stadien und betrachten alle Dinge mit umfassender Weisheit; geboren aus dem Samen der Weisheit, ist allwissende Weisheit stets gegenwärtig, mit reinen Weisheitsaugen, frei von der Verdunkelung der Unwissenheit, die allen fühlenden Wesen als Führer dienen; in der Gleichheit der Buddhas verweilend, ohne Unterscheidung in allen Dharmas; die Welt verstehend, wissend, dass die Natur aller weltlichen Dinge ruhend und ohne Grundlage ist; alle Buddha-Länder ohne Anhaftung besuchend, alle Dharmas beobachtend, ohne zu verweilen, alle Paläste des wundersamen Dharma ohne Ursprung betretend; alle weltlichen Dinge lehrend und bezwingend, allen fühlenden Wesen Orte des Friedens und der Sicherheit zeigend; Weisheit und Befreiung sind ihre Taten; beständig im Reich der Weisheit verweilend, frei von den Grenzen der Gier, den Ozean der Existenz transzendierend, die wahre Wirklichkeit offenbarend; das Licht der Weisheit ist vollkommen, alle Dharmas sehend; Im Samadhi verweilend, fest und unbeweglich; stets tiefes Mitgefühl für alle fühlenden Wesen erzeugend, im Wissen, dass alle Dharmas wie Illusionen, alle fühlenden Wesen wie Träume und alle Tathagatas wie Schatten sind. Alle Klänge sind wie Echos, alle Phänomene wie Wandlungen; geschickt vortreffliche Praktiken und Gelübde anhäufend, ist Weisheit vollkommen, rein und geschickt, der Geist von höchster Ruhe; geschickt alle Zustände des Dharani erreichend, die Kraft des Samadhi besitzend, mutig und furchtlos; das Auge der Weisheit erlangend, an der Grenze des Dharma-Reiches verweilend, den Ort erreichend, wo alle Dharmas unerreichbar sind; den grenzenlosen Ozean der Weisheit kultivierend, das höchste Ufer der Vollkommenheit der Weisheit erreichend, von der Vollkommenheit der Weisheit umarmt; universell in die Welt eintretend mit der Vollkommenheit der übernatürlichen Kräfte, durch die Vollkommenheit des Samadhi die Freiheit des Geistes erlangend; Alle Bedeutungen mit unverfälschter Weisheit erkennend, den Schatz des Dharma mit geschickter Unterscheidungskraft offenbarend, Worte mit offenkundiger Weisheit erklärend, den Dharma unaufhörlich mit der Kraft großer Gelübde auslegend, brüllend wie ein furchtloser Löwe; sich stets daran erfreuend, den Dharma der Unabhängigkeit zu beobachten, alles mit dem reinen Auge des Dharma umfassend betrachtend, Entstehung und Verfall der Welt mit dem Mond reiner Weisheit erleuchtend, die wahre Wahrheit mit dem Licht der Weisheit erhellend; Verdienst und Weisheit sind wie ein Vajra-Berg, jenseits jeder Metapher; alle Dharmas geschickt beobachtend, wächst die Wurzel der Weisheit; mutig und fleißig, alle Dämonen bezwingend; unermessliche Weisheit, strahlend und lodernd; sein Körper transzendiert alle Welten, erlangt uneingeschränkte Weisheit über alle Dharmas, begreift geschickt das Letzte und das Grenzenlose; In der Universalität verweilend, in die wahre Wirklichkeit eintretend, ist die Weisheit der Formlosigkeit stets gegenwärtig; die Praktiken aller Bodhisattvas gekonnt vollbringend, alle Bereiche mit nicht-dualistischer Weisheit erkennend, alle weltlichen Pfade umfassend sehend, alle Buddha-Länder durchquerend; die Lampe der Weisheit ist vollkommen, ohne Dunkelheit über allen Dharmas, und sendet reines Licht aus, um die zehn Richtungen zu erleuchten; ein wahres Feld des Verdienstes für alle Welten, das alle Wünsche erfüllt, ob gesehen oder gehört, sein Verdienst und seine Tugend übertreffen alle Welten, mutig und furchtlos, alle Ketzer zermalmend; subtile Klänge in allen Bereichen verkündend, die Herzen der Buddhas ohne Müdigkeit umfassend sehend; die Freiheit im Dharma-Körper erlangt habend, manifestiert er sich entsprechend dem, was transformiert werden muss, sein Körper erfüllt alle Buddha-Länder; freie und reine übernatürliche Kräfte erlangt, reitet er auf dem großen Boot der Weisheit, geht ungehindert, wohin er auch geht, seine Weisheit vollkommen und durchdringt den Dharma-Bereich; wie die aufgehende Sonne, die die Welt umfassend erleuchtet. Es manifestiert seine Form gemäß dem Geist der fühlenden Wesen; es kennt die Wurzeln, das Wesen, die Wünsche und die Freuden aller fühlenden Wesen und tritt in den Bereich der Nicht-Streitigkeit in allen Dharmas ein; es kennt das Wesen aller Dharmas als ungeboren und nicht entstehend und kann dem Kleinen und Großen den freien Eintritt ermöglichen; es ergründet die tiefe Bedeutung des Buddha-Grundes und spricht tiefgründige Bedeutungen mit endlosen Phrasen aus, indem es den Ozean aller Sutras in einer einzigen Phrase darlegt; es erlangt den Körper der großen Weisheit Dharani und vergisst niemals, was es empfangen und bewahrt hat; es kann unzählige Äonen in einem einzigen Gedanken abrufen und die Weisheit aller fühlenden Wesen in den drei Zeiten in einem einzigen Gedanken erkennen; es legt unaufhörlich den grenzenlosen Ozean aller Dharmas mit allen Dharani-Toren dar, dreht unaufhörlich das reine und unaufhaltsame Dharma-Rad und bewirkt, dass alle fühlenden Wesen Weisheit erzeugen; Es erlangt die Weisheit und das Licht des Buddha-Grundes und gelangt in die tiefe Samadhi der guten Schau; es tritt in das Reich der ungehinderten Dharmas ein und ist frei und im Einklang mit der höchsten Weisheit aller Dharmas, und alle Reiche sind rein und geschmückt; es durchdringt alle Dharma-Reiche in den zehn Himmelsrichtungen und gelangt überall dorthin, wo es sich befindet; es manifestiert vollkommene Erleuchtung in jedem Staubkorn und alle Farben in der formlosen Natur und tritt aus allen Richtungen in eine Richtung ein. Diese Bodhisattvas besitzen einen solchen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten, Weisheit und Tugend und werden von allen Buddhas unablässig gepriesen. Ihre Verdienste lassen sich mit Worten nicht vollständig beschreiben, und sie alle befinden sich im Jetavana-Hain, tief im Ozean der Verdienste des Tathagata, und sind alle vom Licht des Buddha erleuchtet.
Zu jener Zeit waren alle Bodhisattvas, die das unvorstellbare Licht des wahren Dharma erlangt hatten, von großer Freude erfüllt. Jeder von ihnen manifestierte verschiedene prächtige Schmuckwolken an seinen Körpern, in seinen Pavillons und anderen Ornamenten sowie auf seinen Löwenthronen, überall im Jetavana-Hain, die alle zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Bereichs erfüllten. Es heißt: In jedem Gedanken erstrahlt eine große Lichtwolke, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllt und alle fühlenden Wesen erleuchtet; Wolken von Mani-Juwelenglocken erscheinen, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen und subtile Klänge ausstoßen, die die Tugenden aller Buddhas der drei Zeiten preisen und rühmen; Wolken von Musik erscheinen, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen und die karmischen Folgen aller fühlenden Wesen darlegen; Wolken der verschiedenen Gelübde, Praktiken und Formen aller Bodhisattvas erscheinen, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen und von den großen Gelübden aller Bodhisattvas sprechen; Wolken der freien Wandlungen der Tathagatas erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und bringen die Sprache und Klänge aller Buddhas und Tathagatas zum Ausdruck; Wolken der geschmückten Körper aller Bodhisattvas erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und erklären die Reihenfolge, in der die Tathagatas in allen Ländern erscheinen; Wolken der Bodhimandas der drei Zeiten erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und offenbaren die geschmückten Tugenden aller Tathagatas, die die vollkommene Erleuchtung erlangt haben; Wolken der Drachenkönige erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und verströmen alle Arten von Düften; Wolken der Körper aller Weltherrscher erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und erläutern die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra; Wolken aller kostbaren und reinen Buddha-Länder erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und offenbaren alle Tathagatas, die das Rad des Dharma drehen. Weil diese Bodhisattvas das unvorstellbare Licht des Dharma erlangt haben, sollte sich der Dharma auf diese Weise manifestieren und diese großartigen und wundersamen Wandlungen hervorrufen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.
Zu jener Zeit wollte der Bodhisattva Manjushri, durch die Kraft des Buddha, die wundersamen Ereignisse des Jetavana-Hains erzählen, beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
„Ihr solltet diesen Jetavana-Hain besuchen, denn die majestätische Kraft Buddhas ist gewaltig und grenzenlos.“ Alle Pracht manifestiert sich und erfüllt die gesamten zehn Richtungen des Dharma-Bereichs. Alle Länder der zehn Himmelsrichtungen sind mit grenzenlosen und prächtigen Ornamenten geschmückt. Im Reich ihrer sitzenden Wesen manifestieren sich alle Formen und Bilder deutlich. Aus den Poren aller Jünger Buddhas strömten verschiedene Arten prächtiger und kostbarer Lichtwolken hervor. Und der subtile Klang des Tathagata ertönt und durchdringt alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen. Inmitten der Blüten des Juwelenbaums erschien ein wundersamer Körper, dessen Farbe der von Brahma entsprach. Erhebe dich aus der Meditation und wandere umher, doch bleibe in all deinen Handlungen und Bewegungen würdevoll und gelassen. In jeder einzelnen Pore des Körpers des Buddha manifestieren sich unaufhörlich unvorstellbare Wandlungen. Sie alle gleichen dem großen Bodhisattva Samantabhadra und sind mit verschiedenen schönen Merkmalen geschmückt. Über Jetavana, im weiten Himmel, ertönen wundersame Klänge von allem Majestätischen. Mögen alle Bodhisattvas der drei Zeiten den Ozean aller Verdienste vollenden. Die juwelenbesetzten Bäume im Jetavana-Hain gaben zudem unzählige wundersame Klänge von sich. Er erläuterte die verschiedenen karmischen Ozeane aller empfindungsfähigen Wesen, von denen jeder seine eigenen, unverwechselbaren Eigenschaften besitzt. In allen Reichen innerhalb des Waldes manifestieren sich die Buddhas der drei Zeiten. Jeder einzelne von ihnen manifestiert große übernatürliche Kräfte, so zahlreich wie die Staubpartikel in den zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder. Die Anzahl der Staubpartikel in allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen ist so zahlreich wie die Ozeane der Buddhas. Alles dringt in die Poren des Tathagata ein, und alle feierlichen Verzierungen erscheinen der Reihe nach. Alle Pracht manifestiert sich im Buddha; unzählige Wesen durchdringen die Welt. Alles strahlt großes Licht aus, und alles wird nach seinen Bedürfnissen verwandelt. Duftende Flammen, unzählige Blumen und Schätze; alle Arten von prächtigen und wundersamen Wolken. Seine Unermesslichkeit entspricht der Leere und durchdringt alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen. Alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen und drei Zeiten sowie alle prächtigen und wundersamen heiligen Stätten. In dieser Gartenlandschaft ist jede Farbe und jedes Bild deutlich sichtbar. Alle Buddhas und Bodhisattvas, deren Buddha-Länder mit unzähligen Äonen voller Pracht geschmückt sind, Unzählige Wesen, die alle in diesem Wald zu sehen sind.
Zu jener Zeit traten jene Bodhisattvas, erleuchtet vom Licht des Samadhi des Buddha, augenblicklich in einen solchen Samadhi ein, wobei jeder von ihnen Tore großen Mitgefühls erlangte, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, und allen fühlenden Wesen Nutzen und Glück brachte; aus jeder Pore ihrer Körper strahlte Licht aus, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern; jeder Lichtstrahl manifestierte Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern. Ihre Gestalten glichen denen weltlicher Herrscher, die allen fühlenden Wesen allgegenwärtig erschienen, die zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Reiches durchdrangen und mit verschiedenen geschickten Mitteln lehrten und unterwarfen. Manchmal offenbarten sie Tore der Vergänglichkeit in unzähligen himmlischen Palästen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore der Wiedergeburt für unzählige fühlende Wesen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore der Praxis für unzählige Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore der Träume, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore großer Gelübde für unzählige Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore welterschütternder Ereignisse, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; und manchmal offenbarten sie unzählige... Tore zu den Welten, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder Tore zu den gegenwärtigen Leben, so zahlreich wie die Staubkörner. in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der Großzügigkeit (dāna pāramitā), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der sila pāramitā (Leichen-pāramitā), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der shampi pāramitā (Gliedmaßen abtrennen und kṣānti pāramitā vollziehen), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der virya pāramitā (dīrya pāramitā), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zum Samadhi (Meditation) und zur Befreiung aller Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Befreiung aller Bodhisattvas (Samādhi, Meditation und Befreiung) so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Befreiung aller Bodhisattvas (Samādhi, Meditation und Befreiung) so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dīrya, Meditation und Befreiung) so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der Shampi Pāramitā (Samādhi ... Die Tore der vollkommenen Weisheit und des Lichts des Buddha-Pfades sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore des fleißigen Strebens nach dem Dharma, das unzählige Leben für auch nur ein einziges Wort oder eine einzige Phrase opfert, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore des unermüdlichen Strebens nach allen Buddhas und der Erforschung aller Dharmas sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore der Die geschickten Wege, die fühlenden Wesen je nach Jahreszeit und Wünschen aufzusuchen und sie in den Ozean allwissender Weisheit und des Lichts zu führen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, Dämonen zu bezwingen und Ketzer zu beherrschen, die den Segen und die Weisheit der Bodhisattvas offenbaren, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, alle Handwerke und Fertigkeiten zu kennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Unterschiede zwischen allen fühlenden Wesen erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Unterschiede zwischen allen Dharmas erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Unterschiede in den Neigungen aller fühlenden Wesen erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Wurzeln, Handlungen, Leiden und Gewohnheiten aller fühlenden Wesen erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder Die Tore, die das Wissen um die vielfältigen Karmas aller fühlenden Wesen offenbaren, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die alle fühlenden Wesen erleuchten, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld… Mit unzähligen wirksamen Mitteln, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, begeben sie sich zu den Wohnstätten aller fühlenden Wesen und führen sie zur Reife. Dazu gehört: der Gang zu den Palästen von Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras und Mahoragas; der Gang zu den Palästen von Brahma, menschlichen Königen, Yama und sogar zu den Wohnstätten von Tieren, hungrigen Geistern und Höllenwesen; und die Anwendung von gleichem großen Mitgefühl, gleichen großen Gelübden, gleicher Weisheit und gleichen wirksamen Mitteln, um alle fühlenden Wesen zu umfassen. Manche werden beim Anblick der Wesen unterworfen, manche beim Hören ihrer Wesen, manche beim Erinnern an sie, manche beim Vernehmen ihrer Stimmen, manche beim Hören ihrer Namen, manche beim Erblicken ihres strahlenden Lichts. Manche, die ihr Lichtnetz erblicken, gehen gemäß den Wünschen jedes fühlenden Wesens an ihren jeweiligen Ort und bringen ihm Nutzen.
O ihr Söhne Buddhas! Alle Bodhisattvas von Jetavana erscheinen, um alle fühlenden Wesen zur Reife zu führen, manchmal in prächtig geschmückten Palästen, manchmal weilen sie in ihren eigenen Pavillons auf juwelenbesetzten Löwenthronen, umgeben von Versammlungen im Bodhimanda, sodass sie von allen in den zehn Himmelsrichtungen gesehen werden können, doch verlassen sie niemals die Wohnstätte des Tathagata von Jetavana. O ihr Söhne Buddhas! Diese Bodhisattvas nehmen manchmal unzählige Gestalten an, manchmal erscheinen sie allein, ohne Gefährten. Das heißt, manchmal erscheinen sie als Śramaṇa, manchmal als Brahmane, manchmal als Asket, manchmal als wohlhabender Mensch, manchmal als König der Ärzte, manchmal als Kaufmann, manchmal als Mensch reinen Lebens, manchmal als Kurtisane, manchmal als Diener der Götter, manchmal als Handwerker. Sie begeben sich in alle Dörfer, Städte, Hauptstädte, Siedlungen und Wohnorte aller fühlenden Wesen, ihren Bedürfnissen entsprechend, in vielfältiger Gestalt, mit verschiedenen Verhaltensweisen, Lauten, Worten und Wohnstätten, und praktizieren den Bodhisattva-Pfad in der ganzen Welt wie das Netz Indras. Man könnte sagen, dass alle weltlichen Künste und klugen Unternehmungen wie die Lampe der Weisheit sind, die die Welt erleuchtet, oder dass alle fühlenden Wesen durch ihr Karma geschmückt sind, oder dass die zehn Himmelsrichtungen die verschiedenen Fahrzeuge begründen, oder dass die Lampe der Weisheit alle Bereiche des Dharma erleuchtet und alle fühlenden Wesen lehrt und vervollkommnet – doch all dies ist nicht getrennt vom Ort des Tathagata Jetavana.
Zu jener Zeit erschien Manjushri Bodhisattva aus dem Sudatta-Pavillon, begleitet von unzähligen Bodhisattvas, Vajra-Gottheiten, die ihn beständig begleiten und beschützen, Gottheiten, die allen Buddhas und ihren Körpern zum Wohle aller Wesen Opfergaben darbringen, Gottheiten, die seit langem feste Gelübde abgelegt haben, ihm stets zu folgen, der Erdgottheit, die sich am Hören des wundersamen Dharma erfreut, der Wassergottheit, die beständig großes Mitgefühl kultiviert, der Feuergottheit, die im Lichte der Weisheit erstrahlt, der Windgottheit, die ein Mani-Juwel als Krone trägt, der Richtungsgottheit, die in allen Ritualen der zehn Himmelsrichtungen bewandert ist, der Nachtgottheit, die fleißig die Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt, der Tagesgottheit, die einmütig und unermüdlich das Licht des Buddha erhellt, der Himmelsgottheit, die die gesamte Leere des Dharma-Reiches schmückt, der Ozeangottheit, die alle Wesen jenseits des Ozeans der Existenz erlöst, und der Gottheit, die beständig Verdienste für alle Wesen anhäuft. Der Berggott, dessen Weisheit und Tugend so erhaben sind wie ein Berg, der Stadtgott, der die Bodhi-Geistesstadt aller fühlenden Wesen unaufhörlich beschützt, die großen Drachenkönige, die die höchste Dharma-Stadt aller Weisheit unaufhörlich beschützen, die Yaksha-Könige, die alle fühlenden Wesen unaufhörlich beschützen, der Gandharva-König, der die Freude der fühlenden Wesen unaufhörlich mehrt, der Kumbhanda-König, der das hungrige Geisterreich unaufhörlich vernichtet, der Garuda-König, der alle fühlenden Wesen unaufhörlich aus dem Ozean der Existenz erlösen möchte, der Asura-König, der die Höhe aller Tathagatas erreichen und die Welt transzendieren möchte, der Mahoraga-König, der sich beim Anblick des Buddha freut und sich ehrfürchtig verneigt, die großen Himmelskönige, die des Kreislaufs von Geburt und Tod stets müde sind und sich unaufhörlich am Anblick des Buddha erfreuen, und die großen Brahma-Könige, die den Buddha respektieren, preisen und ihm Opfergaben darbringen. Manjushri und alle Bodhisattvas, die mit solchen Verdiensten geschmückt waren, kamen von ihrem Wohnort zum Buddha, umrundeten den Weltverehrten unzählige Male zur Rechten und brachten verschiedene Arten von Opfergaben dar; nachdem sie ihre Opfergaben dargebracht hatten, gingen sie fort und begaben sich nach Süden in die menschliche Welt.
Zu jener Zeit sah der Ehrwürdige Sariputra, durch die göttliche Kraft des Buddha, den Bodhisattva Manjushri, geschmückt mit einer prächtigen Schar von Bodhisattvas, Jetavana verlassen und nach Süden ziehen, um unter den Menschen zu weilen. Er dachte: „Ich sollte nun mit Manjushri nach Süden gehen.“ Daraufhin kam der Ehrwürdige Sariputra, begleitet von sechstausend Bhikkhus und von ihnen umgeben, von seinem Wohnort zum Buddha, verneigte sich zu dessen Füßen und berichtete dem Weltverehrten davon. Der Weltverehrte gewährte seine Bitte, umrundete ihn dreimal im rechten Winkel und begab sich dann zu Manjushris Wohnort. Diese sechstausend Bhikkhus waren diejenigen, die mit Sariputra gelebt hatten und erst vor kurzem Mönche geworden waren. Es waren: Haijue Bhikkhu, Shansheng Bhikkhu, Fuguang Bhikkhu, Datongzi Bhikkhu, Diansheng Bhikkhu, Jingxing Bhikkhu, Tiande Bhikkhu, Junhui Bhikkhu, Fansheng Bhikkhu, Jihui Bhikkhu… Diese sechstausend Menschen hatten unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht, tief im Glauben verwurzelt, großes Verständnis, klaren Glauben und Weite besessen, die Welt der Buddhas beobachtet, das Wesen des Dharma verstanden, allen Lebewesen Gutes getan und beständig und eifrig nach dem Verdienst aller Buddhas gestrebt. All dies wurde durch die Lehren und die Führung Manjushris erreicht.
Zu jener Zeit, als der Ehrwürdige Sariputra die Mönche auf seiner Reise beobachtete, sprach er zu Haijue: „Haijue! Betrachte den reinen und geschmückten Körper des Bodhisattva Manjushri, dessen Gestalt und Züge das Verständnis aller Götter und Menschen übersteigen. Betrachte Manjushris Heiligenschein, der erstrahlt und unzählige Wesen erfreut. Betrachte Manjushris Lichtnetz, geschmückt mit Pracht, das unzählige Leiden der Wesen tilgt. Betrachte Manjushris vollständige Versammlung, die alle durch die guten Wurzeln des Bodhisattva zusammengeführt wurden. Betrachte den Pfad, den Manjushri geht, acht Schritte nach links und rechts, eben und geschmückt. Betrachte Manjushri …“ Wo immer Manjushri weilt, folgen ihm unzählige heilige Stätten in alle zehn Himmelsrichtungen. Betrachte den Pfad, den Manjushri geht; Es ist mit unermesslichem Verdienst und Tugend geschmückt, mit großen verborgenen Schätzen zu beiden Seiten, aus denen unzählige kostbare Juwelen wie von selbst hervorquellen. Betrachtet die guten Wurzeln, mit denen Manjushri dem Buddha Opfergaben darbrachte; aus diesen Wurzeln erscheinen Juwelen und Schätze unter allen Bäumen. Betrachtet Manjushri; die Herren der Welt lassen Wolken von Opfergaben herabregnen, die sich verneigen und ihm Ehrerbietung erweisen. Betrachtet Manjushri; wenn alle Buddhas und Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen im Begriff sind, den Dharma zu predigen, strahlen sie alle Licht aus dem weißen Haar zwischen ihren Augenbrauen aus, das seinen Körper erleuchtet und von seinem Scheitel in ihn eindringt.
Zu jener Zeit pries der Ehrwürdige Sariputra den Mönchen die unermesslichen Tugenden und Schönheiten des Bodhisattva Manjushri und erläuterte ihnen diese. Daraufhin wurden die Geister der Mönche gereinigt, ihr Glaube und ihr Verständnis gestärkt, sie waren überglücklich, ihre Körper bebten vor Glück, ihre Sinne entspannten sich, aller Kummer und alles Leid verschwanden, alle Verunreinigungen wurden beseitigt, sie sahen häufig die Buddhas, suchten tiefgründig nach dem Dharma, erwarben die Wurzeln und die Kraft eines Bodhisattva, großes Mitgefühl und große Gelübde entstanden spontan, sie traten in die tiefgründige Sphäre der Vollkommenheit ein, der Ozean der Buddhas der zehn Himmelsrichtungen erschien ihnen beständig, und sie freuten sich zutiefst über die Allwissenheit. Dann sagten sie zum Ehrwürdigen Sariputra: „Wir bitten Dich, Meister, führe uns zu dem Ort dieses erhabenen Wesens.“ Sariputra begleitete sie daraufhin und sagte, als er am Zielort ankam: „Ehrwürdiger! Diese Mönche wünschen eine Audienz.“
In diesem Augenblick blickte Manjushri, umgeben von den Bodhisattvas der Unermesslichen Freiheit und ihrer Versammlung, wie ein Elefantenkönig auf die Mönche zurück. Da verneigten sich die Mönche vor seinen Füßen, falteten ehrfürchtig die Hände und sprachen: „Wir huldigen Dir und werfen uns respektvoll vor Dir nieder. Wir bitten Dich, uns all unsere guten Wurzeln zu offenbaren. Mögen der Ehrwürdige Manjushri, der Ehrwürdige Sariputra und der Weltverehrte Shakyamuni Zeugen sein! Mögen wir alles besitzen, was Du besitzt – Deine Gestalt, Deine Stimme, Deine Tugenden und Deine Bewegungsfreiheit.“
Zu jener Zeit wandte sich Manjushri Bodhisattva an die Mönche und sagte:
„Mönche! Wenn ein tugendhafter Mann oder eine tugendhafte Frau die zehn Arten der Verwirklichung auf dem Mahayana-Pfad erreicht, kann er oder sie schnell in das Reich des Tathagata eintreten, geschweige denn in das Reich des Bodhisattva! Was sind die zehn? Sie sind: alle guten Wurzeln ohne Ermüdung anzusammeln; alle Buddhas zu sehen, ihnen zu dienen und Opfergaben darzubringen ohne Ermüdung; alle Lehren des Buddha ohne Ermüdung zu suchen; alle Paramitas ohne Ermüdung zu praktizieren; alle Bodhisattva-Samadhis ohne Ermüdung zu erreichen; alle drei Zeiten nacheinander ohne Ermüdung zu durchlaufen; die Buddha-Länder der zehn Richtungen ohne Ermüdung zu schmücken und zu reinigen; alle fühlenden Wesen ohne Ermüdung zu lehren und zu bezwingen; den Bodhisattva-Pfad in allen Buddha-Ländern und allen Zeitaltern ohne Ermüdung zu vollenden; um auch nur ein fühlendes Wesen reifen zu lassen, so viele Paramitas zu praktizieren, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt, die zehn Kräfte des Tathagata zu erlangen; und so weiter, um alle fühlenden Wesen reifen zu lassen.“ „Alle Kräfte des Tathagata ohne Ermüdung zu erlangen.“
„Mönche! Wenn ein tugendhafter Mann oder eine tugendhafte Frau tiefen Glauben entwickelt und diese zehn Arten unermüdlichen Geistes erzeugt, wird er oder sie in der Lage sein, alle guten Wurzeln zu nähren, alle Bereiche von Geburt und Tod zu verlassen, alle weltlichen Linien zu transzendieren, nicht in die Stadien des Śrāvaka oder Pratyekabuddha zu fallen, in die Familie aller Tathāgatas hineingeboren zu werden, alle Gelübde der Bodhisattvas zu besitzen, alle Tugenden der Tathāgatas zu erlernen, alle Praktiken der Bodhisattvas auszuüben, die Kraft der Tathāgatas zu erlangen, alle Dämonen und Ketzer zu bezwingen und auch alle Leiden zu beseitigen, das Bodhisattva-Stadium zu erreichen und sich dem Tathāgata-Stadium anzunähern.“
Als die Mönche diesen Dharma hörten, erreichten sie Samadhi, das „ungetrübte Auge, das alle Bereiche der Buddhas sieht“. Durch dieses Samadhi kann man alle Buddhas und Tathagatas in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen und alle Versammlungen ihrer Dharma-Hallen sehen; man kann auch alle fühlenden Wesen in allen Bereichen der zehn Himmelsrichtungen sehen; man kann auch alle verschiedenen Unterschiede in allen Welten sehen; man kann auch alle Staubpartikel in allen Welten sehen; man kann auch die Paläste sehen, in denen alle fühlenden Wesen in diesen Welten mit verschiedenen Schätzen geschmückt sind; man kann auch die verschiedenen Worte und Sätze der Buddhas und Tathagatas hören, die den Dharma erläutern, und sie alle verstehen; man kann auch die Fähigkeiten und Wünsche aller fühlenden Wesen in diesen Welten beobachten; man kann sich auch an die vergangenen und zukünftigen Leben aller fühlenden Wesen in diesen Welten erinnern; man kann sich auch an die vergangenen und zukünftigen Ereignisse dieser Welten erinnern. Man kann sich auch an die zehn vergangenen Leben, die zehn Stufen der vollkommenen Erleuchtung, die zehn Drehungen des Dharma-Rades, die zehn Arten übernatürlicher Kräfte, die zehn Arten von Lehren, die zehn Arten von Ermahnungen und die zehn Arten der Beredsamkeit jener Tathagatas erinnern; man kann auch die zehntausend Bodhicittas, die zehntausend Samadhis und die zehntausend Paramitas erreichen, die alle rein sind; man kann die große Weisheit, das vollkommene Licht und die zehn übernatürlichen Kräfte eines Bodhisattva erlangen, die sanft und subtil sind und im Bodhicitta wohnen, das fest und unbeweglich ist .
Zu jener Zeit ermahnte der Bodhisattva Manjushri alle Mönche, in der Praxis des Samantabhadra zu verweilen. Indem sie in der Praxis des Samantabhadra verweilten, traten sie in den Ozean der großen Gelübde ein; indem sie in den Ozean der großen Gelübde eintraten, erfüllten sie ihn. Aufgrund der Erfüllung des Ozeans der großen Gelübde ist ihr Geist rein; aufgrund ihres reinen Geistes ist ihr Körper rein; aufgrund ihres reinen Körpers ist ihr Körper leicht und geschmeidig; aufgrund ihrer reinen, leichten und geschmeidigen Körper erlangen sie große übernatürliche Kräfte ohne Rückschritt; nachdem sie diese übernatürlichen Kräfte erlangt haben, verlassen sie Manjushris Füße nicht, sondern manifestieren ihre Körper in der Gegenwart aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und vollenden so den gesamten Buddha-Dharma. </poem>
<poem> Zu jener Zeit, nachdem Manjushri Bodhisattva die Mönche ermutigt hatte, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, reiste er allmählich gen Süden, durchquerte die Welt der Menschen und gelangte schließlich östlich von Fucheng. Er verweilte im prächtigen Sala-Hain, dem Ort, an dem alle Buddhas der Vergangenheit gewirkt und die Lebewesen gelehrt hatten. Hier hatte der Weltverehrte einst den Pfad des Bodhisattva beschritten und unzählige Dinge aufgeben können, die ihm schwerfielen. Daher ist der Name dieses Hains in unzähligen Buddha-Ländern bekannt. Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen pilgern zu diesem Ort.
Zu jener Zeit trafen Manjushri und sein Gefolge an diesem Ort ein und verkündeten sogleich das Sutra der universellen Erleuchtung des Dharma-Reiches, begleitet von Millionen Milliarden Nayutas von Sutras. Während dieser Verkündigung kamen unzählige Hunderttausend Milliarden Drachen aus dem großen Ozean zu diesem Ort. Nachdem sie den Dharma gehört hatten, verabscheuten sie zutiefst ihre Drachennatur und strebten ernsthaft nach der Buddhaschaft. Sie alle legten ihre Drachenkörper ab und wurden unter den Göttern und Menschen wiedergeboren. Zehntausend Drachen erlangten die Vollendung des Anuttara-samyak-sambodhi, und unzählige andere Wesen wurden in den drei Fahrzeugen gezähmt.
Zu jener Zeit erfuhren die Einwohner von Fucheng, dass sich der Bodhisattva Manjushri im großen Stupa-Tempel im prächtigen Sala-Hain aufhielt, und unzählige Menschen strömten aus der Stadt herbei, um ihn zu besuchen. Damals lebte dort ein Laienschüler namens Mahaprajna, der von fünfhundert Laienschülern begleitet wurde, darunter Sudatta, Vasudatta, Bhadrakalpa, Youming, Giving, Moon Virtue, Good Wisdom, Great Wisdom, Virtuous Protector, Virtuous Victory und viele andere. Alle fünfhundert Laienschüler kamen zu Manjushri Bodhisattva, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal im rechten Winkel und setzten sich dann zur Seite. Dann gab es fünfhundert Upasikas, nämlich: Upasika Mahamati, Upasika Suprabha, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, ... und so weiter. Diese fünfhundert Upasikas kamen zu Manjushri, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal nach rechts und setzten sich seitlich nieder. Dann gab es fünfhundert Jungen, nämlich: Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, ... und so weiter. Diese fünfhundert Knaben kamen zu Manjushri, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal im rechten Winkel und setzten sich dann zur Seite. Dann kamen fünfhundert Jungfrauen, nämlich: die Tugendhafte Jungfrau, die Weise Laienjungfrau, die Weise und Angesehene Jungfrau, die Schöne Jungfrau, die Standhafte und Weise Jungfrau, die Tugendhafte Jungfrau, die Tugendhafte Jungfrau, die von Brahma gegebene Jungfrau, die Tugendhafte und Strahlende Jungfrau, die Gute und Strahlende Jungfrau und so weiter. Diese fünfhundert Jungfrauen kamen zum Bodhisattva Manjushri, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal im rechten Winkel und setzten sich dann zur Seite.
Zu jener Zeit, als Manjushri Bodhisattva wusste, dass sich alle Bewohner von Fucheng versammelt hatten, offenbarte er sich ihnen gemäß ihren Wünschen. Sein majestätisches Licht erleuchtete die gesamte Versammlung. Mit großem Mitgefühl schenkte er ihnen Kühle, mit großer Barmherzigkeit erweckte er ihren Geist, den Dharma zu verkünden, mit Weisheit kannte er ihre Wünsche und mit gewaltiger Beredsamkeit predigte er den Dharma. Dann erkannte er den Grund und die Bedeutung von Sudhanas Namen. Er wusste, dass, als dieser Junge in den Mutterleib eintrat, auf natürliche Weise ein siebenjuwelenbesetzter Pavillon in seiner Behausung erschien. Unter dem Pavillon lagen sieben verborgene Schätze, und über diesen Schätzen öffnete sich die Erde selbst und brachte sieben kostbare Knospen hervor: Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Perle, Tridacna-Muschel und Chalcedon. Sudhana wurde nach zehn Monaten im Mutterleib geboren, sein Körper vollkommen geformt und vollständig. Die sieben großen Schätze, jeder sieben Ellen lang, breit, hoch und tief, entstiegen der Erde und strahlten Licht aus. Weiterhin erschienen auf natürliche Weise fünfhundert kostbare Gefäße in seiner Behausung, die sich mit allerlei Dingen füllten. Es heißt, dass Vajra-Gefäße allerlei Düfte enthielten; in Duftgefäßen verschiedene Gewänder; Jadegefäße mit allerlei erlesenen Speisen; Mani-Gefäße mit allerlei seltenen und kostbaren Juwelen; Goldgefäße mit Silber; Silbergefäße mit Gold; Gold- und Silbergefäße mit Kristall- und Mani-Juwelen; Glasgefäße mit Tridacna-Muscheln; Tridacna-Muschelgefäße mit Glas; yakförmige Gefäße mit Perlen; Perlengefäße mit yakförmigen Gefäßen; Feuer-Mani-Gefäße mit Wasser-Mani; Wasser-Mani-Gefäße mit Feuer-Mani… Fünfhundert solcher kostbarer Gefäße erschienen auf natürliche Weise. Weiterhin regnete es allerlei Schätze und Reichtümer herab und füllte alle Schatzkammern. Deshalb gaben Eltern, Verwandte und erfahrene Wahrsager diesem Kind den Namen Sudhana (Glück). Es ist außerdem bekannt, dass dieses Kind allen Buddhas der Vergangenheit Opfergaben darbrachte, tief in der Tugend verwurzelte, großen Glauben und tiefes Verständnis besaß, stets die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern suchte und in seinen Taten, Worten und Gedanken fehlerlos war. Er war auf dem Pfad des Bodhisattva rein, strebte nach allwissender Weisheit und wurde zu einem Gefäß für die Lehren Buddhas. Sein Geist war rein wie der leere Raum, und seine Hingabe an Bodhi war ungetrübt.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Manjushri Sudhana, tröstete und erleuchtete ihn und legte ihm alle Dharma-Lehren aus. Diese umfassten: die Lehre von der Ansammlung aller Buddhas, die Lehre von der Kontinuität aller Buddhas, die Lehre von den aufeinanderfolgenden Stufen aller Buddhas, die Lehre von der Reinheit aller Buddha-Versammlungen, die Lehre von der Wandlung und Führung des Dharma, die Lehre von der physischen Gestalt und den herausragenden Eigenschaften des Buddha, die Lehre vom Erreichen des Dharma-Körpers des Buddha, die Lehre von der Beredsamkeit und Weisheit des Buddha, die Lehre von dem strahlenden Licht des Buddha und die Lehre von der Gleichheit und Nicht-Dualität aller Buddhas. Nachdem Manjushri Bodhisattva Sudhana und der Versammlung diese Lehre dargelegt hatte, ermutigte er ihn eindringlich, stärkte seine Kraft und Macht, erfüllte ihn mit Freude und erweckte in ihm den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Er erinnerte ihn auch an seine guten Wurzeln aus der Vergangenheit. Anschließend lehrte er an diesem Ort die Lehre den fühlenden Wesen entsprechend ihren Bedürfnissen und ging dann fort.
Zu jener Zeit, nachdem Sudhana von Manjushri von den verschiedenen Tugenden des Buddha gehört hatte, suchte er einmütig nach Anuttara-samyak-sambodhi und rezitierte, Manjushri folgend, den folgenden Vers:
„Die drei Elemente bilden die Stadtmauern, während Arroganz und Selbstgefälligkeit die Wälle bilden.“ Alle Wünsche dienen als Tore, die Liebe zum Wasser als Gräben. Unwissenheit ist die Dunkelheit, Gier und Hass brennen heftig. Der Dämonenkönig wurde Herrscher, und die unschuldigen Kinder waren auf ihn angewiesen. Gier ist die Verstrickung, Schmeichelei und Betrug die Zügel. Zweifel verblenden sie und führen sie auf verschiedene üble Wege. Aus Geiz, Neid und Stolz gerät man in die drei Reiche des Bösen. Oder sie fallen in die verschiedenen Daseinsbereiche und erleiden die Schmerzen von Geburt, Alter, Krankheit und Tod. Am Tag der wundersamen Weisheit und Reinheit, auf dem Rad des großen Mitgefühls und der Vollkommenheit, Möge das Meer des Leidens erschöpft sein und möge dir ein wenig Einsicht zuteilwerden! Der Mond der wundersamen Weisheit, das Rad des makellosen Mitgefühls. Möge alles gut und friedvoll sein; möge deine Weisheit und Führung mich begleiten! Der König aller Dharma-Reiche, mit dem Dharma-Juwel als seinem Führer. Ich wandere frei im Himmel umher und wünsche mir, dass du mir deine Lehren zukommen lässt! [ 1 ] Der weise und tugendhafte Kaufmann, der mutig nach Erleuchtung strebt. Mögen alle Wesen von mir profitieren und mich beschützen! Gehüllt in die Rüstung der Geduld, das Schwert der Weisheit schwingend, Möge das mächtige Heer der Dämonenjäger mir gnädig sein und mich vom Leiden erlösen! Er residierte auf dem Gipfel des Berges Sumeru, wo ihm die meditierende Jungfrau stets mit größtem Respekt diente. Möge Indra, der Zerstörer der Illusion, mich erblicken! Die drei Daseinsbereiche sind der Wohnort gewöhnlicher Narren, der Ort der Täuschung und des Karmas und die Ursache ihrer Wiedergeburt. Die Wohlwollenden bezwingen alles, wie eine Lampe, die mir den Weg weist! Lasst alle bösen Bestimmungen hinter euch, reinigt alle tugendhaften Wege; Diejenigen, die über alles Weltliche erhaben sind, zeigen mir das Tor zur Befreiung! Die Welt ist voller verkehrter Bindungen, während ich den Gedanken an ewige Glückseligkeit und Reinheit hege. Mit dem weisen Auge kann alles getrennt werden; öffne das Tor meiner Befreiung! Wer den richtigen und den falschen Weg kennt, besitzt ein furchtloses Urteilsvermögen; Alles wird von Menschen entschieden, die mir den Weg zur Erleuchtung weisen! Sich in der rechten Ansicht Buddhas zu verweilen und den Baum der Verdienste Buddhas zu pflegen. Buddhas wundersamer Dharma, gleich dem Lotus-Sutra, ergießt sich auf mich und offenbart mir den Weg zur Erleuchtung! Der Buddha, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, durchdringt jeden Ort. Wie die Sonne, die in die Welt aufgeht, zeige mir ihren Weg! Er ist mit dem gesamten Karma bestens vertraut und versteht die Praktiken aller Fahrzeuge zutiefst; Weisheit bestimmt den Menschen; zeig mir Mahayana! Möge das Rad des großen Mitgefühls sich drehen und die Achse des unerschütterlichen Glaubens standhaft bleiben. Verdienst und Tugend, kostbares Gut, haben es mir ermöglicht, dieses Gefährt zu fahren! Die gewaltige und alles umfassende Box, das mitfühlende und würdevolle Dach, Die Glocke der Beredsamkeit läutete, und so wurde ich an diesen Ort versetzt! Brahma ist die Form einer Matte, Samadhi ist die Form eines Mädchens. Die Dharma-Trommel erklingt mit wundersamem Klang; mögest du dieses Gefährt mit mir fahren! Der unerschöpfliche Schatz der vier Anziehungsmittel, ein kostbarer Schatz, geschmückt mit Verdiensten. Ich schäme mich, an Fesseln gebunden zu sein, aber ich möchte mit dir in diesem Wagen fahren! Drehe unaufhörlich das Rad des Almosengebens und verbreite beständig den Duft reiner Gebote. Die Feierlichkeit der Nachsicht veranlasst mich, dieses Fahrzeug zu tragen! Die Büchse der Meditation und des Samadhi, das Joch der Weisheit und der geschickten Mittel. Diejenigen unterwerfen, die sich weigern, umzukehren, und dieses Fahrzeug zu euch bringen! Das große Reinheitsgelübde, die Kraft der Standhaftigkeit, Weisheit hat es mir ermöglicht, dieses Fahrzeug zu fahren! Pu Xingxing und Zhou Xiao drehten sich mitfühlend langsam um. Von keinem Hindernis abschrecken, werde ich diesen Wagen besteigen! So solide wie ein Diamant, so geschickt wie eine Illusion. Alles ist frei, sodass ich dieses Fahrzeug fahren kann! Unermesslich und vollkommen rein, bringt es allen Wesen Freude. Möge mich das gesamte Universum und alle Existenzebenen auf diesem Gefährt tragen! Reinige das Rad der karmischen Leiden, beende das Leiden der Wiedergeburt. Möge ich auf diesem Streitwagen mitgenommen werden und Dämonen und Ketzer besiegen! Weisheit erfüllt die zehn Himmelsrichtungen, und Majestät durchdringt das gesamte Dharma-Reich. Möge dieses Fahrzeug allen Lebewesen zum Nutzen gereichen! Rein wie der leere Raum, sind alle Bindungen und Begierden erloschen. Möge dieses Fahrzeug allen Wesen zum Nutzen gereichen! Mögen deine Bemühungen schnell sein und dein Geist in Frieden ruhen. Möge allen fühlenden Wesen geholfen werden, und möge ich dieses Gefährt tragen! Wie die Erde, die sich nicht neigt oder bewegt, wie das Wasser, das allen gleichermaßen zugutekommt, Somit trage ich alle empfindungsfähigen Wesen auf diesem Gefährt! Die vierfache Anziehungskraft ist vollkommen rund und erhellt das reine Licht der totalen Retention; Mögest du mir an diesem Tag der Weisheit die Wahrheit offenbaren! Er ist in die Stadt des Dharma-Königs eingezogen und hat sich die Krone der Weisheit aufgesetzt. „Der Dharma ist nun enthüllt; möge er mir gnädig über den Weg wachen!“
Zu jener Zeit blickte Manjushri Bodhisattva, gleich dem Elefantenkönig, auf Sudhana und sprach: „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt und wünschst dir, mit tugendhaften Lehrern Gemeinschaft zu pflegen, den Bodhisattva-Pfad zu erforschen und ihn zu beschreiten. Guter Mann! Die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern und das Darbringen von Opfergaben an sie sind die erste Voraussetzung für das Erlangen von Allwissenheit; darum werde nicht müde davon.“
Sudhana sagte: „Ich bitte den Heiligen inständig, mir im Detail zu erklären, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernen, wie er den Bodhisattva-Pfad kultivieren, wie er den Bodhisattva-Pfad anstreben, wie er den Bodhisattva-Pfad praktizieren, wie er den Bodhisattva-Pfad reinigen, wie er den Bodhisattva-Pfad betreten, wie er den Bodhisattva-Pfad vollenden, wie er mit dem Bodhisattva-Pfad im Einklang leben, wie er sich an den Bodhisattva-Pfad erinnern, wie er den Bodhisattva-Pfad vermehren und wie er die Samantabhadra-Praxis schnell perfektionieren soll.“
Zu jener Zeit sprach Manjushri Bodhisattva in Versen zu Sudhana:
"Herrlich ist der Schatz des Verdienstes, damit er mir zuteil werde." Erwecke großes Mitgefühl und strebe eifrig nach höchster Erleuchtung. Ich habe mir ein großes Gelübde abgelegt, das Leid aller empfindungsfähigen Wesen zu beseitigen. Zum Wohle aller Wesen auf der Welt, praktiziere den Bodhisattva-Pfad. Wenn es Bodhisattvas gibt, die des Leidens von Geburt und Tod nicht müde werden, Es besitzt den Pfad von Samantabhadra, und nichts kann es zerstören. Segen strahlt Kraft und Einfluss aus; Segen wohnt im reinen Meer des Segens. Zum Wohle aller fühlenden Wesen mögest du die Praktiken von Samantabhadra pflegen. Du siehst die grenzenlose Weite, alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen. Sie alle hörten den Dharma, nahmen ihn an und vergaßen ihn nie. Sie werden unzählige Buddhas in allen zehn Himmelsrichtungen sehen. Alle Bestrebungen zu erfüllen und den Bodhisattva-Pfad vollständig zu verkörpern. Wer in den Ozean der zweckmäßigen Mittel eintaucht, kann im Bodhi des Buddha verweilen. Von einem Lehrer zu lernen ist der Schlüssel zur allumfassenden Weisheit. Du durchdringst alle Buddha-Länder, so zahlreich wie Staubkörner in unzähligen Äonen. Übe die Praktiken von Samantabhadra und erlange den Pfad zur Erleuchtung. Du befindest dich in unzähligen Buddha-Ländern, in grenzenlosen Ozeanen von Kalpas. Durch die Ausübung der Praktiken von Samantabhadra kann man alle großen Gelübde erfüllen. Diese unzähligen Wesen werden sich freuen, wenn sie deinen Wunsch hören. Alle haben den Bodhi-Geist erweckt und wünschen, das Samantabhadra-Fahrzeug zu erlernen.
Zu jener Zeit, nachdem Manjushri Bodhisattva diesen Vers rezitiert hatte, sagte er zu Sudhana:
„Ausgezeichnet! Ausgezeichnet, guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt und suchst den Pfad des Bodhisattva. Guter Mann! Wenn überhaupt ein fühlendes Wesen den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangen kann, ist dies schwierig; den Geist jedoch zu erlangen und dann den Pfad des Bodhisattva zu suchen, ist noch schwieriger.“
„Guter Mensch! Wenn du allumfassende Weisheit erlangen willst, solltest du entschlossen nach einem wahren und tugendhaften Lehrer suchen. Guter Mensch! Werde nicht müde in der Suche nach einem tugendhaften Lehrer, werde nicht selbstzufrieden, wenn du einen tugendhaften Lehrer siehst, folge allen Lehren des tugendhaften Lehrers und suche nicht nach Fehlern in den geschickten Mitteln des tugendhaften Lehrers.“
„Guter Mann! Im Süden gibt es ein Land namens Shengle; dort befindet sich ein Berg namens Miaofeng; auf diesem Berg lebt ein Mönch namens Deyun. Du kannst ihn fragen: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis? Wie kultiviert ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis? Und wie erlangt ein Bodhisattva schnell und vollkommen die Praxis des Samantabhadra ? [ 2 ] Der Mönch Deyun wird es dir sagen.“
Als Sudhana diese Worte hörte, war er überglücklich und warf sich dem Mönch zu Füßen. Er umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn andächtig an und weinte vor Kummer. Dann reiste er gen Süden ins Land der Glückseligkeit und bestieg den Wunderberg. Dort suchte er überall – im Osten, Westen, Süden, Norden, in den vier Himmelsrichtungen dazwischen, oben und unten –, in der Sehnsucht, den Mönch Deva Cloud zu sehen. Nach sieben Tagen erblickte er ihn schließlich, wie er langsam auf einem anderen Berg wandelte. Als er ihn sah, ging er zu ihm, warf sich ihm zu Füßen, umrundete ihn dreimal im rechten Winkel und trat vor ihn und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie er ihn beschreitet oder wie er die Übungen des Samantabhadra schnell vervollkommnet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; ich bitte dich demütig, mir mitfühlend zu erklären: Wie erlangt ein Bodhisattva Anuttara-samyak-sambodhi?“
Dann sagte der Mönch Deyun zu Sudhana:
„Ausgezeichnet! Ausgezeichnet, guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt und bist nun auch in der Lage, dich nach den Praktiken der Bodhisattvas zu erkundigen. Dies ist das Schwierigste von allem. Es bedeutet: die Praktiken des Bodhisattva zu suchen, den Seinszustand des Bodhisattva zu suchen, den Pfad der Befreiung des Bodhisattva zu suchen, den reinen Pfad des Bodhisattva zu suchen, den reinen und weiten Geist des Bodhisattva zu suchen, die Erlangung übernatürlicher Kräfte durch den Bodhisattva zu suchen, die Manifestation des Tores der Befreiung durch den Bodhisattva zu suchen, die Manifestation weltlicher Taten durch den Bodhisattva zu suchen, die Übereinstimmung des Bodhisattva mit dem Geist der fühlenden Wesen zu suchen, das Tor von Geburt, Tod und Nirvana durch den Bodhisattva zu suchen, die bedingungslose und unbedingte Beobachtung des Bodhisattva ohne Anhaftung zu suchen.“
„Guter Mensch! Ich habe die Kraft unerschütterlicher Entschlossenheit erlangt, meine Augen des Glaubens sind klar, meine Weisheit strahlt hell, ich kann alle Bereiche umfassend wahrnehmen, ich bin frei von allen Hindernissen, ich beobachte geschickt, meine allsehenden Augen sind klar und hell, ich besitze reines Verhalten, ich reise in alle Länder der zehn Himmelsrichtungen, ich bringe allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar, ich gedenke stets aller Buddhas und Tathagatas, ich halte den wahren Dharma aller Buddhas hoch und ich sehe ständig alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen. Das heißt: Ich sehe einen Buddha, zwei Buddhas, zehn Buddhas, hundert Buddhas, tausend Buddhas, hunderttausend Buddhas, hundert Millionen Buddhas, hundert Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, und so weiter, ja, ich sehe unzählige, unermessliche, grenzenlose, unvergleichliche …“ Unzählige, unermessliche und unvorstellbare Buddhas. Die unermesslichen, unaussprechlichen und unbeschreiblichen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, die Staubkörner auf den vier Kontinenten, die Staubkörner in den tausend Welten, die Staubkörner in den zweitausend Welten, die Staubkörner in den dreitausend Welten, die Staubkörner auf den Buddha-Feldern und so weiter, so zahlreich wie die Staubkörner auf den Buddha-Feldern; ebenso im Osten, Süden, Westen, Norden, in den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. Alle Buddhas in jeder Himmelsrichtung, mit ihren vielfältigen Formen, Erscheinungen, übernatürlichen Kräften, Spielen, geschmückten Versammlungshallen, grenzenloser Strahlkraft, verschiedenen Ländern und verschiedenen Lebensspannen, offenbaren gemäß den verschiedenen Wünschen der fühlenden Wesen verschiedene Wege zur Erleuchtung und brüllen wie Löwen inmitten der Menge.
„Guter Mann! Ich habe nur dieses Dharma-Tor erreicht, das es mir ermöglicht, die Weisheit und das Licht aller Buddha-Reiche allumfassend zu sehen. Wie könnte ich da jemals die grenzenlose Weisheit und das reine Verhalten aller großen Bodhisattvas begreifen? Insbesondere: das Tor, das die Buddha-Rezitation allumfassend mit dem Licht der Weisheit erleuchtet, denn es erlaubt mir, alle verschiedenen Paläste aller Buddha-Länder so geschmückt und rein zu sehen; das Tor, das es allen fühlenden Wesen ermöglicht, den Namen Buddhas zu rezitieren, denn es ermöglicht ihnen, gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen den Buddha zu sehen und Reinheit zu erlangen; das Tor, das es ihnen ermöglicht, in der Kraft der Buddha-Rezitation zu verweilen, denn es ermöglicht ihnen, in die zehn Kräfte des Tathagata einzutreten; das Tor, das es ihnen ermöglicht, im Dharma der Buddha-Rezitation zu verweilen, denn es ermöglicht ihnen, unzählige Buddhas zu sehen und den Dharma zu hören; das Tor, das alle Richtungen der Buddha-Rezitation erleuchtet, denn es erlaubt ihnen, den Einen zu sehen …“ Angesichts des Ozeans von Buddhas von gleicher und … Undifferenzierte Natur in allen Welten; durch das Tor der Buddha-Achtsamkeit an unsichtbaren Orten eintritt man, sieht die freien und übernatürlichen Kräfte und Taten der Buddhas in allen subtilen Bereichen; im Tor der Buddha-Achtsamkeit in allen Kalpas verweilend, sieht man die Taten des Tathagata, ohne sie jemals aufzugeben; im Tor der Buddha-Achtsamkeit zu jeder Zeit verweilend, sieht man den Tathagata zu jeder Zeit, ihm nahe und ohne Trennung; im Tor der Buddha-Achtsamkeit in allen Buddha-Ländern verweilend, sieht man den Körper des Buddha in allen Ländern, alle anderen ohnegleichen übertreffend; im Tor der Buddha-Achtsamkeit in allen Welten verweilend, sieht man alle Tathagatas der drei Zeiten nach den eigenen Wünschen; im Tor der Buddha-Achtsamkeit des Reinen Landes (Vajrayana) verweilend, sieht man die Tathagatas nacheinander in allen Existenzbereichen erscheinen; Die Nirvana-Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, alle Buddhas in allen Daseinsbereichen in einem einzigen Gedanken Nirvana manifestieren zu sehen; die Ferne Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, alle Buddhas an einem einzigen Tag ihre Wohnstätten verlassen zu sehen; die Weite Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, die Körper jedes Buddhas, die alle Daseinsbereiche durchdringen, beständig zu beobachten; die Feine Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, unzählige Tathagatas auf der Spitze eines einzigen Haares erscheinen zu lassen und sich um alle Bedürfnisse zu kümmern; die Geschmückte Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, alle Buddhas in allen Daseinsbereichen in einem einzigen Gedanken Erleuchtung erlangen zu sehen. Aufgrund der Manifestation göttlicher Transformationen in vollkommener Erleuchtung; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit in praktischen Angelegenheiten verweilt, sieht man alle Buddhas in der Welt erscheinen, das Licht der Weisheit ausstrahlen und das Rad des Dharma drehen. Weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit mit freiem Geist weilt, weiß man, dass alle Buddhas gemäß den eigenen Wünschen und Vergnügungen in ihren Formen erscheinen; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit im eigenen Karma weilt, weiß man, dass gemäß dem angesammelten Karma der fühlenden Wesen ihre Bilder erscheinen, um sie zu erwecken; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit in wundersamen Wandlungen weilt, sieht man die gewaltige Lotusblume, auf der der Buddha sitzt, im gesamten Dharma-Bereich erblühen; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit im Bereich der Leerheit weilt, sieht man den Körper des Tathagata, der den Dharma-Bereich und den Bereich der Leerheit mit Lichtwolken schmückt. Wie kann ich dann ihre Verdienste und Praktiken erkennen oder von ihnen sprechen?
„Guter Mensch! Im Süden gibt es ein Land namens Haimen; dort lebt ein Mönch namens Haiyun. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad? Mönch Haiyun kann dir im Detail die Ursachen und Bedingungen für die Entstehung tiefer Wurzeln der Güte erklären. Guter Mensch! Mönch Haiyun wird dich auf die höchste Stufe der Pfadbegleitung führen, dich anleiten, die Kraft tiefer Wurzeln der Güte zu entfalten, dir die Ursachen für die Entstehung von Bodhicitta erklären, dich anleiten, das Licht des Fahrzeugs zu erwecken, dich anleiten, höchste Vollkommenheiten zu entwickeln, dich in den Ozean der Übungen führen, dich anleiten, das Rad der Gelübde zu erfüllen, dich anleiten, das Tor der Zierde zu reinigen, und die Kraft tiefen Mitgefühls in dir erwecken.“
Zu diesem Zeitpunkt verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Mönchs Deva, umrundete ihn nach rechts, betrachtete ihn und verabschiedete sich dann.
Zu jener Zeit widmete sich Sudhana mit ganzer Hingabe den Lehren seiner spirituellen Lehrer und betrachtete mit rechter Achtsamkeit das Tor der Weisheit und des Lichts, das Tor der Befreiung der Bodhisattvas, das Tor des Samadhi der Bodhisattvas, das Tor des großen Ozeans der Bodhisattvas, das Tor des Erscheinens aller Buddhas, das Tor der Orte aller Buddhas, das Tor der Regeln aller Buddhas, das Tor des Raumes, der dem aller Buddhas entspricht, das Tor der Reihenfolge des Erscheinens aller Buddhas und das Tor der wirksamen Mittel, durch die alle Buddhas eintreten. Er reiste allmählich nach Süden, bis er das Land Haimen erreichte. Er verneigte sich vor den Füßen des Mönchs Haiyun, umrundete ihn im Uhrzeigersinn und sprach dann mit gefalteten Händen: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt und sehne mich danach, in den Ozean der höchsten Weisheit einzutreten. Doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva dem weltlichen Leben entsagen und in die Familie des Tathagata hineingeboren werden kann; wie man den Ozean von Geburt und Tod überqueren und in den Ozean der Buddha-Weisheit eintreten kann; wie man das Reich der gewöhnlichen Wesen verlassen und in das Reich des Tathagata eintreten kann; wie man den Strom von Geburt und Tod durchtrennen und in den Strom der Bodhisattva-Praxis eintreten kann; wie man den Kreislauf von Geburt und Tod durchbrechen und das Rad der Bodhisattva-Gelübde vollenden kann; wie man das Reich der Dämonen zerstören und das Reich der Buddhas offenbaren kann; wie man den Ozean des Begehrens leeren und den Ozean des Mitgefühls erweitern kann; wie man die Tore der schwierigen und bösen Reiche schließen und die Tore des Nirvana im Himmel öffnen kann; wie …“ Kann man die Stadt der drei Reiche verlassen und die Stadt der allwissenden Weisheit betreten? Wie kann man all seinen weltlichen Besitz aufgeben und ihn zum Wohle aller fühlenden Wesen einsetzen?
Dann sagte der Mönch Haiyun zu Sudhana: „Guter Mann! Hast du bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt?“
Sudhana sagte: "Ja! Ich habe bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."
Haiyun sprach: „Guter Mensch! Wenn fühlende Wesen keine guten Wurzeln schlagen, können sie den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) nicht entwickeln. Um das Licht universeller guter Wurzeln zu erlangen, das Licht der Samadhi-Weisheit des wahren Pfades zu besitzen, unermessliche Segnungen zu erzeugen, reines Dharma ohne Nachlässigkeit zu pflegen, guten Lehrern ohne Müdigkeit zu dienen, das eigene Leben zu vernachlässigen und nichts anzuhäufen, einen gleichmütigen Geist wie die Erde zu haben, ohne Höhe oder Niedrigkeit, stets Mitgefühl für alle fühlenden Wesen zu empfinden, in allen Existenzebenen ungeteilt konzentriert zu sein und sich ständig an der Betrachtung der Welt des Tathagata zu erfreuen; nur so kann man den Bodhicitta entwickeln.“
„Diejenigen, die Bodhicitta erzeugen, sind diejenigen, die: großes Mitgefühl erzeugen, um alle fühlenden Wesen zu erlösen; große liebende Güte erzeugen, um alle weltlichen Wesen gleichermaßen zu schützen; einen friedvollen und glücklichen Geist erzeugen, um alles Leid aller fühlenden Wesen zu beseitigen; einen Geist des Wohltuns erzeugen, um alle fühlenden Wesen vom Bösen zu befreien; einen Geist des Mitleids erzeugen, um alle Ängstlichen zu schützen; einen Geist der Ungebundenheit erzeugen, um alle Hindernisse zu überwinden; einen Geist der Weite erzeugen, um alle Existenzebenen zu durchdringen; einen Geist der Grenzenlosigkeit erzeugen, um überallhin zu gehen, wie das Reich des leeren Raums; einen Geist der Weite und Ausdehnung erzeugen, um alle Tathagatas zu sehen; einen Geist der Reinheit erzeugen, um ohne Widerspruch mit der Weisheit des Dharma der drei Zeiten zu sein; und einen Geist der Weisheit erzeugen, um universell in den Ozean aller Weisheit einzutreten.“
„Guter Mann! Ich lebe seit zwölf Jahren in diesem Land des Meerestors und habe den Ozean stets als mein Reich betrachtet. Das heißt: Ich betrachte den Ozean als unermesslich und gewaltig, als unergründlich tief, als sich stetig vertiefend und ausdehnend, als voller unzähliger, wundersamer und prächtiger Schätze, als unermesslich großer Wassermenge, als Meer mit unzähligen, unvorstellbaren Farben, als Wohnstätte unzähliger Wesen, als Lebensraum für Wesen aller Art, als Ort, an dem große Wolken den Regen empfangen, und als weder zunehmend noch abnehmend.“
„Guter Mann! Während ich darüber nachdachte, dachte ich erneut: ‚Gibt es auf der Welt etwas Breiteres als dieses Meer? Gibt es etwas Unermessliches als dieses Meer? Gibt es etwas Tieferes als dieses Meer? Gibt es etwas Außergewöhnlicheres als dieses Meer?‘“
„Guter Mann! Während ich diesen Gedanken hegte, erschien plötzlich eine gewaltige Lotusblume unter dem Meer. Ihr Stängel bestand aus unbesiegbaren Dharani-Juwelen, ihr Schatz aus Vimalakirti-Juwelen, ihre Blätter aus Jambudvipa-Gold, ihr Fuß aus Adlerholz und ihre Staubgefäße aus Jasmin. Ihr Duft verbreitete sich weit und breit und erfüllte den gesamten Ozean. Eine Million Asura-Könige hielten ihren Stängel, eine Million mit Mani-Juwelen geschmückte Netze bedeckten sie, eine Million Drachenkönige ließen duftendes Wasser herabregnen, eine Million Garuda-Könige hielten Girlanden und juwelenbesetzte Bänder um sie herum, eine Million Rakshasa-Könige betrachteten sie mit Mitgefühl, eine Million Yaksha-Könige verneigten sich ehrfurchtsvoll, eine Million Gandharva-Könige brachten ihr Lobgesänge dar, eine Million Deva-Könige ließen himmlische Blumen, himmlische Girlanden, himmlischen Weihrauch, himmlisches Parfüm, himmlisches Pulver, himmlische Gewänder und himmlische Banner herabregnen.“ Und unter Baldachinen verneigten sich eine Million Brahma-Könige ehrfürchtig, eine Million Devas der Reinen Wohnstätten falteten ihre Hände zum Gebet, eine Million Universelle Monarchen brachten jeweils mit den sieben Schätzen geschmückte Opfergaben dar, und eine Million Meeresgötter erschienen gleichzeitig.“ Ich verneige mich nun ehrfürchtig vor den Millionen Mani-Juwelen strahlenden Lichts, den Millionen Mani-Juwelen reinen Segens, den Millionen Mani-Juwelen universellen Lichts, den Millionen Mani-Juwelen höchster Brillanz, den Millionen Mani-Juwelen wundersamen Schatzglanzes, den Millionen Mani-Juwelen der in ordentlichen Reihen aufgestellten Jambudvipa-Banner, den Millionen Mani-Juwelen der unzerstörbaren Reinheit und des Schmucks der Vajra-Löwen, den Millionen Mani-Juwelen der unermesslichen Reinheit des Sonnenschatzes, den Millionen Mani-Juwelen der entzückenden Freude in ihren vielfältigen Farben und den Millionen Mani-Juwelen wunscherfüllenden Schmucks mit endlosem Glanz. Diese große Lotusblume entspringt den guten Wurzeln des Erscheinens des Tathagata in der Welt, und alle Bodhisattvas schöpfen Glauben und Freude aus ihr. Sie erscheint in allen zehn Himmelsrichtungen, entspringend dem illusionären Dharma, dem traumhaften Dharma und dem reinen Karma. Geschmückt mit dem Dharma der Nichtstreitigkeit, dringt sie in das Siegel des Nicht-Handelns ein, weilt im Tor der Ungebundenheit, erfüllt alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen und entspricht der tiefen Sphäre aller Buddhas. Hunderttausende von Kalpas lang habe ich ihre unerschöpflichen Verdienste gepriesen.
„Damals sah ich einen Tathagata im Schneidersitz auf jener Lotusblume sitzen, sein Körper erhob sich von dort bis zum Scheitel seines Hauptes. Der juwelenbesetzte Lotussitz war unvorstellbar, die Versammlung des Bodhimanda war unvorstellbar, die Vollendung all seiner Zeichen war unvorstellbar, die Vollkommenheit seiner glückverheißenden Zeichen war unvorstellbar, seine übernatürlichen Kräfte und Verwandlungen waren unvorstellbar, die Reinheit seiner Gestalt war unvorstellbar, die unsichtbare Krone seines Hauptes war unvorstellbar, die Breite und Länge seiner Zunge waren unvorstellbar, seine geschickte Rede war unvorstellbar, seine vollkommene Stimme war unvorstellbar, seine grenzenlose Macht war unvorstellbar, seine reine Furchtlosigkeit war unvorstellbar und seine gewaltige Beredsamkeit war unvorstellbar. Ferner dachte ich an die unvorstellbare Praxis, die Buddha in der Vergangenheit gepflegt hatte, an das unvorstellbare Erreichen der Erleuchtung aus eigener Kraft, an die unvorstellbare Darlegung des Dharma mit seiner wundersamen Stimme, an die unvorstellbare Manifestation verschiedener prächtiger Verzierungen in all seinen weltlichen Erscheinungen, die „Unvorstellbare Unterschiede zu seiner Linken und Rechten und die unvorstellbare Vollkommenheit all seiner Wohltaten.“
„Damals streckte dieser Tathagata seine rechte Hand aus und berührte meinen Kopf, erklärte mir den Dharma des Universellen Auges, offenbarte mir das Reich aller Tathagatas, manifestierte die Praktiken aller Bodhisattvas, erläuterte den wunderbaren Dharma aller Buddhas und führte alle Dharma-Räder in ihn ein. Er konnte alle Buddha-Länder reinigen, alle ketzerischen Lehren zerstören, alle Dämonenheere vernichten, alle fühlenden Wesen glücklich machen, den Geist und das Handeln aller fühlenden Wesen erleuchten, die Wurzeln aller fühlenden Wesen verstehen und alle fühlenden Wesen gemäß ihrem Geist erleuchten.“
„Ich habe diesen Dharma von jenem Tathagata gehört und ihn empfangen, bewahrt, gelesen, rezitiert, mir gemerkt und darüber nachgedacht. Selbst wenn jemand einen Ozean an Tinte und einen Pinsel so dick wie der Berg Sumeru verwenden würde, um diesen universellen Dharma niederzuschreiben, nicht einmal ein einziges Wort jedes Kapitels, nicht einmal ein einziger Vers jedes Verses, nicht einmal ein einziger Satz jedes Verses, geschweige denn die Gesamtheit!“
„Guter Mann! Zwölfhundert Jahre lang empfing und bewahrte ich dieses Dharma-Tor der universellen Vision unter jenem Buddha. Täglich empfing ich im Lichte der Dharani des Hörens und Haltens unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani des Tores der Stille betrat ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani der grenzenlosen Rotation betrat ich unzählige Kapitel universell; im Lichte der Dharani des Beobachtens, wo immer man ist, unterschied ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani der Kraft umfasste ich unzählige Kapitel universell; im Lichte der Dharani der Lotus-Schmucks inspirierte ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani der reinen Rede legte ich unzählige Kapitel aus; im Lichte der Dharani des Raumschatzes enthüllte ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani des Lichtsammelns vermehrte ich …“ Unzählige Kategorien; im Lichte der Ozeanschatz-Dharani werden unzählige Kategorien erkannt. Wenn irgendwelche fühlenden Wesen aus den zehn Himmelsrichtungen zu mir kommen, seien es Götter, Himmelskönige, Drachen, Drachenkönige, Yakshas, Yaksha-Könige, zahlreiche Dharmas, zahlreiche Dharma-Könige, Asuras, Asura-Könige, Garudas, Garuda-Könige, Kinnaras, Kinnaras-Könige, Mahoragas, Mahoraga-Könige, Menschen, Menschenkönige, Brahma, Brahma-Könige, all diese Wesen kommen zu mir, werde ich sie erklären, erläutern, preisen und über sie sprechen, damit sie alle dieses Dharma-Tor des universellen Lichtauges, das von allen Buddhas und Bodhisattvas praktiziert wird, lieben, eintreten und darin verweilen.
"Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor der universellen Vision. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas in den Ozean aller Bodhisattva-Praktiken eintauchen und gemäß ihren Gelübden kultivieren; so betreten sie den Ozean der großen Gelübde und verweilen unzählige Äonen lang in der Welt; so betreten sie den Ozean aller fühlenden Wesen und wirken ihnen nach ihren Wünschen umfassend zum Nutzen; so betreten sie den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen und erwecken das Licht der zehn Kräfte ungetrübter Weisheit; so betreten sie den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen, lehren sie rechtzeitig und bezwingen sie; so betreten sie den Ozean aller Buddha-Länder, erfüllen ihre ursprünglichen Gelübde und reinigen die Buddha-Länder; so betreten sie den Ozean aller Buddhas und wünschen, allen Tathagatas beständig Opfergaben darzubringen; so betreten sie den Ozean aller Dharmas, fähig, sie durch Weisheit zu verstehen und zu betreten; so betreten sie den Ozean aller Verdienste und kultivieren jeden einzelnen in vollem Umfang; so betreten sie den Ozean der Worte aller fühlenden Wesen, „Das Rad des Dharma in allen Buddha-Ländern in Bewegung setzen. Wie könnte ich diese Verdienste und Praktiken jemals kennen oder davon sprechen?“
„Guter Mann! Reise von hier aus sechzig Yojanas nach Süden, und du wirst an der Straße nach Lankavatara ein Dorf namens ‚Hai’an‘ finden; dort lebt ein Mönch namens ‚Shanzhu‘. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie reinigt ein Bodhisattva sein Verhalten?‘“
Zu diesem Zeitpunkt huldigte Sudhana den Füßen der Wolke, umrundete sie nach rechts und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit konzentrierte sich Sudhana einzig und allein auf die Lehren seines tugendhaften Lehrers, auf das Dharma-Tor der universellen Vision, auf die göttliche Kraft Buddhas, auf das Befolgen der Dharma-Verse, auf das Betreten des Dharma-Ozeans, auf die Betrachtung der Unterschiede im Dharma, auf das tiefe Eintauchen in den Strudel des Dharma, auf das universelle Eindringen in die Leere des Dharma, auf die Reinigung der Verdunkelungen des Dharma und auf die Beobachtung des Ortes des Dharma-Schatzes. Allmählich reiste er nach Süden und erreichte die Siedlung an der Küste von Lankavatara. Er beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und suchte nach einem geeigneten Wohnort. Er sah diesen Mönch am Himmel auf und ab gehen, umgeben von unzähligen Göttern, die ihn respektvoll umgaben, himmlische Blumen streuten, himmlische Musik spielten und unzählige Banner, Baldachine und Brokate den Himmel als Opfergaben füllten. Die großen Drachenkönige ließen unvorstellbare Wolken aus Adlerholz am Himmel aufsteigen, begleitet von Donner und Blitz als Opfergaben; der Kinnara-König spielte verschiedene Musikinstrumente und pries ihn gemäß dem Dharma als Opfergaben; der Mahoraga-König schmückte den Himmel mit unvorstellbar feinen Gewändern und jubelte als Opfergaben; der Asura-König ließ unvorstellbare Wolken aus Mani-Juwelen mit unermesslichem Licht und vielfältigen Verzierungen den Himmel als Opfergaben erfüllen; Garuda... König Rahu, in Gestalt eines Kindes, umgeben von unzähligen schönen Frauen, der schließlich den Zustand des Nicht-Tötens erreicht hatte, faltete seine Hände zum Opfer am Himmel; unzählige Rakshasa-Könige, umgeben von unzähligen Rakshasa, deren Gestalten groß und furchterregend waren, sahen den Bhikkhu des Guten Wohnsitzes mit mitfühlender Leichtigkeit, verneigten sich und falteten ihre Hände in Verehrung und Opfergabe; unzählige Yaksha-Könige, jeder umgeben von seinem eigenen Gefolge, beschützten sie respektvoll von allen Seiten; Unzählige Brahma-Könige verneigten sich und falteten ihre Hände zum Himmel, priesen und rühmten sie mit menschlichen Tugenden; unzählige Reine Wohnstätten falteten respektvoll ihre Hände zum Himmel und leisteten große Gelübde.
Als Sudhana dies sah, wurde er von Freude erfüllt, faltete ehrfürchtig die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva den Dharma praktiziert, wie er ihn ansammelt, wie er ihn vervollkommnet, wie er ihn kultiviert, wie er ihn mehrt, wie er ihn umfasst, wie er ihn reinigt, wie er ihn tief reinigt und wie er ihn versteht. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; ich bitte dich demütig, mir mitfühlend zu erklären: Wie kann ein Bodhisattva niemals aufhören, den Buddha zu sehen und beständig in seiner Gegenwart fleißig zu kultivieren? Wie kann ein Bodhisattva sich selbst und gemeinsam mit allen Bodhisattvas niemals aufgeben …?“ Warum verlässt ein Bodhisattva nicht den Dharma, sondern erlangt durch Weisheit klare Erkenntnis? Warum bricht ein Bodhisattva nicht seine großen Gelübde, sondern kommt allen fühlenden Wesen zum Wohle? Warum gibt ein Bodhisattva nicht seine vielfältigen Praktiken auf, sondern bleibt unermüdlich durch alle Zeitalter hindurch? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht die Buddha-Welten, sondern reinigt alle Welten? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht die Kraft Buddhas, sondern erkennt und sieht die Freiheit des Tathagata vollständig? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht die bedingte Existenz, ohne darin zu verweilen, sondern manifestiert sich in allen Daseinsbereichen wie eine Verwandlung, zeigt und erfährt Geburt und Tod und beschreitet den Pfad des Bodhisattva? Warum hört ein Bodhisattva nicht auf, den Dharma zu hören, sondern empfängt die wahren Lehren Buddhas vollständig? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht das Licht der Weisheit, sondern tritt in den drei Zeiten in die Bereiche der Weisheit ein?
Dann sagte der Mönch Sudatta zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt und suchst nun erneut nach dem Dharma, dem Dharma der Allwissenheit und dem Dharma der Natur.“
„Guter Mensch! Ich habe das Tor der ungehinderten Befreiung des Bodhisattva erreicht. Ob ich komme oder gehe, ob ich wandle oder verweile, durch Kontemplation, Übung und Beobachtung erlange ich sogleich das Licht der Weisheit, genannt: die absolute Ungehindertheit. Dank dieses Lichts der Weisheit weiß ich, dass die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die vergangenen Leben aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die zukünftigen Zeitalter aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die gegenwärtigen Leben aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die verschiedenen Unterschiede in der Sprache und den Lauten aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass alle Zweifel aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die Fähigkeiten aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich kann ungehindert zu allen fühlenden Wesen gehen, wenn sie verwandelt werden sollen; ich weiß, dass jeder Augenblick, jeder Rabjam, jede Muhurta, jeder Tag und jede Nacht ungehindert ist; ich …“ Ich kenne die Reihenfolge der Wiedergeburten der drei Zeiten ohne Hindernisse und kann ungehindert in alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen reisen. Warum ist das so? Weil ich die übernatürliche Kraft des Nicht-Verweilens und Nicht-Handelns erlangt habe.
„Guter Mensch! Da ich diese übernatürliche Kraft erlangt habe, kann ich gehen, stehen, sitzen, liegen, mich verbergen oder am Himmel erscheinen. Manchmal manifestiere ich einen Körper, manchmal viele, durchdringe Wände, als wären sie leerer Raum. Ich sitze im Schneidersitz am Himmel und bewege mich frei wie ein fliegender Vogel. Ich dringe in die Erde ein, als wäre sie Wasser, und betrete Wasser, als wäre es Land. Rauch und Flammen gehen von meinem ganzen Körper aus wie ein gewaltiges Feuer. Manchmal erschüttere ich die ganze Erde, manchmal berühre ich Sonne und Mond mit meinen Händen, manchmal manifestiere ich meinen Körper, um den Brahma-Palast zu erreichen. Manchmal manifestiere ich Wolken aus brennendem Weihrauch, manchmal Wolken aus juwelenbesetzten Flammen, manchmal Wolken der Transformation, manchmal Wolken aus Lichtnetzen, alle gewaltig und die zehn Himmelsrichtungen umfassend. Manchmal kann ich mit einem einzigen Gedanken eine, zwei, hundert, tausend, hunderttausend, ja unzählige Welten durchqueren, sogar unaussprechliche Welten im Osten; manchmal kann ich so viele Welten durchqueren wie Staubpartikel in Jambudvipa oder so viele Welten wie Staubpartikel in unaussprechlichen Buddha-Ländern.“ In all diesen Buddha-Welten …“ Beim Vernehmen des Dharma vor dem Weltverehrten manifestiert jeder Buddha unzählige verschiedene Körper, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten. Aus jedem Körper regnet es Wolken von Opfergaben herab, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten: Wolken aller Blumen, Wolken allen Weihrauchs, Wolken aller Girlanden, Wolken allen pulverisierten Weihrauchs, Wolken aller duftenden Salben, Wolken aller Baldachine, Wolken aller Gewänder, Wolken aller Banner, Wolken aller Wimpel, Wolken aller Zelte – Opfergaben mit Wolken aller Körper. Ich empfange und bewahre alle Lehren, die von jedem Tathagata verkündet werden; ich erinnere mich an alle Verzierungen jedes Landes. Dasselbe gilt für Osten, Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. Alle fühlenden Wesen in all diesen Welten werden beim Anblick meiner Gestalt gewiss Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Ich sehe alle fühlenden Wesen in diesen Welten deutlich, und je nach ihrer Größe, ihrem Rang, ihrem Leiden oder ihrem Glück zeige ich ihnen dieselbe Gestalt und unterweise und leite sie zur Erleuchtung. Wenn sich mir ein fühlendes Wesen nähert, werde ich es dazu führen, in diesem Dharma zu verweilen.
„Guter Mensch! Ich kenne nur dieses universelle und schnelle Opfer für alle Buddhas, das Tor zur ungehinderten Befreiung aller fühlenden Wesen. So wie Bodhisattvas die Gebote des großen Mitgefühls, die Gebote der Paramita, die Gebote des Mahayana, die Gebote des Bodhisattva-Pfades, die Gebote der Ungehindertheit, die Gebote des Nicht-Rückschritts, die Gebote, das Bodhicitta nicht aufzugeben, die Gebote, die Lehren des Buddha stets als ihr Ziel zu nehmen, die Gebote, sich stets auf die Allwissenheit zu konzentrieren, die Gebote, wie der Raum zu sein, die Gebote, sich nicht auf die Welt zu verlassen, die Gebote des Nicht-Verlusts, die Gebote des Nicht-Schadens, die Gebote des Nicht-Mangels, die Gebote der Reinheit, die Gebote der Unbeflecktheit, die Gebote der Bedauernsfreiheit, die Gebote der Reinheit, die Gebote der Unbeflecktheit und die Gebote der Unversehrtheit befolgen, …“ Gebote der Reinheit; wie kann ich solche Vorzüge erkennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Daribida und eine Stadt namens Zizai; dort lebt ein Mann namens Miga. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad des Bodhisattva?“
In diesem Moment verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn ehrfurchtsvoll zur Rechten, nahm dann Abschied und ging fort. </poem>
<poem> Zu jener Zeit konzentrierte sich Sudhana ungeteilt auf den Dharma, das Licht des Dharma, glaubte tief daran und ging in ihn ein, widmete sich dem Buddha, wankte nie in seiner Hingabe an die Drei Juwelen, bewunderte die Natur der Loslösung von Begierde, dachte an die tugendhaften Lehrer, die die drei Welten erleuchten, erinnerte sich an die großen Gelübde, alle fühlenden Wesen universell zu erlösen, klammerte sich nicht an bedingte Phänomene und betrachtete schließlich die Natur aller Dharmas, wodurch er in der Lage war, alle Welten zu reinigen, und in allen Versammlungshallen der Buddhas war sein Geist frei von Anhaftung.
Sie reisten nach Süden, bis sie die Stadt Zizai erreichten, wo sie Miga aufsuchten. Dort fanden sie ihn auf dem Marktplatz, sitzend auf einem Löwenthron, umgeben von zehntausend Menschen, wo er den Dharma des Rades der Gottheit verkündete. Dann warf sich Sudhana ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, faltete die Hände vor ihm und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt, wie er den Bodhisattva-Pfad beschreitet, wie er durch verschiedene Daseinsbereiche wandert, ohne jemals den Geist des Bodhi zu vergessen, wie er einen unerschütterlichen und standhaften Geist der Gleichmut erlangt, wie er einen reinen, unzerstörbaren Geist erlangt, wie er die Kraft des unerschöpflichen Mitgefühls erschafft, wie er in Dharani eintritt und universelle Reinheit erlangt, wie er weite und leuchtende Weisheit erschafft, die alle Dunkelheit in allen Dharmas vertreibt, wie er die Kraft ungetrübter Beredsamkeit und Erkenntnis besitzt, die alle tiefen Schätze der Bedeutung erschließt, wie er die Kraft der rechten Achtsamkeit erlangt, die sich an alle verschiedenen Dharma-Räder erinnert, wie er die Kraft erlangt, die von reinen Bereichen, der alle Dharmas in allen Bereichen umfassend darlegt, und wie er die Weisheit erlangt, die es ihm ermöglicht, die Bedeutung aller Dharmas endgültig zu unterscheiden.“
Zu jener Zeit sagte Mika zu Sudhana: „Guter Mann! Hast du den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi bereits erzeugt?“ Sudhana antwortete: „Ja! Ich habe den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi bereits erzeugt.“
Mikasa stieg sogleich vom Löwenthron herab, warf sich vor Sudhana nieder und bestreute ihn mit Gold, Silber, Blumen, kostbaren Juwelen, feinem Sandelholzpulver und unzähligen Gewändern. Anschließend streute er unzählige Arten von Weihrauch, Blumen und Opfergaben aus. Danach stand er auf und lobte:
„Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist imstande, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen. Guter Mann! Wenn man den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erzeugen kann, dann wird man den Samen aller Buddhas nicht trennen, man wird alle Buddha-Länder reinigen, man wird alle fühlenden Wesen zur Reife bringen, man wird die Natur aller Dharmas erkennen, man wird alle karmischen Samen verstehen, man wird alle Praktiken vervollkommnen, man wird alle großen Gelübde nicht brechen, man wird den Samen der Gier wahrhaft verstehen und frei davon sein, man wird die Unterschiede der drei Zeiten klar erkennen, sein Glaube und sein Verständnis werden für immer fest sein, man wird von allen Tathagatas getragen werden, man wird von allen Buddhas in Erinnerung behalten werden, man wird allen Bodhisattvas gleichgestellt sein und man wird die Verkörperung aller Weisen sein.“ Lob und Freude werden allen Brahma-Königen zuteil, ihnen werden von allen Himmelsherren dargebracht, sie werden von allen Yakshas beschützt, von allen Rakshasas begleitet, von allen Drachenkönigen willkommen geheißen, von allen Kinnara-Königen gepriesen, von allen weltlichen Herren gefeiert und bejubelt und bringen allen fühlenden Wesen Frieden und Sicherheit. Konkret führt es dazu: bösen Schicksalen zu entsagen, schwierigen Situationen zu entkommen, die Wurzel der Armut auszumerzen, allen Göttern und Menschen Glück zu bringen, tugendhaften Lehrern zu begegnen und sich ihnen anzunähern, das umfassende Dharma zu hören und zu bewahren, Bodhicitta zu erzeugen, Bodhicitta zu reinigen, den Bodhisattva-Pfad zu erleuchten, Bodhisattva-Weisheit zu erlangen und im Bodhisattva-Stadium zu verweilen.
„Guter Mann! Du solltest wissen, dass das Wirken eines Bodhisattva schwer zu erreichen, schwer zu erfahren und noch schwerer zu erkennen ist. Ein Bodhisattva ist die Zuflucht aller fühlenden Wesen, die ihnen Wachstum und Reife ermöglicht; die Erlösung aller fühlenden Wesen, die sie von allem Leid befreit; die Zuflucht aller fühlenden Wesen, die die Welt beschützt; die Rettung aller fühlenden Wesen, die sie von der Furcht befreit. Ein Bodhisattva ist wie ein Windrad, das die Welt vor dem Fall in die Tiefen des Bösen bewahrt; wie die Erde, die die Wurzeln des Guten in den fühlenden Wesen stärkt; wie der Ozean, der überfließt von unermesslichem Verdienst; wie die reine Sonne, die alles mit dem Licht der Weisheit erleuchtet; wie der Berg Sumeru, der sich über die Wurzeln des Guten erhebt; wie der helle Mond, der das Licht der Weisheit offenbart; wie ein tapferer Feldherr, der die Heerscharen der Dämonen bezwingt; wie ein Monarch, der in der Stadt der Lehren Buddhas Freiheit erlangt; wie ein loderndes Feuer, das das Ego und die Anhaftung der fühlenden Wesen verbrennt.“ Wesen; wie eine gewaltige Wolke, die unermesslichen Regen wundersamen Dharmas herabregnen lässt; wie rechtzeitiger Regen, der die Wurzeln des Glaubens in allen Wesen stärkt; wie ein Schiffskapitän, der die Fähre über das Meer des Dharma weist; wie eine Brücke, die es ihnen ermöglicht, das Meer von Geburt und Tod zu überqueren.
Nachdem Sudhana so gepriesen worden war und alle Bodhisattvas sich freuten, ging von Sudhanas Antlitz ein Licht verschiedenster Art aus, das die gesamten dreitausend großen Welten erleuchtete. Alle Wesen, die diesem Licht begegneten, darunter Drachen, Götter und sogar Brahma, kamen zu Mikasa. Der große Bodhisattva Mikasa legte daraufhin gekonnt das Dharma-Tor des Rad-Silben-Kapitels aus, erläuterte es und erklärte es. Alle Wesen, die dieses Dharma vernahmen, erlangten die vollständige Wiederherstellung des Zustands Anuttara-samyak-sambodhi.
Mikasa stieg daraufhin auf seinen Platz und wandte sich an Sudhana mit den Worten:
„Guter Mann! Ich habe die Dharani des Wunderbaren Klangs erlangt und kann die Sprachen aller Götter in den dreitausend großen Chiliokosmen unterscheiden, ebenso wie die Sprachen aller Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nichtmenschen und aller Brahma-Götter. Dasselbe gilt für die dreitausend großen Chiliokosmen und unzählige Welten in den zehn Himmelsrichtungen, selbst jene, die unbeschreiblich sind.“
„Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor des Wundersamen Klanglichts des Bodhisattva. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas universell in den Ozean der vielfältigen Gedanken, Institutionen, Namen und Sprachen aller fühlenden Wesen eintreten können; so können sie universell in den Ozean aller tiefgründigen und geheimen Dharma-Aussagen eintreten, in den Ozean aller höchsten Dharma-Aussagen, in den Ozean aller Dharma-Aussagen der drei Zeiten innerhalb eines einzigen Fokusobjekts, in den Ozean der höheren Dharma-Aussagen, in den Ozean der differenzierten Dharma-Aussagen und in den Ozean aller differenzierten Dharma-Aussagen eintreten; so können sie universell in den Ozean aller weltlichen Mantras, das Rad aller Klangverzierungen und das Rad aller differenzierten Worte eintreten; wie kann ich jetzt solche Verdienste erkennen oder von ihnen sprechen?“
„Guter Mann! Von hier aus, wenn man nach Süden reist, liegt ein Dorf namens ‚Waldsiedlung‘; dort lebt ein Ältester namens ‚Befreiung‘. Geh dorthin und frage ihn: Wie beschreitet ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie vollendet ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie sammelt ein Bodhisattva Lehren des Bodhisattva-Pfades? Wie meditiert ein Bodhisattva über den Pfad des Bodhisattva?“
Zu jener Zeit hegte Sudhana, geprägt von seinem tugendhaften Lehrer, tiefen Respekt vor dem Dharma der Allwissenheit, verinnerlichte ihn mit reinem Glauben und erlangte dadurch ein immenses spirituelles Wachstum. Er huldigte Mikasa zu Füßen, weinte bitterlich, umrundete sie unzählige Male, blickte sie sehnsüchtig an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana das Tor des strahlenden Lichts der Dharani des ungetrübten Verständnisses der Bodhisattvas, erforschte tief das Tor des Ozeans der Sprache der Bodhisattvas, erinnerte sich an das Tor der subtilen Mittel der Bodhisattvas, alle fühlenden Wesen zu erkennen, betrachtete das Tor des reinen Geistes der Bodhisattvas, vollendete das Tor des strahlenden Lichts der guten Wurzeln der Bodhisattvas, reinigte das Tor der Lehre der Bodhisattvas und der Transformation fühlender Wesen, erleuchtete das Tor der Weisheit der Bodhisattvas, fühlende Wesen zu sammeln, stärkte das Tor des unermesslichen Strebens und der Freude der Bodhisattvas, hielt das Tor des höchsten Strebens und der Freude der Bodhisattvas aufrecht, reinigte das Tor der verschiedenen Glaubensrichtungen und Erkenntnisse der Bodhisattvas und betrachtete das Tor des unermesslich guten Geistes der Bodhisattvas; seine Gelübde waren fest und sein Geist war unermüdlich; mit seiner ganzen Rüstung [ 1] Und so ist der Geist, mit würdevoller Selbstverzierung, tiefgründig und unerschütterlich, unbestechlich und besitzt unzerstörbaren Glauben; der Geist ist fest, wie Vajra und Narayana, unzerstörbar; indem man die Lehren aller tugendhaften Lehrer befolgt, erlangt man unzerstörbare Weisheit in allen Bereichen; von universeller Reinheit geprägt, sind die Handlungen ungehindert; das Licht der Weisheit ist vollkommen und erleuchtet alles; indem man das Licht der vollständigen Bewahrung aller Stufen besitzt, versteht man die verschiedenen Unterschiede des Dharma-Bereichs, ohne sich darauf zu verlassen oder daran festzuhalten, gleich und ohne Dualität; die eigene Natur ist rein und universell geschmückt, sie erlangt höchstes Verständnis in allen Handlungen, mit reiner Weisheit, frei von allen Anhaftungen; indem man die differenzierten Dharmas der zehn Richtungen kennt, ist die Weisheit ungehindert. ; Indem man die verschiedenen Orte in den zehn Richtungen bereist, wird der Körper niemals müde; Man versteht alle verschiedenen Karmas in den zehn Richtungen; man sieht alle verschiedenen Buddhas in den zehn Richtungen; man versteht tiefgründig alle verschiedenen Zeiten in den zehn Richtungen; der Geist ist erfüllt von reinem und wunderbarem Dharma; der Geist ist erleuchtet durch das Samadhi der universellen Weisheit; der Geist befindet sich ständig und universell im Bereich der Gleichheit; man ist berührt von der Weisheit des Tathagata; die eigene Weisheit fließt unaufhörlich; Körper und Geist sind niemals vom Buddha-Dharma getrennt; man ist durch die göttliche Kraft aller Buddhas gestärkt; man ist erleuchtet durch das Licht aller Tathagatas; man erfüllt das große Gelübde, dass der eigene Körper alle Buddha-Länder durchdringen und alle Dharma-Bereiche universell in den eigenen Körper eingehen mögen.
Er reiste zwölf Jahre lang gemächlich, bis er Lincheng erreichte, wo er den Ältesten der Befreiung aufsuchte. Als er ihm schließlich begegnete, warf er sich nieder, stand auf, faltete die Hände und sprach:
„Heiliger! Ich bin nun einem tugendhaften Lehrer begegnet und habe großen Nutzen daraus gezogen. Woran liegt das? Ein tugendhafter Lehrer ist schwer zu sehen, schwer zu hören, schwer zu erscheinen, schwer zu dienen, schwer ihm nahe zu sein, schwer zu empfangen, schwer zu begegnen, schwer mit ihm zusammenzuleben, schwer zufriedenzustellen und schwer zu folgen. Ich bin nun einem begegnet und habe großen Nutzen daraus gezogen.“
Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta erzeugt, um allen Buddhas zu dienen, um allen Buddhas zu begegnen, um alle Buddhas zu sehen, um alle Buddhas zu beobachten, um alle Buddhas zu erkennen, um die Gleichheit aller Buddhas zu verwirklichen, um alle großen Gelübde aller Buddhas abzulegen, um alle großen Gelübde aller Buddhas zu erfüllen, um das gesamte Weisheitslicht aller Buddhas zu besitzen, um alle Praktiken aller Buddhas zu vollbringen, um alle übernatürlichen Kräfte aller Buddhas zu erlangen, um alle Kräfte aller Buddhas zu besitzen, um die gesamte Furchtlosigkeit aller Buddhas zu erlangen, um den gesamten Dharma zu hören, um den gesamten Dharma zu empfangen, um den gesamten Dharma zu bewahren, um den gesamten Dharma zu verstehen, um den gesamten Dharma zu beschützen, um eins mit allem zu sein. Bodhisattvas, um die gleichen guten Wurzeln wie alle Bodhisattvas zu haben, um alle Paramitas der Bodhisattvas zu vervollkommnen, um alle Praktiken der Bodhisattvas zu vollbringen, um geboren zu werden [ 2] Um der reinen Gelübde aller Bodhisattvas willen, um die majestätische Kraft und den Schatz aller Buddhas und Bodhisattvas zu erlangen, um die unerschöpfliche Weisheit und das große Licht des Dharma-Schatzes aller Bodhisattvas zu erlangen, um den unermesslichen Schatz des Samadhi aller Bodhisattvas zu erlangen, um die unermesslichen und unzähligen übernatürlichen Kräfte aller Bodhisattvas zu vollbringen, um alle fühlenden Wesen mit dem Schatz des großen Mitgefühls zu lehren und zu unterwerfen, um den Schatz der wundersamen Transformationen zu manifestieren, um die vollkommene Freiheit des Geistes im Schatz aller Freiheit zu erlangen, und um in den Schatz der Reinheit einzutreten und ihn mit allen Formen zu schmücken.
„Heiliger! Mit solch einem Geist, solch einer Absicht, solch einer Freude, solch einem Verlangen, solch einem Streben, solch einer Kontemplation, solch einem Respekt, solch geschickten Mitteln, solch tiefem Verständnis und solch einer Demut trete ich nun an den Heiligen heran. Ich habe gehört, dass der Heilige alle Bodhisattvas geschickt führt, ihnen das Erreichte durch geschickte Mittel erläutert, ihnen den Weg weist, ihnen die Brücke bereitet und den Dharma vermittelt; er befähigt sie, die Hindernisse der Täuschung zu beseitigen, die Pfeile des Zögerns herauszuziehen, das Netz des Zweifels zu durchtrennen, den dichten Wald des Geistes zu erleuchten, den Geist von seinen Verunreinigungen zu reinigen, ihn rein und kühl zu machen, ihn von Schmeichelei zu befreien und das Aufkommen von Gedanken im Geist auszulöschen.“ Der Tod beendet unheilsame Gedanken und befreit den Geist von Anhaftungen; er befreit den Geist von Anhaftungen und wandelt ihn von Verunreinigungen um, sodass er schnell in das Reich der Allwissenheit eintreten und die höchste Dharma-Stadt erreichen kann. Es ermöglicht ihm, in tiefem Mitgefühl und liebender Güte zu verweilen, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten, die Tore des Samadhi zu öffnen, die Stufe der Verwirklichung zu erreichen, das Wesen des Dharma zu betrachten, seine Kraft zu mehren, seine Praktiken zu vertiefen und in seinem Geist unparteiisch zu sein. Ich bitte den Heiligen, mir zu verkünden: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und wie kultiviert er den Weg des Bodhisattva? Durch Übung erlangt man rasch Reinheit und Klarheit!
Dann, durch die Kraft seiner guten Wurzeln, die majestätische Macht Buddhas und die Erinnerung an Manjushri, trat der Älteste in den Bodhisattva-Samadhi ein, genannt: die universelle, alle Buddha-Welten umfassende, grenzenlose, rotierende Dharani. In diesem Samadhi erlangte er einen reinen Körper. In seinem Körper erschienen unzählige Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Welten in jeder der zehn Himmelsrichtungen, zusammen mit ihren Buddha-Welten, Versammlungen, Bodhimandas, verschiedenen Lichtern und allerlei Schmuck. Er sah auch die übernatürlichen Kräfte und Wandlungen jener Buddhas der Vergangenheit, all ihre großen Gelübde, die Methoden, die ihnen auf ihrem Weg halfen, ihre Befreiungspraktiken und ihren reinen Schmuck. Er sah auch, wie alle Buddhas die vollkommene Erleuchtung erlangten, das wundersame Dharma-Rad drehten und fühlende Wesen lehrten. All dies erschien ungehindert in seinem Körper. Verschiedene Formen und Abfolgen blieben unverändert bestehen, ohne Verwirrung: verschiedene Buddha-Welten, verschiedene Versammlungen, verschiedene Bodhimandas und verschiedene Verzierungen. Unter ihnen manifestieren die Buddhas verschiedene göttliche Kräfte, begründen verschiedene Übungswege und legen verschiedene Gelübde ab. Manchmal vollbringen sie buddhistische Taten im Tushita-Palast einer Welt, manchmal im Tushita-Palast einer anderen. Auf diese Weise werden manche empfangen, manche wiedergeboren, manche wohnen in Palästen, manche entsagen dem weltlichen Leben, manche gehen zum Bodhimanda, manche besiegen Maras Heer, manche werden ehrfurchtsvoll von Göttern und Drachen umgeben, manche werden von Weltherrschern eingeladen, den Dharma zu predigen, manche drehen das Rad des Dharma, manche gehen ins Nirvana ein, manche verteilen Reliquien und manche errichten Stupas und Tempel. Unter allen Wesen in verschiedenen Versammlungen, Welten, Reichen, Familien, Wünschen, Handlungen, Sprachen, Fähigkeiten und Leiden, ob in subtilen oder gewaltigen Bodhimandas, ob in Bodhimandas von einem Yojana, zehn Yojanas oder unzähligen Yojanas wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, erläutern diese Tathagatas mit verschiedenen übernatürlichen Kräften, Worten, Klängen, Lehren, Methoden der Bewahrung und Beredsamkeit, mit Ozeanen edler Wahrheiten und dem Gebrüll furchtloser großer Löwen die verschiedenen Wurzeln der Güte und Erinnerungen aller Wesen, geben verschiedene Vorhersagen der Buddhaschaft und erläutern verschiedene Buddha-Dharma-Lehren.
Sudhana war in der Lage, alle Worte der Tathagatas zu hören und aufzunehmen, und er wurde auch Zeuge der unvorstellbaren Samadhi-Transformationen der Buddhas und Bodhisattvas.
Zu diesem Zeitpunkt erhob sich der Älteste, der die Befreiung erlangt hatte, aus dem Samadhi und sprach zu dem jungen Sudhana:
"Guter Mann! Ich bin durch das Tor der ungehinderten, großartigen Befreiung des Tathagata eingetreten und wieder hinausgegangen."
„Guter Mann! Als ich dieses Tor der Befreiung betrat und verließ, sah ich im Osten die Goldene Lichtwelt Jambudvipa, umgeben von der Versammlung des Naga-svabhava-Königs Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit Vairocana Bodhisattva als Anführer; ich sah auch die Welt der Schnellen Kraft im Süden, umgeben vom Universellen Duft Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit der Versammlung von … Dann sehe ich im Südosten die Welt des Duftenden Flammenlichts und -klangs, umgeben von der Versammlung des Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit Vajra-Flammen-Weisheits-Bodhisattva als Anführer; dann sehe ich im Südwesten die Universelle Lichtwelt der Weisheitssonne, umgeben vom Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit dem Dharma-Rad-Banner, mit der Versammlung von …“
„Guter Mann! Ich sehe so viele Tathagatas, wie es Staubkörner in jedem der zehn Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen gibt. Diese Tathagatas kommen nicht hierher, und ich gehe auch nicht dorthin. Wenn ich den Amitabha Tathagata des Landes der Glückseligkeit sehen will, kann ich ihn nach Belieben sehen; wenn ich den Vajra-Licht-Tathagata der Sandelholzwelt, den Juwelenlicht-Tathagata der Duftwelt, den Juwelenlotuslicht-Tathagata der Lotuswelt, den Ruhigen Licht-Tathagata der Goldenen Welt, den Unbeweglichen Tathagata der Freudenwelt, den Löwen-Tathagata der Wohlbewohnenden Welt, den Mond-Erweckenden Tathagata der Spiegellichtwelt und den Vairocana-Tathagata der Juwelenlöwen-Schmuckwelt sehen will – und so weiter –, kann ich sie alle sehen. Doch diese Tathagatas kommen nicht hierher, und ich gehe auch nicht selbst dorthin. Ich weiß, dass alle Buddhas und mein Geist wie Träume sind; ich weiß, dass alle Buddhas wie Bilder sind und mein eigener Geist wie Wasser; ich Ich weiß, dass alle Formen und Erscheinungen aller Buddhas und meines eigenen Geistes Illusionen sind; ich weiß, dass alle Buddhas und mein eigener Geist Echos sind. So weiß ich es, und so erinnere ich mich: Alle Buddhas, die ich sehe, entspringen meinem eigenen Geist.
"Guter Mensch! Wisse, dass Bodhisattvas alle Lehren Buddhas pflegen, alle Buddha-Länder reinigen, wundersame Praktiken anhäufen, fühlende Wesen bezwingen, große Gelübde ablegen, durch das freie Spiel allwissender Weisheit das Tor der unvorstellbaren Befreiung betreten, die Buddhaschaft erlangen, große übernatürliche Kräfte manifestieren, durch alle zehn Richtungen des Dharma-Reiches reisen und mit subtiler Weisheit alle Kalpas durchschreiten; all dies geschieht aus dem eigenen Geist."
"Darum, guter Mensch! Stärke deinen Geist mit gutem Dharma, nähre ihn mit dem Wasser des Dharma, reinige ihn durch Erfahrung, stärke ihn durch Fleiß, öffne ihn durch Geduld, reinige ihn durch Weisheit, erleuchte ihn durch Weisheit, entwickle ihn durch Buddhas Freiheit, erweitere ihn durch Buddhas Gleichheit und erleuchte ihn durch Buddhas zehn Kräfte."
„Guter Mann! Ich kann nur durch dieses ungehinderte und großartige Tor der Befreiung des Tathagata ein- und austreten. So wie Bodhisattvas, die ungehinderte Weisheit erlangen und ungehindert üben, den Samadhi des ständigen Sehens aller Buddhas erreichen, den Samadhi des Nicht-Verweilens im Nirvana erlangen, den universellen Bereich des Samadhi verstehen, in allen Dharmas der drei Zeiten gleich sind, geschickt Körper in allen Buddha-Ländern manifestieren können, im Bereich der Gleichheit aller Buddhas verweilen und alle Bereiche der zehn Richtungen vor sich sehen, mit Weisheit alles beobachtend und verstehend, und in ihren Körpern die Entstehung und den Untergang aller Welten sehen können, ohne dass dabei zwei Gedanken über sich selbst und alle Welten entstehen – wie kann ich solche wunderbaren Praktiken kennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Reise von hier aus nach Süden, bis du die Grenze von Jambudvipa erreichst. Dort gibt es ein Land namens Marikara; dort lebt ein Mönch namens Haizhuang. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?‘“
Dann warf sich Sudhana dem älteren Befreiten zu Füßen, umrundete ihn im Uhrzeigersinn, lobte und pries ihn, betrachtete ihn und sehnte sich nach ihm und weinte voller Trauer – stets eingedenk dessen: dem tugendhaften Lehrer zu vertrauen, dem tugendhaften Lehrer zu dienen, den tugendhaften Lehrer zu achten, alle Weisheit durch den tugendhaften Lehrer zu sehen; dem tugendhaften Lehrer nicht ungehorsam zu sein, keine Schmeichelei oder Täuschung im tugendhaften Lehrer zu vermuten, dem tugendhaften Lehrer stets zu folgen; den tugendhaften Lehrer als liebende Mutter zu betrachten, alle nutzlosen Dharmas aufzugeben; den tugendhaften Lehrer als liebenden Vater zu betrachten, der alle heilsamen Dharmas ins Leben rief. – und ging.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit ungeteilter Aufmerksamkeit die Lehren des Älteren, befolgte dessen Lehren, erinnerte sich an das unvorstellbare Tor der Befreiung des Bodhisattva, betrachtete die unvorstellbare Weisheit und das Licht des Bodhisattva, drang tief in das unvorstellbare Tor des Dharma-Reiches ein, näherte sich dem unvorstellbaren universellen Eingang des Bodhisattva, sah klar die unvorstellbaren wundersamen Wandlungen des Tathagata, verstand den unvorstellbaren universellen Eingang in das Buddha-Land, erkannte den unvorstellbaren Schmuck der Buddha-Kraft, betrachtete die Stufen und Ebenen des Samadhi-Reiches der Befreiung des Bodhisattva, begriff die letztendliche Ungehemmtheit der unvorstellbar differenzierten Welten, kultivierte den standhaften und tiefgründigen Geist des Bodhisattva und erweckte die großen Gelübde und das reine Karma des Bodhisattva.
Sie reisten südwärts, bis sie das Dorf Mari am Ufer des Jambudvipa erreichten, wo sie lange nach dem Mönch Haitang suchten. Sie fanden ihn im Schneidersitz am Wegesrand sitzend, in Samadhi versunken, losgelöst von seinem Atem, ohne jegliche Gedanken oder Bewusstsein, sein Körper in Frieden und Stille.
Aus dem Nichts entsprangen unzählige Milliarden Ältester, Hausväter und Brahmanen, alle geschmückt mit prächtigem Schmuck, juwelenbesetzten Kronen und mit leuchtenden Perlen verziert. Sie zogen in alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und ließen Schätze, Girlanden, Kleidung, köstliche Speisen, Blumen, Düfte und Parfums sowie alles Notwendige für Wünsche und Lebensunterhalt herabregnen. Überall retteten sie die Armen, trösteten die Leidenden und schenkten ihnen Freude und Reinheit des Geistes, damit sie den Pfad des unübertroffenen Bodhi erreichen konnten.
Aus ihren Knien entspringen unzählige Milliarden Kshatriyas und Brahmanen, allesamt weise, geschmückt mit vielfältigen Farben, Formen und prächtigen Gewändern. Sie durchdringen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und sammeln alle Wesen mit liebevollen Worten und harmonischem Verhalten. Sie versorgen die Armen mit Nahrung, heilen die Kranken, bringen den Bedürftigen Frieden, beruhigen die Ängstlichen und schenken den Leidenden Freude. Darüber hinaus leiten sie sie geschickt und führen sie alle dazu, das Böse zu meiden und tugendhaft zu leben.
Aus seiner Hüfte entsprangen unzählige Unsterbliche, einige in Gras oder Rinde gekleidet, alle mit Badegefäßen bekleidet, würdevoll und gelassen, kreisten und reisten sie durch die zehn Himmelsrichtungen, priesen den Tathagata in der Leere mit dem wundersamen Klang Buddhas und verkündeten den gesamten Dharma; oder sprachen vom Pfad reinen Handelns, wodurch sie ihre Sinne kultivieren und bezwingen konnten; oder sprachen von der Nicht-Selbst-Natur aller Dharmas, wodurch sie Weisheit erkennen und erzeugen konnten; oder sprachen von den Regeln der weltlichen Rede; oder enthüllten die wesentlichen Mittel allwissender Weisheit, wodurch sie ihrerseits ihre jeweiligen Praktiken entwickeln konnten.
Aus ihren Seiten erschienen unvorstellbare Drachen und unvorstellbare Drachenmädchen, die unvorstellbare Drachenverwandlungen zeigten, nämlich: unvorstellbare Duftwolken, unvorstellbare Blumenwolken, unvorstellbare Girlandenwolken, unvorstellbare juwelenbesetzte Baldachinwolken, unvorstellbare juwelenbesetzte Bannerwolken, unvorstellbare Wolken wundersamer juwelenbesetzter Verzierungen, unvorstellbare Wolken großer Mani-Juwelen, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Halsketten, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Throne, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Paläste, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Lotusblumen, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Kronen, unvorstellbare Wolken himmlischer Körper und unvorstellbare Wolken von Mädchen, die alle die Leere als Verzierungen füllten und alle zehn Richtungen der Welt und die Buddha-Länder als Opfergaben erfüllten, was alle fühlenden Wesen zur Freude brachte.
Aus dem Hakenkreuz auf seiner Brust entsprangen unzählige Hunderte von Milliarden Asura-Königen, die alle unvorstellbare und ungezügelte Illusionsmacht entfesselten und die hundert Welten heftig erzittern ließen, alle Meere spontan kochen ließen, alle Bergkönige miteinander kollidieren ließen, alle Himmelspaläste erbeben ließen, alle dämonischen Lichter verhüllten und alle dämonischen Armeen unterwarfen; sie bewirkten, dass alle fühlenden Wesen Stolz und Arroganz ablegten, Zorn und schädliche Absichten eliminierten, den Berg der Leiden zerschmetterten, alle bösen Dharmas unterdrückten und für immer frei von Streit waren und in Harmonie und Güte lebten; Ferner erleuchtet es durch illusionäre Kraft fühlende Wesen, sodass sie ihre Sünden tilgen, Geburt und Tod fürchten, allen Schicksalen entfliehen, frei von Verunreinigungen sind, im Geist des höchsten Bodhi verweilen, alle Praktiken der Bodhisattvas ausüben, in allen Paramitas verweilen, alle Bodhisattva-Orte betreten, alle subtilen Dharma-Tore betrachten und alle wirksamen Mittel der Buddhas erkennen. Solche Handlungen durchdringen die gesamte Dharma-Welt.
Aus seinem Rücken entspringen unzählige Śrāvakas und Pratyekabuddhas für jene, die durch die Zwei Fahrzeuge befreit werden sollen; für jene, die am Selbst festhalten, spricht es von der Nichtexistenz des Selbst; für jene, die an der Beständigkeit festhalten, spricht es von der Vergänglichkeit aller bedingten Phänomene; für jene, die der Gier verfallen, spricht es von der Betrachtung der Unreinheit; für jene, die dem Zorn verfallen, spricht es von der Betrachtung der liebenden Güte; für jene, die der Verblendung verfallen, spricht es von der Betrachtung des bedingten Entstehens; für jene, die die Gleichheit praktizieren, spricht es von den Phänomenen, die der Weisheit entsprechen; für jene, die sich an Phänomenen erfreuen, spricht es von den Phänomenen der Nichtexistenz; für jene, die sich an der Ruhe erfreuen, spricht es vom Dharma, ein großes Gelübde abzulegen, um allen fühlenden Wesen universelles Wohl zu bringen. So durchdringt es den gesamten Dharma-Bereich.
Aus seinen beiden Schultern entspringen unzählige, hundert Milliarden Yakshas und Rakshasas in verschiedenen Gestalten und Farben, manche groß, manche klein, alle furchterregend, umgeben von unermesslichen Gefolgschaften, die alle tugendhaften Wesen sowie Versammlungen von Weisen und Bodhisattvas beschützen. Sie erscheinen denen, die im Reinen Land weilen, oder auch denen, die im Reinen Land weilen; manchmal erscheinen sie als Vajrapani, der alle Buddhas und ihre Wohnstätten oder die ganze Welt beschützt. Den Ängstlichen wird Frieden geschenkt; den Kranken wird Heilung; den Leidenden wird Leid genommen; die Sünder werden zur Reue bewegt; die von Unheil Geplagten werden erlöst. So kommt er allen Wesen zugute, indem er ihnen ermöglicht, den Kreislauf von Geburt und Tod zu verlassen und das Rad des Dharma in Bewegung zu setzen.
Aus seinem Bauch entsprangen unzählige Hunderte von Milliarden Kinnara-Könige, jeder umgeben von unzähligen Kinnara-Frauen; und aus seinem Bauch entsprangen unzählige Hunderte von Milliarden Gandharva-Könige, jeder umgeben von unzähligen Gandharva-Frauen. Jeder von ihnen spielte unzählige himmlische Lieder, die Hunderttausende von Lobgesängen auf die wahre Natur aller Phänomene, auf alle Buddhas, auf das Erwachen des Bodhicitta, auf die Praxis des Bodhisattva-Pfades, auf die Tore der Erleuchtung, die alle Buddhas erreichten, auf die Tore der Drehung des Dharma-Rades, auf die Tore der Manifestation wundersamer Kräfte, auf die Tore des Nirvanas, auf die Tore des Schutzes aller Buddha-Lehren, auf die Tore der Freude für alle fühlenden Wesen, auf die Tore der Reinigung aller Buddha-Welten, auf die Tore der Offenbarung des gesamten subtilen Dharma, auf die Tore der Überwindung aller Hindernisse und auf die Tore der Entstehung aller guten Wurzeln enthielten. So durchdrangen sie die zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Bereichs.
Aus seinem Antlitz entsprangen unzählige, hundert Milliarden universelle Monarchen [ 3 ] , die mit den sieben Schätzen ausgestattet waren, umgeben von vier Heeren, die helles Licht ausstrahlten und unermessliche Schätze herabregnen ließen; alle Armen wurden geheilt und dazu bewogen, für immer davon abzusehen, das Gegebene zu nehmen; unzählige schöne Jungfrauen, deren Herzen frei von der Gier nach Geben waren, wurden dazu bewogen, für immer von unzüchtigem Verhalten abzusehen; sie wurden dazu bewogen, Mitgefühl zu entwickeln und ihr Leben nicht zu zerstören; sie wurden dazu bewogen, stets die Wahrheit zu sprechen und sich nicht in falsches oder nutzloses Gerede zu verstricken; sie wurden dazu bewogen, die Rede anderer zu beherrschen und keinen Zwietracht zu säen; sie wurden dazu bewogen, sanft und ohne Grobheit zu sprechen; sie wurden dazu bewogen, stets die tiefe, endgültige und klare Bedeutung darzulegen und sich nicht in bedeutungslosen oder geschmückten Worten zu ergehen; ihnen wurde beigebracht, ihre Begierden zu zügeln, damit sie die Gier überwinden und einen reinen Geist erlangen würden; ihnen wurde großes Mitgefühl gelehrt, damit sie den Zorn überwinden und einen reinen Geist erlangen würden; Ihnen wurde die wahre Bedeutung gelehrt, damit sie alle Dharmas befolgen, Ursachen und Bedingungen tiefgründig verstehen, die Wahrheit klar erkennen, die Dornen falscher Ansichten entfernen, den Berg des Zweifels durchbrechen und alle Hindernisse beseitigen würden. All dies wurde getan, um das gesamte Dharma-Reich zu erfüllen.
Aus seinen beiden Augen strahlen unzählige Milliarden Sonnen, die alle großen Höllen und bösen Reiche erleuchten und sie vom Leiden befreien; es erleuchtet auch das Zentrum aller Welten und vertreibt die Dunkelheit; es erleuchtet alle fühlenden Wesen in den zehn Richtungen und befreit sie von der Verdunkelung der Unwissenheit; es sendet reines Licht in befleckten Ländern aus, goldenes Licht in silbernen Ländern, silbernes Licht in goldenen Ländern, Kristalllicht in kristallfarbenen Ländern, kristallfarbenes Licht in kristallfarbenen Ländern, dreifarbiges Licht in dreifarbigen Ländern, dreifarbiges Licht in dreifarbigen Ländern, kaiserliches blaues Licht im Land des Sonnenschatzes Mani-Königs, kaiserliches blaues Licht im Land des Sonnenschatzes Mani-Königreichs, Mondlichtnetzschatz Mani-König, Mondlichtnetzschatz Mani-Königreich und rotes Perlenlicht; Landmassen aus einem einzigen Juwel strahlen Licht in verschiedenen Juwelenfarben aus, und Landmassen aus verschiedenen Juwelen strahlen Licht in einer einzigen Juwelenfarbe aus. Sie erhellen den dichten Wald der Gedanken aller fühlenden Wesen, vollbringen unzählige gute Taten für alle fühlenden Wesen, schmücken alle weltlichen Bereiche und bringen Kühle und große Freude in die Gedanken aller fühlenden Wesen. Solche Wirkungen durchdringen die gesamte Dharma-Welt.
Aus dem weißen Haar zwischen seinen Augenbrauen entspringen unzählige Indras, die alle in ihren Reichen Freiheit erlangen. Ein Mani-Juwel schmückt ihre Häupter, erleuchtet alle Paläste der Götter, lässt den Berg Sumeru erbeben und erweckt die gesamte himmlische Schar. Sie preisen die Kraft des Verdienstes, verkünden die Kraft der Weisheit, erzeugen die Kraft der Freude, stärken die Kraft des Willens, reinigen die Kraft des Denkens, festigen die Kraft ihres Bodhicitta und preisen die Freude, den Buddha zu sehen. Sie bewegen ihn, weltlichen Begierden zu entsagen, preisen die Freude, den Dharma zu hören, lassen ihn der weltlichen Umstände überdrüssig werden, preisen die Freude, Weisheit zu sehen, bewirken ihn, weltliche Verunreinigungen zu durchtrennen, den Krieg der Asuras zu beenden, Leiden und Streitigkeiten zu beenden, die Furcht vor dem Tod auszulöschen, Gelübde abzulegen, Dämonen zu bezwingen, den wahren Dharma und den Berg Sumeru zu errichten und alle Taten der fühlenden Wesen zu vollbringen. So geschieht es, indem sie den gesamten Dharma-Bereich durchdringen.
Aus seiner Stirn entsprangen unzählige Brahma-Götter, deren Erscheinung würdevoll und unvergleichlich war. Ihr Wesen war heiter und ihre Stimmen wunderschön. Sie ermahnten den Buddha, den Dharma zu verkünden, priesen seine Tugenden und schenkten allen Bodhisattvas Freude. Sie vollbrachten unermessliche Taten für alle Lebewesen und verbreiteten sich in alle zehn Himmelsrichtungen.
Aus seinem Haupt gingen unzählige Bodhisattvas hervor, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. Jeder von ihnen war mit glückverheißenden Zeichen geschmückt, strahlte grenzenloses Licht aus und lehrte verschiedene Praktiken. Dazu gehörten: das Lob der Großzügigkeit, wodurch die Wesen ihre Geizigkeit ablegten und den Schmuck der Welt mit wundersamen Juwelen erlangten; das Lob des Verdienstes der Einhaltung von Geboten, wodurch alle Wesen für immer alles Böse ablegten und in den großen, mitfühlenden Geboten der Bodhisattvas verweilten; die Lehre, dass alles Dasein einem Traum gleicht und alle sinnlichen Freuden geschmacklos sind, wodurch die Wesen von der Knechtschaft des Leidens befreit wurden; die Lehre von der Kraft der Geduld, wodurch die Wesen in allen Dharmas Geistesfreiheit erlangten; das Lob des goldenen Körpers, wodurch die Wesen von der Befleckung des Zorns befreit wurden, sich heilsamen Praktiken widmeten und als Tiere wiedergeboren wurden. Er pries Fleiß, der die Wesen dazu veranlasste, sich von weltlichen Genüssen abzuwenden und unzählige wunderbare Dharmas fleißig zu pflegen; und er pries die Vollkommenheit der Meditation, die die Wesen zur vollkommenen Freiheit des Geistes führt. Ferner legte er die Vollkommenheit der Weisheit dar, die die rechte Sichtweise offenbarte und es allen Wesen ermöglichte, sich an der Weisheit der Befreiung zu erfreuen und das Gift aller Ansichten auszumerzen; er legte auch dar, wie man im Einklang mit den verschiedenen Wegen der Welt handelt, wodurch alle Wesen von Geburt und Tod befreit werden und in allen Bereichen frei wiedergeboren werden können; er demonstrierte auch übernatürliche Kräfte und Transformationen, indem er von der Freiheit der Lebensspanne sprach, die es allen Wesen ermöglicht, große Gelübde abzulegen; er legte auch die Kraft der vollständigen Bewahrung, die Kraft der Erzeugung großer Gelübde, die Kraft des reinigenden Samadhi und die Kraft der freien Wiedergeburt dar. Er erläuterte auch verschiedene Arten von Weisheit, nämlich die Weisheit des allumfassenden Wissens über alle Fähigkeiten der Wesen, die Weisheit des allumfassenden Wissens über alle mentalen Aktivitäten, die Weisheit des allumfassenden Wissens über die zehn Kräfte des Tathagata und die Weisheit des allumfassenden Wissens über die Freiheit aller Buddhas. Alles, was er tat, durchdrang die gesamte Dharma-Welt.
Aus seinem Gipfel entspringen unzählige, hunderte Milliarden Tathagata-Körper, jeder unvergleichlich, alle glückverheißenden Merkmale besitzend, rein und würdevoll, sein majestätisches Licht erstrahlt wie ein wahrer goldener Berg, sein unermessliches Licht erleuchtet die zehn Himmelsrichtungen, seine wundersamen Klänge erfüllen die Dharma-Welt, manifestieren unermesslich große übernatürliche Kräfte und lassen den Dharma-Regen auf die ganze Welt herabregnen. Die sogenannten: Für die Bodhisattvas, die im Bodhi-Mandala sitzen, lass den Dharma-Regen des universellen Wissens und der Gleichheit herabregnen; für die Bodhisattvas im Einweihungsstadium lass den Dharma-Regen des universellen Eintritts herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des Dharma-Prinzen lass den Dharma-Regen der universellen Zierde herabregnen; für die Bodhisattvas im Jugendstadium lass den Dharma-Regen des festen Berges herabregnen; Für die Bodhisattvas im Stadium der Nicht-Rückschrittlichkeit lasse den Dharma-Regen des Ozeans des Schatzes herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des Erreichens des rechten Geistes lasse den Dharma-Regen des universellen Reiches herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium der vollständigen zweckmäßigen Mittel lasse den Dharma-Regen des Tores der Selbstnatur herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium der edlen Geburt lasse den Dharma-Regen der Anpassung an die Welt herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium der Praxis lasse den Dharma-Regen des universellen Mitgefühls herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des neuen Lernens lasse den Dharma-Regen der Anhäufung des Schatzes herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des anfänglichen Strebens lasse den Dharma-Regen der Umarmung aller fühlenden Wesen herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des Glaubens und des Verständnisses lasse den Dharma-Regen des endlosen, sich universell manifestierenden Reiches herabregnen. Für die fühlenden Wesen im Formreich lasse den Dharma-Regen des universellen Tores herabregnen; für die Brahma-Götter lasse den Dharma-Regen des universellen Schatzes herabregnen; für die Götter der Freiheit lasse den Dharma-Regen der schöpferischen Kraft herabregnen; für alle Dämonen lasse den Dharma des Banners des Herzens herabregnen; für alle Devas der Glückseligen Transformation lasse den Dharma der Reinen Achtsamkeit herabregnen; für alle Tusita-Himmel lasse den Dharma der Vitalität herabregnen; für alle Yama-Himmel lasse den Dharma der Freude herabregnen; für alle Trayastrimsa-Himmel lasse den Dharma der Schnellen Verschönerung des Raumreichs herabregnen; für alle Yaksha-Könige lasse den Dharma der Freude herabregnen; für alle Gandharva-Könige lasse den Dharma des Vajra-Rades herabregnen; für alle Asura-Könige lasse den Dharma der Großen Reiche herabregnen; Für alle Garuda-Könige möge das Dharma des grenzenlosen Lichts herabregnen; für alle Kinnara-Könige möge das Dharma der höchsten Weisheit aller Welten herabregnen; für alle Menschenkönige möge das Dharma der Freiheit von Anhaftung herabregnen; für alle Naga-Könige möge das Dharma des Banners der Freude herabregnen; für alle Mahoragas-Könige möge das Dharma der großen Ruhe herabregnen; für alle Wesen in der Hölle möge das Dharma der schmückenden rechten Achtsamkeit herabregnen; für alle Tiere möge das Dharma des Schatzes der Weisheit herabregnen; für alle Wesen im Reich Yamas möge das Dharma der Furchtlosigkeit herabregnen; für alle Wesen in Not möge das Dharma des universellen Trostes herabregnen. Mögen alle in die Versammlung der Weisen und Heiligen geführt werden. So erfüllt dieses Werk das gesamte Reich des Dharma.
Aus jeder Pore seines Körpers strahlte der Mönch Haizhuang ein Netz aus Licht aus, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten. Jedes dieser Lichtnetze besaß unzählige Formen, unzählige Verzierungen, unzählige Bereiche und unzählige Aktivitäten und erfüllte alle Dharma-Bereiche der zehn Himmelsrichtungen.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana den Mönch Haizhuang mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Er sehnte sich tief nach ihm, erinnerte sich an dessen Samadhi der Befreiung, betrachtete dessen unvorstellbares Bodhisattva-Samadhi, dessen unermesslichen Reichtum an wirksamen Mitteln zum Wohle aller Wesen, dessen unvorstellbares Tor universeller, funktionsloser Zierde, dessen Weisheit, den reinen Dharma-Bereich zu schmücken, dessen Weisheit, den Segen Buddhas zu empfangen, dessen Kraft der Bodhisattva-Freiheit, dessen Kraft fester Bodhisattva-Gelübde und dessen Fähigkeit, die vielfältigen Praktiken des Bodhisattva zu erweitern. So verharrte er, einen Tag und eine Nacht, ja sogar sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat, einen Monat, ja sogar sechs Monate und dann noch einmal sechs Tage.
Danach erwachte der Mönch Haizhuang aus dem Samadhi. Sudhana lobte ihn mit den Worten: „Heiliger! Wie wunderbar und außergewöhnlich! Dieses Samadhi ist das tiefgründigste, dieses Samadhi das gewaltigste, sein Reich unermesslich, seine göttliche Kraft unvorstellbar, sein Licht unvergleichlich, sein Schmuck unzählig, seine Kraft unbändig, sein Reich gleich groß, dieses Samadhi erleuchtet alle zehn Himmelsrichtungen, sein Nutzen grenzenlos, denn es kann das unermessliche Leid aller fühlenden Wesen beseitigen. Insbesondere kann es: allen fühlenden Wesen ermöglichen, Armut und Leid zu überwinden, der Hölle zu entkommen, sich vom Tierreich zu befreien, die Tore der Schwierigkeiten zu schließen, die Wege der Menschen und Götter zu öffnen, den Menschen zu helfen …“ Denn es bringt allen Wesen Freude, es lässt sie den Zustand der Meditation lieben, es steigert bedingte Freude, es offenbart bedingte Freude, es erweckt Bodhicitta … Es mehrt Verdienst und Weisheit, es fördert tiefes Mitgefühl, es bewirkt große Gelübde, es erhellt den Pfad des Bodhisattva, es schmückt die höchste Weisheit, es führt in den Mahayana-Bereich, es erleuchtet die Praktiken des Samantabhadra, es ermöglicht das Erreichen der Weisheit und des Lichts aller Bodhisattva-Stufen, es erfüllt alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas und es erlaubt, im Zustand der Allwissenheit zu verweilen. O Heiliger, wie lautet der Name dieses Samadhi?
Der Mönch Haizhuang sprach: „Guter Mann! Dieses Samadhi wird genannt: Universelle Augenverlorenheit, auch: Das reine und strahlende Reich der Prajnaparamita, auch: Das Tor der universellen Zierde und Reinheit. Guter Mann! Durch meine Praxis der Prajnaparamita habe ich dieses Samadhi der universellen Zierde und Reinheit erreicht, das einer Million Asamkhya-Samadhis entspricht.“
Sudhana fragte: „Heilige! Ist dies der höchste Zustand des Samadhi?“
Hai Tong sagte:
„Guter Mensch! Wenn du in diesen Samadhi eintauchst, wirst du alle Welten ungehindert verstehen; du wirst ungehindert in alle Welten gelangen; du wirst ungehindert alle Welten transzendieren; du wirst ungehindert alle Welten schmücken; du wirst ungehindert alle Welten bebauen; du wirst ungehindert alle Welten reinigen; du wirst ungehindert alle Buddhas sehen; du wirst ungehindert die gewaltige Kraft und Tugend aller Buddhas beobachten; du wirst ungehindert die freie und göttliche Kraft aller Buddhas erkennen; du wirst ungehindert die gewaltige Kraft aller Buddhas verwirklichen; du wirst ungehindert in den Ozean der Verdienste aller Buddhas eintreten; du wirst ungehindert den unermesslich wunderbaren Dharma aller Buddhas empfangen; du wirst ungehindert in den Dharma aller Buddhas eintreten und wunderbare Praktiken entwickeln; du wirst ungehindert die gleiche Weisheit aller Buddhas erkennen, die das Rad des Dharma drehen; du wirst ungehindert in den Ozean der Versammlungsorte aller Buddhas eintreten; du wirst beobachten …“ Du wirst das Dharma der zehn Richtungen ungehindert erfahren; du wirst die fühlenden Wesen der zehn Richtungen mit großem Mitgefühl ungehindert umarmen; du wirst unaufhörlich großes Mitgefühl erzeugen, das die zehn Richtungen erfüllt; du wirst die Buddhas der zehn Richtungen ohne Müdigkeit und ohne Hindernis sehen; du wirst ungehindert in den Ozean aller fühlenden Wesen eintreten; du wirst ungehindert den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen erkennen; du wirst ungehindert die Weisheit der Unterschiede in den Wurzeln aller fühlenden Wesen erkennen.
"Guter Mann! Ich kenne nur das Licht dieses Prajnaparamita Samadhi. So wie Bodhisattvas in den Ozean der Weisheit eintreten, das Reich des Dharma reinigen, alle Bestimmungen erreichen, unzählige Welten durchdringen, vollkommene Bewahrung und Freiheit erlangen, reines Samadhi besitzen, gewaltige übernatürliche Kräfte und unerschöpfliche Beredsamkeit haben und alle Stufen geschickt erläutern, um zur Zuflucht aller fühlenden Wesen zu werden – wie kann ich ihre wundersamen Praktiken erkennen, ihre Verdienste verstehen, ihre Handlungen begreifen, ihre Bereiche erhellen, ihre Gelübde erforschen, ihre wesentlichen Tore betreten, ihre Erkenntnisse erlangen, ihren Pfad erläutern, in ihrem Samadhi verweilen, ihren Geist und ihre Bereiche sehen und all ihre gleiche Weisheit erlangen?"
„Guter Mann! Von hier aus, wenn man nach Süden reist, liegt ein Wohnort namens Haichao; dort befindet sich ein Garten namens Puzhuangyan; in diesem Garten lebt eine Upasika namens Xiushe. Geh dorthin und frage sie: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?‘“
Zu jener Zeit erlangte Sudhana in Gegenwart des Mönchs Haitang einen festen Körper, empfing die Schätze des Dharma, trat in eine tiefe Sphäre ein, seine Weisheit wurde klar und hell, sein Samadhi erstrahlte, er verweilte in reinem Verständnis, sah den tiefen Dharma, sein Geist ruhte in allen reinen Toren, das Licht seiner Weisheit erfüllte die zehn Himmelsrichtungen, sein Herz war voller Freude, und er sprang vor unermesslicher Freude; er warf sich zu Boden, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ehrfürchtig zu ihm auf, betrachtete und beobachtete ihn, seufzte und sehnte sich nach ihm, hielt seinen Namen in Erinnerung, dachte an sein Aussehen, erinnerte sich an seine Stimme, betrachtete sein Samadhi und die Sphäre seiner großen Gelübde und Taten und empfing das reine Licht seiner Weisheit; dann nahm er Abschied und ging. </poem>
<poem> Zu jener Zeit folgte Sudhana, durch die Kraft seines spirituellen Lehrers, dessen Lehren, rezitierte dessen Worte und liebte und erfreute sich innig an ihm, indem er dachte: „Dank meines spirituellen Lehrers habe ich den Buddha gesehen; dank meines spirituellen Lehrers habe ich den Dharma gehört. Mein spiritueller Lehrer ist mein Meister, der mich im Dharma aller Buddhas leitet; mein spiritueller Lehrer ist meine Augen, die es mir ermöglichen, den Buddha so leer wie den Raum zu sehen; mein spiritueller Lehrer ist meine Erlösung, die es mir ermöglicht, in den Lotusteich aller Buddhas und Tathagatas einzutreten.“
Als sie allmählich nach Süden reisten und das Meer erreichten, erblickten sie den Universellen Schmuckgarten, umgeben von juwelenbesetzten Mauern und geschmückt mit Reihen kostbarer Bäume. Alle kostbaren Blumenbäume ließen wundersame Blüten herabregnen und verstreuten sie über das Land. Alle kostbaren Duftbäume verströmten einen betörenden Duft, der sich in alle zehn Himmelsrichtungen ausbreitete. Alle kostbaren Girlandenbäume ließen große, kostbare Girlanden herabregnen, die überall herabhingen. Alle Mani-Juwelenkönigsbäume ließen große Mani-Juwelen herabregnen und bedeckten den Boden. Alle kostbaren Gewandbäume ließen Gewänder in verschiedenen Farben herabregnen und verteilten sie nach Bedarf. Alle Musikbäume erzeugten Klänge, wenn der Wind wehte, deren Schönheit selbst himmlische Musik übertraf. Alle Schmuckbäume ließen kostbare und wundersame Gegenstände herabregnen, die überall als Dekorationen verteilt wurden.
Sein Land ist rein und ohne Höhenunterschiede und birgt eine Million Paläste, alle aus kostbaren Mani-Juwelen gefertigt; eine Million Pavillons, bedeckt mit Jambudvipa-Gold; eine Million Paläste, geschmückt mit Vairocana-Mani-Juwelen; zehntausend Badebecken aus verschiedenen Juwelen; sieben juwelenbesetzte Geländer umgeben es; sieben juwelenbesetzte Treppen führen zu allen Seiten; das achtfach verdienstvolle Wasser, klar und voll, duftend wie himmlisches Sandelholz, mit goldenem Sandelholz am Grund und klarem, juwelenbesetztem Wasser; Enten, Pfauen und Kojira-Vögel spielen darin und geben harmonische Laute von sich; Reihen juwelenbesetzter Bäume, bedeckt mit juwelenbesetzten Netzen, an denen goldene Glöckchen hängen, wiegen sich sanft im Wind und erzeugen unaufhörlich wunderschöne Klänge; ein großes juwelenbesetztes Baldachin, umgeben von juwelenbesetzten Bäumen, errichtet mit unzähligen Mani-Juwelenbannern, deren Licht Hunderttausende von Yojanas erleuchtet. Darin befinden sich auch eine Million Teiche, deren Grund mit schwarzem Sandelholzschlamm gefüllt ist, auf denen Lotusblumen aller Art von exquisiten Juwelen ausgebreitet sind, deren Licht das der großen Mani-Blumen erhellt.
Des Weiteren befindet sich ein gewaltiger Palast namens „Feierliches Banner“. Sein Boden besteht aus wundersamen Juwelen des Ozeanschatzes, seine Säulen aus Lapislazuli, sein Dach ist mit Jambudvipa-Gold bedeckt und mit strahlenden Mani-Juwelen geschmückt. Unzählige juwelenbesetzte Könige erstrahlen in hellem Licht, und seine mehrstöckigen Pavillons sind mit vielfältigen Ornamenten verziert. Die duftenden Könige Aruna und Erwachender Duftender König verströmen wundersame Düfte, die alles durchdringen. Innerhalb dieses Palastes sind unzählige juwelenbesetzte Lotusthrone angeordnet, nämlich: der Mani-Lotusthron, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet, der Vairocana-Mani-Lotusthron, der Mani-Lotusthron, der die Welt erleuchtet, der Mani-Lotusthron des Wundersamen Schatzes, der Mani-Lotusthron des Löwenschatzes, der Mani-Lotusthron des Makellosen Schatzes, der Mani-Lotusthron des Universellen Tores, der Strahlende Mani-Lotusthron, der Reine Mani-König-Lotusthron, der im Großen Ozeanschatz weilt, und der Vajra-Löwe-Mani-Lotusthron.
Im Garten befinden sich Millionen von Baldachinen, wie zum Beispiel: Baldachine aus Kleidung, Baldachine aus Girlanden, Baldachine aus Weihrauch, Baldachine aus Blumen, Baldachine aus Zweigen, Baldachine aus Mani-Juwelen, Baldachine aus reinem Gold, Baldachine aus Schmuck, Baldachine aus Musik, Baldachine der göttlichen Verwandlungen des Elefantenkönigs, Baldachine der göttlichen Verwandlungen des Pferdekönigs, Baldachine aus Mani-Juwelen, die von Indra geschaffen wurden, und so weiter, die in die Millionen gehen. Millionen von prächtigen Juwelennetzen bedecken es, wie zum Beispiel: Netze aus Juwelenglocken, Netze aus Juwelenbaldachinen, Netze aus Juwelenkörpern, Netze aus Perlen aus dem Ozean, Netze aus unzähligen Juwelen aus dunkelblauem Kristall, Netze aus unzähligen Juwelen aus Löwen, Netze aus unzähligen Juwelen aus Mondlicht, Netze in verschiedenen Formen und Düften, Netze aus Juwelenkronen, Netze aus Juwelengirlanden und so weiter, die in die Millionen gehen. Millionen von großen Lichtern erleuchten es, wie zum Beispiel: das Licht der Mani-Juwelen der Flamme, das Licht der Mani-Juwelen der Sonne, das Licht der Mani-Juwelen des Mondbanners, das Licht der Mani-Juwelen der duftenden Flamme, das Licht der Mani-Juwelen des höchsten Schatzes, das Licht der Mani-Juwelen des Lotusschatzes, das Licht der Mani-Juwelen des Flammenbanners, das Licht der Mani-Juwelen der großen Lampe, das Licht der Mani-Juwelen der Mani-Juwelen, die die zehn Richtungen erleuchten, das Licht der Mani-Juwelen des duftenden Lichts und so weiter, in Millionenhöhe. Eine Million Schmuckstücke regneten herab, eine Million Räucherstäbchen aus schwarzem Sandelholz gaben wundersame Klänge von sich, eine Million Mandarava-Blumen, die die des Himmels übertrafen, wurden darauf verstreut, eine Million Girlanden, die die des Himmels übertrafen, wurden als Schmuck verwendet, eine Million juwelenbesetzte Girlanden, die die des Himmels übertrafen, hingen überall herab, eine Million farbenprächtige Gewänder, die die des Himmels übertrafen, eine Million mehrfarbige Mani-Juwelen erstrahlten in wundersamem Licht, eine Million himmlischer Prinzen blickten sie mit Freude an und verneigten sich ehrfürchtig, eine Million Jungfrauen stiegen vom Himmel herab, und eine Million Bodhisattvas näherten sich respektvoll und lauschten freudig dem Dharma.
Zu jener Zeit saß Upasika Xiushe auf einem Thron aus reinem Gold, geschmückt mit einem Netz aus Meeresperlen. Ihre Krone war mit goldenen Armreifen verziert, die die des Himmels übertrafen. Ihr dunkelblaues Haar floss herab, ihr Haupt war mit einem prächtigen Mani-Netz geschmückt, ihre Ohrringe bestanden aus Löwenmaul-Mani-Juwelen, ihre Halskette aus wunscherfüllenden Mani-Juwelen, und all die juwelenbesetzten Netze bedeckten ihren Körper. Hunderttausende von Milliarden Wesen verneigten sich ehrfürchtig. Unzählige Wesen aus dem Osten kamen zu ihr, nämlich: Brahma, Brahmas Versammlung, der Große Brahma, Brahmas Begleiter, Ishvara und alle Wesen, sowohl menschliche als auch nichtmenschliche; dasselbe galt für den Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, den Himmel und die Erde. Wer diese Upasika sieht, wird von all seinen Krankheiten und Leiden befreit, von den Verunreinigungen des Leidens erlöst, von allen Dornen seiner Ansichten befreit und von allen Hindernissen beseitigt. Er wird in den Bereich ungetrübter Reinheit eintreten, die Leuchtkraft all seiner guten Wurzeln mehren und all seine Sinne nähren. Er wird alle Tore der Weisheit, alle Tore der vollkommenen Beherrschung, alle Tore des Samadhi, alle Tore großer Gelübde, alle Tore wundersamen Handelns und alle Tore des Verdienstes durchschreiten. Sein Geist wird weit sein, er wird übernatürliche Kräfte besitzen, sein Körper wird ungetrübt sein und er wird alle Orte besuchen können.
Zu jener Zeit betrat Sudhana den Garten der universellen Zierde und betrachtete ihn eingehend. Er sah Upasika Khenpo auf einem prächtigen Thron sitzen. Er ging zu ihr, verneigte sich vor ihren Füßen, umrundete sie unzählige Male und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heilige, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Eine Nachricht vom Rastplatz:
„Guter Mensch! Ich habe nur das eine Tor der Befreiung eines Bodhisattva erreicht. Wenn es solche gibt, die mich sehen, hören, sich an mich erinnern, bei mir weilen oder für mich sorgen, wird nichts davon vergeblich sein. Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die keine guten Wurzeln schlagen, nicht von tugendhaften Freunden umarmt oder nicht von allen Buddhas beschützt werden, werden diese mich niemals sehen. Guter Mensch! Jene fühlenden Wesen, die mich sehen, werden alle die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi erlangen.“
„Guter Mann! Die Buddhas des Ostens kommen oft hierher, sitzen auf ihren juwelenbesetzten Thronen und lehren mich den Dharma; die Buddhas des Südens, Westens, Nordens, der vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, des Himmels und der Erde kommen alle hierher, sitzen auf ihren juwelenbesetzten Thronen und lehren mich den Dharma. Guter Mann! Ich sehe immer den Buddha und höre den Dharma und weile mit allen Bodhisattvas.“
"Guter Mann! Meine Schar, die vierundachtzig Billionen Nayutas umfasst, befindet sich vollständig mit mir in diesem Garten und hat die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi erreicht; alle anderen Wesen, die sich in diesem Garten aufhalten, haben ebenfalls das Stadium der Nicht-Rückschrittlichkeit erreicht."
Sudhana fragte: "Wie lange ist es her, dass der Heilige den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erweckt hat?"
Antwort:
„Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich in der Vergangenheit vor dem Buddha Dipankara das heilige Leben praktizierte, ehrfurchtsvoll Opfergaben darbrachte und den Dharma hörte und hochhielt; davor entsagte ich der Welt und studierte den Weg vor dem Unbefleckten Buddha, indem ich den wahren Dharma hochhielt; davor war ich vor dem Buddha des Wunderbaren Banners; davor war ich vor dem Buddha des Siegreichen Sumeru; davor war ich vor dem Buddha des Lotusschatzes; davor war ich vor dem Buddha Vairocana; davor war ich vor dem Buddha des Universellen Auges; davor war ich vor dem Buddha der Langlebigkeit Brahma; davor war ich vor dem Buddha des Nabels Vajra; davor war ich vor dem Buddha Varuna. Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich in unzähligen Äonen und unzähligen Leben den 36 Buddhas des Ganges diente, ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben darbrachte, den Dharma hörte und hochhielt und vor ihnen das heilige Leben rein praktizierte. Davor wusste die Weisheit des Buddha nichts davon, es lag jenseits meines Verständnisses.“
„Guter Mensch! Das ursprüngliche Streben eines Bodhisattva ist unermesslich und erfüllt die gesamte Dharma-Welt; das große Mitgefühl des Bodhisattva ist unermesslich und durchdringt alle Welten; die großen Gelübde des Bodhisattva sind unermesslich und erreichen letztlich die zehn Richtungen der Dharma-Welt; das große Mitgefühl des Bodhisattva ist unermesslich und umfasst alle fühlenden Wesen; die Praktiken des Bodhisattva sind unermesslich und werden in allen Buddha-Ländern und allen Zeitaltern praktiziert; die Samadhi-Kraft des Bodhisattva ist unermesslich und sichert, dass der Pfad des Bodhisattva nicht zurückfällt; die gesamte Erinnerungskraft des Bodhisattva ist unermesslich und kann alle Welten erhalten; die Weisheitslichtkraft des Bodhisattva ist unermesslich und kann die drei Zeiten universell verwirklichen; die übernatürliche Kraft des Bodhisattva ist unermesslich und manifestiert das Netz aller Dinge universell.“ Buddha-Länder; die Beredsamkeit des Bodhisattva ist unermesslich, er versteht alles mit einem einzigen Laut; der reine Körper des Bodhisattva ist unermesslich, er durchdringt alle Buddha-Länder.“
Sudhana fragte: „Wann wird der Heilige Anuttara-samyak-sambodhi erreichen?“
Antwort:
"Guter Mann! Ein Bodhisattva erzeugt Bodhicitta nicht, um auch nur ein einziges fühlendes Wesen zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur hundert fühlende Wesen zu belehren und zu unterwerfen, noch um unzählige fühlende Wesen zu belehren und zu unterwerfen; noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen einer Welt zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen unzähliger Welten zu belehren und zu unterwerfen; noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen von Jambudvipa zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen der dreitausend großen Chiliokosmen zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen der dreitausend großen Chiliokosmen zu belehren und zu unterwerfen; noch..." Ich erzeuge Bodhicitta nicht, um auch nur einem Tathagata Opfergaben darzubringen, noch um unzähligen Tathagatas Opfergaben darzubringen; Ich erzeuge Bodhicitta nicht, um auch nur einem einzigen Tathagata, der nacheinander in einer Welt erscheint, Opfergaben darzubringen, noch um unzähligen Tathagatas, die nacheinander in einer Welt erscheinen, Opfergaben darzubringen; ich erzeuge Bodhicitta nicht, um auch nur einem einzigen Tathagata, der nacheinander in einer Welt erscheint, so zahlreich wie die Staubpartikel in einem System von dreitausendgroßen tausend Welten, Opfergaben darzubringen, noch um auch nur einem einzigen Tathagata, der nacheinander in einer Welt erscheint, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, Opfergaben darzubringen; ich erzeuge Bodhicitta nicht, um eine Welt zu reinigen, noch um unzählige Tathagatas zu reinigen, die durch unzählige Buddha-Länder gegangen sind. Daher sollte man Bodhicitta nicht erzeugen, um unzählige Welten zu reinigen, selbst solche, die so zahlreich sind wie die Staubpartikel in einem System von dreitausendgroßen tausend Welten. Man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um unzählige Welten zu reinigen, selbst wenn sie so zahlreich wären wie die Staubpartikel in einem System von dreitausend großen Welten; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten, selbst wenn es so zahlreich wäre wie die Staubpartikel in einem einzigen Jambudvipa; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten, selbst wenn es so zahlreich wäre wie die Staubpartikel in einem einzigen Jambudvipa; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten, selbst wenn es so zahlreich wäre wie die Staubpartikel in einem einzigen Jambudvipa. Bodhicitta entsteht aufgrund des Dharma, das die Tathagatas in unzähligen Welten hinterlassen haben, so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Land. Kurz gesagt, der Bodhicitta entsteht nicht, um die Gelübde eines einzigen Buddha zu erfüllen, nicht, um in ein einziges Buddha-Land zu gehen, nicht, um in die Versammlung eines einzigen Buddha einzutreten, nicht, um das Auge des Dharma zu halten, nicht, um das Rad des Dharma zu drehen, nicht, um die Ordnung der Äonen in einer einzigen Welt zu kennen, nicht, um den Ozean des Geistes eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean der Wurzeln eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean des Karmas eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean des Verhaltens eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean der Leiden eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean der gewohnheitsmäßigen Leiden eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, und nicht einmal, um den Ozean der gewohnheitsmäßigen Leiden unzähliger fühlender Wesen zu kennen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.
„Aus dem Wunsch heraus, alle fühlenden Wesen ohne Rest zu lehren und zu unterwerfen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, allen Buddhas ohne Rest zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, alle Buddha-Welten ohne Rest zu schmücken und zu reinigen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, die wahren Lehren aller Buddhas ohne Rest zu schützen und zu bewahren, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, die Gelübde aller Tathagatas ohne Rest zu erfüllen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, alle Buddha-Welten ohne Rest zu bereisen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, allen Buddha-Versammlungen ohne Rest beizutreten, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, die Ordnung aller Kalpas in allen Welten ohne Rest zu erkennen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen ohne Rest zu erkennen, erzeugt man den Bodhicitta.“ Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen vollständig zu erkennen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean des Karmas aller fühlenden Wesen vollständig zu erkennen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean des Verhaltens aller fühlenden Wesen vollständig zu erkennen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der Leiden aller fühlenden Wesen vollständig auszulöschen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der gewohnheitsmäßigen Leiden aller fühlenden Wesen vollständig zu beseitigen, erzeugt man Bodhicitta. Ein guter Mensch! Kurz gesagt, ein Bodhisattva erzeugt Bodhicitta durch Millionen solcher Asamkhya-Praktiken.
"Guter Mensch! Weil die Praxis des Bodhisattva alle Dharmas durchdringt und zur Erleuchtung führt, alle Bereiche durchdringt und sie reinigt, deshalb, guter Mensch! Mein Gelübde wird erst erfüllt sein, wenn alle Welten gereinigt sind; mein Gelübde wird erst erfüllt sein, wenn alle Leiden und gewohnheitsmäßigen Neigungen aller fühlenden Wesen beseitigt sind."
Sudhana fragte: „Heiliger! Wie lautet der Name dieser Befreiung?“
Antwort:
„Guter Mensch! Diese Befreiung wird genannt: Das Banner der Befreiung von Leid und Frieden. Guter Mensch! Ich kenne nur dieses eine Tor der Befreiung. So wie der Geist aller Bodhisattvas und Mahasattvas dem Ozean gleicht, der alle Lehren Buddhas umfasst; so ist ihr Wille fest und unerschütterlich wie der Berg Sumeru; so ist die Medizin des guten Sehens, die schwere Krankheiten der fühlenden Wesen heilt; so ist die helle Sonne, die die Dunkelheit der Unwissenheit der fühlenden Wesen vertreibt; so ist die Erde, die allen fühlenden Wesen Zuflucht bietet; so ist ein sanfter Wind, der allen fühlenden Wesen Nutzen bringt; so ist eine helle Lampe, die das Licht der Weisheit für die fühlenden Wesen erzeugt; so ist eine große Wolke, die den Dharma des Nirvana für die fühlenden Wesen herabregnen lässt; so ist der reine Mond, der das Licht des Verdienstes für die fühlenden Wesen ausstrahlt; so ist Indra, der alle fühlenden Wesen beschützt. Wie könnte ich das nur wissen?“ oder seine Vorzüge und Praktiken beschreiben?“
"Guter Mann! Im Südmeer liegt ein Land namens Narasu; dort lebt ein Einsiedler namens Vimalakirti. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"
Da warf sich Sudhana ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn andächtig an, weinte bitterlich und dachte bei sich: „Den Bodhi zu erlangen ist schwer, sich einem tugendhaften Lehrer zu nähern ist schwer, einem tugendhaften Lehrer zu begegnen ist schwer, die Fähigkeiten eines Bodhisattva zu erlangen ist schwer, die Fähigkeiten eines Bodhisattva zu reinigen ist schwer, einem tugendhaften Lehrer zu begegnen, mit dem er gehen kann, ist schwer, die Dinge rational zu betrachten ist schwer, gemäß den Lehren zu praktizieren ist schwer, die Mittel zu finden, einen tugendhaften Geist zu entwickeln ist schwer, dem Licht des Dharma zu begegnen, das die allwissende Weisheit mehrt, ist schwer.“ Mit diesen Gedanken nahm er Abschied und ging fort.
Zu jener Zeit entwickelte Sudhana, indem sie den wahren Lehren und dem reinen Verhalten des Bodhisattva folgte und darüber nachdachte, den Geist, um das Verdienst und die Kraft des Bodhisattva zu mehren, den Geist, um alle Buddhas klar zu sehen, den Geist, um alle Buddhas zu gebären, den Geist, um alle großen Gelübde zu mehren, den Geist, um alle Dharmas in den zehn Richtungen allumfassend zu sehen, den Geist, um die wahre Natur aller Dharmas klar zu erleuchten, den Geist, um alle Hindernisse allumfassend zu beseitigen, den Geist, um die Dharma-Welt ohne Dunkelheit zu betrachten, den Geist, um mit dem Juwel der reinen Absicht geschmückt zu werden, und den Geist, um alle Dämonen zu bezwingen.
Sie reisten allmählich in das Land Narasus und suchten weit und breit nach Vimalakirti. Sie sahen einen großen Wald, geschmückt mit unzähligen Bäumen: verschiedene Blätter breiteten sich aus, verschiedene Blumen blühten in voller Pracht, verschiedene Obstbäume reiften nacheinander, verschiedene kostbare Bäume ließen Mani-Früchte herabregnen, überall standen große Sandelholzbäume in Reihen, verschiedene Adlerholzbäume verströmten unaufhörlich einen angenehmen Duft, wohlriechende Bäume waren mit einem wunderbaren Duft geschmückt, Patadra-Bäume umgaben den Wald, Nigratalha-Bäume ragten hoch in den Himmel, Jambudvipa-Bäume ließen unaufhörlich süße Früchte herabregnen und Utpala- und Patama-Blumen schmückten die Teiche.
Zu jener Zeit sah Sudhana den Weisen unter einem Sandelholzbaum auf einer Wiese sitzen. Er führte zehntausend Jünger an, einige in Hirschfelle, andere in Baumrinde und wieder andere in Gewänder aus gewebtem Gras. Ihr Haar war zu einem Knoten gebunden und hing in ihren Schläfen herab. Sie umringten ihn von vorn bis hinten. Nachdem Sudhana dies gesehen hatte, ging er zu dem Ort, warf sich zu Boden und sprach: „Ich bin nun einem wahren und tugendhaften Lehrer begegnet. Ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Tor der allwissenden Weisheit führt und mir den Weg des wahren Pfades eröffnet; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Gefährt der allwissenden Weisheit führt und mir das Land des Tathagata erschließt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Schiff der allwissenden Weisheit führt und mir die Insel der Weisheit erschließt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zur Fackel der allwissenden Weisheit führt und mir das Licht der zehn Kräfte entfacht; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich auf den Pfad der allwissenden Weisheit führt und mir den Eingang zur Stadt des Nirvana eröffnet; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zur Lampe der allwissenden Weisheit führt und mir den Weg der Leichtigkeit und der Gefahr zeigt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der führt Ein tugendhafter Lehrer führt mich zur Brücke der allwissenden Weisheit und ermöglicht mir, den gefährlichen Ort zu überqueren; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Baldachin der allwissenden Weisheit führt und mir die Kühle großen Mitgefühls erweckt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Auge der allwissenden Weisheit führt und mir das Tor der Dharma-Natur erblicken lässt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zur Flut der allwissenden Weisheit führt und mich mit dem Wasser großen Mitgefühls sättigt.“
Nachdem er dies gesagt hatte, erhob er sich vom Boden, umrundete sie unzählige Male, faltete die Hände und trat vor sie. „Heilige!“, rief er. „Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heilige, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Dann blickte Vimkutasha seine Anhänger an und sprach: „Guter Mann! Dieser Junge hat bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt. Guter Mann! Dieser Junge schenkt allen fühlenden Wesen Furchtlosigkeit; dieser Junge fördert das Wohl aller fühlenden Wesen; dieser Junge sinnt unaufhörlich über den Ozean der Weisheit aller Buddhas nach; dieser Junge sehnt sich danach, den süßen Tau des Dharma zu trinken; dieser Junge sehnt sich danach, den unermesslichen Ozean des Dharma zu ergründen; dieser Junge sehnt sich danach, allen fühlenden Wesen zu ermöglichen, im Ozean der Weisheit zu weilen; dieser Junge sehnt sich danach, die unermessliche Wolke des Mitgefühls zu erzeugen; dieser Junge sehnt sich danach, den unermesslichen Regen des Dharma herabregnen zu lassen; dieser Junge sehnt sich danach, die Welt mit dem Mond der Weisheit zu erleuchten; dieser Junge sehnt sich danach, die giftige Hitze des Leidens in der Welt zu löschen; dieser Junge sehnt sich danach, alle guten Wurzeln aller fühlenden Wesen zu nähren.“
Als die Unsterblichen diese Worte hörten, streuten sie alle verschiedene Arten von erlesenem Weihrauch und Blumen auf Sudhana, verneigten sich ehrfurchtsvoll und umgaben ihn mit Respekt, indem sie sprachen: „Dieser Junge wird gewiss alle fühlenden Wesen erlösen, gewiss das Leiden der Hölle auslöschen, gewiss alle Tierreiche trennen, gewiss im Reich Yamas wiedergeboren werden, gewiss alle Tore schwieriger Orte schließen, gewiss das Meer der Begierde austrocknen, gewiss bewirken, dass die fühlenden Wesen für immer die Anhäufung von Leiden auslöschen, gewiss für immer die Dunkelheit der Unwissenheit durchbrechen, gewiss für immer die Fesseln von Gier und Liebe durchtrennen, gewiss die Welt mit einem großen Rad des Verdienstes umgeben, gewiss die Welt mit einem großen Schatz der Weisheit offenbaren, gewiss die Sonne der reinen Weisheit hervorbringen, gewiss den Schatz der guten Wurzeln und des Dharma offenbaren und gewiss die Welt Gefahr und Leichtigkeit klar verstehen lassen.“
Dann wandte sich Vimalakirti an die versammelten Unsterblichen und sprach: „Guter Mensch! Wer Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erwecken kann, wird gewiss den Pfad der Allwissenheit erreichen. Dieser gute Mensch hat Bodhicitta bereits erweckt und wird alle Verdienste der Buddhas reinigen.“
Dann sagte Vimalakirti zu Sudhana: „Guter Mann! Ich habe die Befreiung vom unbesiegbaren Banner des Bodhisattva erlangt.“
Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist der Zustand der Befreiung unter dem Banner des Nicht-Sieges?“
In diesem Augenblick streckte der Weise Vimalakirti seine rechte Hand aus, berührte Sudhanas Scheitel und ergriff dessen Hand. Sofort sah Sudhana sich in zehn Buddha-Ländern in den zehn Himmelsrichtungen reisen, so zahlreich wie die Staubkörner, und zu Orten gelangen, an denen ebenso viele Buddhas weilten. Er sah diese Buddha-Länder und ihre Versammlungen, die erhabenen Züge und den vielfältigen Schmuck der Buddhas; er hörte sie den Dharma gemäß den Wünschen aller Wesen auslegen, jedes Wort und jede Phrase verstehend und sie ohne Verwirrung annehmend und bewahrend; er wusste auch, dass sie verschiedene Methoden anwandten, um alle Wünsche zu reinigen und zu heilen; er wusste auch, dass sie alle Kräfte durch reine Wünsche erlangten; er sah auch, dass sie Formen gemäß den Vorstellungen der Wesen annahmen; er sah ihr großes Lichtnetz in verschiedenen reinen und vollkommenen Farben; er wusste auch um ihre ungetrübte Weisheit und ihre gewaltige Lichtkraft. und er sah sich an den Orten dieser Buddhas für einen Tag und eine Nacht oder sieben Tage und Nächte, einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, zehn Jahre, hundert Jahre, tausend Jahre oder hundert Millionen Jahre, oder hundert Millionen Jahre, oder hundert Eiben, oder hundert Millionen Jahre, oder hunderttausend Millionen Jahre, oder hunderttausend Millionen Jahre, oder hunderttausend Millionen Jahre, oder sogar hunderttausend Millionen oder hundert Millionen Buddha-Länder, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.
Zu jener Zeit erlangte Sudhana, erleuchtet vom Licht des unbesiegbaren Banners der Befreiungsweisheit des Bodhisattva, das Licht des Vairocana-Schatzkammer-Samadhi; erleuchtet vom Licht des unerschöpflichen Weisheitsbefreiungs-Samadhi, erlangte er das Licht des Dharani, das alle Richtungen umfassend ist; erleuchtet vom Licht des Vajra-Rad-Dharani-Tors, erlangte er das Licht des Samadhi des höchsten reinen Weisheitsgeistes; erleuchtet vom Licht des Prajnaparamita, des Schmuckschatzes des Universellen Tores, erlangte er das Licht des Buddha-Raumschatz-Rad-Samadhi; und erleuchtet vom Licht des Dharma-Rads aller Buddhas-Samadhi, erlangte er das Licht des unerschöpflichen Weisheits-Samadhi der drei Zeiten.
In diesem Moment ließ der Unsterbliche Sudhanas Hand los, und Sudhana sah sich sofort wieder an seinem ursprünglichen Platz.
Da sagte der Weise zu Sudhana: „Guter Mann! Erinnerst du dich?“
Sudhana sagte: „Ja! Das ist die Kraft des heiligen und tugendhaften Lehrers.“
Der Unsterbliche sagte:
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva kein höchstes Banner der Befreiung besitzt. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle höchsten Samadhis vollbracht haben, zu jeder Zeit frei sind und in einem einzigen Gedanken die unermessliche Weisheit aller Buddhas in sich tragen, die Welt mit dem Licht der Buddha-Weisheit schmücken, in einem einzigen Gedanken in die Bereiche der drei Zeiten eintreten, Formen annehmen, um in die zehn Himmelsrichtungen zu reisen, ihre Weisheitskörper in alle Dharma-Bereiche eingehen, vor fühlenden Wesen gemäß ihrem Geist erscheinen, ihre Wurzeln und Praktiken zu ihrem Wohl beobachten und reines, vollkommen entzückendes Licht ausstrahlen – wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken, ihre höchsten Gelübde, ihre geschmückten Bereiche, ihren Bereich der Weisheit, ihre Samadhi-Praktiken, ihre übernatürlichen Kräfte und Transformationen, ihre befreienden Spiele, ihre Unterschiede in der physischen Form, ihre reine Stimme und ihr Licht der Weisheit kennen oder davon sprechen?“
„Guter Mann! Im Süden liegt ein Dorf namens Isana; dort lebt ein Brahmane namens Shengra. Geh dorthin und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Daraufhin war Sudhana überglücklich, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und blickte ihn mit größter Ehrfurcht an, bevor er sich verabschiedete und nach Süden ging.
Zu jener Zeit weilte Sudhana, erleuchtet vom unbesiegbaren Banner der Befreiung des Bodhisattva, in der unvorstellbaren göttlichen Kraft aller Buddhas, erlangte die unvorstellbare Befreiung und übernatürliche Weisheit des Bodhisattva, erlangte das unvorstellbare Samadhi-Weisheitslicht des Bodhisattva, erlangte das stets kultivierte Samadhi-Weisheitslicht, erlangte das Samadhi-Weisheitslicht des Wissens, dass alle Bereiche auf Wahrnehmung beruhen, erlangte das höchste Weisheitslicht aller Welten; er manifestierte seinen Körper an allen Orten und verkündete den nicht-dualen, nicht-diskriminierenden und gleichen Dharma mit höchster Weisheit und erleuchtete alle Bereiche mit klarer Weisheit; er konnte den gesamten Dharma, den er hörte, mit reinem Glauben und Verständnis ertragen und verstand klar das Wesen des Dharma; Sein Geist verließ nie die wunderbaren Praktiken des Bodhisattva, strebte unermüdlich nach aller Weisheit, ohne jemals zurückzufallen, und erlangte so... Mit den zehn Kräften der Weisheit und des Lichts, indem er fleißig den wunderbaren Dharma suchte, ohne jemals zufrieden zu sein, durch rechtschaffene Praxis in das Reich des Buddha eintrat, die unermesslichen Zierden der Bodhisattvas hervorbrachte und alle grenzenlosen großen Gelübde reinigte; mit unerschöpflicher Weisheit, die das grenzenlose Netz der Welten kennt, und mit einem furchtlosen Herzen, das den unermesslichen Ozean der fühlenden Wesen durchquert; Das Verständnis der grenzenlosen Bereiche der Bodhisattva-Praktiken, das Erkennen der verschiedenen Unterschiede in den grenzenlosen Welten, das Erkennen der verschiedenen Verzierungen der grenzenlosen Welten, das Betreten der subtilen Bereiche der grenzenlosen Welten, das Kennen der verschiedenen Namen der grenzenlosen Welten, das Kennen der verschiedenen Sprachen der grenzenlosen Welten, das Kennen der verschiedenen Erkenntnisse der grenzenlosen fühlenden Wesen, das Sehen der verschiedenen Praktiken der grenzenlosen fühlenden Wesen, das Sehen der reifen Praktiken der grenzenlosen fühlenden Wesen, das Sehen der verschiedenen Gedanken der grenzenlosen fühlenden Wesen; das Gedenken an tugendhafte Lehrer.
Nach und nach gelangten sie zum Dorf Ishana, wo sie die Menschen bei verschiedenen Askeseübungen beobachteten, die auf der Suche nach Allwissenheit stattfanden. Wie ein gewaltiger Berg umgab sie ringsum ein Feuer, in dessen Mitte sich ein unermesslich hoher Berg aus Messern erhob. Sie bestiegen diesen Berg und stürzten sich ins Feuer.
Da verneigte sich Sudhana vor ihm, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du mich geschickt anleiten kannst, und ich bitte dich, es mir zu erklären!“
Der Brahmane sagte: „Guter Mann! Wenn du diesen Berg aus Messern erklimmen und dich ins Feuer stürzen kannst, werden alle Praktiken der Bodhisattvas gereinigt sein.“
Zu jener Zeit dachte Sudhana bei sich: „Es ist schwer, einen menschlichen Körper zu erlangen, schwer, frei von allen Schwierigkeiten zu sein, schwer, den Zustand der Schwierigkeitslosigkeit zu erreichen, schwer, den reinen Dharma zu erlangen, schwer, einem Buddha zu begegnen, schwer, alle Fähigkeiten zu besitzen, schwer, den Dharma zu hören, schwer, einem tugendhaften Menschen zu begegnen, schwer, einem wahren und tugendhaften Lehrer zu begegnen, schwer, die korrekten Lehren zu empfangen, schwer, den rechten Lebensunterhalt zu verdienen und schwer, den Dharma zu praktizieren. Könnte dies nicht das Werk Maras sein? Könnte es sein, dass Maras treulose Anhänger fälschlicherweise als Bodhisattva und tugendhafter Lehrer erscheinen, um mir Schwierigkeiten beim Erlernen guter Wurzeln und der Verlängerung meines Lebens zu bereiten, meine Praxis des Pfades zur Allwissenheit zu behindern, mich auf böse Pfade zu führen und meinen Dharma und den Dharma zu behindern?“
Als dieser Gedanke aufkam, sprachen zehntausend Brahma-Götter am Himmel Folgendes:
„Guter Mensch! Denke nicht so! Denke nicht so! Dieser Heilige hat nun das Licht des Vajra-Flammen-Samadhi erlangt und sich mit großem Eifer der Befreiung aller fühlenden Wesen gewidmet. Sein Geist ist frei von Rückschritten; er wünscht, alle Ozeane der Gier und Liebe auszuschöpfen, alle Netze falscher Ansichten zu durchtrennen, alle Brennstoffe des Leidens zu verbrennen, alle dichten Wälder der Täuschung zu erleuchten, alle Ängste vor Alter und Tod zu zerschneiden, alle Hindernisse der drei Zeiten zu zerstören und das Licht aller Dharmas auszustrahlen.“
„Guter Mann! Viele von uns Brahma-Göttern hängen falschen Ansichten an und halten sich selbst für die Meister und Allmächtigen, die Besten der Welt. Als wir sahen, wie der Brahmane von den fünf Hitzen verbrannt wurde und weder in seinem Palast noch in den verschiedenen Meditationen Freude fand, kamen wir alle zu ihm. Da nutzte er seine übernatürlichen Kräfte, um große asketische Übungen zu vollziehen und uns den Dharma zu lehren. So konnten wir alle Ansichten auslöschen, allen Stolz überwinden, in großer liebender Güte verweilen, großes Mitgefühl üben, einen weiten Geist erwecken, die Bodhi-Intention entwickeln, stets alle Buddhas sehen, immer den wunderbaren Dharma hören und an keinem Ort von Hindernissen im Geist geplagt werden.“
Da erschienen zehntausend Dämonen am Himmel, bestreuten den Brahmanen mit himmlischen Mani-Juwelen und sprachen zu Sudhana: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf heißen Flammen verbrannt wurde, verdunkelte das Licht des Feuers all meine Paläste und meinen Schmuck, sodass sie wie schwarze Tinte erschienen, damit ich weder Freude noch Anhaftung empfand. Ich und mein Gefolge gingen zu ihm. Dieser Brahmane lehrte mich den Dharma und ermöglichte es mir und unzähligen anderen himmlischen Wesen, unumkehrbaren Fortschritt hin zu Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen.“
Da streuten zehntausend himmlische Könige der Freiheit himmlische Blumen in den Himmel und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, verdunkelte das Licht des Feuers all unsere Paläste und Ornamente und ließ sie wie schwarze Tinte erscheinen, damit wir keine Bindung an sie entwickelten. Wir kamen dann mit unserem Gefolge zu ihm. Dieser Brahmane lehrte mich den Dharma und ermöglichte mir so die Freiheit meines Geistes, die Freiheit von Leiden, die Freiheit von der Wiedergeburt, die Freiheit von allen karmischen Hindernissen, die Freiheit von allen Samadhis, die Freiheit von Ornamenten, die Freiheit von der Lebensspanne und sogar die Freiheit von allen Lehren Buddhas.“
Da erschienen zehntausend himmlische Könige der Musik und Freude am Himmel, spielten himmlische Musik und erwiesen ihnen Ehrerbietung mit den Worten: „Guter Mensch! Wenn dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Feuern verbrennt, erleuchtet das Licht des Feuers alle Verzierungen meines Palastes und alle Schönheiten, sodass wir frei von Begierde sind und keine Begierde suchen und unsere Körper und Geister erweichen. Dann kommen wir mit unserem Gefolge zu ihm. Zu dieser Zeit lehrt uns der Brahmane den Dharma, sodass unsere Geister rein, klar, tugendhaft, sanft und freudig werden und wir sogar einen reinen Körper mit den zehn Kräften erlangen, in unzähligen Körpern wiedergeboren werden und sogar den Körper, die Rede, die Stimme und den Geist eines Buddhas erlangen und alle Weisheit vollständig verwirklichen können.“
Dann ließen zehntausend himmlische Könige, Söhne und Jungfrauen der Tushita-Dynastie sowie unzählige Gefolge wundersame Düfte vom Himmel regnen, verneigten sich ehrfurchtsvoll und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, bewirkte er, dass wir, die Götter und unser Gefolge, jede Bindung an unsere Paläste verloren und zu ihm kamen. Seine Lehren ermöglichten es uns, frei von Gier nach äußeren Dingen zu sein, wenige Wünsche zu haben und zufrieden zu sein, Freude in unseren Herzen zu empfinden, unseren Geist zu erfüllen, alle guten Wurzeln zu entwickeln, den Bodhicitta zu erwecken und letztendlich alle Lehren Buddhas zu vollenden.“
Dann umgaben sie zehntausenddreiunddreißig Himmel mit ihrem Gefolge, himmlischen Prinzen und Prinzessinnen, und ließen himmlische Mandarava-Blumen vom Himmel regnen, die sie ihnen ehrfurchtsvoll darbrachten und sprachen: „Guter Mensch! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, bewirkte er, dass wir Götter unsere Bindung an die himmlische Musik verloren und gemeinsam zu ihm gingen. Damals sprach der Brahmane zu uns über die Vergänglichkeit und den Zerfall aller Phänomene und brachte uns dazu, alle sinnlichen Genüsse aufzugeben, unseren Stolz und unsere Nachlässigkeit abzulegen und den höchsten Bodhi zu verehren. Weiterhin, guter Mensch! Als wir diesen Brahmanen sahen, erbebte der Gipfel des Berges Sumeru auf sechsfache Weise. Wir waren erschrocken, aber wir alle entwickelten ein festes und unerschütterliches Bodhicitta.“
Dann gab es zehntausend Drachenkönige, nämlich Inabharadvaja, Nanda Upananda und andere, die schwarzes Sandelholz vom Himmel regnen ließen; unzählige Drachenmädchen spielten himmlische Musik und ließen himmlische Blumen und himmlisches Wasser herabregnen und brachten sie ehrfürchtig dar, indem sie sprachen: "Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erleuchtete das Licht des Feuers alle Drachenpaläste und befreite die Drachen von der Furcht vor heißem Sand und der Furcht vor Garuda, ihren Zorn löschte, Kühle in ihren Körpern spürte, ihren Geist von Befleckung befreite, den Dharma hörte und verstand, das Drachenreich verachtete, aufrichtig bereute und ihre karmischen Hindernisse beseitigte und sogar den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erlangte und in aller Weisheit verweilte."
Daraufhin brachten zehntausend Yaksha-Könige im Himmel diesem Brahmanen und Sudhana ehrfurchtsvoll verschiedene Opfergaben dar und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf heißen Flammen versengt wurde, entwickelten ich und mein Gefolge Mitgefühl für alle Wesen, und auch alle Rakshasas und Kumbhandas entwickelten Mitgefühl. Aufgrund dieses Mitgefühls kamen sie zu mir, ohne irgendeinem Wesen Schaden zuzufügen. Wir und sie empfanden keine Freude mehr in unseren Palästen, sondern gingen gemeinsam mit ihnen zu ihm. Dort lehrte uns der Brahmane den Dharma, und wir alle erlangten Frieden und Glück an Leib und Seele. Er bewirkte auch, dass unzählige Yakshas, Rakshasas und Kumbhandas den Geist höchster Erleuchtung entwickelten.“
Da sprachen zehntausend Gandharva-Könige im Himmel: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erleuchtete das Licht des Feuers meinen Palast, und wir waren von unvorstellbarer und unermesslicher Freude erfüllt. Deshalb sind wir zu ihm gekommen. Dieser Brahmane lehrte uns den Dharma und ermöglichte uns so, Anuttara-samyak-sambodhi und Nicht-Rückschritt zu erlangen.“
Da stiegen zehntausend Asura-Könige aus dem großen Ozean empor, nahmen im Himmel ihren Platz ein, streckten ehrfürchtig die rechten Knie aus, falteten die Hände und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, erbebten all unsere Asura-Paläste, der große Ozean und die Erde, was uns dazu brachte, Stolz und Nachlässigkeit abzulegen. Deshalb kamen wir zu ihm, um den Dharma zu hören, Schmeichelei und Betrug abzulegen, in Geduld zu verweilen, fest und unerschütterlich zu sein und die zehn Kräfte zu vollenden.“
Dann erschienen zehntausend Garuda-Könige, angeführt vom mächtigen und kraftvollen König, die sich in ketzerische Kinder verwandelten und in den Himmel sangen: „Gute Männer! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erleuchtete das Licht des Feuers meinen Palast, und alles erbebte vor Furcht. Deshalb sind wir zu ihm gekommen. Da lehrte uns der Brahmane den Dharma, wie es sich gehört, und wies uns an, große liebende Güte zu entwickeln, großes Mitgefühl zu preisen, das Meer von Geburt und Tod zu durchqueren, fühlende Wesen aus dem Sumpf der Begierde zu befreien, den Bodhi-Geist zu preisen und geschickte Mittel und Weisheit zu erwecken, um fühlende Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend zu unterwerfen.“
Dann sangen zehntausend Kinnara-Könige im Himmel Folgendes:
„Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erklangen in unserem Palast auf natürliche Weise die Klänge des Buddha, des Dharma und die Stimmen der Bodhisattvas, die den Pfad der Nicht-Rückschrittlichkeit beschreiten, sowie die Stimmen jener, die nach unübertroffenem Bodhi streben und sprechen: ‚In jenem Land gibt es jenen Bodhisattva, der den Bodhi-Geist erweckt hat; in jenem Land gibt es jenen Bodhisattva, der Askese übt, auf das verzichtet, was schwer aufzugeben ist, und sogar allwissende Weisheit reinigt; in jenem Land gibt es jenen Bodhisattva, der zum Bodhimanda geht; und selbst in jenem Land gibt es jenen Tathagata, der, nachdem er das Werk des Buddha vollbracht hat, ins Nirvana eingegangen ist.‘“
„Guter Mann! Selbst wenn man das Pulver aller Pflanzen und Bäume in Jambudvipa nehmen und zu Staub zermahlen würde, wäre die Anzahl dieser Staubpartikel unermesslich. Doch die Namen der Bodhisattvas, die Namen der Tathagatas, die großen Gelübde, die sie ablegten, und die Praktiken, die sie ausübten, wie sie in den Juwelenbäumen meines Palastes und sogar in den Musikinstrumenten erwähnt werden, würden mein Verständnis übersteigen.“
"Guter Mann! Wir waren voller Freude, als wir die Stimme des Buddha, die Stimme des Dharma und die Stimme des Sangha der Bodhisattvas vernahmen, und kamen zu ihnen. Damals lehrte uns der Brahmane den Dharma, wie es angemessen war, und ermöglichte es uns und unzähligen anderen Wesen, die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen."
Daraufhin brachten unzählige Götter des Reiches der Begierde im Himmel erlesene Opfergaben dar und verkündeten ehrfurchtsvoll: „Guter Mensch! Als dieser Brahmane von den fünf Feuern versengt wurde, erleuchtete das Licht der Flammen alle Höllen, einschließlich der Avici-Hölle, und beendete alles Leid. Beim Anblick dieses Lichts entwickelten wir reinen Glauben; aufgrund dieses Glaubens wurden wir nach unserem Tod im Himmel wiedergeboren; aus Dankbarkeit kommen wir zu ihm und blicken ehrfürchtig auf ihn, ohne jemals zufrieden zu sein. Damals lehrte uns der Brahmane den Dharma und bewirkte so, dass unzählige Wesen den Bodhi-Geist erwachten.“
Als Sudhana diese Lehre vernahm, war er von großer Freude erfüllt. Er beschloss, in Gegenwart des Brahmanen ein wahrer spiritueller Lehrer zu werden, verneigte sich ehrfurchtsvoll und sprach die Worte: „Ich habe unheilsame Gedanken gegenüber meinem großen und heiligen Lehrer gehegt; ich bitte den Heiligen, mir Buße zu erlauben!“
Dann sprach der Brahmane diese Verse für Sudhana:
„Wenn es Bodhisattvas gibt, die den Lehren tugendhafter Lehrer folgen, Bewahren Sie ohne Furcht Ruhe und Unerschrockenheit. Seien Sie sich bewusst, dass eine solche Person mit Sicherheit große Vorteile erlangen wird. „Wer unter dem Bodhi-Baum sitzt, erlangt die höchste Erleuchtung.“
Zu jener Zeit bestieg Sudhana den Messerberg und stürzte sich ins Feuer. Noch bevor er die Mitte erreichte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi der Wohlverweilung; sobald er die Flammen berührte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi der friedvollen Glückseligkeit und übernatürlichen Kräfte. Sudhana sprach: „Wie wunderbar, Heiliger! Als ich den Messerberg und das große Feuer berührte, fühlte ich mich geborgen und glücklich.“
Dann sagte der Brahmane zu Sudhana:
„Guter Mann! Ich habe nur das unerschöpfliche Rad der Befreiung dieses Bodhisattva erreicht. So wie die große Flamme des Verdienstes aller Bodhisattva Mahasattvas die Illusionen aller fühlenden Wesen verbrennen und keine zurücklassen kann, werden auch sie niemals zurückfallen und einen unerschöpflichen Geist besitzen, frei von Trägheit und Schwäche. Sie werden den Geist Vajra-garbha Narayanas entwickeln, alle Praktiken unverzüglich ausüben, und ihre Gelübde werden wie ein Windrad sein, das alle großen Gelübde der Fleißigkeit ohne Rückfall universell aufrechterhält. Wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken erkennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Löwengebrüll; in dieser Stadt wohnt ein Mädchen namens Mitfühlendes Verhalten. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit entwickelte Sudhana in Gegenwart seines spirituellen Lehrers tiefsten Respekt und erlangte ein umfassendes und reines Verständnis. Er meditierte unablässig über das Mahayana, suchte ungeteilt nach der Weisheit Buddhas, wünschte sich, alle Buddhas zu sehen, und erforschte die Welt des Dharma. Seine ungetrübte Weisheit war ihm stets gegenwärtig. Er erkannte die wahre Natur aller Dharmas, ihre Beständigkeit, die Vergänglichkeit aller drei Zeiten, die Natur des Raumes, die Nicht-Dualität, die Ununterscheidbarkeit aller Dharmas, die ungeteilte Bedeutung aller Bedeutungen, die Unzerstörbarkeit aller Äonen und die Unendlichkeit aller Tathagatas. Er kannte keine Unterscheidung zwischen den Buddhas, durchbrach das Netz aller Gedanken und löste sich von allen Anhaftungen. Er strebte weder nach der Versammlung der Buddhas noch nach dem Reinen Land der Buddhas. Er wusste, dass alle empfindungsfähigen Wesen kein Selbst hatten, dass alle Geräusche wie Echos waren und dass alle Farben wie Schatten waren.
Er reiste gen Süden, bis er die Stadt Löwengebrüll erreichte, wo er weit und breit nach der Jungfrau Cixing suchte. Er hörte, dass diese Jungfrau die Tochter von König Löwenbanner war und von fünfhundert Dienerinnen umgeben war. Sie residierte im Schatzpalast von Vairocana und predigte dort den Dharma auf einem Thron, der mit goldenen Fäden und Sandelholzfüßen geschmückt war. Als Sudhana dies hörte, ging er zu den Palasttoren, um eine Audienz bei der Jungfrau zu erbitten. Da er unzählige Menschen in den Palast strömen sah, fragte Sudhana: „Wohin geht ihr alle?“ Alle antworteten: „Wir möchten zur Jungfrau Cixing, um den Dharma zu empfangen.“ Sudhana dachte daraufhin: „Da es keine Hindernisse vor den Palasttoren gibt, sollte ich auch eintreten.“
Beim Betreten des Palastes erblickte Sudhana die Schatzkammer von Vairocana. Ihr Boden bestand aus Kristall, ihre Säulen aus Lapislazuli, ihre Mauern aus Vajra-Steinen und ihre Wälle aus Jambudvipa-Gold. Hunderttausende von Lichtern bildeten die Fenster, geschmückt mit unzähligen Mani-Juwelen. Ein Schatzkästchen aus Mani-Spiegeln umgab den Palast, verziert mit den feinsten Mani-Juwelen der Welt, bedeckt mit unzähligen juwelenbesetzten Netzen, und Hunderttausende von goldenen Glocken ließen wundersame Klänge erklingen. So unvorstellbar prachtvoll waren diese kostbaren Juwelen. Die mitfühlende Jungfrau dort hatte goldene Haut, dunkelviolette Augen und dunkelblaues Haar und verkündete den Dharma mit einer Stimme, die Brahma ähnelte.
Als Sudhana ihn erblickte, verneigte er sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, faltete die Hände und trat vor ihn und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits das Bodhicitta erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie er ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich geschickt führen kannst; bitte erkläre es mir!“
Da sagte die Jungfrau Cixing zu Sudhana: „Guter Mann! Du solltest die Pracht meines Palastes sehen.“
Sudhana verneigte sich ehrfürchtig und betrachtete alles. In jeder Wand, jeder Säule, jedem Spiegel, jedem Bildnis, jeder Gestalt, jedem wunscherfüllenden Juwel, jedem Schmuckstück, jeder goldenen Glocke, jedem juwelenbesetzten Baum, jedem juwelenbesetzten Bildnis und jeder juwelenbesetzten Halskette sah er alle Tathagatas des Dharma-Reiches – von ihrem anfänglichen Streben über ihre Praxis des Bodhisattva-Pfades, die Erfüllung ihrer großen Gelübde und das Erreichen der vollkommenen Erleuchtung bis hin zur Drehung des wundersamen Dharma-Rades und sogar ihrer Manifestation im Nirvana. Solche Bilder erschienen ausnahmslos, so wie man alle Bilder von Sonne, Mond, Sternen und Sternbildern im klaren Wasser erkennen kann. All dies war der Kraft der guten Wurzeln der Jungfrau des Mitgefühls aus ihren vergangenen Leben zu verdanken.
In diesem Moment erinnerte sich Sudhana an die Gestalten der Buddhas, die er gesehen hatte, faltete die Hände und blickte auf die mitfühlende Jungfrau.
Damals sagte das Mädchen zu Sudhana: „Guter Mann! Dies ist das Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita. Ich empfing diese Lehre von den Buddhas, die so zahlreich waren wie die Sandkörner des Ganges. Jeder dieser Tathagatas benutzte ein anderes Tor, um mich in dieses Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita zu führen; ich werde nicht wiederholen, was ein Buddha erklärt hat.“
Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist das Reich dieses universellen Schmucktores von Prajnaparamita?“
Die Jungfrau antwortete:
„Guter Mensch! Wenn ich durch dieses Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita trete und seiner Weisung folge, indem ich nachsinne, beobachte, mich erinnere und erkenne, erreiche ich das universelle Tor Dharani, und alle Tore von einer Million Asamkhya-Dharanis erscheinen vor mir. Dies sind: das Dharani-Tor des Buddha-Feldes, das Dharani-Tor des Buddha, das Dharani-Tor des Dharma, das Dharani-Tor der fühlenden Wesen, das Dharani-Tor der Vergangenheit, das Dharani-Tor der Zukunft, das Dharani-Tor der Gegenwart, das Dharani-Tor des ewigen Daseins, das Dharani-Tor des Verdienstes, das Dharani-Tor der Verdiensthilfen und das Dharani der Weisheit.“ Tore, Dharani-Tore für Weisheitshilfen, Dharani-Tore für alle Wünsche, Dharani-Tore für die Unterscheidung aller Wünsche, Dharani-Tore für das Sammeln aller Praktiken, Dharani-Tore für reine Praktiken, Dharani-Tore für vollkommene Praktiken, Dharani-Tore für Karma, Dharani-Tore für die Bewahrung von Karma, Dharani-Tore für den Fluss des Karma, Dharani-Tore für karmische Taten, Dharani-Tore für das Aufgeben von bösem Karma, Dharani-Tore für die Kultivierung von rechtem Karma, Dharani-Tore für die Freiheit im Karma, Dharani-Tore für gute Taten, Dharani-Tore für die Aufrechterhaltung guter Taten, Dharani-Tore für Samadhi, Dharani-Tore für die Befolgung von Samadhi Entsteht aus Samadhi, Dharani Tor für übernatürliche Kräfte, Dharani-Tor für den Ozean des Geistes, Dharani-Tor für verschiedene Geisteszustände, Dharani-Tor für den geraden Geist, Dharani-Tor zur Erleuchtung des dichten Waldes des Geistes, Dharani-Tor zur Reinigung des Geistes, Dharani-Tor zum Wissen um den Geburtsort fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Leiden und Praktiken fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die gewohnheitsmäßigen Tendenzen von Leiden, Dharani-Tor zum Wissen um die zweckmäßigen Mittel von Leiden, Dharani-Tor zum Wissen um das Verständnis fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Praktiken fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Unterschiede in den Praktiken fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Natur fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Wünsche fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Gedanken fühlender Wesen Wesen, Dharani-Tor für das universelle Sehen der zehn Richtungen, Dharani-Tor für das Predigen des Dharma, Dharani-Tor für großes Mitgefühl, Dharani-Tor für große liebende Güte, Dharani-Tor für Ruhe, Dharani-Tor für den Pfad der Worte, Dharani-Tor für zweckmäßige und unerklärliche Mittel, Dharani-Tor für das Folgen, Dharani-Tor für Differenzierung, Dharani-Tor für universellen Eintritt, Dharani-Tor für ungehinderte Grenzen, Dharani-Tor für Universalität, Buddha Das Dharani-Tor des Dharma, das Dharani-Tor des Bodhisattva-Dharma, das Dharani-Tor des Śrāvaka Dharma, das Dharani-Tor des Pratyekabuddha Dharma, das Dharani-Tor des weltlichen Dharma, das Dharani-Tor der Weltbildung, das Dharani-Tor der Weltzerstörung, das Dharani-Tor des Weltverweilens, das Dharani-Tor der Reinen Welt, das Dharani Tor der befleckten Welt, das Dharani-Tor der Manifestation von Reinheit in der befleckten Welt, das Dharani-Tor der Manifestation von Befleckung in der reinen Welt, das Dharani-Tor der reinen Welt, das Dharani-Tor der flachen Welt, das Dharani-Tor der unebenen Welt, das Dharani-Tor der umgestürzten Welt, das Dharani-Tor von Indras Netzwelt, das Dharani-Tor der Weltenwende, das Dharani-Tor des Wissens und Verweilens im Gedanken, das Dharani-Tor des subtilen Eintritts in die Grobheit, das Dharani-Tor des groben Eintritts in die Subtilität, das Dharani-Tor des Sehens aller Buddhas, das Dharani-Tor der Unterscheidung des Buddha-Körpers, das Dharani-Tor des Netzes von Buddhas Lichtschmuck, das Dharani-Tor von Buddhas vollkommenem Klang, das Dharani-Tor des Dharma-Rades des Dharma, das Dharani-Tor der Vollendung des Dharma-Rades des Dharma, das Dharani-Tor von das differenzierte Dharma-Rad des Dharma, das Dharani-Tor des undifferenzierten Dharma-Rads des Dharma, das Dharani-Tor der Erklärung des Dharma. Das Dharani-Tor des Dharma-Rades, das Dharani-Tor des Drehens des Dharma-Rades, das Dharani-Tor der Ausführung der Buddha-Taten, das Dharani-Tor der Unterscheidung der Buddha-Versammlung, das Dharani-Tor des Eintritts in den Ozean der Buddha-Versammlung, das Dharani-Tor der universellen Erleuchtung der Buddha-Kraft, das Dharani-Tor des Samadhi aller Buddhas, das Dharani-Tor der freien Nutzung des Samadhi aller Buddhas, das Dharani-Tor des Wohnortes aller Buddhas, das Dharani-Tor dessen, was alle Buddhas in sich tragen, das Dharani-Tor der Transformation aller Buddhas, das Dharani-Tor des Buddha, der die Gedanken und Handlungen der fühlenden Wesen kennt, das Dharani-Tor der übernatürlichen Kräfte und Manifestationen aller Buddhas, die im Tusita-Himmel weilen und sich sogar manifestieren in … Das Dharani-Tor des Nirvanas, das Dharani-Tor des unermesslichen Nutzens Lebewesen, das Dharani-Tor des Betretens des tiefgründigen Dharma, das Dharani-Tor des Betretens des subtilen Dharma, das Dharani-Tor des Bodhicitta, das Dharani-Tor des Erweckens von Bodhicitta, das Dharani-Tor der Unterstützung von Bodhicitta, das Dharani-Tor aller Gelübde, das Dharani-Tor aller Praktiken, das Dharani-Tor der übernatürlichen Kräfte, das Dharani-Tor der Befreiung, das Dharani-Tor des reinen Dharani der völligen Retention, das Dharani-Tor des Rades der reinen Weisheit, das Dharani-Tor der reinen Weisheit, das Dharani-Tor des unermesslichen Bodhi und das Dharani-Tor des reinen Geistes.
„Guter Mann! Ich kenne nur dieses Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita. So wie die Geister der Bodhisattvas und Mahasattvas unermesslich sind, wie der leere Raum, und im Dharma-Bereich vollkommen werden, weilen sie im Dharma der Befreiung, fernab weltlicher Praktiken. Ihre Weisheitsaugen sind ungetrübt und betrachten den Dharma-Bereich umfassend. Ihr Weisheitsgeist ist unermesslich wie der leere Raum, sieht klar alle Bereiche, erlangt den großen Schatz ungetrübten Lichts, unterscheidet geschickt die Bedeutung aller Dharmas, praktiziert weltliches Verhalten, ohne von weltlichen Gesetzen befleckt zu werden, nützt der Welt, ohne von ihr zerstört zu werden, dient allen Wesen als Zuflucht, kennt die Geister und Praktiken aller fühlenden Wesen, predigt den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend und erlangt stets Freiheit. Wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
„Guter Mann! Im Süden gibt es ein Land namens Dreiäugig; dort lebt ein Mönch namens Gutes Sehen. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male und blickte ihn voller Sehnsucht und Bewunderung an, bevor sie Abschied nahm.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana die Tiefe des Wohnens und Handelns des Bodhisattva, die Tiefe des verwirklichten Dharma des Bodhisattva, die Tiefe der vom Bodhisattva betretenen Bereiche, die Tiefe der subtilen Weisheit der fühlenden Wesen, die Tiefe der Abhängigkeit der Welt von der Wahrnehmung, die Tiefe der Handlungen der fühlenden Wesen, die Tiefe des Flusses der Gedanken der fühlenden Wesen, die Tiefe der Tatsache, dass die fühlenden Wesen wie Licht und Schatten sind, die Tiefe der Namen der fühlenden Wesen, die Tiefe der Rede der fühlenden Wesen, die Tiefe der Zierde des Dharma-Bereichs, die Tiefe des Säens von Karma und die Tiefe des Karmas, das die Welt schmückt.
Er reiste allmählich, bis er das Land der Dreiäugigen erreichte, wo er in Städten, Dörfern, auf Märkten, in Tälern und an allen anderen Orten nach einem tugendhaften Mönch suchte.
Im Wald schritt ein stattlicher junger Mann hin und her, aufrecht und anmutig. Sein dunkelblaues Haar fiel in einer geraden Spirale nach rechts, sein Kopf war von einer fleischigen Wölbung bedeckt. Seine Haut war golden, drei Linien zierten seinen Hals, seine Stirn breit und flach. Seine Augen waren so groß und lang wie blaue Lotusblüten, seine Lippen so rot und rein wie die Frucht des Bimbisara-Baumes. Auf seiner Brust prangte ein siebenfaches , gleichmäßiges Hakenkreuz . Seine Arme waren schlank, seine Finger ineinander verschlungen, und in seinen Handflächen hielt er Vajra-Räder. Sein Körper war so vollkommen wie der Reine Himmel, aufrecht und gerade wie der Nigrodha-Baum. Alle seine Zeichen und Glücksbringer waren perfekt, wie der Schmuck des Schneebergkönigs. Seine Augen blinzelten nie, und sein Heiligenschein hatte einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Seine Weisheit war so unermesslich wie der Ozean, und sein Geist blieb von keiner Welt berührt, weder von Aufstieg noch von Fall, weder von Weisheit noch von Unwissenheit. Jegliche Bewegung und jedes spielerische Gerede verstummten. Er erreichte die gleiche Stufe der Buddha-Praxis und lehrte mit großem Mitgefühl alle fühlenden Wesen; sein Geist war stets auf das Wesentliche gerichtet. Zum Wohle und Glück aller fühlenden Wesen, um das Dharma-Auge des Tathagata zu offenbaren und um den Pfad des Tathagata zu beschreiten, schritt er sorgsam und fleißig, ohne Zögern oder Hast.
Unzählige Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Schamanen, Brahma, Wächter der Welt, Menschen und Nichtmenschen umgeben ihn. Der Gott der Himmelsrichtung wendet sich ihm zu, um ihn zu leiten. Die Götter der Füße halten juwelenbesetzte Lotusblumen, um seine Füße zu stützen. Der Gott des endlosen Lichts verbreitet Licht, um die Dunkelheit zu vertreiben. Der Gott von Jambudvipa lässt eine Vielzahl von Blumen herabregnen. Der Gott des unerschöpflichen Schatzes offenbart alle Schätze. Der Gott des universellen Lichts der Leere schmückt die Leere. Der Gott der vollendeten Tugend des Ozeans lässt Mani-Juwelen herabregnen. Der Gott des makellosen Schatzes des Berges Sumeru verneigt sich ehrfürchtig mit gefalteten Händen. Der Gott der ungehinderten Kraft des Windes lässt wundervolle, duftende Blumen herabregnen. Der Gott des Frühlings und der Nacht schmückt seinen Körper und wirft sich zu Boden. Der Gott des ständigen Bewusstseins des Tages hält das Mani-Banner. die in alle Richtungen leuchtet und in der Leere weilt und großes Licht ausstrahlt.
Dann ging Sudhana zu dem Mönch, verneigte sich vor ihm, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt und den Pfad des Bodhisattva gesucht. Ich habe gehört, dass du den Pfad des Bodhisattva weise darzulegen verstehst; bitte sage mir: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie kultiviert man den Pfad des Bodhisattva?“
Der gute Mann antwortete: „Guter Mann! Ich bin jung und habe erst vor Kurzem mein Elternhaus verlassen. In diesem Leben habe ich unter den Buddhas, die so zahlreich sind wie die Sandkörner des Ganges, reines Verhalten geübt. Manche Buddhas übten reines Verhalten einen Tag und eine Nacht lang, manche sieben Tage und sieben Nächte, manche einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, zehntausend Jahre, hundert Millionen Jahre, Nayuta-Jahre oder sogar unzählige Jahre, manche ein kleines Kalpa, manche ein halbes Kalpa, manche ein großes Kalpa, manche hundert große Kalpas oder sogar unzählige große Kalpas. Ich hörte den wunderbaren Dharma, empfing und praktizierte die Lehren, schmückte meine Gelübde, betrat die Orte meiner Erleuchtung, reinigte meine Praktiken und erfüllte die sechs Vollkommenheiten. Ich sah auch, wie die Buddhas die Erleuchtung erlangten und den Dharma predigten, jeder mit seinen eigenen, unverwechselbaren Merkmalen, ohne jegliche Verwirrung, und ihre Lehren bis zu ihrem Erlöschen aufrechterhielten. Ich weiß auch, dass die ursprünglichen Gelübde dieser Buddhas darin bestanden, …“ „Alle Buddha-Landschaften mit der Kraft des Samadhi reinigen, alle Bodhisattva-Praktiken mit der Kraft des Samadhi des Eintritts in alle Praktiken reinigen und alle Buddha-Vollkommenheiten mit der Kraft der Befreiung des Samantabhadra-Fahrzeugs reinigen.“
„Und weiter, guter Mann! Wenn ich diesen Weg gehe, erscheinen mir in einem einzigen Gedanken alle zehn Himmelsrichtungen, weil meine Weisheit rein ist; in einem einzigen Gedanken erscheinen mir alle Welten, weil ich unzählige Welten durchschritten habe; in einem einzigen Gedanken werden unzählige Buddha-Welten geschmückt und gereinigt, weil ich die Kraft meiner großen Gelübde erfüllt habe; in einem einzigen Gedanken erscheinen mir die verschiedenen Praktiken unzähliger Wesen, weil ich die zehn Kräfte der Weisheit erfüllt habe; in einem einzigen Gedanken erscheinen mir die reinen Körper unzähliger Buddhas, weil ich die Kraft der Gelübde Samantabhadras erfüllt habe; in einem einzigen Gedanken bringe ich unzähligen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten, ehrfurchtsvoll Opfergaben dar, weil ich die Kraft meines Gelübdes erfüllt habe, den Buddhas mit sanftem Herzen Opfergaben darzubringen; in einem einzigen Gedanken empfange ich unzählige Buddha-Lehren und erlange das Dharma des Verweilens in unzähligen verschiedenen Praktiken.“ Aufgrund der Kraft des Dharani des Rades; In einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Bodhisattva-Praktiken in seiner Gesamtheit, und er erlangt die Kraft der Gelübde, alle Praktiken wie das Netz Indras zu reinigen; in einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Samadhis in ihrer Gesamtheit, und er erlangt die Kraft der Gelübde, alle Samadhis zu reinigen, indem er durch ein einziges Samadhi-Tor eintritt; in einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Fähigkeiten in ihrer Gesamtheit, und er erlangt die Kraft der Gelübde, die Grenzen aller Fähigkeiten zu erkennen und alle Fähigkeiten in einer einzigen Fähigkeit zu sehen; in einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Zeit, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, und er erlangt die Kraft der Gelübde, das Rad des Dharma zu jeder Zeit zu drehen, das Reich der fühlenden Wesen zu beenden und das Rad des Dharma unerschöpflich zu machen; In einem einzigen Gedanken erscheint vor ihm der unaussprechliche Ozean aller drei Zeiten, und er erlangt die Macht der Gelübde, die Weisheit und das Licht aller drei Zeiten in allen Welten zu erkennen.
„Guter Mann! Ich kenne den Weg dieses Bodhisattva zur Befreiung nur durch das Folgen der Lampe. Wie alle Bodhisattva Mahasattvas, die Vajra-Lampen gleichen, wahrhaft in die Familie des Tathagata hineingeboren, besitzen sie die vollkommene und unsterbliche Lebenskraft. Ihre Weisheitslampe brennt unaufhörlich, ihre Körper sind fest und unzerstörbar und manifestieren sich in illusorischen Formen, wie die unzähligen Variationen des abhängigen Entstehens, entsprechend den Gedanken der fühlenden Wesen. Ihre Formen und Erscheinungen sind unvergleichlich in der Welt, unversehrt von Gift, Klingen oder Feuer, wie ein unzerstörbarer Vajra-Berg, der alle Dämonen und Ketzer bezwingt. Ihre Körper sind wundersam wie ein wahrer goldener Berg, der unter Göttern und Menschen besonders hervorsticht. Ihre Namen sind gewaltig und allen bekannt. Sie sehen die ganze Welt vor ihren Augen und offenbaren den tiefgründigen Schatz des Dharma wie einen endlosen Ozean. Ihr Licht scheint in alle Richtungen. Wer sie sieht, wird gewiss alle Hindernisse überwinden und alle Wurzeln des Bösen ausreißen.“ „Pflanze tiefe Wurzeln der Güte. Solch ein Mensch ist schwer zu sehen, schwer aus dieser Welt zu gehen; wie könnte ich jemals seine Verdienste und sein Verhalten erkennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Mingwen; am Flussufer lebt ein Junge namens Zizai Zhu. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Zu jener Zeit, als Sudhana den Wunsch verspürte, das mutige und reine Verhalten des Bodhisattva vollständig zu verstehen, die große Kraft und das Licht des Bodhisattva zu erlangen, das unbesiegbare und unerschöpfliche verdienstvolle Verhalten des Bodhisattva zu pflegen, die festen und großen Gelübde des Bodhisattva zu erfüllen, den weiten und tiefgründigen Geist des Bodhisattva zu erlangen, das unermesslich überlegene Verhalten des Bodhisattva aufrechtzuerhalten, im Geist des Dharma des Bodhisattva unersättlich zu sein, alle Verdienste des Bodhisattva zu erlangen, alle fühlenden Wesen beständig zu führen, den dichten Wald und die Wildnis von Geburt und Tod zu überwinden, sich stets daran zu erfreuen, gute Lehrer zu sehen und zu hören, und ihnen ohne Müdigkeit zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, verneigte er sich zu ihren Füßen, umrundete sie unzählige Male, blickte sie mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit hatte Sudhana die Lehren des Mönchs Sudhana empfangen, erinnerte sich an sie, rezitierte sie, meditierte darüber und praktizierte sie, wodurch er ein klares Verständnis erlangte und in diesem Dharma Erleuchtung fand. Umgeben von Göttern, Drachen, Yakshas und Gandharvas suchten sie weit und breit im ganzen berühmten Land nach Sudhana.
Da erschienen Götter, Drachen und Gandharvas am Himmel und sprachen zu Sudhana: „Guter Mann! Dieser Junge befindet sich am Flussufer.“ Sudhana eilte sogleich zu ihm und sah ihn, umgeben von zehntausend anderen Jungen, die im Sand spielten. Beim Anblick des Jungen verneigte er sich tief vor ihm, umrundete ihn unzählige Male, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man ihn kultiviert. Bitte erkläre es mir!“
Freier Wille:
„Guter Mann! Einst studierte ich unter der Anleitung von Manjushri die Künste des Schreibens, der Mathematik, der Arithmetik und des Buchdrucks und erlangte so Erleuchtung in allen Handwerken, Fertigkeiten, übernatürlichen Kräften und Weisheit. Guter Mann! Durch diese Methode habe ich die Grenzen des Schreibens, der Mathematik, der Arithmetik und des Buchdrucks in der Welt ergründet und kann Epilepsie [ 2 ] , Auszehrung und alle Arten von Krankheiten, die von Dämonen verursacht werden, heilen. Ich kann Städte, Dörfer, Gärten, Pavillons, Paläste, Häuser und alle Arten von Orten errichten. Ich bin auch geschickt in der Zubereitung verschiedener Elixiere und in der Führung aller Arten von Geschäften, einschließlich Landwirtschaft, Handel und Investitionen. Ich kann gute Entscheidungen treffen und je nach Bedarf vorwärts und rückwärts gehen. Darüber hinaus bin ich geschickt darin, die physischen Merkmale empfindungsfähiger Wesen zu unterscheiden, ob sie Gutes oder Böses tun, ob sie in einem guten oder einem bösen Reich wiedergeboren werden, ob sie den Pfad des Zuhörers oder den Pfad des Einsamen beschreiten sollen.“ Realisierer, oder das Reich der Allwissenheit. Ich kann all diese Dinge wissen. Ich befähige auch empfindungsfähige Wesen, diese Methode zu erlernen und ihre höchste Reinheit zu steigern.
„Guter Mann! Ich kenne auch die Methode des Bodhisattva. Sie lautet: Hundert Lokas ergeben ein Koti, Koti Koti ergibt ein Ayuta, Ayuta Ayuta ergibt ein Nayuta, Nayuta Nayuta ergibt ein Bimbala, Bimbala Bimbala ergibt ein Kumkara; und so weiter, bis Utpala Utpala ein Paduma ergibt, Paduma Paduma ergibt ein Sanghi, Sanghi Sanghi ergibt ein Tu, Tu Tu ergibt ein Yu, Yu Yu ergibt ein Unzähliges, Unzähliges Unzähliges ergibt eine Unzählige Drehung, Unzählige Drehung Unzählige Drehung ergibt ein Unermessliches, Unermessliches Unermessliches ergibt eine Unermessliche Drehung, Unermessliche Drehung Unermessliche Drehung ergibt ein Grenzenloses, Grenzenlose Grenzenlose ergibt eine Grenzenlose Drehung, Grenzenlose Drehung Grenzenlose Drehung ergibt eins…“ Unvergleichlich, unvergleichlich ist eine unvergleichliche Transformation, unvergleichliche Transformation ist eine unzählbare, unzählbare uncountable ist eine uncountable Transformation, uncountable Transformation uncountable ist eine uncallable, uncallable uncallable ist eine uncallable Transformation, uncallable Transformation uncallable ist eine undenkbare, undenkbare uncallable ist eine undenkbare Transformation, undenkbare Transformation unthinkable ist eine unmessbare, unmessbare unmessbare ist eine unmessbare Transformation, unmessbare Transformation unmessbar ist eine unaussprechliche, unaussprechliche unaussprechliche ist eine unaussprechliche Transformation, unaussprechliche Transformation unaussprechlich ist eine unaussprechliche unaussprechliche, dies ist auch unaussprechlich unaussprechlich ist eine unaussprechliche unaussprechliche Transformation.
„Guter Mann! Mit dieser Bodhisattva-Methode kann ich die Anzahl der Körner in einem Sandhaufen von unermesslichen Yojanas berechnen; ich kann auch die verschiedenen Unterschiede und die Ordnung aller Welten im Osten berechnen, und dasselbe gilt für Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Richtungen sowie oben und unten; ich kann auch die Größe und Breite aller Welten in den zehn Richtungen berechnen, sowie ihre Namen, einschließlich aller Namen aller Kalpas, aller Buddhas, aller Dharmas, aller fühlenden Wesen, aller Karmas, aller Bodhisattvas und aller Wahrheiten. Ich kenne sie alle.“
„Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor aller kunstvollen Handwerkskunst, aller großen übernatürlichen Kräfte, der Weisheit und des Lichts. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas die Anzahl aller fühlenden Wesen, die Anzahl aller Dharma-Kategorien, die Anzahl aller Dharma-Unterschiede, die Anzahl aller drei Zeiten, die Anzahl aller Namen fühlender Wesen, die Anzahl aller Dharma-Namen, die Anzahl aller Tathagatas, die Anzahl aller Buddha-Namen, die Anzahl aller Bodhisattvas und die Anzahl aller Namen der Bodhisattvas kennen können; wie kann ich ihre Verdienste beschreiben, ihre Praktiken aufzeigen, ihr Reich offenbaren, ihre überlegene Macht preisen, ihre Freuden und Begierden unterscheiden, ihre Hilfe auf dem Pfad verkünden, ihre großen Gelübde offenbaren, ihr wunderbares Verhalten rühmen, ihre verschiedenen Vollkommenheiten erhellen, ihre Reinheit darlegen und ihre höchste Weisheit und ihr Licht ausstrahlen?“
„Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Haizhu; dort gibt es eine Upasika namens Juzu. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Als Sudhana diese Worte hörte, sträubten sich ihm die Haare vor Freude. Er erlangte ein seltenes und kostbares Herz voller Glauben und Freude und ein unermessliches Herz, das allen fühlenden Wesen zum Wohle gereichen wollte. Er erkannte klar die Reihenfolge, in der alle Buddhas erscheinen und aufsteigen, und verstand das tiefgründige und reine Rad des Dharma, das Rad der Weisheit. Er konnte in allen Daseinsbereichen erscheinen, die Gleichheit der drei Zeiten begreifen und in einen unendlichen Ozean des Verdienstes hineingeboren werden. Er strahlte ein helles Licht der Weisheit und Freiheit aus und öffnete alle Schlüssel zur Stadt der drei Daseinsbereiche. Er verneigte sich vor Sudhanas Füßen, umrundete ihn unzählige Male und blickte ihn mit tiefster Ehrfurcht an, bevor er Abschied nahm.
Zu jener Zeit beobachtete und betrachtete Sudhana die Lehren seiner spirituellen Lehrer und verglich sie mit einem riesigen Ozean, der reichlich Regen und Wolken empfängt, ohne jemals satt zu werden. Er dachte so: „Die Lehren spiritueller Lehrer sind wie die Frühlingssonne, die die Wurzeln und Triebe allen guten Dharma nährt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie der Vollmond, der allem, was er bescheint, Kühle bringt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie ein schneebedeckter Berg im Sommer, der den Durst aller Tiere stillt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie die Sonne über einem duftenden Teich, die die Lotusblumen aller guten Geister öffnet; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie eine große Schatzinsel, die das Herz mit vielfältigen Dharma-Schätzen erfüllt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie der Jambudvipa-Baum, der alle Blüten und Früchte des Verdienstes und der Weisheit sammelt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie ein großer Drachenkönig, der frei am Himmel spielt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie der Berg Sumeru, in dessen 33 Himmeln unermessliches gutes Dharma wohnt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie Indra, umgeben von Versammlungen, unfähig zu sein, „Verdunkelt, aber fähig, die Heere der Ketzer und Asuras zu unterwerfen.“ So dachte er.
Er reiste gemächlich weiter, bis er die Stadt am Meer erreichte, wo er überall nach dieser Laiin suchte. Da sagten ihm die Leute: „Guter Mann! Diese Laiin wohnt in dieser Stadt.“ Als Sudhana dies hörte, ging er zu ihrer Tür, faltete die Hände und blieb stehen.
Ihr Wohnsitz war gewaltig und prachtvoll, umgeben von juwelenbesetzten Mauern und juwelenbesetzten Toren an allen vier Seiten. Sudhana trat ein und erblickte eine Upasika auf einem Thron sitzen, in ihrer Blütezeit, schön und anmutig, in schlichter Kleidung, das Haar offen, ohne jeglichen Schmuck. Ihr Antlitz und ihre Ausstrahlung waren unvergleichlich, nur Buddhas und Bodhisattvas konnten sie übertreffen. In ihrem Wohnsitz befanden sich zehn Milliarden Sitzplätze, mehr als Menschen und Götter besaßen, allesamt durch die Verdienste eines Bodhisattva. Der Wohnsitz enthielt weder Kleidung noch Nahrung oder sonstige Notwendigkeiten, außer einem kleinen Gefäß, das vor ihr stand. Zehntausend junge Mädchen umgaben sie, ihre Haltung und ihr Aussehen glichen himmlischen Jungfrauen, geschmückt mit kostbaren Juwelen, ihre Stimmen melodisch und wohlklingend für alle, die sie hörten. Sie waren stets an ihrer Seite, näherten sich ihr, betrachteten sie, verneigten sich und gehorchten ihren Anweisungen. Diese jungen Mädchen verströmten einen wundervollen Duft, der alle Wesen durchdrang. Wenn ein fühlendes Wesen diesen Duft wahrnimmt , wird es nicht in alte Muster zurückfallen, keinen Zorn oder böse Absichten hegen, keinen Groll oder Hass, keine Geizigkeit oder Eifersucht, keine Schmeichelei oder Täuschung, keine treulosen oder bösen Absichten, keinen Hass oder Liebe, keinen Zorn oder Groll, kein Minderwertigkeitsgefühl oder Hochmut empfinden, sondern Gleichmut entwickeln, großes Mitgefühl empfinden, den Wunsch entwickeln, anderen zu helfen, die Gebote befolgen und frei von Gier sein. Diejenigen, die ihre Stimmen hören, werden sich freuen und vor Freude hüpfen; diejenigen, die ihre Körper sehen, werden von Unreinheit befreit sein.
Als Sudhana die voll ordinierte Laiin sah, verneigte sie sich ehrerbietig vor ihr, umringte sie respektvoll, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt. Wie beschreitet man den Pfad des Bodhisattva? Ich habe gehört, dass du, Heilige, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Er sagte sofort:
„Guter Mensch! Ich habe den unerschöpflichen Schatz an Verdiensten und das Tor der Befreiung eines Bodhisattva erlangt und kann in einem so kleinen Gefäß alle Arten köstlicher Speisen nach den verschiedenen Wünschen und Bedürfnissen aller fühlenden Wesen hervorbringen und sie vollständig sättigen. Selbst wenn es Hunderte, Tausende, Hunderttausende, Hunderte Millionen, Hunderte Millionen, Hunderte Millionen, ja unzählige fühlende Wesen gäbe; selbst wenn es so viele fühlende Wesen gäbe wie die Staubpartikel von Jambudvipa, so viele wie die Staubpartikel eines Vier-Welten-Systems, so viele wie die Staubpartikel eines kleinen, eines mittleren, eines großen Chiliokosmos, ja sogar so viele wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder; selbst wenn es alle fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen gäbe, könnte ich sie alle nach ihren Wünschen sättigen.“ Vergnügungen, Speisen und Getränke wären unerschöpflich und würden niemals abnehmen. Ebenso wie Speisen und Getränke, so könnte ich auch mit allerlei feinen Aromen, Betten und Sitzen, Kleidung, Bettwäsche, Kutschen, Blumen, Girlanden, Weihrauch, Parfums, brennendem und pulverisiertem Weihrauch, kostbaren Juwelen, Bannern, Wimpeln, Baldachinen und allen erlesenen Dingen des täglichen Bedarfs alles nach ihren Wünschen und Vorlieben bereitstellen.“
„Außerdem, guter Mann! Angenommen, in einer Welt im Osten hätten alle Śrāvakas und Pratyekabuddhas, die meine Speise gegessen haben, die Früchte des Śrāvaka und Pratyekabuddha erlangt und weilten in ihrer letzten Wiedergeburt; und in einer Welt gäbe es Hunderte, Tausende, Hunderttausende, Hunderte Millionen, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Nayutas, so viele Welten wie die Staubpartikel von Jambudvipa, so viele Welten wie die Staubpartikel eines vierkontinentalen Kontinents, so viele Welten wie die Staubpartikel eines kleinen Tausend-Länder-Reiches, so viele Welten wie die Staubpartikel eines mittleren Tausend-Länder-Reiches, so viele Welten wie die Staubpartikel eines dreitausendgroßen Tausend-Länder-Reiches und sogar so viele Welten wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, und alle …“ Diejenigen Śrāvakas und Pratyekabuddhas, die meine Speise gegessen haben, haben die Früchte des Śrāvaka und Pratyekabuddha erlangt und weilen in ihrer letzten Wiedergeburt. Dasselbe gilt für Osten, Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten.“
„Außerdem, guter Mann! In der östlichen Welt und sogar in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, setzen sich alle Bodhisattvas, die für ein Leben an mich gebunden sind, nach dem Verzehr meiner Speise unter den Bodhi-Baum im Bodhi-Mandala, bezwingen das Heer Maras und erlangen Anuttara-samyak-sambodhi; und so ist es im Osten, Süden, Westen, Norden, in den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten.“
"Guter Mann! Siehst du mein Gefolge von zehntausend jungen Mädchen?"
Die Antwort lautete: „Ich habe es gesehen.“
Upasika sagte:
„Guter Mann! Diese zehntausend jungen Mädchen sind die Anführerinnen, und ihr Gefolge von Millionen von Asamkhya ist mit mir, sie teilen dieselbe Praxis, dieselben Gelübde, dieselben Wurzeln der Güte, denselben Weg der Befreiung, dasselbe reine Verständnis, dieselbe reine Achtsamkeit, dasselbe reine Ziel, dieselbe unermessliche Erleuchtung, dieselbe Erlangung aller Fähigkeiten, denselben weiten Geist, denselben Bereich der Praxis, dieselben Prinzipien, dieselbe Bedeutung, dasselbe Verständnis des Dharma, dieselbe reine Form, dieselbe unermessliche Kraft, denselben höchsten Fleiß, denselben Klang des wahren Dharma, denselben Klang, der der Kategorie des Klangs folgt, denselben reinen und höchsten Klang, dasselbe Lob unermesslicher reiner Verdienste, dasselbe reine Karma, dieselbe reine Belohnung, dasselbe große Mitgefühl, das alle Wesen universell rettet, dasselbe große Mitgefühl, das alle Wesen universell reifen lässt, dasselbe reine physische Karma, das gemäß den Bedingungen entsteht, um denen Freude zu bringen, die es sehen, dasselbe reine verbale Karma, das den Dharma in weltlicher Sprache verkündet, dasselbe, das alle Versammlungshallen aller Buddhas aufsucht, dasselbe, das alle Buddha-Länder bereist, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen, dasselbe, das alle Dharma-Tore direkt wahrnehmen kann, und dasselbe, das in der reinen Praxis der Bodhisattvas verweilt.“
„Guter Mann! Diese zehntausend Jungfrauen können Speise aus diesem Gefäß nehmen und sie im Nu in alle zehn Himmelsrichtungen verteilen, um sie allen Bodhisattvas, Arhats und Pratyekabuddhas, die danach wiedergeboren wurden, und sogar allen hungrigen Geistern darzubringen und so ihren Bedarf zu decken. Guter Mann! Mit diesem von mir bereitgestellten Gefäß können diese zehntausend Jungfrauen den himmlischen Wesen und sogar den Menschen ausreichend Speise geben. Guter Mann! Warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen.“
Während er diese Worte sprach, sah Sudhana unzählige Wesen durch die vier Tore eintreten, alle von den Laienfrauen gemäß ihren ursprünglichen Gelübden eingeladen. Nachdem sie sich versammelt hatten, wurden ihnen Sitzplätze angeboten und ihnen nach ihren Bedürfnissen Speise und Trank gereicht, sodass sie sich wohlfühlten. Die Laienfrauen sagten dann zu Sudhana:
„Guter Mensch! Ich kenne nur diesen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten und das Tor zur Befreiung. So wie die Verdienste aller Bodhisattvas und Mahasattvas so tief und unerschöpflich sind wie der Ozean, so weit und grenzenlos wie der Himmel, so wunscherfüllende Juwelen, die die Wünsche aller Wesen erfüllen, so ein großes Dorf, das alles Ersehnte erlangt, so der Berg Sumeru, der alle Schätze vereint, so ein verborgener Schatz, der den Reichtum des Dharma beständig birgt, so eine helle Lampe, die alle Dunkelheit vertreibt, so ein hohes Dach, das alle Wesen universell schützt – wie kann ich solche Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
"Guter Mann! Im Süden gibt es eine Stadt namens Daxing; dort lebt ein Familienvater namens Mingzhi. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, betrachtete ihn unermüdlich und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit erlangte Sudhana den unerschöpflichen Schatz an Verdiensten und das Licht der Befreiung. Er betrachtete den Ozean der Verdienste, sah den leeren Raum der Verdienste, begab sich zur Sammlung der Verdienste, bestieg den Berg der Verdienste, sammelte den Schatz der Verdienste, stieg in den Abgrund der Verdienste hinab, schwamm im Teich der Verdienste , reinigte das Rad der Verdienste, sah den Schatz der Verdienste, durchschritt das Tor der Verdienste, beschritt den Pfad der Verdienste und kultivierte den Samen der Verdienste.
Nach und nach gelangt man nach Daxing, wo man überall weise Laien sucht, die sich tugendhaft auskennen. Das Herz sehnt sich nach tugendhaften Lehrern, und der Geist wird durch sie geformt. Der Entschluss, tugendhafte Lehrer zu finden, ist fest, und das Bemühen, ihnen zu begegnen, ist unermüdlich. Der Wunsch, tugendhaften Lehrern zu dienen, ist unstillbar. Man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer alle Tugenden verwirklichen kann; man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer alle Segnungen erlangen kann; man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer alle Praktiken entwickeln kann; man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer, ohne äußere Anleitung, ganz natürlich allen tugendhaften Freunden dienen kann. Durch diese Art der Kontemplation entwickelt man tugendhafte Wurzeln, reinigt den tiefen Geist, mehrt seine innewohnende Natur, stärkt sein tugendhaftes Fundament, festigt seine großen Gelübde, erweitert sein großes Mitgefühl, nähert sich der Allwissenheit, verkörpert den Pfad des Samantabhadra, erleuchtet den wahren Dharma aller Buddhas und mehrt das Licht der zehn Kräfte des Tathagata.
Zu jener Zeit sah Sudhana den Laien auf einer siebenfach mit Juwelen besetzten Plattform an den vier Kreuzungen der Stadt sitzen. Er saß auf einem mit unzähligen Juwelen geschmückten Thron. Der Thron war wundervoll: Sein Körper bestand aus reinem Mani, seine Füße aus Vajra-Türkis. Juwelenbesetzte Seile waren miteinander verwoben und mit fünfhundert kostbaren Juwelen verziert. Er war in himmlische Juwelengewänder, himmlische Banner und Wimpel, ein großes Juwelennetz und einen prächtigen Juwelenbaldachin gehüllt. [ 5 ] Für seinen Baldachin wurde Jambudvipa-Gold verwendet, und Lapislazuli-Juwelen dienten als Stangen, die von Menschen gehalten wurden, um ihn zu bedecken. Die reinen und sauberen Federn des Gänsekönigs dienten ihm als Fächer. Verschiedene kostbare Düfte wurden verbrannt, und himmlische Blumen regneten herab. Fünfhundert musikalische Noten erklangen zu seiner Linken und Rechten, und die Klänge waren schöner als himmlische Musik. Alle Wesen, die sie hörten, waren entzückt. Zehntausend Diener umgaben ihn, von würdevoller Erscheinung und anmutiger Schönheit. Sie waren mit himmlischem Schmuck geschmückt und zählten zu den Vortrefflichsten unter Göttern und Menschen. Sie alle hatten die Ideale der Bodhisattvas verwirklicht und teilten dieselben guten Wurzeln wie der Laie. Sie standen da, blickten ihn an und empfingen seine Lehren.
In diesem Augenblick verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Zum Wohle aller fühlenden Wesen, damit alle fühlenden Wesen von allem Leiden befreit werden, damit alle fühlenden Wesen höchstes Glück erlangen, damit alle fühlenden Wesen dem Meer von Geburt und Tod entkommen, damit alle fühlenden Wesen auf der Insel der Dharma-Schätze weilen, damit alle fühlenden Wesen den Fluss der Anhaftung austrocknen, damit alle fühlenden Wesen großes Mitgefühl entwickeln, damit alle fühlenden Wesen Begierde und Anhaftung aufgeben, damit alle fühlenden Wesen sich nach der Weisheit des Buddha sehnen, damit alle fühlenden Wesen aus der Wildnis von Geburt und Tod befreit werden, damit alle fühlenden Wesen sich an den Tugenden aller Buddhas erfreuen, damit alle fühlenden Wesen die Stadt der drei Daseinsbereiche verlassen, damit alle fühlenden Wesen Für alle fühlenden Wesen, die die Stadt der Allwissenheit betreten, habe ich den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt. Doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt, wie er den Bodhisattva-Pfad beschreitet und wie er zur Zuflucht für alle fühlenden Wesen werden kann.
Der Älteste riet:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen."
„Guter Mann! Es ist schwer, jemanden zu finden, der den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln kann. Wer diesen Geist entwickeln kann, kann den Pfad des Bodhisattva beschreiten, sich nie mit der Begegnung mit einem guten Lehrer zufriedengeben, nie müde werden, einem guten Lehrer nahe zu sein, nie ermüden, einem guten Lehrer Opfergaben darzubringen, nie Trauer empfinden, wenn er einem guten Lehrer dient, nie aufgeben, einen guten Lehrer zu suchen, nie seine Liebe zu einem guten Lehrer aufgeben, nie ruhen, wenn er einem guten Lehrer dient, nie aufhören, zu einem guten Lehrer aufzuschauen, nie faul sein, die Lehren eines guten Lehrers zu praktizieren, und nie Fehler machen, wenn er die Führung eines guten Lehrers annimmt.“
"Guter Mann! Siehst du die Menschen in dieser Versammlung?"
Sudhana antwortete: „Ja, ich habe es gesehen.“
Der Laie sagte:
"Guter Mann! Ich habe bewirkt, dass er den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangte, in die Familie des Tathagata hineingeboren wurde, den weißen Dharma mehrte, in den unermesslichen Paramitas verweilte, die zehn Kräfte des Buddha erlernte, die Samen der Welt verließ, in den Samen des Tathagata verweilte, den Kreislauf von Geburt und Tod aufgab, das Rad des wahren Dharma drehte, die drei bösen Daseinsbereiche auslöschte, im Reich des wahren Dharma verweilte und wie alle Bodhisattvas alle fühlenden Wesen erlösen konnte."
„Guter Mann! Ich konnte nach Belieben in den Schatz des Verdienstes und das Tor der Befreiung hineingeboren werden, und alle meine Wünsche werden erfüllt werden. Das heißt: Kleidung, Halsketten, Elefanten, Pferde, Kutschen, Blumen, Weihrauch, Baldachine, Essen, Medizin, Häuser, Wohnungen, Betten, Lampen, Diener, Rinder, Schafe und allerlei Begleiter, alle diese Notwendigkeiten – ich werde all meine Bedürfnisse befriedigen und dir sogar den wahren und wunderbaren Dharma predigen. Guter Mann! Warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen.“
Als dies gesprochen wurde, versammelten sich unzählige Wesen aus verschiedenen Orten, Welten, Ländern und Städten, in unterschiedlichen Gestalten und mit unterschiedlichen Wünschen, durch die Kraft der früheren Gelübde des Bodhisattva, und jedes brachte Bitten gemäß seinen eigenen Wünschen vor.
In diesem Moment, als der Laie wusste, dass die Versammlung zusammengekommen war, konzentrierte er sich einen Augenblick und blickte zum leeren Himmel auf; was immer sie benötigten, stieg vom Himmel herab und stillte den Hunger der gesamten Versammlung. Dann erläuterte er verschiedene Dharma-Lehren. Zum Beispiel: Um ihr Verlangen nach köstlichem Essen zu stillen, lehrte er sie verschiedene Praktiken, um Verdienste anzusammeln, der Armut zu entkommen, den gesamten Dharma zu verstehen, die Freude am Dharma und an der Meditation zu erlangen, die vollkommenen Merkmale eines Buddha zu entwickeln, unnachgiebiges Verhalten zu mehren und zu erreichen, die höchste Speise geschickt zu verstehen und grenzenlose Macht zu erlangen, um Dämonen und Feinde zu bezwingen; um ihr Verlangen nach gutem Getränk zu stillen, lehrte er sie den Dharma, der es ihnen ermöglichte, die Anhaftung an Samsara aufzugeben und den Geschmack des Buddha-Dharma zu erfahren; um ihr Verlangen nach verschiedenen erlesenen Aromen zu stillen, lehrte er sie den Dharma, der es ihnen ermöglichte, die erlesenen Merkmale der Buddhas und Tathagatas zu erlangen; Um ihren Wunsch nach Fahrzeugen zu stillen, erklärte er ihnen verschiedene Dharma-Lehren, die es ihnen ermöglichten, auf dem Mahayana-Fahrzeug zu fahren; um ihren Wunsch nach Kleidung zu stillen, lehrte er sie den Dharma, der es ihnen ermöglichte, die reinen und schändlichen Gewänder, ja sogar das reine und wundersame Antlitz des Tathagata zu erlangen. Auf diese Weise sorgte er ausnahmslos für alle und lehrte anschließend den Dharma. Nachdem er den Dharma gehört hatte, kehrte er an seinen Ort zurück.
Zu jener Zeit sagte der Laie, nachdem er Sudhana den unvorstellbaren Zustand der Befreiung eines Bodhisattva demonstriert hatte:
„Guter Mann! Ich kenne nur dieses Tor der Befreiung, die Schatzkammer des Verdienstes, die nach Belieben entsteht. So wie die Bodhisattvas und Mahasattvas mit ihren kostbaren Händen alle Länder der zehn Himmelsrichtungen bedecken und mit ihrer Kraft der Freiheit alle Lebensnotwendigkeiten herabregnen lassen, nämlich: verschiedenfarbige Juwelen, verschiedenfarbige Halsketten, verschiedenfarbige Kronen, verschiedenfarbige Gewänder, verschiedenfarbige Musik, verschiedenfarbige Blumen, verschiedenfarbige Düfte, verschiedenfarbiges Räucherpulver, verschiedenfarbiger brennender Weihrauch, verschiedenfarbige Baldachine und verschiedenfarbige Banner, die alle Wohnstätten der fühlenden Wesen und die Versammlungsorte aller Tathagatas erfüllen, sei es, um alle fühlenden Wesen zur Reife zu führen oder um allen Buddhas Opfergaben darzubringen; wie könnte ich diese Verdienste und Kräfte der Freiheit jemals kennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Shizi-Palast; dort lebt ein Ältester namens Dharma Jewel Crest. Du kannst ihn fragen: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Sudhana war überglücklich und voller Respekt, behandelte ihn wie einen Schüler und dachte: „Dank des Schutzes dieses Laien konnte ich den Pfad der Allwissenheit erkennen, die Ansichten des tugendhaften Lehrers stets bewahren, meinen Respekt vor ihm nie verlieren, seinen Lehren immer folgen, fest an seine Worte glauben und mich unaufhörlich in seinen Dienst stellen.“ Er verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn voller Ehrfurcht an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Als Sudhana zu jener Zeit von dieser Befreiung durch den weisen Laien hörte, reiste er zu jenem Ozean des Verdienstes, bestellte jenes Feld des Verdienstes, blickte zu jenem Berg des Verdienstes hinauf, ging zu jener Furt des Verdienstes, öffnete jene Schatzkammer des Verdienstes, beobachtete jenes Dharma des Verdienstes, reinigte jenes Rad des Verdienstes, kostete jene Anhäufung von Verdiensten, erzeugte jene Kraft des Verdienstes und vermehrte jenen Einfluss des Verdienstes.
Er schritt gemächlich in Richtung Löwenstadt und suchte überall nach dem Ältesten Ratnaketu. Als er ihn auf dem Marktplatz fand, ging er sogleich zu ihm, warf sich ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man ihn beschreitet. Ausgezeichnet, Heiliger! Bitte erkläre mir den Pfad des Bodhisattva, damit ich ihn zur Allwissenheit beschreiten kann!“
In diesem Moment nahm der Ältere Sudhana an der Hand und führte ihn zu seiner Behausung, zeigte ihm sein Haus und sagte: „Guter Mann! Schau dir mein Haus an.“
Zu jener Zeit sah Sudhana, dass das Anwesen rein und strahlend war, aus reinem Gold erbaut, mit Mauern aus Silber, Palästen aus Kristall, Pavillons aus dunkelblauem Lapislazuli und Säulen aus Tridacna-Muscheln. Es war ringsum mit Hunderttausenden von Edelsteinen geschmückt. Ein Löwenthron aus roten Perlen und Mani-Juwelen stand dort, dessen Baldachin ebenfalls aus Mani-Juwelen bestand und der von Perlennetzen bedeckt war. Ein juwelenbesetzter Teich mit duftendem Wasser lag im Wasser, und unzählige kostbare Bäume säumten ihn. Das Anwesen war gewaltig, zehn Stockwerke hoch und hatte acht Tore.
Sudhana betrat den Raum und betrachtete die Ebenen der Reihe nach. Er sah die unterste Ebene, wo Speisen und Getränke dargebracht wurden. Er sah die zweite Ebene, wo kostbare Gewänder dargebracht wurden. Er sah die dritte Ebene, wo alle kostbaren Schmuckstücke verteilt wurden. Er sah die vierte Ebene, wo schöne Frauen und die schönsten Juwelen dargebracht wurden. Er sah die fünfte Ebene, wo sich Bodhisattvas der fünf Stufen versammelten, um den Dharma zum Wohle der Welt zu verkünden und alle Dharani-Tore, Samadhi-Siegel, Samadhi-Praktiken und das Licht der Weisheit zu vollenden. Er sah die sechste Ebene, wo alle Bodhisattvas tiefe Weisheit erlangt haben, die Natur aller Dharmas klar verstehen und das weite und ungehinderte Tor des Samadhi des vollständigen Dharani erreicht haben. Ihr Handeln ist ungehindert, und sie verweilen nicht bei den zwei Dharmas. Sie versammeln sich in einem unbeschreiblichen und wundersam geschmückten Bodhimanda und enthüllen einzeln die Tore der Prajnaparamita, nämlich: die Prajnaparamita des Schatzes der Stille, die Prajnaparamita der Weisheit der geschickten Unterscheidung aller Wesen, die Prajnaparamita des Unbeweglichen, die Prajnaparamita des Lichts der Begehrenslosigkeit, die Prajnaparamita des ungebändigten Schatzes, die Prajnaparamita des Rades der Erleuchtung der Wesen, die Prajnaparamita des Ozeanschatzes, die Prajnaparamita der universellen Augen des Gebens und Empfangens, die Prajnaparamita des Eintritts in den unerschöpflichen Schatz, die Prajnaparamita des Ozeans aller zweckmäßigen Mittel, die Prajnaparamita des Eintritts in den Ozean aller Welten, die Prajnaparamita der ungehinderten Beredsamkeit, die Prajnaparamita des Folgens Wesen, die Prajnaparamita des ungehinderten Lichts, die Prajnaparamita der ständigen Beobachtung vergangener karmischer Zustände und der Ausbreitung der Wolke des Dharma ... und so weiter, wodurch Millionen von Asamkhya-Prajnaparamita-Toren enthüllt werden. Auf der siebten Stufe erlangen Bodhisattvas die Geduld eines Echos, indem sie geschickte Mittel und Weisheit nutzen, um zu unterscheiden und zu beobachten, und so Befreiung erlangen. Sie sind fähig, den wahren Dharma aller Buddhas zu hören und zu bewahren. Auf der achten Stufe versammeln sich unzählige Bodhisattvas, die alle übernatürliche Kräfte ohne Rückschritt besitzen und einen einzigen Klang in alle zehn Richtungen ausstrahlen können. Ihre Körper manifestieren sich universell in allen Bodhimandas, durchdringen das gesamte Dharma-Reich, betreten universell Buddha-Felder, sehen universell Buddha-Körper und dienen universell als die Ersten, die den Dharma in allen Buddha-Versammlungen auslegen. Auf der neunten Stufe versammeln sich Bodhisattvas, die für das Leben bestimmt sind. Auf der zehnten Ebene erfüllen alle Tathagatas den Raum, ausgehend von ihrem anfänglichen Bestreben, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten, Geburt und Tod zu überwinden, ihre großen Gelübde und übernatürlichen Kräfte zu erfüllen, Buddha-Länder, Bodhimandas und Versammlungen zu reinigen, das Rad des Dharma in Bewegung zu setzen und fühlende Wesen zu bezwingen. All dies ist deutlich sichtbar.
Als Sudhana dies mit eigenen Augen sah, fragte sie: „Heiliger! Was hat diese reine Versammlung bewirkt? Welche tugendhaften Wurzeln hast Du gepflanzt, um eine solche Belohnung zu erhalten?“
Der Älteste riet:
„Guter Mann! Ich erinnere mich, dass es vor unzähligen Äonen eine Welt namens Vollkommener Schmuck gab, in der der Buddha den Titel König des Universellen Schmucks des Grenzenlosen Licht-Dharma-Reiches trug, den Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha, dessen zehn Titel vollkommen waren. Als dieser Buddha die Stadt betrat, spielte ich Musik und verbrannte eine Räucherkugel als Opfergabe. Mit diesem Verdienst widmete ich drei Dingen: für immer frei von Armut und Leid zu sein, alle Buddhas und tugendhaften Lehrer häufig zu sehen und den wahren Dharma beständig zu hören. Daher habe ich diese Belohnung erhalten.“
„Guter Mann! Ich kenne nur den unermesslichen Schatz an Verdiensten und das Tor zur Befreiung dieses Bodhisattva. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas unvorstellbare Schätze an Verdiensten erlangen, ohne Unterscheidung in den Ozean des Körpers des Tathagata eintreten, ohne Unterscheidung die Wolke des höchsten Dharma empfangen, ohne Unterscheidung die Werkzeuge des Verdienstes pflegen, ohne Unterscheidung das Netz der Praktiken des Samantabhadra entstehen lassen, ohne Unterscheidung in den Zustand des Samadhi eintreten, ohne Unterscheidung die Wurzeln der Güte der Bodhisattvas gleichsetzen, ohne Unterscheidung im Wohnort des Tathagata verweilen, ohne Unterscheidung die Gleichheit der drei Zeiten erkennen, ohne Unterscheidung im Zustand der universellen Vision verweilen und ohne Müdigkeit in allen Äonen weilen – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
„Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Tenggen; in diesem Land befindet sich eine Stadt namens Pumen; in der Stadt lebt ein Ältester namens Puyan. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit, als Sudhana diese Befreiung von dem Ältesten Ratnaketu vernahm, durchdrang er tief das unermessliche Wissen und die Vision aller Buddhas, verweilte in den unermesslich erhabenen Praktiken der Bodhisattvas, verstand die unermesslich wirksamen Mittel der Bodhisattvas, strebte nach den unermesslichen Toren des Dharma der Bodhisattvas, reinigte den unermesslichen Glauben und das Verständnis der Bodhisattvas, erleuchtete die unermesslichen Fähigkeiten der Bodhisattvas, erfüllte die unermesslichen Wünsche und Freuden der Bodhisattvas, verstand die unermesslichen Praktiken der Bodhisattvas, mehrte die unermesslichen Gelübde und die Kraft der Bodhisattvas, errichtete das unbesiegbare Banner der Bodhisattvas und erweckte die Weisheit der Bodhisattvas, um den Dharma der Bodhisattvas zu erleuchten.
Sie reisten gemächlich weiter, bis sie das Land Tenggen erreichten, wo sie sich nach dem Standort jener Stadt erkundigten. Obwohl sie Entbehrungen und Mühen erdulden mussten, blieben sie standhaft in ihrem Glauben, stets den Lehren ihrer tugendhaften Lehrer gedenkend, und wünschten sich, ihnen immer näher zu sein, ihnen zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, um sich so von weltlichen Ablenkungen zu befreien. Schließlich erblickten sie die Stadt Pumen, umgeben von Hunderttausenden von Dörfern, mit ihren hohen Mauern und breiten, ebenen Straßen. Dort trafen sie den Ältesten, gingen zu ihm, verneigten sich vor ihm, falteten die Hände und sprachen: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man den Weg des Bodhisattva kultiviert?“
Der Älteste riet:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."
„Guter Mann! Ich kenne alle Krankheiten aller Lebewesen: Gelbsucht durch Wind, Schleimhitze, Besessenheit, Vergiftungen und sogar Schäden durch Wasser und Feuer. Ich kann all diese Krankheiten mit geschickten Mitteln heilen.“
„Guter Mensch! Alle fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen, die krank sind, kommen zu mir, und ich heile sie alle und lasse sie genesen. Dann bade ich ihre Körper mit duftendem Wasser und schmücke sie mit duftenden Blumen, Girlanden, feinen Kleidern, erlesenen Gewändern und allerlei anderen schönen Verzierungen. Ich biete ihnen Speise und Reichtum an und sorge dafür, dass es ihnen an nichts mangelt. Dann lehre ich jeden von ihnen den entsprechenden Dharma: Denen mit viel Gier lehre ich die Betrachtung der Unreinheit; denen mit viel Zorn lehre ich die Betrachtung von liebender Güte und Mitgefühl; denen mit viel Unwissenheit lehre ich, die verschiedenen Eigenschaften des Dharma zu unterscheiden; denen, die in Ausgewogenheit praktizieren, offenbare ich den höchsten Dharma. Um sie zu Bodhicitta zu inspirieren, preise ich die Tugenden aller Buddhas; um sie zu großem Mitgefühl zu inspirieren, offenbare ich das unermessliche Leid von Geburt und Tod; um ihre Verdienste zu mehren, preise ich die Kultivierung unermesslichen Segens und Weisheit; um sie zu großen Taten zu inspirieren, Gelübde, ich preise die Unterwerfung aller fühlenden Wesen; um sie zu inspirieren, die Praktiken Samantabhadras zu praktizieren, spreche ich von den Bodhisattvas, die in allen Buddha-Ländern und allen Zeitaltern weilen und das Netz der Praktiken knüpfen; um ihnen die Zeichen eines Buddhas zu verleihen, preise und erhebe ich die Vollkommenheit der Großzügigkeit; um… Mögen sie den reinen Körper des Buddha erlangen, der alle Orte erreichen kann; mögen sie daher die Vollkommenheit der Moral (Śīpāramitā) preisen und erhebe; mögen sie den reinen und unvorstellbaren Körper des Buddha erlangen; mögen sie die Vollkommenheit der Geduld (Ānṣāramitā) preisen und erhebe; mögen sie den unbesiegbaren Körper des Tathāgata erlangen; mögen sie den reinen und unübertroffenen Körper der Meditation (Dhyānapāramitā) erlangen; mögen sie den reinen Dharma-Körper des Tathāgata manifestieren; mögen sie die reine Form des Buddha manifestieren; Mögen sie Lobpreis und wirksame Mittel (Sāntipāramitā) verkünden; mögen sie für alle fühlenden Wesen in alle Ewigkeit weilen; mögen sie einen reinen Körper manifestieren, der alle Buddha-Welten übertrifft; mögen sie einen reinen Körper manifestieren, der allen fühlenden Wesen Freude bringt; mögen sie den vollkommenen und reinen Körper erlangen, für immer frei von allen unheilsamen Dharmas. Nachdem sie dies gegeben haben, scheide jeder.
„Guter Mann! Ich bin auch mit den grundlegenden Methoden zur Harmonisierung aller Arten von Düften bestens vertraut, wie zum Beispiel: unvergleichlicher Duft, Zinnoberduft, unbesiegbarer Duft, erweckender Duft, Alunabati-Duft, hartes schwarzes Sandelholz, Ulokaka-Sandelholz, Adlerholz und Duft, der alle Wurzeln bewegen kann. Ich kenne die Methoden, all diese Duftarten zu harmonisieren und zu mischen.“
„Außerdem, guter Mann! Wenn ich diesen Weihrauch darbringe, werde ich alle Buddhas sehen und alle meine Wünsche werden in Erfüllung gehen, nämlich: der Wunsch, alle fühlenden Wesen zu erlösen, der Wunsch, alle Buddha-Länder zu schmücken und zu reinigen, und der Wunsch, allen Tathagatas Opfergaben darzubringen.“
„Außerdem, guter Mann! Wenn dieser Weihrauch verbrannt wird, strömen unzählige Düfte von jedem einzelnen Räucherstäbchen aus und verbreiten sich in allen Versammlungsstätten und heiligen Stätten aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und allen Dharma-Bereichen. Sie werden zu duftenden Palästen oder duftenden Hallen. So erfüllen duftende Geländer, duftende Mauern, duftende Barrieren, duftende Türen und Fenster, duftende Pavillons, duftende Halbmonde, duftende Baldachine, duftende Banner, duftende Wimpel, duftende Zelte, duftende Netze, duftende Bilder, duftende Ornamente, duftendes Licht und duftende Wolken und Regen jeden Ort mit Schmuck.“
„Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor, das allen fühlenden Wesen die universelle Freude aller Buddhas offenbart. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas wie große Medizinkönige sind, so wird jeder, der ihre Namen sieht, hört, sich an sie erinnert, mit ihnen weilt, ihnen folgt oder sie rezitiert, Nutzen daraus ziehen, und niemand wird vergeblich vorübergehen. Wenn ein fühlendes Wesen ihnen auch nur kurz begegnet, werden all seine Leiden gewiss ausgelöscht, es tritt in den Dharma des Buddha ein, wird von allem Leid befreit, verliert für immer die Furcht vor Geburt und Tod, erreicht den Zustand der Furchtlosigkeit und allwissenden Weisheit, überwindet alle großen Berge des Alters und des Todes und weilt in der Glückseligkeit der Gleichheit und Ruhe. Wie könnte ich solche Verdienste und Praktiken jemals kennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Taraka; dort regiert ein König namens Unzufriedener. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Dann verneigte sich Sudhana vor Sudhanas Augen und Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit erinnerte sich Sudhana an die Lehren seines spirituellen Lehrers und dachte darüber nach: „Er kann mich annehmen, mich beschützen und dafür sorgen, dass ich nicht vom Anuttara-samyak-sambodhi abweiche.“ Durch diese Betrachtung erweckte er Freude, reinen Glauben, Weite, Wonne, Begeisterung, Jubel, Erhabenheit, Ruhe, Majestät, Losgelöstheit, Ungebundenheit, Gleichheit, Freiheit, das Verweilen im Dharma, den Wunsch, alle Buddha-Länder zu bereisen, den Wunsch, die Majestät des Buddha zu sehen, und den Wunsch, die zehn Kräfte nicht aufzugeben.
Auf seiner Reise durch Land, Dörfer und Siedlungen erreichte er die Stadt Taraka und fragte nach König Anantasm. Die Leute antworteten: „Dieser König weilt gerade in der Haupthalle, auf einem Löwenthron sitzend. Er verkündet den Dharma, regiert alle fühlenden Wesen, herrscht über die Regierbaren und hält die Kontrollierbaren im Zaum. Er bestraft ihre Sünden, schlichtet ihre Streitigkeiten und kümmert sich um die Waisen und Schwachen. Er gebietet ihnen, für immer vom Töten, Stehlen und Ehebruch abzulassen und falsche, spaltende, harte und leichtfertige Reden zu verbieten. Außerdem befiehlt er ihnen, sich von Gier, Zorn und falschen Ansichten fernzuhalten.“ Daraufhin folgte Sudhana dem Rat der Leute und begab sich sogleich zu ihm.
Aus der Ferne sieht man den König auf dem Vajra-Thron von Narayana sitzen, mit Asamkhya-Juwelen als Füßen, geschmückt mit unzähligen kostbaren Bildern und bedeckt mit einem Netz aus goldenen Seilen; sein Haupt war mit einer Krone aus wunscherfüllendem Mani geschmückt, seine Stirn mit einer Mondsichel aus Jambudvipa-Gold, seine Ohrringe aus kaiserlich blauem Mani hingen einander gegenüber, sein Hals mit einer Halskette aus unschätzbarem Mani und seine Arme mit Armreifen aus himmlischem Wunder-Mani; sein Baldachin war aus Jambudvipa-Gold gefertigt, mit verschiedenen Juwelen, die zu Speichen verwoben waren, einem großen Lapislazuli-Juwel als Stab, einem strahlenden Mani als Nabel und Glöckchen aus verschiedenen Juwelen, die ständig wundersame Klänge von sich gaben, die ein großes Licht ausstrahlten, das die zehn Richtungen durchdrang, und ein solcher juwelenbesetzter Baldachin bedeckte ihn.
König Anara war mächtig und konnte sein Volk unterwerfen; niemand konnte ihm das Wasser reichen. Er trug einen Schleier aus reiner Seide auf dem Haupt, und zehntausend Minister umgaben ihn, um die Regierungsgeschäfte zu führen. Vor ihm standen zehntausend wilde Soldaten, hässlich und in schäbiger Kleidung, bewaffnet, mit erhobenen Armen und zornigen Augen. Alle Wesen, die sie erblickten, erschraken. Unzählige Wesen hatten die Befehle des Königs missachtet [ 1 ] , gestohlen, getötet, Frauen geschändet, falsche Ansichten vertreten, waren zornig, gierig und neidisch. Sie begingen allerlei Unrecht, und ihre Körper wurden auf fünffache Weise gefesselt. Sie sollten zum König gebracht und ihren Verbrechen entsprechend bestraft werden. Manchen wurden Hände und Füße abgehackt, andere Ohren und Nase, wieder die Augen ausgestochen, Köpfe abgeschlagen, die Haut abgezogen, die Körper zerstückelt, in siedendem Wasser gekocht, verbrannt oder einen hohen Berg hinaufgestoßen. Es gab unzählige solcher Folterungen. Ihre Schreie glichen denen der Hölle.
Als Sudhana dies sah, dachte sie: „Zum Wohle aller fühlenden Wesen suche ich den Pfad des Bodhisattva und pflege den Weg des Bodhisattva. Dieser König aber zerstört alle tugendhaften Praktiken, begeht schwere Sünden, quält fühlende Wesen und nimmt ihnen sogar das Leben, ohne die kommenden bösen Reiche zu fürchten. Wie kann er hier jemals den Dharma suchen und großes Mitgefühl entwickeln, um fühlende Wesen zu retten?“
Während er diesen Gedanken hegte, sprach eine Gottheit im Himmel zu ihm und sagte: „Guter Mann! Du solltest dich an die Lehren des weisen Ältesten Universelles Auge erinnern.“
Sudhana blickte zu ihm auf und sagte: „Ich habe dich immer in Erinnerung behalten und es nie gewagt, dich zu vergessen.“
Der Himmel sprach: „Guter Mensch! Wende dich nicht von den Worten eines guten Lehrers ab, denn ein guter Lehrer kann dich an einen sicheren Ort führen. Guter Mensch! Die geschickten Mittel und die Weisheit eines Bodhisattva sind unvorstellbar, ebenso wie die Weisheit, fühlende Wesen zu umarmen, zu beschützen, reifen zu lassen, zu behüten, zu befreien und zu zähmen.“
Als Sudhana diese Worte hörte, ging sie zum König, verneigte sich vor ihm und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du ein begabter Lehrer bist, Heiliger, bitte erkläre es mir!“
Dann, nachdem König Anara seine Angelegenheiten erledigt hatte, nahm er Sudhana an der Hand, führte ihn in den Palast, befahl ihm, sich zu ihm zu setzen, und sagte: „Guter Mann! Du solltest dir den Palast ansehen, in dem ich wohne.“
Sudhana betrachtete den Palast, wie er beschrieben worden war, und sah, dass er gewaltig und unvergleichlich aus kostbarsten Juwelen gefertigt war. Die Mauern bestanden aus den sieben Juwelen und umgaben den Palast. Hunderttausende von Juwelen wurden für Pavillons und Türme verwendet. Alle Arten von Verzierungen waren wundervoll und schön. Unvorstellbare Netze aus Mani-Juwelen bedeckten den Palast. Zehn Milliarden Jungfrauen waren schön und außergewöhnlich. Ihr Wesen und ihre Bewegungen waren eine Augenweide. All ihre Handlungen waren geschickt. Sie erhoben sich zuerst und legten sich dann nieder, und sie gehorchten jedem seiner Befehle.
Dann sagte König Anara zu Sudhana:
"Guter Mann! Was meinst du? Wenn ich wirklich solche bösen Taten begehe, wie kann ich dann ein solches Ergebnis, einen solchen Körper, eine solche Familie, einen solchen Reichtum und eine solche Freiheit erlangen?"
„Guter Mensch! Ich habe die illusorische Befreiung eines Bodhisattva erlangt. Guter Mensch! In diesem Land begehen viele fühlende Wesen Mord, Diebstahl und sogar falsche Ansichten, und andere geeignete Mittel können sie nicht dazu bringen, von ihren bösen Taten abzulassen. Guter Mensch! Um diese fühlenden Wesen zu bezwingen, verwandle ich mich in einen bösen Menschen, begehe verschiedene Sünden und leide allerlei Schmerzen, sodass alle bösen fühlenden Wesen, wenn sie dies sehen, Furcht, Abscheu und Schwäche empfinden und all ihre bösen Taten einstellen und das Streben nach Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln. Guter Mensch! Durch solche geschickten Mittel führe ich alle fühlenden Wesen dazu, die zehn bösen Taten aufzugeben, auf den zehn guten Pfaden zu verweilen, letztendlich Glück, vollkommenen Frieden zu erlangen und schließlich im Reich der Allwissenheit zu verweilen. Guter Mensch! Mein Körper, meine Rede und mein Geist haben nie einem einzigen fühlenden Wesen Schaden zugefügt. Guter Mensch! So wie mein Geist ist, würde ich lieber die endlose Qual der Zukunft erleiden als Man sollte nicht einmal den Gedanken hegen, einer Mücke oder einer Ameise Leid zuzufügen, geschweige denn einem Menschen! Menschen sind Quellen des Verdienstes, fähig, alle guten Taten hervorzubringen.“
"Guter Mann! Ich habe nur diese illusorische Befreiung erlangt. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas die Geduld der Nichtgeburt erlangen, im Wissen, dass alle Existenzebenen wie Illusionen sind, alle Bodhisattva-Praktiken wie Transformationen, alle weltlichen Dinge wie Schatten, alle Dharmas wie Träume, durch das ungehinderte Dharma-Tor der wahren Wirklichkeit eintreten, alle Praktiken von Indras Netz ausüben, in allen Bereichen mit ungetrübter Weisheit handeln, universell in das Samadhi der Gleichheit eingehen und die Meisterschaft über Dharani erlangt haben – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?"
"Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Wunderbares Licht; ihr König heißt Großes Licht. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"
Dann verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Königs, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit einem einzigen Geist und rechter Achtsamkeit den illusorischen Weisheits-Dharma, den der König erlangt hatte, erkannte die illusorische Natur des Dharma des Königs, legte illusorische Gelübde ab, reinigte den illusorischen Dharma und manifestierte universell verschiedene illusorische Wandlungen in allen drei illusorischen Zeiten und so weiter.
Sie reisten gemächlich weiter, mal zu menschlichen Städten und Siedlungen, mal durch Wildnis, Täler und gefährliche Gegenden, ohne jemals müde zu werden oder zu rasten. Dann erreichten sie die große Stadt des Wunderbaren Lichts und fragten die Bewohner: „Wo ist die große Stadt des Wunderbaren Lichts?“ Alle Bewohner antworteten: „Die Stadt des Wunderbaren Lichts ist diese Stadt hier, die Wohnstätte des Großen Lichtkönigs.“
Da war Sudhana überglücklich und dachte: „Mein guter Lehrer ist in dieser Stadt. Ich werde ihn gewiss persönlich sehen, von den Praktiken der Bodhisattvas hören, von den Toren, durch die die Bodhisattvas Erleuchtung erlangen, von den unvorstellbaren Verdiensten der Bodhisattvas, von ihrer unvorstellbaren Freiheit, von ihrer unvorstellbaren Gleichheit, von ihrem unvorstellbaren Mut und von der unvorstellbaren Weite und Reinheit ihres Reiches.“ Mit diesen Gedanken betrat er die Stadt des Wunderbaren Lichts.
Seht diese prächtige Stadt, erbaut aus sieben kostbaren Materialien: Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Perle, Tridacna-Muschel und Chalcedon. Sie ist von sieben tiefen Gräben aus diesen sieben kostbaren Materialien umgeben; sie ist gefüllt mit Wasser von acht Tugenden, ihr Grund mit goldenem Sand bedeckt und mit Lotusblumen verschiedener Art geschmückt: Utpala, Padma, Kumanthong und Pundarika. Sieben Reihen juwelenbesetzter Bäume säumen ihren Weg, jede umgeben von einer Mauer aus sieben Arten von Vajra: der Löwenlicht-Vajra-Mauer, der Unbesiegbaren Vajra-Mauer, der Unzerbrechlichen Vajra-Mauer, der Festen und Ungehinderten Vajra-Mauer, der Wundersamen Netz-Vajra-Mauer und der Reinen Vajra-Mauer, alle geschmückt mit unzähligen Mani-Juwelen und umgeben von verschiedenen Edelsteinen. Die Stadt erstreckt sich über zehn Yojanas in Länge und Breite und besitzt acht Tore in jeder der acht Himmelsrichtungen, die alle mit den sieben kostbaren Materialien verziert sind. Ihr Boden besteht aus Lapislazuli. Ihre vielfältigen Verzierungen sind überaus bezaubernd.
In ihrer Stadt, entlang ihrer zehn Milliarden Straßen, wohnen unzählige Billionen Wesen. Es gibt unzählige goldene Paläste von Jambudvipa, bedeckt mit Netzen aus Vimalakirti Mani; unzählige silberne Paläste, bedeckt mit Netzen aus rotem Perlen-Mani; unzählige Vimalakirti-Paläste, bedeckt mit Netzen aus wundersamem Schatz-Mani; unzählige Kristallpaläste, bedeckt mit Netzen aus makellosem Schatz-Mani; unzählige Mani-Juwelenpaläste, die die Welt erleuchten, bedeckt mit Netzen aus Sonnenschatz-Mani; unzählige kaiserlich blaue Mani-Juwelenpaläste, bedeckt mit Netzen aus wundersamem Licht-Mani; unzählige Mani-Juwelenpaläste des Ozeans der Wesen, bedeckt mit Netzen aus gleißendem Licht-Mani; unzählige Vajra-Juwelenpaläste, bedeckt mit Netzen aus unbesiegbaren Bannern-Mani; unzählige schwarze Sandelholzpaläste, bedeckt mit Netzen aus himmlischen Mandarava-Blumen; unzählige unvergleichlich duftende Paläste, bedeckt mit Netzen aus verschiedenen Blumen.
Die Stadt war bedeckt mit unzähligen Mani-Netzen, unzähligen juwelenbesetzten Glockennetzen, unzähligen himmlischen Duftnetzen, unzähligen himmlischen Blumennetzen, unzähligen juwelenbesetzten Bildnetzen, unzähligen juwelenbesetzten Gewandzelten, unzähligen juwelenbesetzten Baldachinzelten, unzähligen juwelenbesetzten Pavillonzelten und unzähligen juwelenbesetzten Girlandenzelten, und überall wurden juwelenbesetzte Baldachine, Banner und Wimpel aufgestellt.
In dieser Stadt befindet sich ein Pavillon namens Schatzkammer des Wahren Dharma, geschmückt mit unzähligen Schätzen. Sein Licht [ 2 ] strahlt hell und unvergleichlich, und alle Wesen, die es erblicken, sind nie zufrieden. Der Große König des Lichts weilt dort stets.
Zu jener Zeit hing Sudhana an keinem dieser kostbaren Schätze und wunderbaren Dinge, auch nicht an Männern und Frauen oder an den sechs Sinnen. Er dachte nur an das höchste Dharma und wünschte sich nichts sehnlicher, als einen guten Lehrer zu sehen.
Während ihrer Reise sahen sie den Großen König des Lichts unweit seiner Behausung an der Wegkreuzung erscheinen. Er saß auf einem prächtigen Löwenthron, geschmückt mit einer wunscherfüllenden, juwelenbesetzten Lotusblume. Seine Füße waren aus dunkelblauem Lapislazuli, sein Baldachin aus goldener Seide, sein Netz aus verschiedenen Juwelen und seine Matte aus erlesenen himmlischen Gewändern. Der König saß im Schneidersitz darauf, sein Körper geschmückt mit den achtundzwanzig Zeichen eines großen Mannes und den achtzig kleineren Zeichen eines Buddhas; wie ein Berg aus wahrem Gold, dessen Licht hell erstrahlt; wie die Sonne am klaren Himmel, deren majestätischer Glanz blendet; wie ein Vollmond, der denen, die ihn erblicken, Kühle bringt; wie Brahma, der inmitten der Brahma-Versammlung weilt; wie ein unermesslicher Ozean, dessen Verdienste und Dharma-Schätze grenzenlos sind; wie ein Schneeberg, geschmückt mit einem Wald glückverheißender Zeichen; wie eine gewaltige Wolke, die den Dharma verkünden und alle Wesen erleuchten kann. wie die Leere, die verschiedene Dharma-Tore und himmlische Phänomene offenbart; wie der Berg Sumeru, dessen vier Farben den Ozean der Gedanken aller fühlenden Wesen durchdringen; wie eine kostbare Insel, gefüllt mit vielfältigen Weisheitsschätzen.
Vor dem Thron befand sich eine Vielzahl kostbarer Juwelen, darunter Gold, Silber, Lapislazuli, Mani-Steine, Perlen, Korallen, Bernstein, Kaurimuscheln und Jade, sowie unzählige Gewänder, Halsketten und allerlei Speisen. Auch unzählige prächtige Streitwagen, unzählige himmlische Musiker, unzählige himmlische Räucherstäbchen und unzählige Arzneien und Speisen für die Kranken waren vorhanden – allesamt von erlesener Schönheit. Unzählige Kühe trugen goldene Hufe und Hörner; unzählige schöne Frauen, geschmückt mit feinstem Sandelholz, bekleidet mit himmlischen Gewändern und Halsketten, besaßen alle vierundsechzig Tugenden, kannten alle weltlichen Sitten und Gebräuche und gaben Almosen nach den Wünschen aller Lebewesen.
In Städten, Dörfern und entlang der Hauptstraßen findet man alles Lebensnotwendige. Am Straßenrand stehen zwanzig Milliarden Bodhisattvas, die diese Dinge den fühlenden Wesen schenken, um alle Wesen zu umfassen, um sie glücklich und freudig zu machen, um ihren Geist zu reinigen, um ihnen Ruhe und Frieden zu schenken, um ihr Leid zu lindern, um ihnen alle Prinzipien verständlich zu machen, um sie auf den Pfad der Allwissenheit zu führen, um sie vom Groll zu befreien, um sie von bösen Einflüssen und Worten zu lösen, um alle falschen Ansichten auszumerzen und um alle karmischen Pfade zu reinigen.
Dann warf sich Sudhana zu Füßen des Heiligen nieder, umrundete ihn unzählige Male im rechten Winkel und stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du mich geschickt anleiten kannst, und ich bitte dich, es mir zu erklären!“
Dann verkündete der König:
"Guter Mensch! Ich habe die Praxis des Großen Mitfühlenden Banners des Bodhisattva rein kultiviert und die Praxis des Großen Mitfühlenden Banners des Bodhisattva erfüllt. Guter Mensch! Ich habe diesen Dharma unzähligen Buddhas, ja sogar den unaussprechlichen Buddhas, vorgelegt und seine Zierde betrachtet, beobachtet und praktiziert."
„Guter Mensch! Ich nehme diesen Dharma als meinen König an, ich lehre und gebiete [ 3 ] , ich umarme und leite, ich begleite die Welt mit diesem Dharma, ich leite fühlende Wesen mit diesem Dharma, ich befähige fühlende Wesen, sich mit diesem Dharma zu entwickeln, ich führe fühlende Wesen in diesen Dharma, ich stelle fühlenden Wesen mit diesem Dharma geeignete Mittel zur Verfügung, ich pflanze fühlenden Wesen diesen Dharma ein, ich befähige fühlende Wesen, mit diesem Dharma zu praktizieren, ich befähige fühlende Wesen, mit diesem Dharma in der Betrachtung der Natur aller Dharmas mit diesem Dharma zu verweilen, ich befähige fühlende Wesen, in liebender Güte zu verweilen, mit liebender Güte als Hauptprinzip, und die Kraft der liebenden Güte zu besitzen; so befähige ich fühlende Wesen, im Geist des Nutzens, im Geist des Glücks, im Geist des Mitgefühls, im Geist der Umarmung, im Geist des Schutzes fühlender Wesen zu verweilen, ohne sie zu verlassen, und Der Geist, der darauf ausgerichtet ist, alle fühlenden Wesen unaufhörlich vom Leiden zu befreien. Mit diesem Dharma befähige ich alle fühlenden Wesen, letztendlich glücklich zu sein, beständig Freude zu empfinden, frei von allem Leiden zu sein, einen klaren Geist zu besitzen, die Liebe zu Geburt und Tod zu überwinden, die Freude des wahren Dharma zu genießen, die Verunreinigungen des Leidens zu tilgen, die Hindernisse des schlechten Karmas zu durchbrechen, den Kreislauf von Geburt und Tod zu durchbrechen, in den Ozean des wahren Dharma einzutreten, alle Begierden zu überwinden, nach aller Weisheit zu streben, den Ozean des Geistes zu reinigen und unzerstörbaren Glauben zu entwickeln. Wahrlich, ich habe bereits unter diesem großen Banner der liebenden Güte gewandelt und bin imstande, die Welt mit dem wahren Dharma zu lehren und zu verändern.
„Guter Mensch! Alle Wesen in meinem Land brauchen sich vor mir nicht zu fürchten. Guter Mensch! Wenn Wesen arm und bedürftig sind und mit Bitten zu mir kommen, werde ich meine Schatzkammer öffnen und sie nehmen lassen, was sie wünschen, und ihnen sagen: ‚Tut kein Böses, fügt keinem Lebewesen Schaden zu, hegt keine Hintergedanken, hängt nicht an Dingen. Wenn ihr arm seid und etwas braucht, kommt zu mir und zur Wegkreuzung. Alles ist leicht erhältlich; nehmt, was ihr wollt, ohne zu zögern.‘“
„Guter Mensch! Die Wesen, die in dieser wundersamen Lichtstadt wohnen, sind allesamt Bodhisattvas, die den Mahayana-Geist erweckt haben. Sie sehen die Dinge nach ihren eigenen Wünschen. Manche sehen diese Stadt als klein, andere als riesig. Manche sehen ihren Boden aus Erde und Sand, andere sehen sie mit vielen Schätzen geschmückt. Manche sehen sie als Erdhaufen als Mauern, andere sehen juwelenbesetzte Mauern, die sie umgeben. Manche sehen den Boden als uneben mit vielen Ziegeln und Steinen, andere sehen ihn flach wie ihre Handfläche, geschmückt mit unzähligen großen Mani-Juwelen. Manche sehen Häuser aus Erde und Holz, andere sehen Paläste, Pavillons, Treppen, Fenster, Geländer, Türen und Fenster – all dies sind nichts als wundersame Schätze.“
„Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, deren Geist rein ist, die gute Wurzeln geschlagen haben, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen, die nach dem Pfad der Allwissenheit streben, die die Allwissenheit als ihr höchstes Ziel betrachten und die ich in meiner früheren Praxis des Bodhisattva-Pfades aufgenommen habe, dann werden sie diese Stadt mit kostbaren Juwelen geschmückt und rein sehen; alle anderen werden sie als befleckt sehen.“
„Guter Mensch! In diesem Land ergötzen sich alle fühlenden Wesen in diesem verkommenen Zeitalter an bösen Taten. Aus Mitgefühl möchte ich sie erlösen und betrete daher das Tor des Samadhi des Großen Mitgefühls, das in erster Linie das Mitgefühl des Bodhisattva ist und mit der Welt im Einklang steht. Wenn ich dieses Samadhi betrete, werden alle Furcht, alle Verärgerung, alle Feindschaft und alle Streitigkeiten dieser fühlenden Wesen verschwinden. Warum? Weil ich das Samadhi des Großen Mitgefühls betreten habe, das in erster Linie das Mitgefühl des Bodhisattva ist und mit der Welt im Einklang steht; dies ist das Dharma. Guter Mensch! Warte einen Augenblick, und du wirst es klar erkennen.“
Zu jener Zeit versank König Mahabharata in Meditation. Die Stadt und ihre Umgebung erbebten auf sechsfache Weise. Alle kostbaren Ländereien, Mauern, Hallen, Paläste, Terrassen, Pavillons, Treppen, Türen und Fenster gaben wundersame Klänge von sich und verneigten sich ehrfurchtsvoll vor dem König. Alle Bewohner der Stadt des Wunderbaren Lichts jubelten und sprangen vor Freude und warfen sich vor dem König nieder. Alle Menschen aus den Dörfern und Städten kamen, um den König zu sehen und ihm freudig ihre Ehrerbietung zu erweisen.
Nahe der Residenz des Königs blickten Vögel und Tiere einander an, empfanden Mitleid und verneigten sich ehrfurchtsvoll vor ihm. Berge, Ebenen, Gräser und Bäume wandten sich dem König zu. Teiche, Quellen, Brunnen, Flüsse und Meere traten über die Ufer und ergossen sich vor ihm. Zehntausend Drachenkönige ließen gewaltige Duftwolken aufsteigen, entfachten Blitze und Donner und ließen feinen Regen herabregnen. Zehntausend Himmelskönige, nämlich der König des Trayastrimsa-Himmels, der König des Yama-Himmels, der König des Tusita-Himmels, der König des Suvarnabhadra-Himmels, der König des Paranirmitavasavartin-Himmels und so weiter, spielten als ihre Anführer Musik am Himmel. Unzählige himmlische Jungfrauen sangen Loblieder und ließen unzählige Wolken aus Blumen, Düften, Juwelengirlanden, Juwelengewändern, Juwelenbaldachinen, Juwelenbannern und Juwelenwimpeln herabregnen, die den Himmel schmückten und ihrem König Opfer darbrachten. Der Große Elefantenkönig breitete aus eigener Kraft unzählige große Lotusblumen am Himmel aus und hängte unzählige Juwelenketten, Bänder, Girlanden, Ornamente, Blumen und Düfte auf – alle Arten von wundersamen Verzierungen –, während unzählige Jungfrauen Loblieder sangen.
In Jambudvipa gibt es unzählige Rakshasa-Könige, Yaksha-Könige, Kumbhanda-Könige und Vesajja-Könige. Einige leben im Ozean, andere an Land, trinken Blut und essen Fleisch und schaden allen Lebewesen. Doch alle erheben sich mit Mitgefühl, geloben, anderen zu helfen, verstehen klar das Jenseits und hüten sich vor dem Bösen. Respektvoll falten sie die Hände und verneigen sich vor den Königen. Genau wie in Jambudvipa sind auch in den anderen drei Welten, selbst in den dreitausend großen Chiliokosmen und in den Hunderten von Millionen Nayuta-Welten der zehn Himmelsrichtungen alle giftigen und bösen Wesen so.
Da erhob sich König Mahavairocana aus dem Samadhi und sprach zu Sudhana: „Guter Mann! Ich weiß nur, dass das große Mitgefühl dieses Bodhisattva der vornehmste Aspekt des Samadhi-Tors ist, der mit der Welt im Einklang steht. So wie alle Bodhisattvas sind, so sind auch Mahasattvas wie ein hohes Dach, das alle fühlenden Wesen mit ihren mitfühlenden Herzen schützt; wie die Erde, die alle fühlenden Wesen mit ihren mitfühlenden Herzen nährt; wie der Vollmond, dessen tugendhaftes Licht gleichmäßig über die Welt erstrahlt; wie die reine Sonne, die alle bekannten Bereiche mit dem Licht der Weisheit erleuchtet; wie eine helle Lampe, die die Dunkelheit in den Herzen aller fühlenden Wesen vertreibt; und so weiter …“ Die Wasserreinigende Perle reinigt die Herzen aller Wesen von den Verunreinigungen und befreit sie von Lüge und Betrug; sie ist das Wunscherfüllende Juwel, das die Wünsche aller Wesen erfüllt; Es ist der Große Wind, der Wesen rasch zur Kultivierung von Samadhi und zum Eintritt in die große Stadt der Allwissenheit führt. Wie kann ich dann sein Wirken erkennen, von seinen Tugenden sprechen, seinen gewaltigen Berg des Verdienstes messen, seine Konstellationen der Tugend betrachten, sein großes Rad der Gelübde beobachten, sein tiefgründiges Dharma-Tor betreten, seinen majestätischen Ozean enthüllen, seinen Pfad des Samantabhadra erhellen, seine Höhlen des Samadhi erläutern und seine Wolke des großen Mitgefühls preisen?
„Guter Mann! Im Süden liegt eine königliche Hauptstadt namens Anzhu; dort lebt eine Laiin namens Unbeweglich. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Dann verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Königs, umrundete ihn unzählige Male und betrachtete ihn mit großer Ehrfurcht, bevor er Abschied nahm.
Zu jener Zeit verließ Sudhana die Stadt des Wunderbaren Lichts und reiste den Weg entlang, wobei er achtsam über die Lehren des Königs Mahabharata nachdachte, sich an das große mitfühlende Banner und die Praktiken des Bodhisattva erinnerte, über den Weg des Bodhisattva in Einklang mit dem Samadhi und dem Licht der Welt nachdachte, seine unvorstellbare Kraft der Gelübde, Verdienste und Freiheit mehrte, seine unvorstellbare Weisheit über die Reifung fühlender Wesen stärkte, seine unvorstellbare und einzigartige große Macht und Tugend beobachtete, sich an seine unvorstellbaren kennzeichnenden Eigenschaften erinnerte, über sein unvorstellbar reines Gefolge nachdachte und über seine unvorstellbaren Taten nachdachte; er erzeugte Freude, reinen Glauben, unbändige Entschlossenheit, Wonne, Begeisterung, Dankbarkeit, Reinheit, Klarheit, Standhaftigkeit, Weite und unerschöpfliche Fähigkeit. Während er so nachdachte, weinte er Tränen der Trauer, denn er dachte, sein tugendhafter Lehrer sei wahrlich einzigartig, denn er sei der Ursprung aller Verdienste, aller Bodhisattva-Praktiken, aller reinen Bodhisattva-Gedanken, aller Dharani-Räder, aller Samadhi-Lichter, allen Buddha-Wissens und aller Buddha-Visionen, ergieße den Dharma-Regen aller Buddhas in alle Welt, offenbare alle Bodhisattva-Gelübde, erzeuge unvorstellbares Weisheitslicht und mehre die Wurzeln und Triebe aller Bodhisattvas. Es wird auch angenommen, dass: „Ein guter Lehrer kann alle bösen Wege universell erlösen, alle gleichwertigen Dharmas universell darlegen, alle sicheren und gefährlichen Wege universell offenbaren, die tiefe Bedeutung des Mahayana universell erläutern, die Praktiken des Samantabhadra universell fördern, alle Menschen in die Stadt aller Weisheit führen, alle Menschen in den großen Ozean des Dharma-Reiches führen, alle Menschen dazu bringen, den Ozean des Dharma der drei Zeiten zu sehen, alle heiligen Stätten der Heiligen universell verleihen und alle tugendhaften Dharmas universell mehren.“
Als Sudhana von tiefem Kummer und Sehnsucht erfüllt war, sprachen der Bodhisattva Erwacht und der Bote des Tathagata, der ihn stets begleitete, vom Himmel zu ihm: „Guter Mensch! Wer die Lehren tugendhafter Lehrer befolgt, wird alle Buddhas und Weltverehrten erfreuen; wer den Worten tugendhafter Lehrer folgt, wird die Allwissenheit erlangen; wer an den Worten tugendhafter Lehrer keinen Zweifel hat, wird stets tugendhafte Freunde finden; wer schwört, sich niemals von tugendhaften Lehrern zu trennen, wird alle Segnungen erlangen. Guter Mensch! Begib dich in die Hauptstadt des ewigen Königs, und du wirst den großen tugendhaften Lehrer, Upasika Unbeweglich, sehen.“
Da erwachte Sudhana aus dem Licht seiner Samadhi-Weisheit und reiste allmählich in die Stadt Ananda. Er suchte überall nach Upasika Akshobhya. Unzählige Menschen sagten ihm: „Guter Mann! Upasika Akshobhya ist ein junges Mädchen. Sie ist in ihrem Haus, beschützt von ihren Eltern, und lehrt unzählige Verwandte den wunderbaren Dharma.“ Als Sudhana dies hörte, war er überglücklich, als hätte er seine Eltern wiedergesehen. Er begab sich sogleich zu Upasika Akshobhyas Haus.
Beim Betreten des Hauses erblickt man seine Hallen und Pavillons, die in goldenes Licht getaucht sind, das alles durchdringt und Körper und Geist derer, die diesem Licht begegnen, erfrischt. Sobald Sudhanas Körper von diesem Licht berührt wird, erreicht er augenblicklich fünfhundert Samadhi-Tore: das Samadhi-Tor des Verstehens aller seltenen und wundersamen Zeichen, das Samadhi-Tor des Eintritts in die Stille, das Samadhi-Tor der Loslösung von allen weltlichen Angelegenheiten, das Samadhi-Tor der universellen Vision und Gleichmut, das Samadhi-Tor des Tathagatagarbha… und so weiter. Durch diese Samadhi-Tore werden sein Körper und sein Geist geschmeidig wie die eines sieben Tage alten Fötus. Er riecht zudem einen wundersamen Duft, den weder Götter, Drachen, Gandharvas noch irgendein anderes menschliches oder nichtmenschliches Wesen besitzen kann.
Sudhana näherte sich ihr, faltete respektvoll die Hände und betrachtete sie aufmerksam. Er sah, dass ihre Gestalt und Erscheinung von außergewöhnlicher Schönheit waren, unvergleichlich mit jeder anderen Frau in den zehn Himmelsrichtungen, geschweige denn übertroffen! Nur der Tathagata und alle eingeweihten Bodhisattvas konnten sich mit ihr messen. Ihr Atem verströmte einen wundervollen Duft, ihr Palast war prachtvoll, und ihr Gefolge war ihr ebenbürtig, ja sogar überlegen! Alle fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen hegten keinerlei Bindung zu dieser Laiin; schon ein kurzer Blick auf sie würde all ihre Leiden vertreiben. So wie eine Million großer Brahma-Könige gewiss frei von den Leiden der Begierden sind, so sollten jene, die diese Laiin sehen, wissen, dass ihre Leiden dieselben sind. Fühlende Wesen in den zehn Himmelsrichtungen, außer jenen mit großer Weisheit, würden mit dieser Frau niemals zufrieden sein.
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana und faltete die Hände, während er mit rechter Achtsamkeit betrachtete, und sah diese Frau, deren Körper unvorstellbar frei und schön war, deren Erscheinung unvergleichlich auf der Welt war, deren Licht durchdringend und ungetrübt von allem war, die allen Wesen universelles Wohl brachte, deren Poren ständig einen wunderbaren Duft verströmten, deren Gefolge grenzenlos war, deren Palast der schönste war und deren Verdienste tiefgründig und unermesslich waren; Sudhana war voller Freude und pries sie in Versen:
"Haltet an reinen Geboten fest, übt große Geduld." Strebe fleißig und ohne zu wanken, und dein Licht wird auf die Welt scheinen.
Nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, sprach sie: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Anleiten und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Daraufhin tröstete Upasika Immovable Sudhana mit den sanften und wohlklingenden Worten eines Bodhisattva und sprach zu ihm: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt. Guter Mann! Ich habe das Tor des unzerstörbaren Schatzes der Weisheit und der Befreiung des Bodhisattva erreicht, ich habe das Tor der festen Stütze und Praxis des Bodhisattva erreicht, ich habe das allumfassende Tor des Bodhisattva des gleichen Verständnisses aller Dharmas erreicht, ich habe die Beredsamkeit des Bodhisattva erreicht, die alle Dharmas erleuchtet, ich habe das Samadhi des Bodhisattva des unermüdlichen Strebens nach allen Dharmas erreicht.“
Sudhana fragte: „Heiliger! Wie steht es um den unerschütterlichen Weisheitsschatz eines Bodhisattva, das Tor der Befreiung und selbst das Tor des Samadhi, das ohne Ermüdung alle Dharmas anstrebt?“
Das Mädchen sagte: „Guter Mann! Dieser Ort ist schwer zu verstehen.“
Sudhana sagte: „Ich bitte den Heiligen, mir dies durch die Macht des Buddha zu verkünden! Dann werde ich durch einen tugendhaften Lehrer glauben, annehmen, erkennen und verstehen können, es beobachten, üben und befolgen, alle Unterscheidung überwinden und letztendlich Gleichheit erlangen.“
Upasika sagte:
„Guter Mann! In einem früheren Leben gab es ein Kalpa namens ‚Libi‘, und der Name des Buddha war ‚Xiubi‘.“ Zu jener Zeit regierte ein König namens Dian Shou, der nur eine Tochter hatte – mich. Eines Nachts, als ich aufhörte zu musizieren, schliefen meine Eltern und Brüder, und auch fünfhundert Mädchen. Von meinem Turm aus blickte ich zu den Sternen empor und sah den Tathagata am Himmel, wie einen König juwelenbesetzter Berge, umgeben von unzähligen Himmelsdrachen, den acht Götterklassen und Bodhisattvas. Der Körper des Buddha strahlte ein gewaltiges Lichtnetz aus, das ungehindert alle zehn Himmelsrichtungen durchdrang, und jede Pore seines Körpers verströmte einen wundervollen Duft. Als ich diesen Duft roch, wurde mein Körper weich, und mein Herz war voller Freude. Ich stieg vom Turm herab, faltete die Hände und verneigte mich vor dem Buddha. Ich sah, dass der Kopf des Buddha nicht sichtbar war und die Grenzen seines Körpers verborgen blieben. Ich betrachtete die vielen Zeichen und Tugenden des Buddha, ohne zufrieden zu sein, und dachte insgeheim: „Welche Taten hat dieser weltverehrte Buddha vollbracht, um solch eine Ehre zu erlangen?“ Ein wundervoller Körper mit vollkommenen Zeichen und Tugenden, vollkommenes Licht, ein vollständiges Gefolge, prächtige Paläste, reiner Segen und Weisheit, unvorstellbares Samadhi, übernatürliche Kräfte und ungehinderte Beredsamkeit?
„Guter Mann! Damals sprach der Tathagata, der meine Gedanken kannte, zu mir: ‚Du solltest einen unzerstörbaren Geist entwickeln, um alles Leiden zu überwinden; du solltest einen unbesiegbaren Geist entwickeln, um alle Anhaftungen zu durchbrechen; du solltest einen furchtlosen Geist entwickeln, um das Tor des tiefen Dharma zu betreten; du solltest einen geduldigen und ausdauernden Geist entwickeln, um böse Wesen zu erlösen; du solltest einen Geist frei von Täuschung entwickeln, um in allen Bereichen wiedergeboren zu werden; du solltest einen unersättlichen Geist entwickeln, um ohne Ruhe alle Buddhas zu sehen; du solltest einen unersättlichen Geist entwickeln, um den gesamten Dharma-Regen der Tathagatas zu empfangen; du solltest einen Geist des rechten Denkens entwickeln, um das Licht des gesamten Buddha-Dharma zu verbreiten; du solltest einen Geist der großen Unterstützung entwickeln, um das Rad des Dharma des gesamten Buddha-Dharma zu drehen; du solltest einen Geist der weitreichenden Verbreitung entwickeln, um den Dharma-Schatz gemäß den Wünschen aller Wesen zu verteilen.‘“
„Guter Mann! Ich habe von jenem Buddha solch einen Dharma gehört und suche nun allwissende Weisheit, die zehn Kräfte des Buddha, die Beredsamkeit des Buddha, das Licht des Buddha, den physischen Körper des Buddha, die herausragenden Merkmale des Buddha, die Versammlung des Buddha, das Land des Buddha, das majestätische Auftreten des Buddha und die Langlebigkeit des Buddha. Nachdem ich dieses Gelübde abgelegt habe, ist mein Geist so fest wie Diamant, und kein Leid und keine der beiden Fahrzeuge können ihn zerstören.“
„Guter Mensch! Seit ich dieses Gelübde abgelegt habe, in unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, habe ich keine Begierden geweckt, geschweige denn danach gehandelt! In all diesen Äonen habe ich keinen Zorn gegen meine Verwandten empfunden, geschweige denn gegen andere fühlende Wesen! In all diesen Äonen habe ich kein Selbstbild entwickelt, geschweige denn Besitz als mein Eigentum betrachtet! In all diesen Äonen, im Augenblick des Todes, der Geburt und im Mutterleib, habe ich mich nie von Gedanken an fühlende Wesen täuschen lassen oder Gleichgültigkeit empfunden, geschweige denn zu anderen Zeiten! In all diesen Äonen, selbst in Träumen, habe ich keinen einzigen Buddha vergessen, den ich gesehen habe, geschweige denn den Anblick eines Bodhisattva mit zehn Augen! In all diesen Äonen habe ich das wahre Dharma des Tathagata bewahrt und nie ein einziges Wort oder einen Satz vergessen, nicht einmal weltliche Worte, geschweige denn die Worte, die aus dem goldenen Mund des Tathagata gesprochen wurden! In all diesen Äonen, Ich habe den gesamten Ozean des Dharma der Tathagatas bewahrt, jedes einzelne Wort und jeden Satz, ja sogar alle weltlichen Gesetze, betrachtet und befolgt. In all diesen Zeitaltern habe ich diesen Ozean des Dharma bewahrt und nie ein einziges Wort oder einen einzigen Satz vergessen. Ich habe in keinem einzigen Dharma Samadhi erreicht, nicht einmal in weltlichen Techniken; dasselbe gilt für jeden einzelnen Dharma. In all diesen Zeitaltern habe ich das Dharma-Rad aller Tathagatas bewahrt, und wo immer ich es bewahrt habe, habe ich nie ein einziges Wort oder einen einzigen Satz verworfen, noch weltliche Weisheit erlangt, außer zum Zweck der Zähmung fühlender Wesen. In all diesen Zeitaltern habe ich den Ozean der Buddhas gesehen und es ist mir nie misslungen, die reinen großen Gelübde unter einem einzigen Buddha zu erfüllen, nicht einmal unter den Manifestationen der Buddhas. In all diesen Zeitaltern habe ich die wundersamen Praktiken aller Bodhisattvas gesehen, und es gibt keine einzige Praxis, die ich nicht vollbracht habe. In all den Zeitaltern, unter allen fühlenden Wesen, die ich gesehen habe, gab es kein einziges, das ich nicht dazu ermutigt hätte, den Geist eines Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, noch jemals ein einziges, den Geist eines Śrāvaka oder Pratyekabuddha zu entwickeln. In all den Zeitaltern, in Bezug auf alle Lehren Buddhas, habe ich in keinem einzigen Wort oder Satz Zweifel, dualistisches Denken, diskriminierendes Denken, verschiedene Denkweisen, das Festhalten an Überlegenheits- oder Minderwertigkeitsgedanken, Liebe oder Hass geweckt.
"Guter Mann! Von nun an habe ich oft Buddhas gesehen, oft Bodhisattvas gesehen, oft wahre gute Lehrer gesehen, oft die Gelübde der Buddhas gehört, oft die Praktiken der Bodhisattvas gehört, oft die Tore der Bodhisattva-Paramitas gehört, oft die Tore der Bodhisattva-Weisheit und des Lichts gehört, oft die Tore des Bodhisattva-unerschöpflichen Schatzes gehört, oft die Tore des Eintritts in das grenzenlose Weltnetz gehört, oft die Tore der Ursachen der Wiedergeburt in das grenzenlose Reich der fühlenden Wesen gehört, oft das reine Licht der Weisheit benutzt, um die Leiden aller fühlenden Wesen zu beseitigen, oft die Weisheit benutzt, um die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen wachsen zu lassen, oft meinen Körper gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen manifestiert und oft reine und erhabene Worte benutzt, um alle fühlenden Wesen im Dharma-Reich zu erleuchten."
„Guter Mann! Ich habe das Tor des Bodhisattva erreicht, das unstillbare Streben nach allen Dharmas, und ich habe das Tor der allumfassenden, gleichberechtigten Beherrschung aller Dharmas erlangt. Nun manifestiere ich unvorstellbare, freie und wundersame Wandlungen. Möchtest du sie sehen?“
Sudhana sagte: „Ja! Ich möchte dich sehen.“
Zu jener Zeit saß Upasika Unbeweglich auf dem Löwenthron des Drachenschatzes und durchschritt das Samadhi-Tor der Suche nach allen Dharmas ohne Befriedigung, das Samadhi-Tor der Suche nach der Zierde des Unendlichen Rades, das Samadhi-Tor der Manifestation des Rades der Zehn Kräfte und Weisheit, das Samadhi-Tor des Unerschöpflichen Schatzes der Buddha-Samen… und so weiter, zehntausend solcher Samadhi-Tore. Als sie diese Samadhi-Tore durchschritt, erbebten in jeder der zehn Himmelsrichtungen unzählige Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, auf sechsfache Weise, alle aus reinem Lapislazuli; in jeder Welt gab es Hunderte von Milliarden von vier Kontinenten, Hunderte von Milliarden von Tathagatas, einige im Tushita-Himmel weilend und andere ins Parinirvana eingehend; Jeder Tathagata strahlte ein Netz aus Licht aus, das die Dharma-Welt durchdrang, die Versammlung der Wesen umgab, sie rein umschloss, das wundersame Dharma-Rad in Bewegung setzte und alle Wesen erleuchtete.
Dann erhob sich Upasika Immovable aus dem Samadhi und wandte sich an Sudhana mit den Worten: „Guter Mann! Siehst du das?“
Sudhana sagte: „Ja! Ich habe alles gesehen.“
Upasika sagte:
„Guter Mensch! Ich habe nur dieses Licht des Samadhi des unstillbaren Verlangens nach allen Dharmas erlangt und predige allen fühlenden Wesen den subtilen Dharma und bringe ihnen Freude. Wie die Bodhisattva Mahasattvas, wie Garuda, die ungehindert den Himmel durchstreifen und in den großen Ozean aller fühlenden Wesen eintreten können, ergreife ich jene, deren gute Wurzeln gereift sind, und setze sie sogleich an das Ufer des Bodhi; wie Kaufleute, die die große Schatzinsel betreten und die Schätze der zehn Kräfte und der Weisheit des Tathagata suchen; wie Fischer, die das Netz des wahren Dharma halten und in den Ozean von Geburt und Tod eintreten, um fühlende Wesen aus den Wassern der Anhaftung zu filtern; wie der Asura-König, der die große Stadt der drei Daseinsbereiche, den Ozean der Leiden, aufwühlen kann; wie die Sonne, die am Himmel erscheint und den Schlamm der Anhaftung erleuchtet und ihn austrocknen lässt; wie der Vollmond, der am Himmel erscheint und die Blüte der Die Herzen derer, die wandelbar sind; wie die Erde, allumfassend gleich, in der unzählige fühlende Wesen wohnen und die Wurzeln und Triebe aller guten Dharmas hervorbringen; wie der gewaltige Wind, ungehindert in seiner Richtung, der alle großen Bäume der Anhaftung entwurzeln kann; wie ein Weltherrscher, der die Welt durchstreift und die vier Mittel der Anziehung nutzt, um alle fühlenden Wesen zu versammeln. Wie könnte ich von solch verdienstvollen Taten wissen oder sprechen?
„Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens das unermessliche Dusala; dort wohnt ein ketzerischer Mönch namens Universelle Praxis. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit, nachdem Sudhana die Lehre (Dharma) von der Upasika Akshobhya gehört hatte, konzentrierte er sich darauf, sich alle Lehren einzuprägen, sie alle anzunehmen und über sie nachzudenken.
Sie reisten nach und nach durch Städte und Dörfer, bis sie die Stadt Dusaro erreichten. Bei Sonnenuntergang betraten sie die Stadt und suchten überall nach abgelegenen Wegen, in Geschäften, Wohnvierteln und entlang der Hauptstraßen.
Östlich der Stadt liegt der Berg Sudhana. Mitten in der Nacht sah Sudhana, wie Gras, Bäume und Felsen auf dem Gipfel wie die aufgehende Sonne leuchteten. Er war von großer Freude erfüllt und dachte: „Hier werde ich gewiss einem tugendhaften Lehrer begegnen.“ Er verließ die Stadt und bestieg den Berg. Dort sah er den tugendhaften Lehrer langsam auf einer ebenen Fläche des Berges wandeln. Seine Gestalt war vollkommen und sein Glanz strahlender als der Brahmas selbst, umgeben von zehntausend Brahma-Wesen. Er ging zu ihm, verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male und faltete vor ihm die Hände mit den Worten: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man den Weg des Bodhisattva kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich gut lehren kannst; bitte erkläre es mir!“
Der Bodhisattva antwortete: „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet, edler Mann! Ich habe mich bereits auf dem Pfad des Bodhisattva aller Orte etabliert, ich habe bereits das Samadhi der universellen Weltbeobachtung erreicht, ich habe bereits die Kraft der Nicht-Vertrauens- und Nicht-Handelns erreicht und ich habe bereits die Vollkommenheit der Weisheit erreicht. Edler Mann! Ich komme allen Wesen der Welt zugute, ungeachtet ihres Ortes, ihrer Form, ihrer Praxis oder ihrer Wiedergeburt – nämlich dem Himmelreich, dem Drachenreich, dem Yaksha-Reich, dem Gandharva-Reich, dem Asura-Reich, dem Garuda-Reich, dem Kinnara-Reich, dem Mahoraga-Reich, dem Höllenreich, dem Tierreich, dem Reich Yamas, dem Menschenreich und dem nicht-menschlichen Reich. Diese Wesen mögen verschiedene Ansichten vertreten, an die zwei Fahrzeuge glauben oder an den Mahayana-Pfad glauben und sich daran erfreuen. Allen diesen Wesen komme ich durch verschiedene geschickte Mittel und Weisheit zugute. Zum Beispiel kann ich erklären …“ über alle Arten weltlicher Künste und Handwerke, wodurch sie in der Lage sind…“ Sie mögen die Weisheit aller geschickten Mittel und Dharanis erlangen; oder sie mögen die vier Mittel der Anziehung erläutern, wodurch sie den Pfad der Allwissenheit erreichen; oder sie mögen die Vollkommenheiten erläutern, wodurch sie ihre Verdienste dem Zustand der Allwissenheit widmen können; oder sie mögen den großen Bodhicitta preisen, wodurch sie ihr Streben nach dem höchsten Pfad nicht verlieren können; oder sie mögen die Praktiken der Bodhisattvas preisen, wodurch sie ihre Gelübde erfüllen können, die Buddha-Länder zu reinigen und fühlende Wesen zu befreien; oder sie mögen die verschiedenen Leiden des Begehens böser Taten und des Empfangens der Hölle erläutern, wodurch sie schlechtes Karma zutiefst verabscheuen können; oder sie mögen die Opfergaben an die Buddhas erläutern, die Wurzeln der Güte pflanzen und gewiss die Frucht der Allwissenheit erlangen, wodurch sie Freude erzeugen können; Oder sie preisen alle Tugenden der Tathagatas, Arhats und Vollkommen Erleuchteten, wodurch sie sich am Körper des Buddha erfreuen und nach Allwissenheit streben können; oder sie preisen die majestätischen Tugenden der Buddhas, wodurch sie sich den unzerstörbaren Körper des Buddha wünschen können; oder sie preisen den freien Körper des Buddha, wodurch sie den großen majestätischen Körper des Tathagata suchen können, der nicht verdunkelt werden kann.
„Außerdem, guter Mann! In dieser Stadt Salak, unter allen Völkern, Männern wie Frauen, werde ich geschickt in ihrer Gestalt erscheinen und den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend lehren. Alle Wesen werden weder wissen, wer ich bin, noch woher ich komme, sondern ich werde nur jene befähigen, die mich hören, entsprechend zu handeln. Guter Mann! So wie ich den Wesen in dieser Stadt nütze, so werde ich auch den Wesen in allen Städten, Dörfern und Gemeinden Jambudvipas nützen, wo immer die Menschen wohnen.“
„Guter Mann! In Jambudvipa gibt es sechsundneunzig Wesen, jedes mit anderen Ansichten und Anhaftungen. Geschickt bezwinge ich sie alle und bewege sie dazu, all ihre Ansichten aufzugeben. Wie in Jambudvipa, so auch auf den anderen vier Kontinenten; wie auf den vier Kontinenten, so auch in den dreitausend großen Chiliokosmen; wie in den dreitausend großen Chiliokosmen, so auch im Ozean der Wesen in den unzähligen Welten der zehn Himmelsrichtungen. Entsprechend den Wünschen jedes Wesens nutze ich verschiedene geschickte Mittel und verschiedene Dharma-Tore, manifestiere verschiedene Formen und spreche verschiedene Sprachen, um den Dharma zu verkünden, damit sie Nutzen daraus ziehen.“
„Guter Mann! Ich kenne nur diese Bodhisattva-Praxis, die sich auf alle Orte erstreckt. Wie die Bodhisattva Mahasattvas, deren Körper der Anzahl aller fühlenden Wesen entsprechen, erlangen sie Körper, die sich nicht von den fühlenden Wesen unterscheiden, betreten mit ihren transformierten Körpern alle Bereiche, scheinen an allen Orten wiedergeboren zu werden, erscheinen allen fühlenden Wesen, ihr reines Licht erleuchtet die Welt, sie verweilen in allen Zeitaltern mit ungetrübten Gelübden, erlangen unvergleichliche Praktiken wie Indras Netz, wirken beständig fleißig zum Wohle aller fühlenden Wesen, weilen immer ohne Anhaftung bei ihnen, sind in den drei Zeiten gleich, erleuchten alle mit der Weisheit der Selbstlosigkeit und betrachten alles mit dem Schatz großen Mitgefühls; wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken kennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Weite; dort lebt ein Ältester, der Räucherwerk namens Utpala-Blume verkauft. Geh dorthin und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit verachtete Sudhana, geleitet von seinem tugendhaften Lehrer, sein eigenes Leben, hing nicht an Reichtum, hatte keine Freude an Menschenmengen, gab sich nicht den fünf Begierden hin, klammerte sich nicht an seine Familie und schätzte den Thron nicht. Sein einziger Wunsch war es, alle fühlenden Wesen zu befreien, alle Buddha-Länder zu reinigen, allen Buddhas Opfergaben darzubringen, die wahre Natur aller Dharmas zu erkennen, den großen Ozean des Verdienstes aller Bodhisattvas zu kultivieren, alle Verdienste ohne Rückschritt zu erlangen, den Bodhisattva-Pfad mit großen Gelübden durch alle Zeitalter hindurch zu beschreiten, in die Versammlungshallen aller Buddhas einzutreten, ein einziges Samadhi-Tor zu durchschreiten und die Kraft der Freiheit in allen Samadhi-Toren zu manifestieren, alle Buddhas in einem einzigen Spalt des Herzens eines Buddhas ohne Sättigung zu sehen, die Weisheit und das Licht aller Dharmas zu erlangen und den Dharma-Schatz aller Buddhas bewahren zu können, und strebte ausschließlich nach all diesen Verdiensten von Buddhas und Bodhisattvas.
Er reiste allmählich, bis er ein riesiges Land erreichte. Dort ging er zu dem Ältesten, verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta erschaffen, mit dem Wunsch, die gleiche Weisheit aller Buddhas zu erlangen, die unermesslichen Gelübde aller Buddhas zu erfüllen, die höchsten physischen Körper aller Buddhas zu reinigen, die reinen Dharma-Körper aller Buddhas zu sehen, die umfassenden Weisheitskörper aller Buddhas zu erkennen, alle Praktiken der Bodhisattvas zu läutern, alle Samadhis der Bodhisattvas zu erleuchten, in allen Dharanis der Bodhisattvas zu verweilen, alle Hindernisse zu beseitigen und in alle zehn Himmelsrichtungen zu reisen. Doch ich weiß nicht, wie Bodhisattvas die Bodhisattva-Praktiken erlernen, wie sie den Bodhisattva-Pfad beschreiten und wie sie allwissende Weisheit erlangen können.“
Der Älteste riet:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen."
„Guter Mann! Ich kenne alle Düfte und weiß, wie man sie mischt: alle Duftstoffe, alle Räucherstäbchen, alle Salben und alle Räucherpulver. Ich kenne auch den Ursprung all dieser erhabenen Düfte und bin mir der himmlischen Düfte, der Drachendüfte, der Yaksha-Düfte und aller Düfte der Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen bewusst. Ich kenne auch die Düfte, die alle Krankheiten heilen, die alles Übel beseitigen, die Freude schenken, die Leiden verstärken, die Leiden lindern, die Anhaftung an die bedingte Existenz bewirken, die Abneigung gegen die bedingte Existenz hervorrufen, die Stolz überwinden, die den Geist zur Rezitation des Buddha-Namens anregen, die zur Erkenntnis des Dharma führen, die von den Heiligen genossen werden, die Düfte, die alle unterscheiden.“ Bodhisattvas, Düfte, die die Entwicklungsstadien aller Bodhisattvas beschreiben. Ich verstehe das Entstehen, Erscheinen, Vollendung, Reinheit, Frieden, die wirksamen Mittel, Kraft, Funktion und den Ursprung all dieser Düfte.
„Guter Mann! Es gibt einen Duft im Menschenreich namens Elefantenschatz, der aus dem Kampf der Drachen entstand. Verbrennt man eine einzige Pille, steigt eine gewaltige Duftwolke auf und hüllt die Hauptstadt ein, und sieben Tage lang fällt ein feiner Duftregen. Trägt man ihn, wird der Körper golden; trägt man ihn auf Kleidung, Palästen oder Pavillons, werden auch diese golden. Weht der Wind ihn in einen Palast und riechen die Wesen ihn, werden sie sieben Tage und sieben Nächte lang von Freude erfüllt sein, ihre Körper und Seelen werden glücklich sein, sie werden frei von allen Krankheiten sein, ihnen wird von niemandem Schaden zugefügt, sie werden frei von Kummer und Leid sein, sie werden weder Angst noch Furcht kennen, sie werden weder verwirrt noch zornig sein, sie werden einander mitfühlend begegnen, und ihre Seelen werden rein sein. Nachdem ich dies wusste, predigte ich ihnen den Dharma und befähigte sie so, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entschlossen zu entwickeln.“
„Guter Mann! Vom Berg Maraya wächst Sandelholz, genannt ‚Ochsenkopf‘; wird es auf den Körper aufgetragen, kann selbst ein Feuer nicht brennen, wenn man eine Feuergrube betritt. Guter Mann! Im Meer findet sich ein Duft namens ‚Unbesiegbar‘; wird er auf Trommeln und Muschelhörner aufgetragen, ziehen sich beim Klang alle feindlichen Heere zurück. Guter Mann! An den Ufern des Anavatapta-Sees wächst Adlerholz, genannt ‚Lotusschatz‘; eine einzige Pille dieses Duftes ist so groß wie ein Hanfsamen; wird sie verbrannt, durchdringt ihr Duft die gesamte Welt von Jambudvipa, und alle Wesen, die ihn riechen, werden von allen Sünden befreit und ihre Gebote gereinigt. Guter Mann! Aus dem Himalaya stammt ein Duft namens ‚Aruna‘; riecht ein Wesen diesen Duft, wird sein Geist gewiss frei von allen Verunreinigungen sein, und wenn ich den Dharma predige, werden alle den Samadhi der Reinheit erreichen. Guter Mann! Im Reich der Rakshasas findet sich ein Duft namens ‚Ozeanschatz‘ …“ Weihrauch ist nur Für den Gebrauch des Weltherrschers: Verbrennt man eine einzige Pille und räuchert damit, so erheben sich der König und seine vier Heere in den Himmel. Welch ein guter Mensch! Im Himmel des Guten Dharma gibt es ein Räucherwerk namens „Reine Zierde“; verbrennt man eine einzige Pille und räuchert damit, so werden alle Götter an den Buddha denken. Welch ein guter Mensch! Im Himmel Subhamas gibt es ein Räucherwerk namens „Reine Schatzkammer“; verbrennt man eine einzige Pille und räuchert damit, so versammeln sich alle Wesen des Yama-Himmels am Königssitz, um dem Dharma zu lauschen. Welch ein guter Mensch! Im Himmel Tusitas gibt es ein Räucherwerk namens „Sendava“; verbrennt man eine einzige Pille vor dem Sitz eines Bodhisattva, der zur Wiedergeburt bestimmt ist, so steigt eine gewaltige Duftwolke auf und bedeckt das gesamte Reich des Dharma, aus der allerlei Opfergaben für alle Buddhas und Bodhisattvas herabregnen. Welch ein guter Mensch! Im Himmel der Guten Verwandlung gibt es ein Räucherwerk namens „Gedankenraub“; wenn man eine einzige Pille davon sieben Tage lang verbrennt, regnet es allerlei Schmuck vom Himmel.
„Guter Mann! Ich kenne nur diese Art, Weihrauch zu mischen. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas, fernab von allen schlechten Gewohnheiten, unbefleckt von weltlichen Begierden, die Fesseln der Leiden und dämonischen Ketten für immer durchtrennen, alle Bereiche transzendieren, sich mit dem Duft der Weisheit schmücken, an keiner Welt gebunden sind, die Loslösung von den Geboten vollkommen verwirklicht haben, reine Loslösung von der Weisheit besitzen, ohne Anhaftung an irgendein Objekt handeln und an keinem Ort anhaften, ihr Geist ist gleichmütig, ohne Anhaftung oder Vertrauen; wie kann ich ihr wundersames Verhalten erkennen? Wie kann ich ihre Verdienste beschreiben? Wie kann ich ihre reinen Gebote offenbaren? Wie kann ich zeigen, dass ihre Handlungen fehlerlos und ohne Fehl und Tadel sind? Wie kann ich ihre unbefleckten körperlichen, verbalen und geistigen Handlungen erkennen?“
„Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Louge; dort lebt ein Schiffskapitän namens Wassila. Geh dorthin und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit begab sich Sudhana in die Stadt des Turms, um die Straße zu besichtigen. Er beobachtete die Höhe der Straße, ihre Ebenheit und Gefährlichkeit, ihre Reinheit und Unreinheit sowie ihre Kurven und Geradlinigkeit.
Auf dieser Reise sinniert man: „Ich sollte mich tugendhaften Lehrern nähern. Tugendhafte Lehrer sind der Grund für die Vollendung aller Bodhisattva-Pfade, für die Vollendung der Paramitas-Praxis, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen zu sammeln, für die Vollendung der Praxis, ohne Hindernisse universell in die Dharma-Welt einzutreten, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen von böser Weisheit zu befreien, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen vom Stolz zu befreien, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen von Leiden zu befreien, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen alle Ansichten aufzugeben, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen von allen bösen Dornen zu befreien, und für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen in die Stadt der Allwissenheit zu führen. Warum? Weil man von tugendhaften Lehrern alle heilsamen Dharmas erhält; indem man sich auf sie verlässt …“ Durch die Kraft tugendhafter Lehrer erlangt man den Pfad der Allwissenheit. Tugendhafte Lehrer sind schwer zu erkennen und schwer zu begegnen.“ So sinniert man.
Nach und nach erreichten sie die Stadt und sahen den Kapitän des Schiffes, der vor den Stadttoren am Ufer saß, umgeben von Hunderttausenden von Händlern und unzähligen anderen Menschen. Er verkündete den Dharma des Großen Ozeans und den Ozean der Verdienste Buddhas. Sudhana, der dies sah, ging zu ihm, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und faltete vor ihm die Hände. „Heiliger!“, rief er. „Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie man ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“
Der Schiffskapitän sagte:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt. Nun bist du in der Lage, nach den Ursachen großer Weisheit zu fragen, nach den Ursachen der Überwindung allen Leidens von Geburt und Tod, nach den Ursachen des Erreichens der großen Schatzinsel aller Weisheit, nach den Ursachen des Erreichens des unzerstörbaren Mahayana, nach den Ursachen der Befreiung von der Furcht vor Geburt und Tod der beiden Fahrzeuge und des Verweilens im friedvollen Samadhi, nach den Ursachen der Fahrt mit dem großen Gelübdewagen, um alle Orte zu bereisen und den reinen Pfad des Bodhisattva-Verhaltens ungehindert zu praktizieren, nach den Ursachen der Verschönerung aller unzerstörbaren Weisheit mit Bodhisattva-Verhalten, nach den Ursachen der universellen Befolgung aller Dharmas in den zehn Richtungen als rein und ungehindert und nach den Ursachen des schnellen Eintritts in den reinen Pfad des Ozeans aller Weisheit."
„Guter Mensch! Ich weile hier an der Küstenstraße dieser Stadt und reinige die Praxis des Banners des Großen Mitgefühls des Bodhisattva. Guter Mensch! Ich beobachte die armen Wesen in Jambudvipa und übe zu ihrem Wohl verschiedene Askeseübungen, um all ihre Wünsche zu erfüllen. Zuerst fülle ich ihren Geist mit weltlichen Dingen; dann schenke ich ihnen Dharma-Reichtum, mache sie glücklich und befähige sie, tugendhaftes Verhalten zu entwickeln, den Pfad der Weisheit zu beschreiten, die Kraft der guten Wurzeln zu stärken, das Bodhicitta zu erwecken, das Bodhi-Gelübde zu reinigen, die Kraft des großen Mitgefühls zu festigen, den Pfad zu beschreiten, der Geburt und Tod aufheben kann, ein Verhalten zu entwickeln, das nicht der Geburt und des Todes müde ist, den Ozean aller Wesen zu umfassen, den Ozean aller Verdienste zu kultivieren, den Ozean aller Dharmas zu erleuchten, den Ozean aller Buddhas zu sehen und in den Ozean aller Weisheit einzutreten. Guter Mensch! Ich verweile hier, indem ich so sinniere, so meine Absicht habe und so allen Wesen zum Wohle gereiche.“
„Guter Mann! Ich kenne alle kostbaren Inseln, alle kostbaren Orte, alle Arten von Kostbarkeiten und alle Samen kostbarer Dinge im Meer. Ich weiß, wie man alle Kostbarkeiten reinigt, ausbeutet, hervorbringt und herstellt. Ich kenne alle kostbaren Gefäße, alle kostbaren Verwendungen, alle kostbaren Reiche und alles kostbare Licht. Ich kenne alle Drachenpaläste, alle Yaksha-Paläste und alle Bhuta-Paläste und weiß, wie man sie alle meidet und ihren Schwierigkeiten entkommt. Ich kann auch die Tiefe von Strudeln, die Entfernung von Wellen und die Farbe und Beschaffenheit des Wassers unterscheiden. Ich kann auch die Stufen von Sonne, Mond und Sternen, Tag und Nacht und deren Länge unterscheiden. Ich kenne die Stärke und Schwäche von Schiffen aus Eisen und Holz, die Leichtgängigkeit und Komplexität ihrer Mechanismen, die Größe des Gewässers und die Windrichtung. Ich verstehe alle Aspekte von Sicherheit und Gefahr klar und kann vorwärtsgehen, wenn es sicher ist, und anhalten, wenn es gefährlich ist.“ Es ist sicher, anzuhalten. Ein guter Mann! Mit solcher Weisheit kann ich allen empfindungsfähigen Wesen stets zum Wohle gereichen.
„Guter Mann! Ich werde prächtige Schiffe benutzen, um Händler auf dem Weg des Friedens und der Ruhe zu transportieren und ihnen den Dharma zu predigen, um sie glücklich zu machen. Ich werde sie zur Schatzinsel [ 1 ] führen und sie mit allerlei Schätzen versorgen, damit sie reichlich vorhanden sind. Dann werde ich sie zurück nach Jambudvipa bringen. Guter Mann! Ich werde meine großen Schiffe benutzen, um auf diesem Weg hin und her zu reisen, und ich werde dafür sorgen, dass sie niemals Schaden nehmen. Wenn ein fühlendes Wesen meinen Körper sieht oder meinen Dharma hört, werde ich es davon abhalten, das Meer von Geburt und Tod zu fürchten, und es wird gewiss in das Meer aller Weisheit eintreten. Es wird gewiss imstande sein, das Meer aller Begierden und Anhaftungen zu beseitigen und das Meer der drei Zeiten mit dem Licht der Weisheit zu erleuchten. Es wird imstande sein, das Meer des Leidens aller fühlenden Wesen zu erschöpfen und das Meer des Geistes aller fühlenden Wesen zu reinigen. Es wird imstande sein, das Meer aller schnell zu reinigen.“ Sie werden die Buddha-Länder erreichen und in die großen Ozeane der zehn Himmelsrichtungen reisen können. Sie werden das Meer der Wurzeln aller fühlenden Wesen erkennen, das Meer des Verhaltens aller fühlenden Wesen verstehen und sich dem Meer des Geistes aller fühlenden Wesen anpassen.“
„Guter Mensch! Ich habe diese große Praxis des Mitgefühls erlangt; wenn es solche gibt, die mich sehen, mich hören, bei mir weilen oder sich an mich erinnern, so sind sie alle nicht ohne Verdienst. So wie Bodhisattvas geschickt darin sind, den Ozean von Geburt und Tod zu durchfahren, unbefleckt vom Ozean aller Leiden, fähig, den Ozean aller falschen Ansichten loszulassen, fähig, den Ozean der Natur aller Dharmas zu beobachten, fähig, den Ozean der fühlenden Wesen mit den vier Mitteln der Anziehung zu sammeln, bereits wohl im Ozean allwissender Weisheit verweilend, fähig, den Ozean aller Anhaftungen der fühlenden Wesen auszulöschen, fähig, gleichermaßen im Ozean aller Zeiten zu weilen, fähig, den Ozean der fühlenden Wesen mit übernatürlichen Kräften zu durchqueren und fähig, den Ozean der fühlenden Wesen ihren Zeiten entsprechend zu lenken – wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
"Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Kele; in dieser Stadt lebt ein Ältester namens Wushang Sheng. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad des Bodhisattva?"
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn eindringlich an, weinte bitterlich und nahm, erfüllt von unstillbarem Verlangen nach einem tugendhaften Lehrer, Abschied.
Zu jener Zeit erwachte Sudhana mit einem Herzen von tiefem Mitgefühl, das alles durchdrang, einem Herzen von unermesslicher Barmherzigkeit, das alles nährte, geschmückt mit den beiden Tugenden Verdienst und Weisheit. Er entsagte allen Verunreinigungen und Leiden, erkannte die Gleichheit des Dharma und kannte weder Höhe noch Niedrigkeit im Sinn. Er entfernte die Dornen des Bösen, beseitigte alle Hindernisse und nutzte unerschütterliche Disziplin als Mauer und Graben und tiefe Versenkung als Garten. Er nutzte das Sonnenlicht der Weisheit, um die Dunkelheit der Unwissenheit zu vertreiben, den Wind geschickter Mittel, um die Blume der Weisheit zu öffnen, und erfüllte die Welt des Dharma mit ungetrübten Gelübden. Sein Geist weilte stets in der Stadt der allwissenden Weisheit. So suchte er den Pfad des Bodhisattva.
Nach und nach erreichten sie jene Stadt. Dort erblickten sie den Höchsten Siegreichen im Großen Geschmückten Bannerwald östlich der Stadt, umgeben von unzähligen Händlern und Hunderttausenden von Laien, die allerlei weltliche Angelegenheiten regelten. Durch den Dharma bewirkte er, dass sie sich für immer von jeglichem Stolz befreiten, das Ego und alles, was zum Ego gehört, hinter sich ließen, ihren angehäuften Besitz aufgaben, die Verunreinigungen von Geiz und Neid auslöschten, ihren Geist reinigten, frei von allen Verunreinigungen wurden, die Kraft des reinen Glaubens erlangten, sich stets an der Erscheinung des Buddha erfreuten, den Dharma hochhielten, die Kraft eines Bodhisattva entfachten, die Bodhisattva-Praxis begannen, in den Bodhisattva-Samadhi eintraten, die Weisheit eines Bodhisattva erlangten, in der rechten Achtsamkeit eines Bodhisattva verweilten und die Freude und das Verlangen eines Bodhisattva mehrten.
Zu jener Zeit beobachtete Sudhana, wie der Älteste zur Versammlung predigte, warf sich ihm zu Füßen und stand nach einer langen Weile wieder auf und sprach:
„Heiliger! Ich bin Sudhana! Ich bin Sudhana! Ich suche den Pfad des Bodhisattva. Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie kultiviert ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Im Laufe des Lernens und Kultivierens kann man stets alle fühlenden Wesen führen, stets alle Buddhas sehen, stets alle Lehren des Buddha hören, stets alle Lehren des Buddha befolgen, stets alle Dharma-Tore durchschreiten, alle Buddha-Länder betreten, um den Pfad des Bodhisattva zu erlernen, in allen Zeitaltern verweilen, um den Pfad des Bodhisattva zu kultivieren, die gesamte göttliche Kraft des Tathagata erkennen, den gesamten Schutz des Tathagata empfangen und die gesamte Weisheit des Tathagata erlangen?“
Dann sagte der Ältere zu Sudhana:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."
„Guter Mann! Ich habe die Kraft der Nicht-Vertrauenshaltung und des Nicht-Handelns in der Bodhisattva-Praxis des Erreichens aller Orte erlangt. Guter Mann! Was ist die Bodhisattva-Praxis des Erreichens aller Orte? Guter Mann! In diesen dreitausend großen Welten, unter allen fühlenden Wesen im Reich der Begierde, nämlich: allen Dreiunddreißig Himmeln, allen Yama-Himmeln, allen Tusita-Himmeln, allen Suvarnabha-Himmeln, allen Paranirmitavasavartin-Himmeln, allen Mara-Himmeln und allen anderen Göttern, Drachen, Yakshas, Rakshasas, Kumbhandas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas…“ Er predigte den Dharma allen Wesen, Menschen wie Tieren, in Dörfern, Städten und allen Wohnstätten und führte sie dazu, ungesetzliche Praktiken aufzugeben, Streitigkeiten beizulegen, Kämpfe zu beenden, Groll zu überwinden, Ressentiments zu brechen, sich von Fesseln zu befreien und frei zu sein. Er befreite sie aus dem Gefängnis, nahm ihnen die Furcht und lehrte sie, nicht zu töten, falsche Ansichten zu vertreten und keine bösen Taten zu begehen. Er verbot alle verbotenen Handlungen; er führte sie dazu, alle tugendhaften Taten zu vollbringen, alle Fertigkeiten zu erlernen und allen Wesen der Welt zu helfen; er erklärte ihnen verschiedene Lehren, brachte ihnen Freude und ließ ihr Verständnis allmählich reifen; er lehrte jene, die nicht-buddhistischen Pfaden folgten, höhere Weisheit und führte sie dazu, alle falschen Ansichten aufzugeben, und... Indem ich in die Lehren Buddhas eintrete, selbst in alle Brahma-Bereiche des Formreichs, werde ich den höchsten Dharma darlegen. In diesem System der dreitausendgroßen tausend Welten und selbst in den zehn Richtungen, in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel in hunderttausend Milliarden Nayuta-Buddha-Ländern, werde ich den Dharma Buddhas, den Dharma Bodhisattvas, den Dharma Śrāvakas und den Dharma Pratyekabuddhas darlegen; Ich werde von der Hölle sprechen, von den Wesen in der Hölle und vom Weg zur Hölle; ich werde von den Tieren sprechen, von den Unterschieden zwischen den Tieren, vom Leiden der Tiere und vom Weg ins Tierreich; ich werde von der Welt Yamas sprechen, vom Leiden in Yamas Welt und vom Weg in Yamas Welt; ich werde von der himmlischen Welt sprechen, von den Freuden der himmlischen Welt und so weiter. Ich spreche von der Welt zum Himmel; ich spreche von der Welt der Menschen, von den Freuden und Leiden der Menschen, ich spreche von der Welt zu den Menschen. Um die Tugenden der Bodhisattvas zu offenbaren, um die Wesen vom Leiden von Geburt und Tod zu befreien, um ihnen die wundersamen Tugenden allwissender Wesen zu zeigen, um ihnen das Verständnis von Täuschung und Leiden in den Daseinsbereichen zu ermöglichen, um ihnen den ungetrübten Dharma zu zeigen, um die Ursachen allen weltlichen Entstehens zu enthüllen, um die Glückseligkeit der Ruhe allen weltlichen Daseins zu offenbaren, um ihnen zu ermöglichen, alle Gedanken loszulassen, um ihnen die Verwirklichung des Nicht-Dharma des Buddha zu ermöglichen, um das Rad der Leiden für immer zu erlöschen, um ihnen zu ermöglichen, das Rad des Dharma des Tathagata in Bewegung zu setzen, spreche ich diesen Dharma für alle Wesen.
„Guter Mann! Ich kenne nur die Kraft des reinen Dharma der Bodhisattvas – der Nicht-Vertrauenshaltung und des Nicht-Handelns –, die es einem ermöglicht, überall zu kultivieren. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle freien und ungehinderten übernatürlichen Kräfte besitzen, können sie alle Buddha-Länder bereisen und das universelle Auge erlangen; sie können alle Klänge und Worte hören, universell in die Weisheit aller Dharmas eingehen, sind frei und ungehindert, ohne Widerspruch oder Streit, und sind unvergleichlich mutig und stark, indem sie mit ihren langen und breiten Zungen gleiche Klänge aussprechen; ihre Körper sind wundersam und schön, wie die aller Bodhisattvas, letztlich nicht verschieden von allen Tathagatas; ihr Weisheitskörper ist unermesslich, universell in die drei Zeiten eindringend, mit grenzenlosen Bereichen, wie der leere Raum. Wie könnte ich ihre Verdienste und Praktiken jemals kennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Shuna; in diesem Land befindet sich eine Stadt namens Kalinga Grove; dort lebt eine Bhikkhuni namens Simha Pinshin. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit reiste Sudhana nach und nach in diese Stadt und suchte überall nach dieser Nonne. Unzählige Menschen sagten ihm:
„Guter Mann! Diese Nonne predigt im Sonnenlichtgarten, den König Siegreiches Licht gestiftet hat und der unzähligen Lebewesen zugutekommt.“ Zu jener Zeit ging Sudhana in diesen Garten und beobachtete alles.
Im Garten stand ein gewaltiger Baum namens „Vollmond“, der einem Pavillon glich und ein helles Licht ausstrahlte, das eine Yojana erhellte. Daneben gab es einen Laubbaum namens „Universeller Schutz“, der wie ein Blätterdach geformt war und ein strahlend dunkelblaues Licht verströmte. Ein weiterer Blumenbaum namens „Blumenschatz“ ragte hoch und majestätisch wie ein Schneekönig empor und ließ unzählige wundersame Blüten herabregnen, ähnlich dem Palicitra-Baum im Trayastrimsa-Himmel. Ein Nektar- und Fruchtbaum, geformt wie ein goldener Berg, strahlte unaufhörlich Licht aus und trug Früchte aller Art. Ein Mani-Juwelenbaum namens „Vairocana-Schatzkammer“ von unvergleichlicher Größe, dessen höchste Spitze das Mani-Juwel des Herzkönigs trug und der mit unzähligen Mani-Juwelen in verschiedenen Farben geschmückt war, stand ebenfalls dort. Ein weiterer Kleiderbaum namens „Rein“ war mit farbenfrohen Gewändern behängt. Schließlich gab es noch einen Musikbaum namens „Freude“, dessen Klänge alle himmlische Musik übertrafen. Es gab auch einen duftenden Baum namens „Universeller Schmuck“, der unaufhörlich einen wunderbaren Duft verströmte, der ungehindert in alle zehn Himmelsrichtungen reichte.
Im Garten befinden sich Quellen und Teiche, alle geschmückt mit den sieben Schätzen. Schwarzer Sandelholzschlamm liegt darin, und der Grund ist mit feinem Goldsand bedeckt. Das Wasser, das die acht Tugenden in sich birgt, ist reichlich vorhanden, und Utpala-, Padma-, Kumanthong- und Pundarika-Blüten bedecken die Oberfläche. Unzählige Juwelenbäume sind ringsum in Reihen angeordnet. Unter den Juwelenbäumen stehen Löwenthrone, geschmückt mit verschiedenen kostbaren Schätzen, bedeckt mit himmlischen Gewändern, duftend nach erlesenem Weihrauch, umhüllt von Juwelenbändern und -baldachinen. Jambudvipas goldenes Netz umgibt sie, und Juwelenglocken erklingen sanft mit melodischen Klängen. Unter dem Baum könnte sich ein Löwenthron mit Lotus-Schatzkammer befinden, oder ein Löwenthron mit duftender Königsmani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit Drachen-Mani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit juwelenbesetzter Löwengruppe-Mani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit Vairocana-Mani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit Vairocana-Mani-Schatzkammer der zehn Himmelsrichtungen; jeder dieser Throne ist von 100.000 juwelenbesetzten Löwenthronen umgeben, von denen jeder unermesslich verziert ist.
Dieser prächtige Garten ist voller unzähliger Schätze, wie eine kostbare Insel im weiten Ozean. Der Boden ist mit den weichen, kostbaren Gewändern des Kalinda bedeckt, sodass er sich angenehm anfühlt; man sinkt ein und hebt wieder ab. Unzählige Vögel singen harmonisch. Der juwelenbesetzte Sandelholzwald ist wunderschön geschmückt, und unzählige prächtige Blüten regnen endlos herab, wie in Indras Garten voller Blüten. Ein unvergleichlicher Duft durchdringt alles, wie in Indras Halle des tugendhaften Dharma. Musikalische Bäume, juwelenbesetzte Bäume und Netze aus juwelenbesetzten Glöckchen erzeugen melodische Klänge, wie die Gesänge der Göttin der guten Rede, Shiva. Wunscherfüllende Bäume sind mit unzähligen prächtigen Gewändern geschmückt, wie ein weites Meer. Unzählige farbenprächtige Pavillons, geschmückt mit unzähligen Schätzen, gleichen der großen Stadt Sudarshana im Trayastrimsa-Himmel. Juwelenbesetzte Baldachine erstrecken sich weit und breit wie der Berg Sumeru. Das Licht strahlt allumfassend, wie Brahmas Palast.
Zu jener Zeit erkannte Sudhana, dass dieser prächtige Garten unermessliches Verdienst und vielfältige Pracht besaß, die allesamt aus den karmischen Belohnungen eines Bodhisattva, den Wurzeln der Güte, die zur Befreiung von der Welt führten, und dem Verdienstfluss durch Opfergaben an alle Buddhas entsprangen. Er war unvergleichlich auf der Welt, und all dies wurde durch das gewaltige und reine Verdienst und die guten Taten der Bhikkhuni Shimbinshin erreicht, die den Dharma als Illusion verstand. Unzählige Wesen, darunter Götter, Drachen und die acht Klassen von Wesen aus den dreitausend großen Chiliokosmen, betraten diesen Garten, ohne sich eingeengt zu fühlen. Warum? Wegen der unvorstellbaren Kraft und göttlichen Macht dieser Bhikkhuni.
Zu jener Zeit sah Sudhana die Nonne Lion-Pinchen auf einem großen Löwenthron unter den juwelenbesetzten Bäumen sitzen. Ihr Körper war würdevoll und anmutig, ihr Wesen heiter und gelassen, ihre Sinne in vollkommener Harmonie, wie bei einem mächtigen Elefantenkönig; ihr Geist war rein wie ein klarer Teich; sie erfüllte alle Wünsche wie ein wunscherfüllendes Juwel; sie war unbefleckt von weltlichen Dingen wie eine Lotusblume; ihr Geist war furchtlos wie bei einem Löwenkönig; sie hielt die reinen Gebote unerschütterlich hoch wie der Berg Sumeru; sie konnte denen, die sie sahen, Kühle spenden wie ein König des erlesenen Duftes; sie konnte die Hitze des Leidens von allen Wesen nehmen wie der kostbare Sandelholzduft in den schneebedeckten Bergen; wer sie sah, erfuhr die Linderung allen Leidens wie bei einem König der heilenden Medizin; wer sie sah, ging nicht leer aus wie Varuna; sie konnte alle Wurzeln des Guten nähren wie fruchtbares Land.
In jeder Versammlung unterscheiden sich die Lehren und die Auslegungen des Dharma. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Reinen Wohnstätten-Devas mit dem Großen Herrn der Freiheit als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Unerschöpfliche Befreiung. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Brahma-Devas mit dem König des Freudigen Bhagavan als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Das Rad der Reinen und Differenzierten Rede. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Paranirmitavasavartin-Devas mit dem König der Freiheit als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Der Reine Geist eines Bodhisattva. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Suprabha-Devas mit dem König der Suprabha-Devas als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Die Zierde aller Dharmas. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Tusita Devas, mit dem König der Tusita Devas an der Spitze; diese Bhikkhuni verkündet ein Dharma namens: Die Rotation des Geistesschatzes. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von den Königen und Göttinnen des Yama-Himmels, mit dem Yama-König an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Grenzenlose Zierde. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von den Königen und Göttinnen der dreiunddreißig Himmel, mit Sakra, dem Herrn der Götter, an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Das Tor der Abneigung. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von den Drachenkönigen der hundert Lichter, darunter Nanda, Upananda, Manas, Irobananda und Anavatapta, mit Sagara an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Die Zierde der übernatürlichen Kräfte des Buddha. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von einer Vielzahl von Yakshas, mit Vaishravana, dem König der Götter, an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Die Schatzkammer des Schutzes für fühlende Wesen. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von einer Vielzahl von Gandharvas, mit Dhritarashtra, dem König der Gandharvas, an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Unerschöpfliche Freude. Oder man sieht eine sitzende Versammlung von Asuras, mit Rahu, dem Asura-König, als Anführer; diese Bhikkhuni erläutert ein Dharma-Tor namens: Das Tor der Weisheit des Dharma-Reiches schnell schmücken. Oder man sieht eine sitzende Versammlung von Garudas, mit dem Garuda-König, der die Schnelligkeit hält, als Anführer; diese Bhikkhuni erläutert ein Dharma-Tor namens: Den Ozean der Existenz erschrecken. Oder man sieht eine sitzende Versammlung der Kinnaras, angeführt vom König der Großen Baum-Kinnaras; diese Bhikkhuni lehrt ein Dharma-Tor mit dem Titel: Das Licht des Verhaltens Buddhas. Oder man sieht eine sitzende Versammlung der Mahoragas, angeführt vom König der Amra-Wald-Mahoragas; diese Bhikkhuni lehrt ein Dharma-Tor mit dem Titel: Das freudvolle Herz Buddhas erwecken. Oder man sieht eine sitzende Versammlung unzähliger Hunderttausender Männer und Frauen; diese Bhikkhuni lehrt ein Dharma-Tor mit dem Titel: Höchstes Verhalten. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von einer Vielzahl von Rakshasa, angeführt vom Rakshasa-König, der unablässig die Essenz eines großen Baumes stiehlt; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Titel: Mitgefühl erwecken. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von Wesen, die an das Śrāvakayāna glauben und sich daran erfreuen; Diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das Licht der höchsten Weisheit. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Wesen, die an das Pratyekabuddhayāna glauben und sich daran erfreuen; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das gewaltige Licht der Buddha-Verdienste. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Wesen, die an das Mahāyāna glauben und sich daran erfreuen; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das Tor der universellen Samadhi-Weisheit und des Lichts. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Bodhisattvas, die gerade das Bodhicitta erlangt haben; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Die Versammlung aller Buddha-Gelübde. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Bodhisattvas der zweiten Stufe; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das Rad der Reinheit. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Bodhisattvas der dritten Stufe; Diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Ruhige Zierde. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der vierten Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Das Reich der Allwissenheit. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der fünften Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Die Schatzkammer der Wunderblumen. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der sechsten Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Die Schatzkammer von Vairocana. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der siebten Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Die Stufe der universellen Zierde. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der achten Stufe; Diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Der Körper des Reiches, der das Dharma-Reich durchdringt. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der neunten Stufe; diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Die Zierde der Kraft des Nicht-Erreichens. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der zehnten Stufe; diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Das Rad der Ungehindertheit. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Vajrapani; diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Die Zierde der Vajra-Weisheit Narayana.
Sudhana erkannte, dass alle Wesen in allen Bereichen reif und gezähmt waren, würdige Gefäße des Dharma. Sie betrat diesen Garten und setzte sich um den Sitz. Die Nonne, Löwen-Bhikkhuni, lehrte, ihrem Wunsch entsprechend, die Unterschiede zwischen Überlegenheit und Unterlegenheit zu verstehen, den Dharma und ermöglichte ihnen so, in Anuttara-samyak-sambodhi keine Rückschritte zu machen. Warum? Weil diese Nonne die zehn Tore von Prajnaparamita durchschritten hatte – die Tore der universellen Augenverleugnung, der universellen Darlegung des Dharma Buddhas, der universellen Differenzierung des Dharma-Bereichs, der universellen Zerstörung aller Hindernisse, der universellen Erzeugung guter Geister in allen Wesen, der universellen Zierde, des universellen ungehinderten wahren Schatzes, der universellen Vollkommenheit des Dharma-Bereichs, des universellen Schatzes des Geistes und der universellen Erzeugung des Schatzes des Lebens – dies sind die zehn wichtigsten Tore von Prajnaparamita, und sie durchschritt unzählige weitere Tore von Prajnaparamita. Alle Bodhisattvas und fühlenden Wesen in diesem Sonnenlichtgarten wurden anfänglich von Bhikkhuni Simipin dazu ermutigt, das Bodhicitta zu erzeugen, das Dharma aufrechtzuerhalten, es zu meditieren und zu pflegen und Nicht-Rückschritt in Anuttara-samyak-sambodhi zu erreichen.
Zu jener Zeit sah Sudhana den Garten der Bhikkhuni Lionpinshorn, ihr Bett, ihre Gehmeditation, ihre Versammlung, ihre übernatürlichen Kräfte und ihre Beredsamkeit. Er vernahm auch die unbegreiflichen Dharma-Lehren, und die gewaltige Dharma-Wolke nährte sein Herz. Da dachte er: „Ich werde sie unzählige Male im rechten Winkel umrunden.“
In diesem Moment strahlte die Nonne ein helles Licht aus, das die prächtige Versammlung in ihrem Garten erhellte. Sudhana sah sich und alle Bäume des Gartens die Nonne unzählige Male umrunden. Nachdem er sie umrundet hatte, faltete Sudhana die Hände und blieb stehen, während er sprach:
Heiliger! Ich habe bereits das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!
Die Nonne sagte: „Guter Mann! Ich habe die Befreiung erlangt, die man auch die Vollendung allwissender Weisheit nennt.“
Sudhana fragte: „Heiliger! Warum wird es ‚Vollkommene allwissende Weisheit‘ genannt?“
Die Nonne sagte: „Guter Mann! Dieses Licht der Weisheit erleuchtet alle Phänomene der drei Zeiten in einem einzigen Gedanken.“
Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist die Sphäre dieser leuchtenden Weisheit?“
Die Nonne sagte:
„Guter Mensch! Ich schreite durch dieses Tor der Weisheit und des Lichts und erlange den König des Samadhi, der alle Dharmas hervorbringt. Durch dieses Samadhi erlange ich einen Körper der Intention und gehe in den Tusita-Himmel in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen, zu den Bodhisattvas, mit denen ich geboren wurde. Vor jedem Bodhisattva erscheine ich in unzähligen Formen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, und mit jeder Form bringe ich unzählige Opfergaben dar, wie zum Beispiel: als Himmelskönig oder gar als menschlicher König, mit Wolken aus Blumen und Girlanden, brennendem Weihrauch, duftenden Salben und Weihrauchpulver, Kleidung, Girlanden, Bannern, Baldachinen, juwelenbesetzten Netzen, Zelten, Schatzkammern, Lampen und allerlei Schmuck.“ Ich halte alle notwendigen Opfergaben und bringe sie dar. So wie ich den Bodhisattvas im Tusita-Himmel und jedem einzelnen Tathagata dazwischen – ob im Mutterleib, nach der Geburt, zu Hause, nach dem Verlassen des Elternhauses, auf dem Weg zum Bodhimanda, beim Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, beim Drehen des Dharma-Rades oder beim Eintritt ins Nirvana – ob in himmlischen Palästen, Drachenpalästen oder gar menschlichen Palästen, Opfergaben darbringe, so bringe ich jedem einzelnen Tathagata auf dieselbe Weise Opfergaben dar. Wenn irgendein fühlendes Wesen erfährt, dass ich dem Buddha auf diese Weise Opfergaben darbringe, wird es in Anuttara-samyak-sambodhi die vollständige Genesung erlangen; wenn irgendein fühlendes Wesen zu mir kommt, werde ich ihm sogleich die Prajnaparamita lehren.
"Guter Mensch! Wenn ich alle fühlenden Wesen sehe, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der fühlenden Wesen, denn mein weises Auge sieht klar; wenn ich alle Sprachen höre, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der Sprachen, denn mein Geist ist frei von Anhaftung; wenn ich alle Tathagatas sehe, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der Tathagatas, denn ich verstehe den Dharma-Körper; wenn ich alle Dharma-Räder halte, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der Dharma-Räder, denn ich erkenne das Wesen des Dharma; in einem Gedanken erkenne ich alle Dharmas, ich unterscheide nicht die Eigenschaften aller Dharmas, denn ich weiß, dass Dharmas wie Illusionen sind."
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass dies die Erlangung von Allwissenheit und Befreiung ist. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas, deren Geist frei von Unterscheidungsvermögen ist, alle Dharmas umfassend kennen, aufrecht sitzen, das gesamte Dharma-Reich erfüllen, alle Buddha-Welten in sich manifestieren und mit einem einzigen Gedanken alle Buddhas erreichen, die göttliche Kraft aller Buddhas in sich manifestieren und mit einem einzigen Haar unzählige Buddha-Welten darstellen können und in einer einzigen Pore ihres eigenen Haares die Entstehung und Zerstörung unzähliger Welten manifestieren können und mit einem einzigen Gedanken mit unzähligen Wesen zusammenleben und mit einem einzigen Gedanken unzählige Äonen durchschreiten – wie kann ich da jemals ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Gefahr; in diesem Land befindet sich eine Stadt namens Kostbarer Schmuck; in diesem Land lebt eine Frau namens Vasumitra. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit betrachtete und beobachtete Sudhana, dessen Geist vom Licht großer Weisheit erleuchtet war, das Wesen aller Dharmas und erlangte das Tor des Verstehens aller Reden und Dharanis, das Tor der Aufrechterhaltung aller Dharma-Räder und Dharanis, die Kraft großen Mitgefühls, die Zuflucht aller fühlenden Wesen zu sein, das Tor des Lichts der Beobachtung der Bedeutung aller Dharmas, das Gelübde, das reine Reich des Dharma zu erfüllen, das Licht der Weisheit, das in alle zehn Richtungen auf alle Dharmas scheint, die Kraft der Freiheit, alle Welten zu schmücken, und das Gelübde, das vollkommene Werk aller Bodhisattvas universell einzuleiten.
Der Zug führt allmählich in die gefahrvolle und majestätische Stadt des Nationalschatzes, wo sie nach Vasumitra suchen.
Manche Einwohner der Stadt, die die Tugenden und die Weisheit dieser Frau nicht kannten, dachten folgendermaßen:
„Dieser Junge, dessen Sinne still und dessen Weisheit klar ist, ist weder verwirrt noch ungeordnet. Er blickt konzentriert, ohne Müdigkeit oder Anhaftung, seine Augen sind fest und sein Geist unbewegt. Er ist tiefgründig und unermesslich wie der Ozean. Er sollte weder Gier noch Anhaftung gegenüber dieser Frau, Vasumitra, hegen, noch irgendwelche trügerischen Gedanken, noch sollte er von ihrer Schönheit oder Begierde angezogen werden.“
„Dieser Junge begeht keine dämonischen Taten, betritt keine dämonischen Reiche, ist nicht in Begierden verstrickt und nicht von Dämonen gebunden. Er unterlässt es, das zu tun, was er nicht tun sollte. Welchen Grund hat er also, diese Frau zu suchen?“
Unter ihnen war einer, der voraussah, dass diese Frau Weisheit besaß, und der Sudhana sagte:
„Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Nun, da du Vasumitra gefunden hast, hast du großen Nutzen daraus gezogen. Guter Mann! Du solltest entschlossen sein, die Buddhaschaft zu erlangen, entschlossen, allen fühlenden Wesen Zuflucht zu bieten, entschlossen, den giftigen Pfeil der Gier von allen fühlenden Wesen zu entfernen und entschlossen, alle reinen Gedanken aller fühlenden Wesen, die der Begierde nach Frauen geschuldet sind, zu zerstören.“
„Guter Mann! Vasumitra wohnt in ihrem Haus nördlich des Marktes in dieser Stadt.“
Als Sudhana diese Worte hörte, war er überglücklich und ging zum Tor. Er sah, dass die Residenz weitläufig und prächtig war, mit juwelenbesetzten Mauern, juwelenbesetzten Bäumen und juwelenbesetzten Gräben, die jeweils von zehn Schichten umgeben waren. Die juwelenbesetzten Gräben waren mit duftendem Wasser gefüllt, mit goldenem Sand bedeckt und mit himmlischen Blumen, Utpala-, Pampuma-, Kumāra- und Pundari-Blumen geschmückt. Paläste und Pavillons waren überall verstreut, mit einander zugewandten Toren und Fenstern, alle mit Netzen und Glöckchen verziert und mit unzähligen kostbaren Schätzen bestückt. Der Boden bestand aus Kristall, durchsetzt mit verschiedenen Juwelen, brennendem Adlerholz, mit Sandelholz überzogen und mit juwelenbesetzten Glöckchen behängt, die im Wind klangen und himmlische Blumen über den Boden verstreuten. Die vielfältigen Prachtvorstellungen waren unbeschreiblich, mit Hunderttausenden von Schätzen, die dort aufbewahrt wurden, und zehn großen Gärten zur Zierde.
Zu jener Zeit erblickte Sudhana diese Frau, deren Erscheinung würdevoll und vollkommen war, mit goldener Haut, dunkelblauen Augen und Haar, weder zu lang noch zu kurz, weder zu grob noch zu fein, unvergleichlich mit der Schönheit eines menschlichen oder himmlischen Wesens im Reich der Begierde. Ihre Stimme übertraf alle Brahma-Reiche bei Weitem; sie besaß ein umfassendes Verständnis der verschiedenen Sprachen aller Wesen und verstand die Bedeutung der Worte tiefgründig. Sie war wortgewandt, besaß eine illusorische Weisheit und durchschritt das Tor der wirksamen Mittel. Ihr Körper war mit juwelenbesetzten Halsketten und anderem Schmuck geschmückt, und ihr Haupt wurde von einem wunscherfüllenden Mani-Juwel gekrönt. Sie war von unzähligen Gefolgsleuten umgeben, die alle dieselben guten Wurzeln und Gelübde teilten und über einen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten verfügten. Da ging von ihrem Körper ein gewaltiges Licht aus, das alle Paläste ihres Hauses erleuchtete; wer diesem Licht begegnete, spürte eine angenehme Kühle auf seinem Körper.
In diesem Moment trat Sudhana an ihn heran, verneigte sich vor seinen Füßen, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“
Er sagte sofort:
„Guter Mann! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, die so genannt wird: frei vom Reich der Gier und des Begehrens, und in verschiedenen Formen nach ihren Wünschen erscheinend. Wenn mich eine Gottheit sieht, bin ich eine himmlische Jungfrau, deren Erscheinung und Strahlkraft unvergleichlich überlegen sind; und so weiter, selbst wenn mich ein Mensch oder ein Nichtmensch sieht, werde ich als menschliche oder nichtmenschliche Frau erscheinen, und mögen sie mich nach ihren Wünschen sehen.“
„Wenn ein fühlendes Wesen, verstrickt in Begierde, zu mir kommt, werde ich ihm den Dharma lehren. Beim Hören des Dharma wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi des Losgelösten Reiches; wenn ein fühlendes Wesen mich einen Augenblick lang sieht, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Freude; wenn ein fühlendes Wesen einen Augenblick lang mit mir spricht, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi des Ungehinderten Klangs; wenn ein fühlendes Wesen meine Hand einen Augenblick lang hält, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Durchdringung aller Buddha-Welten; wenn ein fühlendes Wesen meinen Sitz einen Augenblick lang besteigt, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Befreiung und des Lichts; wenn ein fühlendes Wesen mich einen Augenblick lang anblickt, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Befreiung und des Lichts.“ Bodhisattvas Samadhi der stillen Zierde; wenn ein fühlendes Wesen mich häufig ausatmen sieht, wird es von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi der Bezwingung der Ketzer; wenn ein fühlendes Wesen mich blinzeln sieht, wird es von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi des Buddha-Lichts; wenn ein fühlendes Wesen mich umarmt, wird es von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi der Umarmung aller fühlenden Wesen und deren niemals Verlassen; wenn ein fühlendes Wesen an mir saugt [ 1] „ Durch mich zu küssen, werde ich von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi der Vermehrung des Verdienstschatzes für alle fühlenden Wesen.“ Alle fühlenden Wesen, die sich mir nähern, werden im Zustand der Loslösung von Gier verweilen und den Zustand der Allwissenheit des Bodhisattva erreichen, wodurch sich ungehinderte Befreiung manifestiert.“
Sudhana fragte: „Welche tugendhaften Wurzeln pflegte der Heilige, und welche verdienstvollen Taten vollbrachte er, um eine solche Freiheit zu erlangen?“
Antwort:
„Guter Mann! Ich erinnere mich an einen Buddha namens Gaoxing, der einst auf Erden erschien; seine Hauptstadt hieß Miaomen. Guter Mann! Dieser Tathagata Gaoxing betrat aus Mitgefühl für alle Wesen die Stadt und schritt durch ihre Tore. Die ganze Stadt erbebte, wurde plötzlich riesig und mit unzähligen Juwelen geschmückt. Unermessliches Licht erstrahlte übereinander, und kostbare Blumen bedeckten das Land. Himmlische Musik erklang, und der Himmel war erfüllt. Guter Mann! Damals war ich die Frau eines Ältesten namens Shanhui. Als ich die göttliche Kraft des Buddha sah, erlangte ich die Erleuchtung und ging mit meinem Mann zum Buddha, um ihm eine Münze als Opfergabe darzubringen. Damals lehrte mich Manjushri, der Jüngling, der dem Buddha diente, den Dharma, wodurch ich den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erweckte.“
"Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva von der Gier befreit ist. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas unermessliche Fähigkeiten und Weisheit erlangt haben, deren Schatz unermesslich und deren Reich unvergleichlich ist; wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?"
„Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Shandu; in dieser Stadt wohnt ein Hausvater namens Vissati, der unaufhörlich Opfergaben an eine Stupa mit Sandelholzsitz darbringt. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit reiste Sudhana allmählich in die Stadt Sudatta, ging zum Haus des Laien, verneigte sich vor seinen Füßen, stand mit gefalteten Händen da und sprach:
Heiliger! Ich habe bereits das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!
Der Laie sagte:
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: das Reich des Nicht-Parinirvana. Guter Mensch! Ich lasse nicht den Gedanken aufkommen: ‚Der Tathagata ist bereits ins Parinirvana eingegangen, der Tathagata geht jetzt ins Parinirvana ein, der Tathagata wird ins Parinirvana eingehen.‘ Ich weiß, dass alle Buddhas und Tathagatas in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen letztlich nicht ins Parinirvana eingehen, außer jene, die es manifestieren, um fühlende Wesen zu unterwerfen.“
„Guter Mensch! Als ich auf dem Sandelholzthron das Tor der Tathagata-Stupa öffnete, erreichte ich einen Samadhi namens: Unerschöpflicher Buddha-Samen. Guter Mensch! In jedem Gedanken trete ich in diesen Samadhi ein, und in jedem Gedanken erkenne ich alle unermesslichen und erhabenen Dinge.“
Sudhana fragte: „Wie ist der Zustand dieses Samadhi?“
Der Laie antwortete:
„Guter Mensch! Wenn ich in diesen Samadhi eintrete, sehe ich nacheinander alle Buddhas dieser Welt, nämlich: Kassapa Buddha, Kanakamuni Buddha, Krakucchanda Buddha, Sikhin Buddha, Vipassi Buddha, Tissa Buddha, Pusa Buddha, Anuttara Buddha, Anuttara Lotus Buddha; und so weiter, wobei der erste zuerst erscheint. In einem einzigen Gedanken sehe ich hundert Buddhas, tausend Buddhas, hunderttausend Buddhas, hundert Millionen Buddhas, tausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, unzählige Milliarden Buddhas, unzählige Milliarden Buddhas und so weiter, bis hin zu unzählbaren Welten.“ Ich sehe alle Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner der Welt, der Reihe nach. Ich sehe auch jene Buddhas, die anfänglich nach Erleuchtung strebten, gute Wurzeln schlugen, übernatürliche Kräfte erlangten, große Gelübde erfüllten, wundersames Verhalten praktizierten, Paramitas besaßen, das Bodhisattva-Stadium erreichten, reine Geduld erlangten, das Heer der Dämonen bezwangen, vollkommene Erleuchtung erlangten, reine Länder besaßen, von Versammlungen umgeben waren, helles Licht ausstrahlten, das wundersame Rad des Dharma drehten und übernatürliche Kräfte manifestierten; ich kann mich an all ihre verschiedenen Unterschiede erinnern, ich kann sie alle in Erinnerung behalten, ich kann sie alle beobachten und ich kann sie unterscheiden und zeigen. Alle zukünftigen Buddhas, wie Maitreya Buddha, und alle gegenwärtigen Buddhas , wie Vairocana Buddha, sind ebenfalls so. In dieser Welt sind alle Buddhas, Arhats, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas der drei Zeiten in den zehn Richtungen ebenfalls so .
„Guter Mann! Ich habe nur die Befreiung vom Nicht-Nirvana erlangt, die dieser Bodhisattva erlangt hat. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas mit einem einzigen Gedanken der Weisheit die drei Zeiten allumfassend erkennen und mit einem einzigen Gedanken alle Samadhis allumfassend erreichen, wobei die Sonne der Weisheit des Tathagata ihren Geist beständig erleuchtet, ohne Unterscheidung in allen Dharmas, im Verständnis, dass alle Buddhas gleich sind und dass der Tathagata und alle fühlenden Wesen gleich und ohne Dualität sind, im Wissen, dass die Selbstnatur aller Dharmas rein, ohne Gedanken, ohne Bewegung ist, und so imstande sind, alle Welten allumfassend zu erreichen, frei von jeder Unterscheidung, im Siegel des Buddha-Dharma verweilend und imstande, alle fühlenden Wesen im Dharma-Bereich zu erleuchten; wie kann ich da ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
"Guter Mann! Im Süden liegt ein Berg namens Potalaka; dort wohnt ein Bodhisattva namens Avalokiteshvara. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"
Das heißt, die Verse werden gesprochen [ 3 ] :
„Viele Weise wohnen in den Bergen am Meer, ihr Wesen besteht aus unzähligen Schätzen und ist vollkommen rein.“ Die Obstgärten sind voller Obstbäume, und Quellen und Teiche gibt es in Hülle und Fülle. Der tapfere Mann Avalokiteshvara weilt auf diesem Berg zum Wohle aller Wesen; Du solltest dich nach allen Tugenden erkundigen; dann wird er dir großartige und wirksame Mittel aufzeigen.
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit vertiefte sich Sudhana in die Lehren dieses Laien, trat in den Schatz der Befreiung dieses Bodhisattva ein, erlangte die Achtsamkeitskraft des Bodhisattva, erinnerte sich an die Reihenfolge, in der die Buddhas erschienen, erinnerte sich an die Reihenfolge, in der die Buddhas fortfuhren, behielt die Reihenfolge bei, in der die Namen der Buddhas rezitiert wurden, beobachtete den wunderbaren Dharma, den die Buddhas sprachen, wusste, dass die Buddhas vollkommen geschmückt waren, sah die Buddhas die vollkommene Erleuchtung erlangen und verstand die unvorstellbaren Taten der Buddhas.
Sie reisten allmählich weiter, bis sie jenen Berg erreichten, wo sie überall nach diesem großen Bodhisattva suchten. Sie sahen ihn in einem felsigen Tal im Westen, wo eine Quelle entsprang und Licht reflektierte, der Wald üppig war und duftende Kräuter sich weich nach rechts ausbreiteten. Avalokiteshvara Bodhisattva saß im Schneidersitz auf einem Vajra-Juwel, umgeben von unzähligen anderen Bodhisattvas, die auf Juwelen saßen und andächtig den Dharma des großen Mitgefühls verkündeten, der es ihm ermöglichte, alle fühlenden Wesen zu umfassen.
Als Sudhana dies sah, war er überglücklich und faltete die Hände in stiller Betrachtung, den Blick fest auf das Bild gerichtet, ohne zu blinzeln. Er dachte bei sich: „Dieser gute Freund ist der Tathagata; dieser gute Freund ist die Wolke allen Dharma; dieser gute Freund ist der Schatz aller Verdienste; dieser gute Freund ist selten anzutreffen; dieser gute Freund ist die kostbare Ursache der zehn Kräfte; dieser gute Freund ist die unerschöpfliche Fackel der Weisheit; dieser gute Freund ist Wurzel und Keim des Verdienstes; dieser gute Freund ist das Tor zu aller Weisheit; dieser gute Freund ist der Führer zum Ozean der Weisheit; dieser gute Freund ist die Hilfe auf dem Weg zu aller Weisheit.“ Dann ging er zu dem großen Bodhisattva.
Zu jener Zeit erblickte Avalokiteshvara Bodhisattva Sudhana aus der Ferne und sprach: „Willkommen! Du hast nach dem Mahayana gestrebt und umschließt alle fühlenden Wesen mit ganzem Herzen. Du besitzt einen rechtschaffenen Geist und suchst ungeteilt nach den Lehren Buddhas. Dein tiefes Mitgefühl ist unermesslich, und du beschützt alle Wesen. Die wundersamen Praktiken Samantabhadras manifestieren sich unaufhörlich. Deine großen Gelübde und dein tiefgründiger Geist sind vollkommen und rein. Du suchst eifrig nach den Lehren Buddhas und bist imstande, sie vollständig zu empfangen. Du sammelst immer neue gute Wurzeln, ohne jemals zufrieden zu sein. Du folgst den Lehren tugendhafter Lehrer und widersprichst ihnen nicht. Geboren aus dem Ozean des Verdienstes und der Weisheit Manjushris, ist dein Geist gereift, und du hast die Kraft Buddhas erlangt. Du hast bereits das weite Licht des Samadhi erreicht. Du suchst ungeteilt nach dem tiefgründigen und wunderbaren Dharma. Du siehst oft alle Buddhas und empfindest große Freude. Deine Weisheit ist so rein wie der Himmel. Da du sie selbst verstanden hast, erklärst du sie auch anderen.“ „Verweile im Lichte der Weisheit des Tathagata.“
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Bodhisattva Avalokiteshvara, umrundete ihn unzählige Male, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“
Der Bodhisattva sagte:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."
„Guter Mensch! Ich habe die große mitfühlende Praxis des Bodhisattva und den Weg zur Befreiung vollendet. Guter Mensch! Mit dieser großen mitfühlenden Praxis des Bodhisattva lehre und transformiere ich unaufhörlich und gleichermaßen alle fühlenden Wesen.“
„Guter Mensch! Ich weile in diesem Tor des großen Mitgefühls und erscheine stets vor allen Tathagatas und allen fühlenden Wesen. Manchmal sammle ich fühlende Wesen durch Geben; manchmal durch liebevolle Worte; manchmal durch wohltätige Taten; manchmal durch Zusammenarbeit; manchmal durch die Manifestation eines physischen Körpers; manchmal durch die Manifestation verschiedener unvorstellbarer Netze aus reinem Licht; manchmal durch Klang; manchmal durch würdevolle Haltung; manchmal durch die Verkündigung des Dharma; manchmal durch das Darbringen wundersamer Wandlungen, die ihren Geist erwecken und reifen lassen; manchmal durch die Manifestation in der Gestalt meiner Art, indem ich mit ihnen lebe und sie reifen lasse.“
„Guter Mensch! Ich beschreite diesen Pfad tiefen Mitgefühls, um alle fühlenden Wesen stets zu beschützen; ich wünsche mir, dass alle fühlenden Wesen frei sein mögen von der Furcht vor gefährlichen Wegen, der Furcht vor Hitze und Qualen, der Furcht vor Täuschung, der Furcht vor Knechtschaft, der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor einem bösen Schicksal, der Furcht vor der Dunkelheit, der Furcht vor Vertreibung, der Furcht vor der Trennung von geliebten Menschen, der Furcht vor Feinden, der Furcht vor körperlicher Unterdrückung, der Furcht vor seelischer Unterdrückung und der Furcht vor Kummer und Trauer. Ferner gelobe ich: ‚Mögen alle fühlenden Wesen, wenn sie an mich denken, wenn sie meinen Namen anrufen, wenn sie meine Gestalt sehen, von aller Furcht befreit werden.‘“ Guter Mann! Nachdem ich mit diesem geschickten Mittel alle fühlenden Wesen von der Furcht befreit habe, lehre ich sie ferner, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, niemals zurückzufallen.“
"Guter Mann! Ich habe erst dieses Tor der großen, mitfühlenden Praxis der Bodhisattvas erreicht. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle Gelübde Samantabhadras gereinigt, alle Praktiken Samantabhadras befolgt, beständig alle guten Dharmas praktizieren, beständig alle Samadhis erreichen, beständig in allen grenzenlosen Zeitaltern verweilen, beständig alle Dharmas der drei Zeiten kennen, beständig alle grenzenlosen Buddha-Länder besuchen, beständig alles Böse aller fühlenden Wesen auslöschen, beständig alles Gute aller fühlenden Wesen fördern und beständig den Kreislauf von Geburt und Tod der fühlenden Wesen durchtrennen – wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken kennen oder beschreiben?"
Zu jener Zeit lebte im Osten ein Bodhisattva namens Zhengqu, der vom Himmel herabstieg und den Gipfel des Berges Lunwei in der Saha-Welt erreichte. Als er seine Füße auf die Erde setzte, erbebte die Saha-Welt in sechsfacher Hinsicht und erstrahlte in kostbarem Schmuck. Zhengqu Bodhisattva strahlte Licht aus, das Sonne, Mond, Sterne und Blitze in den Schatten stellte. Das Licht der acht Götter- und Drachenklassen sowie das Licht Indras, Brahmas und der Weltenwächter erschien wie ein Tintenfass. Sein Licht erleuchtete alle Höllen, die Tierreiche, die Reiche der hungrigen Geister und die Wohnstätten Yamas und beendete alles Leid in den finsteren Welten, ließ keine Krankheiten entstehen und tilgte Kummer und Trauer vollständig. Darüber hinaus regnete es in allen Buddha-Ländern Blumen, Weihrauch, Girlanden, Gewänder und Baldachine herab. Alle diese Verzierungen wurden dem Buddha dargebracht. Darüber hinaus offenbarte er sich, den Wünschen der fühlenden Wesen entsprechend, in allen Palästen, was alle, die ihn sahen, erfreute, und begab sich dann zum Wohnsitz des Avalokiteshvara.
Da sprach Avalokiteshvara Bodhisattva zu Sudhana: „Guter Mann! Hast du den Bodhisattva des Rechten Pfades in dieser Versammlung gesehen?“ Sudhana antwortete: „Ja.“ Avalokiteshvara Bodhisattva sagte: „Guter Mann! Geh und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Zu jener Zeit nahm Sudhana die Lehren ehrfürchtig an, ging sogleich zum Bodhisattva, verneigte sich vor ihm, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“
Der Bodhisattva Zhengqu sagte: "Guter Mensch! Ich habe die Befreiung des Bodhisattva erlangt, genannt: Universelles Tor – Schnelle Reise."
Sudhana fragte: „Heiliger! Von welchem Buddha hast du diese Lehre erhalten? Aus welchem Buddha-Feld stammt sie, und wie weit ist es von hier entfernt? Wie lange ist es her, dass du sie erlangt hast?“
Er sagte: „Guter Mann! Diese Angelegenheit ist schwer zu begreifen. Sie übersteigt das Verständnis aller Wesen der Welt, einschließlich Götter, Menschen, Asuras, Asketen und Brahmanen. Nur die mutigen, fleißigen und furchtlosen Bodhisattvas, die bereits von allen guten Freunden umarmt und von allen Buddhas in Erinnerung behalten werden, besitzen die vollkommene Wurzel der Güte, reine Bestrebungen und haben die Wurzeln der Bodhisattvas erreicht. Sie haben das Auge der Weisheit und können hören, behalten, verstehen und sprechen.“
Sudhana sagte: „Heiliger! Durch die Kraft des Buddha und meiner tugendhaften Lehrer bin ich imstande, diese Lehre zu glauben und anzunehmen; bitte erkläre sie mir!“
Der Bodhisattva der Rechten Reinheit sagte:
„Guter Mensch! Ich kam vom Buddha des Universellen Sieges aus der Östlichen Wundersamen Schatzkammer in dieses Land. Von jenem Buddha empfing ich diesen Dharma und bin seither unzählige Äonen gereist, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. In jedem Gedanken mache ich unzählige Schritte und durchquere unzählige Buddha-Welten. In jeder Buddha-Welt betrete ich sie und erreiche den Buddha, dem ich erlesene Opfergaben darbringe. Diese Opfergaben werden alle vom höchsten Geist dargebracht, geprägt vom Dharma des Nicht-Handelns, von allen Tathagatas toleriert und von allen Bodhisattvas gepriesen. Guter Mensch! Ich sehe auch alle fühlenden Wesen in jener Welt, kenne ihren Geist und ihre Wurzeln, und gemäß ihren Wünschen manifestiere ich mich, um den Dharma zu lehren, indem ich manchmal Licht ausstrahle, manchmal Reichtum schenke und verschiedene geschickte Mittel einsetze, um sie unaufhörlich zu lehren und zu unterwerfen. Dasselbe gilt aus dem Osten, Süden, Westen, Norden, den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten.“
„Guter Mann! Ich habe lediglich die Fähigkeit eines Bodhisattva erlangt, schnell Befreiung zu erlangen und alle Orte rasch zu erreichen. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas ausnahmslos in den zehn Himmelsrichtungen gegenwärtig sind, mit Weisheit und umfassendem Verständnis ohne Unterschied, ihre Körper geschickt im gesamten Dharma-Bereich ausbreiten, alle Pfade erreichen, alle Buddha-Welten betreten, alle Dharmas kennen, alle Welten besuchen, alle Dharma-Tore gleichermaßen erklären und gleichzeitig alle fühlenden Wesen erleuchten, ohne Unterscheidung in der Gegenwart von Buddhas und ohne Hindernis an irgendeinem Ort; wie kann ich da ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
„Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Dharapati; in ihr wohnt eine Gottheit namens Mahadeva. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit begann Sudhana die umfassende Praxis des Bodhisattva, suchte die Sphäre der Bodhisattva-Weisheit, sah die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva, betrachtete die erhabenen Verdienste des Bodhisattva, fühlte die große Freude des Bodhisattva, erweckte den festen Fleiß des Bodhisattva, erlangte die unvorstellbare Befreiung des Bodhisattva, übte die Verdienste des Bodhisattva, beging das Samadhi des Bodhisattva, verweilte im Dharani des Bodhisattva, legte die großen Gelübde des Bodhisattva ab, erlangte die Beredsamkeit des Bodhisattva und erlangte die verschiedenen Kräfte des Bodhisattva.
Nach und nach gelangten sie in jene Stadt und fragten, wo sich die große Gottheit befinde. Alle Anwesenden antworteten: „Er ist in dieser Stadt, offenbart seine erhabene Gestalt und predigt allen den Dharma.“
Zu jener Zeit trat Sudhana vor die Füße der großen Gottheit, verneigte sich ehrfürchtig, faltete die Hände vor ihr und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder wie man den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, mich gut lehren kannst; bitte erkläre es mir!“
Zu jener Zeit streckte die große Gottheit ihre vier Arme aus, nahm die vier großen Ozeane und wusch sich damit das Gesicht, streute dann goldene Blumen unter die Opfergaben und sprach:
„Guter Mensch! Bodhisattvas sind schwer zu sehen und schwer zu hören, sie erscheinen nur selten in der Welt. Unter allen fühlenden Wesen sind sie die Ersten, wie die Lotusblume unter allen Menschen. Sie sind Zuflucht und Erlösung für alle fühlenden Wesen, ein sicherer Hafen für alle Welten, ein helles Licht für alle Welten, das den Verlorenen den sicheren und rechten Weg weist; sie sind große Führer, die alle fühlenden Wesen in den Dharma Buddhas führen; sie sind große Dharma-Generäle, die die Stadt der allwissenden Weisheit geschickt beschützen. Bodhisattvas sind so schwer zu begegnen. Nur jene, deren Körper, Rede und Geist ohne Makel sind, können in Gestalt gesehen und in Beredsamkeit gehört werden, und sie sind immer gegenwärtig.“
"Guter Mann! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Wolkennetz."
Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist der Zustand der Befreiung durch das Wolkennetz?“
Zu jener Zeit erschien die große Gottheit vor Sudhana und zeigte Berge von Gold, Silber, Kristall, Glas, Tridakna-Muscheln, Zeptern, großen Flammenjuwelen, reinen Schatzjuwelen, strahlenden Juwelen, Juwelen, die sich in alle zehn Richtungen manifestierten, juwelenbesetzten Kronen, Siegeln, Halsketten, Ohrringen, Armbändern, Schlössern, Perlennetzen, verschiedenen Mani-Juwelen, allerlei Schmuck und wunscherfüllenden Mani-Juwelen, alles wie gewaltige Berge; er zeigte auch alle Arten von Blumen, Girlanden, Weihrauch, Parfums, Kleidung, Bannern, Musik und sinnlichen Genüssen, alles aufgetürmt wie Berge; und unzählige junge Mädchen erschienen. Dann sprach die große Gottheit zu Sudhana:
„Guter Mensch! Nimm diesen Gegenstand und opfere ihn dem Tathagata, kultiviere alle Tugenden, verschenke alles, sammle alle fühlenden Wesen und befähige sie, die Vollkommenheit der Großzügigkeit zu entwickeln und das zu geben, was schwer zu geben ist. Guter Mensch! So wie ich dir diesen Gegenstand zeige und dich lehre zu geben, so soll ich es auch für alle fühlenden Wesen tun, damit sie alle von dieser guten Wurzel beeinflusst werden, den Drei Juwelen und guten Lehrern ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen, ihre guten Taten mehren und die Absicht zu unübertroffenem Bodhi erwecken.“
„Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die an den fünf Begierden hängen und sich der Selbstsucht hingeben, zeige ihnen unreine Bereiche; wenn es fühlende Wesen gibt, die zornig, arrogant und streitsüchtig sind, zeige ihnen äußerst furchterregende Gestalten, wie etwa Rakshasas, die Blut trinken und Fleisch essen; damit sie beim Anblick dieser Gestalten erschrecken, ihr Geist sanftmütig wird und sie ihre Feindschaft aufgeben. Wenn es fühlende Wesen gibt, die träge und faul sind , zeige ihnen Könige, Diebe, Wasser, Feuer und verschiedene schwere Krankheiten; damit sie beim Anblick dieser Gestalten erschrecken, erkennen, dass es Leid gibt, und sich bemühen, sich zu bessern. Mit solchen wirksamen Mitteln führe sie dazu, alle unheilsamen Handlungen aufzugeben und heilsame Dharmas zu praktizieren; führe sie dazu, alle Hindernisse auf dem Weg zur Vollkommenheit zu beseitigen und die Vollkommenheit zu erlangen; führe sie dazu, alle Hindernisse und gefährlichen Wege zu überwinden und einen Ort ohne Hindernisse zu erreichen.“
„Guter Mann! Ich kenne nur dieses Wolkennetz der Befreiung. So wie die Bodhisattvas und Mahasattvas, wie Indra, bereits alle Heerscharen der Leiden und Asuras bezwungen haben; so wie eine gewaltige Flut alle Feuer der Leiden in allen fühlenden Wesen löschen kann; so wie ein loderndes Feuer alle Wasser der Begierde in allen fühlenden Wesen austrocknen kann; so wie ein starker Wind alle Banner der Anhaftung in allen fühlenden Wesen niederwehen kann; so wie ein Vajra alle Berge der Selbstbetrachtung in allen fühlenden Wesen zerstören kann – wie kann ich seine Vorzüge und Praktiken kennen oder darüber sprechen?“
"Guter Mann! Im Bodhi-Baum von Magadha in Jambudvipa gibt es eine lokale Gottheit namens Anzhu. Geh zu ihm und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?"
Dann verneigte sich Sudhana vor den Füßen der großen Gottheit, umrundete sie unzählige Male und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit reiste Sudhana allmählich und gelangte zum Bodhi-Baum in Magadha, wo er sich im Reich von Millionen Erdgöttern niederließ. Diese sagten zueinander: „Dieser Junge ist der Schatz Buddhas. Er wird gewiss allen fühlenden Wesen Zuflucht bieten und die Unwissenheit in ihnen vernichten. Er wurde in die Linie des Dharma-Königs hineingeboren und wird mit dem unbefleckten und ungetrübten Dharma-Band gekrönt werden. Er wird den großen Schatz der Weisheit erschließen und alle ketzerischen Lehren und Irrlehren bezwingen.“
Zu jener Zeit erstrahlten Millionen Erdgötter, darunter auch Anzhu, in einem gewaltigen Licht, das die gesamten dreitausend großen Chiliokosmen erleuchtete und die Erde erbeben und tosen ließ. Überall schmückten sich Schätze aller Art, deren Spiegelbilder rein waren und deren Licht sich gegenseitig durchflutete und erstrahlte. Alle Blätter und Bäume wuchsen gleichzeitig, alle Blumen blühten zusammen, alle Früchte reiften, alle Flüsse flossen nacheinander und alle Teiche füllten sich bis zum Rand. Feiner, duftender Regen benetzte die Erde, und der Wind trug Blumen und verstreute sie. Unzählige Musikinstrumente erklangen gleichzeitig, und alle himmlischen Gebilde gaben wunderschöne Klänge von sich. Der Stierkönig, der Elefantenkönig, der Löwenkönig und andere waren voller Freude, sprangen und brüllten wie Berge, die aufeinanderprallen. Hunderttausende verborgene Schätze traten wie von selbst zutage.
Dann sagte die örtliche Gottheit zu Sudhana: „Willkommen, Junge! Du hast hier gute Wurzeln geschlagen. Ich werde vor dir erscheinen; möchtest du mich sehen?“
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Erdgottes, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sagte: „Heiliger! Ja! Ich möchte dich sehen.“
Zu diesem Zeitpunkt drückte die Erdgottheit ihren Fuß auf den Boden, und Hunderttausende von Milliarden Schätzen entsprangen spontan und verkündeten:
„Guter Mann! Dieser Schatz begleitet dich nun. Er ist das Ergebnis deiner guten Wurzeln und der Segen deiner Verdienste. Genieße ihn nach Belieben.“
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: die unzerstörbare Schatzkammer der Weisheit, und ich nutze dieses Dharma ständig, um fühlenden Wesen zu helfen, Erleuchtung zu erlangen.“
„Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich seit dem Erscheinen des Buddha Dipankara dem Bodhisattva stets gefolgt bin und seine Gedanken, Taten, Weisheit, Gelübde, sein reines Verhalten, sein Samadhi, seine großen übernatürlichen Kräfte, seine große Freiheit und sein unzerstörbares Dharma ehrfurchtsvoll beschützt und beachtet habe. Er ist in alle Buddha-Länder gereist, hat die Weissagungen aller Tathagatas verkündet, das Dharma-Rad aller Buddhas gedreht, alle Sutras ausführlich dargelegt, und sein großes Dharma-Licht erstrahlt überall. Er lehrt und bezwingt alle fühlenden Wesen und manifestiert alle wundersamen Wandlungen der Buddhas. Ich kann all dies empfangen und mir merken.“
„Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits des Staubs des Berges Sumeru, gab es ein Äon namens Schmuck, eine Welt namens Mondbanner und einen Buddha namens Wunderbares Auge. Von diesem Buddha empfing ich diesen Dharma. Guter Mann! Ich habe diesen Dharma gepflegt und vertieft, ob ich ihn nun betrat oder verließ. Ich sah stets Buddhas, die ihn nie aufgaben. Von dem Moment an, als ich ihn erlangte, bis zu diesem Bhadrakalpa, begegnete ich unzähligen Tathagatas, Arhats und vollkommen Erleuchteten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Welten. Ich diente ihnen allen und brachte ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Ich sah auch, wie dieser Buddha den Bodhi-Sitz bestieg und große übernatürliche Kräfte entfaltete. Ich sah auch alle Verdienste und guten Wurzeln dieses Buddhas.“
"Guter Mann! Nur ich kenne diesen unzerstörbaren Schatz der Weisheit. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas stets allen Buddhas folgen, alle Lehren aller Buddhas aufrechterhalten können, in die tiefe Weisheit aller Buddhas eingehen, alle Dharma-Bereiche in jedem Gedanken durchdringen, dem Körper des Tathagata gleichgestellt sind, den Geist aller Buddhas hervorbringen, den gesamten Dharma aller Buddhas besitzen und alle Taten aller Buddhas vollbringen – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?"
"Guter Mann! In Kapilavastu, im Land Magadha in Jambudvipa, gibt es einen Nachtgott namens Vasambayanti. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"
Dann huldigte Sudhana den Füßen des Erdgottes, umrundete ihn unzählige Male und betrachtete ihn mit großer Ehrfurcht, bevor er Abschied nahm.
Zu dieser Zeit widmete sich Sudhana ungeteilt der Betrachtung der Lehren des Bodhisattva und erinnerte sich daran, dass die Weisheit und Befreiung des Bodhisattva nicht gefährdet werden sollten. Sie kultivierte sein Samadhi, lernte seine Regeln, beobachtete sein Spiel, drang in seine Subtilität ein, erlangte seine Weisheit, erreichte seine Gleichheit, erkannte seine Grenzenlosigkeit und ergründete seine tiefgründige Dimension.
Sie begaben sich allmählich in die Stadt und betraten sie durch das Osttor. Dort verweilten sie einen Moment vor Sonnenuntergang. Den Lehren der Bodhisattvas folgend, sehnten sie sich danach, den Herrn der Nacht zu sehen, und da sie ihren tugendhaften Lehrer als Tathagata betrachteten, dachten sie: „Durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das allumfassende Auge, das die Reiche der zehn Richtungen klar erkennen kann; durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das umfassende Verständnis, das alle Objekte der Wahrnehmung begreifen kann; durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das Auge des Samadhi, das alle Dharma-Lehren verfolgen kann; durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das Auge der Weisheit, das die Buddha-Länder der zehn Richtungen erleuchten kann.“
Während ich darüber nachsinne, sehe ich den Nachtgott am Himmel, sitzend auf einem Löwenthron inmitten juwelenbesetzter Pavillons und duftender Lotusblüten. Sein Körper ist wahrhaft golden, seine Augen und sein Haar dunkelblau, und seine Erscheinung ist würdevoll und erfreut alle, die ihn sehen. Er ist mit zahlreichen juwelenbesetzten Halsketten geschmückt, trägt purpurrote Gewänder und eine Brahma-Krone. Alle Sterne sind deutlich auf seinem Körper zu erkennen. Aus jeder Pore seines Körpers manifestieren sich unzählige Wesen aus den finsteren Reichen und führen sie vor Gefahren. Diese Wesen mögen unter den Menschen oder im Himmel wiedergeboren werden, manche streben nach dem Bodhi der Zwei Fahrzeuge, andere beschreiten den Pfad der Allwissenheit. Darüber hinaus manifestieren sich aus jeder Pore verschiedene zweckmäßige Lehrmittel, indem sie manchmal persönlich erscheinen, manchmal den Dharma erläutern, manchmal den Pfad der Zuhörer, manchmal den Pfad der Einsamen Buddhas, manchmal die Praktiken der Bodhisattvas, den Mut der Bodhisattvas, das Samadhi der Bodhisattvas, die Freiheit der Bodhisattvas, die Wohnstätten der Bodhisattvas, die Beobachtungsgabe der Bodhisattvas, die häufigen löwenartigen Bewegungen der Bodhisattvas und die spielerische Befreiung der Bodhisattvas aufzeigen – und so die Wesen auf vielfältige Weise reifen lassen.
Als Sudhana dies sah und hörte, war er überglücklich. Er warf sich vor den Füßen der Nymphe nieder, umrundete sie unzählige Male und sprach dann, die Hände gefaltet: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt und strebe danach, den Schatz der Tugenden und Lehren des Tathagata durch einen tugendhaften Lehrer zu erlangen. Bitte zeige mir den Weg zur Allwissenheit, damit ich ihn beschreiten und die zehn Stufen der Macht erreichen kann!“
Dann, in jener Nacht, sprach der Gott zu Sudhana und sagte:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, deinen tugendhaften Lehrer tief zu respektieren, dich an seinen Worten zu erfreuen und seine Lehren zu praktizieren; durch diese Praxis wirst du sicherlich Anuttara-samyak-sambodhi erlangen."
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung des Bodhisattva von der Dunkelheit der Unwissenheit in allen fühlenden Wesen erlangt, das Licht der Befreiung. Guter Mensch! Fühlenden Wesen mit böser Weisheit erzeuge ich großes Mitgefühl; fühlenden Wesen mit unheilsamen Taten erzeuge ich große Barmherzigkeit; fühlenden Wesen mit heilsamen Taten erzeuge ich Freude; fühlenden Wesen, die Gutes und Böses praktizieren, erzeuge ich einen nicht-dualistischen Geist; fühlenden Wesen, die von Verunreinigung befleckt sind, erzeuge ich einen Geist, der sie zur Reinheit führt; fühlenden Wesen auf dem falschen Weg erzeuge ich einen Geist, der sie zum rechten Handeln führt; fühlenden Wesen mit geringem Verständnis erzeuge ich einen Geist, der sie zu hohem Verständnis führt; fühlenden Wesen, die sich an Geburt und Tod erfreuen, erzeuge ich einen Geist, der sie dazu bringt, den Kreislauf der Wiedergeburt aufzugeben; fühlenden Wesen, die in den beiden Fahrzeugen verweilen, erzeuge ich einen Geist, der sie dazu bringt, in allwissender Weisheit zu verweilen. Guter Mensch! Weil ich diese Befreiung erlangt habe, …“ „mit einer solchen Denkweise stets im Einklang stehen.“
"Guter Mann! Wenn es nachts dunkel und still ist, wenn Geister, Götter, Diebe und allerlei böse Wesen umherstreifen, wenn dichte Wolken und dichter Nebel herrschen, heftiger Wind und Regen wehen und Sonne, Mond und Sterne verhüllt sind und nicht zu sehen sind, sehe ich alle Arten von Wesen, ob sie sich im Meer oder an Land, in den Bergen, Wäldern, der Wildnis oder anderen gefährlichen Orten befinden, ob sie ausgeraubt wurden, ob sie keine Vorräte haben, ob sie sich verirrt haben oder den Weg vergessen haben und ob sie ängstlich und furchtsam sind und sich nicht selbst befreien können; zu dieser Zeit werde ich ihnen mit verschiedenen geschickten Mitteln helfen."
„Den Schiffbrüchigen erscheine als Kapitän, Fischkönig, Pferdekönig, Schildkrötenkönig, Elefantenkönig, Asura-König und Meeresgott. Bändige für diese Wesen die bösen Winde und Stürme, beruhige die gewaltigen Wellen, leite sie auf den rechten Weg, zeige ihnen das Ufer, damit sie frei von Furcht seien und Frieden fänden. Denke ferner: ‚Mit diesem Verdienst widme ich es allen Wesen, in der Hoffnung, dass sie von allem Leid befreit würden.‘“
„Allen fühlenden Wesen auf Erden, die in der Dunkelheit der Nacht Schrecken erleiden, werde ich mich als Sonne, Mond, Sterne, Morgenlicht, Abendblitz und verschiedene andere Lichtformen offenbaren; oder als Häuser oder als Menschen, damit sie von der Qual der Furcht befreit werden. Ferner werde ich denken: ‚Mit diesem Verdienst widme ich es allen fühlenden Wesen, damit sie alle von der Dunkelheit des Leidens befreit werden.‘ Alle fühlenden Wesen schätzen das Leben, lieben Ruhm, begehren Reichtum, schätzen hohe Ämter, haben Kinder oder sind an Ehefrauen und Nebenfrauen gebunden; wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden, erfahren sie viel Kummer und Furcht; ich werde sie alle erlösen und sie vom Leiden befreien.“
„Für diejenigen, die in gefährlichen Bergen gefangen sind, erscheine in Gestalt einer wohlwollenden Gottheit; erscheine in Gestalt eines schönen Vogels und singe ein tröstliches Lied; erscheine in Gestalt eines Wundermittels und leuchte; zeige ihnen Obstbäume [ 5 ] , zeige ihnen Quellen und Brunnen, zeige ihnen den geraden Weg, zeige ihnen ebenes Land, damit sie frei von allen Sorgen und Nöten seien.“
„Für all jene, die sich vor der Wildnis, dichten Wäldern, tückischen Pfaden, verworrenen Ranken und verhüllten Wolken und Nebeln fürchten, zeige ihnen den rechten Weg und führe sie zur Befreiung. Denke so: ‚Mögen alle fühlenden Wesen den dichten Wald der Täuschung durchdringen, das Netz der Anhaftung zerreißen, der Wildnis von Geburt und Tod entfliehen, die Dunkelheit des Leidens auslöschen, die Ebene und den rechten Pfad allwissender Weisheit erreichen und den Ort der Furchtlosigkeit und des höchsten Glücks erlangen.‘“
„Guter Mann! Wenn es fühlende Wesen gibt, die sich an der Schönheit eines Landes erfreuen, aber dennoch Kummer erleiden, werde ich geschickte Mittel einsetzen, um in ihnen Abneigung und Losgelöstheit zu bewirken. Sie werden denken: ‚Mögen alle fühlenden Wesen frei sein von der Anhaftung an die Daseinsgruppen und im Reich der allumfassenden Buddha-Weisheit weilen.‘“
„Guter Mann! Wenn es fühlende Wesen gibt, die sich an Dörfern und Städten ergötzen, nach Häusern gieren und in Dunkelheit weilen und allerlei Qualen erleiden, so werde ich ihnen den Dharma predigen und sie dazu bringen, Abneigung zu entwickeln, den Dharma zu erfüllen und im Dharma zu verweilen. Sie sollen denken: ‚Mögen alle fühlenden Wesen nicht länger nach den sechs Orten und Städten gieren, dem Kreislauf von Geburt und Tod schnell entfliehen und schließlich in der Stadt der allwissenden Weisheit weilen.‘“
„Guter Mensch! Wenn fühlende Wesen in der dunklen Nacht umherirren, verwirrt in alle Richtungen, an Gefahr und Schwierigkeiten auf ebener Straße denken und an Ebenheit und Schwierigkeiten auf gefährlicher Straße, hoch mit niedrig und niedrig mit hoch verwechseln, so sind ihre Gedanken verwirrt und sie leiden großes Leid. Ich, durch geschickte Mittel, reiche ihnen mein Licht, um sie zu erleuchten. Wollen sie hinausgehen, zeige ich ihnen das Tor; wollen sie reisen, zeige ich ihnen den Weg; wollen sie Gräben überqueren, zeige ich ihnen die Brücke; wollen sie Flüsse und Meere überqueren, gebe ich ihnen Boote und Flöße; wollen sie die Richtung sehen, zeige ich ihnen die Orte der Gefahr und der Ruhe, der Sicherheit und des Risikos; wollen sie ruhen, zeige ich ihnen die Städte, das Wasser und die Bäume. Sie denken so: ‚So wie ich diese Dunkelheit erleuchte, um die Nacht zu vertreiben und alle weltlichen Angelegenheiten klar zu erklären, so möge ich alle fühlenden Wesen in der langen Nacht von Geburt und Tod, in der Dunkelheit der Unwissenheit, mit meinem Licht erleuchten.‘“ Licht der Weisheit. Diesen fühlenden Wesen fehlt das Auge der Weisheit, ihr Verstand ist durch verzerrte Wahrnehmungen getrübt, sie haben kein Konzept von Beständigkeit, kein Konzept von Freude, kein Konzept des Selbst, kein Konzept von Unreinheit oder Reinheit, und sie klammern sich fest an sich selbst, andere, fühlende Wesen, Aggregate, Elemente und Sinnesgrundlagen.“ Verwirrt von Ursache und Wirkung, unfähig, Gut von Böse zu unterscheiden, töten sie fühlende Wesen, vertreten sogar falsche Ansichten, missachten ihre Eltern, Mönche und Brahmanen, sind sich der bösen Menschen nicht bewusst, können die guten nicht erkennen, hängen an bösen Taten, verweilen in falschen Lehren, verleumden den Tathagata, zerstören das wahre Dharma-Rad, beleidigen und schädigen Bodhisattvas, verunglimpfen den Mahayana-Pfad, trennen das Bodhicitta, töten jene, die ihnen Gutes getan haben, hegen Groll gegen jene, die ihnen nicht Gutes getan haben, verleumden Weise, verkehren mit schlechten Gefährten, stehlen aus Pagoden und Tempeln, begehen die fünf abscheulichen Verbrechen und fallen bald in die drei bösen Daseinsbereiche. Möge ich schnell das Licht großer Weisheit nutzen, um die Dunkelheit der Unwissenheit in diesen fühlenden Wesen zu vertreiben und ihnen zu ermöglichen, das Bodhicitta rasch zu erwecken. Nachdem ich den Bodhicitta erweckt habe, werde ich das Samantabhadra-Fahrzeug zeigen, die Zehn Kräfte offenbaren, auch das Reich des Tathagata, des Dharma-Königs, zeigen, auch die Stadt der allwissenden Weisheit aller Buddhas, die Praktiken aller Buddhas, die Freiheit aller Buddhas, die Errungenschaften aller Buddhas, die Dharani aller Buddhas, den gemeinsamen Körper aller Buddhas und den Ort der Gleichheit aller Buddhas zeigen, der es ihnen ermöglicht, in Frieden zu verweilen.
„Guter Mensch! Alle fühlenden Wesen, ob von Krankheit, Alter, Armut, Unglück geplagt oder vom Gesetzesbruch und der bevorstehenden Bestrafung, sind schutzlos und von großer Furcht erfüllt; ich werde sie alle erlösen und ihnen Frieden schenken. Weiterhin werde ich denken: ‚Möge ich alle fühlenden Wesen mit dem Dharma umfangen und sie von allem Leiden, Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer, Trauer und Leid befreien, ihnen ermöglichen, sich tugendhaften Lehrern zu nähern, beständig Dharma zu geben, fleißig tugendhafte Taten zu vollbringen und schnell den reinen Dharma-Körper des Tathagata zu erlangen, der im höchsten, unveränderlichen Zustand verweilt.‘“
„Guter Mensch! Alle fühlenden Wesen, die den dichten Wald der Illusionen betreten, wandeln auf Irrwegen, treffen falsche Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Welten, verfallen beständig unheilsamen Handlungen des Körpers, der Rede und des Geistes, führen fälschlicherweise verschiedene böse und asketische Praktiken aus, hegen den Gedanken an Erleuchtung, was nicht wahre Erleuchtung ist, und den Gedanken an wahre Erleuchtung, was nicht wahre Erleuchtung ist, werden von bösen Lehrern irregeführt, hegen böse Ansichten und stehen kurz davor, in böse Welten zu fallen. Ich werde sie mit verschiedenen geschickten Mitteln beschützen, sie dazu führen, in rechten Ansichten zu verweilen und in den menschlichen oder himmlischen Welten wiedergeboren zu werden. Weiterhin werde ich denken: ‚So wie ich diese fühlenden Wesen gerettet habe, die im Begriff sind, in böse Welten zu fallen, möge ich alle fühlenden Wesen universell retten, sie von allem Leid befreien, sie dazu führen, auf dem vollkommenen und transzendentalen Pfad der Heiligkeit zu verweilen, die Unfehlbarkeit in der Allwissenheit zu erlangen, die Gelübde Samantabhadras zu besitzen, sich der Allwissenheit anzunähern und niemals zu verfallen.‘“ die Praktiken der Bodhisattvas aufgeben und alle fühlenden Wesen unentwegt und fleißig lehren und transformieren."
Zu jener Zeit, als der Nachtgott Vasambaṇi diese Bedeutung der Befreiung bekräftigen wollte, stützte er sich auf die göttliche Kraft des Buddha, die zehn Richtungen zu beachten, und sprach die folgenden Verse für Sudhana:
„Mein Tor zur Befreiung lässt das reine Licht des Dharma entstehen.“ Es kann die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben und wartet auf den richtigen Zeitpunkt, um seine Weisheit zu offenbaren. Vor unzähligen Äonen übte ich mich fleißig in tiefem Mitgefühl. Ihre Lehren umfassen die ganze Welt; buddhistische Schüler sollten sie studieren und praktizieren. Aus dem stillen Ozean des großen Mitgefühls entstehen die Buddhas der drei Welten. Dieses Tor kann das Leid aller Wesen auslöschen; du solltest hindurchgehen. Es kann weltliches Glück bewirken, aber auch ein Glück jenseits des weltlichen Glücks. Es freut mich sehr; du solltest durch dieses Tor gehen. Wer die Quelle des Leidens verlässt, distanziert sich auch von den Früchten des Ruhms. Indem du die Kraft aller Buddhas kultivierst, solltest du dieses Tor durchschreiten. Meine Augen sind vollkommen klar, ich kann alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen sehen. Man kann auch den Buddha unter dem Bodhi-Baum sitzen sehen. Sein Erscheinungsbild war würdevoll und imposant, umgeben von unzähligen Wesen. Aus jeder Pore strömt Licht aller Art; Zu sehen, wie alle Lebewesen hier sterben und dort geboren werden, Diejenigen, die in den fünf Daseinsbereichen wiedergeboren werden, erleiden unaufhörlich unermessliches Leid. Meine Ohren sind vollkommen intakt; ich kann alles hören, ohne etwas zu verpassen. Er kann alle Sprachen des Ozeans hören und sich an sie erinnern; Der Klang der Buddhas, die das Dharma-Rad drehen, ist unvergleichlich wundervoll. Er konnte sich an alle Texte erinnern. Meine Nase ist vollkommen frei, und es gibt keine Behinderung des Dharma. Alles ist in Ordnung; Sie sollten durch dieses Tor gehen. Meine Zunge ist sehr breit, und ich spreche sehr gern. Der wunderbare Dharma wird sich dementsprechend offenbaren; ihr solltet durch dieses Tor eintreten. Mein Körper ist vollkommen rein; die drei Welten sind es ebenso. Nach dem Verständnis aller empfindungsfähigen Wesen werden alle Dinge erscheinen. Mein Geist ist rein und ungetrübt, wie die Leere, die alles in sich birgt. Er rezitiert ausnahmslos die Namen aller Buddhas, ohne dabei Unterschiede zu machen. Die unermesslichen Reiche kennend, den Ozean aller Geister, Sie unterscheiden nicht zwischen Sinnen und Begierden. Mit meinen gewaltigen übernatürlichen Kräften erschütterte ich unzählige Reiche. Er reiste überall hin und zähmte auch die, die schwer zu zähmen waren. Mein Segen ist unermesslich, wie der grenzenlose Himmel. Opfergaben an alle Buddhas kommen allen fühlenden Wesen zugute. Meine Weisheit ist unermesslich und rein; ich verstehe den Ozean aller Dharmas. Um die Illusionen aller Wesen zu vertreiben, solltet ihr dieses Tor durchschreiten. Ich kenne die Buddhas der drei Zeiten und den gesamten Dharma. Diese Methode ist auch zweckmäßig; diese Methode ist universell anwendbar. In jedem Staubkorn sieht man alle Reiche der drei Welten. Ich sehe auch diese Buddhas; das ist die Kraft der universellen Erleuchtung. Im Staub der zehn Himmelsrichtungen sehen alle Vairocana. Er saß unter dem Bodhi-Baum, erlangte die Erleuchtung und verkündete den wunderbaren Dharma.
Zu jener Zeit fragte Sudhana, der Jüngling, die Gottheit der weißen Nacht: „Wie lange ist es her, dass du den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt hast? Wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast, dass du den fühlenden Wesen auf diese Weise helfen kannst?“
Der Gott antwortete:
„Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, gab es ein Äon namens ‚Stilles Licht‘ und eine Welt namens ‚Geburt des Wundersamen Schatzes‘, in der fünfhundert Millionen Buddhas erschienen. In dieser Welt gab es vier Kontinente namens ‚Schatzmondlampe‘ und eine Stadt namens ‚Lotuslicht‘, regiert von einem König namens ‚Transzendenz des Guten Dharma‘, der durch den Dharma lehrte, die sieben Schätze erlangte und über die vier Kontinente herrschte. Der König hatte eine Königin namens ‚Mond der Dharma-Weisheit‘, die die Nacht tief und fest schlief. Damals, östlich dieser Stadt, lag ein großer Wald namens ‚Ruhige Wohnstätte‘, und in diesem Wald stand ein großer Bodhi-Baum namens ‚König des Alllichts Mani‘, von dem die göttliche Kraft und das Licht aller Buddhas ausgingen.“
„Zu jener Zeit erlangte ein Buddha namens König des Donnerklangs aller Dharmas unter diesem Baum die vollkommene Erleuchtung und strahlte unermessliches, gewaltiges und farbenprächtiges Licht aus, das die wundersame Welt der Geburt erleuchtete. In der Lotuslichtstadt lebte eine Nachtgottheit namens Reiner Mond, die zu Königin Dharma-Weisheitsmond ging, ihre juwelenbesetzten Ornamente berührte, um sie zu erwecken, und zu ihr sprach: ‚Eure Majestät, wisst, dass der Tathagata König des Donnerklangs aller Dharmas im Wald der Stillen Behausung unübertroffene Erleuchtung erlangte und ausführlich die Verdienste, die Kraft und die Tugenden aller Buddhas sowie die Praktiken und Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra darbrachte.‘ Daraufhin veranlasste er die Königin, das Streben nach Anuttara-samyak-sambodhi zu erwecken und diesem Buddha sowie allen Bodhisattvas, Arhats und dem Sangha Opfergaben darzubringen.“
„Guter Mann! War die Königin jener Zeit, Dharma Wisdom Moon, etwa eine andere Person? Ich bin sie!“
Weil ich unter der Führung jenes Buddhas Bodhicitta erlangt und gute Wurzeln geschlagen habe, für unzählige Zeitalter, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich weder in den finsteren Reichen der Hölle, noch unter hungrigen Geistern oder Tieren wiedergeboren werden, noch werde ich in eine niedere Familie hineingeboren werden. Meine Fähigkeiten werden vollkommen sein, und ich werde frei von allem Leid sein. Unter Göttern und Menschen werden meine Verdienste außergewöhnlich sein. Ich werde nicht in bösen Zeiten geboren werden. Ich werde niemals von Buddha, Bodhisattvas und großen tugendhaften Lehrern getrennt sein. Ich werde immer gute Wurzeln mit ihnen schlagen. Für unzählige Zeitalter, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich immer Glückseligkeit genießen, doch werde ich die Fähigkeiten eines Bodhisattva noch nicht vollends entwickelt haben.
Nach diesem Kalpa und unzähligen weiteren Kalpas, vor dem Bhadrakalpa, gab es einen Kalpa namens „Allerleuchtend ohne Leid“ und eine Welt namens „Makelloses Wunderbares Licht“. In dieser Welt vermischten sich Reinheit und Unreinheit, und fünfhundert Buddhas erschienen. Der erste Buddha trug den Namen „Sumeru Banner, Ruhiger Wunderbarer Augen-Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha“; ich war „Ältester des Namens“; und die Frau trug den Namen „Wunderbare Weisheit und Licht“, schön und wundersam. Diese Reine Mondnachtgöttin wurde durch die Kraft ihrer Gelübde in der Stadt des Wunderbaren Banners auf einem der vier Kontinente der Makellosen Welt geboren und wurde zum Meister der Nacht mit dem Namen „Reines Auge“. Einst schlief ich tief und fest neben meinen Eltern, nachdem ich lange geschlafen hatte. Da erschien mir das Reine Auge, das mein Haus erzittern ließ und helles Licht ausstrahlte. Es pries die Tugenden Buddhas und sprach: „Der Wunderbare Tathagata sitzt auf dem Bodhi-Thron und hat die vollkommene Erleuchtung erlangt.“ Sie ermahnte mich, meine Eltern und alle meine Verwandten, schnell Buddha aufzusuchen; sie selbst führte sie zum Buddha-Ort, wo sie ihm reichlich Opfergaben darbrachten.
„Als ich den Buddha erblickte, erlangte ich einen Samadhi namens: Das Rad der Weisheit, den Buddha zu sehen und alle fühlenden Wesen in den drei Welten zu bezwingen. Durch diesen Samadhi konnte ich unzählige Zeitalter erinnern, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, und sah auch die Buddhas dort erscheinen und hörte den wundersamen Dharma von diesen Buddhas; durch das Hören des Dharma erlangte ich die Befreiung vom Licht des Dharma, das die Dunkelheit aller fühlenden Wesen vertreibt. Nachdem ich diese Befreiung erlangt hatte, sah ich meinen Körper durch unzählige Welten reisen, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder, und sah auch alle Buddhas in diesen Welten und mich selbst in der Gegenwart dieser Buddhas; ich sah auch alle fühlenden Wesen in diesen Welten, verstand ihre Sprache, erkannte ihr Wesen und wusste, dass sie in der Vergangenheit von tugendhaften Freunden umarmt worden waren, und erschien ihnen gemäß ihren Wünschen, um ihnen Freude zu bringen.“
„Damals wuchs die Befreiung, die ich dort erlangte, mit jedem Augenblick, und dieser Geist war ununterbrochen. Ich sah mich auch in Welten reisen, so zahlreich wie die Staubpartikel hundert Buddha-Länder, und dieser Geist war ununterbrochen. Ich sah mich auch in Welten reisen, so zahlreich wie die Staubpartikel tausend Buddha-Länder, und dieser Geist war ununterbrochen. Ich sah mich auch in Welten reisen, so zahlreich wie die Staubpartikel hunderttausend Buddha-Länder. So sah ich in jedem Augenblick, selbst in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel eines unermesslichen Buddha-Landes, auch alle Tathagatas in diesen Welten. Ich sah mich auch in der Gegenwart dieser Buddhas, wie ich dem wunderbaren Dharma lauschte, ihn empfing, erinnerte, beobachtete und ihn gründlich verstand. Ich kannte auch den Ozean der vergangenen Taten dieser Buddhas und den Ozean ihrer großen Gelübde, und dass die Buddha-Länder, die von diesen Tathagatas geschmückt und gereinigt wurden, auch ich schmückte und reinigte. Ich sah auch alle fühlenden Wesen in diesen Welten.“ Welten, die persönlich erschienen, um sie zu lehren, zu transformieren und ihnen nach ihren Bedürfnissen zu unterwerfen. Dieses Tor der Befreiung wuchs mit jedem Augenblick und erfüllte so schließlich das gesamte Dharma-Reich.
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva die Dunkelheit aller fühlenden Wesen vertreibt und durch das Licht des Dharma Befreiung erlangt. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas, die die grenzenlosen Gelübde und Praktiken Samantabhadras vollbracht haben, universell in den Ozean aller Dharma-Reiche eingehen, das Samadhi des Vajra-Weisheitsbanners der Bodhisattvas erreichen, große Gelübde ins Leben rufen und den Buddha-Samen aufrechterhalten; in jedem Gedanken erfüllen sie den Ozean aller großen Verdienste, schmücken und reinigen alle weiten Welten; mit ihrer freien Weisheit lehren und reifen sie alle fühlenden Wesen; mit der Sonne der Weisheit löschen sie alle weltliche Dunkelheit aus; mit ihrer mutigen Weisheit erwecken sie alle fühlenden Wesen aus ihrem Schlummer; mit dem Mond der Weisheit lösen sie die Zweifel aller fühlenden Wesen; mit ihrem reinen Klang durchtrennen sie alle Bindungen an die Existenz; in jedem einzelnen Staubkorn aller Dharma-Reiche manifestieren sie alle freie und Göttliche Macht, ihr weiser Blick klar und hell, die drei Zeiten gleich sehend. Wie kann ich je ihre wundersamen Praktiken erkennen, von ihren Verdiensten sprechen, ihr Reich betreten oder ihnen ihre Freiheit zeigen?
„Guter Mann! Im Bodhi-Baum von Magadha in Jambudvipa befindet sich eine Nachtgottheit namens Universelles Reines Licht. Ich habe ursprünglich die Bodhicitta aus ihr erweckt, und sie erleuchtet mich beständig mit dem wunderbaren Dharma. Gehe zu ihr und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Zu jener Zeit sprach Sudhana einen Vers zu der Gottheit Vasambava:
"Dein reiner Körper und deine Gesichtszüge übertreffen alle anderen auf der Welt." Wie Manjushri und auch wie König vom Schatzberg. Dein Dharma-Körper ist rein, und alle drei Zeiten sind gleich. Die Welt ist vollständig darin enthalten; weder Entstehung noch Zerstörung können sie aufhalten. Wenn ich alle Reiche betrachte, sehe ich deine Gestalt in allen. In jeder einzelnen Pore sind Sterne und der Mond verteilt. Dein Geist ist unermesslich weit, wie der Himmel, der sich in alle zehn Richtungen erstreckt. Alle Buddhas treten hinein, rein und ohne Unterscheidung. Aus jeder Pore strahlen unzählige Lichtstrahlen. Schmuck regnete auf alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen herab. In jeder Pore erscheinen unzählige Formen. In allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen leiten wir empfindungsfähige Wesen zweckmäßig. In jeder einzelnen Pore manifestieren sich unermessliche Buddha-Felder. Reinige sie nach den Wünschen aller fühlenden Wesen auf verschiedene Weise. Falls es empfindungsfähige Wesen gibt, die seinen Namen hören oder seine Gestalt sehen, Mögen alle Verdienste und Vorteile erlangt und der Weg zur Erleuchtung erreicht werden. Nach unzähligen Äonen in den Reichen des Bösen ist es mir endlich gelungen, dich zu sehen und zu hören. Man sollte es auch mit Freude annehmen, denn es löscht Leiden aus. Tausend Kalpas Staub, und du besitzt nur einen Hauch von Tugend. Katastrophen lassen sich überwinden, aber Verdienste sind unendlich.
Dann rezitierte Sudhana diesen Vers, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit wusste Sudhana, dass der Bodhisattva-Schatz, die Bodhisattva-Gelübde, die Bodhisattva-Vollkommenheiten, die Bodhisattva-Grundlagen, die Bodhisattva-Praktiken, der Pfad der Befreiung, der Ozean allwissender Weisheit, der Geist, der alle fühlenden Wesen universell erlöst, die Wolke des universellen großen Mitgefühls und die Praxis und die Gelübde von Samantabhadra, die in Zukunft ständig in allen Buddha-Ländern entstehen würden.
Er näherte sich allmählich der Göttin des Reinen Lichts in der Nacht, warf sich ihr zu Füßen, umrundete sie unzählige Male und sprach dann mit gefalteten Händen: „Heilige! Ich habe bereits das Bodhicitta erzeugt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Stufe kultiviert, wie man in die Bodhisattva-Stufe hineingeboren wird oder wie man die Bodhisattva-Stufe erreicht.“
Der Nachtgott antwortete:
"Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt und fragst nun nach der Praxis, der Geburt und dem Erreichen des Bodhisattva-Stadiums."
„Guter Mann! Ein Bodhisattva, der zehn Dinge vollbringt, kann den Bodhisattva-Pfad vollenden. Was sind diese zehn? Erstens erlangt er reines Samadhi und sieht beständig alle Buddhas; zweitens erlangt er reine Augen und sieht beständig die prächtigen und geschmückten Gestalten aller Buddhas; drittens kennt er den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des Verdienstes aller Tathagatas; viertens kennt er den unermesslichen Ozean des Lichts des Dharma aller Buddhas im Dharma-Reich; fünftens weiß er, dass aus jeder Pore aller Tathagatas Ozeane des Lichts strömen, so zahlreich wie fühlende Wesen, die unzähligen fühlenden Wesen zum Nutzen gereichen; sechstens sieht er, dass aus jeder Pore aller Tathagatas Ozeane strahlenden Lichts in allen kostbaren Farben strömen; siebtens erscheint in jedem Gedanken ein Ozean der Transformationen aller Buddhas, der das Dharma-Reich erfüllt und letztendlich die fühlenden Wesen im Reich aller Buddhas unterwirft; achtens erlangt er die Stimme des Buddha.“ welches mit der Sprache aller fühlenden Wesen in Resonanz steht und das Dharma-Rad aller Buddhas der drei Zeiten dreht; neuntens kennt er den grenzenlosen Ozean der Namen aller Buddhas; zehntens kennt er die unvorstellbare Macht aller Buddhas, fühlende Wesen zu bezwingen. Ein guter Mensch! Ein Bodhisattva, der diese zehn Dinge vollbringt, kann alle Bodhisattva-Praktiken vollenden.“
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: Ruhige Meditation und Universelle Glückseligkeit. Ich sehe allumfassend alle Buddhas der drei Zeiten und auch ihre Reinen Länder, Bodhimandas, Versammlungen, übernatürlichen Kräfte, Namen, Lehren, Lebensspannen, Stimmen und physischen Formen, die alle verschieden sind. Ich sehe sie alle klar und ohne Anhaftung. Warum? Weil ich weiß, dass alle Tathagatas nicht gehen, denn die Welt ist für immer erloschen; sie kommen nicht, denn ihre Natur ist ungeboren; sie werden nicht geboren, denn ihr Dharmakaya ist gleich; sie erlöschen nicht, denn es gibt keinen Anschein von Geburt; sie sind nicht real, denn sie verweilen im illusorischen Dharma; sie sind nicht falsch, denn sie nützen allen fühlenden Wesen; sie sind nicht vergänglich, denn sie transzendieren Geburt und Tod; sie werden nicht zerstört, denn ihre Natur ist beständig und unveränderlich; sie sind von einer einzigen Form, denn sie sind jenseits der Worte; sie sind formlos, denn ihre Natur und Form sind im Grunde leer.“
„Guter Mensch! Wenn ich so alle Tathagatas verstehe, ergreife ich sie klar und vertiefe meine Befreiung in der friedvollen Glückseligkeit der Bodhisattva-Meditation. Durch Kontemplation und Beobachtung werde ich fest und würdevoll, frei von allen trügerischen Gedanken und Unterscheidungen. Mit großem Mitgefühl beschütze ich alle fühlenden Wesen. Mit unerschütterlichem Geist kultiviere ich das erste Jhana, indem ich alle mentalen Aktivitäten auslösche, alle fühlenden Wesen umfasse, kraftvolle Weisheit und Mut sowie freudige Wonne besitze. Indem ich das zweite Jhana kultiviere, meditiere ich über das Wesen aller fühlenden Wesen und werde des Kreislaufs von Geburt und Tod müde. Indem ich das dritte Jhana kultiviere, lösche ich alles Leid und alle Beeinträchtigungen aller fühlenden Wesen aus. Indem ich das vierte Jhana kultiviere, vermehre und vervollkommne ich das Streben nach allwissendem Wissen, gebäre alle Ozeane des Samadhi, trete in den Ozean der Befreiung aller Bodhisattvas ein, spiele mit allen übernatürlichen Kräften, vollbringe alle Wandlungen und gehe in die universelle Gegenwart ein.“ „die Dharma-Welt mit reiner Weisheit.“
„Guter Mensch! Wenn ich diese Befreiung anstrebe, nutze ich verschiedene geschickte Mittel, um fühlenden Wesen zur Befreiung zu verhelfen. Das heißt, bei jenen, die zu Hause nachlässig sind, veranlasse ich Gedanken an Unreinheit, Ekel, Müdigkeit, Unterdrückung, Bindung, Rakshasas, Vergänglichkeit, Leiden, Nicht-Selbst, Leere, Nicht-Geburt, Mangel an Freiheit, Alter, Krankheit und Tod. Ich ermutige fühlende Wesen auch, nicht an den fünf Begierden zu hängen, sondern allein in der Freude des Dharma zu verweilen, ihr Zuhause zu verlassen und in das Nicht-Zuhause einzutreten. Wenn es fühlende Wesen gibt, die in Abgeschiedenheit leben, werde ich alle schlechten Geräusche zum Schweigen bringen und ihnen in der Stille der Nacht den tiefgründigen Dharma predigen, ihnen günstige Bedingungen schaffen, die Tür ihres Zuhauses öffnen, ihnen den rechten Weg weisen, sie mit Licht versorgen, ihre Dunkelheit und Angst vertreiben, das klösterliche Leben preisen, die Tugenden des Buddha, des Dharma, des Sangha und tugendhafter Lehrer preisen und auch die Praxis des Dharma loben.“ „Der Umgang mit tugendhaften Lehrern.“
„Außerdem, guter Mensch! Wenn ich die Befreiung fördere, bewirke ich, dass alle fühlenden Wesen keine unrechtmäßige Gier entwickeln, keine falschen Ansichten hegen und keine sündhaften Taten begehen. Sollten sie bereits solche Taten begangen haben, bewirke ich, dass sie damit aufhören; sollten sie noch keine heilsamen Eigenschaften entwickelt, noch keine Vollkommenheiten erlangt, noch keine Allwissenheit angestrebt, noch kein großes Mitgefühl geweckt und noch keine Taten für Menschen oder Götter vollbracht haben, bewirke ich, dass sie diese entwickeln; sollten sie diese bereits entwickelt haben, bewirke ich, dass sie sich mehren. Ich schaffe solch günstige Bedingungen für den Pfad, bis ich sie befähige, Allwissenheit zu erlangen.“
„Guter Mensch! Ich habe nur die friedvolle meditative Glückseligkeit dieses Bodhisattva erlangt, das Tor der Befreiung, das frei umherwandert. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle Praktiken und Gelübde Samantabhadras besitzen, alle grenzenlosen Dharma-Bereiche verstehen, beständig alle guten Wurzeln mehren, alle zehn Kräfte der Tathagatas sehen, in den Bereichen aller Tathagatas weilen, beständig im Samsara verweilen, ihr Geist frei von Hindernissen ist, sie alle Weisheitswünsche schnell erfüllen können, universell in alle Welten reisen, alle Buddhas sehen, alle Dharma-Lehren universell hören, die Dunkelheit der Unwissenheit in allen fühlenden Wesen vertreiben und das Licht aller Weisheit in der großen Nacht des Samsara gebären können – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
"Guter Mann! Nicht weit von hier, rechts vom Bodhi-Baum, befindet sich ein Nachtgott namens der freudigäugige Beobachter aller fühlenden Wesen. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"
Zu jener Zeit sprach die Göttin des Reinen Lichts, die die Bedeutung der Befreiung bekräftigen wollte, in Versen für Sudhana:
„Wer Glauben und Verständnis besitzt, wird alle Buddhas der drei Zeiten sehen.“ Diese Person hat klare und reine Augen und kann in den Ozean aller Buddhas eintreten. Seht die Körper aller Buddhas, geschmückt mit reinen und majestätischen Formen. Mit einem einzigen Gedanken kann übernatürliche Kraft das gesamte Dharma-Reich erfüllen. Vairocana Tathagata erlangte die vollkommene Erleuchtung im Bodhimanda. In allen Existenzebenen dreht sich das Rad des reinen Dharma. Der Tathagata kennt das Wesen des Dharma; Ruhe und Nicht-Dualität existieren. Sein reines und würdevolles Erscheinungsbild wird in der ganzen Welt gezeigt. Der Körper Buddhas ist unvorstellbar und durchdringt die gesamte Dharma-Welt. Es manifestiert sich in allen Bereichen, und nichts bleibt ungesehen. Der Körper Buddhas ist immer strahlend, gleich hell wie alle Staubpartikel in allen Welten. Alle Arten reiner Farben, die den gesamten Dharma-Bereich in jedem Gedanken durchdringen. Aus einer einzigen Pore des Körpers Buddhas strahlt unvorstellbares Licht aus. Es erstrahlt auf alle empfindungsfähigen Wesen und bewirkt, dass ihre Leiden aufhören. Aus einer einzigen Pore des Buddha entstehen endlose Wandlungen. Es durchdringt den gesamten Dharma-Bereich und beseitigt das Leiden aller fühlenden Wesen. Der Buddha verkündete einen wundersamen Klang, den alle Wesen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, verstehen konnten. Möge das gewaltige Dharma auf alle herabregnen, damit sie den Bodhi-Geist erwecken. Der Buddha hat mich in seiner früheren Praxis bereits angenommen und geführt. Daher kann man den Tathagata sehen, der sich in allen Buddha-Ländern manifestiert. Die Anzahl der Buddhas, die auf der Welt erscheinen, entspricht der Anzahl der fühlenden Wesen. Die verschiedenen Zustände der Befreiung entziehen sich meinem Verständnis. Alle Bodhisattvas treten durch eine einzige Pore des Buddha ein. Eine solch wundersame Befreiung übersteigt mein Verständnis. Hier gibt es einen Nachtgott namens Joyful Eyes Observer. Du solltest dorthin gehen und dich nach der Praxis des Bodhisattva-Pfades erkundigen.
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit dachte Sudhana, der die Lehren seines spirituellen Lehrers respektierte und dessen Worte befolgte: „Einen spirituellen Lehrer zu sehen und ihm zu begegnen ist selten; ihn zu sehen bewahrt den Geist vor Zerstreuung; ihn zu sehen, beseitigt alle Hindernisse; ihn zu sehen, ermöglicht es, in den Ozean des tiefen Mitgefühls einzutauchen, um alle fühlenden Wesen zu erlösen; ihn zu sehen, schenkt das Licht der Weisheit, das den gesamten Dharma-Bereich erleuchtet; ihn zu sehen, befähigt, den Pfad der Allwissenheit zu beschreiten; ihn zu sehen, ermöglicht es, den Ozean der Buddhas in allen zehn Himmelsrichtungen zu erkennen; ihn zu sehen, wie alle Buddhas das Rad des Dharma drehen, und dies für immer in Erinnerung zu behalten.“ Mit diesen Gedanken beschloss er, zum Ort des Nachtgottes zu gehen, der alle fühlenden Wesen mit freudigen Augen betrachtet.
Daraufhin erschien der Gott mit den freudigen Augen Sudhana und offenbarte ihm, dass die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern alle guten Wurzeln nährt, die wachsen und reifen. Im Einzelnen: Die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, mutige Gedanken zu fassen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, unvergängliche Taten zu vollbringen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, unerschütterliche Kraft zu erlangen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, grenzenlose Bereiche zu betreten; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, lange zu kultivieren; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, grenzenlose Taten zu vollbringen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, den unermesslichen Pfad zu beschreiten; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, schnell die Kraft zu erlangen, alle Buddha-Welten zu erreichen. Der Umgang mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es einem, alle zehn Himmelsrichtungen zu erreichen, ohne seinen Wohnort zu verlassen.
In diesem Moment dachte Sudhana plötzlich: „Durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man den Pfad der Allwissenheit fleißig und mutig beschreiten; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man rasch in den Ozean der großen Gelübde hineingeboren werden; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man grenzenloses Leid für alle fühlenden Wesen in zukünftigen Zeitaltern ertragen; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man sich mit großem Fleiß wappnen und den Dharma im gesamten Dharma-Reich verkünden, selbst in einem einzigen Staubkorn; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man rasch in alle Richtungen reisen; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man den Bodhisattva-Pfad in zukünftigen Zeitaltern beschreiten, selbst im Pfad eines einzigen Haares; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man den Bodhisattva-Pfad in jedem Gedanken praktizieren und letztendlich auf dem Grund der Allwissenheit verweilen; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern, Man kann den Pfad der höchsten Macht und Erhabenheit aller Tathagatas der drei Zeiten beschreiten; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man beständig die Tore aller Dharma-Bereiche betreten; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man beständig in die zehn Himmelsrichtungen reisen, obwohl sich der Dharma-Bereich selbst nie bewegt hat.“
Nachdem Sudhana diesen Gedanken gefasst hatte, begab sie sich zu dem Ort, von dem aus der Nachtgott der freudigen Augen alle Wesen beobachtete.
Der Nachtgott erschien in der Versammlung des Tathagata, sitzend auf dem Löwenthron des Lotusschatzes, und trat in die Große Kraft der Universellen Freude und Befreiung ein. Aus jeder Pore seines Körpers strömten unzählige Wolken von Transformationskörpern hervor, die, ihren Bedürfnissen entsprechend, den Dharma mit wundersamen Worten verkündeten und unzählige fühlende Wesen umfingen, sodass sie alle Freude empfanden und Nutzen daraus zogen. Das heißt:
Sie entspringen unzähligen Emanationen, erfüllen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und lehren die Bodhisattva-Praxis der Großzügigkeit, indem sie an nichts haften und allen fühlenden Wesen universell geben; ihr Geist ist gleich, ohne Verachtung, gibt sowohl innerlich als auch äußerlich und ist sogar in der Lage, das zu geben, was schwer zu geben ist.
Dann erschienen unzählige Emanationen fühlender Wesen, die das gesamte Dharma-Reich erfüllten und sich vor allen fühlenden Wesen manifestierten. Sie sprachen davon, reine Gebote ohne Übertretung zu befolgen, alle Askeseübungen vollständig zu praktizieren, sich nicht auf die Welt zu verlassen und keine Bindung an irgendeine Sphäre zu haben. Sie sprachen vom Kreislauf von Geburt und Tod, vom Aufstieg und Fall, vom Leiden und der Freude der Menschen und Götter, von der Unreinheit aller Bereiche, der Vergänglichkeit aller Phänomene und dem Leiden und der Sinnlosigkeit aller Handlungen. Sie bewirkten, dass alle fühlenden Wesen die Illusionen aufgaben, im Reich der Buddhas verweilten und die Gebote des Tathagata befolgten. So legten sie verschiedene Gebote und Praktiken dar, der Duft der Gebote durchdrang alles und ließ alle fühlenden Wesen reifen.
Darüber hinaus offenbart es verschiedene Formen fühlender Wesen und besagt, dass sie alle Arten von Leiden ertragen können, wie etwa Verletzungen, Schläge, Beschimpfungen und Demütigungen, und dennoch ihren Geist ruhig, unbewegt und ungestört bewahren. Sie sind in all ihren Handlungen weder demütig noch arrogant, hegen keinen Stolz gegenüber irgendeinem fühlenden Wesen und verweilen geduldig in der Natur aller Dharmas. Es besagt, dass der Bodhicitta unerschöpflich ist, und da der Geist unerschöpflich ist, ist auch die Weisheit unerschöpflich und befreit alle fühlenden Wesen von ihren Leiden. Es spricht von den niederen, hässlichen und unvollständigen Körpern fühlender Wesen und bewirkt in ihnen Abscheu und Abkehr. Es preist die reinen, wundersamen und erhabenen Körper aller Tathagatas und bewirkt in ihnen Freude und Glückseligkeit. Durch diese geschickten Mittel lässt es die fühlenden Wesen reifen.
Darüber hinaus manifestiert es verschiedene Wolkenformen, die alle fühlenden Wesen repräsentieren, entsprechend den Wünschen jedes einzelnen Wesens, und zeugen von mutiger und fleißiger Praxis, der Kultivierung der Methoden, die den Weg zur Allwissenheit fördern; mutig und fleißig, Dämonen und Feinde zu bezwingen; mutig und fleißig, den Bodhicitta zu erzeugen, unerschütterlich und unaufhaltsam; mutig und fleißig, alle fühlenden Wesen aus dem Meer von Geburt und Tod zu befreien; mutig und fleißig, alle Schwierigkeiten der bösen Wege zu beseitigen; mutig und fleißig, den Berg der Unwissenheit zu zerstören; mutig und fleißig, allen Buddhas und Tathagatas ohne Müdigkeit Opfergaben darzubringen; mutig und fleißig, das Dharma-Rad aller Buddhas zu erhalten; mutig und fleißig, alle Hindernisse zu zerstören und zu zerstreuen; mutig und fleißig, alle fühlenden Wesen zu lehren und reifen zu lassen; mutig und fleißig, alle Buddha-Länder zu reinigen. Durch solch geschickte Mittel reift es empfindungsfähige Wesen heran.
Darüber hinaus manifestiert es unzählige Wolken von Körpern, die mit verschiedenen geschickten Mitteln alle Wesen erfreuen, Bosheit ablegen und alle Begierden verabscheuen lassen; es spricht von Scham und lehrt alle Wesen, ihre Sinne zu hüten; es spricht vom höchsten und reinen heiligen Verhalten; es spricht von der Welt der Begierden als dem Reich der Dämonen und erzeugt Furcht; es offenbart die Abneigung gegen weltliche Vergnügungen, das Verweilen in der Glückseligkeit des Dharma und, gemäß der Reihenfolge des Eintritts in verschiedene Meditationen und Samadhis, die Kontemplation und Beobachtung bewirken und alle Leiden beseitigen; es erläutert auch den Ozean der Samadhis aller Bodhisattvas, ihre göttliche Kraft und ihr freies Spiel, wodurch alle Wesen sich freuen und freudig sein, frei von allen Sorgen und Ängsten, ihre Geister gereinigt, ihre Sinne geschärft, ihre Liebe zum Dharma gestärkt und ihre Praxis vertieft wird.
Er manifestiert verschiedene Wolkenformen, die alle fühlenden Wesen repräsentieren, und erklärt, wie man in die zehn Himmelsrichtungen reist, um allen Buddhas, Lehrern und wahren spirituellen Führern Opfergaben darzubringen und das Dharma-Rad aller Buddhas fleißig zu bewahren. Er erläutert und preist den Ozean aller Tathagatas, betrachtet den Ozean aller Dharma-Tore, enthüllt das Wesen und die Eigenschaften aller Dharmas, erhellt alle Samadhi-Tore, öffnet das Reich der Weisheit und beseitigt den Ozean des Zweifels für alle fühlenden Wesen. Er offenbart den Vajra der Weisheit, zerstört den Berg der Ansichten für alle fühlenden Wesen und lässt die Sonne der Weisheit erstrahlen, die die Dunkelheit der Unwissenheit für alle fühlenden Wesen vertreibt. Er schenkt allen Freude und ermöglicht ihnen, Allwissenheit zu erlangen.
Dann erschien er in verschiedenen Gestalten, wie Wolken von Körpern, und ging zu allen fühlenden Wesen. Er sprach über den Dharma, ihren Bedürfnissen entsprechend, und verwendete dabei verschiedene Worte. Er sprach von weltlichen übernatürlichen Kräften und Segnungen. Er sprach darüber, wie furchterregend die drei Daseinsbereiche seien, damit sie sich nicht mit weltlichen Dingen befassten , sondern die drei Daseinsbereiche verließen und den dichten Wald erblickten. Er pries den Pfad der Allwissenheit, damit sie die zwei Fahrzeuge transzendieren würden. Er erklärte, dass man weder in Geburt und Tod noch im Nirvana verweilen solle, damit man nicht an bedingte oder unbedingte Existenz gebunden sei. Er erklärte, dass man in himmlischen Palästen oder gar in Bodhimanda weilen solle, damit man sich freue und den Bodhi-Geist erlange. Auf diese Weise lehrte er die fühlenden Wesen und ermöglichte ihnen, letztendlich Allwissenheit zu erlangen.
Dann manifestiert er Wolken von Körpern, so zahlreich wie die Staubkörner in allen Welten, die alle fühlenden Wesen erreichen. In jedem Gedanken offenbart er die vollständigen Praktiken und Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra; in jedem Gedanken offenbart er die reinen und großen Gelübde, die das Dharma-Reich erfüllen; in jedem Gedanken offenbart er den reinen Schmuck aller Weltmeere; in jedem Gedanken offenbart er die Opfergabe an alle Tathagatas; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in den Ozean aller Dharma-Tore; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in den Ozean aller Welten und den Ozean der Welten, so zahlreich wie Staubkörner; in jedem Gedanken offenbart er die reine Praxis des Pfades aller Weisheit durch alle Reiche und zukünftigen Zeitalter; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in die Kraft des Tathagata; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in den Ozean aller wirksamen Mittel der drei Zeiten; in jedem Gedanken offenbart er die Manifestation verschiedener übernatürlicher Kräfte und Transformationen in allen Reichen. In jedem Gedanken offenbart er die vollständigen Praktiken und Gelübde aller Bodhisattvas und ermöglicht so allen fühlenden Wesen, in aller Weisheit zu verweilen. Dies tut er unaufhörlich.
Dann erscheinen vor allen fühlenden Wesen Wolken von Körpern und Geistern, so zahlreich wie alle fühlenden Wesen. Sie verkünden die grenzenlose Kraft der Methoden der Bodhisattvas, die den Pfad zur Allwissenheit fördern: die unzerstörbare Kraft des Strebens nach Allwissenheit, die unerschöpfliche Kraft der Anstrengung, die unerschütterliche Kraft der Kultivierung des höchsten Pfades, die ununterbrochene Kraft der Reinheit im Kreislauf von Geburt und Tod, die Kraft, alle dämonischen Kräfte zu vernichten, die Kraft, von allen Verunreinigungen und Leiden befreit zu werden, die Kraft, alle Berge karmischer Hindernisse zu durchbrechen, die Kraft, unermüdlich großes Mitgefühl durch alle Zeitalter hindurch zu entwickeln, die Kraft, alle Buddha-Länder zu erschüttern und allen fühlenden Wesen Freude zu bringen, die Kraft, alle ketzerischen Pfade zu vernichten und das Rad des Dharma in der Welt zu drehen. Durch diese geschickten Mittel erlangen alle fühlenden Wesen Allwissenheit.
Dann erheben sich unzählige Wolken physischer Formen, die den Geistern aller fühlenden Wesen entsprechen und unzählige Welten in den zehn Himmelsrichtungen erreichen. Indem sie den Geistern der fühlenden Wesen folgen, verkünden sie die gesamte Weisheit und die Praktiken der Bodhisattvas. Dazu gehören: die Weisheit, in den Ozean der Reiche aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, in den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, in den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, in den Ozean der Praktiken aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, alle fühlenden Wesen ohne Zeitverlust zu befreien; die Weisheit, von den Klängen aller Dharma-Reiche zu sprechen; die Weisheit, den Ozean aller Dharma-Reiche in jedem Gedanken zu durchdringen; die Weisheit, die Zerstörung und den Verfall aller Weltmeere in jedem Gedanken zu erkennen; die Weisheit, die Entstehung, das Verweilen, die Verzierung und die Unterschiede aller Weltmeere in jedem Gedanken zu erkennen. Und die Weisheit, sich dem Dharma-Rad aller Tathagatas in jedem Gedanken frei zu nähern, ihm Opfergaben darzubringen und ihm zuzuhören. Wenn diese Weisheitsparamitas solche Wesenheiten demonstrieren, sind alle fühlenden Wesen zutiefst erfreut, harmonisch und voller Freude. Ihr Geist wird gereinigt, sie entwickeln ein festes Verständnis und streben ohne Rückschritt nach aller Weisheit. So wie die Bodhisattva-Paramitas die fühlenden Wesen reifen lassen, so werden auch die verschiedenen Praktiken der Bodhisattvas zu ihrem Nutzen verkündet.
Aus jeder einzelnen Pore ihrer Poren stiegen Wolken unzähliger Arten fühlender Wesen empor. Darunter befanden sich: Wolken, die den Körpern von Wesen im Akanistha-Himmel, Sudarshana-Himmel, Sudarsana-Himmel, Anara-Himmel und Anara-Himmel glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Himmel des Geringeren Überflusses, Himmel der Größeren Frucht, Himmel der Glückseligen Geburt und Wolkenlosen Himmel glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Himmel des Reinen Überflusses, Himmel des Unermesslichen Reinen Überflusses und Himmel des Geringeren Reinen Überflusses glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Abhasvara-Himmel, Himmel des Unermesslichen Lichts und Himmel des Geringeren Lichts glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Großen Brahma-Himmel, Himmel des Gefolges Brahmas und Himmel der Versammlung Brahmas glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Ishvara-Himmel, Nirmanarati-Himmel, Tusita-Himmel, Suyama-Himmel, Trayastrimsa-Himmel und ihren Gemahlinnen und himmlischen Wesen ähnelten; Wolken, die den Körpern von König Dhritarashtra, Gandharva-Söhnen und Gandharva-Töchtern ähnelten; und Wolken, die den Körpern von Virudhaka, König Kumbhanda und Kumbhanda ähnelten... Wolken, die den Gestalten von Pandita und Kumbhanda ähnelten, erschienen, gefolgt von Wolken, die den Gestalten des Drachenkönigs, Drachensohns und der Drachentochter von Virupaksha ähnelten; Wolken, die den Gestalten des Yaksha-Königs, Yaksha-Sohns und der Yaksha-Tochter von Vaishravana ähnelten; Wolken, die den Gestalten des Großen Baumkönigs Kinnara, des Guten Weisheitskönigs Mahoraga, des Großen Schnellen Kraft-Garuda-Königs, des Rahu-Asura-Königs, des Yama-Dharma-Königs und ihrer Söhne und Töchter ähnelten; Wolken, die den Gestalten verschiedener menschlicher Könige und ihrer Söhne und Töchter glichen; Wolken, die den Gestalten der Arhats, Pratyekabuddhas und aller Buddhas glichen; Wolken, die den Gestalten von Erdgöttern, Wassergöttern, Feuergöttern, Windgöttern, Flussgöttern, Meeresgöttern, Berggöttern, Baumgöttern und sogar Tag-, Nacht- und Himmelsrichtungsgöttern glichen. Diese Wolken durchdrangen die zehn Himmelsrichtungen und erfüllten die gesamte Dharma-Welt.
Vor allen fühlenden Wesen erscheinen verschiedene Klänge, nämlich: das Geräusch von Windrädern, das Geräusch von Wasserrädern, das Geräusch von Flammen, das Geräusch der Gezeiten, das Geräusch von Erdbeben, das Geräusch von aufeinanderprallenden Bergen, das Geräusch von erbebenden Himmelsstädten, das Geräusch von aufeinanderprallenden Mani-Juwelen, der Klang von Himmelskönigen, der Klang von Drachenkönigen, der Klang von Yaksha-Königen, der Klang von Gandharva-Königen, der Klang von Asura-Königen, der Klang von Garuda-Königen, der Klang von Kinnara-Königen, der Klang von Mahoraga-Königen, der Klang von Menschenkönigen, der Klang von Brahma-Königen, der Klang von singenden Himmelsmädchen, der Klang himmlischer Musik und der Klang von Mani-Juwelenkönigen.
Mit solch vielfältigen Klängen spricht es von den Verdiensten, die die Nachtgeister ansammeln, indem sie die fühlenden Wesen von ihrem ersten Streben an mit freudigen Augen beobachten. Zu diesen Verdiensten gehören: allen tugendhaften Lehrern zu dienen, sich allen Buddhas zu nähern und tugendhafte Taten zu vollbringen; die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dāna Pāramitā) zu praktizieren, also das aufgeben zu können, was schwer aufzugeben ist; die Vollkommenheit der Moral (śīla Pāramitā) zu praktizieren, Thron, Palast und Familie zu verlassen und Mönch zu werden; die Vollkommenheit der Kshanti (Kshanti Pāramitā) zu praktizieren, also alles weltliche Leiden zu ertragen und einen festen und unerschütterlichen Geist in Bezug auf die asketischen Praktiken und den rechtschaffenen Dharma zu haben, die von Bodhisattvas hochgehalten werden; Die Fähigkeit, alle bösen Taten und Worte fühlender Wesen gegen sich selbst zu ertragen, alles Karma ohne Verlust zu ertragen, alle Dharmas mit festem Verständnis zu ertragen und die Fähigkeit zur wahren Betrachtung aller Dharmas zu bewahren; die Vollkommenheit des Fleißes (Ving Di Paramita) zu praktizieren, zu entstehen … Alle Weisheit und Praxis bilden die Grundlage aller buddhistischen Lehren; die Meditationspraxis (Dhyana Paramita) offenbart all ihre Ressourcen, Praktiken, Errungenschaften, Reinigungen, das Entstehen von Samadhi und übernatürlichen Kräften sowie die Tore zum Ozean des Samadhi; die Weisheitspraxis (Prajna Paramita) offenbart all ihre Ressourcen, Reinigungen, die große Sonne der Weisheit, die große Wolke der Weisheit, den großen Schatz der Weisheit und das große Tor der Weisheit; die Praxis der geschickten Mittel (Skillful Means Paramita) offenbart all ihre Ressourcen, Praktiken, ihr Wesen, ihre Prinzipien, Reinigungen usw. Alle entsprechenden Angelegenheiten werden offenbart. Die Vollkommenheit des Strebens, sein Wesen, seine Errungenschaften, seine Praktiken und alle damit verbundenen Angelegenheiten werden offenbart; die Vollkommenheit der Macht, ihre Ressourcen, ihre Ursachen und Bedingungen, ihre Prinzipien, ihre Ausführungen und alle damit verbundenen Angelegenheiten werden offenbart; Die Vollkommenheit der Weisheit, ihre Ressourcen, ihr Wesen, ihre Errungenschaften, ihre Reinheit, ihr Ort, ihr Wachstum, ihre Tiefe, ihr Licht, ihre Manifestationen, ihre Prinzipien, ihre entsprechenden Angelegenheiten, ihre Auswahl, ihre Eigenschaften, ihr entsprechendes Dharma, alles eingeschlossene Dharma, bekanntes Dharma, bekanntes Karma, bekannte Bereiche, bekannte Äonen, bekannte Welten, bekannte Buddha-Erscheinungen, bekannte Buddhas, bekannte Bodhisattvas, bekannte Bodhisattva-Geisteszustände, Bodhisattva-Positionen, Bodhisattva-Ressourcen, Bodhisattva-Bestrebungen, Bodhisattva-Hingaben, Bodhisattva-Gelübde, Bodhisattva-Dharma-Räder, Bodhisattva-Auswahl des Dharma, Bodhisattva-Dharma-Ozean, Bodhisattva-Dharma-Tor-Ozean, Bodhisattva-Dharma-Wirbel, Bodhisattva-Dharma-Prinzipien – all diese entsprechenden Bereiche der Weisheit werden reifenden fühlenden Wesen offenbart.
Außerdem heißt es, dass die Verdienste dieser Gottheit, die sich seit dem anfänglichen Streben angesammelt haben, unaufhörlich fortschreiten; die tugendhaften Wurzeln, die kultiviert werden, sind unaufhörlich fortschreitend; die unermesslichen Vollkommenheiten, die praktiziert werden, sind unaufhörlich fortschreitend; Tod und Wiedergeburt sowie die Kontinuität ihrer Namen sind unaufhörlich fortschreitend. Umgang mit tugendhaften Freunden, Dienst an allen Buddhas, Aufrechterhaltung des Dharma, Kultivierung des Bodhisattva-Pfades, Eintritt in verschiedene Samadhis und durch die Kraft des Samadhi, universelles Sehen aller Buddhas, universelles Sehen aller Buddha-Länder, universelles Wissen über alle Äonen, tiefes Eindringen in die Dharma-Welt, Beobachtung fühlender Wesen, Eintritt in den Ozean der Dharma-Welt, Wissen, dass alle fühlenden Wesen hier sterben und dort wiedergeboren werden, Erlangung des reinen himmlischen Ohrs, um alle Klänge zu hören, Erlangung des reinen himmlischen Auges, um alle Farben zu sehen, Erlangung der Weisheit, die Gedanken anderer zu kennen, Erlangung der Weisheit, vergangene Leben zu kennen, Erlangung der ungebundenen und mühelosen göttlichen Füße und der Weisheit, frei in den zehn Richtungen zu wandern, und so weiter in dieser Reihenfolge; Das Erreichen der Bodhisattva-Befreiung, das Eintauchen in den Ozean der Bodhisattva-Befreiung, das Erlangen der Bodhisattva-Freiheit, das Erlangen des Bodhisattva-Muts, das Erreichen des Bodhisattva-Wandelns, das Verweilen im Bodhisattva-Gedanken, das Betreten des Bodhisattva-Pfades und so weiter in dieser Reihenfolge aller Verdienste. All dies wird vollständig erklärt, klar offenbart und zur Reifung fühlender Wesen angewendet.
Wenn dies gesagt wird, werden in jedem Gedanken unzählige Buddha-Länder in den zehn Richtungen geschmückt und gereinigt, wodurch unzählige Wesen aus den bösen Reichen befreit werden, wodurch unzählige Wesen in den Himmel und die Menschen in Reichtum und Freiheit wiedergeboren werden, dadurch unzählige Wesen aus dem Meer von Geburt und Tod geboren werden, dadurch unzählige Wesen in den Ländern der Arhats und Pratyekabuddhas verweilen können und dadurch unzählige Wesen im Land der Tathagatas verweilen können.
Zu jener Zeit sah und hörte Sudhana all die seltenen und wundersamen Dinge, die oben erschienen waren. Er betrachtete sie in seinem Geist, dachte darüber nach und verstand sie und verweilte tief darin. Durch die Kraft des Buddha und die Kraft der Befreiung erlangte er die unvorstellbar große Kraft des Bodhisattva, das Banner der universellen Freude [ 2 ] und die Kraft der Befreiung. Warum? Weil er in der Vergangenheit mit dem Gott der Freude geübt hatte, weil er von der Kraft des Tathagata gesegnet war, weil er von unvorstellbar guten Wurzeln beschützt wurde, weil er die Wurzeln des Bodhisattva erlangt hatte, weil er in der Linie des Tathagata geboren war, weil er von der Kraft guter Freunde umarmt wurde, weil er von allen Tathagatas beschützt wurde, weil er einst von Vairocana Tathagata verwandelt worden war, weil seine guten Wurzeln gereift waren und weil er fähig war, die Praktiken des Samantabhadra Bodhisattva auszuüben.
Als Sudhana zu jener Zeit diese Befreiung erlangte, war er von Freude erfüllt. Er faltete die Hände und wandte sich mit freudigen Augen an die Nachtgötter, die alle Wesen betrachteten, und pries sie in Versen:
„Seit unzähligen Äonen studiere ich den tiefgründigen Dharma des Buddhismus.“ Je nach den Erfordernissen der Situation nimmt es eine wundersame Form an. In dem Wissen, dass alle empfindungsfähigen Wesen sich wahnhaften Fantasien hingeben, Er erscheint in allen Formen und unterwirft sie alle. Der Dharmakaya ist ewig still, rein und frei von Dualität. Um alle empfindungsfähigen Wesen zu transformieren, manifestiert er sich in verschiedenen Formen. In allen Bereichen der Aggregate gibt es keine Bindung. Er demonstriert es durch seine Taten und seine physische Gestalt und unterwirft alle Wesen. Ohne sich an innere oder äußere Methoden zu klammern, hat man das Meer von Geburt und Tod bereits überquert. Und so manifestieren sie sich in verschiedenen Formen und weilen in den Bereichen der Existenz. Frei von allen Unterscheidungen, unberührt von begrifflicher Ausgestaltung, Für diejenigen, die verblendet sind, wird das Dharma der Zehn Kräfte verkündet. Verweilend im Samadhi mit einem einzigen Geist, unbewegt für unzählige Äonen, Wolken steigen aus meinen Poren auf und opfern sie den Buddhas der zehn Himmelsrichtungen. Durch die vom Buddha angewandten wirksamen Mittel sind die Gedanken grenzenlos. Er manifestiert sich in verschiedenen Formen und umfasst dabei alle empfindungsfähigen Wesen. Das Wissen um den Ozean der Existenz, geschmückt mit vielfältigen karmischen Taten, Um den ungetrübten Dharma zu erklären, damit alle gereinigt werden können. Seine physische Gestalt ist unvergleichlich wunderbar, so rein wie Samantabhadra. „Nach dem Verständnis aller empfindungsfähigen Wesen manifestiert es die Erscheinungen der Welt.“
Zu diesem Zeitpunkt, nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, sagte er: „Gott! Wann hast du zum ersten Mal den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erzeugt? Wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast?“ [ 3 ]
Zu jener Zeit antwortete der Nachtgott, der alle Lebewesen mit Freude betrachtete, in Versen:
„Ich erinnere mich an meine früheren Leben, die unzählige Äonen zurückliegen.“ Der Name des Kalpa ist Mani Licht, und der Name des Kalpa ist Stiller Klang. Eine Million Nayutas, Kotis der vier Kontinente, Die Anzahl der Könige verhält sich ähnlich, jeder herrscht über sein eigenes Reich. In der Mitte befindet sich die königliche Hauptstadt Xiangzhuangbao. Seine Feierlichkeit ist überaus erhaben, und alle, die es sehen, sind entzückt. Darin befindet sich ein Raddrehender König, dessen Körper von äußerst subtiler Beschaffenheit ist. Zweiunddreißig Zeichen einer Person, die entsprechend ihrer Glückswirkung mit Schmuck verziert ist; Geboren aus einer Lotusblume, mit einem goldenen, strahlenden Körper. Sie steigt hoch in den Himmel und erleuchtet Nah und Fern und erreicht alle Winkel der Erde. Sein König hatte tausend Söhne, die alle tapfer und rechtschaffen waren. Mit insgesamt einhundert Millionen Geistlichen verfügen sie über reichlich Weisheit und geschickte Mittel; Er hatte eine Milliarde Konkubinen, deren Schönheit mit der himmlischer Jungfrauen wetteiferte. Mit sanftem Herzen und mitfühlender Absicht diene dem König. Sein König regierte mit Gesetzen und dehnte diese auf alle vier Kontinente aus. Auf der ganzen Erde gibt es alles im Überfluss. Ich war damals ein kostbares Mädchen, das die Stimme Brahmas besaß. Sein Körper strahlte goldenes Licht aus, das tausend Yojanas hell erstrahlte. Das Sonnenlicht war untergegangen, und die Musik verstummte. Der König und sein Gefolge schliefen alle friedlich. Zu jener Zeit erschien der Buddha Dehai auf der Welt. Es manifestiert übernatürliche Kräfte und erfüllt die zehn Himmelsrichtungen; Vergrößere den Ozean aus Licht, der alle Staubpartikel im Universum umfasst. Verschiedene Formen der Freiheit durchdringen die zehn Himmelsrichtungen. Aus dem Erdbeben entstand ein wundersamer Klang, der den Abstieg Buddhas in die Welt verkündete; Alle Götter, Menschen, Drachen und Geister jubelten. Aus jeder Pore entspringt der Ozean der Manifestationen Buddhas. Es durchdringt alle zehn Himmelsrichtungen und verkündet den wunderbaren Dharma entsprechend den Bedürfnissen jeder einzelnen Richtung. In meinen Träumen sah ich Buddhas und Gottheiten in verschiedenen Gestalten. Als er den tiefgründigen und wunderbaren Dharma hörte, wurde sein Herz mit großer Freude erfüllt. Zehntausend Nachtgötter wohnen in der Luft. Ich preise Buddhas Erscheinen in der Welt und erwecke gleichzeitig mich selbst: "Du Weiser und Weiser, erhebe dich, denn der Buddha ist in deinem Land erschienen." Eine solche Begegnung während einer Katastrophe ist selten; wer sie erlebt, erlangt Reinheit. Als ich aus dem Schlaf erwachte, sah ich sofort ein reines und klares Licht. Woher kommt das? Es kommt vom Boden unterhalb des Buddha-Baumkönigs. Seine majestätische Gestalt, geschmückt mit allen erdenklichen Merkmalen, gleicht einem König eines Schatzberges; Aus jeder Pore strahlt ein unermessliches Meer aus Licht. Als ich das sah, empfand ich Freude und so kam mir dieser Gedanke in den Sinn: Möge ich die großen übernatürlichen Kräfte Buddhas erlangen. Dann erwachte ich, und da war der König mit seinem Gefolge. Mögen sie das Licht Buddhas sehen und alle sich freuen. Ich war beim König und ritt in unzähligen Horden. Unzählige Wesen begaben sich ebenfalls zum Ort des Buddha. Im Alter von zwanzigtausend Jahren werde ich diesem Tathagata Opfergaben darbringen. Alle Schätze der sieben Schätze und der vier Kontinente werden als Almosen angeboten. Zu dieser Zeit sprach der Tathagata das Sutra der Universellen Verdienstwolken. Möge es die Herzen aller Wesen berühren und den unermesslichen Ozean aller Sehnsüchte schmücken. Der Gott der Nacht hat mich geweckt und mir Gutes getan. Ich möchte dieser Körper werden, um all jene zu erwecken, die ungebändigt sind. Von diesem ersten Moment an habe ich das höchste Gelübde des Bodhi abgelegt. Trotz allem, was kommt und geht, bleibt sein Geist ungestört. Von diesem Tag an werden zehn Milliarden Nayuta-Buddhas Opfergaben dargebracht. Er genießt unentwegt die Freuden der Menschen und Götter und kommt allen Lebewesen zugute. Der Ozean des Verdienstes des ersten Buddha; Die Lampe des Verdienstes des zweiten Buddha; Das dritte ist das wundersame Banner; das vierte ist die Weisheit der Leere; Das fünfte ist die Lotus-Schatzkammer; das sechste ist die Ungehinderte Weisheit. Der siebte Dharma-Mondkönig; das achte Weisheitslampenrad; Die neunte zweibeinige Gottheit, der König der Flammenberglaternen; Der zehnte Meister des Chakras, die dritte Generation von Huaguangyin. Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. Doch ohne das Auge der Weisheit betritt man das Meer der Befreiung. Von diesem Zeitpunkt an werden alle kostbaren, lichtdurchfluteten Reiche existieren. Diese Katastrophe wurde Tiansheng genannt, und fünfhundert Buddhas erschienen auf der Welt. Erster Platz: Mondlichtrad; Zweiter Platz: Solarlampe; Dritter Platz: Lichtbanner; Vierter Platz: Kostbares Sumeru; Fünfter Platz: Hua Yan; Sechster Platz: Deng Hai; Der siebte ist der Buddha des feurigen Glanzes; der achte ist der Buddha des himmlischen Schatzes. Neun sind die Banner des Königs des Lichts; zehn sind die Banner des Königs der universellen Weisheit. Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. Unter allen Dharmas wird das Nichtexistente fälschlicherweise für Existierendes gehalten. Von diesem Zeitpunkt an wird eine weitere Katastrophe eintreten, die den Namen Brahmas Licht tragen wird; Die Welt wird von Lotuslampen erleuchtet, feierlich und wundersam, unvergleichlich. Dort gibt es unzählige Buddhas, jeder mit unzähligen Wesen. Ich habe allen Opfergaben dargebracht und den Dharma respektiert und befolgt. Erstens der Buddha vom Berg Sumeru; zweitens der Buddha des Ozeans des Verdienstes; Der Buddha des Klangs in den drei Daseinsbereichen; der Buddha des Donners in den vier Daseinsbereichen; Der fünfte ist der Dharma-Banner-Buddha; der sechste ist der Erdlicht-Buddha; Sieben tragen den Namen Strahlende Kraft; acht tragen den Namen Erwachen der Leere; Das neunte ist das Licht des Berges Sumeru; das zehnte ist die Wolke des Verdienstes. Ich habe allen diesen Tathagatas Opfergaben dargebracht. Da sie den Dharma nicht verstehen konnten, begaben sie sich in den Ozean der Buddhas. Dann wird es eine weitere Katastrophe geben, die man den Monat des Verdienstes nennen wird; Zu jener Zeit existierte eine Welt, deren Name Merit Banner war. Dort gibt es Buddhas, achtzig Nayutas. Ich bringe ihnen allen erlesene Geschenke und tiefste Ehrfurcht dar. Erstens der Gandharva-König; zweitens der Große Baumkönig; Die drei Vorzüge des Berges Sumeru; der vierte ist der Buddha mit dem kostbaren Auge; Fünfte Vairocana; Sechste Strahlende Majestät; Der siebte ist der Dharma-Ozean-Buddha; der achte ist der Strahlende-Sieg-Buddha; Der neunte ist der siegreiche Buddha; der zehnte ist der Dharma-König-Buddha. Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. Ohne jedoch tiefgründige Weisheit zu erlangen, betritt man den Ozean aller Dharmas. Danach ereignete sich eine weitere Katastrophe mit dem Namen Stille Weisheit. Das Vajra-Juwel ist majestätisch und wundersam. Darin befinden sich tausend Buddhas, die nacheinander erscheinen. Wenn alle Wesen weniger Leiden haben, ist die Versammlung vollkommen rein. Erstens der Vajra-Nabel-Buddha; zweitens der Buddha der ungehinderten Kraft; Drei Schatten der Dharma-Welten; Vier Lampen der zehn Richtungen; Fünfter Platz: Beiguang; Sechster Platz: Jiehai; Das siebte Ninja-Lampenrad; das achte Dharma-Radlicht; Neun werden als das majestätische Licht bezeichnet; zehn werden als das stille Licht bezeichnet. Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. Ich habe das Dharma der Leerheit und Reinheit noch nicht vollständig begriffen. Er bereiste alle Reiche und verrichtete dort die verschiedensten Taten. In aufeinanderfolgenden Kalpas wird dies das Erscheinen des Guten genannt. Der Tempel mit seinem Weihrauch und seinen Lampen ist eine Mischung aus Reinheit und Unreinheit. Hunderte Millionen Buddhas erscheinen darin und schmücken unzählige Reiche und Zeitalter. Ich kann mich an alle Lehren erinnern, die mir vermittelt wurden. Sein ursprünglicher Name war Guangcheng Buddha; sein späterer Name war Fahai Buddha. Drei Könige der Freiheit; Vier Wolken des Verdienstes; Der fünfte ist der Dharma-siegreiche Buddha; der sechste ist der Buddha mit der Himmelskrone; Der siebte ist der Buddha der Weisheitsflamme; der achte ist der Buddha des Leerheitsklangs; Die neunte zweibeinige Gottheit, genannt Universelle Geburt und Höchster Sieg; Das zehnte höchste Wesen, dessen Stirn ein strahlendes Licht ausstrahlt. Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. Allerdings ist es noch nicht rein genug, um frei von allen Hindernissen zu sein. In der Folge werden erneut Katastrophen eintreten, und der Name des Königs der Festigkeit wird bekannt werden. Der König des Juwelenbanners, der alles Gute verbreitet. Fünfhundert Buddhas erschienen darin; Ich zolle ihnen meinen Respekt und bete für eine ungehinderte Befreiung. Zuerst das Rad des Verdienstes; dann der Klang der Stille; Zweiter Name: Merit Sea; Zweiter Name: Sonnenkönig; Der fünfte Verdienstkönig; die sechste Sumeru-Form; Als nächstes kommt der Dharma-freie; als nächstes der König der Verdienste des Buddha; Der neunte ist Sumeru, der Glücksgott; der zehnte ist der König des Lichts. Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. Alle reinen Pfade, die ohne Rest universell eintreten. Trotz seines anfänglichen Verständnisses gelang es ihm jedoch nicht, die nötige Geduld aufzubringen. Im Anschluss daran wird ein weiteres Kalpa folgen, das den Namen Herr des wunderbaren Sieges tragen wird. Der Wagen ist geräuschlos, und das Leid der empfindungsfähigen Wesen nimmt ab. Darin erscheint ein Buddha, achtzig Nayutas; Ich habe allen Opfergaben dargebracht und den vortrefflichsten Weg beschritten. Der erste Buddha hieß Huaju; der zweite Buddha hieß Haizang. Der zweite Name ist Gongdesheng; der zweite Titel ist Tianwangji. Die fünfte Mani-Schatzkammer; Der sechste wahre Goldberg; Der siebte ist der Buddha der Juwelensammlung; der achte ist der Buddha des Banners des Dharma. Neunter Platz: Shengcai; Zehnter Platz: Zhihui. Diese zehn sind die führenden, und ihr Angebot ist unerschöpflich. Es wird aufeinanderfolgende Kalpas geben, die als tausend Verdienste bezeichnet werden; Zu jener Zeit gab es eine Welt namens Banner und Lampe der Guten Transformation; Sechs Milliarden Nayutas, und alle Buddhas der Welt erscheinen. Zuerst das Banner des Schweigens; dann Schamatha; Der 300. König der Lampen; Das vierte Licht der Stille; Der fünfte Tag war bewölkt und dunkel; der sechste Tag brachte großes Licht. Die siebte Lampe des Dharma; die acht höchsten Flammen; Neun davon tragen den Namen Tian Shengzang; zehn tragen den Namen Dahouyin. Ich bringe all diesen Buddhas unaufhörlich Opfergaben dar. Ohne reine Geduld zu erlangen, kann man nicht tief in den Ozean aller Dharmas eintauchen. Darauf folgen Kalpas, die als asketische Verzierungen bezeichnet werden; Damals gab es eine Welt namens Grenzenloses Licht; Es gibt 36 davon, die vom Buddha manifestiert werden. Das erste Verdienst ist der Berg Sumeru; das zweite ist der Geist der Leere. Der dritte ist feierlich, der vierte donnernd. Das fünfte ist der Klang des Dharma-Reiches; das sechste ist die Wolke des wundersamen Klangs. Die siebte erleuchtet die zehn Richtungen; die achte ist der Klang des Dharma-Ozeans. Der neunte Verdienstozean; das zehnte Verdienstbanner. Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. Der nächste Buddha erschien, genannt Banner des Verdienstes; Ich bin der Mond, der Himmel, der Diener der Menschen. Dann sprach der Buddha zu mir über das wundersame Dharma-Tor der Nicht-Vertrauenshaltung; Ich habe gehört, dass ich, wenn ich mich darauf konzentriere, diese Lehre zu rezitieren und zu befolgen, in einen Ozean von Sehnsüchten hineingeboren werde. Ich erlangte reine Sicht und vollkommene Ruhe. In jedem Gedanken kann man den Ozean der Buddhas sehen. Ich habe den Schatz großen Mitgefühls und den allumfassenden Blick für zweckmäßige Mittel erlangt. Steigere deine Bodhicitta und erlange die Kraft des Tathagata. Da die empfindungsfähigen Wesen verblendet sind und an Beständigkeit, Vergnügen, dem Selbst und Reinheit festhalten, Unwissenheit vernebelt den Verstand, und Wahnvorstellungen führen zu Leiden. Ich wandere durch dichte Wälder und durchquere das Meer der Gier und des Verlangens. Sie sammeln sich in allen finsteren Reichen durch unzählige Arten von Karma an. In allen Existenzebenen wird man gemäß seinem Karma wiedergeboren. Geburt, Alter und Tod sind allesamt Leiden, und unermesslicher Schmerz und Unterdrückung entstehen daraus. Zum Wohle aller fühlenden Wesen erschaffe ich den höchsten Geist. Möge ich die gleiche Macht erlangen wie alle Wesen in den zehn Richtungen, die höchsten Wesen der zehn Kräfte. Aus Mitgefühl für den Buddha und alle fühlenden Wesen erhebe ich mich aus dem großen Gelübde. Durch die Kultivierung von Verdienst und Tugend kann man den Weg der zweckmäßigen Mittel beschreiten. Mögen die Wolken alle Wege vollständig bedecken und sie überallhin begleiten. Es verkörpert alle Vollkommenheiten und durchdringt den gesamten Dharma-Bereich. Schnell in alle Länder vordringen, in den Ozean der zweckmäßigen Mittel für die drei Welten. Mit einem einzigen Gedanken kultiviert man die Buddhas; mit diesem Gedanken sind alle Handlungen ungehindert. Zu jener Zeit betrat ich, der Jünger Buddhas, den Pfad des Samantabhadra. Die zehn Daseinsbereiche und alle Tore der Verschiedenheit verstehen.
„Guter Mann! Was meinst du? War der universelle Monarch, der Herr der Zehn Richtungen, der die Linie der Buddhaschaft fortführen konnte, damals irgendjemand anderes? Es war niemand anderes als Manjushri! Der Nachtgeist, der mich damals erweckte, war eine Emanation des Bodhisattva Samantabhadra! Damals war ich die geliebte Tochter eines Königs, und ich wurde von diesem Nachtgeist erweckt, der es mir ermöglichte, den Buddha zu sehen und den Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi zu erwecken. Seitdem, in unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, bin ich nicht in die Welt der Übel gefallen, sondern wurde stets als Mensch oder Gott wiedergeboren und habe stets Buddhas an allen Orten gesehen, sogar beim Buddha des Banners des Wundersamen Lampenverdienstes, wo ich die Befreiung des Bodhisattva des Banners der Großen Kraft der Universellen Freude erlangte, und mit dieser Befreiung komme ich allen fühlenden Wesen zugute.“
„Guter Mensch! Ich habe nur diese große Macht erlangt, das Banner der universellen Freude, das Tor der Befreiung. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas in jedem Gedanken alle Tathagatas besuchen und rasch in den Ozean der Allwissenheit eintreten; in jedem Gedanken durch das Tor des Strebens in den Ozean aller großen Gelübde; in jedem Gedanken durch das Tor des Ozeans der Gelübde, durch alle zukünftigen Äonen hindurch, in jedem Gedanken alle Praktiken hervorbringen. In jeder Praxis werden unzählige Körper geboren, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern; jeder Körper tritt universell in die Tore aller Dharma-Bereiche ein; in jedem Dharma-Bereich, in allen Buddha-Ländern, gemäß dem Geist der fühlenden Wesen, erklären sie alle wundersamen Praktiken. In jedem Staubpartikel in allen Buddha-Ländern sieht man den grenzenlosen Ozean der Tathagatas; in der Gegenwart jedes Tathagatas sieht man die übernatürlichen Kräfte aller Buddhas im gesamten Dharma-Bereich; in der Gegenwart jedes Tathagatas, Er sieht die Praxis der Bodhisattvas in vergangenen Äonen; in der Gegenwart jedes Tathagatas erhält und beschützt man alle Dharma-Räder; in der Gegenwart jedes Tathagatas sieht man den Ozean der wundersamen Wandlungen aller Tathagatas der drei Zeiten. Wie könnte ich jemals von solch verdienstvollen Praktiken wissen oder sprechen?
"Guter Mann! In dieser Versammlung befindet sich ein Nachtgott namens: Wunderbare Tugend der universellen Erlösung. Geh zu ihm und frage: Wie betritt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und reinigt den Bodhisattva-Weg?"
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit vernahm Sudhana am Ort der Nachtgöttin, die alle fühlenden Wesen mit freudigen Augen betrachtet, das Banner der universellen Freude und Befreiung, glaubte daran, verstand es und trat in es ein. Er begriff und befolgte es, indem er darüber nachdachte und es praktizierte. Er behielt alle Lehren seines verehrten Lehrers im Gedächtnis, verließ sie keinen Augenblick lang, seine Sinne waren stets gebündelt. Mit einem einzigen Herzen wünschte er sich, seinen verehrten Lehrer zu sehen, suchte ihn eifrig in alle zehn Himmelsrichtungen, ohne nachzulassen, ihm stets nahe zu sein und alle Tugenden in sich zu tragen, dieselben guten Wurzeln mit seinem verehrten Lehrer zu teilen, seine geschickten Mittel zu erlangen und, indem er sich auf seinen verehrten Lehrer stützte, in den Ozean der Hingabe einzutauchen, ohne für unzählige Äonen von ihm getrennt zu sein. Nachdem er dieses Gelübde abgelegt hatte, begab er sich zum Ort der Nachtgöttin der wunderbaren Tugend, die alle fühlenden Wesen erlöst.
Zu jener Zeit erschien der Nachtgott Sudhana als Bodhisattva und offenbarte ihm die Macht, alle fühlenden Wesen zu bezwingen und zu befreien. Er schmückte seinen Körper mit verschiedenen glückverheißenden Zeichen, und zwischen seinen Augenbrauen strahlte ein helles Licht, die „Lampe der Weisheit, die das reine Banner erleuchtet“, begleitet von unermesslichem Licht, das die ganze Welt erleuchtete. Nachdem das Licht die Welt erleuchtet hatte, drang es in Sudhanas Scheitel ein und erfüllte seinen ganzen Körper. Daraufhin erreichte Sudhana den Zustand der höchsten Reinheit (Samadhi).
Hat man diesen Samadhi erreicht, sieht man den gesamten Staub von Erde, Wasser und Feuer sowie den Staub von Vajra, Mani und anderen kostbaren Juwelen, Blumen, Weihrauch, Girlanden und anderem Schmuck zwischen den beiden Gottheiten. In jedem dieser Staubpartikel erkennt man die Entstehung und den Untergang von Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel eines Buddha-Feldes. Man sieht auch alle gewaltigen Ansammlungen von Erde, Wasser, Feuer und Wind. Man sieht zudem alle Welten miteinander verbunden, jede getragen vom Rad der Erde. Verschiedene Berge und Meere, verschiedene Flüsse und Teiche, verschiedene Wälder und verschiedene Paläste, nämlich: Himmelspaläste, Drachenpaläste, Yaksha-Paläste und sogar die Paläste und Wohnstätten der Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen, die Wohnstätten der Hölle, des Tierreichs und des Reiches von Yama, alle Reiche der Wiedergeburt, der Geburt und des Todes und der Vergeltung gemäß dem Karma, jedes mit seinen eigenen Unterschieden, die alle deutlich zu sehen sind.
Ferner erkennt man die Unterschiede zwischen allen Welten. Das heißt: Manche Welten sind befleckt, manche rein, manche befleckt, manche rein, manche sowohl befleckt als auch rein, manche sowohl rein als auch befleckt, manche Welten sind stets rein. Manche Welten sind flach und aufrecht, manche bedeckt und manche liegen seitlich. In allen Welten und Reichen erscheint dieser allumfassende, rettende Nachtgott allen Wesen zu jeder Zeit und an jedem Ort, entsprechend ihrem Aussehen, ihrer Rede, ihrem Verhalten und ihrem Verständnis, und wendet die für ihn geeigneten Mittel an, um sie entsprechend zu wandeln und zu leiten. Er befreit die Wesen der Hölle von allem Leid, verhindert, dass Tiere einander fressen, stillt Hunger und Durst der Geister, befreit Drachen von aller Furcht, befreit Wesen der Begierde von deren Leiden und befreit Wesen der menschlichen Welt von der Angst vor der Dunkelheit, der Angst vor Verleumdung, der Angst vor einem schlechten Ruf, der Angst vor Menschenmengen, der Angst vor dem Tod, der Angst vor bösen Pfaden, der Angst vor dem Verlust guter Wurzeln, der Angst vor dem Verlust von Bodhicitta, der Angst vor der Begegnung mit bösen Lehrern, der Angst vor der Trennung von guten Lehrern, der Angst vor dem Fall in die zwei Fahrzeuge, der Angst vor verschiedenen Arten von Geburt und Tod, der Angst vor dem Zusammenleben mit anderen Wesen, der Angst vor der Geburt in bösen Zeiten, der Angst vor der Geburt unter bösen Völkern, der Angst vor der Erzeugung schlechten Karmas, der Angst vor karmischen Belastungen und der Angst, von Anhaftungen und Gedanken gefesselt zu sein. Er befreit die Wesen von all diesen Ängsten.
Darüber hinaus erscheinen vor ihm alle empfindungsfähigen Wesen – ob aus Eiern, Gebärmutter, Feuchtigkeit oder Verwandlung geboren; ob mit oder ohne Form; ob mit oder ohne Gedanken; ob weder mit noch ohne Gedanken – und beschützen ihn beständig und fleißig. Dies geschieht, um die großen Gelübde eines Bodhisattva zu erfüllen, um tief in das Samadhi des Bodhisattva einzutauchen, um die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva zu stärken, um die Gelübde und Praktiken Samantabhadras hervorzubringen, um den großen Ozean des Mitgefühls des Bodhisattva zu erweitern, um alle fühlenden Wesen mit ungetrübtem, großem Mitgefühl zu umhüllen, um allen fühlenden Wesen unermessliche Freude zu schenken, um die Weisheit und die wirksamen Mittel aller fühlenden Wesen zu umfassen, um die umfassende Befreiung, Freiheit und die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva zu erlangen, um alle Buddha-Länder zu schmücken und zu reinigen, um zu allen Dharmas zu erwachen, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen, um alle buddhistischen Lehren aufrechtzuerhalten, um alle guten Wurzeln anzusammeln und alle wunderbaren Praktiken pflegen, um ungehindert in den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen einzutreten, um die Wurzeln aller fühlenden Wesen zu erkennen und sie zu lehren und reifen zu lassen, um den Glauben aller fühlenden Wesen zu reinigen und ihre bösen Hindernisse zu beseitigen, um die Dunkelheit der Unwissenheit aller fühlenden Wesen zu durchbrechen und um ihnen zu ermöglichen, das reine Licht der allwissenden Weisheit zu erlangen.
Als Sudhana die unvorstellbare und tiefgreifende Macht dieser Nachtgottheit erkannte, die die Unterwerfung und Befreiung aller fühlenden Wesen in sich vereint hatte, wurde er von grenzenloser Freude erfüllt. Er neigte ehrfürchtig sein Haupt und betrachtete sie mit ungeteilter Aufmerksamkeit. In diesem Augenblick legte die Nachtgottheit ihre majestätische Bodhisattva-Gestalt ab und nahm ihre ursprüngliche Form wieder an, doch ihre uneingeschränkte göttliche Macht blieb bestehen.
In diesem Moment faltete Sudhana ehrerbietig die Hände, trat zur Seite und lobte ihn in Versen:
„Ich, Sudhana, habe es gesehen; so groß ist seine göttliche Kraft.“ Er war voller Freude und rezitierte einen Lobvers. Ich erblickte deine ehrwürdige Gestalt, geschmückt mit einer Vielzahl majestätischer Züge; Wie die Sterne am Himmel ist alles vollkommen rein und sauber. Das außergewöhnliche Licht, das es ausstrahlt, ist so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern; Verschiedene, dezente Farben erhellen alle Richtungen. Jede Pore gibt Licht ab, und die Geister aller Wesen werden erleuchtet; Aus jedem leuchtenden Ende entspringt eine kostbare Lotusblume; Er erschien in den Zentralen Ebenen und war imstande, das Leid aller Wesen auszulöschen; Ein wundersamer Duft geht vom Licht aus und durchdringt alle Lebewesen; Möge der Regen in Form von Blumen verschiedenster Art fallen, die allen Buddhas dargebracht werden sollen. Seine Augenbrauen strahlten ein wundersames Licht aus; ihre Größe entsprach der des Berges Sumeru. Möge es alle empfindungsfähigen Wesen erreichen und die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben. Der Mund strahlt reines Licht aus, wie unzählige Sonnen. Sein Licht erstrahlt über die weite Ebene von Vairocana. Die Augen strahlen ein reines Licht aus, wie der unermessliche Mond. Sein Licht erstrahlt in allen zehn Himmelsrichtungen über alle Buddha-Länder und vertreibt alle weltliche Unwissenheit und Täuschung. Es manifestiert sich in verschiedenen Formen, die denen empfindungsfähiger Wesen ähneln. Es erfüllt die zehn Himmelsrichtungen und befreit Wesen aus den drei Existenzebenen. Sein wundersamer Körper durchdringt die zehn Himmelsrichtungen und erscheint vor allen empfindungsfähigen Wesen. Die Wasser- und Feuerbanditen wurden vernichtet, und der König und andere waren entsetzt. Ich habe Ihre Lehren erhalten und kann Sie nun besuchen. Beim Anblick des Zeichens zwischen den Augenbrauen des Ehrwürdigen geht von ihm ein strahlendes, reines Licht aus. Sein Licht erstrahlt in alle zehn Himmelsrichtungen des Ozeans und vertreibt alle Dunkelheit. Es offenbarte seine übernatürlichen Kräfte und drang in meinen Körper ein. Ich begegnete vollkommenem Licht, und mein Herz war voller Freude. Durch das Erreichen des Samadhi des Totalen Dharani kann man die Buddhas der zehn Richtungen universell sehen. Wo immer ich auch hinkam, sah ich nur die kleinsten Staubpartikel. In jedem einzelnen Staubkorn sieht man unzählige Buddha-Welten. Oder es gibt unzählige Buddha-Länder, die alle befleckt und unrein sind. Alle Wesen erleiden Schmerzen verschiedenster Art und klagen und weinen unaufhörlich. Ob in einer reinen oder befleckten Welt, es gibt wenig Freude und viel Kummer und Leid. Sie manifestieren die Formen der drei Fahrzeuge und begeben sich dorthin, um Wesen zu befreien. Es mag reine oder unreine Bereiche geben, die allen Wesen gefallen. Bodhisattvas sind immer gegenwärtig und bewahren die Lehren Buddhas. In jedem einzelnen Staubkorn verbirgt sich ein unermesslicher Ozean reiner Länder; Vairocana Buddha, dessen vergangene Leben rein und geschmückt waren. In allen Buddha-Ländern sitzt der Buddha unter dem Bodhi-Baum. Er erlangte die Erleuchtung und setzte das Rad des Dharma in Bewegung, wodurch alle fühlenden Wesen befreit wurden. Ich sah den allumfassenden Erlösungsgott in jenen unermesslichen Sphären. Sie gingen zu allen Buddha-Stätten, um Opfergaben darzubringen.
Nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, wandte er sich an die Gottheit der Wunderbaren Tugend, die alle Wesen erlöst, und sprach: „Gott! Diese Befreiung ist tiefgründig und selten! Wie lautet ihr Name? Seit wann wird sie erreicht? Welche Praktiken sind erforderlich, um Reinheit zu erlangen?“
Der Nachtgott sagt:
„Guter Mensch! Dieser Ort ist schwer zu ergründen, jenseits des Verständnisses aller Götter, Menschen und Anhänger der Zwei Fahrzeuge. Warum? Weil dies das Reich des Bodhisattva Samantabhadra ist, das Reich des Großen Schatzes des Mitgefühls, das Reich dessen, der alle fühlenden Wesen erlöst, das Reich dessen, der alle drei Übel und acht Schwierigkeiten reinigt, das Reich dessen, der den Buddha-Samen unaufhörlich in allen Buddha-Ländern verbreitet, das Reich dessen, der den gesamten Buddha-Dharma aufrechterhält, das Reich dessen, der den Bodhisattva-Pfad durch alle Zeitalter hindurch beschreitet und den Ozean der großen Gelübde erfüllt, das Reich dessen, der die Dunkelheit der Unwissenheit in allen Ozeanen der Dharma-Reiche mit dem Licht reiner Weisheit auslöscht, und das Reich dessen, der alle Ozeane der Mittel der drei Zeiten mit dem Licht eines einzigen Gedankens der Weisheit erleuchtet. Durch die Kraft des Buddha spreche ich nun.“ zu dir."
„Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld, gab es ein Äon namens ‚Vollkommene Reinheit‘ und eine Welt namens ‚Große Macht Vairocana‘. In dieser Welt erschienen unzählige Tathagatas, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru. Diese Buddha-Welt bestand aus dem Mani-Juwel aller Düfte, geschmückt mit unzähligen Edelsteinen und ruhte auf dem Ozean des Unbefleckten Lichts, dem Mani-König. Ihre Form war vollkommen rund, aus Reinheit und Unreinheit zusammengesetzt, bedeckt von einem Baldachin aller Verzierungen und tausendfach umgeben von einem Mani-Radberg, ebenfalls geschmückt mit allen Verzierungen. Zehn Billionen Nayutas der vier Kontinente waren alle wunderbar geschmückt. Dort lebten Wesen der vier Kontinente mit schlechtem Karma, Wesen der vier Kontinente mit gemischtem Karma, Wesen der vier Kontinente mit guten Wurzeln und große Bodhisattvas der vier Kontinente, die stets rein waren.“
„Am östlichen Rand dieses Reiches, neben dem Radumfassenden Berg, liegt eine Welt namens Schatzlampe und Blumenbanner. Das Reich ist rein, Speise und Trank sind im Überfluss vorhanden, Reis und Hirse wachsen ohne Anbau; die Paläste und Pavillons sind allesamt wundersam; Wunschbäume stehen überall in Reihen, verschiedene Duftbäume verströmen unaufhörlich Duftwolken, verschiedene Girlandenbäume verströmen unaufhörlich Girlandenwolken, und verschiedene Blumenbäume lassen unaufhörlich wundervolle Blüten herabregnen; verschiedene Edelsteinbäume bringen alle Arten von seltenen Schätzen hervor, und unermessliche Farben und Lichter erstrahlen ringsum; verschiedene Musikbäume erzeugen alle Arten von Musik, und sie spielen wundervolle Klänge, wenn sie vom Wind bewegt werden; das Licht der Sonne und des Mondes scheint allumfassend auf den Mani-Juwelenkönig, und die Menschen erfreuen sich Tag und Nacht endlosen Glücks.“
„Auf diesen vier Kontinenten gibt es Hunderte Millionen Nayuta-Königreiche, von denen jedes von tausend großen Flüssen umgeben ist, die mit wunderschönen Blumen bedeckt sind, die auf der Strömung treiben und himmlische Musik erzeugen. Allerlei kostbare Bäume wachsen an ihren Ufern, geschmückt mit allerlei seltenen und wundervollen Dingen, und Boote kommen und gehen und vergnügen sich. Zwischen jedem Fluss liegen Hunderte Millionen Städte, und in jeder Stadt gibt es Hunderte Millionen Nayuta-Dörfer; und in all diesen Städten und Dörfern gibt es unzählige Hunderttausende Millionen Nayuta-Paläste und -Gärten, die sie umgeben.“
„Innerhalb von Jambudvipa, dem Reich dieser vier Kontinente, liegt ein Land namens Schatzlampe, friedlich und wohlhabend, mit einer blühenden Bevölkerung. Alle Wesen dort praktizieren die zehn Tugenden. In diesem Land erscheint ein Chakravartin-König namens Vairocana mit der wundersamen Lotuskrone. Er verwandelt sich plötzlich aus einem Lotus, geschmückt mit den zweiunddreißig Zeichen eines großen Mannes, besitzt alle sieben Schätze und herrscht über die vier Kontinente, indem er alle Wesen unaufhörlich den Dharma lehrt. Der König hat tausend Söhne, schön und tapfer, die Feinde bezwingen können; eine Million Milliarden Palastfrauen und Konkubinen, die alle die gleichen Wurzeln der Tugend teilen, dieselben Tugenden praktizieren und zur gleichen Zeit wie der König geboren wurden, schön und anmutig wie himmlische Jungfrauen, deren Körper aus wahrem Gold unaufhörlich Licht ausstrahlen und aus deren Poren unaufhörlich ein wunderbarer Duft austritt; es gibt auch zehn Milliarden tugendhafte Minister und tapfere Generäle. Der König hat eine Königin namens Vollkommenes Antlitz.“ Es gab eine Prinzessin namens Bao, von außergewöhnlicher Schönheit, mit goldener Haut, dunkelblauen Augen und Haaren und einer Stimme wie die Brahmas. Ihr Körper verströmte einen himmlischen Duft und strahlte ein Licht aus, das tausend Yojanas hell erstrahlte. Sie hatte eine Tochter namens Puzhiyan Miaodeyan, deren Gestalt würdevoll und deren Schönheit außergewöhnlich war; alle Wesen, die sie erblickten, waren nie zufrieden. Damals war die Lebensspanne der Wesen unermesslich, und manche starben vorzeitig aufgrund der Ungewissheit. Sie hatten verschiedene Gestalten, Stimmen, Namen und Rassen und waren unzähliger Art – töricht, weise, mutig, feige, arm, reich, leidend und glücklich. Manchmal sagte jemand zu einem anderen: „Mein Körper ist schön, deiner ist hässlich.“ Mit diesen Worten beleidigten sie einander und häuften so unheilsames Karma an; aufgrund dieses Karmas wurden ihre Lebensspanne, ihre körperliche Kraft und alle Freuden gemindert.
Zu jener Zeit stand nördlich jener Stadt ein Bodhi-Baum namens Universelles Licht, Dharma, Wolkenklangbanner. Seine Wurzel war ein Mani-König, dessen Pracht und Festigkeit sich in jedem Augenblick im Bodhimanda aller Tathagatas manifestierten; sein Stamm bestand aus allen Mani-Juwelen; und seine Blätter waren aus verschiedenen erlesenen Juwelen gefertigt, die geordnet und harmonisch angeordnet und in alle Richtungen, oben wie unten, vollkommen geschmückt waren. Er strahlte juwelenbesetztes Licht aus und erzeugte wundersame Klänge, die das tiefe Reich aller Tathagatas offenbarten. Vor diesem Baum befand sich ein duftender Teich namens Juwelenblumenlicht, das den donnernden Klang des Dharma offenbarte; seine Ufer bestanden aus erlesenen Juwelen und waren von Millionen von Milliarden von Nayuta-Juwelenbäumen umgeben, von denen jeder die Form eines Bodhi-Baumes hatte und mit juwelenbesetzten Girlanden geschmückt war. Unzählige Pavillons, alle aus Juwelen gefertigt, schmückten den gesamten Bodhimanda. Aus diesem duftenden Teich erhob sich eine große Lotusblume namens Universelle Manifestation des Geschmückten Reiches aller Tathagatas. Dreimalige Wolke, aus der Buddhas so zahlreich erschienen wie die Staubkörner des Berges Sumeru. Der erste Buddha trug den Namen Universelle Weisheit, Juwelenflamme, Wundersames Tugendbanner; auf diesem Lotus erlangte er als Erster Anuttara-samyak-sambodhi und verkündete unzählige Jahrtausende lang den Dharma und führte so fühlende Wesen zur Reife.
Vor zehntausend Jahren, bevor der Tathagata die Buddhaschaft erlangte, strahlte diese große Lotusblume reines Licht aus, genannt: „Manifestation aller übernatürlichen Kräfte für reife fühlende Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnete, wurde sein Geist erleuchtet, es verstand alles und wusste, dass der Buddha zehntausend Jahre später erscheinen würde. Vor neuntausend Jahren strahlte sie reines Licht aus, genannt: „Die Lampe der Reinigung aller fühlenden Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnete, erlangte es reine Augen, sah alle Farben und wusste, dass der Buddha neuntausend Jahre später erscheinen würde. Vor achttausend Jahren strahlte sie ein helles Licht aus, genannt: „Der Klang der karmischen Folgen für alle fühlenden Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnete, verstand es die karmischen Konsequenzen seiner Handlungen vollständig und wusste, dass der Buddha achttausend Jahre später erscheinen würde. Vor siebentausend Jahren strahlte sie ein helles Licht aus, genannt: „Der Klang der Erzeugung aller guten Wurzeln“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, werden all seine Fähigkeiten vervollkommnet, und es ist bekannt, dass siebentausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor sechstausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus, genannt: Der Klang des unvorstellbaren Reiches des Buddha; wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird sein Geist unermesslich und es wird universelle Freiheit erlangen, und es ist bekannt, dass sechstausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor fünftausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus, genannt: Der Klang der Schmückung und Reinigung aller Buddha-Länder; wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es alle reinen Buddha-Länder sehen, und es ist bekannt, dass fünftausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor viertausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus... Name: Die Lampe des undifferenzierten Reiches aller Tathagatas; wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es alle Buddhas besuchen können und wissen, dass viertausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor dreitausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus, genannt: Die Lampe der drei Welten; Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es den Ozean aller vergangenen Taten aller Tathagatas sehen und wissen, dass dreitausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor zweitausend Jahren strahlte es ein großes Licht aus, genannt: Die Lampe der Tathagata-Weisheit, frei von Verdunkelung. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es die universelle Sicht auf alle wundersamen Wandlungen aller Tathagatas, aller Buddha-Länder und aller fühlenden Wesen in allen Welten erlangen und wissen, dass zweitausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Tausend. Vor dem Neujahr wird ein großes Licht erstrahlen, genannt: „Allen fühlenden Wesen ermöglichen, den Buddha zu sehen und alle guten Wurzeln zu sammeln“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es den Samadhi der Buddha-Schau erlangen und wissen, dass der Buddha tausend Jahre später erscheinen wird. Sieben Tage vor dem nächsten Neujahr wird ein großes Licht erstrahlen, genannt: „Der Klang der Freude für alle fühlenden Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es alle Buddhas sehen und große Freude empfinden, im Wissen, dass der Buddha sieben Tage später erscheinen wird. Nach Ablauf dieser sieben Tage werden alle Welten erbeben und rein und unbefleckt sein. Jeder Gedanke wird alle reinen Buddha-Welten in den zehn Himmelsrichtungen mitsamt ihrem vielfältigen Schmuck manifestieren. Wenn die Sinne eines fühlenden Wesens reif genug sind, den Buddha zu sehen, werden alle zum Bodhimanda gehen.
„Zu jener Zeit, in jener Welt, erklangen in allen Sphären, auf dem gesamten Berg Sumeru, in allen Bergen, in allen großen Ozeanen, in allen Ländern, in allen Städten, in allen Mauern, in allen Palästen, in aller Musik und in allen Sprachen Klänge, die die göttliche Macht und das Reich aller Buddhas und Tathagatas priesen; und es entstanden Wolken von Weihrauch aller Art, Wolken von brennendem Weihrauch aller Art, Wolken von pulverisiertem Weihrauch aller Art, Wolken von duftenden Mani-Bildern aller Art, Wolken von kostbaren Flammen aller Art, Wolken von Flammenschätzen aller Art, Wolken von Mani-Gewändern aller Art, Wolken von Girlanden aller Art, Wolken von wundervollen Blumen aller Art, Wolken von Tathagatas Licht aller Art, Wolken von Tathagatas Heiligenschein aller Art, Wolken von Musik aller Art, Wolken von Tathagatas Gelübden aller Art, Wolken von Tathagatas Ozean der Rede aller Art und Wolken von Tathagatas segensreichem …“ Zeichen, die das unvorstellbare Erscheinen des Tathagata in der Welt zeigen."
„Guter Mann! Dieser prächtige Lotuskönig, der das Reich aller Tathagatas der drei Zeiten erleuchtet, ist von Lotusblüten umgeben, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern. In jeder Lotusblüte befindet sich ein mit Mani-Juwelen geschmückter Löwenthron, und auf jedem Thron sitzt ein Bodhisattva in der Lotushaltung.“
„Guter Mann! Als jener Tathagata, der König des Banners der universellen Weisheit und der kostbaren Flamme, hier Anuttara-samyak-sambodhi erlangte, erlangte er Anuttara-samyak-sambodhi auch in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen; gemäß dem Bewusstsein der fühlenden Wesen erschien er ihnen, um das Rad des Dharma zu drehen. In jeder einzelnen Welt ermöglichte er unzähligen fühlenden Wesen, vom Leiden der bösen Pfade befreit zu werden, im Himmel wiedergeboren zu werden, in den Stufen des Śrāvaka und Pratyekabuddha zu verweilen, die Befreiung vom Leiden zu praktizieren, das tapfere Banner der Erleuchtung zu praktizieren, das Licht der Dharma-Erleuchtung zu praktizieren, die reine Wurzel der Erleuchtung zu praktizieren und die Praxis der …“ Mögen alle Wesen die gleiche Kraft der Erleuchtung erlangen. Mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis des Eintritts in die Stadt des Dharma erlangen, mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis unzerstörbarer übernatürlicher Kräfte erlangen, die alle Orte erreichen, mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis des universellen, zweckmäßigen Pfades erlangen, mögen alle Wesen in der Bodhi-Praxis des Samadhi-Tors verweilen, mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis der Koexistenz mit allen reinen Bereichen erlangen, mögen alle Wesen den Bodhi-Geist entwickeln, mögen alle Wesen auf dem Bodhisattva-Pfad verweilen, mögen alle Wesen auf dem reinen Paramita-Pfad verweilen, mögen alle Wesen auf der ersten Bodhisattva-Stufe verweilen, mögen alle Wesen auf der zweiten und sogar zehnten Bodhisattva-Stufe verweilen, mögen alle Wesen in die höchsten Praktiken und Gelübde des Bodhisattva eintreten und mögen alle Wesen in den reinen Praktiken und Gelübden des Samantabhadra verweilen.
"Guter Mann! Wenn das Tathagata Universelle Weisheit Kostbare Flamme Wunderbare Tugend Banner solch unvorstellbare und freie göttliche Kraft manifestiert, um das Dharma-Rad in jeder einzelnen Welt nach Bedarf zu drehen, unterwirft es unzählige Wesen in jedem Gedanken."
„Damals wusste der Bodhisattva Samantabhadra, dass die Wesen in der Stadt des Königs Ratna-Lampe, die sich auf ihr Äußeres und ihre Umgebung verließen, arrogant waren und auf andere herabsahen. So manifestierte er einen wundersamen, schönen und außergewöhnlichen Körper und begab sich in jene Stadt. Er strahlte ein helles Licht aus, das alles erleuchtete und das Licht des heiligen Königs, alle wundersamen Schätze, Sonne, Mond, Sterne und die Körper aller Wesen verschwinden ließ, so wie die Strahlen der Sonne alle anderen Lichter überstrahlen oder wie Tintenklötze mit dem Gold von Jambudvipa verglichen werden. Damals fragten sich alle Wesen: ‚Wer ist das? Ist es eine Gottheit? Ist es Brahma? Nun strahlt er dieses Licht aus und lässt alles Licht und alle Farben unserer Körper verschwinden.‘ Sie waren voller Gedanken und konnten es nicht begreifen.“
„Zu jener Zeit weilte der Bodhisattva Samantabhadra im Himmel über dem Palast jenes Raddrehenden Königs und sprach zu ihm: ‚Großer König, wisse, dass ein Buddha in deinem Land erschienen ist, unter dem Bodhi-Baum des Universellen Lichts, der Dharma-Wolke, des Klangbanners.‘“ Da erblickte die Tochter der Heiligen Königin – die Lotusäugige – die strahlende und freie Gestalt des manifestierten Körpers des Bodhisattva Samantabhadra und vernahm die wundersamen Klänge, die von den Schmuckstücken an seinem Körper ausgingen. Ihr Herz war voller Freude, und sie dachte: „Mögen all meine guten Wurzeln einen solchen Körper, einen solchen Schmuck, solch vollkommene Züge, eine solche Würde und eine solche Freiheit erlangen. Dieser große Weise kann in der langen Dunkelheit des Kreislaufs von Geburt und Tod für alle fühlenden Wesen ein helles Licht ausstrahlen und das Erscheinen des Tathagata in der Welt offenbaren; möge auch ich ein solches Licht erlangen und zum Licht der Weisheit für alle fühlenden Wesen werden und all ihre Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben. Möge ich immer untrennbar mit diesem tugendhaften Lehrer verbunden sein, wo immer ich wiedergeboren werde.“
"Guter Mann! Zu jener Zeit umringte ihn der Weltkönig mit seiner kostbaren Tochter, seinen tausend Söhnen, seinem Gefolge, Ministern, Assistenten, vier Arten von Soldaten und unzähligen Menschen aus der Stadt; durch die göttliche Macht des Königs erhoben sie sich alle in den Himmel, eine Yojana hoch, und strahlten ein helles Licht aus, das die vier Kontinente erleuchtete, damit es alle sehen konnten. In dem Wunsch, dass alle Wesen den Buddha sehen mögen, pries er ihn in Versen:"
„Der Tathagata erschien auf der Erde, um alle fühlenden Wesen zu erlösen.“ Du solltest schnell aufstehen und zum Meister gehen. Unzählige Äonen später erschien ein Buddha auf der Welt. Er erläuterte den tiefgründigen Dharma, der allen Wesen zum Nutzen gereicht. Der Buddha stellte fest, dass alle Wesen auf der Welt ständig getäuscht und verwirrt sind. Das Leid von Geburt und Tod im Kreislauf der Wiedergeburt erzeugt großes Mitgefühl. Unzählige Äonen sind vergangen, seit ich den Weg zur Erleuchtung beschritten habe. Um alle empfindungsfähigen Wesen zu befreien, wird dies durch die Kraft großen Mitgefühls erreicht. Er könnte alles aufgeben, einschließlich Kopf, Hände und Füße. Um Erleuchtung zu erlangen, tun sie dies schon seit unzähligen Äonen. Unzählige Äonen sind vergangen, und ein wahrer Lehrer ist schwer zu finden. Wenn du alles, was du siehst und hörst, als Gelegenheit zum Dienen betrachtest, dann wird nichts vergeblich sein. Nun werde ich euch alle zum Herrn der Zähmung führen. Auf dem Thron Buddhas sitzend, bezwang ich Mara und erlangte die Erleuchtung. Der Anblick des Körpers des Tathagata, der unermessliches Licht ausstrahlte, Alle Arten von subtilen Farben vertreiben jede Dunkelheit. Aus jeder Pore strahlt ein unglaubliches Licht. Sein Licht erstrahlt auf alle Lebewesen und bringt ihnen große Freude. Ihr solltet alle einen weiten und fleißigen Geist entwickeln. Sie gingen zum Tempel des Buddha und brachten ihm respektvoll Opfergaben dar.
„Zu jener Zeit, nachdem der Universelle Monarch Verse zu Ehren des Buddha gesprochen und alle fühlenden Wesen erleuchtet hatte, brachte er aus der Wurzel seiner Tugend zehntausend Arten von großartigen Opfergaben hervor und begab sich zum Bodhimanda, zum Tathagata. Diese waren: Wolken aus juwelenbesetzten Baldachinen aller Art, Wolken aus blumengeschmückten Vorhängen aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Gewändern aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Glockennetzen aller Art, Wolken aus duftenden Ozeanen aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Thronen aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Bannern aller Art, Wolken aus Palästen aller Art, Wolken aus wundersamen Blumen aller Art und Wolken aus Ornamenten aller Art, die den gesamten Himmel schmückten. Dort angekommen, verneigte er sich zu Füßen des Tathagata-Königs der Universellen Weisheit, der Juwelenflamme, der Wundersamen Tugend und des Banners und umrundete ihn unzählige Male. Dann setzte er sich vor den Buddha auf einen juwelenbesetzten Lotusthron, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete.“
„Dann legte die Raddrehende Königin – Flamme der universellen Weisheit, Auge der wundersamen Tugend – all ihren Schmuck ab und streute ihn über den Buddha. In diesem Augenblick verwandelte sich der Schmuck in juwelenbesetzte Baldachine am Himmel, juwelenbesetzte Netze, die vom Drachenkönig gehalten wurden, mit allen Palästen in der Mitte. Zehn Arten juwelenbesetzter Baldachine umgaben sie, pavillonartig, rein von innen und außen, geschmückt mit Girlandenwolken, juwelenbesetzten Bäumen und duftenden Meeren aus Mani-Juwelen. Innerhalb dieser Baldachine stand ein Bodhi-Baum, dessen Äste und Blätter üppig wuchsen und das gesamte Dharma-Reich bedeckten, wobei er in jedem Augenblick unermesslichen Schmuck offenbarte. Vairocana Tathagata saß unter diesem Baum, umgeben von unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, alle geboren aus den Gelübden und Praktiken Samantabhadras, die im undifferenzierten Reich der Bodhisattvas weilten. Sie sah auch alle Herren des Welten, die selbstbefreiende göttliche Kraft des Tathagata, die sukzessive Entstehung und Zerstörung aller Welten in allen Kalpas, das sukzessive Entstehen und Erscheinen aller Buddhas in all diesen Welten und in jeder einzelnen Welt der Bodhisattva Samantabhadra, der dem Buddha Opfergaben darbringt und alle fühlenden Wesen bezwingt. Sie sah auch all diese Bodhisattvas in Samantabhadras Körper und sah sich selbst darin …“ In seinem Körper sah er sich auch vor allen Tathagatas, allen Samantabhadras, allen Bodhisattvas und allen fühlenden Wesen. Er sah auch, dass jede dieser Welten unzählige Welten enthielt, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern, mit verschiedenen Grenzen, verschiedenen Stützen, verschiedenen Formen, verschiedenen Naturen, verschiedenen Anordnungen, verschiedenen Verzierungen, verschiedenen Reinheiten und verschiedenen Schleierwolken, die sie bedeckten. Er sah verschiedene Äonen, verschiedene Buddhas, verschiedene drei Zeiten, verschiedene Himmelsrichtungen, verschiedene Verweilzustände im Dharma-Bereich, verschiedene Eintritte in den Dharma-Bereich, verschiedene Verweilzustände im Raum, verschiedene Bodhi-Felder der Tathagata, verschiedene übernatürliche Kräfte der Tathagata, verschiedene Löwenthrone der Tathagata, verschiedene Ozeane von Tathagata-Versammlungen, verschiedene Unterschiede zwischen den Tathagata-Versammlungen, verschiedene geschickte Mittel der Tathagata, verschiedene Tathagata, die das Rad des Dharma drehen, verschiedene wundersame Klänge der Tathagata, verschiedene Ozeane von Tathagata-Rede und verschiedene Tathagata-Sutras. Nachdem er dies gesehen hatte, wurde sein Geist gereinigt, und er erfuhr große Freude. Der Tathagata Universelle Weisheit, Kostbare Flamme, Bannerkönig der Wundersamen Tugend, legte ein Sutra mit dem Titel „Alle Tathagatas drehen das Rad des Dharma“ dar, mit einem Gefolge, das so zahlreich war wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern.
Als jene Frau dieses Sutra hörte, erreichte sie zehntausend Samadhi-Tore. Ihr Herz wurde weich und sanft, ohne jede Rauheit oder Härte, wie bei ihrer Empfängnis, wie bei ihrer Geburt, wie die erste Knospe eines Salbaums. Ihr Samadhi-Geist war ebenso: der Samadhi, alle Buddhas zu sehen, der Samadhi, alle Buddha-Länder zu erleuchten, der Samadhi, alle Tore der drei Zeiten zu durchschreiten, der Samadhi, das Dharma-Rad aller Buddhas zu erklären, der Samadhi, den Ozean der Gelübde aller Buddhas zu kennen, der Samadhi, alle fühlenden Wesen zu erleuchten und sie aus dem Leiden von Geburt und Tod zu führen, der Samadhi, beständig die Dunkelheit aller fühlenden Wesen zu vertreiben, der Samadhi, beständig das Leiden aller fühlenden Wesen zu beenden, der Samadhi, beständig allen fühlenden Wesen Freude zu bringen, der Samadhi, alle fühlenden Wesen unermüdlich zu lehren, der Samadhi von das ungehinderte Banner aller Bodhisattvas, das Samadhi der universellen Erreichung aller reinen Buddha-Länder... Nachdem sie diese zehntausend Samadhis erreicht hatte, erlangte sie auch einen wunderbar konzentrierten Geist, einen unbewegten Geist, einen freudigen Geist, einen tröstenden Geist, einen weiten Geist, einen Geist, der mit tugendhaften Lehrern übereinstimmt, einen Geist, der sich mit tiefgründiger, allwissender Weisheit verbindet, einen Geist, der im weiten Ozean der zweckmäßigen Mittel weilt, einen Geist, der alle Anhaftungen aufgibt, einen Geist, der in keiner weltlichen Sphäre weilt, einen Geist, der in das Reich des Tathagata eintritt, einen Geist, der alle Ozeane der Form erleuchtet, einen Geist ohne Leiden und einen Geist ohne Arroganz.“ Ein Geist frei von Arroganz, Müdigkeit, Rückschritt und Faulheit; ein Geist, der die inhärente Natur aller Phänomene betrachtet; ein Geist, der im Ozean aller Dharma-Lehren verweilt; ein Geist, der den Ozean aller Dharma-Lehren beobachtet; Ein Geist, der den Ozean aller fühlenden Wesen versteht; ein Geist, der den Ozean aller fühlenden Wesen beschützt; ein Geist, der den Ozean aller Welten erleuchtet; ein Geist, der den Ozean aller Buddha-Gelübde in sich trägt; ein Geist, der alle Hindernisse vollständig beseitigt; ein Geist, der Verdienste sammelt, um den Pfad zu fördern; ein Geist, der die zehn Kräfte aller Buddhas unmittelbar wahrnimmt; ein Geist, der das Reich der Bodhisattvas erleuchtet; ein Geist, der die Hilfe der Bodhisattvas für den Pfad mehrt; ein Geist, der alle Richtungen und Ozeane durchdringt. Konzentriere dich auf die großen Gelübde Samantabhadras und stifte alle derartigen Gelübde... Mit Gelübden so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern: Mögen alle Buddha-Länder geschmückt und gereinigt werden; mögen alle fühlenden Wesen unterworfen werden; mögen alle Bereiche des Dharma erkannt werden; mögen alle Bereiche des Dharma in sich aufgenommen werden; Möge der Pfad des Bodhisattva in allen Buddha-Ländern durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch gepflegt werden; möge der Pfad des Bodhisattva in allen zukünftigen Zeitaltern niemals verlassen werden; möge man allen Tathagatas nahe sein; möge man allen tugendhaften Freunden dienen; möge man allen Buddhas Opfergaben darbringen; möge der Pfad des Bodhisattva in jedem Gedanken gepflegt werden und alle Weisheit unaufhörlich mehren… Mit einem so unermesslichen Ozean von Gelübden, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern, mögen alle großen Gelübde Samantabhadras erfüllt werden.
„Zu jener Zeit erläuterte der Tathagata seiner Tochter ferner die guten Wurzeln, die er sich erarbeitet hatte, die tugendhaften Praktiken, die er gepflegt hatte, und die großen Früchte, die er seit seinem Streben nach Erleuchtung erlangt hatte, damit sie den Ozean aller Gelübde des Tathagata erkennen und von ganzem Herzen nach dem Zustand der Allwissenheit streben konnte.“
„Guter Mann! Vor zehn Kalpas gab es zudem eine Welt namens Sonnenscheibenlicht Mani, in der der Buddha den Namen Indras Banner Wunderbare Erscheinung trug. Dieser Frau mit den wundersamen Augen wurde, gemäß dem von jenem Tathagata hinterlassenen Dharma, von Samantabhadra Bodhisattva geraten, das beschädigte Buddha-Bildnis auf dem Lotusthron zu reparieren; nachdem sie es repariert hatte, bemalte sie es und schmückte es anschließend mit kostbaren Juwelen, wodurch sie das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erschuf.“
„Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich einst durch den guten Lehrer Samantabhadra Bodhisattva diese gute Wurzel pflanzte. Seitdem bin ich nicht in die Tiefen des Bösen gefallen, sondern wurde stets unter den Familien himmlischer und menschlicher Könige wiedergeboren, mit anmutigem und schönem Aussehen, vollkommen in jeder Hinsicht, eine Augenweide, oft in der Gegenwart des Buddha und immer in der Nähe von Samantabhadra Bodhisattva; selbst jetzt noch hat er mir die Erleuchtung gezeigt, mich reifen lassen und mir Freude geschenkt.“
„Guter Mann! Was meinst du? War der Vairocana-garbha, der universelle Monarch mit der Lotuskrone, zu jener Zeit eine andere Person? Er ist niemand anderes als Maitreya Bodhisattva. Die Königin mit dem vollkommenen Antlitz ist die Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs, deren Wohnstätte nicht weit von hier ist. Die Jungfrau mit dem wundersamen Auge der Tugend bin ich selbst. Damals war ich noch eine Jungfrau, und Samantabhadra Bodhisattva riet mir, die Lotusthronstatue zu reparieren, um so einen unübertroffenen Bodhi zu erlangen. Dadurch erweckte ich das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi. Damals erweckte ich dieses Bodhicitta zum ersten Mal; dann wurde ich geführt, den Buddha mit dem Wunderbanner zu sehen, meine Juwelen abzulegen und sie dem Buddha als Opfergabe darzubringen, die göttliche Kraft des Buddha zu erkennen und seine Lehren zu hören. Daraufhin erreichte ich das Tor der Befreiung, die universelle Manifestation des Bodhisattva.“ Die ganze Welt, um alle fühlenden Wesen zu unterwerfen. In jedem Gedanken sah ich Buddhas so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, und ich sah auch ihre Bodhimandas, ihre Versammlungen und ihre reinen Länder; ich ehrte sie alle, brachte ihnen ehrfürchtig Opfergaben dar, hörte ihren Lehren zu und praktizierte gemäß ihren Anweisungen.“
„Guter Mann! Nach dem vollkommenen und reinen Kalpa der Welt der Großen Macht Vairocana folgt die nächste Welt namens Juwelenrad des Wundersamen Schmucks, Kalpa namens Großes Licht, in dem fünfhundert Buddhas erscheinen, denen ich alle diene und denen ich ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringe. Der erste Buddha heißt Großes Mitgefühlsbanner; als er dem weltlichen Leben entsagte, war ich der Nachtgott und brachte ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Der nächste Buddha erscheint, namens Vajra Narayana Banner; ich war ein universeller Monarch und brachte ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens: Alle Buddhas erscheinen, mit Sutras so zahlreich wie die Staubpartikel von zehn Buddha-Ländern als seinem Gefolge. Der nächste Buddha erscheint, namens Vajra Ungehinderte Tugend; zu jener Zeit war ich ein universeller Monarch und brachte ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens: Universell die Wurzeln aller fühlenden Wesen erleuchtend, so zahlreich wie der Berg Sumeru…“ Unzählige Sutras, so zahlreich wie Staubkörner, wurden zu meinem Gefolge; ich habe sie alle empfangen und bewahrt. Dann erschien ein Buddha namens „Wunderbarer Schmuck des Flammenden Berges“; zu jener Zeit war ich die Tochter eines Ältesten; dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Die universelle Erleuchtung des Schatzes der drei Welten“, mit Sutras, so zahlreich wie Staubkörner in Jambudvipa, als seinem Gefolge; ich hörte sie alle und bewahrte sie gemäß dem Dharma. Dann erschien ein Buddha namens „König des Ozeans aller Dharmas, Höchster Sieg“; ich war ein Asura-König und bot ihm respektvoll Sutras dar; dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Die Unterscheidung aller Dharma-Reiche“, mit fünfhundert Sutras als seinem Gefolge; ich hörte sie alle und bewahrte sie gemäß dem Dharma. Dann erschien ein Buddha namens „Dharma-Licht von Meer und Berg“; Ich war die Tochter eines Drachenkönigs und opferte ihm wunscherfüllende Mani-Juwelenwolken. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Wachsender Ozean der Freude“, dessen Gefolge aus hundert Millionen Sutras bestand. Ich hörte sie alle und befolgte sie. Dann erschien ein Buddha namens „Berglampe der kostbaren Flamme“. Ich war der Meeresgott, und er opferte mir ehrerbietig Wolken kostbarer Lotusblumen. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Licht des Ozeans der zweckmäßigen Mittel im Dharma-Reich“. Sein Gefolge bestand aus Sutras, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld. Ich hörte sie alle und befolgte sie. Dann erschien ein Buddha namens „Rad des Lichts des Ozeans des Verdienstes“. Zu dieser Zeit war ich ein fünffach mächtiger Unsterblicher mit großen übernatürlichen Kräften, umgeben von sechzigtausend Unsterblichen, die mir Wolken duftender Blumen opferten. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Lampe des Asanga-Dharma“; sechzigtausend Sutras dienten ihm als Gefolge; ich hörte sie alle und befolgte sie entsprechend. Als Nächstes erschien ein Buddha namens „Schatzkammer des Verdienstes von Vairocana“; zu jener Zeit war ich der Meister… Die Erdgottheit namens „Geboren aus der Gleichheit“ ließ zusammen mit unzähligen anderen Erdgottheiten allerlei kostbare Bäume, allerlei Mani-Juwelen und allerlei juwelenbesetzte Girlanden als Opfergaben herabregnen; dieser Buddha sprach zu mir ein Sutra namens „Geboren aus der Weisheitsschatzkammer aller Tathagatas“, mit unzähligen Sutras als Gefolge; ich hörte alles, nahm es an und vergaß es nie. Welch ein guter Mensch! In dieser Reihenfolge heißt der letzte Buddha „Lampe der wundersamen Tugenden, die das Dharma-Reich des leeren Raums erfüllt“; ich war eine Kurtisane namens „Schönes Gesicht“, die den Buddha in die Stadt einziehen sah und als Opfergaben sang und tanzte; Durch die göttliche Kraft des Buddha sprang ich in die Luft und pries den Buddha mit tausend Versen; der Buddha sandte zwischen meinen Augenbrauen ein Licht aus, genannt "Großes Licht, das das Dharma-Reich schmückt", das meinen ganzen Körper berührte; nachdem ich dieses Licht empfangen hatte, erreichte ich sogleich das Tor der Befreiung, genannt "Das zweckmäßige Mittel des Dharma-Reiches zur Vermeidung von Rückschritten".
„Guter Mensch! In dieser Welt gibt es unzählige Zeitalter, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, in denen alle Tathagatas erscheinen. Ich diene ihnen allen, bringe ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar und erinnere mich an den gesamten wahren Dharma, den diese Tathagatas verkündet haben, nicht ein einziges Wort oder eine einzige Phrase. Vor jedem einzelnen Tathagata preise und erhebe ich den gesamten Buddha-Dharma und bringe so unzähligen fühlenden Wesen großen Nutzen. Vor jedem einzelnen Tathagata erlange ich das Licht allwissender Weisheit, manifestiere den Ozean des Dharma-Reiches der drei Zeiten und trete in alle Praktiken Samantabhadras ein.“
„Guter Mensch! Dank des Lichts allwissender Weisheit sehe ich in jedem Gedanken unzählige Buddhas; nachdem ich die Buddhas gesehen habe, sind nun alle Praktiken Samantabhadras erfüllt, die ich zuvor weder erlangt noch gesehen hatte. Warum? Weil ich das Licht allwissender Weisheit erlangt habe.“
Zu jener Zeit sprach die Nachtgöttin, die alle fühlenden Wesen erlöst, in Versen für Sudhana, um die Bedeutung dieser Befreiung durch die göttliche Kraft Buddhas zu bekräftigen:
"Sudhana, höre mir zu, dem tiefgründigen und schwer zu erkennenden Dharma..." Es erstrahlt universell in allen drei Welten und überbrückt alle Grenzen der Verschiedenheit. Wie ich es mir ursprünglich vorgenommen hatte, strebte ich ausschließlich nach den Verdiensten Buddhas. Hört nun aufmerksam den verschiedenen Befreiungen zu, in die ihr eingetreten seid. Ich erinnere mich an meine früheren Leben, die unzählige Äonen zurückliegen. Davor gab es ein Kalpa, die sogenannte vollkommene Reinheit. Zu jener Zeit gab es eine Welt namens die Lampe des Allerleuchtens. Unzählige Buddhas, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, werden aus dem Inneren hervorgehen, um die Welt zu erschaffen: Der erste Buddha wurde Weisheitsflamme genannt, der zweite Buddha wurde Dharmabanner genannt. Das dritte Dharma ist der Berg Sumeru, die vierte Tugend ist der Löwe. Der fünfte ist der König der Ruhe, der sechste ist die Auslöschung aller Ansichten. Der siebthöchste Titel, die achthöchste Auszeichnung. An neunter Stelle steht die Sonne, an zehnter der Mond. In der Gegenwart dieser zehn Buddhas erlangt man zum ersten Mal die Erleuchtung. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Sein erster Name war Leere-Reich, sein zweiter Name war Universelles Licht. Drei wohnen in alle Richtungen, vier werden als der Ozean der rechten Achtsamkeit bezeichnet. Fünf waren Gao Shengguang und sechs waren Xumiyun. Sieben davon tragen den Namen Dharma-Flammen-Buddha, und acht tragen den Namen Berg-Sieg-Buddha. Neun davon tragen den Namen „Große Blume des Mitgefühls“, zehn den Namen „Blume des Dharma-Reichs“. Wenn diese zehn erscheinen, ist dies der zweite Weg zur Erleuchtung. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Der erste Buddha des Lichtbanners, der zweite Buddha der Weisheit. Der dritte ist der Buddha des Geistes, der vierte der Buddha der Tugend. Der fünfte Buddha ist die Weisheit, der sechste Buddha ist der König der Weisheit. Der siebte Buddha der höchsten Weisheit, der achte Buddha des Lichtkönigs. Der neunte ist der tapfere Buddha, und der zehnte ist der Lotus-Buddha. An dem Ort dieser zehn Buddhas wurde die dritte Erleuchtung erlangt. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: An erster Stelle steht der Berg Baoyan, an zweiter Stelle das Meer von Gongde. Das dritte Dharma ist das Licht, das vierte ist die Lotus-Schatzkammer. Das fünfte ist das Auge der empfindungsfähigen Wesen, das sechste der Schatz des Duftes und des Lichts. Die sieben Vorzüge des Berges Sumeru, die acht Vorzüge des Gandharva-Königs, Die neunte ist die Mani-Schatzkammer, und die zehnte ist die Tranquil Color. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Der erste Buddha besaß unermessliche Weisheit; der nächste Buddha erstrahlte in kostbarem Licht. Das dritte ist die Leerewolke, das vierte das höchste Zeichen. Das fünfte vollkommene Gelübde, das sechste Narayana-Gelübde, Die siebte ist die Sumeru-Tugend, die achte das Rad des Verdienstes. Die neunte ist Wushengzhuang und die zehnte ist Dashushan. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Der Erste Sagara, der Zweite Weltliche Herrscherkörper Das dritte ist hochauflösende Bildgebung, das vierte ist diamantähnliche Beleuchtung. Die Kraft der fünften Stufe, das tiefgründige Dharma der sechsten Stufe. Das siebte Dharma ist der Klang der Weisheit; das achte ist das Banner des Berges Sumeru. Das neunte ist das strahlende Licht, das zehnte ist das wundersame, kostbare Licht. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Erstens das Licht Brahmas; zweitens der Klang der Leere. Der dritte Dharma-Körper, das vierte Rad des Lichts, Die fünfte Säule der Weisheit, die sechste Lampe der Leere, Die siebte subtile Tugend, das achte allgegenwärtige Licht, Die neunte ist der strahlende Segen, die zehnte ist die Wolke des großen Leids. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Erstens die Kraft des Lichts und der Weisheit; zweitens die universelle Manifestation. Das dritte ist die höchste Strahlkraft, das vierte ist der Lichtkörper. Der fünfte Dharma-Entstehungs-Buddha, der sechste Buddha der Kostbaren Erscheinung, Die siebte Geschwindigkeit ist der Sturm, die achte ist das Tapfere Banner. Das neunte ist der wundersame Baldachin, das zehnte die Erleuchtung der drei Welten. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Erstens der Ozean des Lichts; zweitens der Vajra-Körper. Der dritte ist Sumeru De, der vierte ist der König des Denkens. Das fünfte Verdienst ist Weisheit; das sechste ist die Lampe der Weisheit. Das siebte ist das Banner des Lichts, das achte die Große Weisheit. Die neunte ist die Weisheit des Dharma-Reiches, und die zehnte ist die Weisheit des Dharma-Ozeans. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Sein ursprünglicher Name war das Dharma des Gebens; sein zweiter Name war das Rad des Verdienstes. Die dritte ist Shengmiaoyun, die vierte ist Renzhideng. Fünf stumme Klänge, sechs stumme Banner, Sieben sind die Lampen der Welt, acht sind die Gelübde tiefer Weisheit. Neun heißen Wushengzhuang, zehn heißen Zhiyanhai. Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas: Die Lehren des ersten Buddha sind frei und ungehindert; die Lehren des zweiten Buddha sind ungetrübte Weisheit. Drei heißen Yi Hai Hui, vier heißen Zhong Miao Yin. Fünf sind frei, Gaben zu verleihen, sechs erscheinen überall. Sieben sind jene, die der Musik folgen, acht sind jene, die in der höheren Tugend verweilen. Der neunte ist der Buddha der angeborenen Natur, und der zehnte ist der Buddha des tugendhaften Verhaltens. Unzählige Äonen, einschließlich des Staubs des Berges Sumeru, aller Buddhas in diesem Reich, Sie dienen als Lampen für die Welt, und ich habe sie alle angeboten. Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld, werden alle Buddhas erscheinen. Ich habe ihnen allen Opfergaben dargebracht und bin nun durch dieses Tor der Befreiung getreten. Diesen Weg habe ich durch unzählige Äonen der Kultivierung erreicht; Wenn du dich selbst weiterentwickeln kannst, wirst du es bald auch erreichen.
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass sich dieser Bodhisattva universell in der ganzen Welt manifestiert, um fühlende Wesen zu bezwingen und zu befreien. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas unzählige Praktiken sammeln, vielfältige Erkenntnisse erlangen, verschiedene Körper manifestieren, verschiedene Wurzeln besitzen, verschiedene Wünsche erfüllen, verschiedene Samadhis erreichen, verschiedene wundersame Wandlungen vollziehen, verschiedene Dharmas befolgen, verschiedene Tore der Weisheit durchschreiten und verschiedene Dharma-Lichter erlangen können; wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
„Guter Mann! Nicht weit von hier befindet sich eine Nachtgottheit namens Stiller Klangozean, die auf einem prächtigen Lotusthron thront, geschmückt mit einem Banner aus Mani-Licht, umgeben von einer Million Asamkhya-Nachtgottheiten. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit hatte Sudhana von der Nachtgöttin der universellen Erlösung und der wundersamen Tugend vernommen, dass der Bodhisattva das Tor der Befreiung für alle fühlenden Wesen auf der ganzen Welt offenbart. Er verstand und glaubte dies und begab sich, in Frieden und Freiheit verweilend, zur Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs. Er warf sich ihr zu Füßen, umrundete sie unzählige Male und sprach vor ihr, die Hände gefaltet: „Heilige! Ich habe bereits das Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erlangt. Ich möchte mich auf einen tugendhaften Lehrer verlassen, den Pfad des Bodhisattva erlernen, ihn beschreiten, ihn vertiefen und auf ihm verweilen. Ich bitte dich um dein Erbarmen, mir zu erklären: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie vertieft man ihn?“ Dann sagte die Nachtgöttin zu Sudhana:
„Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten, indem du dich auf einen tugendhaften Lehrer verlässt.“
"Guter Mensch! Ich habe das Tor der Bodhisattva-Befreiung erreicht, das sich in jedem Augenblick mit unermesslicher Freude und Pracht öffnet."
Sudhana fragte: „Großer Weiser! Was ist die Aktivität dieses Weges zur Befreiung? Welche Ebene erreicht man damit? Welche Mittel werden dabei eingesetzt? Welche Beobachtungen sind damit verbunden?“
Der Nachtgott sagt:
„Guter Mensch! Ich erzeuge ein reines und gleichmäßiges freudiges Verlangen; ich erzeuge ein reines, festes, geschmücktes und unzerstörbares freudiges Verlangen, frei von allen weltlichen Verunreinigungen; ich erzeuge einen Geist, der an dem unerschütterlichen, niemals zurückfallenden Zustand festhält; ich erzeuge einen Geist, der von dem prächtigen Berg des Verdienstes unberührt bleibt; ich erzeuge einen Geist, der an keinem Ort verweilt; ich erzeuge einen Geist, der allen fühlenden Wesen universell erscheint, um sie zu beschützen; ich erzeuge einen Geist, der den Ozean aller Buddhas ohne Müdigkeit sieht; ich erzeuge einen Geist, der die reinen Gelübde aller Bodhisattvas sucht; ich erzeuge einen Geist, der im Ozean der großen Weisheit und des Lichts weilt; ich erzeuge einen Geist, der es allen fühlenden Wesen ermöglicht, die Wildnis des Leids und der Bedrängnis zu überwinden; ich erzeuge einen Geist, der es allen fühlenden Wesen ermöglicht, das Leid loszulassen.“ Aus Kummer und Not heraus strebe ich danach, alle fühlenden Wesen von den Begierden nach Form, Klang, Geruch, Geschmack, Berührung und mentalen Objekten zu befreien; Ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid der Trennung von ihren Lieben und vom Leid des Zusammenseins mit denen, die sie hassen, zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid durch Übel und Unwissenheit zu befreien; ich strebe danach, allen fühlenden Wesen in Gefahr Zuflucht zu bieten; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid von Geburt und Tod zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid von Geburt, Alter, Krankheit und Tod zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen von der höchsten Glückseligkeit des Tathagata zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen von Freude und Glück zu befreien.
„Nachdem ich diesen Geist erweckt habe, verkünde ich weiterhin den Dharma und befähige sie so, allmählich den Zustand der Allwissenheit zu erlangen. Im Einzelnen: Wenn ich Wesen sehe, die an ihren Palästen und Häusern hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, die Natur aller Phänomene zu verstehen und frei von Anhaftung zu sein; wenn ich Wesen sehe, die an ihren Eltern, Brüdern und Schwestern hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, an den reinen Versammlungen der Buddhas und Bodhisattvas teilzunehmen; wenn ich Wesen sehe, die an ihren Frauen und Kindern hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, die Verunreinigungen von Geburt und Tod abzulegen, großes Mitgefühl zu entwickeln und alle Wesen gleich und ohne Dualität zu behandeln; wenn ich Wesen sehe, die in königlichen Palästen wohnen und von Konkubinen bedient werden, verkünde ich den Dharma und befähige sie, sich mit den Heiligen zu versammeln und in die Lehren des Tathagata einzutreten; wenn ich Wesen sehe, die an äußeren Objekten hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, in das Reich des Tathagata einzutreten; wenn ich Wesen sehe, die von Zorn erfüllt sind, verkünde ich den Dharma und befähige sie, …“ „Sie sollen in der vollkommenen Geduld des Tathagata verweilen; wenn ich Wesen mit trägem Geist sehe, predige ich ihnen den Dharma, damit sie die Vollkommenheit reinen Fleißes erlangen; wenn ich Wesen mit zerstreutem Geist sehe, predige ich ihnen den Dharma, damit sie …“ Komm, Dhyana Paramita; wenn ich fühlende Wesen sehe, die im dichten Wald der Unwissenheit und Dunkelheit gefangen sind, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie der Dunkelheit des dichten Waldes entkommen; wenn ich fühlende Wesen sehe, denen es an Weisheit mangelt, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie Prajna Paramita erlangen; wenn ich fühlende Wesen sehe, die an den drei Daseinsbereichen hängen, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie von Geburt und Tod befreit werden; wenn ich fühlende Wesen mit niederem Willen sehe, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie ihr Gelübde der Buddhaschaft erfüllen; Wenn ich fühlende Wesen sehe, die nur an ihren eigenen Vorteil denken, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, das Gelübde abzulegen, allen fühlenden Wesen zu helfen; wenn ich fühlende Wesen mit schwachem Willen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, die Bodhisattva-Kraft (Paramita) zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit törichten und verfinsterten Herzen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, die Bodhisattva-Weisheit (Paramita) zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit unvollständigen Körpern sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, den reinen Körper des Tathagata zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit unansehnlichem Aussehen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, den höchsten und reinen Dharma-Körper zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit grobem und unansehnlichem Aussehen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, den subtilen Körper des Tathagata zu erlangen. Wenn ich fühlende Wesen mit vielen Sorgen und Leiden sehe, predige ich den Dharma, damit sie die höchste Glückseligkeit des Tathagata erlangen; wenn ich Wesen sehe, die unter Armut leiden, predige ich den Dharma, damit sie den Schatz des Bodhisattva-Verdienstes erlangen; wenn ich Wesen sehe, die in Gärten wohnen, predige ich den Dharma, damit sie eifrig nach den Ursachen und Bedingungen der Lehren Buddhas suchen; wenn ich Wesen sehe, die auf Straßen gehen, predige ich den Dharma, damit sie den Pfad der Allwissenheit beschreiten; wenn ich Wesen in Dörfern sehe, predige ich den Dharma, damit sie die drei Daseinsbereiche überwinden; wenn ich Wesen sehe, die unter Menschen leben, predige ich den Dharma, damit sie die Pfade der zwei Fahrzeuge überwinden und im Land des Tathagata wohnen; wenn ich Wesen sehe, die in Städten leben, predige ich den Dharma, damit sie in der Stadt des Dharma-Königs wohnen. Wenn ich Wesen sehe, die in den vier Himmelsrichtungen weilen, lehre ich den Dharma, damit sie die Weisheit der Gleichheit in den drei Zeiten erlangen; wenn ich Wesen sehe, die in alle Richtungen weilen, lehre ich den Dharma, damit sie die Weisheit erlangen, alle Dharmas zu erkennen; wenn ich Wesen mit großer Gier sehe, lehre ich das Tor der Betrachtung über die Unreinheit, damit sie die Verunreinigungen von Geburt und Tod ablegen; wenn ich Wesen mit großem Zorn sehe, lehre ich das Tor der Betrachtung über große liebende Güte, damit sie es betreten können. Übt euch fleißig; wenn ich fühlende Wesen mit vielen verblendeten Handlungen sehe, werde ich sie den Dharma lehren, damit sie Weisheit erlangen und den Ozean aller Dharmas erkennen können; wenn ich fühlende Wesen sehe, die einheitlich üben, werde ich sie den Dharma lehren, damit sie den Ozean der Gelübde aller Fahrzeuge betreten können. Wenn ich fühlende Wesen sehe, die sich an den Freuden von Geburt und Tod ergötzen, werde ich sie den Dharma lehren und sie dessen überdrüssig machen; wenn ich fühlende Wesen sehe, die des Leidens von Geburt und Tod überdrüssig sind und es verdienen, vom Tathagata verwandelt und befreit zu werden, werde ich sie den Dharma lehren und sie befähigen, die Wiedergeburt geschickt zu manifestieren; wenn ich fühlende Wesen sehe, die an den fünf Daseinsgruppen hängen, werde ich sie den Dharma lehren und sie befähigen, im Zustand der Nicht-Anhänglichkeit zu verweilen; wenn ich fühlende Wesen mit minderwertigem Geist sehe, werde ich ihnen den Pfad der höchsten Zierde zeigen; wenn ich fühlende Wesen mit Stolz sehe, werde ich sie den Dharma der Gleichheit und Geduld lehren; wenn ich fühlende Wesen mit verdrehtem Geist sehe, werde ich sie den aufrichtigen Geist eines Bodhisattva lehren. Ein guter Mensch! Ich schenke diese unermesslichen Dharmas allen fühlenden Wesen, indem ich sie mit verschiedenen geschickten Mitteln lehre und unterwerfe, sie von den Pfaden des Bösen ablege, damit sie die Glückseligkeit der Menschen und Götter genießen, von der Knechtschaft der drei Daseinsbereiche befreit werden und in Allwissenheit verweilen; zu jener Zeit werde ich einen riesigen Ozean freudigen Dharma-Lichts erreichen, mein Geist freudig, friedvoll und zufrieden.
„Außerdem, guter Mann! Ich beobachte ständig alle Versammlungen der Bodhisattvas in ihren Bodhimandas, wie sie verschiedene Gelübde und Praktiken ausüben, verschiedene reine Körper manifestieren, verschiedene beständige Lichter besitzen, verschiedene Arten von Strahlkraft ausstrahlen; verschiedene geschickte Mittel anwenden, um die Tore der Allwissenheit zu betreten, verschiedene Samadhis zu erreichen, verschiedene wundersame Transformationen zu manifestieren, verschiedene Ozeane des Klangs ausströmen zu lassen, verschiedene geschmückte Körper zu besitzen, verschiedene Tore der Tathagatas zu betreten, verschiedene Ozeane von Ländern zu erreichen, verschiedene Ozeane von Buddhas zu sehen, verschiedene Ozeane der Beredsamkeit zu erlangen, verschiedene Bereiche der Befreiung zu erleuchten, verschiedene Ozeane des Weisheitslichts zu erlangen, verschiedene Ozeane des Samadhi zu betreten, mit verschiedenen Toren der Befreiung zu spielen, verschiedene Tore zu nutzen, um Allwissenheit zu erlangen, den Dharma-Bereich des leeren Raums auf verschiedene Weise zu schmücken, den leeren Raum mit verschiedenen Wolken der Verzierung zu bedecken, verschiedene Versammlungen in ihren Bodhimandas zu beobachten, wie sie sich in verschiedenen Welten versammeln, verschiedene Buddha-Länder betreten, verschiedene Ozeane der Richtungen erreichen und verschiedene empfangen.“ Befehle von Tathagatas, von verschiedenen Tathagatas, zusammen mit verschiedenen Bodhisattvas, die verschiedene Wolken des Schmucks herabregnen lassen, die verschiedenen geschickten Mittel der Tathagatas ergreifen, die verschiedenen Ozeane des Dharma der Tathagatas betrachten, verschiedene Ozeane der Weisheit betreten, auf verschiedenen geschmückten Sitzen sitzen. Guter Mensch! Beim Betrachten dieser Versammlung in ihrem Bodhimanda weiß ich, dass die göttliche Kraft des Buddha unermesslich und grenzenlos ist, und ich empfinde große Freude.“
„Guter Mensch! Ich erblicke den Tathagata Vairocana, dessen unbegreiflich reine Gestalt in jedem Augenblick erscheint; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ich erblicke auch den Tathagata, der in jedem Augenblick ein helles Licht ausstrahlt, das die gesamte Dharma-Welt erfüllt; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ferner sehe ich aus jeder Pore des Tathagata in jedem Augenblick unzählige Lichtmeere hervorströmen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, jedes Licht begleitet von unzähligen Lichtmeeren, die die gesamte Dharma-Welt durchdringen und das Leiden aller fühlenden Wesen auslöschen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ferner, guter Mensch! Ich sehe vom Scheitel des Tathagata und seinen Schultern in jedem Augenblick alle...“ Die strahlenden Juwelenwolken, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, erfüllen alle Dharma-Welten der zehn Richtungen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ferner, guter Mensch! Ich beobachte, wie aus jeder Pore des Tathagata in jedem Augenblick Wolken duftenden Lichts aufsteigen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, die alle Buddha-Welten der zehn Himmelsrichtungen erfüllen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Weiterhin, edler Mensch! Ich beobachte, wie aus jedem Aspekt des Tathagata in jedem Augenblick Wolken geschmückter Gestalt aufsteigen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, die alle Welten der zehn Himmelsrichtungen durchdringen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Weiterhin, edler Mensch! Ich beobachte, wie aus jeder Pore des Tathagata in jedem Augenblick unbeschreiblicher, Buddha-gleicher Glanz aufsteigt… Die Wolken der Buddha-Wandlungen, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld, manifestierten den Tathagata von seinem anfänglichen Streben nach Erleuchtung über die Kultivierung der Paramitas, das Erreichen des geschmückten Pfades bis hin zum Eintritt in das Bodhisattva-Stadium; dies zu sehen, erfüllte mich mit großer Freude. Weiterhin, edler Mensch! Ich beobachtete, wie aus jeder Pore des Tathagata unzählige Wolken himmlischer Könige, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, in jedem Augenblick erschienen. Diese himmlischen Könige durchdrangen mit ihren ungezügelten und wundersamen Wandlungen alle zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Reiches. Jene, die durch die Gestalt eines himmlischen Königs erlöst werden konnten, erschienen vor ihnen und verkündeten den Dharma; als ich dies sah, empfand ich große Freude. Wie die Wolken himmlischer Könige gab es auch Drachenkönige, Yaksha-Könige, Gandharva-Könige, Asura-Könige, Garuda-Könige, Kinnaras… Die Körper von Königen, Mahoragas, menschlichen Königen und Brahma erscheinen und verkünden auf diese Weise aus jeder einzelnen Pore ihrer Körper; als ich dies sah, erfahre ich in jedem Augenblick große Freude und tiefen Glauben, mein Verständnis ist dem der allwissenden Weisheit des Dharma-Reiches ebenbürtig. Was ich zuvor nicht erlangt hatte, erlange ich nun; was ich zuvor nicht erkannt hatte, erkenne ich nun. Was ich zuvor nicht betreten hatte, betrete ich nun; was ich zuvor nicht erfüllt hatte, erfülle ich nun; was ich zuvor nicht gesehen hatte, sehe ich nun; was ich zuvor nicht gehört hatte, höre ich nun. Warum ist das so? Weil ich das Wesen des Dharma-Bereichs verstehen, das eine wahre Wesen aller Dharmas erkennen, gleichermaßen in die drei Daseinsbereiche eintreten und alle grenzenlosen Dharmas erklären kann.
„Guter Mensch! Ich betrete diesen Ozean der Befreiung und des Lichts, geboren aus dem ständigen Aufsteigen der Gedanken des Bodhisattva. Und o guter Mensch! Diese Befreiung ist grenzenlos und durchdringt alle Tore des Dharma-Reiches; diese Befreiung ist unerschöpflich und erweckt gleichermaßen den Geist allwissender Weisheit; diese Befreiung ist grenzenlos und dringt in die grenzenlosen Gedanken aller fühlenden Wesen ein; diese Befreiung ist tiefgründig, das Reich, das nur der stillen Weisheit bekannt ist; diese Befreiung ist unermesslich und durchdringt alle Bereiche der Tathagatas; diese Befreiung ist unzerstörbar und nur dem weisen Auge des Bodhisattva bekannt; diese Befreiung ist bodenlos und reicht bis zum Ursprung des Dharma-Reiches. Diese Befreiung ist das universelle Tor, das alle göttlichen Transformationen in einem einzigen Ereignis offenbart.“ Daher ist diese Befreiung letztlich unerreichbar, denn alle Dharmakayas sind nicht-dual; diese Befreiung ist letztlich ohne Geburt, denn sie versteht die illusionäre Natur der Phänomene. Diese Befreiung gleicht einem Bild, geboren aus dem Licht der Allwissenheit und der Gelübde; diese Befreiung gleicht der Transformation, die die erhabenen Praktiken der Bodhisattvas hervorbringt; diese Befreiung gleicht der Erde, der Zuflucht aller fühlenden Wesen; diese Befreiung gleicht einem großen Fluss, der alle mit großem Mitgefühl nährt; diese Befreiung gleicht einem großen Feuer, das das Wasser verdunstet, nach dem sich alle fühlenden Wesen sehnen; diese Befreiung gleicht einem starken Wind, der alle fühlenden Wesen rasch zur Allwissenheit führt; diese Befreiung gleicht dem großen Ozean. Denn sie schmückt alle fühlenden Wesen mit vielfältigen Verdiensten; sie gleicht dem Berg Sumeru, der den Ozean der Allwissenheit und der Schätze des Dharma ausstrahlt; sie gleicht einer großen Stadt, geschmückt mit allem wunderbaren Dharma; sie gleicht der Leere, die die göttliche Kraft der Buddhas der drei Zeiten in sich birgt; sie gleicht einer großen Wolke, die den Regen des Dharma für alle fühlenden Wesen herabregnen lässt. Denn diese Befreiung ist wie die reine Sonne, die die Dunkelheit der Unwissenheit in fühlenden Wesen vertreiben kann; denn diese Befreiung ist wie der Vollmond, der den unermesslichen Ozean des Verdienstes erfüllt; denn diese Befreiung ist wie die Soheit, die alle Orte durchdringen kann; denn diese Befreiung ist wie das eigene Spiegelbild, das aus den eigenen guten Taten hervorgeht; diese Befreiung... Diese Befreiung ist wie ein Ruf, der den Dharma entsprechend den Bedürfnissen auslegt; diese Befreiung ist wie ein Bild, das sich im Geist der fühlenden Wesen widerspiegelt; diese Befreiung ist wie ein mächtiger Baumkönig, der mit allen Arten übernatürlicher Blüten erblüht; diese Befreiung ist wie ein Diamant, von Anbeginn unzerstörbar; diese Befreiung ist wie ein wunscherfüllendes Juwel, das unermessliche Kraft der Freiheit hervorbringt; diese Befreiung ist wie die reine Schatzkammer, der König der Mani-Juwelen, der die göttliche Kraft aller Tathagatas der drei Zeiten offenbart; Diese Befreiung gleicht dem freudigen Banner Mani, das den Klang des Dharma-Rades aller Buddhas gleichermaßen ausstrahlt. Guter Mensch! Ich habe dir nun dieses Gleichnis erzählt; betrachte es und verstehe es.
Zu jener Zeit fragte Sudhana, der Jüngling, die Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs: „Großer Weiser! Wie kann man sich kultivieren, um diese Befreiung zu erlangen?“
Der Nachtgott sprach: „Guter Mensch! Bodhisattvas erlangen Befreiung durch die Kultivierung der Zehn Großen Dharma-Schätze. Welche sind das? Erstens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Großzügigkeit, die die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt; zweitens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der reinen Gebote, die das universelle Eintauchen in den Ozean aller Buddha-Verdienste ermöglicht; drittens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Geduld, die die Natur aller Dharmas ergründen kann; viertens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes des Fleißes, der ohne Rückschritt stetig zur Allwissenheit fortschreitet; fünftens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Meditation, die die Leiden aller fühlenden Wesen auslöschen kann; sechstens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Weisheit, die das vollständige Verständnis des Ozeans aller Dharmas ermöglicht; siebtens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der geschickten Mittel, die das universelle Reifen des Ozeans aller fühlenden Wesen ermöglicht; achtens: die Kultivierung des …“ Neuntens: der gewaltige Dharma-Schatz der Gelübde, der alle Buddha-Welten und alle Ozeane fühlender Wesen durchdringt und den Bodhisattva-Pfad durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch beschreitet; neuntens: der gewaltige Dharma-Schatz der Kraft, der sich beständig in allen Dharma-Bereichen und allen Buddha-Welten manifestiert und ohne Rast vollkommene Erleuchtung erlangt; zehntens: der gewaltige Dharma-Schatz der reinen Weisheit, der die Weisheit des Tathagata erlangt und alle Dharmas der drei Zeiten ohne Hindernis umfassend kennt. Wahrhaftig! Wenn Bodhisattvas in diesen zehn großen Dharma-Schätzen verweilen, können sie solche Befreiung erlangen, indem sie an Reinheit zunehmen, diese fest verankern und in Vollkommenheit verweilen.“
Sudhana fragte: "Heilige! Wie lange hegst du schon den Wunsch nach Anuttara-samyak-sambodhi?"
Der Nachtgott sagt:
"Guter Mann! Östlich dieses mit Huazang geschmückten Weltmeeres, jenseits der zehn Weltmeere, befindet sich ein Weltmeer namens: Schatz des Reinen Lichts; in diesem Weltmeer befindet sich ein Weltensamen namens: Gelübde des Lichts und des Klangs aller Tathagatas; in der Mitte befindet sich eine Welt namens: Goldene Zierde des Reinen Lichts, mit dem Duftenden Vajra-Mani-König als Körper, geformt wie ein Pavillon, mit Wolken aus wundersamen Juwelen als Grenze, wohnend in einem Ozean aus juwelenbesetzten Girlanden, bedeckt von wundersamen Palastwolken, wo Reinheit und Unreinheit vermischt sind."
In dieser Welt, in einer fernen Ära, gab es ein Äon namens Universelles Lichtbanner, ein Land namens Universeller Reichtum und einen Bodhimanda namens Wundersames Mondlicht aller Schätze. Dort lebte ein Buddha namens Unrückschrittlicher Dharma-Reich-Klang, der Anuttara-samyak-sambodhi erlangte. Damals wurde ich zu einem Bodhi-Baumgeist namens Vollkommenes Segenslampen-Helles Banner, der den Bodhimanda beschützte. Ich sah, wie dieser Buddha die vollkommene Erleuchtung erlangte, göttliche Kraft manifestierte und den Bodhimanda-Geist erschuf. In diesem Augenblick erreichte ich ein Samadhi namens Ozean des Verdienstes des Universellen Erleuchtungs-Tathagata. In diesem Bodhimanda erschien ein weiterer Tathagata in der Welt, genannt Dharma-Baum-Majestätischer Berg. Als ich starb, wurde ich hier als Nachtgott, der Meister des Bodhimanda, wiedergeboren, mit dem Namen „Höchste Gesegnete Weisheit und Licht“. Als ich den Tathagata das Rad des Dharma drehen und große übernatürliche Kräfte manifestieren sah, erreichte ich Samadhi mit dem Namen „Universelle Erleuchtung des Reiches der Freiheit von Gier“. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt mit dem Namen „König des Klangs des Ozeans aller Dharmas“. Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott. Weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich Samadhi mit dem Namen „Wachsen im Boden aller guten Dharmas“. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt mit dem Namen „König des kostbaren Lichtlampenbaldachins“. Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott. Weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich Samadhi mit dem Namen „Universelle Manifestation übernatürlicher Kräfte und Lichts“. Mingyun. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt mit dem Namen: Das Licht des Berges Sumeru des Verdienstes; Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erlangte ich ein Samadhi namens: Der Ozean der universellen Erleuchtung aller Buddhas. Als Nächstes erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt: Der König des Dharma-Wolkenklangs; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erlangte ich ein Samadhi namens: Die Lampe des Ozeans aller Dharmas. Als Nächstes erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt: Der König der erleuchtenden Lampe der Weisheit; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erlangte ich ein Samadhi namens: Die reine und helle Lampe, die das Leiden aller fühlenden Wesen auslöscht. Als ein Tathagata auf der Welt erschien, genannt: Das Banner des Dharma-Mutigen und Wunderbar Tugendhaften; Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich einen Samadhi mit dem Namen: Schatzkammer des Lichts der Tathagatas der drei Welten. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt Löwenmut und Wilde Lampe der Dharma-Weisheit; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich einen Samadhi mit dem Namen: Das Rad der Weisheit, ungehindert in allen Welten. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt König der Weisheit und Berg der Macht; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich einen Samadhi mit dem Namen: Universelle Erleuchtung der Fähigkeiten und Praktiken der fühlenden Wesen der drei Welten.
„Guter Mann! In der reinen und golden geschmückten Welt des Universellen Lichtbanners Kalpa erschienen unzählige Tathagatas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. Damals war ich mal ein Götterkönig, mal ein Drachenkönig, mal ein Yaksha-König, mal ein Gandharva-König, mal ein Asura-König, mal ein Garuda-König, mal ein Kinnara-König, mal ein Mahoraga-König, mal ein Menschenkönig, mal ein Brahma-König, mal ein himmlisches Wesen, mal ein Mensch, mal ein Mann, mal eine Frau, mal ein Junge, mal ein Mädchen. Ich brachte diesen Tathagatas alle Arten von Opfergaben dar und hörte den Dharma, den diese Buddhas verkündeten. Nachdem mein Leben dort endete, kehrte ich zurück …“ Geboren in dieser Welt, beschritt ich unzählige Äonen lang den Pfad des Bodhisattva, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. Nach meinem Tod wurde ich in dieser Saha-Welt, der Welt des Blumenschatzes, wiedergeboren. Dort begegnete ich Tathagata Kasyapa, diente ihm, brachte ihm Opfergaben dar und erlangte ein Samadhi namens „Licht frei von allen Verunreinigungen“. Danach begegnete ich Tathagata Kanakamuni, diente ihm, brachte ihm Opfergaben dar und erlangte ein Samadhi namens „Universelle Manifestation aller Buddha-Welten“. Anschließend begegnete ich Tathagata Kassapa, diente ihm, brachte ihm Opfergaben dar und erlangte ein Samadhi namens „Erläuterung des Ozeans aller Sprachen fühlender Wesen“. Schließlich begegnete ich Tathagata Vairocana, der in diesem Bodhimanda die vollkommene Erleuchtung erlangte und in jedem Gedanken große übernatürliche Kräfte manifestierte. Beim Anblick seiner Gestalt erlangte ich augenblicklich diese Befreiung, geboren aus grenzenloser Freude und Zierde in jedem Gedanken.
„Nachdem man diese Befreiung erlangt hat, kann man den Ozean der Dharma-Reiche betreten, so zahlreich wie die Staubpartikel zehn unbeschreiblicher Buddha-Länder. Man sieht in jedem dieser unzähligen Staubpartikel alle Buddha-Länder dieses Ozeans der Dharma-Reiche, und in jedem Staubpartikel liegt ein Buddha-Land, so zahlreich wie die Staubpartikel zehn unbeschreiblicher Buddha-Länder. In jedem Buddha-Land sitzt Vairocana Tathagata im Bodhimanda und erlangt in jedem Augenblick vollkommene Erleuchtung, indem er verschiedene wundersame Wandlungen vollbringt; jede dieser wundersamen Wandlungen durchdringt den gesamten Ozean der Dharma-Reiche. Man sieht sich auch in der Gegenwart all dieser Tathagatas und hört ihre wunderbaren Dharma-Lehren; man sieht auch aus jeder Pore all dieser Buddhas den Ozean der Wandlungen ausströmen, übernatürliche Kräfte manifestieren und das Rad des Dharma gemäß den Gedanken der fühlenden Wesen in allen Ozeanen der Dharma-Reiche drehen.“ Ozeane der Welten, alle Samen der Welten und alle Welten. Ich erlange die Kraft des Schnellen Dharani und kann alle Bedeutungen der Texte erfassen und betrachten.“ Mit klarer Weisheit betritt man universell den Schatz des reinen Dharma; mit freier Weisheit durchstreift man universell den Ozean des tiefgründigen Dharma; mit allumfassender Weisheit erkennt man universell die gewaltigen Bedeutungen der drei Zeiten; mit gleicher Weisheit versteht man universell den undifferenzierten Dharma aller Buddhas. So begreift man alle Dharma-Tore; in jedem Dharma-Tor begreift man alle Wolken der Sutras; in jeder Wolke der Sutras begreift man alle Ozeane des Dharma; in jedem Ozean des Dharma begreift man alle Kapitel des Dharma; in jedem Kapitel des Dharma begreift man alle Wolken des Dharma. In jeder Wolke des Dharma erfasst man alle Ströme des Dharma; in jedem Strom des Dharma entspringen alle Ozeane großer Freude; aus jedem Ozean großer Freude entspringen alle Grundlagen; aus jeder Grundlage entspringen alle Ozeane des Samadhi; aus jedem Ozean des Samadhi erlangt man alle Ozeane der Buddha-Schau; aus jedem Ozean der Buddha-Schau erlangt man alle Ozeane des Weisheitslichts; aus jedem Ozean des Weisheitslichts erleuchtet man die drei Zeiten und durchdringt die zehn Richtungen.
„Das unermessliche Wissen um die vergangenen Taten der Tathagatas; das unermessliche Wissen um all ihre Fähigkeiten; das unermessliche Wissen um ihre Bereitschaft zu geben; das unermessliche Wissen um die reinen Gebote der Tathagatas; das unermessliche Wissen um ihre reine Geduld; das unermessliche Wissen um ihren unermüdlichen Fleiß; das unermessliche Wissen um ihre tiefe Meditation; das unermessliche Wissen um die Prajnaparamita der Tathagatas; das unermessliche Wissen um die Paramita der heilsamen Mittel der Tathagatas; das unermessliche Wissen um die Paramita der Gelübde der Tathagatas; das unermessliche Wissen um die Paramita der Kraft der Tathagatas; das unermessliche Wissen um …“ die Weisheitsparamita der Tathagatas; das Wissen um die unermessliche Transzendenz der Tathagatas über das Bodhisattva-Stadium in der Vergangenheit; das Wissen um den unermesslichen Ozean des Verweilens der Tathagatas im Bodhisattva-Stadium über unzählige Äonen hinweg, in dem sie übernatürliche Kräfte manifestierten; das Wissen um den unermesslichen Eintritt der Tathagatas in das Bodhisattva-Stadium in der Vergangenheit; das Wissen um die unermessliche Kultivierung des Bodhisattva-Stadiums durch die Tathagatas in der Vergangenheit; das Wissen um die unermessliche Heilung des Bodhisattva-Stadiums durch die Tathagatas in der Vergangenheit; das Wissen um die unermessliche Kontemplation des Bodhisattva-Stadiums durch die Tathagatas in der Vergangenheit; das Wissen um… Als unzählige Tathagatas in der Vergangenheit Bodhisattvas waren, sahen sie häufig alle Buddhas; ich weiß, dass sie, als unzählige Tathagatas in der Vergangenheit Bodhisattvas waren, den Ozean der Buddhas und den Ozean der Kalpas zusammen wohnen sahen; Ich weiß, dass unzählige Tathagatas, als sie einst Bodhisattvas waren, unzählige Körper im gesamten Ozean der Buddha-Länder manifestierten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas, als sie einst Bodhisattvas waren, die Dharma-Welt durchdrangen und umfassende Praktiken pflegten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas, als sie einst Bodhisattvas waren, verschiedene Mittel manifestierten, um alle fühlenden Wesen zu unterwerfen und zu reifen; ich weiß, dass unzählige Tathagatas großes Licht ausstrahlten und alle Ozeane der Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen erleuchteten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas große göttliche Macht offenbarten und allen fühlenden Wesen erschienen; ich weiß, dass unzählige Tathagatas die unermessliche Weisheit der Erde besaßen; ich weiß, dass unzählige Tathagatas das Rad des Dharma drehten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas den Ozean der Formen manifestierten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas den Ozean der Körper manifestierten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas den Ozean unermesslicher Macht besaßen. Diese Tathagatas, von ihrem anfänglichen Streben nach Erleuchtung bis zum Erlöschen des Dharma; ich kenne und sehe sie in jedem einzelnen Augenblick.
„Guter Mann! Du hast mich gefragt: ‚Wie lange ist es her, dass du diese Bodhicitta erweckt hast?‘“ Guter Mensch! In unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner in den beiden Buddha-Welten, wie oben beschrieben, war ich in der Reinen und Goldgeschmückten Welt der Bodhi-Baumgeist. Ich hörte den Tathagata des Unrückschrittlichen Dharma-Reiches, der den Dharma lehrte und so das Bodhicitta erweckte. Unzählige Äonen lang kultivierte ich den Bodhisattva-Pfad und wurde dann in dieser Saha-Welt in diesem Bhadrakalpa geboren. Vom Buddha Kasyapa bis zum Buddha Shakyamuni und allen Buddhas dieses Äons und allen zukünftigen Buddhas habe ich mich ihnen genähert und ihnen Opfergaben dargebracht. So wie ich allen zukünftigen Buddhas in diesem Bhadrakalpa Opfergaben dargebracht habe, so habe ich mich auch allen zukünftigen Buddhas in allen Welten und allen Äonen genähert und ihnen Opfergaben dargebracht. Guter Mensch! Diese Reine und Goldgeschmückte Welt existiert noch heute, und Buddhas erscheinen unaufhörlich. Du solltest dieses große und mutige Tor des Bodhisattva mit ungeteilter Hingabe kultivieren. Weg."
Zu jener Zeit sprach der Herr des Meeres des stillen Klangs, der Nachtgott, in Versen für Sudhana, um diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen:
"Sudhana, hör mir zu, du Tor zur vollkommenen Befreiung..." Dies zu hören, bereitet Freude; fleißiges Üben führt zur endgültigen Erleuchtung. In der Vergangenheit, inmitten des Meeres der Katastrophen, entwickelte ich großen Glauben und große Freude. Rein wie die Leere, stets alle Weisheit beobachtend. Ich habe Vertrauen und Freude in die Buddhas der drei Zeiten; Und ich möchte mit seinem Gefolge immer in ihrer Nähe sein. Ich habe einmal den Buddha gesehen, der Opfergaben für alle fühlenden Wesen darbrachte. Beim Hören des reinen Dharma wurden ihre Herzen mit großer Freude erfüllt. Respektiere deine Eltern stets und sorge für sie mit Höflichkeit und Unterstützung; Man schreitet unaufhörlich durch dieses Tor der Befreiung. Die Alten, die Kranken und die Armen, deren Fähigkeiten eingeschränkt sind; Alle sind mitfühlend und barmherzig, damit sie Frieden und Geborgenheit finden können. Wasser, Feuer und Verräter; alle Schrecken des Meeres. Früher habe ich alle möglichen Praktiken angewendet, um diese empfindungsfähigen Wesen zu retten. Probleme brennen ewig, verstrickt und verdunkelt durch karmische Hindernisse. Diejenigen, die auf gefährliche Wege geraten sind, werde ich retten. Alle bösen Reiche mit ihren unermesslichen Qualen und Leiden. Ich werde Geburt, Alter, Krankheit und Tod ausrotten. Möge ich in allen zukünftigen Kalpas allen fühlenden Wesen zum Wohle gereichen. Beseitige das Leiden von Geburt und Tod und erlange die höchste Glückseligkeit der Buddhaschaft.
„Guter Mensch! Ich weiß nur, dass dieser Gedanke unermessliche Freude, Zierde und Befreiung schenkt. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas tief in den Ozean aller Dharma-Bereiche vordringen, alle Äonen kennen und die Entstehung und den Untergang aller Buddha-Welten sehen – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
„Guter Mann! In dieser Versammlung der Tathagata am Bodhi-Baum befindet sich ein Nachtgott namens: Hüter aller Städte, Vermehrer der Macht. Geh zu ihm und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana ungeteilt den Körper der Nachtgöttin, Herrin des Meeres des stillen Klangs, und sprach in Versen:
„Ich bin durch die Lehren meines tugendhaften Freundes zu den himmlischen Wesen gelangt.“ Sie sahen Gott auf seinem Thron, dessen Größe grenzenlos war. Es geht nicht darum, an Äußerlichkeiten festzuhalten, sondern darum, alle Phänomene als zu ihnen gehörig zu betrachten. Diejenigen mit geringerer Weisheit haben ein oberflächliches Verständnis für die Menschen, können aber den Bereich der Ehrwürdigen erkennen. Seit unzähligen Äonen haben Himmel und Menschen dieser Welt beobachtet... Auch sie lässt sich nicht messen, denn Farbe kennt keine Grenzen. Sich von den fünf Aggregaten distanzieren und an keinem Ort verweilen, Um alle Zweifel in der Welt für immer zu zerstreuen und die Kraft der Befreiung zu offenbaren. Nicht an inneren oder äußeren Methoden festhalten, ohne Bewegung oder Behinderung, Mit reinem und weisem Blick kann man die übernatürlichen Kräfte Buddhas erkennen. Da der Geist der Träger des wahren Dharma ist, ist er ungetrübte Weisheit. Nachdem ich das Licht der Weisheit empfangen habe, erleuchte ich nun alle Lebewesen. Der Geist sammelt grenzenloses Karma an, das alle Welten schmückt. In der Welt dreht sich alles um den Geist; wir manifestieren uns, um allen empfindungsfähigen Wesen zu dienen. Die Erkenntnis, dass die Welt wie ein Traum ist, macht alle Buddhas wie Schatten. Alle Dharmas sind wie ein Echo, das bei den Massen keine Anhaftung hervorruft. Zum Wohle aller fühlenden Wesen in den drei Zeiten manifestiert er sich in jedem Gedanken. Mit einem Geist, der nirgendwo verweilt, predigt man den Dharma in alle Richtungen. Der grenzenlose Ozean der Buddha-Länder, der Ozean der Buddhas und der Ozean der fühlenden Wesen. „Alles ist in einem einzigen Staubkorn enthalten; darin liegt die befreiende Kraft der Gottheit.“
Dann rezitierte Sudhana diesen Vers, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.
Zu jener Zeit folgte Sudhana den Lehren der Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs, indem er die Dharma-Lehren betrachtete und befolgte, ohne ein einziges Wort oder eine einzige Phrase zu vergessen. Ständig erinnerte er sich an den unermesslich tiefen Geist, die unermessliche Natur des Dharma und alle wirksamen Mittel, übernatürlichen Kräfte und Weisheit; sein Geist war weit, und er gelangte in einen Zustand des Friedens.
Er begab sich zum Ort des Nachtgottes, der alle Städte bewacht, und sah den Nachtgott auf dem Thron des Mani-Königs aller Schätze und des Lichts sitzen, umgeben von unzähligen Nachtgöttern. Er manifestierte die Gestalten aller fühlenden Wesen, manifestierte den Körper, der allen fühlenden Wesen allgegenwärtig ist, manifestierte den Körper, der von nichts Weltlichem befleckt ist, manifestierte den Körper aller fühlenden Wesen, manifestierte den Körper, der alles Weltliche übersteigt, manifestierte den Körper, der alle fühlenden Wesen zur Reife bringt, manifestierte den Körper, der sich schnell in alle zehn Richtungen bewegt, manifestierte den Körper, der alle zehn Richtungen umfasst, manifestierte den Körper, der der ultimative Körper des Tathagata ist, manifestierte den Körper, der die fühlenden Wesen letztendlich bezwingt.
Als Sudhana dies sah, freute er sich und verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male. Dann faltete er die Hände vor ihm und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva auf dem Pfad des Bodhisattva allen fühlenden Wesen nützt, wie er sie mit höchstem Mitgefühl um sich versammelt, wie er den Lehren aller Buddhas folgt und wie er sich der Stellung des Dharma-Königs annähert. Ich bitte dich demütig, mir dies mitfühlend zu erklären!“
Dann, in jener Nacht, sprach der Gott zu Sudhana und sagte:
"Guter Mann! Um aller fühlenden Wesen willen, um aller Buddha-Welten zu reinigen, um allen Tathagatas Opfergaben darzubringen, um in allen Kalpas zu verweilen, um fühlende Wesen zu retten, um die Buddha-Natur aller Wesen zu schützen, um alle zehn Himmelsrichtungen zu durchschreiten und alle Praktiken zu entwickeln, um den Ozean aller Dharma-Tore zu durchdringen, um alles mit gleichem Geist zu durchdringen, um alle Buddha-Räder des Dharma zu empfangen, um den Dharma-Regen gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen herabregnen zu lassen, erkundigst du dich nach den Übungsmethoden aller Bodhisattvas."
„Guter Mensch! Ich habe die tiefe und uneingeschränkte Befreiung der wundersamen Stimme des Bodhisattva erlangt und bin ein großer Dharma-Lehrer geworden, frei von allen Hindernissen, geübt in der Auslegung des Dharma-Schatzes aller Buddhas; im Besitz großer Gelübde und großer mitfühlender Kraft, ermögliche ich allen fühlenden Wesen, im Bodhi-Geist zu verweilen; ich bin imstande, alle Taten zu vollbringen, die fühlenden Wesen nützen, und sammle unaufhörlich gute Wurzeln; ich bin der Lehrer, der alle fühlenden Wesen zähmt und sie befähigt, auf dem Pfad des Sarvajna zu verweilen; ich bin die reine Dharma-Sonne der ganzen Welt, die die Welt erleuchtet und die Entstehung guter Wurzeln bewirkt; mein Geist ist in der ganzen Welt gleich und ermöglicht es allen fühlenden Wesen, gutes Dharma zu mehren; mein Geist ist in allen Bereichen rein und beseitigt alles unheilsame Karma; ich gelobe, allen fühlenden Wesen zu nützen, und mein Körper manifestiert sich ständig in allen Ländern; ich demonstriere alle vergangenen Taten und Ursachen, die es fühlenden Wesen ermöglichen, sich tugendhaft zu verhalten; ich diene beständig allen tugendhaften Lehrern, damit fühlende Wesen in den Lehren Buddhas verweilen können.“
„Schüler Buddhas! Ich schenke allen Wesen diese Lehren, damit sie reines Dharma erlangen, nach allwissender Weisheit streben und ihren Geist so fest wie den Schatz des Vajra Narayana haben. Sie sind geübt darin, die Kraft Buddhas und die Kraft Maras zu erkennen und stets in der Nähe aller tugendhaften Lehrer zu sein. Sie überwinden alle Hindernisse des Karmas und der Leiden, sammeln das Dharma, das den Weg zur allwissenden Weisheit ebnet, und verlassen niemals den Grund der allwissenden Weisheit.“
„Guter Mensch! Wenn ich allen fühlenden Wesen mit dem reinen Licht dieses Dharma nütze und gute Wurzeln sammle, um den Pfad zu stärken, mache ich zehn Beobachtungen über die Dharma-Welt. Welche sind das? Sie lauten: Ich weiß, dass die Dharma-Welt unermesslich ist, weil ich unermessliche Weisheit und Licht erlange; ich weiß, dass die Dharma-Welt grenzenlos ist, weil ich alles sehe, was die Buddhas wissen und sehen; ich weiß, dass die Dharma-Welt unendlich ist, weil ich alle Buddha-Länder betrete und allen Tathagatas respektvoll Opfergaben darbringe; ich weiß, dass die Dharma-Welt grenzenlos ist, weil ich die Praxis der Bodhisattvas im Ozean aller Dharma-Welten manifestiere; ich weiß, dass die Dharma-Welt ununterbrochen ist, weil ich in die ununterbrochene Weisheit des Tathagata eintrete; ich weiß, dass die Dharma-Welt von einheitlicher Natur ist, der Tathagata spricht mit einer Stimme, weil alle fühlenden Wesen ihn verstehen; ich weiß, dass die Dharma-Welt rein von Natur ist, weil ich verstehe, dass die Dharma-Welt rein von Natur ist, weil ich verstehe, dass die Dharma-Welt rein von Natur ist, weil ich die Dharma-Welt verstehe ... Tathagatas Gelübde, alle fühlenden Wesen zu befreien; ich weiß, dass die Dharma-Ebene alle fühlenden Wesen durchdringt, weil die wundersamen Praktiken Samantabhadras allgegenwärtig sind; ich weiß, dass die Dharma-Ebene mit einem einzigen Glanz geschmückt ist, weil die wundersamen Praktiken Samantabhadras mit Güte geschmückt sind; ich weiß, dass die Dharma-Ebene unzerstörbar ist, weil die Wurzeln aller Weisheit und Güte die unzerstörbare Dharma-Ebene erfüllen. Welch ein guter Mensch! Indem ich diese zehn Beobachtungen der Dharma-Ebene mache und alle guten Wurzeln sammle, um den Pfad zu ebnen, verstehe ich die gewaltige Kraft und Tugend aller Buddhas und dringe tief in die unvorstellbare Ebene des Tathagata ein.
„Weiterhin, guter Mann! Durch solch rechte Achtsamkeit und Kontemplation erlangte ich die zehn großen und mächtigen Dharani-Räder des Tathagata. Was sind diese zehn? Sie sind: das Dharani-Rad des universellen Eintritts in alle Dharmas, das Dharani-Rad des universellen Erhalts aller Dharmas, das Dharani-Rad der universellen Auslegung aller Dharmas, das Dharani-Rad des universellen Gedenkens an alle Buddhas der zehn Richtungen, das Dharani-Rad der universellen Auslegung aller Buddha-Namen, das Dharani-Rad des universellen Eintritts in den Ozean der Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten, das Dharani-Rad des universellen Eintritts in den Ozean aller Fahrzeuge, das Dharani-Rad des universellen Eintritts in den Ozean des Karmas aller fühlenden Wesen, das Dharani-Rad der schnellen Umwandlung allen Karmas und das Dharani-Rad der schnellen Erzeugung aller Weisheit. Guter Mann! Diese zehn Dharani-Räder, mit zehntausend weiteren Dharani-Rädern als Gefolge, lehren unaufhörlich den wunderbaren Dharma.“ für empfindungsfähige Wesen.“
"Guter Mann! Ich kann den Dharma des Hörens von Weisheit predigen, oder den Dharma des Denkens von Weisheit, oder den Dharma der Kultivierung von Weisheit; oder ich kann einen Dharma predigen, oder alle Dharmas; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Namen eines Tathagata predigen, oder den Dharma des Ozeans der Namen aller Tathagatas; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Welten predigen, oder den Dharma des Ozeans der Welten; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Prophezeiungen eines Buddha predigen, oder den Dharma des Ozeans der Prophezeiungen aller Buddhas; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Versammlungen und Dharma-Hallen eines Tathagata predigen, oder den Dharma des Ozeans der Versammlungen und Dharma-Hallen aller Tathagatas." Die Dharma-Versammlung des Ozeans der Lehren kann dem Zweck dienen, den Dharma des Dharma-Rades eines Tathagatas oder den Dharma aller Dharma-Räder aller Tathagatas zu erläutern; oder den Dharma eines Sutras eines Tathagatas oder den Dharma aller Sutras der Tathagatas zu erläutern; oder den Dharma einer Versammlung eines Tathagatas oder den Dharma aller Versammlungen der Tathagatas zu erläutern; oder den Dharma eines Ozeans des Sarvajna-Geistes oder den Dharma aller Ozeane des Sarvajna-Geistes zu erläutern; oder den Dharma der Befreiung des Einen Fahrzeugs oder den Dharma der Befreiung aller Fahrzeuge zu erläutern. Welch ein guter Mensch! Ich habe diese unaussprechlichen Dharma-Lehren für fühlende Wesen dargelegt.
„Guter Mensch! Ich trete ein in den Ozean des undifferenzierten Dharma-Reiches des Tathagata, erläutere den höchsten Dharma, umfasse alle fühlenden Wesen und verweile in den Praktiken Samantabhadras durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch. Guter Mensch! Ich erlange diese tiefe und frei fließende Befreiung des wundersamen Klangs, indem ich alle Tore der Befreiung in jedem Gedanken erweitere und das gesamte Dharma-Reich in jedem Gedanken erfülle.“
Da sagte Sudhana, der Knabe der Weißen Nacht: „Wie wundersam! Gottheit! Dieses Tor zur Befreiung ist so selten! Wie lange hat der Heilige es schon erreicht?“
Der Nachtgott sagt:
„Guter Mann! In grauer Vorzeit, nach unzähligen Äonen des Wandels der Welten, gab es ein Äon namens ‚Makelloses Licht‘ und eine Welt namens ‚Dharma-Reich-Verdienstwolke‘. Sie wurde vom Mani-König, dem Ozean des Mani aller fühlenden Wesen, geformt wie eine Lotusblume, erschaffen und befand sich innerhalb eines Netzes des Berges Sumeru, das so viele duftende Mani enthielt wie Staubkörner auf den vier Kontinenten. Sie war mit Lotusblumen geschmückt, die die ursprünglichen Gelübde aller Tathagatas ausstrahlten, und ihr Gefolge bestand aus Lotusblumen, so zahlreich wie Staubkörner auf dem Berg Sumeru. Sie war durchsetzt mit ebenso vielen duftenden Mani wie Staubkörner auf dem Berg Sumeru. Es gab vier Kontinente, so zahlreich wie Staubkörner auf dem Berg Sumeru, und jeder der vier Kontinente enthielt Hunderttausende von Milliarden unbeschreiblicher Städte.“
„Guter Mann! In jener Welt gibt es vier Kontinente namens Wunderbares Banner; in der Mitte befindet sich eine königliche Hauptstadt namens Universeller Schatzglanz; unweit davon liegt ein Bodhi-Feld namens Palast des Universellen Manifestations-Dharma-Königs. So viele Tathagatas wie Staubpartikel des Berges Sumeru erscheinen darin, der erste Buddha trägt den Namen Dharma-Ozean-Donner-Klang-Licht-König. Als dieser Buddha erschien, gab es einen Chakravartin-König namens Reines Sonnenstrahlendes Antlitz, der vor jenem Buddha alle Dharma-Ozean-Dreh-Sutras empfing und bewahrte. Nach dem Nirvana des Buddha entsagte dieser König dem weltlichen Leben und hielt am wahren Dharma fest. Als der Dharma im Begriff war zu vergehen, gab es tausend verschiedene Gruppen von Menschen, die tausend verschiedene Lehren predigten. Gegen Ende des Kalpa sind karmische Leiden und Hindernisse schwer; viele böse Mönche streiten, hängen an weltlichen Dingen, streben nicht nach Verdienst und ergötzen sich daran, von Königen, Dieben und Frauen zu sprechen.“ Königreiche, Ozeane und alle weltlichen Lehren.“
Da sprach der Königmönch zu ihm: „Wie wundersam! Wie tragisch! Der Buddha sammelte diese Fackel des Dharma über unzählige Zeitalter hinweg, wie konntet ihr sie alle zerstören?“ Mit diesen Worten stieg er in den Himmel auf, bis zur Höhe von sieben Tarabäumen, und aus seinem Körper gingen unzählige Flammenwolken in verschiedenen Farben hervor, die ein großes Netz aus Licht in verschiedenen Farben ausstrahlten. So konnten unzählige Wesen die Hitze des Leidens abschütteln und den Bodhi-Geist erwecken. Aus diesem Grund erblühten die Lehren dieses Tathagatas für 65.000 Jahre erneut.
„Damals lebte eine Nonne namens Dharma-Rad-Transformationslicht, die Tochter dieses Königs, die Hunderttausende von Nonnen in ihrem Gefolge hatte. Als sie die Worte ihres Vaters hörte und göttliche Kraft erblickte, erweckte sie den Bodhicitta und verfiel nie wieder in einen Rückfall. Sie erreichte ein Samadhi namens Allbuddhas Lampe und erlangte auch diese tiefgreifende und freie Klangbefreiung. Nachdem sie diese erlangt hatte, wurden ihr Körper und ihr Geist weich und geschmeidig, und sie sah sogleich die ganze göttliche Kraft des Tathagata-Königs des Donnerklangs und des Lichts des Dharma-Ozeans.“
„Guter Mann! Was meinst du? Damals folgte der Universelle Monarch dem Tathagata in der Drehung des Dharma-Rades, und nach Buddhas Nirvana erblühte der Dharma in seinem Zeitalter des Verfalls. War er irgendjemand anderes? Er ist Samantabhadra Bodhisattva. Die Bhikkhuni, deren Dharma-Rad sich als Licht manifestierte, bin ich selbst. Damals beschützte ich den Dharma und ermöglichte es 100.000 Bhikkhunis, die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen und auch das Samadhi der direkten Schau aller Buddhas, die Vajra-Licht-Dharani des Dharma-Rades aller Buddhas und die Prajnaparamita des universellen Eintritts in den Ozean aller Dharma-Tore zu erreichen.“
Als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Makelloses Dharma-Licht; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Rad-Lichtkrone; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Sonnen-Verdienstwolke; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Ozean-Wunderklangkönig; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Sonnen-Weisheitslampe; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Lotusbannerwolke; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Flammenbergbannerkönig; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Tiefgründiger Dharma-Verdienstmond; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Weisheits-Universallichtschatz; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Offenbarender Universalwissenschatz; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Verdienstschatzbergkönig; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Universeller Tor-Sumeru-Weiser; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Das Banner aller Dharma-Fleißigkeit; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Schatzblumen-Verdienstwolke; Als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Krone des ruhigen Lichts; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Mond des Dharma-Lichts, des Mitgefühls; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Ozean der Verdienstflamme; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Universelles Licht der Weisheitssonne; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Vollkommene Weisheit von Samantabhadra; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Lichts der übernatürlichen Weisheit; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Lichtlampe der Verdienstblume; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Banners der Weisheitslöwen; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: König der universellen Erleuchtung des Sonnenlichts; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Erscheinung des Juwelenschmucks von Sumeru; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Universelle Erleuchtung des Sonnenlichts; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Mond des Verdiensts des Dharma-Königs; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Wundersame Klangwolke der sich öffnenden Lotusblume; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Strahlkraft des Sonnenlichts; als nächstes erschien ein Buddha, Zuerst erschien ein Buddha namens: Wundersamer Dharma-Klang des universellen Lichts; dann erschien ein Buddha namens: Löwen-Vajra Narayana, Furchtlos; dann erschien ein Buddha namens: Mutiges Banner der universellen Weisheit; dann erschien ein Buddha namens: Universell öffnender Dharma-Lotusblütenkörper; dann erschien ein Buddha namens: Ozean der wundersamen Verdienstblumen; dann erschien ein Buddha namens: Bodhimandas Verdienstmond; dann erschien ein Buddha namens: Flammender Dharma-Fackelmond; dann erschien ein Buddha namens: Krone des universellen Lichts; dann erschien ein Buddha namens: Dharma-Bannerlampe; dann erschien ein Buddha… Zuerst erschien ein Buddha namens: Vajra-Ozean-Bannerwolke; dann erschien ein Buddha namens: Namensberg-Verdienstwolke; dann erschien ein Buddha namens: Wundersamer Sandelholzmond; dann erschien ein Buddha namens: Universelle Wunderbare Lichtblume; dann erschien ein Buddha namens: König des Lichts, der alle fühlenden Wesen erleuchtet; dann erschien ein Buddha namens: Verdienstlotus-Schatzkammer; dann ein Buddha Ein Buddha erschien, genannt König des Duftenden Flammenlichts; dann erschien ein Buddha, genannt Padma-Blumenursache; dann erschien ein Buddha, genannt Universelles Licht des Berges der Vielgestaltigen Formen; dann erschien ein Buddha, genannt Universelles Namensbanner; dann erschien ein Buddha, genannt Sumeru Universelles Torlicht; dann erschien ein Buddha, genannt Verdienst-Dharma-Stadtlicht; dann erschien ein Buddha, genannt Großer Baumberglicht; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Universelles Tugendlichtbanner; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Verdienst- und Glückverheißende Erscheinung; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Mutiges Dharma-Kraftbanner; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Dharma-Rad-Lichtklang; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Verdienstberg-Weisheitslicht; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Höchster Wundersamer Dharma-Mond; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Dharma-Lotus Reines Lichtbanner; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Kostbarer Lotus-Lichtschatz; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Strahlende Flammenwolkenberglampe; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Universell Blume der Erleuchtung; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Verschiedene Verdienstflammen Sumerus Schatzkammer; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Vollkommenen Lichtberges; dann... Zuerst erschien ein Buddha mit dem Namen: Geschmückt mit der Wolke der Segnungen und Tugenden; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Geschmückt mit dem Wolkenbanner des Dharma-Berges; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Glanz des Verdienstberges; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: König der Wolkenlampe der Dharma-Sonne; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Namens der Dharma-Wolke; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Wolke des Dharma-Rades; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Banner der Erleuchtung und Bodhi-Weisheit; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Mond des universell erleuchtenden Dharma-Rades; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Majestätische Tugend des Kostbaren Berges; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Weites und umfassendes Licht der Tugend; dann erschien ein Buddha, Zuerst erschien ein Buddha mit dem Namen: Wolke der universellen Weisheit; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Berg der Dharma-Kraft und des Verdienstes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: König des Duftes und der Flamme des Verdienstes. Dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Der wundersame Klang des goldenen Mani-Berges; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Die Lichtwolke, die aus der Krone des Hauptes hervortritt; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Das strahlende Licht des Dharma-Rades; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Der Berg des höchsten Verdienstes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Die Lichtwolke der Fackel des Fleißes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Die gewaltige Lichtkrone des Samadhi-Siegels; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: König des kostbaren Lichts und Verdienstes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Der Klang des kostbaren Baldachins der Dharma-Fackel; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Das furchtlose Licht des Dharma, das den gesamten Raum erleuchtet. Als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Das Banner der Mondphasenverzierung; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Die Wolke des flammenden Lichtberges; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Der Erleuchter des ungehinderten Dharma der Leere; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Offenbarer des Körpers der Weisheit und des Lichts; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Klang des tugendhaften Lichts des Weltherrschers; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Klang des Samadhi aller Dharmas; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Die Schatzkammer des Dharma-Klangverdienstes; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Die lodernde Flamme der Dharma-Ozeanwolke; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Das große Licht, das die drei Zeiten erleuchtet; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Berg, der das Dharma-Rad erleuchtet; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Das Löwenlicht des Dharma-Reiches; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Das Licht der Sumeru-Blume; als Nächstes Ein Buddha erscheint, mit dem Namen: Die Löwenflamme des Ozeans aller Samadhis; als nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Die Lampe des Lichts der universellen Weisheit.
„Guter Mensch! Der letzte dieser Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, trägt den Namen ‚Lampe der Weisheit der Stadt des Dharma-Reiches‘ und erschien während des Kalpa des Unbefleckten Lichts auf Erden. Ich ehrte sie alle, näherte mich ihnen und brachte ihnen Opfergaben dar, hörte ihrem wunderbaren Dharma zu und hielt an ihm fest. Ich entsagte auch meinem weltlichen Leben, um den Weg unter all diesen Buddhas zu studieren, die Dharma-Lehren zu schützen, in den tiefen und befreienden Klang des Bodhisattva einzutauchen und unzählige fühlende Wesen geschickt zu unterweisen und zu reifen zu lassen. Von da an, in Kalpas, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder, brachte ich allen Buddhas, die auf Erden erschienen, Opfergaben dar und praktizierte ihren Dharma.“
"Guter Mann! Ich bin von diesem Ort gekommen, um als Einziger unter allen Wesen, die in der Dunkelheit der Unwissenheit und des Schlummers während der Nacht von Geburt und Tod verweilen, erwacht zu sein; ich habe alle Wesen dazu gebracht, die Stadt ihres Geistes zu bewachen, die Stadt der drei Daseinsbereiche zu verlassen und in der Stadt des höchsten Dharma der allwissenden Weisheit zu wohnen."
„Guter Mensch! Ich kenne nur diesen tiefgründigen und befreienden Klang, der es allen Wesen der Welt ermöglicht, sich von begrifflicher Ausarbeitung zu befreien, dualistisches Sprechen zu vermeiden und stets wahrhaftig und rein zu sprechen. So wie Bodhisattvas und Mahasattvas die Natur aller Sprachen erkennen, alle Wesen in jedem Gedanken frei erleuchten, in den Ozean aller Wesenssprache eintauchen, alle Worte klar verstehen, den Ozean aller Dharma-Tore klar sehen, die Meisterschaft über die Dharani erlangt haben, die alles Dharma umfassend, und den Dharma gemäß den Zweifeln aller Wesen predigen, letztlich alle Wesen unterwerfen, alle Wesen allumfassen, die höchsten Bodhisattva-Praktiken geschickt kultivieren, die subtile Weisheit der Bodhisattvas tief durchdringen, den Schatz der Bodhisattvas geschickt betrachten und den Dharma der Bodhisattvas frei auslegen. Warum ist dies so? Weil sie die Dharani allen Dharmas bereits vollendet haben.“ Räder. Wie kann ich dann ihre Vorzüge und ihre Anwendungsmöglichkeiten erkennen oder erläutern?
"Guter Mann! In dieser Buddha-Versammlung gibt es eine nachtherrschende Gottheit namens: 'Blühende Blumen aller Bäume'. Geh zu ihr und frage: 'Wie erlangt ein Bodhisattva Allwissenheit? Wie kann man alle fühlenden Wesen in Allwissenheit verankern?'"
Zu jener Zeit sprach der Nachtgott, der alle Städte bewacht, um diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen, diese Verse für Sudhana:
„Die Befreiung der Bodhisattvas ist tiefgründig und schwer zu begreifen; die Leere des Raumes ist ein Zustand vollkommener Gleichheit.“ Im gesamten grenzenlosen Dharma-Bereich sind alle Tathagatas der drei Zeiten zu sehen. Geboren mit unermesslichem Verdienst, erkennt man das unvorstellbare wahre Wesen des Dharma. Mehre allumfassende Weisheit und öffne den Weg zur Befreiung in allen drei Leben. Jenseits der unzähligen Äonen der Transformation gab es zu jener Zeit ein Äon namens Reines Licht. Die Welt heißt Dharma-Flammenwolke und ihre Stadt heißt Kostbarer Glanz. Die Anzahl der Buddhas, die in der Welt erschienen sind, entspricht der Anzahl der Staubpartikel im Berg Sumeru. Es gibt einen Buddha namens Dharma Ocean Sound, der in diesem Kalpa als Erster erscheint; Selbst der letzte Buddha unter ihnen wird als Dharma Realm Flame Lamp King bezeichnet; Ich zolle allen diesen Tathagatas meinen Respekt und höre mir ihre Lehren an. Ich sah den Buddha des Dharma-Ozean-Donnerklangs, dessen Körper vollständig aus Gold bestand. Seine majestätische Erscheinung gleicht einem kostbaren Berg; mit aufrichtigem Streben kann man die Buddhaschaft erlangen. Nachdem ich den Körper dieses Tathagata kurz erblickt hatte, erweckte ich augenblicklich die gewaltige Bodhicitta. Ich gelobe, fleißig nach allwissender Weisheit zu streben, die dem Dharma-Bereich und der Leere gleichkommt. Dadurch sieht man die Buddhas der drei Zeiten und alle Bodhisattvas; Ich sehe auch den unermesslichen Ozean empfindungsfähiger Wesen in diesem Land und klammere mich universell an das Aufkommen großen Mitgefühls. Entsprechend den Wünschen aller empfindungsfähigen Wesen manifestiert es unzählige Formen. In allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen erbebt die Erde, strahlt Licht aus und erweckt alle fühlenden Wesen. Beim Anblick des zweiten Buddha nähert man sich ihm und sieht auch Buddhas aus allen zehn Himmelsrichtungen und den Ozean der Buddhas. Selbst wenn der Buddha schließlich erscheint, sind es so viele wie die Staubpartikel des Berges Sumeru. Über unzählige Zeitalter hinweg leuchten in allen Buddha-Ländern alle Tathagatas wie Lampen, die die Welt erleuchten. Ich nahe mich ihnen und verehre sie, damit diese Befreiung geläutert werde.
Zu jener Zeit erlangte Sudhana durch den tiefgründigen und wundersamen Klang dieses Bodhisattva die Befreiung und trat in den grenzenlosen Ozean des Samadhi und den weiten Ozean der allumfassenden Versenkung ein, wodurch er die großen übernatürlichen Kräfte und die Beredsamkeit eines Bodhisattva erlangte; sein Herz war voller großer Freude, und als er die Nachtgötter beobachtete, die alle Stadtherren beschützen, pries er sie in Versen:
„Nachdem ich den unermesslichen Ozean wundersamer Weisheit durchquert und den grenzenlosen Ozean der Existenz überquert habe“, Möge in ihnen ein langes Leben und Freiheit von Sorgen zu finden sein, und mögen in dieser Menge mächtige Tugend und strahlendes Licht wohnen. Das Wesen des Dharma zu verstehen ist wie der leere Raum; es durchdringt die drei Zeiten ungehindert. Ständig an allen Umständen festhaltend, und doch im Geiste alle Unterscheidungen für immer auflösend. Er verstand, dass alle Wesen keine ihnen innewohnende Natur besitzen, und empfand daher großes Mitgefühl für sie. Durchdringe tief das Tor der Befreiung des Tathagata und befreie unzählige verblendete Wesen. Alle Phänomene beobachten und betrachten, und das Wesen aller Phänomene verstehen und erkennen; Durch die Anwendung der Weisheit Buddhas auf diese Weise kann man alle fühlenden Wesen universell befreien. Die Himmel sind die Führer und Bezwinger aller Wesen und offenbaren den Pfad der Weisheit des Tathagata. Allen fühlenden Wesen im Dharma-Bereich predige ich den Weg der Befreiung von weltlichen Ängsten. Nachdem er bereits den Gelübden des Tathagata gefolgt war und die umfassenden Lehren Bodhis empfangen hatte, Nachdem ich die gesamte Kraft aller Praktiken kultiviert hatte, konnte ich die Buddhas der zehn Richtungen mit Leichtigkeit sehen. Die Herzen der himmlischen Wesen sind so rein wie die Leere und frei von jeglichem Leid. Die unermesslichen Bereiche der drei Zeiten kennend, einschließlich aller Buddhas, Bodhisattvas und fühlenden Wesen. Die Götter wissen alles in einem einzigen Gedanken, einschließlich Tag und Nacht, Sonne und Mond und das Meer der Jahre; Sie wissen auch, dass alle empfindungsfähigen Wesen verschiedener Art sind und unterschiedliche Namen und Erscheinungsbilder haben. Der Kreislauf von Geburt und Tod für alle empfindungsfähigen Wesen in den zehn Richtungen, der Form, Formlosigkeit, Denken und Nicht-Denken umfasst. Indem sie die weltlichen Gebräuche gründlich verstehen und befolgen, führen sie einen auf den Weg zur Erleuchtung. Da er in die Familie der Tathagata-Gelübde hineingeboren wurde und in den Ozean der Verdienste der Buddhas eingetreten ist, „Der Dharma-Körper ist rein und der Geist ist ungetrübt; er manifestiert verschiedene Formen entsprechend den Freuden der fühlenden Wesen.“
Dann rezitierte Sudhana diesen Vers, huldigte den Füßen des Nachtgottes, umrundete ihn unzählige Male, betrachtete ihn mit inniger Ehrfurcht und ging dann fort. </poem>
<poem> Zu dieser Zeit betrat Sudhana das tiefgründige und befreiende Tor des wundersamen Klangs des Bodhisattva, und seine Praxis schritt voran.
Er begab sich zum Wohnsitz der Nachtgöttin, die von Millionen Nachtgöttinnen umgeben war, und sah sie auf einem Löwenthron aus wundersamen Juwelen in einem Pavillon duftender Bäume sitzen, der mit unzähligen Schätzen geschmückt war. Da verneigte sich Sudhana vor ihr, faltete die Hände vor ihr und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet oder wie man Allwissenheit erlangt. Ich bitte Dich inständig, mir dies zu erklären!“
Der Nachtgott sagt:
„Guter Mann! In dieser Saha-Welt, wenn die Sonne untergegangen und die Lotusblumen verblüht sind und alle Menschen ihre Besichtigungen beendet haben, sehen sie allerlei Wesen an allen Orten – Berge, Flüsse, Städte und Felder –, die alle zu ihren Wohnstätten zurückkehren möchten. Ich werde sie heimlich beschützen und sie auf den rechten Weg führen, damit sie ihre Orte erreichen und eine friedliche Nacht verbringen können.“
„Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die in ihrer Blütezeit der Schönheit verfallen, hochmütig und zügellos sind und den fünf Begierden frönen, werde ich ihnen die Zeichen des Alters, der Krankheit und des Todes zeigen, damit sie Furcht empfinden und alles Böse aufgeben. Ich werde auch verschiedene gute Wurzeln preisen und sie dazu anregen, diese zu pflegen: den Geizigen werde ich die Großzügigkeit preisen; den Gebrochenen die reinen Gebote; den Zornigen werde ich großes Mitgefühl lehren; den Boshaften Geduld; den Faulen zur Fleißigkeit; den Zerstreuten zur Meditation; denen, die in böser Weisheit verweilen, werde ich Prajna lehren; denen, die sich am Hinayana erfreuen, werde ich das Mahayana nahebringen; denen, die sich an den verschiedenen Bereichen der drei Welten erfreuen, werde ich die Vollkommenheit des Bodhisattva-Anstrebens nahebringen; wenn es fühlende Wesen gibt, die …“ Wesen, deren Verdienst und Weisheit gering sind, die durch verschiedene karmische Verstrickungen unterdrückt und behindert werden, werde ich dazu führen, in der Kraftvollkommenheit des Bodhisattva zu verweilen; wenn es fühlende Wesen gibt, deren Geist dunkel ist und denen es an Weisheit mangelt, werde ich sie dazu führen, in der Weisheitsvollkommenheit des Bodhisattva zu verweilen.“
„Guter Mann! Ich habe bereits das Tor der Befreiung des Bodhisattva erreicht, das mit großer Freude und Licht erfüllt ist.“
Sudhana fragte: „Großer Weiser! Wie steht es um den Stand des Weges zur Befreiung?“
Der Nachtgott sagt:
„Guter Mensch! Durch das Erreichen dieser Befreiung kann man die geschickten Mittel und die Weisheit des Tathagata erkennen, die alle fühlenden Wesen umfassend einschließen. Wie geschieht diese umfassende Einschließung? Guter Mensch! Alle Freuden, die fühlende Wesen erfahren, sind der majestätischen Kraft des Tathagata zu verdanken, ihrem Gehorsam gegenüber den Lehren des Tathagata, ihrer Umsetzung seiner Worte, ihrem Lernen seines Verhaltens, ihrem Schutz durch den Tathagata, ihrer Beschreitung des vom Tathagata besiegelten Pfades, ihrem Ausbringen seiner tugendhaften Taten, ihrem Vertrauen auf seine Lehren, der Erleuchtung durch seine Weisheit und der Aufnahme seiner reinen karmischen Kraft. Woher ich das weiß? Guter Mensch! Durch das Erreichen dieser Befreiung voller Freude und Licht sehe ich klar den Ozean der Bodhisattva-Praktiken, die vom Tathagata Vairocana, dem Arhat, dem Vollkommen Erleuchteten, praktiziert wurden.“
„Guter Mensch! Als der Weltverehrte einst ein Bodhisattva war, sah er alle fühlenden Wesen, die an Anhaftung und Selbstbesessenheit festhielten, in der dunklen Kammer der Unwissenheit weilten, sich im dichten Wald der verschiedenen Ansichten verirrten, von Gier und Liebe gefesselt, von Zorn verdorben, von Täuschung verwirrt und von Geiz und Neid verstrickt waren, gefangen im Kreislauf von Geburt und Tod, arm und leidend, unfähig, Buddhas und Bodhisattvas zu begegnen. Als er dies sah, erhob er sich mit großem Mitgefühl, um den fühlenden Wesen zu helfen. Er gelobte, alle Arten kostbarer Ressourcen zu erlangen, um den Geist der fühlenden Wesen zu bereichern; er wünschte, dass alle fühlenden Wesen über ausreichende Lebensnotwendigkeiten verfügten, nichts fehlte, frei von Anhaftung an alle Dinge, frei von Gier nach allen Umständen, frei von Geiz gegenüber allem Besitz, frei von Hoffnung auf irgendeine Belohnung und frei von Neid auf jeglichen Ruhm oder Glück.“ Das Bestreben ist, in jeder Hinsicht und unter allen Umständen frei von Täuschung zu sein; Die wahre Natur des Dharma zu erkennen; alle fühlenden Wesen zu schützen; tief in den Strudel des gesamten Dharma einzutauchen; allen fühlenden Wesen in gleicher Weise großes Mitgefühl entgegenzubringen; allen fühlenden Wesen mit großem Mitgefühl und geschickten Mitteln zu helfen; alle fühlenden Wesen mit dem großen Dharma zu durchdringen; den Berg der Leiden und Hindernisse aller fühlenden Wesen mit dem Vajra der großen Weisheit zu durchbrechen; die Freude und das Glück aller fühlenden Wesen zu mehren; allen fühlenden Wesen höchstes Glück zu wünschen; alle Schätze nach ihren Wünschen über alle fühlenden Wesen zu verteilen; alle fühlenden Wesen mit gleich geschickten Mitteln reifen zu lassen; alle fühlenden Wesen mit heiligem Reichtum zu sättigen; und allen fühlenden Wesen zu wünschen, dass sie letztendlich die Früchte der zehn Kräfte und der Weisheit erlangen.
„Wer einen solchen Geist erweckt, erlangt die Kraft eines Bodhisattva und vollbringt große, wundersame Wandlungen; er durchdringt das Dharma-Reich und das Reich des leeren Raums und lässt alle Bedürfnisse auf alle fühlenden Wesen herabregnen, erfüllt ihre Wünsche und schenkt ihnen Freude, ohne Reue oder Geiz, ohne Unterbrechung oder Aufhören. Durch dieses wirksame Mittel umarmt man alle fühlenden Wesen, lehrt und lässt sie reifen, sodass sie alle dem Leiden von Geburt und Tod entfliehen können, ohne nach Belohnung zu streben; man reinigt die kostbaren Geister aller fühlenden Wesen und bewirkt, dass sie dieselbe gute Wurzel wie alle Buddhas hervorbringen, wodurch der Ozean aller Weisheit und allen Verdienstes wächst.“
„So lässt der Bodhisattva in jedem Gedanken alle fühlenden Wesen reifen, reinigt in jedem Gedanken alle Buddha-Welten, durchdringt in jedem Gedanken alle Dharma-Bereiche, durchdringt in jedem Gedanken das gesamte Universum, durchschreitet in jedem Gedanken alle drei Zeiten, vollendet und bezwingt in jedem Gedanken die Weisheit aller fühlenden Wesen, dreht in jedem Gedanken beständig alle Dharma-Räder, schenkt allen fühlenden Wesen beständig den Pfad der Weisheit, manifestiert in jedem Gedanken vor allen fühlenden Wesen in allen Welten verschiedenster Art alle Buddhas und erlangt in allen zukünftigen Zeitaltern vollkommene Erleuchtung, kultiviert in jedem Gedanken in allen Welten und Zeitaltern den Pfad des Bodhisattva, ohne dualistische Gedanken zu erzeugen. Das heißt: Er durchdringt alle weiten Weltmeere und alle Arten von Welten, Welten mit verschiedenen Grenzen, Welten mit verschiedenen Verzierungen, Welten verschiedener Natur, Welten verschiedener Formen, Welten verschiedener Verteilungen, einige Die Welten sind sowohl befleckt als auch rein, manche Welten sind sowohl rein als auch befleckt, manche Welten sind immer befleckt, manche Welten sind immer rein, manche sind klein oder groß, manche sind grob oder fein, manche sind aufrecht oder seitlich, manche sind bedeckt oder umgedreht; in all diesen Welten, in jedem Gedanken, wird der Pfad des Bodhisattva beschritten, die Stellung des Bodhisattva eingenommen, die Kraft des Bodhisattva manifestiert und die Körper aller Buddhas der drei Zeiten manifestieren sich ebenfalls, wodurch es allen fühlenden Wesen ermöglicht wird, gemäß ihrem Geist zu erkennen und zu sehen.“
„Guter Mann! In früheren Leben, als Vairocana Tathagata den Bodhisattva-Pfad auf diese Weise beschritt, sah er fühlende Wesen, die kein Verdienst erwarben, denen es an Weisheit mangelte, die an sich selbst und dem, was ihnen gehört, gebunden waren, von Unwissenheit verblendet waren, die nicht richtig dachten, falschen Ansichten verfielen, Ursache und Wirkung nicht verstanden, leidvollem Karma folgten, in den tiefen Abgrund von Geburt und Tod stürzten und unzählige Arten von Schmerzen erlitten. Er erweckte großes Mitgefühl, praktizierte alle Paramitas, pries und lobte die festen Wurzeln der Güte für alle fühlenden Wesen, sodass sie in Frieden verweilen konnten, frei vom Leiden von Geburt, Tod und Armut, und die Methoden des Verdienstes und der Weisheit fleißig kultivieren konnten, um den Pfad zu beschreiten; er erklärte ihnen die verschiedenen Tore von Ursache und Wirkung, erklärte, dass karmische Vergeltung nicht widersprüchlich ist, und erklärte …“ Im Moment des Erreichens der Erleuchtung erklärt er allen fühlenden Wesen das Verlangen nach Befreiung und allen Ländern der Wiedergeburt, sodass sie … die Linie der Buddhaschaft fortzuführen, alle buddhistischen Lehren zu schützen und alles Übel zu meiden; er preist auch den Dharma, der auf dem Weg zur Allwissenheit hilft und alle fühlenden Wesen erfreut, den Dharma zu praktizieren, der alles universell umfasst, die Praxis der Allwissenheit zu erwecken, die Paramitas der großen Bodhisattvas zu kultivieren, den Ozean der tugendhaften Wurzeln der Allwissenheit zu mehren, alle heiligen Schätze zu erfüllen, das Tor der Buddhaschaft zu betreten, unermessliche geschickte Mittel zu erlangen, die majestätische Tugend des Tathagata zu bezeugen und in der Weisheit des Bodhisattva zu verweilen.
Sudhana fragte: "Wie lange ist es her, dass der Heilige den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erweckt hat?"
Der Nachtgott sagt:
„Guter Mensch! Dieser Ort ist schwer zu glauben, schwer zu erkennen, schwer zu verstehen, schwer zu betreten und schwer zu erklären. Er übersteigt das Verständnis aller Wesen der Welt und sogar der Zwei Fahrzeuge. Nur jene, die unter dem Schutz der göttlichen Kraft aller Buddhas stehen, von tugendhaften Freunden umarmt werden, die höchste Verdienste angesammelt haben, deren Wünsche rein sind, frei von Minderwertigkeit, Befleckung und Schmeichelei, die die strahlende Weisheit der universellen Erleuchtung erlangt haben, deren Geist zum Wohle aller fühlenden Wesen erweckt wurde, deren Geist immun gegen alle Leiden und Dämonen ist, die ihren Geist erweckt haben, um Allwissenheit zu erlangen, die sich nicht an den Freuden von Geburt und Tod ergötzen, die die wundersamen Freuden aller Buddhas suchen, die das Leiden aller fühlenden Wesen auslöschen können, die den Ozean aller Buddha-Verdienste kultivieren können, die die wahre Natur aller Dharmas betrachten können und die …“ „Wer vollkommen reinen Glauben und reines Verständnis besitzt, kann alles transzendieren …“ Wer die Ströme von Geburt und Tod durchlebt, kann in den Ozean der Weisheit aller Tathagatas eintauchen, entschlossen die höchste Dharma-Stadt erreichen, mutig in das Reich der Tathagatas eintreten, rasch die Positionen aller Buddhas erlangen, augenblicklich alle Weisheit und Macht erlangen und die zehn Kräfte vollends beherrschen; ein solcher Mensch kann dies ertragen, betreten und verstehen. Warum? Weil dies das Reich der Tathagata-Weisheit ist, das selbst Bodhisattvas nicht begreifen können, geschweige denn andere fühlende Wesen! Doch nun, durch die Kraft des Buddha, im Wunsch, die Geister fügsamer und wandelbarer fühlender Wesen rasch zu reinigen und jenen, die gute Wurzeln entwickeln, die Freiheit des Geistes zu ermöglichen, werde ich es euch gemäß euren Fragen erklären.“
Zu jener Zeit wollte die Nachtgöttin, die alle Blüten der Bäume verbreitete, deren Bedeutung noch einmal verdeutlichen und das Reich der Tathagatas der drei Zeiten betrachten und sprach in Versen:
„Deine Frage, Sohn Buddhas, betrifft die tiefgründige Sphäre der Buddhaschaft.“ Die Anzahl der Kalpas ist unermesslich und kann nicht vollständig beschrieben werden. Nicht Gier, Zorn oder Unwissenheit, sondern Stolz und Verblendung vernebeln es. Solche Wesen sind in der Lage, Buddhas wundersamen Dharma zu erkennen. Es ist nicht so, dass ich Geiz und Neid hege, noch dass ich Schmeichelei und Betrug in mir trage, noch dass ich irgendwelche anderen unreinen Absichten besitze. Obwohl man von Leiden und Karma umgeben ist, kann man dennoch den Bereich der Buddhaschaft erkennen. Nicht an Aggregate und Bereiche gebunden, noch die Existenz eines Körpers in Betracht ziehend, Wer umgekehrte Dinge sieht und denkt, kann verstehen, was der Buddha erkannt hat. Das Reich Buddhas ist ruhig, rein in seiner Natur und frei von Diskriminierung. Diejenigen, die nicht an die Existenz gebunden sind, können das Wesen dieses Dharma erkennen. Geboren in eine Familie von Buddhas, beschützt von den Buddhas. Wer die Lehren Buddhas befolgt, erlangt die Weisheit. Verweile bei tugendhaften Lehrern, erfreue dich an reinen und unschuldigen Lehren. Strebt eifrig nach der Kraft aller Buddhas und freut euch beim Hören dieses Dharma. Ein reiner und unvoreingenommener Geist gleicht der unermesslichen Leere. Die Lampe der Weisheit vertreibt alle Dunkelheit; das ist das Reich jenseits. Mögen alle Wesen auf der Welt mit großem Mitgefühl umhüllt sein. Alle sind gleich; das ist ihr Bereich. Freude ist frei von Anhaftung; alles kann losgelassen werden. Alle Wesen gleich zu behandeln, ist ihr Seinszustand. Ein reiner Geist ist frei von allem Bösen und letztlich frei von Reue. Das Befolgen der Lehren aller Buddhas ist das Ziel. Das Wesen der Phänomene und die Keime allen Karmas verstehen, Wenn der Geist ungestört ist, dann ist das der Zustand des Seins. Seid mutig und fleißig in euren Bemühungen und bleibt standhaft in eurem Entschluss. Kultiviere fleißig allwissende Weisheit; das ist ihr Bereich. Sein Geist verweilt in stiller Samadhi, letztlich kühl und frei von Hitze und Leiden. Nachdem er die Ursachen des Ozeans der Allwissenheit erforscht hat, erlangt dieser Erleuchtete die Befreiung. Wer das wahre Wesen aller Dinge vollständig erfasst hat, taucht tief in die grenzenlose Welt des Dharma ein. Die Weisheit dessen, der die Befreiung bringt, kommt allen fühlenden Wesen zugute, die dadurch unweigerlich gerettet werden. Wer die wahre Natur aller Wesen erkannt hat, ist nicht länger an den Ozean der Existenz gebunden. Wie ein Schatten, der im Wasser des Herzens erscheint, so ist dies die Befreiung dessen, der dem rechten Weg folgt. Entstanden aus den zweckmäßigen Gelübden aller Buddhas der drei Zeiten, Durch fleißiges Üben über unzählige Äonen hinweg ist dies die Befreiung von Samantabhadra. Er durchschreitet die Tore aller Dharma-Reiche und sieht alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen. Es zeigt sich auch, dass der Kreislauf von Zerstörung und Verfall stattfindet, der Geist aber letztendlich keine Unterscheidung trifft. In jedem einzelnen Staubkorn im Dharma-Bereich kann man den Tathagata unter dem Bodhi-Baum sitzen sehen. Das Erreichen der Erleuchtung und die Transformation aller Wesen – das ist die Befreiung durch ungetrübte Sicht. Über unzählige Zeitalter hinweg wirst du dich tugendhaften Lehrern nähern und ihnen Opfergaben darbringen. Auf der Suche nach dem wahren Dharma zum Wohle aller Wesen, erinnere ich mich, nachdem ich ihn gehört habe, unvergesse ihn nicht. Das unermessliche Reich von Vairocana ist grenzenlos, unermesslich und unvorstellbar. Ich spreche zu euch durch die Kraft Buddhas, damit euer Geist gereinigt werde.
„Guter Mensch! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits des Staubs des Weltenmeeres, existierte ein Weltenmeer namens: Allumfassend strahlender, wahrer Gold-Mani-Berg. In diesem Weltenmeer erschien ein Buddha namens: Allumfassend erleuchtender Dharma-Weisheitsberg, stiller und majestätischer König. Guter Mensch! Als dieser Buddha den Pfad des Bodhisattva beschritt, reinigte er jenes Weltenmeer. In diesem Weltenmeer gab es Welten so zahlreich wie die Staubpartikel des Weltenmeeres; in jeder Welt gab es Welten so zahlreich wie die Staubpartikel des Weltenmeeres; in jeder Welt erschien ein Tathagata; in jedem Tathagata sprach er Sutras so zahlreich wie die Staubpartikel des Weltenmeeres; in jedem Sutra verkündete er Bodhisattvas so zahlreich wie die Staubpartikel der Buddha-Länder, offenbarte ihnen verschiedene göttliche Kräfte, erklärte ihnen verschiedene Dharma-Tore und befreite unzählige fühlende Wesen.“
„Guter Mann! In der Welt des Mani-Berges aus universellem Licht und wahrem Gold existiert eine Welt namens Universelles Zierbanner. In dieser Welt gibt es eine Welt namens Universelles Licht aller Schatzfarben, deren Körper der Mani-König ist, der das Bild aller Buddhas verkörpert und die Form einer himmlischen Stadt hat. Der Mani-König, der das Bild des Bodhimanda aller Tathagatas verkörpert, bildet ihre untere Grenze und weilt auf dem Meer aller Schatzblumen, wo Reinheit und Unreinheit vermischt sind. In dieser Welt gibt es vier Kontinente, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, und einer der vier Kontinente, der Universelle Schatzbergbanner, befindet sich in der Mitte. Jeder der vier Kontinente ist 100.000 Yojanas lang und breit und beherbergt 10.000 große Städte. In Jambudvipa befindet sich die königliche Hauptstadt namens Feste und Wundersame Schatz-Zierwolkenlampe, die von 10.000 großen Städten umgeben ist [ 1 ] . Wenn die Menschen von In Jambudvipa existierte 10.000 Jahre lang ein König namens Universeller Dharma-Klang-Vollkommener Baldachin, der 500 Minister, 60.000 Konkubinen und 700 Prinzen hatte; alle Prinzen waren schön, tapfer und mächtig. Zu jener Zeit verbreiteten sich die Macht und Tugend des Königs in ganz Jambudvipa, und es gab keine Feinde.
„Zu jener Zeit, als das Kalpa der Welt sich dem Ende zuneigte, entstanden die fünf Verunreinigungen. Alle Menschen hatten ein kurzes Leben, wenig Reichtum, ein hässliches Aussehen, mehr Leid als Glück, pflegten die zehn Tugenden nicht und widmeten sich bösen Taten. Sie waren zornig und streitsüchtig, beleidigten einander, trennten sich von ihren Familien, beneideten andere um ihren Ruhm und ihre Schönheit und jagten gierig und unvernünftig ihren Begierden nach. Deshalb kamen Wind und Regen zu spät, die Ernten fielen aus, Gärten, Gras und Bäume verdorrten, die Menschen verarmten, und es gab viele Seuchen. Sie irrten in alle Richtungen umher, nirgends Halt, und alle umringten die große Stadt des Königs, unzählige Hunderte von Millionen von ihnen, die lautstark schrien; einige hoben die Hände, einige falteten die Handflächen, einige warf sich zu Boden, einige schlugen sich an die Brust, einige beugten die Knie und heulten, einige sprangen auf und schrien …“ Lautstark; ihr Haar war zerzaust, ihre Kleider zerfetzt und ihre Haut rissig. Ihre Gesichter waren aschfahl, doch sie wandten sich an den König: „Eure Majestät! Eure Majestät! Wir sind arm und mittellos, hungern und dursten, frieren und sind krank, schwach und gebrechlich, gequält von unzähligen Leiden. Unser Leben neigt sich dem Ende zu, wir haben niemanden, auf den wir uns verlassen können, niemanden, an den wir uns wenden können. Wir sind heute zu Eurer Majestät gekommen, denn ich sehe Eure Majestät Güte und Weisheit, und in Eurer Majestät ersehnen wir, in Frieden und Glück geboren zu werden, geliebt zu werden, zu leben, umarmt zu werden, Schätze zu erhalten, eine Fähre zu finden, einen Weg zu entdecken, ein Boot zu finden, eine Schatzinsel zu sehen, Reichtum zu erlangen und in den himmlischen Palast aufzusteigen.“
„Zu jener Zeit vernahm der Große König diese Worte, erlangte eine Million Asamkhya Kalpas tiefen Mitgefühls und sprach in ungeteilter Betrachtung zehn Worte tiefen Mitgefühls. Welche sind diese zehn? Sie lauten: ‚Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Gefallen in den bodenlosen Abgrund von Geburt und Tod; wie kann ich euch schnell erretten und euch befähigen, im Reich der Allwissenheit zu verweilen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Belagert von allen Leiden; wie kann ich euch beschützen und euch befähigen, in allen tugendhaften Taten zu verweilen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Erschrocken von Geburt, Alter, Krankheit und Tod; wie kann ich euch Zuflucht gewähren und euch befähigen, dauerhaften Frieden für Geist und Körper zu erlangen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ständig bedrückt von den Ängsten der Welt; wie kann ich euch beschützen und beistehen und euch befähigen, auf dem Pfad der Allwissenheit zu verweilen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ohne das Auge der Weisheit, ständig zweifelnd an der Sicht des Allwissenden‘“ „Selbst.“ Wie kann ich, von Täuschung verhüllt, sie wirksam führen, den Schleier des Zweifels zu lüften und die Wahrheit zu erkennen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ständig von Unwissenheit und Dunkelheit verblendet, wie kann ich wie eine helle Fackel wirken, die die Stadt der Allwissenheit erleuchtet? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ständig von Geiz, Neid, Schmeichelei und Betrug befleckt, wie kann ich sie erleuchten und ihnen ermöglichen, den reinen Dharma-Körper zu erlangen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Lange im Ozean von Geburt und Tod treibend, wie kann ich sie alle erlösen und sie zum anderen Ufer des Bodhi führen? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Ihre Fähigkeiten sind widerspenstig und schwer zu bändigen, wie kann ich sie zähmen und sie mit der göttlichen Kraft aller Buddhas ausstatten? Wehe euch, ihr fühlenden Wesen! Wie Blinde und Taube, die den Weg nicht sehen können, wie kann ich sie führen und sie durch das Tor der Allwissenheit leiten?
Nach diesen Worten schlug er die Trommel und verkündete: „Ich segne nun alle fühlenden Wesen, damit all ihre Bedürfnisse vollkommen gestillt würden.“ Der Erlass wurde sogleich verkündet. [ 3] In ganz Jambudvipa öffneten alle Städte und Dörfer , ob groß oder klein, ihre Schatzkammern und verteilten an den Wegkreuzungen verschiedene Güter. Dazu gehörten: Gold, Silber, Lapislazuli, Mani-Juwelen, Kleidung, Nahrung, Blumen, Weihrauch, Girlanden, Paläste, Häuser, Betten und Bettzeug; ein großes, strahlendes, mit Mani-Juwelen besetztes Banner, dessen Licht, wenn es den Körper berührte, Frieden und Trost spendete; Medizin gegen alle Krankheiten; verschiedene kostbare Gefäße mit verschiedenen Schätzen, Vajra-Gefäße mit Weihrauch und kostbare Weihrauchgefäße mit verschiedenen Gewändern; Wagen, Streitwagen, Banner und Baldachine. Alle lebensnotwendigen Dinge wurden aus den Schatzkammern verschenkt. Darüber hinaus wurden alle Dörfer, Städte, Berge, Wälder, Ehefrauen, Kinder, Verwandte und sogar königliche Throne verschenkt; Kopf, Augen, Ohren, Nase, Lippen, Zunge, Zähne, Hände, Füße, Haut, Fleisch, Herz, Nieren, Leber und Lunge – alles Innere und Äußere – wurde aufgegeben.
„Ihre massive, wundersam geschmückte, von Wolken erleuchtete Stadt besitzt an ihrer Ostseite ein Tor, das den Namen „Licht des Mani-Berges“ trägt. Jenseits dieses Tores befindet sich ein Platz für Almosen. Der Boden ist weitläufig, sauber und eben, ohne Gruben, Dornen oder Kies. Alles dort ist aus wundersamen Juwelen gefertigt, mit kostbaren Blumen übersät und duftend nach verschiedenen Weihrauchsorten. Kostbare Lampen brennen, und duftende Wolken erfüllen den Himmel. Unzählige kostbare Bäume stehen in ordentlichen Reihen, bedeckt mit unzähligen Blumen- und Duftnetzen. Unzählige Musikinstrumente erklingen unaufhörlich mit wundersamen Klängen. All dies ist mit wundersamen Juwelen geschmückt und ist allein das Ergebnis des reinen Karmas der Bodhisattvas.“
„In dieser Versammlung stand ein Löwenthron, dessen Sockel aus zehn Juwelen bestand, umgeben von zehn juwelenbesetzten Geländern und zehn Arten juwelenbesetzter Bäume. Darunter ruhte ein Vajra-Rad, getragen von Drachen- und Götterbildern aus allerlei Juwelen. Der Thron war mit unzähligen Juwelen geschmückt, Banner und Wimpel waren eingestreut, und Netze bedeckten ihn. Unzählige duftende Wolken juwelenbesetzten Weihrauchs stiegen auf, und überall waren juwelenbesetzte Gewänder verteilt. Hunderttausende von Musikstücken erklangen unaufhörlich in wunderschönen Klängen. Darüber spannte sich ein juwelenbesetzter Baldachin, der unaufhörlich unzählige juwelenbesetzte Flammen ausstrahlte, so hell und rein wie das Gold von Jambudvipa. Er war mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt, von denen Girlanden herabhingen, und mit juwelenbesetzten Gürteln geschmückt. Verschiedene juwelenbesetzte Glocken erklangen unaufhörlich melodisch und ermutigten alle Wesen, tugendhafte Taten zu vollbringen. Zu jener Zeit saß der große König auf dem Löwenthron; er war von anmutiger Schönheit und voller Pracht.“ Er trug die Zeichen eines Menschen, und seine Krone war aus strahlenden, wundersamen Juwelen gefertigt. Sein Körper war unverwundbar, und jedes Glied war vollkommen geformt. Er war von der Natur Samantabhadras, in die königliche Familie hineingeboren und frei in Reichtum und Dharma. Er besaß ungetrübte Beredsamkeit und klare Weisheit. Er regierte das Land, und niemand widersetzte sich seinen Geboten.
„Zu jener Zeit kamen unzählige Wesen aus Jambudvipa – aus verschiedenen Ländern, Völkern, mit unterschiedlichem Aussehen, Kleidung, Sprache und Wünschen – zu dieser Versammlung, um den König zu sehen, und alle sagten: ‚Dieser König ist ein Mann von großer Weisheit, ein Berg Sumeru voller Segen, ein Mond des Verdienstes, der die Gelübde eines Bodhisattva befolgt und unermessliche Großzügigkeit übt.‘ Als der König dann die Bittsteller sah, empfand er Mitgefühl, Freude, Respekt, Freundschaft, Weite, Kontinuität, Fleiß, Nicht-Rückschritt, Großzügigkeit und allumfassendes Mitgefühl.“
„Guter Mann! Als jener König damals die Bettler sah, war sein Herz für einen kurzen Augenblick von großer Freude erfüllt; selbst wenn die Könige des Trayastrimsa-Himmels, des Yama-Himmels und des Tusita-Himmels hunderttausende Milliarden Nayutas von Äonen lang Glückseligkeit genossen, wäre dies nicht vergleichbar. Das Glück, das der König des Suvarnaprabha-Himmels unzählige Äonen lang genoss, das Glück, das der König des Ishvara-Himmels unermessliche Äonen lang genoss, das Glück, das der König des Brahma-Himmels grenzenlose Äonen lang genoss, die himmlische Musik, die der König des Abhasvara-Himmels unvorstellbare Äonen lang genoss, die himmlische Musik, die der König des Subhakarasimha-Himmels endlose Äonen lang genoss, und die friedvolle Glückseligkeit, die der König des Reinen Wohnorts unermessliche Äonen lang genoss – nichts davon kann damit verglichen werden.“
"Guter Mann! Genau wie ein gütiger und pflichtbewusster Mann, der eine Katastrophe in der Welt erlebt hat und seine Eltern, seine Frau, seine Kinder, seine Brüder und Schwestern verloren hat, ihm plötzlich auf einer einsamen Straße begegnet und, als er ihn sieht und tröstet, von unendlicher Zuneigung erfüllt wird, so empfindet auch der König, als er denjenigen sieht, der gekommen ist, um ihn zu suchen, Freude in seinem Herzen."
„Guter Mann! Damals wuchs durch tugendhafte Lehrer sein Verlangen nach Buddhaschaft, seine Fähigkeiten wurden vervollkommnet, sein Glaube geläutert und seine Freude vollkommen. Warum? Dieser Bodhisattva übt fleißig alle Praktiken, strebt nach Allwissenheit, möchte allen fühlenden Wesen zum Wohle gereichen, die unermessliche Glückseligkeit des Bodhi erlangen, gibt alle unheilsamen Gedanken auf, erfreut sich unablässig daran, alle heilsamen Wurzeln zu vertiefen, möchte alle fühlenden Wesen beschützen, erfreut sich unablässig daran, den Pfad des Sarvajna zu beschreiten, erfreut sich unablässig daran, den Dharma der Allwissenheit zu praktizieren, erfüllt die Wünsche aller fühlenden Wesen, tritt in den Ozean aller Buddha-Verdienste ein, durchbricht den Berg aller dämonischen Leiden und Hindernisse, folgt allen Lehren aller Tathagatas, wandelt auf dem ungehinderten Pfad der Allwissenheit, ist bereits tief in den Strom der Allwissenheit eingedrungen, alle Ströme des Dharma sind ihm stets gegenwärtig, seine großen Gelübde sind …“ Unerschöpflich, ist er ein großer Mann, weilt im Dharma eines großen Mannes, sammelt den gesamten universellen Schatz an Güte an, ist frei von allen Anhaftungen, ist durch keine weltlichen Bereiche befleckt und kennt die Natur aller Dharmas als leeren Raum.“
„Betrachte die Bettler wie deine Söhne, deine Eltern, deinen Segen, deine Einzigartigkeit, deine Güte, deine Standhaftigkeit, deinen Lehrer und deinen Buddha. Unterscheide nicht nach Herkunft, Rasse oder Aussehen; wo immer sie kommen, erfülle ihre Wünsche mit großem Mitgefühl, unparteiisch und ohne Hindernisse, indem du allen gibst und ihre Bedürfnisse erfüllst: Gib denen zu essen, die darum bitten; gib denen Kleidung, die darum bitten; gib denen Weihrauch und Blumen; gib denen Girlanden und Baldachine; und gib allen Wesen Banner, Girlanden, Paläste, Gärten, Elefanten, Pferde, Wagen, Betten, Bettzeug, Gold, Silber, Mani-Juwelen, alle Arten von kostbaren Schätzen, alle Schatzkammern sowie ihre Familien, Städte und Dörfer.“
„Damals gab es in dieser Versammlung eine ältere Frau namens Bao Guangming, die von sechzig jungen Mädchen begleitet wurde. Sie waren schön und anmutig, und alle Menschen sahen sie gern. Ihre Haut war golden, ihre Augen und Haare dunkelblau, und sie verströmten einen wundervollen Duft. Sie sprachen Sanskrit und waren mit den schönsten Juwelen geschmückt. Sie waren stets demütig und ihre Achtsamkeit ungetrübt. Sie begegneten ihren Lehrern und Älteren mit Würde und Respekt. Sie hielten sich stets an die rechtschaffenen und tiefgründigen Praktiken. Sie erinnerten sich an den Dharma, den sie gehört hatten, und vergaßen ihn nie. Ihre guten Wurzeln aus vergangenen Leben flossen in ihre Herzen. Ihre Herzen waren rein und weit wie der Himmel. Sie schlossen Frieden mit allen Wesen, sahen alle Buddhas oft und strebten nach allwissender Weisheit.“
„Zu jener Zeit faltete die Frau aus kostbarem Licht, unweit des Königs, ehrfürchtig die Hände und dachte: ‚Ich habe großes Glück! Ich habe großes Glück! Ich habe nun einen großen und tugendhaften Lehrer gesehen.‘ Sie betrachtete den König als einen großen, tugendhaften Lehrer, ein mitfühlendes Wesen, das sie führen und ihr beistehen konnte. Ihr Geist war aufrichtig, und sie empfand große Freude. Sie nahm ihre Juwelen ab und bot sie dem König dar, wobei sie folgendes Gelübde ablegte: ‚Dieser große König ist nun eine Zuflucht für unzählige unwissende Wesen; möge auch ich in Zukunft ihm gleichen. Möge ich all das in diesem großen König erlangen – sein Wissen über den Dharma, die Fahrzeuge, die er trägt, den Pfad, den er beschreitet, seine physische Gestalt, seinen Reichtum und die Versammlung, die er um sich schart –, die grenzenlos, unerschöpflich, unbesiegbar und unzerstörbar sind. Möge ich in Zukunft all dies erlangen. Möge ich wiedergeboren werden, wo immer ich wiedergeboren werde.‘“
„Damals, als der König wusste, dass dieses Mädchen einen solchen Willen hatte, sagte er zu ihr: ‚Mädchen! Was immer du dir wünschst, werde ich dir geben. Ich verzichte nun auf alles, was ich besitze, damit alle fühlenden Wesen zufrieden sein können.‘“
„Zu jener Zeit war die Frau des kostbaren Lichts, erfüllt von reinem Glauben, von großer Freude und pries den König in Versen:“
"Früher, als diese Stadt noch nicht vom König bewohnt war, Alles ist unangenehm, wie im Reich hungriger Geister. Alle Lebewesen töten einander, stehlen und frönen der Ausschweifung. Doppelzüngige Rede, Lügen und boshafte Worte. Sie begehren den Besitz anderer und hegen Hass und Bosheit. Falsche Ansichten und böse Taten führen nach dem Tod zur Wiedergeburt in bösen Reichen. Diese Wesen sind von Unwissenheit verhüllt. Wer in einem Zustand verkehrter Wahrnehmung verharrt, wird feststellen, dass Dürre den Wasserfluss verhindert. Weil es nicht rechtzeitig regnete, konnte das gesamte Getreide nicht wachsen. Das Gras und die Bäume sind alle verdorrt und trocken, und die Quellen sind ausgetrocknet. Bevor die Herrschaft des Königs etabliert wurde, waren alle Flüsse und Seen ausgetrocknet. Der Garten ist voller Skelette und sieht aus wie eine trostlose Wildnis. Der König besteigt den Thron und bringt allen Lebewesen weitreichendes Wohl. Ölige Wolken bedecken alle Himmelsrichtungen, und überall fällt reichlich Regen. Der König herrscht über alle Menschen und bestraft jede Tyrannei. Alle strafrechtlichen Verfolgungen wurden eingestellt, und alle Einsamen waren in Sicherheit. In der Vergangenheit haben alle Lebewesen einander verletzt und getötet. Diejenigen, die Blut tranken und Fleisch aßen, haben nun alle Mitgefühl in ihren Herzen. Früher waren alle Lebewesen arm und hatten kaum Kleidung. Er suchte Schutz im Gras, abgemagert und hungernd wie ein ausgehungerter Geist. Mit der Ankunft des Königs wächst auf natürliche Weise Klebreis. Aus dem Baum wuchsen prächtige Gewänder, die Männer wie Frauen schmückten. In der Vergangenheit wetteiferten sie um geringe Gewinne und beraubten und plünderten sich gegenseitig auf illegale Weise; Wir leben jetzt im Überfluss, als würden wir durch den Garten Indras spazieren. In der Vergangenheit begingen die Menschen böse Taten, und aus ihren unwürdigen Begierden entstand Gier. Seine Frau und das junge Mädchen waren Misshandlungen und Verfolgung jeglicher Art ausgesetzt. Nun sehe ich seine Frau, würdevoll und exquisit geschmückt. Ein von Unreinheiten freier Geist ist wie ein zufriedener Himmel. In der Vergangenheit sprachen alle Wesen falsch und unwahrhaftig. Illegale Aktivitäten bringen keinen Nutzen; Schmeichelei dient dazu, die Gunst der Menschen zu gewinnen. Heute enthalten sich alle Lebewesen jeglicher böser Rede. Sein Herz ist sanft und seine Sprache fließend. In der Vergangenheit praktizierten alle Wesen verschiedene böse Methoden. Eine respektvolle Begrüßung mit gefalteten Händen, für Rinder, Schafe, Hunde und Schweine. Nachdem ich die wahren Lehren des Königs gehört habe, verstehe ich sie und bin frei von falschen Ansichten. Wir wissen, dass Leid und Glück Ursachen und Bedingungen haben. Der König spielte eine wunderschöne Melodie, und alle, die sie hörten, waren begeistert. Der Klang von Sanskrit und anderen buddhistischen Texten ist unvergleichlich. Die vielen juwelenbesetzten Baldachine des Königs, die in der weiten Leere wohnen, Es wird von einem Kristallstamm getragen und ist mit einem Mani-Netz bedeckt. Die goldene Glocke läutete natürlich, begleitet von der eleganten Stimme Buddhas. Verbreitet den subtilen Dharma und beseitigt die Illusionen der fühlenden Wesen. Dann erläuterte er ausführlich die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen. Durch alle Zeitalter hindurch der Tathagata und sein Gefolge... Ferner wird der Reihe nach erklärt, dass die letzten zehn Richtungen der Buddha-Länder, Und in diesem Land alle Tathagatas. Dann ertönte ein leiser Klang, der das gesamte Gebiet von Jambudvipa durchdrang. Man sagt, dass es zwischen Menschen und Göttern usw. verschiedene Unterschiede in ihrem Karma gibt. Nachdem sie dies gehört haben, werden alle Wesen den Schatz ihres Karmas verstehen. Lass das Böse hinter dir und kultiviere dich fleißig, indem du deine Verdienste der Buddhaschaft widmest. Der Königsvater erstrahlt in reinem Licht, die Königsmutter leuchtet in Lotuslicht. Wenn die fünf Trübungen auftreten, sollte einer die Welt regieren. Es gab dort einst einen riesigen Garten mit fünfhundert Teichen. Es ist von tausend Bäumen umgeben, jeder einzelne mit Blüten bedeckt. Am Ufer des Teiches wurde eine Halle mit tausend Säulen errichtet. Die Geländer und anderen Konstruktionen sind feierlich und vollständig. In den letzten Tagen entstehen böse Gesetze, und jahrelang regnet es nicht. Die Teiche und Bäche sind alle ausgetrocknet, und das Gras und die Bäume sind völlig verdorrt. Vor sieben Tagen zeigten sich bei Wang Sheng erste glückverheißende Zeichen; Diejenigen, die das alles miterlebt haben, dachten: Die Rettung der Welt muss jetzt kommen. Um Mitternacht regte sich die Erde auf sechsfache Weise; Dort gibt es einen kostbaren Teich, in dem das Licht so hell scheint wie die Sonne. Die fünfhundert Becken sind mit dem Wasser der Verdienste gefüllt. Selbst verdorrte Bäume treiben neue Zweige aus, und Blüten und Blätter gedeihen prächtig. Der Pool ist voll, das Wasser strömt überall hin. Es breitete sich im ganzen Land aus und kam allen zugute. Kräuter und verschiedene Bäume, Getreide und Nutzpflanzen usw. Zweige, Blätter, Blüten und Früchte – alles gedeiht prächtig. Gräben, Hügel und verschiedene andere Orte unterschiedlicher Höhe. Demnach ist alles Land flach. Dornen, Kies und allerlei Schmutz, Mit einem einzigen Gedanken verwandelten sie sich alle in kostbare Edelsteine. Als alle Wesen dies sahen, freuten sie sich und priesen es. Sie alle sagten, sie hätten davon profitiert, genau wie sie durstig gutes Wasser getrunken hätten. Zu jener Zeit verfügte der König des Lichts über ein unermessliches Gefolge. Sie alle bereiteten ihre kaiserlichen Kutschen vor und besichtigten die verschiedenen Gärten. Unter den fünfhundert Teichen befindet sich einer mit dem Namen Qingxi. Oberhalb des Teiches befindet sich die Dharma-Halle, wo mein Vater, der König, residiert. Der verstorbene König sagte zu seiner Frau: Ich erinnere mich an die Zeit vor sieben Nächten. Mitten in der Nacht erbebte die Erde, und Licht erschien in ihr. Zu jener Zeit blühte im Blumenteich eine tausendblättrige Lotusblume. Das Licht strahlt wie tausend Sonnen und reicht bis zum Gipfel des Berges Sumeru. Der Stiel ist aus Diamant gefertigt, die Plattform aus Jambudvipa-Gold. Alle Schätze bilden die Blätter und Blüten, und der erlesene Duft bildet die Staubblätter und Stempel. König Sheng saß aufrecht in der Lotusposition auf der Blume. Ihr Erscheinungsbild ist würdevoll und feierlich, und sie werden von den Göttern verehrt. Der verstorbene König war überglücklich und stieg selbst in den Teich, um Wasser zu schöpfen. Dies deiner Frau mitteilen: Dein Sohn wird sich riesig freuen. Schätze strömten hervor, und wundersame Gewänder sprossen aus den kostbaren Bäumen. Himmlische Musik spielte wunderschöne Melodien und füllte die Leere. Alle empfindungsfähigen Wesen waren von großer Freude erfüllt. Mit gefalteten Händen riefen sie aus: „Wie wunderbar! Du bist der Retter der Welt!“ Der König strahlte Licht aus und erleuchtete alles. Es kann die vollständige Ausrottung von Dunkelheit und Krankheit in allen vier Reichen bewirken. Yakshas und Visajyas, giftige Insekten und wilde Tiere, Wer anderen schaden will, wird sich verstecken. Ein schlechter Ruf führt zum Verlust von Glück und Wohlstand; unerwartete Unglücksfälle und Krankheiten sind die Folge. Wenn alles Leid aufhört, freuen sich alle Wesen. Alle Lebewesen betrachten einander als ihre Eltern. Meide das Böse und pflege Mitgefühl; strebe ungeteilt nach allwissender Weisheit. Schließt alle bösen Reiche ab und enthüllt den Weg zum Himmel und zur menschlichen Welt. Verkündet die Weisheit Sarvajnas und befreit alle fühlenden Wesen. Als wir den König sahen, empfingen wir alle großen Segen. Alle, die weder Zuflucht noch Führung haben, leben in Frieden.
„Zu jener Zeit pries die strahlende Jungfrau den König, der alle Dharma-Klänge vollkommen umhüllte, mit Versen, umrundete ihn unzählige Male, faltete ehrfürchtig die Hände, verneigte sich respektvoll und trat dann zur Seite. Da sprach der große König zu der Jungfrau: ‚Ausgezeichnet, Jungfrau! Deine Fähigkeit, die Verdienste anderer zu erkennen und zu glauben, ist wahrlich selten. Jungfrau! Kein fühlendes Wesen kann die Verdienste anderer erkennen und glauben. Jungfrau! Kein fühlendes Wesen weiß, wie man Güte erwidert, es mangelt an Weisheit, ihr Geist ist getrübt und verwirrt, ihr Wesen unklar, sie haben keinen Willen und sind sogar von der Kultivierung zurückgefallen; solche Menschen erkennen und glauben nicht an die Verdienste, die übernatürlichen Kräfte und die Weisheit des Bodhisattva Tathagata. Jungfrau! Du solltest nun entschlossen nach Erleuchtung streben.‘“ „Bodhi, du kennst die Verdienste eines Bodhisattva. Nun, da du in diesem Jambudvipa geboren bist, „Wenn ihr einen mutigen Geist entwickelt und alle fühlenden Wesen in euren Bann zieht, werden eure Bemühungen nicht vergeblich sein, und auch ihr werdet solche Verdienste erlangen.“ Nachdem der König die Frau gelobt hatte, überreichte er der Jungfrau Baoguang und ihrem Gefolge persönlich die unschätzbar kostbaren Gewänder und sprach zu jeder von ihnen: „Tragt diese Gewänder.“ Da knieten die Jungfrauen nieder, nahmen die Gewänder in die Hände, legten sie sich auf den Kopf und zogen sie an. Anschließend umrundeten sie den König zur Rechten, und von den kostbaren Gewändern ging das Licht aller Sterne aus. Als alle dies sahen, riefen sie: „Diese Frauen sind wunderschön, geschmückt wie die Sterne am klaren Nachthimmel!“
„Guter Mann! Wer war damals der König aller Dharma-Klänge? Niemand anderes war Vairocana Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha. Der König des Lichts war König Suddhodana. Die Herrin des Lotuslichts war Herrin Maya. Die Jungfrau des kostbaren Lichts war ich selbst. Die Wesen, die der König damals mit den Vier Mitteln der Anziehung versammelte, waren allesamt Bodhisattvas dieser Versammlung. Sie alle hatten die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi erreicht oder weilten in den ersten bis zehn Bhumis, besaßen verschiedene große Gelübde, sammelten verschiedene Hilfen auf dem Pfad, kultivierten verschiedene wunderbare Praktiken, besaßen verschiedene Verzierungen, erlangten verschiedene übernatürliche Kräfte und weilten in verschiedenen Befreiungen. In dieser Versammlung residierten sie in verschiedenen wundersamen Palästen des Dharma.“
Zu jener Zeit sprach der Nachtgott, der in der Blüte aller Bäume wohnte, um Sudhana zuliebe diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen, in Versen:
„Ich habe riesige Augen, die in alle Richtungen sehen.“ In allen Buddha-Ländern gibt es jene, die durch die fünf Daseinsbereiche wandern. Ich sah auch die Buddhas unter dem Bodhi-Baum sitzen. Seine übernatürlichen Kräfte erstrecken sich in alle Richtungen; er predigt den Dharma, um alle fühlenden Wesen zu befreien. Ich habe reine Ohren und kann alle Geräusche hören. Sie hörten auch, wie Buddha den Dharma predigte, und waren begeistert und nahmen ihn voller Glauben an. Ich besitze seinen Geist, ohne Dualität oder Hindernis. Mit einem einzigen Gedanken kann man den Ozean aller Geister vollständig erfassen. Ich habe die Weisheit erlangt, vergangene Leben zu kennen, und kann alle Zeitalter kennen. Sowohl man selbst als auch andere werden klar verstanden. In einem einzigen Gedanken wusste ich, dass unzählige Äonen, selbst die kleinsten Staubkörner in einem riesigen Ozean, Alle Buddhas und Bodhisattvas sowie alle fühlenden Wesen in den fünf Daseinsbereichen. In Erinnerung an diese Buddhas strebte ich zunächst nach Bodhi. Selbst bei der Pflege aller Praktiken wird jede einzelne perfektioniert. Sie wissen auch, dass diese Buddhas den Weg zur Erleuchtung erreicht haben. Mit verschiedenen zweckmäßigen Mitteln wird das Dharma-Rad für alle Wesen in Bewegung gesetzt. Ebenso in dem Wissen, dass alle Buddhas und alle Ozeane ihrer Fahrzeuge, Wie lange wird das wahre Dharma bestehen bleiben und wie viele fühlende Wesen werden gerettet werden? Ich habe diesen Dharma seit unzähligen Äonen praktiziert; Ich werde dir nun sagen, mein Sohn, das solltest du lernen.
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva im unermesslichen, freudigen Licht des Tores der Befreiung geboren wurde. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas, indem sie sich allen Buddhas nähern und ihnen Opfergaben darbringen, in den Ozean allwissender Gelübde eintreten und so den Ozean der Gelübde aller Buddhas erfüllen; indem sie in einem Bodhisattva-Ort mutige Weisheit erlangen und dadurch universell in den Ozean aller Bodhisattva-Orte eintreten; indem sie in einer Bodhisattva-Praxis reine Gelübde erlangen und dadurch universell in den Ozean aller Bodhisattva-Praktiken eintreten; indem sie in einem Bodhisattva-Tor der Befreiung freie Kraft erlangen und dadurch universell in den Ozean aller Bodhisattva-Befreiungstore eintreten. Wie könnte ich solche Verdienste und Praktiken jemals kennen oder beschreiben?“
„Guter Mann! An diesem heiligen Ort weilt eine Nachtgottheit namens: Großes Gelübde, Fleißige Kraft, Beschützer aller fühlenden Wesen. Geh zu ihr und frage: Wie lehrt und führt ein Bodhisattva fühlende Wesen zu Anuttara-samyak-sambodhi? Wie reinigt man alle Buddha-Länder? Wie dient man allen Tathagatas? Wie praktiziert man den gesamten Buddha-Dharma?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit begab sich Sudhana zur Nachtgöttin, die große Gelübde abgelegt und sich unermüdlich dem Schutz aller fühlenden Wesen verschrieben hatte. Er sah die Nachtgöttin inmitten der Versammlung, sitzend auf einem Löwenthron, der alle Paläste und mit Mani-Juwelen besetzten Könige offenbarte, während mit Mani-Juwelen besetzte Netze das gesamte Dharma-Reich und seine Länder bedeckten. Sie offenbarte die Bilder von Sonne, Mond und Sternen; sie offenbarte einen Körper, der von allen fühlenden Wesen gemäß ihrem Geist wahrgenommen werden konnte; sie offenbarte einen Körper, der dem aller fühlenden Wesen ebenbürtig war; sie offenbarte einen Körper aus einem grenzenlosen und weiten Farbenmeer; sie offenbarte einen Körper von universeller Würde; sie offenbarte einen Körper, der in alle zehn Himmelsrichtungen erschien; sie offenbarte einen Körper, der alle fühlenden Wesen bändigte; und sie offenbarte einen Körper von gewaltigen und schnellen übernatürlichen Kräften. Der Körper, der allen fühlenden Wesen unaufhörlich nützt; der Körper, der beständig durch die Leere reist, um allen Wesen zu nützen. Der Körper, vor dem sich alle Buddhas verneigen; der Körper, der alle guten Wurzeln kultiviert; der Körper, der den Dharma bewahrt, ohne ihn zu vergessen; der Körper, der die großen Gelübde der Bodhisattvas erfüllt; der Körper, der die zehn Himmelsrichtungen mit Licht erfüllt; der Körper, der mit der Lampe des Dharma die Dunkelheit der Welt vertreibt; der Körper, der den Dharma als Illusion erkennt und reine Weisheit besitzt; der Körper, der frei von der Dunkelheit der Befleckung ist und den Dharma mit universeller Weisheit erleuchtet; der Körper, der letztlich frei von Leiden und Hitze ist; der Körper, der unzerstörbar und standhaft ist; der Körper, der die Kraft Buddhas besitzt, ohne an einem Ort zu verweilen; der Körper, der frei von Unterscheidungsvermögen und Befleckung ist; der Körper, der die ursprüngliche reine Dharma-Natur besitzt.
Dann sah Sudhana unzählige verschiedene Körper, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, und in ehrfürchtiger Stille warf er sich nieder, sein ganzer Körper berührte den Boden. Nach einer Weile erhob er sich, faltete die Hände zum Gruß und empfand zehn verschiedene Gedanken gegenüber seinem tugendhaften Lehrer. Welche zehn sind das? Die zehn sind: „Mit einem tugendhaften Lehrer eine tiefe Verbundenheit zu entwickeln [ 1 ] , damit ich fleißig all das Dharma praktiziere, das den Pfad der Weisheit fördert; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, mein eigenes Karma zu reinigen, damit ich ihm nahe sein kann, um Opfergaben darzubringen und gute Wurzeln zu schlagen; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, die Bodhisattva-Praxis zu vervollkommnen, damit ich alle Bodhisattva-Praktiken schnell vervollkommne; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, alle Lehren Buddhas zu vollenden, damit ich auf dem Pfad geführt werde; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch zu entwickeln, etwas zu erschaffen, damit ich das höchste Dharma erschaffen kann; mit einem tugendhaften Lehrer den Wunsch nach Entsagung zu entwickeln, damit ich alle Praktiken und Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra praktiziere und Entsagung erlange; den Wunsch zu entwickeln, den Ozean aller Segnungen und Weisheit zu besitzen.“ mit einem tugendhaften Lehrer, damit ich den gesamten tugendhaften Dharma anhäufe; um mit einem tugendhaften Lehrer einen Geist des Wachstums zu entwickeln, damit ich alle Weisheit mehre; um mit einem tugendhaften Lehrer einen Geist zu entwickeln, der alle guten Wurzeln in sich trägt, damit meine Bestrebungen erfüllt werden; um mit einem tugendhaften Lehrer einen Geist zu entwickeln, der darauf ausgerichtet ist, große Wohltaten zu vollbringen, damit ich frei im gesamten Bodhisattva-Dharma verweilen, den Pfad aller Weisheit vollenden und alle Lehren Buddhas erlangen kann.“
Wer diesen Geist erlangt hat, wird von den Nachtgöttern und unzähligen Bodhisattvas und Buddhas in den Buddha-Ländern begleitet. Das bedeutet: Sie teilen denselben Gedanken und gedenken beständig aller Buddhas der zehn Richtungen und drei Zeiten; sie teilen dieselbe Weisheit und verstehen klar die Unterschiede aller Dharma-Lehren; sie teilen dasselbe Ziel und sind fähig, das wundersame Dharma-Rad aller Buddhas und Tathagatas zu drehen; sie teilen dieselbe Erleuchtung und betreten mit der Weisheit der Leerheit alle drei Daseinsbereiche; sie teilen dieselbe Wurzel und erlangen die reine, leuchtende Weisheitswurzel der Bodhisattvas; sie teilen denselben Geist und kultivieren geschickt ungehinderte Verdienste und schmücken den Pfad aller Bodhisattvas; sie teilen dasselbe Daseinsfeld und erleuchten die Daseinsbereiche aller Buddhas; sie teilen dieselbe Erkenntnis und erlangen durch allwissende Weisheit das reine, leuchtende Licht des Ozeans der wahren Wirklichkeit; sie teilen dieselbe Bedeutung und sind fähig, die wahre Natur aller Dharmas mit Weisheit zu verstehen. Sie teilen denselben Mut, der dazu fähig ist… Weil er alle Hindernisse überwindet; weil er dieselbe physische Form besitzt, manifestiert er sich gemäß dem Bewusstsein aller fühlenden Wesen; weil er dieselbe Kraft besitzt, strebt er nach Allwissenheit ohne Rückschritt; weil er dieselbe Furchtlosigkeit besitzt, ist sein Geist so rein wie der leere Raum; weil er denselben Fleiß besitzt, praktiziert er den Pfad des Bodhisattva unermüdlich über unzählige Äonen; weil er dieselbe Beredsamkeit besitzt, erlangt er die ungetrübte Weisheit und das Licht des Dharma; weil er dieselbe Unvergleichlichkeit besitzt, ist seine physische Form rein und transzendiert die Welt; weil er dieselbe liebevolle Rede besitzt, bringt er allen fühlenden Wesen Freude; weil er dieselbe melodische Stimme besitzt, legt er den Ozean aller Dharma-Tore umfassend dar; weil er dieselbe vollkommene Stimme besitzt, verstehen alle fühlenden Wesen gemäß ihrer Art; weil er dieselbe reine Tugend besitzt, kultiviert er die reinen Verdienste des Tathagata. Weil es denselben Wissensfundament teilt, ist es das Dharma-Rad, das alle Buddhas empfangen haben. Daher teilen sie dasselbe reine Verhalten, indem sie in allen Buddha-Reichen weilen; teilen dasselbe große Mitgefühl, das alle Länder und fühlenden Wesen umhüllt; teilen dieselbe große Gnade, indem sie den Dharma-Regen universell herabregnen lassen, um alle fühlenden Wesen zu nähren; teilen dieselben körperlichen Handlungen, indem sie alle fühlenden Wesen geschickt lehren und transformieren; teilen dieselben verbalen Handlungen, indem sie alle Dharma-Tore gemäß ihrer jeweiligen Redeart auslegen; teilen dieselben geistigen Handlungen, indem sie alle fühlenden Wesen universell umfassen und sie in das Reich der Allwissenheit erheben; teilen denselben Schmuck, indem sie alle Buddha-Länder reinigen; teilen dieselbe Nähe, indem sie sich allen Buddhas nähern, wenn sie in der Welt erscheinen; teilen dieselbe Bitte, indem sie alle Buddhas bitten, das Dharma-Rad zu drehen; teilen dieselben Opfergaben, indem sie allen Buddhas beständig freudig Opfergaben darbringen; teilen dasselbe... Sie lehren und unterwerfen alle fühlenden Wesen; sie teilen dasselbe Licht, das alle Dharma-Tore erleuchtet; Sie teilen dasselbe Samadhi, das universelle Wissen um die Gedanken aller fühlenden Wesen; sie teilen dieselbe Allgegenwärtigkeit, indem sie ihre Kraft nutzen, um alle Buddha-Länder und Ozeane zu erfüllen und alle Praktiken zu fördern; sie teilen dieselbe Wohnstätte, indem sie in den großen übernatürlichen Kräften der Bodhisattvas weilen; sie teilen dasselbe Gefolge, alle Bodhisattvas wohnen zusammen; sie teilen denselben Eintrittspunkt, indem sie universell in die subtilsten Orte der Welt eindringen; sie teilen dieselben Gedanken, indem sie universell alle Buddha-Länder kennen; sie teilen dasselbe Ziel, indem sie universell in alle Buddha-Länder und Ozeane eindringen; sie teilen dieselben geschickten Mittel, indem sie alle Buddha-Länder manifestieren; sie teilen dieselbe Überlegenheit, indem sie in allen Buddha-Ländern unvergleichlich sind; sie teilen dieselbe Unverrückbarkeit. Denn sie dringen universell ungehindert in die zehn Himmelsrichtungen ein; denn sie vertreiben gemeinsam die Dunkelheit und erlangen das große Licht der Bodhi-Weisheit aller Buddhas; denn sie üben gemeinsam die Geduld der Wiedergeburt und betreten den Ozean aller Buddha-Versammlungen. Weil sie gemeinsam das Netz aller Buddha-Länder durchdringen und allen Tathagatas in unzähligen Ländern ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen; weil sie gemeinsam Weisheit erlangen und den Ozean aller Dharma-Pfade verstehen; weil sie gemeinsam alle Dharma-Pfade praktizieren und ihnen folgen; weil sie gemeinsam nach reinem Dharma streben und ihn tief verehren; weil sie gemeinsam Buddhas Verdienste reinigen und sammeln, um ihren Körper, ihre Rede und ihren Geist zu schmücken; weil sie gemeinsam tiefes Verständnis und Weisheit aller Dharmas besitzen; weil sie gemeinsam danach streben und alle guten Wurzeln in sich vereinen; weil sie gemeinsam reines Verhalten praktizieren und Erfüllung erlangen. Aufgrund derselben Bodhisattva-Praktiken; aufgrund desselben ungetrübten Verständnisses, dass alle Dharmas formlos sind; aufgrund derselben geschickten Mittel, frei und weise in allen Dharmas zu sein; aufgrund derselben Freude, Bereiche gemäß dem Geist der fühlenden Wesen zu manifestieren; aufgrund derselben zweckmäßigen Mittel, alles, was praktiziert werden sollte, geschickt zu praktizieren; aufgrund desselben Schutzes und derselben Achtsamkeit, von allen Buddhas beschützt und achtsam zu sein; Da wir alle denselben Zugang zu den Stätten der Bodhisattvas haben, betreten wir alle Stätten der Bodhisattvas; da wir denselben Ort der Verweilung bewohnen, nehmen wir alle Positionen der Bodhisattvas ein; da wir dieselbe Weissagung empfangen, empfangen wir Weissagungen von allen Buddhas; da wir dasselbe Samadhi erleben, durchschreiten wir alle Tore des Samadhi in einem einzigen Augenblick; da wir dieselbe Grundlage schaffen, demonstrieren wir verschiedene Buddha-Taten; da wir dieselbe rechte Achtsamkeit besitzen, sind wir uns aller Daseinsbereiche bewusst. Wir teilen dieselbe Praxis, indem wir alle Praktiken der Bodhisattvas durch zukünftige Zeitalter hindurch pflegen; wir teilen denselben reinen Glauben, indem wir uns an der unermesslichen Weisheit aller Tathagatas erfreuen; wir teilen dieselbe Entsagung, indem wir alle Hindernisse beseitigen; wir teilen dieselbe nicht-rückschrittliche Weisheit, die der Weisheit aller Tathagatas gleichkommt; wir teilen dieselbe Wiedergeburt, indem wir alle fühlenden Wesen zur Reife bringen; wir teilen denselben Wohnort, indem wir in den wirksamen Mitteln allwissender Weisheit verweilen. Wir teilen dieselbe Sphäre und erlangen Freiheit im Bereich des Dharma; wir teilen dieselbe Unabhängigkeit und lösen uns für immer von jeglicher Abhängigkeit vom Verstand; wir teilen dieselbe Lehre und haben die Weisheit der Gleichheit aller Dharmas erlangt; wir teilen dieselbe fleißige Praxis und empfangen beständig den Schutz und die Fürsorge aller Buddhas; wir teilen dieselben übernatürlichen Kräfte, die fühlende Wesen erleuchten und sie befähigen, alle Praktiken der Bodhisattvas zu entwickeln. Aufgrund dieser Praxis, aufgrund der göttlichen Kraft, kann sie den Ozean der zehn Himmelsrichtungen der Welt betreten; aufgrund der Dharani erleuchtet sie den Ozean der allumfassenden Dharani; aufgrund der geheimen Dharma versteht sie die wundersamen Dharma-Tore in allen Sutras; aufgrund der tiefgründigen Dharma versteht sie alle Dharmas als leeren Raum; aufgrund des Lichts erleuchtet sie alle Welten; aufgrund der Freude offenbart und erfreut sie die fühlenden Wesen. Weil es Schwingung teilt, manifestiert es übernatürliche Kräfte, um alle Buddha-Länder in den zehn Richtungen zum Wohle aller fühlenden Wesen zu bewegen; weil es Unfehlbarkeit teilt, unterwirft es den Geist all derer, die es sehen, hören, sich daran erinnern und an es denken; weil es Befreiung teilt, erfüllt es alle Ozeane großer Gelübde und verwirklicht die zehn Kräfte und die Weisheit des Tathagata.
Dann, als Sudhana das große Gelübde und die fleißige Anstrengung des Nachtgeistes, der alle fühlenden Wesen beschützt, beobachtete, erweckte er zehn Arten von reinem Geist und erreichte dasselbe Niveau der Bodhisattva-Praxis wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern; nachdem er dies erreicht hatte, wurde sein Geist rein, er entblößte seine rechte Schulter, verneigte sich zu ihren Füßen, faltete seine Hände in konzentrierter Hingabe und pries sie mit folgendem Vers:
„Ich bin fest entschlossen, nach höchster Erleuchtung zu streben;“ Nun, in der Gegenwart eines tugendhaften Lehrers, wird der eigene Geist angeregt. Einen tugendhaften Lehrer zu sehen und unzählige tugendhafte Lehren zu sammeln. Um alle Sünden und Verunreinigungen auszumerzen und die Frucht der Erleuchtung zu erlangen. Wenn ich einen tugendhaften Lehrer sehe, wird mein Herz mit Verdienst geschmückt. In allen zukünftigen Zeitaltern werde ich den von mir gewählten Weg gewissenhaft beschreiten. Ich bete zu tugendhaften Lehrern um ihre Führung und ihren Nutzen. Um meinetwillen werden alle Wahrheiten und das wahre Dharma offenbart werden. Schließt alle bösen Reiche ab und enthüllt den Weg zu den menschlichen und himmlischen Reichen. Es zeigt auch, dass alle Tathagatas den Pfad der Allwissenheit erreichen. Wenn ich die Namen tugendhafter Lehrer rezitiere, beziehe ich mich auf den Schatz der Verdienste Buddhas. Jeder Gedanke kann im Nichts einen unermesslichen Ozean an Verdiensten hervorbringen. Mögest du mir vollkommene Weisheit schenken und meinen unermesslichen Segen mehren. Mögen meine reinen Verdienste zunehmen und möge ich mit dem Gewand Buddhas geschmückt werden. Durch das Rezitieren der Namen tugendhafter Lehrer kann ich die Weisheit und Erleuchtung Buddhas erlangen. Ich gelobe, mich stets auf das reine und vollkommene Dharma zu verlassen. Aus diesen Gründen habe ich die volle Auszeichnung erhalten. Zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen werde ich den Weg der Allwissenheit erläutern. Der Weise ist mein Lehrer, und er hat mir das höchste Dharma gegeben. Unzählige Zeitalter später kann ich ihnen ihre Freundlichkeit immer noch nicht vergelten.
Nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, sagte er: „Großer Weiser! Bitte sagt mir, wie heißt dieses Tor zur Befreiung? Wie lange strebe ich schon nach Erleuchtung? Wie lange dauert es noch, bis ich Anuttara-samyak-sambodhi erlangen werde?“
Der Nachtgott sagte:
„Guter Mensch! Dieses Tor der Befreiung heißt: die Lehre der fühlenden Wesen, gute Wurzeln zu schlagen. Da ich diese Befreiung erlangt habe, erkenne ich die Gleichheit des Wesens aller Dharmas, trete in das wahre Wesen aller Dharmas ein, erkenne die Abwesenheit des Dharma, entsage der Welt, verstehe die Unterschiede in den Erscheinungsformen aller Dharmas vollständig und erkenne auch, dass Blau, Gelb, Rot und Weiß unwirklich und ohne Unterschied sind und ständig unzählige Formen manifestieren. Diese sind: verschiedene Formen, nicht nur eine Form, grenzenlose Formen, reine Formen, alle geschmückten Formen, allgegenwärtige Formen, Formen, die allen fühlenden Wesen gleich sind, Formen, die allen fühlenden Wesen allgegenwärtig erscheinen, strahlend erleuchtende Formen, Formen, die nie langweilig anzusehen sind, reine Formen mit glückverheißenden Zeichen, Formen, die frei von allem Bösen und strahlend sind, Formen, die großen Mut offenbaren, äußerst seltene Formen, Formen, die von der Welt nicht verdunkelt werden können, Formen, die von der Welt allgegenwärtig als unerschöpflich gepriesen werden, Formen, die ständig in jedem … beobachtet werden.“ Gedanken, Formen, die verschiedene Wolkenformen manifestieren, Formen, die verschiedene Gestalten manifestieren, und Formen, die unzählige Formen manifestieren.“ Der Körper der Macht, der Körper des wundersamen Lichts, der Körper aller reinen und wundersamen Zierde, der Körper der Kompatibilität und Reifung für alle fühlenden Wesen, der Körper der Unterwerfung und des Erscheinens gemäß ihren Wünschen, der Körper des ungehinderten und universellen Lichts, der Körper des reinen und unbefleckten Lichts, der Körper der vollkommenen Zierde und des unzerstörbaren Lichts, der Körper des unvorstellbaren Dharma und des zweckmäßigen Lichts, der Körper des Seins, das nicht alle anderen überschatten kann, der Körper des Seins, das von aller Dunkelheit ungehindert ist, der Körper der Sammlung allen reinen weißen Dharma, der Körper großer Macht und Ozean des Verdienstes, der Körper des Seins, das aus vergangener Achtung geboren ist, der Körper des Seins, das aus einem Geist so rein wie der Raum geboren ist, der erhabenste und gewaltigste Körper, der Körper des ununterbrochenen und unerschöpflichen Lichts, der Körper des Ozeans des Lichts, der Körper der wurzellosen Gleichheit in allen Welten, der Körper des ungehinderten Seins in den zehn Richtungen, der Körper des Ozeans der Vielfalt Erscheinungen in jedem Augenblick, der Körper der Steigerung der Freude aller fühlenden Wesen, der Körper des Ozeans der Sammlung aller fühlenden Wesen, der Körper des Ozeans des Verdienstes, der alle Buddhas in jeder Pore verbreitet, der Körper des Ozeans der Reinigung der Wünsche aller fühlenden Wesen und der Körper der Bestimmung aller Dharma-Bedeutungen. Ein physischer Körper, ein ungehinderter und allumfassend erleuchtender physischer Körper, ein physischer Körper aus reinem Licht, gleich dem Nichts, ein physischer Körper, der unermessliches und reines Licht ausstrahlt, ein physischer Körper, der das makellose Dharma erleuchtet, ein unvergleichlicher physischer Körper, ein physischer Körper von differenzierter Zierde, ein physischer Körper, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet, ein physischer Körper, der sich jederzeit manifestiert, um fühlenden Wesen zu antworten, ein ruhiger physischer Körper, ein physischer Körper, der alles Leid auslöscht, ein physischer Körper, der das Feld des Verdienstes für alle fühlenden Wesen ist, ein physischer Körper, der nicht falsch ist und von allen fühlenden Wesen gesehen wird, ein physischer Körper von großer Weisheit und mutiger Kraft, ein physischer Körper von ungehinderter und allumfassender Durchdringung, ein physischer Körper aus wundersamen Körperwolken, die überall auf der Welt erscheinen und allen zum Nutzen gereichen, ein physischer Körper, der den Ozean des großen Mitgefühls besitzt, ein physischer Körper des Königs des Schatzberges großen Verdienstes, ein physischer Körper, der Licht ausstrahlt, das alle Bereiche der Welt allumfassend erleuchtet, ein Ein physischer Körper von großer Weisheit und Reinheit, ein physischer Körper, der in fühlenden Wesen rechte Achtsamkeit erzeugt, ein physischer Körper aus kostbarem Licht, ein physischer Körper aus universellem Lichtschatz, ein physischer Körper, der verschiedene reine Erscheinungen in der Welt manifestiert, ein physischer Körper, der den Wohnsitz aller Weisheit sucht, ein physischer Körper, der lächelt und fühlende Wesen dazu bringt, reinen Glauben zu entwickeln, ein physischer Körper von kostbarem Schmuck und Licht, ein physischer Körper, der kein fühlendes Wesen ergreift noch verlässt, ein physischer Körper ohne Entschlossenheit. Der Körper ohne endgültige Form, der Körper, der die Kraft des freien Segens manifestiert, der Körper, der alle übernatürlichen Kräfte und Transformationen manifestiert, der Körper, der in die Familie des Tathagata hineingeboren wurde, der Körper, der frei von allem Übel ist und das Dharma-Reich durchdringt, der Körper, der die Versammlung aller Tathagatas universell manifestiert, der Körper, der verschiedene Arten von Farbmeeren besitzt, der Körper, der aus tugendhaften Taten fließt, der Körper, der sich nach den Bedürfnissen der Welt manifestiert, der Körper, der nie ermüdend von allen gesehen zu werden ist, der Körper aus vielfältigem reinem Licht, der Körper, der den Ozean aller drei Zeiten manifestiert, der Körper, der alle Lichtmeere ausstrahlt, der Körper, der den Lichtozean mit unermesslichen Unterschieden manifestiert, der Körper, der alles duftende Licht der Welt übertrifft, der Körper, der die unaussprechliche Sonnenradwolke manifestiert, der Körper, der die gewaltige Mondradwolke manifestiert, der Körper, der den unermesslichen Berg Sumeru aus wundersamen Blumenwolken ausstrahlt, der Körper, der verschiedene Arten von Wolkengirlanden hervorbringt, der Körper, der alle kostbaren Lotusblütenwolken manifestiert, der Körper, der alle Weihrauchwolken erzeugt, die das Dharma-Reich durchdringen, der Körper, der alle pulverisierten Weihrauchwolken verstreut, der Körper, der die großen Gelübde aller Tathagatas manifestiert, der Körper, der alle Sprachen und Klänge manifestiert, die den Ozean des Dharma erläutern, und der Körper, der das Bild des Bodhisattva Samantabhadra manifestiert.
„In jedem Gedanken erscheint eine solche Form und ein solcher Körper, der die zehn Richtungen erfüllt, sodass alle fühlenden Wesen den Dharma sehen, sich erinnern, ihn hören, ihm nahe sein, Erleuchtung erlangen, übernatürliche Kräfte bezeugen oder Wandlungen erleben und ihren Wünschen entsprechend gezähmt werden können, indem sie unheilsame Taten aufgeben und in heilsamem Verhalten verharren. Guter Mensch! Wisse, dass dies durch die Kraft großer Gelübde, die Kraft allwissender Weisheit, die Kraft der Bodhisattva-Befreiung, die Kraft großen Mitgefühls und die Kraft großer liebender Güte geschieht.“
„Guter Mensch! Wenn ich diese Befreiung erlange, verstehe ich, dass das Wesen des Dharma ohne Unterschied ist und ich unzählige Körper manifestieren kann. Jeder Körper manifestiert einen Ozean unzähliger Farben, jede Farbe strahlt eine Wolke unzähligen Lichts aus, jedes Licht manifestiert unzählige Buddha-Länder, jedes Land manifestiert unzählige Buddhas, die in der Welt erscheinen, und jeder Buddha manifestiert unzählige übernatürliche Kräfte, die die guten Wurzeln fühlender Wesen aus vergangenen Leben entwickeln und diejenigen, die sie nicht gepflanzt haben, dazu bewegen, sie zu pflanzen, diejenigen, die sie gepflanzt haben, sie wachsen zu lassen, und diejenigen, die sie wachsen lassen, sie reifen zu lassen; in jedem Gedanken ermögliche ich unzähligen fühlenden Wesen, Nicht-Rückschritt in Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen.“
„Guter Mann! Da du gefragt hast: ‚Seit wann hast du das Bodhicitta erzeugt und den Bodhisattva-Pfad beschritten?‘, werde ich dir die Bedeutung durch die göttliche Kraft des Buddha erklären.“
„Guter Mann! Das Weisheitsrad des Bodhisattva ist jenseits aller Unterscheidungsebenen und lässt sich weder durch Unterscheidungen der Länge, Reinheit, Breite oder Quantität im Kreislauf von Geburt und Tod noch durch solche Unterscheidungen über unzählige Äonen hinweg aufzeigen. Warum? Weil das Weisheitsrad des Bodhisattva von Natur aus rein ist, frei von allen Unterscheidungsnetzen, alle Hindernisse überwindend und gemäß den Bedürfnissen aller Wesen universell erleuchtend.“
„Guter Mann! So wie die Sonne keinen Tag und keine Nacht kennt, sondern Tag genannt wird, wenn sie aufgeht, und Nacht, wenn sie untergeht, so ist auch das Weisheitsrad eines Bodhisattva. Es kennt keine Unterscheidungen und keine drei Zeiten; es erscheint nur gemäß dem Geist des Einzelnen, lehrt und transformiert fühlende Wesen und sagt, dass es im vorherigen und im nächsten Kalpa stillsteht.“
„Guter Mensch! Wie die Sonne, die über Jambudvipa am Himmel steht und ihren Schatten auf alle Schätze und das reine Wasser der Flüsse und Meere wirft, für alle Wesen sichtbar, und doch kommt die reine Sonne nicht an diesen Ort, so ist auch das Weisheitsrad des Bodhisattva. Es entspringt dem Meer der Existenz, weilt im wahren Dharma des Buddha und ist frei von jeglicher Abhängigkeit vom stillen Himmel. Um alle Wesen zu verwandeln und zu befreien, wird es in verschiedenen Daseinsbereichen ihrer Art entsprechend wiedergeboren; wahrhaft frei von Geburt und Tod, ohne Anhaftung, ohne Gedanken oder Unterscheidungen von langen oder kurzen Zeitaltern. Warum? Weil der Bodhisattva endgültig weltliche Gedanken abgelegt, alle Täuschungen durchschaut, wahre Einsicht erlangt, die wahre Natur des Dharma erkannt hat und weiß, dass die ganze Welt wie ein Traum, wie eine Illusion ist; es gibt keine Wesen, doch aus großem Mitgefühl und großen Gelübden erscheint es vor den Wesen, um sie zu lehren und zu bezwingen.“
"Schüler Buddhas! Wie ein Fährmann in seinem großen Boot fühlende Wesen über einen Fluss setzt, ohne sich an dieses Ufer, das andere Ufer oder in der Mitte des Stroms festzuhalten, so setzt auch ein Bodhisattva Mahasattva in seinem Boot der Paramita fühlende Wesen über den Fluss von Geburt und Tod, ohne sich an dieses Ufer, das andere Ufer oder in der Mitte des Stroms festzuhalten, und setzt sie ohne Rast hinüber; obwohl er den Bodhisattva-Pfad unzählige Äonen lang beschreitet, hat er die Länge dieser Äonen nie unterschieden."
„Schüler Buddhas! So wie in der unermesslichen Leere alle Welten ohne Unterschied entstehen und vergehen, ist ihre Natur rein, unbefleckt und ungestört, ungehindert und ohne Müdigkeit, weder lang noch kurz, und sie umfasst alle Bereiche durch alle zukünftigen Kalpas hindurch. So sind auch die Bodhisattvas, deren Geist so unermesslich und tiefgründig ist wie Raum und Zeit. Sie erschaffen große Gelübde und Windräder, um alle fühlenden Wesen zu sammeln, sie von den Pfaden des Bösen in die guten Bereiche zu führen und ihnen zu ermöglichen, im Grund der Allwissenheit zu verweilen, alles Leiden, die Fesseln von Geburt und Tod zu tilgen und sie von Kummer, Freude, Müdigkeit und Abneigung zu befreien.“
„Guter Mensch! So wie ein menschliches Phantomwesen, obwohl es Gliedmaßen besitzt, die zehn Zustände von Ein- und Ausatmung, Kälte, Hitze, Hunger, Durst, Trauer, Freude, Geburt und Tod nicht kennt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Mit der illusionären Weisheit und dem gleichen Dharma-Körper manifestiert er verschiedene Formen und weilt unzählige Äonen lang in allen Bereichen, um fühlende Wesen zu lehren. In allen Zuständen von Geburt und Tod empfindet er weder Freude noch Abneigung, weder Liebe noch Zorn, weder Leid noch Vergnügen, weder Begehren noch Loslassen, weder Frieden noch Furcht.“
"Schüler Buddhas! Obwohl die Weisheit der Bodhisattvas so tiefgründig und unergründlich ist, werde ich die Kraft Buddhas nutzen, um sie dir zu erklären, damit Bodhisattvas in zukünftigen Zeitaltern ihre großen Gelübde erfüllen und ihre verschiedenen Kräfte erlangen können."
„Schüler des Buddha! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits der Staubpartikel des Weltozeans, existierte ein Äon namens Gutes Licht und eine Welt namens Kostbares Licht. In diesem Äon erschienen zehntausend Buddhas. Der erste Buddha trug den Namen: Dharma-Rad-Klangkönig der Raumlampe, Tathagata, Arhat, Vollkommen Erleuchteter, mit allen zehn Titeln in Vollendung. In diesem Jambudvipa befand sich eine königliche Hauptstadt namens Kostbarer Schmuck; unweit davon im Osten lag ein großer Wald namens Wunderbares Licht; in ihm befand sich ein Bodhimanda namens Kostbare Blume. In diesem Bodhimanda stand ein Löwenthron des Universellen Lichts, Mani-Lotus-Schatzkammer. Zu jener Zeit erlangte dieser Tathagata auf diesem Thron Anuttara-samyak-sambodhi und saß hundert Jahre lang im Bodhimanda, um allen Bodhisattvas, Göttern, Menschen und jenen in Jambudvipa, deren gute Wurzeln in der Vergangenheit gereift waren, den Dharma zu verkünden.“
„Damals hieß der König Sheng Guang. Damals lebten die Menschen der Welt zehntausend Jahre lang. Unter ihnen waren viele, die mordeten, stahlen, Ehebruch begingen, logen, leichtfertig redeten, spalteten, hart sprachen, gierig und zornig waren, falsche Ansichten vertraten, ihren Eltern ungehorsam waren und Mönchen und Brahmanen gegenüber respektlos waren. Um sie zu unterwerfen, ließ der König damals Gefängnisse errichten und sie in Ketten legen, und unzählige Wesen litten darin.“
„Der König hatte einen Prinzen namens Shanfu, der von außergewöhnlicher Schönheit und Anmut war und die achtundzwanzig Merkmale eines großen Mannes besaß. Als er im Palast war, hörte er die Schreie der Gefangenen im Gefängnis, und sein Herz war voller Trauer. Er verließ den Palast und betrat das Gefängnis, wo er Verbrecher in Ketten und Fesseln sah, die in dunklen Räumen gefangen gehalten wurden. Einige wurden über dem Feuer geröstet, andere geräuchert, wieder andere ausgepeitscht, manchen wurden die Kniescheiben abgeschnitten. Sie waren nackt, mit zerzaustem Haar, abgemagert vor Hunger und Durst, ihre Sehnen gebrochen und die Knochen freigelegt, und schrien vor Schmerzen. Als der Prinz dies sah, empfand er Mitleid und tröstete sie mit furchtloser Stimme: ‚Seid nicht traurig! Fürchtet euch nicht! Ich werde euch alle befreien.‘ Dann ging er zum König und sagte: ‚Die Gefangenen im Gefängnis leiden furchtbar; bitte gewährt ihnen Gnade und zeigt ihnen Furchtlosigkeit.‘“
„Damals versammelte der König seine fünfhundert Minister und fragte: ‚Was ist die Wahrheit in dieser Sache?‘ Die Minister antworteten: ‚Dieser Verbrecher hat Staatseigentum gestohlen, einen Putsch geplant und ist in den Palast eingebrochen. Sein Verbrechen verdient die Todesstrafe. Selbst diejenigen, die für ihn plädieren, sind schuldig und zum Tode verurteilt.‘“
„Da sprach der Fürst, dessen Herz von tiefem Mitleid erfüllt war, zu seinen Ministern: ‚Wie ihr gesagt habt, lasst diesen Mann frei; er mag mich bestrafen, wie es ihm gefällt. Seinetwegen bin ich bereit, jede Härte zu ertragen, ja sogar mein Leben zu opfern, ohne zu zögern, um alle Sünder vom Leiden zu befreien. Warum? Wenn ich dieses Wesen nicht rette, wie kann ich dann all die leidenden Wesen erlösen, die in den drei Daseinsbereichen gefangen sind? Alle Wesen in den drei Daseinsbereichen sind von Gier und Unwissenheit gefesselt, von Täuschung verblendet, arm und ohne Verdienst, in böse Schicksale verstrickt, mit hässlichen Körpern, ungezügelten Sinnen und verwirrten Geistern. Sie suchen keine Befreiung, haben das Licht der Weisheit verloren, sind an die drei Daseinsbereiche gebunden, haben jegliches Verdienst verloren und alle Weisheit ausgelöscht. Verschiedene Leiden verunreinigen ihren Geist, sie weilen im Gefängnis des Leidens, gefangen in den Schlingen der Dämonen, ständig bedrückt von Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer, Trauer und Leid. Wie kann ich sie befreien? Ich sollte mein Leben opfern, um sie zu retten!
„Damals gingen alle Minister zum König, hoben die Hände und riefen laut: ‚Eure Majestät soll wissen, dass der Kronprinz, wenn er tut, was er will, das Gesetz außer Kraft setzen und zehntausend Menschen ins Unglück stürzen wird. Wenn Eure Majestät ihn bevorzugen und nicht bestrafen, wird Eure Majestät nicht lange regieren.‘ Als der König dies hörte, geriet er in Wut und befahl die Hinrichtung des Kronprinzen und aller Verbrecher.“
Als die Königin dies hörte, weinte sie bitterlich, entstellte sich und eilte mit tausend schönen Jungfrauen zum Palast des Königs. Sie warfen sich vor ihm nieder und riefen: „Eure Majestät, bitte verzeiht dem Kronprinzen!“ Der König wandte sich an den Kronprinzen und sprach: „Rettet den Sünder nicht; wenn ihr es tut, werdet ihr gewiss getötet!“ Da war der Kronprinz, der nach Allwissenheit strebte, allen fühlenden Wesen Gutes tun und alle mit großem Mitgefühl erlösen und umarmen wollte, entschlossen und zögerte nicht. Er sprach erneut zum König: „Ich bitte Euch, ihm seine Sünde zu vergeben; ich werde meine Strafe annehmen!“ Der König sprach: „Wie Ihr wünscht!“ Da sprach die Königin: „Eure Majestät! Ich möchte dem Kronprinzen erlauben, einen halben Monat lang wohltätige Werke zu vollbringen und sich Verdienste zu erwerben, bevor ich ihn bestrafe.“ Der König gewährte ihm sogleich seine Bitte.
„Damals gab es nördlich der Hauptstadt einen großen Garten namens Sonnenlichtgarten, wo früher Almosen verteilt wurden. Der Prinz begab sich dorthin und hielt eine große Almosenzeremonie ab; Speisen, Kleidung, Girlanden, Halsketten, Parfums, Weihrauchpulver, Banner, Baldachine und allerlei Schmuck wurden für jeden Wunsch bereitgestellt. Nach einem halben Monat, am letzten Tag, versammelten sich der König, Minister, Älteste, Laien, die Stadtbevölkerung und alle Nicht-Buddhisten.“
"Zu jener Zeit, als der Tathagata Dharma Rad Klangkönig der Leeren Lampe wusste, dass die Zeit für die Zähmung aller fühlenden Wesen gekommen war, kam er zusammen mit der Versammlung, umgeben von himmlischen Königen, brachte Opfergaben von Drachenkönigen dar, wurde von Yaksha-Königen beschützt, von Gandharva-Königen gepriesen, von Asura-Königen ehrfürchtig verneigt, von Garuda-Königen mit reinem Herzen kostbare Blumen verstreut, von Kinnara-Königen freudig eingeladen und blickte sie mit ungeteilter Hingabe an und schloss sich der Versammlung an."
„Damals sahen der Prinz und die Versammlung den Buddha von fern kommen. Er war von außergewöhnlicher Schönheit und Würde. Seine Sinne waren ruhig und still, wie die eines wohlerzogenen Elefanten. Sein Geist war rein wie ein klarer Teich. Er offenbarte große übernatürliche Kräfte, große Freiheit und große Majestät. Sein Körper war mit verschiedenen glückverheißenden Zeichen geschmückt. Er strahlte ein helles Licht aus, das die Welt erleuchtete. Duftende Flammenwolken strömten aus jeder Pore seines Körpers und erbebten unzählige Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen. Wo immer er hinkam, regnete es allerlei Schmuck. Aufgrund der Majestät und des Verdienstes des Buddha waren alle Wesen, die ihn sahen, von reiner Freude erfüllt, und ihre Leiden verschwanden.“
„Damals warfen sich der Prinz und die gesamte Versammlung vor ihm nieder, stellten einen Sitz auf ihn und falteten die Hände mit den Worten: ‚Willkommen, Weltverehrter! Willkommen, Wohlerzogener! Wir bitten dich um Gnade und nimm uns auf diesen Sitz auf!‘ Durch die göttliche Kraft des Buddha verwandelten die Götter der Reinen Wohnstätten diesen Sitz in einen Sitz aus duftenden Mani-Lotusblüten. Der Buddha setzte sich darauf, und alle Bodhisattvas nahmen ebenfalls Platz und umringten ihn. Als alle Wesen in der Versammlung den Tathagata erblickten, spürten sie, wie ihr Leid erlosch und ihre Hindernisse beseitigt wurden, und sie wurden würdig, den heiligen Dharma zu empfangen.“
„Zu jener Zeit sprach der Tathagata, im Wissen um seine Wandlungsfähigkeit, ein Sutra in vollkommener Sprache, genannt ‚Universelle Erleuchtung des Ursachenrades‘, das allen Wesen auf ihre Weise verständlich wurde. Damals wurden achtzig Nayutas von Wesen in dieser Versammlung von Verunreinigungen gereinigt und erlangten das reine Dharma-Auge; unzählige Nayutas erreichten den Zustand des Nicht-Lernens; zehntausend Wesen verweilten auf dem Mahayana-Pfad, praktizierten Samantabhadra und erfüllten ihre großen Gelübde. Damals wurden unzählige Wesen in jedem der hundert Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Staubkörner, im Mahayana gezähmt; und alle Wesen in unzähligen Welten wurden von bösen Schicksalen befreit und im Himmel wiedergeboren. Prinz Sudatta empfing in diesem Augenblick die Lehren des Bodhisattva zur Wandlung der Wesen, die es ihnen ermöglichten, gute Wurzeln zu schlagen und Befreiung zu erlangen.“
„Guter Mann! War der Prinz damals anders als die anderen? Er war ich. Aufgrund meines großen Mitgefühls gab ich einst mein Leben und meinen Besitz auf, um leidende Wesen zu retten, und öffnete die Tür, um dem Buddha große Opfergaben darzubringen und so diese Befreiung zu erlangen. Sohn des Buddha, wisse, dass ich damals nur danach strebte, allen Wesen zu helfen, ohne an den drei Daseinsbereichen zu hängen, ohne nach Belohnungen zu streben, ohne Ruhm zu begehren, ohne mich selbst zu loben oder andere herabzusetzen, ohne an irgendeinem Daseinsbereich zu hängen oder ihn zu fürchten, sondern nur den Mahayana-Pfad der Befreiung zu schmücken, indem ich mich stets daran erfreute, das Tor der allwissenden Weisheit zu betrachten, Askese zu üben und so diese Befreiung zu erlangen.“
„Schüler des Buddha! Was meinst du? Waren die fünfhundert Minister, die mir damals schaden wollten, etwa andere? Es waren niemand anderes als Devadatta und seine fünfhundert Anhänger. Diese Menschen, die die Lehren des Buddha empfangen haben, werden alle Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. In zukünftigen Zeitaltern, nach unzähligen Äonen, die wie die Staubpartikel des Berges Sumeru vergehen, wird es ein Äon namens ‚Gutes Licht‘ und eine Welt namens ‚Kostbares Licht‘ geben, in der Buddhas geboren werden. Fünfhundert Buddhas werden nacheinander auf der Welt erscheinen. Der erste Tathagata wird ‚Großes Mitgefühl‘ heißen; der zweite ‚Wohltäter der Welt‘; der dritte ‚Löwe des großen Mitgefühls‘; der vierte ‚Retter aller fühlenden Wesen‘; und schließlich der letzte ‚König der Heiler‘.“ Obwohl alle Buddhas in ihrem großen Mitgefühl gleich sind, unterscheiden sie sich doch in ihren Ländern, Rassen, Eltern, Geburten, Ordinationen, Studien, Reisen zum Bodhimanda, der Drehung des Dharma-Rades, der Lehre der Sutras, Sprachen, Klängen, Lichtern, Versammlungen, Lebensspannen, dem Verweilen im Dharma und ihren Namen.
„Schüler des Buddha! Die Sünder, die ich erlöst habe, sind niemand anderes als die tausend Buddhas dieses glücklichen Zeitalters, darunter Krakucchanda, und Millionen großer Bodhisattvas, die vor dem Tathagata von unermesslichem Fleiß, Macht, Namen, Verdienst und Weisheit den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt haben und nun in den zehn Himmelsrichtungen den Pfad des Bodhisattva praktizieren, diesen Bodhi kultivieren und mehren, fühlende Wesen lehren und sie zu guten Wurzeln und zur Befreiung führen. Damals war König Siegreiches Licht der große Gelehrte Saccaka Nigantha. Damals kamen der königliche Hof und sein gesamtes Gefolge, nämlich Niganthas sechzigtausend Schüler, mit ihrem Lehrer, errichteten ein großes Banner der Unterweisung, debattierten mit dem Buddha, bezwangen sie alle und gaben ihnen die Prophezeiung von Anuttara-samyak-sambodhi. Alle diese Menschen werden Buddhas werden, ihre Länder, Zeitalter und Namen jeweils verschieden.“
„Schüler des Buddha! Nachdem ich damals Sünder erlöst hatte, hörten meine Eltern, wie ich meinem Land, meiner Frau und meinem Besitz entsagte, und ich verließ mein Zuhause, um den Weg unter dem Buddha, dem Klangkönig des leeren Raumes, zu studieren. Fünfhundert Jahre lang kultivierte ich reines Verhalten und erlangte eine Million Dharanis, eine Million übernatürliche Kräfte, eine Million Dharma-Schätze, eine Million mutige und fleißige Bemühungen, allwissende Weisheit zu erlangen, reinigte eine Million Tore der Geduld, steigerte eine Million kontemplativer Geister, erlangte eine Million Bodhisattva-Kräfte, durchschritt eine Million Tore der Bodhisattva-Weisheit, erlangte eine Million Tore der Prajnaparamita, sah eine Million Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und legte eine Million große Bodhisattva-Gelübde ab; in jedem Gedanken wurden eine Million Buddha-Länder in jeder der zehn Himmelsrichtungen erleuchtet; in jedem Gedanken wurden eine Million Buddhas aus vergangenen und zukünftigen Kalpas der zehn Himmelsrichtungen erinnert; in jedem Gedanken wurde der Ozean der Transformationen von einer Million Die Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen waren bekannt; in jedem Gedanken wurden alle Wesen in den Millionen Welten der zehn Himmelsrichtungen in verschiedenen Bereichen gesehen, die Zeiten von Geburt und Tod, gute und böse Bereiche, die Vorlieben und Abneigungen der Form, und all ihre mentalen Aktivitäten, Wünsche, Fähigkeiten, karmischen Gewohnheiten und Errungenschaften wurden klar verstanden.“
„Schüler Buddhas! Nach meinem Tod zu jener Zeit werde ich in jener königlichen Familie als universeller Monarch wiedergeboren. Nach dem Tod des Tathagata-Königs des Dharma-Rad-Klangs und der Lampe des Raums werde ich als Nächstes dem Tathagata-König der Dharma-Leere in dieser Welt begegnen und ihm dienen und Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als Indra dem Tathagata-König der Schatzkammer des Himmlischen Königs in diesem Bodhimanda begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Yama-Himmels dem Tathagata-König des Großen Erdkraftbergs in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Tusita-Himmels dem Tathagata-König des Dharma-Rad-Lichts und -Klangs in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Nirmanarati-Himmels dem Tathagata-König der Raumweisheit in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König des Paranirmitavasavartin-Himmels dem Tathagata begegnen …“ Als König des Unbesiegbaren Banners in dieser Welt werde ich ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als König der Asuras dem Tathagata-König des Donners aller Dharmas in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen; als Nächstes werde ich als Brahma-König dem Tathagata-König der Universellen Manifestation und der Darlegung des Dharma-Klangs in dieser Welt begegnen und ihm Opfergaben darbringen.“
„Schüler des Buddha! In dieser strahlenden Welt, während des Kalpa des Guten Lichts, erschienen zehntausend Buddhas, und ich diente ihnen allen persönlich und brachte ihnen Opfergaben dar. Dann, in einem anderen Kalpa namens Sonnenlicht, erschienen sechzig Milliarden Buddhas. Der erste Tathagata hieß Berg der Wundersamen Erscheinung, und zu jener Zeit war ich König, Mahamati genannt, und ich diente diesem Buddha und brachte ihm Opfergaben dar. Als Nächstes erschien ein Buddha namens Vollkommene Schulter, und ich war ein Laie, der ihm persönlich diente und ihm Opfergaben darbrachte. Dann erschien ein Buddha namens Unbefleckte Jugend, und ich war ein Minister, der ihm persönlich diente und ihm Opfergaben darbrachte. Als Nächstes erschien ein Buddha namens Mutiger Träger, und ich war ein Asura … König Rahu, dem ich Opfergaben darbrachte; dann erschien ein Buddha namens Sumeru-ähnlich, und ich war der Baumgeist, der ihm Opfergaben darbrachte; dann erschien ein Buddha namens Unbefleckter Arm, und ich war der Kaufmannskönig, der ihm Opfergaben darbrachte; Dann erschien ein Buddha namens Löwenwandler, und ich war der Stadtgeist und brachte ihm Opfergaben dar; dann erschien ein Buddha namens Juwelenkrone, und ich war Vaishravana und brachte ihm Opfergaben dar; dann erschien ein Buddha namens Höchster Dharmakirti, und ich war der Gandharva-König und brachte ihm Opfergaben dar; dann erschien ein Buddha namens Strahlende Krone, und ich war der Kumbhanda-König und brachte ihm Opfergaben dar.
„In diesem Kalpa erschienen nacheinander sechzig Milliarden Tathagatas auf der Welt. Ich nahm hier unablässig verschiedene Körper an, näherte mich jedem einzelnen Buddha, brachte ihm Opfergaben dar und lehrte und vervollkommnete unzählige fühlende Wesen. In der Gegenwart jedes Buddhas erlangte ich verschiedene Samadhi-Tore, verschiedene Dharani-Tore, verschiedene Tore der übernatürlichen Kräfte, verschiedene Tore der Beredsamkeit, verschiedene Tore der Allwissenheit, verschiedene Tore der Dharma-Klarheit und verschiedene Tore der Weisheit. Ich erleuchtete verschiedene Ozeane in den zehn Himmelsrichtungen, betrat verschiedene Buddha-Felder, sah verschiedene Buddha-Felder, erlangte Reinheit und Vollendung und wuchs an Größe. So wie ich mich in diesem Kalpa all diesen Buddhas näherte und ihnen Opfergaben darbrachte, so erschienen auch an allen Orten und in allen Weltmeeren, so zahlreich wie die Staubkörner in den Kalpas, alle Buddhas auf der Welt, und ich näherte mich ihnen, brachte ihnen Opfergaben dar, hörte ihren Lehren zu, glaubte an sie und beschützte sie. So geschah es in der Gegenwart aller Tathagatas.“ Ich habe dieses Tor der Befreiung kultiviert und unzählige zweckmäßige Mittel zur Befreiung erlangt.“
Zu jener Zeit sprach der Nachtgott, der Beschützer aller fühlenden Wesen, um diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen, diese Verse für Sudhana:
„Mit freudigem und gläubigem Herzen erkundigst du dich nach diesem unvorstellbaren Weg der Befreiung; Durch den Schutz und das Mitgefühl des Tathagata verkünde ich euch hiermit dies, worauf ihr hören solltet. In der Vergangenheit, vor unzähligen Äonen, zahlreicher als die Staubpartikel in einem Meer von Buddha-Ländern, Es gab einst ein weltberühmtes Schatzlicht, unter dem sich auch ein Unglück bringendes Licht befand. Während dieses großen Kalpa des guten Lichts werden zehntausend Tathagatas auf der Welt erscheinen. Ich ging auf sie alle zu, brachte ihnen Opfergaben dar und lernte von ihnen diese Befreiung. Zu jener Zeit gab es eine Hauptstadt namens Xiyan, die außergewöhnlich schön, weitläufig und flach war. Die Wohnstätte aller Arten von Wesen, manche mit reinem Herzen und manche, die Böses tun. Zu jener Zeit gab es einen König namens Sheng Guang, der alle Lebewesen stets nach dem gerechten Dharma regierte; Der Kronprinz des Königs hieß Shanfu, und er war gutaussehend und besaß alle Merkmale eines großen Mannes. Manchmal werden unzählige Sünder eingesperrt und warten auf ihre Hinrichtung; Der Kronprinz, der merkte, dass ihn Mitleid bewegt hatte, bat den König um Milde. Zu diesem Zeitpunkt meldeten alle Minister gemeinsam dem König: „Jetzt ist der Kronprinz eine Gefahr für das Königreich.“ Wenn diese Sünder die Hinrichtung verdienen, wie können sie dann alle gerettet und verschont werden? König Shengguang sagte zum Kronprinzen: „Du wirst die Konsequenzen deiner Taten tragen, weil du ihn gerettet hast!“ Der Prinz war noch tiefer betrübt und schwor, ohne zu zögern alle Lebewesen zu retten. Die Gemahlin des Königs und seine Konkubinen kamen zusammen mit anderen zur Residenz des Königs und erstatteten ihm Bericht: „Möge der Prinz für einen halben Monat freigelassen werden, um wohltätige und verdienstvolle Taten für alle Lebewesen zu vollbringen.“ Als der König davon erfuhr, erteilte er umgehend die Erlaubnis und organisierte eine groß angelegte Wohltätigkeitsveranstaltung, um die Armen zu unterstützen. Für alle empfindungsfähigen Wesen wird gesorgt, und was immer sie verlangen, wird ihnen gewährt. Wenn die Wolken einen halben Monat lang voll bleiben, rückt der Zeitpunkt für die Hinrichtung des Kronprinzen näher. Millionen und Abermillionen von Menschen, die alle weinen, während sie diese Szene betrachten. Da Buddha wusste, dass die Fähigkeiten aller Wesen im Begriff waren, sich zu entwickeln, kam er zu dieser Versammlung, um sie anzuleiten. Seine göttlichen Verwandlungen waren prachtvoll und feierlich, und alle näherten sich ihm und verehrten ihn. Der Buddha sprach zweckmäßigerweise mit einem einzigen Laut; die Lampe des Dharma erleuchtet alle Sutras. Unzähligen fühlenden Wesen mit ihren sanften Gemütern wurde die Prophezeiung der Buddhaschaft zuteil. Prinz Sudatta war voller Freude und erweckte den Geist höchster Erleuchtung. Ich gelobe, dem Tathagata zu dienen und allen fühlenden Wesen Zuflucht zu bieten. Anschließend entsagte er seinem weltlichen Leben und lebte unter der Führung Buddhas, wobei er den Pfad der Allwissenheit beschritt. Zu diesem Zeitpunkt erlangt man die Befreiung und weitet, in großem Mitgefühl, das Heil auf alle fühlenden Wesen aus. Nachdem ich aufgehört habe, im Ozean der Äonen zu verweilen, betrachte ich das wahre Wesen aller Phänomene. Ständig werden fühlende Wesen aus dem Meer des Leidens gerettet, wodurch der Weg zur Erleuchtung beschritten wird. Während des gesamten Kalpa dienten ihm ausnahmslos alle Buddhas, die erschienen. Mit reinem Glauben und tiefem Verständnis hörten sie den Dharma-Lehren zu und hielten sich an sie. Im Vergleich dazu die Anzahl der Staubpartikel auf einem Buddha-Feld und unzählige Äonen von Ozeanen. Alle Buddhas, die auf der Welt erscheinen, werden jeweils auf die gleiche Weise verehrt. Ich erinnere mich an mein früheres Leben als Prinz, als ich alle Lebewesen gefangen sah. Ich gelobe, mich selbst zu opfern, um sie zu retten, denn sie haben dieses Tor der Befreiung erreicht. Seit unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, hat er dies unaufhörlich praktiziert. Indem man ständig darüber nachdenkt, kann man es steigern und unermesslich geschickte Mittel erlangen. Ich habe alle Tathagatas dort gesehen und bin erleuchtet worden. Möge ich durch verschiedene geschickte Mittel ein klareres Verständnis dieser Befreiung erlangen. Seit unzähligen Äonen habe ich diesen unvorstellbaren Weg zur Befreiung erforscht; Der Ozean der Lehren Buddhas ist grenzenlos; ich kann aus ihm auf einmal trinken. Sein Körper kann ungehindert alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen betreten; Alle Namen der Länder aus den drei Leben kenne ich in jedem einzelnen Gedanken. Alle Buddhas der drei Zeiten sehe ich klar und ohne Rest; Es kann auch seine physische Form annehmen und universell den Wohnsitz des Tathagata erreichen. Darüber hinaus, vor allen Buddhas und Lehrern in allen zehn Himmelsrichtungen, Möge der Regen majestätischer Wolken auf alle herabkommen und all jenen Nahrung spenden, die die höchste Erleuchtung erlangt haben. Darüber hinaus rufe ich angesichts des unermesslichen Ozeans an Fragen alle Ehrenwerten der Welt an; Alle wunderbaren Dharma-Wolken, die der Buddha herabgesandt hat, haben wir empfangen und bewahrt, ohne sie zu vergessen. Und in den unermesslichen Landen der zehn Himmelsrichtungen, vor der Versammlung aller Tathagatas, Auf einem prächtigen und prunkvollen Thron sitzend, manifestierte er verschiedene übernatürliche Kräfte. Darüber hinaus manifestierte er sich in unzähligen Buddha-Ländern in allen zehn Himmelsrichtungen in verschiedenen göttlichen Wandlungen. Ein Körper manifestiert unzählige Körper, und innerhalb unzähliger Körper erscheint ein Körper. Und aus jeder einzelnen Pore strahlten unzählige helle Lichter. Jeder von ihnen nutzt verschiedene geschickte Mittel, um das Feuer des Leidens in empfindungsfähigen Wesen zu löschen. Und aus jeder einzelnen Pore erschienen unzählige Inkarnationen. Es erfüllt alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und lässt den Dharma überall herabregnen, um alle Wesen zu retten. Mögen alle Buddha-Kinder aus den zehn Himmelsrichtungen durch dieses unvorstellbare Tor der Befreiung eintreten. In unzähligen zukünftigen Zeitaltern werde ich den Pfad des Bodhisattva beschreiten und ihn praktizieren. Lehrt den Dharma entsprechend ihren Neigungen, damit sie alle aus dem Netz falscher Ansichten befreit werden. Es zeigt den Weg des Himmels und die zwei Fahrzeuge und sogar die allwissende Weisheit des Tathagata. Dort, wo alle empfindungsfähigen Wesen wiedergeboren werden, manifestieren sie unzählige Formen. Sie erscheinen in allen Formen ihrer Art und predigen den Dharma gemäß den Empfindungen ihrer Herzen. Wer dieses Tor der Befreiung erreicht, weilt im grenzenlosen Ozean des Verdienstes. Die Anzahl der Staubpartikel in einem riesigen Ozean ist beispielsweise unvorstellbar und unmessbar.
„Guter Mann! Ich kenne nur diese Lehre, die fühlende Wesen dazu führt, gute Wurzeln zu schlagen und Befreiung zu erlangen. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas alle Welten transzendieren, in allen Bereichen Körper manifestieren, ohne Anhaften oder Begierde, ohne Hindernis, die Natur aller Dharmas verstehen, alle Dharmas geschickt befolgen, die Weisheit des Nicht-Selbst erlangen, das Dharma des Nicht-Selbst verwirklichen, unaufhörlich alle fühlenden Wesen lehren und unterwerfen, deren Geist stets im nicht-dualen Dharma verweilt und die universell in den Ozean aller Worte eingehen; wie kann ich nun diesen Ozean des Verdienstes, diese mutige Weisheit, diese geistige Aktivität, diesen Zustand des Samadhi, diese Kraft der Befreiung kennen oder davon sprechen?“
„Guter Mann! In diesem Jambudvipa gibt es einen Garten namens Lumbini; in diesem Garten wohnt eine Gottheit namens Wunderbare Tugendvollkommenheit. Geh dorthin und frage: Wie kann ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreiten, in die Familie des Tathagata hineingeboren werden, zum Licht der Welt werden und unermüdlich durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch bestehen?“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, faltete ehrfurchtsvoll seine Hände und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit wurde Sudhana durch seine großen Gelübde und seinen unermüdlichen Einsatz für die Rettung aller fühlenden Wesen von den Nachtgöttern befreit und wurde ein Bodhisattva. Er erinnerte sich fortan an diese Praktiken und praktizierte sie, wodurch sein Verständnis und seine Übung wuchsen.
Er reiste allmählich zum Lumbini-Hain, wo er weit und breit nach der wundersam tugendhaften Gottheit suchte. Dort fand er sie auf einem Löwenthron sitzend, der auf einer juwelenbesetzten Lotusblume ruhte, inmitten prächtiger Pavillons, die mit juwelenbesetzten Bäumen geschmückt waren, ehrfürchtig umgeben von zwanzig Milliarden Götterbildern. Die Gottheit erklärte das Sutra des Ozeans der Bodhisattva-Wiedergeburt, das es allen ermöglicht, in die Familie des Tathagata wiedergeboren zu werden und den großen Ozean des Bodhisattva-Verdienstes zu mehren. Sudhana, der ihn erblickt hatte, verneigte sich vor ihm, faltete die Hände und trat vor ihn. „Großer Weiser“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet, in die Familie des Tathagata wiedergeboren wird und zu einem großen Licht in der Welt wird.“
Der Gott antwortete:
„Guter Mensch! Bodhisattvas besitzen zehn Arten von Wiedergeburtsschätzen. Wenn ein Bodhisattva dieses Dharma verwirklicht, wird er in die Familie des Tathagata hineingeboren, wobei seine guten Wurzeln stetig wachsen, ohne Müdigkeit oder Stagnation, ohne Abneigung oder Rückschritt, ohne Unterbrechung oder Verlust, frei von allen Täuschungen, ohne dass Ängstlichkeit, Ärger oder Bedauern aufkommen. Er schreitet zur allwissenden Weisheit fort, durchschreitet das Tor des Dharma-Reiches, entwickelt einen weiten Geist, mehrt alle Vollkommenheiten, erreicht den unübertroffenen Bodhi aller Buddhas, gibt weltliche Bestrebungen auf, gelangt in das Land des Tathagata, erlangt übernatürliche Kräfte, und das Dharma aller Buddhas ist ihm stets gegenwärtig, im Einklang mit der wahren Bedeutung allwissender Weisheit.“
„Was sind die zehn? Erstens das Gelübde, allen Buddhas unaufhörlich Opfergaben darzubringen; zweitens das Gelübde, Bodhicitta zu erzeugen; drittens das Gelübde, alle Dharma-Lehren gewissenhaft zu praktizieren; viertens das Gelübde, die drei Zeiten mit einem tiefen und reinen Geist allumfassend zu erleuchten; fünftens das Gelübde der gleichmäßigen und leuchtenden Erleuchtung; sechstens das Gelübde, in die Familie des Tathagata hineingeboren zu werden; siebtens das Gelübde der Erleuchtung durch die Kraft und das Licht des Buddha; achtens das Gelübde der Erleuchtung durch das Tor der universellen Weisheit; neuntens das Gelübde der Erleuchtung durch die allumfassende Manifestation von Schmuck; und zehntens das Gelübde der Erleuchtung durch den Eintritt in das Reich des Tathagata.“
„Guter Mann! Wie nennt man das: ‚Möge ich stets allen Buddhas Opfergaben darbringen und den Speicher der Wiedergeburt erhalten‘? Guter Mann! Wenn ein Bodhisattva zum ersten Mal das Bodhicitta erzeugt, legt er dieses Gelübde ab: ‚Ich werde alle Buddhas achten, ehren und ihnen Opfergaben darbringen, niemals müde werden, die Buddhas zu sehen, in der Gegenwart der Buddhas stets Liebe und Freude erzeugen, stets tiefen Glauben haben, alle Tugenden pflegen und niemals ruhen.‘ So sammelt ein Bodhisattva zum ersten Mal den Speicher guter Wurzeln für die Allwissenheit.“
Was bedeutet „Der Schatz der Wiedergeburt durch die Erweckung des Bodhicitta“? Guter Mann! Dieser Bodhisattva erweckt das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi. Es bedeutet: Großes Mitgefühl zu erwecken, um alle fühlenden Wesen zu retten; den Geist zu erwecken, um dem Buddha Opfergaben darzubringen und so letztlich dessen Pflicht zu erfüllen; den Geist zu erwecken, um den Dharma vorbehaltlos zu suchen; ein tiefes Streben nach allwissender Weisheit zu erwecken; unermessliche liebende Güte zu erwecken, um alle fühlenden Wesen zu umfassen; den Geist zu erwecken, um kein fühlendes Wesen im Stich zu lassen, geschützt durch das feste Gelübde, allwissende Weisheit zu erlangen; einen Geist frei von Täuschung zu erwecken, um wahre Weisheit zu erlangen; den Geist zu erwecken, um gemäß den Anweisungen zu praktizieren und den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten; den Geist zu erwecken, um keinen Buddha zu täuschen und die großen Gelübde aller Buddhas zu schützen; das Gelübde der allwissenden Weisheit zu erwecken. Unermüdlich verwandelt er alle fühlenden Wesen in der Zukunft. Aufgrund dieser Bodhicitta-Verdienste, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, wird der Bodhisattva in die Familie des Tathagata wiedergeboren. Dies ist der zweite Schatz der Wiedergeburt des Bodhisattva.
„Wie heißt diese dritte Wiedergeburtsstätte eines Bodhisattva, der fleißig alle Dharma-Tore kultiviert? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva Mahasattva entsteht mit dem Geist, den Ozean aller Dharma-Tore zu betrachten, dem Geist, Verdienste dem vollkommenen Pfad der allwissenden Weisheit zu widmen, dem Geist der rechten Achtsamkeit ohne Fehler oder Trägheit, dem Geist des reinen Ozeans aller Bodhisattva-Samadhis, dem Geist, alle Bodhisattva-Tugenden zu kultivieren, dem Geist, alle Bodhisattva-Pfade zu schmücken, dem Geist, der mit größtem Fleiß allwissende Weisheit und alle Tugenden kultiviert wie das lodernde Feuer des Kalpa ohne Ruhe, dem Geist, die Praktiken von Samantabhadra zu kultivieren und alle fühlenden Wesen zu lehren, dem Geist, alles würdevolle Verhalten zu erlernen, Bodhisattva-Tugenden zu kultivieren, allen Besitz aufzugeben und im wahren Geist des Nicht-Besitzes zu verweilen. Dies ist die dritte Wiedergeburtsstätte eines Bodhisattva.“
„Wie nennt man das: ‚Die universelle Erleuchtung des Schatzes der Wiedergeburt in den drei Welten mit einem tiefen und reinen Geist‘? Guter Mann! Dieser Bodhisattva besitzt einen reinen und erhabenen Geist, erlangt das Licht des Bodhi des Tathagata, tritt in den Ozean der wirksamen Mittel des Bodhisattva ein und hat einen Geist so fest wie Diamant. Er gibt alle anderen Formen der Wiedergeburt auf, erlangt die Kraft der vollkommenen Buddhaschaft, kultiviert höchste Praktiken, besitzt die Wurzeln eines Bodhisattva und hat einen klaren und reinen Geist. Seine Gelübde sind unerschütterlich, und er wird von allen Buddhas beständig beschützt und verehrt. Er zerstört alle Hindernisse und Berge der Befleckung und dient universell als Zuflucht für alle fühlenden Wesen. Dies ist der vierte Schatz der Wiedergeburt für einen Bodhisattva.“
„Wie lautet der Name des fünften Schatzes des gleichen Lichts? Ein guter Mensch! Dieser Bodhisattva beherrscht alle Praktiken und transformiert so alle fühlenden Wesen; er ist imstande, auf allen Besitz zu verzichten; er weilt in den höchsten reinen Geboten des Buddha; er besitzt das Dharma der Geduld und erlangt so das Licht der Geduld in allen Buddhas; mit großem Fleiß schreitet er zur allwissenden Weisheit fort und erreicht das andere Ufer; er kultiviert alle Meditationen und erlangt das Samadhi des Universellen Tores; seine reine Weisheit ist vollendet und erleuchtet alle Dharmas mit der Sonne der Weisheit; er erlangt ungetrübte Augen, sieht den Ozean der Buddhas und erkennt die wahre Natur aller Dharmas; alle, die ihn in der Welt sehen, freuen sich und kultivieren geschickt das wahre Dharma. Dies ist der fünfte Schatz der Wiedergeburt des Bodhisattva.“
„Was bedeutet ‚In die Familie des Tathagata hineingeboren und den Schatz der Geburt empfangen‘? Guter Mann! Dieser Bodhisattva wird in die Familie des Tathagata hineingeboren, weilt mit allen Buddhas, vollbringt alle tiefgründigen Dharma-Stufen, besitzt die reinen und großen Gelübde der Buddhas der drei Zeiten, erlangt dieselben guten Wurzeln wie alle Buddhas, teilt dieselbe Natur mit allen Tathagatas, besitzt den reinen und tugendhaften Dharma der Weltentranszendierung, weilt in den Dharma-Stufen des unermesslichen Verdienstes, erreicht alle Samadhis, sieht die göttliche Kraft des Buddha, reinigt alle fühlenden Wesen nach ihren Bedürfnissen, beantwortet Fragen, wie sie gestellt werden, und besitzt unerschöpfliche Beredsamkeit. Dies ist der sechste Schatz der Geburt für einen Bodhisattva.“
„Wie heißt dieses Schatzhaus der Geburt durch das Licht der Buddha-Kraft? Ein wahrer Mann! Dieser Bodhisattva durchdringt die Buddha-Kraft zutiefst, durchwandert alle Buddha-Länder mit unerschütterlicher Entschlossenheit, bringt Opfergaben dar und dient der Versammlung der Bodhisattvas ohne Ermüdung, versteht, dass alle Lehren wie Illusionen entstehen, weiß, dass alle weltlichen Phänomene wie Träume sind, alle Formen wie Licht und Schatten, alle übernatürlichen Kräfte wie Wandlungen, alle Geburten wie Schatten und die Lehren der Buddhas wie Echos in einem Tal, die allen die Welt des Dharma offenbaren und sie zu ihrem höchsten Verständnis führen. Dies ist das siebte Schatzhaus der Geburt für den Bodhisattva.“
„Wie nennt man dies: die Achte Schatzkammer der Wiedergeburt durch Kontemplation des Tores der universellen Weisheit? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva, der im Stadium jugendlicher Reinheit verweilt, meditiert über jedes einzelne Tor allwissender Weisheit und legt die Praktiken aller Bodhisattvas durch unzählige Zeitalter dar. Er erlangt die Meisterschaft über das tiefe Samadhi aller Bodhisattvas und wird in den Bereichen aller Tathagatas in den zehn Richtungen in jedem Gedanken wiedergeboren. Er tritt in das undifferenzierte Samadhi in differenzierten Bereichen ein, manifestiert differenzierte Weisheit in undifferenzierten Dharmas, erkennt die Abwesenheit von Bereichen in unzähligen Bereichen, tritt in unzählige Bereiche in wenigen Bereichen ein, begreift die unermessliche und grenzenlose Natur des Dharma und weiß, dass alle weltlichen Phänomene lediglich Konstrukte sind, die aus dem Bewusstseinsgeist entstehen. Dies ist die Achte Schatzkammer der Wiedergeburt für Bodhisattvas.“
„Wie nennt man dies: Die neunte Schatzkammer der Wiedergeburt des Bodhisattva, die universelle Manifestation des Schmucks? Guter Mann! Dieser Bodhisattva vermag unzählige Buddha-Welten auf vielfältige Weise zu schmücken, die Körper aller fühlenden Wesen und aller Buddhas universell zu manifestieren, Furchtlosigkeit zu erlangen, den reinen Dharma zu verkünden und ungehindert durch das Dharma-Reich zu fließen; gemäß ihren Neigungen ermöglicht er ihnen universelles Erkennen und Sehen, demonstriert verschiedene Praktiken zur Erlangung von Bodhi und führt sie auf den Pfad der ungehinderten Allwissenheit; so sind alle Handlungen zeitgemäß und stets im Schatz der Weisheit des Samadhi Vairocana verankert. Dies ist die neunte Schatzkammer der Wiedergeburt des Bodhisattva.“
Was bedeutet „den Boden des Buddha betreten und den Schatz der Wiedergeburt empfangen“? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva hat alle Ermächtigungen der Buddhas der drei Zeiten empfangen und kennt die Ordnung aller Daseinsbereiche. Das heißt, er kennt die Ordnung von Geburt und Tod aller fühlenden Wesen in Vergangenheit und Zukunft, die Ordnung der Praxis aller Bodhisattvas, die Ordnung der Gedanken aller fühlenden Wesen, die Ordnung der Buddhaschaft, die die Buddhas der drei Zeiten erlangt haben, und die Ordnung der geschickten Mittel zur Dharma-Verkündung. Er kennt auch die Reihenfolge der Namen aller Äonen im Anfang, in der Mitte und am Ende, ob sie bestehen oder vergehen. Entsprechend den Bedürfnissen aller fühlenden Wesen manifestiert er die Verdienste und den Schmuck des Pfades, verkündet den Dharma mit übernatürlichen Kräften und bezwingt sie geschickt. Dies ist der zehnte Schatz des Bodhisattva: die Wiedergeburt zu empfangen.
„Schüler des Buddha! Wenn ein Bodhisattva Mahasattva diese zehn Praktiken kultiviert und vervollkommnet, dann kann er verschiedene Verzierungen in einer einzigen Verzierung manifestieren; so alle Länder schmücken, alle fühlenden Wesen ohne Ruhe in zukünftigen Zeitaltern führen und erleuchten; die verschiedenen Bereiche und Reifegrade des Ozeans aller Buddha-Lehren darlegen und unzählige Dharmas nacheinander übermitteln; unvorstellbare Buddha-Kraft manifestieren, die allen leeren Raum und den Dharma-Bereich erfüllt; das Dharma-Rad im Ozean der Gedanken und Handlungen der fühlenden Wesen drehen und die Buddhaschaft in allen Welten ohne Unterbrechung manifestieren; alle Dharmas mit unaussprechlich reiner Rede sprechen, an unzähligen Orten weilen und ungetrübtes Verständnis erlangen; den Bodhimanda mit allen Dharmas schmücken, die Buddhaschaft gemäß dem unterschiedlichen Verständnis der fühlenden Wesen manifestieren, unzählige tiefgründige Schätze des Dharma enthüllen und alle Welten lehren und vervollkommnen.“
Zu jener Zeit wollte die Gottheit des Lumbini-Waldes ihre Bedeutung noch einmal verdeutlichen, indem sie die göttliche Kraft Buddhas nutzte, um alle Richtungen zu beobachten und in Versen zu sprechen:
„Der höchste, reine und unbefleckte Geist, der alle Buddhas sieht, ohne jemals zufrieden zu sein.“ Möge ich diesem Weisen auch in Zukunft Opfergaben darbringen, damit er im Reinen Land wiedergeboren werde. In allen Ländern der drei Zeiten, allen fühlenden Wesen und allen Buddhas, Mögen alle Wesen befreit und stets verehrt werden; möge dieser unvorstellbare Schatz im Reinen Land wiedergeboren werden. Den Dharma ohne Müdigkeit oder Abneigung zu hören und ihn mit ungetrübter Achtsamkeit während der drei Zeiten zu beobachten, Wenn Körper und Geist rein sind wie der leere Raum, dann bezeichnet dieser Name den Speicher der Wiedergeburt. Sein Herz wohnt ewig im Ozean des großen Mitgefühls, so fest wie ein Diamant und ein Berg aus Juwelen. Das Tor zu aller Weisheit, dieser höchste Schatz der Wiedergeburt. Großes Mitgefühl bedeckt alles; wundersame Taten mehren stetig den Ozean des Heils. Das Licht des Dharma erleuchtet alle Wesen; dieses mächtige Wesen empfängt den Schatz der Wiedergeburt. Wer die Unverfälschtheit des Dharma erkennt, wird in die Familie der Buddhas der drei Zeiten hineingeboren. Indem er in den Ozean der zehn Himmelsrichtungen eintritt, empfängt dieser Weise den Schatz der Wiedergeburt. Mit einem reinen und ungetrübten Geist kann man alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen erreichen. Alle Buddha-Kräfte sind in der Lage, diesen unvorstellbaren Schatz der Wiedergeburt zu vollbringen. Wer tiefgründige Weisheit erlangt und Meisterschaft erreicht hat, hat auch das ultimative Verständnis aller Samadhis erlangt. Betrachte das Tor der allwissenden Weisheit, wie es in Wahrheit ist; dieser wahre Körper ist der Speicher der Wiedergeburt. Reinige alle Buddha-Länder, pflege fleißig den Dharma, um alle fühlenden Wesen universell zu transformieren. Als Manifestation der Befreiungskraft des Tathagata ist dieser große Name der Quell der Wiedergeburt. Wer lange Sarvajna (Weisheit) kultiviert hat, kann schnell die Position des Tathagata erreichen. Da der Dharma-Bereich frei von Hindernissen ist, ist er die Quelle der Wiedergeburt für alle Kinder Buddhas.
„Guter Mensch! Ein Bodhisattva besitzt diese zehn Eigenschaften, wird in die Familie des Tathagata hineingeboren und wird zum reinen Licht der ganzen Welt. Guter Mensch! Seit unzähligen Äonen habe ich dieses Tor der Befreiung durch freie Wiedergeburt erreicht.“
Sudhana fragte: „Heiliger! Wie steht es um den Stand dieses Weges zur Befreiung?“
Antwort:
"Guter Mann! Ich habe zuerst ein Gelübde abgelegt: 'Mögen alle Bodhisattvas mir nahe sein können, wenn sie geboren werden; möge ich in den unermesslichen Ozean der Wiedergeburt des Vairocana Tathagata eintreten.' Durch die Kraft meines früheren Gelübdes wurde ich im Lanvini-Garten in Jambudvipa dieser Welt geboren und konzentrierte mich darauf, wann der Bodhisattva geboren werden würde; nach hundert Jahren kam der Weltverehrte tatsächlich vom Tusita-Himmel und wurde hier geboren."
„Damals erschienen zehn Zeichen in diesem Wald. Welche sind das? Erstens, der Boden in diesem Garten wurde plötzlich eben, und alle Gruben, Hügel und Erhebungen verschwanden. Zweitens, der Boden bestand aus Diamanten, geschmückt mit verschiedenen Juwelen, ohne Schutt, Dornen oder Baumstümpfe. Drittens, ringsum wuchsen Reihen juwelenbesetzter Tamariskenbäume, deren Wurzeln tief am Wasserrand verankert waren. Viertens, duftende Knospen sprossen und enthüllten einen wahren Schatz an Düften; juwelenbesetzte Bäume bildeten sich, die Schatten und Wärme spendeten, ihr Duft übertraf selbst himmlische Düfte. Fünftens, Reihen von exquisiten, juwelenbesetzten Blumengirlanden wurden verteilt und füllten jeden Winkel. Sechstens, alle Bäume im Garten blühten auf natürliche Weise mit unzähligen juwelenbesetzten Blüten. Siebtens, in allen Teichen und Sümpfen erschienen spontan Blumen, die aus dem Boden sprossen und sich über das Wasser ausbreiteten. Achtens, zu jener Zeit, in diesem Wald, die Wünsche und Formen der Saha-Welt…“ Könige des Himmels, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras und Mahoragas versammelten sich und falteten ehrfürchtig die Hände. Neuntens jubelten alle himmlischen Jungfrauen dieser Welt, selbst die Mahoraga-Jungfrauen, jede mit Opfergaben in den Händen, und standen respektvoll vor dem Pilacha-Baum. Zehntens strahlte aus den Nabeln aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen Licht, die „Lampe der Bodhisattva-Geburt“ genannt, und erleuchtete diesen Wald. In jedem Lichtstrahl erschienen die wundersamen Wandlungen der Buddha-Geburt, die Verdienste aller Bodhisattva-Geburt und die verschiedenen Stimmen der Buddhas. Dies sind die zehn glückverheißenden Zeichen im Wald. Wenn diese Zeichen erscheinen, wissen die Himmelskönige, dass ein Bodhisattva geboren wird; ich, der ich diese glückverheißenden Zeichen sehe, bin von unermesslicher Freude erfüllt.
„Guter Mann! Als Königin Maya Kapilavastu verließ und diesen Wald betrat, offenbarte sie zehn segensreiche Lichtzeichen, die es allen Wesen ermöglichten, das Licht des Dharma zu erlangen. Was sind diese zehn? Sie sind: das Licht aller kostbaren Blumen, das Licht kostbarer Düfte, das Licht der blühenden Lotusblume, die wahre und wundersame Klänge verströmt, das Licht der Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen, die zunächst nach Erleuchtung streben, das Licht aller Bodhisattvas, die die verschiedenen Stufen durchlaufen und wundersame Wandlungen vollziehen, das Licht aller Bodhisattvas, die die Weisheit der Kultivierung der Paramitas vollenden, das Licht der großen Gelübde und Weisheit aller Bodhisattvas, das Licht der geschickten Lehrmethoden aller Bodhisattvas und ihrer Fähigkeit, Wesen zu transformieren, das Licht aller Bodhisattvas, die die wahre Weisheit des Dharma-Reiches erkennen, und das Licht aller Bodhisattvas, die die Buddhaschaft erlangen, freiwillig wiedergeboren werden, ihre Heimat verlassen und Erleuchtung erlangen. Diese zehn Lichter erleuchten universell die Geister unzähliger Wesen.“ Wesen."
„Guter Mann! Als Königin Maya unter dem Pilacas-Baum saß, offenbarte der Bodhisattva zehn Arten von wundersamen Verwandlungen, die kurz vor der Geburt standen. Welche sind das?“
„Guter Mann! Wenn der Bodhisattva geboren werden soll, versammeln sich alle himmlischen Prinzen und Prinzessinnen des Reiches der Begierde sowie alle Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und ihre Gefolgschaften des Reiches der Formen, um ihm ihre Verehrung darzubringen. Königin Mayas majestätische Tugend ist außergewöhnlich; jede Pore ihres Körpers strahlt Licht aus und erleuchtet die dreitausend großen Chiliokosmen ungehindert. Alle anderen Lichter werden verdunkelt, und alle Leiden und das Elend aller fühlenden Wesen auf den Pfaden des Bösen werden ausgelöscht. Dies ist die erste wundersame Wandlung des Bodhisattva vor seiner Geburt.“
„Außerdem, guter Mann! Zu jener Zeit erschienen alle Formen der dreitausend Welten im Schoß von Königin Maya. In jeder der hundert Milliarden Jambudvipas gab es Städte und Gärten, jede mit einem anderen Namen. Königin Maya residierte in jeder einzelnen, umgeben von himmlischen Wesen. All dies waren Manifestationen der unvorstellbaren göttlichen Wandlungen, die der Bodhisattva im Begriff war zu durchlaufen. Dies war die zweite göttliche Wandlung, die der Bodhisattva gebären sollte.“
„Außerdem, guter Mann! Jede Pore von Königin Mayas Körper spiegelt die vergangene Praxis des Tathagata auf dem Bodhisattva-Pfad, seine ehrfurchtsvollen Opfergaben an alle Buddhas und die Klänge der Buddhas wider, die den Dharma predigten. So wie ein heller Spiegel und Wasser die Bilder von Sonne, Mond, Sternen, Wolken und Donner am Himmel reflektieren können, so können auch die Poren von Königin Mayas Körper die vergangenen Ursachen und Zustände des Tathagata widerspiegeln. Dies ist die dritte wundersame Wandlung, die der Bodhisattva nun vollbringen wird.“
„Und außerdem, guter Mann! Jede einzelne Pore von Königin Mayas Körper offenbart die Welten, Städte, Dörfer, Berge, Wälder, Flüsse und Meere, in denen der Tathagata weilte, als er den Pfad des Bodhisattva beschritt, die Zeitalter, in denen fühlende Wesen dem Buddha in der Welt begegneten, in reine Länder eintraten und in jeder Wiedergeburt, unabhängig von der Länge ihres Lebens und ihrer Praxis des tugendhaften Dharma durch die Anleitung guter Lehrer. In jedem Bereich und an jedem Ort der Wiedergeburt ist Königin Maya stets seine Mutter; all dies manifestiert sich in jeder einzelnen Pore. Dies ist die vierte wundersame Verwandlung, die der Bodhisattva nun vollziehen wird.“
„Außerdem, guter Mann! Aus jeder Pore von Königin Maya wurden die früheren Praktiken des Tathagata als Bodhisattva offenbart, die seine verschiedenen Formen, Erscheinungen, Kleidung, Speisen, Leiden und Freuden in jeder seiner Geburten zeigten. Dies war die fünfte wundersame Verwandlung, die der Bodhisattva im Begriff war zu vollziehen.“
„Und außerdem, guter Mann! Jede Pore von Königin Mayas Körper offenbart, was der Weltverehrte in seinen vergangenen Akten der Nächstenliebe aufgegeben hat – seinen Kopf, seine Augen, Ohren, Nase, Lippen, Zunge, Zähne, seinen Körper, Hände, Füße, sein Fleisch, seine Knochen, Männer, Frauen, Ehefrauen, Konkubinen, Städte, Paläste, Kleidung, Halsketten, Gold, Silber und kostbare Güter. – Er sieht auch das Aussehen, die Stimme und den Aufenthaltsort des Empfängers all dieser Dinge, sowohl innerlich als auch äußerlich. Dies ist die sechste wundersame Verwandlung, die der Bodhisattva im Begriff ist zu vollbringen.“
„Außerdem, guter Mann! Als Königin Maya diesen Garten betrat, war der Wald erfüllt von all den Ländereien, Gärten, Gewändern, Girlanden, Parfums, Weihrauchpulver, Bannern, Baldachinen – all dem kostbaren Schmuck –, den die vergangenen Buddhas bei ihrer Geburt trugen. Auch Musik und Gesänge von höchster Qualität waren anwesend, sodass alle fühlenden Wesen sie sehen und hören konnten. Dies ist die siebte wundersame Wandlung, die der Geburt des Bodhisattva vorausgeht.“
„Und außerdem, guter Mann! Als Königin Maya diesen Garten betrat, entsprang aus ihrem Körper der Palast und Pavillon des Mani-Juwelenkönigs, in dem der Bodhisattva residierte. Er übertraf die Wohnstätten aller Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und Könige der Menschen. Er war mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt, von einem erlesenen Duft erfüllt und mit unzähligen Juwelen geschmückt, rein von innen und außen, jedes einzelne einzigartig und nicht vermischt, die den gesamten Lumbini-Garten vollständig ausfüllten. Dies ist die achte wundersame Verwandlung des Bodhisattva bei seiner Geburt.“
„Außerdem, guter Mann! Als Königin Maya diesen Garten betrat, entsprangen aus ihrem Körper Bodhisattvas in einer Zahl, die der Anzahl der Staubpartikel in zehn unzählbaren Hunderttausenden von Milliarden Nayutas Buddha-Ländern entsprach. Das Aussehen, die Gesichtszüge, die Ausstrahlung, das Wesen, die übernatürlichen Kräfte und das Gefolge der Bodhisattvas unterschieden sich nicht von denen des Bodhisattva Vairocana, und sie alle priesen gleichzeitig den Tathagata. Dies ist die neunte wundersame Verwandlung zur Zeit der Geburt des Bodhisattva.“
„Außerdem, guter Mann! Als Königin Maya im Begriff war, den Bodhisattva zu gebären, erschien ihr plötzlich eine gewaltige Lotusblume aus dem Vajra-Reich, genannt: Allschatz der Juwelenverzierungen. Ihr Stängel bestand aus Vajra, ihre Staubblätter aus verschiedenen Juwelen und ihre Basis aus dem wunscherfüllenden Juwelenkönig. Sie hatte so viele Blütenblätter wie die Staubpartikel von zehn Buddha-Welten, alle bedeckt mit einem Netz und einem Baldachin aus Mani-Juwelen. Alle Himmelskönige hielten sie zusammen; alle Drachenkönige ließen duftenden Regen herabregnen; alle Yaksha-Könige umgaben sie ehrfürchtig und streuten himmlische Blüten; alle Gandharva-Könige stießen sanfte Laute aus und priesen die vergangenen Verdienste des Bodhisattva bei seinen Opfergaben an die Buddhas; alle Asura-Könige legten ihren Stolz ab und verneigten sich ehrfürchtig; alle Garuda-Könige senkten juwelenbesetzte Banner herab, die den Himmel erfüllten; alle Kinnara-Könige blickten freudig auf sie.“ Sie priesen die Tugenden des Bodhisattva; alle Mahoraga-Könige jubelten, sangen Loblieder und ließen Wolken von unermesslichem Schmuck herabregnen. Dies ist die zehnte wundersame Verwandlung zur Zeit der Geburt des Bodhisattva.
„Guter Mensch! Nachdem sich die zehn Zeichen im Lumbini-Garten manifestiert hatten, wurde der Bodhisattva geboren. Es war wie die klare Sonne, die am Himmel erscheint, wie glückverheißende Wolken, die vom Gipfel eines hohen Berges aufsteigen, wie ein Blitz, der in dichten Wolken zuckt, wie eine große Fackel, die in der Dunkelheit brennt; zu dieser Zeit wurde der Bodhisattva aus der Seite seiner Mutter geboren, und sein Körper erstrahlte in demselben Glanz. Guter Mensch! Zu dieser Zeit, obwohl der Bodhisattva neugeboren war, hatte er bereits alle Dharmas vollständig verstanden, die wie Träume und Illusionen, wie Schatten und Bilder sind, ohne Kommen und Gehen, ohne Geburt und Tod.“
„Guter Mann! Als ich den Buddha in den vier Kontinenten, im Lumbini-Garten innerhalb Jambudvipas, verschiedene wundersame Wandlungen seiner ersten Geburt vollziehen sah, sah ich auch den Tathagata in den Hunderten von Milliarden Jambudvipas der dreitausend großen Chiliokosmen, im Lumbini-Garten, verschiedene wundersame Wandlungen seiner ersten Geburt vollziehen; ich sah unzählige Buddha-Länder in jedem Staubkorn der dreitausend großen Chiliokosmen und unzählige Buddha-Länder in jedem Staubkorn der hundert Buddha-Länder, der tausend Buddha-Länder und sogar in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen. In all diesen Buddha-Ländern vollzog der Tathagata verschiedene wundersame Wandlungen seiner Wiedergeburt. Dies geschah ununterbrochen, Augenblick für Augenblick.“
Dann fragte Sudhana die Gottheit: „Große Gottheit, wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast?“
Antwort:
„Guter Mann! In grauer Vorzeit vergingen unzählige Äonen, mehr als die Anzahl der Staubkörner in hundert Millionen Buddha-Welten. Damals existierte eine Welt namens Universeller Schatz, und das Äon hieß Freudige Glückseligkeit. Achtzig Buddha-Nayutas erschienen darin; der erste Buddha trug den Namen Banner der Freiheit und des Verdienstes und besaß alle zehn Titel. In dieser Welt gab es vier Kontinente namens Wundersame Lichtverzierung; in Jambudvipa, einem dieser vier Kontinente, befand sich eine königliche Hauptstadt namens Banner der Sumeru-Verzierung; dort regierte ein König namens Juwelenflammenauge; und seine Königin hieß Freudiges Licht. Guter Mann! In dieser Welt ist Königin Maya die Mutter von Vairocana Tathagata; und in jener Welt ist Königin Freudiges Licht die Mutter des ersten Buddha, genau wie sie.“
„Guter Mann! Als die Herrin des Freudenlichts den Bodhisattva gebären wollte, begab sie sich mit zwanzig Milliarden Nayuta-Jungfrauen zum Goldenen Blumengarten. Dort stand ein Pavillon namens Wunderbarer Schatzgipfel; daneben ein Baum namens Allgebender Baum. Die Herrin des Freudenlichts kletterte auf einen Ast dieses Baumes und gebar den Bodhisattva. Alle Himmelskönige und ihr Gefolge brachten duftendes Wasser, um ihn zu baden. Zu jener Zeit stand eine Amme namens Reines Licht an ihrer Seite. Nach dem Bad überreichten die Himmelskönige und ihr Gefolge der Amme die Gaben. Die Amme nahm sie ehrfürchtig entgegen und war voller Freude. Daraufhin erreichte sie das Samadhi der Universellen Augen des Bodhisattva. Nachdem sie dieses Samadhi erreicht hatte, sah sie unzählige Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und erlangte die Freiheit und Befreiung des Bodhisattva, sich überall wiederzuerwecken.“ So wie das Bewusstsein bei der Empfängnis schnell und ungehindert ist; Nachdem man diese Befreiung erlangt hat, sieht man alle Buddhas, durch die Kraft ihrer ursprünglichen Gelübde, die freiwillig wiedergeboren werden, und so ist es. Guter Mensch! Was meinst du? Ist diese Amme anders als irgendjemand anderes? Sie bin ich. Von nun an sehe ich ständig Vairocana Buddha, wie er die Kraft der Bodhisattvas manifestiert und fühlende Wesen im Ozean der Wiedergeburt frei unterwirft. Es ist, als sähe ich Vairocana Buddha, durch die Kraft seiner ursprünglichen Gelübde, wie er die wundersamen Wandlungen der Bodhisattvas manifestiert, die in diesem dreitausend großen Chiliokosmos und sogar in den Staubpartikeln aller Welten in den zehn Himmelsrichtungen wiedergeboren werden; ich sehe alle Buddhas auf dieselbe Weise und diene ihnen ehrfürchtig, bringe ihnen Opfergaben dar, höre ihren Lehren zu und praktiziere entsprechend.“
Zu jener Zeit wollte die Gottheit des Lumbini-Waldes diese Bedeutung der Befreiung durch die Kraft Buddhas bekräftigen, blickte in alle Richtungen und sprach in Versen:
„Deine Frage, Sohn Buddhas, betrifft die tiefgründige Sphäre aller Buddhas.“ Jetzt sollten Sie mir zuhören, und ich werde Ihnen die Gründe erklären. Seit unzähligen Äonen gibt es ein Äon namens Freude; Im Alter von achtzig Jahren erschien der Tathagata auf der Welt. Der ursprüngliche Name des Tathagata, des Banners des freien und ungehinderten Verdienstes; Ich war im Jinhua-Garten und habe seinen ersten Geburtstag miterlebt. Ich war damals Amme und war überaus intelligent und schlagfertig; Die Götter schenkten mir den goldenen Körper eines Bodhisattva. Ich hielt es schnell fest und beobachtete es aufmerksam, konnte aber die Spitze nicht sehen. Ihre Formen sind alle vollkommen, jede einzelne grenzenlos. Ein von Unreinheiten gereinigter Körper, geschmückt mit glückverheißenden Merkmalen. Wenn man beispielsweise ein wunderbares Bild sieht, wird man natürlich von Freude erfüllt. Erkenne ihre Vorzüge, und du wirst deinen Segen schnell mehren. Beim Anblick dieses übernatürlichen Ereignisses sollte man das große Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) entwickeln. Einzig und allein nach den Verdiensten Buddhas streben und alle großen Gelübde erweitern. Reinige alle Reiche und vernichte die drei bösen Pfade. In alle zehn Himmelsrichtungen werden unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht. Unser grundlegendes Gelübde in der spirituellen Praxis ist es, alle fühlenden Wesen vom Leiden zu befreien. Ich hörte den Dharma von diesem Buddha und erlangte die Befreiung. Unzählige Staubpartikel, unzählige Äonen der Kultivierung. Ich habe im Laufe des Kalpa allen Buddhas Opfergaben dargebracht. Bewahre sein wahres Dharma und reinige diesen Ozean der Befreiung. Unzählige Staubpartikel, die zehn Mächtigen der Vergangenheit, Halte am Dharma-Rad fest und mehre die Klarheit dieser Befreiung. In einem einzigen Gedanken sah ich in diesem Staub des Buddha-Feldes... Jeder einzelne Tathagata hat alle Buddha-Länder und Ozeane gereinigt. Im Tempel befinden sich alle Buddhas; im Garten manifestieren sich Geburten. Jeder von ihnen offenbart unvorstellbare, gewaltige und wundersame Kräfte. Oder seht die unvorstellbaren, unzähligen Bodhisattvas in unzähligen Reichen. Wer im himmlischen Palast lebt, erlangt die Buddhaschaft. In unzähligen Buddha-Ländern manifestieren sich alle Buddhas und werden wiedergeboren. Die Menschenmenge hatte sich um mich versammelt, und ich sah sie alle. In einem einzigen Gedanken kann man unzählige Buddha-Welten sehen; in einem Staubkorn kann man unzählige Bodhisattvas sehen. Wer sein Zuhause verlässt, um Freude im Dharma zu finden, manifestiert das Reich Buddhas. Ich sah in einem Sandkorn unzählige Buddhas, die die Erleuchtung erlangten. Jede dieser Methoden manifestiert ihre eigenen zweckmäßigen Mittel, um leidende Wesen von ihrem Leiden zu befreien. In jedem einzelnen Staubkorn drehen die Buddhas das Rad des Dharma. Mit endlosem Klang, dem Dharma des universellen Regens und des süßen Taus. Unzählige Staubpartikel, in jedem einzelnen Staubpartikel, Alles ist im Tathagata zu sehen, der das Parinirvana manifestiert. In unzähligen Buddha-Ländern manifestierte sich die Geburt des Tathagata; Und ich werde mich in unzählige Formen teilen, um im gegenwärtigen Augenblick Opfergaben darzubringen. Der unvorstellbare Ozean der Buddha-Länder birgt unzählige Reiche verschiedener Art; Ich erschien vor ihnen und ließ den Regen des Großen Dharma herabregnen. Buddhistischer Schüler, ich weiß das, aber der Weg zur Befreiung ist schwer zu ergründen. Über unzählige Zeitalter hinweg ist sein Lob unerschöpflich.
„Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva die Freiheit und Befreiung der Wiedergeburt an allen Orten über unzählige Zeitalter hinweg manifestiert hat. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas in einem einzigen Gedanken alle Zeitalter in sich aufnehmen, alle Dharmas befolgen und die Wiedergeburt durch geschickte Mittel manifestieren können; sie bringen allen Buddhas in allen Welten Opfergaben dar und verstehen letztlich alle Lehren des Buddha; sie manifestieren die Wiedergeburt in allen Welten und sitzen auf Lotusthronen vor allen Buddhas; da sie wissen, wann alle Wesen erlöst werden können, manifestieren sie die Wiedergeburt, um sie zu bezwingen und zu zähmen; sie manifestieren verschiedene wundersame Verwandlungen in allen Welten, wie Bilder, die vor ihnen erscheinen. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten erkennen oder beschreiben?“
"Guter Mann! In dieser Stadt Kapilavastu gibt es eine Sakya-Frau namens Gopa. Geh zu ihr und frag sie: Wie lehrt und leitet ein Bodhisattva fühlende Wesen inmitten des Kreislaufs von Geburt und Tod?"
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit ging Sudhana nach Kapilavastu, um über den Weg zur Befreiung von der Wiedergeburt nachzudenken und ihn zu praktizieren, von dem er glaubte, dass er sich dadurch vergrößern und ausdehnen würde, und er vergaß dies nie.
Die Prozession schritt allmählich zur Versammlungshalle der Bodhisattvas, wo das Licht des Dharma-Reiches allumfassend erstrahlte. Dort kam eine Gottheit namens Wuyoude, begleitet von zehntausend Palastgottheiten, um Sudhana zu begrüßen und sprach:
„Willkommen, mein Herr! Ihr besitzt große Weisheit und großen Mut und seid imstande, die unvorstellbare Befreiung eines Bodhisattva zu erlangen. Euer Geist ist stets Eurer gewaltigen Gelübde bewusst, und Ihr seid bewandert in der Betrachtung der Bereiche aller Dharmas. Ihr weilt in der Stadt des Dharma, nutzt unzählige wirksame Mittel und erlangt den unermesslichen Ozean der Verdienste des Tathagata. Ihr habt wunderbare Beredsamkeit erlangt, seid geschickt in der Führung der fühlenden Wesen, erlangt einen Körper heiliger Weisheit, folgt beständig dem Pfad der Praxis, erkennt die Unterschiede im Denken und Handeln aller fühlenden Wesen und führt sie zur Freude und zum Pfad der Buddhaschaft.“
Ich sehe, dass du, du Tugendhafter, alle tugendhaften Praktiken ohne das geringste Nachlassen ausübst und dein Verhalten vollkommen rein ist. Du wirst bald die reinen, geschmückten und höchsten drei Karmas aller Tathagatas erlangen, deinen Körper mit allen glückverheißenden Zeichen schmücken und deinen Geist mit den zehn Kräften und der Weisheit erfüllen und frei in allen Welten wandeln. Ich sehe, dass du, du Tugendhafter, unvergleichlich mutig und fleißig bist, und bald wirst du alle Buddhas der drei Zeiten sehen und ihre Lehren hören können. Bald wirst du die ganze Glückseligkeit der Bodhisattva-Meditation, der Befreiung und des Samadhi erlangen. Bald wirst du die tiefe Befreiung aller Buddhas und Tathagatas erlangen. Warum ist das so? Weil du tugendhafte Lehrer siehst, dich ihnen näherst, ihnen Opfergaben darbringst, ihre Lehren hörst, sie dir einprägst und sie praktizierst, ohne nachzulassen oder zurückzuweichen, ohne Sorge oder Bedauern, ohne Hindernisse und ohne Dämonen oder deren Einfluss. Anhänger können dir Probleme bereiten. Bald wirst du die höchste Erfüllung erreichen.
Sudhana sagte:
Heiliger! Wie Du gesagt hast, möge ich alles erlangen, was ich begehre. Heiliger! Ich wünsche, dass alle fühlenden Wesen von allem Leid befreit werden, alle bösen Taten aufgeben, in vollkommenem Glück wiedergeboren werden und ein reines Leben führen. Heiliger! Wenn alle fühlenden Wesen mit Leid geboren werden, böse Taten begehen und in die Daseinsbereiche fallen, wo sie ständig körperliche und seelische Qualen erleiden, empfindet der Bodhisattva großen Kummer. Heiliger! Es ist wie bei einem Menschen, der nur ein Kind hat, dessen Liebe und Zuneigung so innig sind und der plötzlich mitansehen muss, wie ihm die Gliedmaßen abgetrennt werden; sein Herz ist von unerträglichem Schmerz erfüllt. So ist auch der Bodhisattva Mahasattva; sieht er, wie fühlende Wesen in die drei Daseinsbereiche fallen und aufgrund von Leid und Karma verschiedene Arten von Schmerz erleiden, empfindet der Bodhisattva großen Kummer. Sieht er jedoch, wie fühlende Wesen die drei Arten heilsamer Taten des Körpers, der Rede und des Geistes vollbringen und im himmlischen Dasein wiedergeboren werden, so ist sein Herz voller Kummer. Wenn ein Bodhisattva in verschiedenen Daseinsbereichen körperliche und geistige Glückseligkeit genießt, empfindet er tiefe Freude.“ Warum ist das so? Ein Bodhisattva strebt nicht um seiner selbst willen nach Allwissenheit, noch begehrt er die Freuden von Geburt und Tod, noch lässt er sich von verzerrten Wahrnehmungen, Ansichten, Gedanken, Fesseln, verborgenen Neigungen oder der Macht der Anhaftung und Verblendung beeinflussen. Er erzeugt keine Gedanken der Lust für fühlende Wesen und gibt sich nicht den Freuden meditativer Zustände hin. Er weilt ungehindert, ohne Müdigkeit und ohne Rückfall in Geburt und Tod. Stattdessen, wenn er sieht, wie fühlende Wesen in allen Daseinsbereichen unermessliches und vielfältiges Leid erfahren, erhebt er sich mit tiefem Mitgefühl und umarmt sie alle mit großen Gelübden. Aufgrund dieses mitfühlenden Gelübdes beschreiten sie den Pfad des Bodhisattva, um das Leiden aller fühlenden Wesen zu lindern, die Allwissenheit des Tathagata zu erlangen, allen Buddhas und Tathagatas Opfergaben darzubringen, alle weiten Landstriche zu reinigen und die Begierden sowie alle körperlichen und geistigen Handlungen aller fühlenden Wesen zu läutern. Sie kennen weder Müdigkeit noch Abneigung gegenüber Geburt und Tod.
Heiliger! Der Bodhisattva Mahasattva schmückt zum Wohle aller fühlenden Wesen sie und ermöglicht ihnen die Wiedergeburt in den Reichtümern und Freuden der menschlichen und himmlischen Welten; er wirkt wie Eltern und begründet für sie das Bodhicitta; er nährt sie und befähigt sie, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten; er beschützt sie und führt sie fort von den drei dämonischen Daseinsbereichen; er wirkt wie ein Kapitän und ermöglicht ihnen die Überquerung des Meeres von Geburt und Tod; er wirkt wie eine Zuflucht und befreit sie von allen dämonischen Leiden und Ängsten; und ermöglicht ihnen letztlich, ewige Ruhe und Freude zu erlangen; er wirkt wie eine Fähre und geleitet sie in den Ozean aller Buddhas; er wirkt wie ein Führer und geleitet sie zur Insel aller Dharma-Schätze; er wirkt wie eine wundersame Blume, die mit den Verdiensten und Tugenden aller Buddhas erblüht; er wirkt wie ein Schmuck, der beständig das Licht des Verdienstes und der Weisheit ausstrahlt; er wirkt wie Freude und verleiht all ihren Handlungen Würde; er wirkt wie Ehrwürdiger, frei von allem Bösen. Er vollbringt Taten; er handelt wie Samantabhadra, der alle würdevollen Formen in sich trägt; er wirkt wie großes Licht, das beständig das reine Licht der Weisheit ausstrahlt; er wirkt wie eine große Wolke, die beständig den süßen Tau des Dharma herabregnen lässt. Heiliger! Wenn der Bodhisattva diese Taten auf diese Weise vollbringt, werden alle fühlenden Wesen mit Liebe und Freude erfüllt und besitzen die Freude des Dharma.
Als Sudhana in jener Zeit im Begriff war, die Dharma-Halle zu besteigen, bestreuten ihn sein Freund Ananda und alle Götter mit kostbaren Blumengirlanden, Parfums, Weihrauchpulver und verschiedenen kostbaren Schmuckstücken aus den höchsten Himmeln und sprachen in Versen:
"Du bist in diese Welt gekommen, um ein großes Leuchtfeuer für alle zu sein." Zum Wohle aller fühlenden Wesen strebe ich gewissenhaft nach höchster Erleuchtung. Unzählige Äonen sind vergangen, und es wird schwierig sein, dich wiederzusehen; Verdienst und Tugend erheben sich heute und vertreiben die Dunkelheit der Welt. Du siehst, dass alle empfindungsfähigen Wesen von Täuschung und Verwirrung umhüllt sind. Er empfand tiefe Trauer und suchte den Weg derer zu ergründen, die keinen Lehrer hatten. Strebe mit reinem Geist nach der Buddhaschaft. Tugendhaften Lehrern dienen, ohne Rücksicht auf das eigene Leben zu nehmen. In allen Welten bist du frei von Abhängigkeit und Bindung. Sein Geist ist frei von jeglichen Hindernissen, so rein wie der leere Raum. Wenn du den Weg zur Erleuchtung beschreitest, werden all deine Verdienste vollendet. Verstärke das Licht der Weisheit und erleuchte die ganze Welt. Du bist weder von der Welt losgelöst noch an sie gebunden. Ungehindert in der Welt, wie der Wind, der durch die Leere streift. Wenn beispielsweise ein Feuer ausbricht, kann es nicht gelöscht werden; So wie du den Weg zur Erleuchtung beschreitest, solltest du auch das Feuer des Fleißes in dir entfachen. Mit großem Mut und Fleiß wird man standhaft und unerschütterlich. Vajra Weisheitslöwe, streift furchtlos umher. In allen Dharma-Bereichen, in allen Buddha-Ländern, Ihr alle könnt hingehen und sie besuchen und tugendhaften Lehrern nahe sein.
Zu jener Zeit, nachdem der Gott der sorgenfreien Tugend diesen Vers gesprochen hatte, folgte er Sudhana aus Liebe zum Dharma und verließ ihn nie.
Zu jener Zeit betrat Sudhana die Halle der universellen Manifestation des Lichts des Dharma-Reiches und suchte weit und breit nach der Shakya-Frau. Er fand sie in der Halle, sitzend auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten, umgeben von 84.000 Jungfrauen. Diese Jungfrauen stammten allesamt aus königlichen Geschlechtern und hatten in der Vergangenheit den Pfad der Bodhisattvas beschritten. Sie teilten die gleichen Wurzeln der Tugend, praktizierten Großzügigkeit und liebevolle Rede, um alle fühlenden Wesen in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Sie hatten bereits die Welt der Allwissenheit klar erblickt und gemeinsam den Weg zur Buddhaschaft beschritten. Stets verweilten sie in rechter Konzentration, wandelten in tiefem Mitgefühl und nahmen alle fühlenden Wesen wie ihre eigenen Kinder an. Sie besaßen vollkommene liebende Güte, und ihr Gefolge war rein. Einst hatten sie die unvorstellbaren Fertigkeiten der Bodhisattvas erlangt und alle die Vollkommenheit des Anuttara-samyak-sambodhi erreicht, indem sie alle Vollkommenheiten eines Bodhisattva besaßen. Sie waren frei von jeglicher Anhaftung und fanden keine Gefallen an Geburt und Tod. Obwohl sie dem Kreislauf der Wiedergeburten unterworfen waren, war ihr Geist stets rein, und sie folgten unentwegt dem Pfad der Allwissenheit. Frei von jeglichen Hindernissen und Anhaftungen, transzendiert von allen Bindungen, manifestierten sie sich in Emanationen aus dem Dharmakaya. Sie hatten die Praktiken des Samantabhadra kultiviert, die Kraft der Bodhisattvas gesteigert, und ihre Weisheit und ihre spirituellen Leuchten waren vollkommen.
Zu jener Zeit ging Sudhana zu der Gopa, verneigte sich vor ihr, faltete die Hände und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva im Kreislauf von Geburt und Tod nicht von den Fehlern von Geburt und Tod befleckt wird; das Wesen des Dharma versteht und nicht in den Stadien des Sravaka oder Pratyekabuddha verweilt; den Dharma besitzt und den Pfad des Bodhisattva beschreitet; im Bodhisattva-Stadium weilt und in das Buddha-Reich eintritt; die Welt transzendiert und in der Welt wiedergeboren wird; den Dharma-Körper erlangt und unzählige Formen annimmt; den formlosen Dharma verwirklicht und verschiedene Formen für fühlende Wesen manifestiert; weiß, dass der Dharma jenseits der Worte liegt, und dennoch den Dharma den fühlenden Wesen ausführlich darlegt; weiß, dass fühlende Wesen leer sind, und dennoch niemals die Arbeit der Transformation fühlender Wesen aufgibt; obwohl er weiß, dass alle Buddhas werden weder geboren noch sterben sie, bringen aber dennoch fleißig und ohne Rückschritt Opfergaben dar; obwohl sie wissen, dass alle Dharmas ohne Karma und Vergeltung sind, kultivieren sie dennoch unaufhörlich tugendhafte Taten.
Damals sagte Gu Bo zu Sudhana:
„Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist nun in der Lage, einem Bodhisattva Mahasattva eine solche Frage zu stellen. Diejenigen, die die Praktiken und Gelübde von Samantabhadra pflegen, können eine solche Frage stellen. Höre gut zu! Denke gut darüber nach! Ich werde die göttliche Kraft des Buddha nutzen, um es dir zu erklären.“
„Guter Mensch! Wenn Bodhisattvas diese zehn Dinge vollbringen, können sie die Praxis des Netzes der universellen Weisheit und des Lichts des Bodhisattva Indra vollenden. Was sind diese zehn Dinge? Sie sind: sich auf tugendhafte Lehrer zu verlassen, ein umfassendes und erhabenes Verständnis zu erlangen, reines Verlangen und reine Freude zu erlangen, alle Segnungen und Weisheit anzusammeln, den Dharma von allen Buddhas zu hören, die Buddhas der drei Zeiten stets nicht zu verlassen, in Harmonie mit den Praktiken aller Bodhisattvas zu leben, von allen Tathagatas beschützt und geschätzt zu werden, reines, großes Mitgefühl und wunderbare Gelübde zu besitzen und mit Weisheit und Macht alle Geburt und den Tod universell zu trennen. Dies sind die zehn. Wenn Bodhisattvas diese Dinge vollbringen, können sie die Praxis des Netzes der universellen Weisheit und des Lichts des Bodhisattva Indra vollenden.“
„Schüler des Buddha! Wenn ein Bodhisattva sich einem tugendhaften Lehrer nähert, kann er den unerschöpflichen Dharma fleißig und ohne Rückschritt kultivieren. Schüler des Buddha! Ein Bodhisattva dient einem tugendhaften Lehrer auf zehn Arten. Welche sind diese zehn? Sie sind: keine Sorge um das eigene Leben; kein Verlangen nach weltlichen Freuden; das Wissen, dass alle Dharmas von gleicher Natur sind; niemals das Streben nach Allwissenheit aufgeben; die wahre Natur aller Dharmas beobachten; den Ozean der Existenz beständig loslassen; wissen, dass Dharma wie Leerheit ist und sich nicht darauf verlassen; alle großen Gelübde eines Bodhisattva erfüllen; beständig in allen Buddha-Ländern wirken; und das ungehinderte Rad der Bodhisattva-Weisheit reinigen. Schüler des Buddha! Ihr solltet allen tugendhaften Lehrern auf diese Weise dienen, ohne jede Abweichung.“
Zu jener Zeit wollte Shakyamuni diese Bedeutung noch einmal verdeutlichen, indem er sich auf die göttliche Kraft Buddhas stützte, die zehn Himmelsrichtungen zu beobachten, und in Versen sprach:
„Zum Wohle aller fühlenden Wesen suchen Bodhisattvas mit rechter Achtsamkeit persönlich tugendhafte Lehrer auf.“ Mit Ehrfurcht wie die Buddhas, ohne jemals nachzulassen, unternimmt der Kaiser der Welt diese Reise. Sein höchstes Verständnis ist so unermesslich wie die Leere und umfasst alle drei Zeiten. Alle Wesen auf diesem Land sind so; dies ist die Praxis universeller Weisheit und des Lichts. Freude und Sehnsucht gleichen der grenzenlosen Leere, die Leiden für immer beseitigen und einen von allen Verunreinigungen befreien. Alle von den Buddhas erworbenen Verdienste manifestieren sich in dieser weltlichen Praxis. Bodhisattvas kultivieren Allwissenheit und besitzen einen unvorstellbaren Ozean an Verdiensten. Reinige deinen Körper mit Segen, Tugenden und Weisheit; diese Praxis bleibt in der Welt unbefleckt. Er hörte sich den Dharma aller Buddhas und Tathagatas an und nahm ihn auf, ohne jemals dessen überdrüssig zu werden. Sie kann die Lampe wahrer Weisheit entzünden, und diese Reise wird die Welt erleuchten. Die Buddhas der zehn Richtungen sind unermesslich; mit einem einzigen Gedanken können sie alle in sie eingehen. Mit unerschütterlicher Hingabe an alle Buddhas verfolge ich das große Gelübde und übe mich in Richtung Bodhi. Fähig, in die Versammlung aller Buddhas und den Ozean des Samadhi aller Bodhisattvas einzutreten. Möge das Meer sich bis zum Meer der Bequemlichkeit erstrecken, diese Reise findet im imperialen Netzwerk der Welt statt. Gesegnet von allen Buddhas, durch die unendlichen zukünftigen Zeitalter hindurch. Den Pfad von Samantabhadra in jeder Situation zu praktizieren, ist die Praxis eines inkarnierten Bodhisattva. Da er sah, wie sehr alle empfindungsfähigen Wesen litten, erweckte er großes Mitleid und erschien auf der Erde. Der Dharma erhellt die Dunkelheit und verdunkelt die Unklarheit; dies ist die tägliche Praxis der Weisheit des Bodhisattva. Alle fühlenden Wesen in verschiedenen Bereichen sehen, um das grenzenlose und wundersame Dharma-Rad zu sammeln, Die Aufgabe von Samantabhadra besteht darin, den Kreislauf von Geburt und Tod für immer zu durchbrechen. Bodhisattvas kultivieren diese zweckmäßigen Mittel und manifestieren sich gemäß dem Geist der fühlenden Wesen. Er leitet und befreit unzählige fühlende Wesen in allen Existenzebenen. Mit großem Mitgefühl und geschickten Mitteln manifestiert es sich universell auf der ganzen Welt. Er lehrte den Dharma entsprechend ihrem Verständnis und ihren Wünschen und führte sie alle auf den Pfad der Erleuchtung.
Nachdem Shakyamuni Buddha diesen Vers rezitiert hatte, sagte er zu Sudhana: „Guter Mann! Ich habe das Tor der Befreiung durch die Betrachtung des Ozeans des Samadhi aller Bodhisattvas erreicht.“
Sudhana fragte: „Großer Weiser! Wie steht es um den Stand des Weges zur Befreiung?“
Antwort:
„Guter Mensch! Nachdem ich diese Befreiung erlangt habe, weiß ich, dass in dieser Saha-Welt, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, alle fühlenden Wesen in verschiedenen Bereichen hier sterben und dort wiedergeboren werden, Gutes und Böses tun und verschiedene karmische Vergeltungsmaßnahmen erhalten; manche streben nach Befreiung, manche nicht; manche befinden sich in rechter Konzentration, manche in falscher Konzentration und manche sind unbestimmt; manche haben Leiden und gute Wurzeln, manche haben keine Leiden und gute Wurzeln, manche haben vollständig gute Wurzeln, manche nicht vollständig gute Wurzeln, gute Wurzeln sind in schlechten Wurzeln enthalten und schlechte Wurzeln in guten Wurzeln; ich kenne und sehe alle guten und schlechten Dharmas, die sich auf diese Weise angesammelt haben. Ferner kenne ich alle Namen und die Reihenfolge aller Buddhas in jenem Äon. Ich kenne alle großen Gelübde dieses Buddhas, von seinem anfänglichen Streben, durch geschickte Mittel nach allwissender Weisheit zu streben, alle großen Ozeane von Gelübden hervorzubringen, allen Buddhas Opfergaben darzubringen, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen und sich dem Herrn zuzuwenden.“ Wunderbares Dharma-Rad, das große übernatürliche Kräfte manifestiert und fühlende Wesen verwandelt. Ich kenne auch die Unterschiede in der Versammlung jenes Buddhas, und unter ihnen befinden sich fühlende Wesen, die durch das Śrāvaka-Fahrzeug Befreiung erlangen; ich kenne all die guten Wurzeln, die die Śrāvaka-Versammlung in der Vergangenheit kultivierte, und die verschiedenen Arten von Weisheit, die sie erlangte. Es gibt... Ich kenne all die guten Wurzeln, das erlangte Bodhi, die Ruhe und Befreiung, die übernatürlichen Kräfte, die Reifung fühlender Wesen und den Eintritt ins Nirvana, die alle fühlenden Wesen durch das Pratyekabuddha-Fahrzeug erlangen. Ich kenne auch alle Bodhisattvas dieses Buddhas, von ihrem anfänglichen Streben über das Legen guter Wurzeln, das Entstehen unzähliger großer Gelübde und Praktiken, das Erreichen und Vervollkommnen der verschiedenen Vollkommenheiten und Verzierungen des Bodhisattva-Pfades, das Betreten der Bodhisattva-Welt aus eigener Kraft, das Verweilen auf der Bodhisattva-Welt, das Beobachten der Bodhisattva-Welt, das Reinigen der Bodhisattva-Welt, die Eigenschaften der Bodhisattva-Welt, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die auf fühlende Wesen wirkt, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die fühlende Wesen zu lehren, die Weisheit der Bodhisattva-Welt, die fühlende Wesen zu erschaffen, das weite Reich der Bodhisattva-Praktiken, die übernatürlichen Kräfte der Bodhisattva-Praktiken, den Ozean des Bodhisattva-Samadhi, die geschickten Mittel der Bodhisattva-Praxis, den Ozean des Samadhi, den Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Allwissenheit Das Licht, das der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Blitzwolke der Allwissenheit, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Geduld der wahren Wirklichkeit, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, der Ozean der Allwissenheit, den der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, der Ozean des Dharma, den der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, der Ozean der Allwissenheit, den der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, die Gelübde, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert, und die übernatürlichen Kräfte, die der Bodhisattva in jedem Gedanken praktiziert.
„Guter Mann! Ich kenne die gesamte Saha-Welt, durch alle zukünftigen Kalpas hindurch, die sich endlos dreht. So wie ich die Saha-Welt kenne, kenne ich auch die unzähligen Welten in ihr, so zahlreich wie Staubkörner. Ich kenne alle Welten innerhalb der Saha-Welt, ich kenne alle Welten in den Staubkörnern der Saha-Welt, ich kenne die Welten, die ununterbrochen in den zehn Himmelsrichtungen außerhalb der Saha-Welt existieren, ich kenne die Welten, die in den Weltensamen der Saha-Welt enthalten sind, und ich kenne die Welten, die in den unzähligen Weltensamen der zehn Himmelsrichtungen dieses Blütenschatz-Weltozeans des Vairocana Buddha enthalten sind, nämlich: die Weite der Welt, die Entstehung der Welt, das Weltenrad, das Weltenfeld, die Unterschiede der Welt, die Drehung der Welt, der Weltlotus, der Weltenberg Sumeru, der Weltenname. Ich kenne und erinnere mich an alle Welten dieses gesamten Weltozeans durch die Kraft der ursprünglichen Gelübde des Vairocana Buddha.“
„Außerdem betrachte ich den Ozean aller Ursachen und Bedingungen der vergangenen Leben des Tathagata. Das heißt: alle geeigneten Mittel der verschiedenen Fahrzeuge zu kultivieren, unzählige Äonen auf dem Bodhisattva-Pfad zu verweilen, Buddha-Länder zu reinigen, fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren, allen Buddhas zu dienen, Wohnstätten zu errichten, den Dharma zu hören und zu empfangen, alle Samadhis zu erreichen und alle Freiheiten zu erlangen; die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita) zu kultivieren und in den Ozean der Buddha-Verdienste einzutreten, die Gebote zu halten und Askese zu praktizieren, alle Geduld zu besitzen, mutig und fleißig zu sein, alle Dhyanas zu erreichen und reine Weisheit zu vervollkommnen; an allen Orten mit den Gelübden und Praktiken des Samantabhadra, die alle rein sind, wiedergeboren zu werden, alle Buddha-Länder zu betreten, alle Buddha-Länder zu reinigen, alle in den Ozean der Weisheit des Tathagata einzutreten, den Bodhi aller Buddhas zu umfassen und alle Freiheiten zu erlangen.“ „Die große Weisheit und das Licht des Tathagata und die Verwirklichung der Buddhaschaft aller Buddhas.“ „Alle Weisheit, das Erreichen vollkommener Erleuchtung, das Drehen des wundersamen Rades des Dharma; und alle Versammlungen der Wesen in ihren Klöstern, alle guten Wurzeln, die ihnen aus vergangenen Leben, aus ihrem anfänglichen Streben, in die Reife zu fühlenden Wesen, ihre geschickten Übungsmittel, die sich von Augenblick zu Augenblick vermehren, bis hin zum Erreichen von Samadhi, übernatürlichen Kräften und Befreiung – all dies weiß ich. Warum? Weil meine Befreiung es mir erlaubt, die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen zu erkennen, die guten Wurzeln der Praxis aller fühlenden Wesen, die Verunreinigungen und die Reinheit aller fühlenden Wesen, die verschiedenen Unterschiede zwischen allen fühlenden Wesen, die Samadhi-Tore aller Śrāvakas, das ruhige Samadhi, die übernatürlichen Kräfte und die Befreiung aller Pratyekabuddhas, die Befreiung und das Licht aller Bodhisattvas und aller Tathagatas – all dies weiß ich.“
Zu diesem Zeitpunkt fragte Sudhana: „Wie lange ist es her, dass der Heilige diese Befreiung erlangt hat?“
Antwort:
„Guter Mann! In meinen vergangenen Leben sind unzählige Äonen vergangen, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld. Es gab ein Äon namens ‚Siegreiches Handeln‘ und eine Welt namens ‚Furchtlosigkeit‘. In dieser Welt gab es vier Kontinente namens ‚Friedliche Harmonie‘.“ In Jambudvipa, inmitten dieser vier Kontinente, stand eine Königsstadt namens „Hoher Siegesbaum“, die prächtigste unter den achtzig Königsstädten. Damals regierte dort ein König namens „Reicher Herr“, der sechzigtausend Konkubinen, fünfhundert Minister und fünfhundert Prinzen besaß; alle seine Prinzen waren tapfer und stark und imstande, Feinde zu bezwingen. Sein Kronprinz, der „Herr der Macht und Tugend“, war von außergewöhnlicher Schönheit, eine Augenweide, mit vollen, runden Füßen… Es ist mit vollkommenen Gesichtszügen ausgestattet, mit erhöhten Fußrücken, netzartigen Mustern zwischen den Zehen, gleichmäßigen Fersen, weichen Händen und Füßen, den Waden des Inye-Hirschkönigs, sieben perfekten Punkten und einem verborgenen Genitalbereich. Sein Körper ist wie der eines Löwenkönigs geformt, mit vollen, geraden Schultern, langen Armen und einer aufrechten Haltung. Es hat drei Linien am Hals, Wangen wie ein Löwe, vierzig Zähne, die alle gleichmäßig und dicht beieinander stehen, von denen vier strahlend weiß sind. Seine Zunge ist lang und breit und gibt einen Sanskrit-Laut von sich. Seine Augen sind dunkelblau, mit Wimpern wie die eines Stierkönigs, einem Haarbüschel zwischen den Augenbrauen, einer fleischigen Ausbuchtung auf dem Kopf und Haut so weich wie echtes Gold. Sein Körperhaar wächst nach oben und ist blau. Sein Körper ist so groß und kräftig wie ein Banyanbaum.
„Damals begab sich der Prinz, vom Vater angewiesen, mit zehntausend Konkubinen zum Duftenden Sprossengarten, um sich dort umzusehen und zu vergnügen. Der Prinz fuhr in einem prächtigen, reich verzierten Wagen, auf dem ein großer Mani-Löwenthron stand. Fünfhundert Konkubinen zogen ihn jeweils an einem juwelenbesetzten Seil in gemächlichem Schritt, weder zu schnell noch zu langsam. Hunderttausende trugen juwelenbesetzte Baldachine, Banner und Wimpel; Hunderttausende spielten Musik; Hunderttausende verbrannten duftenden Weihrauch; Hunderttausende streuten kostbare Blumen um ihn herum. Der Weg war eben und glatt, ohne Unebenheiten, und mit Juwelen und Blumen bedeckt; Reihen juwelenbesetzter Bäume bedeckten den Boden mit juwelenbesetzten Netzen, und zwischen ihnen erstreckten sich Pavillons. In einigen dieser Pavillons türmten sich Schätze, andere stellten Schmuck aus, wieder andere boten Speisen an, hingen Gewänder auf und wieder andere stellten verschiedene …“ Er bekam alles Notwendige und beherbergte schöne Frauen und unzählige Diener; alles, was nötig war, wurde ihm gegeben.“
Zu jener Zeit lebte eine Mutter namens Subhuti, die ein junges Mädchen namens Subhuti mitbrachte. Subhuti besaß wundersame Tugenden, war von schöner und würdevoller Gestalt, vollkommen proportioniert, hatte dunkelblaue Augen und Haare, eine Stimme wie Brahma, war handwerklich begabt, redegewandt, fleißig und unermüdlich, mitfühlend und harmlos, besaß Schamgefühl, war sanft und ehrlich, frei von Täuschung und Begierde und ohne Schmeichelei oder Betrug. Sie fuhr in einem prächtigen Wagen, umgeben von schönen Frauen. Sie und ihre Mutter verließen die Königsstadt vor dem Prinzen. Als Subhuti die wortgewandte Rede des Prinzen hörte, war sie von Zuneigung erfüllt und sagte zu ihrer Mutter: „Ich möchte diesem Mann dienen. Wenn mein Wunsch nicht in Erfüllung geht, werde ich sterben.“ Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Denk nicht so! Warum? Das ist äußerst selten. Dieser Mann besitzt alle Merkmale eines Chakravartin (Weltherrschers) und wird später als Chakravartin den Thron besteigen. Wunderschöne Frauen werden erscheinen und frei durch die Lüfte schweben. Wir sind von niedrigem Stand und einer solchen Verbindung nicht würdig. Dies ist eine seltene Gelegenheit; denk nicht so!“
„Neben dem Duftenden Sprossengarten befand sich ein heiliger Ort namens Dharma-Wolkenlicht. Zu jener Zeit erschien dort sieben Tage lang ein Tathagata namens Siegreicher Sonnenkörper, der alle zehn Titel trug. In dieser Zeit schlief das junge Mädchen kurz ein und träumte vom Buddha. Als sie aus dem Traum erwachte, sprach eine Gottheit am Himmel zu ihr: ‚Der Tathagata Siegreicher Sonnenkörper hat sieben Tage lang im heiligen Ort des Dharma-Wolkenlichts, umgeben von einer großen Versammlung von Bodhisattvas, die vollkommene Erleuchtung erlangt. Devas, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Brahma und sogar die Götter des Akanistha-Himmels sowie Erdgötter, Windgötter, Feuergötter, Wassergötter, Flussgötter, Meeresgötter, Berggötter, Baumgötter, Gartengötter, Heilgötter und Stadtgötter sind alle dort zusammengekommen, um den Buddha zu sehen.‘“
„Da die Jungfrau Wunderbare Tugend zu jener Zeit vom Tathagata geträumt und von den Tugenden Buddhas gehört hatte, war ihr Herz in Frieden und frei von Furcht. Vor dem Prinzen sprach sie in Versen:“
„Mein Körper ist vollkommen aufrecht, und mein Name ist in alle zehn Himmelsrichtungen bekannt.“ Seine Weisheit ist unvergleichlich und sein Geschick in allen Handwerken außergewöhnlich. Unzählige Wesen werden beim Anblick von mir gierig und verunreinigt; Mein Herz schlägt nicht dafür, und deshalb habe ich auch wenig Verlangen danach. Ohne Zorn oder Hass, ohne Groll oder Freude, Aber erschaffe einen umfassenden Geist, der allen empfindungsfähigen Wesen zugutekommt. Ich habe nun den Kronprinzen gesehen, der alle Verdienstzeichen besitzt. Sein Herz war voller Freude, und alle seine Sinne waren entzückt. Ihre Farbe gleicht einem Juwel, ihr Haar ist wunderschön und spiralförmig nach rechts geworfen. Mit deiner hohen Stirn und deinen zarten, geschwungenen Augenbrauen ist es mein Herzenswunsch, dich zu sehen. Wenn ich den Körper des Prinzen betrachte, gleicht er einer echten goldenen Statue. Es ist wie ein großer Schatzberg, auf dem das Glück hell erstrahlt. Große, dunkelblaue Augen, ein Gesicht wie der Mond und Wangen wie ein Löwe. Mit freudigem Antlitz und schöner Stimme, mögen Sie mir gnädig sein und mein Leid annehmen! Die Zunge ist breit und lang und hat eine Farbe, die an rötliches Kupfer erinnert; Der Klang des Brahma-Gesangs, der Klang des Kinnara, bringt allen, die ihn hören, Freude. Ein quadratischer Mund ohne Schrumpfung, weiße, gleichmäßige und eng beieinander stehende Zähne. Wenn er mit einem Lächeln spricht, freuen sich alle, die ihn sehen. Ein Körper, frei von Befleckung und Reinheit, der zweiunddreißig glückverheißende Merkmale aufweist. „Es ist unerlässlich, dass man in diesem Bereich den Zustand der Wiedergeburt erreicht.“
„Damals sagte der Prinz zu der Frau: ‚Wessen Tochter bist du? Für wen beschützt du? Wenn du zuerst jemandem gehörtest, dann sollte ich keine romantischen Gefühle für dich hegen.‘“
Zu jener Zeit fragte der Prinz in Versen:
"Dein Körper ist überaus rein, und du besitzt alle verdienstvollen Eigenschaften;" Ich frage dich nun: Wo wohnst du? Wer sind deine Eltern? Zu wem gehörst du jetzt? Wenn du bereits zu jemandem gehörst, wird diese Person dich akzeptieren. Du stiehlst nicht von anderen, du hegst keine schädlichen Absichten. Wenn du nicht die Ehe brichst, wie hältst du dich dann daran? Rede nicht schlecht über andere und füge ihren Angehörigen keinen Schaden zu. Dringe nicht in sein Territorium ein und zeige ihm gegenüber weder Wut noch Groll. Hege keine bösen oder gefährlichen Ansichten und begehe keine Handlungen, die diesen Grundsätzen widersprechen. Wende weder Schmeichelei noch Gewalt an, um die Welt zu täuschen. Respektierst du deine Eltern? Respektierst du tugendhafte Lehrer? Können Sie beim Anblick armer Menschen Ihre Konzentrationsfähigkeit entwickeln? Wenn es einen tugendhaften Lehrer gibt, der dich im Dharma unterweist, Wer einen standhaften Geist entwickeln kann, respektiert ihn dann wirklich? Liebst und erfreust du dich am Buddha? Verstehst du den Bodhisattva? Die Verdienste aller Mönche sind so unermesslich wie der Ozean; könnt ihr ihnen nicht Ehrfurcht erweisen? Kennst du den Dharma? Kannst du fühlende Wesen reinigen? Sich an das Gesetz zu halten oder an das Ungesetzliche? Können Sie Mitgefühl empfinden, wenn Sie jemanden sehen, der einsam ist? Kann man großes Mitgefühl empfinden, wenn man Wesen in bösen Reichen sieht? Kann man Freude empfinden, wenn man sieht, wie er Ruhm und Glück erlangt? Er kommt, um euch zu verfolgen; seid ihr nicht zornig? Wenn du den Bodhi-Geist erweckst, wirst du dann alle fühlenden Wesen erleuchten? Nach unzähligen Äonen der Kultivierung, wie könnte man da nicht müde werden? [ 1 ]
„Damals sprach die Königinmutter ein Lied für ihren Kronprinzen:“
„Eure Hoheit, hört zu. Ich werde euch nun von dieser Frau erzählen.“ Geburt und Wachstum, alle Ursachen und Bedingungen. Am Tag der Geburt des Kronprinzen wurde er aus einer Lotusblume geboren. Seine Augen sind klar und hell, und seine Gliedmaßen sind vollständig. Ich habe den Sala-Garten einmal in einem Frühlingsmonat besucht. Überall findet man verschiedene Heilkräuter, die alle prächtig gedeihen. Der wundersame Baum erblüht in voller Pracht mit wundersamen Blüten, sein Anblick gleicht glückverheißenden Wolken. Die Vögel singen im Einklang und teilen ihre Freude im Wald. Achthundert Frauen reisten gemeinsam, ihre Schönheit bezauberte alle. Ihre Kleidung war allesamt prachtvoll, und ihre Lieder waren allesamt außergewöhnlich schön. In diesem Garten befindet sich ein Badebecken namens Lotus Banner; Ich saß am Ufer des Teichs, umgeben von einer Gruppe schöner Frauen. In diesem Lotusteich erblühten plötzlich tausend Blütenblätter. Kostbare Blätter und kristallene Stängel, ein Podest aus Jambudvipa-Gold. Zu dieser Zeit war die Nacht fast vorüber, und die ersten Sonnenstrahlen erschienen. Ihre Lotusblüte beginnt sich gerade erst zu öffnen und strahlt ein helles, reines Licht aus. Sein Licht war extrem intensiv, wie die aufgehende Sonne. Sein Licht erstrahlt auf Jambudvipa, ein Anblick, den man noch nie zuvor gesehen hat. Manchmal erscheint diese Jadejungfrau, geboren aus jener Lotusblume. Sein Körper ist sehr rein, und seine Gliedmaßen sind alle perfekt geformt. Dies ist ein Schatz im menschlichen Bereich, geboren aus reinem Karma. Weil die Ursachen vergangener Leben nicht verloren gingen, erhalten wir nun diese karmische Vergeltung. Dunkelblaues Haar und blaue Lotusaugen, eine Stimme wie die eines Mönchs und goldenes Licht. Ein Juwelenkranz schmückt den Haarknoten, rein und frei von jeglicher Befleckung. Seine Gliedmaßen und Gelenke sind vollständig, und sein Körper weist keine fehlenden Teile auf. Zum Beispiel eine echte Goldstatue, die inmitten kostbarer Blumen platziert ist. Der Duft von Sandelholz durchdringt jede Pore und verbreitet sein Aroma in allem; Aus seinem Mund strömt der Duft blauer Lotusblumen, und er singt oft buddhistische Gesänge. Von dem Ort, an dem diese Frau wohnt, strömt oft himmlische Musik; Wir sollten keine minderwertigen Menschen sein, sondern solchen Menschen ähnlich. Niemand auf der Welt ist würdig, sein Ehemann zu sein. Ich bitte Sie demütigst, mir in Ihrer würdevollen Haltung Ihre Gunst und Annahme zu gewähren! Weder lang noch kurz, weder grob noch fein, Alles ist perfekt arrangiert; mögest du es annehmen! Rechnen mit Worten sowie verschiedene Handwerkskünste und Fertigkeiten. Möge alles geschehen, und mögest du es annehmen und empfangen! Er war mit allen militärischen Strategien bestens vertraut und schlichtete zahlreiche Streitigkeiten mit Geschick. Was sich anpassen lässt, ist schwer anzupassen; ich bitte demütig um Ihr Verständnis und Ihre Akzeptanz! Sein Körper ist von überaus reiner Reinheit, und wer ihn sieht, ist nie zufrieden. Verdienste werden von Natur aus geschmückt; man sollte sie annehmen! Alle Leiden empfindungsfähiger Wesen entstehen aus dem Verständnis ihrer Ursachen und Zustände. Verschreibt man die Medikamente entsprechend der Krankheit, kann alles beseitigt werden. Die Sprache von Jambudvipa weist unzählige Unterschiede auf. Sogar die Musik der Kurtisanen war leicht verständlich. Diese Frau weiß alles, was eine Frau tun kann. Und da du keiner Frau die Schuld geben kannst, mögest du sie schnell akzeptieren! Weder eifersüchtig noch geizig, weder gierig noch wütend. Es ist unkompliziert und sanft, frei von allen groben und rauen Eigenschaften. Erweist denjenigen mit höherem Status Respekt und dient ihnen ohne Ungehorsam. Wenn du Freude daran hast, gute Taten zu vollbringen, so wird dies dir entsprechen. Armut zeigt sich im Alter und in Krankheit, Armut im Leiden. Ohne Rettung oder Zuflucht sollte man stets großes Mitgefühl haben. Betrachte stets die letztendliche Wahrheit und strebe nicht nach persönlichem Gewinn oder Vergnügen. Möge dies allen Wesen zum Nutzen gereichen und mein Herz schmücken. Ob beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen – Fahrlässigkeit ist unbedingt zu vermeiden. Ob sie sprechen oder schweigen, alle, die es miterleben, sind begeistert. Obwohl es an allen Orten keine Anhaftung im Geist gibt; Wenn du jemanden siehst, der Gutes getan hat, wirst du optimistisch sein und nie zufrieden sein. Respektiere tugendhafte Lehrer und freue dich, wenn sich Menschen von bösen Menschen abwenden; Man sollte ruhig und konzentriert bleiben und nachdenken, bevor man handelt. Erfüllt von Segen und Weisheit, gibt es keinerlei Groll. Unter den Frauen genießt sie den höchsten Rang und sollte dem Kronprinzen dienen.
„Damals, nachdem der Prinz den Duftenden Sprossengarten betreten hatte, wandte er sich an Wunderbare Tugend und Subhuti mit den Worten: ‚Gute Frau! Ich strebe nach Anuttara-samyak-sambodhi. In unzähligen zukünftigen Zeitaltern werde ich alle Methoden sammeln, die den Weg zur Erleuchtung fördern, grenzenlose Bodhisattva-Praktiken entwickeln, alle Paramitas reinigen, allen Tathagatas Opfergaben darbringen, alle Lehren des Buddhismus schützen, alle Buddha-Länder reinigen, die Kontinuität der Tathagata-Linie sichern, gemäß der Linie aller fühlenden Wesen reifen, das Leiden von Geburt und Tod in allen fühlenden Wesen auslöschen, sie in höchste Glückseligkeit führen, die Weisheitsaugen aller fühlenden Wesen reinigen und alles entwickeln …‘“ Die Praxis eines Bodhisattva sollte darin bestehen, im gleichen Geist aller Bodhisattvas zu verweilen, alle Stufen der Bodhisattva-Praxis zu vollenden und allen fühlenden Wesen Freude zu bringen. Sie sollen auf all ihren Besitz verzichten und in ihren zukünftigen Leben die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dāna Paramita) üben, damit alle fühlenden Wesen mit Kleidung, Nahrung, Ehepartnern, Kindern, Köpfen, Augen, Händen und Füßen zufrieden sind. Alles, sowohl Inneres als auch Äußeres, soll ohne Zögern verschenkt werden. Dann könnten Sie mir Hindernisse in den Weg legen: Beim Geben von Geld könnten Sie Geiz empfinden; beim Verschenken von Kindern könnten Sie Schmerz empfinden; beim Abtrennen von Gliedmaßen könnten Sie Trauer empfinden; beim Entsagen des weltlichen Lebens könnten Sie Reue empfinden.
„Zu jener Zeit sprach der Prinz dann ein Loblied auf die wunderbare Tugend:
„Aus Mitgefühl für alle fühlenden Wesen habe ich den Bodhicitta erweckt.“ Über unzählige Äonen hinweg übte er sich in der Kultivierung allwissender Weisheit. Über unzählige Äonen hinweg haben wir den Ozean reiner Gelübde gepflegt. Der Prozess des Eindringens in die Erde und der Überwindung von Hindernissen hat unzählige Äonen gedauert. Zu Füßen aller Buddhas der drei Zeiten lernen wir die Sechs Vollkommenheiten. Mit geschickten Mitteln kann man Erleuchtung erlangen. Ich werde alle verunreinigten und unreinen Länder der zehn Himmelsrichtungen gründlich reinigen; Alle finsteren Wege sind beschwerlich; ich werde sie für immer hinausführen. Ich werde alle geeigneten Mittel einsetzen, um alle empfindungsfähigen Wesen umfassend zu befreien. Möge es die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben und einen dazu führen, auf dem Pfad der Weisheit Buddhas zu verweilen. Opfergabe an alle Buddhas, Reinigung aller Länder. Erwecke großes Mitgefühl und gib all deinen Besitz auf, sowohl inneren als auch äußeren. Wenn Sie jemanden betteln sehen, könnten Sie geizig werden; Mein Herz freut sich immer über das Geben; handle nicht gegen meinen Willen. Wenn ihr mich seht, der mein Haupt anbietet, erschreckt nicht; Ich werde jetzt zu euch sprechen, damit euer Herz gestärkt werde. Selbst wenn ihr Hände und Füße abhackt, verachtet den Bettler nicht; Nachdem Sie nun meine Worte gehört haben, sollten Sie sie sorgfältig bedenken. Ich werde alles aufgeben, was Männer und Frauen lieben; Wenn du mir einen Gefallen tun kannst, werde ich dir deinen Wunsch erfüllen.
„Da sagte das junge Mädchen zu dem Prinzen: ‚Ich komme ehrfurchtsvoll, um deine Lehren zu empfangen.‘ Dann rezitierte sie folgenden Vers:“
„Im grenzenlosen Ozean der Kalpas verzehren die Feuer der Hölle meinen Körper;“ Wenn ihr mich annehmen könnt, werde ich dieses Leid bereitwillig ertragen. An unzähligen Orten der Wiedergeburt werden ihre Körper wie Staub zerschmettert. Wenn ihr mich annehmen könnt, werde ich dieses Leid bereitwillig ertragen. Möge es unzählige Äonen lang auf dem Haupt getragen werden, wie der gewaltige Vajra-Berg; Wenn ihr mich annehmen könnt, werde ich dieses Leid bereitwillig ertragen. Ich opfere mein Fleisch dem grenzenlosen Ozean von Geburt und Tod; Möge auch ich die Position des Dharma-Königs erlangen, so wie du sie erlangt hast! Wenn du mich annimmst und mein Herr bist, Möge meine Großzügigkeit mein Handeln in jedem Leben stets leiten! Aus Mitgefühl für das Leid aller Wesen entsteht die Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung). Da du bereits alle Lebewesen aufgenommen hast, solltest du auch mich aufnehmen. Ich strebe nicht nach großem Reichtum, noch verspüre ich Verlangen nach den Freuden der fünf Begierden. Doch im Interesse der gemeinsamen Dharma-Praxis sollten wir der Güte Priorität einräumen! Mit azurblauen Augen kann man weit und breit sehen und mit Mitgefühl die Welt betrachten. Wer keine Anhaftung hegt, wird mit Sicherheit den Pfad des Bodhisattva erreichen. Wo immer der Prinz auch hinkam, brachte das Land unzählige kostbare Edelsteine hervor. Ich werde gewiss ein Chakravartin (universeller Monarch) werden; möge Ihr mir gnädig sein! Einst träumte ich von diesem Ort, dem heiligen Boden des wundersamen Dharma. Der Buddha sitzt unter dem Baum, umgeben von unzähligen Wesen. In meinem Traum sah ich diesen Tathagata, dessen Körper einem Berg aus wahrem Gold glich. Er streichelte mir mit der Hand über den Kopf, und ich erwachte voller Freude. In der Vergangenheit wurden die himmlischen Verwandten das Freudenlicht genannt; Dieses himmlische Wesen sagte mir: „Der Buddha wird in der Welt im Bodhimanda erscheinen.“ Ich wurde mit dem Gedanken geboren: Ich möchte den Leichnam des Prinzen sehen. Der Himmel sagte mir: Du wirst es jetzt sehen. Meine früheren Wünsche haben sich nun alle erfüllt; Wir möchten aufrichtig gemeinsam dorthin gehen, um diesem Tathagata unsere Ehre zu erweisen!
„Damals vernahm der Prinz den Namen des Tathagata, des siegreichen Sonnenkörpers, und war von großer Freude erfüllt. Er wünschte, diesen Buddha zu sehen, und streute fünfhundert Mani-Juwelen auf seine Tochter, krönte sie mit einer Krone von wundersamem Glanz und hüllte sie in ein Gewand aus Mani-Juwelen in Flammen. Das Herz der Tochter blieb dabei ungerührt, und sie zeigte keine Freude; sie faltete lediglich ehrfürchtig die Hände und blickte den Prinzen an, ohne den Blick abzuwenden.“
„Seine Mutter, Shanxian, sprach vor dem Prinzen ein Lied:“
„Diese Frau ist überaus rechtschaffen, ihre Verdienste und Tugenden schmücken ihren Körper.“ Einst wollte ich dem Kronprinzen dienen, und nun hat sich mein Wunsch erfüllt. Die Einhaltung der Gebote bringt Weisheit und verleiht alle Tugenden; Universell anwendbar auf alle Welten, von höchster Qualität und unvergleichlich. Diese Frau wurde aus einer Lotusblume geboren; ihre Kaste wurde nicht als hässlich angesehen. Der Prinz ist in derselben Branche tätig, hält sich aber von allem anderen fern. Der Körper dieser Frau war so geschmeidig wie himmlische Seide; Alle Krankheiten werden durch die Berührung seiner Hände geheilt. Aus ihren Poren strömt ein wundervoller Duft, dessen Aroma erlesener ist als jedes andere; Alle fühlenden Wesen, die dies hören, werden sich an reine Gebote halten. Sein Körper war weiß wie Gold, und er saß majestätisch auf dem prächtigen Podest; Wenn fühlende Wesen dies sehen, werden sie vor Schaden bewahrt und ein mitfühlendes Herz besitzen. Seine Stimme war überaus sanft, und jeder, der sie hörte, war erfreut. Wenn empfindungsfähige Wesen dies hören, werden sie alle von allen bösen Taten befreit. Ein reiner und makelloser Geist, fernab von jeglicher Schmeichelei und Täuschung. Sag, was du denkst, und alle, die es hören, werden sich freuen. Mit Sanftmut und Scham erweise ich meinen verehrten Älteren Respekt. Ohne Gier und Betrug, mit Mitgefühl für alle empfindungsfähigen Wesen. Diese Frau ist selbstlos und verlässt sich auf ihr Aussehen und ihre Familie. Aber mit reinem Herzen ehre alle Buddhas mit Ehrfurcht.
„Zu jener Zeit verließ der Prinz zusammen mit der Frau von wundersamer Tugend, zehntausend Jungfrauen und ihrem Gefolge den Duftenden Sprossengarten und begab sich zum Dharma-Wolken-Licht-Dojo. Dort angekommen, stiegen sie von ihren Wagen und gingen zum Tathagata. Sie sahen den Buddha, würdevoll und gelassen, seine Sinne in vollkommener Harmonie, seine innere und äußere Reinheit, wie ein großer Drachenteich, frei von Verunreinigungen; alle waren von reinem Glauben erfüllt, sprangen vor Freude, verneigten sich zu Buddhas Füßen und umrundeten ihn unzählige Male. Dann brachten der Prinz und die Frau von wundersamer Tugend dem Buddha je fünfhundert erlesene Lotusblumen dar. Der Prinz erbaute fünfhundert Klöster für den Buddha, jedes aus duftendem Holz, geschmückt mit verschiedenen Juwelen und durchsetzt mit fünfhundert Mani-Juwelen. Dann verkündete der Buddha die Universelle Lampe des Lichts.“ Nachdem die Frau von Manjushri dieses Sutra gehört hatte, erlangte sie einen Ozean des Samadhi in allen Dharmas, nämlich: den Samadhi der universellen Erleuchtung des Ozeans der Gelübde aller Buddhas, den Samadhi der universellen Erleuchtung des Schatzes der drei Zeiten, den Samadhi der direkten Wahrnehmung des Bodhimanda aller Buddhas, den Samadhi der universellen Erleuchtung der Lampe der Weisheit aller Wesen, den Samadhi der universellen Erleuchtung der Lampe der Wurzelweisheit aller Wesen, den Samadhi der Lichtwolke, die alle Wesen schützt, den Samadhi der großen Lampe, die alle Wesen erleuchtet, den Samadhi der Erläuterung des Rades des Dharma aller Buddhas und den Samadhi des Besitzes des reinen Verhaltens von Samantabhadra. Zu jener Zeit erreichte die Frau von Wunderbarer Tugend einen Samadhi namens "Unbesiegbarer Ozeanschatz", und sie wird niemals von Anuttara-samyak-sambodhi zurückfallen.
„Dann warfen sich der Prinz, die Frau von wundersamer Tugend und ihr Gefolge dem Buddha zu Füßen, umrundeten ihn unzählige Male und kehrten dann zum Palast zurück. Sie gingen zu ihrem Vater, dem König, und nachdem sie sich verbeugt und niedergekniet hatten, berichtete der Prinz dem König: ‚Eure Majestät solltet wissen, dass der Tathagata der Strahlenden Sonne vor kurzem auf der Welt erschienen ist und im Bodhi-Feld des Dharma-Wolkenlichts in diesem Land die vollkommene Erleuchtung erlangt hat. Vor nicht allzu langer Zeit geschah dies.‘ Da fragte der König den Prinzen: ‚Wer hat dir dies gesagt? War es eine Gottheit? Oder ein Mensch?‘ Der Prinz antwortete: ‚Es war diese Frau von wundersamer Tugend, die es mir gesagt hat.‘ Als der König dies hörte, war er von unermesslicher Freude erfüllt, wie ein armer Mann, der einen großen verborgenen Schatz gefunden hat.“ Er dachte: ‚Der Buddha ist ein höchster Schatz, schwer zu finden. Wenn ich den Buddha sehen kann, werde ich für immer frei sein von jeder Furcht vor bösen Wegen.‘ Der Buddha ist wie ein Arztkönig, der alle Leiden und Krankheiten heilen und alle Wesen vom großen Leid von Geburt und Tod erlösen kann; der Buddha ist wie ein Führer, der alle Wesen zum höchsten Ort des Friedens und der Geborgenheit leiten kann.“ Nachdem er so gedacht hatte, versammelte er alle niederen Könige, Minister, Verwandten und alle Kshatriyas, Brahmanen und andere Mitglieder der Menge und verzichtete dann auf den Thron, den er dem Prinzen übergab. Nachdem er den Prinzen geweiht hatte, ging er mit zehntausend Menschen zum Buddha. Dort angekommen, huldigte er dem Buddha zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, und alle seine Verwandten zogen sich zurück und setzten sich.
„Zu jener Zeit bemerkte der Tathagata, dass aus dem weißen Haar des Königs und seiner Versammlung ein helles Licht hervorstrahlte, genannt: ‚Die Lampe des Geistes aller Welten‘. Es erleuchtete unzählige Welten in den zehn Himmelsrichtungen, weilte vor allen Weltenherrschern und offenbarte die unvorstellbar große übernatürliche Macht des Tathagata, indem es die Geister all jener reinigte, die der Wandlung bedurften. Zu jener Zeit offenbarte sich der Tathagata mit unvorstellbarer und ungehinderter göttlicher Macht jenseits aller Welten und verkündete mit vollkommener Stimme der Versammlung eine Dharani mit dem Titel: ‚Die Lampe, die die Dunkelheit aller Dharma-Bedeutungen vertreibt‘, begleitet von einem Gefolge von Dharanis, so zahlreich wie die Staubkörner in den Buddha-Ländern. Beim Hören dieser Dharani erlangte der König sogleich das Licht der Weisheit; unter seiner Versammlung befanden sich Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, die gleichzeitig diese Dharani erlangten; sechshunderttausend Nayutas anderer befreiten sich von allen Verunreinigungen und erlangten …“ Befreiung des Geistes; zehntausend Wesen wurden von der Befleckung befreit und erlangten das reine Dharma-Auge; unzählige Wesen erweckten den Bodhicitta. Zu jener Zeit manifestierte der Buddha abermals mit unvorstellbarer Kraft wundersame Wandlungen und verkündete die Drei Fahrzeuge des Dharma in unzähligen Welten in den zehn Himmelsrichtungen, um fühlende Wesen zu wandeln und zu befreien.
„Damals dachte der Vater des Königs: ‚Wenn ich zu Hause bleibe, kann ich diesen wunderbaren Dharma nicht erlangen; aber wenn ich der Welt entsage und den Weg unter Buddha studiere, werde ich ihn gewiss erreichen.‘ Nachdem er dies gedacht hatte, ging er zu Buddha und sprach: ‚Ich möchte der Welt entsagen und unter Buddha studieren!‘ Buddha sprach: ‚Wie du wünschst, wisse, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.‘“ Zu jener Zeit entsagten der reiche König und zehntausend andere gleichzeitig der Welt unter der Führung Buddhas. Schon bald erlangten sie alle die Dharani der „Entrückung von der Dunkelheit“ in all ihren Dharma-Bedeutungen und erreichten auch die oben erwähnten Samadhi-Tore sowie die zehn übernatürlichen Kräfte eines Bodhisattva, die grenzenlose Beredsamkeit eines Bodhisattva und den ungetrübten reinen Körper eines Bodhisattva. Sie begaben sich zu den Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen, um deren Lehren zu lauschen und den großen Dharma-Meistern den wundersamen Dharma zu erklären. Mit ihrer göttlichen Kraft durchdrangen sie die zehn Himmelsrichtungen, erschienen den fühlenden Wesen entsprechend, priesen das Erscheinen Buddhas, sprachen von den ursprünglichen Lehren Buddhas, enthüllten die ursprünglichen Ursachen Buddhas, rühmten die freie und ungehinderte göttliche Kraft der Tathagatas und schützten die vom Buddha verkündeten Lehren.
„Zu jener Zeit, am fünfzehnten Tag, befand sich der Prinz in der Haupthalle, umgeben von schönen Frauen, in Begleitung von sieben Schätzen: erstens dem Radjuwel mit dem Namen ‚Ungehinderter Weg‘; zweitens dem Elefantenjuwel mit dem Namen ‚Vajra-Körper‘; drittens dem Pferdejuwel mit dem Namen ‚Schneller Wind‘; viertens dem Juwel mit dem Namen ‚Sonnenlichtschatz‘; fünftens dem Frauenjuwel mit dem Namen ‚Wunderbare Tugenden besitzend‘; sechstens dem Ministerjuwel mit dem Namen ‚Großer Reichtum‘; und siebtens dem Generaljuwel mit dem Namen ‚Makelloses Auge‘. Im Besitz aller sieben Schätze wurde er zum Chakravartin-König, regierte Jambudvipa, herrschte mit gerechtem Recht über die Welt und brachte dem Volk Freude. Der König hatte tausend Söhne, alle schön und tapfer, die Feinde bezwingen konnten. In Jambudvipa gab es achtzig königliche Städte, jede Stadt mit fünfhundert Klöstern, und jedes Kloster besaß eine Buddha-Kapelle.“ Alle waren hoch und gewaltig und mit unzähligen wundersamen Schätzen geschmückt. Jede Königsstadt lud den Tathagata ein und brachte unvorstellbare und wundersame Juwelen als Tribut dar. Als der Buddha die Stadt betrat, offenbarte er große göttliche Macht, die es unzähligen Wesen ermöglichte, den Samen des Guten zu säen, ihren Geist zu reinigen und den Buddha mit Freude zu sehen. So entwickelten sie den Bodhi-Geist, erweckten tiefes Mitgefühl, wirkten zum Wohle aller Wesen, praktizierten fleißig den Dharma, erlangten dessen wahre Bedeutung, verweilten in der Natur des Dharma, verstanden die Gleichheit des Dharma, erlangten die Weisheit der drei Zeiten, beachteten die drei Zeiten gleichermaßen, kannten die Reihenfolge des Erscheinens aller Buddhas, verkündeten verschiedene Dharmas, um Wesen zu versammeln, brachten das Bodhisattva-Gelübde hervor, betraten den Bodhisattva-Pfad, erkannten den Dharma des Tathagata, vollendeten den Ozean des Dharma, konnten sich in allen Buddha-Ländern manifestieren, kannten die Wurzeln und Wünsche der Wesen und veranlassten sie, das Gelübde der allwissenden Weisheit abzulegen.
„Schüler Buddhas! Was meinst du? War der Prinz, der den Thron eines Weltherrschers bestieg und Buddha Opfergaben darbrachte, etwa eine andere Person? Er war niemand anderes als Shakyamuni Buddha. Der reiche König war der Ratna-Blumen-Buddha. Dieser Ratna-Blumen-Buddha weilt nun in einem Weltozean, so zahlreich wie die Staubpartikel des östlich gelegenen Weltozeans, genannt ‚Manifestation der Bildwolken des Dharma-Reiches im leeren Raum‘. In diesem Weltenkern befindet sich eine Welt namens ‚Universelle Manifestation des Bildkönigs der drei Welten‘. In diesem Weltenkern wiederum befindet sich eine Welt namens ‚Vollkommenes Licht‘, und in dieser Welt liegt ein Bodhi-Feld namens ‚Manifestation des Körpers aller Weltenherren‘.“ Ratna Flower Tathagata erlangte hier, umgeben von unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Ozeane, Anuttara-samyak-sambodhi und verkündete den Dharma. Als Ratna Flower Tathagata einst den Pfad der Bodhisattvas beschritt, reinigte er diesen Weltenozean; in diesem Weltenozean befinden sich die Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft… Diejenigen, die in dieser Welt erscheinen, sind all jene, die Tathagata Ratnawa als Bodhisattva unterwies und anleitete und die ihn inspirierten, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken. Die damals erscheinende Frau, Subhuti, ist nun meine Mutter Sudatta. Ihr königliches Gefolge ist nun die Versammlung des Tathagata. Sie alle beherrschen die Tugenden Samantabhadras und haben ihre großen Gelübde erfüllt. Obwohl sie stets in dieser Versammlung weilen, können sie universell in allen Welten erscheinen, indem sie im Samadhi der Gleichheit der Bodhisattvas verweilen und unaufhörlich alle Buddhas sehen. Alle Tathagatas verkünden das Dharma-Rad mit einem Klang so gewaltig wie der Himmel und können alles hören und empfangen. Sie sind in allen Dharmas vollkommen frei, ihre Namen sind in allen Buddha-Ländern bekannt, sie begeben sich zu allen Bodhimandas und erscheinen allen fühlenden Wesen, um sie nach ihren Bedürfnissen zu lehren und zu unterwerfen. Sie kultivieren den Bodhisattva-Pfad ununterbrochen durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch und erfüllen so die gewaltigen Gelübde Samantabhadras.
„Schüler Buddhas! Ich selbst bin es, der zusammen mit der tugendhaften Frau und dem majestätischen Weltkönig dem Tathagata des siegreichen Sonnenkörpers die vier Voraussetzungen darbrachte. Nach dem Tod dieses Buddhas werden sechzig Milliarden Nayuta-Buddhas in jener Welt erscheinen, und ich werde ihnen allen mit dem König dienen und sie darbringen. Der erste Buddha heißt: Reiner Körper; der nächste heißt: Allwissender Mondlichtkörper; der nächste heißt: Jambudvipa, Goldener Lichtkönig; der nächste heißt: Mit allen Aspekten geschmückter Körper; der nächste heißt: Wundersames Mondlicht; der nächste heißt: Banner der Weisheit; der nächste heißt: Großes Weisheitslicht; der nächste heißt: Vajra Narayana Fleiß; der nächste heißt: Unbesiegbare Weisheit und Macht; der nächste heißt: Universelle friedvolle Weisheit; der nächste heißt: Wolke der makellosen siegreichen Weisheit; der nächste heißt: Löwenweisheitslicht; der nächste heißt …“ Name: Lichtknoten; der nächste Name: Banner des Verdienstlichts; der nächste Name: Banner der Weisheitssonne; der nächste Name: Lotusblühender Körper; der nächste Name: Reines Licht, geschmückt mit Verdienst; der nächste Name: Wolke der Weisheitsflamme; der nächste Name: Universell erleuchtender Mond; der nächste Name: Geschmückter Baldachin des wundersamen Klangs; der nächste Name: Löwenmut und Weisheit. Licht; Zweiter Name: Mond des Dharma-Reichs; Zweiter Name: Manifestation des Bildes in der Leere, um den Geist fühlender Wesen zu erwecken; Zweiter Name: Ständig den Duft des Nirvanas riechen; Zweiter Name: Universell den Klang der Ruhe erschüttern; Zweiter Name: Berg des süßen Taus; Zweiter Name: Klang des Dharma-Ozeans; Zweiter Name: Festes Netz; Zweiter Name: Buddha-Schattenhaarnadel; Zweiter Name: Mondlichthaar; Zweiter Name: Beredsame Rede; Zweiter Name: Erweckende Blumenweisheit; Zweiter Name: Berg der Kostbaren Flamme; Zweiter Name: Stern des Verdienstes; Zweiter Name: Banner des Kostbaren Mondes; Zweiter Name: Samadhi-Körper; Zweiter Name: König des Kostbaren Lichts; Zweiter Name: Praxis der universellen Weisheit; Zweiter Name: Lampe des Flammenozeans; Zweiter Name: König des makellosen Dharma-Klangs; Zweiter Name: Banner des unvergleichlichen Tugendnamens; Zweiter Name: Kultivierender Arm; Zweiter Name: Reiner Mond des ursprünglichen Gelübdes; Zweiter Name: Lampe der erleuchtenden Bedeutung; Zweiter Name: Tiefgründiger Klang; Zweiter Name: Siegreicher Schatzkönig von Vairocana; Zweiter Name: Banner aller Fahrzeuge; Zweiter Name: Wunderbarer Lotus des Dharma-Ozeans. Jünger des Buddha! In jenem Kalpa erschienen sechzig Milliarden Nayutas von Buddhas auf der Welt, und ich persönlich diente ihnen allen und brachte ihnen Opfergaben dar.
„Der letzte Buddha wurde der Erleuchtete genannt. Von diesem Buddha erlangte ich das reine Auge der Weisheit. Damals kam dieser Buddha in die Stadt, um zu lehren. Ich war die Königin und huldigte dem König, indem ich ihm viele kostbare Gaben darbrachte. Von diesem Buddha hörte ich die Lehre vom Entstehen aller Tathagata-Lampen und erlangte sogleich die Befreiung aus dem Ozean des Samadhi, der es einem ermöglicht, alle Bodhisattvas zu beobachten. Sohn Buddhas! Nachdem ich diese Befreiung erlangt hatte, praktizierte ich unzählige Zeitalter lang fleißig mit den Bodhisattvas, diente unzähligen Buddhas und brachte ihnen Opfer dar; manchmal diente ich einem Buddha in einem Zeitalter, manchmal zwei, manchmal drei, manchmal unzählbar viele, manchmal begegnete ich so vielen Buddhas, wie es in unzähligen Zeitaltern gibt, denen ich alle diente und denen ich Opfer darbrachte, doch konnte ich weder die physische Gestalt, das Aussehen, die Handlungen, die Gedanken, die Weisheit noch das Samadhi der Bodhisattvas erkennen.“
„Schüler des Buddha! Wenn fühlende Wesen einen Bodhisattva auf dem Pfad der Erleuchtung sehen, ob sie zweifeln oder glauben, wird der Bodhisattva sie auf verschiedene weltliche und transzendentale Weise um sich scharen, sie zu seinem Gefolge machen und ihm so die Vollkommenheit im Anuttara-samyak-sambodhi ermöglichen. Schüler des Buddha! Ich sah, wie der Buddha, nachdem er diese Befreiung erlangt hatte, unzählige Äonen lang mit dem Bodhisattva praktizierte, so zahlreich wie die Staubkörner in hundert Buddha-Welten. Während dieser Äonen diente ich persönlich allen Buddhas, die auf der Welt erschienen, brachte ihnen Opfergaben dar, hörte ihren Lehren zu und rezitierte und bewahrte sie. Von all diesen Tathagatas erlangte ich verschiedene Wege der Befreiung, erfuhr verschiedene Aspekte der drei Zeiten, betrat verschiedene Buddha-Welten, wurde Zeuge verschiedener Erlangungen vollkommener Erleuchtung, nahm an verschiedenen Buddha-Versammlungen teil, legte als Bodhisattva verschiedene große Gelübde ab und praktizierte als …“ Bodhisattva, und erlangte als Bodhisattva verschiedene Befreiungen. Doch ich konnte das Samantabhadra-Befreiungstor, das der Bodhisattva erreicht hat, noch nicht erkennen. Warum? Weil das Samantabhadra-Befreiungstor des Bodhisattva der unermesslichen Leere des Raumes gleicht, den Namen aller fühlenden Wesen, den Ozeanen der drei Zeiten, den Ozeanen der zehn Richtungen, dem Ozean des Dharma-Bereichs – unermesslich und grenzenlos. Ihr Schüler des Buddha! Das Samantabhadra-Befreiungstor des Bodhisattva ist gleich dem Bereich des Tathagata.
„Schüler des Buddha! Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, habe ich die Körper der Bodhisattvas beobachtet, ohne jemals zufrieden zu sein. Wie sich viele lüsterne Männer und Frauen versammeln, einander begehrend und unzählige trügerische Gedanken und Begierden hervorrufend, so beobachte ich auch jede einzelne Pore des Körpers des Bodhisattva und sehe in jedem Gedanken unermessliche, grenzenlose und gewaltige Welten mit vielfältigen Wohnstätten, vielfältigen Verzierungen und vielfältigen Gestalten; vielfältige Berge, vielfältige Länder, vielfältige Wolken, vielfältige Namen, vielfältige Buddhas, die aufsteigen, vielfältige Bodhimandas, vielfältige Versammlungen, die vielfältige Sutras und Einweihungen, vielfältige Fahrzeuge, vielfältige Mittel und vielfältige Reinheiten auslegen. Ferner sieht man in jedem einzelnen Bodhisattva …“ Durch jede Pore des Bodhisattva sieht man beständig den grenzenlosen Ozean der Buddhas, die an verschiedenen heiligen Stätten sitzen, vielfältige wundersame Wandlungen vollziehen, vielfältige Dharma-Räder drehen und vielfältige Lehren auslegen. Sutras, ohne Unterlass. Darüber hinaus sieht man durch jede Pore des Bodhisattva den grenzenlosen Ozean der fühlenden Wesen, ihre vielfältigen Wohnstätten, Formen, Handlungen und Fähigkeiten. Weiterhin sieht man durch jede Pore des Bodhisattva die grenzenlosen Praktiken der Bodhisattvas der drei Zeiten: grenzenlose und gewaltige Gelübde, grenzenlose differenzierte Grundlagen, grenzenlose Paramitas, grenzenlose vergangene Taten, grenzenloses großes Mitgefühl, grenzenlose Wolken großer Barmherzigkeit, grenzenlose große Freude und grenzenlose wirksame Mittel, um fühlende Wesen zu sammeln.
„Schüler Buddhas! Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, habe ich auf diese Weise jede einzelne Pore eines Bodhisattva beobachtet, ohne jemals an einen Ort zurückzukehren, an dem ich bereits gewesen war, ohne jemals einen Ort zu sehen, den ich bereits gesehen habe, und ich kann seine Grenzen nicht finden. Ich sah sogar Prinz Siddhartha in seinem Palast leben, umgeben von Konkubinen. Mit der Kraft der Befreiung beobachtete ich jede einzelne Pore des Bodhisattva und sah alle Angelegenheiten der drei Zeiten im Dharma-Bereich.“
„Schüler des Buddha! Ich habe die Befreiung nur durch die Betrachtung des Ozeans des Bodhisattva-Samadhi erlangt. So wie alle Bodhisattva-Mahasattvas, die letztlich den unermesslichen Ozean der wirksamen Mittel erreicht haben, sich in Formen manifestieren, die allen Wesen angemessen sind, und Praktiken gemäß ihren Wünschen auslegen, indem sie in jeder Pore einen endlosen Ozean von Formen manifestieren; wissend, dass die Natur aller Dharmas ohne inhärente Natur ist, wissend, dass die Natur der fühlenden Wesen der Leere des Raumes ohne Unterscheidung gleicht, wissend, dass die göttliche Kraft des Buddha mit der Soheit identisch ist, und alle Orte durchdringen, um das grenzenlose Reich der Befreiung zu manifestieren; mit einem einzigen Gedanken können sie frei in das weite Dharma-Reich eintreten und mit allen Dharma-Toren aller Stufen spielen. Wie kann ich dann ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“
"Guter Mensch! In dieser Welt gibt es die Buddha-Mutter Maya. Geh zu ihr und frage: Wie kann ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad beschreiten, indem er sich von allen weltlichen Dingen löst, unaufhörlich allen Buddhas Opfergaben darbringt, Bodhisattva-Taten vollbringt, ohne jemals zurückzufallen, frei von allen Hindernissen ist, die Bodhisattva-Befreiung erlangt, ohne auf andere angewiesen zu sein, auf allen Bodhisattva-Pfaden verweilt, zu allen Tathagatas geht, alle fühlenden Wesen umfasst, den Bodhisattva-Pfad durch zukünftige Zeitalter hindurch beschreitet, große Gelübde des Mahayana ablegt und unaufhörlich die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen mehrt?"
Zu jener Zeit sprach Shakyamuni, um diese Bedeutung der Befreiung weiter zu verdeutlichen, in Versen durch die göttliche Kraft des Buddha:
„Wenn man einen Bodhisattva bei der Ausübung verschiedener Arten von Taten sieht, Ob jemand gute oder schlechte Absichten hegt, der Bodhisattva nimmt sie alle an. Dann, in ferner Vergangenheit, über Hunderte von Kalpas und Äonen hinweg, Das Unheil wird Reinheit genannt, und die Welt wird Licht genannt. In diesem Kalpa werden Buddhas auf der Welt erscheinen, ihre Zahl beträgt sechzig Billionen; Der letzte himmlische Herrscher wird Dharma-Bannerlampe genannt. Nach Buddhas Nirvana gab es einen König namens Weisheitsberg. Er herrscht über Jambudvipa und hat keine Feinde. Der König hatte fünfhundert Söhne, die allesamt rechtschaffen, fähig, tapfer und stark waren. Sein Körper war vollkommen rein, und alle, die ihn sahen, waren entzückt. Der König und sein Prinz brachten voller Glauben dem Buddha Opfergaben dar. Sie halten am Dharma fest und praktizieren ihn gewissenhaft. Der Name des Prinzen war Shanguang, was so viel bedeutet wie „frei von Verunreinigungen und voller Bequemlichkeit“. Alle seine Eigenschaften sind perfekt, und wer es sieht, ist nie zufrieden. Fünfhundert Milliarden Menschen entsagen dem weltlichen Leben und folgen dem Weg. Mutig und standhaft in ihren Bemühungen, erhalten und schützen sie den Dharma. Die Hauptstadt heißt Zhishu und ist von einer Stadt mit einem Wert von Hunderten von Milliarden umgeben; Es gibt einen Wald namens Jingde, der mit vielen Schätzen geschmückt ist. Das Gute Licht wohnt in diesem Wald und verkündet weithin den wahren Dharma des Buddha. Eloquenz und Weisheit bringen allen Frieden. Manchmal betraten sie auf ihrer Betteltour die Hauptstadt jenes Königreichs. Sein Verhalten war überaus friedvoll, und sein Geist war nicht von rechter Erkenntnis getrübt. Es gab in der Stadt einen buddhistischen Laien namens Shanming. Ich war diese Frau, und mein Name war Reines Sonnenlicht. Zu dieser Zeit befand ich mich in der Stadt, als ich Shan Guangming kennenlernte. Wenn alle äußeren Umstände übertrieben streng sind, wird der Geist verunreinigt. Als sie an meine Tür kamen, um zu betteln, wurde mein Herz von noch mehr Zuneigung erfüllt. Dann nahm er seine Halskette und die Perlen ab und legte sie in die Schale. Obwohl ich dem Jünger Buddhas Almosen mit einem von Liebe befleckten Herzen gebe; Für 250 Kalpas wird man nicht in die drei bösen Reiche fallen. Sie könnte in die Familie eines Himmelskönigs hineingeboren werden oder die Tochter eines menschlichen Königs werden. Er sieht stets das Licht des Guten, und sein Körper ist mit wundersamer Schönheit geschmückt. Die darauffolgenden Katastrophen beliefen sich auf zweihundertfünfzig. Geboren in die Familie Suxian, wurde er mit wunderbarer Tugend benannt. Als ich den Kronprinzen traf, empfand ich großen Respekt vor ihm. Ich wünsche mir, bedient und umsorgt zu werden, und ich hoffe, Sie werden meiner Bitte freundlicherweise nachkommen. Ich war damals mit dem Prinzen zusammen, als wir an diesem besonderen Tag dem Buddha unsere Ehrerbietung erwiesen. Nach dem Darbringen respektvoller Opfergaben sollte man unverzüglich das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) erzeugen. In diesem Kalpa, sechzig Milliarden Tathagatas, Schließlich wurde Buddha, der von der Welt verehrte, als der unendlich Mitfühlende bezeichnet. Mit Peters reinem Blick verstand er das Wesen aller Phänomene. Mögen alle Wesen den Ort der Wiedergeburt erkennen und ihre verblendeten Gedanken für immer beseitigen. Ich erlangte die Kontemplation des Bodhisattva und die Befreiung durch den Zustand des Samadhi. Ein einziger Gedanke kann die zehn Himmelsrichtungen durchdringen und unvorstellbare Buddha-Welten umfassen. Ich sehe in allen Welten, rein und unrein, auf vielfältige Weise. Verlangt nicht nach Vergnügen an Reinheit, noch hasst ihr Befleckung. In allen Welten weilt der Tathagata im Bodhimanda. In einem einzigen Gedanken strahlten sie alle unermessliches Licht aus. Ein einziger Gedanke kann alles durchdringen, aber er kann nicht einer ganzen Versammlung erklärt werden; Wer all dies weiß, erreicht das Tor des Samadhi. Mit einem einzigen Gedanken kann man all ihre vielfältigen Praktiken erfassen. Grenzenloser Komfort und die Erfüllung aller Wünsche. Ich betrachte die Gestalt des Bodhisattva, das Ergebnis unzähliger Äonen der Kultivierung. Die Anzahl der einzelnen Poren lässt sich nicht bestimmen. Jede Pore, unzählige unaussprechliche Dinge, Erde, Wasser, Feuer, Wind und das Rad – all das ist darin enthalten. Verschiedene Einrichtungen, verschiedene Formen, Verschiedene Formen und Namen, grenzenlos und prachtvoll. Ich habe unzählige Buddha-Länder gesehen, die sich jeder Beschreibung entziehen; Und dann sahen sie dort den Buddha, der den Dharma predigte, um alle fühlenden Wesen zu erleuchten. Er erlangte weder den Körper eines Bodhisattva noch die verschiedenen karmischen Handlungen, die mit diesem Körper verbunden sind. Sie kennen weder den Geist noch den Weg, der durch unzählige Äonen zurückgelegt wurde.
Zu diesem Zeitpunkt verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit, als Sudhana den ungeteilten Wunsch verspürte, zu Königin Maya zu gelangen, erlangte sie sogleich die Weisheit, das Reich des Buddha zu erkennen, und dachte: „Dieser tugendhafte Freund ist von der Welt losgelöst, weilt nirgends, transzendiert die sechs Sinnesebenen, ist frei von jeglicher Anhaftung, kennt den ungehinderten Pfad, besitzt den reinen Dharma-Körper, manifestiert durch illusionäre Handlungen einen Transformationskörper, betrachtet die Welt mit illusionärer Weisheit, erhält den Buddha-Körper durch illusionäre Gelübde aufrecht, einen Körper, der nach Belieben entsteht, einen Körper ohne Geburt und Tod, einen Körper ohne Kommen und Gehen, einen Körper, der weder real noch unwirklich ist, einen unveränderlichen Körper, einen Körper ohne Entstehen und Vergehen, einen Körper ohne Anfang und Ende, einen Körper, in dem alle Formen eine einzige Form sind, einen Körper frei von zwei Extremen, einen Körper ohne Abhängigkeit, einen Körper ohne Ende, einen Körper frei von allen Unterscheidungen wie ein erscheinender Schatten, einen Körper, der wie ein Traum erkennt, einen Körper, der wie ein Bild versteht, einen Körper wie die reine Sonne, die sich manifestiert.“ Körper in allen zehn Richtungen, ein Körper, der unverändert in den drei Zeiten weilt, ein Körper, der weder Körper noch Geist ist, wie der leere Raum, sich ungehindert bewegt, alle weltlichen Augen übersteigt und nur von den reinen Augen Samantabhadras gesehen wird. Wie kann ich mich nun einem solchen Menschen nähern, ihm dienen und ihm Opfergaben darbringen, bei ihm weilen, sein Aussehen betrachten, seine Stimme hören, seine Worte betrachten und seine Lehren empfangen?
Nachdem er diesen Gedanken gefasst hatte, erschien am Himmel eine Stadtgottheit namens Juwelauge, umgeben von einem Gefolge, geschmückt mit allerlei wundersamen Gegenständen, hielt unzählige bunte, kostbare Blumen in den Händen, streute sie auf Sudhana und sprach:
"Guter Mensch! Du sollst die Stadt deines Geistes behüten, das heißt, nicht nach Geburt und Tod gieren; du sollst die Stadt deines Geistes schmücken, das heißt, ungeteilt nach den zehn Kräften des Tathagata streben; du sollst die Stadt deines Geistes reinigen, das heißt, letztendlich [ 1]" [ Beseitige Geiz, Neid, Schmeichelei und Betrug; reinige den Geist, das heißt, betrachte die wahre Natur aller Phänomene; vermehre den Geist, das heißt, vollbringe alle Methoden, die den Pfad unterstützen; schmücke den Geist, das heißt, errichte Paläste der Meditation und Befreiung; erleuchte den Geist, das heißt, betrete die Dharma-Hallen aller Buddhas, um die Prajnaparamita-Lehren zu hören und zu empfangen; vermehre den Geist, das heißt, umfasse alle heilsamen Wege Buddhas; stärke den Geist, das heißt, pflege beständig fleißig die Gelübde und Praktiken des Samantabhadra; beschütze den Geist, das heißt, verteidige dich beständig gegen böse Freunde und dämonische Kräfte; Den Geist erweitern, das heißt, das Licht der Weisheit Buddhas öffnen und lenken; den Geist heilen, das heißt, alle Lehren Buddhas hören; den Geist stärken, das heißt, tief an den Ozean aller Verdienste Buddhas glauben; den Geist ausdehnen, das heißt, großes Mitgefühl auf die ganze Welt ausdehnen; den Geist bedecken, das heißt, alle guten Dharmas sammeln, um ihn zu bedecken; den Geist erweitern, das heißt, großes Mitgefühl für alle fühlenden Wesen haben; die Tore des Geistes öffnen, das heißt, allen Besitz aufgeben und nach Bedarf geben; im Geheimen...] Die Stadt des Geistes zu schützen bedeutet, böse Begierden am Eindringen zu hindern; es sollte feierlich sein, das heißt, böse Dharmas aus ihrer Behausung zu vertreiben; es sollte entschlossen sein, das heißt, alle Weisheit zu sammeln, um den Pfad ohne Rückschritt zu unterstützen; es sollte gefestigt sein, das heißt, die rechte Achtsamkeit aller Bereiche der Tathagatas der drei Zeiten zu erlangen; Es sollte klar sein, das heißt, die verschiedenen Ursachen und Bedingungen aller Dharmas in den Sutras des wahren Dharma-Rades des Buddha zu verstehen; es sollte umfassend sein, das heißt, allen fühlenden Wesen den Pfad des Sarvajna universell zu offenbaren; es sollte beständig sein, das heißt, den großen Ozean der Gelübde aller Tathagatas der drei Zeiten zu erzeugen; es sollte reich und substanziell sein, das heißt, die große Anhäufung von Verdiensten im gesamten Dharma-Bereich zu sammeln; es sollte die Geistesstadt klären, das heißt, die Fähigkeiten und Wünsche fühlender Wesen universell zu kennen; es sollte die Geistesstadt frei machen, das heißt, alle zehn Richtungen des Dharma-Bereichs universell zu umfassen; es sollte die Geistesstadt reinigen, das heißt, die rechte Achtsamkeit aller Buddhas und Tathagatas zu erlangen; es sollte die Natur der Geistesstadt erkennen, das heißt, zu wissen, dass alle Dharmas keine inhärente Existenz besitzen; es sollte die Geistesstadt als Illusion erkennen, das heißt, die Natur aller Dharmas mit aller Weisheit zu verstehen.
„Schüler des Buddha! Wenn ein Bodhisattva Mahasattva seinen Geist auf diese Weise reinigt und kultiviert, kann er alle Tugenden erlangen. Warum? Weil er alle Hindernisse und Schwierigkeiten beseitigt, nämlich: Hindernisse, den Buddha zu sehen, Hindernisse, den Dharma zu hören, Hindernisse, dem Tathagata Opfergaben darzubringen, Hindernisse, alle fühlenden Wesen zu versammeln, und Hindernisse, das Buddha-Land zu reinigen. Ein guter Mensch! Da ein Bodhisattva Mahasattva frei von solchen Hindernissen und Schwierigkeiten ist, wird er, wenn er danach strebt, einen tugendhaften Lehrer zu finden, diesen mühelos sehen und schließlich gewiss selbst ein Buddha werden.“
Zu jener Zeit stiegen unzählige Gottheiten, die Lotus-Dharma-Tugend und Wundersames Blumenlicht genannt wurden, aus dem Bodhimanda empor und verweilten im Himmel. Vor Sudhana priesen sie Königin Maya mit melodischen Stimmen auf vielfältige Weise und ließen aus ihren Ohrringen ein Netz unermesslicher Farben und Strahlkraft erstrahlen, das alle grenzenlosen Buddha-Welten erleuchtete und Sudhana ermöglichte, alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen zu sehen. Dieses Lichtnetz umkreiste die Welt einmal im rechten Winkel, kehrte dann zurück, drang in Sudhanas Scheitel ein und durchdrang jede Pore seines Körpers. So erlangte Sudhana das reine und helle Auge, für immer frei von aller Unwissenheit und Dunkelheit; er erlangte das Auge frei von Ekstase, fähig, das Wesen aller fühlenden Wesen zu verstehen; er erlangte das Auge frei von Befleckung, fähig, das Wesen aller Dharmas zu erkennen; er erlangte das Auge der reinen Weisheit, fähig, das Wesen aller Buddha-Länder zu erkennen. Er erlangte das Vairocana-Auge, das den Dharma-Körper des Buddha sehen konnte; er erlangte das universelle Lichtauge, das den gleichwertigen und unvorstellbaren Körper des Buddha sehen konnte; er erlangte das ungetrübte Lichtauge, das die Entstehung und den Untergang aller Buddha-Länder beobachten konnte; er erlangte das universelle Erleuchtungsauge, das die Buddhas der zehn Richtungen mit großer Wirksamkeit entstehen und das Rad des Dharma drehen sehen konnte; er erlangte das universelle Reichsauge, das unzählige Buddhas sehen konnte, die fühlende Wesen mit ihrer eigenen Kraft unterwarfen; er erlangte das universelle sehende Auge, das das Entstehen aller Buddhas in allen Buddha-Ländern sehen konnte.
Zu jener Zeit streute ein Dämonenkönig namens Gutes Auge, der zusammen mit seinem Gefolge von zehntausend Dämonen die Dharma-Halle des Bodhisattva bewachte, verschiedene schöne Blumen auf Sudhana am Himmel und sprach:
„Guter Mann! Wenn ein Bodhisattva zehn Dinge vollbringt, kann er mit tugendhaften Lehrern Gemeinschaft pflegen. Was sind diese zehn Dinge? Sie sind: ein reiner Geist, frei von jeglicher Täuschung und Lüge; großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen gleichermaßen umfasst, im Wissen, dass alle fühlenden Wesen keine wahre Realität besitzen; das Streben nach Allwissenheit mit unerschütterlichem Geist; die Kraft des Glaubens und des Verständnisses zu nutzen, um universell in den Bodhimanda aller Buddhas einzutreten; das reine Auge der Weisheit zu erlangen, um die Natur aller Dharmas zu verstehen; großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen gleichermaßen umfasst; das Licht der Weisheit zu nutzen, um alle Illusionen zu vertreiben; den süßen Tau zu nutzen, um die Hitze von Geburt und Tod zu reinigen; das weite Auge zu nutzen, um alle Dharmas gründlich zu erkennen; und ein Geist, der beständig tugendhaften Lehrern folgt. Dies sind die zehn.“
„Ihr Söhne Buddhas! Wenn ein Bodhisattva die zehn Tore des Samadhi erreicht, wird er beständig alle tugendhaften Lehrer sehen. Welche zehn sind das? Es sind: das Samadhi des Reinen Rades der Leerheit des Dharma, das Samadhi der Betrachtung des Ozeans der Zehn Richtungen, das Samadhi des Nicht-Verlassens oder Mangelns in allen Bereichen, das Samadhi des universellen Sehens der Erscheinung aller Buddhas, das Samadhi des Sammelns aller Verdienstschätze, das Samadhi des beständigen Nicht-Verlassens tugendhafter Lehrer, das Samadhi des beständigen Sehens der Verdienste aller tugendhaften Lehrer, die alle Buddhas hervorbringen, das Samadhi des beständigen Nicht-Verlassens aller tugendhaften Lehrer, das Samadhi des beständigen Darbringens von Opfergaben an alle tugendhaften Lehrer und das Samadhi des beständigen Fehlens in den Augen aller tugendhaften Lehrer. Ihr Söhne Buddhas! Wenn ein Wenn ein Bodhisattva diese dreizehn Tore des Samadhi erreicht, wird er stets in der Nähe aller tugendhaften Lehrer sein und auch den Samadhi der tugendhaften Lehrer erreichen, die das Rad des Dharma aller Buddhas drehen; nachdem er diesen Samadhi erreicht hat, wird er die gleiche Natur aller Buddhas vollständig erkennen und überall tugendhaften Lehrern begegnen.“
Während er sprach, blickte Sudhana zum Himmel auf und antwortete: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Aus Mitleid mit mir hast du mich geschickt zu einem tugendhaften Lehrer geführt. Bitte sag mir: Wie gelange ich zu einem tugendhaften Lehrer? In welcher Stadt, welchem Dorf oder welchem Ort soll ich einen tugendhaften Lehrer suchen?“
Der Rakshasa antwortete: „Guter Mann! Du solltest allen Himmelsrichtungen Ehrerbietung erweisen und gute Lehrer suchen; alle Bereiche mit rechter Achtsamkeit betrachten und gute Lehrer suchen; frei und mutig durch die zehn Himmelsrichtungen reisen und gute Lehrer suchen; deinen Körper und Geist beobachten, als wären sie Träume oder Schatten, und gute Lehrer suchen.“
Zu jener Zeit empfing Sudhana seine Unterweisungen und sah sogleich eine große, juwelenbesetzte Lotusblume aus dem Boden emporsteigen. Sie trug einen Vajra-Stängel, einen Schatz an kostbaren Edelsteinen und Mani-Blätter. Der juwelenbesetzte Lichtkönig diente als Plattform, und verschiedene kostbare Farben und Düfte bildeten ihre Staubgefäße. Unzählige juwelenbesetzte Netze bedeckten sie. Auf der Plattform befand sich ein Pavillon namens „Universelle Schatzkammer der Zehn Richtungen“, der wundervoll geschmückt war. Der Boden bestand aus Vajra-Stängeln und wurde von tausend Säulenreihen getragen. Alles war aus Mani-Juwelen gefertigt, und die Wände bestanden aus Jambudvipa-Gold. Von allen Seiten hingen juwelenbesetzte Halsketten herab, und Stufen und Geländer waren reich verziert. Im Pavillon befand sich ein wunscherfüllender, juwelenbesetzter Lotussitz, geschmückt mit verschiedenen Edelsteinen, einem juwelenbesetzten Geländer, juwelenbesetzten Gewändern und einem juwelenbesetzten Baldachin. [ 2 ] Ein juwelenbesetztes Netz bedeckte ihn, und ringsum hingen juwelenbesetzte Banner herab. Eine sanfte Brise bewegt sie, Licht strömt und Klänge erklingen. Von den juwelenbesetzten Blumenbannern regnen wundersame Blüten herab; aus den juwelenbesetzten Glocken erklingen wunderschöne Klänge; aus den juwelenbesetzten Fenstern hängen juwelenbesetzte Halsketten; aus dem Körper Manis fließt duftendes Wasser; aus dem Maul des juwelenbesetzten Elefanten entspringen Lotusnetze; aus dem Maul des juwelenbesetzten Löwen steigen Wolken wundersamen Duftes auf; vom Brahma-förmigen juwelenbesetzten Rad folgen melodische Klänge; aus der juwelenbesetzten Glocke des Vajra erklingen die Klänge der großen Gelübde aller Bodhisattvas; aus dem juwelenbesetzten Mondbanner erscheint die Gestalt des Buddha; der Juwelenkönig des Reinen Schatzes offenbart die Ordnung der Wiedergeburt der Buddhas der drei Zeiten; der Sonnenschatz-Mani strahlt großes Licht aus, das alle Buddha-Länder in den zehn Richtungen erleuchtet; der Juwelenkönig Mani strahlt das vollkommene Licht aller Buddhas aus; der Juwelenkönig Vairocana Mani erhebt Wolken von Opfergaben für alle Buddhas und Tathagatas. Der wunscherfüllende Juwelenkönig manifestiert die wundersamen Wandlungen Samantabhadras und erfüllt das Dharma-Reich; der Sumeru-Juwelenkönig erscheint aus dem himmlischen Palast; und himmlische Jungfrauen singen verschiedene wundersame Lieder, die die unvorstellbaren und subtilen Verdienste des Tathagata preisen.
Zu jener Zeit erblickte Sudhana einen solchen Sitz, umgeben von unzähligen anderen Sitzen, und Königin Maya saß auf diesem Sitz und erschien in reiner Gestalt vor allen Wesen. Der sogenannte: Ein physischer Körper, der die drei Daseinsbereiche transzendiert, nachdem er alle Existenzebenen überschritten hat; ein physischer Körper, der den eigenen Wünschen entspricht und an keiner Welt gebunden ist; ein physischer Körper, der alle Wesen in gleicher Zahl durchdringt; ein unvergleichlicher physischer Körper, der alle Wesen ihre trügerischen Ansichten auslöschen lässt; ein physischer Körper von unzähligen Arten, der sich nach dem Willen der Wesen auf verschiedene Weise manifestiert; ein physischer Körper von grenzenlosen Formen, der verschiedene Formen und Erscheinungen universell manifestiert; ein physischer Körper, der universell erscheint und sich mit großer Freiheit manifestiert; ein physischer Körper, der alle Formen transformiert und je nach Bedarf erscheint; ein physischer Körper, der sich ständig manifestiert und sich endlos auf das gesamte Reich der Wesen erstreckt; ein physischer Körper ohne Vergehen, der in keinem Bereich erlischt; ein physischer Körper ohne Kommen, der in keiner Welt seinen Ursprung hat; ein physischer Körper ohne Geburt, der nicht entsteht. Ein physischer Körper ohne Vergänglichkeit, der die Sprache transzendiert hat; ein physischer Körper, der nicht wirklich ist und doch wahre Wirklichkeit erlangt; ein physischer Körper, der nicht illusionär ist und der Welt entsprechend erscheint; ein physischer Körper ohne Bewegung, ewig frei von Geburt und Tod; ein physischer Körper, der unzerstörbar ist, weil seine Dharma-Natur unzerstörbar ist; ein physischer Körper ohne Form, weil der Pfad der Sprache abgeschnitten ist; ein physischer Körper mit einer Form, weil er keine Form als Form hat; ein physischer Körper wie ein Bild… Weil er sich nach Wunsch manifestiert; weil seine illusionäre Form aus illusionärer Weisheit entspringt; weil seine flammengleiche Form vom Denken gehalten wird; weil seine schattengleiche Form dem Wunsch entsprechend entsteht; weil seine traumgleiche Form dem Geist entsprechend erscheint; weil seine Dharma-Form von Natur aus rein ist wie die Leere; weil seine große, mitfühlende Form die fühlenden Wesen beständig beschützt; weil seine ungehinderte Form die Dharma-Welt in jedem Gedanken durchdringt; weil seine grenzenlose Form alle fühlenden Wesen reinigt; weil seine unermessliche Form alle Sprache übersteigt; weil seine nicht-beständige Form alle Welten befreien will; weil seine allgegenwärtige Form alle fühlenden Wesen beständig verwandelt; weil seine ungeborene Form aus illusorischen Wünschen entsteht; weil seine unbesiegbare Form alle Welten transzendiert; weil seine wahre Form durch einen konzentrierten Geist manifestiert wird; weil seine ungeborene Form gemäß dem Karma der fühlenden Wesen erscheint; weil seine wunscherfüllende Juwelenform die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt; weil seine nicht-unterscheidende Form nur gemäß der Unterscheidungskraft der fühlenden Wesen entsteht; weil seine Form jenseits der Unterscheidung liegt, die kein fühlendes Wesen erkennen kann; weil seine unerschöpfliche Form den Kreislauf von Geburt und Tod für alle fühlenden Wesen beendet; weil seine reine Form mit der nicht-unterscheidenden Form des Tathagata identisch ist. Ein solcher Körper ist keine Form, denn alle Formen sind wie Bilder; er ist kein Gefühl, denn das Leiden der Welt ist erloschen. Es ist keine Wahrnehmung, denn sie ist lediglich eine Manifestation der Wahrnehmungen fühlender Wesen; es ist keine Handlung, denn sie wird durch illusorisches Karma vollbracht; es ist frei vom Bewusstsein, denn die Weisheit des Bodhisattva ist leer und ohne inhärente Existenz; es ist frei von der Sprache aller fühlenden Wesen; und es hat bereits den Körper des Nirvana erreicht.
Zu jener Zeit sah Sudhana Königin Maya erneut, die, dem Wunsch aller Wesen entsprechend, Gestalten annahm, die alle weltlichen Erscheinungen übertrafen. So konnte sie beispielsweise eine Gestalt annehmen, die die der Göttin Paranirmitavasavartin übertraf oder gar die Gestalten der Vier Himmelskönige und ihrer Gemahlinnen; oder sie konnte eine Gestalt annehmen, die die einer Drachenfrau oder gar die einer menschlichen Frau übertraf; unzählige solcher Gestalten nahm sie an, um allen Wesen zu helfen. Sie vereinte alle Methoden des Pfades der Weisheit, übte die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita) und ihr großes Mitgefühl umfasste die ganze Welt. Geboren aus den unermesslichen Verdiensten des Tathagata, kultivierte und mehrte sie den Geist allwissender Weisheit und beobachtete und betrachtete die wahre Natur aller Phänomene. Den Ozean tiefer Geduld erreichend, alle Tore des Samadhi besitzend, im Zustand des Samadhi der Gleichheit verweilend, das vollkommene Licht des Tathagata-Samadhi erlangend, den unermesslichen Ozean des Leidens aller fühlenden Wesen auslöschend; der Geist ist stets in rechter Konzentration, niemals gestört, dreht unaufhörlich das reine und unerschütterliche Dharma-Rad, versteht geschickt alle buddhistischen Lehren, beobachtet beständig die wahre Natur der Phänomene mit Weisheit; sieht alle Tathagatas ohne Ermüdung, kennt die Reihenfolge des Erscheinens der Buddhas der drei Zeiten, sieht das Samadhi des Buddha stets gegenwärtig, versteht die unermesslichen und unzähligen reinen Pfade des Erscheinens des Tathagata in der Welt, wandelt im Reich der Buddhas in der Leere; umfasst alle fühlenden Wesen, lehrt und transformiert sie gemäß ihrem eigenen Geist; Die Kraft, die in den unermesslich reinen Dharma-Körper des Buddha eingeht, große Gelübde erfüllt, alle Buddha-Welten reinigt und letztlich alle fühlenden Wesen unterwirft, durchdringt mit ihrem Geist beständig das Reich aller Buddhas; geboren aus dem freien Geist des Bodhisattva. Die Kraft hat den reinen und unbefleckten Dharma-Körper erlangt und manifestiert beständig unzählige Formen; sie zerstört alle dämonische Macht, kultiviert große Wurzeln des Guten, gebiert die Kraft des wahren Dharma, besitzt die Kraft aller Buddhas, erlangt die Kraft der Freiheit aller Bodhisattvas und mehrt rasch alle Weisheit und Intelligenz; sie erlangt das Licht der Buddha-Weisheit, das allumfassend auf alles scheint, und kennt alle Unterschiede im Geist unzähliger fühlender Wesen, ihre Wurzeln, Naturen, Wünsche und Erkenntnisse; ihr Körper durchdringt die zehn Richtungen der Buddha-Welten und kennt die Entstehung und den Verfall aller Buddha-Welten; Es sieht mit seinen riesigen Augen die zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder und kennt mit seiner allumfassenden Weisheit die drei Zeiten der Buddha-Länder; sein Körper dient universell allen Buddha-Ländern, und sein Geist empfängt unaufhörlich alle Dharma-Länder; es kultiviert alle Tugenden aller Tathagatas, gebiert die gesamte Weisheit aller Bodhisattvas und erfreut sich unaufhörlich daran, alle Bodhisattvas von ihrem ersten Streben bis zur Erfüllung ihres Pfades zu beobachten; es beschützt unaufhörlich fleißig alle fühlenden Wesen und erfreut sich unaufhörlich daran, die Tugenden aller Buddhas zu preisen; es strebt danach, die Mutter aller Bodhisattvas zu sein.
Zu jener Zeit sah Sudhana, wie Königin Maya unzählige wirksame Mittel offenbarte, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa. Daraufhin nahm auch Sudhana dieselbe Anzahl an Gestalten wie Königin Maya an und verneigte sich ehrfurchtsvoll vor ihr an allen Orten. Sofort erreichte er unzählige Samadhi-Zustände, erkannte und praktizierte sie. Aus dem Samadhi erwachend, umrundete er Maya und ihr Gefolge zur Rechten, stand mit gefalteten Händen da und sprach:
„Großer Weiser! Manjushri Bodhisattva lehrte mich, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu entwickeln, tugendhafte Lehrer zu suchen und ihnen nahe zu sein und ihnen Opfergaben darzubringen. Ich habe jedem einzelnen tugendhaften Lehrer ausnahmslos gedient; so bin ich allmählich an diesen Punkt gelangt. Bitte sagt mir: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und erlangt Erleuchtung?“
Antwort:
„Schülerin des Buddha! Ich habe bereits die großen Gelübde und die Weisheit des Bodhisattva, das Tor der Befreiung von der Illusion, vollbracht, daher bin ich immer die Mutter aller Bodhisattvas. Schülerin des Buddha! So wie ich Prinz Siddhartha an der rechten Seite von König Suddhodana in Kapilavastu, in diesem Jambudvipa, gebar und unvorstellbare und ungezügelte göttliche Wandlungen manifestierte, so treten auch alle Vairocana Tathagatas in meinen Körper ein und manifestieren die ungezügelten und ungezügelten göttlichen Wandlungen der Geburt, selbst im gesamten Weltozean.“
„Außerdem, guter Mann! Im Palast von König Suddhodana, als der Bodhisattva im Begriff war, wiedergeboren zu werden, sah ich, wie jede Pore seines Körpers Licht ausstrahlte, das Rad des Verdienstes für die Wiedergeburt aller Tathagatas genannt wurde. Jede Pore zeigte den Schmuck der Wiedergeburt der Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten. Dieses Licht erleuchtete alle Welten; nachdem es die Welten erleuchtet hatte, drang es in meine Krone und sogar in jede meiner Poren ein. Darüber hinaus offenbarten sich in diesem Licht die Namen aller Bodhisattvas, ihre wundersamen Wandlungen in der Wiedergeburt, ihre Paläste und Gefolge sowie ihr Genuss der fünf Wünsche; ich sah sie auch die Welt entsagen, zum Bodhimanda gehen, die vollkommene Erleuchtung erlangen, auf dem Löwenthron sitzen, umgeben von Bodhisattvas, Opfergaben von Königen darbringen und das Dharma-Rad für die Versammlung drehen; ich sah auch den Tathagata in seinen vergangenen Leben, Als er den Pfad des Bodhisattva beschritt, indem er allen Buddhas respektvoll Opfergaben darbrachte, das Bodhicitta erzeugte, Buddha-Länder reinigte, unzählige Körper in jedem Gedanken manifestierte, alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen erfüllte, bis er schließlich ins Nirvana einging. All dies wurde ausnahmslos beobachtet.“
„Außerdem, guter Mann! Wenn dieses wundersame Licht in meinen Körper eintritt, übersteigt meine physische Form und Größe zwar nicht meine ursprüngliche Gestalt, doch in Wirklichkeit hat es bereits alle Welten übertroffen. Warum? Weil mein Körper zu diesem Zeitpunkt wie der leere Raum ist und die Paläste der Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen vollständig aufnehmen kann. Wenn der Bodhisattva vom Tushita-Himmel herabsteigt, befinden sich dort Bodhisattvas in der Zahl der zehn Buddha-Welten, so zahlreich wie die Staubkörner. Sie alle teilen dieselben Gelübde, Praktiken, guten Wurzeln, Verzierungen, Befreiung und Weisheit wie der Bodhisattva. Ihre Stufen, Kräfte, Dharma-Körper, physischen Körper und selbst die übernatürlichen Kräfte und Gelübde Samantabhadras sind alle gleich. Solche Bodhisattvas umgeben ihn von vorn bis hinten; außerdem kommen achtzigtausend Drachenkönige und alle Weltherrscher in ihren Palästen, um Opfergaben darzubringen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bodhisattva durch seine übernatürliche Kraft …“ Mit göttlicher Kraft manifestiert er alle Paläste des Tushita-Himmel mit allen Bodhisattvas; in jedem Palast offenbart er die Bilder aller Welten Jambudvipas in den zehn Himmelsrichtungen, lehrt und transformiert unzählige fühlende Wesen und befreit die Bodhisattvas von aller Trägheit und Anhaftung. Weiterhin strahlt er mit göttlicher Kraft ein helles Licht aus, das die Welt erleuchtet, alle Dunkelheit vertreibt und alles Leid auslöscht; so erkennen alle fühlenden Wesen ihr vergangenes Karma und ihre Taten und werden für immer von den Pfaden des Bösen befreit. Zum Schutz aller fühlenden Wesen erscheint er ihnen und vollbringt verschiedene göttliche Transformationen. Diese wundersamen Manifestationen und ihr Gefolge treten in meinen Körper ein. In meinem Schoß wandeln diese Bodhisattvas frei, manchmal in dreitausend großen Chiliokosmen, manchmal in unzähligen Buddha-Welten. Darüber hinaus treten in jedem Augenblick die unzähligen Tathagatas und Bodhisattvas aus den zehn Himmelsrichtungen, die Vier Himmelskönige, die Dreiunddreißig Himmel und selbst die Brahma-Könige der Formenwelt in meinen Körper ein, um die Bodhisattvas im Schoß zu sehen, ihnen ehrfurchtsvoll zu huldigen und dem wahren Dharma zu lauschen. Obwohl mein Schoß eine solche Versammlung aufnehmen kann, ist mein Körper weder zu groß noch zu klein; jeder Bodhisattva sieht sich selbst in seiner eigenen reinen und geschmückten Versammlung.
„Guter Mensch! Auf allen vier Kontinenten Jambudvipas bin ich die Mutter eines jeden neugeborenen Bodhisattva; und in allen Hunderten von Millionen dieser vier Kontinente, in den dreitausend großen Chiliokosmen, ist es dasselbe. Doch mein Körper ist ursprünglich frei von Dualität, er weilt weder an einem noch an vielen Orten. Warum? Weil ich die großen Gelübde, die Weisheit und den illusorischen Schmuck der Befreiung des Bodhisattva kultiviere. Guter Mensch! Nun ist der Weltverehrte meine Mutter; und alle unzähligen Buddhas der Vergangenheit waren auf dieselbe Weise meine Mütter.“
„Guter Mensch! Einst war ich die Göttin des Lotusteichs, und aus dem Lotusschatz wurde plötzlich ein Bodhisattva geboren. Ich hielt ihn sogleich in meinen Armen, pflegte und erzog ihn. Die ganze Welt nennt mich: Mutter der Bodhisattvas. Auch war ich einst die Göttin des Bodhi-Feldes, und aus meinem Schoß wurde plötzlich ein Bodhisattva geboren. Auch hier nennt mich die Welt: Mutter der Bodhisattvas. Guter Mensch! Unzählige Bodhisattvas werden auf vielfältige Weise in dieser Welt wiedergeboren, und ich bin in allen ihre Mutter.“
„Guter Mann! In dieser Welt des Bhadrakalpa war ich in früheren Leben die Mutter von Krakucchanda Buddha, Kanakamuni Buddha, Kassapa Buddha und dem gegenwärtigen Weltverehrten Shakyamuni Buddha. In zukünftigen Leben, wenn Maitreya Bodhisattva vom Tushita-Himmel herabsteigt und ein gewaltiges Licht ausstrahlt, das die gesamte Dharma-Welt erleuchtet und die wundersamen Wandlungen aller geborenen Bodhisattvas manifestiert, wird er in eine große Familie in der Menschenwelt hineingeboren werden und alle fühlenden Wesen beherrschen; auch dann werde ich ihre Mutter sein. In dieser Reihenfolge werden der Löwenbuddha, der Dharma-Banner-Buddha, der Buddha des Guten Auges, der Buddha der Reinen Blume, der Buddha der Blumentugend und so weiter sein.“ Tissa Buddha, Pusa Buddha, Buddha der guten Absicht, Vajra Buddha, Unbefleckter Buddha, Mondlicht-Buddha, Fackelträger-Buddha, Namens-Buddha, Vajra-Schild-Buddha, Buddha der reinen Bedeutung, Buddha des dunklen Körpers, Buddha, der das andere Ufer erreicht, Buddha des kostbaren Flammenbergs, Fackelträger-Buddha, Buddha der Lotus-Tugend, Namens-Buddha, Buddha des unermesslichen Verdienstes, Buddha der höchsten Lampe, Buddha des geschmückten Körpers, Buddha der guten Würde, Buddha der mitfühlenden Tugend, Buddha des Nicht-Verweilens, Buddha des großen, mächtigen Lichts, Buddha des grenzenlosen Klangs, Buddha des Sieges über Feinde, Buddha der Zweifelsfreiheit, Reiner Buddha, Buddha des großen Lichts, Buddha des reinen Geistes, Wolken-Tugend-Buddha, Buddha der geschmückten Krone, Baumkönig-Buddha, Buddha des kostbaren Juwels, Buddha des Ozeans der Weisheit, Buddha des wundersamen Juwels, Blumenkronen-Buddha, Wunscherfüllender Buddha, Buddha der großen Freiheit, Buddha des wundersamen Tugendkönigs, Höchster siegreicher Buddha, Sandelholz-Wolken-Buddha, Buddha mit dunkelblauen Augen, Buddha der siegreichen Weisheit, Beobachtend Weisheitsbuddha, Flammender König Buddha, Fester Weisheitsbuddha, Buddha des Namens der Freiheit, Löwenkönig Buddha, Freiheitsbuddha, Buddha des siegreichsten Gipfels, Buddha des Vajra-Weisheitsbergs, Buddha des Schatzes der Wundersamen Tugend, Buddha mit kostbarem Netz geschmücktem Körper, Buddha der Guten Weisheit, Buddha des Himmels der Freiheit, Großer Himmelskönig Buddha, Buddha der Ungebundenen Tugend, Buddha des Guten Gebens, Flammender Weisheitsbuddha, Buddha des Wasserhimmels, Buddha des Höchsten Geschmacks, Buddha des Höchsten Verdienstes, Buddha mit unsterblichen Wächtern, Buddha mit weltlicher Sprache, Buddha mit Banner des Verdienstes und der Freiheit, Buddha mit Banner des Lichts, Buddha mit kontemplativem Körper, Buddha mit wundersamem Körper, Buddha mit duftenden Flammen, Buddha mit Vajra-Juwelenschmuck, Buddha mit freudigen Augen, Buddha frei von Begierde, Buddha mit hohem Körper, Buddha des Reichtums, Buddha des Höchsten Himmels, Buddha in Harmonie und Ruhe, Buddha der Weisheit und Erleuchtung, Buddha, der die Gier auslöscht, Buddha des Großen Flammenkönigs, Buddha der Ruhe Buddha des Allseins, Buddha von Vishvakha, Buddha des Vajra-Berges, Buddha der Weisheit und Flammen-Tugend, Buddha des Friedens und der Ruhe, Buddha, der wie ein Löwe erscheint, Buddha der vollkommenen Reinheit, Buddha der reinen Tugend, Buddha der höchsten Bedeutung, Buddha der hundert Lichter, Buddha des höchsten Zuwachses, Buddha der tiefen Freiheit, Großer Erdkönig-Buddha, Feierlicher König-Buddha, Befreiungs-Buddha, Buddha des wunderbaren Klangs, Höchster Buddha, Freiheits-Buddha, Höchster Heiler-König-Buddha, Verdienstmond-Buddha, Buddha des ungehinderten Lichts, Verdienstsammel-Buddha, Mondmanifestation-Buddha, Sonnenhimmel-Buddha, Buddha, der aus Allsein hervorgeht, Buddha des mutigen Namens, Tor des Lichts-Buddha, Sala-König-Buddha, Höchster Buddha, Medizinkönig-Buddha, Juwelen-Sieg-Buddha, Vajra-Weisheits-Buddha, Unbesiegbarer Buddha, Unbesiegbarer Erleuchtungs-Buddha, Versammlungskönig-Buddha, Großer Namens-Buddha, Schnellhaltender Buddha, Unermesslicher Licht-Buddha, Großer Gelübde-Licht-Buddha, Dharma-Freiheits- und Unfehlbarkeits-Buddha Buddha des nicht-regressiven Bodens, Buddha des reinen Himmels, Guter Deva Buddha, Standhafter Asket Buddha, Buddha aller guten Freunde, Buddha des befreienden Klangs, Buddha des verspielten Königs, Buddha der bösen Melodie, Buddha des reinen Lichts von Jambhala, Buddha aller Tugenden, Höchster Mondbuddha, Buddha mit der hellen Fackel, Buddha des wundersamen Körpers, Unaussprechlicher Buddha, Reinster Buddha, Buddha des Freundes aller Wesen, Amitabha Buddha, Buddha des furchtlosen Klangs, Buddha der Tugend der Wassergöttin, Buddha des unbeweglichen Weisheitslichts, Buddha des Blumensiegs, Buddha der Mondflamme, Buddha der nicht-regressiven Weisheit, Buddha der Anhaftungsfreiheit, Buddha der ungebundenen Weisheit, Buddha des Verdienstsammelns, Buddha der bösen Schicksale, Buddha der verstreuten Blumen, Buddha des Löwengebrülls, Buddha der höchsten Bedeutung, Buddha der ungehinderten Sicht, Buddha der Zerstörung der Armee anderer, Buddha der Nicht-Anhaftung, Buddha der Freiheit vom Ozean der Diskriminierung, Buddha des würdevollen Ozeans, Berg Sumeru Buddha, Buddha der ungebundenen Weisheit, Buddha des grenzenlosen Sitzes, Buddha des reinen Verweilens, Buddha des dem Lehrer folgenden, Buddha des höchsten Gebens, Buddha des ewigen Mondes, König des Wohltätigen, Buddha der unbeweglichen Versammlung, Buddha des allumfassenden Umarmens, Buddha der wohltätigen Weisheit, Buddha des lebensstabilisierenden Buddhas, Unsterblicher Buddha, Buddha mit vollständigem Namen, Buddha der großen Macht, Buddha der vielfältigen Formen und Erscheinungen, Buddha der formlosen Weisheit, Buddha des unbeweglichen Himmels, Buddha der unvorstellbaren Tugend, Vollmond-Buddha, Buddha des Mondes der Befreiung, Buddha des höchsten Königs, Buddha des seltenen Körpers, Buddha des Brahma-Opfers. „Die Buddhas, die nicht vorüberfliegen, die Buddhas, die den alten Zeiten folgen, die Buddhas des höchsten Karmas, die Buddhas der Weisheit des Dharma, die Buddhas des unbesiegbaren Himmels, die Buddhas des unvorstellbaren Verdienstes und Lichts, die Buddhas, die dem Dharma folgen, die Buddhas der unermesslichen Tugend, die Buddhas der universellen Erfüllung und Freiheit, die Buddhas des ehrwürdigsten Himmels und Und so weiter, bis hin zum Tathagata, sind all jene, die in diesem System der dreitausend großen Welten während dieses Bhadrakalpa Buddhas werden, ihre Mütter. Und in diesem System der dreitausend großen Welten und in allen unermesslichen Welten der zehn Himmelsrichtungen dieses Weltozeans, durch alle Äonen hindurch, sehe ich mich als ihre Mutter für all jene, die die Gelübde und Praktiken Samantabhadras befolgen, um alle fühlenden Wesen zu transformieren.“
Zu jener Zeit fragten Sudhana und Königin Maya: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast?“ Sudhana antwortete:
„Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits des Verständnisses selbst der letzten Inkarnation eines Bodhisattva mit göttlichen Kräften und Augen, existierte ein Äon namens Reines Licht, eine Welt namens Sumeru Tugend. Obwohl dort Berge von den fünf Daseinsbereichen bewohnt waren, bestand ihr Land aus unzähligen Schätzen, rein und geschmückt, frei von jeglicher Befleckung. Es gab hundert Milliarden Kontinente, die sich in vier Kontinente gliederten, und einer dieser Kontinente hieß Löwenbanner, in dem sich achtzig Milliarden Königsstädte befanden. Eine dieser Königsstädte hieß Freies Banner; und dort herrschte ein Chakravartin-König namens Große Macht. Nördlich dieser Königsstadt lag ein Bodhimanda namens Vollmondlicht; und die Gottheit dieses Bodhimanda hieß Mitfühlende Tugend. Zu jener Zeit residierte ein Bodhisattva namens Makelloses Banner im Bodhimanda.“ Er stand kurz davor, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen. Ein Dämon namens Goldenes Licht erschien mit seinem unzähligen Gefolge dem Bodhisattva. Dieser mächtige und tugendhafte Weltkönig, der bereits die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva erlangt hatte, verwandelte sich in ein Heer, das um ein Vielfaches größer war als das des Bodhisattva und den Bodhimanda umzingelte. Alle Dämonen flohen erschrocken. So erlangte der Bodhisattva die höchste Stufe der Erleuchtung (Anuttara-samyak-sambodhi). Als die Gottheit des Bodhimanda dies sah, war sie von unermesslicher Freude erfüllt. Sie nahm den König als ihren Sohn an, verneigte sich zu Buddhas Füßen und gelobte: „Möge ich in jeder Wiedergeburt die Mutter dieses Weltkönigs sein, bis er die Buddhaschaft erlangt.“ Nachdem sie dieses Gelübde abgelegt hatte, brachte sie zehn Buddha-Statuen (Nayutas) im Bodhimanda Opfergaben dar.
„Guter Mann! Was meinst du? Ist die Gottheit des Bodhimanda etwa anders als ein Mensch? Ich bin es. Der Universelle Monarch, der Weltverehrte Vairocana, ist dieser Buddha. Seit ich dieses Gelübde abgelegt habe, ist dieser Weltverehrte in allen Bereichen der zehn Himmelsrichtungen wiedergeboren worden, hat Wurzeln der Güte gepflanzt, den Pfad des Bodhisattva beschritten, alle fühlenden Wesen gelehrt und vervollkommnet, selbst in seinem letzten Leben. In jedem Gedanken manifestiert er die wundersamen Wandlungen eines Bodhisattva in allen Welten, immer mein Kind, und ich immer seine Mutter. Guter Mann! In Vergangenheit und Gegenwart, wenn unzählige Buddhas der zehn Himmelsrichtungen im Begriff sind, die Buddhaschaft zu erlangen, strahlen sie alle helles Licht aus ihren Nabeln aus und erleuchten meinen Körper und die Paläste und Häuser, in denen ich weile; in ihren letzten Leben bin ich ihre Mutter.“
"Guter Mann! Ich kenne nur dieses große Gelübde, diese Weisheit und das Tor der illusorischen Befreiung des Bodhisattva. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas den großen Schatz des Mitgefühls besitzen, lehren und transformieren sie fühlende Wesen, ohne jemals zufrieden zu sein, und manifestieren mit ihrer eigenen Kraft unzählige Buddha-Transformationen in jeder Pore; wie kann ich nun ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?"
„Guter Mann! In den Dreiunddreißig Himmeln dieser Welt gibt es einen König namens Rechte Achtsamkeit und seine Tochter namens Himmlisches Licht. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Zu jener Zeit nahm Sudhana seine Lehren respektvoll an, verbeugte sich tief, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn sehnsüchtig und bewundernd an und zog sich dann zurück.
Er begab sich daraufhin zum himmlischen Palast, wo er die himmlische Jungfrau erblickte. Er verneigte sich vor ihr, umgab sie, faltete die Hände und trat vor mit den Worten: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du mich geschickt führen kannst; bitte erkläre es mir!“
Die Göttin antwortete:
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: Ungehemmte Achtsamkeit, Rein und Geschmückt. Guter Mensch! Mit dieser Kraft der Befreiung erinnere ich mich an die Vergangenheit, ein überaus erhabenes Äon, genannt: Blaue Lotusblume. In diesem Äon brachte ich unzähligen Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges. Von dem Moment an, als diese Buddhas ihr weltliches Leben aufgaben, verehrte, beschützte und opferte ich sie, baute Klöster und sorgte für ihre Bedürfnisse. Darüber hinaus erinnere ich mich klar an alle Taten, die diese Buddhas vollbrachten, von ihrer Zeit als Bodhisattvas im Mutterleib über ihre Geburt, als sie sieben Schritte taten, als sie wie ein Löwe brüllten, als sie als Kinder im Palast waren, als sie unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung erlangten, als sie das Rad des Dharma drehten und als sie die wundersamen Kräfte des Buddha offenbarten, um fühlende Wesen zu lehren und zu unterwerfen; all diese Taten, von ihrem ersten Augenblick an.“ Das Streben bis zum Ende des Dharma, ich erinnere mich klar und ohne Auslassung, es ist stets vor mir, ich halte es in meinem Geist, ohne es zu vergessen. Ferner erinnere ich mich an ein vergangenes Äon namens „Guter Boden“, wo ich … Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zehn Gangesflüssen Opfergaben darbrachte; auch in einem vergangenen Kalpa namens „Wunderbare Tugend“ brachte ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel einer Buddha-Welt Opfergaben dar; auch in einem Kalpa namens „Keine Erlangung“ brachte ich 84 Milliarden Nayutas von Buddhas Opfergaben dar; auch in einem Kalpa namens „Gutes Licht“ brachte ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel in Jambudvipa Opfergaben dar; auch in einem Kalpa namens „Unermessliches Licht“ brachte ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zwanzig Gangesflüssen Opfergaben dar. Des Weiteren brachte ich in einem Kalpa namens „Höchste Tugend“ Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner eines Gangesflusses; ebenso in einem Kalpa namens „Gutes Mitgefühl“ brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner von achtzig Gangesflüssen; ebenso in einem Kalpa namens „Siegreiche Reise“ brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner von sechzig Gangesflüssen; ebenso in einem Kalpa namens „Wunderbarer Mond“ brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner von siebzig Gangesflüssen.
„Guter Mensch! So erinnere ich mich seit unzähligen Zeitaltern, dass ich alle Buddhas, Tathagatas, Arhats und vollkommen Erleuchteten nie im Stich gelassen habe. Von all diesen Tathagatas vernahm ich diese ungetrübte Achtsamkeit auf die reine und geschmückte Bodhisattva-Befreiung, und ich habe sie bewahrt und praktiziert, ohne sie jemals zu vergessen. Ebenso erinnere ich mich mit der Kraft der reinen und geschmückten Befreiung klar an alle Werke aller Tathagatas vergangener Zeitalter, vom ersten Bodhisattva bis zum Ende des Dharma, und präsentiere sie mir vor Augen, bewahre sie und praktiziere sie gemäß ihnen, ohne sie jemals zu vernachlässigen oder aufzugeben.“
"Guter Mann! Ich kenne nur diese ungetrübte Achtsamkeit auf Reinheit und Befreiung. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas, die in der Nacht von Geburt und Tod geboren werden, hell und klar sind, für immer frei von Unwissenheit und Dunkelheit, niemals schlafend oder schläfrig, ohne Hindernisse in ihrem Geist und leicht und gelassen in ihrem Körper, rein und erleuchtet über die Natur aller Dharmas und die zehn Kräfte zur Erleuchtung aller Wesen vollbracht haben; wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?"
"Guter Mann! In Kapilavastu gibt es einen jungen Lehrer namens Vairochana. Geh zu ihm und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad des Bodhisattva?"
Als Sudhana zu dieser Zeit den Dharma hörte, war er überglücklich, und seine unermesslich guten Wurzeln nahmen natürlich zu; er verneigte sich vor Sudhanas Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied.
Vom himmlischen Palast herabgestiegen, näherten sie sich allmählich der Stadt. Als sie Vairocana erreichten, verneigten sie sich vor ihm, umringten ihn und traten ehrerbietig zur Seite. „Heiliger“, sagten sie, „ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie man ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Führer und Unterweiser bist; bitte erkläre es mir!“
Bianyou antwortete: „Guter Mann! Es gibt einen Jungen namens Shanzhi Zhongyi, der den Bodhisattva Zhi studiert. Du kannst ihn fragen, und ich werde es dir sagen.“
Zu jener Zeit kam Sudhana an den Ort, verneigte sich ehrfurchtsvoll, trat zur Seite und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Anleiten und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Dann sagte der Junge zu Sudhana:
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: Der Meister aller Künste. Ich chante beständig diese Silben: Wenn ich die Silbe ‚A‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Reich der Nicht-Differenz durch die Kraft eines Bodhisattva betreten; wenn ich die Silbe ‚Ta‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Tor der grenzenlosen Differenzierung; wenn ich die Silbe ‚Bo‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Reich des Dharma universell erleuchten; wenn ich die Silbe ‚Zhe‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Die Differenzierung universell auflösen; wenn ich die Silbe ‚Na‘ chante, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, genannt: Das Unabhängige erreichen und Höchste; wenn ich die Silbe „Luo“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, genannt: Frei von Abhängigkeit und Makellos; wenn ich die Silbe „Teng (leise ausgeatmet)“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, genannt: Nicht-Rückschritt-Mittel; Wenn man die Silbe „bha“ (pu wo qie) chanten, betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Vajra-Feld; Wenn man die Silbe „tu jie qie“ chanten, betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Universelles Rad; Wenn man die Silbe „sha“ (shi wo qie) chanten, betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Ozeanschatzkammer; Beim Rezitieren der Silbe „fu“ (fang ke qie) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Universelles Verweilen im Frieden; beim Rezitieren der Silbe „duo“ (du wo qie) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Vollkommenes Licht; beim Rezitieren der Silbe „ye“ (yi ke qie) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Differenzierungsakkumulation; beim Rezitieren der Silbe „se ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: Universelles Licht, das Leiden beendet; beim Rezitieren der Silbe „jia“ oder „Sva“ (oder „Suwa“) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen „Wolken der Nicht-Differenzierung“. Beim Rezitieren von „Sva“ (oder „Suwa“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Großer Regen“; beim Rezitieren von „Ma“ (oder „Mao“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Große fließende Wasser und hoch aufragende Gipfel“; beim Rezitieren von „Ga“ (oder „Ga, in einem sanft ansteigenden Ton“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Universeller Frieden und Wohlstand“; beim Rezitieren von „Ta“ (oder „Tako“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Schatz der wahren Soheit und Gleichheit“; beim Rezitieren von „She“ (oder „She“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Eintritt in das Reine Meer der Welt“; beim Rezitieren von „Suo“ (oder „Suo“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Rezitation der Schmuckstücke aller Buddhas“. Beim Rezitieren von „Tai“ (oder „Tai“) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Kontemplation“. Man beobachte und wähle alle Dharmas aus; beim Rezitieren der Silbe „śīkě“ (sīkě) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Dem Licht des Rades aller buddhistischen Lehren folgen“; beim Rezitieren der Silbe „kha“ (kha) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Den Schatz der Weisheit auf der Kausalebene kultivieren“; beim Rezitieren der Silbe „chūwo“ (chūwo) betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Den Ozean des Karmas beenden“. Beim Rezitieren der Silbe „sūhě“ (sūhě) (steigender Ton) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Alle Illusionen beseitigen und das reine Licht öffnen“; beim Rezitieren der Silbe „rāng“ (rāng) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Das Tor der weltlichen Weisheit errichten“; beim Rezitieren der Silbe „hārata“ (steigender Ton) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Das Rad der Weisheit im Bereich von Geburt und Tod“; beim Rezitieren der Silbe „bā“ (bā) (pūwo) [ 3] beim Rezitieren der Silbe „切“ (qiè) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Der Palast aller Weisheit ist vollkommen geschmückt“; Beim Rezitieren der Silbe „车“ (chē) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Der Schatz an zweckmäßigen Mitteln zur Praxis ist individuell vollkommen“; beim Rezitieren der Silbe „娑“ (suhè) mā betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Alle Buddhas in den zehn Richtungen sehen“; beim Rezitieren der Silbe „诃婆“ (hēpó) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Alle fühlenden Wesen ohne Verwandtschaft beobachten und sie zweckmäßig zu einer ungehinderten Geburt führen“; beim Rezitieren der Silbe „縒“ (qī kě) betritt man das Tor von Prajnaparamita mit dem Namen: „Durch Praxis in den Ozean aller Verdienste eintreten“. Beim Rezitieren der Silbe „伽“ (gā) betritt man das Tor von Prajnaparamita, das „Die Wolke allen Dharma haltend, den Ozeanschatz fest umschließend“ genannt wird; beim Rezitieren der Silbe „吒“ (zhā) betritt man das Tor von Prajnaparamita, das „Alle Buddhas in den zehn Richtungen nach Wunsch sehend“ genannt wird; beim Rezitieren der Silbe „拿“ (ná kě) betritt man das Tor von Prajnaparamita. Das Tor der Weisheit wird genannt: Die unendlichen Milliarden von Silben im Rad der Worte betrachtend; beim Rezitieren der Silbe „Svaha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, das genannt wird: Der höchste Ort der Transformation fühlender Wesen. Beim Rezitieren der Silbe „Svaha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Der unermessliche Schatz ungetrübter Beredsamkeit und das Rad des Lichts erstrahlt überall; beim Rezitieren der Silbe „Yasa“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Verkündung des Reiches des gesamten Buddha-Dharma; beim Rezitieren der Silbe „Shija“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Der Donner des Dharma dröhnt durch das Reich aller fühlenden Wesen; beim Rezitieren der Silbe „Chaga“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt: Erweckung der fühlenden Wesen mit dem Dharma des Nicht-Selbst; Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ öffnet sich das Tor von Prajnaparamita, der Schatzkammer aller unterschiedenen Sutras des Dharma-Rades. Welch ein guter Mensch! Wenn ich diese Silben rezitiere, öffnen sich diese zweiundvierzig Tore von Prajnaparamita als erste und führen zu unzähligen weiteren Toren.
„Guter Mann! Nur ich kenne diese hohe Kunst der Bodhisattva-Befreiung. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas mit Weisheit in allen weltlichen und jenseitigen Fertigkeiten das andere Ufer erreichen können; sie sind in allen Arten von Kunst und Handwerk bewandert; sie besitzen ein tiefes Verständnis von Schrift und Arithmetik; sie sind in Medizin und Beschwörungen zur Heilung aller Arten von Krankheiten geübt; es gibt Wesen, die von Geistern und Dämonen besessen, von Feinden verflucht, von bösen Sternen und seltsamen Phänomenen heimgesucht, von Leichen verfolgt und an Epilepsie leiden [ 4 ]. Sie können Auszehrung und alle Arten von Leiden heilen und sie vollständig genesen lassen; sie sind auch geschickt darin, die Ursprünge, Arten und Werte aller Schätze wie Gold, Jade, Perlen, Korallen, Lapislazuli, Mani-Juwelen, Riesenmuscheln und Kassia zu erkennen; sie können alle Bewohner beschützen und führen, ob in Dörfern, Städte, Paläste, Gärten, Quellen und Sümpfe – sie sind geübt in der Beobachtung von Astronomie, Geographie, menschlichem Aussehen, günstigen und ungünstigen Zeichen, Vogel- und Tiergesang, Wolken, Wetter, Ernteerträgen und der Sicherheit des Landes. Sie beherrschen alle weltlichen Fertigkeiten und kennen deren Ursprung. Sie können auch das Dharma jenseits der Welt erkennen, seine Bedeutung richtig benennen und verstehen, sein Wesen erfassen und entsprechend handeln, ohne Zweifel, Hindernisse, Unwissenheit, Trägheit, Sorge oder Verzweiflung in seine Weisheit eintreten und alles unmittelbar verwirklichen. Wie könnte ich ihre Verdienste und Tugenden jemals kennen oder beschreiben?
„Guter Mann! In diesem Magadha-Land gibt es eine Siedlung, und darin befindet sich eine Stadt namens Vatana [ 5 ] ; dort gibt es eine Upasika namens Tugendhafte Siegreiche. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Dann verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Gelehrten, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort.
Er näherte sich dem Dorf, ging zum heiligen Ort, verneigte sich zu seinen Füßen, umrundete ihn, faltete ehrfürchtig die Hände, trat zur Seite und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits die Bodhicitta erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt. Wie beschreitet man den Pfad des Bodhisattva? Ich habe gehört, dass du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Xiansheng antwortete:
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt Bodhimanda vom Ort ohne Zuflucht; nachdem ich mich selbst erleuchtet habe, predige ich auch anderen. Ich habe auch das unerschöpfliche Samadhi erlangt, das weder endlich noch unerschöpflich ist, weil es das unerschöpfliche Auge allwissender Weisheit, das unerschöpfliche Ohr allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Nase allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Zunge allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Körper allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Geist allwissender Weisheit, die unerschöpflichen Wellen des Verdienstes allwissender Weisheit, das unerschöpfliche Licht der Weisheit allwissender Weisheit und die unerschöpflichen, schnellen übernatürlichen Kräfte allwissender Weisheit hervorbringen kann.“
"Guter Mann! Ich kenne nur diesen Ort der Befreiung ohne Abhängigkeit. Wie könnte ich die verdienstvollen Taten aller Bodhisattvas und Mahasattvas ohne Anhaftung jemals alle kennen und beschreiben?"
„Guter Mann! Im Süden gibt es eine Stadt namens Wotian; dort lebt ein Ältester namens Feste Befreiung. Du kannst ihn fragen: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“
Zu jener Zeit erwies Sudhana dem tugendhaften und weisen Mann seine Ehrerbietung, umrundete ihn unzählige Male, bewunderte ihn und blickte ihn sehnsüchtig an, bevor er sich verabschiedete und nach Süden reiste.
Als er in jener Stadt ankam, ging er zu dem Ältesten, verneigte sich vor ihm, umringte ihn, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt. Wie beschreitet man den Pfad des Bodhisattva? Ich habe gehört, dass du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Der Ältere antwortete:
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Rein und geschmückt, frei von Gedankenanhaftung. Seit ich diese Befreiung erlangt habe, suche ich unermüdlich den wahren Dharma bei den Buddhas der zehn Richtungen.“
"Guter Mann! Ich kenne nur diese ungebundene Achtsamkeit, reine Zierde und Befreiung. So wie die Bodhisattva Mahasattvas das furchtlose Gebrüll des großen Löwen erlangt haben und in der unermesslichen Anhäufung von Verdienst und Weisheit verweilen; wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten kennen oder davon sprechen?"
„Guter Mann! In dieser Stadt lebt ein Ältester namens Wunderbarer Mond; sein Haus ist stets von Licht erfüllt. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor Sudhanas Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied.
Er verneigte sich ehrfurchtsvoll vor dem Ehrwürdigen, umrundete ihn, faltete ehrerbietig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie man ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du mich geschickt anleiten kannst, und ich möchte es dir erklären!“
Miaoyue antwortete:
"Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Reine Weisheit und Licht."
"Guter Mann! Ich kenne nur dieses Weisheitslicht der Befreiung. So wie Bodhisattvas und Mahasattvas unzählige Befreiungsmethoden erlangt haben, wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?"
„Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens ‚Geburtsort‘; dort lebt ein Ältester namens ‚Unbesiegbare Armee‘. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?‘“
Zu jener Zeit huldigte Sudhana dem Vollmond, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort.
Als sie sich der Stadt näherten und den Ältesten erreichten, verneigten sie sich vor seinen Füßen, umkreisten ihn, falteten ehrfürchtig die Hände und traten zur Seite. „Heiliger“, sagten sie, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“
Der Ältere antwortete:
„Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Unerschöpfliche Erscheinung. Durch die Verwirklichung dieser Befreiung eines Bodhisattva habe ich unzählige Buddhas gesehen und unerschöpfliche Schätze erlangt.“
"Guter Mann! Ich kenne nur diese endlose Befreiung. So wie Bodhisattvas und Mahasattvas unendliche Weisheit und ungehinderte Beredsamkeit erlangen, wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder darüber sprechen?"
„Guter Mann! Südlich dieser Stadt liegt ein Dorf namens Dharma; in diesem Dorf lebt ein Brahmane namens der Gelassenste. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“
Dann verneigte sich Sudhana vor Wushengjuns Füßen, umkreiste ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort.
Er reiste allmählich gen Süden und erreichte jenes Dorf, das er als außerordentlich still vorfand. Er verneigte sich zu seinen Füßen, umrundete es, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Führer und Unterweiser bist; bitte erkläre es mir!“
Der Brahmane antwortete:
"Guter Mann! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: die Rede des aufrichtigen Strebens; Bodhisattvas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden aufgrund dieser Rede in ihrem Streben nach Anuttara-samyak-sambodhi nicht zurückfallen, weder weil sie bereits zurückgefallen sind, noch weil sie gerade zurückfallen, noch weil sie im Begriff sind, zurückzufallen."
„Guter Mensch! Weil ich aufrichtige Gelübde einhalte, erfüllt sich alles, was ich tue. Guter Mensch! Ich weiß nur, dass diese aufrichtige Rede Befreiung bringt. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas mit aufrichtigen Gelübden widerspruchsfrei handeln und aufrichtig, niemals lügend, sprechen, so entstehen daraus unermessliche Verdienste; wie kann ich das wissen oder davon sprechen?“
„Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Wunderbares Bedeutungsblumentor; dort lebt ein Junge namens Tugendhafte Geburt und ein Mädchen namens Tugendhafter Pfad. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana, dem Dharma verpflichtet, vor den Füßen des Brahmanen, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort. </poem>
<poem> Zu jener Zeit setzte Sudhana seine Reise gen Süden fort, bis er die Stadt der Wunderbaren Bedeutung erreichte. Dort sah er den Jungen und das Mädchen des Tugendhaften Lebens. Er verneigte sich vor ihnen, umrundete sie im Uhrzeigersinn und sprach dann mit gefalteten Händen: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie er ihn beschreitet. Ich bitte Dich inständig, mir dies zu erklären!“
Dann sagten der Junge und das Mädchen zu Sudhana:
„Guter Mann! Wir haben die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt ‚Illusorisches Verweilen‘.“ Durch diese Befreiung erkennen wir, dass alle Welten nur Illusionen sind, entstanden aus Ursachen und Bedingungen; alle fühlenden Wesen sind nur Illusionen, entstanden aus Karma und Leiden; alle weltlichen Bereiche sind nur Illusionen, entstanden aus Unwissenheit, Existenz und Begierde in einem fortwährenden Kreislauf; alle Dharmas sind nur Illusionen, entstanden aus verschiedenen Illusionen wie der Selbstwahrnehmung; alle drei Zeiten sind nur Illusionen, entstanden aus verzerrter Weisheit wie der Selbstwahrnehmung; Geburt und Tod, Alter, Krankheit, Kummer, Trauer und Leid aller fühlenden Wesen sind nur Illusionen, entstanden aus falscher Unterscheidung; alle Länder sind nur Illusionen, manifestiert durch verzerrte Wahrnehmungen, verzerrte Geister, verzerrte Ansichten und Unwissenheit; alle Śrāvakas und Pratyekabuddhas sind nur Illusionen, geformt durch Weisheit, die die Unterscheidung aufhebt; alle Bodhisattvas sind nur Illusionen, geformt durch ihre Gelübde und Praktiken der Selbstbeherrschung und der Unterweisung fühlender Wesen; alle Versammlungen, Wandlungen, Bezwingungen und Handlungen der Bodhisattvas sind trügerische Existenz, geformt durch die Illusion von Gelübden und Weisheit. Guter Mensch! Das Wesen der Illusion ist unbegreiflich.
"Guter Mann! Nur wir beide können dieses illusorische Verweilen und diese Befreiung verstehen. Wie können wir die tugendhaften Taten der Bodhisattvas kennen oder beschreiben, die geschickt in das grenzenlose illusorische Netz aller Dinge eintreten?"
Dann, nachdem der Junge und das Mädchen durch die Kraft unvorstellbarer Wurzeln der Tugend die Befreiung erlangt hatten, machten sie Sudhanas Körper weich und strahlend und sagten zu ihm:
"Guter Mann! Im Süden gibt es ein Land namens Küste und einen Garten namens Großer Schmuck. Darin befindet sich ein riesiger Pavillon namens Vairocana Schmuckschatzkammer, der aus den guten Wurzeln und Früchten des Bodhisattva, aus der Gedankenkraft, den Gelübden, der Freiheit und den übernatürlichen Kräften des Bodhisattva, aus den geschickten Mitteln des Bodhisattva und aus dem Segen und der Weisheit des Bodhisattva entstanden ist."
„Guter Mensch! Der Bodhisattva, der in unvorstellbarer Befreiung weilt, manifestiert mit großem Mitgefühl ein solches Reich und sammelt solche Zierden zum Wohle aller fühlenden Wesen. Maitreya Bodhisattva Mahasattva weilt darin, um seine Eltern, Verwandten und alle Menschen seines Geburtsortes zu sammeln und zu führen und sie zur Reife zu bringen; um sicherzustellen, dass diejenigen, die mit ihm geboren wurden und praktizierten, Festigkeit im Mahayana erlangen; um zu wünschen, dass alle fühlenden Wesen gemäß ihrem Wohnort und ihren Wurzeln der Güte Erfolg erlangen; und um dir das Tor der Befreiung des Bodhisattva zu offenbaren, um die Freiheit des Bodhisattva von der Wiedergeburt an allen Orten zu zeigen und um die universelle Manifestation des Bodhisattva in verschiedenen Formen allen fühlenden Wesen zu zeigen.“ Aufgrund der ständigen Lehren zeigt sich, dass der Bodhisattva mit großem Mitgefühl alle weltlichen Ressourcen ohne Ermüdung umfasst; Es zeigt, dass der Bodhisattva alle Praktiken kultiviert und weiß, dass alle Praktiken frei von jeglicher Erscheinung sind; es zeigt, dass der Bodhisattva in jeder Wiedergeburt versteht, dass alle Geburten ohne Erscheinung sind. Gehe dorthin und frage: Wie praktiziert ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad? Wie kultiviert man den Bodhisattva-Weg? Wie lernt man die Bodhisattva-Gebote? Wie reinigt man den Bodhisattva-Geist? Wie legt man die Bodhisattva-Gelübde ab? Wie sammelt man die notwendigen Werkzeuge für den Bodhisattva-Pfad? Wie gelangt man in die Wohnstätte des Bodhisattva? Wie erfüllt man die Paramitas des Bodhisattva? Wie erlangt man die Geduld des Bodhisattva im Nicht-Entstehen? Wie erlangt man die verdienstvollen Eigenschaften des Bodhisattva? Wie dient man einem tugendhaften Lehrer eines Bodhisattva?
„Warum ist das so? Guter Mensch! Dieser Bodhisattva Mahasattva ist in allen Bodhisattva-Praktiken vollkommen bewandert, versteht den Geist aller fühlenden Wesen und erscheint ihnen beständig, um sie zu lehren, zu transformieren und zu bezwingen. Dieser Bodhisattva hat alle Paramitas vollendet, alle Bodhisattva-Stufen durchlaufen, alle Bodhisattva-Gelassenheit erlangt, alle Bodhisattva-Positionen eingenommen, die Prophezeiung der vollen Buddhaschaft erhalten, alle Bodhisattva-Reiche bereist, alle Buddha-Kräfte erlangt und den Nektar des allwissenden Dharma von allen Tathagatas empfangen. Guter Mensch! Dieser tugendhafte Lehrer kann deine Wurzeln der Güte nähren, dein Bodhicitta vermehren, deine Entschlossenheit stärken, deine Güte fördern, deine Bodhisattva-Wurzeln wachsen lassen, dir den ungetrübten Dharma zeigen, dich in die Samantabhadra-Stufe einführen, dir die Bodhisattva-Gelübde erklären, dir die Samantabhadra-Praktiken erklären und dir die Errungenschaften aller Bodhisattva-Praktiken und Gelübde an dich.“
„Guter Mensch! Du solltest keine einzige gute Tat vollbringen, kein einziges Dharma erleuchten, kein einziges Dharma praktizieren, kein einziges Gelübde ablegen, keine einzige Prophezeiung erlangen oder in einer einzigen Gelassenheit verweilen, noch solltest du den höchsten Gedanken erzeugen; du solltest mit begrenztem Geist nicht die sechs Vollkommenheiten praktizieren, in den zehn Bhumis weilen, das Buddha-Land reinigen oder tugendhaften Lehrern dienen. Warum? Guter Mensch! Ein Bodhisattva Mahasattva sollte unzählige Wurzeln der Güte pflanzen, unzählige Voraussetzungen für Bodhi sammeln, unzählige Gründe für Bodhi fördern, unzählige geschickte Hingaben erlernen, unzählige Bereiche fühlender Wesen transformieren, den Geist unzähliger fühlender Wesen kennen, die Wurzeln unzähliger fühlender Wesen kennen, das Verständnis unzähliger fühlender Wesen erkennen, das Verhalten unzähliger fühlender Wesen beobachten, unzählige fühlende Wesen zähmen, unzählige Leiden lösen, unzählige karmische Gewohnheiten reinigen, unzählige falsche Ansichten auslöschen, unzählige Um befleckte Geister zu befreien, sollten wir unzählige reine Geister hervorbringen, unzählige Pfeile bitteren Giftes abschießen, unzählige Meere der Begierde austrocknen, unzählige Dunkelheiten der Unwissenheit durchbrechen, unzählige Berge des Stolzes zerstören, unzählige Bande von Geburt und Tod durchtrennen, unzählige Ströme der Existenz überqueren, unzählige Meere der Wiedergeburt erschöpfen und unzählige ermöglichen…“ Wir sollten die unzähligen Wünsche der Bodhisattvas reinigen, ihre unzähligen geschickten Mittel mehren, ihre unzähligen erhabenen Wurzeln erwecken, ihr unerschütterliches Verständnis vertiefen, ihre unzählige Gleichheit erlangen, ihre unzähligen Verdienste reinigen, ihre unzähligen Praktiken pflegen, diese im Einklang mit den weltlichen Angelegenheiten demonstrieren, die unermessliche Kraft des reinen Glaubens erzeugen, in der unermesslichen Kraft des Fleißes verweilen, die unermessliche Kraft der rechten Achtsamkeit reinigen, die unermessliche Kraft des Samadhi erfüllen, die unermessliche Kraft der reinen Weisheit erzeugen, die unermessliche Kraft des erhabenen Verständnisses stärken, die unermessliche Kraft des Verdienstes anhäufen, die unermessliche Kraft der Weisheit mehren, die unermessliche Kraft der Bodhisattvas erwecken, die unermessliche Kraft der Tathagatas vervollkommnen und das unermessliche Dharma erkennen. Tore und verstehe die unermesslichen Tore des Dharma. Wir sollten unzählige Dharma-Tore reinigen, unzählige Dharma-Lichter erzeugen, unzählige Dharma-Wege erleuchten, unzählige Wurzeln der Wesen erhellen, unzählige Leiden und Krankheiten erkennen, unzählige wundersame Dharma-Heilmittel sammeln, unzählige Krankheiten fühlender Wesen heilen, unzählige Nektaropfer feierlich zubereiten, unzählige Buddha-Länder bereisen, unzähligen Tathagatas Opfergaben darbringen, unzählige Bodhisattva-Versammlungen besuchen, unzählige Lehren aller Buddhas empfangen, unzählige Sünden fühlender Wesen ertragen, unzählige Schwierigkeiten des Bösen beseitigen, unzählige fühlende Wesen auf den Guten Weg führen, die vier Mittel nutzen, um unzählige fühlende Wesen zu sammeln, unzählige Tore der vollkommenen Beharrlichkeit kultivieren, unzählige Tore großer Gelübde erzeugen, unzählige große Mitgefühle und große Gelübdekraft entwickeln, unermüdlich nach unzähligem Dharma streben, unzählige Gedankenkraft erzeugen, unzählige übernatürliche Kräfte erzeugen, unzählige Weisheitslichter reinigen, unzählige Reiche fühlender Wesen bereisen, unzählige Wiedergeburten empfangen, unzählige differenzierte Körper manifestieren, unzählige Dharma-Worte kennen und eintreten Unzählige differenzierte Geister kennen das große Reich der Bodhisattvas, wohnen im großen Palast der Bodhisattvas und so weiter. Wer den tiefgründigen und wundersamen Dharma der Bodhisattvas betrachtet, sollte die unergründliche Sphäre der Bodhisattvas erkennen, die schwer zu vollbringenden Taten der Bodhisattvas praktizieren, die würdevolle Tugend und Autorität der Bodhisattvas erlangen, den schwer zugänglichen rechten Weg der Bodhisattvas beschreiten, die vielfältigen Praktiken der Bodhisattvas kennenlernen, die universelle göttliche Kraft der Bodhisattvas manifestieren, die gleiche Dharma-Wolke der Bodhisattvas empfangen, das grenzenlose Netz der Praktiken der Bodhisattvas ausdehnen, die grenzenlosen Vollkommenheiten der Bodhisattvas erfüllen, die unermesslichen Vorhersagen der Bodhisattvas empfangen, die unermesslichen Tore der Geduld der Bodhisattvas durchschreiten, die unermesslichen Stufen des Lebens der Bodhisattvas kultivieren, die unermesslichen Tore des Dharma der Bodhisattvas reinigen, unzählige Äonen mit allen Bodhisattvas verweilen und ihnen Opfergaben darbringen. Unzählige Buddhas schmücken und reinigen unbeschreibliche Buddha-Welten und gebären unbeschreibliche Bodhisattva-Gelübde. Ein wahrhaft tugendhafter Mensch! Kurz gesagt, sollte man alle Bodhisattva-Praktiken umfassend pflegen, alle fühlenden Wesen umfassend transformieren, alle Zeitalter umfassend durchlaufen, an allen Orten umfassend geboren werden, alle Welten umfassend kennen, alle Dharmas umfassend praktizieren, alle Buddha-Welten umfassend reinigen, alle Gelübde umfassend erfüllen, allen Buddhas umfassend Opfergaben darbringen, die Gelübde aller Bodhisattvas umfassend teilen und allen tugendhaften Lehrern umfassend dienen.
„Guter Mensch! Wenn du einen guten Lehrer suchst, solltest du nicht müde werden; wenn du einen guten Lehrer siehst, solltest du dich nicht zufrieden geben; wenn du einen guten Lehrer bittest, solltest du keine Angst vor Schwierigkeiten haben; wenn du einem guten Lehrer nahe bist, solltest du nicht wanken; wenn du einem guten Lehrer Opfergaben darbringst, solltest du nicht ruhen; wenn du von einem guten Lehrer Unterweisungen empfängst, solltest du sie nicht missverstehen; wenn du das Verhalten eines guten Lehrers lernst, solltest du nicht zweifeln; wenn du einen guten Lehrer den Weg zur Befreiung erklären hörst, solltest du nicht zögern; wenn du einen guten Lehrer den Weg der Leiden gehen siehst, solltest du keinen Ekel empfinden; der tiefe Glaube und Respekt, den du für einen guten Lehrer hast, sollte sich nicht ändern. Warum ist das so? Guter Mensch! Wegen guter Lehrer hören Bodhisattvas alle Praktiken der Bodhisattvas, erlangen alle Verdienste der Bodhisattvas, begründen alle großen Gelübde der Bodhisattvas, erzeugen alle Wurzeln der Bodhisattvas und sammeln alle Hilfen auf dem Pfad an.“ Bodhisattvas, entwickelt das gesamte Licht des Bodhisattva-Dharma, offenbart alle Wege zur Befreiung der Bodhisattvas, pflegt alle reinen Gebote der Bodhisattvas, verweilt in allen Verdiensten der Bodhisattvas und reinigt die gesamte Weite der Bodhisattvas.“ Großes Bestreben, den festen Geist aller Bodhisattvas zu stärken, die Beredsamkeit und die Mantras aller Bodhisattvas zu erlangen, den reinen Schatz aller Bodhisattvas zu erreichen, die leuchtende Konzentration aller Bodhisattvas zu erzeugen, die höchsten Gelübde aller Bodhisattvas zu erlangen, dieselben Gelübde mit allen Bodhisattvas zu teilen, das höchste Dharma aller Bodhisattvas zu hören, die geheime Wohnstätte aller Bodhisattvas zu erreichen, die Dharma-Schatzinsel aller Bodhisattvas zu erreichen, die guten Wurzeln und Triebe aller Bodhisattvas zu mehren, den Weisheitskörper aller Bodhisattvas zu entwickeln, den tiefen und geheimen Schatz aller Bodhisattvas zu schützen, die Ansammlung von Verdiensten aller Bodhisattvas zu erhalten, den Pfad der Wiedergeburt aller Bodhisattvas zu reinigen, die Wolke des wahren Dharma aller Bodhisattvas zu empfangen, den Pfad der großen Gelübde aller Bodhisattvas zu beschreiten, dem Bodhi näherzukommen Frucht aller Tathagatas, die wunderbaren Praktiken aller Bodhisattvas zu sammeln, die Verdienste aller Bodhisattvas zu offenbaren, in alle Richtungen zu gehen, um den wunderbaren Dharma zu hören und zu empfangen, die gewaltige Kraft und Tugend aller Bodhisattvas zu preisen, die große mitfühlende Kraft aller Bodhisattvas zu erzeugen, die höchste Kraft der Freiheit aller Bodhisattvas zu sammeln, den Bodhi-Faktor aller Bodhisattvas zu erzeugen und die wohltätigen Taten aller Bodhisattvas zu vollbringen.
„Guter Mensch! Ein Bodhisattva, der von einem tugendhaften Lehrer unterstützt wird, wird nicht in böse Bereiche fallen; von einem tugendhaften Lehrer geführt, wird er nicht vom Mahayana abfallen; von einem tugendhaften Lehrer beschützt, wird er die Bodhisattva-Gebote nicht brechen; von einem tugendhaften Lehrer behütet, wird er keinen schlechten Lehrern folgen; von einem tugendhaften Lehrer genährt, wird er den Bodhisattva-Pfad nicht vernachlässigen; von einem tugendhaften Lehrer umarmt, wird er den gewöhnlichen Zustand transzendieren; von einem tugendhaften Lehrer unterwiesen, wird er die zwei Fahrzeuge transzendieren; von einem tugendhaften Lehrer geführt, wird er die Befreiung von der Welt erlangen; von einem tugendhaften Lehrer genährt, wird er von weltlichen Angelegenheiten unbefleckt bleiben; einem tugendhaften Lehrer dienend, wird er alle Bodhisattva-Praktiken pflegend; einem tugendhaften Lehrer Opfergaben darbringend, wird er alle Hilfen auf dem Pfad erhalten; durch die Gemeinschaft mit einem tugendhaften Lehrer wird er nicht von karmischen Leiden überwältigt werden; vertrauend auf Wer sich auf einen tugendhaften Lehrer verlässt, erlangt feste Kraft und fürchtet keine Dämonen; wer sich auf einen tugendhaften Lehrer verlässt, mehrt alle Faktoren der Erleuchtung. Warum ist das so? Guter Mensch! Ein tugendhafter Lehrer kann alle Hindernisse beseitigen, alle Sünden ausmerzen, alle Schwierigkeiten beseitigen, alles Übel stoppen, die lange Nacht der Unwissenheit durchbrechen und das starke Gefängnis falscher Ansichten zerstören. Es kann einen aus dem Kreislauf von Geburt und Tod führen, das weltliche Leben hinter sich lassen, die Netze der Dämonen durchschneiden, die Pfeile des Leidens herausziehen, den gefährlichen Ort der Unwissenheit verlassen, aus der Wildnis falscher Ansichten hervortreten, den Strom der Existenz überqueren, die bösen Pfade hinter sich lassen, den Weg zur Erleuchtung weisen, den Bodhisattva-Dharma lehren, einen befähigen, in der Bodhisattva-Praxis zu verweilen, einen zur Allwissenheit führen, das Auge der Weisheit reinigen, den Bodhi-Geist kultivieren, großes Mitgefühl erzeugen, wundersames Verhalten darlegen, die Paramitas erklären, böse Lehrer zurückweisen, einen befähigen, in allen Stufen zu verweilen, alle Geduld zu erlangen, alle guten Wurzeln zu kultivieren, alle notwendigen Werkzeuge zu erlangen, alle großen Verdienste zu verleihen, einen zum Zustand der Allwissenheit zu führen, einen befähigen, sich zu freuen und Verdienste anzusammeln, einen befähigen, alle Praktiken mit Begeisterung auszuüben, einen in die tiefe Bedeutung führen, einen befähigen, das Tor der Befreiung zu enthüllen, alle bösen Pfade zu verhindern, mit dem Licht des Dharma zu erleuchten und zu nähren Mit dem Regen des Dharma werden alle Illusionen beseitigt, alle Ansichten aufgegeben, die Weisheit Buddhas mehrt und es wird einem ermöglicht, in allen Toren des Buddha-Dharma zu verweilen.
„Guter Mensch! Gute Lehrer sind wie eine liebende Mutter, die den Samen der Buddhaschaft in sich trägt; wie ein liebender Vater, der großen Nutzen bringt; wie eine Amme, die vor dem Bösen schützt; wie ein Lehrer, der die Lehre eines Bodhisattva lehrt; wie ein guter Führer, der den Pfad der Paramita weist; wie ein guter Arzt, der alle Krankheiten heilt; wie ein schneebedeckter Berg, der die heilende Kraft allwissender Weisheit mehrt; wie ein tapferer General, der alle Ängste vertreibt; wie ein Fährmann, der einen aus dem Strom von Geburt und Tod geleitet; wie ein Schiffskapitän, der einen zur Schatzinsel der Weisheit führt. Guter Mensch! Man sollte stets mit solcher Achtsamkeit an gute Lehrer denken.“
„Außerdem, guter Mann! Wenn du allen tugendhaften Lehrern dienst, solltest du ein Herz wie die Erde entwickeln, das schwere Verantwortung ohne Müdigkeit trägt; ein Herz wie ein Diamant, mit unerschütterlicher und unzerstörbarer Entschlossenheit; ein Herz wie der Eiserne Berg, unberührt von jeglichem Leid; ein Herz wie ein Diener, der alle Gebote befolgt; ein Herz wie ein Schüler, der niemals einer Anweisung widerspricht; ein Herz wie ein Dienerjunge, der keiner Aufgabe müde wird; ein Herz wie eine Mutter, die alle Härten ohne Klage erträgt; ein Herz wie ein Tagelöhner, der allen Anweisungen ohne Ungehorsam folgt; ein Herz wie ein Mistsammler, frei von weltlichen Sorgen.“ Wegen der Arroganz sollte man den Geist einer reifen Ernte entwickeln, der demütig ist; man sollte den Geist eines edlen Pferdes entwickeln, der frei von Bösem ist; man sollte den Geist eines großen Wagens entwickeln, der schwere Lasten tragen kann; man sollte den Geist eines sanftmütigen Elefanten entwickeln, der immer gehorsam ist; man sollte den Geist des Berges Sumeru entwickeln, der unerschütterlich ist; Man sollte den Geist eines guten Hundes entwickeln, der seinem Herrn nicht schadet; man sollte den Geist eines Chandala entwickeln, der frei von Arroganz ist; man sollte den Geist eines Yaks entwickeln, der ohne Zorn ist; man sollte den Geist eines Bootes entwickeln, das unermüdlich fährt; man sollte den Geist einer Brücke entwickeln, die Flüsse ohne Ermüdung überquert; man sollte den Geist eines pflichtbewussten Sohnes entwickeln, der gehorsam und fügsam ist; man sollte den Geist eines Prinzen entwickeln, der den Lehren folgt.
„Außerdem, guter Mann! Du solltest dich selbst als krank betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Arzt, den Dharma als gute Medizin und deine Übung als Heilung deiner Krankheit; du solltest dich auch als auf einer langen Reise befindlich betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Führer, den Dharma als den rechten Weg und deine Übung als das Erreichen des Ziels; du solltest dich auch als auf der Suche nach Befreiung betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Fährmann, den Dharma als Schiff und deine Übung als das Erreichen des Ufers; du solltest dich auch als Setzling betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Drachenkönig, den Dharma als rechtzeitigen Regen und deine Übung als reifend; du solltest dich auch als arm betrachten, deinen tugendhaften Lehrer als Vaishravana, den Dharma als Reichtum und deine Übung als Fülle; du solltest dich auch als …“ Man sollte sich selbst als Schüler betrachten, seinen tugendhaften Lehrer als einen erfahrenen Man sollte sich selbst als Handwerker sehen, seine Lehren als Handwerker und seine Praxis als Quelle des Wissens; man sollte sich selbst auch als furchtsam betrachten, seinen tugendhaften Lehrer als mutig und stark, seine Lehren als Waffe und seine Praxis als Mittel zur Überwindung von Feindschaft; man sollte sich selbst auch als Kaufmann sehen, seinen tugendhaften Lehrer als Führer, seine Lehren als Schatz und seine Praxis als etwas, das es zu sammeln gilt; man sollte sich selbst auch als Sohn sehen, seinen tugendhaften Lehrer als Elternteil, seine Lehren als Familienunternehmen und seine Praxis als Fortsetzung seines Vermächtnisses; man sollte sich selbst auch als Prinz sehen, seinen tugendhaften Lehrer als Minister, seine Lehren als königliche Doktrin und seine Praxis als das Tragen einer königlichen Krone, königlicher Gewänder, königlicher Seide und das Sitzen in einem königlichen Palast.
„Guter Mann! Du solltest dir eine solche Gesinnung aneignen und tugendhaften Lehrern auf diese Weise begegnen. Warum? Weil du durch die Begegnung mit tugendhaften Lehrern mit einer solchen Gesinnung sicherstellen kannst, dass ihre Bestrebungen für immer rein bleiben.“
„Außerdem, tugendhafter Mann! Ein guter Lehrer nährt alle guten Wurzeln, wie ein schneebedeckter Berg alle Heilkräuter hervorbringt; ein guter Lehrer ist ein Gefäß für Buddhas Dharma, wie der Ozean alle Ströme verschlingt; ein guter Lehrer ist ein Ort des Verdienstes, wie der Ozean viele Schätze hervorbringt; ein guter Lehrer reinigt den Bodhicitta, wie ein heftiges Feuer wahres Gold läutern kann; ein guter Lehrer transzendiert den weltlichen Dharma, wie der Berg Sumeru aus dem Ozean emporsteigt; ein guter Lehrer wird nicht vom weltlichen Dharma befleckt, wie eine Lotusblume nicht am Wasser haftet; ein guter Lehrer ist dem Bösen nicht unterworfen, wie der Ozean keine Leichen birgt; ein guter Lehrer mehrt den tugendhaften Dharma, wie das weiße Mondlicht vollkommen rund ist; ein guter Lehrer erleuchtet die Welt des Dharma, wie die helle Sonne auf die vier Kontinente scheint; ein guter Lehrer kultiviert den Körper eines Bodhisattva, wie Eltern ihren Sohn nähren.“
„Guter Mann! Kurz gesagt, wenn ein Bodhisattva Mahasattva den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, wird er unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas Verdienst erlangen, unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas tiefen Geistes reinigen, unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas Bodhisattva-Wurzeln entwickeln, unzählige Hunderttausend Milliarden Nayutas Bodhisattva-Kraft reinigen, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Hindernisse überwinden, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Dämonenreiche transzendieren, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Dharma-Tore betreten, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Hilfen auf dem Pfad leisten, unzählige Hunderttausend Milliarden Asamkhya-Wunderpraktiken ausüben und unzählige Hunderttausend …“ Milliarden von großen Gelübden der Asamkhya."
„Guter Mann! Ich werde nun kurz alle Praktiken der Bodhisattvas, alle Vollkommenheiten der Bodhisattvas, alle Grundlagen der Bodhisattvas, alle Geduld der Bodhisattvas, alle Tore der vollkommenen Versenkung der Bodhisattvas, alle Tore des Samadhi der Bodhisattvas, alle übernatürlichen Kräfte und Weisheit der Bodhisattvas, alle Hingabe der Bodhisattvas und alle Gelübde der Bodhisattvas erläutern. Alle Bodhisattvas erlangen die Lehren Buddhas durch die Kraft tugendhafter Lehrer. Tugendhafte Lehrer sind das Fundament, sie entstehen aus tugendhaften Lehrern, sie entwickeln sich aus tugendhaften Lehrern, sie wachsen aus tugendhaften Lehrern, sie verweilen bei tugendhaften Lehrern. Tugendhafte Lehrer sind Ursache und Bedingung, und tugendhafte Lehrer sind das Mittel zur Einweihung.“
Zu jener Zeit erfuhr Sudhana von den Verdiensten seines tugendhaften Lehrers, der die unermesslichen Wunderpraktiken der Bodhisattvas erläutern und das unermessliche und umfassende Dharma verwirklichen konnte. Er war überglücklich, verneigte sich vor dem tugendhaften Lehrer und allen anderen von hohem moralischem Charakter, umrundete sie unzählige Male und betrachtete sie andächtig, bevor er Abschied nahm.
Zu jener Zeit, nachdem Sudhana die Lehren seiner tugendhaften Lehrer vernommen hatte, fühlte er sein Herz erfrischt und betrachtete mit rechter Achtsamkeit die Praktiken der Bodhisattvas. Dann begab er sich in Richtung des Küstenlandes. Er erinnerte sich an den Mangel an Ehrfurcht in seinen vergangenen Leben und beschloss sogleich, diese eifrig zu praktizieren; er erinnerte sich an die Unreinheit von Körper und Geist in seinen vergangenen Leben und beschloss sogleich, sich mit ganzer Kraft zu reinigen; er erinnerte sich an seine vergangenen Übeltaten und beschloss sogleich, sich mit ganzer Kraft davor zu hüten und sie abzulegen; er erinnerte sich an seine vergangenen Illusionen und beschloss sogleich, beständig rechtes Denken zu üben; er erinnerte sich an seine vergangenen Praktiken, die nur seinem eigenen Nutzen dienten, und beschloss sogleich, seinen Geist zu erweitern und ihn auf alle fühlenden Wesen auszudehnen; er erinnerte sich an sein früheres Streben nach sinnlichen Begierden, das seine Sinne ständig erschöpfte und ihm keine Freude brachte, und beschloss sogleich, den Dharma zu praktizieren, um seine Sinne zu nähren und Frieden zu finden. Er erinnerte sich an seine früheren, verzerrten und verkehrten Gedanken und beschloss sogleich, die rechte Sichtweise zu erlangen und den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten; er erinnerte sich an seine früheren Mühen, Tag und Nacht Böses zu tun, und beschloss sogleich, sich mit aller Kraft dem Dharma zu widmen; er erinnerte sich an seine früheren Wiedergeburten in den fünf Daseinsbereichen, in denen er weder in seinem eigenen Körper noch in dem anderer Nutzen fand, und beschloss sogleich, seinen Körper zum Wohle aller fühlenden Wesen einzusetzen, den Dharma zu erlangen und allen tugendhaften Lehrern zu dienen. So sinnierte er, und große Freude stieg in ihm auf. Indem ich diesen Körper als Wohnstätte des Leidens von Geburt, Alter, Krankheit und Tod betrachte, gelobe ich, alle zukünftigen Kalpas der Kultivierung des Bodhisattva-Pfades zu widmen, fühlende Wesen zu lehren und zu führen, alle Tathagatas zu sehen, die Lehren Buddhas zu erlangen, alle Buddha-Länder zu bereisen, allen Dharma-Meistern zu dienen, alle buddhistischen Lehren aufrechtzuerhalten, alle Dharma-Gefährten zu suchen, alle tugendhaften Lehrer zu sehen, alle Lehren Buddhas zu sammeln und karmische Verbindungen mit allen Bodhisattvas durch ihre Gelübde und Weisheitskörper herzustellen.
Wer diesen Gedanken hegt, sammelt unermessliche und unvorstellbare gute Wurzeln an und entwickelt augenblicklich tiefen Glauben und Respekt vor allen Bodhisattvas. Staunen und Ehrfurcht erfüllen ihn, und er betrachtet sie als große Meister. Die Sinne werden rein, und die guten Eigenschaften mehren sich. Man erhebt sich in Ehrfurcht und mit Opfergaben an alle Bodhisattvas, verneigt sich und faltet die Hände wie sie, wodurch der Gedanke entsteht, dass alle Bodhisattvas die Welt allumfassend sehen und sich allumfassend um alle fühlenden Wesen kümmern. Man manifestiert die unermesslichen Gelübde und Wandlungen aller Bodhisattvas und spricht die reinen Lobpreisungen aller Bodhisattvas aus. Man stellt sich vor, wie man alle Buddhas und Bodhisattvas sieht und manifestiert, wie sie die übernatürlichen Kräfte und Wandlungen der Erleuchtung überall offenbaren und selbst das kleinste Detail erfassen. Darüber hinaus erlangt man ein reines und leuchtendes Auge der Weisheit, das die Bereiche des Wirkens aller Bodhisattvas sieht. Der Geist eines Menschen durchdringt alle zehn Himmelsrichtungen, und seine Gelübde wirken unermüdlich im gesamten Universum, in allen drei Zeiten. All dies geschieht durch den Glauben an und die Annahme der Lehren eines tugendhaften Lehrers.
Mit solchem Respekt, solchen Opfergaben, solchem Lob, solcher Beachtung, solchen Gelübden, solchen Gedanken und solch unermesslicher Weisheit warf sich Sudhana vor dem prächtigen Schatzhaus von Vairocana nieder, beruhigte seinen Geist und versank in Meditation. Durch tiefen Glauben und Verständnis und die Kraft großer Gelübde betrat er das Tor des allgegenwärtigen Weisheitskörpers der Gleichheit und offenbarte seinen Körper vor allen Tathagatas, allen Bodhisattvas, allen tugendhaften Lehrern, allen Tathagata-Stupas und -Tempeln, allen Tathagata-Bildern, allen Wohnstätten der Buddhas und Bodhisattvas, allen Dharma-Schätzen, allen Sravakas und Pratyekabuddhas und ihren Stupas und Tempeln, allen heiligen Wesen und Verdienstfeldern, allen ehrwürdigen Eltern und allen fühlenden Wesen der zehn Himmelsrichtungen, die alle denselben Respekt und dasselbe Lob wie oben beschrieben zeigen, und zwar unaufhörlich in alle Zukunft. Seine Verehrung ist dem Raum gleich, grenzenlos; Gleich dem Dharma-Bereich, ungehindert; gleich der Wirklichkeit, alles durchdringend; gleich dem Tathagata, ohne Unterscheidung. Wie ein Schatten erscheint es gemäß der Weisheit; wie ein Traum entspringt es dem Gedanken; wie ein Bild zeigt es alles; wie ein Echo wird es durch die Umstände hervorgerufen; es hat keine Geburt, es entsteht und vergeht in Folge; es hat keine Natur, es verändert sich mit den Umständen.
Ferner wird festgestellt, dass alle Vergeltung aus Karma, alle Ergebnisse aus Ursachen, alle Handlungen aus Gewohnheiten, alle Buddhaschaft aus Glauben, alle Manifestationen und Opfergaben aus festem Verständnis, alle manifestierten Buddhas aus Ehrfurcht, alle buddhistischen Lehren aus Wurzeln der Güte, alle Emanationen aus geschickten Mitteln, alle buddhistischen Aktivitäten aus großen Gelübden, alle Praktiken der Bodhisattvas aus Hingabe und die gesamte weite und großartige Welt des Dharma aus der Welt der Allwissenheit entstammt. Frei von nihilistischen Ansichten versteht man Hingabe; frei vom Eternalismus versteht man das Nicht-Entstehen; frei von der Ansicht, es gäbe keine Ursache, versteht man die wahre Ursache; frei von verzerrten Ansichten versteht man die wahre Natur der Wirklichkeit; frei von der Ansicht der Selbstexistenz versteht man, dass sie nicht von anderen abhängt; frei von der Ansicht von Selbst und Anderen versteht man, dass sie aus Bedingungen entsteht; frei von extremen Ansichten versteht man die grenzenlose Welt des Dharma; frei von der Ansicht von Kommen und Gehen versteht man, dass sie wie ein Bild ist. Frei von der Vorstellung von Sein und Nichtsein versteht man, dass nichts geboren wird und nicht stirbt; frei von allen Dharma-Vorstellungen versteht man Leerheit und Nicht-Entstehen, Nicht-Selbst-Existenz, das Entstehen der Gelübdekraft; frei von allen Formen sieht man die Sphäre der Formlosigkeit. Denn sie wissen, dass alle Dharmas wie keimende Samen, wie Siegel mit Mustern sind. Denn sie wissen, dass Materie wie ein Bild, Klang wie ein Echo, die Umwelt wie ein Traum und Karma wie eine Illusion ist. Denn sie verstehen die Manifestation des weltlichen Geistes, das Entstehen von Ursache und Wirkung, die Anhäufung karmischer Vergeltung und dass alle tugendhaften Dharmas aus den geschickten Mitteln des Bodhisattva entspringen.
Sudhana, der diese Weisheit erlangt hatte, warf sich mit reinem und konzentriertem Geist ehrfürchtig vor dem Pavillon nieder. Unermessliche Tugend durchströmte seinen Körper und Geist und erfüllte ihn mit Kühle und Freude. Er erhob sich vom Boden, betrachtete ihn mit ungeteilter Aufmerksamkeit, ließ den Blick nicht von ihm ab, faltete ehrfürchtig die Hände, umrundete ihn unzählige Male und dachte dabei:
„Dieser große Pavillon ist die Wohnstätte derer, die Leerheit, Formlosigkeit und Begierdenlosigkeit verstehen; er ist die Wohnstätte derer, die keine Unterscheidung zwischen den Dharmas treffen; er ist die Wohnstätte derer, die die undifferenzierte Natur des Dharma-Bereichs verstehen; er ist die Wohnstätte derer, die wissen, dass alle fühlenden Wesen unerreichbar sind; er ist die Wohnstätte derer, die wissen, dass alle Dharmas ungeboren sind; er ist die Wohnstätte derer, die an nichts Weltlichem hängen; er ist die Wohnstätte derer, die an keinen Wohnorten hängen; er ist die Wohnstätte derer, die an keiner Niederlassung Gefallen finden; er ist die Wohnstätte derer, die sich auf keine Bereiche verlassen; er ist die Wohnstätte derer, die frei von allen Gedanken sind; er ist die Wohnstätte derer, die wissen, dass alle Dharmas ohne inhärente Existenz sind; er ist die Wohnstätte derer, die alles unterscheidende Karma durchtrennt haben; er ist die Wohnstätte derer, die frei von allen Gedanken und Absichten sind.“ Es ist der Wohnort derer, die verstehen; es ist der Wohnort derer, die weder einen Pfad betreten noch verlassen; es ist der Wohnort derer, die alle tiefgründigen Prajnaparamitas betreten; es ist der Wohnort derer, die geschickt im universellen Dharma-Reich verweilen können; es ist der Wohnort derer, die alle Feuer des Leidens löschen; es ist der Wohnort derer, die durch überlegene Weisheit alle Ansichten, Anhaftungen und Stolz ausmerzen; es ist der Wohnort derer, die durch das Entstehen aller Meditationen, Befreiungen und Samadhis mit Klarheit spielen; es ist der Wohnort derer, die die Samadhi-Reiche aller Bodhisattvas beobachten; es ist der Wohnort derer, die im Wohnort aller Tathagatas verweilen; es ist der Wohnort derer, die durch ein Kalpa alle Kalpas betreten und durch alle Kalpas in ein Kalpa zurückkehren, ohne ihre Form zu zerstören; Es ist der Aufenthaltsort derer, die in einem Augenblick in ein einziges Dasein eintreten ... Der Aufenthaltsort dessen, der ein Dasein in alle Daseinsbereiche eintritt, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort dessen, der alle Dharmas mit einem einzigen Dharma und ein Dharma mit allen Dharmas eingeht, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort eines fühlenden Wesens, das alle fühlenden Wesen und ein fühlendes Wesen eingeht, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort eines Buddhas, der alle Buddhas und einen Buddha eingeht, ohne dessen Eigenschaften zu zerstören; der Aufenthaltsort dessen, der alle drei Zeiten in einem einzigen Gedanken erkennt; der Aufenthaltsort dessen, der in einem einzigen Gedanken alle Länder bereist; der Aufenthaltsort dessen, der seinen Körper vor allen fühlenden Wesen manifestiert; der Aufenthaltsort dessen, dessen Geist unaufhörlich der ganzen Welt zum Wohle gereicht. Es ist der Aufenthaltsort dessen, der alle Orte erreichen kann; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er alle Welten transzendiert hat, sich unaufhörlich in ihnen manifestiert, um fühlende Wesen zu transformieren. Es ist der Wohnort dessen, der, ohne an ein bestimmtes Buddha-Land gebunden zu sein, alle Buddha-Länder bereist, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen; es ist der Wohnort dessen, der, ohne seinen ursprünglichen Wohnort zu verlassen, alle Buddha-Länder besuchen und schmücken kann; es ist der Wohnort dessen, der allen Buddhas nahe ist, ohne den Gedanken an Buddha zu hegen; es ist der Wohnort dessen, der sich auf alle tugendhaften Lehrer verlässt, ohne den Gedanken an tugendhafte Lehrer zu hegen; es ist der Wohnort dessen, der in allen dämonischen Palästen weilt, ohne an die Welt der Begierde gebunden zu sein; es ist der Wohnort dessen, der für immer frei von allen Gedanken ist; es ist der Wohnort dessen, der, obwohl er sich unter allen fühlenden Wesen manifestiert, keine dualistischen Gedanken von Selbst und Anderen hegt. Der Wohnort dessen, der alle Welten betreten kann und im Dharma-Bereich keinen Unterschied wahrnimmt. Die Wohnstätte dessen, der in allen zukünftigen Zeitaltern weilen möchte und in keinem Zeitalter Länge oder Kürze wahrnimmt; die Wohnstätte dessen, der, ohne auch nur eine Haarspitze zu verlassen, sich in allen Welten universell manifestiert; die Wohnstätte dessen, der den schwer zu erfassenden Dharma erklären kann; die Wohnstätte dessen, der im schwer zu erkennenden Dharma weilen kann, im tiefgründigen Dharma, im nicht-dualen Dharma, im formlosen Dharma, im Dharma ohne Gegenmittel, im Dharma ohne Erlangung und im Dharma ohne begriffliche Ausarbeitung; die Wohnstätte dessen, der in großem Mitgefühl und liebender Güte weilt; die Wohnstätte dessen, der die gesamte Weisheit der Zwei Fahrzeuge transzendiert, alle dämonischen Reiche überwunden hat, von weltlichen Dharmas unbefleckt ist, das Ufer erreicht hat, das die Bodhisattvas erreichen, und in der Wohnstätte des Tathagata weilt. Der Aufenthaltsort eines solchen Menschen ist derjenige, der, obwohl er von allen Erscheinungen losgelöst ist, nicht die angemessene Stellung eines Śrāvaka einnimmt; der, obwohl er die ungeborene Natur aller Dharmas versteht, nicht in der Natur der ungeborenen Dharmas verweilt; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er über Unreinheit nachsinnt, nicht das Dharma der Loslösung von Gier erlangt, noch mit Gier verbunden ist; der, obwohl er liebende Güte kultiviert, nicht das Dharma der Loslösung vom Zorn erlangt, noch mit der Befleckung des Zorns verbunden ist; der, obwohl er über das bedingte Entstehen nachsinnt, nicht das Dharma der Loslösung von Unwissenheit erlangt, noch mit Unwissenheit verbunden ist; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er in den vier Dhyānas verweilt, nicht aus den Dhyānas entsteht; der, obwohl er die vier Unermesslichen zum Wohle der Befreiung fühlender Wesen praktiziert, nicht im Formreich entsteht; Obwohl er die vier formlosen Versenkungen mit großem Mitgefühl kultiviert, verweilt er nicht im formlosen Bereich; es ist der Aufenthaltsort dessen, der, obwohl er Samatha und Vipassana fleißig praktiziert, um fühlende Wesen zu befreien, keine Befreiung erlangt; der, obwohl er Gleichmut übt, die Befreiung fühlender Wesen nicht aufgibt. Der Aufenthaltsort derer, die üben: Dies ist der Aufenthaltsort derer, die, obwohl sie die Leerheit beobachten, nicht die Sicht der Leerheit hervorrufen; die, obwohl sie Nicht-Anhaftung üben, ständig fühlende Wesen verwandeln, die an der Form festhalten; die, obwohl sie ohne Verlangen üben, die Praxis und das Gelübde des Bodhi niemals aufgeben; dies ist der Aufenthaltsort derer, die, obwohl sie inmitten allen Karmas und Leiden frei sind, sich gemäß allem Karma und Leiden manifestieren, um fühlende Wesen zu verwandeln; die, obwohl sie ohne Geburt und Tod sind, Geburt und Tod erfahren, um fühlende Wesen zu verwandeln; Obwohl sie alle Daseinsbereiche verlassen haben, zeigen sie doch, dass sie alle Daseinsbereiche betreten, um fühlende Wesen zu verwandeln; dies ist der Aufenthaltsort derer, die, obwohl sie liebende Güte üben, keine Anhaftung an fühlende Wesen haben; die, obwohl sie Mitgefühl üben, nicht nach fühlenden Wesen greifen; die, obwohl sie Freude üben, ständig Mitleid mit leidenden fühlenden Wesen empfinden; die, obwohl sie Gleichmut üben, niemals das Wohl anderer vernachlässigen; Dies ist der Wohnort derer, die die neun Stufen praktizieren… „Obwohl man gewohnt ist zu meditieren, ohne sich vor der Wiedergeburt im Reich der Begierden zu fürchten, obwohl man weiß, dass alle Dharmas ohne Geburt und Tod sind, verwirklicht man sie nicht wirklich; obwohl man die drei Tore der Befreiung durchschreitet, erlangt man nicht die Befreiung des Śrāvaka; obwohl man die Vier Edlen Wahrheiten betrachtet, verweilt man nicht bei den edlen Früchten des Hinayana; obwohl man das tiefgründige bedingte Entstehen betrachtet, verweilt man nicht bei der endgültigen Ruhe; obwohl man den Achtfachen Pfad beschreitet, strebt man nicht nach dauerhafter Befreiung von der Welt; obwohl man den gewöhnlichen Zustand transzendiert, verfällt man nicht in die Stufen des Śrāvaka oder Pratyekabuddha; obwohl man die fünf Daseinsgruppen betrachtet, löscht man sie nicht dauerhaft aus; obwohl man die vier Maras transzendiert, unterscheidet man nicht zwischen ihnen; obwohl man nicht an den sechs Sinnen haftet Grundlagen werden nicht endgültig ausgelöscht; obwohl man in der Soheit verweilt, fällt man nicht in die Wirklichkeit; obwohl man von allen Fahrzeugen spricht, verlässt man das Mahāyāna nicht. Dieser große Pavillon ist die Wohnstätte derer, die in all diesen Tugenden wohnen.“
Zu jener Zeit sprach Sudhana in Versen:
„Dies ist die große, mitfühlende und reine Weisheit, die der Welt zum Wohle gereicht, der Maitreya Buddha.“ Der älteste Sohn Buddhas, der die Ermächtigung empfing, betrat die Wohnstätte des Tathagata. Alle berühmten Jünger Buddhas haben das Tor der Mahayana-Befreiung durchschritten. Im Dharma-Bereich, dem Wohnort des Unvergleichlichen, schweift der Geist frei umher. Die Weisheit des Gebens, Gebote, Geduld, Meditation, geschickte Mittel, Gelübde und übernatürliche Kräfte; Dies ist der Wohnsitz derer, die die Lehren des Mahayana vollständig beherrschen. Die Weisheit ist so unermesslich wie der Himmel und kennt allumfassend alle Dharmas der drei Zeiten. Ungehindert, unabhängig und ohne Anhaftung ist es der Wohnort aller Wesen. Der Geschickte versteht alle Dharmas; sie sind ohne inhärente Natur, ohne Geburt und ohne jegliche Grundlage. Wie ein Vogel, der frei am Himmel kreist, so ist dies die Wohnstätte des großen Weisen. Die wahre Natur der drei Geistesgifte zu erkennen und das trügerische Entstehen von Ursachen und Bedingungen zu unterscheiden, Sie werden dieses Ortes nicht überdrüssig und versuchen nicht, ihn zu verlassen; dies ist die Wohnstätte ruhiger Menschen. Die drei Tore zur Befreiung und der achtfache Pfad; die Aggregate, Sinnesgrundlagen und Elemente sowie ihre abhängige Entstehung. Der Wohnort des Geschickten ist derjenige, der alle Dinge beobachten kann, ohne die Einsamkeit zu suchen. Alle Wesen in den zehn Richtungen, mit ungetrübter Weisheit beobachtet, Wenn man erkennt, dass die gesamte Natur leer ist und es keine Unterscheidung gibt, dann ist dies der Aufenthaltsort eines Menschen im Nirvana. Der Dharma durchdringt alle Bereiche ungehindert, doch die Natur der Praxis lässt sich nicht finden. Wie der Wind, der nirgendwohin weht, ist dies der Wohnort dessen, der keine Unterstützung hat. Alle Wesen auf dem Pfad des Bösen leiden unter vielfältigen Qualen und haben keinen Ausweg. Möge das große Licht des Mitgefühls alles Böse vertreiben, dies ist die Wohnstätte der Mitfühlenden. Zu sehen, wie alle Wesen vom rechten Weg abweichen, ist wie einen Blinden auf einem gefährlichen Weg zu beobachten. Führe sie in die Stadt der Befreiung, den Wohnsitz des großen Lehrers. Da sie alle Wesen im Netz der Dämonen gefangen sehen, die ständig von Geburt, Alter, Krankheit und Tod gequält werden, Dies ist die Wohnstätte der Tapferen und Starken, wo sie Zuflucht und Trost finden können. Als er sah, wie alle empfindungsfähigen Wesen unter Verwirrung und Krankheit litten, empfand er großes Mitleid. Mit Weisheit und Medizin wird alles ausgerottet; dies ist die Wohnstätte des Großen Arztkönigs. Da alle Lebewesen kein Meer haben, ertrinken sie in Kummer und Leid. Sie alle wurden vom Dharma-Boot gerettet; dies ist die Wohnstätte der Tugendhaften. Mögen alle fühlenden Wesen, die im Ozean der Täuschung treiben, den kostbaren Bodhi-Geist erwecken. Alle, die eintreten und gerettet werden, werden von diesem Ort angezogen; dies ist die Behausung eines guten Fischers. Mögen alle empfindungsfähigen Wesen mit unendlichem Mitgefühl und liebender Güte betrachtet werden. Aus den Meeren der Existenz emporsteigend, ist dies die Wohnstätte des Garuda-Königs. So wie Sonne und Mond den Himmel erleuchten, so erleuchten sie auch alles andere auf der Welt. So ist es auch mit Weisheit und Licht; dies ist die Wohnstätte derer, die die Welt erleuchten. Ein Bodhisattva wird unzählige Äonen dem Ziel widmen, auch nur ein einziges fühlendes Wesen zu verändern. Wenn alles für einen einzigen Menschen bestimmt ist, dann ist dies die Wohnstätte des Erlösers. Alle Wesen in einem Land zu verwandeln, ohne Rast in allen zukünftigen Zeitaltern. So ist es in jedem Land; hier liegt der Sitz des festen Willens. Die Lehren aller Buddhas der zehn Richtungen, alle in einer einzigen Sitzung empfangen und vollständig erfasst. In allen zukünftigen Zeitaltern wird dies immer die Wohnstätte derer sein, die im Ozean der Weisheit weilen. Er bereist alle Ozeane der Welt und betritt alle Ozeane des Weges zur Erleuchtung. Dies ist die Stätte der Praktizierenden, die dem Ozean aller Tathagatas geweiht ist. Pflege alle wundersamen Praktiken und generiere unzählige große Gelübde. So ist dies seit unzähligen Zeitaltern die Wohnstätte derer, die diese verdienstvolle Tat vollbracht haben. In der Spitze eines einzigen Haares liegen unzählige Buddha-Welten; die Äonen der Buddhas und fühlenden Wesen sind unermesslich. Solch klare Sicht umfasst alles, und dies ist der Ort ungetrübter Sicht. Ein einziger Gedanke umfasst alle Äonen, alle Buddhas und fühlenden Wesen in allen Ländern. Ungehemmte Weisheit und vollkommenes Wissen – dies ist der Wohnsitz der Tugendhaften. Die zehn Himmelsrichtungen des Landes wurden zu Staub zerschmettert, und alle großen Ozeane wurden zu bloßen Tropfen reduziert. Auf diese Weise legt der Bodhisattva Gelübde ab, und dies ist der Wohnort der Ungehinderten. Das Erreichen des Samadhi der vollständigen Dharani, der großen Gelübde, aller Meditationen und der Befreiung. Jeder einzelne von ihnen weilt in den unendlichen Äonen; dies ist die Wohnstätte der wahren Jünger Buddhas. Unzählige Jünger Buddhas predigen auf vielfältige Weise den Dharma, um fühlende Wesen zu befreien. Es heißt auch, dass alle weltlichen Fähigkeiten an diesem Ort zu finden seien, der die Wohnstätte der Praktizierenden sei. Durch das Erlangen übernatürlicher Kräfte und geschickter Mittel praktiziert man das wundersame Dharma-Tor der Illusion. An diesem Ort, dem Wohnsitz der Ungehinderten, manifestieren sich alle Wesen aus den zehn Himmelsrichtungen und fünf Welten. Vom ersten Streben eines Bodhisattva an kultiviert man alle Praktiken mit voller Hingabe. Die Heimat dieser göttlichen Kraft ist das, was sich in unzähligen Formen im gesamten Dharma-Bereich manifestiert. Ein einziger Gedanke kann zur Erleuchtung führen und universelle Weisheit erschaffen. Weltliche Angelegenheiten und Sorgen treiben einen in den Wahnsinn; dies ist der Wohnort des Unermesslichen. Man erlangt ungehindert übernatürliche Kräfte und kann sich frei im gesamten Dharma-Bereich bewegen. Der Geist hat noch nichts erreicht; dies ist der Wohnsitz der Reinen und Weisen. Bodhisattvas kultivieren ungetrübte Weisheit und betreten alle Länder ohne Anhaftung. Erleuchtet von der Weisheit der Nicht-Dualität, ist dies der Wohnsitz dessen, der kein Selbst hat. Da alle Phänomene ohne Bezugsmöglichkeit existieren, ist ihr Wesen von Natur aus ruhig und gleichbedeutend mit Leere. Wer diesen Geisteszustand beständig pflegt, findet hier den Wohnort eines Menschen, der frei von Befleckung ist. Mögen sie angesichts des Leidens aller Wesen großes Mitgefühl und Weisheit in sich erwecken. Möge dieser Ort des Mitgefühls allen Wesen auf der Welt stets zum Wohle gereichen. Die Jünger Buddhas residieren hier und erscheinen vor allen fühlenden Wesen. Wie Sonne und Mond vertreibt sie die Dunkelheit von Leben und Tod. Die buddhistischen Jünger wohnen hier und erfreuen alle Wesen in ihren Herzen. Es manifestiert unzählige Körper, die die zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder erfüllen. Der Jünger Buddhas wohnt hier und reist durch alle Welten. Alle Tathagatas sind seit unzähligen Äonen hier. Hier weilt der buddhistische Schüler und meditiert über die Lehren aller Buddhas. Seit unzähligen Äonen ermüdet sein Herz nie. Der buddhistische Schüler weilt hier und verfällt immer wieder in Samadhi. Jedes der Samadhi-Tore erhellt den Bereich aller Buddhas. Hier wohnt der Jünger Buddhas, der alle Welten kennt. Seit unzähligen Äonen werden die Namen aller empfindungsfähigen Wesen als Buddhas angerufen. Hier weilt der Jünger Buddhas und umfasst alle Zeitalter in einem einzigen Gedanken. Es folgt aber den Gedanken aller Wesen ohne Unterschied. Die buddhistischen Jünger wohnen hier und praktizieren verschiedene Samadhis. In jedem Gedanken erfasst man das Dharma der drei Leben. Der buddhistische Schüler verweilt hier, sitzend in der Lotusposition, bewegungslos. Es erscheint universell in allen Buddha-Ländern und in allen Existenzebenen. Die Jünger Buddhas wohnen hier und trinken aus dem Ozean aller Lehren Buddhas. Tauche ein in den Ozean der Weisheit und werde mit dem Ozean des Verdienstes beschenkt. Der Jünger Buddhas wohnt hier und kennt die Zahl aller Buddha-Länder. Die Anzahl der fühlenden Wesen auf der Welt entspricht der Anzahl der Buddha-Namen. Hier wohnt ein buddhistischer Schüler, und mit einem einzigen Gedanken wird alles verstanden. Im Verlauf der drei Zeitabschnitte kam es zur Entstehung und Zerstörung von Landmassen. Die Jünger Buddhas wohnen hier, und alle kennen Buddhas Gelübde und Praktiken. Die Praxis der Bodhisattvas zielt darauf ab, die Wünsche und Empfindungen fühlender Wesen zu befriedigen. Der buddhistische Schüler weilt hier und sieht in einem Staubkorn... Unzählige Buddha-Länder und heilige Stätten, die alle fühlenden Wesen und unzählige Äonen umfassen. So wie in einem einzelnen Staubkorn alles zusammenhängt, so sind auch alle Staubkörner miteinander verbunden. Alles ist vollständig, und es gibt nirgends ein Hindernis. Der Jünger Buddhas weilt hier und befolgt allumfassend alle Dharmas. Alle empfindungsfähigen Wesen sind in diesem Augenblick und in dieser Welt ohne Entstehung oder Besitz von irgendetwas. Beobachte die fühlenden Wesen, den Dharma, den Tathagata usw. Alle Wünsche sind gleich, und alle drei Zeitpunkte sind gleich. Die Jünger Buddhas wohnen hier und lehren und führen alle fühlenden Wesen. Opfergaben an alle Buddhas, Betrachtung der Natur aller Phänomene. Über unzählige Äonen wurden Gelübde, Weisheit und Praktiken gepflegt... Seine Unermesslichkeit ist unermesslich und sein Lob unerschöpflich. Wer überaus mutig ist, kann ungehindert handeln. Ich verneige mich demütig in Ehrfurcht und weile hier in Frieden. Der älteste Sohn aller Buddhas, die heilige tugendhafte Jungfrau; Ich verneige mich ehrfurchtsvoll und hoffe, dass Ihr mir gnädig sein werdet!
Zu jener Zeit pries Sudhana die unzähligen Lehren aller Bodhisattvas im prächtigen Schatzhaus von Vairocana und verneigte sich ehrfurchtsvoll mit gefalteten Händen, um Maitreya Bodhisattva zu sehen und ihm Opfergaben darzubringen. Da erblickte er Maitreya Bodhisattva Mahasattva, der von einem anderen Ort herbeikam, begleitet von unzähligen Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Indra, Brahma, den Beschützern der Welt, und unzähligen Gefolgschaften aus seinen vergangenen Leben, Brahmanen und unzähligen anderen Wesen, die ihn umringten und sich dem prächtigen Schatzhaus von Vairocana näherten. Beim Anblick dieser Gestalt war Sudhana überglücklich und warf sich zu Boden.
Zu jener Zeit hielt der Bodhisattva Maitreya Sudhana inne, wies auf ihn in der Versammlung hin, lobte seine Verdienste und sprach in Versen:
„Seht euch Sudhana an, sein Geist ist rein und weise.“ Sie kamen zu mir auf der Suche nach Erleuchtung. Güte bringt vollkommenes Mitgefühl; Güte bringt reine Barmherzigkeit. Mit gelassenen und erleuchteten Augen kann man ohne Ermüdung kultivieren. Kommt mit einem reinen und ruhigen Geist, kommt mit einem weiten und großzügigen Herzen. Gute Taten führen niemals zu Rückschritten; übe ohne Nachlässigkeit. Handle nicht willkürlich, wenn gute Dinge geschehen; suche stets nach tugendhaften Lehrern. Er versteht alle Dharmas und unterwirft alle fühlenden Wesen. Kommt und beschreitet den wundersamen Pfad; kommt und verweilt im Verdienst. Das Gute beschreitet den Weg zur Buddhaschaft, ohne jemals müde zu werden. Güte ist das Wesen der Tugend, und Güte wird durch den Dharma genährt. Das Gute hat grenzenlose Reichweite und ist in dieser Welt nur selten zu sehen. Güte vertreibt Illusionen; weltliche Gesetze können einen nicht beflecken. Gewinn und Verlust, Lob und Tadel – das ist mir alles gleich. Freundlichkeit bringt Frieden und Glück; Sanftmut und Freundlichkeit sind es wert, verändert zu werden. Schmeichelei, Betrug, Zorn und Arroganz – all diese Eigenschaften werden ausgemerzt werden. Willkommen, ihr wahren Jünger Buddhas, möge euer Weg sich in alle Richtungen erstrecken. Mehre alle Tugenden, sei sanftmütig und unermüdlich [ 1 ] . Guten Tag, mögest du die Weisheit der drei Leben besitzen und alle Dharmas kennen. Die Vorzüge eines ganzheitlichen Lebens werden hoch geschätzt; man sollte niemals müde werden, sie zu praktizieren. Manjushris Deva-Wolke und alle Söhne Buddhas, Ich werde dich zu mir führen und dir einen Ort ohne Hindernisse zeigen. Er pflegt den Pfad des Bodhisattva und umarmt alle fühlenden Wesen in seiner Gesamtheit. So viele Menschen sind zu mir gekommen. Um den reinen Zustand aller Buddhas zu erreichen, Fragt sie nach ihren großen Zielen, und sie werden zu mir kommen. Die Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und alle Taten, die sie vollbracht haben. Wenn du studieren möchtest, komm zu mir. Du suchst den subtilen Dharma bei einem tugendhaften Lehrer. Wer den Pfad des Bodhisattva beschreiten möchte, der komme zu mir. Du solltest dich an deinen tugendhaften Lehrer erinnern, der von allen Buddhas gepriesen wurde. Mögest du Erleuchtung erlangen und zu mir kommen. Du solltest dich an deinen tugendhaften Lehrer erinnern, der mir das Leben schenkte, als wäre ich seine Eltern. Sie umsorgten mich wie eine Amme und ebneten mir den Weg zur Erleuchtung. Wie die Heilung aller Krankheiten, wie der Himmel, der süßen Tau verstreut. Wie die Sonne, die den rechten Weg weist, wie der Mond, der das Rad der Reinheit dreht. Unerschütterlich wie ein Berg, unveränderlich wie das Meer. Wie ein Fährmann, der einen Fluss überquert, kamen sie zu mir. Du siehst einen tugendhaften Lehrer als einen mächtigen General. Wie ein großer Kaufmann und zugleich wie ein großartiger Mentor, Es kann das Banner des wahren Dharma errichten und die Verdienste des Buddha demonstrieren. Es kann alle bösen Wege ausmerzen und die Tore zu guten Reichen öffnen. Es kann die Körper aller Buddhas manifestieren und den Schatz aller Buddhas bewachen. Weil sie die Lehren Buddhas hochhalten, möchte ich sie verehren. Der Wunsch, reine Weisheit zu erlangen, der Wunsch, einen würdevollen Körper zu besitzen, Da sie den Wunsch hatten, in eine Adelsfamilie hineingeboren zu werden, kamen sie zu mir. Sie sollten diese Person beobachten; sie verkehrt mit tugendhaften Lehrern. Gemäß dem, was man gelernt hat, sollte alles danach ablaufen. Durch vergangene Verdienste und karmische Verbindungen weckte Manjushri das Streben nach Erleuchtung. Folge der natürlichen Ordnung ohne Widerstand und übe fleißig ohne Müdigkeit. Eltern und Verwandte, Paläste und Besitztümer, Lass alles los und strebe demütig nach Wissen. Reinige deinen Geist auf diese Weise, und du wirst für immer von diesem weltlichen Körper befreit sein. Wer im Reinen Land Buddhas wiedergeboren wird, erhält allerlei hervorragende Belohnungen. Sudhana erkannte, dass alle fühlenden Wesen unter Geburt, Alter, Krankheit und Tod leiden. Aus tiefem Mitgefühl heraus sollte man den höchsten Pfad mit Eifer beschreiten. Sudhana erkannte, dass empfindungsfähige Wesen ständig zwischen den fünf Daseinsbereichen transmigrieren. Um die Weisheit des Vajra zu erlangen, muss man sich aus dem Kreislauf des Leidens befreien. Sudhana sah, dass die Geister aller Wesen völlig trostlos waren. Um die drei giftigen Dornen zu beseitigen, muss man den scharfen und intelligenten Pflug suchen. Die Menschen leben in Unwissenheit und Dunkelheit, blind und verwirrt, und haben den rechten Weg verfehlt; Sudhana wurde seine Führerin und zeigte ihm einen sicheren Ort. Die Rüstung der Geduld führt zur Befreiung; Weisheit ist das schärfste Schwert. Es kann alle Diebe des Leidens in den drei Existenzebenen vernichten. Meister Sudhana, der Dharma-Fährmann, rettet universell alle fühlenden Wesen. Mögest du das Meer der Flammen durchqueren und schnell die Insel des reinen Schatzes erreichen. Am Tag von Sudhanas Erleuchtung erstrahlt das Rad der Weisheit und der großen Gelübde. Es durchdringt die gesamte Dharma-Welt und erleuchtet all jene, die in Illusionen verstrickt sind. Im Mond der vollkommenen Erleuchtung Sudhanas werden alle tugendhaften Praktiken vervollkommnet. Das Licht des Mitgefühls und der Ruhe erstrahlt gleichermaßen auf den Herzen aller Wesen. Sudhana übersteigt den Ozean der Weisheit und weilt in einem Zustand der Rechtschaffenheit. Mit zunehmender Vertiefung der Bodhi-Praxis eröffnen sich unzählige Dharma-Schätze. Sudhana, der große Drache des Geistes, stieg in die Leere des Dharma-Reiches auf. Die Wolken steigen auf und der Regen fällt süßer Tau, der alle Früchte hervorbringt. Sudhana entzündet die Lampe des Dharma, und der Glaube verbrennt das Öl des Mitgefühls. Das Verdienstlicht, das aus dem Rezitieren des Namens des Gefäßes erwächst, vertreibt die Dunkelheit der drei Gifte. Erwachtes Herz, mitfühlendes Herz, mitfühlendes Herz, für das eigene Fleisch. Der Bodhi-Baum hat Äste, die aus dem Tathagatagarbha wachsen. Mehre den Schatz an Verdienst und Tugend, reinige den Schatz der Weisheit. Den Schatz zweckmäßiger Mittel enthüllen, den Schatz großer Gelübde gebären. Solch große Majestät schützt alle Lebewesen; Es ist schwierig, zwischen allen himmlischen Wesen und Menschen zu hören oder zu sehen. Wie ein Baum der Weisheit reichen seine Wurzeln tief und können nicht bewegt werden. Mit zunehmender Zahl der Menschen werden sich ihre Segnungen auf alle Lebewesen ausdehnen. Im Bestreben, alle Tugenden zu entwickeln, im Bestreben, alle Dharmas zu erforschen, Um alle Zweifel auszuräumen, suche einen weisen Lehrer auf. Um alle Täuschungen und bösen Geister zu vertreiben, um alle Verunreinigungen durch falsche Ansichten zu beseitigen, Um alle Wesen von ihrer Knechtschaft zu befreien, muss man tugendhafte Lehrer aufsuchen. Wir müssen alle Wege des Bösen ausmerzen und der Menschheit den Weg zum Himmel zeigen. Er befahl, dass diejenigen, die tugendhafte Taten vollbringen, schnell in die Stadt Nirvana eingehen würden. Wenn man die Schwierigkeiten aller Ansichten überwindet, wenn man das Netz aller Ansichten durchtrennt hat... Wenn die Begierden und Leidenschaften erloschen sind, wird sich der Pfad der Drei Reiche offenbaren. Sei ein Zufluchtsort für die Welt, sei ein Licht für die Welt. Werde zum Lehrer der drei Reiche und zeige ihnen den Weg zur Befreiung. Es sollte auch dazu führen, dass die Welt von allen Gedanken befreit wird. Möge alles Leid verschwinden und alle vom Sumpf der Begierde und Lust befreit werden. Wer alle Arten von Dharma verstanden hat, sollte alle Arten von Buddha-Ländern reinigen; Endlich war alles verstanden, und sein Herz war voller Freude. Dein Verhalten ist überaus sanftmütig, dein Geist überaus rein. Alle Verdienste, die Sie anhäufen möchten, werden Ihnen zuteil. Kurz darauf sah er alle Buddhas und verstand den gesamten Dharma. Durch die Reinigung aller Buddha-Länder kann man den Großen Bodhi erlangen. Wenn alle Praktiken vollständig verwirklicht sind, sollte man den Ozean aller Dharmas verstehen. Wenn du den Ozean der empfindungsfähigen Wesen durchquerst, solltest du alle Praktiken auf diese Weise pflegen. Wer das Ufer des Verdienstes erreicht, wird in allen guten Reichen wiedergeboren. Wenn du mit anderen Buddhisten zusammen bist, solltest du diese Entscheidung innerlich treffen. Zerstöre alle Illusionen, tilge alle karmischen Schulden. Bezwinge alle Dämonen und erfülle diesen Wunsch. Wenn sich der Pfad wundersamer Weisheit auftut, wenn der Pfad des wahren Dharma eröffnet wird. Bald werde ich die Pfade der Täuschung, des Karmas und des Leidens hinter mir lassen. Alle empfindungsfähigen Wesen sind im Kreislauf der Existenz gefangen und werden von allen Formen der Existenz getäuscht; Du solltest das Rad des Dharma drehen, damit die Menschen sich aus dem Kreislauf des Leidens befreien können. Du solltest die Lehren Buddhas hochhalten, du solltest die Lehren des Dharma reinigen. Du bist in der Lage, die Linie der Mönche zu sammeln, die die drei Welten durchdringen wird. Wenn das Netz der Liebe zerrissen wird, wenn das Netz der Wahrnehmung zerrissen wird. Wenn das Netz der Erlösung geknüpft ist, möge dieses Netz der Gelübde erfüllt werden. Wenn wir alle empfindungsfähigen Wesen befreien, wenn wir das Land reinigen. Wenn Weisheit gesammelt wird, wird dieser Geist zum Reich der Weisheit. Es bereitet allen fühlenden Wesen Freude, es bereitet den Bodhisattvas Freude. Möge es allen Buddhas gefallen und möge diese Freude erreicht werden. Wenn du alle Reiche siehst, wenn du alle Buddha-Länder siehst Wenn du alle Dharmas erkennst, wirst du diese Buddha-Sichtweise erlangen. Wenn es die Dunkelheit durchdringt, wenn es die Hitze löscht. Wenn das böse Licht erlischt, wird das Leid der drei Reiche beseitigt. Wenn sich die Tore himmlischer Freuden öffnen, wenn sich die Tore des Buddhismus und Taoismus öffnen... Wenn das Tor der Befreiung gezeigt wird, können alle fühlenden Wesen hindurchgehen. Es sollte den richtigen Weg aufzeigen und den bösen Weg ablehnen; Durch fleißiges Üben auf diese Weise kann man Erleuchtung erlangen. Man sollte den Ozean des Verdienstes pflegen und den Ozean der drei Daseinsbereiche durchqueren; Mögen alle Lebewesen aus dem Meer des Leidens befreit werden. Wenn man sich im Ozean der fühlenden Wesen befindet, sollte man den Ozean der Leiden auslöschen. Mögen alle Praktiken gepflegt werden und möge man schnell in den Ozean großer Weisheit eintreten. Du solltest deine Weisheit mehren, du solltest deine spirituelle Praxis pflegen. Mögest du alle großen Gelübde aller Buddhas erfüllen. Du solltest in den Ozean der Buddhas eintauchen, du solltest den Ozean der Buddhas betrachten; Du solltest deine Weisheit und Intelligenz nutzen, um aus dem Ozean aller Dharmas zu trinken. Wenn man allen Buddhas seine Ehrerbietung erweist, sollte man Gebete und Bitten darbringen. Wenn du den wunderbaren Dharma hörst, solltest du dieses Gelübde ablegen. Er wandert frei in den drei Daseinsbereichen und vertreibt universell alle Illusionen. Wenn Sie die Kammer des Buddha betreten, sollten Sie diesem Weg folgen. Mögen alle das Tor des Samadhi betreten und alle das Tor der Befreiung durchwandern. Er weilt allgegenwärtig im Tor der übernatürlichen Kräfte und durchstreift das gesamte Reich des Dharma. Er erscheint vor allen fühlenden Wesen, er erscheint vor allen Buddhas, Zum Beispiel sollte das Licht der Sonne und des Mondes eine solche Kraft besitzen. Sein Handeln ist ungestört, sein Handeln ist unbefleckt. Wie ein Vogel, der durch die Leere gleitet, ist dies die perfekte Anwendung. So ähnlich wie Indras Netz, so wohnt beispielsweise auch das Netz der Buddhas auf diese Weise; Du solltest sie alle besuchen, so schnell wie der Wind, ohne Hindernisse. Du solltest in den Dharma-Bereich eintreten und durch alle Welten reisen. Der Anblick der Buddhas der drei Zeiten erfüllt mein Herz mit großer Freude. Du hast bereits alle Dharma-Lehren erlangt und wirst sie noch erlangen. Sie sollten von großer Freude und Begeisterung erfüllt sein, frei von Gier und Abneigung. Du bist ein Gefäß des Verdienstes, fähig, den Lehren aller Buddhas zu folgen. Diejenigen, die den Pfad des Bodhisattva beschreiten, werden dieses wundersame Schauspiel erleben können. Solche Jünger Buddhas sind selbst nach unzähligen Äonen äußerst selten. Darüber hinaus kann man seine Verdienste und Tugenden sowie die wunderbaren Wege, die er beschritten hat, erkennen! Du wurdest unter Menschen geboren und hast in hohem Maße von allen guten Dingen profitiert. Manjushri und andere zu sehen, bringt unermessliches Verdienst. Sie haben alle üblen Wege hinter sich gelassen und allen Schwierigkeiten entronnen. Du hast bereits alles Leid überwunden; gut gemacht, lass nicht nach. Sie haben den Bereich der gewöhnlichen Wesen verlassen und den Bereich der Bodhisattvas betreten. Wenn du mit Weisheit erfüllt bist, betritt schnell das Reich des Tathagata. Die Praxis des Bodhisattva ist so unermesslich wie der Ozean, die Weisheit des Buddha so grenzenlos wie der Himmel. Dein Wunsch ist es also, und du solltest mit großer Freude erfüllt sein. Mit unermüdlicher Anstrengung aller Sinne und mit unerschütterlicher Entschlossenheit, Durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern wird man bald Erfüllung erlangen. Alle Praktiken eines Bodhisattva dienen dem Zweck, fühlende Wesen zu führen. Praktiziere alle Dharma-Methoden umfassend und hege keine Zweifel. Du besitzt unvorstellbare Segnungen und wahren Glauben; Deshalb habe ich heute die Gelegenheit, alle Jünger Buddhas zu sehen. Man sieht, dass alle Jünger Buddhas großen Nutzen daraus gezogen haben. Alle großen Gelübde werden von allen geglaubt und akzeptiert. Du bist in der Lage, den Bodhisattva-Pfad in allen drei Existenzebenen zu beschreiten; Deshalb werde ich euch allen, den Kindern Buddhas, das Tor zur Befreiung zeigen. Er ist kein Gefäß für den Dharma, dennoch weilt er unter buddhistischen Schülern. Selbst nach unzähligen Äonen konnte niemand sein Reich ergründen. Du siehst all die Bodhisattvas, die diesen Dharma gehört haben. So etwas kommt selten vor auf der Welt; es sollte große Freude und Anlass zum Feiern geben. Mögen alle Buddhas dich beschützen und wertschätzen, und mögen Bodhisattvas dich umarmen und annehmen. Wer ihren Lehren folgt, wird ein langes und gesundes Leben führen. Da er in eine Bodhisattva-Familie hineingeboren wurde und die Tugenden eines Bodhisattva besitzt. Wer den Samen des Tathagata bereits kultiviert hat, sollte zur Stufe der Einweihung aufsteigen. Bald wirst du die gleiche Stellung wie alle Jünger Buddhas erreichen. Als sie die leidenden Wesen sahen, brachten sie sie alle an einen sicheren und geschützten Ort. Was man sät, das wird man ernten. Ich bin heute zufrieden mit dir; du solltest überglücklich sein. Unzählige Bodhisattvas, die den Weg seit unzähligen Äonen praktizieren. Du hast nun erreicht, was dir auf dieser Reise nicht möglich gewesen wäre. Mit unerschütterlichem Glauben und Ausdauer hat Sudhana diese Mission erfüllt. Wer Bewunderung empfindet, sollte im Gegenzug von anderen lernen. Alle tugendhaften Taten entspringen Wünschen und Bestrebungen; Sudhana hat dies bereits verstanden und übt es beständig und fleißig. Wenn die Wolken dicht sind und der Drache seine Flügel ausbreitet, folgt mit Sicherheit ein heftiger Regen. Bodhisattvas sind durch ihre Gelübde und ihre Weisheit entschlossen, alle Praktiken zu pflegen. Wenn du einen tugendhaften Lehrer hast, möge er dir die Praktiken von Samantabhadra zeigen; Sie sollten gewissenhaft dienen und jegliche Zweifel vermeiden. Seit unzähligen Äonen hast du deinen Körper rücksichtslos der Begierde geopfert; Um Erleuchtung zu erlangen, ist diese Handlung des Gebens wahrlich tugendhaft. Du hast den Schmerz von Geburt und Tod über unzählige Äonen hinweg erlitten. Ich habe niemals Buddhas gedient, noch habe ich jemals von einem solchen Verhalten gehört. Nun, da du als Mensch wiedergeboren wurdest und einem tugendhaften Buddha und guten Lehrern begegnet bist, Wie könnte man sich nicht freuen, wenn man vom Weg zur Erleuchtung hört! Obwohl wir den Aufstieg Buddhas zur Macht miterlebten, begegneten wir auch tugendhaften Lehrern; Ihr Geist ist nicht rein, und sie hören diesen Dharma nicht. Wenn man Vertrauen und Respekt vor einem tugendhaften Lehrer hat, Frei von Zweifel und Müdigkeit hört man diesen Dharma. Wenn jemand diese Lehre hört und ein Gelübde ablegt; Wisse, dass eine solche Person bereits großen Nutzen daraus gezogen hat. Mit einem so reinen Geist kann man sich stets allen Buddhas nähern. Sie stehen auch in enger Verbindung mit den Bodhisattvas und werden mit Sicherheit Bodhi erlangen. Wer durch dieses Dharma-Tor schreitet, erlangt alle Verdienste. Mögen sie für immer von allem Bösen befreit und von jeglichem Leid unberührt bleiben. Bald werde ich diesen Körper verlassen und im Reinen Land Buddhas wiedergeboren werden. Häufig sieht man Buddhas der zehn Himmelsrichtungen sowie alle Bodhisattvas. Durch die Läuterung vergangener Ursachen und gegenwärtiges Verständnis sowie durch die Kraft tugendhafter Freunde, Vermehre alle Tugenden, wie eine Lotusblume, die im Wasser wächst. Genieße die schönen Dinge und lerne von tugendhaften Lehrern; bringe allen Buddhas fleißig Opfergaben dar. Höre aufmerksam dem Dharma zu und übe ihn fleißig, ohne müde zu werden. Du bist ein wahres Gefäß des Dharma und solltest den gesamten Dharma besitzen. Man sollte alle Wege beschreiten und alle Wünsche erfüllen. Ihr kommt mit Glauben und Ehrfurcht zu mir. Bald wird er in die Versammlung aller Buddhas eintreten. Ausgezeichnet, wahrer Schüler Buddhas! Ehrfurcht vor allen Buddhas! Sobald man alle notwendigen Übungen absolviert hat, wird man das Ufer des Verdienstes Buddhas erreichen. Du solltest zum Wohnsitz des großen Weisen Manjushri gehen; Er wird Ihnen ermöglichen, die tiefgründigen und wundersamen Praktiken von Samantabhadra zu erlangen.
Zu jener Zeit pries Maitreya Bodhisattva Mahasattva vor der Versammlung Sudhanas großen Schatz an Verdiensten. Sudhana war überglücklich, als er dies hörte, ihm sträubten sich die Haare, und er weinte bitterlich. Er erhob sich, faltete die Hände und blickte ehrfürchtig auf den Buddha, den er unzählige Male umrundete. Durch die Kraft von Manjushris Geist füllten sich seine Hände plötzlich und ohne sein Wissen mit unzähligen Blumen, Girlanden und kostbaren Juwelen. Sudhana, erfreut, opferte sie sogleich Maitreya Bodhisattva Mahasattva.
Zu diesem Zeitpunkt berührte Maitreya Bodhisattva Sudhanas Kopf und sprach folgenden Vers:
„Ausgezeichneter, ausgezeichneter, wahrer Schüler des Buddha! Mögest du unermüdlich alle deine Sinne schulen.“ Bald wirst du alle Tugenden besitzen, genau wie Manjushri und ich.
Dann antwortete Sudhana in Versen:
„Ich denke an tugendhafte Lehrer, denen ich selbst in unzähligen Zeitaltern nur sehr selten begegne.“ Da wir nun das Privileg haben, Ihnen nahe zu sein, sind wir gekommen, um Sie zu besuchen. Dank Manjushri sehe ich diejenigen, die schwer zu sehen sind; „Möge ich bald zurückkehren, um diesem hochverehrten Mann meine Ehrerbietung zu erweisen.“
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<poem> Zu diesem Zeitpunkt wandte sich Sudhana mit ehrfurchtsvoll gefalteten Händen erneut an Maitreya Bodhisattva Mahasattva und sagte:
"Großer Weiser! Ich habe bereits das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder wie man den Bodhisattva-Pfad beschreitet."
"Großer Weiser! Alle Tathagatas haben dir die Prophezeiung zuteilwerden lassen, dass du in einem Leben Anuttara-samyak-sambodhi erlangen wirst. Wenn du in einem Leben unübertroffenen Bodhi erlangst, wirst du bereits die Wohnstätten aller Bodhisattvas übertroffen, die Stadien von Geburt und Tod aller Bodhisattvas transzendiert, alle Paramitas vervollkommnet, alle Tore der Geduld tief durchdrungen, alle Bodhisattva-Grundlagen erlangt, mit allen Toren der Befreiung gespielt, das gesamte Dharma des Samadhi vollbracht, alle Praktiken der Bodhisattvas verstanden, die gesamte Beredsamkeit der Dharanis erlangt, die Freiheit in der Freiheit aller Bodhisattvas gewonnen, alle Hilfsmethoden des Bodhisattva-Pfades angesammelt, mit Weisheit und geschickten Mitteln gespielt, große übernatürliche Weisheit hervorgebracht, alle Lehren erfüllt, alle wundersamen Praktiken vervollkommnet, alle großen Gelübde erfüllt, die Prophezeiungen aller Buddhas empfangen und alle Tore der Fahrzeuge verstanden haben, Würdig des Schutzes aller Tathagatas, fähig, alle Bodhis der Buddhas zu umfassen, fähig, den gesamten Dharma-Schatz zu bewahren, fähig, alle geheimen Schätze der Buddhas und Bodhisattvas zu bewahren, der Erste unter allen Bodhisattvas zu sein und fähig, Leiden zu durchbrechen.“ Der mächtige General des Dämonenheeres ist bereits zum großen Führer in der Wildnis von Geburt und Tod geworden, zum großen Arzt, der alle Illusionen und schweren Krankheiten heilt, zum Erhabensten unter allen fühlenden Wesen, zum Freisten unter allen Weltherrschern, zum Ersten unter allen Heiligen, zum Höchsten unter allen Śrāvakas und Pratyekabuddhas, zum Kapitän im Meer von Geburt und Tod, der das Netz weben kann, um alle fühlenden Wesen zu unterwerfen, der die Wurzeln aller fühlenden Wesen beobachten kann, der das Reich aller fühlenden Wesen umfassen kann, der alle Bodhisattvas beschützen kann und der, der... Wenn man über alle Angelegenheiten spricht, die Bodhisattvas betreffen, ist man bereits imstande, die Orte aller Tathagatas aufzusuchen, in den Versammlungen aller Tathagatas zu weilen, vor allen fühlenden Wesen zu erscheinen, von allen weltlichen Dharmas unbefleckt zu sein und alle dämonischen Reiche zu transzendieren. bereits fähig, in den Bereichen aller Buddhas zu weilen, bereits fähig, den ungehinderten Bereich aller Bodhisattvas zu erreichen, bereits fähig, allen Buddhas fleißig Opfergaben darzubringen, bereits in der gleichen Essenz wie der Dharma aller Buddhas, bereits durch das wundersame Dharma-Band gebunden, bereits die Ermächtigung des Buddha erhalten, bereits in Allwissenheit weilend, bereits fähig, den gesamten Dharma universell zu erzeugen, bereits fähig, schnell den Zustand der Allwissenheit zu erlangen.
„Großer Weiser! Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie kultiviert man den Weg des Bodhisattva? Je nachdem, was man kultiviert, erlangt man schnell das vollständige Buddha-Dharma, kann alle fühlenden Wesen befreien, alle großen Gelübde erfüllen, alle Praktiken vervollkommnen, alle Götter und Menschen trösten, sich selbst nicht enttäuschen, die Drei Juwelen nicht trennen, die Linie aller Buddhas und Bodhisattvas nicht verraten und das Dharma-Auge aller Buddhas bewahren. Bitte erkläre mir all dies!“
Zu jener Zeit beobachtete Maitreya Bodhisattva Mahasattva alle Versammlungen im Bodhimanda und wies Sudhana an, folgende Worte zu sprechen:
„O ihr Tugendhaften! Seht ihr nun den Sohn dieses Ältesten, der den Bodhisattva-Übungen folgt, nach denen ich euch gefragt habe? O ihr Tugendhaften! Dieser Sohn des Ältesten ist mutig und fleißig, seine Bestrebungen sind rein und ungetrübt, sein Geist fest und unerschütterlich; er besitzt höchste Hoffnung, als wolle er sein eigenes Haupt retten, ohne jemals zufrieden zu sein; er erfreut sich an tugendhaften Lehrern, nähert sich ihnen und bringt ihnen Opfergaben dar, sucht sie überall auf, dient ihnen und bittet um den Dharma. O ihr Tugendhaften! Dieser Sohn des Ältesten empfing zuvor die Unterweisungen von Manjushri in Fucheng und reiste nach Süden, um tugendhafte Lehrer zu suchen, wobei er an einhundertzehn tugendhaften Lehrern vorbeikam, bevor er zu mir kam, ohne jemals einen Augenblick der Müdigkeit zu verspüren.“
„O ihr Tugendhaften! Dieser Sohn eines Ältesten ist wahrlich selten. Er wendet sich dem Mahayana zu, reitet auf großer Weisheit, beweist großen Mut, legt die Rüstung großen Mitgefühls an und rettet mit einem Herzen voller liebender Güte alle Wesen. Er übt die Vollkommenheit großen Fleißes, handelt wie ein großer Händler zum Schutz aller Wesen, ist ein großes Dharma-Schiff, das das Meer der Existenz durchquert, weilt auf dem Großen Weg, sammelt den großen Dharma-Schatz und kultiviert alle umfassenden Methoden, die den Pfad unterstützen. Von einem solchen Menschen hört man selten, er sieht ihn selten, er ist schwer in seiner Nähe, mit ihm zu leben oder ihn zu begleiten. Warum? Weil dieser Sohn eines Ältesten entschlossen ist, alle Wesen zu retten und ihnen zu ermöglichen, von allem Leid befreit zu werden, alle bösen Schicksale zu überwinden, allen Gefahren zu entfliehen, die Dunkelheit der Unwissenheit zu durchbrechen, in der Wildnis von Geburt und Tod wiedergeboren zu werden, den Kreislauf der Schicksale zu beenden, das Reich der Dämonen zu durchqueren, sich nicht an weltliche Dinge zu binden und aus dem Sumpf der Begierde aufzusteigen.“ Durchtrenne die Plagen der Gier, befreie dich von der Knechtschaft der Ansichten, zerstöre die Wohnstätte des Denkens, durchtrenne den Pfad der Täuschung, zerstöre das Banner des Stolzes, ziehe den Pfeil der Täuschung heraus, entferne den Schleier des Schlafs, zerreiße das Netz der Anhaftung, lösche die Unwissenheit aus, durchquere den Strom des Daseins, sei frei von Betrug und Illusion, reinige die Verunreinigungen des Geistes, durchtrenne die Unwissenheit und werde aus Geburt und Tod geboren.
„O ihr Tugendhaften! Dieser Älteste, der Sohn, baute für jene, die in den vier Strömungen treiben, ein großes Dharma-Boot; für jene, die im Schlamm ertrinken, errichtete er eine große Dharma-Brücke; für jene, die in Unwissenheit und Verblendung verloren sind, entzündete er eine große Lampe der Weisheit; für jene, die in der Wüste von Geburt und Tod umherirren, offenbarte er den heiligen Pfad; für jene, die von Leiden und schweren Krankheiten geplagt sind, bereitete er Dharma-Medizin; für jene, die unter Geburt, Alter und Tod leiden, gab er ihnen süßen Tau zu trinken und brachte ihnen Frieden; für jene, die in den Feuern der Gier, des Zorns und der Unwissenheit gefangen sind, goss er stilles Wasser aus, um sie zu kühlen; für jene, die von Kummer und Not erfüllt sind, tröstete und tröstete er; für jene, die gefangen sind, erleuchtete und leitete er sie.“ Jene, die das Netz des Leidens betreten oder verlassen, werden mit dem Schwert der Weisheit geöffnet; jenen, die in der Stadt der Grenzen wohnen, werden die Tore der Befreiung gezeigt; jene in Gefahr werden an einen sicheren Ort geführt; Denjenigen, die Banditen fürchten, wird die Lehre der Furchtlosigkeit offenbart; denen, die in böse Sphären fallen, wird die Hand des Mitgefühls gereicht; denen, die an die Aggregate des Leidens gebunden sind, wird die Stadt des Nirvanas gezeigt; denen, die von den Schlangen der Grenzen verstrickt sind, wird der heilige Pfad gezeigt; denen, die an den leeren Dörfern der sechs Sinnesebenen hängen, wird das Licht der Weisheit entgegengebracht; denen, die auf bösen Wegen verweilen, wird der rechte Weg gezeigt; denen, die mit schlechten Freunden verkehren, werden gute Freunde gezeigt; denen, die sich an den weltlichen Dingen erfreuen, wird die heilige Lehre gelehrt; denen, die an Geburt und Tod hängen, wird die Stadt der Allwissenheit gezeigt.
„O ihr Tugendhaften! Der Sohn dieses Ältesten wendet diese Praxis unentwegt an, um fühlende Wesen zu retten, ruht nie in seinem Bodhicitta, lässt nie in seinem Streben nach dem Mahayana-Pfad nach, gibt sich nie damit zufrieden, das Wasser aller Dharmas zu trinken, sammelt stets fleißig Praktiken an, die den Pfad fördern, erfreut sich stets an der Reinheit aller Dharmas, gibt niemals den Fleiß bei der Kultivierung des Bodhisattva-Pfades auf, erfüllt alle Wünsche durch tugendhafte Taten und zweckmäßige Mittel, ist nie zufrieden, wenn er tugendhafte Lehrer sieht, wird nie müde, tugendhaften Lehrern zu dienen, und erfreut sich stets daran, den Lehren tugendhafter Lehrer zu folgen und ihnen zu gehorchen, ohne jemals gegen sie zu verstoßen.“
„O ihr Tugendhaften! Wenn es Wesen gibt, die den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln können, so ist dies wahrlich selten. Wenn sie, nachdem sie diesen Geist entwickelt haben, auch noch fleißig und geschickt die Lehren Buddhas sammeln können, so ist dies noch seltener. Wenn sie zudem den Pfad des Bodhisattva beschreiten, ihre Bodhisattva-Praktiken reinigen, ihren tugendhaften Lehrern dienen, andere so behandeln, als ginge es um ihr eigenes Leben, den Lehren ihrer Lehrer folgen, sich selbst fest kultivieren, die Faktoren des Bodhi sammeln, nicht nach Ruhm oder Gewinn streben, den reinen Geist eines Bodhisattva nicht aufgeben, sich nicht an Heim oder Familie erfreuen, nicht an Begierden oder Vergnügungen hängen, nicht an Eltern, Verwandten oder Freunden, sondern nur nach Bodhisattva-Gefährten suchen und ihr eigenes Leben nicht vernachlässigen, sondern nur den Pfad der Allwissenheit fleißig beschreiten wollen, so ist zu wissen, dass solche Wesen doppelt selten sind.“
„O ihr Tugendhaften! Andere Bodhisattvas haben unzählige Millionen Nayutas über Äonen hinweg verbracht, um ihre Bodhisattva-Gelübde und -Praktiken zu erfüllen und dem Bodhi aller Buddhas nahezukommen; der Sohn dieses Ältesten kann in einem einzigen Leben die Buddha-Felder reinigen, fühlende Wesen verwandeln, die Dharma-Welt mit Weisheit durchdringen, alle Paramitas vollenden, alle Praktiken erweitern, alle großen Gelübde erfüllen, alle dämonischen Aktivitäten überwinden, allen tugendhaften Freunden dienen, den Bodhisattva-Pfad reinigen und alle Praktiken Samantabhadras beherrschen.“
Zu jener Zeit lobte Maitreya Bodhisattva Mahasattva die vielfältigen Verdienste Sudhanas, was unzählige Hunderttausende von Wesen dazu veranlasste, den Bodhicitta zu erwecken, und sagte dann zu Sudhana:
"Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Zum Wohle der ganzen Welt, zum Schutz aller fühlenden Wesen und zum fleißigen Befolgen aller Lehren Buddhas hast du den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi hervorgebracht."
„Guter Mensch! Du hast großen Segen erlangt. Du hast einen gesunden Körper. Du hast eine lange Lebensspanne. Du bist dem Tathagata begegnet. Du hast den großen Lehrer Manjushri gesehen. Dein Körper ist ein gutes Gefäß, genährt von allen guten Wurzeln. Du wirst vom tugendhaften Dharma getragen. All deine Wünsche und dein Verständnis wurden gereinigt. Du bist von allen Buddhas beschützt und von guten Freunden umgeben. Warum ist das so?“
„Guter Mensch! Die Bodhicitta ist wie ein Same, der alle Lehren Buddhas hervorbringen kann; die Bodhicitta ist wie ein fruchtbares Feld, das den reinen Dharma aller Wesen nährt; die Bodhicitta ist wie die Erde, die alle weltlichen Angelegenheiten erhält; die Bodhicitta ist wie reines Wasser, das alle Verunreinigungen des Leidens wegwäscht; die Bodhicitta ist wie ein starker Wind, der ungehindert durch die Welt weht; die Bodhicitta ist wie ein loderndes Feuer, das alle falschen Ansichten verbrennt; die Bodhicitta ist wie die reine Sonne, die alle weltlichen Angelegenheiten erleuchtet; die Bodhicitta ist wie der Vollmond, der den reinen Dharma vollkommen erfüllt; die Bodhicitta ist wie eine helle Lampe, die das Licht der verschiedenen Dharmas ausstrahlt; die Bodhicitta ist wie reine Augen, die alle Orte der Sicherheit und der Gefahr sehen; die Bodhicitta ist wie die große Straße, die die Menschen in die Stadt führt.“ von großer Weisheit; die Bodhicitta ist wie der rechte Pfad, der sie von allen schlechten Dharmas befreit; die Bodhicitta ist wie ein großer Wagen, der alle Bodhisattvas trägt; die Bodhicitta ist wie ein Tor, das die Praktiken aller Bodhisattvas offenbart; die Bodhicitta ist wie ein Palast…“ Durch das Verweilen und Praktizieren des Dharma des Samadhi ist die Bodhicitta wie ein Garten, in dem man spielt und die Glückseligkeit des Dharma genießt; die Bodhicitta ist wie eine Behausung, in der alle fühlenden Wesen Frieden und Geborgenheit finden; die Bodhicitta ist eine Zuflucht, die allen weltlichen Wesen nützt; die Bodhicitta ist eine Stütze, das Fundament, auf das alle Bodhisattvas vertrauen; die Bodhicitta ist wie ein liebender Vater, der alle Bodhisattvas unterweist; die Bodhicitta ist wie eine liebende Mutter, die alle Bodhisattvas nährt; die Bodhicitta ist wie eine Amme, die alle Bodhisattvas nährt; Bodhicitta ist wie ein tugendhafter Freund, der allen Bodhisattvas zum Nutzen gereicht; Bodhicitta ist wie ein Monarch, der alle der Zwei Fahrzeuge übertrifft; Bodhicitta ist wie ein Kaiser, frei von allen Begierden; Bodhicitta ist wie ein unermesslicher Ozean, in dem alle Verdienste wohnen; Bodhicitta ist wie der Berg Sumeru, der allen fühlenden Wesen mit gleichem Herzen begegnet; Bodhicitta ist wie der Eiserne Berg, der alle weltlichen Wesen umfasst; Bodhicitta ist wie ein Schneeberg, der alle Medizin der Weisheit nährt; Bodhicitta ist wie der Duftende Berg, aus dem alle Verdienste und Tugenden entspringen; Bodhicitta ist wie der leere Himmel, grenzenlos in seinen wundersamen Verdiensten und Tugenden; Bodhicitta ist wie ein Lotus, unbefleckt von weltlichem Dharma; Bodhicitta ist wie ein gezähmter Elefant, sanft und nachgiebig, nicht wild oder gewalttätig. Der Bodhicitta ist wie ein edles Pferd, frei von allem Bösen; der Bodhicitta beschützt wie ein Dompteur den gesamten Dharma des Mahayana; der Bodhicitta kann wie eine gute Medizin alle Leiden und Krankheiten heilen; der Bodhicitta begräbt wie eine Grube alles Böse im Dharma; der Bodhicitta ist wie ein Diamant, der den gesamten Dharma durchdringen kann; der Bodhicitta ist wie ein Räuchergefäß, das den Duft aller Verdienste bewahrt; der Bodhicitta ist wie eine wunderschöne Blume, die allen auf der Welt gefällt; der Bodhicitta ist wie weißes Sandelholz, das die Hitze des Begehrens lindert und Kühle bringt; der Bodhicitta ist wie schwarzes Adlerholz, das den gesamten Dharma-Bereich durchdringt; der Bodhicitta ist wie der König der Medizin, der alle Leiden vernichten kann; der Bodhicitta ist wie die Medizin von Vimalakirti, die alle Pfeile der Täuschung abwehrt. Bodhicitta... Der Geist gleicht Indra, dem am meisten verehrten aller Herren; der Bodhicitta gleicht Vaishravana, der alle Armut und alles Leid beenden kann; der Bodhicitta gleicht dem Deva des Verdienstes, geschmückt mit allen Verdiensten; der Bodhicitta gleicht einem Schmuck, der alle Bodhisattvas schmückt; der Bodhicitta gleicht dem Feuer des Kalpa, das alle bedingten Phänomene verbrennen kann; der Bodhicitta gleicht der Medizin der Nichtgeburt, die alle Lehren Buddhas nährt; der Bodhicitta gleicht einer Drachenperle, die alle Gifte des Leidens beseitigen kann; der Bodhicitta gleicht einer Perle aus klarem Wasser, die alle Verunreinigungen des Leidens reinigt; der Bodhicitta gleicht einem wunscherfüllenden Juwel, das alle Armen versorgt; der Bodhicitta gleicht einer Vase des Verdienstes, die die Geister aller fühlenden Wesen befriedigt; Die Bodhicitta ist wie ein Wunschbaum, der alle Arten von Schmuck herabregnen lässt; die Bodhicitta ist wie ein Gewand aus Gänsefedern, unberührt von den Verunreinigungen von Geburt und Tod; die Bodhicitta ist wie ein weißer Seidenfaden, von Natur aus rein; die Bodhicitta ist wie ein scharfer Pflug, der die Felder aller fühlenden Wesen bestellt; die Bodhicitta ist wie Narayana, der alle Feinde der Selbstbezogenheit vernichtet. Daher ist die Bodhicitta wie ein schneller Pfeil, der alles Leid durchdringt; die Bodhicitta ist wie ein scharfer Speer, der alle Rüstungen der Leiden durchdringt; die Bodhicitta ist wie eine starke Rüstung, die alle vernünftigen Geister schützt; die Bodhicitta ist wie ein scharfes Messer, das allen Leiden die Köpfe abschlägt; die Bodhicitta ist wie ein scharfes Schwert, das alle Rüstungen des Stolzes durchschneidet. Die Bodhicitta ist wie das Banner eines tapferen Generals, das alle Heerscharen von Dämonen bezwingen kann; die Bodhicitta ist wie eine scharfe Säge, die alle Bäume der Unwissenheit fällen kann; die Bodhicitta ist wie eine scharfe Axt, die alle Bäume des Leidens fällen kann; die Bodhicitta ist wie eine Waffe, die alles Leid beschützt; die Bodhicitta ist wie eine tugendhafte Hand, die alle fühlenden Wesen beschützt; die Bodhicitta ist wie ein guter Fuß, der alle Tugenden begründet; die Bodhicitta ist wie Augensalbe, die alle Schleier der Unwissenheit löscht; die Bodhicitta ist wie eine Zange, die alle Dornen der Selbstbetrachtung entfernt; die Bodhicitta ist wie ein Bettzeug, das die Qualen von Geburt und Tod lindert; die Bodhicitta ist wie ein guter Lehrer, der versteht... Weil sie die Fesseln von Geburt und Tod durchtrennt; die Bodhicitta ist wie kostbarer Reichtum, der alle Armut und alles Unglück beseitigen kann. Die Bodhicitta ist wie ein großer Lehrer, der den wesentlichen Pfad des Bodhisattva meisterhaft versteht; die Bodhicitta ist wie ein verborgener Schatz, der Verdienst und Reichtum ohne Mangel hervorbringt; die Bodhicitta ist wie eine sprudelnde Quelle, die unerschöpfliche Wasser der Weisheit spendet; die Bodhicitta ist wie ein klarer Spiegel, der die Bilder aller Dharma-Lehren universell reflektiert; die Bodhicitta ist wie eine Lotusblume, unbefleckt von allen Verunreinigungen; die Bodhicitta ist wie ein großer Fluss, der fließt, um alle Dharma-Lehren zu leiten und zu befreien; die Bodhicitta ist wie ein großer Drachenkönig, der alle wundersamen Dharma-Regen herabregnen lässt; die Bodhicitta ist wie die Lebenskraft, die den Körper des Bodhisattva aus großem Mitgefühl erhält; die Bodhicitta ist wie Nektar, der es ermöglicht, im Reich der Unsterblichkeit zu verweilen; die Bodhicitta ist wie ein großes Netz, das alle fühlenden Wesen universell umfasst; Bodhicitta ist wie ein Lasso, das all jene einfängt, die der Wandlung bedürfen; Bodhicitta ist wie ein Köder, der jene aus dem Abgrund lockt; Bodhicitta ist wie ein Heilmittel, das von Krankheit befreit und dauerhaften Frieden schenkt; Bodhicitta ist wie ein Gegengift, denn es kann das Gift der Gier und der Anhaftung vollständig auslöschen; Bodhicitta ist wie das gekonnte Rezitieren eines Mantras, das alle Täuschungen vertreibt; Bodhicitta ist wie ein starker Wind, der alle Hindernisse hinwegfegt; Bodhicitta ist wie eine große Schatzinsel, die alle Schätze der Erleuchtung hervorbringt; Bodhicitta ist wie ein feiner Same, der alles reine Dharma hervorbringt; Bodhicitta ist wie eine Wohnstätte, der Ort, auf dem alles tugendhafte Dharma beruht; Bodhicitta ist wie ein Marktplatz, der Ort, an dem Bodhisattva-Händler Handel treiben. Bodhicitta ist wie ein aus Gold geschmiedetes Heilmittel, das alle Verunreinigungen des Leidens heilen kann; Bodhicitta ist wie feiner Honig, der den Geschmack aller Tugenden vervollkommnet; Bodhicitta ist wie der rechte Pfad, der Bodhisattvas in die Stadt der Weisheit führt; Bodhicitta ist wie ein feines Gefäß, das alles reine Dharma fassen kann; Bodhicitta ist wie rechtzeitiger Regen, der allen Staub des Leidens auslöscht; Bodhicitta ist die Wohnstätte, die Wohnstätte aller Bodhisattvas; Bodhicitta ist die Lebenspraxis, die nicht nach der Frucht der Befreiung der Śrāvakas strebt; Bodhicitta ist wie reiner Kristall, von Natur aus hell und frei von jeder Verunreinigung; Bodhicitta ist wie... Der Bodhi-Geist, der die Weisheit der beiden Fahrzeuge (Śrāvaka und Pratyekabuddha) übertrifft, ist wie die Wasseruhr, die alle Wesen aus ihrem Schlaf des Leidens erweckt; Es ist wie klares Wasser, von Natur aus rein und unbefleckt; es ist wie das Gold von Jambudvipa, das alle bedingte Güte widerspiegelt; es ist wie ein großer Bergkönig, der alle weltlichen Bereiche transzendiert; es ist eine Zuflucht, die alle aufnimmt, die kommen; es dient dem Nutzen und dem Guten, beseitigt alle Leiden und Sorgen; es ist ein wundersames Juwel, das alles ermöglicht... Aufgrund der Freude im Herzen; Bodhicitta ist wie eine große Versammlung der Großzügigkeit, die die Herzen aller fühlenden Wesen erfüllt; Bodhicitta ist erhaben, unübertroffen von den Herzen aller fühlenden Wesen; Bodhicitta ist wie ein verborgener Schatz, der alle Lehren Buddhas umfasst; Bodhicitta ist wie Indras Netz, das Leiden und Asuras bezwingt; Bodhicitta ist wie Varunas Wind, der alles bewegt, was verwandelt werden soll; Bodhicitta ist wie Indras Feuer, das alle Leiden und gewohnheitsmäßigen Neigungen verbrennt; Bodhicitta ist wie ein Chidhi eines Buddha, würdig, Opfergaben aus aller Welt anzunehmen.
„Guter Mensch! Das Bodhicitta bringt unermessliche Verdienste hervor; kurzum, es ist allen Verdiensten der Lehren Buddhas gleichzusetzen. Warum? Weil das Bodhicitta alle Praktiken der Bodhisattvas hervorbringt und die Tathagatas der drei Zeiten aus dem Bodhicitta geboren werden. Daher, guter Mensch! Wer das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt, hat bereits unermessliche Verdienste erworben und ist imstande, den Pfad der Allwissenheit umfassend zu beschreiten.“
„Guter Mensch! So wie jemand die Medizin der Furchtlosigkeit erlangt und von den fünf Ängsten befreit ist – welche sind das? Feuer kann sie nicht verbrennen, Gift kann ihnen nicht schaden, Messer können sie nicht verletzen, Wasser kann sie nicht ertränken und Rauch kann sie nicht ersticken –, so ist es auch mit Bodhisattvas und Mahasattvas. Sie erlangen die Medizin des Bodhicitta, der allwissenden Weisheit. Das Feuer der Gier kann sie nicht verbrennen, das Gift des Zorns kann ihnen nicht schaden, das Messer der Täuschung kann sie nicht verletzen, der Strom des Daseins kann sie nicht ertränken und der Rauch aller Wahrnehmungen kann sie nicht ersticken.“
„Guter Mann! So wie jemand, der die Medizin der Befreiung erlangt, niemals auf Katastrophen stoßen wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, der die Medizin des Bodhicitta, die Weisheit der Befreiung, erlangt, für immer frei von allen Katastrophen von Geburt und Tod sein.“
„Guter Mann! So wie wenn jemand ein mächtiges Heilmittel namens Maha Yingjia in Händen hält und giftige Schlangen dessen Duft wahrnehmen, fliehen sie alle in die Ferne, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der ein mächtiges Heilmittel namens Bodhicitta in Händen hält. Alle Leiden und alle bösen Giftschlangen, die dessen Duft riechen, werden sich zerstreuen und verschwinden.“
„Guter Mann! So wie jemand, der ein unbesiegbares Heilmittel besitzt, gegen alle Feinde unbesiegbar ist, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta besitzt, gegen alle dämonischen Kräfte unbesiegbar.“
"Guter Mann! So wie ein Mensch, der ein Gift in der Hand hält, einen vergifteten Pfeil auf natürliche Weise vom Himmel fallen lassen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Gift der Bodhicitta in der Hand hält, Pfeile der Gier, des Zorns, der Unwissenheit und falscher Ansichten auf natürliche Weise vom Himmel fallen lassen."
"Guter Mann! So wie jemand, der die Medizin des guten Sehens besitzt, alle Krankheiten heilen kann, so besitzt auch ein Bodhisattva Mahasattva die Königsmedizin des guten Sehens, Bodhicitta, und kann alle Krankheiten und Leiden heilen."
„Guter Mann! Wenn es einen Heilbaum namens Sandana gibt und jemand seine Rinde nimmt und sie auf Wunden aufträgt, heilen die Wunden sofort; die Rinde wächst jedoch sofort nach und kann niemals erschöpft werden. So verhält es sich auch mit dem Baum der allwissenden Weisheit des Bodhisattva Mahasattva, der aus dem Bodhicitta entspringt. Wenn jemand ihn sieht und Vertrauen hat, werden alle durch Leiden und Karma verursachten Wunden verschwinden, und der Baum der allwissenden Weisheit wird dabei keinen Schaden nehmen.“
"Guter Mann! So wie es einen Heilbaum namens Wurzel des Nicht-Entstehens gibt, der durch seine Kraft alle Bäume von Jambudvipa vermehrt, so ist auch der Bodhicitta-Baum des Bodhisattva Mahasattva, der durch seine Kraft alle heilsamen Dharmas der Lernenden und der noch nicht Lernenden sowie aller Bodhisattvas vermehrt."
„Guter Mann! Genau wie es ein Heilmittel namens ‚Alamva‘ gibt, von dem, wenn es auf den Körper angewendet wird, sowohl Körper als auch Geist profitieren. So ist auch das ‚Alamva‘-Heilmittel für Bodhisattvas, die Bodhicitta erlangen, wodurch ihr Körper und Geist mit tugendhaften Eigenschaften bereichert werden.“
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der die Medizin der Achtsamkeit erlangt hat, sich alles Gehörte merken kann, ohne es zu vergessen, so kann ein Bodhisattva Mahasattva, der die wunderbare Medizin der Achtsamkeit des Bodhicitta erlangt hat, alle Lehren Buddhas hören und sich daran erinnern, ohne sie zu vergessen.“
„Guter Mann! So wie es ein Heilmittel namens Großer Lotus gibt, das denen, die es einnehmen, ein Kalpa lang ein Leben schenkt, so lebt auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Heilmittel des Großen Lotus von Bodhicitta einnimmt, unzählige Kalpas lang und genießt die Freiheit der Lebensspanne.“
"Guter Mann! So wie ein Mensch ein Heilmittel in der Hand hält, das die Gestalt verhüllt, sodass weder Menschen noch Nicht-Menschen ihn sehen können, so hält auch ein Bodhisattva Mahasattva das wundersame Heilmittel, das die Gestalt verhüllt – das Bodhicitta –, sodass ihn alle Dämonen nicht sehen können."
„Guter Mensch! So wie es im Ozean eine Perle namens ‚Universelle Schatzkammer‘ gibt, so wäre es, wenn diese Perle existierte, selbst wenn die Feuer eines Kalpas die Welt verbrennen würden, unmöglich, diesen Ozean auf einen einzigen Tropfen zu reduzieren. Dasselbe gilt für die Bodhicitta-Perle eines Bodhisattva Mahasattva. Sie wohnt im Ozean der großen Gelübde des Bodhisattva. Wenn man sich beständig an sie erinnert und sie hegt und sie nicht in die Irre führt, ist es ihr unmöglich, auch nur eine einzige Wurzel der Güte in einem Bodhisattva zu zerstören. Wenn der Geist jedoch in die Irre führt, werden alle guten Dharmas zerstreut und vernichtet.“
„Guter Mann! Wenn es ein Mani-Juwel namens Großes Licht gibt und jemand seinen Körper damit schmückt, wird es alle kostbaren Schmuckstücke überstrahlen, und all ihr Licht wird erlöschen. Dasselbe gilt für das Bodhicitta-Juwel eines Bodhisattva Mahasattva. Wenn jemand seinen Körper damit schmückt, wird es alle kostbaren Geister der beiden Fahrzeuge überstrahlen, und all ihr Schmuck wird seinen Glanz verlieren.“
„Guter Mann! So wie eine klare Perle trübes Wasser reinigen kann, so kann auch das Bodhi-Geistjuwel eines Bodhisattva Mahasattva alle Verunreinigungen und Unreinheiten beseitigen.“
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der einen Wasserschatz erlangt und ihn an seinen Körper anschließt, ins Meer gehen kann, ohne vom Wasser Schaden zu nehmen, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva den Bodhi-Geist erlangen und im Wasserschatz verweilen, um in den Ozean von Geburt und Tod einzutreten, ohne jemals zu sinken.“
"Guter Mann! So wie ein Mensch ein Drachenjuwel erhält und es in den Drachenpalast bringt, wo ihm weder Drachen noch Schlangen schaden können, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva das große Drachenjuwel Bodhicittas und betritt das Reich der Begierde, wo ihm weder Leiden noch Drachen noch Schlangen schaden können."
"Guter Mann! So wie Indra eine Mani-Krone trägt, die alle anderen himmlischen Wesen in den Schatten stellt, so trägt auch ein Bodhisattva Mahasattva eine Krone der großen Gelübde des Bodhicitta, die alle Wesen in den drei Daseinsbereichen übertrifft."
„Guter Mann! So wie jemand ein wunscherfüllendes Juwel erhält und alles Leid der Armut beseitigt, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva das wunscherfüllende Juwel Bodhicitta und befreit sich von aller Furcht vor einem falschen Lebenserwerb.“
„Guter Mann! So wie jemand, der eine Sonnenessenzperle erhält und sie ins Sonnenlicht hält, Feuer erzeugt, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva ein Sonnenjuwel der Bodhicitta-Weisheit und hält es im Licht der Weisheit, um das Feuer der Weisheit zu erzeugen.“
"Guter Mann! So wie ein Mensch eine Perle der Mondessenz erhält, sie im Mondlicht hält und sie Wasser erzeugt, so erhält auch ein Bodhisattva Mahasattva eine kostbare Perle des Bodhicitta, hält diese Perle, reflektiert sie im Licht der Hingabe und erzeugt Wasser aller guten Wurzeln und Bestrebungen."
"Guter Mann! So wie der Drachenkönig eine wunscherfüllende Mani-Juwelenkrone auf dem Haupt trägt und frei von allen Feinden und Ängsten ist, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva, der die Juwelenkrone des Bodhicitta und des großen Mitgefühls trägt und frei von allen bösen Wegen und Schwierigkeiten ist."
„Guter Mann! Wenn es ein kostbares Juwel namens Schatzkammer aller weltlichen Zierden gäbe und jemand es erlangt, würden all seine Wünsche erfüllt werden, und das Juwel würde nicht schwinden. So verhält es sich auch mit dem Juwel des Bodhicitta; wenn jemand es erlangt, werden all seine Wünsche erfüllt, und das Bodhicitta wird nicht schwinden.“
"Guter Mann! So wie ein universeller Monarch ein wunscherfüllendes Juwel in seinem Palast hat, das großes Licht ausstrahlt und alle Dunkelheit vertreibt, so weilt auch ein Bodhisattva Mahasattva mit dem großen wunscherfüllenden Juwel Bodhicitta in der Welt der Wünsche, strahlt großes Licht der Weisheit aus und vertreibt die Dunkelheit der Unwissenheit in allen Bereichen vollständig."
„Guter Mann! Wie ein strahlend blauer Edelstein, dessen Licht einen in dieselbe Farbe hüllt, so ist auch das kostbare Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Selbst wenn man alle Dharmas befolgt und sich ihren Wurzeln der Tugend widmet, wird keiner von ihnen die gleiche Farbe wie das Bodhicitta annehmen.“
„Guter Mann! So wie ein kostbares Juwel, selbst wenn es Hunderttausende von Jahren in Unreinheit weilt, aufgrund seiner innewohnenden Reinheit nicht von Schmutz befleckt wird, so ist auch das kostbare Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Selbst wenn es Hunderttausende von Kalpas im Reich der Begierden weilt, wird es aufgrund der innewohnenden Reinheit des Dharma-Reiches nicht von den Fehlern dieses Reiches befleckt.“
"Guter Mann! So wie es ein Juwel namens Reines Licht gibt, das alle anderen kostbaren Farben vollständig verdunkeln kann, so ist auch das Juwel des Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva, das alle Verdienste gewöhnlicher Menschen und jene der Zwei Fahrzeuge vollständig verdunkeln kann."
„Guter Mann! So wie es einen Schatz namens Flamme gibt, der alle Dunkelheit auslöschen kann, so gibt es auch den Schatz des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva, der alle Dunkelheit der Unwissenheit auslöschen kann.“
„Guter Mann! So wie es im Meer unschätzbare Schätze gibt, die Händler sammeln und mit Booten in die Stadt bringen, und wie es Hunderttausende anderer Arten von Mani gibt, deren Glanz, Farbe und Wert unvergleichlich sind, so ist auch der Bodhicitta-Schatz. Er weilt im Ozean von Geburt und Tod. Bodhisattvas und Mahasattvas reiten mit tiefer und beständiger Achtsamkeit auf dem großen Schiff der Gelübde und bringen es in die Stadt der Befreiung. Die Verdienste der beiden Fahrzeuge können ihm nicht das Wasser reichen.“
„Guter Mann! So wie es ein kostbares Juwel namens ‚König der Freiheit‘ gibt, das in Jambudvipa residiert, vierzigtausend Yojanas von Sonne und Mond entfernt, und dessen Spiegelbild alle Verzierungen der Sonnen- und Mondpaläste vollständig verkörpert, so ist auch das Juwel reinen Verdienstes eines Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erzeugt hat. Es weilt im Samsara und erleuchtet die Leerheit des Dharma-Bereichs; alle Verdienste der Weisheit Buddhas, der Sonne und des Mondes, manifestieren sich in ihm.“
„Guter Mann! Wenn es ein kostbares Juwel namens ‚König der Freiheit‘ gibt, so ist der Wert aller Schätze, Kleider und sonstigen Besitztümer unermesslich, egal wo das Licht von Sonne und Mond darauf fällt. Ebenso verhält es sich mit dem Juwel des Königs der Freiheit, dem Bodhicitta eines Bodhisattva. Wo immer das Licht aller Weisheit erstrahlt, können alle Verdienste von Göttern und Menschen, die beiden Fahrzeuge, ob rein oder unrein, in den drei Zeiten nicht mit ihm mithalten.“
„Guter Mann! Es gibt einen Schatz im Ozean, den Ozeanschatz genannt, der alle Zierden des Ozeans in sich vereint. Der Bodhicitta-Schatz des Bodhisattva Mahasattva ist ebenso, er vereint alle Zierden des Ozeans der Allwissenheit in sich.“
"Guter Mann! So wie das Jambudvipa-Gold im Himmel unvergleichlich ist, außer vielleicht dem großen Mani-Juwel des Geisteskönigs, so ist auch das Jambudvipa-Gold eines Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erweckt hat; es ist unvergleichlich, außer vielleicht dem großen Juwel des Geisteskönigs der allwissenden Weisheit."
"Guter Mann! So wie jemand, der die Kunst der Drachenzähmung beherrscht, sich unter allen Drachen wohlfühlen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Bodhi-Geist erlangt hat und Drachen geschickt zähmt, sich unter allen Drachen der Leiden wohlfühlen."
"Guter Mann! So wie ein tapferer Krieger, bewaffnet mit Rüstung, keinen Feind bezwingen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, bewaffnet mit dem großen Bodhi-Geist, der keinen Feind des Karmas, der Verblendung oder des Bösen bezwingen kann."
„Guter Mann! So wie ein einziges Gramm schwarzen Sandelholz-Räucherwerks vom Himmel tausend kleine Welten mit seinem Duft durchdringen kann und der Wert aller Schätze in dreitausend Welten damit nicht zu vergleichen ist, so ist auch der Duft des Bodhi-Geistes eines Bodhisattva Mahasattva. Das Verdienst eines einzigen Gedankens durchdringt das gesamte Dharma-Reich und übertrifft alle Verdienste der Sravakas und Pratyekabuddhas.“
"Guter Mann! So wie weißes Sandelholz, wenn es auf den Körper aufgetragen wird, alle Hitze und Leiden beseitigen und Körper und Geist kühlen kann, so kann auch der Duft des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva alle Täuschungen, Unterscheidungen, Gier, Zorn, Unwissenheit und andere Leiden beseitigen und Körper und Geist kühlen."
„Guter Mann! Genau wie der Berg Sumeru, der alles, was sich ihm nähert, in seiner Farbe annimmt, so ist auch der Bodhicitta-Berg des Bodhisattva Mahasattva. Alles, was sich ihm nähert, nimmt dieselbe Farbe an wie der Berg der allwissenden Weisheit.“
„Guter Mann! So wie der Duft der Rinde des Paramita-Baumes den aller Blüten Jambudvipas, wie Vaishka, Jambhava und Somana, übertrifft, so ist auch der Bodhicitta-Baum des Bodhisattva Mahasattva. Der Duft der großen Gelübde und Verdienste, die er geleistet hat, übertrifft den aller Verdienste der unbefleckten Lehren, der Konzentration, der Weisheit, der Befreiung und des Wissens um die Befreiung der beiden Fahrzeuge.“
„Guter Mann! So wie der Paramita-Baum, obwohl noch nicht in Blüte, der Ort ist, an dem unzählige Blumen geboren werden, so ist auch der Bodhi-Baum des Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er noch nicht mit der Blume der Allwissenheit erblüht ist, ist er der Ort, an dem unzählige Bodhi-Blumen von Göttern und Menschen geboren werden.“
„Guter Mann! So wie die Blume des Parajita, die Kleidung einen Tag lang parfümiert, den Duft der Blumen des Jambhala, des Parish und des Somana übertrifft – selbst wenn diese tausend Jahre lang parfümiert würden, könnten sie nicht mithalten. So ist es auch mit der Blume des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva. Der Duft aller Verdienste, die ein Bodhisattva Mahasattva in seinem Leben erweckt, durchdringt alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und kann selbst von den reinen Verdiensten aller Zwei Fahrzeuge über Hunderttausende von Kalpas nicht übertroffen werden.“
„Guter Mann! So wie eine Kokospalme auf einer Insel wächst und ihre Wurzeln, Stämme, Äste, Blätter, Blüten und Früchte unaufhörlich von allen fühlenden Wesen geerntet und genossen werden, so ist es auch mit dem Bodhicitta-Baum eines Bodhisattva Mahasattva. Vom Augenblick an, in dem er den Geist des Mitgefühls erweckt und Gelübde ablegt, bis er die Buddhaschaft erlangt, bleibt der Dharma in der Welt, und er nützt ununterbrochen allen Wesen.“
„Guter Mann! Wenn es einen Heilsaft namens ‚Hezaijia‘ gibt und jemand ihn erhält, kann eine Unze davon tausend Unzen Kupfer in reines Gold verwandeln, aber es sind nicht tausend Unzen Kupfer, die diese Medizin verwandeln können. So ist es auch mit Bodhisattvas und Mahasattvas. Mit Bodhicitta widmen sie sich der Medizin der Weisheit und transformieren so alle karmischen Leiden und andere Dharmas, sodass sie alle zum Aspekt der Allwissenheit werden, aber es sind nicht karmische Leiden und andere Dharmas, die ihren Geist transformieren können.“
„Guter Mann! So wie ein kleines Feuer immer heller wird, wo immer es brennt, so wird auch das Feuer des Bodhi-Geistes eines Bodhisattva Mahasattva immer stärker, wo immer es berührt wird.“
„Guter Mann! So wie eine einzige Lampe Hunderte und Tausende von Lampen entzünden kann, bleibt ihre ursprüngliche Quelle dieselbe, ohne zu schwinden oder zu erschöpfen. So ist auch die Bodhi-Geistlampe eines Bodhisattva Mahasattva: Sie erleuchtet universell die Weisheitslampen aller Buddhas der drei Zeiten, doch ihre eigene Geistlampe schwindet oder erschöpft sich nicht.“
„Guter Mann! So wie eine Lampe, wenn sie in einem dunklen Raum aufgestellt wird, die Dunkelheit für Hunderttausende von Jahren vertreiben kann, so ist auch die Lampe des Bodhi-Geistes eines Bodhisattva Mahasattva. Wenn sie in die Herzkammer fühlender Wesen eintritt, kann sie alle karmischen Leiden und verschiedene Verdunkelungen für Hunderte von Millionen von Äonen beseitigen.“
„Guter Mann! Wie ein Lampendocht Licht entsprechend seiner Größe abgibt, so gibt auch die Bodhicitta-Lampe eines Bodhisattva Mahasattva Licht ab. Ihre großen Gelübde sind der Docht, der die Welt des Dharma erleuchtet; ihr großes Mitgefühl nährt ihre Lehren für alle fühlenden Wesen, schmückt das Land und lässt sie unermüdlich buddhistische Taten vollbringen.“
"Guter Mann! So wie der König des Paranirmitavasavartin-Himmel eine Krone aus reinem Gold von Jambudvipa trägt, die alle Verzierungen der Götter im Reich der Begierde übertrifft, so trägt auch der Bodhisattva Mahasattva eine Krone großer Gelübde des Bodhicitta, die die Verdienste aller gewöhnlichen Menschen und jene der Zwei Fahrzeuge übertrifft."
„Guter Mann! So wie beim Brüllen des Löwenkönigs alle Löwen, die es hören, stärker und mutiger werden und alle anderen Tiere, die es hören, voller Schrecken fliehen, so sollte auch das Brüllen des Buddha, das Bodhicitta des Löwenkönigs, bekannt sein. Alle Bodhisattvas, die es hören, mehren ihr Verdienst, und alle, die etwas erreicht haben, werden sich beim Hören davon zerstreuen.“
„Guter Mann! So wie jemand die Sehne eines Löwen als Musiksaite benutzt, reißen alle anderen Saiten, sobald der Ton erklingt. So ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der die Sehne des Löwen-Paramita-Körpers des Tathagata und Bodhicitta als Saite der Dharma-Musik verwendet; sobald der Ton erklingt, werden alle Saiten der fünf Begierden und die Verdienste der beiden Fahrzeuge durchtrennt.“
"Guter Mann! So wie jemand alle Arten von Milch, wie Kuhmilch und Schafsmilch, sammeln und den Ozean damit füllen würde und dann einen Tropfen Löwenmilch hineingibt, wodurch alles verrottet und ungehindert hindurchfließt, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva mit der Milch des Löwen-Bodhi-Geistes des Tathagata diese in den Ozean der Milch unzähliger Äonen karmischer Leiden geben, wodurch alles vergeht und ungehindert hindurchfließt, ohne jemals in der Befreiung der Zwei Fahrzeuge zu verweilen."
„Guter Mann! So wie der Kalavinka-Vogel schon im Eistadium über große Kraft verfügt und alle anderen Vögel übertrifft, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Wenn er angesichts von Geburt und Tod das Bodhicitta erweckt, sind sein großes Mitgefühl, sein Verdienst und seine Kraft von den Sravakas und Pratyekabuddhas unerreicht.“
„Guter Mann! So wie der Garuda-Prinz bei seiner Geburt helle, scharfe Augen hat und mit großer Wendigkeit fliegt, die kein Vogel, selbst nach langer Wachstumszeit, erreichen kann, so ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. Wenn er das Bodhicitta erzeugt, wird er zu einem Buddha-Prinzen mit reiner Weisheit, großem Mitgefühl und Mut, die keines der beiden Fahrzeuge, selbst nach Hunderttausenden von Kalpas der Kultivierung, erreichen kann.“
"Guter Mann! So wie ein starker Mann mit einem scharfen Speer eine harte, dichte Rüstung ungehindert durchdringen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva mit dem scharfen Speer des Bodhicitta die dichte Rüstung aller falschen Ansichten und latenten Neigungen durchdringen und sie alle ungehindert durchdringen."
„Guter Mann! Genau wie bei einem mächtigen Krieger wie dem Mahana, dem, wenn er seinen Zorn entfesselte, gewiss eine Wunde auf der Stirn entstehen würde; wäre diese Wunde noch nicht verheilt, könnte ihn niemand in Jambudvipa bezwingen. So ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva; würde er großes Mitgefühl entwickeln, würde er gewiss den Bodhi-Geist erwecken; wäre dieser Geist noch nicht verlassen, könnten ihm die weltlichen Dämonen und ihre Anhänger nichts anhaben.“
"Guter Mann! So wie ein Bogenschütze Schüler hat, die, obwohl sie noch nicht an die Fähigkeiten ihres Meisters gewöhnt sind, Weisheit, geschickte Mittel und Expertise besitzen, die kein anderer Mensch erreichen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der, nachdem er anfänglich nach Erleuchtung strebt, obwohl er noch nicht an die Praxis der Allwissenheit gewöhnt ist, Bestrebungen, Weisheit, Verständnis und Wünsche besitzt, die kein gewöhnlicher Mensch oder Arhat erreichen kann."
„Guter Mann! So wie ein Bogenschütze, der das Bogenschießen lernt, zuerst festen Stand haben muss, bevor er die Technik übt, so sollte auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Pfad der Allwissenheit des Tathagata erlernen möchte, zuerst im Bodhi-Geist verweilen und dann alle Lehren Buddhas praktizieren.“
„Guter Mann! So wie ein Magier, bevor er eine Illusion vollbringt, zunächst die illusionäre Methode betrachten und sich einprägen muss, und erst dann werden all seine Handlungen gelingen. So muss auch ein Bodhisattva Mahasattva, bevor er eine der übernatürlichen Kräfte und illusionären Handlungen von Buddhas und Bodhisattvas vollbringt, zunächst das Bodhicitta erzeugen, und erst dann wird alles gelingen.“
„Guter Mann! So wie eine Illusion Farbe ohne Form manifestieren kann, so ist auch das Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Obwohl es keine Form hat und nicht gesehen werden kann, kann es in den zehn Richtungen des Dharma-Bereichs universell verschiedene verdienstvolle Verzierungen manifestieren.“
„Guter Mann! So wie eine Katze [ 1 ] eine Maus sieht, die Maus sich sofort in ihren Bau zurückzieht und sich nicht wieder heraustraut, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erzeugt hat. Er betrachtet mit seinem weisen Auge alle Leiden und alles Karma, und sie alle verbergen sich und kommen nie wieder zum Vorschein.“
"Guter Mann! So wie ein Mensch, der den Schmuck des Jambudvipa-Goldes trägt, alles wie ein Tintenklecks verdunkelt, so verdunkelt auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Schmuck des Bodhicitta trägt, alle Verdienste gewöhnlicher Menschen und jene der Zwei Fahrzeuge und lässt sie ohne Licht und Farbe zurück."
„Guter Mann! So wie ein guter Magnetstein mit wenig Kraft eiserne Haken und Ketten zerbrechen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta erzeugt hat, mit einem einzigen Gedanken alle Haken und Ketten des Begehrens und der Unwissenheit zerstören.“
„Guter Mann! So wie Eisen sich beim Anblick eines Magneten auflöst, so löst sich auch ein Bodhisattva Mahasattva auf, der das Bodhicitta erweckt hat. Alle karmischen Leiden und die Befreiungen der Zwei Fahrzeuge werden sich, selbst wenn sie nur kurz gesehen werden, sofort auflösen und nicht bestehen bleiben.“
„Guter Mann! So wie jemand, der geschickt in den Ozean eintritt, von keinem Wassertier Schaden nimmt und selbst nicht vom Maul eines Makara-Fisches verschlungen wird, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva. Wenn er das Bodhicitta erweckt und in den Ozean von Geburt und Tod eintritt, können ihm alle karmischen Leiden nichts anhaben; selbst wenn er den wahren Dharma der Sravakas und Pratyekabuddhas annimmt, wird er nicht daran gehindert.“
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der Nektar trinkt, durch nichts Schaden nehmen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Nektar des Bodhicitta trinkt und nicht in die Stadien des Sravaka oder Pratyekabuddha verfällt, weil er die Kraft des unermesslichen Mitgefühls und der Gelübde besitzt.“
„Guter Mann! So wie jemand, der das Heilmittel Anshana erlangt und es sich auf die Augen träufelt, unsichtbar bleibt, während er unter den Menschen wandelt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Nachdem er das Heilmittel Bodhicitta erlangt hat, kann er geschickt in das Reich der Dämonen eintreten, und kein Dämon kann ihn sehen.“
"Guter Mann! So wie jemand, der sich auf einen König verlässt, keine Angst vor anderen hat, so hat auch ein Bodhisattva Mahasattva, der sich auf die große Kraft des Bodhicitta verlässt, keine Angst vor Hindernissen, Schwierigkeiten oder den Problemen böser Wege."
"Guter Mensch! So wie ein Mensch, der im Wasser wohnt, keine Angst davor hat, vom Feuer verbrannt zu werden, so hat auch ein Bodhisattva Mahasattva, der im Wasser des Bodhicitta und den Wurzeln der Güte wohnt, keine Angst vor dem Feuer der befreienden Weisheit der Zwei Fahrzeuge."
"Guter Mann! So wie jemand, der sich auf einen tapferen General verlässt, keinen Feind fürchtet, so fürchtet auch ein Bodhisattva Mahasattva, der sich auf den mutigen General Bodhicitta verlässt, keinen böswilligen Feind."
"Guter Mann! So wie Indra, der König der Götter, den Vajra schwingt und alle Asuras bezwingt, so bezwingen auch die Bodhisattva Mahasattvas, die den Vajra des Bodhicitta halten, alle Dämonen und Ketzer."
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der ein Langlebigkeitsmittel einnimmt, stark und gesund wird, weder altert noch abmagert, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der das Langlebigkeitsmittel Bodhicitta einnimmt und den Bodhisattva-Pfad unzählige Äonen lang ohne Müdigkeit oder Verunreinigungen beschreitet.“
„Guter Mann! So wie jemand, der Medizin zubereiten will, zuerst gutes, sauberes Wasser beschaffen muss, so muss auch ein Bodhisattva Mahasattva, der alle Praktiken und Gelübde eines Bodhisattva pflegen möchte, zuerst den Bodhi-Geist entwickeln.“
„Guter Mann! So wie ein Mensch seinen Körper schützt, indem er zuerst seine Lebenskraft schützt, sollte ein Bodhisattva Mahasattva auch den Bodhi-Geist schützen, indem er zuerst das Dharma schützt.“
„Guter Mann! So wie ein Mensch, dessen Lebenskraft unterbrochen ist, seinen Eltern und Verwandten keinen Nutzen bringen kann, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva. Wenn er die Bodhicitta aufgibt, kann er weder allen fühlenden Wesen Nutzen bringen, noch kann er die Verdienste aller Buddhas erlangen.“
„Guter Mann! So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhi-Geistes, der weder durch Karma, Leiden noch durch die Geister der beiden Fahrzeuge zerstört werden kann.“
„Guter Mann! So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so kann auch die Sonne des Bodhicitta nicht vom Licht der unbefleckten Weisheit aller zwei Fahrzeuge verdunkelt werden.“
„Guter Mann! So wie ein Prinz aufgrund seiner Abstammung von Geburt an von Ministern respektiert wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva geachtet. Wenn er Bodhicitta in den Lehren Buddhas erzeugt, wird er aufgrund seines großen Mitgefühls von Ältesten, die das heilige Leben lange praktiziert haben, darunter Sravakas und Pratyekabuddhas, respektiert.“
„Guter Mann! So wie ein Prinz, obwohl jung, von all seinen Ministern geachtet und verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, obwohl er erst am Anfang seiner Entwicklung auf dem Bodhisattva-Pfad steht, von den Ältesten der Zwei Fahrzeuge geachtet und verehrt.“
„Guter Mann! So wie ein Prinz, obwohl er noch nicht frei von all seinen Ministern und Beratern ist, bereits die Zeichen eines Königs besitzt und aufgrund seiner höheren Geburt nicht allen seinen Ministern und Beratern gleichgestellt ist, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er noch nicht frei von allen karmischen Leiden und Verunreinigungen ist, besitzt er bereits die Zeichen des Bodhi und ist aufgrund seiner höheren Abstammung nicht allen beiden Fahrzeugen gleichgestellt.“
„Guter Mann! So wie ein reines und kostbares Juwel aufgrund einer Verdeckung unrein erscheint, so ist auch das kostbare Bodhicitta eines Bodhisattva Mahasattva. Ohne Weisheit und Glauben wird es als unrein wahrgenommen.“
„Guter Mann! So wie es Medizin gibt, die mit Mantras durchdrungen ist, werden alle Krankheiten eines fühlenden Wesens geheilt, wenn es sie sieht, hört oder sich mit ihr beschäftigt. So ist auch die Medizin des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva, die alle guten Wurzeln, Weisheit, geschickten Mittel sowie die Gelübde und die Weisheit des Bodhisattva umfasst. Wenn ein fühlendes Wesen sie sieht, hört, sich mit ihr beschäftigt oder sich an sie erinnert, werden all seine Leiden und Krankheiten beseitigt.“
„Guter Mann! So wie ein Mensch, der ständig Nektar in sich trägt, seinen Körper niemals verändern oder verfallen lässt, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, wenn er sich ständig an den Nektar des Bodhicitta erinnert und ihn in sich trägt, seinen Körper des Strebens und der Weisheit niemals verfallen lassen.“
„Guter Mann! Genau wie eine mechanische Holzpuppe auseinanderfällt und unbeweglich wird, wenn sie nicht mit einem Keil versehen ist, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva. Ohne das Bodhicitta werden seine Handlungen zerstreut sein, und er wird nicht in der Lage sein, alle Lehren Buddhas zu verwirklichen.“
„Guter Mann! So wie ein Weltherrscher ein kostbares Adlerholz namens Elefantenschatz besitzt, so werden, wenn dieses Räucherwerk verbrannt wird, alle vier Arten von Soldaten des Königs in den Himmel aufsteigen. Ebenso verhält es sich mit dem Räucherwerk des Bodhicitta des Bodhisattva Mahasattva. Wenn man diese Absicht entwickelt, werden alle guten Wurzeln des Bodhisattva für immer die drei Daseinsbereiche transzendieren, und man wird die Weisheit des Tathagata der Nicht-Handlung in der Leere praktizieren.“
„Guter Mann! So wie ein Diamant nur aus dem Diamanten selbst und aus Gold entsteht und nicht aus irgendeinem anderen Edelstein, so entsteht auch der Diamant des Bodhicitta eines Bodhisattva. Er entsteht nur aus dem Diamanten des großen Mitgefühls, der alle Wesen beschützt, und aus dem Gold des höchsten Reiches allwissender Weisheit und nicht aus den guten Wurzeln anderer Wesen.“
„Guter Mann! So wie es einen Baum namens ‚Wurzellos‘ gibt, der ohne Wurzel wächst und doch in Hülle und Fülle Zweige, Blätter, Blüten und Früchte trägt, so ist auch der Bodhicitta-Baum des Bodhisattva Mahasattva. Er hat keine Wurzeln, die man ergreifen könnte, und doch kann er allwissende Weisheit, übernatürliche Kräfte und große Gelübde nähren; seine spärlichen und schattenspendenden Zweige, Blätter, Blüten und Früchte bedecken die ganze Welt.“
„Guter Mensch! Wie ein Diamant nur in minderwertigen oder zerbrochenen Gefäßen Platz findet, außer in vollkommen geformten, so findet auch der Diamant des Bodhicitta nur in den Gefäßen minderwertiger Wesen Platz, die geizig, neidisch, regelbrechend, faul, verblendet und unwissend sind. Auch nicht in den Gefäßen jener, die ihre erhabenen Bestrebungen verloren haben, zerstreut sind und böse Gedanken hegen. Außer im kostbaren Gefäß des tiefgründigen Geistes eines Bodhisattva.“
„Guter Mann! So wie ein Diamant alle Arten von Juwelen durchdringen kann, so kann auch der Diamant des Bodhicitta alle Schätze des Dharma durchdringen.“
„Guter Mann! So wie ein Diamant alle Berge zerstören kann, so kann auch der Diamant von Bodhicitta alle Berge falscher Ansichten zerstören.“
„Guter Mann! So wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen und unvollständig ist, von keinem anderen Schatz übertroffen wird, so ist auch der Diamant des Bodhicitta. Auch wenn seine Entschlossenheit schwach und seine Verdienste etwas geringer sein mögen, übertrifft er dennoch alle Verdienste der beiden Fahrzeuge (Śrāvaka und Pratyekabuddha).“
„Guter Mann! So wie ein Diamant, selbst wenn er beschädigt ist, dennoch alle Armut beseitigen kann, so ist auch der Diamant des Bodhicitta. Selbst wenn er beschädigt ist und in keiner Praxis Fortschritte macht, kann er einen dennoch von aller Geburt und allem Tod befreien.“
„Guter Mann! So wie ein kleiner Vajra alles zerstören kann, so kann auch der Vajra von Bodhicitta. Selbst wenn er nur in einen kleinen Bereich eindringt, kann er alle Unwissenheit und Verblendung vernichten.“
„Guter Mann! So wie ein Diamant etwas ist, das gewöhnliche Menschen nicht erlangen können, so ist auch der Diamant des Bodhicitta, der von Wesen mit minderwertigem Geist nicht erlangt werden kann.“
„Guter Mann! Genau wie bei einem Diamanten, dessen Wert man nicht erkennt, ohne seine Kraft zu kennen und ihn zu nutzen, so ist es auch mit dem Diamanten des Bodhicitta. Wer den Dharma nicht kennt, wird seine Kraft nicht verstehen und ihn nicht nutzen.“
„Guter Mann! So wie ein Diamant nicht zerstört werden kann, so ist auch der Diamant des Bodhicitta, der durch kein Dharma zerstört werden kann.“
„Guter Mann! So wie ein Vajra etwas ist, das kein mächtiger Mensch außer dem großen Narayana heben kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Es ist etwas, das keines der Zwei Fahrzeuge aufrechterhalten kann, außer den gewaltigen Ursachen und Bedingungen und der festen Kraft des Bodhisattva.“
„Guter Mensch! So wie ein Diamant alles zerstören kann, bleibt sein Wesen doch unvermindert. So ist auch der Bodhi-Geist. Über unzählige Äonen der drei Zeiten hinweg lehrt er fühlende Wesen, leitet sie in asketischen Übungen an und vollbringt, was den Sravakas und Pratyekabuddhas nicht gelingt, und doch ermüdet er nie und erleidet keinen Schaden.“
„Guter Mann! So wie ein Diamant nur vom diamantähnlichen Grund gehalten werden kann, so ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Weder der Śrāvaka noch der Pratyekabuddha können ihn halten, außer jene, die nach Sarvāstivāda streben.“
„Guter Mann! Wie ein makelloses Diamantgefäß, das, wenn es mit Wasser gefüllt ist, niemals ausläuft und in die Erde sickert, so ist auch das Diamantgefäß des Bodhicitta. Wenn es mit dem Wasser guter Wurzeln gefüllt ist, läuft es niemals aus und fließt in alle Bereiche.“
„Guter Mann! So wie der Vajra die Erde stützen und sie vor dem Untergang bewahren kann, so kann auch der Bodhi-Geist alle Praktiken und Gelübde eines Bodhisattva aufrechterhalten und verhindern, dass sie in die drei Daseinsbereiche fallen.“
„Guter Mann! Wie ein Diamant, der selbst nach langem Untertauchen im Wasser nicht verrottet oder nass wird, so ist auch der Bodhi-Geist. In allen Zeitaltern, inmitten der Wasser von Geburt, Tod, Karma und Verblendung, bleibt er ungebrochen und unveränderlich.“
„Guter Mann! So wie Diamant durch kein Feuer verbrannt oder erhitzt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist, der durch kein Feuer der Geburt und des Todes oder der Leiden verbrannt oder erhitzt werden kann.“
„Guter Mann! So wie der Vajra-Sitz in den dreitausend Welten die Buddhas im Bodhimanda tragen kann, die alle Dämonen bezwingen und die vollkommene Erleuchtung erlangen, so kann kein anderer Sitz dies leisten. Ebenso verhält es sich mit dem Bodhicitta-Sitz: Er ist fähig, alle Gelübde und Praktiken eines Bodhisattva, alle Paramitas, alle Geduld, alle Bhumis, Hingabe, die Vorhersage der Buddhaschaft, die Methoden zur Kultivierung des Bodhi, das Opfern an alle Buddhas, das Hören des Dharma und dessen Praxis zu tragen – kein anderer Geist kann dies leisten.“
„Guter Mensch! Das Bodhicitta bewirkt unermessliche, grenzenlose und sogar unaussprechliche höchste Verdienste. Jedes fühlende Wesen, das das Bodhicitta erzeugt, erlangt solche höchsten Verdienste. Daher, guter Mensch! Du hast großen Nutzen daraus gezogen! Du hast das Bodhicitta erzeugt, den Pfad des Bodhisattva beschritten und bereits solch große Verdienste erlangt.“
„Guter Mann! Wie Sie fragten: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad? Guter Mann! Sie können diese großartige Schatzkammer von Vairocana betreten und sie eingehend betrachten, und Sie werden verstehen, dass das Erlernen der Bodhisattva-Praxis zum Erreichen unermesslicher Verdienste führt.“ </poem>
<poem> Zu diesem Zeitpunkt umrundete Sudhana respektvoll den Maitreya Bodhisattva Mahasattva im Uhrzeigersinn und sagte: „Ich bitte den großen Weisen, das Tor des Pavillons zu öffnen, damit ich eintreten kann!“
Daraufhin ging Maitreya Bodhisattva zum Pavillon, schnippte mit den Fingern, und die Tür öffnete sich augenblicklich. Er forderte Sudhana auf, einzutreten. Sudhana freute sich, trat ein und schloss die Tür wieder.
Seine Pavillons und Türme, gewaltig und grenzenlos wie die Leere, mit unzähligen Schätzen als Grund; unzählige Paläste, unzählige Tore, unzählige Fenster, unzählige Stufen, unzählige Geländer, unzählige Wege, alle aus den sieben Schätzen; unzählige Banner, unzählige Wimpel, unzählige Baldachine, unzählige Sonnenschirme, die es umgaben; unzählige Juwelenketten, unzählige Perlenketten, unzählige rote Perlenketten, unzählige Löwenjuwelenketten, die überall hingen; unzählige Halbmonde, unzählige Bänder, unzählige Juwelennetze als Schmuck; unzählige Juwelenglocken, die, wenn der Wind weht, Klang erzeugen und unzählige himmlische Blumen verstreuen, unzählige himmlische Juwelengirlanden aufhängen, unzählige Juwelenweihrauchgefäße schmücken, unzähligen feinen Goldstaub herabregnen lassen, unzählige Juwelenspiegel aufhängen, unzählige Juwelenlampen entzünden, unzählige Juwelengewänder ausbreiten, unzählige Juwelenbaldachine aufspannen, unzählige Juwelenthrone errichten [ 1] Der Sitz war mit unzähligen kostbaren Seiden geschmückt ; Unzählige Bilder von goldenen Jungfrauen aus Jambudvipa, unzählige Darstellungen verschiedener Edelsteine und unzählige Bilder wundersamer Bodhisattvas erfüllten jeden Ort; unzählige Vögel zwitscherten harmonisch; unzählige kostbare Utpala-, Pama- und Kumāra-Blüten sowie unzählige kostbare Pfützen dienten als Schmuck; unzählige kostbare Bäume waren in Reihen angeordnet, und unzählige Mani-Juwelen strahlten helles Licht aus. Solche unzähligen Verzierungen dienten als Dekoration.
Dann erblickte er darin unzählige, hunderttausende wundersame Pavillons, jeder einzelne so geschmückt wie oben beschrieben; gewaltig und prachtvoll glichen sie alle dem leeren Raum, ohne Hindernisse oder Unordnung. Sudhana sah alle Orte an einem Ort und sah alle Orte auf dieselbe Weise.
Als Sudhana die prächtigen und geschmückten Pavillons von Vairocana erblickte und unvorstellbare, unbegrenzte Welten erfuhr, empfand er unermessliche Freude und grenzenlose Begeisterung. Sein Körper und Geist wurden geschmeidig, frei von allen Gedanken, alle Hindernisse beseitigt und alle Illusionen erloschen. Er konnte das Gesehene nicht vergessen, sich an das Gehörte erinnern, und seine Gedanken waren ungestört. So trat er in das Tor der ungehinderten Befreiung ein. Er richtete seinen Geist auf alles, sah alles und erwies allem Ehrfurcht. Sobald er sich verneigte, sah er sich durch die majestätische Kraft des Bodhisattva Maitreya in allen Pavillons und Zeuge aller unvorstellbaren, unbegrenzten Welten.
Es heißt, als Maitreya Bodhisattva die höchste Bodhicitta erweckte, sei er durch einen solchen Namen, eine solche Abstammungslinie und solch tugendhafte Freunde erleuchtet worden, was ihn dazu veranlasste, so gute Wurzeln zu schlagen, ein so langes Leben zu führen, in einem solchen Zeitalter zu leben, einem solchen Buddha zu begegnen, in einem so prächtigen Buddha-Land zu weilen, solche Praktiken zu pflegen und solche Gelübde abzulegen; und dass er sich jenen Tathagatas in einer solchen Versammlung und über einen so langen Zeitraum näherte und ihnen Opfergaben darbrachte. – All dies ist deutlich zu erkennen.
Manche sehen Maitreya zuerst das Samadhi der liebenden Güte erreichen, und von da an wird er der Liebende genannt; manche sehen Maitreya alle wunderbaren Praktiken ausüben und alle Paramitas vervollkommnen; manche sehen ihn Geduld erlangen; manche sehen ihn an einem Ort verweilen; manche sehen ihn ein reines Land gründen; manche sehen ihn die wahren Lehren des Tathagata hochhalten, ein großer Dharma-Meister werden, die Geduld der Nichtgeburt erlangen und zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort von einem bestimmten Tathagata die Prophezeiung eines unübertroffenen Bodhi empfangen.
Oder er mag Maitreya als Chakravartin-König sein, der alle Wesen ermahnt, den zehn guten Pfaden zu folgen; oder er mag ein Beschützer der Welt sein, der allen Wesen zum Wohle gereicht; oder er mag Sakra sein, der die fünf Begierden tadelt ; oder er mag Yama sein, der die Achtsamkeit preist; oder er mag Tusita sein, der die Verdienste eines Bodhisattva während seines gesamten Lebens preist; oder er mag Nirmanarati sein, der allen himmlischen Wesen die Wandlungen und den Schmuck der Bodhisattvas zeigt; oder er mag Paranirmitavasavartin sein, der allen himmlischen Wesen den Dharma aller Buddhas erläutert; oder er mag ein Dämonenkönig sein, der sagt, dass alle Dharmas vergänglich sind; oder er mag Brahma sein, der von der unermesslichen Freude verschiedener Meditationen spricht; Oder er ist ein Asura-König, der in den Ozean der großen Weisheit eintaucht und erkennt, dass Dharma wie eine Illusion ist. Ständig verkündet er seiner Versammlung den Dharma und befreit sie so von Stolz, Trunkenheit und Arroganz.
Oder man sieht sie im Reich von Yama, wo sie helles Licht ausstrahlen, um das Leiden der Hölle zu lindern; oder man sieht sie im Reich der hungrigen Geister, wo sie ihnen Speise und Trank geben, um ihren Hunger und Durst zu stillen; oder man sieht sie im Reich der Tiere, wo sie mit verschiedenen geschickten Mitteln empfindungsfähige Wesen unterwerfen.
Oder es kann als das Dharma angesehen werden, das von der Versammlung der Wächterkönige, der Könige des Trayastrimsa-Himmels, der Könige des Yama-Himmels, der Könige des Tusita-Himmels, der Könige des Nirmanarati-Himmels, der Könige des Paranirmitavasavartin-Himmels, der Großen Brahma-Könige, der Drachenkönige, der Yaksha- und Rakshasa-Könige, der Gandharvas- und Kinnaras-Könige, der Asuras- und Dhanavas-Könige, der Garudas- und Mahoragas-Könige, aller anderen menschlichen und nichtmenschlichen Versammlungen, der Sravakas, der Pratyekabuddhas oder der soeben erschienenen Bodhisattvas verkündet wird. die Bodhicitta oder wurden zu Lebzeiten initiiert.
Manche preisen die Verdienste der ersten bis zehnten Bhumis, manche die Erfüllung aller Paramitas, manche den Eintritt in die Tore der Geduld, manche die Tore des großen Samadhi, manche die Tore der tiefen Befreiung, manche die Bereiche des meditativen Samadhi und der übernatürlichen Kräfte, manche die Praktiken der Bodhisattvas, manche die großen Gelübde, manche die verschiedenen geschickten Mittel zum weltlichen Lebensunterhalt und zum Wohle der fühlenden Wesen, und manche die Tore der Ermächtigung Buddhas an Bodhisattvas zu ihren Lebzeiten.
Sie sehen Maitreya vielleicht Hunderte oder Tausende von Jahren lang, wie er wandert, liest und Schriften schreibt, fleißig sucht und beobachtet, den Dharma den Massen predigt oder in die vier unermesslichen Bewusstseinszustände verschiedener Meditationen eintritt oder alle Orte und alle Befreiungen erreicht oder in Samadhi eintritt und durch geschickte Mittel verschiedene göttliche Transformationen manifestiert.
Oder man sieht Bodhisattvas, die in das Samadhi der Transformation eintreten, aus denen aus jeder ihrer Poren Wolken all-transformierter Körper hervorströmen; oder man sieht Wolken himmlischer Wesen; oder Wolken von Drachen; oder Wolken von Yakshas, Gandharvas, Kinnaras, Asuras, Garudas, Mahoragas, Schamanen, Brahma, Beschützern der Welt, universellen Monarchen, niederen Königen, Prinzen, Ministern, Beamten, Ältesten und Laien; oder Wolken von Arhats, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Tamas; oder Wolken aller fühlenden Wesen.
Oder man vernimmt wunderbare Klänge, die die verschiedenen Dharma-Tore der Bodhisattvas preisen. Dazu gehören: das Lob der Verdienste von Bodhicitta; das Lob der Verdienste von Dāna Paramita bis hin zu Jñāna Paramita; das Lob der verschiedenen Aggregate, Meditationen, unermesslichen Geisteszustände, Samadhis, Samāpatti, übernatürlichen Kräfte, Weisheit, Bewahrung, Beredsamkeit, Wahrheiten, Wissen, Samatha und Vipassana, Befreiung, Bedingungen, Vertrauen und Dharma-Tore; das Lob der Achtsamkeit, der Grundlagen, des rechten Bemühens, der übernatürlichen Kräfte, Fähigkeiten, Stärke, der sieben Faktoren der Erleuchtung, des achtfachen edlen Pfades, der Fahrzeuge der Śrāvakas, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas, der Stufen, der Geduld, der Praktiken, der Gelübde und all dieser Verdienste.
Oder man kann in diesem Bereich alle Buddhas sehen, umgeben von einer großen Versammlung; man kann auch den Geburtsort des Buddha, seine Abstammungslinie, seine physische Form, seine Lebensspanne, seine Kalpas, seinen Namen, den Nutzen seiner Lehren, die Dauer seiner Lehren und sogar die verschiedenen Unterschiede in der Versammlung aller Dharma-Hallen sehen, die alle deutlich sichtbar sind.
Dann erblickte man innerhalb des prächtigen Palastkomplexes einen Turm, außergewöhnlich hoch, breit und reich verziert, den erhabensten von allen. In ihm konnte man die dreitausend Welten, hundert Milliarden vier Kontinente und hundert Milliarden Tusita-Himmel sehen. In jeder dieser Erzählungen stieg Maitreya Bodhisattva zur Erde herab und wurde geboren, von Brahma gehalten und getragen, ging sieben Schritte, beobachtete die zehn Himmelsrichtungen, brüllte wie ein großer Löwe, erschien als Kind, wohnte in Palästen, spielte in Gärten, entsagte der Welt um der Allwissenheit willen, übte Askese, aß Milchbrei, ging zum Bodhi-Baum, bezwang alle Dämonen, erlangte die vollkommene Erleuchtung, blickte zum Bodhi-Baum, wurde von Brahma aufgefordert, das Rad des Dharma zu drehen, stieg zu himmlischen Palästen auf, um den Dharma zu verkünden, die Länge der Kalpas und die Lebensspanne, die Pracht der Versammlung, die reinen Länder, die abgelegten Gelübde, die geeigneten Mittel, um fühlende Wesen zu lehren und reifen zu lassen, die Verteilung der Reliquien und die Aufrechterhaltung des Dharma – all diese Erzählungen waren unterschiedlich.
Zu jener Zeit sah sich Sudhana in der Gegenwart aller Tathagatas; er sah auch alle Versammlungen und alle Aktivitäten der Buddhas, erinnerte sich an sie, ohne sie zu vergessen, und verstand sie ungehindert. Er hörte auch, wie in allen Pavillons juwelenbesetzte Netze, Glocken und Musikinstrumente unvorstellbare und subtile Dharma-Klänge erklingen ließen und verschiedene Arten des Dharma verkündeten. Das heißt, einige sprachen über die Bodhicitta des Bodhisattva, andere über die Praxis der Paramita, wieder andere über Gelübde, einige über die verschiedenen Stufen, einige über das ehrfurchtsvolle Darbringen von Opfergaben an die Tathagatas, einige über die Verschönerung der Buddha-Ländereien und einige über die Unterschiede in den Lehren der Buddhas. Er hörte alle oben genannten Dharma-Lehren und verstand sie klar . [ 3 ]
Ich habe auch gehört, dass an einem bestimmten Ort ein bestimmter Bodhisattva, nachdem er eine bestimmte Dharma-Lehre vernommen hatte, von einem bestimmten tugendhaften Lehrer ermutigt wurde, Bodhicitta zu entwickeln, und dass er in einem bestimmten Kalpa, in einer bestimmten Welt, in Gegenwart eines bestimmten Tathagata, in einer bestimmten Versammlung von den Verdiensten eines bestimmten Buddha hörte, einen solchen Geist entwickelte, ein solches Gelübde ablegte und so gewaltige Wurzeln der Güte pflanzte; nachdem er den Bodhisattva-Pfad für eine bestimmte Anzahl von Kalpas beschritten hatte, würde er zu jener Zeit die vollkommene Erleuchtung erlangen, mit einem solchen Namen, einer solchen Lebensspanne, einem solchen Land, voll geschmückt, indem er ein solches Gelübde erfüllte und eine solche Versammlung, eine solche Zusammenkunft von Arhats und Bodhisattvas, transformierte; nach seinem Parinirvana würde der wahre Dharma für eine bestimmte Anzahl von Kalpas in der Welt verbleiben und unermesslich vielen fühlenden Wesen Nutzen bringen.
Oder ich habe gehört, dass es irgendwo einen Bodhisattva gibt, der Großzügigkeit, Moral, Geduld, Fleiß, Meditation und Weisheit übt und diese Vollkommenheiten (Paramitas) kultiviert. Oder ich habe gehört, dass es irgendwo einen Bodhisattva gibt, der, um den Dharma zu suchen, vorbehaltlos auf seinen Thron, all seine Schätze, seine Frau, seine Familie, seine Hände, Füße, seinen Kopf, seine Augen und seinen ganzen Körper verzichtet hat. Oder ich habe gehört, dass es irgendwo einen Bodhisattva gibt, der den wahren Dharma, wie ihn der Tathagata verkündet hat, beschützt, ein großer Dharma-Lehrer ist, sich in großem Umfang der Dharma-Weitergabe widmet, Dharma-Banner errichtet, das Dharma-Muschelhorn bläst, die Dharma-Trommel schlägt, den Dharma-Regen herabregnen lässt, Stupas und Tempel baut, Buddha-Bilder anfertigt und allen Wesen Glückseligkeit schenkt. Oder ich habe gehört, dass es an einem Ort einen Tathagata gibt, der in einem bestimmten Kalpa in einem bestimmten Land mit einer bestimmten Versammlung und über einen bestimmten Zeitraum die vollkommene Erleuchtung erlangte, einen bestimmten Dharma predigte, bestimmte Gelübde erfüllte und unzählige Wesen unterwies.
Als Sudhana diese unvorstellbar subtilen Dharma-Klänge vernahm, wurden sein Körper und sein Geist von Freude erfüllt, sanft und entzückt. Sofort erlangte er unzählige Tore der Dharani, der Eloquenz, der Dhyana, der Geduld, der Gelübde, der Vollkommenheit, der übernatürlichen Kräfte, der Weisheit, der Befreiung und des Samadhi.
Des Weiteren waren in den Spiegeln aller Arten von Schätzen verschiedene Bilder zu sehen. Diese umfassten: Versammlungen von Buddhas, Versammlungen von Bodhisattvas, Versammlungen von Sravakas, Versammlungen von Pratyekabuddhas, reine Welten, unreine Welten, Welten, die sowohl rein als auch unrein waren, Welten mit Buddhas, Welten ohne Buddhas, kleine Welten, mittlere Welten, große Welten, Welten wie Indras Netz, umgestürzte Welten, auf dem Kopf stehende Welten, flache Welten, Welten, die von Höllenwesen, Tieren und hungrigen Geistern bewohnt wurden, und Welten voller Götter und Menschen. In all diesen Welten wurden unzählige große Bodhisattvas gesehen, einige gingen, einige saßen, verrichteten verschiedene Tätigkeiten, einige weckten großes Mitgefühl für fühlende Wesen, einige verfassten Abhandlungen zum Wohle der Welt, einige empfingen und bewahrten, einige schrieben und rezitierten, einige stellten und beantworteten Fragen, bereuten dreimal täglich, widmeten ihre Verdienste und legten Gelübde ab.
Dann sah ich, dass von allen kostbaren Säulen das Große Lichtnetz des Mani-Königs ausging, mal blau, mal gelb, mal rot, mal weiß, mal kristallklar, mal azurblau, mal regenbogenfarben, mal goldfarben wie Jambudvipa oder in allen anderen Farben des Lichts.
Dann sah ich den goldenen Jungen und das goldene Mädchen von Jambudvipa und viele kostbare Bilder, einige hielten Wolken aus Blumen, einige hielten Wolken aus Kleidern, einige hielten Banner, einige hielten Girlanden und Baldachine, einige hielten verschiedene Parfums und Puder, einige hielten exquisite Mani-Juwelennetze, einige trugen goldene Locken, einige trugen Halsketten, einige hoben ihre Arme, um geschmückte Gegenstände zu halten, einige senkten ihre Köpfe und trugen Mani-Kronen, verbeugten sich und blickten nach oben, ihre Augen nie abgewandt.
Und ich sah, dass die Perlenkette unaufhörlich duftendes Wasser verströmte und acht Tugenden besaß; die Kristallkette und die hunderttausend Lichter leuchteten gleichzeitig; die Banner, Wimpel, Netze, Baldachine und so weiter waren alle mit verschiedenen kostbaren Juwelen geschmückt.
Dann sah ich die Utpala-, Padma-, Kuvatara- und Pundarika-Blumen, die aus unzähligen anderen Blüten wuchsen. Manche waren so groß wie ein Arm, manche so lang wie ein Ellbogen, manche so breit und lang wie ein Wagenrad. Jede Blüte war mit verschiedenen Formen und Bildern geschmückt: männlichen, weiblichen, jungenhaften, jungenhaften, Indra, Brahma, den Wächtern der Welt, Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Arhats, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas. Alle diese Wesen falteten ehrfürchtig die Hände und verneigten sich.
Sie sahen auch den Tathagata im Schneidersitz sitzen, sein Körper geschmückt mit den zweiunddreißig Zeichen eines Buddha.
Dann sah ich den reinen Kristallboden, und mit jedem Schritt, den ich tat, erschienen unvorstellbare Formen und Bilder. Darunter waren: Bilder der Welt, Bilder von Bodhisattvas, Bilder des Tathagata und Bilder von prächtigen Pavillons und Türmen.
Darüber hinaus waren in den Zweigen, Blättern, Blüten und Früchten des kostbaren Baumes verschiedene Halbfiguren zu sehen. Darunter befanden sich Halbfiguren von Buddhas, Bodhisattvas, Göttern, Drachen, Yakshas und sogar von Weltenwächtern, Herrschern, niederen Königen, Prinzen, Ministern, Beamten und der vierfachen Versammlung. Diese Figuren hielten Girlanden, Halsketten oder verschiedene Ornamente; einige verneigten sich ehrfürchtig mit gefalteten Händen und blickten konzentriert und ohne zu blinzeln; einige priesen, und einige versanken in Samadhi. Ihre Körper waren mit glückverheißenden Zeichen geschmückt und strahlten verschiedene Lichtfarben aus, darunter goldenes, silbernes, korallenrotes, Tushala-, kaiserblaues, Vairocana-Juwelen-, Juwelen- und Champakblütenlicht.
Darüber hinaus strahlten vom Sichelmondbild in den Pavillons unzählige Lichtstrahlen von Sonne, Mond, Sternen und Sternbildern hell in alle Richtungen.
Dann sah ich, dass die Wände aller Pavillons und Türme, auf jeder Stufe, mit allerlei Schätzen geschmückt waren. In jedem Schatz erschien das Bild von Maitreya, der in seinen vergangenen Leben den Pfad des Bodhisattva beschritten hatte und seinen Kopf und seine Augen, seine Hände und Füße, seine Lippen und Zunge, seine Zähne, seine Ohren und Nase, sein Fleisch und Blut, seine Haut, sein Knochenmark und sogar seine Nägel und Haare weggegeben hatte. Er war imstande, all dies wegzugeben. Er gab seine Frauen und Konkubinen, seine Söhne und Töchter, seine Städte, seine Dörfer, seine Königreiche und seine Throne, je nach Bedarf. Er befreite Gefangene, erlöste Gebundene, heilte Kranke und wies jene, die vom rechten Weg abgekommen waren, den rechten. Sie mögen Schiffskapitäne sein, die Schiffe über den weiten Ozean führten; oder Reiterkönige, die in Not geratene Menschen retteten; oder große Weise, die verschiedene Lehren wortgewandt darlegten; oder Rad drehende Könige, die die Kultivierung der zehn Tugenden förderten. oder Könige der Medizin, die geschickt alle Krankheiten heilen; oder ihren Eltern treu ergeben; oder tugendhaften Freunden nahe; oder Śrāvakas oder Pratyekabuddhas werden; oder Bodhisattvas werden; oder Tathāgatas werden alle fühlenden Wesen lehren und unterwerfen; oder Dharma-Meister werden den Buddhismus praktizieren, die Schriften hochhalten und rezitieren, sie rational betrachten, Buddha-Stupas errichten, Buddha-Bilder anfertigen, Opfergaben für sich selbst darbringen oder andere dazu anregen, ihren Mund mit Weihrauch zu salben und Blumen zu streuen und sich respektvoll zu verbeugen. Solche Taten dauern ununterbrochen an. Oder man sieht sie auf einem Löwenthron sitzen, wie sie ausführlich den Dharma erläutern und alle fühlenden Wesen dazu ermutigen, in den zehn Tugenden zu verweilen, von ganzem Herzen Zuflucht zum Buddha, Dharma und Sangha zu nehmen, die fünf und die acht Gebote einzuhalten, dem weltlichen Leben zu entsagen, um dem Dharma zuzuhören, die Schriften zu achten und zu rezitieren und entsprechend zu handeln.
Selbst Maitreya Bodhisattva zu sehen, der seit Hunderttausenden von Milliarden Nayutas Asamkhya Kalpas alle Arten von Vollkommenheiten und alle Formen praktiziert; auch all die guten Lehrer zu sehen, denen Maitreya gedient hat, alle geschmückt mit allen Arten von Verdiensten; auch Maitreya in der Gegenwart jedes einzelnen guten Lehrers zu sehen, wie er sich nähert und Opfergaben darbringt, ihre Lehren empfängt und sogar am Ort der Einweihung weilt.
Dann sagten die Weisen zu Sudhana: „Willkommen, Junge! Werde nicht müde, die unvorstellbaren Taten dieses Bodhisattva zu beobachten.“
Zu jener Zeit, als Sudhana die Kraft des unvergesslichen Gedächtnisses, die Fähigkeit, die reinen Augen der zehn Richtungen zu sehen, die Weisheit der ungetrübten Beobachtung, die Weisheit der Freiheit der Bodhisattvas und das umfassende Verständnis des Erreichens des Weisheitsgrundes durch die Bodhisattvas erlangt hatte, sah er in jedem einzelnen Gebäude und Objekt solche und unzählige andere unermessliche und unvorstellbare Bereiche der Freiheit und Pracht.
Jemand könnte beispielsweise von den verschiedensten Dingen träumen, wie Städten, Dörfern, Palästen, Gärten, Bergen, Wäldern, Flüssen, Teichen, Kleidung, Essen und allen lebensnotwendigen Dingen; oder er sieht seine Eltern, Brüder und Verwandten; oder den großen Ozean, den Berg Sumeru und alle Himmelspaläste, Jambudvipa und die Geschehnisse der vier Kontinente; oder er sieht einen Körper von Hunderttausenden von Yojanas Größe, mit perfekt proportionierten Häusern und Kleidung, als hätte er den ganzen Tag über unzählige Stunden in Glückseligkeit verbracht, ohne zu schlafen. Beim Erwachen erkennt er, dass es ein Traum war, und kann sich klar daran erinnern, was er gesehen hat. Sudhana ist ähnlich. Durch die Kraft des Bodhisattva Maitreya erkennt er, dass alle Phänomene in den drei Daseinsbereichen wie Träume sind, löscht die engen und minderwertigen Gedanken aller Wesen aus, erlangt ein ungetrübtes und umfassendes Verständnis, weilt im höheren Daseinsbereich der Bodhisattvas, erlangt unvorstellbare, zweckmäßige Weisheit und ist in der Lage, einen solchen freien und ungehinderten Bereich zu sehen.
Jemand, der im Sterben liegt, sieht beispielsweise die Zeichen der Vergeltung gemäß seinem Karma: Diejenigen, die Böses getan haben, sehen die leidvollen Reiche der Hölle, des Tierreichs und des Reichs der hungrigen Geister; sie sehen vielleicht Wärter mit Waffen, die wütend oder fluchend Gefangene abführen; sie hören vielleicht Schreie und Klagen; sie sehen vielleicht Flüsse aus Asche, Kessel mit siedendem Wasser, Berge von Messern oder Bäume aus Schwertern, alle Arten von Unterdrückung und Qual. Diejenigen, die Gutes getan haben, sehen alle Paläste der Götter, unzählige himmlische Wesen und himmlische Jungfrauen, geschmückt mit den verschiedensten Gewändern; die Paläste und Gärten sind allesamt prachtvoll. Obwohl ihr Körper noch nicht tot ist, sehen sie diese Dinge aufgrund der Kraft ihres Karmas. Auch Sudhana sah solche Dinge; durch die unvorstellbare Kraft des Bodhisattva-Karmas konnte er alle prächtigen Reiche sehen.
Wenn beispielsweise jemand von einem Dämon besessen ist, sieht er allerlei Dinge und kann jede Frage beantworten. Sudhana ist ähnlich. Dank der Weisheit eines Bodhisattva sieht er allerlei Wunderbares und kann jede Frage dazu beantworten.
Ein Beispiel: Jemand, der von einem Drachen besessen ist, behauptet, selbst ein Drache zu sein, betritt den Drachenpalast und glaubt, in kurzer Zeit Tage, Monate und Jahre vergehen zu sehen. Ähnlich verhält es sich mit Sudhana; da er in der Weisheit eines Bodhisattva weilt und vom Bodhisattva Maitreya gesegnet ist, glaubt er, in kurzer Zeit unzählige Äonen vergangen zu sein.
Der Brahma-Palast beispielsweise trägt den Namen „Schatzkammer des Schmucks“, in deren Inneren man alle Dinge der dreitausend Welten ohne Verwirrung sehen kann. Ebenso sieht Sudhana in seinem Palast alle Arten prächtiger Reiche ohne Verwirrung.
Wenn ein Mönch beispielsweise in einen Zustand allumfassender Meditation versinkt, erscheint ihm – ob beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen – überall, wo er sich befindet, die Welt der Meditation. Auch Sudhana war so; als er das Kloster betrat, wurden ihm alle Bereiche der Meditation deutlich.
Jemand könnte beispielsweise die prächtige Gandharva-Stadt am Himmel sehen, klar und ungetrübt; so wie Yaksha- und Menschenpaläste an einem Ort nebeneinander existieren, ohne sich zu vermischen, und jeder sie gemäß seinem eigenen Karma anders wahrnimmt; so wie man alle Farben und Formen der dreitausend Welten im Ozean sehen könnte; so wie ein Magier durch die Macht der Illusion alle Arten von illusorischen Ereignissen und Handlungen manifestiert. So ist auch Sudhana: Durch die majestätische Kraft des Maitreya-Bodhisattva und die unvorstellbare Kraft der illusorischen Weisheit vermag sie alle Dharmas mit illusorischer Weisheit zu erkennen und besitzt die freie Kraft aller Bodhisattvas, wodurch sie alle prächtigen und freien Reiche in den Pavillons sieht.
In diesem Augenblick betrat Maitreya Bodhisattva Mahasattva mit seiner göttlichen Kraft den Pavillon, schnippte mit den Fingern und sprach zu Sudhana: „Guter Mensch, erhebe dich! Dies ist das Wesen des Dharma. Dies ist die Erscheinung, die sich durch das Wissen des Bodhisattva um die Ursachen und Bedingungen aller Dharmas manifestiert. Dies ist sein eigenes Wesen, wie eine Illusion, ein Traum, ein Schatten oder ein Bild, und völlig unwirklich.“ Da hörte Sudhana das Geräusch des Fingerschnippens und erhob sich aus der Samadhi.
Maitreya sprach: „Guter Mensch! Du weilst in der unvorstellbaren Befreiung eines Bodhisattva, genießt die Glückseligkeit des Samadhi des Bodhisattva und kannst die verschiedenen erlesenen und prächtigen Paläste sehen, die von der göttlichen Kraft des Bodhisattva getragen werden, die mit Hilfe des Pfades fließen und durch die Gelübde und Weisheit des Bodhisattva manifestiert werden; du siehst das Verhalten des Bodhisattva, hörst das Dharma des Bodhisattva, erkennst die Tugenden des Bodhisattva und verstehst die Gelübde des Tathagata.“
Sudhana sagte: „Wahrlich, Heiliger! Es ist die Kraft des Segens und der Erinnerung des tugendhaften Lehrers. Heiliger! Wie lautet der Name dieses Tores der Befreiung?“
Maitreya sprach: „Guter Mensch! Dieses Tor der Befreiung wird genannt: die Schatzkammer der Weisheit, die die Bereiche der drei Zeiten nicht vergisst. Guter Mensch! Innerhalb dieses Tores der Befreiung befindet sich ein unaussprechliches Tor der Befreiung, das ein Bodhisattva in einem einzigen Leben erlangen kann.“
Sudhana fragte: „Wo ist dieses großartige Schauspiel geblieben?“
Maitreya antwortete: „Geh zurück dorthin, woher du gekommen bist.“
Er fragte: „Woher kommst du?“
Er sprach: „Es entspringt der Weisheit und göttlichen Kraft des Bodhisattva und weilt in Übereinstimmung mit seiner Weisheit und göttlichen Kraft. Es hat keinen Ort, an den es gehen könnte, noch einen Ort, an dem es weilen könnte; es sammelt sich nicht an und ist vergänglich und fern von allem. Guter Mensch! So wie der Drachenkönig Regen bringt, so entspringt dieser weder seinem Körper noch seinem Geist, und es gibt keine Ansammlung, und doch ist er nicht unsichtbar; sondern nur aufgrund der Kraft des Geistes des Drachenkönigs ergießt er sich in einem gewaltigen Strom und durchdringt die ganze Welt. Ein solches Reich ist unvorstellbar. Guter Mensch! Auch die Verzierungen sind so, weder im Inneren noch im Äußeren, und doch sind sie nicht unsichtbar; sondern nur aufgrund der majestätischen Kraft des Bodhisattva und der Kraft deiner guten Wurzeln siehst du solche Dinge. Guter Mensch! So wie ein Magier verschiedene Illusionen vollbringt, gibt es keinen Ursprung und kein Ziel; obwohl es keinen Ursprung und kein Ziel gibt, ist es aufgrund der Macht der Illusion …“ Deutlich sichtbar. Auch der Schmuck ist so, er hat weder Ursprung noch Ziel; obwohl er weder Ursprung noch Ziel hat, manifestiert er sich aufgrund der unvorstellbaren Macht der Illusion, die im Laufe der Zeit kultiviert wurde, und aufgrund der Macht eurer großen Gelübde in der Vergangenheit.“
Sudhana fragte: „Woher kommst du, großer Weiser?“
Maitreya sagte:
„Guter Mensch! Alle Bodhisattvas kommen, ohne zu kommen oder zu gehen; sie kommen, ohne zu handeln oder zu verweilen; sie kommen, ohne Ort oder Anhaftung, weder versinken noch geboren werden, weder bleiben noch sich verändern, weder bewegen noch entstehen, ohne Anhaftung oder Festhalten, ohne Karma oder Vergeltung, ohne Entstehen oder Aufhören, weder aufhören noch ewig, so kommen sie. Guter Mensch! Bodhisattvas kommen vom Ort des großen Mitgefühls, um alle fühlenden Wesen zu zähmen; sie kommen vom Ort der großen liebenden Güte, um alle fühlenden Wesen zu erlösen; sie kommen vom Ort der reinen Gebote, um nach ihren Wünschen wiedergeboren zu werden; sie kommen vom Ort der großen Gelübde, um die Kraft ihrer vergangenen Gelübde zu bewahren; sie kommen vom Ort der übernatürlichen Kräfte, um sich an allen Orten nach ihren Wünschen zu manifestieren; sie kommen vom Ort der Unerschütterlichkeit, um alle Buddhas niemals zu verlassen; sie kommen vom Ort der Nicht-Anhaftung, um nicht Sie versklaven ihren Körper und Geist, um zu kommen und zu gehen; sie kommen vom Ort der Weisheit und der geschickten Mittel, um sich allen fühlenden Wesen anzupassen; sie kommen vom Ort der Manifestation und Transformation, denn sie erscheinen wie Bilder.“
„Ja, guter Mann! Du fragst mich, woher ich komme. Guter Mann! Ich komme aus meiner Heimat, dem Land Marati. Guter Mann! Dort gibt es ein Dorf namens Haus; dort lebt der Sohn eines reichen Mannes namens Gopala. Er wohnt dort, um die Menschen zu bekehren und sie zu den Lehren Buddhas zu führen; er predigt den Dharma allen Menschen seiner Heimat, ihren Bedürfnissen entsprechend, und er erklärt die Mahayana-Lehren seinen Eltern, Verwandten, Brahmanen und anderen und führt sie auf den Pfad. Deshalb wohne ich dort. Und von dort komme ich.“
Sudhana fragte: „Heiliger! Wo ist der Wohnsitz eines Bodhisattva?“
Antwort:
„Guter Mann! Es gibt zehn Arten von Geburtsorten für Bodhisattvas. Welche sind das? Guter Mann! Bodhicitta ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Bodhisattvas hineingeboren werden; tiefer Geist ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der tugendhaften Lehrer hineingeboren werden; die verschiedenen Stufen sind die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Paramitas hineingeboren werden; große Gelübde sind die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der tugendhaften Praktiken hineingeboren werden; großes Mitgefühl ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Vier Mittel der Anziehung hineingeboren werden; rationale Beobachtung ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Prajna Paramitas hineingeboren werden; Mahayana ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der geschickten Mittel hineingeboren werden; Lehre und Transformation fühlender Wesen ist die Geburtsstätte der Bodhisattvas, da sie in die Familie der Buddhas hineingeboren werden; Weisheit und geschickte Mittel sind …“ Der Geburtsort der Bodhisattvas ist die Ausübung aller Dharmas, da sie in die Familie der Geduld des nicht entstehenden Dharma hineingeboren werden; die Praxis aller Dharmas ist der Geburtsort der Bodhisattvas, da sie in die Familie aller Tathagatas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hineingeboren werden.“
"Guter Mensch! Ein Bodhisattva Mahasattva nimmt Prajnaparamita als seine Mutter, geschickte Mittel als seinen Vater, Danaparamita als seine Amme, Silaparamita als seine Pflegemutter, Patienceparamita als seinen Schmuck, Diligenceparamita als seinen Ernährer, Dhyanaparamita als seinen Wäscher, gute Lehrer als seine Unterweisungen, alle Bodhi-Faktoren als seine Gefährten, alle tugendhaften Dharmas als sein Gefolge, alle Bodhisattvas als seine Brüder, Bodhicitta als sein Zuhause, die richtige Praxis als sein Familiengesetz, alle Bhumis als sein Zuhause, alle Geduld als seinen Clan, große Gelübde als seine Familienlehren, die Erfüllung aller Handlungen gemäß dem Familiengesetz, die Förderung des Mahayana als die Fortführung des Familiengeschäfts, den Bodhisattva, an den er in diesem Leben durch das Wasser des Dharma gebunden ist, als den Prinzen, und das Erreichen von Bodhi ist die Reinigung der Familie."
"Guter Mensch! Ein Bodhisattva transzendiert so den gewöhnlichen Zustand, nimmt die Bodhisattva-Position ein, wird in die Familie des Tathagata hineingeboren, weilt in der Buddha-Natur, ist fähig, alle Praktiken auszuüben, unterbricht niemals die Drei Juwelen, ist fähig, die Bodhisattva-Linie zu schützen, reinigt den Bodhisattva-Samen, wird an einem erhabenen Ort geboren, ist frei von allen Fehlern und Übeln und wird von allen Göttern, Menschen, Dämonen, Brahma, Asketen und Brahmanen der Welt geachtet und gepriesen."
„Guter Mensch! Wenn ein Bodhisattva Mahasattva in eine so ehrwürdige Familie hineingeboren wird, im Wissen, dass alle Dharmas wie Bilder sind, hegt er keinerlei Abneigung oder Verachtung für irgendeine Welt; im Wissen, dass alle Dharmas wie Transformationen sind, ist er an keine Sphäre gebunden; im Wissen, dass alle Dharmas ohne Selbst sind, lehrt er fühlende Wesen ohne Müdigkeit; mit großem Mitgefühl als seiner Natur umarmt er fühlende Wesen ohne Mühe; im Verständnis, dass Geburt und Tod wie ein Traum sind, ist er in allen Äonen furchtlos; im Wissen, dass alle Aggregate wie Illusionen sind, manifestiert er die Wiedergeburt ohne Kummer oder Abneigung; im Wissen, dass alle Reiche und Orte dem Dharma-Reich gleichen, wird er von keinem Reich vernichtet; im Wissen, dass alle Gedanken wie Fata Morganen sind, betritt er die Reiche, ohne Illusionen hervorzurufen; im Verständnis, dass alle Dharmas wie Illusionen sind, betritt er die Reiche der Dämonen, ohne daran zu haften; im Wissen um den Dharmakaya, nein Leiden können ihn täuschen; hat er aber die Freiheit erlangt, ist er in allen Bereichen ungehindert.
"Guter Mensch! Mein Körper wird im gesamten Dharma-Bereich universell erzeugt, gleich den verschiedenen Erscheinungen aller fühlenden Wesen, gleich den verschiedenen Lauten aller fühlenden Wesen, gleich den verschiedenen Namen aller fühlenden Wesen, gleich den Verhaltensweisen, an denen alle fühlenden Wesen Gefallen finden, und ich bin im Einklang mit den Lehren und der Führung der Welt; ich manifestiere die Geburt aller reinen fühlenden Wesen, gleich den Taten aller gewöhnlichen fühlenden Wesen, gleich den Gedanken aller fühlenden Wesen, gleich den Gelübden aller Bodhisattvas, und so erfüllt mein Körper den gesamten Dharma-Bereich."
„Guter Mensch! Ich bin gekommen, um jene zu führen, die einst denselben Weg beschritten wie ich, aber nun ihre Bodhicitta verloren haben; ich habe auch meine Eltern und Verwandten unterwiesen; ich habe auch die Brahmanen unterwiesen, damit sie sich von Rassenstolz befreien und in die Linie des Tathagata hineingeboren werden konnten – und so bin ich in diesem Jambudvipa-Reich, im Land Marati, im Dorf Kota, in eine Brahmanenfamilie geboren worden. Guter Mensch! Ich wohne in diesem großen Pavillon und nutze, den Wünschen aller Wesen entsprechend, verschiedene geschickte Mittel, um sie zu lehren und zu unterwerfen. Guter Mensch! Weil ich den Gedanken aller Wesen folge, bin ich gekommen, um jene im Tusita-Himmel zur Reife zu führen …“ Daher manifestiere ich die großartigen Wandlungen des Segens und der Weisheit des Bodhisattva, die alle Bereiche des Begehrens transzendieren, damit sie alle sinnlichen Freuden aufgeben, die Vergänglichkeit aller bedingten Dinge verstehen und erkennen, dass Aufstieg und Fall der Himmel unausweichlich sind. Ich beabsichtige, bei meiner bevorstehenden Wiedergeburt die große Weisheit des Dharma zu demonstrieren, mit den Bodhisattvas dieses Lebens zu sprechen, alle meine Mitpraktizierenden anzuleiten und zu transformieren und jene zu lehren, die von Shakyamuni Buddha gesandt wurden, damit sie alle wie Lotusblüten die Erleuchtung erlangen. Daher werde ich nach meinem Tod im Tusita-Himmel wiedergeboren werden. Guter Mann! Wenn meine Gelübde erfüllt sind und ich Allwissenheit und Bodhi erlangt habe, werdet ihr beide, du und Manjushri, mich sehen.
„Guter Mann! Du solltest den tugendhaften Lehrer Manjushri aufsuchen und ihn fragen: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie gelangt man in die Praxis Samantabhadras? Wie erlangt man sie? Wie erweitert man sie? Wie folgt man dem Pfad? Wie reinigt man ihn? Wie vervollkommnet man ihn?‘ Guter Mann! Er wird es dir ausführlich erklären. Warum? Weil die großen Gelübde Manjushris für unzählige andere Bodhisattvas unerreichbar sind.“
„Guter Mensch! Manjushri, dein Wirken ist gewaltig, deine Gelübde sind grenzenlos, und du schenkst unaufhörlich alle Verdienste der Bodhisattvas. Guter Mensch! Manjushri ist stets die Mutter unzähliger Hunderttausende von Milliarden Buddhas und stets die Lehrerin unzähliger Hunderttausende von Milliarden Bodhisattvas, die alle fühlenden Wesen lehrt und reifen lässt, und dein Name ist in allen zehn Himmelsrichtungen bekannt; du bist stets die Dharma-Lehrerin unter allen Buddhas und wirst von allen Tathagatas gepriesen; du weilst in tiefer Weisheit und kannst wahrhaftig alle Dharmas sehen, alle Bereiche der Befreiung verstehen und letztlich alle Praktiken Samantabhadras verwirklichen.“
"Guter Mann! Manjushri ist dein guter Freund, der es dir ermöglicht, in die Familie des Tathagata hineingeboren zu werden, alle guten Wurzeln zu nähren, alle Hilfsmethoden auf dem Pfad einzuleiten und wahren guten Freunden zu begegnen; der es dir ermöglicht, alle Verdienste zu erwerben, in alle Netze der Gelübde einzutreten und in allen großen Gelübden zu verweilen; der dir das gesamte geheime Dharma der Bodhisattvas erklärt und alle unvorstellbaren Praktiken der Bodhisattvas manifestiert; und der in der Vergangenheit mit dir geboren wurde und mit dir ging."
„Daher, guter Mann! Gehe ohne Müdigkeit und Erschöpfung zu Manjushri. Manjushri wird dir alle Verdienste darlegen. Warum? Weil alle guten Lehrer, die du zuvor gesehen hast, die von der Praxis des Bodhisattva gehört, das Tor der Befreiung durchschritten und ihre großen Gelübde erfüllt haben, dies alles der Kraft von Manjushris majestätischem Geist zu verdanken haben. Manjushri hat an allen Orten die höchste Erleuchtung erlangt.“
Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied. </poem>
<poem> Zu jener Zeit reiste Sudhana, den Lehren des Bodhisattva Mahasattva Maitreya folgend, allmählich durch mehr als einhundertzehn Städte und erreichte schließlich die Stadt Somana im Land Pumen. Er verweilte an deren Tor, meditierte über Manjushri, beobachtete und folgte dessen Beispiel und suchte ihn auf, um ihm seine Ehrerbietung zu erweisen.
In diesem Moment streckte Manjushri seine rechte Hand aus, die 110 Yojanas lang war, und drückte sie auf Sudhanas Kopf, wobei er sagte:
"Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Wenn man von der Wurzel des Glaubens getrennt ist, ist der Geist schwach und voller Kummer und Bedauern, das Handeln unvollständig, der Fleiß verloren, der Geist verweilt bei einer einzigen guten Wurzel, man gibt sich mit wenig Verdienst zufrieden, man kann Gelübde und Praktiken nicht geschickt entwickeln, man wird nicht von einem guten Lehrer beschützt, man wird vom Tathagata nicht erinnert, man kann diese Dharma-Natur, dieses Prinzip, dieses Dharma-Tor, diese Praxis, diese Sphäre nicht verstehen; man kann nicht alles wissen, auf verschiedene Weise erkennen, die Quelle erkennen, verstehen, eintreten, erklären, unterscheiden, verwirklichen oder irgendetwas erlangen."
Zu jener Zeit verkündete Manjushri diesen Dharma, unterwies und erfreute Sudhana und befähigte ihn so, unzählige Dharma-Tore zu erreichen, unermessliche Weisheit und Licht zu erlangen und die grenzenlose Dharani, grenzenlose Gelübde, grenzenlose Samadhi, grenzenlose übernatürliche Kräfte und grenzenlose Weisheit eines Bodhisattva zu erlangen, sodass er den Übungsplatz von Samantabhadra betreten und in Sudhanas eigene Wohnstätte aufgenommen werden konnte; Manjushri zog sich daraufhin zurück und erschien nicht mehr.
Deshalb sann Sudhana nach und beobachtete, mit dem Wunsch, Manjushri und all die unzähligen tugendhaften Lehrer, so zahlreich wie die Staubkörner in den dreitausend großen Chiliokosmen, zu sehen, ihnen nahe zu sein, ihnen ehrfurchtsvoll zu dienen, ihre Lehren ohne Ungehorsam zu empfangen und zu praktizieren; sein Streben nach aller Weisheit, dem unermesslichen Ozean des Mitgefühls und der großen Wolke der liebenden Güte zu vertiefen, alle fühlenden Wesen umfassend zu betrachten, große Freude zu empfinden und im friedvollen Dharma des Bodhisattva zu verweilen; sich mit allen unermesslichen Reichen zu verbinden, alle unermesslichen Verdienste aller Buddhas zu erlernen, in das endgültige Wissen und die Vision aller Buddhas einzutreten, alle Methoden zu mehren, die den Pfad zur Weisheit fördern, alle tiefen Geister der Bodhisattvas geschickt zu kultivieren, die Reihenfolge zu erkennen, in der die Buddhas der drei Zeiten erscheinen; in alle Ozeane des Dharma einzutreten, alle Räder des Dharma zu drehen und in allen Welten geboren zu werden. Im Ozean aller Bodhisattva-Gelübde verweilt man in allen Zeitaltern, um den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten, erleuchtet das Reich aller Tathagatas und nährt die Wurzeln aller Bodhisattvas. Man erlangt das reine Licht allwissender Weisheit, das universell in die zehn Richtungen strahlt, alle Dunkelheit und Hindernisse beseitigt und die Weisheit das Dharma-Reich durchdringt. Man manifestiert seinen Körper ausnahmslos in allen Buddha-Ländern und allen Existenzen. Man zerstört alle Hindernisse, tritt in den ungehinderten Dharma ein und verweilt auf dem gleichen Boden des Dharma-Reiches. Beim Betrachten des Befreiungsreichs von Samantabhadra vernimmt man den Namen, die Gelübde, die Hilfspfade, die rechten Pfade, die verschiedenen Grundlagen, die zweckmäßigen Grundlagen, die Eintrittsgrundlagen, die Grundlagen des höheren Fortschritts, die Wohnstätten, die Übungsgrundlagen, die Reichsgrundlagen und die Kraftgrundlagen des Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra und verweilt und sehnt sich gemeinsam danach.
Um Samantabhadra Bodhisattva zu sehen, sollte man auf diesem Vajragarbha Bodhi-Feld, vor dem Löwenthron des Vairocana Tathagata, auf dem Thron aller kostbaren Lotus-Schätze, einen Geist entwickeln, der so weit ist wie das Reich des leeren Raums, einen Geist, der alle Welten loslässt und frei von allen Anhaftungen ist, einen Geist, der alle ungehinderten Dharmas universell praktiziert, einen Geist, der alle zehn Himmelsrichtungen der Ozeane durchdringt, einen Geist, der universell in das reine Reich aller Weisheit eintritt, einen Geist, der die Zierde des Bodhi-Feldes klar betrachtet, einen Geist, der in den unermesslichen Ozean aller Buddha-Dharmas eintaucht, einen Geist, der alle fühlenden Wesen in allen Reichen verwandelt, einen Geist, der alle Länder grenzenlos reinigt, einen Geist, der in allen Äonen ohne Ende weilt, und einen Geist, der nach den zehn höchsten Kräften des Tathagata strebt.
Als Sudhana diesen Gedanken hatte, sah er durch die Kraft seiner eigenen guten Wurzeln, die Kraft des Segens aller Tathagatas und die Kraft der guten Wurzeln, die er mit dem Bodhisattva Samantabhadra teilte, zehn glückverheißende Zeichen. Welche sind diese zehn? Sie sind: alle Buddha-Länder als rein zu sehen und alle Tathagatas als vollkommen erleuchtet; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, frei von allen bösen Pfaden; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, geschmückt mit wundersamen Lotusblumen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, mit reinen Körpern und Geistern aller fühlenden Wesen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, geschmückt mit verschiedenen Juwelen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, mit Körpern aller fühlenden Wesen, geschmückt mit verschiedenen Zeichen; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, bedeckt mit Wolken aus Schmuck; alle Buddha-Länder als rein zu sehen, mit allen fühlenden Wesen, die einander Mitgefühl entgegenbringen, einander Gutes tun und einander nicht schaden. Die zehn Gebote: die Reinheit aller Buddha-Länder, insbesondere des Bodhimanda (Ortes der Erleuchtung), und die Reinheit aller Buddha-Länder, wobei die Gedanken aller fühlenden Wesen stets auf den Buddha gerichtet sind.
Dann erscheinen zehn Arten von Leuchtzeichen. Was sind diese zehn? Sie sind: Von jedem einzelnen Staubkorn in allen Welten geht eine Lichtwolke aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die alles erleuchtet; von jedem einzelnen Staubkorn geht eine Wolke aus Lichträdern aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die in verschiedenen Farben die Dharma-Welt durchdringt; von jedem einzelnen Staubkorn geht eine Wolke aus juwelenbesetzten Buddha-Bildern aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die die Dharma-Welt durchdringt; von jedem einzelnen Staubkorn geht eine Wolke aus strahlenden Buddha-Flammen aus, deren Anzahl der Anzahl der Staubkorn in allen Welten entspricht und die die Dharma-Welt durchdringt; Aus jedem einzelnen Staubkorn steigt eine Wolke wundersamen Duftes auf, so zahlreich wie die Staubkornmenge in allen Welten, die alle zehn Himmelsrichtungen durchdringt und den großen Ozean des Verdienstes und der Tugend von Samantabhadras Gelübden und Praktiken preist; aus jedem einzelnen Staubkorn steigt eine Wolke von... Die unzähligen Wolken von Sonne, Mond, Sternen und Sternbildern, so zahlreich wie die Staubkornmenge in der Welt, strahlen alle das Licht des Bodhisattva Samantabhadra aus und erleuchten die gesamte Dharma-Welt; aus jedem Staubkorn steigen Wolken der Formen und Bilder aller fühlenden Wesen auf, so zahlreich wie die Staubkornmenge in allen Welten, die das Licht der Buddhas ausstrahlen und die gesamte Dharma-Welt erleuchten; aus jedem Staubkorn steigen Wolken der Formen und Bilder aller Buddhas auf, so zahlreich wie die Staubkornmenge in allen Welten, die die Dharma-Welt durchdringen; Aus jedem Staubkorn steigen Wolken von Formen und Bildern der Bodhisattvas auf, so zahlreich wie die Staubkorn in allen Welten, und erfüllen die Dharma-Ebene. Sie ermöglichen allen fühlenden Wesen die Befreiung und die Erfüllung ihrer Wünsche. Aus jedem Staubkorn steigen Wolken von Formen und Bildern der Tathagatas auf, so zahlreich wie die Staubkorn in allen Welten, und strömen schließlich Wolken von Formen und Bildern aller Buddhas hervor, die die gewaltigen Gelübde aller Buddhas verkünden und die Dharma-Ebene durchdringen. Dies sind die zehn.
Als Sudhana diese zehn Arten von Licht sah, dachte er bei sich: „Ich werde gewiss Samantabhadra Bodhisattva sehen, meine guten Wurzeln mehren, alle Buddhas sehen, ein festes Verständnis des weiten Reiches aller Bodhisattvas erlangen und Allwissenheit erlangen.“
Zu jener Zeit konzentrierte Sudhana all seine Sinne und suchte mit ungeteilter Aufmerksamkeit den Bodhisattva Samantabhadra, erfüllt von großem Eifer und unerschütterlicher Entschlossenheit. Mit seinem allsehenden Auge betrachtete er die Bereiche, die alle Buddhas und Bodhisattvas in den zehn Himmelsrichtungen gesehen hatten, und betrachtete sie alle als solche, die Samantabhadra gesehen hatten. Mit seinem weisen Auge betrachtete er den Pfad Samantabhadras, sein Geist so weit wie der Himmel, sein großes Mitgefühl so fest wie Diamant, und er gelobte, dem Bodhisattva Samantabhadra in alle Ewigkeit zu folgen, ihm in jedem Gedanken zu folgen, die Praktiken Samantabhadras zu pflegen, Weisheit zu erlangen, in das Reich des Tathagata einzutreten und auf dem Boden Samantabhadras zu weilen.
Dann sah Sudhana den Bodhisattva Samantabhadra auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten in der Versammlung vor dem Tathagata sitzen, umgeben von einer Vielzahl von Bodhisattvas. Er war außergewöhnlich, unvergleichlich auf der Welt; seine Weisheit war unermesslich und grenzenlos, unergründlich und unbegreiflich, den Buddhas der drei Zeiten ebenbürtig und jenseits des Verständnisses aller Bodhisattvas. Sudhana sah aus jeder Pore von Samantabhadras Körper Lichtwolken aufsteigen, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die das Dharma-Reich, das Reich des Raumes und alle Welten durchdrangen, das Leiden aller fühlenden Wesen auslöschten und allen Bodhisattvas große Freude brachten; aus jeder Pore sah er Wolken in verschiedenen Farben und Düften, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, die die Versammlungshallen aller Buddhas im Dharma-Reich und im Reich des Raumes durchdrangen und sie allumfassend parfümierten; Aus jeder Pore sah er Wolken aus gemischten Blumen, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, die die Versammlungshallen aller Buddhas im Dharma-Reich und im Raumreich durchdrangen und unzählige wunderschöne Blüten herabregnen ließen; aus jeder Pore sah er Wolken duftender Bäume, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, die die Versammlungshallen aller Buddhas im Dharma-Reich und im Raumreich durchdrangen und unzählige wunderschöne Blüten herabregnen ließen. Der Duft war wundervoll; aus jeder Pore regneten Wolken wundersamer Gewänder, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, auf alle Versammlungshallen der Buddhas im Dharma-Reich und im Reich der Leere herab; aus jeder Pore regneten Wolken juwelenbesetzter Bäume, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Länder, auf alle Versammlungshallen der Buddhas im Dharma-Reich und im Reich der Leere herab. Aus jeder Pore strömen Wolken der Körper der Götter des Formreichs, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, in das Dharmareich und preisen den Bodhicitta; aus jeder Pore strömen Wolken der Körper der Brahma-Devas, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und drängen die Tathagatas, das wundersame Dharma-Rad zu drehen; aus jeder Pore strömen Wolken der Körper der Herren des Begierdereichs, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und beschützen das Dharma-Rad aller Tathagatas. Indem sie jede einzelne Pore sehen, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken von Buddha-Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, aus und durchdringen das Dharmareich und das Raumreich. Für alle fühlenden Wesen gilt: Wer keine Zuflucht hat, findet Zuflucht; wer keinen Schutz hat, findet Schutz; und wer sich nicht darauf verlassen kann, findet Vertrauen. In jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken reiner Buddha-Welten hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und durchdringen das Dharma-Reich und das Reich des Raumes. Alle Buddhas erscheinen in diesen Wolken, und Versammlungen von Bodhisattvas füllen sie vollständig. In jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken reiner und unreiner Buddha-Welten hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten, und durchdringen das Dharma-Reich und das Reich des Raumes. Dies reinigt alle befleckten fühlenden Wesen. In jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Wolken reiner und unreiner Buddha-Welten hervor... Unzählige Wolken unreiner und reiner Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, durchdringen das Dharma-Reich und das Reich des Raumes und reinigen alle befleckten Wesen; Sieh, wie aus jeder Pore und in jedem Gedanken Wolken unreiner Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, hervorströmen, die das Dharma-Reich und das Raum-Reich durchdringen und alle befleckten Wesen reinigen; sieh, wie aus jeder Pore und in jedem Gedanken Wolken von Wesenskörpern, so zahlreich wie Staubkörner, hervorströmen, die das Dharma-Reich und das Raum-Reich durchdringen, die Wesen nach ihren Bedürfnissen lehren und transformieren und sie alle dazu bringen, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken; sieh, wie aus jeder Pore und in jedem Gedanken Wolken von Bodhisattva-Körpern, so zahlreich wie Staubkörner, hervorströmen, die das Dharma-Reich und das Raum-Reich durchdringen, die Namen verschiedener Buddhas verkünden und alle Wesen dazu bringen, ihre Wurzeln der Güte zu mehren. Aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken von Bodhisattva-Körpern hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern, durchdringen alle Buddha-Länder im Dharma-Reich und im Raum-Reich und verkünden die guten Wurzeln aller Buddhas und Bodhisattvas, die aus ihrem ursprünglichen Streben entspringen; aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken von Bodhisattva-Körpern hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern, durchdringen alle Buddha-Länder und das Raum-Reich und verkünden den Ozean der Gelübde aller Bodhisattvas und das reine und wundersame Verhalten des Bodhisattva Samantabhadra in jedem einzelnen Buddha-Land; aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken des Verhaltens des Bodhisattva Samantabhadra hervor, die den Geist aller fühlenden Wesen befriedigen und sie befähigen, den Pfad der Allwissenheit zu beschreiten; Aus jeder einzelnen Pore strömen unzählige Wolken vollkommen erleuchteter Körper hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern, die vollkommene Erleuchtung in allen Buddha-Ländern manifestieren und es den Bodhisattvas ermöglichen, den großen Dharma zu mehren und Allwissenheit zu erlangen.
Als Sudhana die außergewöhnliche und ungebundene Welt des Bodhisattva Samantabhadra erblickte, war er von grenzenloser Freude und Begeisterung erfüllt. Er betrachtete jeden einzelnen Teil von Samantabhadras Körper und jede Pore, die dreitausend gewaltige Chiliokosmen enthielten: Windräder, Wasserräder, Erdräder, Feuerräder; Ozeane, Flüsse und alle Arten von Juwelenbergen, den Berg Sumeru und den Eisenberg; Dörfer, Städte, Paläste, Gärten; alle Höllen, hungrige Geister, Tiere und das Reich Yamas; die acht Klassen von Göttern und Drachen, Menschen und Nichtmenschen; die Welt der Begierde, die Welt der Form und die formlose Welt; Sonne, Mond, Sterne, Wind, Wolken, Donner und Blitz; Tag und Nacht, Monate und Stunden, Jahre und Kalpas; die Erscheinungen der Buddhas, Versammlungen von Bodhisattvas und der Schmuck Bodhimandas; all dies sah er deutlich. So wie er diese Welt sah, sah er alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen auf dieselbe Weise; so wie er die gegenwärtigen Welten in den zehn Himmelsrichtungen sah, sah er alle Welten davor und danach, jede einzelne klar voneinander abgegrenzt und nicht vermischt. So wie Vairocana Tathagata solche übernatürlichen Kräfte manifestiert, so manifestiert auch Bhadra Buddha solche Kräfte in der Lotus-Tugendwelt des Ostens. Dasselbe gilt für Bhadra Buddha und für alle Welten im Osten. Dasselbe gilt für alle Tathagatas im Osten, Süden, Westen, Norden, in den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. So wie in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen und in allen Buddha-Ländern der zehn Himmelsrichtungen in jedem einzelnen Staubkorn Versammlungen von Buddhas des Dharma-Reiches zu finden sind und in der Gegenwart jedes Buddhas der auf einem Löwenthron aus juwelenbesetztem Lotus sitzende Bodhisattva Samantabhadra solche übernatürlichen Kräfte manifestiert. In jedem von Samantabhadras Körpern manifestieren sich alle Reiche der drei Zeiten, alle Buddha-Länder, alle fühlenden Wesen, das Erscheinen aller Buddhas, aller Bodhisattvas und das Hören der Stimmen aller fühlenden Wesen, die Stimmen aller Buddhas, das von allen Tathagatas gedrehte Dharma-Rad, die von allen Bodhisattvas vollbrachten Praktiken und die spielerischen übernatürlichen Kräfte aller Tathagatas.
Als Sudhana die unermesslichen und unvorstellbaren übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva Samantabhadra sah, erlangte er augenblicklich die zehn Vollkommenheiten der Weisheit. Welche sind diese zehn? Sie sind: die Weisheit, die in jedem Gedanken alle Buddha-Welten durchdringt; die Weisheit, die in jedem Gedanken alle Buddhas erreicht; die Weisheit, die in jedem Gedanken allen Tathagatas Opfergaben darbringt; die Weisheit, die in jedem Gedanken den von allen Tathagatas vernommenen Dharma aufrechterhält; die Weisheit, die in jedem Gedanken das Dharma-Rad aller Tathagatas betrachtet; die Weisheit, die in jedem Gedanken die unvorstellbaren und großen übernatürlichen Kräfte aller Buddhas erkennt; die Weisheit, die in jedem Gedanken einen einzigen Vers des Dharma mit unerschöpflicher Beredsamkeit für die Zukunft spricht; die Weisheit, die in jedem Gedanken alle Dharmas mit tiefem Prajna beachtet. Die Vollkommenheit der Weisheit, die in jedem Gedanken in den Ozean der wahren Wirklichkeit in allen Dharma-Bereichen eindringt; die Vollkommenheit der Weisheit, die in jedem Gedanken die Gedanken aller fühlenden Wesen kennt; und die Vollkommenheit der Weisheit, dass die Weisheit und das Verhalten von Samantabhadra in jedem Gedanken gegenwärtig sind.
Nachdem Sudhana dies erreicht hatte, berührte ihn der Bodhisattva Samantabhadra mit seiner rechten Hand am Scheitel. Durch diese Berührung erlangte Sudhana augenblicklich so viele Samadhi-Tore, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt, und jedes dieser Tore hatte so viele Samadhi-Tore als Gefolge, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. In jedem Samadhi sah er einen Ozean von Buddhas, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt, den er nie zuvor gesehen hatte. Er sammelte so viele Hilfsmittel aller Weisheit, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er erschuf das höchste und wundersame Dharma aller Weisheit, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er legte so viele große Gelübde aller Weisheit ab, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er betrat den Ozean der großen Gelübde, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er verweilte auf dem wesentlichen Pfad aller Weisheit, so zahlreich wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er kultivierte die Praktiken so vieler Bodhisattvas, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt. Er erweckte in allen Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, den Eifer aller Weisheit und erlangte in allen Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner, das reine Licht aller Weisheit. So wie der Bodhisattva Samantabhadra in dieser Saha-Welt die Krone Sudhanas beim Buddha Vairocana berührte, so berührte er sie auch in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen und in jeder Welt und bei den Buddhas in jedem Staubkorn dieser Welt, und die erreichten Dharma-Tore waren alle dieselben.
Zu jener Zeit sagte der Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra zu Sudhana: „Guter Mann! Siehst du meine übernatürlichen Kräfte?“
"Tatsächlich! Ich habe es gesehen. Großer Weiser! Diese unvorstellbare und gewaltige übernatürliche Kraft kann nur dem Tathagata bekannt sein."
Samantabhadra verkündete:
„Guter Mann! In unzähligen Zeitaltern, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, praktizierte ich den Pfad des Bodhisattva und strebte nach Allwissenheit. In jedem Zeitalter diente ich unzähligen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, um meinen Bodhi-Geist zu reinigen. In jedem Zeitalter hielt ich unzählige große Versammlungen der Großzügigkeit ab, um die vollen Tugenden der Allwissenheit zu erlangen, damit die ganze Welt davon erfuhr und alle Wünsche erfüllt wurden. In jedem Zeitalter verschenkte ich unzählige Reichtümer, um den Dharma der Allwissenheit zu erlangen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. In jedem Zeitalter verschenkte ich unzählige Reichtümer, um die Weisheit des Buddha zu erlangen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern.“ Er gab Almosen in Form von Städten, Dörfern, Königreichen, Thronen, Frauen, Verwandten, Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper, Fleisch, Händen, Füßen und sogar seinem Leben, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld. In jedem Kalpa, im Streben nach allumfassender Weisheit, gab er unzählige Köpfe als Almosen, so zahlreich wie die Staubkörner auf unzähligen Buddha-Feldern. In jedem Kalpa, im Streben nach allumfassender Weisheit, ehrte er unzählige Tathagatas, so zahlreich wie die Staubkörner auf unzähligen Buddha-Feldern, diente ihnen mit Respekt und brachte ihnen Opfergaben dar, indem er sie mit Kleidung, Bettzeug, Nahrung, Medizin und allem Notwendigen versorgte. Er entsagte dem weltlichen Leben, um den Dharma zu studieren, praktizierte die Lehren Buddhas und hielt an den wahren Lehren fest.
„Guter Mensch! Im Ozean deiner Kalpas habe ich nie auch nur einen Gedanken lang gegen die Lehren Buddhas verstoßen, noch habe ich jemals Zorn, Egoismus, Diskriminierung anderer oder den Bodhi-Geist in mir geweckt. Ich war nie müde, faul, hinderlich oder verwirrt im Kreislauf von Geburt und Tod. Ich habe stets nur im höchsten, unzerstörbaren, allumfassenden und allmächtigen Bodhi-Geist verweilt, der den Pfad ebnet.“
„Guter Mensch! Ich schmücke das Buddha-Land mit großem Mitgefühl, rette und beschütze alle fühlenden Wesen, lehre und führe sie zur Erleuchtung, bringe allen Buddhas Opfergaben dar und diene tugendhaften Lehrern; um den wahren Dharma zu erlangen, verbreite und bewahre ich ihn und gebe alles auf, sowohl Inneres als auch Äußeres, sogar mein eigenes Leben. Ich kann die Ursachen und Bedingungen aller Zeitalter erklären, doch während Zeitalter enden mögen, ist dies endlos.“
„Guter Mensch! In meinem Ozean des Dharma gibt es kein einziges Wort, keine einzige Phrase, die nicht durch den Verzicht auf den Thron eines Weltherrschers und auf all meinen Besitz erlangt wurde. Guter Mensch! Mein ganzes Streben nach Dharma dient dem Heil aller fühlenden Wesen. In einem einzigen Geist denke ich: ‚Mögen alle fühlenden Wesen diesen Dharma hören, möge das Licht der Weisheit die Welt erleuchten, möge weltliche Weisheit offenbart werden, mögen alle fühlenden Wesen Frieden und Glück erlangen und mögen alle Tugenden aller Buddhas allseits gepriesen werden.‘ Solche vergangenen Ursachen und Umstände könnten selbst in einem Ozean unzähliger Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, nicht vollständig beschrieben werden.“
„Daher, guter Mensch! Durch die Kraft des Hilfs-Dharma, die Kraft aller guten Wurzeln, die Kraft großen Strebens und großer Freude, die Kraft des Verdiensterwerbs, die Kraft der wahren Betrachtung aller Dharmas, die Kraft der Weisheit und Einsicht, die Kraft der majestätischen Kraft des Buddha, die Kraft großen Mitgefühls, die Kraft reiner übernatürlicher Kräfte und die Kraft guter Lehrer habe ich diesen höchsten, gleichen und reinen Dharma-Körper der drei Zeiten erlangt und auch einen reinen und erhabenen physischen Körper, der alle Welten transzendiert. Ich manifestiere mich gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen, betrete alle Buddha-Länder, durchdringe alle Orte und zeige in allen Welten übernatürliche Kräfte, was alle, die mich sehen, erfreut. Guter Mensch! Du solltest meinen physischen Körper betrachten; dieser physische Körper von mir wurde durch unzählige Äonen von Ozeanen geschaffen und ist für unzählige Milliarden von Nayutas von Kalpas schwer zu sehen und zu hören.“
„Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die keine guten Wurzeln geschlagen haben oder nur wenige, wie Arhats und Bodhisattvas, können sie meinen Namen noch nicht hören, geschweige denn meinen Körper sehen! Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die meinen Namen hören, werden sie in ihrem Erreichen von Anuttara-samyak-sambodhi niemals zurückfallen; ob sie mich sehen, berühren, mich willkommen heißen, mich verabschieden oder mir eine kurze Zeit folgen oder mich gar in ihren Träumen sehen oder hören, es wird alles dasselbe sein. Manche fühlende Wesen, die sich einen Tag und eine Nacht an mich erinnern, werden gereift sein; oder jene, die sich sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat und einen Monat, ein halbes Jahr und ein Jahr, hundert Jahre und tausend Jahre, ein Kalpa und hundert Kalpas oder gar unzählige Kalpas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, an mich erinnern; oder jene, die sich ein Leben lang, hundert Leben lang oder gar unzählige Leben lang, so zahlreich wie der Staub, an mich erinnern.“ Partikel in unzähligen Buddha-Ländern werden reifen; oder jene, die mich helles Licht ausstrahlen sehen , oder mich die Buddha-Länder erschüttern sehen, oder Furcht oder Freude empfinden, werden alle reifen. Guter Mann! Ich nutze solch wirksame Mittel, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, um allen fühlenden Wesen die Erlangung der Nicht-Regression in Anuttara-samyak-sambodhi zu ermöglichen.
„Guter Mensch! Wenn ein fühlendes Wesen mein reines Land sieht oder davon hört, wird es gewiss in diesem reinen Land geboren werden; wenn ein fühlendes Wesen meinen reinen Körper sieht oder davon hört, wird es gewiss in meinem reinen Körper geboren werden. Guter Mensch! Betrachte diesen reinen Körper von mir.“
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana den Körper des Bodhisattva Samantabhadra, dessen Gesichtszüge, Gelenke und Poren unzählige Buddha-Welten bargen. In jeder dieser Welten erschienen zahlreiche Buddhas, umgeben von großen Bodhisattvas. Er sah auch, dass all diese Buddha-Welten auf verschiedene Weise, mit unterschiedlichen Formen und Verzierungen, von gewaltigen Bergen umgeben waren, der Himmel von Wolken in verschiedenen Farben bedeckt war und verschiedene Buddhas unterschiedliche Lehren verkündeten; jede war anders. Weiterhin sah er Samantabhadra, wie er aus jedem dieser Weltmeere Wolken von Buddha-Körper-Transformationen ausstrahlte, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Welten. Diese Wolken durchdrangen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen, lehrten die fühlenden Wesen und führten sie nach Anuttara-samyak-sambodhi. Schließlich sah Sudhana sich selbst im Körper Samantabhadras, wie er die fühlenden Wesen in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen lehrte.
Darüber hinaus sind die guten Wurzeln und das Weisheitslicht, die Sudhana durch die Gemeinschaft mit unzähligen tugendhaften Lehrern erlangte – so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten –, weniger als ein Prozent, ein Tausendstel, ein Hunderttausendstel, ja sogar ein Hunderttausendmilliardstel und können nicht mit den guten Wurzeln verglichen werden, die er durch die Begegnung mit dem Bodhisattva Samantabhadra empfing. Von dem Moment an, als Sudhana zum ersten Mal nach Erleuchtung strebte, bis zu seiner Begegnung mit dem Bodhisattva Samantabhadra, sind alle Buddha-Welten, die er auf seinem Weg betrat, um ein Vielfaches größer als jene Buddha-Welten, die er mit einem einzigen Gedanken durch die Gegenwart des Bodhisattva Samantabhadra erreichte; so wie es mit einer einzigen Öffnung ist, so ist es auch mit allen anderen Öffnungen.
Würde Sudhana einen einzigen Schritt in das Buddha-Feld von Samantabhadras Pore tun, durchquerte er unzählige Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Feldern. Selbst wenn er dies über unzählige zukünftige Äonen fortsetzte, könnte er dennoch weder die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Entstehung, die Zerstörung noch die Verzierungen der Buddha-Felder innerhalb einer einzigen Pore erkennen; noch könnte er die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Geburt und das Vergehen der Buddha-Felder erkennen; noch könnte er die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Geburt und das Vergehen der Bodhisattva-Felder erkennen; noch könnte er die Ordnung, den Inhalt, die Unterschiede, den universellen Eintritt, die Sammlung und die Zerstreuung der Bodhisattva-Felder erkennen. Auch konnte er weder die Grenzen der Ozeane der fühlenden Wesen, noch das Wissen um ihre Wurzeln, noch die Weisheit, sie zu lehren und zu bezwingen, noch die tiefe Freiheit des Wohnsitzes des Bodhisattva, noch die verschiedenen Stufen und Wege, die der Bodhisattva beschreitet, kennen – all diese Ozeane besaßen ihre eigenen Grenzen.
Sudhana, im Buddha-Feld von Samantabhadra, oder in einem Buddha-Feld für ein Kalpa, oder selbst für unzählige Kalpas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Feldern, verschwindet nicht in einem Buddha-Feld und erscheint in einem anderen. In jedem Gedanken durchdringt er den grenzenlosen Ozean der Buddha-Felder, lehrt und transformiert fühlende Wesen und führt sie zu Anuttara-samyak-sambodhi.
Zu jener Zeit erlangte Sudhana nacheinander den Ozean der Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra und wurde Samantabhadra und allen Buddhas gleichgestellt. Sein Körper erfüllte alle Welten, und er war Samantabhadra in Bezug auf Buddha-Felder, Praktiken, Erleuchtung, übernatürliche Kräfte, das Dharma-Rad, Beredsamkeit, Redekunst, Stimme, Stärke, Furchtlosigkeit, Buddha-Verweilen, großes Mitgefühl und unvorstellbare Befreiung und Freiheit ebenbürtig.
Zu jener Zeit sprach der Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra in Versen:
„Ihr solltet alle Verunreinigungen entfernen und aufmerksam mit konzentriertem Geist zuhören; Ich sage, dass der Tathagata alle Vollkommenheiten besitzt und dass der wahre Weg zur vollständigen Befreiung führt. Sie ist sanft und kultiviert, übertrifft selbst das Männlichste; ihr Herz ist so rein wie die Leere. Die Sonne der ewigen Weisheit erstrahlt hell und bewirkt, dass alle Lebewesen die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben. Der Tathagata wird nur selten gesehen oder von ihm gehört; unzählige Äonen sind seitdem vergangen, und nun sind wir ihm begegnet. So wie die Udumbara-Blume nur einmal im Leben erscheint, so sollten wir auf die Lehren Buddhas hören. Indem er den Gepflogenheiten der Welt folgt, so wie ein Magier verschiedene Taten vollbringt. Um aber allen Wesen zu gefallen, habe ich nie diskriminierende Gedanken gehegt.
Zu jener Zeit sehnten sich alle Bodhisattvas, nachdem sie diese Lehre vernommen hatten, von ganzem Herzen danach, die wahren Verdienste des Tathagata, des Weltverehrten, zu erfahren. Sie dachten: „Samantabhadra Bodhisattva hat alle Praktiken vollbracht, sein Wesen ist rein, alle seine Worte sind wahr, und er wird von allen Tathagatas gepriesen.“ Von diesem Gedanken erfüllt, wuchs ihre Sehnsucht.
Zu jener Zeit wandte sich der Bodhisattva Samantabhadra, dessen Verdienste und Weisheit vollkommen und makellos waren wie eine Lotusblume, unberührt von jeglicher Befleckung der drei Daseinsbereiche, an die Bodhisattvas und sprach: „Hört aufmerksam zu, ich möchte euch nun die Eigenschaften eines einzigen Tropfens aus dem Ozean der Buddha-Verdienste beschreiben.“ Dann rezitierte er in Versen:
„Die Weisheit Buddhas ist so unermesslich wie die Leere und durchdringt den Geist aller fühlenden Wesen.“ Wer alle Illusionen der Welt gründlich durchschaut hat, macht sich keine verschiedenen Unterscheidungen mehr erlaubt. Mit einem einzigen Gedanken kann man alle Gesetze der drei Zeiten erkennen und auch die Wurzeln aller fühlenden Wesen verstehen. Ein geschickter Illusionist kann beispielsweise in jedem Gedanken grenzenlose Dinge manifestieren. Gemäß den verschiedenen Handlungen empfindungsfähiger Wesen und durch die Macht vergangener Gelübde und karmischer Taten, Sie sehen die Dinge unterschiedlich, aber der Buddha ist ursprünglich frei von Gedanken. Oder vielleicht sieht man überall den Buddha sitzend, der alle Welten der zehn Himmelsrichtungen erfüllt. Ist der Geist eines Menschen nicht rein, wird er den Buddha möglicherweise über unzählige Äonen hinweg nicht sehen. Wer Glauben und Verständnis besitzt, frei von Stolz und Arroganz ist und sich vornimmt, den Tathagata zu sehen, dem wird dies gelingen. Menschen mit betrügerischen und unreinen Herzen mögen sie unzählige Zeitalter lang suchen, ohne ihnen jemals zu begegnen. Oder man hört überall die Stimme Buddhas; ihr schöner Klang erfreut das Herz. Vielleicht werden diejenigen, deren Geist unrein ist, es über Hunderte von Millionen von Äonen hinweg nicht hören. Oder man sieht einen reinen und großen Bodhisattva, der die dreitausend großen Chiliokosmen erfüllt. Alle haben die Praktiken des Samantabhadra bereits vollständig verinnerlicht, und der Tathagata sitzt feierlich in der Mitte. Oder man mag erkennen, dass diese Welt unvergleichlich wunderbar ist, geschmückt und gereinigt vom Buddha über unzählige Äonen; Vairocana, der Höchste, erlangt in sich die Erleuchtung und wird zum Bodhi. Oder man sieht einen prächtigen, mit Lotusblumen gefüllten Palast, in dem der Tathagata Bhadra residiert. Umgeben von unzähligen Bodhisattvas, die alle fleißig die Praktiken von Samantabhadra ausüben. Manche sehen den Buddha umgeben von Amitabha, Avalokiteshvara und anderen. Sie alle haben den Zustand der Einweihung erreicht und erfüllen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Manche mögen diese dreitausend Welten sehen, geschmückt mit verschiedenen Prachterscheinungen wie der Abhirati (wunderbaren Freude). Dort wohnt der Buddha Akshobhya, zusammen mit Bodhisattvas wie duftenden Elefanten. Oder man sieht den großen Namen des Mond-Erwachens und wird mit dem Vajra Banner Bodhisattva usw. in Verbindung gebracht. Sie wohnt wie ein vollkommen runder Spiegel, geschmückt mit wundersamer Feierlichkeit, und durchdringt die reinen Lande der zehn Himmelsrichtungen. Oder sieh die Sonne, die von der Welt verehrt wird, wohnend im reinen Land des guten Lichts. Er und die Bodhisattvas, die die Ermächtigung empfingen, verbreiteten den Dharma in alle zehn Himmelsrichtungen. Oder man sieht den Vajra-Flammen-Buddha, begleitet vom Bodhisattva-Weisheitsbanner. Er bereist alle weiten Länder und predigt den Dharma, um die Leiden der fühlenden Wesen zu vertreiben. Jedes einzelne Haar ist unbeschreiblich; alle Buddhas besitzen zweiunddreißig Zeichen. Umgeben von Bodhisattvas und ihrem Gefolge predigen sie verschiedene Lehren, um fühlende Wesen zu befreien. Man könnte sogar eine einzige Pore erkennen, und dennoch besitzt es ein riesiges und prächtiges Buddha-Feld. Unzählige Tathagatas sind in ihnen gegenwärtig, und alle reinen buddhistischen Jünger sind von ihnen erfüllt. Vielleicht könnte man in einem einzigen Staubkorn ein Buddha-Land erkennen, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges. Unzählige Bodhisattvas bevölkerten die Gegend und pflegten über unzählige Äonen hinweg verschiedene Praktiken. Oder vielleicht könnte man an der Spitze eines einzigen Haares unzählige Buddha-Länder und Ozeane aus Staub und Sand sehen. Verschiedene karmische Handlungen entstehen auf unterschiedliche Weise, und Vairocana dreht das Dharma-Rad. Man kann die Welt als unrein ansehen, oder man kann sie als aus reinen Schätzen bestehend betrachten. Wenn der Tathagata im unermesslichen Leben weilt, bis zum Nirvana, wird alles, was sich manifestieren wird, dort sein. In allen Welten der zehn Himmelsrichtungen manifestiert es sich auf unzählige unvorstellbare Weisen. Gemäß dem Bewusstsein, der Weisheit und dem Karma aller fühlenden Wesen wandelt und reinigt er sie alle. Dies ist der höchste Lehrer, der alle Länder der zehn Himmelsrichtungen erfüllt. Er wird verschiedene übernatürliche Kräfte zeigen; ich werde euch ein wenig darüber erzählen, also solltet ihr gut zuhören. Oder vielleicht werden wir sehen, dass Shakyamuni erst nach unzähligen Äonen die Buddhaschaft erlangte; Oder vielleicht wird er nun ein Bodhisattva, der allen fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen zum Nutzen gereicht. Manche mögen diesen Löwen sehen und ihn allen Buddhas opfern, damit sie den Pfad beschreiten; Oder man sieht den Erhabensten unter den Menschen, der verschiedene Kräfte und übernatürliche Fähigkeiten zur Schau stellt. Ob es nun um das Geben von Almosen oder das Einhalten von Geboten geht, ob es um Geduld oder Fortschritt oder verschiedene Formen der Meditation geht, Prajna manifestiert sich mit seinen zweckmäßigen Mitteln, Gelübden und seiner Weisheit gemäß dem Bewusstsein aller fühlenden Wesen. Oder man kann die ultimative Vollkommenheit der Vollkommenheit sehen, oder man kann das Verweilen in den verschiedenen Stadien der Existenz sehen. Das allumfassende Samadhi, die übernatürlichen Kräfte und die Weisheit manifestieren sich ausnahmslos in ihrer Gesamtheit. Oder vielleicht hat man unzählige Äonen lang kultiviert und befindet sich im Zustand eines Bodhisattva, der zur Ausdauer fähig ist; Sie mögen sich an einem Ort der Nicht-Rückentwicklung aufhalten, oder ihnen mag Dharma-Wasser über den Kopf gegossen werden. Er kann als Brahma oder Indra erscheinen, der die Welt beschützt, oder als Kshatriya oder Brahmane. Mit seinen vielfältigen Farben und Formen gleicht es einem Zauberer, der eine Vielzahl von Bildern zeigt. Es mag so aussehen, als sei eine Gottheit vom Himmel Tusita herabgestiegen, oder man sieht sie, wie sie im Palast Konkubinen empfängt. Manche mögen sehen, wie andere allen Ruhm und alle Freuden aufgeben, ihr Zuhause verlassen, um Mönche oder Nonnen zu werden und den Weg zu praktizieren. Man kann Geburt oder Tod sehen, oder man kann sehen, wie jemand sein Elternhaus verlässt, um andere Praktiken zu erlernen. Oder man sieht ihn unter dem Bodhi-Baum sitzen, wie er das Heer der Dämonen bezwingt und die Erleuchtung erlangt. Manche werden Zeuge des ersten Nirvanas Buddhas, andere sehen vielleicht die Errichtung von Stupas auf der ganzen Welt. Man kann eine Buddha-Statue im Inneren der Pagode sehen, die offenbar die Zeit anzeigt. Oder sie sehen den Tathagata des unermesslichen Lebens, der allen Bodhisattvas die Vorahnung ihrer Buddhaschaft schenkt. Anschließend wurde er zum obersten Lehrer und lebte danach im Reinen Land der Glückseligkeit. Oder man sieht unzählige Äonen vergehen, nachdem man buddhistische Taten vollbracht und das Nirvana erreicht hat; Manche sehen darin das Erreichen des Bodhi-Zustands jetzt, andere hingegen die korrekte Ausführung aller Wundertaten. Oder man kann den reinen Mond des Tathagata in der Brahma-Welt und im Palast des Dämons sehen. Der Palast der Freiheit und Freude manifestiert verschiedene göttliche Transformationen. Oder es kann im Tusita-Himmel gesehen werden, umgeben von unzähligen Himmeln. Sie predigten den Dharma, um dem Buddha Freude zu bereiten, und gemeinsam brachten sie ihm Opfergaben dar. Oder man sieht sie im Yama-Himmel, im Wohnsitz des Drachengottes Trayastrimsa. Somit gibt es in allen Palästen kein Bild, das nicht vorkommt. Am Ort des Weltverehrten, der Lampen entzündet, streuten wir Blumen aus und breiteten unser Haar als Opfergabe aus. Aus diesem Verständnis des tiefgründigen und wundersamen Dharma kann man diesen Weg beständig beschreiten, um alle fühlenden Wesen zu transformieren. Manche werden Zeuge des langfristigen Nirvanas des Buddha, andere Zeugen des anfänglichen Erreichens des Bodhi. Manche mögen unzählige Äonen lang verweilen, während andere sie im Nu verschwinden sehen. Äußeres Erscheinungsbild und Lebensspanne, Weisheit, Erleuchtung und Nirvana. Die majestätischen Klänge und Formen, die von der Versammlung ausgehen, sind unzählig. Oder es manifestiert sich als ein extrem gewaltiges Gebilde, wie der große Schatzberg Berg Sumeru; Oder man sieht die Lotusposition unbeweglich, die alle grenzenlosen Welten erfüllt. Manche sehen einen Halo von einer Fadenlänge, andere unzählige Milliarden Yojanas. Man kann es über unzähligen Ländern erstrahlen sehen oder es alle Reiche erfüllen. Manche glauben, Buddha werde achtzig Jahre alt, andere wiederum, er werde Hunderte von Millionen Jahre alt. Oder sie verweilen unzählige Äonen lang und so weiter, wodurch sich die Zahl der Äonen vervielfacht. Die Weisheit Buddhas ist allumfassend und ungehindert; in einem einzigen Gedanken erkennt er den Dharma der drei Zeiten. Alle entstehen aus den Ursachen und Bedingungen des Bewusstseins; sie sind vergänglich, unterliegen Geburt und Tod und besitzen keine inhärente Natur. Wenn man in einem einzigen Augenblick die vollkommene Erleuchtung erlangt, dann wird man auch zu allen Zeiten und an allen Orten Erleuchtung erlangen. Alles ist in der Einheit enthalten, und so ist es; alle Dinge manifestieren sich gemäß dem Bewusstsein der fühlenden Wesen. Der Tathagata weilt auf dem unübertroffenen Pfad und erlangt die zehn Kräfte und die vier Furchtlosigkeiten; Im Besitz vollkommener Weisheit ohne Hindernisse dreht er das Rad des Dharma in zwölf Übungen. Die Ursachen und das Ende des Leidens sowie den Weg zu dessen Beendigung verstehen; die zwölf Glieder des abhängigen Entstehens unterscheiden; Der Dharma und seine Bedeutung werden ungehindert zum Ausdruck gebracht, so dass die vier Arten von Debatten ausführlich erläutert werden. Alle Phänomene sind ohne Selbst und ohne Form; Karma entsteht weder noch geht es verloren. Alles ist so weit voneinander entfernt wie der leere Raum; der Buddha unterscheidet sie durch geschickte Mittel. So dreht der Tathagata das Rad des Dharma und erschüttert damit alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen. Die Paläste, die Berge und die Flüsse erbebten, doch die Menschen fürchteten sich nicht. Der Tathagata legt den gewaltigen Klang universell dar und ermöglicht es so allen, ihn nach ihren Fähigkeiten und Wünschen zu verstehen. Alle diese Übungen dienten dazu, den Geist so zu schärfen, dass er die Verunreinigungen beseitigen konnte, aber der Buddha dachte nicht im Geringsten daran. Oder man hört von Geben, Geboten, Geduld, Fleiß, Meditation, Weisheit, geschickten Mitteln und Intelligenz. Man hört von Mitgefühl, Freude und Gelassenheit, aber die Aussprache und die verwendeten Wörter variieren. Oder höre von den Vier Achtsamkeiten und den Vier Rechten Tätigkeiten, den übernatürlichen Kräften, Fähigkeiten und dem Weg zur Erleuchtung. Verschiedene Methoden der Achtsamkeit, übernatürliche Kräfte, Innehalten und Kontemplation sowie unzählige zweckmäßige Mittel und Methoden. Drachengötter und acht Klassen von Wesen, sowohl menschlichen als auch nicht-menschlichen, zusammen mit Brahma, Indra und allen Schutzgottheiten der Welt. Der Buddha predigte den Dharma mit einem einzigen Laut, sodass alle Wesen, unabhängig von ihrer Kategorie, ihn verstehen konnten. Wenn Gier, Zorn, Verblendung, Groll, Geiz, Eifersucht, Stolz oder Schmeichelei vorhanden sind, Alle vierundachtzigtausend Leiden sind verschieden; lasst sie alle die Methode der Heilung hören. Wenn sie den reinen Dharma nicht besitzen, sollen sie die Zehn Gebote hören und erklären; Er war bereits imstande, Almosen zu geben und Menschen zu unterwerfen und sie den Klang des Nirvanas hören zu lassen. Wenn ein Mensch einen schwachen Willen hat und ihm Mitgefühl fehlt, wird er Leben und Tod verabscheuen und versuchen, ihnen selbst zu entfliehen; Mögen sie die Lehren der drei Tore der Befreiung hören, damit sie vom Leiden befreit werden und die Glückseligkeit des Nirvanas erlangen. Wer eine von Begierden freie Natur besitzt, wird den drei Daseinsbereichen abgeneigt sein und nach Ruhe streben; Mögen sie die Erklärung des bedingten Entstehens hören und durch das Pratyekabuddha-Fahrzeug die Befreiung erlangen. Wenn man einen reinen und weiten Geist besitzt, der alle Vorzüge des Gebens und der Gebote in sich trägt, Indem man sich dem mitfühlenden Tathagata nähert, kann man die Lehren des Mahayana hören. In manchen Ländern hört man von einem Fahrzeug, in anderen von zwei, drei, vier oder fünf. So und so fort ohne Einschränkung sind all dies die zweckmäßigen Mittel und die Macht des Tathagata. Nirvana und Ruhe bleiben unverändert; der Unterschied liegt in der Überlegenheit oder Unterlegenheit von Weisheit und Verhalten. Zum Beispiel ist das Wesen der Leere eins, aber Vögel fliegen in unterschiedlichen Entfernungen und an verschiedenen Orten. So sind auch der Körper und die Stimme Buddhas, sie durchdringen den gesamten Raum. Da sich die Gedanken und der Intellekt aller Wesen unterscheiden, variiert auch das, was sie hören und sehen. Aufgrund seiner früheren Übung war der Buddha in der Lage, wunderschöne Musik nach den Wünschen des Zuhörers zu erzeugen. Ich habe nicht die Absicht, gegen dies oder jenes zu intrigieren; für wen soll ich sprechen und für wen soll ich nicht sprechen? Das Antlitz Buddhas strahlte ein gewaltiges Licht aus, das sich in vierundachtzigtausend Formen vollendete. Die Dharma-Lehren sind dieselben; sie erleuchten die Welt und beseitigen Leiden. Im Besitz reiner Tugenden und Weisheit und in ständiger Übereinstimmung mit den drei Daseinsbereichen. Zum Beispiel ist die Leere frei von Verunreinigungen, erscheint aber dennoch zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen. Es zeigt das Leid der Geburt, des Alters, der Krankheit und des Todes und verdeutlicht auch die Lebensspanne und die Existenz in der Welt; Obwohl es dem äußeren Erscheinungsbild entspricht, ist sein wahres Wesen rein und gleich dem Nichts. Alle Länder haben keine Grenzen, und auch die Wünsche empfindungsfähiger Wesen sind unermesslich; Das weise Auge des Tathagata sieht alles klar, und er offenbart den Weg des Buddha entsprechend den Bedürfnissen aller Wesen. Letztlich, innerhalb der zehn Richtungen der Leere, unter allen Sterblichen und Göttern, So wie sich ihre Gestalten unterscheiden, so verändert sich auch die Gestalt des Buddha. Wenn man sich in einer großen Gruppe von Mönchen befindet, sollte man sich Bart und Haare abnehmen und eine Robe tragen. [ 2 ] Er hielt sich fest an Gewand und Schale, schützte alle Sinne, brachte ihnen Freude und linderte ihre Leiden. Wer häufig mit Brahmanen verkehrt, gilt als abgemagert. Mit Stab und Flasche, stets sauber; weise und redegewandt. Es vertreibt das Alte und nimmt das Neue auf, um seinen Hunger zu stillen; es trinkt Wind und Tau und findet darin keinen Unterschied zu fester Nahrung. Ob sitzend oder stehend, man bleibt standhaft; diese asketische Praxis zerstört andere Wege. Oder man wird, indem man diese Grundsätze befolgt, zum Lehrer der Welt, der sich mit medizinischen Texten und anderen Abhandlungen bestens auskennt. Das Buch beschreibt die unzähligen Phänomene der Astronomie und des irdischen Lebens und enthüllt alle Aspekte des Glücks und Unglücks eines Menschen. Alle Meditationen und Befreiungen tiefgründig verstehen; Samadhi, übernatürliche Kräfte und Weisheit praktizieren. Durch Gespräche, Rezitationen und Spiele leiten sie die Menschen geschickt dazu an, den buddhistischen Weg zu beschreiten. Oder vielleicht sollte man sich in festlicher Kleidung schmücken, mit einer prächtigen Krone und einem hohen Baldachin darüber. Vier Soldaten umzingelten sie von vorn und hinten und nutzten ihre Stärke, um den Feind einzuschüchtern und den jungen König zu unterwerfen. Oder vielleicht würde er Richter oder Schlichter werden, mit Fachkenntnissen im Verständnis aller Gesetze und Vorschriften der Welt. Alle Gewinne und Verluste wurden klar beurteilt, sodass alle zufrieden waren und sich fügten. Oder er dient als hochrangiger Minister, der die Regierungsmethoden verschiedener Könige geschickt anwendet. Seine Vorteile erstrecken sich in alle Richtungen, doch alle empfindungsfähigen Wesen sind sich dessen nicht bewusst. Er mag Getreide an die kleineren Könige verteilen, oder er mag zu einem fliegenden, Rad drehenden Kaiser werden. Er veranlasste alle Prinzen, sich Frauen als Konkubinen zu nehmen, und alle wurden dadurch auf unvorstellbare Weise völlig verwandelt. Oder sie sind als die Vier Himmelskönige bekannt, die die Welt beschützen und über alle Drachen, Yakshas und andere Wesen gebieten. Er predigte seiner Versammlung den Dharma, und alle waren sehr erfreut. Oder vielleicht ist er der Große Himmlische König des Trayastrimsa-Himmels, der im Freudengarten der Halle des Guten Dharma residiert. Mit einer prächtigen Krone auf dem Kopf verkündete er den wunderbaren Dharma; der Himmel konnte in seiner Ehrfurcht seine Macht nicht erfassen. Oder vielleicht weilen sie im Yama Tusita Himmel, dem Wohnsitz des Dämonenkönigs, desjenigen, der sich an Vergnügen ergötzt. Im Mani Jewel Palace residierend, sprach er die Wahrheit und befahl die Unterwerfung der Wesen. Oder, sobald er die Versammlung Brahmas erreicht hätte, würde er die vier unermesslichen Pfade der Meditation erläutern. Sie machten Pu glücklich und gingen dann wieder, ohne dass irgendjemand wusste, wie sie gekommen und gegangen waren. Oder vielleicht werden sie in den Akanistha-Himmel aufsteigen, um die kostbaren Blüten der Erleuchtung zu preisen. Und andere unermessliche heilige Verdienste, und dann die Unwissenden im Stich lassen. Die ungetrübte Weisheit des Tathagata erfasst alle fühlenden Wesen in sich. Sie nutzten unzählige zweckmäßige Mittel, um Menschen zu lehren und sie zur Reife zu führen. Ein Zauberer beispielsweise ist in Illusionen versiert und kann alle möglichen Illusionen erzeugen. Der Buddha lehrt alle fühlenden Wesen auf die gleiche Weise und manifestiert ihnen verschiedene Formen. Zum Beispiel bewirkt der helle Mond am Himmel, dass alle Lebewesen auf der Welt Zunahme und Abnahme wahrnehmen. Alle Flüsse und Teiche spiegeln Bilder wider, und alle Sterne stehlen Licht und Farbe. Als der Weisheitsmond des Tathagata in der Welt erschien, nutzte er auch zweckmäßige Mittel, um Zunahme und Abnahme zu demonstrieren. Das Herz des Bodhisattva spiegelt sich im Wasser, während die Sterne der Arhats ihr Licht und ihre Farbe verlieren. Zum Beispiel ist der Ozean voller Schätze, rein und ohne Trübung und unermesslich; Alle empfindungsfähigen Wesen der vier Kontinente manifestieren ihre Gestalt darin. Der Körper und die Tugenden des Buddha sind wie der Ozean, rein, unbefleckt und grenzenlos; Sogar alle empfindungsfähigen Wesen im Dharma-Bereich haben ihre Spiegelbilder darin. Zum Beispiel sendet die klare Sonne tausend Lichtstrahlen aus und bleibt dennoch an ihrem ursprünglichen Ort stehen, während sie die zehn Himmelsrichtungen erhellt; So ist auch das Licht der Sonne Buddhas, ohne zu kommen und zu gehen, und vertreibt die Dunkelheit der Welt. Wenn der Drachenkönig beispielsweise heftigen Regen herabsendet, kommt dieser nicht aus seinem Körper oder seinem Geist. Es kann alle Körperteile erreichen, die Hitze abführen und für Kühlung sorgen. So verhält es sich auch mit dem Dharma-Regen des Tathagata; er entspringt nicht dem Körper und Geist des Buddha. Und es kann alle Wesen erleuchten und die Feuer der drei Geistesgifte ein für alle Mal auslöschen. Der reine und wundersame Dharma-Körper des Tathagata ist in allen drei Bereichen unvergleichlich; In einer jenseitigen Sprache heißt es, sein Wesen sei weder existent noch nichtexistent. Obwohl es keinen Halt hat und doch dort weilt, obwohl es überall hingeht und doch nicht geht; Man sollte den Körper Buddhas auf die gleiche Weise betrachten, wie er in einem Traum am Himmel gemalt ist. Die Existenz oder Nichtexistenz aller Dharmas in den Drei Daseinsbereichen kann nicht mit den Lehren Buddhas verglichen werden. Beispielsweise leben Vögel und Tiere in den Bergen und Wäldern nicht in der Luft. Der Ozean-Mani hat unermessliche Farben, und ebenso vielfältig sind die Unterschiede im Körper des Buddha; Der Tathagata ist weder Form noch Nicht-Form; er manifestiert sich den Umständen entsprechend, ohne in irgendetwas zu verweilen. Leere, wahre Wirklichkeit und die Ruhe der Dharma-Natur usw.; Nur dieses wahre Dharma kann dem Tathagata offenbart werden. Die flüchtigen Gedanken eines einzigen Augenblicks lassen sich zählen; das Wasser im Ozean kann man austrinken. Die Leere lässt sich messen und der Wind kann gebändigt werden, doch die Verdienste Buddhas lassen sich nicht vollständig beschreiben. Wenn man von diesem Meer an Verdiensten und Tugenden hört und Freude und Glauben empfindet, Wie du gelobt wurdest, so wirst du es gewiss auch erhalten; zweifle nicht daran.
</poem>
Weblinks
- Avataṃsaka Sūtra
- Gandavyuha-Sutra(Siksananda), Kap. 60ff