Japa-Meditation: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 7. März 2026, 19:41 Uhr
Japa (Sans. japa, flüstern, murmeln; Pāḷi, das Murmeln japati =murmeln, flüstern) bedeutet das laute, leise oder gedankliche Wiederholen eines Mantras(Purashcarana), Gebets, Gottesnamens oder auch von Texten heiliger Schriften.
- Japa ist auch ein Punkt der 10 Niyamas der Sandilya-Upanishade.
- Im Vajrayana sind Mantra-Wiederholungen (auch halblaut mit Mala) ein essenzieller Teil der Praxis.
- In der ekstatischen Quabbala werden diesbezüglich Buchstabenkombinationen verwendet. Diesbezügliche Bücher waren das 'Alphabet des Akiba ben Joseph', das ' Reschit Chochma' und das Sepher Jetzira.
Ein gebräuchliches ritualistisches Hilfsmittel ist die rosenkranzähnliche Mala, besonders bei halblauter oder murmelnder Wiederholung.
Eine üliche Praxis ist die Japa-Meditation auf ein Mantra, wobei die Wiederholung mit Konzentration oder mit entspannter Beobachtung der Wiederholung erfolgen kann.