Aparigraha: Unterschied zwischen den Versionen
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''aparigraha-sthairye janma-kathantā-sambodhaḥ'' : Wenn der Yogi in aparigraha, Nicht-Besitzgier, geübt ist, wird das Wissen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und das Wie und Warum des Lebens erkannt. [[Yogasutras]] 2.39 | ''aparigraha-sthairye janma-kathantā-sambodhaḥ'' : Wenn der Yogi in aparigraha, Nicht-Besitzgier, geübt ist, wird das Wissen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und das Wie und Warum des Lebens erkannt. [[Yogasutras]] 2.39 | ||
Aparigraha wird als das Konzept der Nicht-Besitzgier, Nicht-Gier und Nicht-Anhaftung interpretiert. Es lehrt, nur das zu nehmen, was man braucht, und das Unnötige loszulassen. | Aparigraha wird als das Konzept der Nicht-Besitzgier, Nicht-Gier und Nicht-Anhaftung interpretiert. Es lehrt, nur das zu nehmen, was man braucht, und das Unnötige loszulassen. Die Tugend des Aparigraha bedeutet, nur das zu nehmen, was man wirklich braucht. | ||
In der Yoga-Schule des Hinduismus wird dieses Tugendkonzept auch übersetzt als „Verzicht auf die Annahme von Geschenken“, „keine unangemessenen Geschenke von anderen erwarten, erbitten oder annehmen“ und „keine Geschenke annehmen, die man nicht annehmen sollte“. | |||
Das Konzept umfasst je nach Auslegung auch Nicht-Hassgier und Besitzlosigkeit (Mönche und Laien haben da unterschiedliche Ansätze). | |||
== Literatur == | |||
* Hornett, Andrea (2013). "Ancient Ethics and Contemporary Systems: The Yamas, the Niyamas and the forms of Organization". In Prastacos, Gregory P; Wang, Fuming; Soderquist, Klas Eric (eds.). ''Leadership through the Classics''. Springer. S. 63–69. ISBN 978-3-642-32444-4. | |||
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* Wiki : [https://en.wikipedia.org/wiki/Non-possession Non-possession] | |||
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Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 14:42 Uhr
Aparigraha (Sanskrit: अपरिग्रह a-pari-graha m. : Nichtannehmen, Zurückweisen von Geschenken, Unbestechlichkeit, Nicht-Besitzen-Wollen) ist eine der fünf Yamas[1] des Ashtanga-Yoga des Patanjali.
aparigraha-sthairye janma-kathantā-sambodhaḥ : Wenn der Yogi in aparigraha, Nicht-Besitzgier, geübt ist, wird das Wissen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und das Wie und Warum des Lebens erkannt. Yogasutras 2.39
Aparigraha wird als das Konzept der Nicht-Besitzgier, Nicht-Gier und Nicht-Anhaftung interpretiert. Es lehrt, nur das zu nehmen, was man braucht, und das Unnötige loszulassen. Die Tugend des Aparigraha bedeutet, nur das zu nehmen, was man wirklich braucht.
In der Yoga-Schule des Hinduismus wird dieses Tugendkonzept auch übersetzt als „Verzicht auf die Annahme von Geschenken“, „keine unangemessenen Geschenke von anderen erwarten, erbitten oder annehmen“ und „keine Geschenke annehmen, die man nicht annehmen sollte“.
Das Konzept umfasst je nach Auslegung auch Nicht-Hassgier und Besitzlosigkeit (Mönche und Laien haben da unterschiedliche Ansätze).
Literatur
- Hornett, Andrea (2013). "Ancient Ethics and Contemporary Systems: The Yamas, the Niyamas and the forms of Organization". In Prastacos, Gregory P; Wang, Fuming; Soderquist, Klas Eric (eds.). Leadership through the Classics. Springer. S. 63–69. ISBN 978-3-642-32444-4.
Referenzen
Weblinks
- Wiki : Non-possession