Gandavyuha-Sutra(Siksananda): Unterschied zwischen den Versionen

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Zu jener Zeit befand sich der Weltverehrte im Großen und Erhabenen Pavillon des Jetavana-Hains im Königreich Sravasti, zusammen mit fünfhundert Bodhisattva Mahasattvas, angeführt von Samantabhadra Bodhisattva und Manjushri Bodhisattva. Ihre Namen waren: Lichtbanner-Bodhisattva, Sumeru-Banner-Bodhisattva, Juwelenbanner-Bodhisattva, Ungehinderter-Banner-Bodhisattva, Blumenbanner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Sonnenbanner-Bodhisattva, Wundersamer-Banner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Universeller-Lichtbanner-Bodhisattva, Erdkraft-Bodhisattva, Juwelenkraft-Bodhisattva, Großer-Kraft-Bodhisattva, Vajra-Weisheitskraft-Bodhisattva, Makelloser-Kraft-Bodhisattva, Rechter-Dharma-Sonnenkraft-Bodhisattva, Verdienstbergkraft-Bodhisattva und Weisheitslicht-Schattenkraft-Bodhisattva. Bodhisattvas, Bodhisattva der universellen segensreichen Kraft, Ksitigarbha Bodhisattva, Akasagarbha Bodhisattva, Bodhisattva der Lotus-Schatzkammer, Bodhisattva der Schatzkammer, Bodhisattva der Sonnen-Schatzkammer, Bodhisattva der reinen Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva der Dharma-Siegel-Schatzkammer, Bodhisattva der Licht-Schatzkammer, Bodhisattva der Nabel-Schatzkammer, Bodhisattva der Lotus-Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva des guten Auges, Bodhisattva des reinen Auges, Bodhisattva des makellosen Auges, Bodhisattva des ungetrübten Auges, Bodhisattva des universellen sehenden Auges, Bodhisattva des guten beobachtenden Auges, Bodhisattva des blauen Lotusauges, Bodhisattva des Vajraauges, Bodhisattva des Schatzauges, Akasagarbha-Augen-Bodhisattva, Bodhisattva des freudigen Auges, Bodhisattva des universellen Auges, Bodhisattva der himmlischen Krone, Bodhisattva der Krone der universellen erleuchtenden Dharma-Weisheit, Bodhisattva der Bodhimanda-Krone, Bodhisattva der universellen erleuchtenden Zehn Richtungen: Kronen-Bodhisattva, Ein Bodhisattva mit der Krone des Buddha-Schatzes, Bodhisattva mit der Krone, die alle weltlichen Bereiche transzendiert, Bodhisattva mit der Krone der universellen Erleuchtung, Bodhisattva mit der unzerstörbaren Krone, Bodhisattva mit der Löwenthronkrone, die alle Tathagatas umfasst, Bodhisattva mit der Krone, die den Dharma-Bereich und die Leere erleuchtet, Bodhisattva mit der Krone von Brahmas Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des Drachenkönigs Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller manifestierten Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Bodhimandas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Gelübde-Ozeane des Klangs, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens ... Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Kostbares Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Flammenlicht Bodhisattva, Dharma-Licht Bodhisattva, Ruhiges Licht Bodhisattva, Sonnenlicht Bodhisattva, Freies Licht Bodhisattva, Himmlisches Licht Bodhisattva, Segensbanner Bodhisattva, Weisheitsbanner Bodhisattva, Dharma-Banner Bodhisattva, Banner übernatürlicher Kraft Bodhisattva, Lichtbanner Bodhisattva, Blumenbanner Bodhisattva, Mani-Banner Bodhisattva, Bodhi-Banner Bodhisattva, Brahma-Banner Bodhisattva, Universelles Lichtbanner Bodhisattva, Brahma-Klang Bodhisattva, Ozeanklang Bodhisattva, Erdklang Bodhisattva, Klang des Weltenherrschers Bodhisattva, Klang des Bergschlags Bodhisattva, Klang, der alle Dharma-Reiche durchdringt Bodhisattva, Donnerklang, der alle Dharma-Ozeane erschüttert Bodhisattva, Dämonen bezwingender Klang Bodhisattva, Großes Mitgefühl [ 1] [ Zweckmäßiger Wolkendonnerklang-Bodhisattva, Besänftigender Klang des weltlichen Leidens-Trostes, Dharma-Höchster Bodhisattva, Siegreicher Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Segens-Sumeru-Höchster Bodhisattva, Verdienst-Korallen-Höchster Bodhisattva, Namens-Höchster Bodhisattva, Universeller Licht-Höchster Bodhisattva, Großer Mitgefühl-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Ozean-Bodhisattva, Buddha-Samen-Höchster Bodhisattva, Licht-Höchster Bodhisattva, Tugend-Höchster Bodhisattva, Höchster Höchster Bodhisattva, Universeller Helligkeits-Höchster Bodhisattva, Dharma-Höchster Bodhisattva, Mond-Höchster Bodhisattva, Raum-Höchster Bodhisattva, Schatz-Höchster Bodhisattva, Banner-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Sala-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Dharma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Elefanten-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Brahma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Fünfhundert Bodhisattvas und Mahasattvas, darunter die Bodhisattvas der Schnellen Freiheit, der Ruhigen Freiheit, der Unbeweglichen Freiheit, der Mächtigen Freiheit, der Höchsten Freiheit, des Ruhigen Klangs, des Ungehinderten Klangs, des Erdbebenklangs, des Ozean-Erdbebenklangs, des Wolkenklangs, des Dharma-Lichtklangs, des Leeren Klangs, des Klangs der Guten Wurzeln aller fühlenden Wesen, des Klangs der Großen Gelübde aller Wesen, des Klangs des Bodhimanda, des Klangs des Sumeru-Lichts, des Erwachens der Leere, der Freiheit von Befleckung, des Ungehinderten Erwachens, des Guten Erwachens, der Universellen Erleuchtung der Drei Welten, des Weiten Erwachens, des Erwachens der Universellen Helligkeit und des Erwachens des Dharma-Reichs-Lichts… waren anwesend. Diese Bodhisattvas haben alle die Gelübde und Praktiken von Samantabhadra vollbracht, ihre Reiche sind ungehindert und durchdringen alle Buddha-Länder; Ihre Manifestationen sind unermesslich und nähern sich allen Tathagatas; ihre reinen Augen sind ungetrübt und sehen alle wundersamen Wandlungen des Buddha; ihre Orte sind unendlich und erreichen beständig und allumfassend alle Tathagatas, die die vollkommene Erleuchtung erlangt haben; ihr Licht ist grenzenlos und erleuchtet den gesamten Ozean des wahren Dharma mit dem Licht der Weisheit; ihre Lehren sind unerschöpflich, ihre reine Beredsamkeit grenzenlos und endlos für Äonen; ihre Weisheit ist dem Raum gleich, all ihre Handlungen sind rein; sie sind frei von jeglichem Einfluss und manifestieren Formen gemäß dem Geist der fühlenden Wesen; sie haben die Verdunkelung der Unwissenheit beseitigt und verstehen, dass es im Reich der fühlenden Wesen keine fühlenden Wesen gibt; ihre Weisheit ist dem Raum gleich und erleuchtet das Reich des Dharma mit einem großen Netz aus Licht. Gemeinsam mit fünfhundert Arhats erwachen sie alle zur wahren Bedeutung, erkennen die Wirklichkeit, durchdringen tief die Natur des Dharma und entfliehen dem Ozean der Existenz für immer. Dank der Verdienste Buddhas sind sie von Fesseln, Leiden und Bindungen befreit und weilen im ungestörten Ort. Ihr Geist ist ruhig wie die Leere, er zerstreut für immer alle Zweifel vor allen Buddhas und glaubt tief an Buddhas Weisheit, die sie in sich aufnehmen. Gemeinsam mit unzähligen Weltherrschern haben sie unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht, stets allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht, ihnen als ungebetene Freunde gedient, sie beständig und fleißig beschützt und geschworen, sie niemals zu verlassen. Geboren aus Buddhas Lehren, durchschreiten sie das Tor der höchsten Weisheit in der Welt, schützen Buddhas wahren Dharma, erheben sich mit großen Gelübden, sichern die Kontinuität von Buddhas Linie, werden in die Familie der Tathagatas hineingeboren und streben nach allwissender Weisheit.
Zu jener Zeit befand sich der Weltverehrte im Großen und Erhabenen Pavillon des Jetavana-Hains im Königreich Sravasti, zusammen mit fünfhundert Bodhisattva Mahasattvas, angeführt von Samantabhadra Bodhisattva und Manjushri Bodhisattva. Ihre Namen waren: Lichtbanner-Bodhisattva, Sumeru-Banner-Bodhisattva, Juwelenbanner-Bodhisattva, Ungehinderter-Banner-Bodhisattva, Blumenbanner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Sonnenbanner-Bodhisattva, Wundersamer-Banner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Universeller-Lichtbanner-Bodhisattva, Erdkraft-Bodhisattva, Juwelenkraft-Bodhisattva, Großer-Kraft-Bodhisattva, Vajra-Weisheitskraft-Bodhisattva, Makelloser-Kraft-Bodhisattva, Rechter-Dharma-Sonnenkraft-Bodhisattva, Verdienstbergkraft-Bodhisattva und Weisheitslicht-Schattenkraft-Bodhisattva. Bodhisattvas, Bodhisattva der universellen segensreichen Kraft, Ksitigarbha Bodhisattva, Akasagarbha Bodhisattva, Bodhisattva der Lotus-Schatzkammer, Bodhisattva der Schatzkammer, Bodhisattva der Sonnen-Schatzkammer, Bodhisattva der reinen Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva der Dharma-Siegel-Schatzkammer, Bodhisattva der Licht-Schatzkammer, Bodhisattva der Nabel-Schatzkammer, Bodhisattva der Lotus-Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva des guten Auges, Bodhisattva des reinen Auges, Bodhisattva des makellosen Auges, Bodhisattva des ungetrübten Auges, Bodhisattva des universellen sehenden Auges, Bodhisattva des guten beobachtenden Auges, Bodhisattva des blauen Lotusauges, Bodhisattva des Vajraauges, Bodhisattva des Schatzauges, Akasagarbha-Augen-Bodhisattva, Bodhisattva des freudigen Auges, Bodhisattva des universellen Auges, Bodhisattva der himmlischen Krone, Bodhisattva der Krone der universellen erleuchtenden Dharma-Weisheit, Bodhisattva der Bodhimanda-Krone, Bodhisattva der universellen erleuchtenden Zehn Richtungen: Kronen-Bodhisattva, Ein Bodhisattva mit der Krone des Buddha-Schatzes, Bodhisattva mit der Krone, die alle weltlichen Bereiche transzendiert, Bodhisattva mit der Krone der universellen Erleuchtung, Bodhisattva mit der unzerstörbaren Krone, Bodhisattva mit der Löwenthronkrone, die alle Tathagatas umfasst, Bodhisattva mit der Krone, die den Dharma-Bereich und die Leere erleuchtet, Bodhisattva mit der Krone von Brahmas Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des Drachenkönigs Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller manifestierten Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Bodhimandas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Gelübde-Ozeane des Klangs, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens, Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Kostbares Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Flammenlicht Bodhisattva, Dharma-Licht Bodhisattva, Ruhiges Licht Bodhisattva, Sonnenlicht Bodhisattva, Freies Licht Bodhisattva, Himmlisches Licht Bodhisattva, Segensbanner Bodhisattva, Weisheitsbanner Bodhisattva, Dharma-Banner Bodhisattva, Banner übernatürlicher Kraft Bodhisattva, Lichtbanner Bodhisattva, Blumenbanner Bodhisattva, Mani-Banner Bodhisattva, Bodhi-Banner Bodhisattva, Brahma-Banner Bodhisattva, Universelles Lichtbanner Bodhisattva, Brahma-Klang Bodhisattva, Ozeanklang Bodhisattva, Erdklang Bodhisattva, Klang des Weltenherrschers Bodhisattva, Klang des Bergschlags Bodhisattva, Klang, der alle Dharma-Reiche durchdringt Bodhisattva, Donnerklang, der alle Dharma-Ozeane erschüttert Bodhisattva, Dämonen bezwingender Klang Bodhisattva, Großes Mitgefühl [ 1] [ Zweckmäßiger Wolkendonnerklang-Bodhisattva, Besänftigender Klang des weltlichen Leidens-Trostes, Dharma-Höchster Bodhisattva, Siegreicher Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Segens-Sumeru-Höchster Bodhisattva, Verdienst-Korallen-Höchster Bodhisattva, Namens-Höchster Bodhisattva, Universeller Licht-Höchster Bodhisattva, Großer Mitgefühl-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Ozean-Bodhisattva, Buddha-Samen-Höchster Bodhisattva, Licht-Höchster Bodhisattva, Tugend-Höchster Bodhisattva, Höchster Höchster Bodhisattva, Universeller Helligkeits-Höchster Bodhisattva, Dharma-Höchster Bodhisattva, Mond-Höchster Bodhisattva, Raum-Höchster Bodhisattva, Schatz-Höchster Bodhisattva, Banner-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Sala-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Dharma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Elefanten-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Brahma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Fünfhundert Bodhisattvas und Mahasattvas, darunter die Bodhisattvas der Schnellen Freiheit, der Ruhigen Freiheit, der Unbeweglichen Freiheit, der Mächtigen Freiheit, der Höchsten Freiheit, des Ruhigen Klangs, des Ungehinderten Klangs, des Erdbebenklangs, des Ozean-Erdbebenklangs, des Wolkenklangs, des Dharma-Lichtklangs, des Leeren Klangs, des Klangs der Guten Wurzeln aller fühlenden Wesen, des Klangs der Großen Gelübde aller Wesen, des Klangs des Bodhimanda, des Klangs des Sumeru-Lichts, des Erwachens der Leere, der Freiheit von Befleckung, des Ungehinderten Erwachens, des Guten Erwachens, der Universellen Erleuchtung der Drei Welten, des Weiten Erwachens, des Erwachens der Universellen Helligkeit und des Erwachens des Dharma-Reichs-Lichts… waren anwesend. Diese Bodhisattvas haben alle die Gelübde und Praktiken von Samantabhadra vollbracht, ihre Reiche sind ungehindert und durchdringen alle Buddha-Länder; Ihre Manifestationen sind unermesslich und nähern sich allen Tathagatas; ihre reinen Augen sind ungetrübt und sehen alle wundersamen Wandlungen des Buddha; ihre Orte sind unendlich und erreichen beständig und allumfassend alle Tathagatas, die die vollkommene Erleuchtung erlangt haben; ihr Licht ist grenzenlos und erleuchtet den gesamten Ozean des wahren Dharma mit dem Licht der Weisheit; ihre Lehren sind unerschöpflich, ihre reine Beredsamkeit grenzenlos und endlos für Äonen; ihre Weisheit ist dem Raum gleich, all ihre Handlungen sind rein; sie sind frei von jeglichem Einfluss und manifestieren Formen gemäß dem Geist der fühlenden Wesen; sie haben die Verdunkelung der Unwissenheit beseitigt und verstehen, dass es im Reich der fühlenden Wesen keine fühlenden Wesen gibt; ihre Weisheit ist dem Raum gleich und erleuchtet das Reich des Dharma mit einem großen Netz aus Licht. Gemeinsam mit fünfhundert Arhats erwachen sie alle zur wahren Bedeutung, erkennen die Wirklichkeit, durchdringen tief die Natur des Dharma und entfliehen dem Ozean der Existenz für immer. Dank der Verdienste Buddhas sind sie von Fesseln, Leiden und Bindungen befreit und weilen im ungestörten Ort. Ihr Geist ist ruhig wie die Leere, er zerstreut für immer alle Zweifel vor allen Buddhas und glaubt tief an Buddhas Weisheit, die sie in sich aufnehmen. Gemeinsam mit unzähligen Weltherrschern haben sie unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht, stets allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht, ihnen als ungebetene Freunde gedient, sie beständig und fleißig beschützt und geschworen, sie niemals zu verlassen. Geboren aus Buddhas Lehren, durchschreiten sie das Tor der höchsten Weisheit in der Welt, schützen Buddhas wahren Dharma, erheben sich mit großen Gelübden, sichern die Kontinuität von Buddhas Linie, werden in die Familie der Tathagatas hineingeboren und streben nach allwissender Weisheit.


  Zu jener Zeit dachten alle Bodhisattvas, die großen Tugendhaften, Arhats, weltlichen Könige und ihre Gefolgschaften Folgendes: „Das Reich des Tathagata, die Weisheit und das Verhalten des Tathagata, der Segen des Tathagata, die Kraft des Tathagata, die Furchtlosigkeit des Tathagata, das Samadhi des Tathagata, die Wohnstätte des Tathagata, die Freiheit des Tathagata, der Körper des Tathagata und die Weisheit des Tathagata – kein Gott und kein Mensch auf Erden kann diese Dinge begreifen, erlangen, daran glauben, sie verstehen, ertragen, beobachten, erkennen, offenbaren oder verkünden. Nichts kann fühlende Wesen begreifen lassen außer der Kraft des Segens der Buddhas, der übernatürlichen Kräfte der Buddhas, der majestätischen Tugenden der Buddhas, der Kraft der ursprünglichen Gelübde der Buddhas, der Kraft ihrer guten Wurzeln aus der Vergangenheit, der Kraft der Führung tugendhafter Lehrer, der Kraft tiefer und reiner Weisheit.“ Glaube, die Kraft tiefen Verständnisses, die Kraft ihres reinen Geistes hin zu Bodhi und die Kraft ihrer gewaltigen Gelübde, nach allwissender Weisheit zu streben. Wir bitten den Weltverehrten, unseren und allen fühlenden Wesen vielfältigen Wünschen und Verständnissen zu entsprechen… Mögen alle Arten von Weisheit, alle Arten von Rede, alle Arten von Freiheit, alle Arten von Wohnstätten, alle Arten von Wurzelreinheit, alle Arten von geschickten Mitteln des Geistes, alle Arten von Geisteszuständen, alle Arten von Verdiensten des Vertrauens auf den Tathagata und alle Arten des Hörens und Empfangens der Lehren des Dharma, die das frühere Streben des Tathagata nach Allwissenheit, die großen Gelübde eines Bodhisattva, die er einst ablegte, die Vollkommenheiten der Paramitas, die er einst reinigte, die Bodhisattva-Stufen, die er einst durchschritt, die Bodhisattva-Praktiken, die er einst vervollkommnete, die geschickten Mittel, die er einst erlernte, die Pfade, die er einst beschritt, der Dharma, den er einst zur Befreiung erlangte, offenbaren Die übernatürlichen Kräfte, die er in der Vergangenheit wirkte, all seine vergangenen Taten und Wirkungen, sein Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, das Drehen des wundersamen Dharma-Rades, die Reinigung des Buddha-Landes, die Zähmung der fühlenden Wesen, die Öffnung der Stadt der Allwissenheit, das Zeigen des Weges für alle fühlenden Wesen, das Betreten der Wohnstätten aller fühlenden Wesen, das Empfangen von Opfergaben aller fühlenden Wesen, das Sprechen über die Verdienste des Gebens gegenüber allen fühlenden Wesen und das Erscheinen der Bilder der Buddhas vor allen fühlenden Wesen; mögen all diese Dharmas verkündet werden!
  Zu jener Zeit dachten alle Bodhisattvas, die großen Tugendhaften, Arhats, weltlichen Könige und ihre Gefolgschaften Folgendes: „Das Reich des Tathagata, die Weisheit und das Verhalten des Tathagata, der Segen des Tathagata, die Kraft des Tathagata, die Furchtlosigkeit des Tathagata, das Samadhi des Tathagata, die Wohnstätte des Tathagata, die Freiheit des Tathagata, der Körper des Tathagata und die Weisheit des Tathagata – kein Gott und kein Mensch auf Erden kann diese Dinge begreifen, erlangen, daran glauben, sie verstehen, ertragen, beobachten, erkennen, offenbaren oder verkünden. Nichts kann fühlende Wesen begreifen lassen außer der Kraft des Segens der Buddhas, der übernatürlichen Kräfte der Buddhas, der majestätischen Tugenden der Buddhas, der Kraft der ursprünglichen Gelübde der Buddhas, der Kraft ihrer guten Wurzeln aus der Vergangenheit, der Kraft der Führung tugendhafter Lehrer, der Kraft tiefer und reiner Weisheit.“ Glaube, die Kraft tiefen Verständnisses, die Kraft ihres reinen Geistes hin zu Bodhi und die Kraft ihrer gewaltigen Gelübde, nach allwissender Weisheit zu streben. Wir bitten den Weltverehrten, unseren und allen fühlenden Wesen vielfältigen Wünschen und Verständnissen zu entsprechen… Mögen alle Arten von Weisheit, alle Arten von Rede, alle Arten von Freiheit, alle Arten von Wohnstätten, alle Arten von Wurzelreinheit, alle Arten von geschickten Mitteln des Geistes, alle Arten von Geisteszuständen, alle Arten von Verdiensten des Vertrauens auf den Tathagata und alle Arten des Hörens und Empfangens der Lehren des Dharma, die das frühere Streben des Tathagata nach Allwissenheit, die großen Gelübde eines Bodhisattva, die er einst ablegte, die Vollkommenheiten der Paramitas, die er einst reinigte, die Bodhisattva-Stufen, die er einst durchschritt, die Bodhisattva-Praktiken, die er einst vervollkommnete, die geschickten Mittel, die er einst erlernte, die Pfade, die er einst beschritt, der Dharma, den er einst zur Befreiung erlangte, offenbaren Die übernatürlichen Kräfte, die er in der Vergangenheit wirkte, all seine vergangenen Taten und Wirkungen, sein Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, das Drehen des wundersamen Dharma-Rades, die Reinigung des Buddha-Landes, die Zähmung der fühlenden Wesen, die Öffnung der Stadt der Allwissenheit, das Zeigen des Weges für alle fühlenden Wesen, das Betreten der Wohnstätten aller fühlenden Wesen, das Empfangen von Opfergaben aller fühlenden Wesen, das Sprechen über die Verdienste des Gebens gegenüber allen fühlenden Wesen und das Erscheinen der Bilder der Buddhas vor allen fühlenden Wesen; mögen all diese Dharmas verkündet werden!
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<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === 64/39/5 ===     </div>
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Inhaltsverzeichnis
    (Erster Absatz)
    Kapitel Neununddreißig, Teil Neun: Der Eintritt in die Dharma-Welt
Das Avatamsaka Sutra, in achtzig Bänden / 68
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<Das Avatamsaka Sutra (80 Bände)
← Band 67: Kapitel 39, Teil 8
(Sudhanas dreiundfünfzig Besuche: Besuch 20 bis Besuch 24) Das Avatamsaka Sutra,
Kapitel 68: Eintritt in die Dharma-Welt, Teil 9
(Sudhanas dreiundfünfzig Besuche: Besuch 25 bis 31) Band 69: Eintritt in die Dharma-Welt Kapitel 39,
Teil 10 (Sudhanas dreiundfünfzig Besuche: Besuch 32-33) →
Kapitel Neununddreißig, Teil Neun: Der Eintritt in die Dharma-Welt
Das Avatamsaka Sutra, Band 68
Übersetzt vom Tripitaka-Meister Śikṣānanda von Khotan durch kaiserlichen Erlass
Kapitel Neununddreißig, Teil Neun: Der Eintritt in die Dharma-Welt
  Zu jener Zeit betrachtete und beobachtete Sudhana, dessen Geist vom Licht großer Weisheit erleuchtet war, das Wesen aller Dharmas und erlangte das Tor des Verstehens aller Reden und Dharanis, das Tor der Aufrechterhaltung aller Dharma-Räder und Dharanis, die Kraft großen Mitgefühls, die Zuflucht aller fühlenden Wesen zu sein, das Tor des Lichts der Beobachtung der Bedeutung aller Dharmas, das Gelübde, das reine Reich des Dharma zu erfüllen, das Licht der Weisheit, das in alle zehn Richtungen auf alle Dharmas scheint, die Kraft der Freiheit, alle Welten zu schmücken, und das Gelübde, das vollkommene Werk aller Bodhisattvas universell einzuleiten.
  Zu jener Zeit betrachtete und beobachtete Sudhana, dessen Geist vom Licht großer Weisheit erleuchtet war, das Wesen aller Dharmas und erlangte das Tor des Verstehens aller Reden und Dharanis, das Tor der Aufrechterhaltung aller Dharma-Räder und Dharanis, die Kraft großen Mitgefühls, die Zuflucht aller fühlenden Wesen zu sein, das Tor des Lichts der Beobachtung der Bedeutung aller Dharmas, das Gelübde, das reine Reich des Dharma zu erfüllen, das Licht der Weisheit, das in alle zehn Richtungen auf alle Dharmas scheint, die Kraft der Freiheit, alle Welten zu schmücken, und das Gelübde, das vollkommene Werk aller Bodhisattvas universell einzuleiten.



Version vom 6. Februar 2026, 20:33 Uhr

Während der Tang- Dynastie übersetzte der Mönch Śikṣānanda aus Khotan das Avataṃsaka Sūtra in die chinesische Sprache. Das Werk ist im Taisho Tipitaka erhalten.

Die folgende Übersetzung umfasst nur den Gandavyuha-Sutra - Teil.

Übersetzung =

=== 60/39/1 ===

Zu jener Zeit befand sich der Weltverehrte im Großen und Erhabenen Pavillon des Jetavana-Hains im Königreich Sravasti, zusammen mit fünfhundert Bodhisattva Mahasattvas, angeführt von Samantabhadra Bodhisattva und Manjushri Bodhisattva. Ihre Namen waren: Lichtbanner-Bodhisattva, Sumeru-Banner-Bodhisattva, Juwelenbanner-Bodhisattva, Ungehinderter-Banner-Bodhisattva, Blumenbanner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Sonnenbanner-Bodhisattva, Wundersamer-Banner-Bodhisattva, Makelloser-Banner-Bodhisattva, Universeller-Lichtbanner-Bodhisattva, Erdkraft-Bodhisattva, Juwelenkraft-Bodhisattva, Großer-Kraft-Bodhisattva, Vajra-Weisheitskraft-Bodhisattva, Makelloser-Kraft-Bodhisattva, Rechter-Dharma-Sonnenkraft-Bodhisattva, Verdienstbergkraft-Bodhisattva und Weisheitslicht-Schattenkraft-Bodhisattva. Bodhisattvas, Bodhisattva der universellen segensreichen Kraft, Ksitigarbha Bodhisattva, Akasagarbha Bodhisattva, Bodhisattva der Lotus-Schatzkammer, Bodhisattva der Schatzkammer, Bodhisattva der Sonnen-Schatzkammer, Bodhisattva der reinen Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva der Dharma-Siegel-Schatzkammer, Bodhisattva der Licht-Schatzkammer, Bodhisattva der Nabel-Schatzkammer, Bodhisattva der Lotus-Tugend-Schatzkammer, Bodhisattva des guten Auges, Bodhisattva des reinen Auges, Bodhisattva des makellosen Auges, Bodhisattva des ungetrübten Auges, Bodhisattva des universellen sehenden Auges, Bodhisattva des guten beobachtenden Auges, Bodhisattva des blauen Lotusauges, Bodhisattva des Vajraauges, Bodhisattva des Schatzauges, Akasagarbha-Augen-Bodhisattva, Bodhisattva des freudigen Auges, Bodhisattva des universellen Auges, Bodhisattva der himmlischen Krone, Bodhisattva der Krone der universellen erleuchtenden Dharma-Weisheit, Bodhisattva der Bodhimanda-Krone, Bodhisattva der universellen erleuchtenden Zehn Richtungen: Kronen-Bodhisattva, Ein Bodhisattva mit der Krone des Buddha-Schatzes, Bodhisattva mit der Krone, die alle weltlichen Bereiche transzendiert, Bodhisattva mit der Krone der universellen Erleuchtung, Bodhisattva mit der unzerstörbaren Krone, Bodhisattva mit der Löwenthronkrone, die alle Tathagatas umfasst, Bodhisattva mit der Krone, die den Dharma-Bereich und die Leere erleuchtet, Bodhisattva mit der Krone von Brahmas Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des Drachenkönigs Haarknoten, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller manifestierten Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Bodhimandas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Gelübde-Ozeane des Klangs, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens aller Buddhas, Bodhisattva mit der Krone des strahlenden Haarknotens, Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Kostbares Licht Bodhisattva, Makelloses Licht Bodhisattva, Flammenlicht Bodhisattva, Dharma-Licht Bodhisattva, Ruhiges Licht Bodhisattva, Sonnenlicht Bodhisattva, Freies Licht Bodhisattva, Himmlisches Licht Bodhisattva, Segensbanner Bodhisattva, Weisheitsbanner Bodhisattva, Dharma-Banner Bodhisattva, Banner übernatürlicher Kraft Bodhisattva, Lichtbanner Bodhisattva, Blumenbanner Bodhisattva, Mani-Banner Bodhisattva, Bodhi-Banner Bodhisattva, Brahma-Banner Bodhisattva, Universelles Lichtbanner Bodhisattva, Brahma-Klang Bodhisattva, Ozeanklang Bodhisattva, Erdklang Bodhisattva, Klang des Weltenherrschers Bodhisattva, Klang des Bergschlags Bodhisattva, Klang, der alle Dharma-Reiche durchdringt Bodhisattva, Donnerklang, der alle Dharma-Ozeane erschüttert Bodhisattva, Dämonen bezwingender Klang Bodhisattva, Großes Mitgefühl [ 1] [ Zweckmäßiger Wolkendonnerklang-Bodhisattva, Besänftigender Klang des weltlichen Leidens-Trostes, Dharma-Höchster Bodhisattva, Siegreicher Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Segens-Sumeru-Höchster Bodhisattva, Verdienst-Korallen-Höchster Bodhisattva, Namens-Höchster Bodhisattva, Universeller Licht-Höchster Bodhisattva, Großer Mitgefühl-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Ozean-Bodhisattva, Buddha-Samen-Höchster Bodhisattva, Licht-Höchster Bodhisattva, Tugend-Höchster Bodhisattva, Höchster Höchster Bodhisattva, Universeller Helligkeits-Höchster Bodhisattva, Dharma-Höchster Bodhisattva, Mond-Höchster Bodhisattva, Raum-Höchster Bodhisattva, Schatz-Höchster Bodhisattva, Banner-Höchster Bodhisattva, Weisheits-Höchster Bodhisattva, Sala-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Dharma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Elefanten-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Brahma-Selbstbeherrschungs-König-Bodhisattva, Fünfhundert Bodhisattvas und Mahasattvas, darunter die Bodhisattvas der Schnellen Freiheit, der Ruhigen Freiheit, der Unbeweglichen Freiheit, der Mächtigen Freiheit, der Höchsten Freiheit, des Ruhigen Klangs, des Ungehinderten Klangs, des Erdbebenklangs, des Ozean-Erdbebenklangs, des Wolkenklangs, des Dharma-Lichtklangs, des Leeren Klangs, des Klangs der Guten Wurzeln aller fühlenden Wesen, des Klangs der Großen Gelübde aller Wesen, des Klangs des Bodhimanda, des Klangs des Sumeru-Lichts, des Erwachens der Leere, der Freiheit von Befleckung, des Ungehinderten Erwachens, des Guten Erwachens, der Universellen Erleuchtung der Drei Welten, des Weiten Erwachens, des Erwachens der Universellen Helligkeit und des Erwachens des Dharma-Reichs-Lichts… waren anwesend. Diese Bodhisattvas haben alle die Gelübde und Praktiken von Samantabhadra vollbracht, ihre Reiche sind ungehindert und durchdringen alle Buddha-Länder; Ihre Manifestationen sind unermesslich und nähern sich allen Tathagatas; ihre reinen Augen sind ungetrübt und sehen alle wundersamen Wandlungen des Buddha; ihre Orte sind unendlich und erreichen beständig und allumfassend alle Tathagatas, die die vollkommene Erleuchtung erlangt haben; ihr Licht ist grenzenlos und erleuchtet den gesamten Ozean des wahren Dharma mit dem Licht der Weisheit; ihre Lehren sind unerschöpflich, ihre reine Beredsamkeit grenzenlos und endlos für Äonen; ihre Weisheit ist dem Raum gleich, all ihre Handlungen sind rein; sie sind frei von jeglichem Einfluss und manifestieren Formen gemäß dem Geist der fühlenden Wesen; sie haben die Verdunkelung der Unwissenheit beseitigt und verstehen, dass es im Reich der fühlenden Wesen keine fühlenden Wesen gibt; ihre Weisheit ist dem Raum gleich und erleuchtet das Reich des Dharma mit einem großen Netz aus Licht. Gemeinsam mit fünfhundert Arhats erwachen sie alle zur wahren Bedeutung, erkennen die Wirklichkeit, durchdringen tief die Natur des Dharma und entfliehen dem Ozean der Existenz für immer. Dank der Verdienste Buddhas sind sie von Fesseln, Leiden und Bindungen befreit und weilen im ungestörten Ort. Ihr Geist ist ruhig wie die Leere, er zerstreut für immer alle Zweifel vor allen Buddhas und glaubt tief an Buddhas Weisheit, die sie in sich aufnehmen. Gemeinsam mit unzähligen Weltherrschern haben sie unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht, stets allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht, ihnen als ungebetene Freunde gedient, sie beständig und fleißig beschützt und geschworen, sie niemals zu verlassen. Geboren aus Buddhas Lehren, durchschreiten sie das Tor der höchsten Weisheit in der Welt, schützen Buddhas wahren Dharma, erheben sich mit großen Gelübden, sichern die Kontinuität von Buddhas Linie, werden in die Familie der Tathagatas hineingeboren und streben nach allwissender Weisheit.

  Zu jener Zeit dachten alle Bodhisattvas, die großen Tugendhaften, Arhats, weltlichen Könige und ihre Gefolgschaften Folgendes: „Das Reich des Tathagata, die Weisheit und das Verhalten des Tathagata, der Segen des Tathagata, die Kraft des Tathagata, die Furchtlosigkeit des Tathagata, das Samadhi des Tathagata, die Wohnstätte des Tathagata, die Freiheit des Tathagata, der Körper des Tathagata und die Weisheit des Tathagata – kein Gott und kein Mensch auf Erden kann diese Dinge begreifen, erlangen, daran glauben, sie verstehen, ertragen, beobachten, erkennen, offenbaren oder verkünden. Nichts kann fühlende Wesen begreifen lassen außer der Kraft des Segens der Buddhas, der übernatürlichen Kräfte der Buddhas, der majestätischen Tugenden der Buddhas, der Kraft der ursprünglichen Gelübde der Buddhas, der Kraft ihrer guten Wurzeln aus der Vergangenheit, der Kraft der Führung tugendhafter Lehrer, der Kraft tiefer und reiner Weisheit.“ Glaube, die Kraft tiefen Verständnisses, die Kraft ihres reinen Geistes hin zu Bodhi und die Kraft ihrer gewaltigen Gelübde, nach allwissender Weisheit zu streben. Wir bitten den Weltverehrten, unseren und allen fühlenden Wesen vielfältigen Wünschen und Verständnissen zu entsprechen… Mögen alle Arten von Weisheit, alle Arten von Rede, alle Arten von Freiheit, alle Arten von Wohnstätten, alle Arten von Wurzelreinheit, alle Arten von geschickten Mitteln des Geistes, alle Arten von Geisteszuständen, alle Arten von Verdiensten des Vertrauens auf den Tathagata und alle Arten des Hörens und Empfangens der Lehren des Dharma, die das frühere Streben des Tathagata nach Allwissenheit, die großen Gelübde eines Bodhisattva, die er einst ablegte, die Vollkommenheiten der Paramitas, die er einst reinigte, die Bodhisattva-Stufen, die er einst durchschritt, die Bodhisattva-Praktiken, die er einst vervollkommnete, die geschickten Mittel, die er einst erlernte, die Pfade, die er einst beschritt, der Dharma, den er einst zur Befreiung erlangte, offenbaren Die übernatürlichen Kräfte, die er in der Vergangenheit wirkte, all seine vergangenen Taten und Wirkungen, sein Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, das Drehen des wundersamen Dharma-Rades, die Reinigung des Buddha-Landes, die Zähmung der fühlenden Wesen, die Öffnung der Stadt der Allwissenheit, das Zeigen des Weges für alle fühlenden Wesen, das Betreten der Wohnstätten aller fühlenden Wesen, das Empfangen von Opfergaben aller fühlenden Wesen, das Sprechen über die Verdienste des Gebens gegenüber allen fühlenden Wesen und das Erscheinen der Bilder der Buddhas vor allen fühlenden Wesen; mögen all diese Dharmas verkündet werden!

  Zu jener Zeit, als der Weltverehrte die Gedanken aller Bodhisattvas kannte, nahm er großes Mitgefühl als seinen Körper, großes Mitgefühl als sein Tor und großes Mitgefühl als sein Haupt an. Indem er das Dharma des großen Mitgefühls als sein wirksames Mittel nutzte, erfüllte er das gesamte Universum und ging in das Löwensamadhi ein. In diesem Samadhi angekommen, wurde die ganze Welt geschmückt und gereinigt. Zu jener Zeit wurde dieser prächtige Pavillon plötzlich unermesslich und grenzenlos. Sein Boden bestand aus Vajra, bedeckt mit einem König der Juwelen, und unzählige kostbare Blumen und Mani-Juwelen waren überall verstreut und erfüllten jeden Winkel. Seine Säulen waren aus Lapislazuli, zusammengesetzt aus verschiedenen Edelsteinen, geschmückt mit dem hellen Licht der Mani-Juwelen und verziert mit wunscherfüllenden Goldjuwelen aus Jambudvipa. Die Pavillons erstreckten sich in langen, gewundenen Gängen. Die Gebäude stützten sich gegenseitig, Fenster und Türen spiegelten sich, Treppen, Pavillons und Geländer waren vollständig und mit kostbaren Juwelen geschmückt. Diese Juwelen hatten die Gestalt von Menschen und Göttern, waren fest und wundervoll, die schönsten der Welt und mit einem Netz aus Mani-Juwelen bedeckt. Banner und Wimpel wehten an allen Toren und strahlten ein Licht aus, das das gesamte Dharma-Reich jenseits des Bodhimanda durchdrang. Die unzähligen Treppen und Geländer bestanden alle aus Mani.

  Zu jener Zeit, durch die Kraft Buddhas, wurde der Jetavana-Hain plötzlich gewaltig, so groß wie die unzähligen Buddha-Länder, so zahlreich wie die Staubkörner auf zahllosen Buddha-Feldern. Geschmückt mit unzähligen wundersamen Juwelen, war der Boden mit unermesslichen Schätzen bedeckt, Mauern aus unzähligen Juwelen geformt und juwelenbesetzte Tala-Bäume säumten die Wege. Im Inneren flossen unzählige duftende Flüsse, überflutet mit süßem Wasser, ihre Strömungen tosend und wirbelnd; alle kostbaren Blumen flossen nach rechts und erzeugten auf natürliche Weise die Klänge des Dharma; unvorstellbar kostbare Lotusblumen, deren Blüten sich ausbreiteten und das Wasser bedeckten; unzählige kostbare Blumenbäume säumten die Ufer; und unvorstellbare Pavillons und Terrassen waren in ordentlichen Reihen an den Ufern angeordnet, bedeckt mit Netzen aus Mani-Juwelen. Unzählige Juwelen strahlten helles Licht aus, und unzählige Juwelen schmückten den Boden. Verschiedene erlesene Weihrauchsorten verbrannten und erfüllten die Luft mit Duft. Die unzähligen kostbaren Banner wurden wiederhergestellt, nämlich: das kostbare Weihrauchbanner, das kostbare Gewandbanner [ 2 ] , das kostbare Bannerbanner, das kostbare Seidenbanner, das kostbare Blumenbanner, das kostbare Halskettenbanner, das kostbare Girlandenbanner, das kostbare Glockenbanner, das Mani-Baldachinbanner, das große kostbare Mani-Banner, das überall leuchtende kostbare Mani-Banner, das Mani-Königsbanner, das die Namen und Klänge aller Tathagatas ausspricht, das Löwen-Mani-Königsbanner, das Mani-Königsbanner, das von den vergangenen Taten aller Tathagatas spricht, und das Mani-Königsbanner, das die Bilder aller Dharma-Reiche manifestiert, die sich in alle zehn Richtungen befinden und feierlich angeordnet sind.

  Zu jener Zeit erschienen am Himmel über dem Jetavana-Hain unvorstellbare Wolken himmlischer Paläste, unzählige Wolken duftender Bäume, unbeschreibliche Wolken des Berges Sumeru, unbeschreibliche Wolken der Musik und des Tanzes, Wolken wunderschöner Lieder zu Ehren des Tathagata, Wolken unbeschreiblicher juwelenbesetzter Lotusblumen, Wolken unbeschreiblicher juwelenbesetzter Throne, Wolken von Bildern himmlischer Könige, die die Tugenden Buddhas priesen, Wolken unbeschreiblicher weißer Perlen, Wolken unbeschreiblicher roter Perlenpavillons, geschmückt mit prächtigen Ornamenten, und Wolken unbeschreiblichen Regens aus diamantenharten Perlen. All dies erhob sich am Himmel, umgab und erfüllte den gesamten Raum wie ein Schmuck. Warum ist das so? Weil die guten Wurzeln des Tathagata unvorstellbar sind, weil das tugendhafte Dharma des Tathagata unvorstellbar ist, weil die Macht des Tathagata unvorstellbar ist, weil der Tathagata seinen Körper frei verwandeln kann, um alle Welten zu durchdringen, weil der Tathagata seine göttliche Macht nutzen kann, um alle Buddhas und den Schmuck der Buddha-Länder in seinen Körper aufzunehmen, weil der Tathagata die Bilder aller Dharma-Bereiche in einem einzigen Staubkorn universell manifestieren kann, weil der Tathagata alle vergangenen Buddhas in einer einzigen Pore manifestieren kann, weil jeder Lichtstrahl des Tathagata alle Welten erleuchten kann, weil der Tathagata Wolken der Transformationen erzeugen kann, so zahlreich wie die Staubkörner aller Buddha-Länder in einer einzigen Pore, die alle Buddha-Länder erfüllen, weil der Tathagata die Entstehung, das Verweilen und die Zerstörung von Äonen aller zehn Richtungen der Welten in einer einzigen Pore universell manifestieren kann, weil dies unvorstellbar ist. So wie man in diesem Jetavana-Hain die reinen und geschmückten Buddha-Länder sieht, sieht man dort auch die gesamte Dharma-Welt, die Sphäre des Raumes und alle Welten in den zehn Richtungen auf die gleiche Weise. Es heißt, man sehe den Tathagata im Jetavana-Hain wohnen, während die Versammlung der Bodhisattvas den Raum vollständig ausfüllt; Man sieht den Regen aus allen Arten geschmückter Wolken, den Regen aus allen Arten strahlender und kostbarer Wolken, den Regen aus allen Arten von Mani-Juwelenwolken, den Regen aus allen Arten geschmückter Wolken, die das Buddha-Feld bedecken, den Regen aus allen Arten von Himmelskörpern, den Regen aus allen Arten von Blumenbäumen, den Regen aus allen Arten von Kleiderbäumen, den Regen aus allen Arten von juwelenbesetzten Girlanden und Halsketten, der unaufhörlich die ganze Erde durchdringt, den Regen aus allen Arten von geschmückten Gegenständen, den Regen aus allen Arten von duftenden Wolken in Form von fühlenden Wesen, den Regen aus allen Arten von subtilen und kostbaren Blumennetzen, der unaufhörlich und ohne Unterbrechung fällt, den Regen aus allen Arten von himmlischen Jungfrauen, die juwelenbesetzte Banner und Wimpel halten und am Himmel kreisen und sich bewegen, den Regen aus allen Arten von juwelenbesetzten Lotusblumen, aus denen auf natürliche Weise verschiedene musikalische Klänge zwischen den Blütenblättern erklingen, und den Regen aus allen Arten von Löwenthronen, die mit juwelenbesetzten Netzen und Halsketten geschmückt sind.

  Zu jener Zeit existierte jenseits unzähliger Buddha-Welten im Osten eine Welt namens Goldenes Lampenwolkenbanner, deren Buddha den Namen Vairocana, Siegreicher Tugendkönig, trug. Unter den Anhängern dieses Buddhas befand sich ein Bodhisattva namens Vairocana Wunschheller, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas zu ihm kam. Sie alle nutzten ihre göttliche Kraft, um die verschiedensten Wolken zu erschaffen: Wolken aus himmlischen Blumen, Wolken aus himmlischem Duft, Wolken aus himmlischem Puderduft, Wolken aus himmlischen Girlanden, Wolken aus himmlischen Schätzen, Wolken aus himmlischem Schmuck, Wolken aus himmlischen Juwelenbaldachinen, Wolken aus himmlischen Gewändern, Wolken aus himmlischen Juwelenbannern und Wolken aus himmlischem Schmuck aller Art von wundersamen Schätzen, die den Himmel erfüllten. Als sie den Ort des Buddha erreichten, verneigten sie sich vor den Füßen des Buddha und verwandelten sich dann im Osten in einen juwelenbesetzten und prächtigen Pavillon und einen Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Sie bedeckten ihre Körper mit einem wunscherfüllenden Juwelennetz und setzten sich mit ihrem Gefolge im Schneidersitz hin.

  Südlich des Buddha, jenseits unzähliger Buddha-Welten, liegt eine Welt namens Vajra-Schatzkammer, deren Buddha den Namen Universeller Licht-Schatzkammerkönig trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens Unzerstörbarer Fleißkönig, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas zum Buddha kommt und Netze mit kostbarem Weihrauch aller Art, juwelenbesetzte Halsketten, juwelenbesetzte Blumengürtel, juwelenbesetzte Girlanden, Vajra-Halsketten, Netze mit Mani-Juwelen aller Art, juwelenbesetzte Gewänder, juwelenbesetzte Halskettengürtel, strahlend leuchtende Mani-Gürtel und Löwen-Mani-Juwelenhalsketten trägt, um alle Welten mit seiner göttlichen Kraft zu erfüllen. Am Buddha angekommen, wirft er sich zu dessen Füßen nieder, und sogleich im Süden manifestiert er einen prächtigen, mit Mani-Juwelen geschmückten Pavillon, der die ganze Welt erleuchtet, sowie einen Löwenthron aus juwelenbesetzter Lotus-Schatzkammer, der in alle Richtungen strahlt. Er bedeckt seinen Körper mit Netzen aus allerlei kostbaren Blumen und sitzt im Schneidersitz mit seinem Gefolge.

  Jenseits der Ozeane unzähliger Buddha-Länder im Westen existiert eine Welt namens „Mani-Juwelenlampe, Banner des Berges Sumeru“, wo der Buddha den Namen „Lampe der Dharma-Reich-Weisheit“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Universeller Sieg, Höchster Majestätischer König“, der zusammen mit unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner im Weltmeer, zu ihm kommt. Sie alle erzeugen mit ihrer göttlichen Kraft unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit duftenden Ölen und Weihrauch, unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit verschiedenfarbigem und duftendem Wasser, unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit Mani-Juwelenkönigen des Lichts, so zahlreich wie die Staubkörner der Erde, unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit verschiedenen strahlenden Flammenrädern und unzählige Wolken des Berges Sumeru, geschmückt mit verschiedenfarbigen Vajra-Schatz-Mani-Juwelenkönigen. Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, erleuchten alle Welten, Jambudvipa, Jambudvipa, und die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle Dharma-Bereiche, die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle Zeichen und glückverheißenden Vorzeichen aller Buddhas, die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle vergangenen Taten und Ursachen aller Tathagatas, die Praktiken aller Bodhisattvas, die Wolken des Berges Sumeru, die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, offenbaren alle Buddhas, die im Bodhi-Baum sitzen, die Wolken des Berges Sumeru, die den Dharma-Bereich erfüllen. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen und verwandelte sich dann im Westen in einen prächtigen Pavillon duftender Könige, bedeckt mit einem Netz aus wahren Juwelen, und in das Schattenbanner Indras, eine juwelenbesetzte Lotus-Schatzkammer und einen Löwenthron, bedeckte seinen Körper mit einem Netz aus wundersamen Farben und schmückte sein Haupt mit der Krone des Herzkönigs und saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.

  Jenseits der Meere unzähliger Buddha-Länder im Norden liegt eine Welt namens „Kostbares Gewand und Strahlendes Banner“, deren Buddha den Namen „Große Helligkeit, die das Dharma-Reich der Leere erleuchtet“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Ungehinderter siegreicher Schatzkönig“, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel im Weltmeer, zu diesem Buddha kommt. Sie alle nutzen ihre göttliche Macht, um Wolken aus kostbaren Gewändern zu erschaffen: Wolken aus leuchtend gelben, kostbaren Gewändern, Wolken aus Gewändern, die von verschiedenen Düften erfüllt sind, Wolken aus Mani-Königsgewändern mit Sonnenbannern, Wolken aus goldenen, flammenden Mani-Gewändern, Wolken aus Gewändern mit kostbaren Lichtflammen aller Art, Wolken aus Mani-Gewändern, die alle Sterne und Bilder überstrahlen, Wolken aus weißen, jadegrünen Mani-Gewändern, Wolken aus Mani-Gewändern mit strahlendem und prächtigem Licht, Wolken aus Mani-Gewändern mit strahlendem und kraftvollem Licht sowie Wolken aus Mani-Gewändern, die mit einem Meer von Schmuckstücken geschmückt sind und den gesamten Himmel erfüllen. Beim Erreichen des Buddha verneigen sie sich vor seinen Füßen und lassen dann im Norden einen prächtigen Pavillon erscheinen, der mit einem Meer von Mani-Juwelen und einem Löwenthron geschmückt ist, der mit einem Lotusschatz aus Lapislazuli verziert ist. Sie bedecken ihre Körper mit einem Netz des majestätischen Mani-Königs der Löwen und einer juwelenbesetzten Krone reiner, kostbarer Könige. Sie sitzen im Schneidersitz mit ihrem Gefolge.

  Jenseits der unzähligen Buddha-Welten im Nordosten liegt eine Welt namens „Allumfassendes Netz aus Freude und reinem Licht“, deren Buddha den Namen „Ungetrübtes Auge“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Manifestation des Mondkönigs des Dharma-Reichs-Gelübdes“, der zusammen mit unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner im Weltenmeer, zu ihm kommt. Mit ihrer göttlichen Kraft beschwören sie Wolken aus juwelenbesetzten Pavillons, duftenden Pavillons, Weihrauchpavillons, Blumenpavillons, Sandelholzpavillons, Vajrapavillons, Manipavillons, goldenen Pavillons, Robenpavillons und Lotuspavillons herauf, die alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen bedecken. Beim Erreichen des Buddha verneigen sie sich vor seinen Füßen und manifestieren dann im Nordosten einen gewaltigen Manipavillon des Tores des Allumfassenden Dharma-Reichs und einen Löwenthron aus Lotusblüten, dessen Duft unvergleichlich ist. Ihre Körper sind mit einem Mani-Blumennetz bedeckt, und sie tragen eine prächtige, juwelenbesetzte Mani-Krone. Sie sitzen im Schneidersitz mit ihrem Gefolge.

  Im Südosten, jenseits unzähliger Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, liegt eine Welt namens „Duftendes Wolkenbanner“, deren Buddha den Namen „Drachenkönig der Freiheit“ trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „König der Dharma-Weisheit und Strahlende Flamme“, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, ebenfalls so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten, zu ihm kam. Mit ihrer göttlichen Kraft erschufen sie Wolken aus vollkommenem goldenem Licht, Wolken aus vollkommenem Licht in unermesslich kostbaren Farben, Wolken aus vollkommenem Licht in den haarähnlichen Zügen Buddhas, Wolken aus vollkommenem Licht in verschiedenen kostbaren Farben, Wolken aus vollkommenem Licht in Form des Lotusschatzes, Wolken aus vollkommenem Licht in Form der Zweige verschiedener kostbarer Bäume, Wolken aus vollkommenem Licht in Form der Buddha-Krone, Wolken aus vollkommenem Licht in Form des Goldes von Jambudvipa, Wolken aus vollkommenem Licht der Sonne und Wolken aus vollkommenem Licht der Sterne und des Mondes, die den gesamten Himmel durchdringen. Als sie den Buddha erreichten, verneigten sie sich vor seinen Füßen und verwandelten sich dann im Südosten in den erhabenen, juwelenbesetzten, strahlenden Pavillon von Vairocana, den Löwenthron des Vajra-Mani-Lotusschatzes, dessen Körper vom Mani-König der strahlenden Flamme aus unzähligen kostbaren Lichtern umhüllt waren. Anschließend setzten sie sich mit ihrem Gefolge im Schneidersitz hin.

  Südwestlich des Buddha, jenseits unzähliger Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel auf den Buddha-Feldern, liegt eine Welt namens Sonnenlicht-Mani-Schatzkammer. Ihr Buddha trägt den Namen König des Weisheitsmondes, der alle Dharmas erleuchtet. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens König des Weisheitsbanners, der alle dämonischen Heere vernichtet. Er kommt zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel im Weltenmeer, zum Buddha. Aus jeder Pore seines Körpers strömen Flammenwolken hervor, die denen des gesamten Universums gleichen: Blütenflammen, Weihrauchflammen, Juwelenflammen, Vajraflammen, brennende Weihrauchflammen, Blitzflammen, Vairocana-Mani-Juwelenflammen, goldene Lichtflammen, Lichtflammen des siegreichen Schatzkammer-Mani-Königs und Lichtflammen, die dem Ozean der Tathagatas der drei Zeiten gleichen. Jede dieser Energien strömt aus seinen Poren und durchdringt das gesamte Universum. Sobald er den Buddha erreicht, verneigt er sich vor dessen Füßen und manifestiert dann im Südwesten einen gewaltigen Mani-Juwelenpavillon, der die zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Reiches erleuchtet, sowie einen Löwenthron aus Weihrauch, Lampenflammen und einem juwelenbesetzten Lotusschatz. Sein Körper ist mit einem Netz aus Mani-Juwelen der Reinheit bedeckt, und er trägt eine Krone, die mit der Stimme des Mani-Königs geschmückt ist, welche die Sehnsüchte aller fühlenden Wesen in sich trägt. Er sitzt im Schneidersitz mit seinem Gefolge.

  Nordwestlich des Meeres, jenseits unzähliger Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, liegt eine Welt namens Vairocanas Schatzkammer des Gelübde-Mani-Königs, deren Buddha den Namen Universeller Licht-Höchster Sumeru-König trägt. Unter den Anhängern dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens Gelübde-Weisheit-Lichtbanner, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten, zu diesem Buddha kommt. In jedem Gedanken, in all seinen Zeichen, all seinen Poren, all seinen Körperteilen, strömten Wolken von Bildern aller Tathagatas der drei Zeiten, Wolken von Bildern aller Bodhisattvas, Wolken von Bildern aller Tathagata-Versammlungen, Wolken von Bildern aller verwandelten Körper aller Tathagatas, Wolken von Bildern aller ursprünglichen Körper aller Tathagatas, Wolken von Bildern aller Sravakas und Pratyekabuddhas, Wolken von Bildern aller Bodhi-Felder aller Tathagatas, Wolken von Bildern aller göttlichen Verwandlungen der Tathagatas, Wolken von Bildern aller Weltherrscher und Wolken von Bildern aller reinen Länder aus, die den gesamten Himmel erfüllten. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen [ 3 ] und verwandelte dann im Nordwesten einen prächtigen Pavillon, geschmückt mit Mani-Juwelen, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet, und einen Löwenthron aus Lotusblüten, der die Welt erleuchtet. Er bedeckte seinen Körper mit einem Netz aus unbesiegbaren, strahlenden Perlen, trug eine Krone aus universellen, strahlenden Mani-Juwelen und saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.

  Unten, jenseits unzähliger Buddha-Länder, befindet sich eine Welt mit dem Namen: Das vollkommene Licht aller Tathagatas scheint überall, deren Buddha-Name lautet: König der Weisheit, Banner des ungehinderten Aspekts des Raumes. Unter den Anwesenden des Buddha befand sich ein Bodhisattva namens: König der mutigen Weisheit, der alle Hindernisse überwindet. Er kam zusammen mit unzähligen Bodhisattvas des Weltmeeres zum Buddha und sprach aus jeder Pore den Ozean der Klänge aller Sprachen der fühlenden Wesen, den Ozean der Klänge aller wirksamen Praktiken der Bodhisattvas in den drei Zeiten, den Ozean der Klänge aller Gelübde der Bodhisattvas, den Ozean der Klänge aller wirksamen Praktiken der Bodhisattvas zur Vervollkommnung der Paramita, den Ozean der Klänge aller vollkommenen Praxis der Bodhisattvas in allen Buddha-Ländern, den Ozean der Klänge aller Bodhisattvas, die den freien Gebrauch erlangt haben, den Ozean der Klänge aller Tathagatas, die zum Bodhimanda gehen, um Maras Heer zu brechen und die vollkommene Erleuchtung zu erlangen, den Ozean der Klänge aller Tathagatas, die das Dharma-Rad drehen, und die Namen der Sutras, den Ozean der Klänge aller wirksamen Methoden, fühlende Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend zu lehren und zu unterwerfen. Ein Ozean aus Klängen aller geeigneten Methoden, die es fühlenden Wesen ermöglichen, Weisheit zu erlangen, entsprechend ihrer Zeit, ihren guten Wurzeln und ihren Gelübden. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen und offenbarte dann unten die Bilder aller Tathagata-Paläste, geschmückt mit kostbaren Juwelen, Pavillons und Löwenthronen aus Lotus-Schatzkammern. Er trug eine Mani-Juwelenkrone, die den Bodhimanda universell manifestierte, und saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.

  Über unzähligen Buddha-Welten liegt eine Welt namens „Die Welt, die von der unerschöpflichen Buddha-Natur spricht“, deren Buddha den Namen „Rad der universellen Weisheit aus Licht und Klang“ trägt. In der Versammlung dieses Buddhas befindet sich ein Bodhisattva namens „Das Gelübde der Differenzierung im Dharma-Reich“, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas jenen Bodhimanda verlässt und sich dem Buddha Shakyamuni in dieser Saha-Welt zuwendet. In allen Zeichen eines Buddhas, in allen Poren, in allen Körperteilen, in allen Gliedern, in allen Verzierungen und in aller Kleidung manifestiert er Vairocana und alle Buddhas der Vergangenheit und Zukunft, jene, denen Prophezeiungen zuteilwurden, und jene, denen keine zuteilwurden, alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen und ihre Versammlungen. Er offenbart auch den Ozean vergangener Praktiken der Dana Paramita und aller Taten derer, die Almosen empfingen, den Ozean vergangener Praktiken der Sila Paramita und den Ozean vergangener Praktiken der Kshanti Paramita, einschließlich der Taten des Abtrennens von Gliedmaßen ohne geistige Störung. Der Ozean der Taten offenbart auch den Ozean vergangener Praktiken fleißigen Übens, Mutes und unerschütterlicher Hingabe; den Ozean vergangener Praktiken des Strebens und Erreichens des Ozeans aller Tathagatas Dhyana Paramita; den Ozean vergangener Praktiken des Aufgebens allen Dharma, das durch den mutigen Geist des Strebens nach dem von allen Buddhas gedrehten Dharma-Rad erreicht wurde; den Ozean vergangener Praktiken der Freude am Sehen aller Buddhas, der Freude am Praktizieren aller Bodhisattva-Pfade und der Freude an der Transformation aller fühlenden Wesen; den Ozean vergangener Praktiken reiner und geschmückter großer Gelübde aller Bodhisattvas; den Ozean vergangener Praktiken mutiger und reiner Kraft Paramita, die von Bodhisattvas erreicht wurden; Und der Ozean vergangener Praktiken vollkommener Weisheit (Paramita), die von allen Bodhisattvas gepflegt wurden. All diese Ozeane von Taten durchdringen das weite Dharma-Reich. Als er den Ort des Buddha erreichte, verneigte er sich zu dessen Füßen, und über ihm erschien ein prächtiger Pavillon, geschmückt mit Vajra-Schätzen und dem Thron des Azurblauen Vajra-Königs, des Lotus-Schatzlöwen. Sein Körper war mit einem Netz aus Mani-König-Juwelen bedeckt, und seine Krone war mit dem Mani-Juwelenkönig geschmückt, der die Namen der Tathagatas der drei Zeiten verkündete. Er saß im Schneidersitz mit seinem Gefolge.

  So sind alle Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen samt ihrem Gefolge aus den Gelübden und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra geboren. In reiner Weisheit sehen sie die Buddhas der drei Zeiten, vernehmen allumfassend das Dharma-Rad, das von allen Buddhas und Tathagatas gedreht wird, und haben das andere Ufer der Bodhisattva-Freiheit erreicht. In jedem Gedanken vollziehen sie große, wundersame Wandlungen und nähern sich so allen Buddhas und Tathagatas. Ihre Körper erfüllen alle Welten und Versammlungen aller Tathagatas, und in einem einzigen Staubkorn manifestieren sie allumfassend alle weltlichen Bereiche. Sie lehren und reifen alle fühlenden Wesen ohne einen Augenblick zu versäumen, und aus einer einzigen Pore strömen die Stimmen aller Tathagatas, die den Dharma verkünden. Sie wissen, dass alle fühlenden Wesen Illusionen gleichen, alle Buddhas Schatten, alle Wiedergeburten in allen Bereichen Träumen, alle karmischen Vergeltungsmaßnahmen Spiegelbildern, alles Entstehen der Existenz einer brennenden Flamme und alle Welten Transformationen. Sie erlangen die zehn Kräfte des Tathagata: Furchtlosigkeit, Mut und Freiheit, und können wie ein Löwe brüllen und tief eindringen. Der grenzenlose Ozean der Beredsamkeit schenkt allen Wesen die Weisheit, umfasst den Ozean der Worte und alle Dharmas; sie bewegen sich ungehindert durch das Dharma-Reich der Leerheit, wissend, dass alle Dharmas ohne Hindernis sind; alle übernatürlichen Kräfte und Bereiche der Bodhisattvas sind gereinigt, indem sie mutig und fleißig die Heerscharen der Dämonen bezwingen; sie verstehen die drei Zeiten stets mit Weisheit, wissend, dass alle Dharmas wie Leerheit sind, ohne Widerspruch oder Anhaftung. Obwohl sie fleißig streben, wissend, dass alle Weisheit letztlich keinen Ursprung hat, obwohl sie die Bereiche beobachten, wissend, dass alles Sein unerreichbar ist; alle Dharma-Bereiche mit geschickten Mitteln betreten, alle Länder mit gleicher Weisheit betreten, alle Welten verwandeln und mit der Kraft der Freiheit in alle Welten eintreten; überall wiedergeboren werden, alle verschiedenen Formen aller Welten sehen; gewaltige Buddha-Länder in subtilen Bereichen und subtile Buddha-Länder in gewaltigen Bereichen manifestieren; im Augenblick eines einzigen Gedankens in der Gegenwart eines Buddhas den Segen der majestätischen Kraft aller Buddhas empfangen, die zehn Richtungen ohne Verwirrung sehen und imstande sind, in einem Augenblick überallhin zu gelangen. All diese Bodhisattvas, die den Jetavana-Hain erfüllen, verdanken ihre Existenz der majestätischen Kraft des Tathagata.

  Zu jener Zeit sahen die bedeutendsten Jünger – Sariputra, Mahamoggallana, Mahakasyapa, Revata, Subhuti, Anuruddha, Nanda, Kappina, Katyayana, Purna und andere – im Jetavana -Hain weder die göttliche Kraft des Tathagata, noch seinen Schmuck, sein Reich, seine Spiele, seine wundersamen Wandlungen, seinen höchsten Sieg, sein wundersames Wirken, seine majestätische Tugend, sein Verweilen noch sein Reines Land. Sie sahen auch weder das unvorstellbare Reich der Bodhisattvas, noch die Versammlung der Bodhisattvas, ihren universellen Eintritt, ihre universelle Ankunft, ihre universelle Erlangung noch ihre göttliche Kraft. Transformation, Bodhisattva-Spiel, Bodhisattva-Gefolge, Bodhisattva-Wohnstätte, Bodhisattvas majestätischer Löwenthron, Bodhisattvas Palast, Bodhisattvas Wohnort, Bodhisattvas Samadhi der Freiheit, Bodhisattvas Beobachtungsgabe, Bodhisattvas häufige Verkündigungen, Bodhisattvas Mut, Bodhisattvas Opfergaben, Bodhisattvas Vorhersage der Buddhaschaft, Bodhisattvas Reife, Bodhisattvas Stärke, Bodhisattvas reiner Dharma-Körper, Bodhisattvas vollkommener Weisheitskörper, Bodhisattvas manifestierter Gelübdekörper, Bodhisattvas vollendeter physischer Körper, Bodhisattvas vollständige und reine Gestalt, Bodhisattvas beständiges, farbenprächtiges Licht, Bodhisattvas strahlendes Lichtnetz, Bodhisattvas Entstehen von Transformationswolken, Bodhisattvas Körper, der die zehn Richtungen durchdringt, Bodhisattvas vollkommene Verhalten. All dies kann keiner der großen Schüler der Śrāvakas erkennen. Warum? Weil die Wurzeln der Güte unterschiedlich sind: Man kultiviert nicht jene Wurzeln der Güte, die es einem ermöglichen, den Buddha frei zu sehen; man preist nicht die reinen Verdienste aller Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen; man rühmt nicht die verschiedenen wundersamen Wandlungen der Buddhas und der Weltverehrten; man erzeugt nicht den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) inmitten des Kreislaufs von Geburt und Tod; man ermöglicht es anderen nicht, im Bodhicitta zu verweilen; man kann die Kontinuität der Tathagata-Linie nicht sichern; man umfasst nicht alle fühlenden Wesen; man ermutigt andere nicht, die Bodhisattva Paramita zu kultivieren; man ermutigt fühlende Wesen nicht, während des Kreislaufs von Geburt und Tod nach dem höchsten Weisheitsauge zu streben; man kultiviert nicht jene Wurzeln der Güte, die allwissende Weisheit hervorbringen; man vollbringt nicht jene Wurzeln der Güte, die zum Erscheinen des Tathagata in der Welt führen. Man erlangt nicht die übernatürliche Weisheit, die die reinen Buddha-Lande schmückt; man erlangt nicht die Erkenntnis, die durch die Augen der Bodhisattvas sichtbar ist; man sucht nicht die Wurzeln der Güte, die die Welt transzendieren und Bodhi eigen sind; man legt nicht alle großen Gelübde der Bodhisattvas ab; man wird nicht aus dem Segen des Tathagata geboren; man weiß nicht, dass alle Dharmas wie Illusionen und Bodhisattvas wie Träume sind; man erlangt nicht die unermessliche Freude der großen Bodhisattvas. All dies ist die Sphäre des Weisheitsauges des Bodhisattva Samantabhadra, die keinem der beiden Fahrzeuge zugänglich ist. Aus diesem Grund können die großen Arhats weder sehen, wissen, hören, eintreten, erlangen, betrachten, beobachten, messen, denken noch unterscheiden; deshalb können sie selbst im Jetavana-Hain die großen wundersamen Wandlungen des Tathagata nicht sehen.

  Da den großen Jüngern diese Wurzeln der Tugend, dieses Auge der Weisheit, dieses Samadhi, diese Befreiung, diese übernatürlichen Kräfte, diese Majestät, dieser Einfluss, diese Freiheit, dieser Wohnort und diese Sphäre fehlen, können sie diese Sphäre weder erkennen, sehen, betreten, verwirklichen, darin verweilen, verstehen, beobachten, ertragen, sich ihr nähern noch sie durchqueren. Darüber hinaus können sie dies anderen nicht umfassend darlegen, erklären, preisen, vorleben, anleiten, ermutigen, führen, praktizieren, darin verweilen oder es ihnen verwirklichen. Warum ist das so? Da die großen Jünger, gestützt auf das Śrāvakayāna, dem weltlichen Leben entsagt, den Śrāvakayāna-Pfad vollendet, die Śrāvakayāna-Praxis erfüllt und in den Früchten des Śrāvakayāna verweilt haben, haben sie endgültige Weisheit über die Abwesenheit von Wahrheit erlangt. Sie verweilen in höchster und unveränderlicher Ruhe, sind frei von großem Mitgefühl, lassen alle fühlenden Wesen los und widmen sich ihren eigenen Angelegenheiten. Doch können sie diese Weisheit weder anhäufen, praktizieren, verweilen, begehren, vollbringen, reinigen, in sie eingehen, sie verstehen, erkennen noch verwirklichen. Deshalb sehen sie selbst im Jetavana-Hain, vor dem Tathagata, solche gewaltigen und wundersamen Wandlungen nicht.

  O ihr Söhne Buddhas! Wie am Ufer des Ganges unzählige hungrige Geister, nackt und durstig, ihre Körper ausgedörrt, während Krähen, Geier, Wölfe und Tiger sie fressen, vom Durst getrieben, suchen sie Wasser, können den Fluss aber nicht sehen, obwohl sie an seinen Ufern wohnen; und wer ihn sieht, sieht nur sein schwindendes Wasser. Warum? Weil sie von tiefen karmischen Verblendungen umhüllt sind. So ist es auch mit jenen großen Jüngern; obwohl sie im Jetavana-Hain weilen, können sie die gewaltige göttliche Kraft des Tathagata nicht erkennen, denn sie haben alle Weisheit aufgegeben, ihre Augen sind von Unwissenheit verblendet, und sie haben die Wurzeln allwissender Weisheit nicht gepflanzt. Es ist wie bei jemandem, der inmitten einer großen Versammlung in tiefen Schlaf fällt und plötzlich von der prächtigen Stadt Sudarshana träumt, wo Indra auf dem Berg Sumeru residiert, mit ihren prächtigen Palästen und Gärten, unzähligen himmlischen Wesen, die himmlische Blumen über das Land verstreuen, Bäumen, die kostbare Gewänder tragen, und Bäumen aller Art, die in voller Blüte stehen, von Musikbäumen, die himmlische Musik spielen, und himmlischen Jungfrauen, die wunderschöne Lieder singen, während unzählige Götter inmitten all dessen schwelgen; der Träumende sieht sich selbst in himmlischen Gewändern, wie er dort weilt und umherwandert. Obwohl sich alle Anwesenden am selben Ort befanden, kannten sie einander nicht. Warum? Weil das, was sie in ihren Träumen sahen, für die Versammlung unsichtbar war. Allen Bodhisattvas und den Königen der Welt ergeht es ebenso. Aufgrund der Kraft, über lange Zeit gute Wurzeln zu sammeln, aufgrund der großen Gelübde allwissender Weisheit, aufgrund des Erlernens aller Verdienste des Buddha, aufgrund der Praxis des Bodhisattva-Pfades der Verzierung, aufgrund der Vervollkommnung des Dharma allwissender Weisheit, aufgrund der Erfüllung der Gelübde Samantabhadras, aufgrund des Eintritts in die Weisheitsebene aller Bodhisattvas, aufgrund des Verweilens in den Samadhis, den Wohnstätten aller Bodhisattvas, und aufgrund der Fähigkeit, die Weisheitsebene aller Bodhisattvas ungehindert zu betrachten, sehen sie alle die unvorstellbaren und freien göttlichen Wandlungen des Tathagata, des Weltverehrten. Alle großen Schüler der Śrāvakas können dies weder sehen noch erkennen, da ihnen die reinen Augen der Bodhisattvas fehlen. Wie ein schneebedeckter Berg viele Heilkräuter birgt, so kann ein guter Arzt sie alle erkennen, wenn er ihn aufsucht; doch die Jäger und Hirten, die auf diesem Berg leben, sehen die Kräuter nicht. [ 5 ] Ebenso können Bodhisattvas, die das Reich der Weisheit betreten haben und die Macht der Freiheit besitzen, die gewaltigen und wundersamen Wandlungen des Tathagata sehen; während große Schüler, die nur ihren eigenen Vorteil und nicht den Nutzen anderer suchen, nur ihren eigenen Frieden und nicht den Frieden anderer, selbst im Wald, diese nicht erkennen oder sehen. Es ist wie mit einem weisen und einsichtsvollen Mann, der alle verborgenen Schätze erkennen kann und über großes Verdienst und Macht verfügt, der frei nehmen kann, was er begehrt, seine Eltern unterstützen, seinen Verwandten helfen und sich gleichermaßen um Alte, Kranke und Arme kümmern kann; während diejenigen ohne Weisheit und Verdienst, selbst wenn sie den Ort des Schatzes erreichen, ihn nicht erkennen oder sehen und keinen Nutzen daraus ziehen. Ebenso besitzen große Bodhisattvas reine Weisheitsaugen, die es ihnen ermöglichen, in die unvorstellbare und tiefgründige Sphäre des Tathagata einzutreten, die göttliche Kraft des Buddha zu sehen, alle Tore des Dharma zu durchschreiten, den Ozean des Samadhi zu durchwandern, allen Buddhas Opfergaben darzubringen, fühlende Wesen mit dem wahren Dharma zu erleuchten und sie mithilfe der vier Mittel der Anziehung zu leiten. Große Schüler hingegen können weder die göttliche Kraft des Tathagata noch die Versammlung der Bodhisattvas sehen. Wenn beispielsweise ein Blinder ein Land voller großer Schätze betritt, kann er, egal ob er geht, steht, sitzt oder liegt, nicht alle Schätze sehen; weil er sie nicht sehen kann, kann er sie weder sammeln noch nutzen. Genauso können selbst die großen Schüler, selbst wenn sie sich im Wald nahe dem Weltverehrten befinden, weder die freien und mächtigen göttlichen Fähigkeiten des Tathagata noch die Versammlung der Bodhisattvas sehen. Warum? Denn ohne die ungetrübten, reinen Augen eines Bodhisattva können sie die Dharma-Ebene nicht allmählich verwirklichen und die freien und mächtigen göttlichen Fähigkeiten des Tathagata nicht erkennen. Wenn beispielsweise jemand reine Augen erlangt, das sogenannte „unbefleckte Licht“, kann ihn keine Dunkelheit trüben. In jener Nacht, inmitten unzähliger Menschen, ob gehend, stehend, sitzend oder liegend, kann diese Person mit ihren klaren Augen alle Formen und Verhaltensweisen jener Menschen sehen; doch die Menschen können weder ihre Verhaltensweisen noch ihre Bewegungen wahrnehmen. So ist es auch mit dem Buddha: Er erlangte das Auge der Weisheit, rein und ungetrübt, und kann die ganze Welt klar sehen; dennoch können die großen Jünger die übernatürlichen Kräfte und Wandlungen, die er inmitten großer Bodhisattvas manifestiert, nicht erkennen. Wenn beispielsweise ein Mönch inmitten der Versammlung in die allgegenwärtige Meditation eingeht – namentlich die allgegenwärtige Meditation der Erde, des Wassers, des Feuers, des Windes, des Blaus [ 6 ] , des Gelben, des Roten, des Weißen, des Himmels, der Körper aller Wesen, aller Sprachen und Klänge sowie aller Wahrnehmungsobjekte –, können diejenigen, die in diese Meditation eintreten, ihre Wahrnehmungsobjekte sehen, die übrigen Versammlungsteilnehmer jedoch nicht, außer jene, die in diesem Samadhi verweilen. Ähnlich verhält es sich mit den unvorstellbaren Bereichen der Buddhas, die vom Tathagata offenbart wurden: Bodhisattvas können sie sehen, Śrāvakas jedoch nicht. Trägt sich beispielsweise jemand eine Creme gegen Grauen Star auf die Augen, kann ihn niemand in der Versammlung sehen, weder beim Gehen noch beim Kommen, Sitzen oder Stehen, wohl aber alles andere in der Versammlung. Man sollte wissen, dass auch der Tathagata so ist: Er übersteigt die Welt und sieht sie in ihrer Gesamtheit, was den Śrāvakas – mit Ausnahme der großen Bodhisattvas, die nach der Erlangung der Allwissenheit streben – verborgen bleibt. So wie ein Mensch nach seiner Geburt von zwei Himmeln begleitet wird: einem, der ihn bei der Geburt sieht, und einem anderen, der ihn beim Namen sieht; die Himmel sehen den Menschen, aber der Mensch sieht die Himmel nicht. Auch der Tathagata ist so. In der großen Versammlung der Bodhisattvas offenbart er gewaltige übernatürliche Kräfte, die allen großen Śrāvakas verborgen bleiben. Ein Bhikkhu beispielsweise, der geistige Freiheit erlangt und den Zustand der Stille von Wahrnehmung und Gefühl erreicht hat, stellt fest, dass alle Sinneswahrnehmungen erloschen sind und er sich keiner Sprache bewusst ist; aufgrund der Kraft dieser Konzentration gelangt er nicht ins Nirvana. Alle Śrāvakas sind so. Obwohl sie in Jetavana weilen und alle sechs Sinne besitzen, kennen, sehen, verstehen oder nehmen sie weder an der Befreiung des Tathagata noch an der Versammlung der Bodhisattvas teil. Warum? Das Reich des Tathagata ist unermesslich tiefgründig und weitläufig, schwer zu sehen, schwer zu erkennen, schwer zu ergründen, schwer zu messen, alle Welten transzendierend, unvorstellbar und unzerstörbar; es ist nicht das Reich der zwei Fahrzeuge (Śrāvaka und Pratyekabuddha). Daher sind die Befreiungskraft des Tathagata, die Versammlung der Bodhisattvas und der alle reinen Welten durchdringende Wald von Jetavana den großen Śrāvakas unbekannt und verborgen, da sie nicht ihre Gefäße sind.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Vairocana durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Man sollte beachten, dass die Lehren Buddhas unbegreiflich sind.“
     In diesem Wald offenbarte er seine übernatürlichen Kräfte.
     Die Macht und Majestät des Tathagata manifestieren sich in unzähligen Formen;
     Alle Wesen auf der Welt sind verblendet und können ihrer Verwirrung nicht entkommen.
     Die tiefgründigen Lehren des Dharma-Königs sind unermesslich und unvorstellbar.
     Die übernatürlichen Kräfte, die er an den Tag legte, überstiegen das Verständnis der Welt.
     Weil er verstand, dass der Dharma keine Form hat, wird er deshalb Buddha genannt.
     Sein majestätisches Aussehen lässt sich nicht beschreiben.
     In diesem Wald manifestiert sich nun eine große göttliche Macht.
     Es ist so tiefgründig, dass es keine Grenzen kennt und sich mit Worten nicht beschreiben lässt.
     Seht die große Macht und Tugend und die unermessliche Versammlung der Bodhisattvas.
     Menschen aus allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen kamen, um den Weltverehrten zu sehen.
     Mögen all deine Wünsche in Erfüllung gehen und mögen deine Handlungen ungehindert gelingen;
     Es gibt nichts auf der ganzen Welt, womit man es messen könnte.
     Alle Pratyekabuddhas und diese großen Arhats,
     Sie konnten die Sphäre der Bodhisattva-Praxis nicht begreifen.
     Der Bodhisattva besitzt große Weisheit und hat das höchste Verständnis aller Stufen der Erleuchtung erlangt.
     Die hoch aufragende, tapfere Säule ist schwer zu zerstören oder zu bewegen.
     Alle großen und berühmten Meister, mit unermesslicher Samadhi-Kraft,
     Die verschiedenen göttlichen Verwandlungen, die erschienen, erfüllten die gesamte Dharma-Welt.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der unerschütterlichen Sorgfalt, gestützt auf die göttliche Kraft Buddhas, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Schaut euch all die Kinder Buddhas an, ihre Schätze an Weisheit und Verdienst.“
     Letztlich bringt der Weg zur Erleuchtung Frieden und Ruhe für alle Wesen auf der Welt.
     Sein Geist ist von Natur aus klar und einsichtsvoll und begabt darin, verschiedene Samadhis einzunehmen.
     Weisheit kennt keine Grenzen, und ihr Bereich ist unermesslich.
     Nun sind in diesem Wald mit seinen vielen Bäumen alle mit prächtigen Verzierungen geschmückt.
     Eine große Versammlung von Bodhisattvas versammelte sich, um in der Nähe des Tathagata zu wohnen.
     Du siehst nichts Anhaftendes, den grenzenlosen Ozean der Wesen.
     Menschen aus allen Himmelsrichtungen kommen hierher, um auf dem kostbaren Lotusthron Platz zu nehmen.
     Es gibt weder Kommen noch Verweilen; es gibt weder Vertrauen noch begriffliche Ausarbeitung.
     Mit einem von Verunreinigungen freien und ungehinderten Geist erreicht man letztendlich den Bereich des Dharma.
     Errichte eine Säule der Weisheit, fest und unerschütterlich.
     Obwohl es kein Gesetz des Wandels gibt, manifestieren sich dennoch Veränderungen in den Phänomenen.
     In den unermesslichen Landen der zehn Himmelsrichtungen, im Wohnsitz aller Buddhas...
     Sie gingen alle Orte gleichzeitig an, ohne auch nur einen Augenblick Zeit zu haben.
     Sehen Sie, die Löwenstatue besitzt uneingeschränkte übernatürliche Kräfte.
     Es kann dazu führen, dass sich alle Bodhisattvas versammeln.
     Alle Lehren Buddhas sind im gesamten Dharma-Bereich gleichwertig.
     Obwohl ihre Gesichtsausdrücke unterschiedlich sind, verstehen sie sich alle.
     Alle Buddhas weilen ewig im Reich der Gleichheit aller Phänomene.
     Die Art und Weise des Sprechens unterscheidet; Worte sind unerschöpflich.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Universeller Sieg und Höchste Majestätische Tugend durch die göttliche Kraft des Buddha die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Du erblickst das Höchste Wesen, dessen Weisheit unermesslich und vollkommen ist.“
     Er war weise genug, den Dharma den Massen zu predigen, selbst als die Zeit nicht reif war.
     Unterwerft alle Ketzer und alle heterodoxen Lehren.
     Er erfüllt die Wünsche aller Wesen und offenbart seine übernatürlichen Kräfte.
     Wahre Erleuchtung ist weder grenzenlos noch unbegrenzt;
     Ob unermesslich oder unermesslich, die Muni übersteigt sie alle.
     Wie die Sonne am Himmel, die auf alle Orte scheint;
     So verhält es sich auch mit der Weisheit Buddhas, die das Dharma der drei Zeiten versteht.
     Beispielsweise ist in der fünfzehnten Nacht der Mond noch voll;
     So ist auch der Tathagata, und alle tugendhaften Praktiken werden vollkommen erfüllt.
     Zum Beispiel hört die Sonne am Himmel nie auf, sich zu bewegen;
     So ist es auch beim Tathagata; seine göttlichen Wandlungen dauern ununterbrochen an.
     Beispielsweise sind die zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder im Raum ungehindert.
     Mit dem Anblick der Lampen verändert sich die Welt, und so auch die Welt selbst.
     Zum Beispiel ist die Erde in der Welt der Ort, von dem alle Lebewesen abhängen;
     Das Dharma-Rad, die Lampe, die die Welt erleuchtet, ist auch eine Quelle der Verlässlichkeit.
     Ein starker Wind kann sich beispielsweise ungehindert ausbreiten;
     Die Lehren Buddhas sind überall gleich; sie verbreiten sich schnell in der ganzen Welt.
     Ein großes Wasserrad ist beispielsweise das Fundament, auf dem die Welt beruht;
     So ist auch das Rad der Weisheit; es ist das Fundament, auf dem die Buddhas der drei Zeiten beruhen.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König Ungehinderte Schatz durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Ein großer Schatzberg kommt beispielsweise allen empfindungsfähigen Wesen zugute;“
     Dasselbe gilt für Foshan, das der Welt zugutekommt.
     Zum Beispiel ist der Ozean klar und frei von Trübung;
     Genauso verhält es sich mit dem Anblick des Buddha; er kann alle Begierden und Wünsche beseitigen.
     Zum Beispiel erhebt sich der Berg Sumeru aus dem Meer;
     So sind auch die Lampen der Welt; sie entspringen dem Ozean des Dharma.
     Wie der Ozean, der unzählige Schätze birgt, werden alle, die sie suchen, zufrieden sein;
     Auch ohne Lehrer wird Weisheit erlangt; alle, die sie erkennen, werden erleuchtet.
     Die tiefgründige Weisheit des Tathagata ist unermesslich und unzählig.
     Daher manifestieren sich übernatürliche Kräfte auf Weisen, die unser Verständnis übersteigen.
     Ein Magier kann beispielsweise alle möglichen Dinge manifestieren;
     So verhält es sich auch mit der Weisheit Buddhas; sie manifestiert alle Arten von Freiheitskraft.
     Ein Juwel, das Wünsche erfüllt, kann beispielsweise alle Wünsche befriedigen;
     Das Allerbeste ist auch so, es erfüllt alle reinen Wünsche.
     Ein helles und klares Juwel erhellt beispielsweise alles;
     So ist auch die Weisheit Buddhas; sie erleuchtet die Herzen aller Wesen.
     Zum Beispiel basieren der achteckige Schatz usw. auf allen Himmelsrichtungen;
     Die ungetrübte Lampe ist dieselbe und leuchtet universell im gesamten Dharma-Bereich.
     Eine klare Perle kann beispielsweise trübes Wasser reinigen;
     Genauso ist es, den Buddha zu sehen; alle Sinne werden gereinigt.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König des Dharma-Reiches, der sich kraft der göttlichen Kraft Buddhas manifestierte, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Zum Beispiel kann der kaiserblaue Edelstein in allen Farben blau sein;
     Wer den Buddha sieht, wird auch den Bodhi-Pfad erwecken.
     In jedem einzelnen Staubkorn offenbarte der Buddha seine übernatürlichen Kräfte.
     Mögen alle Bodhisattvas, ohne Grenzen und ohne grenzenlosen Umfang, gereinigt werden.
     Ihre tiefgründige und subtile Kraft ist grenzenlos und unergründlich;
     Die Sphäre eines Bodhisattva liegt jenseits des weltlichen Begreifens.
     Der Tathagata manifestierte sich in einer reinen und würdevollen Gestalt.
     Es durchdringt den gesamten Dharma-Bereich und ermöglicht es allen Bodhisattvas, Erleuchtung zu erlangen.
     Das Buddha-Land ist unbegreiflich; darin erlangt man die vollkommene Erleuchtung.
     Alle Bodhisattvas sind vom Herrn der Welt erfüllt.
     Shakyamuni, der Höchste, ist vollkommen im Einklang mit dem Dharma.
     Er manifestiert übernatürliche Kräfte, die grenzenlos und unermesslich sind.
     Die vielfältigen Praktiken der Bodhisattvas sind unermesslich und endlos;
     Da sich die Kraft der Selbstexistenz in allen Dingen manifestiert.
     Buddhistische Schüler studieren und üben fleißig und verstehen so die tiefgründige Natur aller Phänomene.
     Erlange uneingeschränkte Weisheit und verstehe alle Dharmas.
     Durch die majestätische Kraft des Tathagata dreht er das Rad des Dharma für alle Wesen.
     Göttliche Wandlungen erfüllen alles und bringen Frieden und Ruhe in die Welt.
     Die Weisheit Buddhas ist vollkommen, und sein Reich ist ebenfalls rein;
     Der Große Drachenkönig beispielsweise rettet alle Lebewesen.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Dharmaweisheit Strahlender Flammenkönig durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Die Tathagatas der drei Welten und der große Schüler der Sravakas“
     Sie können weder den Buddha begreifen, noch die Bedeutung eines einzigen Schrittes erfassen.
     In diesem Leben und im nächsten, alle Pratyekabuddhas...
     Sie kannten auch nicht die Handlungen des Tathagata, seine Füße zu heben und zu senken.
     Darüber hinaus sind auch gewöhnliche Menschen von Leiden betroffen.
     Unwissenheit vernebelt den Verstand, doch man kann den Lehrer trotzdem erkennen!
     Wahre Erleuchtung und ungetrübte Weisheit transzendieren den Bereich der Sprache.
     Ihr Ausmaß ist unermesslich; wer kann sie kennen oder vorhersehen!
     Wie das helle Mondlicht sind auch seine Grenzen unermesslich;
     So verhält es sich auch mit den übernatürlichen Kräften Buddhas; ihr Ende ist nicht absehbar.
     Jedes einzelne zweckmäßige Mittel, in jedem Gedanken verwandelt,
     Selbst nach unzähligen Äonen kann ich es nicht begreifen.
     Betrachte die Allwissenheit, das unbegreifliche Dharma.
     Jede Tür liegt nah beieinander, doch ihre Grenzen sind unerreichbar.
     Wenn man dieses Dharma besitzt und somit ein großes Gelübde ablegt;
     In diesem Bereich ist Verstehen nicht schwierig.
     Fleißiges und mutiges Üben macht es schwierig, den unermesslichen Ozean des Dharma zu begreifen;
     Wenn der Geist frei von Hindernissen ist, kann man dieses bequeme Tor durchschreiten.
     Mein Geist ist gezähmt, und meine Ziele sind vielfältig.
     Wenn man die höchste Erleuchtung erlangt, den höchsten Zustand.

  Zu jener Zeit stützte sich der Bodhisattva Weisheitsbannerkönig, der alle dämonischen Heere vernichtet hatte, auf die göttliche Kraft Buddhas, beachtete die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Der Korpus der Weisheit ist kein Körper; seine ungetrübte Natur ist unbegreiflich.“
     Selbst diejenigen, die solche Ideen entwickeln können, sind machtlos, sie zu verwirklichen.
     Aus unvorstellbaren Taten entsteht dieser reine Leib.
     Seine einzigartige und wundersame Pracht übersteigt die drei Reiche.
     Das Licht erleuchtet alles, und die gesamte Dharma-Welt wird gereinigt.
     Öffne das Tor zur Buddhaschaft, und alle Weisheit wird entstehen.
     Zum Beispiel strahlt die Sonne auf der Welt mit universeller Weisheit.
     Frei von jeglicher Verunreinigung, alle Hindernisse beseitigt.
     Ein Ort der universellen Reinigung in den drei Daseinsbereichen, wo der Kreislauf von Geburt und Tod für immer unterbrochen wird.
     Um den Pfad des Bodhisattva zu erreichen, muss man mit höchster Erleuchtung geboren werden.
     Es offenbart grenzenlose Farbenpracht, doch diese Farben finden keinen Ort zur Ruhe;
     Was erscheint, ist unermesslich, und alles ist unbegreiflich.
     Im Handumdrehen kann man zu allen Dharmas erwachen;
     Wie lassen sich die Grenzen der Weisheit Buddhas messen?
     Mit einem einzigen Gedanken erfasst man alle Dharmas der drei Zeiten;
     Daher heißt es, die Weisheit Buddhas sei unerschöpflich und unzerstörbar.
     Die Weisen sollten sich daher der Erleuchtung zur Buddhaschaft widmen;
     Dieser Gedanke ist unbegreiflich; er kann durch Nachdenken nicht erfasst werden.
     Bodhi ist unbeschreiblich, er transzendiert die Sphäre der Sprache;
     Alle Buddhas entstehen daraus; dieses Dharma ist unvorstellbar.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva des Banners der Weisheit und des Lichts, gestützt auf die göttliche Kraft Buddhas, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass Bodhi ein endloser Ozean ist.“
     Dann kann man sich von trügerischen Gedanken befreien und entschlossen am Dharma festhalten.
     Wer einen entschlossenen Geist erlangt, kann ein tugendhaftes Verhalten entwickeln.
     In der Stille der Meditation sinniere ich und löse alle Zweifel auf.
     Sein Geist war weder müde noch träge.
     Durch wiederholtes Studium und Übung kann man letztendlich das ultimative Verständnis aller buddhistischen Lehren erlangen.
     Glaube und Weisheit sind erlangt; mögen sie mit jedem Gedanken zunehmen.
     Seid stets fröhlich und aufmerksam, ohne Gewinn zu suchen oder euch auf das Gesetz zu verlassen.
     Über unzählige Äonen hinweg wurden Verdienste und Tugenden gepflegt;
     Alles Verdienst gebührt dem Pfad, den alle Buddhas beschreiten.
     Selbst angesichts von Leben und Tod bleibt das Herz unbefleckt.
     Wer sich mit den Lehren Buddhas beschäftigt, genießt beständig die Praktiken des Tathagata.
     Alle Dinge der Welt, einschließlich der Aggregate, Bereiche und sonstigen Phänomene;
     Gib alles auf und strebe allein nach den Verdiensten des Buddha.
     Die gewöhnlichen Menschen sind verblendet und verwirrt und wandern ständig in der Welt umher;
     Der Geist des Bodhisattva ist ungetrübt; er rettet die Befreiten.
     Das Verhalten des Bodhisattva ist schwer nachzuahmen; niemand auf der Welt kann es begreifen.
     Möge es alles Leid beseitigen und allen Lebewesen Freude bringen.
     Nachdem er die Bodhi-Weisheit erlangt hatte und Mitgefühl für alle fühlenden Wesen besaß,
     Sein Licht erstrahlt auf die Welt und befreit alle Wesen.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der mutigen Weisheit, der durch die Kraft des Buddha alle Hindernisse überwindet, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Seit unzähligen Äonen wird der Name Buddhas nur selten gehört.“
     Außerdem stehen wir uns jetzt nahe, und alle Zweifel werden für immer ausgeräumt sein!
     Der Tathagata ist die Lampe der Welt, er versteht alle Dharmas.
     Mögen allen Wesen in ihren drei Leben Segen zuteilwerden und mögen alle Wesen gereinigt werden.
     Die wundersame Gestalt und der Körper des Tathagata werden von allen bewundert und verehrt.
     Seit unzähligen Äonen betrachte ich es mit ewiger Ehrfurcht, und mein Herz findet niemals Ruhe.
     Wenn einer der Jünger Buddhas die wundersame Gestalt und den Körper Buddhas betrachtet,
     Sie müssen alle Bindungen aufgeben und sich dem Pfad der Erleuchtung widmen.
     Die wundersame Gestalt und der Körper des Tathagata geben unaufhörlich gewaltige und tiefgründige Klänge von sich.
     Ungehinderte Eloquenz öffnet das Tor zur Buddhaschaft;
     Die Erleuchtung ist allen empfindungsfähigen Wesen bekannt, unermesslich und unvorstellbar.
     Er führte sie durch das Tor der Weisheit und verkündete ihnen die Verheißung der Erleuchtung.
     Das Erscheinen Buddhas auf Erden ist ein großes Verdienst für die Welt.
     Mögen alle fühlenden Wesen dazu angeleitet werden, Verdienste anzusammeln und gute Taten zu vollbringen.
     Wer dem Buddha Opfergaben darbringt, wird für immer von der Furcht vor bösen Wegen befreit sein.
     Beseitige alles Leid und erlange den Körper der Weisheit.
     Wer eine zweibeinige Gottheit sieht, kann einen unermesslichen und grenzenlosen Geist entwickeln;
     Menschen, die ständig mit Buddha in Kontakt stehen, werden ihre Weisheit und Kraft mehren.
     Wenn du jemanden siehst, der sich unter den Männern durch besondere Fähigkeiten auszeichnet, wirst du dir vornehmen, nach Erleuchtung zu streben.
     Wer sich selbst erkennt, wird mit Sicherheit Erleuchtung erlangen.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der Unterschiede im Dharma-Reich durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Richtungen und sprach in Versen:

    „Shakyamuni, der Höchste, besitzt alle Tugenden;“
     Mögen diejenigen, die dies lesen, ein reines Herz haben und ihre Verdienste der großen Weisheit widmen.
     Der Tathagata erschien mit großem Mitgefühl in der Welt.
     Möge sich das höchste Dharma-Rad zum Wohle aller fühlenden Wesen drehen.
     Der Tathagata hat unzählige Äonen lang unermüdlich für das Wohl aller fühlenden Wesen gearbeitet;
     Wie kann irgendein Wesen auf dieser Welt die Güte des Meisters vergelten?
     Ich würde lieber die Qualen aller bösen Reiche unzählige Äonen lang erleiden;
     Letztendlich weigerten sie sich, den Buddha aufzugeben, und strebten nach Befreiung.
     Im Namen aller fühlenden Wesen ertrage ich jedes Leid;
     Letztendlich gab er den Buddhismus nicht auf, sondern suchte Frieden und Glück.
     Ich wäre lieber in den finstersten Sphären, als ständig den Namen Buddhas zu hören.
     Wer nicht in einem guten Dasein wiedergeboren werden möchte, wird vorübergehend darauf verzichten, die Lehren Buddhas anzuhören.
     Ich würde lieber in allen Höllen wiedergeboren werden, für unzählige Äonen;
     Sie weichen nie vom Buddha ab, versuchen aber dennoch, den bösen Reichen zu entfliehen.
     Warum sollte man sich in all den finsteren Reichen lange aufhalten wollen?
     Weil man den Tathagata sehen kann, nimmt die Weisheit zu.
     Wer den Buddha sieht, dessen Leiden wird verschwinden;
     Man kann in das Reich aller Buddhas eintreten, das Reich der großen Weisheit.
     Wer den Buddha sehen kann, wird von allen Hindernissen befreit sein;
     Mögest du unermesslichen Segen erlangen und Erleuchtung finden.
     Der Tathagata kann alle Zweifel empfindungsfähiger Wesen endgültig ausmerzen.
     „Lasst sie tun, was sie wollen, und stellt sie alle zufrieden.“

=== 61/39/2 ===

Zu jener Zeit, als Samantabhadra Bodhisattva Mahasattva die Versammlung aller Bodhisattvas beobachtete, nutzte er alle Mittel, die dem Dharma-Bereich, dem Raumbereich, dem Bereich der fühlenden Wesen, den drei Zeiten, allen Äonen, dem Karma aller fühlenden Wesen, den Wünschen aller fühlenden Wesen, dem Verständnis aller fühlenden Wesen, den Wurzeln aller fühlenden Wesen, der Reifezeit aller fühlenden Wesen und dem Licht und Schatten aller Dharmas entsprachen, um dieses häufige Ausdruckssamadhi des Löwen für alle Bodhisattvas anhand von zehn Arten von Dharma-Ausdrücken zu entwickeln, zu offenbaren, zu erleuchten und auszulegen. Was sind diese zehn? Die sogenannten: Die Auslegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Dharma-Bereichs manifestieren, in der Reihenfolge des Entstehens und Erscheinens der Buddhas und in der Reihenfolge der Entstehung und des Vergehens der Buddha-Länder; Die Darlegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Raumreichs manifestieren, in den Klängen, die die Tugenden des Tathagata durch zukünftige Zeitalter hindurch preisen; die Darlegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Raumreichs manifestieren, in den unermesslichen und grenzenlosen Buddha-Ländern des Erscheinens des Tathagata in der Welt und des Erreichens der vollkommenen Erleuchtung; die Darlegung kann sich in allen Buddha-Ländern des Raumreichs manifestieren, in der Versammlung der Bodhisattvas, die im Bodhimanda sitzen; die Darlegung kann sich in jeder Pore des Körpers, in jedem Gedanken manifestieren, die Transformationskörper aller Buddhas der drei Zeiten, die das Dharma-Reich erfüllen; die Darlegung kann... Möge dieser Körper alle Buddha-Länder der zehn Richtungen erfüllen und die Dharma-Verse gleichermaßen offenbaren; möge er die Dharma-Verse auslegen, die die wundersamen Transformationen aller Buddhas der drei Zeiten universell in allen Reichen erscheinen lassen; Möge es die Dharma-Verse auslegen, die die vielfältigen wundersamen Wandlungen unzähliger Buddhas der drei Zeiten in jedem Staubkorn jedes Buddha-Landes sichtbar machen; möge es die Dharma-Verse auslegen, die die großen Gelübde und die ozeanischen Klänge aller Buddhas der drei Zeiten aus jeder Pore hervorbringen und alle Bodhisattvas durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch entwickeln und leiten; möge es die Dharma-Verse auslegen, die den Löwenthron des Buddhas der Größe des Dharma-Reiches gleichsetzen und die Versammlung der Bodhisattvas gleich prachtvoll und ohne Unterschied sein lassen, sodass sie die verschiedenen subtilen Dharma-Räder durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch in Bewegung setzen. Jünger des Buddha! Diese zehn sind die ersten, sie enthalten unzählige Dharma-Verse, so zahlreich wie Staubkorn in unzähligen Buddha-Landen, die alle dem Reich der Weisheit des Tathagata angehören.

  Zu jener Zeit, als Samantabhadra Bodhisattva diese Bedeutung bekräftigen wollte, stützte er sich auf die göttliche Kraft des Buddha, beobachtete den Tathagata, beobachtete die Versammlung, beobachtete die unvorstellbaren Reiche aller Buddhas, beobachtete die grenzenlosen Samadhis aller Buddhas, beobachtete die unvorstellbaren Ozeane der Welten, beobachtete die unvorstellbare illusionäre Weisheit des Dharma, beobachtete die unvorstellbare Gleichheit aller Buddhas der drei Zeiten und beobachtete alle unermesslichen und grenzenlosen Dharmas der Sprache und sprach so in Versen:

    „In jeder einzelnen Pore bilden unzählige Staubkörner einen Ozean von Buddha-Ländern.“
     Alle saßen neben dem Tathagata und wurden von Bodhisattvas begleitet.
     In jeder einzelnen Pore existieren unzählige Buddha-Welten.
     Der Buddha sitzt auf dem Bodhi-Sitz und durchdringt somit die gesamte Dharma-Welt.
     In jeder Pore sind alle Buddhas gegenwärtig.
     Umgeben von Bodhisattvas, erläuterte er die Praktiken von Samantabhadra.
     Der Buddha sitzt in einem Land, das die zehn Himmelsrichtungen umfasst.
     Die unzähligen Bodhisattvas sagten: „Kommt alle und versammelt euch an diesem Ort.“
     Die Verdienste der Bodhisattvas sind so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.
     Sie alle gehen auf diese Versammlung zurück und durchdringen die zehn Himmelsrichtungen.
     Alle verweilen in den Praktiken Samantabhadras und alle durchstreifen den Ozean des Dharma-Reiches.
     Er erscheint in allen Buddha-Ländern und tritt in die Versammlung aller Buddhas ein.
     Verweile friedvoll in allen Bereichen und höre den gesamten Dharma;
     In jedem Land sind seit dem Beginn aller Praktiken unzählige Äonen vergangen.
     Die Praxis der Bodhisattvas besteht darin, den Ozean des Dharma universell zu erleuchten.
     Das Eintauchen in den Ozean der großen Gelübde, das Verweilen im Reich der Buddhaschaft.
     Wer die Praktiken Samantabhadras erfasst hat, gelangt zu den Lehren Buddhas.
     Da er über den Ozean der Verdienste Buddhas verfügt, manifestiert er zahlreiche übernatürliche Kräfte.
     Sein Körper ist so zahlreich wie Staubkörner und erfüllt jedes Buddha-Land.
     „Möge der Dharma wie süßer Tau überall herabregnen und es allen ermöglichen, auf dem Pfad Buddhas zu verweilen.“

  Zu jener Zeit, als der Weltverehrte allen Bodhisattvas ermöglichen wollte, im weiten und ausgedehnten Samadhi des Löwengebrülls des Tathagata zu verweilen, sandte er ein helles Licht aus dem weißen Haar zwischen seinen Augenbrauen aus. Dieses Licht wurde „Universelle Erleuchtung des Dharma-Reiches der Drei Zeiten“ genannt und wurde von unzähligen Lichtstrahlen begleitet, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, die alle Buddha-Welten in den zehn Himmelsrichtungen erleuchteten. Zu jener Zeit erkannte die Versammlung der Bodhisattvas in Jetavana, dass in jedem einzelnen Staubpartikel jeder Buddha-Welt im gesamten Dharma-Reich und im Raum-Reich unzählige Buddha-Welten existierten, jede mit verschiedenen Namen, Farben, Reinheitsgraden, Aufenthaltsorten und Formen. In all diesen Welten sitzen große Bodhisattvas auf Löwenthronen in Bodhimanda, erlangen vollkommene Erleuchtung, umgeben von einer großen Versammlung von Bodhisattvas, und werden von den Herrschern der Welt mit Opfergaben bedacht. oder gesehen in Versammlungen unzähliger Buddha-Felder, die wundersame Klänge ausstoßen, welche die Dharma-Welt erfüllen und das Rad des Dharma drehen; oder gesehen in Palästen von Göttern, Drachen, Yakshas, ​​Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen, oder in menschlichen Dörfern, Siedlungen und großen Hauptstädten, wo sie verschiedene Familiennamen, Namen, Körper, Formen und Lichter manifestieren, in verschiedenen würdevollen Haltungen verweilen, in verschiedene Samadhis eintreten und verschiedene wundersame Verwandlungen zeigen; oder manchmal selbst verschiedene Worte sprechen oder verschiedene Bodhisattvas anweisen, verschiedene Dharmas in verschiedenen Versammlungen zu sprechen.

  In einer solchen Versammlung erblicken die Bodhisattvas die tiefgründige Samadhi und die großen übernatürlichen Kräfte aller Buddhas und Tathagatas; So weilen sie im gesamten Dharma-Reich und im Raumreich, in alle Richtungen – Osten, Westen, Süden, Norden, die vier Zwischenrichtungen, oben und unten – gemäß den Gedanken der fühlenden Wesen, von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, in allen Ländern, in allen fühlenden Wesen und auf allen Pfaden des Raumes, in jedem einzelnen Punkt, der mit einem Haar gemessen werden kann, an jedem einzelnen Ort … Diejenigen, die die göttliche Kraft des Buddha bezeugen, sind all jene, die in der Vergangenheit von den guten Wurzeln des Vairocana Tathagata geleitet wurden, oder von den Vier Mitteln der Anziehung, oder durch Sehen, Hören, Erinnern oder Nähe zu ihm gereift sind, oder in der Vergangenheit belehrt wurden, den Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen, oder in der Vergangenheit dieselben guten Wurzeln mit allen Buddhas gepflanzt haben, oder in der Vergangenheit durch die geschickten Mittel der allwissenden Weisheit gereift sind. Daher treten sie alle in das unvorstellbare und tiefgründige Samadhi des Tathagata ein; Sie besitzen große übernatürliche Kräfte im gesamten Dharma-Reich und im Reich des Raumes, oder sie treten in den Dharmakaya oder den Rupakaya ein, oder sie treten in die in der Vergangenheit vollbrachten Praktiken ein, oder sie treten in die vollkommenen Paramitas ein, oder sie treten in das geschmückte und reine Rad des Verhaltens ein, oder sie treten in die Bodhisattva-Stufen ein, oder sie treten in die Kraft ein, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen, oder sie treten in die großen und undifferenzierten Transformationen des Samadhi ein, wo der Buddha weilt, oder sie treten in die Kraft und furchtlose Weisheit des Tathagata ein, oder sie treten in den Ozean der ungehinderten Beredsamkeit des Buddha ein.

Diese Bodhisattvas gelangen durch vielfältige Erkenntnisse, Wege, Tore, Eingänge, Prinzipien, Praktiken, Weisheiten, Hilfsmittel, Mittel und Samadhis in so zahlreiche Mittel, wie es Staubpartikel in zehn unbeschreiblichen Buddha-Welten gibt – einen Ozean von Buddha-Transformationen. Um welche Art von Samadhis handelt es sich dabei? Es sind: das Samadhi der universellen Zierde des Dharma-Reiches, das Samadhi der universellen Erleuchtung des ungehinderten Reiches aller drei Zeiten, das Samadhi des Lichts der Weisheit des undifferenzierten Dharma-Reiches, das Samadhi des Eintritts in das Reich des unbeweglichen und unerschütterlichen Tathagata, das Samadhi der universellen Erleuchtung des grenzenlosen Raumes, das Samadhi des Eintritts in die Kraft des Tathagata, das Samadhi der furchtlosen, mutigen und kraftvollen Zierde des Buddha, das Samadhi des rotierenden Schatzes aller Dharma-Reiche, das Samadhi der universellen Offenbarung aller Dharma-Reiche mit ungehindertem Klang, das Samadhi des universell reinen Dharma-Lichts, das Samadhi des ungehinderten Banners des Dharma-Königs, das Samadhi des Sehens aller Buddhas in jedem Reich, das Samadhi der Manifestation in allen Welten und das Samadhi des Eintritts in das Reich des Tathagata, unbeweglich und unerschütterlich. Der Samadhi des undifferenzierten Körpers, der Samadhi des großen Schatzes des Mitgefühls, der sich mit allen Welten dreht, der Samadhi des spurlosen Wissens aller Dharmas, der Samadhi des Wissens aller letztlich erloschenen Dharmas, der Samadhi der Transformation und universellen Manifestation in der Welt, obwohl nichts erreicht wird, der Samadhi des universellen Eintritts in alle Buddha-Länder, der Samadhi des Schmückens aller Buddha-Länder und des Erreichens vollkommener Erleuchtung, der Samadhi der Beobachtung der Unterschiede in den Formen und Erscheinungen aller weltlichen Wesen, der Samadhi der Beobachtung der ungehinderten Bereiche aller fühlenden Wesen, der Samadhi der Fähigkeit, die Mutter aller Tathagatas zu gebären, der Samadhi der Kultivierung und des Eintritts in den Ozean der Verdienste aller Buddhas, der Samadhi der wundersamen Transformationen, die in jedem Bereich erscheinen und sich bis in die Zukunft erstrecken, der Samadhi des Eintritts in alle Das Samadhi von der Ozean der ursprünglichen Fähigkeiten der Tathagatas, das Samadhi des Schutzes der Linie aller Tathagatas bis zum Ende der zukünftigen Zeit, das Samadhi der Reinigung aller Buddha-Länder in den zehn Richtungen mit der Kraft des entschlossenen Verständnisses, das Samadhi der universellen Erleuchtung der Wohnstätte aller Buddhas in einem einzigen Gedanken, das Samadhi des Eintritts in die ungehinderten Grenzen aller Bereiche, das Samadhi der Verschmelzung aller Welten zu einem einzigen Buddha-Land, das Samadhi des Hervortretens aus den Transformationskörpern aller Buddhas, das Samadhi des Erkennens des Ozeans aller Fähigkeiten mit der Weisheit des Vajra-Königs, das Samadhi des Erkennens aller Tathagatas als eines Körpers, das Samadhi des Erkennens aller Dharma-Bereiche als in den Grenzen der Achtsamkeit etabliert und verweilend, und das Samadhi der Manifestation des Nirvana in den weiten Ländern aller Dharma-Bereiche. Der Samadhi des Verweilens im höchsten Zustand, der Samadhi der Manifestation verschiedener Formen fühlender Wesen in allen Buddha-Ländern, der Samadhi des universellen Eintritts in die Weisheit aller Buddhas, der Samadhi des Wissens um die Natur und die Eigenschaften aller Dharmas, der Samadhi des universellen Wissens um die Dharmas der drei Zeiten in einem einzigen Gedanken, der Samadhi der universellen Manifestation des Dharma-Reich-Körpers in jedem Gedanken, der Samadhi des Wissens um die Stadien des Erscheinens aller Tathagatas mit der mutigen Weisheit eines Löwen, der Samadhi des vollkommenen Weisheitsauges in allen Bereichen des Dharma, der Samadhi des mutigen Strebens nach den zehn Kräften, der Samadhi des Ausstrahlens des vollkommenen Lichts aller Verdienste, um die Welt universell zu erleuchten, der Samadhi des unerschöpflichen Schatzes, der Samadhi des universellen Eintritts in alle Dharmas durch das Sprechen eines einzigen Dharma und der Samadhi der Unterscheidung aller Laute in einem einzigen Dharma. Die Samadhi der Erklärung und Darlegung des nicht-dualen Dharma aller Buddhas, die Samadhi des Wissens um die ungehinderten Grenzen der drei Zeiten, die Samadhi des Wissens um die Nicht-Unterschiedlichkeit aller Kalpas, die Samadhi des Eintritts in die subtilen Mittel der zehn Kräfte, die Samadhi der ununterbrochenen Vollendung aller Bodhisattva-Praktiken in allen Kalpas, die Samadhi der universellen Manifestation in den zehn Richtungen, die Samadhi des freien Erreichens der vollkommenen Erleuchtung im Dharma-Bereich, die Samadhi der Erzeugung aller friedvollen und sicheren Erfahrungen, die Samadhi des Entstehens aller Verzierungen und des Verzierens des Raumes, die Samadhi des Entstehens von Wolken transformierter Körper, die der Anzahl der fühlenden Wesen in jedem Augenblick entsprechen, die Samadhi des reinen Himmels und Mondlichts des Tathagata, die Samadhi des ständigen Sehens aller Tathagatas, die im Raum verweilen, und das Samadhi der Offenbarung aller Verzierungen der Buddhas. Samadhi, Samadhi der Lampe, die alle Dharma-Bedeutungen erleuchtet, Samadhi der Erleuchtung des Reiches der Zehn Kräfte, Samadhi der Vision des Banners aller Buddhas der Drei Zeiten, Samadhi des einen geheimen Schatzes aller Buddhas, Samadhi aller Handlungen in jedem Gedanken, die letztendlich sind, Samadhi des unerschöpflichen Schatzes an Verdienst und Segen, Samadhi des Sehens des grenzenlosen Reiches der Buddhas, Samadhi des festen Verweilens in allen Dharmas, Samadhi aller Transformationen des Tathagata zu manifestieren und sie alle erkennbar zu machen, Samadhi des Buddha, der täglich in jedem Gedanken erscheint, Samadhi aller Dharmas der Drei Zeiten an einem Tag zu erkennen, Samadhi der universellen Darlegung der friedvollen Natur aller Dharmas, Samadhi der Kraft der Freiheit im Sehen aller Buddhas, Samadhi der Lotusblume, die im Dharma-Reich erblüht und alle betrachtet. Samadhi des Dharma als unermesslich und ohne Verweilen, Samadhi des universellen Eintritts in eine Richtung aus dem Ozean der Zehn Richtungen, Samadhi des Eintritts in das quellenlose Reich aller Dharmas, Samadhi des Ozeans aller Dharmas, Samadhi der Verkörperung allen Lichts aus einem ruhigen Körper, Samadhi der Manifestation aller übernatürlichen Kräfte und großen Gelübde in einem einzigen Gedanken, Samadhi des Erreichens vollkommener Erleuchtung zu jeder Zeit und an jedem Ort, Samadhi des Eintritts in das Reich aller Dharmas mit einem einzigen Schmuck, Samadhi der universellen Manifestation der Körper aller Buddhas, Samadhi des Wissens um die unermesslichen und erhabenen übernatürlichen Kräfte und Weisheit aller fühlenden Wesen, Samadhi eines Körpers, der das Reich des Dharma in einem einzigen Gedanken durchdringt, Samadhi der Manifestation des reinen Dharma-Reiches des Einen Fahrzeugs, Samadhi des Eintritts in das Universelles Dharma-Reich und Manifestation großer Zierde, das Samadhi des Verweilens im Einen, das Samadhi des Durchtrennens des Dharma-Rades, das Samadhi des Schmückens eines Dharma-Tors mit allen Dharma-Toren, das Samadhi des Sammelns aller fühlenden Wesen mit Indras Netz der Gelübde und Praktiken, das Samadhi des Unterscheidens aller Welttore, das Samadhi des freien Wanderns auf einem Lotus, das Samadhi des Erkennens der verschiedenen Unterschiede aller fühlenden Wesen und das Samadhi übernatürlicher Kräfte und Weisheit, das Samadhi des ständigen Erscheinens vor allen fühlenden Wesen, das Samadhi des Erkennens der Unterschiede aller fühlenden Wesen und des Ozeans der Klänge und Worte, das Samadhi des Erkennens der Unterschiede aller fühlenden Wesen und das Samadhi übernatürlicher Kräfte und Weisheit, das Samadhi des Schatzes großen Mitgefühls und der Gleichheit, das Samadhi des Eintritts in das Das Reich des Tathagata mit allen Buddhas, das Samadhi der Betrachtung des Befreiungsortes aller Tathagatas und die häufige Wiederholung des Löwen… Der Bodhisattva, mit solch unaussprechlichen Samadhis, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, tritt ein in den Ozean der wundersamen Wandlungen des Samadhi des Vairocana Tathagata, das jeden Gedanken des gesamten Dharma-Reiches erfüllt.

  Alle diese Bodhisattvas besitzen große Weisheit und übernatürliche Kräfte, sind einsichtsvoll und frei, weilen in verschiedenen Stadien und betrachten alle Dinge mit umfassender Weisheit; geboren aus dem Samen der Weisheit, ist allwissende Weisheit stets gegenwärtig, mit reinen Weisheitsaugen, frei von der Verdunkelung der Unwissenheit, die allen fühlenden Wesen als Führer dienen; in der Gleichheit der Buddhas verweilend, ohne Unterscheidung in allen Dharmas; die Welt verstehend, wissend, dass die Natur aller weltlichen Dinge ruhend und ohne Grundlage ist; alle Buddha-Länder ohne Anhaftung besuchend, alle Dharmas beobachtend, ohne zu verweilen, alle Paläste des wundersamen Dharma ohne Ursprung betretend; alle weltlichen Dinge lehrend und bezwingend, allen fühlenden Wesen Orte des Friedens und der Sicherheit zeigend; Weisheit und Befreiung sind ihre Taten; beständig im Reich der Weisheit verweilend, frei von den Grenzen der Gier, den Ozean der Existenz transzendierend, die wahre Wirklichkeit offenbarend; das Licht der Weisheit ist vollkommen, alle Dharmas sehend; Im Samadhi verweilend, fest und unbeweglich; stets tiefes Mitgefühl für alle fühlenden Wesen erzeugend, im Wissen, dass alle Dharmas wie Illusionen, alle fühlenden Wesen wie Träume und alle Tathagatas wie Schatten sind. Alle Klänge sind wie Echos, alle Phänomene wie Wandlungen; geschickt vortreffliche Praktiken und Gelübde anhäufend, ist Weisheit vollkommen, rein und geschickt, der Geist von höchster Ruhe; geschickt alle Zustände des Dharani erreichend, die Kraft des Samadhi besitzend, mutig und furchtlos; das Auge der Weisheit erlangend, an der Grenze des Dharma-Reiches verweilend, den Ort erreichend, wo alle Dharmas unerreichbar sind; den grenzenlosen Ozean der Weisheit kultivierend, das höchste Ufer der Vollkommenheit der Weisheit erreichend, von der Vollkommenheit der Weisheit umarmt; universell in die Welt eintretend mit der Vollkommenheit der übernatürlichen Kräfte, durch die Vollkommenheit des Samadhi die Freiheit des Geistes erlangend; Alle Bedeutungen mit unverfälschter Weisheit erkennend, den Schatz des Dharma mit geschickter Unterscheidungskraft offenbarend, Worte mit offenkundiger Weisheit erklärend, den Dharma unaufhörlich mit der Kraft großer Gelübde auslegend, brüllend wie ein furchtloser Löwe; sich stets daran erfreuend, den Dharma der Unabhängigkeit zu beobachten, alles mit dem reinen Auge des Dharma umfassend betrachtend, Entstehung und Verfall der Welt mit dem Mond reiner Weisheit erleuchtend, die wahre Wahrheit mit dem Licht der Weisheit erhellend; Verdienst und Weisheit sind wie ein Vajra-Berg, jenseits jeder Metapher; alle Dharmas geschickt beobachtend, wächst die Wurzel der Weisheit; mutig und fleißig, alle Dämonen bezwingend; unermessliche Weisheit, strahlend und lodernd; sein Körper transzendiert alle Welten, erlangt uneingeschränkte Weisheit über alle Dharmas, begreift geschickt das Letzte und das Grenzenlose; In der Universalität verweilend, in die wahre Wirklichkeit eintretend, ist die Weisheit der Formlosigkeit stets gegenwärtig; die Praktiken aller Bodhisattvas gekonnt vollbringend, alle Bereiche mit nicht-dualistischer Weisheit erkennend, alle weltlichen Pfade umfassend sehend, alle Buddha-Länder durchquerend; die Lampe der Weisheit ist vollkommen, ohne Dunkelheit über allen Dharmas, und sendet reines Licht aus, um die zehn Richtungen zu erleuchten; ein wahres Feld des Verdienstes für alle Welten, das alle Wünsche erfüllt, ob gesehen oder gehört, sein Verdienst und seine Tugend übertreffen alle Welten, mutig und furchtlos, alle Ketzer zermalmend; subtile Klänge in allen Bereichen verkündend, die Herzen der Buddhas ohne Müdigkeit umfassend sehend; die Freiheit im Dharma-Körper erlangt habend, manifestiert er sich entsprechend dem, was transformiert werden muss, sein Körper erfüllt alle Buddha-Länder; freie und reine übernatürliche Kräfte erlangt, reitet er auf dem großen Boot der Weisheit, geht ungehindert, wohin er auch geht, seine Weisheit vollkommen und durchdringt den Dharma-Bereich; wie die aufgehende Sonne, die die Welt umfassend erleuchtet. Es manifestiert seine Form gemäß dem Geist der fühlenden Wesen; es kennt die Wurzeln, das Wesen, die Wünsche und die Freuden aller fühlenden Wesen und tritt in den Bereich der Nicht-Streitigkeit in allen Dharmas ein; es kennt das Wesen aller Dharmas als ungeboren und nicht entstehend und kann dem Kleinen und Großen den freien Eintritt ermöglichen; es ergründet die tiefe Bedeutung des Buddha-Grundes und spricht tiefgründige Bedeutungen mit endlosen Phrasen aus, indem es den Ozean aller Sutras in einer einzigen Phrase darlegt; es erlangt den Körper der großen Weisheit Dharani und vergisst niemals, was es empfangen und bewahrt hat; es kann unzählige Äonen in einem einzigen Gedanken abrufen und die Weisheit aller fühlenden Wesen in den drei Zeiten in einem einzigen Gedanken erkennen; es legt unaufhörlich den grenzenlosen Ozean aller Dharmas mit allen Dharani-Toren dar, dreht unaufhörlich das reine und unaufhaltsame Dharma-Rad und bewirkt, dass alle fühlenden Wesen Weisheit erzeugen; Es erlangt die Weisheit und das Licht des Buddha-Grundes und gelangt in die tiefe Samadhi der guten Schau; es tritt in das Reich der ungehinderten Dharmas ein und ist frei und im Einklang mit der höchsten Weisheit aller Dharmas, und alle Reiche sind rein und geschmückt; es durchdringt alle Dharma-Reiche in den zehn Himmelsrichtungen und gelangt überall dorthin, wo es sich befindet; es manifestiert vollkommene Erleuchtung in jedem Staubkorn und alle Farben in der formlosen Natur und tritt aus allen Richtungen in eine Richtung ein. Diese Bodhisattvas besitzen einen solchen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten, Weisheit und Tugend und werden von allen Buddhas unablässig gepriesen. Ihre Verdienste lassen sich mit Worten nicht vollständig beschreiben, und sie alle befinden sich im Jetavana-Hain, tief im Ozean der Verdienste des Tathagata, und sind alle vom Licht des Buddha erleuchtet.

  Zu jener Zeit waren alle Bodhisattvas, die das unvorstellbare Licht des wahren Dharma erlangt hatten, von großer Freude erfüllt. Jeder von ihnen manifestierte verschiedene prächtige Schmuckwolken an seinen Körpern, in seinen Pavillons und anderen Ornamenten sowie auf seinen Löwenthronen, überall im Jetavana-Hain, die alle zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Bereichs erfüllten. Es heißt: In jedem Gedanken erstrahlt eine große Lichtwolke, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllt und alle fühlenden Wesen erleuchtet; Wolken von Mani-Juwelenglocken erscheinen, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen und subtile Klänge ausstoßen, die die Tugenden aller Buddhas der drei Zeiten preisen und rühmen; Wolken von Musik erscheinen, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen und die karmischen Folgen aller fühlenden Wesen darlegen; Wolken der verschiedenen Gelübde, Praktiken und Formen aller Bodhisattvas erscheinen, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen und von den großen Gelübden aller Bodhisattvas sprechen; Wolken der freien Wandlungen der Tathagatas erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und bringen die Sprache und Klänge aller Buddhas und Tathagatas zum Ausdruck; Wolken der geschmückten Körper aller Bodhisattvas erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und erklären die Reihenfolge, in der die Tathagatas in allen Ländern erscheinen; Wolken der Bodhimandas der drei Zeiten erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und offenbaren die geschmückten Tugenden aller Tathagatas, die die vollkommene Erleuchtung erlangt haben; Wolken der Drachenkönige erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und verströmen alle Arten von Düften; Wolken der Körper aller Weltherrscher erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und erläutern die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra; Wolken aller kostbaren und reinen Buddha-Länder erscheinen, erfüllen die zehn Himmelsrichtungen und offenbaren alle Tathagatas, die das Rad des Dharma drehen. Weil diese Bodhisattvas das unvorstellbare Licht des Dharma erlangt haben, sollte sich der Dharma auf diese Weise manifestieren und diese großartigen und wundersamen Wandlungen hervorrufen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.

  Zu jener Zeit wollte der Bodhisattva Manjushri, durch die Kraft des Buddha, die wundersamen Ereignisse des Jetavana-Hains erzählen, beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:

    „Ihr solltet diesen Jetavana-Hain besuchen, denn die majestätische Kraft Buddhas ist gewaltig und grenzenlos.“
     Alle Pracht manifestiert sich und erfüllt die gesamten zehn Richtungen des Dharma-Bereichs.
     Alle Länder der zehn Himmelsrichtungen sind mit grenzenlosen und prächtigen Ornamenten geschmückt.
     Im Reich ihrer sitzenden Wesen manifestieren sich alle Formen und Bilder deutlich.
     Aus den Poren aller Jünger Buddhas strömten verschiedene Arten prächtiger und kostbarer Lichtwolken hervor.
     Und der subtile Klang des Tathagata ertönt und durchdringt alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen.
     Inmitten der Blüten des Juwelenbaums erschien ein wundersamer Körper, dessen Farbe der von Brahma entsprach.
     Erhebe dich aus der Meditation und wandere umher, doch bleibe in all deinen Handlungen und Bewegungen würdevoll und gelassen.
     In jeder einzelnen Pore des Körpers des Buddha manifestieren sich unaufhörlich unvorstellbare Wandlungen.
     Sie alle gleichen dem großen Bodhisattva Samantabhadra und sind mit verschiedenen schönen Merkmalen geschmückt.
     Über Jetavana, im weiten Himmel, ertönen wundersame Klänge von allem Majestätischen.
     Mögen alle Bodhisattvas der drei Zeiten den Ozean aller Verdienste vollenden.
     Die juwelenbesetzten Bäume im Jetavana-Hain gaben zudem unzählige wundersame Klänge von sich.
     Er erläuterte die verschiedenen karmischen Ozeane aller empfindungsfähigen Wesen, von denen jeder seine eigenen, unverwechselbaren Eigenschaften besitzt.
     In allen Reichen innerhalb des Waldes manifestieren sich die Buddhas der drei Zeiten.
     Jeder einzelne von ihnen manifestiert große übernatürliche Kräfte, so zahlreich wie die Staubpartikel in den zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder.
     Die Anzahl der Staubpartikel in allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen ist so zahlreich wie die Ozeane der Buddhas.
     Alles dringt in die Poren des Tathagata ein, und alle feierlichen Verzierungen erscheinen der Reihe nach.
     Alle Pracht manifestiert sich im Buddha; unzählige Wesen durchdringen die Welt.
     Alles strahlt großes Licht aus, und alles wird nach seinen Bedürfnissen verwandelt.
     Duftende Flammen, unzählige Blumen und Schätze; alle Arten von prächtigen und wundersamen Wolken.
     Seine Unermesslichkeit entspricht der Leere und durchdringt alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen.
     Alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen und drei Zeiten sowie alle prächtigen und wundersamen heiligen Stätten.
     In dieser Gartenlandschaft ist jede Farbe und jedes Bild deutlich sichtbar.
     Alle Buddhas und Bodhisattvas, deren Buddha-Länder mit unzähligen Äonen voller Pracht geschmückt sind,
     Unzählige Wesen, die alle in diesem Wald zu sehen sind.

  Zu jener Zeit traten jene Bodhisattvas, erleuchtet vom Licht des Samadhi des Buddha, augenblicklich in einen solchen Samadhi ein, wobei jeder von ihnen Tore großen Mitgefühls erlangte, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, und allen fühlenden Wesen Nutzen und Glück brachte; aus jeder Pore ihrer Körper strahlte Licht aus, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern; jeder Lichtstrahl manifestierte Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern. Ihre Gestalten glichen denen weltlicher Herrscher, die allen fühlenden Wesen allgegenwärtig erschienen, die zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Reiches durchdrangen und mit verschiedenen geschickten Mitteln lehrten und unterwarfen. Manchmal offenbarten sie Tore der Vergänglichkeit in unzähligen himmlischen Palästen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore der Wiedergeburt für unzählige fühlende Wesen, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore der Praxis für unzählige Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore der Träume, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore großer Gelübde für unzählige Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; manchmal Tore welterschütternder Ereignisse, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern; und manchmal offenbarten sie unzählige... Tore zu den Welten, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder Tore zu den gegenwärtigen Leben, so zahlreich wie die Staubkörner. in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der Großzügigkeit (dāna pāramitā), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der sila pāramitā (Leichen-pāramitā), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der shampi pāramitā (Gliedmaßen abtrennen und kṣānti pāramitā vollziehen), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der virya pāramitā (dīrya pāramitā), so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zum Samadhi (Meditation) und zur Befreiung aller Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Befreiung aller Bodhisattvas (Samādhi, Meditation und Befreiung) so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Befreiung aller Bodhisattvas (Samādhi, Meditation und Befreiung) so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dīrya, Meditation und Befreiung) so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, oder die Tore zur Vollkommenheit der Shampi Pāramitā (Samādhi ... Die Tore der vollkommenen Weisheit und des Lichts des Buddha-Pfades sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore des fleißigen Strebens nach dem Dharma, das unzählige Leben für auch nur ein einziges Wort oder eine einzige Phrase opfert, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore des unermüdlichen Strebens nach allen Buddhas und der Erforschung aller Dharmas sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore der Die geschickten Wege, die fühlenden Wesen je nach Jahreszeit und Wünschen aufzusuchen und sie in den Ozean allwissender Weisheit und des Lichts zu führen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, Dämonen zu bezwingen und Ketzer zu beherrschen, die den Segen und die Weisheit der Bodhisattvas offenbaren, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, alle Handwerke und Fertigkeiten zu kennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Unterschiede zwischen allen fühlenden Wesen erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Unterschiede zwischen allen Dharmas erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Unterschiede in den Neigungen aller fühlenden Wesen erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die die Wurzeln, Handlungen, Leiden und Gewohnheiten aller fühlenden Wesen erkennen, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder Die Tore, die das Wissen um die vielfältigen Karmas aller fühlenden Wesen offenbaren, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld; oder die Tore, die alle fühlenden Wesen erleuchten, sind so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld… Mit unzähligen wirksamen Mitteln, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, begeben sie sich zu den Wohnstätten aller fühlenden Wesen und führen sie zur Reife. Dazu gehört: der Gang zu den Palästen von Göttern, Drachen, Yakshas, ​​Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras und Mahoragas; der Gang zu den Palästen von Brahma, menschlichen Königen, Yama und sogar zu den Wohnstätten von Tieren, hungrigen Geistern und Höllenwesen; und die Anwendung von gleichem großen Mitgefühl, gleichen großen Gelübden, gleicher Weisheit und gleichen wirksamen Mitteln, um alle fühlenden Wesen zu umfassen. Manche werden beim Anblick der Wesen unterworfen, manche beim Hören ihrer Wesen, manche beim Erinnern an sie, manche beim Vernehmen ihrer Stimmen, manche beim Hören ihrer Namen, manche beim Erblicken ihres strahlenden Lichts. Manche, die ihr Lichtnetz erblicken, gehen gemäß den Wünschen jedes fühlenden Wesens an ihren jeweiligen Ort und bringen ihm Nutzen.

  O ihr Söhne Buddhas! Alle Bodhisattvas von Jetavana erscheinen, um alle fühlenden Wesen zur Reife zu führen, manchmal in prächtig geschmückten Palästen, manchmal weilen sie in ihren eigenen Pavillons auf juwelenbesetzten Löwenthronen, umgeben von Versammlungen im Bodhimanda, sodass sie von allen in den zehn Himmelsrichtungen gesehen werden können, doch verlassen sie niemals die Wohnstätte des Tathagata von Jetavana. O ihr Söhne Buddhas! Diese Bodhisattvas nehmen manchmal unzählige Gestalten an, manchmal erscheinen sie allein, ohne Gefährten. Das heißt, manchmal erscheinen sie als Śramaṇa, manchmal als Brahmane, manchmal als Asket, manchmal als wohlhabender Mensch, manchmal als König der Ärzte, manchmal als Kaufmann, manchmal als Mensch reinen Lebens, manchmal als Kurtisane, manchmal als Diener der Götter, manchmal als Handwerker. Sie begeben sich in alle Dörfer, Städte, Hauptstädte, Siedlungen und Wohnorte aller fühlenden Wesen, ihren Bedürfnissen entsprechend, in vielfältiger Gestalt, mit verschiedenen Verhaltensweisen, Lauten, Worten und Wohnstätten, und praktizieren den Bodhisattva-Pfad in der ganzen Welt wie das Netz Indras. Man könnte sagen, dass alle weltlichen Künste und klugen Unternehmungen wie die Lampe der Weisheit sind, die die Welt erleuchtet, oder dass alle fühlenden Wesen durch ihr Karma geschmückt sind, oder dass die zehn Himmelsrichtungen die verschiedenen Fahrzeuge begründen, oder dass die Lampe der Weisheit alle Bereiche des Dharma erleuchtet und alle fühlenden Wesen lehrt und vervollkommnet – doch all dies ist nicht getrennt vom Ort des Tathagata Jetavana.

  Zu jener Zeit erschien Manjushri Bodhisattva aus dem Sudatta-Pavillon, begleitet von unzähligen Bodhisattvas, Vajra-Gottheiten, die ihn beständig begleiten und beschützen, Gottheiten, die allen Buddhas und ihren Körpern zum Wohle aller Wesen Opfergaben darbringen, Gottheiten, die seit langem feste Gelübde abgelegt haben, ihm stets zu folgen, der Erdgottheit, die sich am Hören des wundersamen Dharma erfreut, der Wassergottheit, die beständig großes Mitgefühl kultiviert, der Feuergottheit, die im Lichte der Weisheit erstrahlt, der Windgottheit, die ein Mani-Juwel als Krone trägt, der Richtungsgottheit, die in allen Ritualen der zehn Himmelsrichtungen bewandert ist, der Nachtgottheit, die fleißig die Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt, der Tagesgottheit, die einmütig und unermüdlich das Licht des Buddha erhellt, der Himmelsgottheit, die die gesamte Leere des Dharma-Reiches schmückt, der Ozeangottheit, die alle Wesen jenseits des Ozeans der Existenz erlöst, und der Gottheit, die beständig Verdienste für alle Wesen anhäuft. Der Berggott, dessen Weisheit und Tugend so erhaben sind wie ein Berg, der Stadtgott, der die Bodhi-Geistesstadt aller fühlenden Wesen unaufhörlich beschützt, die großen Drachenkönige, die die höchste Dharma-Stadt aller Weisheit unaufhörlich beschützen, die Yaksha-Könige, die alle fühlenden Wesen unaufhörlich beschützen, der Gandharva-König, der die Freude der fühlenden Wesen unaufhörlich mehrt, der Kumbhanda-König, der das hungrige Geisterreich unaufhörlich vernichtet, der Garuda-König, der alle fühlenden Wesen unaufhörlich aus dem Ozean der Existenz erlösen möchte, der Asura-König, der die Höhe aller Tathagatas erreichen und die Welt transzendieren möchte, der Mahoraga-König, der sich beim Anblick des Buddha freut und sich ehrfürchtig verneigt, die großen Himmelskönige, die des Kreislaufs von Geburt und Tod stets müde sind und sich unaufhörlich am Anblick des Buddha erfreuen, und die großen Brahma-Könige, die den Buddha respektieren, preisen und ihm Opfergaben darbringen. Manjushri und alle Bodhisattvas, die mit solchen Verdiensten geschmückt waren, kamen von ihrem Wohnort zum Buddha, umrundeten den Weltverehrten unzählige Male zur Rechten und brachten verschiedene Arten von Opfergaben dar; nachdem sie ihre Opfergaben dargebracht hatten, gingen sie fort und begaben sich nach Süden in die menschliche Welt.

  Zu jener Zeit sah der Ehrwürdige Sariputra, durch die göttliche Kraft des Buddha, den Bodhisattva Manjushri, geschmückt mit einer prächtigen Schar von Bodhisattvas, Jetavana verlassen und nach Süden ziehen, um unter den Menschen zu weilen. Er dachte: „Ich sollte nun mit Manjushri nach Süden gehen.“ Daraufhin kam der Ehrwürdige Sariputra, begleitet von sechstausend Bhikkhus und von ihnen umgeben, von seinem Wohnort zum Buddha, verneigte sich zu dessen Füßen und berichtete dem Weltverehrten davon. Der Weltverehrte gewährte seine Bitte, umrundete ihn dreimal im rechten Winkel und begab sich dann zu Manjushris Wohnort. Diese sechstausend Bhikkhus waren diejenigen, die mit Sariputra gelebt hatten und erst vor kurzem Mönche geworden waren. Es waren: Haijue Bhikkhu, Shansheng Bhikkhu, Fuguang Bhikkhu, Datongzi Bhikkhu, Diansheng Bhikkhu, Jingxing Bhikkhu, Tiande Bhikkhu, Junhui Bhikkhu, Fansheng Bhikkhu, Jihui Bhikkhu… Diese sechstausend Menschen hatten unzähligen Buddhas Opfergaben dargebracht, tief im Glauben verwurzelt, großes Verständnis, klaren Glauben und Weite besessen, die Welt der Buddhas beobachtet, das Wesen des Dharma verstanden, allen Lebewesen Gutes getan und beständig und eifrig nach dem Verdienst aller Buddhas gestrebt. All dies wurde durch die Lehren und die Führung Manjushris erreicht.

  Zu jener Zeit, als der Ehrwürdige Sariputra die Mönche auf seiner Reise beobachtete, sprach er zu Haijue: „Haijue! Betrachte den reinen und geschmückten Körper des Bodhisattva Manjushri, dessen Gestalt und Züge das Verständnis aller Götter und Menschen übersteigen. Betrachte Manjushris Heiligenschein, der erstrahlt und unzählige Wesen erfreut. Betrachte Manjushris Lichtnetz, geschmückt mit Pracht, das unzählige Leiden der Wesen tilgt. Betrachte Manjushris vollständige Versammlung, die alle durch die guten Wurzeln des Bodhisattva zusammengeführt wurden. Betrachte den Pfad, den Manjushri geht, acht Schritte nach links und rechts, eben und geschmückt. Betrachte Manjushri …“ Wo immer Manjushri weilt, folgen ihm unzählige heilige Stätten in alle zehn Himmelsrichtungen. Betrachte den Pfad, den Manjushri geht; Es ist mit unermesslichem Verdienst und Tugend geschmückt, mit großen verborgenen Schätzen zu beiden Seiten, aus denen unzählige kostbare Juwelen wie von selbst hervorquellen. Betrachtet die guten Wurzeln, mit denen Manjushri dem Buddha Opfergaben darbrachte; aus diesen Wurzeln erscheinen Juwelen und Schätze unter allen Bäumen. Betrachtet Manjushri; die Herren der Welt lassen Wolken von Opfergaben herabregnen, die sich verneigen und ihm Ehrerbietung erweisen. Betrachtet Manjushri; wenn alle Buddhas und Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen im Begriff sind, den Dharma zu predigen, strahlen sie alle Licht aus dem weißen Haar zwischen ihren Augenbrauen aus, das seinen Körper erleuchtet und von seinem Scheitel in ihn eindringt.

  Zu jener Zeit pries der Ehrwürdige Sariputra den Mönchen die unermesslichen Tugenden und Schönheiten des Bodhisattva Manjushri und erläuterte ihnen diese. Daraufhin wurden die Geister der Mönche gereinigt, ihr Glaube und ihr Verständnis gestärkt, sie waren überglücklich, ihre Körper bebten vor Glück, ihre Sinne entspannten sich, aller Kummer und alles Leid verschwanden, alle Verunreinigungen wurden beseitigt, sie sahen häufig die Buddhas, suchten tiefgründig nach dem Dharma, erwarben die Wurzeln und die Kraft eines Bodhisattva, großes Mitgefühl und große Gelübde entstanden spontan, sie traten in die tiefgründige Sphäre der Vollkommenheit ein, der Ozean der Buddhas der zehn Himmelsrichtungen erschien ihnen beständig, und sie freuten sich zutiefst über die Allwissenheit. Dann sagten sie zum Ehrwürdigen Sariputra: „Wir bitten Dich, Meister, führe uns zu dem Ort dieses erhabenen Wesens.“ Sariputra begleitete sie daraufhin und sagte, als er am Zielort ankam: „Ehrwürdiger! Diese Mönche wünschen eine Audienz.“

  In diesem Augenblick blickte Manjushri, umgeben von den Bodhisattvas der Unermesslichen Freiheit und ihrer Versammlung, wie ein Elefantenkönig auf die Mönche zurück. Da verneigten sich die Mönche vor seinen Füßen, falteten ehrfürchtig die Hände und sprachen: „Wir huldigen Dir und werfen uns respektvoll vor Dir nieder. Wir bitten Dich, uns all unsere guten Wurzeln zu offenbaren. Mögen der Ehrwürdige Manjushri, der Ehrwürdige Sariputra und der Weltverehrte Shakyamuni Zeugen sein! Mögen wir alles besitzen, was Du besitzt – Deine Gestalt, Deine Stimme, Deine Tugenden und Deine Bewegungsfreiheit.“

  Zu jener Zeit wandte sich Manjushri Bodhisattva an die Mönche und sagte:

  „Mönche! Wenn ein tugendhafter Mann oder eine tugendhafte Frau die zehn Arten der Verwirklichung auf dem Mahayana-Pfad erreicht, kann er oder sie schnell in das Reich des Tathagata eintreten, geschweige denn in das Reich des Bodhisattva! Was sind die zehn? Sie sind: alle guten Wurzeln ohne Ermüdung anzusammeln; alle Buddhas zu sehen, ihnen zu dienen und Opfergaben darzubringen ohne Ermüdung; alle Lehren des Buddha ohne Ermüdung zu suchen; alle Paramitas ohne Ermüdung zu praktizieren; alle Bodhisattva-Samadhis ohne Ermüdung zu erreichen; alle drei Zeiten nacheinander ohne Ermüdung zu durchlaufen; die Buddha-Länder der zehn Richtungen ohne Ermüdung zu schmücken und zu reinigen; alle fühlenden Wesen ohne Ermüdung zu lehren und zu bezwingen; den Bodhisattva-Pfad in allen Buddha-Ländern und allen Zeitaltern ohne Ermüdung zu vollenden; um auch nur ein fühlendes Wesen reifen zu lassen, so viele Paramitas zu praktizieren, wie es Staubkörner in allen Buddha-Ländern gibt, die zehn Kräfte des Tathagata zu erlangen; und so weiter, um alle fühlenden Wesen reifen zu lassen.“ „Alle Kräfte des Tathagata ohne Ermüdung zu erlangen.“

  „Mönche! Wenn ein tugendhafter Mann oder eine tugendhafte Frau tiefen Glauben entwickelt und diese zehn Arten unermüdlichen Geistes erzeugt, wird er oder sie in der Lage sein, alle guten Wurzeln zu nähren, alle Bereiche von Geburt und Tod zu verlassen, alle weltlichen Linien zu transzendieren, nicht in die Stadien des Śrāvaka oder Pratyekabuddha zu fallen, in die Familie aller Tathāgatas hineingeboren zu werden, alle Gelübde der Bodhisattvas zu besitzen, alle Tugenden der Tathāgatas zu erlernen, alle Praktiken der Bodhisattvas auszuüben, die Kraft der Tathāgatas zu erlangen, alle Dämonen und Ketzer zu bezwingen und auch alle Leiden zu beseitigen, das Bodhisattva-Stadium zu erreichen und sich dem Tathāgata-Stadium anzunähern.“

  Als die Mönche diesen Dharma hörten, erreichten sie Samadhi, das „ungetrübte Auge, das alle Bereiche der Buddhas sieht“. Durch dieses Samadhi kann man alle Buddhas und Tathagatas in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen und alle Versammlungen ihrer Dharma-Hallen sehen; man kann auch alle fühlenden Wesen in allen Bereichen der zehn Himmelsrichtungen sehen; man kann auch alle verschiedenen Unterschiede in allen Welten sehen; man kann auch alle Staubpartikel in allen Welten sehen; man kann auch die Paläste sehen, in denen alle fühlenden Wesen in diesen Welten mit verschiedenen Schätzen geschmückt sind; man kann auch die verschiedenen Worte und Sätze der Buddhas und Tathagatas hören, die den Dharma erläutern, und sie alle verstehen; man kann auch die Fähigkeiten und Wünsche aller fühlenden Wesen in diesen Welten beobachten; man kann sich auch an die vergangenen und zukünftigen Leben aller fühlenden Wesen in diesen Welten erinnern; man kann sich auch an die vergangenen und zukünftigen Ereignisse dieser Welten erinnern. Man kann sich auch an die zehn vergangenen Leben, die zehn Stufen der vollkommenen Erleuchtung, die zehn Drehungen des Dharma-Rades, die zehn Arten übernatürlicher Kräfte, die zehn Arten von Lehren, die zehn Arten von Ermahnungen und die zehn Arten der Beredsamkeit jener Tathagatas erinnern; man kann auch die zehntausend Bodhicittas, die zehntausend Samadhis und die zehntausend Paramitas erreichen, die alle rein sind; man kann die große Weisheit, das vollkommene Licht und die zehn übernatürlichen Kräfte eines Bodhisattva erlangen, die sanft und subtil sind und im Bodhicitta wohnen, das fest und unbeweglich ist .

  Zu jener Zeit ermahnte der Bodhisattva Manjushri alle Mönche, in der Praxis des Samantabhadra zu verweilen. Indem sie in der Praxis des Samantabhadra verweilten, traten sie in den Ozean der großen Gelübde ein; indem sie in den Ozean der großen Gelübde eintraten, erfüllten sie ihn. Aufgrund der Erfüllung des Ozeans der großen Gelübde ist ihr Geist rein; aufgrund ihres reinen Geistes ist ihr Körper rein; aufgrund ihres reinen Körpers ist ihr Körper leicht und geschmeidig; aufgrund ihrer reinen, leichten und geschmeidigen Körper erlangen sie große übernatürliche Kräfte ohne Rückschritt; nachdem sie diese übernatürlichen Kräfte erlangt haben, verlassen sie Manjushris Füße nicht, sondern manifestieren ihre Körper in der Gegenwart aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und vollenden so den gesamten Buddha-Dharma.

=== 62/39/3 ===

Zu jener Zeit, nachdem Manjushri Bodhisattva die Mönche ermutigt hatte, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, reiste er allmählich gen Süden, durchquerte die Welt der Menschen und gelangte schließlich östlich von Fucheng. Er verweilte im prächtigen Sala-Hain, dem Ort, an dem alle Buddhas der Vergangenheit gewirkt und die Lebewesen gelehrt hatten. Hier hatte der Weltverehrte einst den Pfad des Bodhisattva beschritten und unzählige Dinge aufgeben können, die ihm schwerfielen. Daher ist der Name dieses Hains in unzähligen Buddha-Ländern bekannt. Götter, Drachen, Yakshas, ​​Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen pilgern zu diesem Ort.

  Zu jener Zeit trafen Manjushri und sein Gefolge an diesem Ort ein und verkündeten sogleich das Sutra der universellen Erleuchtung des Dharma-Reiches, begleitet von Millionen Milliarden Nayutas von Sutras. Während dieser Verkündigung kamen unzählige Hunderttausend Milliarden Drachen aus dem großen Ozean zu diesem Ort. Nachdem sie den Dharma gehört hatten, verabscheuten sie zutiefst ihre Drachennatur und strebten ernsthaft nach der Buddhaschaft. Sie alle legten ihre Drachenkörper ab und wurden unter den Göttern und Menschen wiedergeboren. Zehntausend Drachen erlangten die Vollendung des Anuttara-samyak-sambodhi, und unzählige andere Wesen wurden in den drei Fahrzeugen gezähmt.

  Zu jener Zeit erfuhren die Einwohner von Fucheng, dass sich der Bodhisattva Manjushri im großen Stupa-Tempel im prächtigen Sala-Hain aufhielt, und unzählige Menschen strömten aus der Stadt herbei, um ihn zu besuchen. Damals lebte dort ein Laienschüler namens Mahaprajna, der von fünfhundert Laienschülern begleitet wurde, darunter Sudatta, Vasudatta, Bhadrakalpa, Youming, Giving, Moon Virtue, Good Wisdom, Great Wisdom, Virtuous Protector, Virtuous Victory und viele andere. Alle fünfhundert Laienschüler kamen zu Manjushri Bodhisattva, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal im rechten Winkel und setzten sich dann zur Seite. Dann gab es fünfhundert Upasikas, nämlich: Upasika Mahamati, Upasika Suprabha, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, Upasika Manjushri, ... und so weiter. Diese fünfhundert Upasikas kamen zu Manjushri, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal nach rechts und setzten sich seitlich nieder. Dann gab es fünfhundert Jungen, nämlich: Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, Boy Sudhana, ... und so weiter. Diese fünfhundert Knaben kamen zu Manjushri, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal im rechten Winkel und setzten sich dann zur Seite. Dann kamen fünfhundert Jungfrauen, nämlich: die Tugendhafte Jungfrau, die Weise Laienjungfrau, die Weise und Angesehene Jungfrau, die Schöne Jungfrau, die Standhafte und Weise Jungfrau, die Tugendhafte Jungfrau, die Tugendhafte Jungfrau, die von Brahma gegebene Jungfrau, die Tugendhafte und Strahlende Jungfrau, die Gute und Strahlende Jungfrau und so weiter. Diese fünfhundert Jungfrauen kamen zum Bodhisattva Manjushri, verneigten sich vor seinen Füßen, umrundeten ihn dreimal im rechten Winkel und setzten sich dann zur Seite.

  Zu jener Zeit, als Manjushri Bodhisattva wusste, dass sich alle Bewohner von Fucheng versammelt hatten, offenbarte er sich ihnen gemäß ihren Wünschen. Sein majestätisches Licht erleuchtete die gesamte Versammlung. Mit großem Mitgefühl schenkte er ihnen Kühle, mit großer Barmherzigkeit erweckte er ihren Geist, den Dharma zu verkünden, mit Weisheit kannte er ihre Wünsche und mit gewaltiger Beredsamkeit predigte er den Dharma. Dann erkannte er den Grund und die Bedeutung von Sudhanas Namen. Er wusste, dass, als dieser Junge in den Mutterleib eintrat, auf natürliche Weise ein siebenjuwelenbesetzter Pavillon in seiner Behausung erschien. Unter dem Pavillon lagen sieben verborgene Schätze, und über diesen Schätzen öffnete sich die Erde selbst und brachte sieben kostbare Knospen hervor: Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Perle, Tridacna-Muschel und Chalcedon. Sudhana wurde nach zehn Monaten im Mutterleib geboren, sein Körper vollkommen geformt und vollständig. Die sieben großen Schätze, jeder sieben Ellen lang, breit, hoch und tief, entstiegen der Erde und strahlten Licht aus. Weiterhin erschienen auf natürliche Weise fünfhundert kostbare Gefäße in seiner Behausung, die sich mit allerlei Dingen füllten. Es heißt, dass Vajra-Gefäße allerlei Düfte enthielten; in Duftgefäßen verschiedene Gewänder; Jadegefäße mit allerlei erlesenen Speisen; Mani-Gefäße mit allerlei seltenen und kostbaren Juwelen; Goldgefäße mit Silber; Silbergefäße mit Gold; Gold- und Silbergefäße mit Kristall- und Mani-Juwelen; Glasgefäße mit Tridacna-Muscheln; Tridacna-Muschelgefäße mit Glas; yakförmige Gefäße mit Perlen; Perlengefäße mit yakförmigen Gefäßen; Feuer-Mani-Gefäße mit Wasser-Mani; Wasser-Mani-Gefäße mit Feuer-Mani… Fünfhundert solcher kostbarer Gefäße erschienen auf natürliche Weise. Weiterhin regnete es allerlei Schätze und Reichtümer herab und füllte alle Schatzkammern. Deshalb gaben Eltern, Verwandte und erfahrene Wahrsager diesem Kind den Namen Sudhana (Glück). Es ist außerdem bekannt, dass dieses Kind allen Buddhas der Vergangenheit Opfergaben darbrachte, tief in der Tugend verwurzelte, großen Glauben und tiefes Verständnis besaß, stets die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern suchte und in seinen Taten, Worten und Gedanken fehlerlos war. Er war auf dem Pfad des Bodhisattva rein, strebte nach allwissender Weisheit und wurde zu einem Gefäß für die Lehren Buddhas. Sein Geist war rein wie der leere Raum, und seine Hingabe an Bodhi war ungetrübt.

  Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Manjushri Sudhana, tröstete und erleuchtete ihn und legte ihm alle Dharma-Lehren aus. Diese umfassten: die Lehre von der Ansammlung aller Buddhas, die Lehre von der Kontinuität aller Buddhas, die Lehre von den aufeinanderfolgenden Stufen aller Buddhas, die Lehre von der Reinheit aller Buddha-Versammlungen, die Lehre von der Wandlung und Führung des Dharma, die Lehre von der physischen Gestalt und den herausragenden Eigenschaften des Buddha, die Lehre vom Erreichen des Dharma-Körpers des Buddha, die Lehre von der Beredsamkeit und Weisheit des Buddha, die Lehre von dem strahlenden Licht des Buddha und die Lehre von der Gleichheit und Nicht-Dualität aller Buddhas. Nachdem Manjushri Bodhisattva Sudhana und der Versammlung diese Lehre dargelegt hatte, ermutigte er ihn eindringlich, stärkte seine Kraft und Macht, erfüllte ihn mit Freude und erweckte in ihm den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Er erinnerte ihn auch an seine guten Wurzeln aus der Vergangenheit. Anschließend lehrte er an diesem Ort die Lehre den fühlenden Wesen entsprechend ihren Bedürfnissen und ging dann fort.

  Zu jener Zeit, nachdem Sudhana von Manjushri von den verschiedenen Tugenden des Buddha gehört hatte, suchte er einmütig nach Anuttara-samyak-sambodhi und rezitierte, Manjushri folgend, den folgenden Vers:

    „Die drei Elemente bilden die Stadtmauern, während Arroganz und Selbstgefälligkeit die Wälle bilden.“
     Alle Wünsche dienen als Tore, die Liebe zum Wasser als Gräben.
     Unwissenheit ist die Dunkelheit, Gier und Hass brennen heftig.
     Der Dämonenkönig wurde Herrscher, und die unschuldigen Kinder waren auf ihn angewiesen.
     Gier ist die Verstrickung, Schmeichelei und Betrug die Zügel.
     Zweifel verblenden sie und führen sie auf verschiedene üble Wege.
     Aus Geiz, Neid und Stolz gerät man in die drei Reiche des Bösen.
     Oder sie fallen in die verschiedenen Daseinsbereiche und erleiden die Schmerzen von Geburt, Alter, Krankheit und Tod.
     Am Tag der wundersamen Weisheit und Reinheit, auf dem Rad des großen Mitgefühls und der Vollkommenheit,
     Möge das Meer des Leidens erschöpft sein und möge dir ein wenig Einsicht zuteilwerden!
     Der Mond der wundersamen Weisheit, das Rad des makellosen Mitgefühls.
     Möge alles gut und friedvoll sein; möge deine Weisheit und Führung mich begleiten!
     Der König aller Dharma-Reiche, mit dem Dharma-Juwel als seinem Führer.
     Ich wandere frei im Himmel umher und wünsche mir, dass du mir deine Lehren zukommen lässt! [ 1 ]
     Der weise und tugendhafte Kaufmann, der mutig nach Erleuchtung strebt.
     Mögen alle Wesen von mir profitieren und mich beschützen!
     Gehüllt in die Rüstung der Geduld, das Schwert der Weisheit schwingend,
     Möge das mächtige Heer der Dämonenjäger mir gnädig sein und mich vom Leiden erlösen!
     Er residierte auf dem Gipfel des Berges Sumeru, wo ihm die meditierende Jungfrau stets mit größtem Respekt diente.
     Möge Indra, der Zerstörer der Illusion, mich erblicken!
     Die drei Daseinsbereiche sind der Wohnort gewöhnlicher Narren, der Ort der Täuschung und des Karmas und die Ursache ihrer Wiedergeburt.
     Die Wohlwollenden bezwingen alles, wie eine Lampe, die mir den Weg weist!
     Lasst alle bösen Bestimmungen hinter euch, reinigt alle tugendhaften Wege;
     Diejenigen, die über alles Weltliche erhaben sind, zeigen mir das Tor zur Befreiung!
     Die Welt ist voller verkehrter Bindungen, während ich den Gedanken an ewige Glückseligkeit und Reinheit hege.
     Mit dem weisen Auge kann alles getrennt werden; öffne das Tor meiner Befreiung!
     Wer den richtigen und den falschen Weg kennt, besitzt ein furchtloses Urteilsvermögen;
     Alles wird von Menschen entschieden, die mir den Weg zur Erleuchtung weisen!
     Sich in der rechten Ansicht Buddhas zu verweilen und den Baum der Verdienste Buddhas zu pflegen.
     Buddhas wundersamer Dharma, gleich dem Lotus-Sutra, ergießt sich auf mich und offenbart mir den Weg zur Erleuchtung!
     Der Buddha, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, durchdringt jeden Ort.
     Wie die Sonne, die in die Welt aufgeht, zeige mir ihren Weg!
     Er ist mit dem gesamten Karma bestens vertraut und versteht die Praktiken aller Fahrzeuge zutiefst;
     Weisheit bestimmt den Menschen; zeig mir Mahayana!
     Möge das Rad des großen Mitgefühls sich drehen und die Achse des unerschütterlichen Glaubens standhaft bleiben.
     Verdienst und Tugend, kostbares Gut, haben es mir ermöglicht, dieses Gefährt zu fahren!
     Die gewaltige und alles umfassende Box, das mitfühlende und würdevolle Dach,
     Die Glocke der Beredsamkeit läutete, und so wurde ich an diesen Ort versetzt!
     Brahma ist die Form einer Matte, Samadhi ist die Form eines Mädchens.
     Die Dharma-Trommel erklingt mit wundersamem Klang; mögest du dieses Gefährt mit mir fahren!
     Der unerschöpfliche Schatz der vier Anziehungsmittel, ein kostbarer Schatz, geschmückt mit Verdiensten.
     Ich schäme mich, an Fesseln gebunden zu sein, aber ich möchte mit dir in diesem Wagen fahren!
     Drehe unaufhörlich das Rad des Almosengebens und verbreite beständig den Duft reiner Gebote.
     Die Feierlichkeit der Nachsicht veranlasst mich, dieses Fahrzeug zu tragen!
     Die Büchse der Meditation und des Samadhi, das Joch der Weisheit und der geschickten Mittel.
     Diejenigen unterwerfen, die sich weigern, umzukehren, und dieses Fahrzeug zu euch bringen!
     Das große Reinheitsgelübde, die Kraft der Standhaftigkeit,
     Weisheit hat es mir ermöglicht, dieses Fahrzeug zu fahren!
     Pu Xingxing und Zhou Xiao drehten sich mitfühlend langsam um.
     Von keinem Hindernis abschrecken, werde ich diesen Wagen besteigen!
     So solide wie ein Diamant, so geschickt wie eine Illusion.
     Alles ist frei, sodass ich dieses Fahrzeug fahren kann!
     Unermesslich und vollkommen rein, bringt es allen Wesen Freude.
     Möge mich das gesamte Universum und alle Existenzebenen auf diesem Gefährt tragen!
     Reinige das Rad der karmischen Leiden, beende das Leiden der Wiedergeburt.
     Möge ich auf diesem Streitwagen mitgenommen werden und Dämonen und Ketzer besiegen!
     Weisheit erfüllt die zehn Himmelsrichtungen, und Majestät durchdringt das gesamte Dharma-Reich.
     Möge dieses Fahrzeug allen Lebewesen zum Nutzen gereichen!
     Rein wie der leere Raum, sind alle Bindungen und Begierden erloschen.
     Möge dieses Fahrzeug allen Wesen zum Nutzen gereichen!
     Mögen deine Bemühungen schnell sein und dein Geist in Frieden ruhen.
     Möge allen fühlenden Wesen geholfen werden, und möge ich dieses Gefährt tragen!
     Wie die Erde, die sich nicht neigt oder bewegt, wie das Wasser, das allen gleichermaßen zugutekommt,
     Somit trage ich alle empfindungsfähigen Wesen auf diesem Gefährt!
     Die vierfache Anziehungskraft ist vollkommen rund und erhellt das reine Licht der totalen Retention;
     Mögest du mir an diesem Tag der Weisheit die Wahrheit offenbaren!
     Er ist in die Stadt des Dharma-Königs eingezogen und hat sich die Krone der Weisheit aufgesetzt.
     „Der Dharma ist nun enthüllt; möge er mir gnädig über den Weg wachen!“

  Zu jener Zeit blickte Manjushri Bodhisattva, gleich dem Elefantenkönig, auf Sudhana und sprach: „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt und wünschst dir, mit tugendhaften Lehrern Gemeinschaft zu pflegen, den Bodhisattva-Pfad zu erforschen und ihn zu beschreiten. Guter Mann! Die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern und das Darbringen von Opfergaben an sie sind die erste Voraussetzung für das Erlangen von Allwissenheit; darum werde nicht müde davon.“

  Sudhana sagte: „Ich bitte den Heiligen inständig, mir im Detail zu erklären, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernen, wie er den Bodhisattva-Pfad kultivieren, wie er den Bodhisattva-Pfad anstreben, wie er den Bodhisattva-Pfad praktizieren, wie er den Bodhisattva-Pfad reinigen, wie er den Bodhisattva-Pfad betreten, wie er den Bodhisattva-Pfad vollenden, wie er mit dem Bodhisattva-Pfad im Einklang leben, wie er sich an den Bodhisattva-Pfad erinnern, wie er den Bodhisattva-Pfad vermehren und wie er die Samantabhadra-Praxis schnell perfektionieren soll.“

  Zu jener Zeit sprach Manjushri Bodhisattva in Versen zu Sudhana:

    "Herrlich ist der Schatz des Verdienstes, damit er mir zuteil werde."
     Erwecke großes Mitgefühl und strebe eifrig nach höchster Erleuchtung.
     Ich habe mir ein großes Gelübde abgelegt, das Leid aller empfindungsfähigen Wesen zu beseitigen.
     Zum Wohle aller Wesen auf der Welt, praktiziere den Bodhisattva-Pfad.
     Wenn es Bodhisattvas gibt, die des Leidens von Geburt und Tod nicht müde werden,
     Es besitzt den Pfad von Samantabhadra, und nichts kann es zerstören.
     Segen strahlt Kraft und Einfluss aus; Segen wohnt im reinen Meer des Segens.
     Zum Wohle aller fühlenden Wesen mögest du die Praktiken von Samantabhadra pflegen.
     Du siehst die grenzenlose Weite, alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen.
     Sie alle hörten den Dharma, nahmen ihn an und vergaßen ihn nie.
     Sie werden unzählige Buddhas in allen zehn Himmelsrichtungen sehen.
     Alle Bestrebungen zu erfüllen und den Bodhisattva-Pfad vollständig zu verkörpern.
     Wer in den Ozean der zweckmäßigen Mittel eintaucht, kann im Bodhi des Buddha verweilen.
     Von einem Lehrer zu lernen ist der Schlüssel zur allumfassenden Weisheit.
     Du durchdringst alle Buddha-Länder, so zahlreich wie Staubkörner in unzähligen Äonen.
     Übe die Praktiken von Samantabhadra und erlange den Pfad zur Erleuchtung.
     Du befindest dich in unzähligen Buddha-Ländern, in grenzenlosen Ozeanen von Kalpas.
     Durch die Ausübung der Praktiken von Samantabhadra kann man alle großen Gelübde erfüllen.
     Diese unzähligen Wesen werden sich freuen, wenn sie deinen Wunsch hören.
     Alle haben den Bodhi-Geist erweckt und wünschen, das Samantabhadra-Fahrzeug zu erlernen.

  Zu jener Zeit, nachdem Manjushri Bodhisattva diesen Vers rezitiert hatte, sagte er zu Sudhana:

  „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet, guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt und suchst den Pfad des Bodhisattva. Guter Mann! Wenn überhaupt ein fühlendes Wesen den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangen kann, ist dies schwierig; den Geist jedoch zu erlangen und dann den Pfad des Bodhisattva zu suchen, ist noch schwieriger.“

  „Guter Mensch! Wenn du allumfassende Weisheit erlangen willst, solltest du entschlossen nach einem wahren und tugendhaften Lehrer suchen. Guter Mensch! Werde nicht müde in der Suche nach einem tugendhaften Lehrer, werde nicht selbstzufrieden, wenn du einen tugendhaften Lehrer siehst, folge allen Lehren des tugendhaften Lehrers und suche nicht nach Fehlern in den geschickten Mitteln des tugendhaften Lehrers.“

  „Guter Mann! Im Süden gibt es ein Land namens Shengle; dort befindet sich ein Berg namens Miaofeng; auf diesem Berg lebt ein Mönch namens Deyun. Du kannst ihn fragen: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis? Wie kultiviert ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis? Und wie erlangt ein Bodhisattva schnell und vollkommen die Praxis des Samantabhadra ? [ 2 ] Der Mönch Deyun wird es dir sagen.“

  Als Sudhana diese Worte hörte, war er überglücklich und warf sich dem Mönch zu Füßen. Er umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn andächtig an und weinte vor Kummer. Dann reiste er gen Süden ins Land der Glückseligkeit und bestieg den Wunderberg. Dort suchte er überall – im Osten, Westen, Süden, Norden, in den vier Himmelsrichtungen dazwischen, oben und unten –, in der Sehnsucht, den Mönch Deva Cloud zu sehen. Nach sieben Tagen erblickte er ihn schließlich, wie er langsam auf einem anderen Berg wandelte. Als er ihn sah, ging er zu ihm, warf sich ihm zu Füßen, umrundete ihn dreimal im rechten Winkel und trat vor ihn und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie er ihn beschreitet oder wie er die Übungen des Samantabhadra schnell vervollkommnet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; ich bitte dich demütig, mir mitfühlend zu erklären: Wie erlangt ein Bodhisattva Anuttara-samyak-sambodhi?“

  Dann sagte der Mönch Deyun zu Sudhana:

  „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet, guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt und bist nun auch in der Lage, dich nach den Praktiken der Bodhisattvas zu erkundigen. Dies ist das Schwierigste von allem. Es bedeutet: die Praktiken des Bodhisattva zu suchen, den Seinszustand des Bodhisattva zu suchen, den Pfad der Befreiung des Bodhisattva zu suchen, den reinen Pfad des Bodhisattva zu suchen, den reinen und weiten Geist des Bodhisattva zu suchen, die Erlangung übernatürlicher Kräfte durch den Bodhisattva zu suchen, die Manifestation des Tores der Befreiung durch den Bodhisattva zu suchen, die Manifestation weltlicher Taten durch den Bodhisattva zu suchen, die Übereinstimmung des Bodhisattva mit dem Geist der fühlenden Wesen zu suchen, das Tor von Geburt, Tod und Nirvana durch den Bodhisattva zu suchen, die bedingungslose und unbedingte Beobachtung des Bodhisattva ohne Anhaftung zu suchen.“

  „Guter Mensch! Ich habe die Kraft unerschütterlicher Entschlossenheit erlangt, meine Augen des Glaubens sind klar, meine Weisheit strahlt hell, ich kann alle Bereiche umfassend wahrnehmen, ich bin frei von allen Hindernissen, ich beobachte geschickt, meine allsehenden Augen sind klar und hell, ich besitze reines Verhalten, ich reise in alle Länder der zehn Himmelsrichtungen, ich bringe allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar, ich gedenke stets aller Buddhas und Tathagatas, ich halte den wahren Dharma aller Buddhas hoch und ich sehe ständig alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen. Das heißt: Ich sehe einen Buddha, zwei Buddhas, zehn Buddhas, hundert Buddhas, tausend Buddhas, hunderttausend Buddhas, hundert Millionen Buddhas, hundert Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, und so weiter, ja, ich sehe unzählige, unermessliche, grenzenlose, unvergleichliche …“ Unzählige, unermessliche und unvorstellbare Buddhas. Die unermesslichen, unaussprechlichen und unbeschreiblichen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, die Staubkörner auf den vier Kontinenten, die Staubkörner in den tausend Welten, die Staubkörner in den zweitausend Welten, die Staubkörner in den dreitausend Welten, die Staubkörner auf den Buddha-Feldern und so weiter, so zahlreich wie die Staubkörner auf den Buddha-Feldern; ebenso im Osten, Süden, Westen, Norden, in den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. Alle Buddhas in jeder Himmelsrichtung, mit ihren vielfältigen Formen, Erscheinungen, übernatürlichen Kräften, Spielen, geschmückten Versammlungshallen, grenzenloser Strahlkraft, verschiedenen Ländern und verschiedenen Lebensspannen, offenbaren gemäß den verschiedenen Wünschen der fühlenden Wesen verschiedene Wege zur Erleuchtung und brüllen wie Löwen inmitten der Menge.

  „Guter Mann! Ich habe nur dieses Dharma-Tor erreicht, das es mir ermöglicht, die Weisheit und das Licht aller Buddha-Reiche allumfassend zu sehen. Wie könnte ich da jemals die grenzenlose Weisheit und das reine Verhalten aller großen Bodhisattvas begreifen? Insbesondere: das Tor, das die Buddha-Rezitation allumfassend mit dem Licht der Weisheit erleuchtet, denn es erlaubt mir, alle verschiedenen Paläste aller Buddha-Länder so geschmückt und rein zu sehen; das Tor, das es allen fühlenden Wesen ermöglicht, den Namen Buddhas zu rezitieren, denn es ermöglicht ihnen, gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen den Buddha zu sehen und Reinheit zu erlangen; das Tor, das es ihnen ermöglicht, in der Kraft der Buddha-Rezitation zu verweilen, denn es ermöglicht ihnen, in die zehn Kräfte des Tathagata einzutreten; das Tor, das es ihnen ermöglicht, im Dharma der Buddha-Rezitation zu verweilen, denn es ermöglicht ihnen, unzählige Buddhas zu sehen und den Dharma zu hören; das Tor, das alle Richtungen der Buddha-Rezitation erleuchtet, denn es erlaubt ihnen, den Einen zu sehen …“ Angesichts des Ozeans von Buddhas von gleicher und … Undifferenzierte Natur in allen Welten; durch das Tor der Buddha-Achtsamkeit an unsichtbaren Orten eintritt man, sieht die freien und übernatürlichen Kräfte und Taten der Buddhas in allen subtilen Bereichen; im Tor der Buddha-Achtsamkeit in allen Kalpas verweilend, sieht man die Taten des Tathagata, ohne sie jemals aufzugeben; im Tor der Buddha-Achtsamkeit zu jeder Zeit verweilend, sieht man den Tathagata zu jeder Zeit, ihm nahe und ohne Trennung; im Tor der Buddha-Achtsamkeit in allen Buddha-Ländern verweilend, sieht man den Körper des Buddha in allen Ländern, alle anderen ohnegleichen übertreffend; im Tor der Buddha-Achtsamkeit in allen Welten verweilend, sieht man alle Tathagatas der drei Zeiten nach den eigenen Wünschen; im Tor der Buddha-Achtsamkeit des Reinen Landes (Vajrayana) verweilend, sieht man die Tathagatas nacheinander in allen Existenzbereichen erscheinen; Die Nirvana-Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, alle Buddhas in allen Daseinsbereichen in einem einzigen Gedanken Nirvana manifestieren zu sehen; die Ferne Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, alle Buddhas an einem einzigen Tag ihre Wohnstätten verlassen zu sehen; die Weite Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, die Körper jedes Buddhas, die alle Daseinsbereiche durchdringen, beständig zu beobachten; die Feine Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, unzählige Tathagatas auf der Spitze eines einzigen Haares erscheinen zu lassen und sich um alle Bedürfnisse zu kümmern; die Geschmückte Achtsamkeit Buddhas (Vajrayana) ermöglicht es, alle Buddhas in allen Daseinsbereichen in einem einzigen Gedanken Erleuchtung erlangen zu sehen. Aufgrund der Manifestation göttlicher Transformationen in vollkommener Erleuchtung; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit in praktischen Angelegenheiten verweilt, sieht man alle Buddhas in der Welt erscheinen, das Licht der Weisheit ausstrahlen und das Rad des Dharma drehen. Weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit mit freiem Geist weilt, weiß man, dass alle Buddhas gemäß den eigenen Wünschen und Vergnügungen in ihren Formen erscheinen; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit im eigenen Karma weilt, weiß man, dass gemäß dem angesammelten Karma der fühlenden Wesen ihre Bilder erscheinen, um sie zu erwecken; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit in wundersamen Wandlungen weilt, sieht man die gewaltige Lotusblume, auf der der Buddha sitzt, im gesamten Dharma-Bereich erblühen; weil man im Tor der Buddha-Achtsamkeit im Bereich der Leerheit weilt, sieht man den Körper des Tathagata, der den Dharma-Bereich und den Bereich der Leerheit mit Lichtwolken schmückt. Wie kann ich dann ihre Verdienste und Praktiken erkennen oder von ihnen sprechen?

  „Guter Mensch! Im Süden gibt es ein Land namens Haimen; dort lebt ein Mönch namens Haiyun. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad? Mönch Haiyun kann dir im Detail die Ursachen und Bedingungen für die Entstehung tiefer Wurzeln der Güte erklären. Guter Mensch! Mönch Haiyun wird dich auf die höchste Stufe der Pfadbegleitung führen, dich anleiten, die Kraft tiefer Wurzeln der Güte zu entfalten, dir die Ursachen für die Entstehung von Bodhicitta erklären, dich anleiten, das Licht des Fahrzeugs zu erwecken, dich anleiten, höchste Vollkommenheiten zu entwickeln, dich in den Ozean der Übungen führen, dich anleiten, das Rad der Gelübde zu erfüllen, dich anleiten, das Tor der Zierde zu reinigen, und die Kraft tiefen Mitgefühls in dir erwecken.“

  Zu diesem Zeitpunkt verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Mönchs Deva, umrundete ihn nach rechts, betrachtete ihn und verabschiedete sich dann.

  Zu jener Zeit widmete sich Sudhana mit ganzer Hingabe den Lehren seiner spirituellen Lehrer und betrachtete mit rechter Achtsamkeit das Tor der Weisheit und des Lichts, das Tor der Befreiung der Bodhisattvas, das Tor des Samadhi der Bodhisattvas, das Tor des großen Ozeans der Bodhisattvas, das Tor des Erscheinens aller Buddhas, das Tor der Orte aller Buddhas, das Tor der Regeln aller Buddhas, das Tor des Raumes, der dem aller Buddhas entspricht, das Tor der Reihenfolge des Erscheinens aller Buddhas und das Tor der wirksamen Mittel, durch die alle Buddhas eintreten. Er reiste allmählich nach Süden, bis er das Land Haimen erreichte. Er verneigte sich vor den Füßen des Mönchs Haiyun, umrundete ihn im Uhrzeigersinn und sprach dann mit gefalteten Händen: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt und sehne mich danach, in den Ozean der höchsten Weisheit einzutreten. Doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva dem weltlichen Leben entsagen und in die Familie des Tathagata hineingeboren werden kann; wie man den Ozean von Geburt und Tod überqueren und in den Ozean der Buddha-Weisheit eintreten kann; wie man das Reich der gewöhnlichen Wesen verlassen und in das Reich des Tathagata eintreten kann; wie man den Strom von Geburt und Tod durchtrennen und in den Strom der Bodhisattva-Praxis eintreten kann; wie man den Kreislauf von Geburt und Tod durchbrechen und das Rad der Bodhisattva-Gelübde vollenden kann; wie man das Reich der Dämonen zerstören und das Reich der Buddhas offenbaren kann; wie man den Ozean des Begehrens leeren und den Ozean des Mitgefühls erweitern kann; wie man die Tore der schwierigen und bösen Reiche schließen und die Tore des Nirvana im Himmel öffnen kann; wie …“ Kann man die Stadt der drei Reiche verlassen und die Stadt der allwissenden Weisheit betreten? Wie kann man all seinen weltlichen Besitz aufgeben und ihn zum Wohle aller fühlenden Wesen einsetzen?

  Dann sagte der Mönch Haiyun zu Sudhana: „Guter Mann! Hast du bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt?“

  Sudhana sagte: "Ja! Ich habe bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."

  Haiyun sprach: „Guter Mensch! Wenn fühlende Wesen keine guten Wurzeln schlagen, können sie den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) nicht entwickeln. Um das Licht universeller guter Wurzeln zu erlangen, das Licht der Samadhi-Weisheit des wahren Pfades zu besitzen, unermessliche Segnungen zu erzeugen, reines Dharma ohne Nachlässigkeit zu pflegen, guten Lehrern ohne Müdigkeit zu dienen, das eigene Leben zu vernachlässigen und nichts anzuhäufen, einen gleichmütigen Geist wie die Erde zu haben, ohne Höhe oder Niedrigkeit, stets Mitgefühl für alle fühlenden Wesen zu empfinden, in allen Existenzebenen ungeteilt konzentriert zu sein und sich ständig an der Betrachtung der Welt des Tathagata zu erfreuen; nur so kann man den Bodhicitta entwickeln.“

  „Diejenigen, die Bodhicitta erzeugen, sind diejenigen, die: großes Mitgefühl erzeugen, um alle fühlenden Wesen zu erlösen; große liebende Güte erzeugen, um alle weltlichen Wesen gleichermaßen zu schützen; einen friedvollen und glücklichen Geist erzeugen, um alles Leid aller fühlenden Wesen zu beseitigen; einen Geist des Wohltuns erzeugen, um alle fühlenden Wesen vom Bösen zu befreien; einen Geist des Mitleids erzeugen, um alle Ängstlichen zu schützen; einen Geist der Ungebundenheit erzeugen, um alle Hindernisse zu überwinden; einen Geist der Weite erzeugen, um alle Existenzebenen zu durchdringen; einen Geist der Grenzenlosigkeit erzeugen, um überallhin zu gehen, wie das Reich des leeren Raums; einen Geist der Weite und Ausdehnung erzeugen, um alle Tathagatas zu sehen; einen Geist der Reinheit erzeugen, um ohne Widerspruch mit der Weisheit des Dharma der drei Zeiten zu sein; und einen Geist der Weisheit erzeugen, um universell in den Ozean aller Weisheit einzutreten.“

  „Guter Mann! Ich lebe seit zwölf Jahren in diesem Land des Meerestors und habe den Ozean stets als mein Reich betrachtet. Das heißt: Ich betrachte den Ozean als unermesslich und gewaltig, als unergründlich tief, als sich stetig vertiefend und ausdehnend, als voller unzähliger, wundersamer und prächtiger Schätze, als unermesslich großer Wassermenge, als Meer mit unzähligen, unvorstellbaren Farben, als Wohnstätte unzähliger Wesen, als Lebensraum für Wesen aller Art, als Ort, an dem große Wolken den Regen empfangen, und als weder zunehmend noch abnehmend.“

  „Guter Mann! Während ich darüber nachdachte, dachte ich erneut: ‚Gibt es auf der Welt etwas Breiteres als dieses Meer? Gibt es etwas Unermessliches als dieses Meer? Gibt es etwas Tieferes als dieses Meer? Gibt es etwas Außergewöhnlicheres als dieses Meer?‘“

  „Guter Mann! Während ich diesen Gedanken hegte, erschien plötzlich eine gewaltige Lotusblume unter dem Meer. Ihr Stängel bestand aus unbesiegbaren Dharani-Juwelen, ihr Schatz aus Vimalakirti-Juwelen, ihre Blätter aus Jambudvipa-Gold, ihr Fuß aus Adlerholz und ihre Staubgefäße aus Jasmin. Ihr Duft verbreitete sich weit und breit und erfüllte den gesamten Ozean. Eine Million Asura-Könige hielten ihren Stängel, eine Million mit Mani-Juwelen geschmückte Netze bedeckten sie, eine Million Drachenkönige ließen duftendes Wasser herabregnen, eine Million Garuda-Könige hielten Girlanden und juwelenbesetzte Bänder um sie herum, eine Million Rakshasa-Könige betrachteten sie mit Mitgefühl, eine Million Yaksha-Könige verneigten sich ehrfurchtsvoll, eine Million Gandharva-Könige brachten ihr Lobgesänge dar, eine Million Deva-Könige ließen himmlische Blumen, himmlische Girlanden, himmlischen Weihrauch, himmlisches Parfüm, himmlisches Pulver, himmlische Gewänder und himmlische Banner herabregnen.“ Und unter Baldachinen verneigten sich eine Million Brahma-Könige ehrfürchtig, eine Million Devas der Reinen Wohnstätten falteten ihre Hände zum Gebet, eine Million Universelle Monarchen brachten jeweils mit den sieben Schätzen geschmückte Opfergaben dar, und eine Million Meeresgötter erschienen gleichzeitig.“ Ich verneige mich nun ehrfürchtig vor den Millionen Mani-Juwelen strahlenden Lichts, den Millionen Mani-Juwelen reinen Segens, den Millionen Mani-Juwelen universellen Lichts, den Millionen Mani-Juwelen höchster Brillanz, den Millionen Mani-Juwelen wundersamen Schatzglanzes, den Millionen Mani-Juwelen der in ordentlichen Reihen aufgestellten Jambudvipa-Banner, den Millionen Mani-Juwelen der unzerstörbaren Reinheit und des Schmucks der Vajra-Löwen, den Millionen Mani-Juwelen der unermesslichen Reinheit des Sonnenschatzes, den Millionen Mani-Juwelen der entzückenden Freude in ihren vielfältigen Farben und den Millionen Mani-Juwelen wunscherfüllenden Schmucks mit endlosem Glanz. Diese große Lotusblume entspringt den guten Wurzeln des Erscheinens des Tathagata in der Welt, und alle Bodhisattvas schöpfen Glauben und Freude aus ihr. Sie erscheint in allen zehn Himmelsrichtungen, entspringend dem illusionären Dharma, dem traumhaften Dharma und dem reinen Karma. Geschmückt mit dem Dharma der Nichtstreitigkeit, dringt sie in das Siegel des Nicht-Handelns ein, weilt im Tor der Ungebundenheit, erfüllt alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen und entspricht der tiefen Sphäre aller Buddhas. Hunderttausende von Kalpas lang habe ich ihre unerschöpflichen Verdienste gepriesen.

  „Damals sah ich einen Tathagata im Schneidersitz auf jener Lotusblume sitzen, sein Körper erhob sich von dort bis zum Scheitel seines Hauptes. Der juwelenbesetzte Lotussitz war unvorstellbar, die Versammlung des Bodhimanda war unvorstellbar, die Vollendung all seiner Zeichen war unvorstellbar, die Vollkommenheit seiner glückverheißenden Zeichen war unvorstellbar, seine übernatürlichen Kräfte und Verwandlungen waren unvorstellbar, die Reinheit seiner Gestalt war unvorstellbar, die unsichtbare Krone seines Hauptes war unvorstellbar, die Breite und Länge seiner Zunge waren unvorstellbar, seine geschickte Rede war unvorstellbar, seine vollkommene Stimme war unvorstellbar, seine grenzenlose Macht war unvorstellbar, seine reine Furchtlosigkeit war unvorstellbar und seine gewaltige Beredsamkeit war unvorstellbar. Ferner dachte ich an die unvorstellbare Praxis, die Buddha in der Vergangenheit gepflegt hatte, an das unvorstellbare Erreichen der Erleuchtung aus eigener Kraft, an die unvorstellbare Darlegung des Dharma mit seiner wundersamen Stimme, an die unvorstellbare Manifestation verschiedener prächtiger Verzierungen in all seinen weltlichen Erscheinungen, die „Unvorstellbare Unterschiede zu seiner Linken und Rechten und die unvorstellbare Vollkommenheit all seiner Wohltaten.“

  „Damals streckte dieser Tathagata seine rechte Hand aus und berührte meinen Kopf, erklärte mir den Dharma des Universellen Auges, offenbarte mir das Reich aller Tathagatas, manifestierte die Praktiken aller Bodhisattvas, erläuterte den wunderbaren Dharma aller Buddhas und führte alle Dharma-Räder in ihn ein. Er konnte alle Buddha-Länder reinigen, alle ketzerischen Lehren zerstören, alle Dämonenheere vernichten, alle fühlenden Wesen glücklich machen, den Geist und das Handeln aller fühlenden Wesen erleuchten, die Wurzeln aller fühlenden Wesen verstehen und alle fühlenden Wesen gemäß ihrem Geist erleuchten.“

  „Ich habe diesen Dharma von jenem Tathagata gehört und ihn empfangen, bewahrt, gelesen, rezitiert, mir gemerkt und darüber nachgedacht. Selbst wenn jemand einen Ozean an Tinte und einen Pinsel so dick wie der Berg Sumeru verwenden würde, um diesen universellen Dharma niederzuschreiben, nicht einmal ein einziges Wort jedes Kapitels, nicht einmal ein einziger Vers jedes Verses, nicht einmal ein einziger Satz jedes Verses, geschweige denn die Gesamtheit!“

  „Guter Mann! Zwölfhundert Jahre lang empfing und bewahrte ich dieses Dharma-Tor der universellen Vision unter jenem Buddha. Täglich empfing ich im Lichte der Dharani des Hörens und Haltens unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani des Tores der Stille betrat ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani der grenzenlosen Rotation betrat ich unzählige Kapitel universell; im Lichte der Dharani des Beobachtens, wo immer man ist, unterschied ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani der Kraft umfasste ich unzählige Kapitel universell; im Lichte der Dharani der Lotus-Schmucks inspirierte ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani der reinen Rede legte ich unzählige Kapitel aus; im Lichte der Dharani des Raumschatzes enthüllte ich unzählige Kapitel; im Lichte der Dharani des Lichtsammelns vermehrte ich …“ Unzählige Kategorien; im Lichte der Ozeanschatz-Dharani werden unzählige Kategorien erkannt. Wenn irgendwelche fühlenden Wesen aus den zehn Himmelsrichtungen zu mir kommen, seien es Götter, Himmelskönige, Drachen, Drachenkönige, Yakshas, ​​Yaksha-Könige, zahlreiche Dharmas, zahlreiche Dharma-Könige, Asuras, Asura-Könige, Garudas, Garuda-Könige, Kinnaras, Kinnaras-Könige, Mahoragas, Mahoraga-Könige, Menschen, Menschenkönige, Brahma, Brahma-Könige, all diese Wesen kommen zu mir, werde ich sie erklären, erläutern, preisen und über sie sprechen, damit sie alle dieses Dharma-Tor des universellen Lichtauges, das von allen Buddhas und Bodhisattvas praktiziert wird, lieben, eintreten und darin verweilen.

  "Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor der universellen Vision. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas in den Ozean aller Bodhisattva-Praktiken eintauchen und gemäß ihren Gelübden kultivieren; so betreten sie den Ozean der großen Gelübde und verweilen unzählige Äonen lang in der Welt; so betreten sie den Ozean aller fühlenden Wesen und wirken ihnen nach ihren Wünschen umfassend zum Nutzen; so betreten sie den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen und erwecken das Licht der zehn Kräfte ungetrübter Weisheit; so betreten sie den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen, lehren sie rechtzeitig und bezwingen sie; so betreten sie den Ozean aller Buddha-Länder, erfüllen ihre ursprünglichen Gelübde und reinigen die Buddha-Länder; so betreten sie den Ozean aller Buddhas und wünschen, allen Tathagatas beständig Opfergaben darzubringen; so betreten sie den Ozean aller Dharmas, fähig, sie durch Weisheit zu verstehen und zu betreten; so betreten sie den Ozean aller Verdienste und kultivieren jeden einzelnen in vollem Umfang; so betreten sie den Ozean der Worte aller fühlenden Wesen, „Das Rad des Dharma in allen Buddha-Ländern in Bewegung setzen. Wie könnte ich diese Verdienste und Praktiken jemals kennen oder davon sprechen?“

  „Guter Mann! Reise von hier aus sechzig Yojanas nach Süden, und du wirst an der Straße nach Lankavatara ein Dorf namens ‚Hai’an‘ finden; dort lebt ein Mönch namens ‚Shanzhu‘. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie reinigt ein Bodhisattva sein Verhalten?‘“

  Zu diesem Zeitpunkt huldigte Sudhana den Füßen der Wolke, umrundete sie nach rechts und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit konzentrierte sich Sudhana einzig und allein auf die Lehren seines tugendhaften Lehrers, auf das Dharma-Tor der universellen Vision, auf die göttliche Kraft Buddhas, auf das Befolgen der Dharma-Verse, auf das Betreten des Dharma-Ozeans, auf die Betrachtung der Unterschiede im Dharma, auf das tiefe Eintauchen in den Strudel des Dharma, auf das universelle Eindringen in die Leere des Dharma, auf die Reinigung der Verdunkelungen des Dharma und auf die Beobachtung des Ortes des Dharma-Schatzes. Allmählich reiste er nach Süden und erreichte die Siedlung an der Küste von Lankavatara. Er beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und suchte nach einem geeigneten Wohnort. Er sah diesen Mönch am Himmel auf und ab gehen, umgeben von unzähligen Göttern, die ihn respektvoll umgaben, himmlische Blumen streuten, himmlische Musik spielten und unzählige Banner, Baldachine und Brokate den Himmel als Opfergaben füllten. Die großen Drachenkönige ließen unvorstellbare Wolken aus Adlerholz am Himmel aufsteigen, begleitet von Donner und Blitz als Opfergaben; der Kinnara-König spielte verschiedene Musikinstrumente und pries ihn gemäß dem Dharma als Opfergaben; der Mahoraga-König schmückte den Himmel mit unvorstellbar feinen Gewändern und jubelte als Opfergaben; der Asura-König ließ unvorstellbare Wolken aus Mani-Juwelen mit unermesslichem Licht und vielfältigen Verzierungen den Himmel als Opfergaben erfüllen; Garuda... König Rahu, in Gestalt eines Kindes, umgeben von unzähligen schönen Frauen, der schließlich den Zustand des Nicht-Tötens erreicht hatte, faltete seine Hände zum Opfer am Himmel; unzählige Rakshasa-Könige, umgeben von unzähligen Rakshasa, deren Gestalten groß und furchterregend waren, sahen den Bhikkhu des Guten Wohnsitzes mit mitfühlender Leichtigkeit, verneigten sich und falteten ihre Hände in Verehrung und Opfergabe; unzählige Yaksha-Könige, jeder umgeben von seinem eigenen Gefolge, beschützten sie respektvoll von allen Seiten; Unzählige Brahma-Könige verneigten sich und falteten ihre Hände zum Himmel, priesen und rühmten sie mit menschlichen Tugenden; unzählige Reine Wohnstätten falteten respektvoll ihre Hände zum Himmel und leisteten große Gelübde.

  Als Sudhana dies sah, wurde er von Freude erfüllt, faltete ehrfürchtig die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva den Dharma praktiziert, wie er ihn ansammelt, wie er ihn vervollkommnet, wie er ihn kultiviert, wie er ihn mehrt, wie er ihn umfasst, wie er ihn reinigt, wie er ihn tief reinigt und wie er ihn versteht. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; ich bitte dich demütig, mir mitfühlend zu erklären: Wie kann ein Bodhisattva niemals aufhören, den Buddha zu sehen und beständig in seiner Gegenwart fleißig zu kultivieren? Wie kann ein Bodhisattva sich selbst und gemeinsam mit allen Bodhisattvas niemals aufgeben …?“ Warum verlässt ein Bodhisattva nicht den Dharma, sondern erlangt durch Weisheit klare Erkenntnis? Warum bricht ein Bodhisattva nicht seine großen Gelübde, sondern kommt allen fühlenden Wesen zum Wohle? Warum gibt ein Bodhisattva nicht seine vielfältigen Praktiken auf, sondern bleibt unermüdlich durch alle Zeitalter hindurch? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht die Buddha-Welten, sondern reinigt alle Welten? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht die Kraft Buddhas, sondern erkennt und sieht die Freiheit des Tathagata vollständig? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht die bedingte Existenz, ohne darin zu verweilen, sondern manifestiert sich in allen Daseinsbereichen wie eine Verwandlung, zeigt und erfährt Geburt und Tod und beschreitet den Pfad des Bodhisattva? Warum hört ein Bodhisattva nicht auf, den Dharma zu hören, sondern empfängt die wahren Lehren Buddhas vollständig? Warum verlässt ein Bodhisattva nicht das Licht der Weisheit, sondern tritt in den drei Zeiten in die Bereiche der Weisheit ein?

  Dann sagte der Mönch Sudatta zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt und suchst nun erneut nach dem Dharma, dem Dharma der Allwissenheit und dem Dharma der Natur.“

  „Guter Mensch! Ich habe das Tor der ungehinderten Befreiung des Bodhisattva erreicht. Ob ich komme oder gehe, ob ich wandle oder verweile, durch Kontemplation, Übung und Beobachtung erlange ich sogleich das Licht der Weisheit, genannt: die absolute Ungehindertheit. Dank dieses Lichts der Weisheit weiß ich, dass die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die vergangenen Leben aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die zukünftigen Zeitalter aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die gegenwärtigen Leben aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die verschiedenen Unterschiede in der Sprache und den Lauten aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass alle Zweifel aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich weiß, dass die Fähigkeiten aller fühlenden Wesen ungehindert sind; ich kann ungehindert zu allen fühlenden Wesen gehen, wenn sie verwandelt werden sollen; ich weiß, dass jeder Augenblick, jeder Rabjam, jede Muhurta, jeder Tag und jede Nacht ungehindert ist; ich …“ Ich kenne die Reihenfolge der Wiedergeburten der drei Zeiten ohne Hindernisse und kann ungehindert in alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen reisen. Warum ist das so? Weil ich die übernatürliche Kraft des Nicht-Verweilens und Nicht-Handelns erlangt habe.

  „Guter Mensch! Da ich diese übernatürliche Kraft erlangt habe, kann ich gehen, stehen, sitzen, liegen, mich verbergen oder am Himmel erscheinen. Manchmal manifestiere ich einen Körper, manchmal viele, durchdringe Wände, als wären sie leerer Raum. Ich sitze im Schneidersitz am Himmel und bewege mich frei wie ein fliegender Vogel. Ich dringe in die Erde ein, als wäre sie Wasser, und betrete Wasser, als wäre es Land. Rauch und Flammen gehen von meinem ganzen Körper aus wie ein gewaltiges Feuer. Manchmal erschüttere ich die ganze Erde, manchmal berühre ich Sonne und Mond mit meinen Händen, manchmal manifestiere ich meinen Körper, um den Brahma-Palast zu erreichen. Manchmal manifestiere ich Wolken aus brennendem Weihrauch, manchmal Wolken aus juwelenbesetzten Flammen, manchmal Wolken der Transformation, manchmal Wolken aus Lichtnetzen, alle gewaltig und die zehn Himmelsrichtungen umfassend. Manchmal kann ich mit einem einzigen Gedanken eine, zwei, hundert, tausend, hunderttausend, ja unzählige Welten durchqueren, sogar unaussprechliche Welten im Osten; manchmal kann ich so viele Welten durchqueren wie Staubpartikel in Jambudvipa oder so viele Welten wie Staubpartikel in unaussprechlichen Buddha-Ländern.“ In all diesen Buddha-Welten …“ Beim Vernehmen des Dharma vor dem Weltverehrten manifestiert jeder Buddha unzählige verschiedene Körper, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten. Aus jedem Körper regnet es Wolken von Opfergaben herab, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten: Wolken aller Blumen, Wolken allen Weihrauchs, Wolken aller Girlanden, Wolken allen pulverisierten Weihrauchs, Wolken aller duftenden Salben, Wolken aller Baldachine, Wolken aller Gewänder, Wolken aller Banner, Wolken aller Wimpel, Wolken aller Zelte – Opfergaben mit Wolken aller Körper. Ich empfange und bewahre alle Lehren, die von jedem Tathagata verkündet werden; ich erinnere mich an alle Verzierungen jedes Landes. Dasselbe gilt für Osten, Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. Alle fühlenden Wesen in all diesen Welten werden beim Anblick meiner Gestalt gewiss Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Ich sehe alle fühlenden Wesen in diesen Welten deutlich, und je nach ihrer Größe, ihrem Rang, ihrem Leiden oder ihrem Glück zeige ich ihnen dieselbe Gestalt und unterweise und leite sie zur Erleuchtung. Wenn sich mir ein fühlendes Wesen nähert, werde ich es dazu führen, in diesem Dharma zu verweilen.

  „Guter Mensch! Ich kenne nur dieses universelle und schnelle Opfer für alle Buddhas, das Tor zur ungehinderten Befreiung aller fühlenden Wesen. So wie Bodhisattvas die Gebote des großen Mitgefühls, die Gebote der Paramita, die Gebote des Mahayana, die Gebote des Bodhisattva-Pfades, die Gebote der Ungehindertheit, die Gebote des Nicht-Rückschritts, die Gebote, das Bodhicitta nicht aufzugeben, die Gebote, die Lehren des Buddha stets als ihr Ziel zu nehmen, die Gebote, sich stets auf die Allwissenheit zu konzentrieren, die Gebote, wie der Raum zu sein, die Gebote, sich nicht auf die Welt zu verlassen, die Gebote des Nicht-Verlusts, die Gebote des Nicht-Schadens, die Gebote des Nicht-Mangels, die Gebote der Reinheit, die Gebote der Unbeflecktheit, die Gebote der Bedauernsfreiheit, die Gebote der Reinheit, die Gebote der Unbeflecktheit und die Gebote der Unversehrtheit befolgen, …“ Gebote der Reinheit; wie kann ich solche Vorzüge erkennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Daribida und eine Stadt namens Zizai; dort lebt ein Mann namens Miga. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad des Bodhisattva?“

  In diesem Moment verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn ehrfurchtsvoll zur Rechten, nahm dann Abschied und ging fort.

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Zu jener Zeit konzentrierte sich Sudhana ungeteilt auf den Dharma, das Licht des Dharma, glaubte tief daran und ging in ihn ein, widmete sich dem Buddha, wankte nie in seiner Hingabe an die Drei Juwelen, bewunderte die Natur der Loslösung von Begierde, dachte an die tugendhaften Lehrer, die die drei Welten erleuchten, erinnerte sich an die großen Gelübde, alle fühlenden Wesen universell zu erlösen, klammerte sich nicht an bedingte Phänomene und betrachtete schließlich die Natur aller Dharmas, wodurch er in der Lage war, alle Welten zu reinigen, und in allen Versammlungshallen der Buddhas war sein Geist frei von Anhaftung.

  Sie reisten nach Süden, bis sie die Stadt Zizai erreichten, wo sie Miga aufsuchten. Dort fanden sie ihn auf dem Marktplatz, sitzend auf einem Löwenthron, umgeben von zehntausend Menschen, wo er den Dharma des Rades der Gottheit verkündete. Dann warf sich Sudhana ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, faltete die Hände vor ihm und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt, wie er den Bodhisattva-Pfad beschreitet, wie er durch verschiedene Daseinsbereiche wandert, ohne jemals den Geist des Bodhi zu vergessen, wie er einen unerschütterlichen und standhaften Geist der Gleichmut erlangt, wie er einen reinen, unzerstörbaren Geist erlangt, wie er die Kraft des unerschöpflichen Mitgefühls erschafft, wie er in Dharani eintritt und universelle Reinheit erlangt, wie er weite und leuchtende Weisheit erschafft, die alle Dunkelheit in allen Dharmas vertreibt, wie er die Kraft ungetrübter Beredsamkeit und Erkenntnis besitzt, die alle tiefen Schätze der Bedeutung erschließt, wie er die Kraft der rechten Achtsamkeit erlangt, die sich an alle verschiedenen Dharma-Räder erinnert, wie er die Kraft erlangt, die von reinen Bereichen, der alle Dharmas in allen Bereichen umfassend darlegt, und wie er die Weisheit erlangt, die es ihm ermöglicht, die Bedeutung aller Dharmas endgültig zu unterscheiden.“

  Zu jener Zeit sagte Mika zu Sudhana: „Guter Mann! Hast du den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi bereits erzeugt?“ Sudhana antwortete: „Ja! Ich habe den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi bereits erzeugt.“

  Mikasa stieg sogleich vom Löwenthron herab, warf sich vor Sudhana nieder und bestreute ihn mit Gold, Silber, Blumen, kostbaren Juwelen, feinem Sandelholzpulver und unzähligen Gewändern. Anschließend streute er unzählige Arten von Weihrauch, Blumen und Opfergaben aus. Danach stand er auf und lobte:

  „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist imstande, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen. Guter Mann! Wenn man den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erzeugen kann, dann wird man den Samen aller Buddhas nicht trennen, man wird alle Buddha-Länder reinigen, man wird alle fühlenden Wesen zur Reife bringen, man wird die Natur aller Dharmas erkennen, man wird alle karmischen Samen verstehen, man wird alle Praktiken vervollkommnen, man wird alle großen Gelübde nicht brechen, man wird den Samen der Gier wahrhaft verstehen und frei davon sein, man wird die Unterschiede der drei Zeiten klar erkennen, sein Glaube und sein Verständnis werden für immer fest sein, man wird von allen Tathagatas getragen werden, man wird von allen Buddhas in Erinnerung behalten werden, man wird allen Bodhisattvas gleichgestellt sein und man wird die Verkörperung aller Weisen sein.“ Lob und Freude werden allen Brahma-Königen zuteil, ihnen werden von allen Himmelsherren dargebracht, sie werden von allen Yakshas beschützt, von allen Rakshasas begleitet, von allen Drachenkönigen willkommen geheißen, von allen Kinnara-Königen gepriesen, von allen weltlichen Herren gefeiert und bejubelt und bringen allen fühlenden Wesen Frieden und Sicherheit. Konkret führt es dazu: bösen Schicksalen zu entsagen, schwierigen Situationen zu entkommen, die Wurzel der Armut auszumerzen, allen Göttern und Menschen Glück zu bringen, tugendhaften Lehrern zu begegnen und sich ihnen anzunähern, das umfassende Dharma zu hören und zu bewahren, Bodhicitta zu erzeugen, Bodhicitta zu reinigen, den Bodhisattva-Pfad zu erleuchten, Bodhisattva-Weisheit zu erlangen und im Bodhisattva-Stadium zu verweilen.

  „Guter Mann! Du solltest wissen, dass das Wirken eines Bodhisattva schwer zu erreichen, schwer zu erfahren und noch schwerer zu erkennen ist. Ein Bodhisattva ist die Zuflucht aller fühlenden Wesen, die ihnen Wachstum und Reife ermöglicht; die Erlösung aller fühlenden Wesen, die sie von allem Leid befreit; die Zuflucht aller fühlenden Wesen, die die Welt beschützt; die Rettung aller fühlenden Wesen, die sie von der Furcht befreit. Ein Bodhisattva ist wie ein Windrad, das die Welt vor dem Fall in die Tiefen des Bösen bewahrt; wie die Erde, die die Wurzeln des Guten in den fühlenden Wesen stärkt; wie der Ozean, der überfließt von unermesslichem Verdienst; wie die reine Sonne, die alles mit dem Licht der Weisheit erleuchtet; wie der Berg Sumeru, der sich über die Wurzeln des Guten erhebt; wie der helle Mond, der das Licht der Weisheit offenbart; wie ein tapferer Feldherr, der die Heerscharen der Dämonen bezwingt; wie ein Monarch, der in der Stadt der Lehren Buddhas Freiheit erlangt; wie ein loderndes Feuer, das das Ego und die Anhaftung der fühlenden Wesen verbrennt.“ Wesen; wie eine gewaltige Wolke, die unermesslichen Regen wundersamen Dharmas herabregnen lässt; wie rechtzeitiger Regen, der die Wurzeln des Glaubens in allen Wesen stärkt; wie ein Schiffskapitän, der die Fähre über das Meer des Dharma weist; wie eine Brücke, die es ihnen ermöglicht, das Meer von Geburt und Tod zu überqueren.

  Nachdem Sudhana so gepriesen worden war und alle Bodhisattvas sich freuten, ging von Sudhanas Antlitz ein Licht verschiedenster Art aus, das die gesamten dreitausend großen Welten erleuchtete. Alle Wesen, die diesem Licht begegneten, darunter Drachen, Götter und sogar Brahma, kamen zu Mikasa. Der große Bodhisattva Mikasa legte daraufhin gekonnt das Dharma-Tor des Rad-Silben-Kapitels aus, erläuterte es und erklärte es. Alle Wesen, die dieses Dharma vernahmen, erlangten die vollständige Wiederherstellung des Zustands Anuttara-samyak-sambodhi.

  Mikasa stieg daraufhin auf seinen Platz und wandte sich an Sudhana mit den Worten:

  „Guter Mann! Ich habe die Dharani des Wunderbaren Klangs erlangt und kann die Sprachen aller Götter in den dreitausend großen Chiliokosmen unterscheiden, ebenso wie die Sprachen aller Drachen, Yakshas, ​​Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nichtmenschen und aller Brahma-Götter. Dasselbe gilt für die dreitausend großen Chiliokosmen und unzählige Welten in den zehn Himmelsrichtungen, selbst jene, die unbeschreiblich sind.“

  „Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor des Wundersamen Klanglichts des Bodhisattva. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas universell in den Ozean der vielfältigen Gedanken, Institutionen, Namen und Sprachen aller fühlenden Wesen eintreten können; so können sie universell in den Ozean aller tiefgründigen und geheimen Dharma-Aussagen eintreten, in den Ozean aller höchsten Dharma-Aussagen, in den Ozean aller Dharma-Aussagen der drei Zeiten innerhalb eines einzigen Fokusobjekts, in den Ozean der höheren Dharma-Aussagen, in den Ozean der differenzierten Dharma-Aussagen und in den Ozean aller differenzierten Dharma-Aussagen eintreten; so können sie universell in den Ozean aller weltlichen Mantras, das Rad aller Klangverzierungen und das Rad aller differenzierten Worte eintreten; wie kann ich jetzt solche Verdienste erkennen oder von ihnen sprechen?“

  „Guter Mann! Von hier aus, wenn man nach Süden reist, liegt ein Dorf namens ‚Waldsiedlung‘; dort lebt ein Ältester namens ‚Befreiung‘. Geh dorthin und frage ihn: Wie beschreitet ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie vollendet ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie sammelt ein Bodhisattva Lehren des Bodhisattva-Pfades? Wie meditiert ein Bodhisattva über den Pfad des Bodhisattva?“

  Zu jener Zeit hegte Sudhana, geprägt von seinem tugendhaften Lehrer, tiefen Respekt vor dem Dharma der Allwissenheit, verinnerlichte ihn mit reinem Glauben und erlangte dadurch ein immenses spirituelles Wachstum. Er huldigte Mikasa zu Füßen, weinte bitterlich, umrundete sie unzählige Male, blickte sie sehnsüchtig an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit betrachtete Sudhana das Tor des strahlenden Lichts der Dharani des ungetrübten Verständnisses der Bodhisattvas, erforschte tief das Tor des Ozeans der Sprache der Bodhisattvas, erinnerte sich an das Tor der subtilen Mittel der Bodhisattvas, alle fühlenden Wesen zu erkennen, betrachtete das Tor des reinen Geistes der Bodhisattvas, vollendete das Tor des strahlenden Lichts der guten Wurzeln der Bodhisattvas, reinigte das Tor der Lehre der Bodhisattvas und der Transformation fühlender Wesen, erleuchtete das Tor der Weisheit der Bodhisattvas, fühlende Wesen zu sammeln, stärkte das Tor des unermesslichen Strebens und der Freude der Bodhisattvas, hielt das Tor des höchsten Strebens und der Freude der Bodhisattvas aufrecht, reinigte das Tor der verschiedenen Glaubensrichtungen und Erkenntnisse der Bodhisattvas und betrachtete das Tor des unermesslich guten Geistes der Bodhisattvas; seine Gelübde waren fest und sein Geist war unermüdlich; mit seiner ganzen Rüstung [ 1] Und so ist der Geist, mit würdevoller Selbstverzierung, tiefgründig und unerschütterlich, unbestechlich und besitzt unzerstörbaren Glauben; der Geist ist fest, wie Vajra und Narayana, unzerstörbar; indem man die Lehren aller tugendhaften Lehrer befolgt, erlangt man unzerstörbare Weisheit in allen Bereichen; von universeller Reinheit geprägt, sind die Handlungen ungehindert; das Licht der Weisheit ist vollkommen und erleuchtet alles; indem man das Licht der vollständigen Bewahrung aller Stufen besitzt, versteht man die verschiedenen Unterschiede des Dharma-Bereichs, ohne sich darauf zu verlassen oder daran festzuhalten, gleich und ohne Dualität; die eigene Natur ist rein und universell geschmückt, sie erlangt höchstes Verständnis in allen Handlungen, mit reiner Weisheit, frei von allen Anhaftungen; indem man die differenzierten Dharmas der zehn Richtungen kennt, ist die Weisheit ungehindert. ; Indem man die verschiedenen Orte in den zehn Richtungen bereist, wird der Körper niemals müde; Man versteht alle verschiedenen Karmas in den zehn Richtungen; man sieht alle verschiedenen Buddhas in den zehn Richtungen; man versteht tiefgründig alle verschiedenen Zeiten in den zehn Richtungen; der Geist ist erfüllt von reinem und wunderbarem Dharma; der Geist ist erleuchtet durch das Samadhi der universellen Weisheit; der Geist befindet sich ständig und universell im Bereich der Gleichheit; man ist berührt von der Weisheit des Tathagata; die eigene Weisheit fließt unaufhörlich; Körper und Geist sind niemals vom Buddha-Dharma getrennt; man ist durch die göttliche Kraft aller Buddhas gestärkt; man ist erleuchtet durch das Licht aller Tathagatas; man erfüllt das große Gelübde, dass der eigene Körper alle Buddha-Länder durchdringen und alle Dharma-Bereiche universell in den eigenen Körper eingehen mögen.

  Er reiste zwölf Jahre lang gemächlich, bis er Lincheng erreichte, wo er den Ältesten der Befreiung aufsuchte. Als er ihm schließlich begegnete, warf er sich nieder, stand auf, faltete die Hände und sprach:

  „Heiliger! Ich bin nun einem tugendhaften Lehrer begegnet und habe großen Nutzen daraus gezogen. Woran liegt das? Ein tugendhafter Lehrer ist schwer zu sehen, schwer zu hören, schwer zu erscheinen, schwer zu dienen, schwer ihm nahe zu sein, schwer zu empfangen, schwer zu begegnen, schwer mit ihm zusammenzuleben, schwer zufriedenzustellen und schwer zu folgen. Ich bin nun einem begegnet und habe großen Nutzen daraus gezogen.“

  Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta erzeugt, um allen Buddhas zu dienen, um allen Buddhas zu begegnen, um alle Buddhas zu sehen, um alle Buddhas zu beobachten, um alle Buddhas zu erkennen, um die Gleichheit aller Buddhas zu verwirklichen, um alle großen Gelübde aller Buddhas abzulegen, um alle großen Gelübde aller Buddhas zu erfüllen, um das gesamte Weisheitslicht aller Buddhas zu besitzen, um alle Praktiken aller Buddhas zu vollbringen, um alle übernatürlichen Kräfte aller Buddhas zu erlangen, um alle Kräfte aller Buddhas zu besitzen, um die gesamte Furchtlosigkeit aller Buddhas zu erlangen, um den gesamten Dharma zu hören, um den gesamten Dharma zu empfangen, um den gesamten Dharma zu bewahren, um den gesamten Dharma zu verstehen, um den gesamten Dharma zu beschützen, um eins mit allem zu sein. Bodhisattvas, um die gleichen guten Wurzeln wie alle Bodhisattvas zu haben, um alle Paramitas der Bodhisattvas zu vervollkommnen, um alle Praktiken der Bodhisattvas zu vollbringen, um geboren zu werden [ 2] Um der reinen Gelübde aller Bodhisattvas willen, um die majestätische Kraft und den Schatz aller Buddhas und Bodhisattvas zu erlangen, um die unerschöpfliche Weisheit und das große Licht des Dharma-Schatzes aller Bodhisattvas zu erlangen, um den unermesslichen Schatz des Samadhi aller Bodhisattvas zu erlangen, um die unermesslichen und unzähligen übernatürlichen Kräfte aller Bodhisattvas zu vollbringen, um alle fühlenden Wesen mit dem Schatz des großen Mitgefühls zu lehren und zu unterwerfen, um den Schatz der wundersamen Transformationen zu manifestieren, um die vollkommene Freiheit des Geistes im Schatz aller Freiheit zu erlangen, und um in den Schatz der Reinheit einzutreten und ihn mit allen Formen zu schmücken.

  „Heiliger! Mit solch einem Geist, solch einer Absicht, solch einer Freude, solch einem Verlangen, solch einem Streben, solch einer Kontemplation, solch einem Respekt, solch geschickten Mitteln, solch tiefem Verständnis und solch einer Demut trete ich nun an den Heiligen heran. Ich habe gehört, dass der Heilige alle Bodhisattvas geschickt führt, ihnen das Erreichte durch geschickte Mittel erläutert, ihnen den Weg weist, ihnen die Brücke bereitet und den Dharma vermittelt; er befähigt sie, die Hindernisse der Täuschung zu beseitigen, die Pfeile des Zögerns herauszuziehen, das Netz des Zweifels zu durchtrennen, den dichten Wald des Geistes zu erleuchten, den Geist von seinen Verunreinigungen zu reinigen, ihn rein und kühl zu machen, ihn von Schmeichelei zu befreien und das Aufkommen von Gedanken im Geist auszulöschen.“ Der Tod beendet unheilsame Gedanken und befreit den Geist von Anhaftungen; er befreit den Geist von Anhaftungen und wandelt ihn von Verunreinigungen um, sodass er schnell in das Reich der Allwissenheit eintreten und die höchste Dharma-Stadt erreichen kann. Es ermöglicht ihm, in tiefem Mitgefühl und liebender Güte zu verweilen, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten, die Tore des Samadhi zu öffnen, die Stufe der Verwirklichung zu erreichen, das Wesen des Dharma zu betrachten, seine Kraft zu mehren, seine Praktiken zu vertiefen und in seinem Geist unparteiisch zu sein. Ich bitte den Heiligen, mir zu verkünden: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und wie kultiviert er den Weg des Bodhisattva? Durch Übung erlangt man rasch Reinheit und Klarheit!

  Dann, durch die Kraft seiner guten Wurzeln, die majestätische Macht Buddhas und die Erinnerung an Manjushri, trat der Älteste in den Bodhisattva-Samadhi ein, genannt: die universelle, alle Buddha-Welten umfassende, grenzenlose, rotierende Dharani. In diesem Samadhi erlangte er einen reinen Körper. In seinem Körper erschienen unzählige Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Welten in jeder der zehn Himmelsrichtungen, zusammen mit ihren Buddha-Welten, Versammlungen, Bodhimandas, verschiedenen Lichtern und allerlei Schmuck. Er sah auch die übernatürlichen Kräfte und Wandlungen jener Buddhas der Vergangenheit, all ihre großen Gelübde, die Methoden, die ihnen auf ihrem Weg halfen, ihre Befreiungspraktiken und ihren reinen Schmuck. Er sah auch, wie alle Buddhas die vollkommene Erleuchtung erlangten, das wundersame Dharma-Rad drehten und fühlende Wesen lehrten. All dies erschien ungehindert in seinem Körper. Verschiedene Formen und Abfolgen blieben unverändert bestehen, ohne Verwirrung: verschiedene Buddha-Welten, verschiedene Versammlungen, verschiedene Bodhimandas und verschiedene Verzierungen. Unter ihnen manifestieren die Buddhas verschiedene göttliche Kräfte, begründen verschiedene Übungswege und legen verschiedene Gelübde ab. Manchmal vollbringen sie buddhistische Taten im Tushita-Palast einer Welt, manchmal im Tushita-Palast einer anderen. Auf diese Weise werden manche empfangen, manche wiedergeboren, manche wohnen in Palästen, manche entsagen dem weltlichen Leben, manche gehen zum Bodhimanda, manche besiegen Maras Heer, manche werden ehrfurchtsvoll von Göttern und Drachen umgeben, manche werden von Weltherrschern eingeladen, den Dharma zu predigen, manche drehen das Rad des Dharma, manche gehen ins Nirvana ein, manche verteilen Reliquien und manche errichten Stupas und Tempel. Unter allen Wesen in verschiedenen Versammlungen, Welten, Reichen, Familien, Wünschen, Handlungen, Sprachen, Fähigkeiten und Leiden, ob in subtilen oder gewaltigen Bodhimandas, ob in Bodhimandas von einem Yojana, zehn Yojanas oder unzähligen Yojanas wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, erläutern diese Tathagatas mit verschiedenen übernatürlichen Kräften, Worten, Klängen, Lehren, Methoden der Bewahrung und Beredsamkeit, mit Ozeanen edler Wahrheiten und dem Gebrüll furchtloser großer Löwen die verschiedenen Wurzeln der Güte und Erinnerungen aller Wesen, geben verschiedene Vorhersagen der Buddhaschaft und erläutern verschiedene Buddha-Dharma-Lehren.

  Sudhana war in der Lage, alle Worte der Tathagatas zu hören und aufzunehmen, und er wurde auch Zeuge der unvorstellbaren Samadhi-Transformationen der Buddhas und Bodhisattvas.

  Zu diesem Zeitpunkt erhob sich der Älteste, der die Befreiung erlangt hatte, aus dem Samadhi und sprach zu dem jungen Sudhana:

  "Guter Mann! Ich bin durch das Tor der ungehinderten, großartigen Befreiung des Tathagata eingetreten und wieder hinausgegangen."

  „Guter Mann! Als ich dieses Tor der Befreiung betrat und verließ, sah ich im Osten die Goldene Lichtwelt Jambudvipa, umgeben von der Versammlung des Naga-svabhava-Königs Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit Vairocana Bodhisattva als Anführer; ich sah auch die Welt der Schnellen Kraft im Süden, umgeben vom Universellen Duft Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit der Versammlung von … Dann sehe ich im Südosten die Welt des Duftenden Flammenlichts und -klangs, umgeben von der Versammlung des Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit Vajra-Flammen-Weisheits-Bodhisattva als Anführer; dann sehe ich im Südwesten die Universelle Lichtwelt der Weisheitssonne, umgeben vom Tathagata, Arhat und Samyaksambuddha, mit dem Dharma-Rad-Banner, mit der Versammlung von …“

  „Guter Mann! Ich sehe so viele Tathagatas, wie es Staubkörner in jedem der zehn Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen gibt. Diese Tathagatas kommen nicht hierher, und ich gehe auch nicht dorthin. Wenn ich den Amitabha Tathagata des Landes der Glückseligkeit sehen will, kann ich ihn nach Belieben sehen; wenn ich den Vajra-Licht-Tathagata der Sandelholzwelt, den Juwelenlicht-Tathagata der Duftwelt, den Juwelenlotuslicht-Tathagata der Lotuswelt, den Ruhigen Licht-Tathagata der Goldenen Welt, den Unbeweglichen Tathagata der Freudenwelt, den Löwen-Tathagata der Wohlbewohnenden Welt, den Mond-Erweckenden Tathagata der Spiegellichtwelt und den Vairocana-Tathagata der Juwelenlöwen-Schmuckwelt sehen will – und so weiter –, kann ich sie alle sehen. Doch diese Tathagatas kommen nicht hierher, und ich gehe auch nicht selbst dorthin. Ich weiß, dass alle Buddhas und mein Geist wie Träume sind; ich weiß, dass alle Buddhas wie Bilder sind und mein eigener Geist wie Wasser; ich Ich weiß, dass alle Formen und Erscheinungen aller Buddhas und meines eigenen Geistes Illusionen sind; ich weiß, dass alle Buddhas und mein eigener Geist Echos sind. So weiß ich es, und so erinnere ich mich: Alle Buddhas, die ich sehe, entspringen meinem eigenen Geist.

  "Guter Mensch! Wisse, dass Bodhisattvas alle Lehren Buddhas pflegen, alle Buddha-Länder reinigen, wundersame Praktiken anhäufen, fühlende Wesen bezwingen, große Gelübde ablegen, durch das freie Spiel allwissender Weisheit das Tor der unvorstellbaren Befreiung betreten, die Buddhaschaft erlangen, große übernatürliche Kräfte manifestieren, durch alle zehn Richtungen des Dharma-Reiches reisen und mit subtiler Weisheit alle Kalpas durchschreiten; all dies geschieht aus dem eigenen Geist."

  "Darum, guter Mensch! Stärke deinen Geist mit gutem Dharma, nähre ihn mit dem Wasser des Dharma, reinige ihn durch Erfahrung, stärke ihn durch Fleiß, öffne ihn durch Geduld, reinige ihn durch Weisheit, erleuchte ihn durch Weisheit, entwickle ihn durch Buddhas Freiheit, erweitere ihn durch Buddhas Gleichheit und erleuchte ihn durch Buddhas zehn Kräfte."

  „Guter Mann! Ich kann nur durch dieses ungehinderte und großartige Tor der Befreiung des Tathagata ein- und austreten. So wie Bodhisattvas, die ungehinderte Weisheit erlangen und ungehindert üben, den Samadhi des ständigen Sehens aller Buddhas erreichen, den Samadhi des Nicht-Verweilens im Nirvana erlangen, den universellen Bereich des Samadhi verstehen, in allen Dharmas der drei Zeiten gleich sind, geschickt Körper in allen Buddha-Ländern manifestieren können, im Bereich der Gleichheit aller Buddhas verweilen und alle Bereiche der zehn Richtungen vor sich sehen, mit Weisheit alles beobachtend und verstehend, und in ihren Körpern die Entstehung und den Untergang aller Welten sehen können, ohne dass dabei zwei Gedanken über sich selbst und alle Welten entstehen – wie kann ich solche wunderbaren Praktiken kennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Reise von hier aus nach Süden, bis du die Grenze von Jambudvipa erreichst. Dort gibt es ein Land namens Marikara; dort lebt ein Mönch namens Haizhuang. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?‘“

  Dann warf sich Sudhana dem älteren Befreiten zu Füßen, umrundete ihn im Uhrzeigersinn, lobte und pries ihn, betrachtete ihn und sehnte sich nach ihm und weinte voller Trauer – stets eingedenk dessen: dem tugendhaften Lehrer zu vertrauen, dem tugendhaften Lehrer zu dienen, den tugendhaften Lehrer zu achten, alle Weisheit durch den tugendhaften Lehrer zu sehen; dem tugendhaften Lehrer nicht ungehorsam zu sein, keine Schmeichelei oder Täuschung im tugendhaften Lehrer zu vermuten, dem tugendhaften Lehrer stets zu folgen; den tugendhaften Lehrer als liebende Mutter zu betrachten, alle nutzlosen Dharmas aufzugeben; den tugendhaften Lehrer als liebenden Vater zu betrachten, der alle heilsamen Dharmas ins Leben rief. – und ging.

  Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit ungeteilter Aufmerksamkeit die Lehren des Älteren, befolgte dessen Lehren, erinnerte sich an das unvorstellbare Tor der Befreiung des Bodhisattva, betrachtete die unvorstellbare Weisheit und das Licht des Bodhisattva, drang tief in das unvorstellbare Tor des Dharma-Reiches ein, näherte sich dem unvorstellbaren universellen Eingang des Bodhisattva, sah klar die unvorstellbaren wundersamen Wandlungen des Tathagata, verstand den unvorstellbaren universellen Eingang in das Buddha-Land, erkannte den unvorstellbaren Schmuck der Buddha-Kraft, betrachtete die Stufen und Ebenen des Samadhi-Reiches der Befreiung des Bodhisattva, begriff die letztendliche Ungehemmtheit der unvorstellbar differenzierten Welten, kultivierte den standhaften und tiefgründigen Geist des Bodhisattva und erweckte die großen Gelübde und das reine Karma des Bodhisattva.

  Sie reisten südwärts, bis sie das Dorf Mari am Ufer des Jambudvipa erreichten, wo sie lange nach dem Mönch Haitang suchten. Sie fanden ihn im Schneidersitz am Wegesrand sitzend, in Samadhi versunken, losgelöst von seinem Atem, ohne jegliche Gedanken oder Bewusstsein, sein Körper in Frieden und Stille.

  Aus dem Nichts entsprangen unzählige Milliarden Ältester, Hausväter und Brahmanen, alle geschmückt mit prächtigem Schmuck, juwelenbesetzten Kronen und mit leuchtenden Perlen verziert. Sie zogen in alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und ließen Schätze, Girlanden, Kleidung, köstliche Speisen, Blumen, Düfte und Parfums sowie alles Notwendige für Wünsche und Lebensunterhalt herabregnen. Überall retteten sie die Armen, trösteten die Leidenden und schenkten ihnen Freude und Reinheit des Geistes, damit sie den Pfad des unübertroffenen Bodhi erreichen konnten.

  Aus ihren Knien entspringen unzählige Milliarden Kshatriyas und Brahmanen, allesamt weise, geschmückt mit vielfältigen Farben, Formen und prächtigen Gewändern. Sie durchdringen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und sammeln alle Wesen mit liebevollen Worten und harmonischem Verhalten. Sie versorgen die Armen mit Nahrung, heilen die Kranken, bringen den Bedürftigen Frieden, beruhigen die Ängstlichen und schenken den Leidenden Freude. Darüber hinaus leiten sie sie geschickt und führen sie alle dazu, das Böse zu meiden und tugendhaft zu leben.

  Aus seiner Hüfte entsprangen unzählige Unsterbliche, einige in Gras oder Rinde gekleidet, alle mit Badegefäßen bekleidet, würdevoll und gelassen, kreisten und reisten sie durch die zehn Himmelsrichtungen, priesen den Tathagata in der Leere mit dem wundersamen Klang Buddhas und verkündeten den gesamten Dharma; oder sprachen vom Pfad reinen Handelns, wodurch sie ihre Sinne kultivieren und bezwingen konnten; oder sprachen von der Nicht-Selbst-Natur aller Dharmas, wodurch sie Weisheit erkennen und erzeugen konnten; oder sprachen von den Regeln der weltlichen Rede; oder enthüllten die wesentlichen Mittel allwissender Weisheit, wodurch sie ihrerseits ihre jeweiligen Praktiken entwickeln konnten.

  Aus ihren Seiten erschienen unvorstellbare Drachen und unvorstellbare Drachenmädchen, die unvorstellbare Drachenverwandlungen zeigten, nämlich: unvorstellbare Duftwolken, unvorstellbare Blumenwolken, unvorstellbare Girlandenwolken, unvorstellbare juwelenbesetzte Baldachinwolken, unvorstellbare juwelenbesetzte Bannerwolken, unvorstellbare Wolken wundersamer juwelenbesetzter Verzierungen, unvorstellbare Wolken großer Mani-Juwelen, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Halsketten, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Throne, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Paläste, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Lotusblumen, unvorstellbare Wolken juwelenbesetzter Kronen, unvorstellbare Wolken himmlischer Körper und unvorstellbare Wolken von Mädchen, die alle die Leere als Verzierungen füllten und alle zehn Richtungen der Welt und die Buddha-Länder als Opfergaben erfüllten, was alle fühlenden Wesen zur Freude brachte.

  Aus dem Hakenkreuz auf seiner Brust entsprangen unzählige Hunderte von Milliarden Asura-Königen, die alle unvorstellbare und ungezügelte Illusionsmacht entfesselten und die hundert Welten heftig erzittern ließen, alle Meere spontan kochen ließen, alle Bergkönige miteinander kollidieren ließen, alle Himmelspaläste erbeben ließen, alle dämonischen Lichter verhüllten und alle dämonischen Armeen unterwarfen; sie bewirkten, dass alle fühlenden Wesen Stolz und Arroganz ablegten, Zorn und schädliche Absichten eliminierten, den Berg der Leiden zerschmetterten, alle bösen Dharmas unterdrückten und für immer frei von Streit waren und in Harmonie und Güte lebten; Ferner erleuchtet es durch illusionäre Kraft fühlende Wesen, sodass sie ihre Sünden tilgen, Geburt und Tod fürchten, allen Schicksalen entfliehen, frei von Verunreinigungen sind, im Geist des höchsten Bodhi verweilen, alle Praktiken der Bodhisattvas ausüben, in allen Paramitas verweilen, alle Bodhisattva-Orte betreten, alle subtilen Dharma-Tore betrachten und alle wirksamen Mittel der Buddhas erkennen. Solche Handlungen durchdringen die gesamte Dharma-Welt.

  Aus seinem Rücken entspringen unzählige Śrāvakas und Pratyekabuddhas für jene, die durch die Zwei Fahrzeuge befreit werden sollen; für jene, die am Selbst festhalten, spricht es von der Nichtexistenz des Selbst; für jene, die an der Beständigkeit festhalten, spricht es von der Vergänglichkeit aller bedingten Phänomene; für jene, die der Gier verfallen, spricht es von der Betrachtung der Unreinheit; für jene, die dem Zorn verfallen, spricht es von der Betrachtung der liebenden Güte; für jene, die der Verblendung verfallen, spricht es von der Betrachtung des bedingten Entstehens; für jene, die die Gleichheit praktizieren, spricht es von den Phänomenen, die der Weisheit entsprechen; für jene, die sich an Phänomenen erfreuen, spricht es von den Phänomenen der Nichtexistenz; für jene, die sich an der Ruhe erfreuen, spricht es vom Dharma, ein großes Gelübde abzulegen, um allen fühlenden Wesen universelles Wohl zu bringen. So durchdringt es den gesamten Dharma-Bereich.

  Aus seinen beiden Schultern entspringen unzählige, hundert Milliarden Yakshas und Rakshasas in verschiedenen Gestalten und Farben, manche groß, manche klein, alle furchterregend, umgeben von unermesslichen Gefolgschaften, die alle tugendhaften Wesen sowie Versammlungen von Weisen und Bodhisattvas beschützen. Sie erscheinen denen, die im Reinen Land weilen, oder auch denen, die im Reinen Land weilen; manchmal erscheinen sie als Vajrapani, der alle Buddhas und ihre Wohnstätten oder die ganze Welt beschützt. Den Ängstlichen wird Frieden geschenkt; den Kranken wird Heilung; den Leidenden wird Leid genommen; die Sünder werden zur Reue bewegt; die von Unheil Geplagten werden erlöst. So kommt er allen Wesen zugute, indem er ihnen ermöglicht, den Kreislauf von Geburt und Tod zu verlassen und das Rad des Dharma in Bewegung zu setzen.

  Aus seinem Bauch entsprangen unzählige Hunderte von Milliarden Kinnara-Könige, jeder umgeben von unzähligen Kinnara-Frauen; und aus seinem Bauch entsprangen unzählige Hunderte von Milliarden Gandharva-Könige, jeder umgeben von unzähligen Gandharva-Frauen. Jeder von ihnen spielte unzählige himmlische Lieder, die Hunderttausende von Lobgesängen auf die wahre Natur aller Phänomene, auf alle Buddhas, auf das Erwachen des Bodhicitta, auf die Praxis des Bodhisattva-Pfades, auf die Tore der Erleuchtung, die alle Buddhas erreichten, auf die Tore der Drehung des Dharma-Rades, auf die Tore der Manifestation wundersamer Kräfte, auf die Tore des Nirvanas, auf die Tore des Schutzes aller Buddha-Lehren, auf die Tore der Freude für alle fühlenden Wesen, auf die Tore der Reinigung aller Buddha-Welten, auf die Tore der Offenbarung des gesamten subtilen Dharma, auf die Tore der Überwindung aller Hindernisse und auf die Tore der Entstehung aller guten Wurzeln enthielten. So durchdrangen sie die zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Bereichs.

  Aus seinem Antlitz entsprangen unzählige, hundert Milliarden universelle Monarchen [ 3 ] , die mit den sieben Schätzen ausgestattet waren, umgeben von vier Heeren, die helles Licht ausstrahlten und unermessliche Schätze herabregnen ließen; alle Armen wurden geheilt und dazu bewogen, für immer davon abzusehen, das Gegebene zu nehmen; unzählige schöne Jungfrauen, deren Herzen frei von der Gier nach Geben waren, wurden dazu bewogen, für immer von unzüchtigem Verhalten abzusehen; sie wurden dazu bewogen, Mitgefühl zu entwickeln und ihr Leben nicht zu zerstören; sie wurden dazu bewogen, stets die Wahrheit zu sprechen und sich nicht in falsches oder nutzloses Gerede zu verstricken; sie wurden dazu bewogen, die Rede anderer zu beherrschen und keinen Zwietracht zu säen; sie wurden dazu bewogen, sanft und ohne Grobheit zu sprechen; sie wurden dazu bewogen, stets die tiefe, endgültige und klare Bedeutung darzulegen und sich nicht in bedeutungslosen oder geschmückten Worten zu ergehen; ihnen wurde beigebracht, ihre Begierden zu zügeln, damit sie die Gier überwinden und einen reinen Geist erlangen würden; ihnen wurde großes Mitgefühl gelehrt, damit sie den Zorn überwinden und einen reinen Geist erlangen würden; Ihnen wurde die wahre Bedeutung gelehrt, damit sie alle Dharmas befolgen, Ursachen und Bedingungen tiefgründig verstehen, die Wahrheit klar erkennen, die Dornen falscher Ansichten entfernen, den Berg des Zweifels durchbrechen und alle Hindernisse beseitigen würden. All dies wurde getan, um das gesamte Dharma-Reich zu erfüllen.

  Aus seinen beiden Augen strahlen unzählige Milliarden Sonnen, die alle großen Höllen und bösen Reiche erleuchten und sie vom Leiden befreien; es erleuchtet auch das Zentrum aller Welten und vertreibt die Dunkelheit; es erleuchtet alle fühlenden Wesen in den zehn Richtungen und befreit sie von der Verdunkelung der Unwissenheit; es sendet reines Licht in befleckten Ländern aus, goldenes Licht in silbernen Ländern, silbernes Licht in goldenen Ländern, Kristalllicht in kristallfarbenen Ländern, kristallfarbenes Licht in kristallfarbenen Ländern, dreifarbiges Licht in dreifarbigen Ländern, dreifarbiges Licht in dreifarbigen Ländern, kaiserliches blaues Licht im Land des Sonnenschatzes Mani-Königs, kaiserliches blaues Licht im Land des Sonnenschatzes Mani-Königreichs, Mondlichtnetzschatz Mani-König, Mondlichtnetzschatz Mani-Königreich und rotes Perlenlicht; Landmassen aus einem einzigen Juwel strahlen Licht in verschiedenen Juwelenfarben aus, und Landmassen aus verschiedenen Juwelen strahlen Licht in einer einzigen Juwelenfarbe aus. Sie erhellen den dichten Wald der Gedanken aller fühlenden Wesen, vollbringen unzählige gute Taten für alle fühlenden Wesen, schmücken alle weltlichen Bereiche und bringen Kühle und große Freude in die Gedanken aller fühlenden Wesen. Solche Wirkungen durchdringen die gesamte Dharma-Welt.

  Aus dem weißen Haar zwischen seinen Augenbrauen entspringen unzählige Indras, die alle in ihren Reichen Freiheit erlangen. Ein Mani-Juwel schmückt ihre Häupter, erleuchtet alle Paläste der Götter, lässt den Berg Sumeru erbeben und erweckt die gesamte himmlische Schar. Sie preisen die Kraft des Verdienstes, verkünden die Kraft der Weisheit, erzeugen die Kraft der Freude, stärken die Kraft des Willens, reinigen die Kraft des Denkens, festigen die Kraft ihres Bodhicitta und preisen die Freude, den Buddha zu sehen. Sie bewegen ihn, weltlichen Begierden zu entsagen, preisen die Freude, den Dharma zu hören, lassen ihn der weltlichen Umstände überdrüssig werden, preisen die Freude, Weisheit zu sehen, bewirken ihn, weltliche Verunreinigungen zu durchtrennen, den Krieg der Asuras zu beenden, Leiden und Streitigkeiten zu beenden, die Furcht vor dem Tod auszulöschen, Gelübde abzulegen, Dämonen zu bezwingen, den wahren Dharma und den Berg Sumeru zu errichten und alle Taten der fühlenden Wesen zu vollbringen. So geschieht es, indem sie den gesamten Dharma-Bereich durchdringen.

  Aus seiner Stirn entsprangen unzählige Brahma-Götter, deren Erscheinung würdevoll und unvergleichlich war. Ihr Wesen war heiter und ihre Stimmen wunderschön. Sie ermahnten den Buddha, den Dharma zu verkünden, priesen seine Tugenden und schenkten allen Bodhisattvas Freude. Sie vollbrachten unermessliche Taten für alle Lebewesen und verbreiteten sich in alle zehn Himmelsrichtungen.

  Aus seinem Haupt gingen unzählige Bodhisattvas hervor, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. Jeder von ihnen war mit glückverheißenden Zeichen geschmückt, strahlte grenzenloses Licht aus und lehrte verschiedene Praktiken. Dazu gehörten: das Lob der Großzügigkeit, wodurch die Wesen ihre Geizigkeit ablegten und den Schmuck der Welt mit wundersamen Juwelen erlangten; das Lob des Verdienstes der Einhaltung von Geboten, wodurch alle Wesen für immer alles Böse ablegten und in den großen, mitfühlenden Geboten der Bodhisattvas verweilten; die Lehre, dass alles Dasein einem Traum gleicht und alle sinnlichen Freuden geschmacklos sind, wodurch die Wesen von der Knechtschaft des Leidens befreit wurden; die Lehre von der Kraft der Geduld, wodurch die Wesen in allen Dharmas Geistesfreiheit erlangten; das Lob des goldenen Körpers, wodurch die Wesen von der Befleckung des Zorns befreit wurden, sich heilsamen Praktiken widmeten und als Tiere wiedergeboren wurden. Er pries Fleiß, der die Wesen dazu veranlasste, sich von weltlichen Genüssen abzuwenden und unzählige wunderbare Dharmas fleißig zu pflegen; und er pries die Vollkommenheit der Meditation, die die Wesen zur vollkommenen Freiheit des Geistes führt. Ferner legte er die Vollkommenheit der Weisheit dar, die die rechte Sichtweise offenbarte und es allen Wesen ermöglichte, sich an der Weisheit der Befreiung zu erfreuen und das Gift aller Ansichten auszumerzen; er legte auch dar, wie man im Einklang mit den verschiedenen Wegen der Welt handelt, wodurch alle Wesen von Geburt und Tod befreit werden und in allen Bereichen frei wiedergeboren werden können; er demonstrierte auch übernatürliche Kräfte und Transformationen, indem er von der Freiheit der Lebensspanne sprach, die es allen Wesen ermöglicht, große Gelübde abzulegen; er legte auch die Kraft der vollständigen Bewahrung, die Kraft der Erzeugung großer Gelübde, die Kraft des reinigenden Samadhi und die Kraft der freien Wiedergeburt dar. Er erläuterte auch verschiedene Arten von Weisheit, nämlich die Weisheit des allumfassenden Wissens über alle Fähigkeiten der Wesen, die Weisheit des allumfassenden Wissens über alle mentalen Aktivitäten, die Weisheit des allumfassenden Wissens über die zehn Kräfte des Tathagata und die Weisheit des allumfassenden Wissens über die Freiheit aller Buddhas. Alles, was er tat, durchdrang die gesamte Dharma-Welt.

  Aus seinem Gipfel entspringen unzählige, hunderte Milliarden Tathagata-Körper, jeder unvergleichlich, alle glückverheißenden Merkmale besitzend, rein und würdevoll, sein majestätisches Licht erstrahlt wie ein wahrer goldener Berg, sein unermessliches Licht erleuchtet die zehn Himmelsrichtungen, seine wundersamen Klänge erfüllen die Dharma-Welt, manifestieren unermesslich große übernatürliche Kräfte und lassen den Dharma-Regen auf die ganze Welt herabregnen. Die sogenannten: Für die Bodhisattvas, die im Bodhi-Mandala sitzen, lass den Dharma-Regen des universellen Wissens und der Gleichheit herabregnen; für die Bodhisattvas im Einweihungsstadium lass den Dharma-Regen des universellen Eintritts herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des Dharma-Prinzen lass den Dharma-Regen der universellen Zierde herabregnen; für die Bodhisattvas im Jugendstadium lass den Dharma-Regen des festen Berges herabregnen; Für die Bodhisattvas im Stadium der Nicht-Rückschrittlichkeit lasse den Dharma-Regen des Ozeans des Schatzes herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des Erreichens des rechten Geistes lasse den Dharma-Regen des universellen Reiches herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium der vollständigen zweckmäßigen Mittel lasse den Dharma-Regen des Tores der Selbstnatur herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium der edlen Geburt lasse den Dharma-Regen der Anpassung an die Welt herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium der Praxis lasse den Dharma-Regen des universellen Mitgefühls herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des neuen Lernens lasse den Dharma-Regen der Anhäufung des Schatzes herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des anfänglichen Strebens lasse den Dharma-Regen der Umarmung aller fühlenden Wesen herabregnen; für die Bodhisattvas im Stadium des Glaubens und des Verständnisses lasse den Dharma-Regen des endlosen, sich universell manifestierenden Reiches herabregnen. Für die fühlenden Wesen im Formreich lasse den Dharma-Regen des universellen Tores herabregnen; für die Brahma-Götter lasse den Dharma-Regen des universellen Schatzes herabregnen; für die Götter der Freiheit lasse den Dharma-Regen der schöpferischen Kraft herabregnen; für alle Dämonen lasse den Dharma des Banners des Herzens herabregnen; für alle Devas der Glückseligen Transformation lasse den Dharma der Reinen Achtsamkeit herabregnen; für alle Tusita-Himmel lasse den Dharma der Vitalität herabregnen; für alle Yama-Himmel lasse den Dharma der Freude herabregnen; für alle Trayastrimsa-Himmel lasse den Dharma der Schnellen Verschönerung des Raumreichs herabregnen; für alle Yaksha-Könige lasse den Dharma der Freude herabregnen; für alle Gandharva-Könige lasse den Dharma des Vajra-Rades herabregnen; für alle Asura-Könige lasse den Dharma der Großen Reiche herabregnen; Für alle Garuda-Könige möge das Dharma des grenzenlosen Lichts herabregnen; für alle Kinnara-Könige möge das Dharma der höchsten Weisheit aller Welten herabregnen; für alle Menschenkönige möge das Dharma der Freiheit von Anhaftung herabregnen; für alle Naga-Könige möge das Dharma des Banners der Freude herabregnen; für alle Mahoragas-Könige möge das Dharma der großen Ruhe herabregnen; für alle Wesen in der Hölle möge das Dharma der schmückenden rechten Achtsamkeit herabregnen; für alle Tiere möge das Dharma des Schatzes der Weisheit herabregnen; für alle Wesen im Reich Yamas möge das Dharma der Furchtlosigkeit herabregnen; für alle Wesen in Not möge das Dharma des universellen Trostes herabregnen. Mögen alle in die Versammlung der Weisen und Heiligen geführt werden. So erfüllt dieses Werk das gesamte Reich des Dharma.

  Aus jeder Pore seines Körpers strahlte der Mönch Haizhuang ein Netz aus Licht aus, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten. Jedes dieser Lichtnetze besaß unzählige Formen, unzählige Verzierungen, unzählige Bereiche und unzählige Aktivitäten und erfüllte alle Dharma-Bereiche der zehn Himmelsrichtungen.

  Zu jener Zeit betrachtete Sudhana den Mönch Haizhuang mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Er sehnte sich tief nach ihm, erinnerte sich an dessen Samadhi der Befreiung, betrachtete dessen unvorstellbares Bodhisattva-Samadhi, dessen unermesslichen Reichtum an wirksamen Mitteln zum Wohle aller Wesen, dessen unvorstellbares Tor universeller, funktionsloser Zierde, dessen Weisheit, den reinen Dharma-Bereich zu schmücken, dessen Weisheit, den Segen Buddhas zu empfangen, dessen Kraft der Bodhisattva-Freiheit, dessen Kraft fester Bodhisattva-Gelübde und dessen Fähigkeit, die vielfältigen Praktiken des Bodhisattva zu erweitern. So verharrte er, einen Tag und eine Nacht, ja sogar sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat, einen Monat, ja sogar sechs Monate und dann noch einmal sechs Tage.

  Danach erwachte der Mönch Haizhuang aus dem Samadhi. Sudhana lobte ihn mit den Worten: „Heiliger! Wie wunderbar und außergewöhnlich! Dieses Samadhi ist das tiefgründigste, dieses Samadhi das gewaltigste, sein Reich unermesslich, seine göttliche Kraft unvorstellbar, sein Licht unvergleichlich, sein Schmuck unzählig, seine Kraft unbändig, sein Reich gleich groß, dieses Samadhi erleuchtet alle zehn Himmelsrichtungen, sein Nutzen grenzenlos, denn es kann das unermessliche Leid aller fühlenden Wesen beseitigen. Insbesondere kann es: allen fühlenden Wesen ermöglichen, Armut und Leid zu überwinden, der Hölle zu entkommen, sich vom Tierreich zu befreien, die Tore der Schwierigkeiten zu schließen, die Wege der Menschen und Götter zu öffnen, den Menschen zu helfen …“ Denn es bringt allen Wesen Freude, es lässt sie den Zustand der Meditation lieben, es steigert bedingte Freude, es offenbart bedingte Freude, es erweckt Bodhicitta … Es mehrt Verdienst und Weisheit, es fördert tiefes Mitgefühl, es bewirkt große Gelübde, es erhellt den Pfad des Bodhisattva, es schmückt die höchste Weisheit, es führt in den Mahayana-Bereich, es erleuchtet die Praktiken des Samantabhadra, es ermöglicht das Erreichen der Weisheit und des Lichts aller Bodhisattva-Stufen, es erfüllt alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas und es erlaubt, im Zustand der Allwissenheit zu verweilen. O Heiliger, wie lautet der Name dieses Samadhi?

  Der Mönch Haizhuang sprach: „Guter Mann! Dieses Samadhi wird genannt: Universelle Augenverlorenheit, auch: Das reine und strahlende Reich der Prajnaparamita, auch: Das Tor der universellen Zierde und Reinheit. Guter Mann! Durch meine Praxis der Prajnaparamita habe ich dieses Samadhi der universellen Zierde und Reinheit erreicht, das einer Million Asamkhya-Samadhis entspricht.“

  Sudhana fragte: „Heilige! Ist dies der höchste Zustand des Samadhi?“

  Hai Tong sagte:

  „Guter Mensch! Wenn du in diesen Samadhi eintauchst, wirst du alle Welten ungehindert verstehen; du wirst ungehindert in alle Welten gelangen; du wirst ungehindert alle Welten transzendieren; du wirst ungehindert alle Welten schmücken; du wirst ungehindert alle Welten bebauen; du wirst ungehindert alle Welten reinigen; du wirst ungehindert alle Buddhas sehen; du wirst ungehindert die gewaltige Kraft und Tugend aller Buddhas beobachten; du wirst ungehindert die freie und göttliche Kraft aller Buddhas erkennen; du wirst ungehindert die gewaltige Kraft aller Buddhas verwirklichen; du wirst ungehindert in den Ozean der Verdienste aller Buddhas eintreten; du wirst ungehindert den unermesslich wunderbaren Dharma aller Buddhas empfangen; du wirst ungehindert in den Dharma aller Buddhas eintreten und wunderbare Praktiken entwickeln; du wirst ungehindert die gleiche Weisheit aller Buddhas erkennen, die das Rad des Dharma drehen; du wirst ungehindert in den Ozean der Versammlungsorte aller Buddhas eintreten; du wirst beobachten …“ Du wirst das Dharma der zehn Richtungen ungehindert erfahren; du wirst die fühlenden Wesen der zehn Richtungen mit großem Mitgefühl ungehindert umarmen; du wirst unaufhörlich großes Mitgefühl erzeugen, das die zehn Richtungen erfüllt; du wirst die Buddhas der zehn Richtungen ohne Müdigkeit und ohne Hindernis sehen; du wirst ungehindert in den Ozean aller fühlenden Wesen eintreten; du wirst ungehindert den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen erkennen; du wirst ungehindert die Weisheit der Unterschiede in den Wurzeln aller fühlenden Wesen erkennen.

  "Guter Mann! Ich kenne nur das Licht dieses Prajnaparamita Samadhi. So wie Bodhisattvas in den Ozean der Weisheit eintreten, das Reich des Dharma reinigen, alle Bestimmungen erreichen, unzählige Welten durchdringen, vollkommene Bewahrung und Freiheit erlangen, reines Samadhi besitzen, gewaltige übernatürliche Kräfte und unerschöpfliche Beredsamkeit haben und alle Stufen geschickt erläutern, um zur Zuflucht aller fühlenden Wesen zu werden – wie kann ich ihre wundersamen Praktiken erkennen, ihre Verdienste verstehen, ihre Handlungen begreifen, ihre Bereiche erhellen, ihre Gelübde erforschen, ihre wesentlichen Tore betreten, ihre Erkenntnisse erlangen, ihren Pfad erläutern, in ihrem Samadhi verweilen, ihren Geist und ihre Bereiche sehen und all ihre gleiche Weisheit erlangen?"

  „Guter Mann! Von hier aus, wenn man nach Süden reist, liegt ein Wohnort namens Haichao; dort befindet sich ein Garten namens Puzhuangyan; in diesem Garten lebt eine Upasika namens Xiushe. Geh dorthin und frage sie: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?‘“

  Zu jener Zeit erlangte Sudhana in Gegenwart des Mönchs Haitang einen festen Körper, empfing die Schätze des Dharma, trat in eine tiefe Sphäre ein, seine Weisheit wurde klar und hell, sein Samadhi erstrahlte, er verweilte in reinem Verständnis, sah den tiefen Dharma, sein Geist ruhte in allen reinen Toren, das Licht seiner Weisheit erfüllte die zehn Himmelsrichtungen, sein Herz war voller Freude, und er sprang vor unermesslicher Freude; er warf sich zu Boden, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ehrfürchtig zu ihm auf, betrachtete und beobachtete ihn, seufzte und sehnte sich nach ihm, hielt seinen Namen in Erinnerung, dachte an sein Aussehen, erinnerte sich an seine Stimme, betrachtete sein Samadhi und die Sphäre seiner großen Gelübde und Taten und empfing das reine Licht seiner Weisheit; dann nahm er Abschied und ging.

=== 64/39/5 ===

Zu jener Zeit folgte Sudhana, durch die Kraft seines spirituellen Lehrers, dessen Lehren, rezitierte dessen Worte und liebte und erfreute sich innig an ihm, indem er dachte: „Dank meines spirituellen Lehrers habe ich den Buddha gesehen; dank meines spirituellen Lehrers habe ich den Dharma gehört. Mein spiritueller Lehrer ist mein Meister, der mich im Dharma aller Buddhas leitet; mein spiritueller Lehrer ist meine Augen, die es mir ermöglichen, den Buddha so leer wie den Raum zu sehen; mein spiritueller Lehrer ist meine Erlösung, die es mir ermöglicht, in den Lotusteich aller Buddhas und Tathagatas einzutreten.“

  Als sie allmählich nach Süden reisten und das Meer erreichten, erblickten sie den Universellen Schmuckgarten, umgeben von juwelenbesetzten Mauern und geschmückt mit Reihen kostbarer Bäume. Alle kostbaren Blumenbäume ließen wundersame Blüten herabregnen und verstreuten sie über das Land. Alle kostbaren Duftbäume verströmten einen betörenden Duft, der sich in alle zehn Himmelsrichtungen ausbreitete. Alle kostbaren Girlandenbäume ließen große, kostbare Girlanden herabregnen, die überall herabhingen. Alle Mani-Juwelenkönigsbäume ließen große Mani-Juwelen herabregnen und bedeckten den Boden. Alle kostbaren Gewandbäume ließen Gewänder in verschiedenen Farben herabregnen und verteilten sie nach Bedarf. Alle Musikbäume erzeugten Klänge, wenn der Wind wehte, deren Schönheit selbst himmlische Musik übertraf. Alle Schmuckbäume ließen kostbare und wundersame Gegenstände herabregnen, die überall als Dekorationen verteilt wurden.

  Sein Land ist rein und ohne Höhenunterschiede und birgt eine Million Paläste, alle aus kostbaren Mani-Juwelen gefertigt; eine Million Pavillons, bedeckt mit Jambudvipa-Gold; eine Million Paläste, geschmückt mit Vairocana-Mani-Juwelen; zehntausend Badebecken aus verschiedenen Juwelen; sieben juwelenbesetzte Geländer umgeben es; sieben juwelenbesetzte Treppen führen zu allen Seiten; das achtfach verdienstvolle Wasser, klar und voll, duftend wie himmlisches Sandelholz, mit goldenem Sandelholz am Grund und klarem, juwelenbesetztem Wasser; Enten, Pfauen und Kojira-Vögel spielen darin und geben harmonische Laute von sich; Reihen juwelenbesetzter Bäume, bedeckt mit juwelenbesetzten Netzen, an denen goldene Glöckchen hängen, wiegen sich sanft im Wind und erzeugen unaufhörlich wunderschöne Klänge; ein großes juwelenbesetztes Baldachin, umgeben von juwelenbesetzten Bäumen, errichtet mit unzähligen Mani-Juwelenbannern, deren Licht Hunderttausende von Yojanas erleuchtet. Darin befinden sich auch eine Million Teiche, deren Grund mit schwarzem Sandelholzschlamm gefüllt ist, auf denen Lotusblumen aller Art von exquisiten Juwelen ausgebreitet sind, deren Licht das der großen Mani-Blumen erhellt.

  Des Weiteren befindet sich ein gewaltiger Palast namens „Feierliches Banner“. Sein Boden besteht aus wundersamen Juwelen des Ozeanschatzes, seine Säulen aus Lapislazuli, sein Dach ist mit Jambudvipa-Gold bedeckt und mit strahlenden Mani-Juwelen geschmückt. Unzählige juwelenbesetzte Könige erstrahlen in hellem Licht, und seine mehrstöckigen Pavillons sind mit vielfältigen Ornamenten verziert. Die duftenden Könige Aruna und Erwachender Duftender König verströmen wundersame Düfte, die alles durchdringen. Innerhalb dieses Palastes sind unzählige juwelenbesetzte Lotusthrone angeordnet, nämlich: der Mani-Lotusthron, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet, der Vairocana-Mani-Lotusthron, der Mani-Lotusthron, der die Welt erleuchtet, der Mani-Lotusthron des Wundersamen Schatzes, der Mani-Lotusthron des Löwenschatzes, der Mani-Lotusthron des Makellosen Schatzes, der Mani-Lotusthron des Universellen Tores, der Strahlende Mani-Lotusthron, der Reine Mani-König-Lotusthron, der im Großen Ozeanschatz weilt, und der Vajra-Löwe-Mani-Lotusthron.

  Im Garten befinden sich Millionen von Baldachinen, wie zum Beispiel: Baldachine aus Kleidung, Baldachine aus Girlanden, Baldachine aus Weihrauch, Baldachine aus Blumen, Baldachine aus Zweigen, Baldachine aus Mani-Juwelen, Baldachine aus reinem Gold, Baldachine aus Schmuck, Baldachine aus Musik, Baldachine der göttlichen Verwandlungen des Elefantenkönigs, Baldachine der göttlichen Verwandlungen des Pferdekönigs, Baldachine aus Mani-Juwelen, die von Indra geschaffen wurden, und so weiter, die in die Millionen gehen. Millionen von prächtigen Juwelennetzen bedecken es, wie zum Beispiel: Netze aus Juwelenglocken, Netze aus Juwelenbaldachinen, Netze aus Juwelenkörpern, Netze aus Perlen aus dem Ozean, Netze aus unzähligen Juwelen aus dunkelblauem Kristall, Netze aus unzähligen Juwelen aus Löwen, Netze aus unzähligen Juwelen aus Mondlicht, Netze in verschiedenen Formen und Düften, Netze aus Juwelenkronen, Netze aus Juwelengirlanden und so weiter, die in die Millionen gehen. Millionen von großen Lichtern erleuchten es, wie zum Beispiel: das Licht der Mani-Juwelen der Flamme, das Licht der Mani-Juwelen der Sonne, das Licht der Mani-Juwelen des Mondbanners, das Licht der Mani-Juwelen der duftenden Flamme, das Licht der Mani-Juwelen des höchsten Schatzes, das Licht der Mani-Juwelen des Lotusschatzes, das Licht der Mani-Juwelen des Flammenbanners, das Licht der Mani-Juwelen der großen Lampe, das Licht der Mani-Juwelen der Mani-Juwelen, die die zehn Richtungen erleuchten, das Licht der Mani-Juwelen des duftenden Lichts und so weiter, in Millionenhöhe. Eine Million Schmuckstücke regneten herab, eine Million Räucherstäbchen aus schwarzem Sandelholz gaben wundersame Klänge von sich, eine Million Mandarava-Blumen, die die des Himmels übertrafen, wurden darauf verstreut, eine Million Girlanden, die die des Himmels übertrafen, wurden als Schmuck verwendet, eine Million juwelenbesetzte Girlanden, die die des Himmels übertrafen, hingen überall herab, eine Million farbenprächtige Gewänder, die die des Himmels übertrafen, eine Million mehrfarbige Mani-Juwelen erstrahlten in wundersamem Licht, eine Million himmlischer Prinzen blickten sie mit Freude an und verneigten sich ehrfürchtig, eine Million Jungfrauen stiegen vom Himmel herab, und eine Million Bodhisattvas näherten sich respektvoll und lauschten freudig dem Dharma.

  Zu jener Zeit saß Upasika Xiushe auf einem Thron aus reinem Gold, geschmückt mit einem Netz aus Meeresperlen. Ihre Krone war mit goldenen Armreifen verziert, die die des Himmels übertrafen. Ihr dunkelblaues Haar floss herab, ihr Haupt war mit einem prächtigen Mani-Netz geschmückt, ihre Ohrringe bestanden aus Löwenmaul-Mani-Juwelen, ihre Halskette aus wunscherfüllenden Mani-Juwelen, und all die juwelenbesetzten Netze bedeckten ihren Körper. Hunderttausende von Milliarden Wesen verneigten sich ehrfürchtig. Unzählige Wesen aus dem Osten kamen zu ihr, nämlich: Brahma, Brahmas Versammlung, der Große Brahma, Brahmas Begleiter, Ishvara und alle Wesen, sowohl menschliche als auch nichtmenschliche; dasselbe galt für den Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, den Himmel und die Erde. Wer diese Upasika sieht, wird von all seinen Krankheiten und Leiden befreit, von den Verunreinigungen des Leidens erlöst, von allen Dornen seiner Ansichten befreit und von allen Hindernissen beseitigt. Er wird in den Bereich ungetrübter Reinheit eintreten, die Leuchtkraft all seiner guten Wurzeln mehren und all seine Sinne nähren. Er wird alle Tore der Weisheit, alle Tore der vollkommenen Beherrschung, alle Tore des Samadhi, alle Tore großer Gelübde, alle Tore wundersamen Handelns und alle Tore des Verdienstes durchschreiten. Sein Geist wird weit sein, er wird übernatürliche Kräfte besitzen, sein Körper wird ungetrübt sein und er wird alle Orte besuchen können.

  Zu jener Zeit betrat Sudhana den Garten der universellen Zierde und betrachtete ihn eingehend. Er sah Upasika Khenpo auf einem prächtigen Thron sitzen. Er ging zu ihr, verneigte sich vor ihren Füßen, umrundete sie unzählige Male und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heilige, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“

  Eine Nachricht vom Rastplatz:

  „Guter Mensch! Ich habe nur das eine Tor der Befreiung eines Bodhisattva erreicht. Wenn es solche gibt, die mich sehen, hören, sich an mich erinnern, bei mir weilen oder für mich sorgen, wird nichts davon vergeblich sein. Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die keine guten Wurzeln schlagen, nicht von tugendhaften Freunden umarmt oder nicht von allen Buddhas beschützt werden, werden diese mich niemals sehen. Guter Mensch! Jene fühlenden Wesen, die mich sehen, werden alle die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi erlangen.“

  „Guter Mann! Die Buddhas des Ostens kommen oft hierher, sitzen auf ihren juwelenbesetzten Thronen und lehren mich den Dharma; die Buddhas des Südens, Westens, Nordens, der vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, des Himmels und der Erde kommen alle hierher, sitzen auf ihren juwelenbesetzten Thronen und lehren mich den Dharma. Guter Mann! Ich sehe immer den Buddha und höre den Dharma und weile mit allen Bodhisattvas.“

  "Guter Mann! Meine Schar, die vierundachtzig Billionen Nayutas umfasst, befindet sich vollständig mit mir in diesem Garten und hat die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi erreicht; alle anderen Wesen, die sich in diesem Garten aufhalten, haben ebenfalls das Stadium der Nicht-Rückschrittlichkeit erreicht."

  Sudhana fragte: "Wie lange ist es her, dass der Heilige den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erweckt hat?"

  Antwort:

  „Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich in der Vergangenheit vor dem Buddha Dipankara das heilige Leben praktizierte, ehrfurchtsvoll Opfergaben darbrachte und den Dharma hörte und hochhielt; davor entsagte ich der Welt und studierte den Weg vor dem Unbefleckten Buddha, indem ich den wahren Dharma hochhielt; davor war ich vor dem Buddha des Wunderbaren Banners; davor war ich vor dem Buddha des Siegreichen Sumeru; davor war ich vor dem Buddha des Lotusschatzes; davor war ich vor dem Buddha Vairocana; davor war ich vor dem Buddha des Universellen Auges; davor war ich vor dem Buddha der Langlebigkeit Brahma; davor war ich vor dem Buddha des Nabels Vajra; davor war ich vor dem Buddha Varuna. Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich in unzähligen Äonen und unzähligen Leben den 36 Buddhas des Ganges diente, ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben darbrachte, den Dharma hörte und hochhielt und vor ihnen das heilige Leben rein praktizierte. Davor wusste die Weisheit des Buddha nichts davon, es lag jenseits meines Verständnisses.“

  „Guter Mensch! Das ursprüngliche Streben eines Bodhisattva ist unermesslich und erfüllt die gesamte Dharma-Welt; das große Mitgefühl des Bodhisattva ist unermesslich und durchdringt alle Welten; die großen Gelübde des Bodhisattva sind unermesslich und erreichen letztlich die zehn Richtungen der Dharma-Welt; das große Mitgefühl des Bodhisattva ist unermesslich und umfasst alle fühlenden Wesen; die Praktiken des Bodhisattva sind unermesslich und werden in allen Buddha-Ländern und allen Zeitaltern praktiziert; die Samadhi-Kraft des Bodhisattva ist unermesslich und sichert, dass der Pfad des Bodhisattva nicht zurückfällt; die gesamte Erinnerungskraft des Bodhisattva ist unermesslich und kann alle Welten erhalten; die Weisheitslichtkraft des Bodhisattva ist unermesslich und kann die drei Zeiten universell verwirklichen; die übernatürliche Kraft des Bodhisattva ist unermesslich und manifestiert das Netz aller Dinge universell.“ Buddha-Länder; die Beredsamkeit des Bodhisattva ist unermesslich, er versteht alles mit einem einzigen Laut; der reine Körper des Bodhisattva ist unermesslich, er durchdringt alle Buddha-Länder.“

  Sudhana fragte: „Wann wird der Heilige Anuttara-samyak-sambodhi erreichen?“

  Antwort:

  "Guter Mann! Ein Bodhisattva erzeugt Bodhicitta nicht, um auch nur ein einziges fühlendes Wesen zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur hundert fühlende Wesen zu belehren und zu unterwerfen, noch um unzählige fühlende Wesen zu belehren und zu unterwerfen; noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen einer Welt zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen unzähliger Welten zu belehren und zu unterwerfen; noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen von Jambudvipa zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen der dreitausend großen Chiliokosmen zu belehren und zu unterwerfen, noch um auch nur die unzähligen fühlenden Wesen der dreitausend großen Chiliokosmen zu belehren und zu unterwerfen; noch..." Ich erzeuge Bodhicitta nicht, um auch nur einem Tathagata Opfergaben darzubringen, noch um unzähligen Tathagatas Opfergaben darzubringen; Ich erzeuge Bodhicitta nicht, um auch nur einem einzigen Tathagata, der nacheinander in einer Welt erscheint, Opfergaben darzubringen, noch um unzähligen Tathagatas, die nacheinander in einer Welt erscheinen, Opfergaben darzubringen; ich erzeuge Bodhicitta nicht, um auch nur einem einzigen Tathagata, der nacheinander in einer Welt erscheint, so zahlreich wie die Staubpartikel in einem System von dreitausendgroßen tausend Welten, Opfergaben darzubringen, noch um auch nur einem einzigen Tathagata, der nacheinander in einer Welt erscheint, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, Opfergaben darzubringen; ich erzeuge Bodhicitta nicht, um eine Welt zu reinigen, noch um unzählige Tathagatas zu reinigen, die durch unzählige Buddha-Länder gegangen sind. Daher sollte man Bodhicitta nicht erzeugen, um unzählige Welten zu reinigen, selbst solche, die so zahlreich sind wie die Staubpartikel in einem System von dreitausendgroßen tausend Welten. Man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um unzählige Welten zu reinigen, selbst wenn sie so zahlreich wären wie die Staubpartikel in einem System von dreitausend großen Welten; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten, selbst wenn es so zahlreich wäre wie die Staubpartikel in einem einzigen Jambudvipa; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten, selbst wenn es so zahlreich wäre wie die Staubpartikel in einem einzigen Jambudvipa; man sollte Bodhicitta nicht erzeugen, um das von einem einzigen Tathagata hinterlassene Dharma aufrechtzuerhalten, selbst wenn es so zahlreich wäre wie die Staubpartikel in einem einzigen Jambudvipa. Bodhicitta entsteht aufgrund des Dharma, das die Tathagatas in unzähligen Welten hinterlassen haben, so zahlreich wie die Staubpartikel in einem Buddha-Land. Kurz gesagt, der Bodhicitta entsteht nicht, um die Gelübde eines einzigen Buddha zu erfüllen, nicht, um in ein einziges Buddha-Land zu gehen, nicht, um in die Versammlung eines einzigen Buddha einzutreten, nicht, um das Auge des Dharma zu halten, nicht, um das Rad des Dharma zu drehen, nicht, um die Ordnung der Äonen in einer einzigen Welt zu kennen, nicht, um den Ozean des Geistes eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean der Wurzeln eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean des Karmas eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean des Verhaltens eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean der Leiden eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, nicht, um den Ozean der gewohnheitsmäßigen Leiden eines einzigen fühlenden Wesens zu kennen, und nicht einmal, um den Ozean der gewohnheitsmäßigen Leiden unzähliger fühlender Wesen zu kennen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.

  „Aus dem Wunsch heraus, alle fühlenden Wesen ohne Rest zu lehren und zu unterwerfen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, allen Buddhas ohne Rest zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, alle Buddha-Welten ohne Rest zu schmücken und zu reinigen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, die wahren Lehren aller Buddhas ohne Rest zu schützen und zu bewahren, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, die Gelübde aller Tathagatas ohne Rest zu erfüllen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, alle Buddha-Welten ohne Rest zu bereisen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, allen Buddha-Versammlungen ohne Rest beizutreten, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, die Ordnung aller Kalpas in allen Welten ohne Rest zu erkennen, erzeugt man den Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen ohne Rest zu erkennen, erzeugt man den Bodhicitta.“ Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen vollständig zu erkennen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean des Karmas aller fühlenden Wesen vollständig zu erkennen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean des Verhaltens aller fühlenden Wesen vollständig zu erkennen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der Leiden aller fühlenden Wesen vollständig auszulöschen, erzeugt man Bodhicitta; aus dem Wunsch heraus, den Ozean der gewohnheitsmäßigen Leiden aller fühlenden Wesen vollständig zu beseitigen, erzeugt man Bodhicitta. Ein guter Mensch! Kurz gesagt, ein Bodhisattva erzeugt Bodhicitta durch Millionen solcher Asamkhya-Praktiken.

  "Guter Mensch! Weil die Praxis des Bodhisattva alle Dharmas durchdringt und zur Erleuchtung führt, alle Bereiche durchdringt und sie reinigt, deshalb, guter Mensch! Mein Gelübde wird erst erfüllt sein, wenn alle Welten gereinigt sind; mein Gelübde wird erst erfüllt sein, wenn alle Leiden und gewohnheitsmäßigen Neigungen aller fühlenden Wesen beseitigt sind."

  Sudhana fragte: „Heiliger! Wie lautet der Name dieser Befreiung?“

  Antwort:

  „Guter Mensch! Diese Befreiung wird genannt: Das Banner der Befreiung von Leid und Frieden. Guter Mensch! Ich kenne nur dieses eine Tor der Befreiung. So wie der Geist aller Bodhisattvas und Mahasattvas dem Ozean gleicht, der alle Lehren Buddhas umfasst; so ist ihr Wille fest und unerschütterlich wie der Berg Sumeru; so ist die Medizin des guten Sehens, die schwere Krankheiten der fühlenden Wesen heilt; so ist die helle Sonne, die die Dunkelheit der Unwissenheit der fühlenden Wesen vertreibt; so ist die Erde, die allen fühlenden Wesen Zuflucht bietet; so ist ein sanfter Wind, der allen fühlenden Wesen Nutzen bringt; so ist eine helle Lampe, die das Licht der Weisheit für die fühlenden Wesen erzeugt; so ist eine große Wolke, die den Dharma des Nirvana für die fühlenden Wesen herabregnen lässt; so ist der reine Mond, der das Licht des Verdienstes für die fühlenden Wesen ausstrahlt; so ist Indra, der alle fühlenden Wesen beschützt. Wie könnte ich das nur wissen?“ oder seine Vorzüge und Praktiken beschreiben?“

  "Guter Mann! Im Südmeer liegt ein Land namens Narasu; dort lebt ein Einsiedler namens Vimalakirti. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"

  Da warf sich Sudhana ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn andächtig an, weinte bitterlich und dachte bei sich: „Den Bodhi zu erlangen ist schwer, sich einem tugendhaften Lehrer zu nähern ist schwer, einem tugendhaften Lehrer zu begegnen ist schwer, die Fähigkeiten eines Bodhisattva zu erlangen ist schwer, die Fähigkeiten eines Bodhisattva zu reinigen ist schwer, einem tugendhaften Lehrer zu begegnen, mit dem er gehen kann, ist schwer, die Dinge rational zu betrachten ist schwer, gemäß den Lehren zu praktizieren ist schwer, die Mittel zu finden, einen tugendhaften Geist zu entwickeln ist schwer, dem Licht des Dharma zu begegnen, das die allwissende Weisheit mehrt, ist schwer.“ Mit diesen Gedanken nahm er Abschied und ging fort.

  Zu jener Zeit entwickelte Sudhana, indem sie den wahren Lehren und dem reinen Verhalten des Bodhisattva folgte und darüber nachdachte, den Geist, um das Verdienst und die Kraft des Bodhisattva zu mehren, den Geist, um alle Buddhas klar zu sehen, den Geist, um alle Buddhas zu gebären, den Geist, um alle großen Gelübde zu mehren, den Geist, um alle Dharmas in den zehn Richtungen allumfassend zu sehen, den Geist, um die wahre Natur aller Dharmas klar zu erleuchten, den Geist, um alle Hindernisse allumfassend zu beseitigen, den Geist, um die Dharma-Welt ohne Dunkelheit zu betrachten, den Geist, um mit dem Juwel der reinen Absicht geschmückt zu werden, und den Geist, um alle Dämonen zu bezwingen.

  Sie reisten allmählich in das Land Narasus und suchten weit und breit nach Vimalakirti. Sie sahen einen großen Wald, geschmückt mit unzähligen Bäumen: verschiedene Blätter breiteten sich aus, verschiedene Blumen blühten in voller Pracht, verschiedene Obstbäume reiften nacheinander, verschiedene kostbare Bäume ließen Mani-Früchte herabregnen, überall standen große Sandelholzbäume in Reihen, verschiedene Adlerholzbäume verströmten unaufhörlich einen angenehmen Duft, wohlriechende Bäume waren mit einem wunderbaren Duft geschmückt, Patadra-Bäume umgaben den Wald, Nigratalha-Bäume ragten hoch in den Himmel, Jambudvipa-Bäume ließen unaufhörlich süße Früchte herabregnen und Utpala- und Patama-Blumen schmückten die Teiche.

  Zu jener Zeit sah Sudhana den Weisen unter einem Sandelholzbaum auf einer Wiese sitzen. Er führte zehntausend Jünger an, einige in Hirschfelle, andere in Baumrinde und wieder andere in Gewänder aus gewebtem Gras. Ihr Haar war zu einem Knoten gebunden und hing in ihren Schläfen herab. Sie umringten ihn von vorn bis hinten. Nachdem Sudhana dies gesehen hatte, ging er zu dem Ort, warf sich zu Boden und sprach: „Ich bin nun einem wahren und tugendhaften Lehrer begegnet. Ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Tor der allwissenden Weisheit führt und mir den Weg des wahren Pfades eröffnet; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Gefährt der allwissenden Weisheit führt und mir das Land des Tathagata erschließt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Schiff der allwissenden Weisheit führt und mir die Insel der Weisheit erschließt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zur Fackel der allwissenden Weisheit führt und mir das Licht der zehn Kräfte entfacht; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich auf den Pfad der allwissenden Weisheit führt und mir den Eingang zur Stadt des Nirvana eröffnet; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zur Lampe der allwissenden Weisheit führt und mir den Weg der Leichtigkeit und der Gefahr zeigt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der führt Ein tugendhafter Lehrer führt mich zur Brücke der allwissenden Weisheit und ermöglicht mir, den gefährlichen Ort zu überqueren; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Baldachin der allwissenden Weisheit führt und mir die Kühle großen Mitgefühls erweckt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zum Auge der allwissenden Weisheit führt und mir das Tor der Dharma-Natur erblicken lässt; ein tugendhafter Lehrer ist derjenige, der mich zur Flut der allwissenden Weisheit führt und mich mit dem Wasser großen Mitgefühls sättigt.“

  Nachdem er dies gesagt hatte, erhob er sich vom Boden, umrundete sie unzählige Male, faltete die Hände und trat vor sie. „Heilige!“, rief er. „Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heilige, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“

  Dann blickte Vimkutasha seine Anhänger an und sprach: „Guter Mann! Dieser Junge hat bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt. Guter Mann! Dieser Junge schenkt allen fühlenden Wesen Furchtlosigkeit; dieser Junge fördert das Wohl aller fühlenden Wesen; dieser Junge sinnt unaufhörlich über den Ozean der Weisheit aller Buddhas nach; dieser Junge sehnt sich danach, den süßen Tau des Dharma zu trinken; dieser Junge sehnt sich danach, den unermesslichen Ozean des Dharma zu ergründen; dieser Junge sehnt sich danach, allen fühlenden Wesen zu ermöglichen, im Ozean der Weisheit zu weilen; dieser Junge sehnt sich danach, die unermessliche Wolke des Mitgefühls zu erzeugen; dieser Junge sehnt sich danach, den unermesslichen Regen des Dharma herabregnen zu lassen; dieser Junge sehnt sich danach, die Welt mit dem Mond der Weisheit zu erleuchten; dieser Junge sehnt sich danach, die giftige Hitze des Leidens in der Welt zu löschen; dieser Junge sehnt sich danach, alle guten Wurzeln aller fühlenden Wesen zu nähren.“

  Als die Unsterblichen diese Worte hörten, streuten sie alle verschiedene Arten von erlesenem Weihrauch und Blumen auf Sudhana, verneigten sich ehrfurchtsvoll und umgaben ihn mit Respekt, indem sie sprachen: „Dieser Junge wird gewiss alle fühlenden Wesen erlösen, gewiss das Leiden der Hölle auslöschen, gewiss alle Tierreiche trennen, gewiss im Reich Yamas wiedergeboren werden, gewiss alle Tore schwieriger Orte schließen, gewiss das Meer der Begierde austrocknen, gewiss bewirken, dass die fühlenden Wesen für immer die Anhäufung von Leiden auslöschen, gewiss für immer die Dunkelheit der Unwissenheit durchbrechen, gewiss für immer die Fesseln von Gier und Liebe durchtrennen, gewiss die Welt mit einem großen Rad des Verdienstes umgeben, gewiss die Welt mit einem großen Schatz der Weisheit offenbaren, gewiss die Sonne der reinen Weisheit hervorbringen, gewiss den Schatz der guten Wurzeln und des Dharma offenbaren und gewiss die Welt Gefahr und Leichtigkeit klar verstehen lassen.“

  Dann wandte sich Vimalakirti an die versammelten Unsterblichen und sprach: „Guter Mensch! Wer Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erwecken kann, wird gewiss den Pfad der Allwissenheit erreichen. Dieser gute Mensch hat Bodhicitta bereits erweckt und wird alle Verdienste der Buddhas reinigen.“

  Dann sagte Vimalakirti zu Sudhana: „Guter Mann! Ich habe die Befreiung vom unbesiegbaren Banner des Bodhisattva erlangt.“

  Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist der Zustand der Befreiung unter dem Banner des Nicht-Sieges?“

  In diesem Augenblick streckte der Weise Vimalakirti seine rechte Hand aus, berührte Sudhanas Scheitel und ergriff dessen Hand. Sofort sah Sudhana sich in zehn Buddha-Ländern in den zehn Himmelsrichtungen reisen, so zahlreich wie die Staubkörner, und zu Orten gelangen, an denen ebenso viele Buddhas weilten. Er sah diese Buddha-Länder und ihre Versammlungen, die erhabenen Züge und den vielfältigen Schmuck der Buddhas; er hörte sie den Dharma gemäß den Wünschen aller Wesen auslegen, jedes Wort und jede Phrase verstehend und sie ohne Verwirrung annehmend und bewahrend; er wusste auch, dass sie verschiedene Methoden anwandten, um alle Wünsche zu reinigen und zu heilen; er wusste auch, dass sie alle Kräfte durch reine Wünsche erlangten; er sah auch, dass sie Formen gemäß den Vorstellungen der Wesen annahmen; er sah ihr großes Lichtnetz in verschiedenen reinen und vollkommenen Farben; er wusste auch um ihre ungetrübte Weisheit und ihre gewaltige Lichtkraft. und er sah sich an den Orten dieser Buddhas für einen Tag und eine Nacht oder sieben Tage und Nächte, einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, zehn Jahre, hundert Jahre, tausend Jahre oder hundert Millionen Jahre, oder hundert Millionen Jahre, oder hundert Eiben, oder hundert Millionen Jahre, oder hunderttausend Millionen Jahre, oder hunderttausend Millionen Jahre, oder hunderttausend Millionen Jahre, oder sogar hunderttausend Millionen oder hundert Millionen Buddha-Länder, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.

  Zu jener Zeit erlangte Sudhana, erleuchtet vom Licht des unbesiegbaren Banners der Befreiungsweisheit des Bodhisattva, das Licht des Vairocana-Schatzkammer-Samadhi; erleuchtet vom Licht des unerschöpflichen Weisheitsbefreiungs-Samadhi, erlangte er das Licht des Dharani, das alle Richtungen umfassend ist; erleuchtet vom Licht des Vajra-Rad-Dharani-Tors, erlangte er das Licht des Samadhi des höchsten reinen Weisheitsgeistes; erleuchtet vom Licht des Prajnaparamita, des Schmuckschatzes des Universellen Tores, erlangte er das Licht des Buddha-Raumschatz-Rad-Samadhi; und erleuchtet vom Licht des Dharma-Rads aller Buddhas-Samadhi, erlangte er das Licht des unerschöpflichen Weisheits-Samadhi der drei Zeiten.

  In diesem Moment ließ der Unsterbliche Sudhanas Hand los, und Sudhana sah sich sofort wieder an seinem ursprünglichen Platz.

  Da sagte der Weise zu Sudhana: „Guter Mann! Erinnerst du dich?“

  Sudhana sagte: „Ja! Das ist die Kraft des heiligen und tugendhaften Lehrers.“

  Der Unsterbliche sagte:

  „Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva kein höchstes Banner der Befreiung besitzt. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle höchsten Samadhis vollbracht haben, zu jeder Zeit frei sind und in einem einzigen Gedanken die unermessliche Weisheit aller Buddhas in sich tragen, die Welt mit dem Licht der Buddha-Weisheit schmücken, in einem einzigen Gedanken in die Bereiche der drei Zeiten eintreten, Formen annehmen, um in die zehn Himmelsrichtungen zu reisen, ihre Weisheitskörper in alle Dharma-Bereiche eingehen, vor fühlenden Wesen gemäß ihrem Geist erscheinen, ihre Wurzeln und Praktiken zu ihrem Wohl beobachten und reines, vollkommen entzückendes Licht ausstrahlen – wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken, ihre höchsten Gelübde, ihre geschmückten Bereiche, ihren Bereich der Weisheit, ihre Samadhi-Praktiken, ihre übernatürlichen Kräfte und Transformationen, ihre befreienden Spiele, ihre Unterschiede in der physischen Form, ihre reine Stimme und ihr Licht der Weisheit kennen oder davon sprechen?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt ein Dorf namens Isana; dort lebt ein Brahmane namens Shengra. Geh dorthin und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Daraufhin war Sudhana überglücklich, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und blickte ihn mit größter Ehrfurcht an, bevor er sich verabschiedete und nach Süden ging.

  Zu jener Zeit weilte Sudhana, erleuchtet vom unbesiegbaren Banner der Befreiung des Bodhisattva, in der unvorstellbaren göttlichen Kraft aller Buddhas, erlangte die unvorstellbare Befreiung und übernatürliche Weisheit des Bodhisattva, erlangte das unvorstellbare Samadhi-Weisheitslicht des Bodhisattva, erlangte das stets kultivierte Samadhi-Weisheitslicht, erlangte das Samadhi-Weisheitslicht des Wissens, dass alle Bereiche auf Wahrnehmung beruhen, erlangte das höchste Weisheitslicht aller Welten; er manifestierte seinen Körper an allen Orten und verkündete den nicht-dualen, nicht-diskriminierenden und gleichen Dharma mit höchster Weisheit und erleuchtete alle Bereiche mit klarer Weisheit; er konnte den gesamten Dharma, den er hörte, mit reinem Glauben und Verständnis ertragen und verstand klar das Wesen des Dharma; Sein Geist verließ nie die wunderbaren Praktiken des Bodhisattva, strebte unermüdlich nach aller Weisheit, ohne jemals zurückzufallen, und erlangte so... Mit den zehn Kräften der Weisheit und des Lichts, indem er fleißig den wunderbaren Dharma suchte, ohne jemals zufrieden zu sein, durch rechtschaffene Praxis in das Reich des Buddha eintrat, die unermesslichen Zierden der Bodhisattvas hervorbrachte und alle grenzenlosen großen Gelübde reinigte; mit unerschöpflicher Weisheit, die das grenzenlose Netz der Welten kennt, und mit einem furchtlosen Herzen, das den unermesslichen Ozean der fühlenden Wesen durchquert; Das Verständnis der grenzenlosen Bereiche der Bodhisattva-Praktiken, das Erkennen der verschiedenen Unterschiede in den grenzenlosen Welten, das Erkennen der verschiedenen Verzierungen der grenzenlosen Welten, das Betreten der subtilen Bereiche der grenzenlosen Welten, das Kennen der verschiedenen Namen der grenzenlosen Welten, das Kennen der verschiedenen Sprachen der grenzenlosen Welten, das Kennen der verschiedenen Erkenntnisse der grenzenlosen fühlenden Wesen, das Sehen der verschiedenen Praktiken der grenzenlosen fühlenden Wesen, das Sehen der reifen Praktiken der grenzenlosen fühlenden Wesen, das Sehen der verschiedenen Gedanken der grenzenlosen fühlenden Wesen; das Gedenken an tugendhafte Lehrer.

  Nach und nach gelangten sie zum Dorf Ishana, wo sie die Menschen bei verschiedenen Askeseübungen beobachteten, die auf der Suche nach Allwissenheit stattfanden. Wie ein gewaltiger Berg umgab sie ringsum ein Feuer, in dessen Mitte sich ein unermesslich hoher Berg aus Messern erhob. Sie bestiegen diesen Berg und stürzten sich ins Feuer.

  Da verneigte sich Sudhana vor ihm, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du mich geschickt anleiten kannst, und ich bitte dich, es mir zu erklären!“

  Der Brahmane sagte: „Guter Mann! Wenn du diesen Berg aus Messern erklimmen und dich ins Feuer stürzen kannst, werden alle Praktiken der Bodhisattvas gereinigt sein.“

  Zu jener Zeit dachte Sudhana bei sich: „Es ist schwer, einen menschlichen Körper zu erlangen, schwer, frei von allen Schwierigkeiten zu sein, schwer, den Zustand der Schwierigkeitslosigkeit zu erreichen, schwer, den reinen Dharma zu erlangen, schwer, einem Buddha zu begegnen, schwer, alle Fähigkeiten zu besitzen, schwer, den Dharma zu hören, schwer, einem tugendhaften Menschen zu begegnen, schwer, einem wahren und tugendhaften Lehrer zu begegnen, schwer, die korrekten Lehren zu empfangen, schwer, den rechten Lebensunterhalt zu verdienen und schwer, den Dharma zu praktizieren. Könnte dies nicht das Werk Maras sein? Könnte es sein, dass Maras treulose Anhänger fälschlicherweise als Bodhisattva und tugendhafter Lehrer erscheinen, um mir Schwierigkeiten beim Erlernen guter Wurzeln und der Verlängerung meines Lebens zu bereiten, meine Praxis des Pfades zur Allwissenheit zu behindern, mich auf böse Pfade zu führen und meinen Dharma und den Dharma zu behindern?“

  Als dieser Gedanke aufkam, sprachen zehntausend Brahma-Götter am Himmel Folgendes:

  „Guter Mensch! Denke nicht so! Denke nicht so! Dieser Heilige hat nun das Licht des Vajra-Flammen-Samadhi erlangt und sich mit großem Eifer der Befreiung aller fühlenden Wesen gewidmet. Sein Geist ist frei von Rückschritten; er wünscht, alle Ozeane der Gier und Liebe auszuschöpfen, alle Netze falscher Ansichten zu durchtrennen, alle Brennstoffe des Leidens zu verbrennen, alle dichten Wälder der Täuschung zu erleuchten, alle Ängste vor Alter und Tod zu zerschneiden, alle Hindernisse der drei Zeiten zu zerstören und das Licht aller Dharmas auszustrahlen.“

  „Guter Mann! Viele von uns Brahma-Göttern hängen falschen Ansichten an und halten sich selbst für die Meister und Allmächtigen, die Besten der Welt. Als wir sahen, wie der Brahmane von den fünf Hitzen verbrannt wurde und weder in seinem Palast noch in den verschiedenen Meditationen Freude fand, kamen wir alle zu ihm. Da nutzte er seine übernatürlichen Kräfte, um große asketische Übungen zu vollziehen und uns den Dharma zu lehren. So konnten wir alle Ansichten auslöschen, allen Stolz überwinden, in großer liebender Güte verweilen, großes Mitgefühl üben, einen weiten Geist erwecken, die Bodhi-Intention entwickeln, stets alle Buddhas sehen, immer den wunderbaren Dharma hören und an keinem Ort von Hindernissen im Geist geplagt werden.“

  Da erschienen zehntausend Dämonen am Himmel, bestreuten den Brahmanen mit himmlischen Mani-Juwelen und sprachen zu Sudhana: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf heißen Flammen verbrannt wurde, verdunkelte das Licht des Feuers all meine Paläste und meinen Schmuck, sodass sie wie schwarze Tinte erschienen, damit ich weder Freude noch Anhaftung empfand. Ich und mein Gefolge gingen zu ihm. Dieser Brahmane lehrte mich den Dharma und ermöglichte es mir und unzähligen anderen himmlischen Wesen, unumkehrbaren Fortschritt hin zu Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen.“

  Da streuten zehntausend himmlische Könige der Freiheit himmlische Blumen in den Himmel und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, verdunkelte das Licht des Feuers all unsere Paläste und Ornamente und ließ sie wie schwarze Tinte erscheinen, damit wir keine Bindung an sie entwickelten. Wir kamen dann mit unserem Gefolge zu ihm. Dieser Brahmane lehrte mich den Dharma und ermöglichte mir so die Freiheit meines Geistes, die Freiheit von Leiden, die Freiheit von der Wiedergeburt, die Freiheit von allen karmischen Hindernissen, die Freiheit von allen Samadhis, die Freiheit von Ornamenten, die Freiheit von der Lebensspanne und sogar die Freiheit von allen Lehren Buddhas.“

  Da erschienen zehntausend himmlische Könige der Musik und Freude am Himmel, spielten himmlische Musik und erwiesen ihnen Ehrerbietung mit den Worten: „Guter Mensch! Wenn dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Feuern verbrennt, erleuchtet das Licht des Feuers alle Verzierungen meines Palastes und alle Schönheiten, sodass wir frei von Begierde sind und keine Begierde suchen und unsere Körper und Geister erweichen. Dann kommen wir mit unserem Gefolge zu ihm. Zu dieser Zeit lehrt uns der Brahmane den Dharma, sodass unsere Geister rein, klar, tugendhaft, sanft und freudig werden und wir sogar einen reinen Körper mit den zehn Kräften erlangen, in unzähligen Körpern wiedergeboren werden und sogar den Körper, die Rede, die Stimme und den Geist eines Buddhas erlangen und alle Weisheit vollständig verwirklichen können.“

  Dann ließen zehntausend himmlische Könige, Söhne und Jungfrauen der Tushita-Dynastie sowie unzählige Gefolge wundersame Düfte vom Himmel regnen, verneigten sich ehrfurchtsvoll und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, bewirkte er, dass wir, die Götter und unser Gefolge, jede Bindung an unsere Paläste verloren und zu ihm kamen. Seine Lehren ermöglichten es uns, frei von Gier nach äußeren Dingen zu sein, wenige Wünsche zu haben und zufrieden zu sein, Freude in unseren Herzen zu empfinden, unseren Geist zu erfüllen, alle guten Wurzeln zu entwickeln, den Bodhicitta zu erwecken und letztendlich alle Lehren Buddhas zu vollenden.“

  Dann umgaben sie zehntausenddreiunddreißig Himmel mit ihrem Gefolge, himmlischen Prinzen und Prinzessinnen, und ließen himmlische Mandarava-Blumen vom Himmel regnen, die sie ihnen ehrfurchtsvoll darbrachten und sprachen: „Guter Mensch! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, bewirkte er, dass wir Götter unsere Bindung an die himmlische Musik verloren und gemeinsam zu ihm gingen. Damals sprach der Brahmane zu uns über die Vergänglichkeit und den Zerfall aller Phänomene und brachte uns dazu, alle sinnlichen Genüsse aufzugeben, unseren Stolz und unsere Nachlässigkeit abzulegen und den höchsten Bodhi zu verehren. Weiterhin, guter Mensch! Als wir diesen Brahmanen sahen, erbebte der Gipfel des Berges Sumeru auf sechsfache Weise. Wir waren erschrocken, aber wir alle entwickelten ein festes und unerschütterliches Bodhicitta.“

  Dann gab es zehntausend Drachenkönige, nämlich Inabharadvaja, Nanda Upananda und andere, die schwarzes Sandelholz vom Himmel regnen ließen; unzählige Drachenmädchen spielten himmlische Musik und ließen himmlische Blumen und himmlisches Wasser herabregnen und brachten sie ehrfürchtig dar, indem sie sprachen: "Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erleuchtete das Licht des Feuers alle Drachenpaläste und befreite die Drachen von der Furcht vor heißem Sand und der Furcht vor Garuda, ihren Zorn löschte, Kühle in ihren Körpern spürte, ihren Geist von Befleckung befreite, den Dharma hörte und verstand, das Drachenreich verachtete, aufrichtig bereute und ihre karmischen Hindernisse beseitigte und sogar den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erlangte und in aller Weisheit verweilte."

  Daraufhin brachten zehntausend Yaksha-Könige im Himmel diesem Brahmanen und Sudhana ehrfurchtsvoll verschiedene Opfergaben dar und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf heißen Flammen versengt wurde, entwickelten ich und mein Gefolge Mitgefühl für alle Wesen, und auch alle Rakshasas und Kumbhandas entwickelten Mitgefühl. Aufgrund dieses Mitgefühls kamen sie zu mir, ohne irgendeinem Wesen Schaden zuzufügen. Wir und sie empfanden keine Freude mehr in unseren Palästen, sondern gingen gemeinsam mit ihnen zu ihm. Dort lehrte uns der Brahmane den Dharma, und wir alle erlangten Frieden und Glück an Leib und Seele. Er bewirkte auch, dass unzählige Yakshas, ​​Rakshasas und Kumbhandas den Geist höchster Erleuchtung entwickelten.“

  Da sprachen zehntausend Gandharva-Könige im Himmel: „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erleuchtete das Licht des Feuers meinen Palast, und wir waren von unvorstellbarer und unermesslicher Freude erfüllt. Deshalb sind wir zu ihm gekommen. Dieser Brahmane lehrte uns den Dharma und ermöglichte uns so, Anuttara-samyak-sambodhi und Nicht-Rückschritt zu erlangen.“

  Da stiegen zehntausend Asura-Könige aus dem großen Ozean empor, nahmen im Himmel ihren Platz ein, streckten ehrfürchtig die rechten Knie aus, falteten die Hände und sprachen: „Guter Mann! Als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, erbebten all unsere Asura-Paläste, der große Ozean und die Erde, was uns dazu brachte, Stolz und Nachlässigkeit abzulegen. Deshalb kamen wir zu ihm, um den Dharma zu hören, Schmeichelei und Betrug abzulegen, in Geduld zu verweilen, fest und unerschütterlich zu sein und die zehn Kräfte zu vollenden.“

  Dann erschienen zehntausend Garuda-Könige, angeführt vom mächtigen und kraftvollen König, die sich in ketzerische Kinder verwandelten und in den Himmel sangen: „Gute Männer! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erleuchtete das Licht des Feuers meinen Palast, und alles erbebte vor Furcht. Deshalb sind wir zu ihm gekommen. Da lehrte uns der Brahmane den Dharma, wie es sich gehört, und wies uns an, große liebende Güte zu entwickeln, großes Mitgefühl zu preisen, das Meer von Geburt und Tod zu durchqueren, fühlende Wesen aus dem Sumpf der Begierde zu befreien, den Bodhi-Geist zu preisen und geschickte Mittel und Weisheit zu erwecken, um fühlende Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend zu unterwerfen.“

  Dann sangen zehntausend Kinnara-Könige im Himmel Folgendes:

  „Guter Mann! Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erklangen in unserem Palast auf natürliche Weise die Klänge des Buddha, des Dharma und die Stimmen der Bodhisattvas, die den Pfad der Nicht-Rückschrittlichkeit beschreiten, sowie die Stimmen jener, die nach unübertroffenem Bodhi streben und sprechen: ‚In jenem Land gibt es jenen Bodhisattva, der den Bodhi-Geist erweckt hat; in jenem Land gibt es jenen Bodhisattva, der Askese übt, auf das verzichtet, was schwer aufzugeben ist, und sogar allwissende Weisheit reinigt; in jenem Land gibt es jenen Bodhisattva, der zum Bodhimanda geht; und selbst in jenem Land gibt es jenen Tathagata, der, nachdem er das Werk des Buddha vollbracht hat, ins Nirvana eingegangen ist.‘“

  „Guter Mann! Selbst wenn man das Pulver aller Pflanzen und Bäume in Jambudvipa nehmen und zu Staub zermahlen würde, wäre die Anzahl dieser Staubpartikel unermesslich. Doch die Namen der Bodhisattvas, die Namen der Tathagatas, die großen Gelübde, die sie ablegten, und die Praktiken, die sie ausübten, wie sie in den Juwelenbäumen meines Palastes und sogar in den Musikinstrumenten erwähnt werden, würden mein Verständnis übersteigen.“

  "Guter Mann! Wir waren voller Freude, als wir die Stimme des Buddha, die Stimme des Dharma und die Stimme des Sangha der Bodhisattvas vernahmen, und kamen zu ihnen. Damals lehrte uns der Brahmane den Dharma, wie es angemessen war, und ermöglichte es uns und unzähligen anderen Wesen, die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen."

  Daraufhin brachten unzählige Götter des Reiches der Begierde im Himmel erlesene Opfergaben dar und verkündeten ehrfurchtsvoll: „Guter Mensch! Als dieser Brahmane von den fünf Feuern versengt wurde, erleuchtete das Licht der Flammen alle Höllen, einschließlich der Avici-Hölle, und beendete alles Leid. Beim Anblick dieses Lichts entwickelten wir reinen Glauben; aufgrund dieses Glaubens wurden wir nach unserem Tod im Himmel wiedergeboren; aus Dankbarkeit kommen wir zu ihm und blicken ehrfürchtig auf ihn, ohne jemals zufrieden zu sein. Damals lehrte uns der Brahmane den Dharma und bewirkte so, dass unzählige Wesen den Bodhi-Geist erwachten.“

  Als Sudhana diese Lehre vernahm, war er von großer Freude erfüllt. Er beschloss, in Gegenwart des Brahmanen ein wahrer spiritueller Lehrer zu werden, verneigte sich ehrfurchtsvoll und sprach die Worte: „Ich habe unheilsame Gedanken gegenüber meinem großen und heiligen Lehrer gehegt; ich bitte den Heiligen, mir Buße zu erlauben!“

  Dann sprach der Brahmane diese Verse für Sudhana:

    „Wenn es Bodhisattvas gibt, die den Lehren tugendhafter Lehrer folgen,
     Bewahren Sie ohne Furcht Ruhe und Unerschrockenheit.
     Seien Sie sich bewusst, dass eine solche Person mit Sicherheit große Vorteile erlangen wird.
     „Wer unter dem Bodhi-Baum sitzt, erlangt die höchste Erleuchtung.“

  Zu jener Zeit bestieg Sudhana den Messerberg und stürzte sich ins Feuer. Noch bevor er die Mitte erreichte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi der Wohlverweilung; sobald er die Flammen berührte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi der friedvollen Glückseligkeit und übernatürlichen Kräfte. Sudhana sprach: „Wie wunderbar, Heiliger! Als ich den Messerberg und das große Feuer berührte, fühlte ich mich geborgen und glücklich.“

  Dann sagte der Brahmane zu Sudhana:

  „Guter Mann! Ich habe nur das unerschöpfliche Rad der Befreiung dieses Bodhisattva erreicht. So wie die große Flamme des Verdienstes aller Bodhisattva Mahasattvas die Illusionen aller fühlenden Wesen verbrennen und keine zurücklassen kann, werden auch sie niemals zurückfallen und einen unerschöpflichen Geist besitzen, frei von Trägheit und Schwäche. Sie werden den Geist Vajra-garbha Narayanas entwickeln, alle Praktiken unverzüglich ausüben, und ihre Gelübde werden wie ein Windrad sein, das alle großen Gelübde der Fleißigkeit ohne Rückfall universell aufrechterhält. Wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken erkennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Löwengebrüll; in dieser Stadt wohnt ein Mädchen namens Mitfühlendes Verhalten. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied.

=== 65/39/6 ===

Zu jener Zeit entwickelte Sudhana in Gegenwart seines spirituellen Lehrers tiefsten Respekt und erlangte ein umfassendes und reines Verständnis. Er meditierte unablässig über das Mahayana, suchte ungeteilt nach der Weisheit Buddhas, wünschte sich, alle Buddhas zu sehen, und erforschte die Welt des Dharma. Seine ungetrübte Weisheit war ihm stets gegenwärtig. Er erkannte die wahre Natur aller Dharmas, ihre Beständigkeit, die Vergänglichkeit aller drei Zeiten, die Natur des Raumes, die Nicht-Dualität, die Ununterscheidbarkeit aller Dharmas, die ungeteilte Bedeutung aller Bedeutungen, die Unzerstörbarkeit aller Äonen und die Unendlichkeit aller Tathagatas. Er kannte keine Unterscheidung zwischen den Buddhas, durchbrach das Netz aller Gedanken und löste sich von allen Anhaftungen. Er strebte weder nach der Versammlung der Buddhas noch nach dem Reinen Land der Buddhas. Er wusste, dass alle empfindungsfähigen Wesen kein Selbst hatten, dass alle Geräusche wie Echos waren und dass alle Farben wie Schatten waren.

  Er reiste gen Süden, bis er die Stadt Löwengebrüll erreichte, wo er weit und breit nach der Jungfrau Cixing suchte. Er hörte, dass diese Jungfrau die Tochter von König Löwenbanner war und von fünfhundert Dienerinnen umgeben war. Sie residierte im Schatzpalast von Vairocana und predigte dort den Dharma auf einem Thron, der mit goldenen Fäden und Sandelholzfüßen geschmückt war. Als Sudhana dies hörte, ging er zu den Palasttoren, um eine Audienz bei der Jungfrau zu erbitten. Da er unzählige Menschen in den Palast strömen sah, fragte Sudhana: „Wohin geht ihr alle?“ Alle antworteten: „Wir möchten zur Jungfrau Cixing, um den Dharma zu empfangen.“ Sudhana dachte daraufhin: „Da es keine Hindernisse vor den Palasttoren gibt, sollte ich auch eintreten.“

  Beim Betreten des Palastes erblickte Sudhana die Schatzkammer von Vairocana. Ihr Boden bestand aus Kristall, ihre Säulen aus Lapislazuli, ihre Mauern aus Vajra-Steinen und ihre Wälle aus Jambudvipa-Gold. Hunderttausende von Lichtern bildeten die Fenster, geschmückt mit unzähligen Mani-Juwelen. Ein Schatzkästchen aus Mani-Spiegeln umgab den Palast, verziert mit den feinsten Mani-Juwelen der Welt, bedeckt mit unzähligen juwelenbesetzten Netzen, und Hunderttausende von goldenen Glocken ließen wundersame Klänge erklingen. So unvorstellbar prachtvoll waren diese kostbaren Juwelen. Die mitfühlende Jungfrau dort hatte goldene Haut, dunkelviolette Augen und dunkelblaues Haar und verkündete den Dharma mit einer Stimme, die Brahma ähnelte.

  Als Sudhana ihn erblickte, verneigte er sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, faltete die Hände und trat vor ihn und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits das Bodhicitta erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie er ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich geschickt führen kannst; bitte erkläre es mir!“

  Da sagte die Jungfrau Cixing zu Sudhana: „Guter Mann! Du solltest die Pracht meines Palastes sehen.“

  Sudhana verneigte sich ehrfürchtig und betrachtete alles. In jeder Wand, jeder Säule, jedem Spiegel, jedem Bildnis, jeder Gestalt, jedem wunscherfüllenden Juwel, jedem Schmuckstück, jeder goldenen Glocke, jedem juwelenbesetzten Baum, jedem juwelenbesetzten Bildnis und jeder juwelenbesetzten Halskette sah er alle Tathagatas des Dharma-Reiches – von ihrem anfänglichen Streben über ihre Praxis des Bodhisattva-Pfades, die Erfüllung ihrer großen Gelübde und das Erreichen der vollkommenen Erleuchtung bis hin zur Drehung des wundersamen Dharma-Rades und sogar ihrer Manifestation im Nirvana. Solche Bilder erschienen ausnahmslos, so wie man alle Bilder von Sonne, Mond, Sternen und Sternbildern im klaren Wasser erkennen kann. All dies war der Kraft der guten Wurzeln der Jungfrau des Mitgefühls aus ihren vergangenen Leben zu verdanken.

  In diesem Moment erinnerte sich Sudhana an die Gestalten der Buddhas, die er gesehen hatte, faltete die Hände und blickte auf die mitfühlende Jungfrau.

  Damals sagte das Mädchen zu Sudhana: „Guter Mann! Dies ist das Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita. Ich empfing diese Lehre von den Buddhas, die so zahlreich waren wie die Sandkörner des Ganges. Jeder dieser Tathagatas benutzte ein anderes Tor, um mich in dieses Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita zu führen; ich werde nicht wiederholen, was ein Buddha erklärt hat.“

  Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist das Reich dieses universellen Schmucktores von Prajnaparamita?“

  Die Jungfrau antwortete:

  „Guter Mensch! Wenn ich durch dieses Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita trete und seiner Weisung folge, indem ich nachsinne, beobachte, mich erinnere und erkenne, erreiche ich das universelle Tor Dharani, und alle Tore von einer Million Asamkhya-Dharanis erscheinen vor mir. Dies sind: das Dharani-Tor des Buddha-Feldes, das Dharani-Tor des Buddha, das Dharani-Tor des Dharma, das Dharani-Tor der fühlenden Wesen, das Dharani-Tor der Vergangenheit, das Dharani-Tor der Zukunft, das Dharani-Tor der Gegenwart, das Dharani-Tor des ewigen Daseins, das Dharani-Tor des Verdienstes, das Dharani-Tor der Verdiensthilfen und das Dharani der Weisheit.“ Tore, Dharani-Tore für Weisheitshilfen, Dharani-Tore für alle Wünsche, Dharani-Tore für die Unterscheidung aller Wünsche, Dharani-Tore für das Sammeln aller Praktiken, Dharani-Tore für reine Praktiken, Dharani-Tore für vollkommene Praktiken, Dharani-Tore für Karma, Dharani-Tore für die Bewahrung von Karma, Dharani-Tore für den Fluss des Karma, Dharani-Tore für karmische Taten, Dharani-Tore für das Aufgeben von bösem Karma, Dharani-Tore für die Kultivierung von rechtem Karma, Dharani-Tore für die Freiheit im Karma, Dharani-Tore für gute Taten, Dharani-Tore für die Aufrechterhaltung guter Taten, Dharani-Tore für Samadhi, Dharani-Tore für die Befolgung von Samadhi Entsteht aus Samadhi, Dharani Tor für übernatürliche Kräfte, Dharani-Tor für den Ozean des Geistes, Dharani-Tor für verschiedene Geisteszustände, Dharani-Tor für den geraden Geist, Dharani-Tor zur Erleuchtung des dichten Waldes des Geistes, Dharani-Tor zur Reinigung des Geistes, Dharani-Tor zum Wissen um den Geburtsort fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Leiden und Praktiken fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die gewohnheitsmäßigen Tendenzen von Leiden, Dharani-Tor zum Wissen um die zweckmäßigen Mittel von Leiden, Dharani-Tor zum Wissen um das Verständnis fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Praktiken fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Unterschiede in den Praktiken fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Natur fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Wünsche fühlender Wesen, Dharani-Tor zum Wissen um die Gedanken fühlender Wesen Wesen, Dharani-Tor für das universelle Sehen der zehn Richtungen, Dharani-Tor für das Predigen des Dharma, Dharani-Tor für großes Mitgefühl, Dharani-Tor für große liebende Güte, Dharani-Tor für Ruhe, Dharani-Tor für den Pfad der Worte, Dharani-Tor für zweckmäßige und unerklärliche Mittel, Dharani-Tor für das Folgen, Dharani-Tor für Differenzierung, Dharani-Tor für universellen Eintritt, Dharani-Tor für ungehinderte Grenzen, Dharani-Tor für Universalität, Buddha Das Dharani-Tor des Dharma, das Dharani-Tor des Bodhisattva-Dharma, das Dharani-Tor des Śrāvaka Dharma, das Dharani-Tor des Pratyekabuddha Dharma, das Dharani-Tor des weltlichen Dharma, das Dharani-Tor der Weltbildung, das Dharani-Tor der Weltzerstörung, das Dharani-Tor des Weltverweilens, das Dharani-Tor der Reinen Welt, das Dharani Tor der befleckten Welt, das Dharani-Tor der Manifestation von Reinheit in der befleckten Welt, das Dharani-Tor der Manifestation von Befleckung in der reinen Welt, das Dharani-Tor der reinen Welt, das Dharani-Tor der flachen Welt, das Dharani-Tor der unebenen Welt, das Dharani-Tor der umgestürzten Welt, das Dharani-Tor von Indras Netzwelt, das Dharani-Tor der Weltenwende, das Dharani-Tor des Wissens und Verweilens im Gedanken, das Dharani-Tor des subtilen Eintritts in die Grobheit, das Dharani-Tor des groben Eintritts in die Subtilität, das Dharani-Tor des Sehens aller Buddhas, das Dharani-Tor der Unterscheidung des Buddha-Körpers, das Dharani-Tor des Netzes von Buddhas Lichtschmuck, das Dharani-Tor von Buddhas vollkommenem Klang, das Dharani-Tor des Dharma-Rades des Dharma, das Dharani-Tor der Vollendung des Dharma-Rades des Dharma, das Dharani-Tor von das differenzierte Dharma-Rad des Dharma, das Dharani-Tor des undifferenzierten Dharma-Rads des Dharma, das Dharani-Tor der Erklärung des Dharma. Das Dharani-Tor des Dharma-Rades, das Dharani-Tor des Drehens des Dharma-Rades, das Dharani-Tor der Ausführung der Buddha-Taten, das Dharani-Tor der Unterscheidung der Buddha-Versammlung, das Dharani-Tor des Eintritts in den Ozean der Buddha-Versammlung, das Dharani-Tor der universellen Erleuchtung der Buddha-Kraft, das Dharani-Tor des Samadhi aller Buddhas, das Dharani-Tor der freien Nutzung des Samadhi aller Buddhas, das Dharani-Tor des Wohnortes aller Buddhas, das Dharani-Tor dessen, was alle Buddhas in sich tragen, das Dharani-Tor der Transformation aller Buddhas, das Dharani-Tor des Buddha, der die Gedanken und Handlungen der fühlenden Wesen kennt, das Dharani-Tor der übernatürlichen Kräfte und Manifestationen aller Buddhas, die im Tusita-Himmel weilen und sich sogar manifestieren in … Das Dharani-Tor des Nirvanas, das Dharani-Tor des unermesslichen Nutzens Lebewesen, das Dharani-Tor des Betretens des tiefgründigen Dharma, das Dharani-Tor des Betretens des subtilen Dharma, das Dharani-Tor des Bodhicitta, das Dharani-Tor des Erweckens von Bodhicitta, das Dharani-Tor der Unterstützung von Bodhicitta, das Dharani-Tor aller Gelübde, das Dharani-Tor aller Praktiken, das Dharani-Tor der übernatürlichen Kräfte, das Dharani-Tor der Befreiung, das Dharani-Tor des reinen Dharani der völligen Retention, das Dharani-Tor des Rades der reinen Weisheit, das Dharani-Tor der reinen Weisheit, das Dharani-Tor des unermesslichen Bodhi und das Dharani-Tor des reinen Geistes.

  „Guter Mann! Ich kenne nur dieses Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita. So wie die Geister der Bodhisattvas und Mahasattvas unermesslich sind, wie der leere Raum, und im Dharma-Bereich vollkommen werden, weilen sie im Dharma der Befreiung, fernab weltlicher Praktiken. Ihre Weisheitsaugen sind ungetrübt und betrachten den Dharma-Bereich umfassend. Ihr Weisheitsgeist ist unermesslich wie der leere Raum, sieht klar alle Bereiche, erlangt den großen Schatz ungetrübten Lichts, unterscheidet geschickt die Bedeutung aller Dharmas, praktiziert weltliches Verhalten, ohne von weltlichen Gesetzen befleckt zu werden, nützt der Welt, ohne von ihr zerstört zu werden, dient allen Wesen als Zuflucht, kennt die Geister und Praktiken aller fühlenden Wesen, predigt den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend und erlangt stets Freiheit. Wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  „Guter Mann! Im Süden gibt es ein Land namens Dreiäugig; dort lebt ein Mönch namens Gutes Sehen. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male und blickte ihn voller Sehnsucht und Bewunderung an, bevor sie Abschied nahm.

  Zu jener Zeit betrachtete Sudhana die Tiefe des Wohnens und Handelns des Bodhisattva, die Tiefe des verwirklichten Dharma des Bodhisattva, die Tiefe der vom Bodhisattva betretenen Bereiche, die Tiefe der subtilen Weisheit der fühlenden Wesen, die Tiefe der Abhängigkeit der Welt von der Wahrnehmung, die Tiefe der Handlungen der fühlenden Wesen, die Tiefe des Flusses der Gedanken der fühlenden Wesen, die Tiefe der Tatsache, dass die fühlenden Wesen wie Licht und Schatten sind, die Tiefe der Namen der fühlenden Wesen, die Tiefe der Rede der fühlenden Wesen, die Tiefe der Zierde des Dharma-Bereichs, die Tiefe des Säens von Karma und die Tiefe des Karmas, das die Welt schmückt.

  Er reiste allmählich, bis er das Land der Dreiäugigen erreichte, wo er in Städten, Dörfern, auf Märkten, in Tälern und an allen anderen Orten nach einem tugendhaften Mönch suchte.

  Im Wald schritt ein stattlicher junger Mann hin und her, aufrecht und anmutig. Sein dunkelblaues Haar fiel in einer geraden Spirale nach rechts, sein Kopf war von einer fleischigen Wölbung bedeckt. Seine Haut war golden, drei Linien zierten seinen Hals, seine Stirn breit und flach. Seine Augen waren so groß und lang wie blaue Lotusblüten, seine Lippen so rot und rein wie die Frucht des Bimbisara-Baumes. Auf seiner Brust prangte ein siebenfaches , gleichmäßiges Hakenkreuz . Seine Arme waren schlank, seine Finger ineinander verschlungen, und in seinen Handflächen hielt er Vajra-Räder. Sein Körper war so vollkommen wie der Reine Himmel, aufrecht und gerade wie der Nigrodha-Baum. Alle seine Zeichen und Glücksbringer waren perfekt, wie der Schmuck des Schneebergkönigs. Seine Augen blinzelten nie, und sein Heiligenschein hatte einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Seine Weisheit war so unermesslich wie der Ozean, und sein Geist blieb von keiner Welt berührt, weder von Aufstieg noch von Fall, weder von Weisheit noch von Unwissenheit. Jegliche Bewegung und jedes spielerische Gerede verstummten. Er erreichte die gleiche Stufe der Buddha-Praxis und lehrte mit großem Mitgefühl alle fühlenden Wesen; sein Geist war stets auf das Wesentliche gerichtet. Zum Wohle und Glück aller fühlenden Wesen, um das Dharma-Auge des Tathagata zu offenbaren und um den Pfad des Tathagata zu beschreiten, schritt er sorgsam und fleißig, ohne Zögern oder Hast.

  Unzählige Götter, Drachen, Yakshas, ​​Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Schamanen, Brahma, Wächter der Welt, Menschen und Nichtmenschen umgeben ihn. Der Gott der Himmelsrichtung wendet sich ihm zu, um ihn zu leiten. Die Götter der Füße halten juwelenbesetzte Lotusblumen, um seine Füße zu stützen. Der Gott des endlosen Lichts verbreitet Licht, um die Dunkelheit zu vertreiben. Der Gott von Jambudvipa lässt eine Vielzahl von Blumen herabregnen. Der Gott des unerschöpflichen Schatzes offenbart alle Schätze. Der Gott des universellen Lichts der Leere schmückt die Leere. Der Gott der vollendeten Tugend des Ozeans lässt Mani-Juwelen herabregnen. Der Gott des makellosen Schatzes des Berges Sumeru verneigt sich ehrfürchtig mit gefalteten Händen. Der Gott der ungehinderten Kraft des Windes lässt wundervolle, duftende Blumen herabregnen. Der Gott des Frühlings und der Nacht schmückt seinen Körper und wirft sich zu Boden. Der Gott des ständigen Bewusstseins des Tages hält das Mani-Banner. die in alle Richtungen leuchtet und in der Leere weilt und großes Licht ausstrahlt.

  Dann ging Sudhana zu dem Mönch, verneigte sich vor ihm, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt und den Pfad des Bodhisattva gesucht. Ich habe gehört, dass du den Pfad des Bodhisattva weise darzulegen verstehst; bitte sage mir: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie kultiviert man den Pfad des Bodhisattva?“

  Der gute Mann antwortete: „Guter Mann! Ich bin jung und habe erst vor Kurzem mein Elternhaus verlassen. In diesem Leben habe ich unter den Buddhas, die so zahlreich sind wie die Sandkörner des Ganges, reines Verhalten geübt. Manche Buddhas übten reines Verhalten einen Tag und eine Nacht lang, manche sieben Tage und sieben Nächte, manche einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, zehntausend Jahre, hundert Millionen Jahre, Nayuta-Jahre oder sogar unzählige Jahre, manche ein kleines Kalpa, manche ein halbes Kalpa, manche ein großes Kalpa, manche hundert große Kalpas oder sogar unzählige große Kalpas. Ich hörte den wunderbaren Dharma, empfing und praktizierte die Lehren, schmückte meine Gelübde, betrat die Orte meiner Erleuchtung, reinigte meine Praktiken und erfüllte die sechs Vollkommenheiten. Ich sah auch, wie die Buddhas die Erleuchtung erlangten und den Dharma predigten, jeder mit seinen eigenen, unverwechselbaren Merkmalen, ohne jegliche Verwirrung, und ihre Lehren bis zu ihrem Erlöschen aufrechterhielten. Ich weiß auch, dass die ursprünglichen Gelübde dieser Buddhas darin bestanden, …“ „Alle Buddha-Landschaften mit der Kraft des Samadhi reinigen, alle Bodhisattva-Praktiken mit der Kraft des Samadhi des Eintritts in alle Praktiken reinigen und alle Buddha-Vollkommenheiten mit der Kraft der Befreiung des Samantabhadra-Fahrzeugs reinigen.“

  „Und weiter, guter Mann! Wenn ich diesen Weg gehe, erscheinen mir in einem einzigen Gedanken alle zehn Himmelsrichtungen, weil meine Weisheit rein ist; in einem einzigen Gedanken erscheinen mir alle Welten, weil ich unzählige Welten durchschritten habe; in einem einzigen Gedanken werden unzählige Buddha-Welten geschmückt und gereinigt, weil ich die Kraft meiner großen Gelübde erfüllt habe; in einem einzigen Gedanken erscheinen mir die verschiedenen Praktiken unzähliger Wesen, weil ich die zehn Kräfte der Weisheit erfüllt habe; in einem einzigen Gedanken erscheinen mir die reinen Körper unzähliger Buddhas, weil ich die Kraft der Gelübde Samantabhadras erfüllt habe; in einem einzigen Gedanken bringe ich unzähligen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten, ehrfurchtsvoll Opfergaben dar, weil ich die Kraft meines Gelübdes erfüllt habe, den Buddhas mit sanftem Herzen Opfergaben darzubringen; in einem einzigen Gedanken empfange ich unzählige Buddha-Lehren und erlange das Dharma des Verweilens in unzähligen verschiedenen Praktiken.“ Aufgrund der Kraft des Dharani des Rades; In einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Bodhisattva-Praktiken in seiner Gesamtheit, und er erlangt die Kraft der Gelübde, alle Praktiken wie das Netz Indras zu reinigen; in einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Samadhis in ihrer Gesamtheit, und er erlangt die Kraft der Gelübde, alle Samadhis zu reinigen, indem er durch ein einziges Samadhi-Tor eintritt; in einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Fähigkeiten in ihrer Gesamtheit, und er erlangt die Kraft der Gelübde, die Grenzen aller Fähigkeiten zu erkennen und alle Fähigkeiten in einer einzigen Fähigkeit zu sehen; in einem einzigen Gedanken erscheint ihm der unaussprechliche Ozean der Zeit, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, und er erlangt die Kraft der Gelübde, das Rad des Dharma zu jeder Zeit zu drehen, das Reich der fühlenden Wesen zu beenden und das Rad des Dharma unerschöpflich zu machen; In einem einzigen Gedanken erscheint vor ihm der unaussprechliche Ozean aller drei Zeiten, und er erlangt die Macht der Gelübde, die Weisheit und das Licht aller drei Zeiten in allen Welten zu erkennen.

  „Guter Mann! Ich kenne den Weg dieses Bodhisattva zur Befreiung nur durch das Folgen der Lampe. Wie alle Bodhisattva Mahasattvas, die Vajra-Lampen gleichen, wahrhaft in die Familie des Tathagata hineingeboren, besitzen sie die vollkommene und unsterbliche Lebenskraft. Ihre Weisheitslampe brennt unaufhörlich, ihre Körper sind fest und unzerstörbar und manifestieren sich in illusorischen Formen, wie die unzähligen Variationen des abhängigen Entstehens, entsprechend den Gedanken der fühlenden Wesen. Ihre Formen und Erscheinungen sind unvergleichlich in der Welt, unversehrt von Gift, Klingen oder Feuer, wie ein unzerstörbarer Vajra-Berg, der alle Dämonen und Ketzer bezwingt. Ihre Körper sind wundersam wie ein wahrer goldener Berg, der unter Göttern und Menschen besonders hervorsticht. Ihre Namen sind gewaltig und allen bekannt. Sie sehen die ganze Welt vor ihren Augen und offenbaren den tiefgründigen Schatz des Dharma wie einen endlosen Ozean. Ihr Licht scheint in alle Richtungen. Wer sie sieht, wird gewiss alle Hindernisse überwinden und alle Wurzeln des Bösen ausreißen.“ „Pflanze tiefe Wurzeln der Güte. Solch ein Mensch ist schwer zu sehen, schwer aus dieser Welt zu gehen; wie könnte ich jemals seine Verdienste und sein Verhalten erkennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Mingwen; am Flussufer lebt ein Junge namens Zizai Zhu. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Zu jener Zeit, als Sudhana den Wunsch verspürte, das mutige und reine Verhalten des Bodhisattva vollständig zu verstehen, die große Kraft und das Licht des Bodhisattva zu erlangen, das unbesiegbare und unerschöpfliche verdienstvolle Verhalten des Bodhisattva zu pflegen, die festen und großen Gelübde des Bodhisattva zu erfüllen, den weiten und tiefgründigen Geist des Bodhisattva zu erlangen, das unermesslich überlegene Verhalten des Bodhisattva aufrechtzuerhalten, im Geist des Dharma des Bodhisattva unersättlich zu sein, alle Verdienste des Bodhisattva zu erlangen, alle fühlenden Wesen beständig zu führen, den dichten Wald und die Wildnis von Geburt und Tod zu überwinden, sich stets daran zu erfreuen, gute Lehrer zu sehen und zu hören, und ihnen ohne Müdigkeit zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, verneigte er sich zu ihren Füßen, umrundete sie unzählige Male, blickte sie mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit hatte Sudhana die Lehren des Mönchs Sudhana empfangen, erinnerte sich an sie, rezitierte sie, meditierte darüber und praktizierte sie, wodurch er ein klares Verständnis erlangte und in diesem Dharma Erleuchtung fand. Umgeben von Göttern, Drachen, Yakshas und Gandharvas suchten sie weit und breit im ganzen berühmten Land nach Sudhana.

  Da erschienen Götter, Drachen und Gandharvas am Himmel und sprachen zu Sudhana: „Guter Mann! Dieser Junge befindet sich am Flussufer.“ Sudhana eilte sogleich zu ihm und sah ihn, umgeben von zehntausend anderen Jungen, die im Sand spielten. Beim Anblick des Jungen verneigte er sich tief vor ihm, umrundete ihn unzählige Male, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Heiliger“, sagte er, „ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man ihn kultiviert. Bitte erkläre es mir!“

  Freier Wille:

  „Guter Mann! Einst studierte ich unter der Anleitung von Manjushri die Künste des Schreibens, der Mathematik, der Arithmetik und des Buchdrucks und erlangte so Erleuchtung in allen Handwerken, Fertigkeiten, übernatürlichen Kräften und Weisheit. Guter Mann! Durch diese Methode habe ich die Grenzen des Schreibens, der Mathematik, der Arithmetik und des Buchdrucks in der Welt ergründet und kann Epilepsie [ 2 ] , Auszehrung und alle Arten von Krankheiten, die von Dämonen verursacht werden, heilen. Ich kann Städte, Dörfer, Gärten, Pavillons, Paläste, Häuser und alle Arten von Orten errichten. Ich bin auch geschickt in der Zubereitung verschiedener Elixiere und in der Führung aller Arten von Geschäften, einschließlich Landwirtschaft, Handel und Investitionen. Ich kann gute Entscheidungen treffen und je nach Bedarf vorwärts und rückwärts gehen. Darüber hinaus bin ich geschickt darin, die physischen Merkmale empfindungsfähiger Wesen zu unterscheiden, ob sie Gutes oder Böses tun, ob sie in einem guten oder einem bösen Reich wiedergeboren werden, ob sie den Pfad des Zuhörers oder den Pfad des Einsamen beschreiten sollen.“ Realisierer, oder das Reich der Allwissenheit. Ich kann all diese Dinge wissen. Ich befähige auch empfindungsfähige Wesen, diese Methode zu erlernen und ihre höchste Reinheit zu steigern.

  „Guter Mann! Ich kenne auch die Methode des Bodhisattva. Sie lautet: Hundert Lokas ergeben ein Koti, Koti Koti ergibt ein Ayuta, Ayuta Ayuta ergibt ein Nayuta, Nayuta Nayuta ergibt ein Bimbala, Bimbala Bimbala ergibt ein Kumkara; und so weiter, bis Utpala Utpala ein Paduma ergibt, Paduma Paduma ergibt ein Sanghi, Sanghi Sanghi ergibt ein Tu, Tu Tu ergibt ein Yu, Yu Yu ergibt ein Unzähliges, Unzähliges Unzähliges ergibt eine Unzählige Drehung, Unzählige Drehung Unzählige Drehung ergibt ein Unermessliches, Unermessliches Unermessliches ergibt eine Unermessliche Drehung, Unermessliche Drehung Unermessliche Drehung ergibt ein Grenzenloses, Grenzenlose Grenzenlose ergibt eine Grenzenlose Drehung, Grenzenlose Drehung Grenzenlose Drehung ergibt eins…“ Unvergleichlich, unvergleichlich ist eine unvergleichliche Transformation, unvergleichliche Transformation ist eine unzählbare, unzählbare uncountable ist eine uncountable Transformation, uncountable Transformation uncountable ist eine uncallable, uncallable uncallable ist eine uncallable Transformation, uncallable Transformation uncallable ist eine undenkbare, undenkbare uncallable ist eine undenkbare Transformation, undenkbare Transformation unthinkable ist eine unmessbare, unmessbare unmessbare ist eine unmessbare Transformation, unmessbare Transformation unmessbar ist eine unaussprechliche, unaussprechliche unaussprechliche ist eine unaussprechliche Transformation, unaussprechliche Transformation unaussprechlich ist eine unaussprechliche unaussprechliche, dies ist auch unaussprechlich unaussprechlich ist eine unaussprechliche unaussprechliche Transformation.

  „Guter Mann! Mit dieser Bodhisattva-Methode kann ich die Anzahl der Körner in einem Sandhaufen von unermesslichen Yojanas berechnen; ich kann auch die verschiedenen Unterschiede und die Ordnung aller Welten im Osten berechnen, und dasselbe gilt für Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Richtungen sowie oben und unten; ich kann auch die Größe und Breite aller Welten in den zehn Richtungen berechnen, sowie ihre Namen, einschließlich aller Namen aller Kalpas, aller Buddhas, aller Dharmas, aller fühlenden Wesen, aller Karmas, aller Bodhisattvas und aller Wahrheiten. Ich kenne sie alle.“

  „Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor aller kunstvollen Handwerkskunst, aller großen übernatürlichen Kräfte, der Weisheit und des Lichts. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas die Anzahl aller fühlenden Wesen, die Anzahl aller Dharma-Kategorien, die Anzahl aller Dharma-Unterschiede, die Anzahl aller drei Zeiten, die Anzahl aller Namen fühlender Wesen, die Anzahl aller Dharma-Namen, die Anzahl aller Tathagatas, die Anzahl aller Buddha-Namen, die Anzahl aller Bodhisattvas und die Anzahl aller Namen der Bodhisattvas kennen können; wie kann ich ihre Verdienste beschreiben, ihre Praktiken aufzeigen, ihr Reich offenbaren, ihre überlegene Macht preisen, ihre Freuden und Begierden unterscheiden, ihre Hilfe auf dem Pfad verkünden, ihre großen Gelübde offenbaren, ihr wunderbares Verhalten rühmen, ihre verschiedenen Vollkommenheiten erhellen, ihre Reinheit darlegen und ihre höchste Weisheit und ihr Licht ausstrahlen?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Haizhu; dort gibt es eine Upasika namens Juzu. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Als Sudhana diese Worte hörte, sträubten sich ihm die Haare vor Freude. Er erlangte ein seltenes und kostbares Herz voller Glauben und Freude und ein unermessliches Herz, das allen fühlenden Wesen zum Wohle gereichen wollte. Er erkannte klar die Reihenfolge, in der alle Buddhas erscheinen und aufsteigen, und verstand das tiefgründige und reine Rad des Dharma, das Rad der Weisheit. Er konnte in allen Daseinsbereichen erscheinen, die Gleichheit der drei Zeiten begreifen und in einen unendlichen Ozean des Verdienstes hineingeboren werden. Er strahlte ein helles Licht der Weisheit und Freiheit aus und öffnete alle Schlüssel zur Stadt der drei Daseinsbereiche. Er verneigte sich vor Sudhanas Füßen, umrundete ihn unzählige Male und blickte ihn mit tiefster Ehrfurcht an, bevor er Abschied nahm.

  Zu jener Zeit beobachtete und betrachtete Sudhana die Lehren seiner spirituellen Lehrer und verglich sie mit einem riesigen Ozean, der reichlich Regen und Wolken empfängt, ohne jemals satt zu werden. Er dachte so: „Die Lehren spiritueller Lehrer sind wie die Frühlingssonne, die die Wurzeln und Triebe allen guten Dharma nährt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie der Vollmond, der allem, was er bescheint, Kühle bringt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie ein schneebedeckter Berg im Sommer, der den Durst aller Tiere stillt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie die Sonne über einem duftenden Teich, die die Lotusblumen aller guten Geister öffnet; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie eine große Schatzinsel, die das Herz mit vielfältigen Dharma-Schätzen erfüllt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie der Jambudvipa-Baum, der alle Blüten und Früchte des Verdienstes und der Weisheit sammelt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie ein großer Drachenkönig, der frei am Himmel spielt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie der Berg Sumeru, in dessen 33 Himmeln unermessliches gutes Dharma wohnt; die Lehren spiritueller Lehrer sind wie Indra, umgeben von Versammlungen, unfähig zu sein, „Verdunkelt, aber fähig, die Heere der Ketzer und Asuras zu unterwerfen.“ So dachte er.

  Er reiste gemächlich weiter, bis er die Stadt am Meer erreichte, wo er überall nach dieser Laiin suchte. Da sagten ihm die Leute: „Guter Mann! Diese Laiin wohnt in dieser Stadt.“ Als Sudhana dies hörte, ging er zu ihrer Tür, faltete die Hände und blieb stehen.

  Ihr Wohnsitz war gewaltig und prachtvoll, umgeben von juwelenbesetzten Mauern und juwelenbesetzten Toren an allen vier Seiten. Sudhana trat ein und erblickte eine Upasika auf einem Thron sitzen, in ihrer Blütezeit, schön und anmutig, in schlichter Kleidung, das Haar offen, ohne jeglichen Schmuck. Ihr Antlitz und ihre Ausstrahlung waren unvergleichlich, nur Buddhas und Bodhisattvas konnten sie übertreffen. In ihrem Wohnsitz befanden sich zehn Milliarden Sitzplätze, mehr als Menschen und Götter besaßen, allesamt durch die Verdienste eines Bodhisattva. Der Wohnsitz enthielt weder Kleidung noch Nahrung oder sonstige Notwendigkeiten, außer einem kleinen Gefäß, das vor ihr stand. Zehntausend junge Mädchen umgaben sie, ihre Haltung und ihr Aussehen glichen himmlischen Jungfrauen, geschmückt mit kostbaren Juwelen, ihre Stimmen melodisch und wohlklingend für alle, die sie hörten. Sie waren stets an ihrer Seite, näherten sich ihr, betrachteten sie, verneigten sich und gehorchten ihren Anweisungen. Diese jungen Mädchen verströmten einen wundervollen Duft, der alle Wesen durchdrang. Wenn ein fühlendes Wesen diesen Duft wahrnimmt , wird es nicht in alte Muster zurückfallen, keinen Zorn oder böse Absichten hegen, keinen Groll oder Hass, keine Geizigkeit oder Eifersucht, keine Schmeichelei oder Täuschung, keine treulosen oder bösen Absichten, keinen Hass oder Liebe, keinen Zorn oder Groll, kein Minderwertigkeitsgefühl oder Hochmut empfinden, sondern Gleichmut entwickeln, großes Mitgefühl empfinden, den Wunsch entwickeln, anderen zu helfen, die Gebote befolgen und frei von Gier sein. Diejenigen, die ihre Stimmen hören, werden sich freuen und vor Freude hüpfen; diejenigen, die ihre Körper sehen, werden von Unreinheit befreit sein.

  Als Sudhana die voll ordinierte Laiin sah, verneigte sie sich ehrerbietig vor ihr, umringte sie respektvoll, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heilige! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt. Wie beschreitet man den Pfad des Bodhisattva? Ich habe gehört, dass du, Heilige, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“

  Er sagte sofort:

  „Guter Mensch! Ich habe den unerschöpflichen Schatz an Verdiensten und das Tor der Befreiung eines Bodhisattva erlangt und kann in einem so kleinen Gefäß alle Arten köstlicher Speisen nach den verschiedenen Wünschen und Bedürfnissen aller fühlenden Wesen hervorbringen und sie vollständig sättigen. Selbst wenn es Hunderte, Tausende, Hunderttausende, Hunderte Millionen, Hunderte Millionen, Hunderte Millionen, ja unzählige fühlende Wesen gäbe; selbst wenn es so viele fühlende Wesen gäbe wie die Staubpartikel von Jambudvipa, so viele wie die Staubpartikel eines Vier-Welten-Systems, so viele wie die Staubpartikel eines kleinen, eines mittleren, eines großen Chiliokosmos, ja sogar so viele wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder; selbst wenn es alle fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen gäbe, könnte ich sie alle nach ihren Wünschen sättigen.“ Vergnügungen, Speisen und Getränke wären unerschöpflich und würden niemals abnehmen. Ebenso wie Speisen und Getränke, so könnte ich auch mit allerlei feinen Aromen, Betten und Sitzen, Kleidung, Bettwäsche, Kutschen, Blumen, Girlanden, Weihrauch, Parfums, brennendem und pulverisiertem Weihrauch, kostbaren Juwelen, Bannern, Wimpeln, Baldachinen und allen erlesenen Dingen des täglichen Bedarfs alles nach ihren Wünschen und Vorlieben bereitstellen.“

  „Außerdem, guter Mann! Angenommen, in einer Welt im Osten hätten alle Śrāvakas und Pratyekabuddhas, die meine Speise gegessen haben, die Früchte des Śrāvaka und Pratyekabuddha erlangt und weilten in ihrer letzten Wiedergeburt; und in einer Welt gäbe es Hunderte, Tausende, Hunderttausende, Hunderte Millionen, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Hunderte Milliarden, Nayutas, so viele Welten wie die Staubpartikel von Jambudvipa, so viele Welten wie die Staubpartikel eines vierkontinentalen Kontinents, so viele Welten wie die Staubpartikel eines kleinen Tausend-Länder-Reiches, so viele Welten wie die Staubpartikel eines mittleren Tausend-Länder-Reiches, so viele Welten wie die Staubpartikel eines dreitausendgroßen Tausend-Länder-Reiches und sogar so viele Welten wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, und alle …“ Diejenigen Śrāvakas und Pratyekabuddhas, die meine Speise gegessen haben, haben die Früchte des Śrāvaka und Pratyekabuddha erlangt und weilen in ihrer letzten Wiedergeburt. Dasselbe gilt für Osten, Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten.“

  „Außerdem, guter Mann! In der östlichen Welt und sogar in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, setzen sich alle Bodhisattvas, die für ein Leben an mich gebunden sind, nach dem Verzehr meiner Speise unter den Bodhi-Baum im Bodhi-Mandala, bezwingen das Heer Maras und erlangen Anuttara-samyak-sambodhi; und so ist es im Osten, Süden, Westen, Norden, in den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten.“

  "Guter Mann! Siehst du mein Gefolge von zehntausend jungen Mädchen?"

  Die Antwort lautete: „Ich habe es gesehen.“

  Upasika sagte:

  „Guter Mann! Diese zehntausend jungen Mädchen sind die Anführerinnen, und ihr Gefolge von Millionen von Asamkhya ist mit mir, sie teilen dieselbe Praxis, dieselben Gelübde, dieselben Wurzeln der Güte, denselben Weg der Befreiung, dasselbe reine Verständnis, dieselbe reine Achtsamkeit, dasselbe reine Ziel, dieselbe unermessliche Erleuchtung, dieselbe Erlangung aller Fähigkeiten, denselben weiten Geist, denselben Bereich der Praxis, dieselben Prinzipien, dieselbe Bedeutung, dasselbe Verständnis des Dharma, dieselbe reine Form, dieselbe unermessliche Kraft, denselben höchsten Fleiß, denselben Klang des wahren Dharma, denselben Klang, der der Kategorie des Klangs folgt, denselben reinen und höchsten Klang, dasselbe Lob unermesslicher reiner Verdienste, dasselbe reine Karma, dieselbe reine Belohnung, dasselbe große Mitgefühl, das alle Wesen universell rettet, dasselbe große Mitgefühl, das alle Wesen universell reifen lässt, dasselbe reine physische Karma, das gemäß den Bedingungen entsteht, um denen Freude zu bringen, die es sehen, dasselbe reine verbale Karma, das den Dharma in weltlicher Sprache verkündet, dasselbe, das alle Versammlungshallen aller Buddhas aufsucht, dasselbe, das alle Buddha-Länder bereist, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen, dasselbe, das alle Dharma-Tore direkt wahrnehmen kann, und dasselbe, das in der reinen Praxis der Bodhisattvas verweilt.“

  „Guter Mann! Diese zehntausend Jungfrauen können Speise aus diesem Gefäß nehmen und sie im Nu in alle zehn Himmelsrichtungen verteilen, um sie allen Bodhisattvas, Arhats und Pratyekabuddhas, die danach wiedergeboren wurden, und sogar allen hungrigen Geistern darzubringen und so ihren Bedarf zu decken. Guter Mann! Mit diesem von mir bereitgestellten Gefäß können diese zehntausend Jungfrauen den himmlischen Wesen und sogar den Menschen ausreichend Speise geben. Guter Mann! Warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen.“

  Während er diese Worte sprach, sah Sudhana unzählige Wesen durch die vier Tore eintreten, alle von den Laienfrauen gemäß ihren ursprünglichen Gelübden eingeladen. Nachdem sie sich versammelt hatten, wurden ihnen Sitzplätze angeboten und ihnen nach ihren Bedürfnissen Speise und Trank gereicht, sodass sie sich wohlfühlten. Die Laienfrauen sagten dann zu Sudhana:

  „Guter Mensch! Ich kenne nur diesen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten und das Tor zur Befreiung. So wie die Verdienste aller Bodhisattvas und Mahasattvas so tief und unerschöpflich sind wie der Ozean, so weit und grenzenlos wie der Himmel, so wunscherfüllende Juwelen, die die Wünsche aller Wesen erfüllen, so ein großes Dorf, das alles Ersehnte erlangt, so der Berg Sumeru, der alle Schätze vereint, so ein verborgener Schatz, der den Reichtum des Dharma beständig birgt, so eine helle Lampe, die alle Dunkelheit vertreibt, so ein hohes Dach, das alle Wesen universell schützt – wie kann ich solche Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  "Guter Mann! Im Süden gibt es eine Stadt namens Daxing; dort lebt ein Familienvater namens Mingzhi. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, betrachtete ihn unermüdlich und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit erlangte Sudhana den unerschöpflichen Schatz an Verdiensten und das Licht der Befreiung. Er betrachtete den Ozean der Verdienste, sah den leeren Raum der Verdienste, begab sich zur Sammlung der Verdienste, bestieg den Berg der Verdienste, sammelte den Schatz der Verdienste, stieg in den Abgrund der Verdienste hinab, schwamm im Teich der Verdienste , reinigte das Rad der Verdienste, sah den Schatz der Verdienste, durchschritt das Tor der Verdienste, beschritt den Pfad der Verdienste und kultivierte den Samen der Verdienste.

  Nach und nach gelangt man nach Daxing, wo man überall weise Laien sucht, die sich tugendhaft auskennen. Das Herz sehnt sich nach tugendhaften Lehrern, und der Geist wird durch sie geformt. Der Entschluss, tugendhafte Lehrer zu finden, ist fest, und das Bemühen, ihnen zu begegnen, ist unermüdlich. Der Wunsch, tugendhaften Lehrern zu dienen, ist unstillbar. Man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer alle Tugenden verwirklichen kann; man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer alle Segnungen erlangen kann; man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer alle Praktiken entwickeln kann; man weiß, dass man durch das Vertrauen auf tugendhafte Lehrer, ohne äußere Anleitung, ganz natürlich allen tugendhaften Freunden dienen kann. Durch diese Art der Kontemplation entwickelt man tugendhafte Wurzeln, reinigt den tiefen Geist, mehrt seine innewohnende Natur, stärkt sein tugendhaftes Fundament, festigt seine großen Gelübde, erweitert sein großes Mitgefühl, nähert sich der Allwissenheit, verkörpert den Pfad des Samantabhadra, erleuchtet den wahren Dharma aller Buddhas und mehrt das Licht der zehn Kräfte des Tathagata.

  Zu jener Zeit sah Sudhana den Laien auf einer siebenfach mit Juwelen besetzten Plattform an den vier Kreuzungen der Stadt sitzen. Er saß auf einem mit unzähligen Juwelen geschmückten Thron. Der Thron war wundervoll: Sein Körper bestand aus reinem Mani, seine Füße aus Vajra-Türkis. Juwelenbesetzte Seile waren miteinander verwoben und mit fünfhundert kostbaren Juwelen verziert. Er war in himmlische Juwelengewänder, himmlische Banner und Wimpel, ein großes Juwelennetz und einen prächtigen Juwelenbaldachin gehüllt. [ 5 ] Für seinen Baldachin wurde Jambudvipa-Gold verwendet, und Lapislazuli-Juwelen dienten als Stangen, die von Menschen gehalten wurden, um ihn zu bedecken. Die reinen und sauberen Federn des Gänsekönigs dienten ihm als Fächer. Verschiedene kostbare Düfte wurden verbrannt, und himmlische Blumen regneten herab. Fünfhundert musikalische Noten erklangen zu seiner Linken und Rechten, und die Klänge waren schöner als himmlische Musik. Alle Wesen, die sie hörten, waren entzückt. Zehntausend Diener umgaben ihn, von würdevoller Erscheinung und anmutiger Schönheit. Sie waren mit himmlischem Schmuck geschmückt und zählten zu den Vortrefflichsten unter Göttern und Menschen. Sie alle hatten die Ideale der Bodhisattvas verwirklicht und teilten dieselben guten Wurzeln wie der Laie. Sie standen da, blickten ihn an und empfingen seine Lehren.

  In diesem Augenblick verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Zum Wohle aller fühlenden Wesen, damit alle fühlenden Wesen von allem Leiden befreit werden, damit alle fühlenden Wesen höchstes Glück erlangen, damit alle fühlenden Wesen dem Meer von Geburt und Tod entkommen, damit alle fühlenden Wesen auf der Insel der Dharma-Schätze weilen, damit alle fühlenden Wesen den Fluss der Anhaftung austrocknen, damit alle fühlenden Wesen großes Mitgefühl entwickeln, damit alle fühlenden Wesen Begierde und Anhaftung aufgeben, damit alle fühlenden Wesen sich nach der Weisheit des Buddha sehnen, damit alle fühlenden Wesen aus der Wildnis von Geburt und Tod befreit werden, damit alle fühlenden Wesen sich an den Tugenden aller Buddhas erfreuen, damit alle fühlenden Wesen die Stadt der drei Daseinsbereiche verlassen, damit alle fühlenden Wesen Für alle fühlenden Wesen, die die Stadt der Allwissenheit betreten, habe ich den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt. Doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt, wie er den Bodhisattva-Pfad beschreitet und wie er zur Zuflucht für alle fühlenden Wesen werden kann.

  Der Älteste riet:

  "Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen."

  „Guter Mann! Es ist schwer, jemanden zu finden, der den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln kann. Wer diesen Geist entwickeln kann, kann den Pfad des Bodhisattva beschreiten, sich nie mit der Begegnung mit einem guten Lehrer zufriedengeben, nie müde werden, einem guten Lehrer nahe zu sein, nie ermüden, einem guten Lehrer Opfergaben darzubringen, nie Trauer empfinden, wenn er einem guten Lehrer dient, nie aufgeben, einen guten Lehrer zu suchen, nie seine Liebe zu einem guten Lehrer aufgeben, nie ruhen, wenn er einem guten Lehrer dient, nie aufhören, zu einem guten Lehrer aufzuschauen, nie faul sein, die Lehren eines guten Lehrers zu praktizieren, und nie Fehler machen, wenn er die Führung eines guten Lehrers annimmt.“

  "Guter Mann! Siehst du die Menschen in dieser Versammlung?"

  Sudhana antwortete: „Ja, ich habe es gesehen.“

  Der Laie sagte:

  "Guter Mann! Ich habe bewirkt, dass er den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangte, in die Familie des Tathagata hineingeboren wurde, den weißen Dharma mehrte, in den unermesslichen Paramitas verweilte, die zehn Kräfte des Buddha erlernte, die Samen der Welt verließ, in den Samen des Tathagata verweilte, den Kreislauf von Geburt und Tod aufgab, das Rad des wahren Dharma drehte, die drei bösen Daseinsbereiche auslöschte, im Reich des wahren Dharma verweilte und wie alle Bodhisattvas alle fühlenden Wesen erlösen konnte."

  „Guter Mann! Ich konnte nach Belieben in den Schatz des Verdienstes und das Tor der Befreiung hineingeboren werden, und alle meine Wünsche werden erfüllt werden. Das heißt: Kleidung, Halsketten, Elefanten, Pferde, Kutschen, Blumen, Weihrauch, Baldachine, Essen, Medizin, Häuser, Wohnungen, Betten, Lampen, Diener, Rinder, Schafe und allerlei Begleiter, alle diese Notwendigkeiten – ich werde all meine Bedürfnisse befriedigen und dir sogar den wahren und wunderbaren Dharma predigen. Guter Mann! Warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen.“

  Als dies gesprochen wurde, versammelten sich unzählige Wesen aus verschiedenen Orten, Welten, Ländern und Städten, in unterschiedlichen Gestalten und mit unterschiedlichen Wünschen, durch die Kraft der früheren Gelübde des Bodhisattva, und jedes brachte Bitten gemäß seinen eigenen Wünschen vor.

  In diesem Moment, als der Laie wusste, dass die Versammlung zusammengekommen war, konzentrierte er sich einen Augenblick und blickte zum leeren Himmel auf; was immer sie benötigten, stieg vom Himmel herab und stillte den Hunger der gesamten Versammlung. Dann erläuterte er verschiedene Dharma-Lehren. Zum Beispiel: Um ihr Verlangen nach köstlichem Essen zu stillen, lehrte er sie verschiedene Praktiken, um Verdienste anzusammeln, der Armut zu entkommen, den gesamten Dharma zu verstehen, die Freude am Dharma und an der Meditation zu erlangen, die vollkommenen Merkmale eines Buddha zu entwickeln, unnachgiebiges Verhalten zu mehren und zu erreichen, die höchste Speise geschickt zu verstehen und grenzenlose Macht zu erlangen, um Dämonen und Feinde zu bezwingen; um ihr Verlangen nach gutem Getränk zu stillen, lehrte er sie den Dharma, der es ihnen ermöglichte, die Anhaftung an Samsara aufzugeben und den Geschmack des Buddha-Dharma zu erfahren; um ihr Verlangen nach verschiedenen erlesenen Aromen zu stillen, lehrte er sie den Dharma, der es ihnen ermöglichte, die erlesenen Merkmale der Buddhas und Tathagatas zu erlangen; Um ihren Wunsch nach Fahrzeugen zu stillen, erklärte er ihnen verschiedene Dharma-Lehren, die es ihnen ermöglichten, auf dem Mahayana-Fahrzeug zu fahren; um ihren Wunsch nach Kleidung zu stillen, lehrte er sie den Dharma, der es ihnen ermöglichte, die reinen und schändlichen Gewänder, ja sogar das reine und wundersame Antlitz des Tathagata zu erlangen. Auf diese Weise sorgte er ausnahmslos für alle und lehrte anschließend den Dharma. Nachdem er den Dharma gehört hatte, kehrte er an seinen Ort zurück.

  Zu jener Zeit sagte der Laie, nachdem er Sudhana den unvorstellbaren Zustand der Befreiung eines Bodhisattva demonstriert hatte:

  „Guter Mann! Ich kenne nur dieses Tor der Befreiung, die Schatzkammer des Verdienstes, die nach Belieben entsteht. So wie die Bodhisattvas und Mahasattvas mit ihren kostbaren Händen alle Länder der zehn Himmelsrichtungen bedecken und mit ihrer Kraft der Freiheit alle Lebensnotwendigkeiten herabregnen lassen, nämlich: verschiedenfarbige Juwelen, verschiedenfarbige Halsketten, verschiedenfarbige Kronen, verschiedenfarbige Gewänder, verschiedenfarbige Musik, verschiedenfarbige Blumen, verschiedenfarbige Düfte, verschiedenfarbiges Räucherpulver, verschiedenfarbiger brennender Weihrauch, verschiedenfarbige Baldachine und verschiedenfarbige Banner, die alle Wohnstätten der fühlenden Wesen und die Versammlungsorte aller Tathagatas erfüllen, sei es, um alle fühlenden Wesen zur Reife zu führen oder um allen Buddhas Opfergaben darzubringen; wie könnte ich diese Verdienste und Kräfte der Freiheit jemals kennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Shizi-Palast; dort lebt ein Ältester namens Dharma Jewel Crest. Du kannst ihn fragen: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Sudhana war überglücklich und voller Respekt, behandelte ihn wie einen Schüler und dachte: „Dank des Schutzes dieses Laien konnte ich den Pfad der Allwissenheit erkennen, die Ansichten des tugendhaften Lehrers stets bewahren, meinen Respekt vor ihm nie verlieren, seinen Lehren immer folgen, fest an seine Worte glauben und mich unaufhörlich in seinen Dienst stellen.“ Er verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn voller Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.


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Als Sudhana zu jener Zeit von dieser Befreiung durch den weisen Laien hörte, reiste er zu jenem Ozean des Verdienstes, bestellte jenes Feld des Verdienstes, blickte zu jenem Berg des Verdienstes hinauf, ging zu jener Furt des Verdienstes, öffnete jene Schatzkammer des Verdienstes, beobachtete jenes Dharma des Verdienstes, reinigte jenes Rad des Verdienstes, kostete jene Anhäufung von Verdiensten, erzeugte jene Kraft des Verdienstes und vermehrte jenen Einfluss des Verdienstes.

  Er schritt gemächlich in Richtung Löwenstadt und suchte überall nach dem Ältesten Ratnaketu. Als er ihn auf dem Marktplatz fand, ging er sogleich zu ihm, warf sich ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man ihn beschreitet. Ausgezeichnet, Heiliger! Bitte erkläre mir den Pfad des Bodhisattva, damit ich ihn zur Allwissenheit beschreiten kann!“

  In diesem Moment nahm der Ältere Sudhana an der Hand und führte ihn zu seiner Behausung, zeigte ihm sein Haus und sagte: „Guter Mann! Schau dir mein Haus an.“

  Zu jener Zeit sah Sudhana, dass das Anwesen rein und strahlend war, aus reinem Gold erbaut, mit Mauern aus Silber, Palästen aus Kristall, Pavillons aus dunkelblauem Lapislazuli und Säulen aus Tridacna-Muscheln. Es war ringsum mit Hunderttausenden von Edelsteinen geschmückt. Ein Löwenthron aus roten Perlen und Mani-Juwelen stand dort, dessen Baldachin ebenfalls aus Mani-Juwelen bestand und der von Perlennetzen bedeckt war. Ein juwelenbesetzter Teich mit duftendem Wasser lag im Wasser, und unzählige kostbare Bäume säumten ihn. Das Anwesen war gewaltig, zehn Stockwerke hoch und hatte acht Tore.

  Sudhana betrat den Raum und betrachtete die Ebenen der Reihe nach. Er sah die unterste Ebene, wo Speisen und Getränke dargebracht wurden. Er sah die zweite Ebene, wo kostbare Gewänder dargebracht wurden. Er sah die dritte Ebene, wo alle kostbaren Schmuckstücke verteilt wurden. Er sah die vierte Ebene, wo schöne Frauen und die schönsten Juwelen dargebracht wurden. Er sah die fünfte Ebene, wo sich Bodhisattvas der fünf Stufen versammelten, um den Dharma zum Wohle der Welt zu verkünden und alle Dharani-Tore, Samadhi-Siegel, Samadhi-Praktiken und das Licht der Weisheit zu vollenden. Er sah die sechste Ebene, wo alle Bodhisattvas tiefe Weisheit erlangt haben, die Natur aller Dharmas klar verstehen und das weite und ungehinderte Tor des Samadhi des vollständigen Dharani erreicht haben. Ihr Handeln ist ungehindert, und sie verweilen nicht bei den zwei Dharmas. Sie versammeln sich in einem unbeschreiblichen und wundersam geschmückten Bodhimanda und enthüllen einzeln die Tore der Prajnaparamita, nämlich: die Prajnaparamita des Schatzes der Stille, die Prajnaparamita der Weisheit der geschickten Unterscheidung aller Wesen, die Prajnaparamita des Unbeweglichen, die Prajnaparamita des Lichts der Begehrenslosigkeit, die Prajnaparamita des ungebändigten Schatzes, die Prajnaparamita des Rades der Erleuchtung der Wesen, die Prajnaparamita des Ozeanschatzes, die Prajnaparamita der universellen Augen des Gebens und Empfangens, die Prajnaparamita des Eintritts in den unerschöpflichen Schatz, die Prajnaparamita des Ozeans aller zweckmäßigen Mittel, die Prajnaparamita des Eintritts in den Ozean aller Welten, die Prajnaparamita der ungehinderten Beredsamkeit, die Prajnaparamita des Folgens Wesen, die Prajnaparamita des ungehinderten Lichts, die Prajnaparamita der ständigen Beobachtung vergangener karmischer Zustände und der Ausbreitung der Wolke des Dharma ... und so weiter, wodurch Millionen von Asamkhya-Prajnaparamita-Toren enthüllt werden. Auf der siebten Stufe erlangen Bodhisattvas die Geduld eines Echos, indem sie geschickte Mittel und Weisheit nutzen, um zu unterscheiden und zu beobachten, und so Befreiung erlangen. Sie sind fähig, den wahren Dharma aller Buddhas zu hören und zu bewahren. Auf der achten Stufe versammeln sich unzählige Bodhisattvas, die alle übernatürliche Kräfte ohne Rückschritt besitzen und einen einzigen Klang in alle zehn Richtungen ausstrahlen können. Ihre Körper manifestieren sich universell in allen Bodhimandas, durchdringen das gesamte Dharma-Reich, betreten universell Buddha-Felder, sehen universell Buddha-Körper und dienen universell als die Ersten, die den Dharma in allen Buddha-Versammlungen auslegen. Auf der neunten Stufe versammeln sich Bodhisattvas, die für das Leben bestimmt sind. Auf der zehnten Ebene erfüllen alle Tathagatas den Raum, ausgehend von ihrem anfänglichen Bestreben, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten, Geburt und Tod zu überwinden, ihre großen Gelübde und übernatürlichen Kräfte zu erfüllen, Buddha-Länder, Bodhimandas und Versammlungen zu reinigen, das Rad des Dharma in Bewegung zu setzen und fühlende Wesen zu bezwingen. All dies ist deutlich sichtbar.

  Als Sudhana dies mit eigenen Augen sah, fragte sie: „Heiliger! Was hat diese reine Versammlung bewirkt? Welche tugendhaften Wurzeln hast Du gepflanzt, um eine solche Belohnung zu erhalten?“

  Der Älteste riet:

  „Guter Mann! Ich erinnere mich, dass es vor unzähligen Äonen eine Welt namens Vollkommener Schmuck gab, in der der Buddha den Titel König des Universellen Schmucks des Grenzenlosen Licht-Dharma-Reiches trug, den Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha, dessen zehn Titel vollkommen waren. Als dieser Buddha die Stadt betrat, spielte ich Musik und verbrannte eine Räucherkugel als Opfergabe. Mit diesem Verdienst widmete ich drei Dingen: für immer frei von Armut und Leid zu sein, alle Buddhas und tugendhaften Lehrer häufig zu sehen und den wahren Dharma beständig zu hören. Daher habe ich diese Belohnung erhalten.“

  „Guter Mann! Ich kenne nur den unermesslichen Schatz an Verdiensten und das Tor zur Befreiung dieses Bodhisattva. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas unvorstellbare Schätze an Verdiensten erlangen, ohne Unterscheidung in den Ozean des Körpers des Tathagata eintreten, ohne Unterscheidung die Wolke des höchsten Dharma empfangen, ohne Unterscheidung die Werkzeuge des Verdienstes pflegen, ohne Unterscheidung das Netz der Praktiken des Samantabhadra entstehen lassen, ohne Unterscheidung in den Zustand des Samadhi eintreten, ohne Unterscheidung die Wurzeln der Güte der Bodhisattvas gleichsetzen, ohne Unterscheidung im Wohnort des Tathagata verweilen, ohne Unterscheidung die Gleichheit der drei Zeiten erkennen, ohne Unterscheidung im Zustand der universellen Vision verweilen und ohne Müdigkeit in allen Äonen weilen – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Tenggen; in diesem Land befindet sich eine Stadt namens Pumen; in der Stadt lebt ein Ältester namens Puyan. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit, als Sudhana diese Befreiung von dem Ältesten Ratnaketu vernahm, durchdrang er tief das unermessliche Wissen und die Vision aller Buddhas, verweilte in den unermesslich erhabenen Praktiken der Bodhisattvas, verstand die unermesslich wirksamen Mittel der Bodhisattvas, strebte nach den unermesslichen Toren des Dharma der Bodhisattvas, reinigte den unermesslichen Glauben und das Verständnis der Bodhisattvas, erleuchtete die unermesslichen Fähigkeiten der Bodhisattvas, erfüllte die unermesslichen Wünsche und Freuden der Bodhisattvas, verstand die unermesslichen Praktiken der Bodhisattvas, mehrte die unermesslichen Gelübde und die Kraft der Bodhisattvas, errichtete das unbesiegbare Banner der Bodhisattvas und erweckte die Weisheit der Bodhisattvas, um den Dharma der Bodhisattvas zu erleuchten.

  Sie reisten gemächlich weiter, bis sie das Land Tenggen erreichten, wo sie sich nach dem Standort jener Stadt erkundigten. Obwohl sie Entbehrungen und Mühen erdulden mussten, blieben sie standhaft in ihrem Glauben, stets den Lehren ihrer tugendhaften Lehrer gedenkend, und wünschten sich, ihnen immer näher zu sein, ihnen zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, um sich so von weltlichen Ablenkungen zu befreien. Schließlich erblickten sie die Stadt Pumen, umgeben von Hunderttausenden von Dörfern, mit ihren hohen Mauern und breiten, ebenen Straßen. Dort trafen sie den Ältesten, gingen zu ihm, verneigten sich vor ihm, falteten die Hände und sprachen: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man den Weg des Bodhisattva kultiviert?“

  Der Älteste riet:

  "Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."

  „Guter Mann! Ich kenne alle Krankheiten aller Lebewesen: Gelbsucht durch Wind, Schleimhitze, Besessenheit, Vergiftungen und sogar Schäden durch Wasser und Feuer. Ich kann all diese Krankheiten mit geschickten Mitteln heilen.“

  „Guter Mensch! Alle fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen, die krank sind, kommen zu mir, und ich heile sie alle und lasse sie genesen. Dann bade ich ihre Körper mit duftendem Wasser und schmücke sie mit duftenden Blumen, Girlanden, feinen Kleidern, erlesenen Gewändern und allerlei anderen schönen Verzierungen. Ich biete ihnen Speise und Reichtum an und sorge dafür, dass es ihnen an nichts mangelt. Dann lehre ich jeden von ihnen den entsprechenden Dharma: Denen mit viel Gier lehre ich die Betrachtung der Unreinheit; denen mit viel Zorn lehre ich die Betrachtung von liebender Güte und Mitgefühl; denen mit viel Unwissenheit lehre ich, die verschiedenen Eigenschaften des Dharma zu unterscheiden; denen, die in Ausgewogenheit praktizieren, offenbare ich den höchsten Dharma. Um sie zu Bodhicitta zu inspirieren, preise ich die Tugenden aller Buddhas; um sie zu großem Mitgefühl zu inspirieren, offenbare ich das unermessliche Leid von Geburt und Tod; um ihre Verdienste zu mehren, preise ich die Kultivierung unermesslichen Segens und Weisheit; um sie zu großen Taten zu inspirieren, Gelübde, ich preise die Unterwerfung aller fühlenden Wesen; um sie zu inspirieren, die Praktiken Samantabhadras zu praktizieren, spreche ich von den Bodhisattvas, die in allen Buddha-Ländern und allen Zeitaltern weilen und das Netz der Praktiken knüpfen; um ihnen die Zeichen eines Buddhas zu verleihen, preise und erhebe ich die Vollkommenheit der Großzügigkeit; um… Mögen sie den reinen Körper des Buddha erlangen, der alle Orte erreichen kann; mögen sie daher die Vollkommenheit der Moral (Śīpāramitā) preisen und erhebe; mögen sie den reinen und unvorstellbaren Körper des Buddha erlangen; mögen sie die Vollkommenheit der Geduld (Ānṣāramitā) preisen und erhebe; mögen sie den unbesiegbaren Körper des Tathāgata erlangen; mögen sie den reinen und unübertroffenen Körper der Meditation (Dhyānapāramitā) erlangen; mögen sie den reinen Dharma-Körper des Tathāgata manifestieren; mögen sie die reine Form des Buddha manifestieren; Mögen sie Lobpreis und wirksame Mittel (Sāntipāramitā) verkünden; mögen sie für alle fühlenden Wesen in alle Ewigkeit weilen; mögen sie einen reinen Körper manifestieren, der alle Buddha-Welten übertrifft; mögen sie einen reinen Körper manifestieren, der allen fühlenden Wesen Freude bringt; mögen sie den vollkommenen und reinen Körper erlangen, für immer frei von allen unheilsamen Dharmas. Nachdem sie dies gegeben haben, scheide jeder.

  „Guter Mann! Ich bin auch mit den grundlegenden Methoden zur Harmonisierung aller Arten von Düften bestens vertraut, wie zum Beispiel: unvergleichlicher Duft, Zinnoberduft, unbesiegbarer Duft, erweckender Duft, Alunabati-Duft, hartes schwarzes Sandelholz, Ulokaka-Sandelholz, Adlerholz und Duft, der alle Wurzeln bewegen kann. Ich kenne die Methoden, all diese Duftarten zu harmonisieren und zu mischen.“

  „Außerdem, guter Mann! Wenn ich diesen Weihrauch darbringe, werde ich alle Buddhas sehen und alle meine Wünsche werden in Erfüllung gehen, nämlich: der Wunsch, alle fühlenden Wesen zu erlösen, der Wunsch, alle Buddha-Länder zu schmücken und zu reinigen, und der Wunsch, allen Tathagatas Opfergaben darzubringen.“

  „Außerdem, guter Mann! Wenn dieser Weihrauch verbrannt wird, strömen unzählige Düfte von jedem einzelnen Räucherstäbchen aus und verbreiten sich in allen Versammlungsstätten und heiligen Stätten aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen und allen Dharma-Bereichen. Sie werden zu duftenden Palästen oder duftenden Hallen. So erfüllen duftende Geländer, duftende Mauern, duftende Barrieren, duftende Türen und Fenster, duftende Pavillons, duftende Halbmonde, duftende Baldachine, duftende Banner, duftende Wimpel, duftende Zelte, duftende Netze, duftende Bilder, duftende Ornamente, duftendes Licht und duftende Wolken und Regen jeden Ort mit Schmuck.“

  „Guter Mann! Ich kenne nur dieses Dharma-Tor, das allen fühlenden Wesen die universelle Freude aller Buddhas offenbart. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas wie große Medizinkönige sind, so wird jeder, der ihre Namen sieht, hört, sich an sie erinnert, mit ihnen weilt, ihnen folgt oder sie rezitiert, Nutzen daraus ziehen, und niemand wird vergeblich vorübergehen. Wenn ein fühlendes Wesen ihnen auch nur kurz begegnet, werden all seine Leiden gewiss ausgelöscht, es tritt in den Dharma des Buddha ein, wird von allem Leid befreit, verliert für immer die Furcht vor Geburt und Tod, erreicht den Zustand der Furchtlosigkeit und allwissenden Weisheit, überwindet alle großen Berge des Alters und des Todes und weilt in der Glückseligkeit der Gleichheit und Ruhe. Wie könnte ich solche Verdienste und Praktiken jemals kennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Taraka; dort regiert ein König namens Unzufriedener. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor Sudhanas Augen und Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit erinnerte sich Sudhana an die Lehren seines spirituellen Lehrers und dachte darüber nach: „Er kann mich annehmen, mich beschützen und dafür sorgen, dass ich nicht vom Anuttara-samyak-sambodhi abweiche.“ Durch diese Betrachtung erweckte er Freude, reinen Glauben, Weite, Wonne, Begeisterung, Jubel, Erhabenheit, Ruhe, Majestät, Losgelöstheit, Ungebundenheit, Gleichheit, Freiheit, das Verweilen im Dharma, den Wunsch, alle Buddha-Länder zu bereisen, den Wunsch, die Majestät des Buddha zu sehen, und den Wunsch, die zehn Kräfte nicht aufzugeben.

  Auf seiner Reise durch Land, Dörfer und Siedlungen erreichte er die Stadt Taraka und fragte nach König Anantasm. Die Leute antworteten: „Dieser König weilt gerade in der Haupthalle, auf einem Löwenthron sitzend. Er verkündet den Dharma, regiert alle fühlenden Wesen, herrscht über die Regierbaren und hält die Kontrollierbaren im Zaum. Er bestraft ihre Sünden, schlichtet ihre Streitigkeiten und kümmert sich um die Waisen und Schwachen. Er gebietet ihnen, für immer vom Töten, Stehlen und Ehebruch abzulassen und falsche, spaltende, harte und leichtfertige Reden zu verbieten. Außerdem befiehlt er ihnen, sich von Gier, Zorn und falschen Ansichten fernzuhalten.“ Daraufhin folgte Sudhana dem Rat der Leute und begab sich sogleich zu ihm.

  Aus der Ferne sieht man den König auf dem Vajra-Thron von Narayana sitzen, mit Asamkhya-Juwelen als Füßen, geschmückt mit unzähligen kostbaren Bildern und bedeckt mit einem Netz aus goldenen Seilen; sein Haupt war mit einer Krone aus wunscherfüllendem Mani geschmückt, seine Stirn mit einer Mondsichel aus Jambudvipa-Gold, seine Ohrringe aus kaiserlich blauem Mani hingen einander gegenüber, sein Hals mit einer Halskette aus unschätzbarem Mani und seine Arme mit Armreifen aus himmlischem Wunder-Mani; sein Baldachin war aus Jambudvipa-Gold gefertigt, mit verschiedenen Juwelen, die zu Speichen verwoben waren, einem großen Lapislazuli-Juwel als Stab, einem strahlenden Mani als Nabel und Glöckchen aus verschiedenen Juwelen, die ständig wundersame Klänge von sich gaben, die ein großes Licht ausstrahlten, das die zehn Richtungen durchdrang, und ein solcher juwelenbesetzter Baldachin bedeckte ihn.

  König Anara war mächtig und konnte sein Volk unterwerfen; niemand konnte ihm das Wasser reichen. Er trug einen Schleier aus reiner Seide auf dem Haupt, und zehntausend Minister umgaben ihn, um die Regierungsgeschäfte zu führen. Vor ihm standen zehntausend wilde Soldaten, hässlich und in schäbiger Kleidung, bewaffnet, mit erhobenen Armen und zornigen Augen. Alle Wesen, die sie erblickten, erschraken. Unzählige Wesen hatten die Befehle des Königs missachtet [ 1 ] , gestohlen, getötet, Frauen geschändet, falsche Ansichten vertreten, waren zornig, gierig und neidisch. Sie begingen allerlei Unrecht, und ihre Körper wurden auf fünffache Weise gefesselt. Sie sollten zum König gebracht und ihren Verbrechen entsprechend bestraft werden. Manchen wurden Hände und Füße abgehackt, andere Ohren und Nase, wieder die Augen ausgestochen, Köpfe abgeschlagen, die Haut abgezogen, die Körper zerstückelt, in siedendem Wasser gekocht, verbrannt oder einen hohen Berg hinaufgestoßen. Es gab unzählige solcher Folterungen. Ihre Schreie glichen denen der Hölle.

  Als Sudhana dies sah, dachte sie: „Zum Wohle aller fühlenden Wesen suche ich den Pfad des Bodhisattva und pflege den Weg des Bodhisattva. Dieser König aber zerstört alle tugendhaften Praktiken, begeht schwere Sünden, quält fühlende Wesen und nimmt ihnen sogar das Leben, ohne die kommenden bösen Reiche zu fürchten. Wie kann er hier jemals den Dharma suchen und großes Mitgefühl entwickeln, um fühlende Wesen zu retten?“

  Während er diesen Gedanken hegte, sprach eine Gottheit im Himmel zu ihm und sagte: „Guter Mann! Du solltest dich an die Lehren des weisen Ältesten Universelles Auge erinnern.“

  Sudhana blickte zu ihm auf und sagte: „Ich habe dich immer in Erinnerung behalten und es nie gewagt, dich zu vergessen.“

  Der Himmel sprach: „Guter Mensch! Wende dich nicht von den Worten eines guten Lehrers ab, denn ein guter Lehrer kann dich an einen sicheren Ort führen. Guter Mensch! Die geschickten Mittel und die Weisheit eines Bodhisattva sind unvorstellbar, ebenso wie die Weisheit, fühlende Wesen zu umarmen, zu beschützen, reifen zu lassen, zu behüten, zu befreien und zu zähmen.“

  Als Sudhana diese Worte hörte, ging sie zum König, verneigte sich vor ihm und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du ein begabter Lehrer bist, Heiliger, bitte erkläre es mir!“

  Dann, nachdem König Anara seine Angelegenheiten erledigt hatte, nahm er Sudhana an der Hand, führte ihn in den Palast, befahl ihm, sich zu ihm zu setzen, und sagte: „Guter Mann! Du solltest dir den Palast ansehen, in dem ich wohne.“

  Sudhana betrachtete den Palast, wie er beschrieben worden war, und sah, dass er gewaltig und unvergleichlich aus kostbarsten Juwelen gefertigt war. Die Mauern bestanden aus den sieben Juwelen und umgaben den Palast. Hunderttausende von Juwelen wurden für Pavillons und Türme verwendet. Alle Arten von Verzierungen waren wundervoll und schön. Unvorstellbare Netze aus Mani-Juwelen bedeckten den Palast. Zehn Milliarden Jungfrauen waren schön und außergewöhnlich. Ihr Wesen und ihre Bewegungen waren eine Augenweide. All ihre Handlungen waren geschickt. Sie erhoben sich zuerst und legten sich dann nieder, und sie gehorchten jedem seiner Befehle.

  Dann sagte König Anara zu Sudhana:

  "Guter Mann! Was meinst du? Wenn ich wirklich solche bösen Taten begehe, wie kann ich dann ein solches Ergebnis, einen solchen Körper, eine solche Familie, einen solchen Reichtum und eine solche Freiheit erlangen?"

  „Guter Mensch! Ich habe die illusorische Befreiung eines Bodhisattva erlangt. Guter Mensch! In diesem Land begehen viele fühlende Wesen Mord, Diebstahl und sogar falsche Ansichten, und andere geeignete Mittel können sie nicht dazu bringen, von ihren bösen Taten abzulassen. Guter Mensch! Um diese fühlenden Wesen zu bezwingen, verwandle ich mich in einen bösen Menschen, begehe verschiedene Sünden und leide allerlei Schmerzen, sodass alle bösen fühlenden Wesen, wenn sie dies sehen, Furcht, Abscheu und Schwäche empfinden und all ihre bösen Taten einstellen und das Streben nach Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln. Guter Mensch! Durch solche geschickten Mittel führe ich alle fühlenden Wesen dazu, die zehn bösen Taten aufzugeben, auf den zehn guten Pfaden zu verweilen, letztendlich Glück, vollkommenen Frieden zu erlangen und schließlich im Reich der Allwissenheit zu verweilen. Guter Mensch! Mein Körper, meine Rede und mein Geist haben nie einem einzigen fühlenden Wesen Schaden zugefügt. Guter Mensch! So wie mein Geist ist, würde ich lieber die endlose Qual der Zukunft erleiden als Man sollte nicht einmal den Gedanken hegen, einer Mücke oder einer Ameise Leid zuzufügen, geschweige denn einem Menschen! Menschen sind Quellen des Verdienstes, fähig, alle guten Taten hervorzubringen.“

  "Guter Mann! Ich habe nur diese illusorische Befreiung erlangt. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas die Geduld der Nichtgeburt erlangen, im Wissen, dass alle Existenzebenen wie Illusionen sind, alle Bodhisattva-Praktiken wie Transformationen, alle weltlichen Dinge wie Schatten, alle Dharmas wie Träume, durch das ungehinderte Dharma-Tor der wahren Wirklichkeit eintreten, alle Praktiken von Indras Netz ausüben, in allen Bereichen mit ungetrübter Weisheit handeln, universell in das Samadhi der Gleichheit eingehen und die Meisterschaft über Dharani erlangt haben – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?"

  "Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Wunderbares Licht; ihr König heißt Großes Licht. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"

  Dann verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Königs, umrundete ihn unzählige Male und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit einem einzigen Geist und rechter Achtsamkeit den illusorischen Weisheits-Dharma, den der König erlangt hatte, erkannte die illusorische Natur des Dharma des Königs, legte illusorische Gelübde ab, reinigte den illusorischen Dharma und manifestierte universell verschiedene illusorische Wandlungen in allen drei illusorischen Zeiten und so weiter.

  Sie reisten gemächlich weiter, mal zu menschlichen Städten und Siedlungen, mal durch Wildnis, Täler und gefährliche Gegenden, ohne jemals müde zu werden oder zu rasten. Dann erreichten sie die große Stadt des Wunderbaren Lichts und fragten die Bewohner: „Wo ist die große Stadt des Wunderbaren Lichts?“ Alle Bewohner antworteten: „Die Stadt des Wunderbaren Lichts ist diese Stadt hier, die Wohnstätte des Großen Lichtkönigs.“

  Da war Sudhana überglücklich und dachte: „Mein guter Lehrer ist in dieser Stadt. Ich werde ihn gewiss persönlich sehen, von den Praktiken der Bodhisattvas hören, von den Toren, durch die die Bodhisattvas Erleuchtung erlangen, von den unvorstellbaren Verdiensten der Bodhisattvas, von ihrer unvorstellbaren Freiheit, von ihrer unvorstellbaren Gleichheit, von ihrem unvorstellbaren Mut und von der unvorstellbaren Weite und Reinheit ihres Reiches.“ Mit diesen Gedanken betrat er die Stadt des Wunderbaren Lichts.

  Seht diese prächtige Stadt, erbaut aus sieben kostbaren Materialien: Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Perle, Tridacna-Muschel und Chalcedon. Sie ist von sieben tiefen Gräben aus diesen sieben kostbaren Materialien umgeben; sie ist gefüllt mit Wasser von acht Tugenden, ihr Grund mit goldenem Sand bedeckt und mit Lotusblumen verschiedener Art geschmückt: Utpala, Padma, Kumanthong und Pundarika. Sieben Reihen juwelenbesetzter Bäume säumen ihren Weg, jede umgeben von einer Mauer aus sieben Arten von Vajra: der Löwenlicht-Vajra-Mauer, der Unbesiegbaren Vajra-Mauer, der Unzerbrechlichen Vajra-Mauer, der Festen und Ungehinderten Vajra-Mauer, der Wundersamen Netz-Vajra-Mauer und der Reinen Vajra-Mauer, alle geschmückt mit unzähligen Mani-Juwelen und umgeben von verschiedenen Edelsteinen. Die Stadt erstreckt sich über zehn Yojanas in Länge und Breite und besitzt acht Tore in jeder der acht Himmelsrichtungen, die alle mit den sieben kostbaren Materialien verziert sind. Ihr Boden besteht aus Lapislazuli. Ihre vielfältigen Verzierungen sind überaus bezaubernd.

  In ihrer Stadt, entlang ihrer zehn Milliarden Straßen, wohnen unzählige Billionen Wesen. Es gibt unzählige goldene Paläste von Jambudvipa, bedeckt mit Netzen aus Vimalakirti Mani; unzählige silberne Paläste, bedeckt mit Netzen aus rotem Perlen-Mani; unzählige Vimalakirti-Paläste, bedeckt mit Netzen aus wundersamem Schatz-Mani; unzählige Kristallpaläste, bedeckt mit Netzen aus makellosem Schatz-Mani; unzählige Mani-Juwelenpaläste, die die Welt erleuchten, bedeckt mit Netzen aus Sonnenschatz-Mani; unzählige kaiserlich blaue Mani-Juwelenpaläste, bedeckt mit Netzen aus wundersamem Licht-Mani; unzählige Mani-Juwelenpaläste des Ozeans der Wesen, bedeckt mit Netzen aus gleißendem Licht-Mani; unzählige Vajra-Juwelenpaläste, bedeckt mit Netzen aus unbesiegbaren Bannern-Mani; unzählige schwarze Sandelholzpaläste, bedeckt mit Netzen aus himmlischen Mandarava-Blumen; unzählige unvergleichlich duftende Paläste, bedeckt mit Netzen aus verschiedenen Blumen.

  Die Stadt war bedeckt mit unzähligen Mani-Netzen, unzähligen juwelenbesetzten Glockennetzen, unzähligen himmlischen Duftnetzen, unzähligen himmlischen Blumennetzen, unzähligen juwelenbesetzten Bildnetzen, unzähligen juwelenbesetzten Gewandzelten, unzähligen juwelenbesetzten Baldachinzelten, unzähligen juwelenbesetzten Pavillonzelten und unzähligen juwelenbesetzten Girlandenzelten, und überall wurden juwelenbesetzte Baldachine, Banner und Wimpel aufgestellt.

  In dieser Stadt befindet sich ein Pavillon namens Schatzkammer des Wahren Dharma, geschmückt mit unzähligen Schätzen. Sein Licht [ 2 ] strahlt hell und unvergleichlich, und alle Wesen, die es erblicken, sind nie zufrieden. Der Große König des Lichts weilt dort stets.

  Zu jener Zeit hing Sudhana an keinem dieser kostbaren Schätze und wunderbaren Dinge, auch nicht an Männern und Frauen oder an den sechs Sinnen. Er dachte nur an das höchste Dharma und wünschte sich nichts sehnlicher, als einen guten Lehrer zu sehen.

  Während ihrer Reise sahen sie den Großen König des Lichts unweit seiner Behausung an der Wegkreuzung erscheinen. Er saß auf einem prächtigen Löwenthron, geschmückt mit einer wunscherfüllenden, juwelenbesetzten Lotusblume. Seine Füße waren aus dunkelblauem Lapislazuli, sein Baldachin aus goldener Seide, sein Netz aus verschiedenen Juwelen und seine Matte aus erlesenen himmlischen Gewändern. Der König saß im Schneidersitz darauf, sein Körper geschmückt mit den achtundzwanzig Zeichen eines großen Mannes und den achtzig kleineren Zeichen eines Buddhas; wie ein Berg aus wahrem Gold, dessen Licht hell erstrahlt; wie die Sonne am klaren Himmel, deren majestätischer Glanz blendet; wie ein Vollmond, der denen, die ihn erblicken, Kühle bringt; wie Brahma, der inmitten der Brahma-Versammlung weilt; wie ein unermesslicher Ozean, dessen Verdienste und Dharma-Schätze grenzenlos sind; wie ein Schneeberg, geschmückt mit einem Wald glückverheißender Zeichen; wie eine gewaltige Wolke, die den Dharma verkünden und alle Wesen erleuchten kann. wie die Leere, die verschiedene Dharma-Tore und himmlische Phänomene offenbart; wie der Berg Sumeru, dessen vier Farben den Ozean der Gedanken aller fühlenden Wesen durchdringen; wie eine kostbare Insel, gefüllt mit vielfältigen Weisheitsschätzen.

  Vor dem Thron befand sich eine Vielzahl kostbarer Juwelen, darunter Gold, Silber, Lapislazuli, Mani-Steine, Perlen, Korallen, Bernstein, Kaurimuscheln und Jade, sowie unzählige Gewänder, Halsketten und allerlei Speisen. Auch unzählige prächtige Streitwagen, unzählige himmlische Musiker, unzählige himmlische Räucherstäbchen und unzählige Arzneien und Speisen für die Kranken waren vorhanden – allesamt von erlesener Schönheit. Unzählige Kühe trugen goldene Hufe und Hörner; unzählige schöne Frauen, geschmückt mit feinstem Sandelholz, bekleidet mit himmlischen Gewändern und Halsketten, besaßen alle vierundsechzig Tugenden, kannten alle weltlichen Sitten und Gebräuche und gaben Almosen nach den Wünschen aller Lebewesen.

  In Städten, Dörfern und entlang der Hauptstraßen findet man alles Lebensnotwendige. Am Straßenrand stehen zwanzig Milliarden Bodhisattvas, die diese Dinge den fühlenden Wesen schenken, um alle Wesen zu umfassen, um sie glücklich und freudig zu machen, um ihren Geist zu reinigen, um ihnen Ruhe und Frieden zu schenken, um ihr Leid zu lindern, um ihnen alle Prinzipien verständlich zu machen, um sie auf den Pfad der Allwissenheit zu führen, um sie vom Groll zu befreien, um sie von bösen Einflüssen und Worten zu lösen, um alle falschen Ansichten auszumerzen und um alle karmischen Pfade zu reinigen.

  Dann warf sich Sudhana zu Füßen des Heiligen nieder, umrundete ihn unzählige Male im rechten Winkel und stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du mich geschickt anleiten kannst, und ich bitte dich, es mir zu erklären!“

  Dann verkündete der König:

  "Guter Mensch! Ich habe die Praxis des Großen Mitfühlenden Banners des Bodhisattva rein kultiviert und die Praxis des Großen Mitfühlenden Banners des Bodhisattva erfüllt. Guter Mensch! Ich habe diesen Dharma unzähligen Buddhas, ja sogar den unaussprechlichen Buddhas, vorgelegt und seine Zierde betrachtet, beobachtet und praktiziert."

  „Guter Mensch! Ich nehme diesen Dharma als meinen König an, ich lehre und gebiete [ 3 ] , ich umarme und leite, ich begleite die Welt mit diesem Dharma, ich leite fühlende Wesen mit diesem Dharma, ich befähige fühlende Wesen, sich mit diesem Dharma zu entwickeln, ich führe fühlende Wesen in diesen Dharma, ich stelle fühlenden Wesen mit diesem Dharma geeignete Mittel zur Verfügung, ich pflanze fühlenden Wesen diesen Dharma ein, ich befähige fühlende Wesen, mit diesem Dharma zu praktizieren, ich befähige fühlende Wesen, mit diesem Dharma in der Betrachtung der Natur aller Dharmas mit diesem Dharma zu verweilen, ich befähige fühlende Wesen, in liebender Güte zu verweilen, mit liebender Güte als Hauptprinzip, und die Kraft der liebenden Güte zu besitzen; so befähige ich fühlende Wesen, im Geist des Nutzens, im Geist des Glücks, im Geist des Mitgefühls, im Geist der Umarmung, im Geist des Schutzes fühlender Wesen zu verweilen, ohne sie zu verlassen, und Der Geist, der darauf ausgerichtet ist, alle fühlenden Wesen unaufhörlich vom Leiden zu befreien. Mit diesem Dharma befähige ich alle fühlenden Wesen, letztendlich glücklich zu sein, beständig Freude zu empfinden, frei von allem Leiden zu sein, einen klaren Geist zu besitzen, die Liebe zu Geburt und Tod zu überwinden, die Freude des wahren Dharma zu genießen, die Verunreinigungen des Leidens zu tilgen, die Hindernisse des schlechten Karmas zu durchbrechen, den Kreislauf von Geburt und Tod zu durchbrechen, in den Ozean des wahren Dharma einzutreten, alle Begierden zu überwinden, nach aller Weisheit zu streben, den Ozean des Geistes zu reinigen und unzerstörbaren Glauben zu entwickeln. Wahrlich, ich habe bereits unter diesem großen Banner der liebenden Güte gewandelt und bin imstande, die Welt mit dem wahren Dharma zu lehren und zu verändern.

  „Guter Mensch! Alle Wesen in meinem Land brauchen sich vor mir nicht zu fürchten. Guter Mensch! Wenn Wesen arm und bedürftig sind und mit Bitten zu mir kommen, werde ich meine Schatzkammer öffnen und sie nehmen lassen, was sie wünschen, und ihnen sagen: ‚Tut kein Böses, fügt keinem Lebewesen Schaden zu, hegt keine Hintergedanken, hängt nicht an Dingen. Wenn ihr arm seid und etwas braucht, kommt zu mir und zur Wegkreuzung. Alles ist leicht erhältlich; nehmt, was ihr wollt, ohne zu zögern.‘“

  „Guter Mensch! Die Wesen, die in dieser wundersamen Lichtstadt wohnen, sind allesamt Bodhisattvas, die den Mahayana-Geist erweckt haben. Sie sehen die Dinge nach ihren eigenen Wünschen. Manche sehen diese Stadt als klein, andere als riesig. Manche sehen ihren Boden aus Erde und Sand, andere sehen sie mit vielen Schätzen geschmückt. Manche sehen sie als Erdhaufen als Mauern, andere sehen juwelenbesetzte Mauern, die sie umgeben. Manche sehen den Boden als uneben mit vielen Ziegeln und Steinen, andere sehen ihn flach wie ihre Handfläche, geschmückt mit unzähligen großen Mani-Juwelen. Manche sehen Häuser aus Erde und Holz, andere sehen Paläste, Pavillons, Treppen, Fenster, Geländer, Türen und Fenster – all dies sind nichts als wundersame Schätze.“

  „Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, deren Geist rein ist, die gute Wurzeln geschlagen haben, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen, die nach dem Pfad der Allwissenheit streben, die die Allwissenheit als ihr höchstes Ziel betrachten und die ich in meiner früheren Praxis des Bodhisattva-Pfades aufgenommen habe, dann werden sie diese Stadt mit kostbaren Juwelen geschmückt und rein sehen; alle anderen werden sie als befleckt sehen.“

  „Guter Mensch! In diesem Land ergötzen sich alle fühlenden Wesen in diesem verkommenen Zeitalter an bösen Taten. Aus Mitgefühl möchte ich sie erlösen und betrete daher das Tor des Samadhi des Großen Mitgefühls, das in erster Linie das Mitgefühl des Bodhisattva ist und mit der Welt im Einklang steht. Wenn ich dieses Samadhi betrete, werden alle Furcht, alle Verärgerung, alle Feindschaft und alle Streitigkeiten dieser fühlenden Wesen verschwinden. Warum? Weil ich das Samadhi des Großen Mitgefühls betreten habe, das in erster Linie das Mitgefühl des Bodhisattva ist und mit der Welt im Einklang steht; dies ist das Dharma. Guter Mensch! Warte einen Augenblick, und du wirst es klar erkennen.“

  Zu jener Zeit versank König Mahabharata in Meditation. Die Stadt und ihre Umgebung erbebten auf sechsfache Weise. Alle kostbaren Ländereien, Mauern, Hallen, Paläste, Terrassen, Pavillons, Treppen, Türen und Fenster gaben wundersame Klänge von sich und verneigten sich ehrfurchtsvoll vor dem König. Alle Bewohner der Stadt des Wunderbaren Lichts jubelten und sprangen vor Freude und warfen sich vor dem König nieder. Alle Menschen aus den Dörfern und Städten kamen, um den König zu sehen und ihm freudig ihre Ehrerbietung zu erweisen.

  Nahe der Residenz des Königs blickten Vögel und Tiere einander an, empfanden Mitleid und verneigten sich ehrfurchtsvoll vor ihm. Berge, Ebenen, Gräser und Bäume wandten sich dem König zu. Teiche, Quellen, Brunnen, Flüsse und Meere traten über die Ufer und ergossen sich vor ihm. Zehntausend Drachenkönige ließen gewaltige Duftwolken aufsteigen, entfachten Blitze und Donner und ließen feinen Regen herabregnen. Zehntausend Himmelskönige, nämlich der König des Trayastrimsa-Himmels, der König des Yama-Himmels, der König des Tusita-Himmels, der König des Suvarnabhadra-Himmels, der König des Paranirmitavasavartin-Himmels und so weiter, spielten als ihre Anführer Musik am Himmel. Unzählige himmlische Jungfrauen sangen Loblieder und ließen unzählige Wolken aus Blumen, Düften, Juwelengirlanden, Juwelengewändern, Juwelenbaldachinen, Juwelenbannern und Juwelenwimpeln herabregnen, die den Himmel schmückten und ihrem König Opfer darbrachten. Der Große Elefantenkönig breitete aus eigener Kraft unzählige große Lotusblumen am Himmel aus und hängte unzählige Juwelenketten, Bänder, Girlanden, Ornamente, Blumen und Düfte auf – alle Arten von wundersamen Verzierungen –, während unzählige Jungfrauen Loblieder sangen.

  In Jambudvipa gibt es unzählige Rakshasa-Könige, Yaksha-Könige, Kumbhanda-Könige und Vesajja-Könige. Einige leben im Ozean, andere an Land, trinken Blut und essen Fleisch und schaden allen Lebewesen. Doch alle erheben sich mit Mitgefühl, geloben, anderen zu helfen, verstehen klar das Jenseits und hüten sich vor dem Bösen. Respektvoll falten sie die Hände und verneigen sich vor den Königen. Genau wie in Jambudvipa sind auch in den anderen drei Welten, selbst in den dreitausend großen Chiliokosmen und in den Hunderten von Millionen Nayuta-Welten der zehn Himmelsrichtungen alle giftigen und bösen Wesen so.

  Da erhob sich König Mahavairocana aus dem Samadhi und sprach zu Sudhana: „Guter Mann! Ich weiß nur, dass das große Mitgefühl dieses Bodhisattva der vornehmste Aspekt des Samadhi-Tors ist, der mit der Welt im Einklang steht. So wie alle Bodhisattvas sind, so sind auch Mahasattvas wie ein hohes Dach, das alle fühlenden Wesen mit ihren mitfühlenden Herzen schützt; wie die Erde, die alle fühlenden Wesen mit ihren mitfühlenden Herzen nährt; wie der Vollmond, dessen tugendhaftes Licht gleichmäßig über die Welt erstrahlt; wie die reine Sonne, die alle bekannten Bereiche mit dem Licht der Weisheit erleuchtet; wie eine helle Lampe, die die Dunkelheit in den Herzen aller fühlenden Wesen vertreibt; und so weiter …“ Die Wasserreinigende Perle reinigt die Herzen aller Wesen von den Verunreinigungen und befreit sie von Lüge und Betrug; sie ist das Wunscherfüllende Juwel, das die Wünsche aller Wesen erfüllt; Es ist der Große Wind, der Wesen rasch zur Kultivierung von Samadhi und zum Eintritt in die große Stadt der Allwissenheit führt. Wie kann ich dann sein Wirken erkennen, von seinen Tugenden sprechen, seinen gewaltigen Berg des Verdienstes messen, seine Konstellationen der Tugend betrachten, sein großes Rad der Gelübde beobachten, sein tiefgründiges Dharma-Tor betreten, seinen majestätischen Ozean enthüllen, seinen Pfad des Samantabhadra erhellen, seine Höhlen des Samadhi erläutern und seine Wolke des großen Mitgefühls preisen?

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine königliche Hauptstadt namens Anzhu; dort lebt eine Laiin namens Unbeweglich. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Königs, umrundete ihn unzählige Male und betrachtete ihn mit großer Ehrfurcht, bevor er Abschied nahm.

  Zu jener Zeit verließ Sudhana die Stadt des Wunderbaren Lichts und reiste den Weg entlang, wobei er achtsam über die Lehren des Königs Mahabharata nachdachte, sich an das große mitfühlende Banner und die Praktiken des Bodhisattva erinnerte, über den Weg des Bodhisattva in Einklang mit dem Samadhi und dem Licht der Welt nachdachte, seine unvorstellbare Kraft der Gelübde, Verdienste und Freiheit mehrte, seine unvorstellbare Weisheit über die Reifung fühlender Wesen stärkte, seine unvorstellbare und einzigartige große Macht und Tugend beobachtete, sich an seine unvorstellbaren kennzeichnenden Eigenschaften erinnerte, über sein unvorstellbar reines Gefolge nachdachte und über seine unvorstellbaren Taten nachdachte; er erzeugte Freude, reinen Glauben, unbändige Entschlossenheit, Wonne, Begeisterung, Dankbarkeit, Reinheit, Klarheit, Standhaftigkeit, Weite und unerschöpfliche Fähigkeit. Während er so nachdachte, weinte er Tränen der Trauer, denn er dachte, sein tugendhafter Lehrer sei wahrlich einzigartig, denn er sei der Ursprung aller Verdienste, aller Bodhisattva-Praktiken, aller reinen Bodhisattva-Gedanken, aller Dharani-Räder, aller Samadhi-Lichter, allen Buddha-Wissens und aller Buddha-Visionen, ergieße den Dharma-Regen aller Buddhas in alle Welt, offenbare alle Bodhisattva-Gelübde, erzeuge unvorstellbares Weisheitslicht und mehre die Wurzeln und Triebe aller Bodhisattvas. Es wird auch angenommen, dass: „Ein guter Lehrer kann alle bösen Wege universell erlösen, alle gleichwertigen Dharmas universell darlegen, alle sicheren und gefährlichen Wege universell offenbaren, die tiefe Bedeutung des Mahayana universell erläutern, die Praktiken des Samantabhadra universell fördern, alle Menschen in die Stadt aller Weisheit führen, alle Menschen in den großen Ozean des Dharma-Reiches führen, alle Menschen dazu bringen, den Ozean des Dharma der drei Zeiten zu sehen, alle heiligen Stätten der Heiligen universell verleihen und alle tugendhaften Dharmas universell mehren.“

  Als Sudhana von tiefem Kummer und Sehnsucht erfüllt war, sprachen der Bodhisattva Erwacht und der Bote des Tathagata, der ihn stets begleitete, vom Himmel zu ihm: „Guter Mensch! Wer die Lehren tugendhafter Lehrer befolgt, wird alle Buddhas und Weltverehrten erfreuen; wer den Worten tugendhafter Lehrer folgt, wird die Allwissenheit erlangen; wer an den Worten tugendhafter Lehrer keinen Zweifel hat, wird stets tugendhafte Freunde finden; wer schwört, sich niemals von tugendhaften Lehrern zu trennen, wird alle Segnungen erlangen. Guter Mensch! Begib dich in die Hauptstadt des ewigen Königs, und du wirst den großen tugendhaften Lehrer, Upasika Unbeweglich, sehen.“

  Da erwachte Sudhana aus dem Licht seiner Samadhi-Weisheit und reiste allmählich in die Stadt Ananda. Er suchte überall nach Upasika Akshobhya. Unzählige Menschen sagten ihm: „Guter Mann! Upasika Akshobhya ist ein junges Mädchen. Sie ist in ihrem Haus, beschützt von ihren Eltern, und lehrt unzählige Verwandte den wunderbaren Dharma.“ Als Sudhana dies hörte, war er überglücklich, als hätte er seine Eltern wiedergesehen. Er begab sich sogleich zu Upasika Akshobhyas Haus.

  Beim Betreten des Hauses erblickt man seine Hallen und Pavillons, die in goldenes Licht getaucht sind, das alles durchdringt und Körper und Geist derer, die diesem Licht begegnen, erfrischt. Sobald Sudhanas Körper von diesem Licht berührt wird, erreicht er augenblicklich fünfhundert Samadhi-Tore: das Samadhi-Tor des Verstehens aller seltenen und wundersamen Zeichen, das Samadhi-Tor des Eintritts in die Stille, das Samadhi-Tor der Loslösung von allen weltlichen Angelegenheiten, das Samadhi-Tor der universellen Vision und Gleichmut, das Samadhi-Tor des Tathagatagarbha… und so weiter. Durch diese Samadhi-Tore werden sein Körper und sein Geist geschmeidig wie die eines sieben Tage alten Fötus. Er riecht zudem einen wundersamen Duft, den weder Götter, Drachen, Gandharvas noch irgendein anderes menschliches oder nichtmenschliches Wesen besitzen kann.

  Sudhana näherte sich ihr, faltete respektvoll die Hände und betrachtete sie aufmerksam. Er sah, dass ihre Gestalt und Erscheinung von außergewöhnlicher Schönheit waren, unvergleichlich mit jeder anderen Frau in den zehn Himmelsrichtungen, geschweige denn übertroffen! Nur der Tathagata und alle eingeweihten Bodhisattvas konnten sich mit ihr messen. Ihr Atem verströmte einen wundervollen Duft, ihr Palast war prachtvoll, und ihr Gefolge war ihr ebenbürtig, ja sogar überlegen! Alle fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen hegten keinerlei Bindung zu dieser Laiin; schon ein kurzer Blick auf sie würde all ihre Leiden vertreiben. So wie eine Million großer Brahma-Könige gewiss frei von den Leiden der Begierden sind, so sollten jene, die diese Laiin sehen, wissen, dass ihre Leiden dieselben sind. Fühlende Wesen in den zehn Himmelsrichtungen, außer jenen mit großer Weisheit, würden mit dieser Frau niemals zufrieden sein.

Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana und faltete die Hände, während er mit rechter Achtsamkeit betrachtete, und sah diese Frau, deren Körper unvorstellbar frei und schön war, deren Erscheinung unvergleichlich auf der Welt war, deren Licht durchdringend und ungetrübt von allem war, die allen Wesen universelles Wohl brachte, deren Poren ständig einen wunderbaren Duft verströmten, deren Gefolge grenzenlos war, deren Palast der schönste war und deren Verdienste tiefgründig und unermesslich waren; Sudhana war voller Freude und pries sie in Versen:

    "Haltet an reinen Geboten fest, übt große Geduld."
     Strebe fleißig und ohne zu wanken, und dein Licht wird auf die Welt scheinen.

  Nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, sprach sie: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Anleiten und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!“

  Daraufhin tröstete Upasika Immovable Sudhana mit den sanften und wohlklingenden Worten eines Bodhisattva und sprach zu ihm: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt. Guter Mann! Ich habe das Tor des unzerstörbaren Schatzes der Weisheit und der Befreiung des Bodhisattva erreicht, ich habe das Tor der festen Stütze und Praxis des Bodhisattva erreicht, ich habe das allumfassende Tor des Bodhisattva des gleichen Verständnisses aller Dharmas erreicht, ich habe die Beredsamkeit des Bodhisattva erreicht, die alle Dharmas erleuchtet, ich habe das Samadhi des Bodhisattva des unermüdlichen Strebens nach allen Dharmas erreicht.“

  Sudhana fragte: „Heiliger! Wie steht es um den unerschütterlichen Weisheitsschatz eines Bodhisattva, das Tor der Befreiung und selbst das Tor des Samadhi, das ohne Ermüdung alle Dharmas anstrebt?“

  Das Mädchen sagte: „Guter Mann! Dieser Ort ist schwer zu verstehen.“

  Sudhana sagte: „Ich bitte den Heiligen, mir dies durch die Macht des Buddha zu verkünden! Dann werde ich durch einen tugendhaften Lehrer glauben, annehmen, erkennen und verstehen können, es beobachten, üben und befolgen, alle Unterscheidung überwinden und letztendlich Gleichheit erlangen.“

  Upasika sagte:

  „Guter Mann! In einem früheren Leben gab es ein Kalpa namens ‚Libi‘, und der Name des Buddha war ‚Xiubi‘.“ Zu jener Zeit regierte ein König namens Dian Shou, der nur eine Tochter hatte – mich. Eines Nachts, als ich aufhörte zu musizieren, schliefen meine Eltern und Brüder, und auch fünfhundert Mädchen. Von meinem Turm aus blickte ich zu den Sternen empor und sah den Tathagata am Himmel, wie einen König juwelenbesetzter Berge, umgeben von unzähligen Himmelsdrachen, den acht Götterklassen und Bodhisattvas. Der Körper des Buddha strahlte ein gewaltiges Lichtnetz aus, das ungehindert alle zehn Himmelsrichtungen durchdrang, und jede Pore seines Körpers verströmte einen wundervollen Duft. Als ich diesen Duft roch, wurde mein Körper weich, und mein Herz war voller Freude. Ich stieg vom Turm herab, faltete die Hände und verneigte mich vor dem Buddha. Ich sah, dass der Kopf des Buddha nicht sichtbar war und die Grenzen seines Körpers verborgen blieben. Ich betrachtete die vielen Zeichen und Tugenden des Buddha, ohne zufrieden zu sein, und dachte insgeheim: „Welche Taten hat dieser weltverehrte Buddha vollbracht, um solch eine Ehre zu erlangen?“ Ein wundervoller Körper mit vollkommenen Zeichen und Tugenden, vollkommenes Licht, ein vollständiges Gefolge, prächtige Paläste, reiner Segen und Weisheit, unvorstellbares Samadhi, übernatürliche Kräfte und ungehinderte Beredsamkeit?

  „Guter Mann! Damals sprach der Tathagata, der meine Gedanken kannte, zu mir: ‚Du solltest einen unzerstörbaren Geist entwickeln, um alles Leiden zu überwinden; du solltest einen unbesiegbaren Geist entwickeln, um alle Anhaftungen zu durchbrechen; du solltest einen furchtlosen Geist entwickeln, um das Tor des tiefen Dharma zu betreten; du solltest einen geduldigen und ausdauernden Geist entwickeln, um böse Wesen zu erlösen; du solltest einen Geist frei von Täuschung entwickeln, um in allen Bereichen wiedergeboren zu werden; du solltest einen unersättlichen Geist entwickeln, um ohne Ruhe alle Buddhas zu sehen; du solltest einen unersättlichen Geist entwickeln, um den gesamten Dharma-Regen der Tathagatas zu empfangen; du solltest einen Geist des rechten Denkens entwickeln, um das Licht des gesamten Buddha-Dharma zu verbreiten; du solltest einen Geist der großen Unterstützung entwickeln, um das Rad des Dharma des gesamten Buddha-Dharma zu drehen; du solltest einen Geist der weitreichenden Verbreitung entwickeln, um den Dharma-Schatz gemäß den Wünschen aller Wesen zu verteilen.‘“

  „Guter Mann! Ich habe von jenem Buddha solch einen Dharma gehört und suche nun allwissende Weisheit, die zehn Kräfte des Buddha, die Beredsamkeit des Buddha, das Licht des Buddha, den physischen Körper des Buddha, die herausragenden Merkmale des Buddha, die Versammlung des Buddha, das Land des Buddha, das majestätische Auftreten des Buddha und die Langlebigkeit des Buddha. Nachdem ich dieses Gelübde abgelegt habe, ist mein Geist so fest wie Diamant, und kein Leid und keine der beiden Fahrzeuge können ihn zerstören.“

  „Guter Mensch! Seit ich dieses Gelübde abgelegt habe, in unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, habe ich keine Begierden geweckt, geschweige denn danach gehandelt! In all diesen Äonen habe ich keinen Zorn gegen meine Verwandten empfunden, geschweige denn gegen andere fühlende Wesen! In all diesen Äonen habe ich kein Selbstbild entwickelt, geschweige denn Besitz als mein Eigentum betrachtet! In all diesen Äonen, im Augenblick des Todes, der Geburt und im Mutterleib, habe ich mich nie von Gedanken an fühlende Wesen täuschen lassen oder Gleichgültigkeit empfunden, geschweige denn zu anderen Zeiten! In all diesen Äonen, selbst in Träumen, habe ich keinen einzigen Buddha vergessen, den ich gesehen habe, geschweige denn den Anblick eines Bodhisattva mit zehn Augen! In all diesen Äonen habe ich das wahre Dharma des Tathagata bewahrt und nie ein einziges Wort oder einen Satz vergessen, nicht einmal weltliche Worte, geschweige denn die Worte, die aus dem goldenen Mund des Tathagata gesprochen wurden! In all diesen Äonen, Ich habe den gesamten Ozean des Dharma der Tathagatas bewahrt, jedes einzelne Wort und jeden Satz, ja sogar alle weltlichen Gesetze, betrachtet und befolgt. In all diesen Zeitaltern habe ich diesen Ozean des Dharma bewahrt und nie ein einziges Wort oder einen einzigen Satz vergessen. Ich habe in keinem einzigen Dharma Samadhi erreicht, nicht einmal in weltlichen Techniken; dasselbe gilt für jeden einzelnen Dharma. In all diesen Zeitaltern habe ich das Dharma-Rad aller Tathagatas bewahrt, und wo immer ich es bewahrt habe, habe ich nie ein einziges Wort oder einen einzigen Satz verworfen, noch weltliche Weisheit erlangt, außer zum Zweck der Zähmung fühlender Wesen. In all diesen Zeitaltern habe ich den Ozean der Buddhas gesehen und es ist mir nie misslungen, die reinen großen Gelübde unter einem einzigen Buddha zu erfüllen, nicht einmal unter den Manifestationen der Buddhas. In all diesen Zeitaltern habe ich die wundersamen Praktiken aller Bodhisattvas gesehen, und es gibt keine einzige Praxis, die ich nicht vollbracht habe. In all den Zeitaltern, unter allen fühlenden Wesen, die ich gesehen habe, gab es kein einziges, das ich nicht dazu ermutigt hätte, den Geist eines Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, noch jemals ein einziges, den Geist eines Śrāvaka oder Pratyekabuddha zu entwickeln. In all den Zeitaltern, in Bezug auf alle Lehren Buddhas, habe ich in keinem einzigen Wort oder Satz Zweifel, dualistisches Denken, diskriminierendes Denken, verschiedene Denkweisen, das Festhalten an Überlegenheits- oder Minderwertigkeitsgedanken, Liebe oder Hass geweckt.

  "Guter Mann! Von nun an habe ich oft Buddhas gesehen, oft Bodhisattvas gesehen, oft wahre gute Lehrer gesehen, oft die Gelübde der Buddhas gehört, oft die Praktiken der Bodhisattvas gehört, oft die Tore der Bodhisattva-Paramitas gehört, oft die Tore der Bodhisattva-Weisheit und des Lichts gehört, oft die Tore des Bodhisattva-unerschöpflichen Schatzes gehört, oft die Tore des Eintritts in das grenzenlose Weltnetz gehört, oft die Tore der Ursachen der Wiedergeburt in das grenzenlose Reich der fühlenden Wesen gehört, oft das reine Licht der Weisheit benutzt, um die Leiden aller fühlenden Wesen zu beseitigen, oft die Weisheit benutzt, um die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen wachsen zu lassen, oft meinen Körper gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen manifestiert und oft reine und erhabene Worte benutzt, um alle fühlenden Wesen im Dharma-Reich zu erleuchten."

  „Guter Mann! Ich habe das Tor des Bodhisattva erreicht, das unstillbare Streben nach allen Dharmas, und ich habe das Tor der allumfassenden, gleichberechtigten Beherrschung aller Dharmas erlangt. Nun manifestiere ich unvorstellbare, freie und wundersame Wandlungen. Möchtest du sie sehen?“

  Sudhana sagte: „Ja! Ich möchte dich sehen.“

  Zu jener Zeit saß Upasika Unbeweglich auf dem Löwenthron des Drachenschatzes und durchschritt das Samadhi-Tor der Suche nach allen Dharmas ohne Befriedigung, das Samadhi-Tor der Suche nach der Zierde des Unendlichen Rades, das Samadhi-Tor der Manifestation des Rades der Zehn Kräfte und Weisheit, das Samadhi-Tor des Unerschöpflichen Schatzes der Buddha-Samen… und so weiter, zehntausend solcher Samadhi-Tore. Als sie diese Samadhi-Tore durchschritt, erbebten in jeder der zehn Himmelsrichtungen unzählige Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, auf sechsfache Weise, alle aus reinem Lapislazuli; in jeder Welt gab es Hunderte von Milliarden von vier Kontinenten, Hunderte von Milliarden von Tathagatas, einige im Tushita-Himmel weilend und andere ins Parinirvana eingehend; Jeder Tathagata strahlte ein Netz aus Licht aus, das die Dharma-Welt durchdrang, die Versammlung der Wesen umgab, sie rein umschloss, das wundersame Dharma-Rad in Bewegung setzte und alle Wesen erleuchtete.

  Dann erhob sich Upasika Immovable aus dem Samadhi und wandte sich an Sudhana mit den Worten: „Guter Mann! Siehst du das?“

  Sudhana sagte: „Ja! Ich habe alles gesehen.“

  Upasika sagte:

  „Guter Mensch! Ich habe nur dieses Licht des Samadhi des unstillbaren Verlangens nach allen Dharmas erlangt und predige allen fühlenden Wesen den subtilen Dharma und bringe ihnen Freude. Wie die Bodhisattva Mahasattvas, wie Garuda, die ungehindert den Himmel durchstreifen und in den großen Ozean aller fühlenden Wesen eintreten können, ergreife ich jene, deren gute Wurzeln gereift sind, und setze sie sogleich an das Ufer des Bodhi; wie Kaufleute, die die große Schatzinsel betreten und die Schätze der zehn Kräfte und der Weisheit des Tathagata suchen; wie Fischer, die das Netz des wahren Dharma halten und in den Ozean von Geburt und Tod eintreten, um fühlende Wesen aus den Wassern der Anhaftung zu filtern; wie der Asura-König, der die große Stadt der drei Daseinsbereiche, den Ozean der Leiden, aufwühlen kann; wie die Sonne, die am Himmel erscheint und den Schlamm der Anhaftung erleuchtet und ihn austrocknen lässt; wie der Vollmond, der am Himmel erscheint und die Blüte der Die Herzen derer, die wandelbar sind; wie die Erde, allumfassend gleich, in der unzählige fühlende Wesen wohnen und die Wurzeln und Triebe aller guten Dharmas hervorbringen; wie der gewaltige Wind, ungehindert in seiner Richtung, der alle großen Bäume der Anhaftung entwurzeln kann; wie ein Weltherrscher, der die Welt durchstreift und die vier Mittel der Anziehung nutzt, um alle fühlenden Wesen zu versammeln. Wie könnte ich von solch verdienstvollen Taten wissen oder sprechen?

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens das unermessliche Dusala; dort wohnt ein ketzerischer Mönch namens Universelle Praxis. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

=== 67/39/8 ===

Zu jener Zeit, nachdem Sudhana die Lehre (Dharma) von der Upasika Akshobhya gehört hatte, konzentrierte er sich darauf, sich alle Lehren einzuprägen, sie alle anzunehmen und über sie nachzudenken.

  Sie reisten nach und nach durch Städte und Dörfer, bis sie die Stadt Dusaro erreichten. Bei Sonnenuntergang betraten sie die Stadt und suchten überall nach abgelegenen Wegen, in Geschäften, Wohnvierteln und entlang der Hauptstraßen.

  Östlich der Stadt liegt der Berg Sudhana. Mitten in der Nacht sah Sudhana, wie Gras, Bäume und Felsen auf dem Gipfel wie die aufgehende Sonne leuchteten. Er war von großer Freude erfüllt und dachte: „Hier werde ich gewiss einem tugendhaften Lehrer begegnen.“ Er verließ die Stadt und bestieg den Berg. Dort sah er den tugendhaften Lehrer langsam auf einer ebenen Fläche des Berges wandeln. Seine Gestalt war vollkommen und sein Glanz strahlender als der Brahmas selbst, umgeben von zehntausend Brahma-Wesen. Er ging zu ihm, verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male und faltete vor ihm die Hände mit den Worten: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, wie man den Weg des Bodhisattva kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich gut lehren kannst; bitte erkläre es mir!“

  Der Bodhisattva antwortete: „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet, edler Mann! Ich habe mich bereits auf dem Pfad des Bodhisattva aller Orte etabliert, ich habe bereits das Samadhi der universellen Weltbeobachtung erreicht, ich habe bereits die Kraft der Nicht-Vertrauens- und Nicht-Handelns erreicht und ich habe bereits die Vollkommenheit der Weisheit erreicht. Edler Mann! Ich komme allen Wesen der Welt zugute, ungeachtet ihres Ortes, ihrer Form, ihrer Praxis oder ihrer Wiedergeburt – nämlich dem Himmelreich, dem Drachenreich, dem Yaksha-Reich, dem Gandharva-Reich, dem Asura-Reich, dem Garuda-Reich, dem Kinnara-Reich, dem Mahoraga-Reich, dem Höllenreich, dem Tierreich, dem Reich Yamas, dem Menschenreich und dem nicht-menschlichen Reich. Diese Wesen mögen verschiedene Ansichten vertreten, an die zwei Fahrzeuge glauben oder an den Mahayana-Pfad glauben und sich daran erfreuen. Allen diesen Wesen komme ich durch verschiedene geschickte Mittel und Weisheit zugute. Zum Beispiel kann ich erklären …“ über alle Arten weltlicher Künste und Handwerke, wodurch sie in der Lage sind…“ Sie mögen die Weisheit aller geschickten Mittel und Dharanis erlangen; oder sie mögen die vier Mittel der Anziehung erläutern, wodurch sie den Pfad der Allwissenheit erreichen; oder sie mögen die Vollkommenheiten erläutern, wodurch sie ihre Verdienste dem Zustand der Allwissenheit widmen können; oder sie mögen den großen Bodhicitta preisen, wodurch sie ihr Streben nach dem höchsten Pfad nicht verlieren können; oder sie mögen die Praktiken der Bodhisattvas preisen, wodurch sie ihre Gelübde erfüllen können, die Buddha-Länder zu reinigen und fühlende Wesen zu befreien; oder sie mögen die verschiedenen Leiden des Begehens böser Taten und des Empfangens der Hölle erläutern, wodurch sie schlechtes Karma zutiefst verabscheuen können; oder sie mögen die Opfergaben an die Buddhas erläutern, die Wurzeln der Güte pflanzen und gewiss die Frucht der Allwissenheit erlangen, wodurch sie Freude erzeugen können; Oder sie preisen alle Tugenden der Tathagatas, Arhats und Vollkommen Erleuchteten, wodurch sie sich am Körper des Buddha erfreuen und nach Allwissenheit streben können; oder sie preisen die majestätischen Tugenden der Buddhas, wodurch sie sich den unzerstörbaren Körper des Buddha wünschen können; oder sie preisen den freien Körper des Buddha, wodurch sie den großen majestätischen Körper des Tathagata suchen können, der nicht verdunkelt werden kann.

  „Außerdem, guter Mann! In dieser Stadt Salak, unter allen Völkern, Männern wie Frauen, werde ich geschickt in ihrer Gestalt erscheinen und den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend lehren. Alle Wesen werden weder wissen, wer ich bin, noch woher ich komme, sondern ich werde nur jene befähigen, die mich hören, entsprechend zu handeln. Guter Mann! So wie ich den Wesen in dieser Stadt nütze, so werde ich auch den Wesen in allen Städten, Dörfern und Gemeinden Jambudvipas nützen, wo immer die Menschen wohnen.“

  „Guter Mann! In Jambudvipa gibt es sechsundneunzig Wesen, jedes mit anderen Ansichten und Anhaftungen. Geschickt bezwinge ich sie alle und bewege sie dazu, all ihre Ansichten aufzugeben. Wie in Jambudvipa, so auch auf den anderen vier Kontinenten; wie auf den vier Kontinenten, so auch in den dreitausend großen Chiliokosmen; wie in den dreitausend großen Chiliokosmen, so auch im Ozean der Wesen in den unzähligen Welten der zehn Himmelsrichtungen. Entsprechend den Wünschen jedes Wesens nutze ich verschiedene geschickte Mittel und verschiedene Dharma-Tore, manifestiere verschiedene Formen und spreche verschiedene Sprachen, um den Dharma zu verkünden, damit sie Nutzen daraus ziehen.“

  „Guter Mann! Ich kenne nur diese Bodhisattva-Praxis, die sich auf alle Orte erstreckt. Wie die Bodhisattva Mahasattvas, deren Körper der Anzahl aller fühlenden Wesen entsprechen, erlangen sie Körper, die sich nicht von den fühlenden Wesen unterscheiden, betreten mit ihren transformierten Körpern alle Bereiche, scheinen an allen Orten wiedergeboren zu werden, erscheinen allen fühlenden Wesen, ihr reines Licht erleuchtet die Welt, sie verweilen in allen Zeitaltern mit ungetrübten Gelübden, erlangen unvergleichliche Praktiken wie Indras Netz, wirken beständig fleißig zum Wohle aller fühlenden Wesen, weilen immer ohne Anhaftung bei ihnen, sind in den drei Zeiten gleich, erleuchten alle mit der Weisheit der Selbstlosigkeit und betrachten alles mit dem Schatz großen Mitgefühls; wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken kennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Weite; dort lebt ein Ältester, der Räucherwerk namens Utpala-Blume verkauft. Geh dorthin und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit verachtete Sudhana, geleitet von seinem tugendhaften Lehrer, sein eigenes Leben, hing nicht an Reichtum, hatte keine Freude an Menschenmengen, gab sich nicht den fünf Begierden hin, klammerte sich nicht an seine Familie und schätzte den Thron nicht. Sein einziger Wunsch war es, alle fühlenden Wesen zu befreien, alle Buddha-Länder zu reinigen, allen Buddhas Opfergaben darzubringen, die wahre Natur aller Dharmas zu erkennen, den großen Ozean des Verdienstes aller Bodhisattvas zu kultivieren, alle Verdienste ohne Rückschritt zu erlangen, den Bodhisattva-Pfad mit großen Gelübden durch alle Zeitalter hindurch zu beschreiten, in die Versammlungshallen aller Buddhas einzutreten, ein einziges Samadhi-Tor zu durchschreiten und die Kraft der Freiheit in allen Samadhi-Toren zu manifestieren, alle Buddhas in einem einzigen Spalt des Herzens eines Buddhas ohne Sättigung zu sehen, die Weisheit und das Licht aller Dharmas zu erlangen und den Dharma-Schatz aller Buddhas bewahren zu können, und strebte ausschließlich nach all diesen Verdiensten von Buddhas und Bodhisattvas.

  Er reiste allmählich, bis er ein riesiges Land erreichte. Dort ging er zu dem Ältesten, verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta erschaffen, mit dem Wunsch, die gleiche Weisheit aller Buddhas zu erlangen, die unermesslichen Gelübde aller Buddhas zu erfüllen, die höchsten physischen Körper aller Buddhas zu reinigen, die reinen Dharma-Körper aller Buddhas zu sehen, die umfassenden Weisheitskörper aller Buddhas zu erkennen, alle Praktiken der Bodhisattvas zu läutern, alle Samadhis der Bodhisattvas zu erleuchten, in allen Dharanis der Bodhisattvas zu verweilen, alle Hindernisse zu beseitigen und in alle zehn Himmelsrichtungen zu reisen. Doch ich weiß nicht, wie Bodhisattvas die Bodhisattva-Praktiken erlernen, wie sie den Bodhisattva-Pfad beschreiten und wie sie allwissende Weisheit erlangen können.“

  Der Älteste riet:

  "Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu erzeugen."

  „Guter Mann! Ich kenne alle Düfte und weiß, wie man sie mischt: alle Duftstoffe, alle Räucherstäbchen, alle Salben und alle Räucherpulver. Ich kenne auch den Ursprung all dieser erhabenen Düfte und bin mir der himmlischen Düfte, der Drachendüfte, der Yaksha-Düfte und aller Düfte der Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen bewusst. Ich kenne auch die Düfte, die alle Krankheiten heilen, die alles Übel beseitigen, die Freude schenken, die Leiden verstärken, die Leiden lindern, die Anhaftung an die bedingte Existenz bewirken, die Abneigung gegen die bedingte Existenz hervorrufen, die Stolz überwinden, die den Geist zur Rezitation des Buddha-Namens anregen, die zur Erkenntnis des Dharma führen, die von den Heiligen genossen werden, die Düfte, die alle unterscheiden.“ Bodhisattvas, Düfte, die die Entwicklungsstadien aller Bodhisattvas beschreiben. Ich verstehe das Entstehen, Erscheinen, Vollendung, Reinheit, Frieden, die wirksamen Mittel, Kraft, Funktion und den Ursprung all dieser Düfte.

  „Guter Mann! Es gibt einen Duft im Menschenreich namens Elefantenschatz, der aus dem Kampf der Drachen entstand. Verbrennt man eine einzige Pille, steigt eine gewaltige Duftwolke auf und hüllt die Hauptstadt ein, und sieben Tage lang fällt ein feiner Duftregen. Trägt man ihn, wird der Körper golden; trägt man ihn auf Kleidung, Palästen oder Pavillons, werden auch diese golden. Weht der Wind ihn in einen Palast und riechen die Wesen ihn, werden sie sieben Tage und sieben Nächte lang von Freude erfüllt sein, ihre Körper und Seelen werden glücklich sein, sie werden frei von allen Krankheiten sein, ihnen wird von niemandem Schaden zugefügt, sie werden frei von Kummer und Leid sein, sie werden weder Angst noch Furcht kennen, sie werden weder verwirrt noch zornig sein, sie werden einander mitfühlend begegnen, und ihre Seelen werden rein sein. Nachdem ich dies wusste, predigte ich ihnen den Dharma und befähigte sie so, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entschlossen zu entwickeln.“

  „Guter Mann! Vom Berg Maraya wächst Sandelholz, genannt ‚Ochsenkopf‘; wird es auf den Körper aufgetragen, kann selbst ein Feuer nicht brennen, wenn man eine Feuergrube betritt. Guter Mann! Im Meer findet sich ein Duft namens ‚Unbesiegbar‘; wird er auf Trommeln und Muschelhörner aufgetragen, ziehen sich beim Klang alle feindlichen Heere zurück. Guter Mann! An den Ufern des Anavatapta-Sees wächst Adlerholz, genannt ‚Lotusschatz‘; eine einzige Pille dieses Duftes ist so groß wie ein Hanfsamen; wird sie verbrannt, durchdringt ihr Duft die gesamte Welt von Jambudvipa, und alle Wesen, die ihn riechen, werden von allen Sünden befreit und ihre Gebote gereinigt. Guter Mann! Aus dem Himalaya stammt ein Duft namens ‚Aruna‘; riecht ein Wesen diesen Duft, wird sein Geist gewiss frei von allen Verunreinigungen sein, und wenn ich den Dharma predige, werden alle den Samadhi der Reinheit erreichen. Guter Mann! Im Reich der Rakshasas findet sich ein Duft namens ‚Ozeanschatz‘ …“ Weihrauch ist nur Für den Gebrauch des Weltherrschers: Verbrennt man eine einzige Pille und räuchert damit, so erheben sich der König und seine vier Heere in den Himmel. Welch ein guter Mensch! Im Himmel des Guten Dharma gibt es ein Räucherwerk namens „Reine Zierde“; verbrennt man eine einzige Pille und räuchert damit, so werden alle Götter an den Buddha denken. Welch ein guter Mensch! Im Himmel Subhamas gibt es ein Räucherwerk namens „Reine Schatzkammer“; verbrennt man eine einzige Pille und räuchert damit, so versammeln sich alle Wesen des Yama-Himmels am Königssitz, um dem Dharma zu lauschen. Welch ein guter Mensch! Im Himmel Tusitas gibt es ein Räucherwerk namens „Sendava“; verbrennt man eine einzige Pille vor dem Sitz eines Bodhisattva, der zur Wiedergeburt bestimmt ist, so steigt eine gewaltige Duftwolke auf und bedeckt das gesamte Reich des Dharma, aus der allerlei Opfergaben für alle Buddhas und Bodhisattvas herabregnen. Welch ein guter Mensch! Im Himmel der Guten Verwandlung gibt es ein Räucherwerk namens „Gedankenraub“; wenn man eine einzige Pille davon sieben Tage lang verbrennt, regnet es allerlei Schmuck vom Himmel.

  „Guter Mann! Ich kenne nur diese Art, Weihrauch zu mischen. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas, fernab von allen schlechten Gewohnheiten, unbefleckt von weltlichen Begierden, die Fesseln der Leiden und dämonischen Ketten für immer durchtrennen, alle Bereiche transzendieren, sich mit dem Duft der Weisheit schmücken, an keiner Welt gebunden sind, die Loslösung von den Geboten vollkommen verwirklicht haben, reine Loslösung von der Weisheit besitzen, ohne Anhaftung an irgendein Objekt handeln und an keinem Ort anhaften, ihr Geist ist gleichmütig, ohne Anhaftung oder Vertrauen; wie kann ich ihr wundersames Verhalten erkennen? Wie kann ich ihre Verdienste beschreiben? Wie kann ich ihre reinen Gebote offenbaren? Wie kann ich zeigen, dass ihre Handlungen fehlerlos und ohne Fehl und Tadel sind? Wie kann ich ihre unbefleckten körperlichen, verbalen und geistigen Handlungen erkennen?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine große Stadt namens Louge; dort lebt ein Schiffskapitän namens Wassila. Geh dorthin und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit begab sich Sudhana in die Stadt des Turms, um die Straße zu besichtigen. Er beobachtete die Höhe der Straße, ihre Ebenheit und Gefährlichkeit, ihre Reinheit und Unreinheit sowie ihre Kurven und Geradlinigkeit.

  Auf dieser Reise sinniert man: „Ich sollte mich tugendhaften Lehrern nähern. Tugendhafte Lehrer sind der Grund für die Vollendung aller Bodhisattva-Pfade, für die Vollendung der Paramitas-Praxis, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen zu sammeln, für die Vollendung der Praxis, ohne Hindernisse universell in die Dharma-Welt einzutreten, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen von böser Weisheit zu befreien, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen vom Stolz zu befreien, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen von Leiden zu befreien, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen alle Ansichten aufzugeben, für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen von allen bösen Dornen zu befreien, und für die Vollendung der Praxis, alle fühlenden Wesen in die Stadt der Allwissenheit zu führen. Warum? Weil man von tugendhaften Lehrern alle heilsamen Dharmas erhält; indem man sich auf sie verlässt …“ Durch die Kraft tugendhafter Lehrer erlangt man den Pfad der Allwissenheit. Tugendhafte Lehrer sind schwer zu erkennen und schwer zu begegnen.“ So sinniert man.

  Nach und nach erreichten sie die Stadt und sahen den Kapitän des Schiffes, der vor den Stadttoren am Ufer saß, umgeben von Hunderttausenden von Händlern und unzähligen anderen Menschen. Er verkündete den Dharma des Großen Ozeans und den Ozean der Verdienste Buddhas. Sudhana, der dies sah, ging zu ihm, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male und faltete vor ihm die Hände. „Heiliger!“, rief er. „Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder wie man ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“

  Der Schiffskapitän sagte:

  "Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickelt. Nun bist du in der Lage, nach den Ursachen großer Weisheit zu fragen, nach den Ursachen der Überwindung allen Leidens von Geburt und Tod, nach den Ursachen des Erreichens der großen Schatzinsel aller Weisheit, nach den Ursachen des Erreichens des unzerstörbaren Mahayana, nach den Ursachen der Befreiung von der Furcht vor Geburt und Tod der beiden Fahrzeuge und des Verweilens im friedvollen Samadhi, nach den Ursachen der Fahrt mit dem großen Gelübdewagen, um alle Orte zu bereisen und den reinen Pfad des Bodhisattva-Verhaltens ungehindert zu praktizieren, nach den Ursachen der Verschönerung aller unzerstörbaren Weisheit mit Bodhisattva-Verhalten, nach den Ursachen der universellen Befolgung aller Dharmas in den zehn Richtungen als rein und ungehindert und nach den Ursachen des schnellen Eintritts in den reinen Pfad des Ozeans aller Weisheit."

  „Guter Mensch! Ich weile hier an der Küstenstraße dieser Stadt und reinige die Praxis des Banners des Großen Mitgefühls des Bodhisattva. Guter Mensch! Ich beobachte die armen Wesen in Jambudvipa und übe zu ihrem Wohl verschiedene Askeseübungen, um all ihre Wünsche zu erfüllen. Zuerst fülle ich ihren Geist mit weltlichen Dingen; dann schenke ich ihnen Dharma-Reichtum, mache sie glücklich und befähige sie, tugendhaftes Verhalten zu entwickeln, den Pfad der Weisheit zu beschreiten, die Kraft der guten Wurzeln zu stärken, das Bodhicitta zu erwecken, das Bodhi-Gelübde zu reinigen, die Kraft des großen Mitgefühls zu festigen, den Pfad zu beschreiten, der Geburt und Tod aufheben kann, ein Verhalten zu entwickeln, das nicht der Geburt und des Todes müde ist, den Ozean aller Wesen zu umfassen, den Ozean aller Verdienste zu kultivieren, den Ozean aller Dharmas zu erleuchten, den Ozean aller Buddhas zu sehen und in den Ozean aller Weisheit einzutreten. Guter Mensch! Ich verweile hier, indem ich so sinniere, so meine Absicht habe und so allen Wesen zum Wohle gereiche.“

  „Guter Mann! Ich kenne alle kostbaren Inseln, alle kostbaren Orte, alle Arten von Kostbarkeiten und alle Samen kostbarer Dinge im Meer. Ich weiß, wie man alle Kostbarkeiten reinigt, ausbeutet, hervorbringt und herstellt. Ich kenne alle kostbaren Gefäße, alle kostbaren Verwendungen, alle kostbaren Reiche und alles kostbare Licht. Ich kenne alle Drachenpaläste, alle Yaksha-Paläste und alle Bhuta-Paläste und weiß, wie man sie alle meidet und ihren Schwierigkeiten entkommt. Ich kann auch die Tiefe von Strudeln, die Entfernung von Wellen und die Farbe und Beschaffenheit des Wassers unterscheiden. Ich kann auch die Stufen von Sonne, Mond und Sternen, Tag und Nacht und deren Länge unterscheiden. Ich kenne die Stärke und Schwäche von Schiffen aus Eisen und Holz, die Leichtgängigkeit und Komplexität ihrer Mechanismen, die Größe des Gewässers und die Windrichtung. Ich verstehe alle Aspekte von Sicherheit und Gefahr klar und kann vorwärtsgehen, wenn es sicher ist, und anhalten, wenn es gefährlich ist.“ Es ist sicher, anzuhalten. Ein guter Mann! Mit solcher Weisheit kann ich allen empfindungsfähigen Wesen stets zum Wohle gereichen.

  „Guter Mann! Ich werde prächtige Schiffe benutzen, um Händler auf dem Weg des Friedens und der Ruhe zu transportieren und ihnen den Dharma zu predigen, um sie glücklich zu machen. Ich werde sie zur Schatzinsel [ 1 ] führen und sie mit allerlei Schätzen versorgen, damit sie reichlich vorhanden sind. Dann werde ich sie zurück nach Jambudvipa bringen. Guter Mann! Ich werde meine großen Schiffe benutzen, um auf diesem Weg hin und her zu reisen, und ich werde dafür sorgen, dass sie niemals Schaden nehmen. Wenn ein fühlendes Wesen meinen Körper sieht oder meinen Dharma hört, werde ich es davon abhalten, das Meer von Geburt und Tod zu fürchten, und es wird gewiss in das Meer aller Weisheit eintreten. Es wird gewiss imstande sein, das Meer aller Begierden und Anhaftungen zu beseitigen und das Meer der drei Zeiten mit dem Licht der Weisheit zu erleuchten. Es wird imstande sein, das Meer des Leidens aller fühlenden Wesen zu erschöpfen und das Meer des Geistes aller fühlenden Wesen zu reinigen. Es wird imstande sein, das Meer aller schnell zu reinigen.“ Sie werden die Buddha-Länder erreichen und in die großen Ozeane der zehn Himmelsrichtungen reisen können. Sie werden das Meer der Wurzeln aller fühlenden Wesen erkennen, das Meer des Verhaltens aller fühlenden Wesen verstehen und sich dem Meer des Geistes aller fühlenden Wesen anpassen.“

  „Guter Mensch! Ich habe diese große Praxis des Mitgefühls erlangt; wenn es solche gibt, die mich sehen, mich hören, bei mir weilen oder sich an mich erinnern, so sind sie alle nicht ohne Verdienst. So wie Bodhisattvas geschickt darin sind, den Ozean von Geburt und Tod zu durchfahren, unbefleckt vom Ozean aller Leiden, fähig, den Ozean aller falschen Ansichten loszulassen, fähig, den Ozean der Natur aller Dharmas zu beobachten, fähig, den Ozean der fühlenden Wesen mit den vier Mitteln der Anziehung zu sammeln, bereits wohl im Ozean allwissender Weisheit verweilend, fähig, den Ozean aller Anhaftungen der fühlenden Wesen auszulöschen, fähig, gleichermaßen im Ozean aller Zeiten zu weilen, fähig, den Ozean der fühlenden Wesen mit übernatürlichen Kräften zu durchqueren und fähig, den Ozean der fühlenden Wesen ihren Zeiten entsprechend zu lenken – wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  "Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Kele; in dieser Stadt lebt ein Ältester namens Wushang Sheng. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad des Bodhisattva?"

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn eindringlich an, weinte bitterlich und nahm, erfüllt von unstillbarem Verlangen nach einem tugendhaften Lehrer, Abschied.

  Zu jener Zeit erwachte Sudhana mit einem Herzen von tiefem Mitgefühl, das alles durchdrang, einem Herzen von unermesslicher Barmherzigkeit, das alles nährte, geschmückt mit den beiden Tugenden Verdienst und Weisheit. Er entsagte allen Verunreinigungen und Leiden, erkannte die Gleichheit des Dharma und kannte weder Höhe noch Niedrigkeit im Sinn. Er entfernte die Dornen des Bösen, beseitigte alle Hindernisse und nutzte unerschütterliche Disziplin als Mauer und Graben und tiefe Versenkung als Garten. Er nutzte das Sonnenlicht der Weisheit, um die Dunkelheit der Unwissenheit zu vertreiben, den Wind geschickter Mittel, um die Blume der Weisheit zu öffnen, und erfüllte die Welt des Dharma mit ungetrübten Gelübden. Sein Geist weilte stets in der Stadt der allwissenden Weisheit. So suchte er den Pfad des Bodhisattva.

  Nach und nach erreichten sie jene Stadt. Dort erblickten sie den Höchsten Siegreichen im Großen Geschmückten Bannerwald östlich der Stadt, umgeben von unzähligen Händlern und Hunderttausenden von Laien, die allerlei weltliche Angelegenheiten regelten. Durch den Dharma bewirkte er, dass sie sich für immer von jeglichem Stolz befreiten, das Ego und alles, was zum Ego gehört, hinter sich ließen, ihren angehäuften Besitz aufgaben, die Verunreinigungen von Geiz und Neid auslöschten, ihren Geist reinigten, frei von allen Verunreinigungen wurden, die Kraft des reinen Glaubens erlangten, sich stets an der Erscheinung des Buddha erfreuten, den Dharma hochhielten, die Kraft eines Bodhisattva entfachten, die Bodhisattva-Praxis begannen, in den Bodhisattva-Samadhi eintraten, die Weisheit eines Bodhisattva erlangten, in der rechten Achtsamkeit eines Bodhisattva verweilten und die Freude und das Verlangen eines Bodhisattva mehrten.

  Zu jener Zeit beobachtete Sudhana, wie der Älteste zur Versammlung predigte, warf sich ihm zu Füßen und stand nach einer langen Weile wieder auf und sprach:

  „Heiliger! Ich bin Sudhana! Ich bin Sudhana! Ich suche den Pfad des Bodhisattva. Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie kultiviert ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Im Laufe des Lernens und Kultivierens kann man stets alle fühlenden Wesen führen, stets alle Buddhas sehen, stets alle Lehren des Buddha hören, stets alle Lehren des Buddha befolgen, stets alle Dharma-Tore durchschreiten, alle Buddha-Länder betreten, um den Pfad des Bodhisattva zu erlernen, in allen Zeitaltern verweilen, um den Pfad des Bodhisattva zu kultivieren, die gesamte göttliche Kraft des Tathagata erkennen, den gesamten Schutz des Tathagata empfangen und die gesamte Weisheit des Tathagata erlangen?“

  Dann sagte der Ältere zu Sudhana:

  "Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."

  „Guter Mann! Ich habe die Kraft der Nicht-Vertrauenshaltung und des Nicht-Handelns in der Bodhisattva-Praxis des Erreichens aller Orte erlangt. Guter Mann! Was ist die Bodhisattva-Praxis des Erreichens aller Orte? Guter Mann! In diesen dreitausend großen Welten, unter allen fühlenden Wesen im Reich der Begierde, nämlich: allen Dreiunddreißig Himmeln, allen Yama-Himmeln, allen Tusita-Himmeln, allen Suvarnabha-Himmeln, allen Paranirmitavasavartin-Himmeln, allen Mara-Himmeln und allen anderen Göttern, Drachen, Yakshas, ​​Rakshasas, Kumbhandas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas…“ Er predigte den Dharma allen Wesen, Menschen wie Tieren, in Dörfern, Städten und allen Wohnstätten und führte sie dazu, ungesetzliche Praktiken aufzugeben, Streitigkeiten beizulegen, Kämpfe zu beenden, Groll zu überwinden, Ressentiments zu brechen, sich von Fesseln zu befreien und frei zu sein. Er befreite sie aus dem Gefängnis, nahm ihnen die Furcht und lehrte sie, nicht zu töten, falsche Ansichten zu vertreten und keine bösen Taten zu begehen. Er verbot alle verbotenen Handlungen; er führte sie dazu, alle tugendhaften Taten zu vollbringen, alle Fertigkeiten zu erlernen und allen Wesen der Welt zu helfen; er erklärte ihnen verschiedene Lehren, brachte ihnen Freude und ließ ihr Verständnis allmählich reifen; er lehrte jene, die nicht-buddhistischen Pfaden folgten, höhere Weisheit und führte sie dazu, alle falschen Ansichten aufzugeben, und... Indem ich in die Lehren Buddhas eintrete, selbst in alle Brahma-Bereiche des Formreichs, werde ich den höchsten Dharma darlegen. In diesem System der dreitausendgroßen tausend Welten und selbst in den zehn Richtungen, in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel in hunderttausend Milliarden Nayuta-Buddha-Ländern, werde ich den Dharma Buddhas, den Dharma Bodhisattvas, den Dharma Śrāvakas und den Dharma Pratyekabuddhas darlegen; Ich werde von der Hölle sprechen, von den Wesen in der Hölle und vom Weg zur Hölle; ich werde von den Tieren sprechen, von den Unterschieden zwischen den Tieren, vom Leiden der Tiere und vom Weg ins Tierreich; ich werde von der Welt Yamas sprechen, vom Leiden in Yamas Welt und vom Weg in Yamas Welt; ich werde von der himmlischen Welt sprechen, von den Freuden der himmlischen Welt und so weiter. Ich spreche von der Welt zum Himmel; ich spreche von der Welt der Menschen, von den Freuden und Leiden der Menschen, ich spreche von der Welt zu den Menschen. Um die Tugenden der Bodhisattvas zu offenbaren, um die Wesen vom Leiden von Geburt und Tod zu befreien, um ihnen die wundersamen Tugenden allwissender Wesen zu zeigen, um ihnen das Verständnis von Täuschung und Leiden in den Daseinsbereichen zu ermöglichen, um ihnen den ungetrübten Dharma zu zeigen, um die Ursachen allen weltlichen Entstehens zu enthüllen, um die Glückseligkeit der Ruhe allen weltlichen Daseins zu offenbaren, um ihnen zu ermöglichen, alle Gedanken loszulassen, um ihnen die Verwirklichung des Nicht-Dharma des Buddha zu ermöglichen, um das Rad der Leiden für immer zu erlöschen, um ihnen zu ermöglichen, das Rad des Dharma des Tathagata in Bewegung zu setzen, spreche ich diesen Dharma für alle Wesen.

  „Guter Mann! Ich kenne nur die Kraft des reinen Dharma der Bodhisattvas – der Nicht-Vertrauenshaltung und des Nicht-Handelns –, die es einem ermöglicht, überall zu kultivieren. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle freien und ungehinderten übernatürlichen Kräfte besitzen, können sie alle Buddha-Länder bereisen und das universelle Auge erlangen; sie können alle Klänge und Worte hören, universell in die Weisheit aller Dharmas eingehen, sind frei und ungehindert, ohne Widerspruch oder Streit, und sind unvergleichlich mutig und stark, indem sie mit ihren langen und breiten Zungen gleiche Klänge aussprechen; ihre Körper sind wundersam und schön, wie die aller Bodhisattvas, letztlich nicht verschieden von allen Tathagatas; ihr Weisheitskörper ist unermesslich, universell in die drei Zeiten eindringend, mit grenzenlosen Bereichen, wie der leere Raum. Wie könnte ich ihre Verdienste und Praktiken jemals kennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Shuna; in diesem Land befindet sich eine Stadt namens Kalinga Grove; dort lebt eine Bhikkhuni namens Simha Pinshin. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit reiste Sudhana nach und nach in diese Stadt und suchte überall nach dieser Nonne. Unzählige Menschen sagten ihm:

  „Guter Mann! Diese Nonne predigt im Sonnenlichtgarten, den König Siegreiches Licht gestiftet hat und der unzähligen Lebewesen zugutekommt.“ Zu jener Zeit ging Sudhana in diesen Garten und beobachtete alles.

  Im Garten stand ein gewaltiger Baum namens „Vollmond“, der einem Pavillon glich und ein helles Licht ausstrahlte, das eine Yojana erhellte. Daneben gab es einen Laubbaum namens „Universeller Schutz“, der wie ein Blätterdach geformt war und ein strahlend dunkelblaues Licht verströmte. Ein weiterer Blumenbaum namens „Blumenschatz“ ragte hoch und majestätisch wie ein Schneekönig empor und ließ unzählige wundersame Blüten herabregnen, ähnlich dem Palicitra-Baum im Trayastrimsa-Himmel. Ein Nektar- und Fruchtbaum, geformt wie ein goldener Berg, strahlte unaufhörlich Licht aus und trug Früchte aller Art. Ein Mani-Juwelenbaum namens „Vairocana-Schatzkammer“ von unvergleichlicher Größe, dessen höchste Spitze das Mani-Juwel des Herzkönigs trug und der mit unzähligen Mani-Juwelen in verschiedenen Farben geschmückt war, stand ebenfalls dort. Ein weiterer Kleiderbaum namens „Rein“ war mit farbenfrohen Gewändern behängt. Schließlich gab es noch einen Musikbaum namens „Freude“, dessen Klänge alle himmlische Musik übertrafen. Es gab auch einen duftenden Baum namens „Universeller Schmuck“, der unaufhörlich einen wunderbaren Duft verströmte, der ungehindert in alle zehn Himmelsrichtungen reichte.

  Im Garten befinden sich Quellen und Teiche, alle geschmückt mit den sieben Schätzen. Schwarzer Sandelholzschlamm liegt darin, und der Grund ist mit feinem Goldsand bedeckt. Das Wasser, das die acht Tugenden in sich birgt, ist reichlich vorhanden, und Utpala-, Padma-, Kumanthong- und Pundarika-Blüten bedecken die Oberfläche. Unzählige Juwelenbäume sind ringsum in Reihen angeordnet. Unter den Juwelenbäumen stehen Löwenthrone, geschmückt mit verschiedenen kostbaren Schätzen, bedeckt mit himmlischen Gewändern, duftend nach erlesenem Weihrauch, umhüllt von Juwelenbändern und -baldachinen. Jambudvipas goldenes Netz umgibt sie, und Juwelenglocken erklingen sanft mit melodischen Klängen. Unter dem Baum könnte sich ein Löwenthron mit Lotus-Schatzkammer befinden, oder ein Löwenthron mit duftender Königsmani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit Drachen-Mani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit juwelenbesetzter Löwengruppe-Mani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit Vairocana-Mani-Schatzkammer, oder ein Löwenthron mit Vairocana-Mani-Schatzkammer der zehn Himmelsrichtungen; jeder dieser Throne ist von 100.000 juwelenbesetzten Löwenthronen umgeben, von denen jeder unermesslich verziert ist.

  Dieser prächtige Garten ist voller unzähliger Schätze, wie eine kostbare Insel im weiten Ozean. Der Boden ist mit den weichen, kostbaren Gewändern des Kalinda bedeckt, sodass er sich angenehm anfühlt; man sinkt ein und hebt wieder ab. Unzählige Vögel singen harmonisch. Der juwelenbesetzte Sandelholzwald ist wunderschön geschmückt, und unzählige prächtige Blüten regnen endlos herab, wie in Indras Garten voller Blüten. Ein unvergleichlicher Duft durchdringt alles, wie in Indras Halle des tugendhaften Dharma. Musikalische Bäume, juwelenbesetzte Bäume und Netze aus juwelenbesetzten Glöckchen erzeugen melodische Klänge, wie die Gesänge der Göttin der guten Rede, Shiva. Wunscherfüllende Bäume sind mit unzähligen prächtigen Gewändern geschmückt, wie ein weites Meer. Unzählige farbenprächtige Pavillons, geschmückt mit unzähligen Schätzen, gleichen der großen Stadt Sudarshana im Trayastrimsa-Himmel. Juwelenbesetzte Baldachine erstrecken sich weit und breit wie der Berg Sumeru. Das Licht strahlt allumfassend, wie Brahmas Palast.

  Zu jener Zeit erkannte Sudhana, dass dieser prächtige Garten unermessliches Verdienst und vielfältige Pracht besaß, die allesamt aus den karmischen Belohnungen eines Bodhisattva, den Wurzeln der Güte, die zur Befreiung von der Welt führten, und dem Verdienstfluss durch Opfergaben an alle Buddhas entsprangen. Er war unvergleichlich auf der Welt, und all dies wurde durch das gewaltige und reine Verdienst und die guten Taten der Bhikkhuni Shimbinshin erreicht, die den Dharma als Illusion verstand. Unzählige Wesen, darunter Götter, Drachen und die acht Klassen von Wesen aus den dreitausend großen Chiliokosmen, betraten diesen Garten, ohne sich eingeengt zu fühlen. Warum? Wegen der unvorstellbaren Kraft und göttlichen Macht dieser Bhikkhuni.

  Zu jener Zeit sah Sudhana die Nonne Lion-Pinchen auf einem großen Löwenthron unter den juwelenbesetzten Bäumen sitzen. Ihr Körper war würdevoll und anmutig, ihr Wesen heiter und gelassen, ihre Sinne in vollkommener Harmonie, wie bei einem mächtigen Elefantenkönig; ihr Geist war rein wie ein klarer Teich; sie erfüllte alle Wünsche wie ein wunscherfüllendes Juwel; sie war unbefleckt von weltlichen Dingen wie eine Lotusblume; ihr Geist war furchtlos wie bei einem Löwenkönig; sie hielt die reinen Gebote unerschütterlich hoch wie der Berg Sumeru; sie konnte denen, die sie sahen, Kühle spenden wie ein König des erlesenen Duftes; sie konnte die Hitze des Leidens von allen Wesen nehmen wie der kostbare Sandelholzduft in den schneebedeckten Bergen; wer sie sah, erfuhr die Linderung allen Leidens wie bei einem König der heilenden Medizin; wer sie sah, ging nicht leer aus wie Varuna; sie konnte alle Wurzeln des Guten nähren wie fruchtbares Land.

  In jeder Versammlung unterscheiden sich die Lehren und die Auslegungen des Dharma. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Reinen Wohnstätten-Devas mit dem Großen Herrn der Freiheit als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Unerschöpfliche Befreiung. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Brahma-Devas mit dem König des Freudigen Bhagavan als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Das Rad der Reinen und Differenzierten Rede. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Paranirmitavasavartin-Devas mit dem König der Freiheit als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Der Reine Geist eines Bodhisattva. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Suprabha-Devas mit dem König der Suprabha-Devas als Oberhaupt; diese Bhikkhuni erläutert einen Dharma namens: Die Zierde aller Dharmas. Manchmal sieht man eine sitzende Versammlung der Tusita Devas, mit dem König der Tusita Devas an der Spitze; diese Bhikkhuni verkündet ein Dharma namens: Die Rotation des Geistesschatzes. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von den Königen und Göttinnen des Yama-Himmels, mit dem Yama-König an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Grenzenlose Zierde. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von den Königen und Göttinnen der dreiunddreißig Himmel, mit Sakra, dem Herrn der Götter, an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Das Tor der Abneigung. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von den Drachenkönigen der hundert Lichter, darunter Nanda, Upananda, Manas, Irobananda und Anavatapta, mit Sagara an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Die Zierde der übernatürlichen Kräfte des Buddha. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von einer Vielzahl von Yakshas, ​​mit Vaishravana, dem König der Götter, an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Die Schatzkammer des Schutzes für fühlende Wesen. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von einer Vielzahl von Gandharvas, mit Dhritarashtra, dem König der Gandharvas, an der Spitze; diese Bhikkhuni predigt ein Dharma-Tor namens: Unerschöpfliche Freude. Oder man sieht eine sitzende Versammlung von Asuras, mit Rahu, dem Asura-König, als Anführer; diese Bhikkhuni erläutert ein Dharma-Tor namens: Das Tor der Weisheit des Dharma-Reiches schnell schmücken. Oder man sieht eine sitzende Versammlung von Garudas, mit dem Garuda-König, der die Schnelligkeit hält, als Anführer; diese Bhikkhuni erläutert ein Dharma-Tor namens: Den Ozean der Existenz erschrecken. Oder man sieht eine sitzende Versammlung der Kinnaras, angeführt vom König der Großen Baum-Kinnaras; diese Bhikkhuni lehrt ein Dharma-Tor mit dem Titel: Das Licht des Verhaltens Buddhas. Oder man sieht eine sitzende Versammlung der Mahoragas, angeführt vom König der Amra-Wald-Mahoragas; diese Bhikkhuni lehrt ein Dharma-Tor mit dem Titel: Das freudvolle Herz Buddhas erwecken. Oder man sieht eine sitzende Versammlung unzähliger Hunderttausender Männer und Frauen; diese Bhikkhuni lehrt ein Dharma-Tor mit dem Titel: Höchstes Verhalten. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von einer Vielzahl von Rakshasa, angeführt vom Rakshasa-König, der unablässig die Essenz eines großen Baumes stiehlt; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Titel: Mitgefühl erwecken. Oder man sieht einen Sitz, umgeben von Wesen, die an das Śrāvakayāna glauben und sich daran erfreuen; Diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das Licht der höchsten Weisheit. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Wesen, die an das Pratyekabuddhayāna glauben und sich daran erfreuen; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das gewaltige Licht der Buddha-Verdienste. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Wesen, die an das Mahāyāna glauben und sich daran erfreuen; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das Tor der universellen Samadhi-Weisheit und des Lichts. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Bodhisattvas, die gerade das Bodhicitta erlangt haben; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Die Versammlung aller Buddha-Gelübde. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Bodhisattvas der zweiten Stufe; diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Das Rad der Reinheit. Oder man sieht einen Sitzplatz, umgeben von Bodhisattvas der dritten Stufe; Diese Bhikkhuni predigt den Dharma mit dem Namen: Ruhige Zierde. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der vierten Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Das Reich der Allwissenheit. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der fünften Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Die Schatzkammer der Wunderblumen. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der sechsten Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Die Schatzkammer von Vairocana. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der siebten Stufe; diese Bhikkhuni erläutert den Dharma mit dem Namen: Die Stufe der universellen Zierde. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der achten Stufe; Diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Der Körper des Reiches, der das Dharma-Reich durchdringt. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der neunten Stufe; diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Die Zierde der Kraft des Nicht-Erreichens. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Bodhisattvas der zehnten Stufe; diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Das Rad der Ungehindertheit. Oder man sieht sie sitzend, umgeben von Vajrapani; diese Bhikkhuni verkündet den Dharma mit dem Namen: Die Zierde der Vajra-Weisheit Narayana.

  Sudhana erkannte, dass alle Wesen in allen Bereichen reif und gezähmt waren, würdige Gefäße des Dharma. Sie betrat diesen Garten und setzte sich um den Sitz. Die Nonne, Löwen-Bhikkhuni, lehrte, ihrem Wunsch entsprechend, die Unterschiede zwischen Überlegenheit und Unterlegenheit zu verstehen, den Dharma und ermöglichte ihnen so, in Anuttara-samyak-sambodhi keine Rückschritte zu machen. Warum? Weil diese Nonne die zehn Tore von Prajnaparamita durchschritten hatte – die Tore der universellen Augenverleugnung, der universellen Darlegung des Dharma Buddhas, der universellen Differenzierung des Dharma-Bereichs, der universellen Zerstörung aller Hindernisse, der universellen Erzeugung guter Geister in allen Wesen, der universellen Zierde, des universellen ungehinderten wahren Schatzes, der universellen Vollkommenheit des Dharma-Bereichs, des universellen Schatzes des Geistes und der universellen Erzeugung des Schatzes des Lebens – dies sind die zehn wichtigsten Tore von Prajnaparamita, und sie durchschritt unzählige weitere Tore von Prajnaparamita. Alle Bodhisattvas und fühlenden Wesen in diesem Sonnenlichtgarten wurden anfänglich von Bhikkhuni Simipin dazu ermutigt, das Bodhicitta zu erzeugen, das Dharma aufrechtzuerhalten, es zu meditieren und zu pflegen und Nicht-Rückschritt in Anuttara-samyak-sambodhi zu erreichen.

  Zu jener Zeit sah Sudhana den Garten der Bhikkhuni Lionpinshorn, ihr Bett, ihre Gehmeditation, ihre Versammlung, ihre übernatürlichen Kräfte und ihre Beredsamkeit. Er vernahm auch die unbegreiflichen Dharma-Lehren, und die gewaltige Dharma-Wolke nährte sein Herz. Da dachte er: „Ich werde sie unzählige Male im rechten Winkel umrunden.“

  In diesem Moment strahlte die Nonne ein helles Licht aus, das die prächtige Versammlung in ihrem Garten erhellte. Sudhana sah sich und alle Bäume des Gartens die Nonne unzählige Male umrunden. Nachdem er sie umrundet hatte, faltete Sudhana die Hände und blieb stehen, während er sprach:

  Heiliger! Ich habe bereits das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!

  Die Nonne sagte: „Guter Mann! Ich habe die Befreiung erlangt, die man auch die Vollendung allwissender Weisheit nennt.“

  Sudhana fragte: „Heiliger! Warum wird es ‚Vollkommene allwissende Weisheit‘ genannt?“

  Die Nonne sagte: „Guter Mann! Dieses Licht der Weisheit erleuchtet alle Phänomene der drei Zeiten in einem einzigen Gedanken.“

  Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist die Sphäre dieser leuchtenden Weisheit?“

  Die Nonne sagte:

  „Guter Mensch! Ich schreite durch dieses Tor der Weisheit und des Lichts und erlange den König des Samadhi, der alle Dharmas hervorbringt. Durch dieses Samadhi erlange ich einen Körper der Intention und gehe in den Tusita-Himmel in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen, zu den Bodhisattvas, mit denen ich geboren wurde. Vor jedem Bodhisattva erscheine ich in unzähligen Formen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, und mit jeder Form bringe ich unzählige Opfergaben dar, wie zum Beispiel: als Himmelskönig oder gar als menschlicher König, mit Wolken aus Blumen und Girlanden, brennendem Weihrauch, duftenden Salben und Weihrauchpulver, Kleidung, Girlanden, Bannern, Baldachinen, juwelenbesetzten Netzen, Zelten, Schatzkammern, Lampen und allerlei Schmuck.“ Ich halte alle notwendigen Opfergaben und bringe sie dar. So wie ich den Bodhisattvas im Tusita-Himmel und jedem einzelnen Tathagata dazwischen – ob im Mutterleib, nach der Geburt, zu Hause, nach dem Verlassen des Elternhauses, auf dem Weg zum Bodhimanda, beim Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, beim Drehen des Dharma-Rades oder beim Eintritt ins Nirvana – ob in himmlischen Palästen, Drachenpalästen oder gar menschlichen Palästen, Opfergaben darbringe, so bringe ich jedem einzelnen Tathagata auf dieselbe Weise Opfergaben dar. Wenn irgendein fühlendes Wesen erfährt, dass ich dem Buddha auf diese Weise Opfergaben darbringe, wird es in Anuttara-samyak-sambodhi die vollständige Genesung erlangen; wenn irgendein fühlendes Wesen zu mir kommt, werde ich ihm sogleich die Prajnaparamita lehren.

  "Guter Mensch! Wenn ich alle fühlenden Wesen sehe, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der fühlenden Wesen, denn mein weises Auge sieht klar; wenn ich alle Sprachen höre, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der Sprachen, denn mein Geist ist frei von Anhaftung; wenn ich alle Tathagatas sehe, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der Tathagatas, denn ich verstehe den Dharma-Körper; wenn ich alle Dharma-Räder halte, unterscheide ich nicht die Eigenschaften der Dharma-Räder, denn ich erkenne das Wesen des Dharma; in einem Gedanken erkenne ich alle Dharmas, ich unterscheide nicht die Eigenschaften aller Dharmas, denn ich weiß, dass Dharmas wie Illusionen sind."

  „Guter Mann! Ich weiß nur, dass dies die Erlangung von Allwissenheit und Befreiung ist. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas, deren Geist frei von Unterscheidungsvermögen ist, alle Dharmas umfassend kennen, aufrecht sitzen, das gesamte Dharma-Reich erfüllen, alle Buddha-Welten in sich manifestieren und mit einem einzigen Gedanken alle Buddhas erreichen, die göttliche Kraft aller Buddhas in sich manifestieren und mit einem einzigen Haar unzählige Buddha-Welten darstellen können und in einer einzigen Pore ihres eigenen Haares die Entstehung und Zerstörung unzähliger Welten manifestieren können und mit einem einzigen Gedanken mit unzähligen Wesen zusammenleben und mit einem einzigen Gedanken unzählige Äonen durchschreiten – wie kann ich da jemals ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt ein Land namens Gefahr; in diesem Land befindet sich eine Stadt namens Kostbarer Schmuck; in diesem Land lebt eine Frau namens Vasumitra. Geh dorthin und frage sie: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.

=== 68/39/9 ===

  Zu jener Zeit betrachtete und beobachtete Sudhana, dessen Geist vom Licht großer Weisheit erleuchtet war, das Wesen aller Dharmas und erlangte das Tor des Verstehens aller Reden und Dharanis, das Tor der Aufrechterhaltung aller Dharma-Räder und Dharanis, die Kraft großen Mitgefühls, die Zuflucht aller fühlenden Wesen zu sein, das Tor des Lichts der Beobachtung der Bedeutung aller Dharmas, das Gelübde, das reine Reich des Dharma zu erfüllen, das Licht der Weisheit, das in alle zehn Richtungen auf alle Dharmas scheint, die Kraft der Freiheit, alle Welten zu schmücken, und das Gelübde, das vollkommene Werk aller Bodhisattvas universell einzuleiten.

  Der Zug führt allmählich in die gefahrvolle und majestätische Stadt des Nationalschatzes, wo sie nach Vasumitra suchen.

  Manche Einwohner der Stadt, die die Tugenden und die Weisheit dieser Frau nicht kannten, dachten folgendermaßen:

  „Dieser Junge, dessen Sinne still und dessen Weisheit klar ist, ist weder verwirrt noch ungeordnet. Er blickt konzentriert, ohne Müdigkeit oder Anhaftung, seine Augen sind fest und sein Geist unbewegt. Er ist tiefgründig und unermesslich wie der Ozean. Er sollte weder Gier noch Anhaftung gegenüber dieser Frau, Vasumitra, hegen, noch irgendwelche trügerischen Gedanken, noch sollte er von ihrer Schönheit oder Begierde angezogen werden.“

  „Dieser Junge begeht keine dämonischen Taten, betritt keine dämonischen Reiche, ist nicht in Begierden verstrickt und nicht von Dämonen gebunden. Er unterlässt es, das zu tun, was er nicht tun sollte. Welchen Grund hat er also, diese Frau zu suchen?“

  Unter ihnen war einer, der voraussah, dass diese Frau Weisheit besaß, und der Sudhana sagte:

  „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Nun, da du Vasumitra gefunden hast, hast du großen Nutzen daraus gezogen. Guter Mann! Du solltest entschlossen sein, die Buddhaschaft zu erlangen, entschlossen, allen fühlenden Wesen Zuflucht zu bieten, entschlossen, den giftigen Pfeil der Gier von allen fühlenden Wesen zu entfernen und entschlossen, alle reinen Gedanken aller fühlenden Wesen, die der Begierde nach Frauen geschuldet sind, zu zerstören.“

  „Guter Mann! Vasumitra wohnt in ihrem Haus nördlich des Marktes in dieser Stadt.“

  Als Sudhana diese Worte hörte, war er überglücklich und ging zum Tor. Er sah, dass die Residenz weitläufig und prächtig war, mit juwelenbesetzten Mauern, juwelenbesetzten Bäumen und juwelenbesetzten Gräben, die jeweils von zehn Schichten umgeben waren. Die juwelenbesetzten Gräben waren mit duftendem Wasser gefüllt, mit goldenem Sand bedeckt und mit himmlischen Blumen, Utpala-, Pampuma-, Kumāra- und Pundari-Blumen geschmückt. Paläste und Pavillons waren überall verstreut, mit einander zugewandten Toren und Fenstern, alle mit Netzen und Glöckchen verziert und mit unzähligen kostbaren Schätzen bestückt. Der Boden bestand aus Kristall, durchsetzt mit verschiedenen Juwelen, brennendem Adlerholz, mit Sandelholz überzogen und mit juwelenbesetzten Glöckchen behängt, die im Wind klangen und himmlische Blumen über den Boden verstreuten. Die vielfältigen Prachtvorstellungen waren unbeschreiblich, mit Hunderttausenden von Schätzen, die dort aufbewahrt wurden, und zehn großen Gärten zur Zierde.

  Zu jener Zeit erblickte Sudhana diese Frau, deren Erscheinung würdevoll und vollkommen war, mit goldener Haut, dunkelblauen Augen und Haar, weder zu lang noch zu kurz, weder zu grob noch zu fein, unvergleichlich mit der Schönheit eines menschlichen oder himmlischen Wesens im Reich der Begierde. Ihre Stimme übertraf alle Brahma-Reiche bei Weitem; sie besaß ein umfassendes Verständnis der verschiedenen Sprachen aller Wesen und verstand die Bedeutung der Worte tiefgründig. Sie war wortgewandt, besaß eine illusorische Weisheit und durchschritt das Tor der wirksamen Mittel. Ihr Körper war mit juwelenbesetzten Halsketten und anderem Schmuck geschmückt, und ihr Haupt wurde von einem wunscherfüllenden Mani-Juwel gekrönt. Sie war von unzähligen Gefolgsleuten umgeben, die alle dieselben guten Wurzeln und Gelübde teilten und über einen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten verfügten. Da ging von ihrem Körper ein gewaltiges Licht aus, das alle Paläste ihres Hauses erleuchtete; wer diesem Licht begegnete, spürte eine angenehme Kühle auf seinem Körper.

  In diesem Moment trat Sudhana an ihn heran, verneigte sich vor seinen Füßen, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“

  Er sagte sofort:

  „Guter Mann! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, die so genannt wird: frei vom Reich der Gier und des Begehrens, und in verschiedenen Formen nach ihren Wünschen erscheinend. Wenn mich eine Gottheit sieht, bin ich eine himmlische Jungfrau, deren Erscheinung und Strahlkraft unvergleichlich überlegen sind; und so weiter, selbst wenn mich ein Mensch oder ein Nichtmensch sieht, werde ich als menschliche oder nichtmenschliche Frau erscheinen, und mögen sie mich nach ihren Wünschen sehen.“

  „Wenn ein fühlendes Wesen, verstrickt in Begierde, zu mir kommt, werde ich ihm den Dharma lehren. Beim Hören des Dharma wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi des Losgelösten Reiches; wenn ein fühlendes Wesen mich einen Augenblick lang sieht, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Freude; wenn ein fühlendes Wesen einen Augenblick lang mit mir spricht, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi des Ungehinderten Klangs; wenn ein fühlendes Wesen meine Hand einen Augenblick lang hält, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Durchdringung aller Buddha-Welten; wenn ein fühlendes Wesen meinen Sitz einen Augenblick lang besteigt, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Befreiung und des Lichts; wenn ein fühlendes Wesen mich einen Augenblick lang anblickt, wird es von Gier befreit und erlangt den Bodhisattva-Samadhi der Befreiung und des Lichts.“ Bodhisattvas Samadhi der stillen Zierde; wenn ein fühlendes Wesen mich häufig ausatmen sieht, wird es von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi der Bezwingung der Ketzer; wenn ein fühlendes Wesen mich blinzeln sieht, wird es von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi des Buddha-Lichts; wenn ein fühlendes Wesen mich umarmt, wird es von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi der Umarmung aller fühlenden Wesen und deren niemals Verlassen; wenn ein fühlendes Wesen an mir saugt [ 1] „ Durch mich zu küssen, werde ich von Gier befreit und erlangt Bodhisattvas Samadhi der Vermehrung des Verdienstschatzes für alle fühlenden Wesen.“ Alle fühlenden Wesen, die sich mir nähern, werden im Zustand der Loslösung von Gier verweilen und den Zustand der Allwissenheit des Bodhisattva erreichen, wodurch sich ungehinderte Befreiung manifestiert.“

  Sudhana fragte: „Welche tugendhaften Wurzeln pflegte der Heilige, und welche verdienstvollen Taten vollbrachte er, um eine solche Freiheit zu erlangen?“

  Antwort:

  „Guter Mann! Ich erinnere mich an einen Buddha namens Gaoxing, der einst auf Erden erschien; seine Hauptstadt hieß Miaomen. Guter Mann! Dieser Tathagata Gaoxing betrat aus Mitgefühl für alle Wesen die Stadt und schritt durch ihre Tore. Die ganze Stadt erbebte, wurde plötzlich riesig und mit unzähligen Juwelen geschmückt. Unermessliches Licht erstrahlte übereinander, und kostbare Blumen bedeckten das Land. Himmlische Musik erklang, und der Himmel war erfüllt. Guter Mann! Damals war ich die Frau eines Ältesten namens Shanhui. Als ich die göttliche Kraft des Buddha sah, erlangte ich die Erleuchtung und ging mit meinem Mann zum Buddha, um ihm eine Münze als Opfergabe darzubringen. Damals lehrte mich Manjushri, der Jüngling, der dem Buddha diente, den Dharma, wodurch ich den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erweckte.“

  "Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva von der Gier befreit ist. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas unermessliche Fähigkeiten und Weisheit erlangt haben, deren Schatz unermesslich und deren Reich unvergleichlich ist; wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder beschreiben?"

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Shandu; in dieser Stadt wohnt ein Hausvater namens Vissati, der unaufhörlich Opfergaben an eine Stupa mit Sandelholzsitz darbringt. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn mit größter Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit reiste Sudhana allmählich in die Stadt Sudatta, ging zum Haus des Laien, verneigte sich vor seinen Füßen, stand mit gefalteten Händen da und sprach:

  Heiliger! Ich habe bereits das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung) entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt oder ihn kultiviert. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, geschickt im Führen und Unterweisen bist; bitte erkläre es mir!

  Der Laie sagte:

  „Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: das Reich des Nicht-Parinirvana. Guter Mensch! Ich lasse nicht den Gedanken aufkommen: ‚Der Tathagata ist bereits ins Parinirvana eingegangen, der Tathagata geht jetzt ins Parinirvana ein, der Tathagata wird ins Parinirvana eingehen.‘ Ich weiß, dass alle Buddhas und Tathagatas in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen letztlich nicht ins Parinirvana eingehen, außer jene, die es manifestieren, um fühlende Wesen zu unterwerfen.“

  „Guter Mensch! Als ich auf dem Sandelholzthron das Tor der Tathagata-Stupa öffnete, erreichte ich einen Samadhi namens: Unerschöpflicher Buddha-Samen. Guter Mensch! In jedem Gedanken trete ich in diesen Samadhi ein, und in jedem Gedanken erkenne ich alle unermesslichen und erhabenen Dinge.“

  Sudhana fragte: „Wie ist der Zustand dieses Samadhi?“

  Der Laie antwortete:

  „Guter Mensch! Wenn ich in diesen Samadhi eintrete, sehe ich nacheinander alle Buddhas dieser Welt, nämlich: Kassapa Buddha, Kanakamuni Buddha, Krakucchanda Buddha, Sikhin Buddha, Vipassi Buddha, Tissa Buddha, Pusa Buddha, Anuttara Buddha, Anuttara Lotus Buddha; und so weiter, wobei der erste zuerst erscheint. In einem einzigen Gedanken sehe ich hundert Buddhas, tausend Buddhas, hunderttausend Buddhas, hundert Millionen Buddhas, tausend Milliarden Buddhas, hunderttausend Milliarden Buddhas, unzählige Milliarden Buddhas, unzählige Milliarden Buddhas und so weiter, bis hin zu unzählbaren Welten.“ Ich sehe alle Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner der Welt, der Reihe nach. Ich sehe auch jene Buddhas, die anfänglich nach Erleuchtung strebten, gute Wurzeln schlugen, übernatürliche Kräfte erlangten, große Gelübde erfüllten, wundersames Verhalten praktizierten, Paramitas besaßen, das Bodhisattva-Stadium erreichten, reine Geduld erlangten, das Heer der Dämonen bezwangen, vollkommene Erleuchtung erlangten, reine Länder besaßen, von Versammlungen umgeben waren, helles Licht ausstrahlten, das wundersame Rad des Dharma drehten und übernatürliche Kräfte manifestierten; ich kann mich an all ihre verschiedenen Unterschiede erinnern, ich kann sie alle in Erinnerung behalten, ich kann sie alle beobachten und ich kann sie unterscheiden und zeigen. Alle zukünftigen Buddhas, wie Maitreya Buddha, und alle gegenwärtigen Buddhas , wie Vairocana Buddha, sind ebenfalls so. In dieser Welt sind alle Buddhas, Arhats, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas der drei Zeiten in den zehn Richtungen ebenfalls so .

  „Guter Mann! Ich habe nur die Befreiung vom Nicht-Nirvana erlangt, die dieser Bodhisattva erlangt hat. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas mit einem einzigen Gedanken der Weisheit die drei Zeiten allumfassend erkennen und mit einem einzigen Gedanken alle Samadhis allumfassend erreichen, wobei die Sonne der Weisheit des Tathagata ihren Geist beständig erleuchtet, ohne Unterscheidung in allen Dharmas, im Verständnis, dass alle Buddhas gleich sind und dass der Tathagata und alle fühlenden Wesen gleich und ohne Dualität sind, im Wissen, dass die Selbstnatur aller Dharmas rein, ohne Gedanken, ohne Bewegung ist, und so imstande sind, alle Welten allumfassend zu erreichen, frei von jeder Unterscheidung, im Siegel des Buddha-Dharma verweilend und imstande, alle fühlenden Wesen im Dharma-Bereich zu erleuchten; wie kann ich da ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  "Guter Mann! Im Süden liegt ein Berg namens Potalaka; dort wohnt ein Bodhisattva namens Avalokiteshvara. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"

  Das heißt, die Verse werden gesprochen [ 3 ] :

    „Viele Weise wohnen in den Bergen am Meer, ihr Wesen besteht aus unzähligen Schätzen und ist vollkommen rein.“
     Die Obstgärten sind voller Obstbäume, und Quellen und Teiche gibt es in Hülle und Fülle.
     Der tapfere Mann Avalokiteshvara weilt auf diesem Berg zum Wohle aller Wesen;
     Du solltest dich nach allen Tugenden erkundigen; dann wird er dir großartige und wirksame Mittel aufzeigen.

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit vertiefte sich Sudhana in die Lehren dieses Laien, trat in den Schatz der Befreiung dieses Bodhisattva ein, erlangte die Achtsamkeitskraft des Bodhisattva, erinnerte sich an die Reihenfolge, in der die Buddhas erschienen, erinnerte sich an die Reihenfolge, in der die Buddhas fortfuhren, behielt die Reihenfolge bei, in der die Namen der Buddhas rezitiert wurden, beobachtete den wunderbaren Dharma, den die Buddhas sprachen, wusste, dass die Buddhas vollkommen geschmückt waren, sah die Buddhas die vollkommene Erleuchtung erlangen und verstand die unvorstellbaren Taten der Buddhas.

  Sie reisten allmählich weiter, bis sie jenen Berg erreichten, wo sie überall nach diesem großen Bodhisattva suchten. Sie sahen ihn in einem felsigen Tal im Westen, wo eine Quelle entsprang und Licht reflektierte, der Wald üppig war und duftende Kräuter sich weich nach rechts ausbreiteten. Avalokiteshvara Bodhisattva saß im Schneidersitz auf einem Vajra-Juwel, umgeben von unzähligen anderen Bodhisattvas, die auf Juwelen saßen und andächtig den Dharma des großen Mitgefühls verkündeten, der es ihm ermöglichte, alle fühlenden Wesen zu umfassen.

  Als Sudhana dies sah, war er überglücklich und faltete die Hände in stiller Betrachtung, den Blick fest auf das Bild gerichtet, ohne zu blinzeln. Er dachte bei sich: „Dieser gute Freund ist der Tathagata; dieser gute Freund ist die Wolke allen Dharma; dieser gute Freund ist der Schatz aller Verdienste; dieser gute Freund ist selten anzutreffen; dieser gute Freund ist die kostbare Ursache der zehn Kräfte; dieser gute Freund ist die unerschöpfliche Fackel der Weisheit; dieser gute Freund ist Wurzel und Keim des Verdienstes; dieser gute Freund ist das Tor zu aller Weisheit; dieser gute Freund ist der Führer zum Ozean der Weisheit; dieser gute Freund ist die Hilfe auf dem Weg zu aller Weisheit.“ Dann ging er zu dem großen Bodhisattva.

  Zu jener Zeit erblickte Avalokiteshvara Bodhisattva Sudhana aus der Ferne und sprach: „Willkommen! Du hast nach dem Mahayana gestrebt und umschließt alle fühlenden Wesen mit ganzem Herzen. Du besitzt einen rechtschaffenen Geist und suchst ungeteilt nach den Lehren Buddhas. Dein tiefes Mitgefühl ist unermesslich, und du beschützt alle Wesen. Die wundersamen Praktiken Samantabhadras manifestieren sich unaufhörlich. Deine großen Gelübde und dein tiefgründiger Geist sind vollkommen und rein. Du suchst eifrig nach den Lehren Buddhas und bist imstande, sie vollständig zu empfangen. Du sammelst immer neue gute Wurzeln, ohne jemals zufrieden zu sein. Du folgst den Lehren tugendhafter Lehrer und widersprichst ihnen nicht. Geboren aus dem Ozean des Verdienstes und der Weisheit Manjushris, ist dein Geist gereift, und du hast die Kraft Buddhas erlangt. Du hast bereits das weite Licht des Samadhi erreicht. Du suchst ungeteilt nach dem tiefgründigen und wunderbaren Dharma. Du siehst oft alle Buddhas und empfindest große Freude. Deine Weisheit ist so rein wie der Himmel. Da du sie selbst verstanden hast, erklärst du sie auch anderen.“ „Verweile im Lichte der Weisheit des Tathagata.“

  Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Bodhisattva Avalokiteshvara, umrundete ihn unzählige Male, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“

  Der Bodhisattva sagte:

  "Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt."

  „Guter Mensch! Ich habe die große mitfühlende Praxis des Bodhisattva und den Weg zur Befreiung vollendet. Guter Mensch! Mit dieser großen mitfühlenden Praxis des Bodhisattva lehre und transformiere ich unaufhörlich und gleichermaßen alle fühlenden Wesen.“

  „Guter Mensch! Ich weile in diesem Tor des großen Mitgefühls und erscheine stets vor allen Tathagatas und allen fühlenden Wesen. Manchmal sammle ich fühlende Wesen durch Geben; manchmal durch liebevolle Worte; manchmal durch wohltätige Taten; manchmal durch Zusammenarbeit; manchmal durch die Manifestation eines physischen Körpers; manchmal durch die Manifestation verschiedener unvorstellbarer Netze aus reinem Licht; manchmal durch Klang; manchmal durch würdevolle Haltung; manchmal durch die Verkündigung des Dharma; manchmal durch das Darbringen wundersamer Wandlungen, die ihren Geist erwecken und reifen lassen; manchmal durch die Manifestation in der Gestalt meiner Art, indem ich mit ihnen lebe und sie reifen lasse.“

  „Guter Mensch! Ich beschreite diesen Pfad tiefen Mitgefühls, um alle fühlenden Wesen stets zu beschützen; ich wünsche mir, dass alle fühlenden Wesen frei sein mögen von der Furcht vor gefährlichen Wegen, der Furcht vor Hitze und Qualen, der Furcht vor Täuschung, der Furcht vor Knechtschaft, der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor einem bösen Schicksal, der Furcht vor der Dunkelheit, der Furcht vor Vertreibung, der Furcht vor der Trennung von geliebten Menschen, der Furcht vor Feinden, der Furcht vor körperlicher Unterdrückung, der Furcht vor seelischer Unterdrückung und der Furcht vor Kummer und Trauer. Ferner gelobe ich: ‚Mögen alle fühlenden Wesen, wenn sie an mich denken, wenn sie meinen Namen anrufen, wenn sie meine Gestalt sehen, von aller Furcht befreit werden.‘“ Guter Mann! Nachdem ich mit diesem geschickten Mittel alle fühlenden Wesen von der Furcht befreit habe, lehre ich sie ferner, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, niemals zurückzufallen.“

  "Guter Mann! Ich habe erst dieses Tor der großen, mitfühlenden Praxis der Bodhisattvas erreicht. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle Gelübde Samantabhadras gereinigt, alle Praktiken Samantabhadras befolgt, beständig alle guten Dharmas praktizieren, beständig alle Samadhis erreichen, beständig in allen grenzenlosen Zeitaltern verweilen, beständig alle Dharmas der drei Zeiten kennen, beständig alle grenzenlosen Buddha-Länder besuchen, beständig alles Böse aller fühlenden Wesen auslöschen, beständig alles Gute aller fühlenden Wesen fördern und beständig den Kreislauf von Geburt und Tod der fühlenden Wesen durchtrennen – wie kann ich ihre verdienstvollen Praktiken kennen oder beschreiben?"

  Zu jener Zeit lebte im Osten ein Bodhisattva namens Zhengqu, der vom Himmel herabstieg und den Gipfel des Berges Lunwei in der Saha-Welt erreichte. Als er seine Füße auf die Erde setzte, erbebte die Saha-Welt in sechsfacher Hinsicht und erstrahlte in kostbarem Schmuck. Zhengqu Bodhisattva strahlte Licht aus, das Sonne, Mond, Sterne und Blitze in den Schatten stellte. Das Licht der acht Götter- und Drachenklassen sowie das Licht Indras, Brahmas und der Weltenwächter erschien wie ein Tintenfass. Sein Licht erleuchtete alle Höllen, die Tierreiche, die Reiche der hungrigen Geister und die Wohnstätten Yamas und beendete alles Leid in den finsteren Welten, ließ keine Krankheiten entstehen und tilgte Kummer und Trauer vollständig. Darüber hinaus regnete es in allen Buddha-Ländern Blumen, Weihrauch, Girlanden, Gewänder und Baldachine herab. Alle diese Verzierungen wurden dem Buddha dargebracht. Darüber hinaus offenbarte er sich, den Wünschen der fühlenden Wesen entsprechend, in allen Palästen, was alle, die ihn sahen, erfreute, und begab sich dann zum Wohnsitz des Avalokiteshvara.

  Da sprach Avalokiteshvara Bodhisattva zu Sudhana: „Guter Mann! Hast du den Bodhisattva des Rechten Pfades in dieser Versammlung gesehen?“ Sudhana antwortete: „Ja.“ Avalokiteshvara Bodhisattva sagte: „Guter Mann! Geh und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Zu jener Zeit nahm Sudhana die Lehren ehrfürchtig an, ging sogleich zum Bodhisattva, verneigte sich vor ihm, faltete die Hände und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Lehrer bist; bitte erkläre es mir!“

  Der Bodhisattva Zhengqu sagte: "Guter Mensch! Ich habe die Befreiung des Bodhisattva erlangt, genannt: Universelles Tor – Schnelle Reise."

  Sudhana fragte: „Heiliger! Von welchem ​​Buddha hast du diese Lehre erhalten? Aus welchem ​​Buddha-Feld stammt sie, und wie weit ist es von hier entfernt? Wie lange ist es her, dass du sie erlangt hast?“

  Er sagte: „Guter Mann! Diese Angelegenheit ist schwer zu begreifen. Sie übersteigt das Verständnis aller Wesen der Welt, einschließlich Götter, Menschen, Asuras, Asketen und Brahmanen. Nur die mutigen, fleißigen und furchtlosen Bodhisattvas, die bereits von allen guten Freunden umarmt und von allen Buddhas in Erinnerung behalten werden, besitzen die vollkommene Wurzel der Güte, reine Bestrebungen und haben die Wurzeln der Bodhisattvas erreicht. Sie haben das Auge der Weisheit und können hören, behalten, verstehen und sprechen.“

  Sudhana sagte: „Heiliger! Durch die Kraft des Buddha und meiner tugendhaften Lehrer bin ich imstande, diese Lehre zu glauben und anzunehmen; bitte erkläre sie mir!“

  Der Bodhisattva der Rechten Reinheit sagte:

  „Guter Mensch! Ich kam vom Buddha des Universellen Sieges aus der Östlichen Wundersamen Schatzkammer in dieses Land. Von jenem Buddha empfing ich diesen Dharma und bin seither unzählige Äonen gereist, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. In jedem Gedanken mache ich unzählige Schritte und durchquere unzählige Buddha-Welten. In jeder Buddha-Welt betrete ich sie und erreiche den Buddha, dem ich erlesene Opfergaben darbringe. Diese Opfergaben werden alle vom höchsten Geist dargebracht, geprägt vom Dharma des Nicht-Handelns, von allen Tathagatas toleriert und von allen Bodhisattvas gepriesen. Guter Mensch! Ich sehe auch alle fühlenden Wesen in jener Welt, kenne ihren Geist und ihre Wurzeln, und gemäß ihren Wünschen manifestiere ich mich, um den Dharma zu lehren, indem ich manchmal Licht ausstrahle, manchmal Reichtum schenke und verschiedene geschickte Mittel einsetze, um sie unaufhörlich zu lehren und zu unterwerfen. Dasselbe gilt aus dem Osten, Süden, Westen, Norden, den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten.“

  „Guter Mann! Ich habe lediglich die Fähigkeit eines Bodhisattva erlangt, schnell Befreiung zu erlangen und alle Orte rasch zu erreichen. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas ausnahmslos in den zehn Himmelsrichtungen gegenwärtig sind, mit Weisheit und umfassendem Verständnis ohne Unterschied, ihre Körper geschickt im gesamten Dharma-Bereich ausbreiten, alle Pfade erreichen, alle Buddha-Welten betreten, alle Dharmas kennen, alle Welten besuchen, alle Dharma-Tore gleichermaßen erklären und gleichzeitig alle fühlenden Wesen erleuchten, ohne Unterscheidung in der Gegenwart von Buddhas und ohne Hindernis an irgendeinem Ort; wie kann ich da ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  „Guter Mann! Im Süden liegt eine Stadt namens Dharapati; in ihr wohnt eine Gottheit namens Mahadeva. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit begann Sudhana die umfassende Praxis des Bodhisattva, suchte die Sphäre der Bodhisattva-Weisheit, sah die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva, betrachtete die erhabenen Verdienste des Bodhisattva, fühlte die große Freude des Bodhisattva, erweckte den festen Fleiß des Bodhisattva, erlangte die unvorstellbare Befreiung des Bodhisattva, übte die Verdienste des Bodhisattva, beging das Samadhi des Bodhisattva, verweilte im Dharani des Bodhisattva, legte die großen Gelübde des Bodhisattva ab, erlangte die Beredsamkeit des Bodhisattva und erlangte die verschiedenen Kräfte des Bodhisattva.

  Nach und nach gelangten sie in jene Stadt und fragten, wo sich die große Gottheit befinde. Alle Anwesenden antworteten: „Er ist in dieser Stadt, offenbart seine erhabene Gestalt und predigt allen den Dharma.“

  Zu jener Zeit trat Sudhana vor die Füße der großen Gottheit, verneigte sich ehrfürchtig, faltete die Hände vor ihr und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt oder wie man den Bodhisattva-Pfad beschreitet. Ich habe gehört, dass Du, Heiliger, mich gut lehren kannst; bitte erkläre es mir!“

  Zu jener Zeit streckte die große Gottheit ihre vier Arme aus, nahm die vier großen Ozeane und wusch sich damit das Gesicht, streute dann goldene Blumen unter die Opfergaben und sprach:

  „Guter Mensch! Bodhisattvas sind schwer zu sehen und schwer zu hören, sie erscheinen nur selten in der Welt. Unter allen fühlenden Wesen sind sie die Ersten, wie die Lotusblume unter allen Menschen. Sie sind Zuflucht und Erlösung für alle fühlenden Wesen, ein sicherer Hafen für alle Welten, ein helles Licht für alle Welten, das den Verlorenen den sicheren und rechten Weg weist; sie sind große Führer, die alle fühlenden Wesen in den Dharma Buddhas führen; sie sind große Dharma-Generäle, die die Stadt der allwissenden Weisheit geschickt beschützen. Bodhisattvas sind so schwer zu begegnen. Nur jene, deren Körper, Rede und Geist ohne Makel sind, können in Gestalt gesehen und in Beredsamkeit gehört werden, und sie sind immer gegenwärtig.“

  "Guter Mann! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, mit dem Namen: Wolkennetz."

  Sudhana fragte: „Heiliger! Was ist der Zustand der Befreiung durch das Wolkennetz?“

  Zu jener Zeit erschien die große Gottheit vor Sudhana und zeigte Berge von Gold, Silber, Kristall, Glas, Tridakna-Muscheln, Zeptern, großen Flammenjuwelen, reinen Schatzjuwelen, strahlenden Juwelen, Juwelen, die sich in alle zehn Richtungen manifestierten, juwelenbesetzten Kronen, Siegeln, Halsketten, Ohrringen, Armbändern, Schlössern, Perlennetzen, verschiedenen Mani-Juwelen, allerlei Schmuck und wunscherfüllenden Mani-Juwelen, alles wie gewaltige Berge; er zeigte auch alle Arten von Blumen, Girlanden, Weihrauch, Parfums, Kleidung, Bannern, Musik und sinnlichen Genüssen, alles aufgetürmt wie Berge; und unzählige junge Mädchen erschienen. Dann sprach die große Gottheit zu Sudhana:

  „Guter Mensch! Nimm diesen Gegenstand und opfere ihn dem Tathagata, kultiviere alle Tugenden, verschenke alles, sammle alle fühlenden Wesen und befähige sie, die Vollkommenheit der Großzügigkeit zu entwickeln und das zu geben, was schwer zu geben ist. Guter Mensch! So wie ich dir diesen Gegenstand zeige und dich lehre zu geben, so soll ich es auch für alle fühlenden Wesen tun, damit sie alle von dieser guten Wurzel beeinflusst werden, den Drei Juwelen und guten Lehrern ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen, ihre guten Taten mehren und die Absicht zu unübertroffenem Bodhi erwecken.“

  „Guter Mensch! Wenn es fühlende Wesen gibt, die an den fünf Begierden hängen und sich der Selbstsucht hingeben, zeige ihnen unreine Bereiche; wenn es fühlende Wesen gibt, die zornig, arrogant und streitsüchtig sind, zeige ihnen äußerst furchterregende Gestalten, wie etwa Rakshasas, die Blut trinken und Fleisch essen; damit sie beim Anblick dieser Gestalten erschrecken, ihr Geist sanftmütig wird und sie ihre Feindschaft aufgeben. Wenn es fühlende Wesen gibt, die träge und faul sind , zeige ihnen Könige, Diebe, Wasser, Feuer und verschiedene schwere Krankheiten; damit sie beim Anblick dieser Gestalten erschrecken, erkennen, dass es Leid gibt, und sich bemühen, sich zu bessern. Mit solchen wirksamen Mitteln führe sie dazu, alle unheilsamen Handlungen aufzugeben und heilsame Dharmas zu praktizieren; führe sie dazu, alle Hindernisse auf dem Weg zur Vollkommenheit zu beseitigen und die Vollkommenheit zu erlangen; führe sie dazu, alle Hindernisse und gefährlichen Wege zu überwinden und einen Ort ohne Hindernisse zu erreichen.“

  „Guter Mann! Ich kenne nur dieses Wolkennetz der Befreiung. So wie die Bodhisattvas und Mahasattvas, wie Indra, bereits alle Heerscharen der Leiden und Asuras bezwungen haben; so wie eine gewaltige Flut alle Feuer der Leiden in allen fühlenden Wesen löschen kann; so wie ein loderndes Feuer alle Wasser der Begierde in allen fühlenden Wesen austrocknen kann; so wie ein starker Wind alle Banner der Anhaftung in allen fühlenden Wesen niederwehen kann; so wie ein Vajra alle Berge der Selbstbetrachtung in allen fühlenden Wesen zerstören kann – wie kann ich seine Vorzüge und Praktiken kennen oder darüber sprechen?“

  "Guter Mann! Im Bodhi-Baum von Magadha in Jambudvipa gibt es eine lokale Gottheit namens Anzhu. Geh zu ihm und frag ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?"

  Dann verneigte sich Sudhana vor den Füßen der großen Gottheit, umrundete sie unzählige Male und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit reiste Sudhana allmählich und gelangte zum Bodhi-Baum in Magadha, wo er sich im Reich von Millionen Erdgöttern niederließ. Diese sagten zueinander: „Dieser Junge ist der Schatz Buddhas. Er wird gewiss allen fühlenden Wesen Zuflucht bieten und die Unwissenheit in ihnen vernichten. Er wurde in die Linie des Dharma-Königs hineingeboren und wird mit dem unbefleckten und ungetrübten Dharma-Band gekrönt werden. Er wird den großen Schatz der Weisheit erschließen und alle ketzerischen Lehren und Irrlehren bezwingen.“

  Zu jener Zeit erstrahlten Millionen Erdgötter, darunter auch Anzhu, in einem gewaltigen Licht, das die gesamten dreitausend großen Chiliokosmen erleuchtete und die Erde erbeben und tosen ließ. Überall schmückten sich Schätze aller Art, deren Spiegelbilder rein waren und deren Licht sich gegenseitig durchflutete und erstrahlte. Alle Blätter und Bäume wuchsen gleichzeitig, alle Blumen blühten zusammen, alle Früchte reiften, alle Flüsse flossen nacheinander und alle Teiche füllten sich bis zum Rand. Feiner, duftender Regen benetzte die Erde, und der Wind trug Blumen und verstreute sie. Unzählige Musikinstrumente erklangen gleichzeitig, und alle himmlischen Gebilde gaben wunderschöne Klänge von sich. Der Stierkönig, der Elefantenkönig, der Löwenkönig und andere waren voller Freude, sprangen und brüllten wie Berge, die aufeinanderprallen. Hunderttausende verborgene Schätze traten wie von selbst zutage.

  Dann sagte die örtliche Gottheit zu Sudhana: „Willkommen, Junge! Du hast hier gute Wurzeln geschlagen. Ich werde vor dir erscheinen; möchtest du mich sehen?“

  Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana vor den Füßen des Erdgottes, umrundete ihn unzählige Male, stand mit gefalteten Händen da und sagte: „Heiliger! Ja! Ich möchte dich sehen.“

  Zu diesem Zeitpunkt drückte die Erdgottheit ihren Fuß auf den Boden, und Hunderttausende von Milliarden Schätzen entsprangen spontan und verkündeten:

  „Guter Mann! Dieser Schatz begleitet dich nun. Er ist das Ergebnis deiner guten Wurzeln und der Segen deiner Verdienste. Genieße ihn nach Belieben.“

  „Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: die unzerstörbare Schatzkammer der Weisheit, und ich nutze dieses Dharma ständig, um fühlenden Wesen zu helfen, Erleuchtung zu erlangen.“

  „Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich seit dem Erscheinen des Buddha Dipankara dem Bodhisattva stets gefolgt bin und seine Gedanken, Taten, Weisheit, Gelübde, sein reines Verhalten, sein Samadhi, seine großen übernatürlichen Kräfte, seine große Freiheit und sein unzerstörbares Dharma ehrfurchtsvoll beschützt und beachtet habe. Er ist in alle Buddha-Länder gereist, hat die Weissagungen aller Tathagatas verkündet, das Dharma-Rad aller Buddhas gedreht, alle Sutras ausführlich dargelegt, und sein großes Dharma-Licht erstrahlt überall. Er lehrt und bezwingt alle fühlenden Wesen und manifestiert alle wundersamen Wandlungen der Buddhas. Ich kann all dies empfangen und mir merken.“

  „Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, jenseits des Staubs des Berges Sumeru, gab es ein Äon namens Schmuck, eine Welt namens Mondbanner und einen Buddha namens Wunderbares Auge. Von diesem Buddha empfing ich diesen Dharma. Guter Mann! Ich habe diesen Dharma gepflegt und vertieft, ob ich ihn nun betrat oder verließ. Ich sah stets Buddhas, die ihn nie aufgaben. Von dem Moment an, als ich ihn erlangte, bis zu diesem Bhadrakalpa, begegnete ich unzähligen Tathagatas, Arhats und vollkommen Erleuchteten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Welten. Ich diente ihnen allen und brachte ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Ich sah auch, wie dieser Buddha den Bodhi-Sitz bestieg und große übernatürliche Kräfte entfaltete. Ich sah auch alle Verdienste und guten Wurzeln dieses Buddhas.“

  "Guter Mann! Nur ich kenne diesen unzerstörbaren Schatz der Weisheit. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas stets allen Buddhas folgen, alle Lehren aller Buddhas aufrechterhalten können, in die tiefe Weisheit aller Buddhas eingehen, alle Dharma-Bereiche in jedem Gedanken durchdringen, dem Körper des Tathagata gleichgestellt sind, den Geist aller Buddhas hervorbringen, den gesamten Dharma aller Buddhas besitzen und alle Taten aller Buddhas vollbringen – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?"

  "Guter Mann! In Kapilavastu, im Land Magadha in Jambudvipa, gibt es einen Nachtgott namens Vasambayanti. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"

  Dann huldigte Sudhana den Füßen des Erdgottes, umrundete ihn unzählige Male und betrachtete ihn mit großer Ehrfurcht, bevor er Abschied nahm.

  Zu dieser Zeit widmete sich Sudhana ungeteilt der Betrachtung der Lehren des Bodhisattva und erinnerte sich daran, dass die Weisheit und Befreiung des Bodhisattva nicht gefährdet werden sollten. Sie kultivierte sein Samadhi, lernte seine Regeln, beobachtete sein Spiel, drang in seine Subtilität ein, erlangte seine Weisheit, erreichte seine Gleichheit, erkannte seine Grenzenlosigkeit und ergründete seine tiefgründige Dimension.

  Sie begaben sich allmählich in die Stadt und betraten sie durch das Osttor. Dort verweilten sie einen Moment vor Sonnenuntergang. Den Lehren der Bodhisattvas folgend, sehnten sie sich danach, den Herrn der Nacht zu sehen, und da sie ihren tugendhaften Lehrer als Tathagata betrachteten, dachten sie: „Durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das allumfassende Auge, das die Reiche der zehn Richtungen klar erkennen kann; durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das umfassende Verständnis, das alle Objekte der Wahrnehmung begreifen kann; durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das Auge des Samadhi, das alle Dharma-Lehren verfolgen kann; durch diesen tugendhaften Lehrer erlange ich das Auge der Weisheit, das die Buddha-Länder der zehn Richtungen erleuchten kann.“

  Während ich darüber nachsinne, sehe ich den Nachtgott am Himmel, sitzend auf einem Löwenthron inmitten juwelenbesetzter Pavillons und duftender Lotusblüten. Sein Körper ist wahrhaft golden, seine Augen und sein Haar dunkelblau, und seine Erscheinung ist würdevoll und erfreut alle, die ihn sehen. Er ist mit zahlreichen juwelenbesetzten Halsketten geschmückt, trägt purpurrote Gewänder und eine Brahma-Krone. Alle Sterne sind deutlich auf seinem Körper zu erkennen. Aus jeder Pore seines Körpers manifestieren sich unzählige Wesen aus den finsteren Reichen und führen sie vor Gefahren. Diese Wesen mögen unter den Menschen oder im Himmel wiedergeboren werden, manche streben nach dem Bodhi der Zwei Fahrzeuge, andere beschreiten den Pfad der Allwissenheit. Darüber hinaus manifestieren sich aus jeder Pore verschiedene zweckmäßige Lehrmittel, indem sie manchmal persönlich erscheinen, manchmal den Dharma erläutern, manchmal den Pfad der Zuhörer, manchmal den Pfad der Einsamen Buddhas, manchmal die Praktiken der Bodhisattvas, den Mut der Bodhisattvas, das Samadhi der Bodhisattvas, die Freiheit der Bodhisattvas, die Wohnstätten der Bodhisattvas, die Beobachtungsgabe der Bodhisattvas, die häufigen löwenartigen Bewegungen der Bodhisattvas und die spielerische Befreiung der Bodhisattvas aufzeigen – und so die Wesen auf vielfältige Weise reifen lassen.

  Als Sudhana dies sah und hörte, war er überglücklich. Er warf sich vor den Füßen der Nymphe nieder, umrundete sie unzählige Male und sprach dann, die Hände gefaltet: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt und strebe danach, den Schatz der Tugenden und Lehren des Tathagata durch einen tugendhaften Lehrer zu erlangen. Bitte zeige mir den Weg zur Allwissenheit, damit ich ihn beschreiten und die zehn Stufen der Macht erreichen kann!“

  Dann, in jener Nacht, sprach der Gott zu Sudhana und sagte:

  "Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, deinen tugendhaften Lehrer tief zu respektieren, dich an seinen Worten zu erfreuen und seine Lehren zu praktizieren; durch diese Praxis wirst du sicherlich Anuttara-samyak-sambodhi erlangen."

  „Guter Mensch! Ich habe die Befreiung des Bodhisattva von der Dunkelheit der Unwissenheit in allen fühlenden Wesen erlangt, das Licht der Befreiung. Guter Mensch! Fühlenden Wesen mit böser Weisheit erzeuge ich großes Mitgefühl; fühlenden Wesen mit unheilsamen Taten erzeuge ich große Barmherzigkeit; fühlenden Wesen mit heilsamen Taten erzeuge ich Freude; fühlenden Wesen, die Gutes und Böses praktizieren, erzeuge ich einen nicht-dualistischen Geist; fühlenden Wesen, die von Verunreinigung befleckt sind, erzeuge ich einen Geist, der sie zur Reinheit führt; fühlenden Wesen auf dem falschen Weg erzeuge ich einen Geist, der sie zum rechten Handeln führt; fühlenden Wesen mit geringem Verständnis erzeuge ich einen Geist, der sie zu hohem Verständnis führt; fühlenden Wesen, die sich an Geburt und Tod erfreuen, erzeuge ich einen Geist, der sie dazu bringt, den Kreislauf der Wiedergeburt aufzugeben; fühlenden Wesen, die in den beiden Fahrzeugen verweilen, erzeuge ich einen Geist, der sie dazu bringt, in allwissender Weisheit zu verweilen. Guter Mensch! Weil ich diese Befreiung erlangt habe, …“ „mit einer solchen Denkweise stets im Einklang stehen.“

  "Guter Mann! Wenn es nachts dunkel und still ist, wenn Geister, Götter, Diebe und allerlei böse Wesen umherstreifen, wenn dichte Wolken und dichter Nebel herrschen, heftiger Wind und Regen wehen und Sonne, Mond und Sterne verhüllt sind und nicht zu sehen sind, sehe ich alle Arten von Wesen, ob sie sich im Meer oder an Land, in den Bergen, Wäldern, der Wildnis oder anderen gefährlichen Orten befinden, ob sie ausgeraubt wurden, ob sie keine Vorräte haben, ob sie sich verirrt haben oder den Weg vergessen haben und ob sie ängstlich und furchtsam sind und sich nicht selbst befreien können; zu dieser Zeit werde ich ihnen mit verschiedenen geschickten Mitteln helfen."

  „Den Schiffbrüchigen erscheine als Kapitän, Fischkönig, Pferdekönig, Schildkrötenkönig, Elefantenkönig, Asura-König und Meeresgott. Bändige für diese Wesen die bösen Winde und Stürme, beruhige die gewaltigen Wellen, leite sie auf den rechten Weg, zeige ihnen das Ufer, damit sie frei von Furcht seien und Frieden fänden. Denke ferner: ‚Mit diesem Verdienst widme ich es allen Wesen, in der Hoffnung, dass sie von allem Leid befreit würden.‘“

  „Allen fühlenden Wesen auf Erden, die in der Dunkelheit der Nacht Schrecken erleiden, werde ich mich als Sonne, Mond, Sterne, Morgenlicht, Abendblitz und verschiedene andere Lichtformen offenbaren; oder als Häuser oder als Menschen, damit sie von der Qual der Furcht befreit werden. Ferner werde ich denken: ‚Mit diesem Verdienst widme ich es allen fühlenden Wesen, damit sie alle von der Dunkelheit des Leidens befreit werden.‘ Alle fühlenden Wesen schätzen das Leben, lieben Ruhm, begehren Reichtum, schätzen hohe Ämter, haben Kinder oder sind an Ehefrauen und Nebenfrauen gebunden; wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden, erfahren sie viel Kummer und Furcht; ich werde sie alle erlösen und sie vom Leiden befreien.“

  „Für diejenigen, die in gefährlichen Bergen gefangen sind, erscheine in Gestalt einer wohlwollenden Gottheit; erscheine in Gestalt eines schönen Vogels und singe ein tröstliches Lied; erscheine in Gestalt eines Wundermittels und leuchte; zeige ihnen Obstbäume [ 5 ] , zeige ihnen Quellen und Brunnen, zeige ihnen den geraden Weg, zeige ihnen ebenes Land, damit sie frei von allen Sorgen und Nöten seien.“

  „Für all jene, die sich vor der Wildnis, dichten Wäldern, tückischen Pfaden, verworrenen Ranken und verhüllten Wolken und Nebeln fürchten, zeige ihnen den rechten Weg und führe sie zur Befreiung. Denke so: ‚Mögen alle fühlenden Wesen den dichten Wald der Täuschung durchdringen, das Netz der Anhaftung zerreißen, der Wildnis von Geburt und Tod entfliehen, die Dunkelheit des Leidens auslöschen, die Ebene und den rechten Pfad allwissender Weisheit erreichen und den Ort der Furchtlosigkeit und des höchsten Glücks erlangen.‘“

  „Guter Mann! Wenn es fühlende Wesen gibt, die sich an der Schönheit eines Landes erfreuen, aber dennoch Kummer erleiden, werde ich geschickte Mittel einsetzen, um in ihnen Abneigung und Losgelöstheit zu bewirken. Sie werden denken: ‚Mögen alle fühlenden Wesen frei sein von der Anhaftung an die Daseinsgruppen und im Reich der allumfassenden Buddha-Weisheit weilen.‘“

  „Guter Mann! Wenn es fühlende Wesen gibt, die sich an Dörfern und Städten ergötzen, nach Häusern gieren und in Dunkelheit weilen und allerlei Qualen erleiden, so werde ich ihnen den Dharma predigen und sie dazu bringen, Abneigung zu entwickeln, den Dharma zu erfüllen und im Dharma zu verweilen. Sie sollen denken: ‚Mögen alle fühlenden Wesen nicht länger nach den sechs Orten und Städten gieren, dem Kreislauf von Geburt und Tod schnell entfliehen und schließlich in der Stadt der allwissenden Weisheit weilen.‘“

  „Guter Mensch! Wenn fühlende Wesen in der dunklen Nacht umherirren, verwirrt in alle Richtungen, an Gefahr und Schwierigkeiten auf ebener Straße denken und an Ebenheit und Schwierigkeiten auf gefährlicher Straße, hoch mit niedrig und niedrig mit hoch verwechseln, so sind ihre Gedanken verwirrt und sie leiden großes Leid. Ich, durch geschickte Mittel, reiche ihnen mein Licht, um sie zu erleuchten. Wollen sie hinausgehen, zeige ich ihnen das Tor; wollen sie reisen, zeige ich ihnen den Weg; wollen sie Gräben überqueren, zeige ich ihnen die Brücke; wollen sie Flüsse und Meere überqueren, gebe ich ihnen Boote und Flöße; wollen sie die Richtung sehen, zeige ich ihnen die Orte der Gefahr und der Ruhe, der Sicherheit und des Risikos; wollen sie ruhen, zeige ich ihnen die Städte, das Wasser und die Bäume. Sie denken so: ‚So wie ich diese Dunkelheit erleuchte, um die Nacht zu vertreiben und alle weltlichen Angelegenheiten klar zu erklären, so möge ich alle fühlenden Wesen in der langen Nacht von Geburt und Tod, in der Dunkelheit der Unwissenheit, mit meinem Licht erleuchten.‘“ Licht der Weisheit. Diesen fühlenden Wesen fehlt das Auge der Weisheit, ihr Verstand ist durch verzerrte Wahrnehmungen getrübt, sie haben kein Konzept von Beständigkeit, kein Konzept von Freude, kein Konzept des Selbst, kein Konzept von Unreinheit oder Reinheit, und sie klammern sich fest an sich selbst, andere, fühlende Wesen, Aggregate, Elemente und Sinnesgrundlagen.“ Verwirrt von Ursache und Wirkung, unfähig, Gut von Böse zu unterscheiden, töten sie fühlende Wesen, vertreten sogar falsche Ansichten, missachten ihre Eltern, Mönche und Brahmanen, sind sich der bösen Menschen nicht bewusst, können die guten nicht erkennen, hängen an bösen Taten, verweilen in falschen Lehren, verleumden den Tathagata, zerstören das wahre Dharma-Rad, beleidigen und schädigen Bodhisattvas, verunglimpfen den Mahayana-Pfad, trennen das Bodhicitta, töten jene, die ihnen Gutes getan haben, hegen Groll gegen jene, die ihnen nicht Gutes getan haben, verleumden Weise, verkehren mit schlechten Gefährten, stehlen aus Pagoden und Tempeln, begehen die fünf abscheulichen Verbrechen und fallen bald in die drei bösen Daseinsbereiche. Möge ich schnell das Licht großer Weisheit nutzen, um die Dunkelheit der Unwissenheit in diesen fühlenden Wesen zu vertreiben und ihnen zu ermöglichen, das Bodhicitta rasch zu erwecken. Nachdem ich den Bodhicitta erweckt habe, werde ich das Samantabhadra-Fahrzeug zeigen, die Zehn Kräfte offenbaren, auch das Reich des Tathagata, des Dharma-Königs, zeigen, auch die Stadt der allwissenden Weisheit aller Buddhas, die Praktiken aller Buddhas, die Freiheit aller Buddhas, die Errungenschaften aller Buddhas, die Dharani aller Buddhas, den gemeinsamen Körper aller Buddhas und den Ort der Gleichheit aller Buddhas zeigen, der es ihnen ermöglicht, in Frieden zu verweilen.

  „Guter Mensch! Alle fühlenden Wesen, ob von Krankheit, Alter, Armut, Unglück geplagt oder vom Gesetzesbruch und der bevorstehenden Bestrafung, sind schutzlos und von großer Furcht erfüllt; ich werde sie alle erlösen und ihnen Frieden schenken. Weiterhin werde ich denken: ‚Möge ich alle fühlenden Wesen mit dem Dharma umfangen und sie von allem Leiden, Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer, Trauer und Leid befreien, ihnen ermöglichen, sich tugendhaften Lehrern zu nähern, beständig Dharma zu geben, fleißig tugendhafte Taten zu vollbringen und schnell den reinen Dharma-Körper des Tathagata zu erlangen, der im höchsten, unveränderlichen Zustand verweilt.‘“

  „Guter Mensch! Alle fühlenden Wesen, die den dichten Wald der Illusionen betreten, wandeln auf Irrwegen, treffen falsche Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Welten, verfallen beständig unheilsamen Handlungen des Körpers, der Rede und des Geistes, führen fälschlicherweise verschiedene böse und asketische Praktiken aus, hegen den Gedanken an Erleuchtung, was nicht wahre Erleuchtung ist, und den Gedanken an wahre Erleuchtung, was nicht wahre Erleuchtung ist, werden von bösen Lehrern irregeführt, hegen böse Ansichten und stehen kurz davor, in böse Welten zu fallen. Ich werde sie mit verschiedenen geschickten Mitteln beschützen, sie dazu führen, in rechten Ansichten zu verweilen und in den menschlichen oder himmlischen Welten wiedergeboren zu werden. Weiterhin werde ich denken: ‚So wie ich diese fühlenden Wesen gerettet habe, die im Begriff sind, in böse Welten zu fallen, möge ich alle fühlenden Wesen universell retten, sie von allem Leid befreien, sie dazu führen, auf dem vollkommenen und transzendentalen Pfad der Heiligkeit zu verweilen, die Unfehlbarkeit in der Allwissenheit zu erlangen, die Gelübde Samantabhadras zu besitzen, sich der Allwissenheit anzunähern und niemals zu verfallen.‘“ die Praktiken der Bodhisattvas aufgeben und alle fühlenden Wesen unentwegt und fleißig lehren und transformieren."

  Zu jener Zeit, als der Nachtgott Vasambaṇi diese Bedeutung der Befreiung bekräftigen wollte, stützte er sich auf die göttliche Kraft des Buddha, die zehn Richtungen zu beachten, und sprach die folgenden Verse für Sudhana:

    „Mein Tor zur Befreiung lässt das reine Licht des Dharma entstehen.“
     Es kann die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben und wartet auf den richtigen Zeitpunkt, um seine Weisheit zu offenbaren.
     Vor unzähligen Äonen übte ich mich fleißig in tiefem Mitgefühl.
     Ihre Lehren umfassen die ganze Welt; buddhistische Schüler sollten sie studieren und praktizieren.
     Aus dem stillen Ozean des großen Mitgefühls entstehen die Buddhas der drei Welten.
     Dieses Tor kann das Leid aller Wesen auslöschen; du solltest hindurchgehen.
     Es kann weltliches Glück bewirken, aber auch ein Glück jenseits des weltlichen Glücks.
     Es freut mich sehr; du solltest durch dieses Tor gehen.
     Wer die Quelle des Leidens verlässt, distanziert sich auch von den Früchten des Ruhms.
     Indem du die Kraft aller Buddhas kultivierst, solltest du dieses Tor durchschreiten.
     Meine Augen sind vollkommen klar, ich kann alle Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen sehen.
     Man kann auch den Buddha unter dem Bodhi-Baum sitzen sehen.
     Sein Erscheinungsbild war würdevoll und imposant, umgeben von unzähligen Wesen.
     Aus jeder Pore strömt Licht aller Art;
     Zu sehen, wie alle Lebewesen hier sterben und dort geboren werden,
     Diejenigen, die in den fünf Daseinsbereichen wiedergeboren werden, erleiden unaufhörlich unermessliches Leid.
     Meine Ohren sind vollkommen intakt; ich kann alles hören, ohne etwas zu verpassen.
     Er kann alle Sprachen des Ozeans hören und sich an sie erinnern;
     Der Klang der Buddhas, die das Dharma-Rad drehen, ist unvergleichlich wundervoll.
     Er konnte sich an alle Texte erinnern.
     Meine Nase ist vollkommen frei, und es gibt keine Behinderung des Dharma.
     Alles ist in Ordnung; Sie sollten durch dieses Tor gehen.
     Meine Zunge ist sehr breit, und ich spreche sehr gern.
     Der wunderbare Dharma wird sich dementsprechend offenbaren; ihr solltet durch dieses Tor eintreten.
     Mein Körper ist vollkommen rein; die drei Welten sind es ebenso.
     Nach dem Verständnis aller empfindungsfähigen Wesen werden alle Dinge erscheinen.
     Mein Geist ist rein und ungetrübt, wie die Leere, die alles in sich birgt.
     Er rezitiert ausnahmslos die Namen aller Buddhas, ohne dabei Unterschiede zu machen.
     Die unermesslichen Reiche kennend, den Ozean aller Geister,
     Sie unterscheiden nicht zwischen Sinnen und Begierden.
     Mit meinen gewaltigen übernatürlichen Kräften erschütterte ich unzählige Reiche.
     Er reiste überall hin und zähmte auch die, die schwer zu zähmen waren.
     Mein Segen ist unermesslich, wie der grenzenlose Himmel.
     Opfergaben an alle Buddhas kommen allen fühlenden Wesen zugute.
     Meine Weisheit ist unermesslich und rein; ich verstehe den Ozean aller Dharmas.
     Um die Illusionen aller Wesen zu vertreiben, solltet ihr dieses Tor durchschreiten.
     Ich kenne die Buddhas der drei Zeiten und den gesamten Dharma.
     Diese Methode ist auch zweckmäßig; diese Methode ist universell anwendbar.
     In jedem Staubkorn sieht man alle Reiche der drei Welten.
     Ich sehe auch diese Buddhas; das ist die Kraft der universellen Erleuchtung.
     Im Staub der zehn Himmelsrichtungen sehen alle Vairocana.
     Er saß unter dem Bodhi-Baum, erlangte die Erleuchtung und verkündete den wunderbaren Dharma.

  Zu jener Zeit fragte Sudhana, der Jüngling, die Gottheit der weißen Nacht: „Wie lange ist es her, dass du den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt hast? Wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast, dass du den fühlenden Wesen auf diese Weise helfen kannst?“

  Der Gott antwortete:

  „Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, gab es ein Äon namens ‚Stilles Licht‘ und eine Welt namens ‚Geburt des Wundersamen Schatzes‘, in der fünfhundert Millionen Buddhas erschienen. In dieser Welt gab es vier Kontinente namens ‚Schatzmondlampe‘ und eine Stadt namens ‚Lotuslicht‘, regiert von einem König namens ‚Transzendenz des Guten Dharma‘, der durch den Dharma lehrte, die sieben Schätze erlangte und über die vier Kontinente herrschte. Der König hatte eine Königin namens ‚Mond der Dharma-Weisheit‘, die die Nacht tief und fest schlief. Damals, östlich dieser Stadt, lag ein großer Wald namens ‚Ruhige Wohnstätte‘, und in diesem Wald stand ein großer Bodhi-Baum namens ‚König des Alllichts Mani‘, von dem die göttliche Kraft und das Licht aller Buddhas ausgingen.“

  „Zu jener Zeit erlangte ein Buddha namens König des Donnerklangs aller Dharmas unter diesem Baum die vollkommene Erleuchtung und strahlte unermessliches, gewaltiges und farbenprächtiges Licht aus, das die wundersame Welt der Geburt erleuchtete. In der Lotuslichtstadt lebte eine Nachtgottheit namens Reiner Mond, die zu Königin Dharma-Weisheitsmond ging, ihre juwelenbesetzten Ornamente berührte, um sie zu erwecken, und zu ihr sprach: ‚Eure Majestät, wisst, dass der Tathagata König des Donnerklangs aller Dharmas im Wald der Stillen Behausung unübertroffene Erleuchtung erlangte und ausführlich die Verdienste, die Kraft und die Tugenden aller Buddhas sowie die Praktiken und Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra darbrachte.‘ Daraufhin veranlasste er die Königin, das Streben nach Anuttara-samyak-sambodhi zu erwecken und diesem Buddha sowie allen Bodhisattvas, Arhats und dem Sangha Opfergaben darzubringen.“

  „Guter Mann! War die Königin jener Zeit, Dharma Wisdom Moon, etwa eine andere Person? Ich bin sie!“

  Weil ich unter der Führung jenes Buddhas Bodhicitta erlangt und gute Wurzeln geschlagen habe, für unzählige Zeitalter, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich weder in den finsteren Reichen der Hölle, noch unter hungrigen Geistern oder Tieren wiedergeboren werden, noch werde ich in eine niedere Familie hineingeboren werden. Meine Fähigkeiten werden vollkommen sein, und ich werde frei von allem Leid sein. Unter Göttern und Menschen werden meine Verdienste außergewöhnlich sein. Ich werde nicht in bösen Zeiten geboren werden. Ich werde niemals von Buddha, Bodhisattvas und großen tugendhaften Lehrern getrennt sein. Ich werde immer gute Wurzeln mit ihnen schlagen. Für unzählige Zeitalter, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich immer Glückseligkeit genießen, doch werde ich die Fähigkeiten eines Bodhisattva noch nicht vollends entwickelt haben.

  Nach diesem Kalpa und unzähligen weiteren Kalpas, vor dem Bhadrakalpa, gab es einen Kalpa namens „Allerleuchtend ohne Leid“ und eine Welt namens „Makelloses Wunderbares Licht“. In dieser Welt vermischten sich Reinheit und Unreinheit, und fünfhundert Buddhas erschienen. Der erste Buddha trug den Namen „Sumeru Banner, Ruhiger Wunderbarer Augen-Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha“; ich war „Ältester des Namens“; und die Frau trug den Namen „Wunderbare Weisheit und Licht“, schön und wundersam. Diese Reine Mondnachtgöttin wurde durch die Kraft ihrer Gelübde in der Stadt des Wunderbaren Banners auf einem der vier Kontinente der Makellosen Welt geboren und wurde zum Meister der Nacht mit dem Namen „Reines Auge“. Einst schlief ich tief und fest neben meinen Eltern, nachdem ich lange geschlafen hatte. Da erschien mir das Reine Auge, das mein Haus erzittern ließ und helles Licht ausstrahlte. Es pries die Tugenden Buddhas und sprach: „Der Wunderbare Tathagata sitzt auf dem Bodhi-Thron und hat die vollkommene Erleuchtung erlangt.“ Sie ermahnte mich, meine Eltern und alle meine Verwandten, schnell Buddha aufzusuchen; sie selbst führte sie zum Buddha-Ort, wo sie ihm reichlich Opfergaben darbrachten.

  „Als ich den Buddha erblickte, erlangte ich einen Samadhi namens: Das Rad der Weisheit, den Buddha zu sehen und alle fühlenden Wesen in den drei Welten zu bezwingen. Durch diesen Samadhi konnte ich unzählige Zeitalter erinnern, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, und sah auch die Buddhas dort erscheinen und hörte den wundersamen Dharma von diesen Buddhas; durch das Hören des Dharma erlangte ich die Befreiung vom Licht des Dharma, das die Dunkelheit aller fühlenden Wesen vertreibt. Nachdem ich diese Befreiung erlangt hatte, sah ich meinen Körper durch unzählige Welten reisen, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder, und sah auch alle Buddhas in diesen Welten und mich selbst in der Gegenwart dieser Buddhas; ich sah auch alle fühlenden Wesen in diesen Welten, verstand ihre Sprache, erkannte ihr Wesen und wusste, dass sie in der Vergangenheit von tugendhaften Freunden umarmt worden waren, und erschien ihnen gemäß ihren Wünschen, um ihnen Freude zu bringen.“

  „Damals wuchs die Befreiung, die ich dort erlangte, mit jedem Augenblick, und dieser Geist war ununterbrochen. Ich sah mich auch in Welten reisen, so zahlreich wie die Staubpartikel hundert Buddha-Länder, und dieser Geist war ununterbrochen. Ich sah mich auch in Welten reisen, so zahlreich wie die Staubpartikel tausend Buddha-Länder, und dieser Geist war ununterbrochen. Ich sah mich auch in Welten reisen, so zahlreich wie die Staubpartikel hunderttausend Buddha-Länder. So sah ich in jedem Augenblick, selbst in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel eines unermesslichen Buddha-Landes, auch alle Tathagatas in diesen Welten. Ich sah mich auch in der Gegenwart dieser Buddhas, wie ich dem wunderbaren Dharma lauschte, ihn empfing, erinnerte, beobachtete und ihn gründlich verstand. Ich kannte auch den Ozean der vergangenen Taten dieser Buddhas und den Ozean ihrer großen Gelübde, und dass die Buddha-Länder, die von diesen Tathagatas geschmückt und gereinigt wurden, auch ich schmückte und reinigte. Ich sah auch alle fühlenden Wesen in diesen Welten.“ Welten, die persönlich erschienen, um sie zu lehren, zu transformieren und ihnen nach ihren Bedürfnissen zu unterwerfen. Dieses Tor der Befreiung wuchs mit jedem Augenblick und erfüllte so schließlich das gesamte Dharma-Reich.

  „Guter Mann! Ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva die Dunkelheit aller fühlenden Wesen vertreibt und durch das Licht des Dharma Befreiung erlangt. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas, die die grenzenlosen Gelübde und Praktiken Samantabhadras vollbracht haben, universell in den Ozean aller Dharma-Reiche eingehen, das Samadhi des Vajra-Weisheitsbanners der Bodhisattvas erreichen, große Gelübde ins Leben rufen und den Buddha-Samen aufrechterhalten; in jedem Gedanken erfüllen sie den Ozean aller großen Verdienste, schmücken und reinigen alle weiten Welten; mit ihrer freien Weisheit lehren und reifen sie alle fühlenden Wesen; mit der Sonne der Weisheit löschen sie alle weltliche Dunkelheit aus; mit ihrer mutigen Weisheit erwecken sie alle fühlenden Wesen aus ihrem Schlummer; mit dem Mond der Weisheit lösen sie die Zweifel aller fühlenden Wesen; mit ihrem reinen Klang durchtrennen sie alle Bindungen an die Existenz; in jedem einzelnen Staubkorn aller Dharma-Reiche manifestieren sie alle freie und Göttliche Macht, ihr weiser Blick klar und hell, die drei Zeiten gleich sehend. Wie kann ich je ihre wundersamen Praktiken erkennen, von ihren Verdiensten sprechen, ihr Reich betreten oder ihnen ihre Freiheit zeigen?

  „Guter Mann! Im Bodhi-Baum von Magadha in Jambudvipa befindet sich eine Nachtgottheit namens Universelles Reines Licht. Ich habe ursprünglich die Bodhicitta aus ihr erweckt, und sie erleuchtet mich beständig mit dem wunderbaren Dharma. Gehe zu ihr und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Zu jener Zeit sprach Sudhana einen Vers zu der Gottheit Vasambava:

    "Dein reiner Körper und deine Gesichtszüge übertreffen alle anderen auf der Welt."
     Wie Manjushri und auch wie König vom Schatzberg.
     Dein Dharma-Körper ist rein, und alle drei Zeiten sind gleich.
     Die Welt ist vollständig darin enthalten; weder Entstehung noch Zerstörung können sie aufhalten.
     Wenn ich alle Reiche betrachte, sehe ich deine Gestalt in allen.
     In jeder einzelnen Pore sind Sterne und der Mond verteilt.
     Dein Geist ist unermesslich weit, wie der Himmel, der sich in alle zehn Richtungen erstreckt.
     Alle Buddhas treten hinein, rein und ohne Unterscheidung.
     Aus jeder Pore strahlen unzählige Lichtstrahlen.
     Schmuck regnete auf alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen herab.
     In jeder Pore erscheinen unzählige Formen.
     In allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen leiten wir empfindungsfähige Wesen zweckmäßig.
     In jeder einzelnen Pore manifestieren sich unermessliche Buddha-Felder.
     Reinige sie nach den Wünschen aller fühlenden Wesen auf verschiedene Weise.
     Falls es empfindungsfähige Wesen gibt, die seinen Namen hören oder seine Gestalt sehen,
     Mögen alle Verdienste und Vorteile erlangt und der Weg zur Erleuchtung erreicht werden.
     Nach unzähligen Äonen in den Reichen des Bösen ist es mir endlich gelungen, dich zu sehen und zu hören.
     Man sollte es auch mit Freude annehmen, denn es löscht Leiden aus.
     Tausend Kalpas Staub, und du besitzt nur einen Hauch von Tugend.
     Katastrophen lassen sich überwinden, aber Verdienste sind unendlich.

  Dann rezitierte Sudhana diesen Vers, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

=== 69/39/10 ===

Zu jener Zeit wusste Sudhana, dass der Bodhisattva-Schatz, die Bodhisattva-Gelübde, die Bodhisattva-Vollkommenheiten, die Bodhisattva-Grundlagen, die Bodhisattva-Praktiken, der Pfad der Befreiung, der Ozean allwissender Weisheit, der Geist, der alle fühlenden Wesen universell erlöst, die Wolke des universellen großen Mitgefühls und die Praxis und die Gelübde von Samantabhadra, die in Zukunft ständig in allen Buddha-Ländern entstehen würden.

  Er näherte sich allmählich der Göttin des Reinen Lichts in der Nacht, warf sich ihr zu Füßen, umrundete sie unzählige Male und sprach dann mit gefalteten Händen: „Heilige! Ich habe bereits das Bodhicitta erzeugt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Stufe kultiviert, wie man in die Bodhisattva-Stufe hineingeboren wird oder wie man die Bodhisattva-Stufe erreicht.“

  Der Nachtgott antwortete:

  "Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann! Du hast bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt und fragst nun nach der Praxis, der Geburt und dem Erreichen des Bodhisattva-Stadiums."

  „Guter Mann! Ein Bodhisattva, der zehn Dinge vollbringt, kann den Bodhisattva-Pfad vollenden. Was sind diese zehn? Erstens erlangt er reines Samadhi und sieht beständig alle Buddhas; zweitens erlangt er reine Augen und sieht beständig die prächtigen und geschmückten Gestalten aller Buddhas; drittens kennt er den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des Verdienstes aller Tathagatas; viertens kennt er den unermesslichen Ozean des Lichts des Dharma aller Buddhas im Dharma-Reich; fünftens weiß er, dass aus jeder Pore aller Tathagatas Ozeane des Lichts strömen, so zahlreich wie fühlende Wesen, die unzähligen fühlenden Wesen zum Nutzen gereichen; sechstens sieht er, dass aus jeder Pore aller Tathagatas Ozeane strahlenden Lichts in allen kostbaren Farben strömen; siebtens erscheint in jedem Gedanken ein Ozean der Transformationen aller Buddhas, der das Dharma-Reich erfüllt und letztendlich die fühlenden Wesen im Reich aller Buddhas unterwirft; achtens erlangt er die Stimme des Buddha.“ welches mit der Sprache aller fühlenden Wesen in Resonanz steht und das Dharma-Rad aller Buddhas der drei Zeiten dreht; neuntens kennt er den grenzenlosen Ozean der Namen aller Buddhas; zehntens kennt er die unvorstellbare Macht aller Buddhas, fühlende Wesen zu bezwingen. Ein guter Mensch! Ein Bodhisattva, der diese zehn Dinge vollbringt, kann alle Bodhisattva-Praktiken vollenden.“

  „Guter Mensch! Ich habe die Befreiung eines Bodhisattva erlangt, genannt: Ruhige Meditation und Universelle Glückseligkeit. Ich sehe allumfassend alle Buddhas der drei Zeiten und auch ihre Reinen Länder, Bodhimandas, Versammlungen, übernatürlichen Kräfte, Namen, Lehren, Lebensspannen, Stimmen und physischen Formen, die alle verschieden sind. Ich sehe sie alle klar und ohne Anhaftung. Warum? Weil ich weiß, dass alle Tathagatas nicht gehen, denn die Welt ist für immer erloschen; sie kommen nicht, denn ihre Natur ist ungeboren; sie werden nicht geboren, denn ihr Dharmakaya ist gleich; sie erlöschen nicht, denn es gibt keinen Anschein von Geburt; sie sind nicht real, denn sie verweilen im illusorischen Dharma; sie sind nicht falsch, denn sie nützen allen fühlenden Wesen; sie sind nicht vergänglich, denn sie transzendieren Geburt und Tod; sie werden nicht zerstört, denn ihre Natur ist beständig und unveränderlich; sie sind von einer einzigen Form, denn sie sind jenseits der Worte; sie sind formlos, denn ihre Natur und Form sind im Grunde leer.“

  „Guter Mensch! Wenn ich so alle Tathagatas verstehe, ergreife ich sie klar und vertiefe meine Befreiung in der friedvollen Glückseligkeit der Bodhisattva-Meditation. Durch Kontemplation und Beobachtung werde ich fest und würdevoll, frei von allen trügerischen Gedanken und Unterscheidungen. Mit großem Mitgefühl beschütze ich alle fühlenden Wesen. Mit unerschütterlichem Geist kultiviere ich das erste Jhana, indem ich alle mentalen Aktivitäten auslösche, alle fühlenden Wesen umfasse, kraftvolle Weisheit und Mut sowie freudige Wonne besitze. Indem ich das zweite Jhana kultiviere, meditiere ich über das Wesen aller fühlenden Wesen und werde des Kreislaufs von Geburt und Tod müde. Indem ich das dritte Jhana kultiviere, lösche ich alles Leid und alle Beeinträchtigungen aller fühlenden Wesen aus. Indem ich das vierte Jhana kultiviere, vermehre und vervollkommne ich das Streben nach allwissendem Wissen, gebäre alle Ozeane des Samadhi, trete in den Ozean der Befreiung aller Bodhisattvas ein, spiele mit allen übernatürlichen Kräften, vollbringe alle Wandlungen und gehe in die universelle Gegenwart ein.“ „die Dharma-Welt mit reiner Weisheit.“

  „Guter Mensch! Wenn ich diese Befreiung anstrebe, nutze ich verschiedene geschickte Mittel, um fühlenden Wesen zur Befreiung zu verhelfen. Das heißt, bei jenen, die zu Hause nachlässig sind, veranlasse ich Gedanken an Unreinheit, Ekel, Müdigkeit, Unterdrückung, Bindung, Rakshasas, Vergänglichkeit, Leiden, Nicht-Selbst, Leere, Nicht-Geburt, Mangel an Freiheit, Alter, Krankheit und Tod. Ich ermutige fühlende Wesen auch, nicht an den fünf Begierden zu hängen, sondern allein in der Freude des Dharma zu verweilen, ihr Zuhause zu verlassen und in das Nicht-Zuhause einzutreten. Wenn es fühlende Wesen gibt, die in Abgeschiedenheit leben, werde ich alle schlechten Geräusche zum Schweigen bringen und ihnen in der Stille der Nacht den tiefgründigen Dharma predigen, ihnen günstige Bedingungen schaffen, die Tür ihres Zuhauses öffnen, ihnen den rechten Weg weisen, sie mit Licht versorgen, ihre Dunkelheit und Angst vertreiben, das klösterliche Leben preisen, die Tugenden des Buddha, des Dharma, des Sangha und tugendhafter Lehrer preisen und auch die Praxis des Dharma loben.“ „Der Umgang mit tugendhaften Lehrern.“

  „Außerdem, guter Mensch! Wenn ich die Befreiung fördere, bewirke ich, dass alle fühlenden Wesen keine unrechtmäßige Gier entwickeln, keine falschen Ansichten hegen und keine sündhaften Taten begehen. Sollten sie bereits solche Taten begangen haben, bewirke ich, dass sie damit aufhören; sollten sie noch keine heilsamen Eigenschaften entwickelt, noch keine Vollkommenheiten erlangt, noch keine Allwissenheit angestrebt, noch kein großes Mitgefühl geweckt und noch keine Taten für Menschen oder Götter vollbracht haben, bewirke ich, dass sie diese entwickeln; sollten sie diese bereits entwickelt haben, bewirke ich, dass sie sich mehren. Ich schaffe solch günstige Bedingungen für den Pfad, bis ich sie befähige, Allwissenheit zu erlangen.“

  „Guter Mensch! Ich habe nur die friedvolle meditative Glückseligkeit dieses Bodhisattva erlangt, das Tor der Befreiung, das frei umherwandert. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas alle Praktiken und Gelübde Samantabhadras besitzen, alle grenzenlosen Dharma-Bereiche verstehen, beständig alle guten Wurzeln mehren, alle zehn Kräfte der Tathagatas sehen, in den Bereichen aller Tathagatas weilen, beständig im Samsara verweilen, ihr Geist frei von Hindernissen ist, sie alle Weisheitswünsche schnell erfüllen können, universell in alle Welten reisen, alle Buddhas sehen, alle Dharma-Lehren universell hören, die Dunkelheit der Unwissenheit in allen fühlenden Wesen vertreiben und das Licht aller Weisheit in der großen Nacht des Samsara gebären können – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  "Guter Mann! Nicht weit von hier, rechts vom Bodhi-Baum, befindet sich ein Nachtgott namens der freudigäugige Beobachter aller fühlenden Wesen. Geh dorthin und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?"

  Zu jener Zeit sprach die Göttin des Reinen Lichts, die die Bedeutung der Befreiung bekräftigen wollte, in Versen für Sudhana:

    „Wer Glauben und Verständnis besitzt, wird alle Buddhas der drei Zeiten sehen.“
     Diese Person hat klare und reine Augen und kann in den Ozean aller Buddhas eintreten.
     Seht die Körper aller Buddhas, geschmückt mit reinen und majestätischen Formen.
     Mit einem einzigen Gedanken kann übernatürliche Kraft das gesamte Dharma-Reich erfüllen.
     Vairocana Tathagata erlangte die vollkommene Erleuchtung im Bodhimanda.
     In allen Existenzebenen dreht sich das Rad des reinen Dharma.
     Der Tathagata kennt das Wesen des Dharma; Ruhe und Nicht-Dualität existieren.
     Sein reines und würdevolles Erscheinungsbild wird in der ganzen Welt gezeigt.
     Der Körper Buddhas ist unvorstellbar und durchdringt die gesamte Dharma-Welt.
     Es manifestiert sich in allen Bereichen, und nichts bleibt ungesehen.
     Der Körper Buddhas ist immer strahlend, gleich hell wie alle Staubpartikel in allen Welten.
     Alle Arten reiner Farben, die den gesamten Dharma-Bereich in jedem Gedanken durchdringen.
     Aus einer einzigen Pore des Körpers Buddhas strahlt unvorstellbares Licht aus.
     Es erstrahlt auf alle empfindungsfähigen Wesen und bewirkt, dass ihre Leiden aufhören.
     Aus einer einzigen Pore des Buddha entstehen endlose Wandlungen.
     Es durchdringt den gesamten Dharma-Bereich und beseitigt das Leiden aller fühlenden Wesen.
     Der Buddha verkündete einen wundersamen Klang, den alle Wesen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, verstehen konnten.
     Möge das gewaltige Dharma auf alle herabregnen, damit sie den Bodhi-Geist erwecken.
     Der Buddha hat mich in seiner früheren Praxis bereits angenommen und geführt.
     Daher kann man den Tathagata sehen, der sich in allen Buddha-Ländern manifestiert.
     Die Anzahl der Buddhas, die auf der Welt erscheinen, entspricht der Anzahl der fühlenden Wesen.
     Die verschiedenen Zustände der Befreiung entziehen sich meinem Verständnis.
     Alle Bodhisattvas treten durch eine einzige Pore des Buddha ein.
     Eine solch wundersame Befreiung übersteigt mein Verständnis.
     Hier gibt es einen Nachtgott namens Joyful Eyes Observer.
     Du solltest dorthin gehen und dich nach der Praxis des Bodhisattva-Pfades erkundigen.

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit dachte Sudhana, der die Lehren seines spirituellen Lehrers respektierte und dessen Worte befolgte: „Einen spirituellen Lehrer zu sehen und ihm zu begegnen ist selten; ihn zu sehen bewahrt den Geist vor Zerstreuung; ihn zu sehen, beseitigt alle Hindernisse; ihn zu sehen, ermöglicht es, in den Ozean des tiefen Mitgefühls einzutauchen, um alle fühlenden Wesen zu erlösen; ihn zu sehen, schenkt das Licht der Weisheit, das den gesamten Dharma-Bereich erleuchtet; ihn zu sehen, befähigt, den Pfad der Allwissenheit zu beschreiten; ihn zu sehen, ermöglicht es, den Ozean der Buddhas in allen zehn Himmelsrichtungen zu erkennen; ihn zu sehen, wie alle Buddhas das Rad des Dharma drehen, und dies für immer in Erinnerung zu behalten.“ Mit diesen Gedanken beschloss er, zum Ort des Nachtgottes zu gehen, der alle fühlenden Wesen mit freudigen Augen betrachtet.

  Daraufhin erschien der Gott mit den freudigen Augen Sudhana und offenbarte ihm, dass die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern alle guten Wurzeln nährt, die wachsen und reifen. Im Einzelnen: Die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, mutige Gedanken zu fassen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, unvergängliche Taten zu vollbringen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, unerschütterliche Kraft zu erlangen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, grenzenlose Bereiche zu betreten; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, lange zu kultivieren; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, grenzenlose Taten zu vollbringen; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, den unermesslichen Pfad zu beschreiten; die Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es, schnell die Kraft zu erlangen, alle Buddha-Welten zu erreichen. Der Umgang mit tugendhaften Lehrern ermöglicht es einem, alle zehn Himmelsrichtungen zu erreichen, ohne seinen Wohnort zu verlassen.

  In diesem Moment dachte Sudhana plötzlich: „Durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man den Pfad der Allwissenheit fleißig und mutig beschreiten; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man rasch in den Ozean der großen Gelübde hineingeboren werden; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man grenzenloses Leid für alle fühlenden Wesen in zukünftigen Zeitaltern ertragen; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man sich mit großem Fleiß wappnen und den Dharma im gesamten Dharma-Reich verkünden, selbst in einem einzigen Staubkorn; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man rasch in alle Richtungen reisen; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man den Bodhisattva-Pfad in zukünftigen Zeitaltern beschreiten, selbst im Pfad eines einzigen Haares; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man den Bodhisattva-Pfad in jedem Gedanken praktizieren und letztendlich auf dem Grund der Allwissenheit verweilen; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern, Man kann den Pfad der höchsten Macht und Erhabenheit aller Tathagatas der drei Zeiten beschreiten; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man beständig die Tore aller Dharma-Bereiche betreten; durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man beständig in die zehn Himmelsrichtungen reisen, obwohl sich der Dharma-Bereich selbst nie bewegt hat.“

  Nachdem Sudhana diesen Gedanken gefasst hatte, begab sie sich zu dem Ort, von dem aus der Nachtgott der freudigen Augen alle Wesen beobachtete.

  Der Nachtgott erschien in der Versammlung des Tathagata, sitzend auf dem Löwenthron des Lotusschatzes, und trat in die Große Kraft der Universellen Freude und Befreiung ein. Aus jeder Pore seines Körpers strömten unzählige Wolken von Transformationskörpern hervor, die, ihren Bedürfnissen entsprechend, den Dharma mit wundersamen Worten verkündeten und unzählige fühlende Wesen umfingen, sodass sie alle Freude empfanden und Nutzen daraus zogen. Das heißt:

  Sie entspringen unzähligen Emanationen, erfüllen alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und lehren die Bodhisattva-Praxis der Großzügigkeit, indem sie an nichts haften und allen fühlenden Wesen universell geben; ihr Geist ist gleich, ohne Verachtung, gibt sowohl innerlich als auch äußerlich und ist sogar in der Lage, das zu geben, was schwer zu geben ist.

  Dann erschienen unzählige Emanationen fühlender Wesen, die das gesamte Dharma-Reich erfüllten und sich vor allen fühlenden Wesen manifestierten. Sie sprachen davon, reine Gebote ohne Übertretung zu befolgen, alle Askeseübungen vollständig zu praktizieren, sich nicht auf die Welt zu verlassen und keine Bindung an irgendeine Sphäre zu haben. Sie sprachen vom Kreislauf von Geburt und Tod, vom Aufstieg und Fall, vom Leiden und der Freude der Menschen und Götter, von der Unreinheit aller Bereiche, der Vergänglichkeit aller Phänomene und dem Leiden und der Sinnlosigkeit aller Handlungen. Sie bewirkten, dass alle fühlenden Wesen die Illusionen aufgaben, im Reich der Buddhas verweilten und die Gebote des Tathagata befolgten. So legten sie verschiedene Gebote und Praktiken dar, der Duft der Gebote durchdrang alles und ließ alle fühlenden Wesen reifen.

  Darüber hinaus offenbart es verschiedene Formen fühlender Wesen und besagt, dass sie alle Arten von Leiden ertragen können, wie etwa Verletzungen, Schläge, Beschimpfungen und Demütigungen, und dennoch ihren Geist ruhig, unbewegt und ungestört bewahren. Sie sind in all ihren Handlungen weder demütig noch arrogant, hegen keinen Stolz gegenüber irgendeinem fühlenden Wesen und verweilen geduldig in der Natur aller Dharmas. Es besagt, dass der Bodhicitta unerschöpflich ist, und da der Geist unerschöpflich ist, ist auch die Weisheit unerschöpflich und befreit alle fühlenden Wesen von ihren Leiden. Es spricht von den niederen, hässlichen und unvollständigen Körpern fühlender Wesen und bewirkt in ihnen Abscheu und Abkehr. Es preist die reinen, wundersamen und erhabenen Körper aller Tathagatas und bewirkt in ihnen Freude und Glückseligkeit. Durch diese geschickten Mittel lässt es die fühlenden Wesen reifen.

  Darüber hinaus manifestiert es verschiedene Wolkenformen, die alle fühlenden Wesen repräsentieren, entsprechend den Wünschen jedes einzelnen Wesens, und zeugen von mutiger und fleißiger Praxis, der Kultivierung der Methoden, die den Weg zur Allwissenheit fördern; mutig und fleißig, Dämonen und Feinde zu bezwingen; mutig und fleißig, den Bodhicitta zu erzeugen, unerschütterlich und unaufhaltsam; mutig und fleißig, alle fühlenden Wesen aus dem Meer von Geburt und Tod zu befreien; mutig und fleißig, alle Schwierigkeiten der bösen Wege zu beseitigen; mutig und fleißig, den Berg der Unwissenheit zu zerstören; mutig und fleißig, allen Buddhas und Tathagatas ohne Müdigkeit Opfergaben darzubringen; mutig und fleißig, das Dharma-Rad aller Buddhas zu erhalten; mutig und fleißig, alle Hindernisse zu zerstören und zu zerstreuen; mutig und fleißig, alle fühlenden Wesen zu lehren und reifen zu lassen; mutig und fleißig, alle Buddha-Länder zu reinigen. Durch solch geschickte Mittel reift es empfindungsfähige Wesen heran.

  Darüber hinaus manifestiert es unzählige Wolken von Körpern, die mit verschiedenen geschickten Mitteln alle Wesen erfreuen, Bosheit ablegen und alle Begierden verabscheuen lassen; es spricht von Scham und lehrt alle Wesen, ihre Sinne zu hüten; es spricht vom höchsten und reinen heiligen Verhalten; es spricht von der Welt der Begierden als dem Reich der Dämonen und erzeugt Furcht; es offenbart die Abneigung gegen weltliche Vergnügungen, das Verweilen in der Glückseligkeit des Dharma und, gemäß der Reihenfolge des Eintritts in verschiedene Meditationen und Samadhis, die Kontemplation und Beobachtung bewirken und alle Leiden beseitigen; es erläutert auch den Ozean der Samadhis aller Bodhisattvas, ihre göttliche Kraft und ihr freies Spiel, wodurch alle Wesen sich freuen und freudig sein, frei von allen Sorgen und Ängsten, ihre Geister gereinigt, ihre Sinne geschärft, ihre Liebe zum Dharma gestärkt und ihre Praxis vertieft wird.

  Er manifestiert verschiedene Wolkenformen, die alle fühlenden Wesen repräsentieren, und erklärt, wie man in die zehn Himmelsrichtungen reist, um allen Buddhas, Lehrern und wahren spirituellen Führern Opfergaben darzubringen und das Dharma-Rad aller Buddhas fleißig zu bewahren. Er erläutert und preist den Ozean aller Tathagatas, betrachtet den Ozean aller Dharma-Tore, enthüllt das Wesen und die Eigenschaften aller Dharmas, erhellt alle Samadhi-Tore, öffnet das Reich der Weisheit und beseitigt den Ozean des Zweifels für alle fühlenden Wesen. Er offenbart den Vajra der Weisheit, zerstört den Berg der Ansichten für alle fühlenden Wesen und lässt die Sonne der Weisheit erstrahlen, die die Dunkelheit der Unwissenheit für alle fühlenden Wesen vertreibt. Er schenkt allen Freude und ermöglicht ihnen, Allwissenheit zu erlangen.

  Dann erschien er in verschiedenen Gestalten, wie Wolken von Körpern, und ging zu allen fühlenden Wesen. Er sprach über den Dharma, ihren Bedürfnissen entsprechend, und verwendete dabei verschiedene Worte. Er sprach von weltlichen übernatürlichen Kräften und Segnungen. Er sprach darüber, wie furchterregend die drei Daseinsbereiche seien, damit sie sich nicht mit weltlichen Dingen befassten , sondern die drei Daseinsbereiche verließen und den dichten Wald erblickten. Er pries den Pfad der Allwissenheit, damit sie die zwei Fahrzeuge transzendieren würden. Er erklärte, dass man weder in Geburt und Tod noch im Nirvana verweilen solle, damit man nicht an bedingte oder unbedingte Existenz gebunden sei. Er erklärte, dass man in himmlischen Palästen oder gar in Bodhimanda weilen solle, damit man sich freue und den Bodhi-Geist erlange. Auf diese Weise lehrte er die fühlenden Wesen und ermöglichte ihnen, letztendlich Allwissenheit zu erlangen.

  Dann manifestiert er Wolken von Körpern, so zahlreich wie die Staubkörner in allen Welten, die alle fühlenden Wesen erreichen. In jedem Gedanken offenbart er die vollständigen Praktiken und Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra; in jedem Gedanken offenbart er die reinen und großen Gelübde, die das Dharma-Reich erfüllen; in jedem Gedanken offenbart er den reinen Schmuck aller Weltmeere; in jedem Gedanken offenbart er die Opfergabe an alle Tathagatas; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in den Ozean aller Dharma-Tore; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in den Ozean aller Welten und den Ozean der Welten, so zahlreich wie Staubkörner; in jedem Gedanken offenbart er die reine Praxis des Pfades aller Weisheit durch alle Reiche und zukünftigen Zeitalter; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in die Kraft des Tathagata; in jedem Gedanken offenbart er den Eintritt in den Ozean aller wirksamen Mittel der drei Zeiten; in jedem Gedanken offenbart er die Manifestation verschiedener übernatürlicher Kräfte und Transformationen in allen Reichen. In jedem Gedanken offenbart er die vollständigen Praktiken und Gelübde aller Bodhisattvas und ermöglicht so allen fühlenden Wesen, in aller Weisheit zu verweilen. Dies tut er unaufhörlich.

  Dann erscheinen vor allen fühlenden Wesen Wolken von Körpern und Geistern, so zahlreich wie alle fühlenden Wesen. Sie verkünden die grenzenlose Kraft der Methoden der Bodhisattvas, die den Pfad zur Allwissenheit fördern: die unzerstörbare Kraft des Strebens nach Allwissenheit, die unerschöpfliche Kraft der Anstrengung, die unerschütterliche Kraft der Kultivierung des höchsten Pfades, die ununterbrochene Kraft der Reinheit im Kreislauf von Geburt und Tod, die Kraft, alle dämonischen Kräfte zu vernichten, die Kraft, von allen Verunreinigungen und Leiden befreit zu werden, die Kraft, alle Berge karmischer Hindernisse zu durchbrechen, die Kraft, unermüdlich großes Mitgefühl durch alle Zeitalter hindurch zu entwickeln, die Kraft, alle Buddha-Länder zu erschüttern und allen fühlenden Wesen Freude zu bringen, die Kraft, alle ketzerischen Pfade zu vernichten und das Rad des Dharma in der Welt zu drehen. Durch diese geschickten Mittel erlangen alle fühlenden Wesen Allwissenheit.

  Dann erheben sich unzählige Wolken physischer Formen, die den Geistern aller fühlenden Wesen entsprechen und unzählige Welten in den zehn Himmelsrichtungen erreichen. Indem sie den Geistern der fühlenden Wesen folgen, verkünden sie die gesamte Weisheit und die Praktiken der Bodhisattvas. Dazu gehören: die Weisheit, in den Ozean der Reiche aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, in den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, in den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, in den Ozean der Praktiken aller fühlenden Wesen einzutreten; die Weisheit, alle fühlenden Wesen ohne Zeitverlust zu befreien; die Weisheit, von den Klängen aller Dharma-Reiche zu sprechen; die Weisheit, den Ozean aller Dharma-Reiche in jedem Gedanken zu durchdringen; die Weisheit, die Zerstörung und den Verfall aller Weltmeere in jedem Gedanken zu erkennen; die Weisheit, die Entstehung, das Verweilen, die Verzierung und die Unterschiede aller Weltmeere in jedem Gedanken zu erkennen. Und die Weisheit, sich dem Dharma-Rad aller Tathagatas in jedem Gedanken frei zu nähern, ihm Opfergaben darzubringen und ihm zuzuhören. Wenn diese Weisheitsparamitas solche Wesenheiten demonstrieren, sind alle fühlenden Wesen zutiefst erfreut, harmonisch und voller Freude. Ihr Geist wird gereinigt, sie entwickeln ein festes Verständnis und streben ohne Rückschritt nach aller Weisheit. So wie die Bodhisattva-Paramitas die fühlenden Wesen reifen lassen, so werden auch die verschiedenen Praktiken der Bodhisattvas zu ihrem Nutzen verkündet.

  Aus jeder einzelnen Pore ihrer Poren stiegen Wolken unzähliger Arten fühlender Wesen empor. Darunter befanden sich: Wolken, die den Körpern von Wesen im Akanistha-Himmel, Sudarshana-Himmel, Sudarsana-Himmel, Anara-Himmel und Anara-Himmel glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Himmel des Geringeren Überflusses, Himmel der Größeren Frucht, Himmel der Glückseligen Geburt und Wolkenlosen Himmel glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Himmel des Reinen Überflusses, Himmel des Unermesslichen Reinen Überflusses und Himmel des Geringeren Reinen Überflusses glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Abhasvara-Himmel, Himmel des Unermesslichen Lichts und Himmel des Geringeren Lichts glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Großen Brahma-Himmel, Himmel des Gefolges Brahmas und Himmel der Versammlung Brahmas glichen; Wolken, die den Körpern von Wesen im Ishvara-Himmel, Nirmanarati-Himmel, Tusita-Himmel, Suyama-Himmel, Trayastrimsa-Himmel und ihren Gemahlinnen und himmlischen Wesen ähnelten; Wolken, die den Körpern von König Dhritarashtra, Gandharva-Söhnen und Gandharva-Töchtern ähnelten; und Wolken, die den Körpern von Virudhaka, König Kumbhanda und Kumbhanda ähnelten... Wolken, die den Gestalten von Pandita und Kumbhanda ähnelten, erschienen, gefolgt von Wolken, die den Gestalten des Drachenkönigs, Drachensohns und der Drachentochter von Virupaksha ähnelten; Wolken, die den Gestalten des Yaksha-Königs, Yaksha-Sohns und der Yaksha-Tochter von Vaishravana ähnelten; Wolken, die den Gestalten des Großen Baumkönigs Kinnara, des Guten Weisheitskönigs Mahoraga, des Großen Schnellen Kraft-Garuda-Königs, des Rahu-Asura-Königs, des Yama-Dharma-Königs und ihrer Söhne und Töchter ähnelten; Wolken, die den Gestalten verschiedener menschlicher Könige und ihrer Söhne und Töchter glichen; Wolken, die den Gestalten der Arhats, Pratyekabuddhas und aller Buddhas glichen; Wolken, die den Gestalten von Erdgöttern, Wassergöttern, Feuergöttern, Windgöttern, Flussgöttern, Meeresgöttern, Berggöttern, Baumgöttern und sogar Tag-, Nacht- und Himmelsrichtungsgöttern glichen. Diese Wolken durchdrangen die zehn Himmelsrichtungen und erfüllten die gesamte Dharma-Welt.

  Vor allen fühlenden Wesen erscheinen verschiedene Klänge, nämlich: das Geräusch von Windrädern, das Geräusch von Wasserrädern, das Geräusch von Flammen, das Geräusch der Gezeiten, das Geräusch von Erdbeben, das Geräusch von aufeinanderprallenden Bergen, das Geräusch von erbebenden Himmelsstädten, das Geräusch von aufeinanderprallenden Mani-Juwelen, der Klang von Himmelskönigen, der Klang von Drachenkönigen, der Klang von Yaksha-Königen, der Klang von Gandharva-Königen, der Klang von Asura-Königen, der Klang von Garuda-Königen, der Klang von Kinnara-Königen, der Klang von Mahoraga-Königen, der Klang von Menschenkönigen, der Klang von Brahma-Königen, der Klang von singenden Himmelsmädchen, der Klang himmlischer Musik und der Klang von Mani-Juwelenkönigen.

  Mit solch vielfältigen Klängen spricht es von den Verdiensten, die die Nachtgeister ansammeln, indem sie die fühlenden Wesen von ihrem ersten Streben an mit freudigen Augen beobachten. Zu diesen Verdiensten gehören: allen tugendhaften Lehrern zu dienen, sich allen Buddhas zu nähern und tugendhafte Taten zu vollbringen; die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dāna Pāramitā) zu praktizieren, also das aufgeben zu können, was schwer aufzugeben ist; die Vollkommenheit der Moral (śīla Pāramitā) zu praktizieren, Thron, Palast und Familie zu verlassen und Mönch zu werden; die Vollkommenheit der Kshanti (Kshanti Pāramitā) zu praktizieren, also alles weltliche Leiden zu ertragen und einen festen und unerschütterlichen Geist in Bezug auf die asketischen Praktiken und den rechtschaffenen Dharma zu haben, die von Bodhisattvas hochgehalten werden; Die Fähigkeit, alle bösen Taten und Worte fühlender Wesen gegen sich selbst zu ertragen, alles Karma ohne Verlust zu ertragen, alle Dharmas mit festem Verständnis zu ertragen und die Fähigkeit zur wahren Betrachtung aller Dharmas zu bewahren; die Vollkommenheit des Fleißes (Ving Di Paramita) zu praktizieren, zu entstehen … Alle Weisheit und Praxis bilden die Grundlage aller buddhistischen Lehren; die Meditationspraxis (Dhyana Paramita) offenbart all ihre Ressourcen, Praktiken, Errungenschaften, Reinigungen, das Entstehen von Samadhi und übernatürlichen Kräften sowie die Tore zum Ozean des Samadhi; die Weisheitspraxis (Prajna Paramita) offenbart all ihre Ressourcen, Reinigungen, die große Sonne der Weisheit, die große Wolke der Weisheit, den großen Schatz der Weisheit und das große Tor der Weisheit; die Praxis der geschickten Mittel (Skillful Means Paramita) offenbart all ihre Ressourcen, Praktiken, ihr Wesen, ihre Prinzipien, Reinigungen usw. Alle entsprechenden Angelegenheiten werden offenbart. Die Vollkommenheit des Strebens, sein Wesen, seine Errungenschaften, seine Praktiken und alle damit verbundenen Angelegenheiten werden offenbart; die Vollkommenheit der Macht, ihre Ressourcen, ihre Ursachen und Bedingungen, ihre Prinzipien, ihre Ausführungen und alle damit verbundenen Angelegenheiten werden offenbart; Die Vollkommenheit der Weisheit, ihre Ressourcen, ihr Wesen, ihre Errungenschaften, ihre Reinheit, ihr Ort, ihr Wachstum, ihre Tiefe, ihr Licht, ihre Manifestationen, ihre Prinzipien, ihre entsprechenden Angelegenheiten, ihre Auswahl, ihre Eigenschaften, ihr entsprechendes Dharma, alles eingeschlossene Dharma, bekanntes Dharma, bekanntes Karma, bekannte Bereiche, bekannte Äonen, bekannte Welten, bekannte Buddha-Erscheinungen, bekannte Buddhas, bekannte Bodhisattvas, bekannte Bodhisattva-Geisteszustände, Bodhisattva-Positionen, Bodhisattva-Ressourcen, Bodhisattva-Bestrebungen, Bodhisattva-Hingaben, Bodhisattva-Gelübde, Bodhisattva-Dharma-Räder, Bodhisattva-Auswahl des Dharma, Bodhisattva-Dharma-Ozean, Bodhisattva-Dharma-Tor-Ozean, Bodhisattva-Dharma-Wirbel, Bodhisattva-Dharma-Prinzipien – all diese entsprechenden Bereiche der Weisheit werden reifenden fühlenden Wesen offenbart.

  Außerdem heißt es, dass die Verdienste dieser Gottheit, die sich seit dem anfänglichen Streben angesammelt haben, unaufhörlich fortschreiten; die tugendhaften Wurzeln, die kultiviert werden, sind unaufhörlich fortschreitend; die unermesslichen Vollkommenheiten, die praktiziert werden, sind unaufhörlich fortschreitend; Tod und Wiedergeburt sowie die Kontinuität ihrer Namen sind unaufhörlich fortschreitend. Umgang mit tugendhaften Freunden, Dienst an allen Buddhas, Aufrechterhaltung des Dharma, Kultivierung des Bodhisattva-Pfades, Eintritt in verschiedene Samadhis und durch die Kraft des Samadhi, universelles Sehen aller Buddhas, universelles Sehen aller Buddha-Länder, universelles Wissen über alle Äonen, tiefes Eindringen in die Dharma-Welt, Beobachtung fühlender Wesen, Eintritt in den Ozean der Dharma-Welt, Wissen, dass alle fühlenden Wesen hier sterben und dort wiedergeboren werden, Erlangung des reinen himmlischen Ohrs, um alle Klänge zu hören, Erlangung des reinen himmlischen Auges, um alle Farben zu sehen, Erlangung der Weisheit, die Gedanken anderer zu kennen, Erlangung der Weisheit, vergangene Leben zu kennen, Erlangung der ungebundenen und mühelosen göttlichen Füße und der Weisheit, frei in den zehn Richtungen zu wandern, und so weiter in dieser Reihenfolge; Das Erreichen der Bodhisattva-Befreiung, das Eintauchen in den Ozean der Bodhisattva-Befreiung, das Erlangen der Bodhisattva-Freiheit, das Erlangen des Bodhisattva-Muts, das Erreichen des Bodhisattva-Wandelns, das Verweilen im Bodhisattva-Gedanken, das Betreten des Bodhisattva-Pfades und so weiter in dieser Reihenfolge aller Verdienste. All dies wird vollständig erklärt, klar offenbart und zur Reifung fühlender Wesen angewendet.

  Wenn dies gesagt wird, werden in jedem Gedanken unzählige Buddha-Länder in den zehn Richtungen geschmückt und gereinigt, wodurch unzählige Wesen aus den bösen Reichen befreit werden, wodurch unzählige Wesen in den Himmel und die Menschen in Reichtum und Freiheit wiedergeboren werden, dadurch unzählige Wesen aus dem Meer von Geburt und Tod geboren werden, dadurch unzählige Wesen in den Ländern der Arhats und Pratyekabuddhas verweilen können und dadurch unzählige Wesen im Land der Tathagatas verweilen können.

  Zu jener Zeit sah und hörte Sudhana all die seltenen und wundersamen Dinge, die oben erschienen waren. Er betrachtete sie in seinem Geist, dachte darüber nach und verstand sie und verweilte tief darin. Durch die Kraft des Buddha und die Kraft der Befreiung erlangte er die unvorstellbar große Kraft des Bodhisattva, das Banner der universellen Freude [ 2 ] und die Kraft der Befreiung. Warum? Weil er in der Vergangenheit mit dem Gott der Freude geübt hatte, weil er von der Kraft des Tathagata gesegnet war, weil er von unvorstellbar guten Wurzeln beschützt wurde, weil er die Wurzeln des Bodhisattva erlangt hatte, weil er in der Linie des Tathagata geboren war, weil er von der Kraft guter Freunde umarmt wurde, weil er von allen Tathagatas beschützt wurde, weil er einst von Vairocana Tathagata verwandelt worden war, weil seine guten Wurzeln gereift waren und weil er fähig war, die Praktiken des Samantabhadra Bodhisattva auszuüben.

  Als Sudhana zu jener Zeit diese Befreiung erlangte, war er von Freude erfüllt. Er faltete die Hände und wandte sich mit freudigen Augen an die Nachtgötter, die alle Wesen betrachteten, und pries sie in Versen:

    „Seit unzähligen Äonen studiere ich den tiefgründigen Dharma des Buddhismus.“
     Je nach den Erfordernissen der Situation nimmt es eine wundersame Form an.
     In dem Wissen, dass alle empfindungsfähigen Wesen sich wahnhaften Fantasien hingeben,
     Er erscheint in allen Formen und unterwirft sie alle.
     Der Dharmakaya ist ewig still, rein und frei von Dualität.
     Um alle empfindungsfähigen Wesen zu transformieren, manifestiert er sich in verschiedenen Formen.
     In allen Bereichen der Aggregate gibt es keine Bindung.
     Er demonstriert es durch seine Taten und seine physische Gestalt und unterwirft alle Wesen.
     Ohne sich an innere oder äußere Methoden zu klammern, hat man das Meer von Geburt und Tod bereits überquert.
     Und so manifestieren sie sich in verschiedenen Formen und weilen in den Bereichen der Existenz.
     Frei von allen Unterscheidungen, unberührt von begrifflicher Ausgestaltung,
     Für diejenigen, die verblendet sind, wird das Dharma der Zehn Kräfte verkündet.
     Verweilend im Samadhi mit einem einzigen Geist, unbewegt für unzählige Äonen,
     Wolken steigen aus meinen Poren auf und opfern sie den Buddhas der zehn Himmelsrichtungen.
     Durch die vom Buddha angewandten wirksamen Mittel sind die Gedanken grenzenlos.
     Er manifestiert sich in verschiedenen Formen und umfasst dabei alle empfindungsfähigen Wesen.
     Das Wissen um den Ozean der Existenz, geschmückt mit vielfältigen karmischen Taten,
     Um den ungetrübten Dharma zu erklären, damit alle gereinigt werden können.
     Seine physische Gestalt ist unvergleichlich wunderbar, so rein wie Samantabhadra.
     „Nach dem Verständnis aller empfindungsfähigen Wesen manifestiert es die Erscheinungen der Welt.“

  Zu diesem Zeitpunkt, nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, sagte er: „Gott! Wann hast du zum ersten Mal den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erzeugt? Wie lange ist es her, dass du diese Befreiung erlangt hast?“ [ 3 ]

  Zu jener Zeit antwortete der Nachtgott, der alle Lebewesen mit Freude betrachtete, in Versen:

    „Ich erinnere mich an meine früheren Leben, die unzählige Äonen zurückliegen.“
     Der Name des Kalpa ist Mani Licht, und der Name des Kalpa ist Stiller Klang.
     Eine Million Nayutas, Kotis der vier Kontinente,
     Die Anzahl der Könige verhält sich ähnlich, jeder herrscht über sein eigenes Reich.
     In der Mitte befindet sich die königliche Hauptstadt Xiangzhuangbao.
     Seine Feierlichkeit ist überaus erhaben, und alle, die es sehen, sind entzückt.
     Darin befindet sich ein Raddrehender König, dessen Körper von äußerst subtiler Beschaffenheit ist.
     Zweiunddreißig Zeichen einer Person, die entsprechend ihrer Glückswirkung mit Schmuck verziert ist;
     Geboren aus einer Lotusblume, mit einem goldenen, strahlenden Körper.
     Sie steigt hoch in den Himmel und erleuchtet Nah und Fern und erreicht alle Winkel der Erde.
     Sein König hatte tausend Söhne, die alle tapfer und rechtschaffen waren.
     Mit insgesamt einhundert Millionen Geistlichen verfügen sie über reichlich Weisheit und geschickte Mittel;
     Er hatte eine Milliarde Konkubinen, deren Schönheit mit der himmlischer Jungfrauen wetteiferte.
     Mit sanftem Herzen und mitfühlender Absicht diene dem König.
     Sein König regierte mit Gesetzen und dehnte diese auf alle vier Kontinente aus.
     Auf der ganzen Erde gibt es alles im Überfluss.
     Ich war damals ein kostbares Mädchen, das die Stimme Brahmas besaß.
     Sein Körper strahlte goldenes Licht aus, das tausend Yojanas hell erstrahlte.
     Das Sonnenlicht war untergegangen, und die Musik verstummte.
     Der König und sein Gefolge schliefen alle friedlich.
     Zu jener Zeit erschien der Buddha Dehai auf der Welt.
     Es manifestiert übernatürliche Kräfte und erfüllt die zehn Himmelsrichtungen;
     Vergrößere den Ozean aus Licht, der alle Staubpartikel im Universum umfasst.
     Verschiedene Formen der Freiheit durchdringen die zehn Himmelsrichtungen.
     Aus dem Erdbeben entstand ein wundersamer Klang, der den Abstieg Buddhas in die Welt verkündete;
     Alle Götter, Menschen, Drachen und Geister jubelten.
     Aus jeder Pore entspringt der Ozean der Manifestationen Buddhas.
     Es durchdringt alle zehn Himmelsrichtungen und verkündet den wunderbaren Dharma entsprechend den Bedürfnissen jeder einzelnen Richtung.
     In meinen Träumen sah ich Buddhas und Gottheiten in verschiedenen Gestalten.
     Als er den tiefgründigen und wunderbaren Dharma hörte, wurde sein Herz mit großer Freude erfüllt.
     Zehntausend Nachtgötter wohnen in der Luft.
     Ich preise Buddhas Erscheinen in der Welt und erwecke gleichzeitig mich selbst:
    "Du Weiser und Weiser, erhebe dich, denn der Buddha ist in deinem Land erschienen."
     Eine solche Begegnung während einer Katastrophe ist selten; wer sie erlebt, erlangt Reinheit.
     Als ich aus dem Schlaf erwachte, sah ich sofort ein reines und klares Licht.
     Woher kommt das? Es kommt vom Boden unterhalb des Buddha-Baumkönigs.
     Seine majestätische Gestalt, geschmückt mit allen erdenklichen Merkmalen, gleicht einem König eines Schatzberges;
     Aus jeder Pore strahlt ein unermessliches Meer aus Licht.
     Als ich das sah, empfand ich Freude und so kam mir dieser Gedanke in den Sinn:
    Möge ich die großen übernatürlichen Kräfte Buddhas erlangen.
     Dann erwachte ich, und da war der König mit seinem Gefolge.
     Mögen sie das Licht Buddhas sehen und alle sich freuen.
     Ich war beim König und ritt in unzähligen Horden.
     Unzählige Wesen begaben sich ebenfalls zum Ort des Buddha.
     Im Alter von zwanzigtausend Jahren werde ich diesem Tathagata Opfergaben darbringen.
     Alle Schätze der sieben Schätze und der vier Kontinente werden als Almosen angeboten.
     Zu dieser Zeit sprach der Tathagata das Sutra der Universellen Verdienstwolken.
     Möge es die Herzen aller Wesen berühren und den unermesslichen Ozean aller Sehnsüchte schmücken.
     Der Gott der Nacht hat mich geweckt und mir Gutes getan.
     Ich möchte dieser Körper werden, um all jene zu erwecken, die ungebändigt sind.
     Von diesem ersten Moment an habe ich das höchste Gelübde des Bodhi abgelegt.
     Trotz allem, was kommt und geht, bleibt sein Geist ungestört.
     Von diesem Tag an werden zehn Milliarden Nayuta-Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Er genießt unentwegt die Freuden der Menschen und Götter und kommt allen Lebewesen zugute.
     Der Ozean des Verdienstes des ersten Buddha; Die Lampe des Verdienstes des zweiten Buddha;
     Das dritte ist das wundersame Banner; das vierte ist die Weisheit der Leere;
     Das fünfte ist die Lotus-Schatzkammer; das sechste ist die Ungehinderte Weisheit.
     Der siebte Dharma-Mondkönig; das achte Weisheitslampenrad;
     Die neunte zweibeinige Gottheit, der König der Flammenberglaternen;
     Der zehnte Meister des Chakras, die dritte Generation von Huaguangyin.
     Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Doch ohne das Auge der Weisheit betritt man das Meer der Befreiung.
     Von diesem Zeitpunkt an werden alle kostbaren, lichtdurchfluteten Reiche existieren.
     Diese Katastrophe wurde Tiansheng genannt, und fünfhundert Buddhas erschienen auf der Welt.
     Erster Platz: Mondlichtrad; Zweiter Platz: Solarlampe;
     Dritter Platz: Lichtbanner; Vierter Platz: Kostbares Sumeru;
     Fünfter Platz: Hua Yan; Sechster Platz: Deng Hai;
     Der siebte ist der Buddha des feurigen Glanzes; der achte ist der Buddha des himmlischen Schatzes.
     Neun sind die Banner des Königs des Lichts; zehn sind die Banner des Königs der universellen Weisheit.
     Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Unter allen Dharmas wird das Nichtexistente fälschlicherweise für Existierendes gehalten.
     Von diesem Zeitpunkt an wird eine weitere Katastrophe eintreten, die den Namen Brahmas Licht tragen wird;
     Die Welt wird von Lotuslampen erleuchtet, feierlich und wundersam, unvergleichlich.
     Dort gibt es unzählige Buddhas, jeder mit unzähligen Wesen.
     Ich habe allen Opfergaben dargebracht und den Dharma respektiert und befolgt.
     Erstens der Buddha vom Berg Sumeru; zweitens der Buddha des Ozeans des Verdienstes;
     Der Buddha des Klangs in den drei Daseinsbereichen; der Buddha des Donners in den vier Daseinsbereichen;
     Der fünfte ist der Dharma-Banner-Buddha; der sechste ist der Erdlicht-Buddha;
     Sieben tragen den Namen Strahlende Kraft; acht tragen den Namen Erwachen der Leere;
     Das neunte ist das Licht des Berges Sumeru; das zehnte ist die Wolke des Verdienstes.
     Ich habe allen diesen Tathagatas Opfergaben dargebracht.
     Da sie den Dharma nicht verstehen konnten, begaben sie sich in den Ozean der Buddhas.
     Dann wird es eine weitere Katastrophe geben, die man den Monat des Verdienstes nennen wird;
     Zu jener Zeit existierte eine Welt, deren Name Merit Banner war.
     Dort gibt es Buddhas, achtzig Nayutas.
     Ich bringe ihnen allen erlesene Geschenke und tiefste Ehrfurcht dar.
     Erstens der Gandharva-König; zweitens der Große Baumkönig;
     Die drei Vorzüge des Berges Sumeru; der vierte ist der Buddha mit dem kostbaren Auge;
     Fünfte Vairocana; Sechste Strahlende Majestät;
     Der siebte ist der Dharma-Ozean-Buddha; der achte ist der Strahlende-Sieg-Buddha;
     Der neunte ist der siegreiche Buddha; der zehnte ist der Dharma-König-Buddha.
     Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Ohne jedoch tiefgründige Weisheit zu erlangen, betritt man den Ozean aller Dharmas.
     Danach ereignete sich eine weitere Katastrophe mit dem Namen Stille Weisheit.
     Das Vajra-Juwel ist majestätisch und wundersam.
     Darin befinden sich tausend Buddhas, die nacheinander erscheinen.
     Wenn alle Wesen weniger Leiden haben, ist die Versammlung vollkommen rein.
     Erstens der Vajra-Nabel-Buddha; zweitens der Buddha der ungehinderten Kraft;
     Drei Schatten der Dharma-Welten; Vier Lampen der zehn Richtungen;
     Fünfter Platz: Beiguang; Sechster Platz: Jiehai;
     Das siebte Ninja-Lampenrad; das achte Dharma-Radlicht;
     Neun werden als das majestätische Licht bezeichnet; zehn werden als das stille Licht bezeichnet.
     Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Ich habe das Dharma der Leerheit und Reinheit noch nicht vollständig begriffen.
     Er bereiste alle Reiche und verrichtete dort die verschiedensten Taten.
     In aufeinanderfolgenden Kalpas wird dies das Erscheinen des Guten genannt.
     Der Tempel mit seinem Weihrauch und seinen Lampen ist eine Mischung aus Reinheit und Unreinheit.
     Hunderte Millionen Buddhas erscheinen darin und schmücken unzählige Reiche und Zeitalter.
     Ich kann mich an alle Lehren erinnern, die mir vermittelt wurden.
     Sein ursprünglicher Name war Guangcheng Buddha; sein späterer Name war Fahai Buddha.
     Drei Könige der Freiheit; Vier Wolken des Verdienstes;
     Der fünfte ist der Dharma-siegreiche Buddha; der sechste ist der Buddha mit der Himmelskrone;
     Der siebte ist der Buddha der Weisheitsflamme; der achte ist der Buddha des Leerheitsklangs;
     Die neunte zweibeinige Gottheit, genannt Universelle Geburt und Höchster Sieg;
     Das zehnte höchste Wesen, dessen Stirn ein strahlendes Licht ausstrahlt.
     Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Allerdings ist es noch nicht rein genug, um frei von allen Hindernissen zu sein.
     In der Folge werden erneut Katastrophen eintreten, und der Name des Königs der Festigkeit wird bekannt werden.
     Der König des Juwelenbanners, der alles Gute verbreitet.
     Fünfhundert Buddhas erschienen darin;
     Ich zolle ihnen meinen Respekt und bete für eine ungehinderte Befreiung.
     Zuerst das Rad des Verdienstes; dann der Klang der Stille;
     Zweiter Name: Merit Sea; Zweiter Name: Sonnenkönig;
     Der fünfte Verdienstkönig; die sechste Sumeru-Form;
     Als nächstes kommt der Dharma-freie; als nächstes der König der Verdienste des Buddha;
     Der neunte ist Sumeru, der Glücksgott; der zehnte ist der König des Lichts.
     Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Alle reinen Pfade, die ohne Rest universell eintreten.
     Trotz seines anfänglichen Verständnisses gelang es ihm jedoch nicht, die nötige Geduld aufzubringen.
     Im Anschluss daran wird ein weiteres Kalpa folgen, das den Namen Herr des wunderbaren Sieges tragen wird.
     Der Wagen ist geräuschlos, und das Leid der empfindungsfähigen Wesen nimmt ab.
     Darin erscheint ein Buddha, achtzig Nayutas;
     Ich habe allen Opfergaben dargebracht und den vortrefflichsten Weg beschritten.
     Der erste Buddha hieß Huaju; der zweite Buddha hieß Haizang.
     Der zweite Name ist Gongdesheng; der zweite Titel ist Tianwangji.
     Die fünfte Mani-Schatzkammer; Der sechste wahre Goldberg;
     Der siebte ist der Buddha der Juwelensammlung; der achte ist der Buddha des Banners des Dharma.
     Neunter Platz: Shengcai; Zehnter Platz: Zhihui.
     Diese zehn sind die führenden, und ihr Angebot ist unerschöpflich.
     Es wird aufeinanderfolgende Kalpas geben, die als tausend Verdienste bezeichnet werden;
     Zu jener Zeit gab es eine Welt namens Banner und Lampe der Guten Transformation;
     Sechs Milliarden Nayutas, und alle Buddhas der Welt erscheinen.
     Zuerst das Banner des Schweigens; dann Schamatha;
     Der 300. König der Lampen; Das vierte Licht der Stille;
     Der fünfte Tag war bewölkt und dunkel; der sechste Tag brachte großes Licht.
     Die siebte Lampe des Dharma; die acht höchsten Flammen;
     Neun davon tragen den Namen Tian Shengzang; zehn tragen den Namen Dahouyin.
     Ich bringe all diesen Buddhas unaufhörlich Opfergaben dar.
     Ohne reine Geduld zu erlangen, kann man nicht tief in den Ozean aller Dharmas eintauchen.
     Darauf folgen Kalpas, die als asketische Verzierungen bezeichnet werden;
     Damals gab es eine Welt namens Grenzenloses Licht;
     Es gibt 36 davon, die vom Buddha manifestiert werden.
     Das erste Verdienst ist der Berg Sumeru; das zweite ist der Geist der Leere.
     Der dritte ist feierlich, der vierte donnernd.
     Das fünfte ist der Klang des Dharma-Reiches; das sechste ist die Wolke des wundersamen Klangs.
     Die siebte erleuchtet die zehn Richtungen; die achte ist der Klang des Dharma-Ozeans.
     Der neunte Verdienstozean; das zehnte Verdienstbanner.
     Ich habe allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
     Der nächste Buddha erschien, genannt Banner des Verdienstes;
     Ich bin der Mond, der Himmel, der Diener der Menschen.
     Dann sprach der Buddha zu mir über das wundersame Dharma-Tor der Nicht-Vertrauenshaltung;
     Ich habe gehört, dass ich, wenn ich mich darauf konzentriere, diese Lehre zu rezitieren und zu befolgen, in einen Ozean von Sehnsüchten hineingeboren werde.
     Ich erlangte reine Sicht und vollkommene Ruhe.
     In jedem Gedanken kann man den Ozean der Buddhas sehen.
     Ich habe den Schatz großen Mitgefühls und den allumfassenden Blick für zweckmäßige Mittel erlangt.
     Steigere deine Bodhicitta und erlange die Kraft des Tathagata.
     Da die empfindungsfähigen Wesen verblendet sind und an Beständigkeit, Vergnügen, dem Selbst und Reinheit festhalten,
     Unwissenheit vernebelt den Verstand, und Wahnvorstellungen führen zu Leiden.
     Ich wandere durch dichte Wälder und durchquere das Meer der Gier und des Verlangens.
     Sie sammeln sich in allen finsteren Reichen durch unzählige Arten von Karma an.
     In allen Existenzebenen wird man gemäß seinem Karma wiedergeboren.
     Geburt, Alter und Tod sind allesamt Leiden, und unermesslicher Schmerz und Unterdrückung entstehen daraus.
     Zum Wohle aller fühlenden Wesen erschaffe ich den höchsten Geist.
     Möge ich die gleiche Macht erlangen wie alle Wesen in den zehn Richtungen, die höchsten Wesen der zehn Kräfte.
     Aus Mitgefühl für den Buddha und alle fühlenden Wesen erhebe ich mich aus dem großen Gelübde.
     Durch die Kultivierung von Verdienst und Tugend kann man den Weg der zweckmäßigen Mittel beschreiten.
     Mögen die Wolken alle Wege vollständig bedecken und sie überallhin begleiten.
     Es verkörpert alle Vollkommenheiten und durchdringt den gesamten Dharma-Bereich.
     Schnell in alle Länder vordringen, in den Ozean der zweckmäßigen Mittel für die drei Welten.
     Mit einem einzigen Gedanken kultiviert man die Buddhas; mit diesem Gedanken sind alle Handlungen ungehindert.
     Zu jener Zeit betrat ich, der Jünger Buddhas, den Pfad des Samantabhadra.
     Die zehn Daseinsbereiche und alle Tore der Verschiedenheit verstehen.

  „Guter Mann! Was meinst du? War der universelle Monarch, der Herr der Zehn Richtungen, der die Linie der Buddhaschaft fortführen konnte, damals irgendjemand anderes? Es war niemand anderes als Manjushri! Der Nachtgeist, der mich damals erweckte, war eine Emanation des Bodhisattva Samantabhadra! Damals war ich die geliebte Tochter eines Königs, und ich wurde von diesem Nachtgeist erweckt, der es mir ermöglichte, den Buddha zu sehen und den Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi zu erwecken. Seitdem, in unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, bin ich nicht in die Welt der Übel gefallen, sondern wurde stets als Mensch oder Gott wiedergeboren und habe stets Buddhas an allen Orten gesehen, sogar beim Buddha des Banners des Wundersamen Lampenverdienstes, wo ich die Befreiung des Bodhisattva des Banners der Großen Kraft der Universellen Freude erlangte, und mit dieser Befreiung komme ich allen fühlenden Wesen zugute.“

  „Guter Mensch! Ich habe nur diese große Macht erlangt, das Banner der universellen Freude, das Tor der Befreiung. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas in jedem Gedanken alle Tathagatas besuchen und rasch in den Ozean der Allwissenheit eintreten; in jedem Gedanken durch das Tor des Strebens in den Ozean aller großen Gelübde; in jedem Gedanken durch das Tor des Ozeans der Gelübde, durch alle zukünftigen Äonen hindurch, in jedem Gedanken alle Praktiken hervorbringen. In jeder Praxis werden unzählige Körper geboren, so zahlreich wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern; jeder Körper tritt universell in die Tore aller Dharma-Bereiche ein; in jedem Dharma-Bereich, in allen Buddha-Ländern, gemäß dem Geist der fühlenden Wesen, erklären sie alle wundersamen Praktiken. In jedem Staubpartikel in allen Buddha-Ländern sieht man den grenzenlosen Ozean der Tathagatas; in der Gegenwart jedes Tathagatas sieht man die übernatürlichen Kräfte aller Buddhas im gesamten Dharma-Bereich; in der Gegenwart jedes Tathagatas, Er sieht die Praxis der Bodhisattvas in vergangenen Äonen; in der Gegenwart jedes Tathagatas erhält und beschützt man alle Dharma-Räder; in der Gegenwart jedes Tathagatas sieht man den Ozean der wundersamen Wandlungen aller Tathagatas der drei Zeiten. Wie könnte ich jemals von solch verdienstvollen Praktiken wissen oder sprechen?

  "Guter Mann! In dieser Versammlung befindet sich ein Nachtgott namens: Wunderbare Tugend der universellen Erlösung. Geh zu ihm und frage: Wie betritt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und reinigt den Bodhisattva-Weg?"

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.

=== 70/39/11 ===

Zu jener Zeit vernahm Sudhana am Ort der Nachtgöttin, die alle fühlenden Wesen mit freudigen Augen betrachtet, das Banner der universellen Freude und Befreiung, glaubte daran, verstand es und trat in es ein. Er begriff und befolgte es, indem er darüber nachdachte und es praktizierte. Er behielt alle Lehren seines verehrten Lehrers im Gedächtnis, verließ sie keinen Augenblick lang, seine Sinne waren stets gebündelt. Mit einem einzigen Herzen wünschte er sich, seinen verehrten Lehrer zu sehen, suchte ihn eifrig in alle zehn Himmelsrichtungen, ohne nachzulassen, ihm stets nahe zu sein und alle Tugenden in sich zu tragen, dieselben guten Wurzeln mit seinem verehrten Lehrer zu teilen, seine geschickten Mittel zu erlangen und, indem er sich auf seinen verehrten Lehrer stützte, in den Ozean der Hingabe einzutauchen, ohne für unzählige Äonen von ihm getrennt zu sein. Nachdem er dieses Gelübde abgelegt hatte, begab er sich zum Ort der Nachtgöttin der wunderbaren Tugend, die alle fühlenden Wesen erlöst.

  Zu jener Zeit erschien der Nachtgott Sudhana als Bodhisattva und offenbarte ihm die Macht, alle fühlenden Wesen zu bezwingen und zu befreien. Er schmückte seinen Körper mit verschiedenen glückverheißenden Zeichen, und zwischen seinen Augenbrauen strahlte ein helles Licht, die „Lampe der Weisheit, die das reine Banner erleuchtet“, begleitet von unermesslichem Licht, das die ganze Welt erleuchtete. Nachdem das Licht die Welt erleuchtet hatte, drang es in Sudhanas Scheitel ein und erfüllte seinen ganzen Körper. Daraufhin erreichte Sudhana den Zustand der höchsten Reinheit (Samadhi).

  Hat man diesen Samadhi erreicht, sieht man den gesamten Staub von Erde, Wasser und Feuer sowie den Staub von Vajra, Mani und anderen kostbaren Juwelen, Blumen, Weihrauch, Girlanden und anderem Schmuck zwischen den beiden Gottheiten. In jedem dieser Staubpartikel erkennt man die Entstehung und den Untergang von Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel eines Buddha-Feldes. Man sieht auch alle gewaltigen Ansammlungen von Erde, Wasser, Feuer und Wind. Man sieht zudem alle Welten miteinander verbunden, jede getragen vom Rad der Erde. Verschiedene Berge und Meere, verschiedene Flüsse und Teiche, verschiedene Wälder und verschiedene Paläste, nämlich: Himmelspaläste, Drachenpaläste, Yaksha-Paläste und sogar die Paläste und Wohnstätten der Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen, die Wohnstätten der Hölle, des Tierreichs und des Reiches von Yama, alle Reiche der Wiedergeburt, der Geburt und des Todes und der Vergeltung gemäß dem Karma, jedes mit seinen eigenen Unterschieden, die alle deutlich zu sehen sind.

  Ferner erkennt man die Unterschiede zwischen allen Welten. Das heißt: Manche Welten sind befleckt, manche rein, manche befleckt, manche rein, manche sowohl befleckt als auch rein, manche sowohl rein als auch befleckt, manche Welten sind stets rein. Manche Welten sind flach und aufrecht, manche bedeckt und manche liegen seitlich. In allen Welten und Reichen erscheint dieser allumfassende, rettende Nachtgott allen Wesen zu jeder Zeit und an jedem Ort, entsprechend ihrem Aussehen, ihrer Rede, ihrem Verhalten und ihrem Verständnis, und wendet die für ihn geeigneten Mittel an, um sie entsprechend zu wandeln und zu leiten. Er befreit die Wesen der Hölle von allem Leid, verhindert, dass Tiere einander fressen, stillt Hunger und Durst der Geister, befreit Drachen von aller Furcht, befreit Wesen der Begierde von deren Leiden und befreit Wesen der menschlichen Welt von der Angst vor der Dunkelheit, der Angst vor Verleumdung, der Angst vor einem schlechten Ruf, der Angst vor Menschenmengen, der Angst vor dem Tod, der Angst vor bösen Pfaden, der Angst vor dem Verlust guter Wurzeln, der Angst vor dem Verlust von Bodhicitta, der Angst vor der Begegnung mit bösen Lehrern, der Angst vor der Trennung von guten Lehrern, der Angst vor dem Fall in die zwei Fahrzeuge, der Angst vor verschiedenen Arten von Geburt und Tod, der Angst vor dem Zusammenleben mit anderen Wesen, der Angst vor der Geburt in bösen Zeiten, der Angst vor der Geburt unter bösen Völkern, der Angst vor der Erzeugung schlechten Karmas, der Angst vor karmischen Belastungen und der Angst, von Anhaftungen und Gedanken gefesselt zu sein. Er befreit die Wesen von all diesen Ängsten.

  Darüber hinaus erscheinen vor ihm alle empfindungsfähigen Wesen – ob aus Eiern, Gebärmutter, Feuchtigkeit oder Verwandlung geboren; ob mit oder ohne Form; ob mit oder ohne Gedanken; ob weder mit noch ohne Gedanken – und beschützen ihn beständig und fleißig. Dies geschieht, um die großen Gelübde eines Bodhisattva zu erfüllen, um tief in das Samadhi des Bodhisattva einzutauchen, um die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva zu stärken, um die Gelübde und Praktiken Samantabhadras hervorzubringen, um den großen Ozean des Mitgefühls des Bodhisattva zu erweitern, um alle fühlenden Wesen mit ungetrübtem, großem Mitgefühl zu umhüllen, um allen fühlenden Wesen unermessliche Freude zu schenken, um die Weisheit und die wirksamen Mittel aller fühlenden Wesen zu umfassen, um die umfassende Befreiung, Freiheit und die übernatürlichen Kräfte des Bodhisattva zu erlangen, um alle Buddha-Länder zu schmücken und zu reinigen, um zu allen Dharmas zu erwachen, um allen Buddhas Opfergaben darzubringen, um alle buddhistischen Lehren aufrechtzuerhalten, um alle guten Wurzeln anzusammeln und alle wunderbaren Praktiken pflegen, um ungehindert in den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen einzutreten, um die Wurzeln aller fühlenden Wesen zu erkennen und sie zu lehren und reifen zu lassen, um den Glauben aller fühlenden Wesen zu reinigen und ihre bösen Hindernisse zu beseitigen, um die Dunkelheit der Unwissenheit aller fühlenden Wesen zu durchbrechen und um ihnen zu ermöglichen, das reine Licht der allwissenden Weisheit zu erlangen.

  Als Sudhana die unvorstellbare und tiefgreifende Macht dieser Nachtgottheit erkannte, die die Unterwerfung und Befreiung aller fühlenden Wesen in sich vereint hatte, wurde er von grenzenloser Freude erfüllt. Er neigte ehrfürchtig sein Haupt und betrachtete sie mit ungeteilter Aufmerksamkeit. In diesem Augenblick legte die Nachtgottheit ihre majestätische Bodhisattva-Gestalt ab und nahm ihre ursprüngliche Form wieder an, doch ihre uneingeschränkte göttliche Macht blieb bestehen.

  In diesem Moment faltete Sudhana ehrerbietig die Hände, trat zur Seite und lobte ihn in Versen:

    „Ich, Sudhana, habe es gesehen; so groß ist seine göttliche Kraft.“
     Er war voller Freude und rezitierte einen Lobvers.
     Ich erblickte deine ehrwürdige Gestalt, geschmückt mit einer Vielzahl majestätischer Züge;
     Wie die Sterne am Himmel ist alles vollkommen rein und sauber.
     Das außergewöhnliche Licht, das es ausstrahlt, ist so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern;
     Verschiedene, dezente Farben erhellen alle Richtungen.
     Jede Pore gibt Licht ab, und die Geister aller Wesen werden erleuchtet;
     Aus jedem leuchtenden Ende entspringt eine kostbare Lotusblume;
     Er erschien in den Zentralen Ebenen und war imstande, das Leid aller Wesen auszulöschen;
     Ein wundersamer Duft geht vom Licht aus und durchdringt alle Lebewesen;
     Möge der Regen in Form von Blumen verschiedenster Art fallen, die allen Buddhas dargebracht werden sollen.
     Seine Augenbrauen strahlten ein wundersames Licht aus; ihre Größe entsprach der des Berges Sumeru.
     Möge es alle empfindungsfähigen Wesen erreichen und die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben.
     Der Mund strahlt reines Licht aus, wie unzählige Sonnen.
     Sein Licht erstrahlt über die weite Ebene von Vairocana.
     Die Augen strahlen ein reines Licht aus, wie der unermessliche Mond.
     Sein Licht erstrahlt in allen zehn Himmelsrichtungen über alle Buddha-Länder und vertreibt alle weltliche Unwissenheit und Täuschung.
     Es manifestiert sich in verschiedenen Formen, die denen empfindungsfähiger Wesen ähneln.
     Es erfüllt die zehn Himmelsrichtungen und befreit Wesen aus den drei Existenzebenen.
     Sein wundersamer Körper durchdringt die zehn Himmelsrichtungen und erscheint vor allen empfindungsfähigen Wesen.
     Die Wasser- und Feuerbanditen wurden vernichtet, und der König und andere waren entsetzt.
     Ich habe Ihre Lehren erhalten und kann Sie nun besuchen.
     Beim Anblick des Zeichens zwischen den Augenbrauen des Ehrwürdigen geht von ihm ein strahlendes, reines Licht aus.
     Sein Licht erstrahlt in alle zehn Himmelsrichtungen des Ozeans und vertreibt alle Dunkelheit.
     Es offenbarte seine übernatürlichen Kräfte und drang in meinen Körper ein.
     Ich begegnete vollkommenem Licht, und mein Herz war voller Freude.
     Durch das Erreichen des Samadhi des Totalen Dharani kann man die Buddhas der zehn Richtungen universell sehen.
     Wo immer ich auch hinkam, sah ich nur die kleinsten Staubpartikel.
     In jedem einzelnen Staubkorn sieht man unzählige Buddha-Welten.
     Oder es gibt unzählige Buddha-Länder, die alle befleckt und unrein sind.
     Alle Wesen erleiden Schmerzen verschiedenster Art und klagen und weinen unaufhörlich.
     Ob in einer reinen oder befleckten Welt, es gibt wenig Freude und viel Kummer und Leid.
     Sie manifestieren die Formen der drei Fahrzeuge und begeben sich dorthin, um Wesen zu befreien.
     Es mag reine oder unreine Bereiche geben, die allen Wesen gefallen.
     Bodhisattvas sind immer gegenwärtig und bewahren die Lehren Buddhas.
     In jedem einzelnen Staubkorn verbirgt sich ein unermesslicher Ozean reiner Länder;
     Vairocana Buddha, dessen vergangene Leben rein und geschmückt waren.
     In allen Buddha-Ländern sitzt der Buddha unter dem Bodhi-Baum.
     Er erlangte die Erleuchtung und setzte das Rad des Dharma in Bewegung, wodurch alle fühlenden Wesen befreit wurden.
     Ich sah den allumfassenden Erlösungsgott in jenen unermesslichen Sphären.
     Sie gingen zu allen Buddha-Stätten, um Opfergaben darzubringen.

  Nachdem Sudhana diesen Vers rezitiert hatte, wandte er sich an die Gottheit der Wunderbaren Tugend, die alle Wesen erlöst, und sprach: „Gott! Diese Befreiung ist tiefgründig und selten! Wie lautet ihr Name? Seit wann wird sie erreicht? Welche Praktiken sind erforderlich, um Reinheit zu erlangen?“

  Der Nachtgott sagt:

  „Guter Mensch! Dieser Ort ist schwer zu ergründen, jenseits des Verständnisses aller Götter, Menschen und Anhänger der Zwei Fahrzeuge. Warum? Weil dies das Reich des Bodhisattva Samantabhadra ist, das Reich des Großen Schatzes des Mitgefühls, das Reich dessen, der alle fühlenden Wesen erlöst, das Reich dessen, der alle drei Übel und acht Schwierigkeiten reinigt, das Reich dessen, der den Buddha-Samen unaufhörlich in allen Buddha-Ländern verbreitet, das Reich dessen, der den gesamten Buddha-Dharma aufrechterhält, das Reich dessen, der den Bodhisattva-Pfad durch alle Zeitalter hindurch beschreitet und den Ozean der großen Gelübde erfüllt, das Reich dessen, der die Dunkelheit der Unwissenheit in allen Ozeanen der Dharma-Reiche mit dem Licht reiner Weisheit auslöscht, und das Reich dessen, der alle Ozeane der Mittel der drei Zeiten mit dem Licht eines einzigen Gedankens der Weisheit erleuchtet. Durch die Kraft des Buddha spreche ich nun.“ zu dir."

  „Guter Mann! In grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld, gab es ein Äon namens ‚Vollkommene Reinheit‘ und eine Welt namens ‚Große Macht Vairocana‘. In dieser Welt erschienen unzählige Tathagatas, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru. Diese Buddha-Welt bestand aus dem Mani-Juwel aller Düfte, geschmückt mit unzähligen Edelsteinen und ruhte auf dem Ozean des Unbefleckten Lichts, dem Mani-König. Ihre Form war vollkommen rund, aus Reinheit und Unreinheit zusammengesetzt, bedeckt von einem Baldachin aller Verzierungen und tausendfach umgeben von einem Mani-Radberg, ebenfalls geschmückt mit allen Verzierungen. Zehn Billionen Nayutas der vier Kontinente waren alle wunderbar geschmückt. Dort lebten Wesen der vier Kontinente mit schlechtem Karma, Wesen der vier Kontinente mit gemischtem Karma, Wesen der vier Kontinente mit guten Wurzeln und große Bodhisattvas der vier Kontinente, die stets rein waren.“

  „Am östlichen Rand dieses Reiches, neben dem Radumfassenden Berg, liegt eine Welt namens Schatzlampe und Blumenbanner. Das Reich ist rein, Speise und Trank sind im Überfluss vorhanden, Reis und Hirse wachsen ohne Anbau; die Paläste und Pavillons sind allesamt wundersam; Wunschbäume stehen überall in Reihen, verschiedene Duftbäume verströmen unaufhörlich Duftwolken, verschiedene Girlandenbäume verströmen unaufhörlich Girlandenwolken, und verschiedene Blumenbäume lassen unaufhörlich wundervolle Blüten herabregnen; verschiedene Edelsteinbäume bringen alle Arten von seltenen Schätzen hervor, und unermessliche Farben und Lichter erstrahlen ringsum; verschiedene Musikbäume erzeugen alle Arten von Musik, und sie spielen wundervolle Klänge, wenn sie vom Wind bewegt werden; das Licht der Sonne und des Mondes scheint allumfassend auf den Mani-Juwelenkönig, und die Menschen erfreuen sich Tag und Nacht endlosen Glücks.“

  „Auf diesen vier Kontinenten gibt es Hunderte Millionen Nayuta-Königreiche, von denen jedes von tausend großen Flüssen umgeben ist, die mit wunderschönen Blumen bedeckt sind, die auf der Strömung treiben und himmlische Musik erzeugen. Allerlei kostbare Bäume wachsen an ihren Ufern, geschmückt mit allerlei seltenen und wundervollen Dingen, und Boote kommen und gehen und vergnügen sich. Zwischen jedem Fluss liegen Hunderte Millionen Städte, und in jeder Stadt gibt es Hunderte Millionen Nayuta-Dörfer; und in all diesen Städten und Dörfern gibt es unzählige Hunderttausende Millionen Nayuta-Paläste und -Gärten, die sie umgeben.“

  „Innerhalb von Jambudvipa, dem Reich dieser vier Kontinente, liegt ein Land namens Schatzlampe, friedlich und wohlhabend, mit einer blühenden Bevölkerung. Alle Wesen dort praktizieren die zehn Tugenden. In diesem Land erscheint ein Chakravartin-König namens Vairocana mit der wundersamen Lotuskrone. Er verwandelt sich plötzlich aus einem Lotus, geschmückt mit den zweiunddreißig Zeichen eines großen Mannes, besitzt alle sieben Schätze und herrscht über die vier Kontinente, indem er alle Wesen unaufhörlich den Dharma lehrt. Der König hat tausend Söhne, schön und tapfer, die Feinde bezwingen können; eine Million Milliarden Palastfrauen und Konkubinen, die alle die gleichen Wurzeln der Tugend teilen, dieselben Tugenden praktizieren und zur gleichen Zeit wie der König geboren wurden, schön und anmutig wie himmlische Jungfrauen, deren Körper aus wahrem Gold unaufhörlich Licht ausstrahlen und aus deren Poren unaufhörlich ein wunderbarer Duft austritt; es gibt auch zehn Milliarden tugendhafte Minister und tapfere Generäle. Der König hat eine Königin namens Vollkommenes Antlitz.“ Es gab eine Prinzessin namens Bao, von außergewöhnlicher Schönheit, mit goldener Haut, dunkelblauen Augen und Haaren und einer Stimme wie die Brahmas. Ihr Körper verströmte einen himmlischen Duft und strahlte ein Licht aus, das tausend Yojanas hell erstrahlte. Sie hatte eine Tochter namens Puzhiyan Miaodeyan, deren Gestalt würdevoll und deren Schönheit außergewöhnlich war; alle Wesen, die sie erblickten, waren nie zufrieden. Damals war die Lebensspanne der Wesen unermesslich, und manche starben vorzeitig aufgrund der Ungewissheit. Sie hatten verschiedene Gestalten, Stimmen, Namen und Rassen und waren unzähliger Art – töricht, weise, mutig, feige, arm, reich, leidend und glücklich. Manchmal sagte jemand zu einem anderen: „Mein Körper ist schön, deiner ist hässlich.“ Mit diesen Worten beleidigten sie einander und häuften so unheilsames Karma an; aufgrund dieses Karmas wurden ihre Lebensspanne, ihre körperliche Kraft und alle Freuden gemindert.

  Zu jener Zeit stand nördlich jener Stadt ein Bodhi-Baum namens Universelles Licht, Dharma, Wolkenklangbanner. Seine Wurzel war ein Mani-König, dessen Pracht und Festigkeit sich in jedem Augenblick im Bodhimanda aller Tathagatas manifestierten; sein Stamm bestand aus allen Mani-Juwelen; und seine Blätter waren aus verschiedenen erlesenen Juwelen gefertigt, die geordnet und harmonisch angeordnet und in alle Richtungen, oben wie unten, vollkommen geschmückt waren. Er strahlte juwelenbesetztes Licht aus und erzeugte wundersame Klänge, die das tiefe Reich aller Tathagatas offenbarten. Vor diesem Baum befand sich ein duftender Teich namens Juwelenblumenlicht, das den donnernden Klang des Dharma offenbarte; seine Ufer bestanden aus erlesenen Juwelen und waren von Millionen von Milliarden von Nayuta-Juwelenbäumen umgeben, von denen jeder die Form eines Bodhi-Baumes hatte und mit juwelenbesetzten Girlanden geschmückt war. Unzählige Pavillons, alle aus Juwelen gefertigt, schmückten den gesamten Bodhimanda. Aus diesem duftenden Teich erhob sich eine große Lotusblume namens Universelle Manifestation des Geschmückten Reiches aller Tathagatas. Dreimalige Wolke, aus der Buddhas so zahlreich erschienen wie die Staubkörner des Berges Sumeru. Der erste Buddha trug den Namen Universelle Weisheit, Juwelenflamme, Wundersames Tugendbanner; auf diesem Lotus erlangte er als Erster Anuttara-samyak-sambodhi und verkündete unzählige Jahrtausende lang den Dharma und führte so fühlende Wesen zur Reife.

  Vor zehntausend Jahren, bevor der Tathagata die Buddhaschaft erlangte, strahlte diese große Lotusblume reines Licht aus, genannt: „Manifestation aller übernatürlichen Kräfte für reife fühlende Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnete, wurde sein Geist erleuchtet, es verstand alles und wusste, dass der Buddha zehntausend Jahre später erscheinen würde. Vor neuntausend Jahren strahlte sie reines Licht aus, genannt: „Die Lampe der Reinigung aller fühlenden Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnete, erlangte es reine Augen, sah alle Farben und wusste, dass der Buddha neuntausend Jahre später erscheinen würde. Vor achttausend Jahren strahlte sie ein helles Licht aus, genannt: „Der Klang der karmischen Folgen für alle fühlenden Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnete, verstand es die karmischen Konsequenzen seiner Handlungen vollständig und wusste, dass der Buddha achttausend Jahre später erscheinen würde. Vor siebentausend Jahren strahlte sie ein helles Licht aus, genannt: „Der Klang der Erzeugung aller guten Wurzeln“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, werden all seine Fähigkeiten vervollkommnet, und es ist bekannt, dass siebentausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor sechstausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus, genannt: Der Klang des unvorstellbaren Reiches des Buddha; wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird sein Geist unermesslich und es wird universelle Freiheit erlangen, und es ist bekannt, dass sechstausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor fünftausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus, genannt: Der Klang der Schmückung und Reinigung aller Buddha-Länder; wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es alle reinen Buddha-Länder sehen, und es ist bekannt, dass fünftausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor viertausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus... Name: Die Lampe des undifferenzierten Reiches aller Tathagatas; wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es alle Buddhas besuchen können und wissen, dass viertausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor dreitausend Jahren strahlte es ein gewaltiges Licht aus, genannt: Die Lampe der drei Welten; Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es den Ozean aller vergangenen Taten aller Tathagatas sehen und wissen, dass dreitausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Vor zweitausend Jahren strahlte es ein großes Licht aus, genannt: Die Lampe der Tathagata-Weisheit, frei von Verdunkelung. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es die universelle Sicht auf alle wundersamen Wandlungen aller Tathagatas, aller Buddha-Länder und aller fühlenden Wesen in allen Welten erlangen und wissen, dass zweitausend Jahre später ein Buddha erscheinen wird. Tausend. Vor dem Neujahr wird ein großes Licht erstrahlen, genannt: „Allen fühlenden Wesen ermöglichen, den Buddha zu sehen und alle guten Wurzeln zu sammeln“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es den Samadhi der Buddha-Schau erlangen und wissen, dass der Buddha tausend Jahre später erscheinen wird. Sieben Tage vor dem nächsten Neujahr wird ein großes Licht erstrahlen, genannt: „Der Klang der Freude für alle fühlenden Wesen“. Wenn ein fühlendes Wesen diesem Licht begegnet, wird es alle Buddhas sehen und große Freude empfinden, im Wissen, dass der Buddha sieben Tage später erscheinen wird. Nach Ablauf dieser sieben Tage werden alle Welten erbeben und rein und unbefleckt sein. Jeder Gedanke wird alle reinen Buddha-Welten in den zehn Himmelsrichtungen mitsamt ihrem vielfältigen Schmuck manifestieren. Wenn die Sinne eines fühlenden Wesens reif genug sind, den Buddha zu sehen, werden alle zum Bodhimanda gehen.

  „Zu jener Zeit, in jener Welt, erklangen in allen Sphären, auf dem gesamten Berg Sumeru, in allen Bergen, in allen großen Ozeanen, in allen Ländern, in allen Städten, in allen Mauern, in allen Palästen, in aller Musik und in allen Sprachen Klänge, die die göttliche Macht und das Reich aller Buddhas und Tathagatas priesen; und es entstanden Wolken von Weihrauch aller Art, Wolken von brennendem Weihrauch aller Art, Wolken von pulverisiertem Weihrauch aller Art, Wolken von duftenden Mani-Bildern aller Art, Wolken von kostbaren Flammen aller Art, Wolken von Flammenschätzen aller Art, Wolken von Mani-Gewändern aller Art, Wolken von Girlanden aller Art, Wolken von wundervollen Blumen aller Art, Wolken von Tathagatas Licht aller Art, Wolken von Tathagatas Heiligenschein aller Art, Wolken von Musik aller Art, Wolken von Tathagatas Gelübden aller Art, Wolken von Tathagatas Ozean der Rede aller Art und Wolken von Tathagatas segensreichem …“ Zeichen, die das unvorstellbare Erscheinen des Tathagata in der Welt zeigen."

  „Guter Mann! Dieser prächtige Lotuskönig, der das Reich aller Tathagatas der drei Zeiten erleuchtet, ist von Lotusblüten umgeben, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern. In jeder Lotusblüte befindet sich ein mit Mani-Juwelen geschmückter Löwenthron, und auf jedem Thron sitzt ein Bodhisattva in der Lotushaltung.“

  „Guter Mann! Als jener Tathagata, der König des Banners der universellen Weisheit und der kostbaren Flamme, hier Anuttara-samyak-sambodhi erlangte, erlangte er Anuttara-samyak-sambodhi auch in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen; gemäß dem Bewusstsein der fühlenden Wesen erschien er ihnen, um das Rad des Dharma zu drehen. In jeder einzelnen Welt ermöglichte er unzähligen fühlenden Wesen, vom Leiden der bösen Pfade befreit zu werden, im Himmel wiedergeboren zu werden, in den Stufen des Śrāvaka und Pratyekabuddha zu verweilen, die Befreiung vom Leiden zu praktizieren, das tapfere Banner der Erleuchtung zu praktizieren, das Licht der Dharma-Erleuchtung zu praktizieren, die reine Wurzel der Erleuchtung zu praktizieren und die Praxis der …“ Mögen alle Wesen die gleiche Kraft der Erleuchtung erlangen. Mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis des Eintritts in die Stadt des Dharma erlangen, mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis unzerstörbarer übernatürlicher Kräfte erlangen, die alle Orte erreichen, mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis des universellen, zweckmäßigen Pfades erlangen, mögen alle Wesen in der Bodhi-Praxis des Samadhi-Tors verweilen, mögen alle Wesen die Bodhi-Praxis der Koexistenz mit allen reinen Bereichen erlangen, mögen alle Wesen den Bodhi-Geist entwickeln, mögen alle Wesen auf dem Bodhisattva-Pfad verweilen, mögen alle Wesen auf dem reinen Paramita-Pfad verweilen, mögen alle Wesen auf der ersten Bodhisattva-Stufe verweilen, mögen alle Wesen auf der zweiten und sogar zehnten Bodhisattva-Stufe verweilen, mögen alle Wesen in die höchsten Praktiken und Gelübde des Bodhisattva eintreten und mögen alle Wesen in den reinen Praktiken und Gelübden des Samantabhadra verweilen.

  "Guter Mann! Wenn das Tathagata Universelle Weisheit Kostbare Flamme Wunderbare Tugend Banner solch unvorstellbare und freie göttliche Kraft manifestiert, um das Dharma-Rad in jeder einzelnen Welt nach Bedarf zu drehen, unterwirft es unzählige Wesen in jedem Gedanken."

  „Damals wusste der Bodhisattva Samantabhadra, dass die Wesen in der Stadt des Königs Ratna-Lampe, die sich auf ihr Äußeres und ihre Umgebung verließen, arrogant waren und auf andere herabsahen. So manifestierte er einen wundersamen, schönen und außergewöhnlichen Körper und begab sich in jene Stadt. Er strahlte ein helles Licht aus, das alles erleuchtete und das Licht des heiligen Königs, alle wundersamen Schätze, Sonne, Mond, Sterne und die Körper aller Wesen verschwinden ließ, so wie die Strahlen der Sonne alle anderen Lichter überstrahlen oder wie Tintenklötze mit dem Gold von Jambudvipa verglichen werden. Damals fragten sich alle Wesen: ‚Wer ist das? Ist es eine Gottheit? Ist es Brahma? Nun strahlt er dieses Licht aus und lässt alles Licht und alle Farben unserer Körper verschwinden.‘ Sie waren voller Gedanken und konnten es nicht begreifen.“

  „Zu jener Zeit weilte der Bodhisattva Samantabhadra im Himmel über dem Palast jenes Raddrehenden Königs und sprach zu ihm: ‚Großer König, wisse, dass ein Buddha in deinem Land erschienen ist, unter dem Bodhi-Baum des Universellen Lichts, der Dharma-Wolke, des Klangbanners.‘“ Da erblickte die Tochter der Heiligen Königin – die Lotusäugige – die strahlende und freie Gestalt des manifestierten Körpers des Bodhisattva Samantabhadra und vernahm die wundersamen Klänge, die von den Schmuckstücken an seinem Körper ausgingen. Ihr Herz war voller Freude, und sie dachte: „Mögen all meine guten Wurzeln einen solchen Körper, einen solchen Schmuck, solch vollkommene Züge, eine solche Würde und eine solche Freiheit erlangen. Dieser große Weise kann in der langen Dunkelheit des Kreislaufs von Geburt und Tod für alle fühlenden Wesen ein helles Licht ausstrahlen und das Erscheinen des Tathagata in der Welt offenbaren; möge auch ich ein solches Licht erlangen und zum Licht der Weisheit für alle fühlenden Wesen werden und all ihre Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben. Möge ich immer untrennbar mit diesem tugendhaften Lehrer verbunden sein, wo immer ich wiedergeboren werde.“

  "Guter Mann! Zu jener Zeit umringte ihn der Weltkönig mit seiner kostbaren Tochter, seinen tausend Söhnen, seinem Gefolge, Ministern, Assistenten, vier Arten von Soldaten und unzähligen Menschen aus der Stadt; durch die göttliche Macht des Königs erhoben sie sich alle in den Himmel, eine Yojana hoch, und strahlten ein helles Licht aus, das die vier Kontinente erleuchtete, damit es alle sehen konnten. In dem Wunsch, dass alle Wesen den Buddha sehen mögen, pries er ihn in Versen:"

    „Der Tathagata erschien auf der Erde, um alle fühlenden Wesen zu erlösen.“
      Du solltest schnell aufstehen und zum Meister gehen.
      Unzählige Äonen später erschien ein Buddha auf der Welt.
      Er erläuterte den tiefgründigen Dharma, der allen Wesen zum Nutzen gereicht.
      Der Buddha stellte fest, dass alle Wesen auf der Welt ständig getäuscht und verwirrt sind.
      Das Leid von Geburt und Tod im Kreislauf der Wiedergeburt erzeugt großes Mitgefühl.
      Unzählige Äonen sind vergangen, seit ich den Weg zur Erleuchtung beschritten habe.
      Um alle empfindungsfähigen Wesen zu befreien, wird dies durch die Kraft großen Mitgefühls erreicht.
      Er könnte alles aufgeben, einschließlich Kopf, Hände und Füße.
      Um Erleuchtung zu erlangen, tun sie dies schon seit unzähligen Äonen.
      Unzählige Äonen sind vergangen, und ein wahrer Lehrer ist schwer zu finden.
      Wenn du alles, was du siehst und hörst, als Gelegenheit zum Dienen betrachtest, dann wird nichts vergeblich sein.
      Nun werde ich euch alle zum Herrn der Zähmung führen.
      Auf dem Thron Buddhas sitzend, bezwang ich Mara und erlangte die Erleuchtung.
      Der Anblick des Körpers des Tathagata, der unermessliches Licht ausstrahlte,
      Alle Arten von subtilen Farben vertreiben jede Dunkelheit.
      Aus jeder Pore strahlt ein unglaubliches Licht.
      Sein Licht erstrahlt auf alle Lebewesen und bringt ihnen große Freude.
      Ihr solltet alle einen weiten und fleißigen Geist entwickeln.
      Sie gingen zum Tempel des Buddha und brachten ihm respektvoll Opfergaben dar.

  „Zu jener Zeit, nachdem der Universelle Monarch Verse zu Ehren des Buddha gesprochen und alle fühlenden Wesen erleuchtet hatte, brachte er aus der Wurzel seiner Tugend zehntausend Arten von großartigen Opfergaben hervor und begab sich zum Bodhimanda, zum Tathagata. Diese waren: Wolken aus juwelenbesetzten Baldachinen aller Art, Wolken aus blumengeschmückten Vorhängen aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Gewändern aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Glockennetzen aller Art, Wolken aus duftenden Ozeanen aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Thronen aller Art, Wolken aus juwelenbesetzten Bannern aller Art, Wolken aus Palästen aller Art, Wolken aus wundersamen Blumen aller Art und Wolken aus Ornamenten aller Art, die den gesamten Himmel schmückten. Dort angekommen, verneigte er sich zu Füßen des Tathagata-Königs der Universellen Weisheit, der Juwelenflamme, der Wundersamen Tugend und des Banners und umrundete ihn unzählige Male. Dann setzte er sich vor den Buddha auf einen juwelenbesetzten Lotusthron, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete.“

  „Dann legte die Raddrehende Königin – Flamme der universellen Weisheit, Auge der wundersamen Tugend – all ihren Schmuck ab und streute ihn über den Buddha. In diesem Augenblick verwandelte sich der Schmuck in juwelenbesetzte Baldachine am Himmel, juwelenbesetzte Netze, die vom Drachenkönig gehalten wurden, mit allen Palästen in der Mitte. Zehn Arten juwelenbesetzter Baldachine umgaben sie, pavillonartig, rein von innen und außen, geschmückt mit Girlandenwolken, juwelenbesetzten Bäumen und duftenden Meeren aus Mani-Juwelen. Innerhalb dieser Baldachine stand ein Bodhi-Baum, dessen Äste und Blätter üppig wuchsen und das gesamte Dharma-Reich bedeckten, wobei er in jedem Augenblick unermesslichen Schmuck offenbarte. Vairocana Tathagata saß unter diesem Baum, umgeben von unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, alle geboren aus den Gelübden und Praktiken Samantabhadras, die im undifferenzierten Reich der Bodhisattvas weilten. Sie sah auch alle Herren des Welten, die selbstbefreiende göttliche Kraft des Tathagata, die sukzessive Entstehung und Zerstörung aller Welten in allen Kalpas, das sukzessive Entstehen und Erscheinen aller Buddhas in all diesen Welten und in jeder einzelnen Welt der Bodhisattva Samantabhadra, der dem Buddha Opfergaben darbringt und alle fühlenden Wesen bezwingt. Sie sah auch all diese Bodhisattvas in Samantabhadras Körper und sah sich selbst darin …“ In seinem Körper sah er sich auch vor allen Tathagatas, allen Samantabhadras, allen Bodhisattvas und allen fühlenden Wesen. Er sah auch, dass jede dieser Welten unzählige Welten enthielt, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern, mit verschiedenen Grenzen, verschiedenen Stützen, verschiedenen Formen, verschiedenen Naturen, verschiedenen Anordnungen, verschiedenen Verzierungen, verschiedenen Reinheiten und verschiedenen Schleierwolken, die sie bedeckten. Er sah verschiedene Äonen, verschiedene Buddhas, verschiedene drei Zeiten, verschiedene Himmelsrichtungen, verschiedene Verweilzustände im Dharma-Bereich, verschiedene Eintritte in den Dharma-Bereich, verschiedene Verweilzustände im Raum, verschiedene Bodhi-Felder der Tathagata, verschiedene übernatürliche Kräfte der Tathagata, verschiedene Löwenthrone der Tathagata, verschiedene Ozeane von Tathagata-Versammlungen, verschiedene Unterschiede zwischen den Tathagata-Versammlungen, verschiedene geschickte Mittel der Tathagata, verschiedene Tathagata, die das Rad des Dharma drehen, verschiedene wundersame Klänge der Tathagata, verschiedene Ozeane von Tathagata-Rede und verschiedene Tathagata-Sutras. Nachdem er dies gesehen hatte, wurde sein Geist gereinigt, und er erfuhr große Freude. Der Tathagata Universelle Weisheit, Kostbare Flamme, Bannerkönig der Wundersamen Tugend, legte ein Sutra mit dem Titel „Alle Tathagatas drehen das Rad des Dharma“ dar, mit einem Gefolge, das so zahlreich war wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern.

  Als jene Frau dieses Sutra hörte, erreichte sie zehntausend Samadhi-Tore. Ihr Herz wurde weich und sanft, ohne jede Rauheit oder Härte, wie bei ihrer Empfängnis, wie bei ihrer Geburt, wie die erste Knospe eines Salbaums. Ihr Samadhi-Geist war ebenso: der Samadhi, alle Buddhas zu sehen, der Samadhi, alle Buddha-Länder zu erleuchten, der Samadhi, alle Tore der drei Zeiten zu durchschreiten, der Samadhi, das Dharma-Rad aller Buddhas zu erklären, der Samadhi, den Ozean der Gelübde aller Buddhas zu kennen, der Samadhi, alle fühlenden Wesen zu erleuchten und sie aus dem Leiden von Geburt und Tod zu führen, der Samadhi, beständig die Dunkelheit aller fühlenden Wesen zu vertreiben, der Samadhi, beständig das Leiden aller fühlenden Wesen zu beenden, der Samadhi, beständig allen fühlenden Wesen Freude zu bringen, der Samadhi, alle fühlenden Wesen unermüdlich zu lehren, der Samadhi von das ungehinderte Banner aller Bodhisattvas, das Samadhi der universellen Erreichung aller reinen Buddha-Länder... Nachdem sie diese zehntausend Samadhis erreicht hatte, erlangte sie auch einen wunderbar konzentrierten Geist, einen unbewegten Geist, einen freudigen Geist, einen tröstenden Geist, einen weiten Geist, einen Geist, der mit tugendhaften Lehrern übereinstimmt, einen Geist, der sich mit tiefgründiger, allwissender Weisheit verbindet, einen Geist, der im weiten Ozean der zweckmäßigen Mittel weilt, einen Geist, der alle Anhaftungen aufgibt, einen Geist, der in keiner weltlichen Sphäre weilt, einen Geist, der in das Reich des Tathagata eintritt, einen Geist, der alle Ozeane der Form erleuchtet, einen Geist ohne Leiden und einen Geist ohne Arroganz.“ Ein Geist frei von Arroganz, Müdigkeit, Rückschritt und Faulheit; ein Geist, der die inhärente Natur aller Phänomene betrachtet; ein Geist, der im Ozean aller Dharma-Lehren verweilt; ein Geist, der den Ozean aller Dharma-Lehren beobachtet; Ein Geist, der den Ozean aller fühlenden Wesen versteht; ein Geist, der den Ozean aller fühlenden Wesen beschützt; ein Geist, der den Ozean aller Welten erleuchtet; ein Geist, der den Ozean aller Buddha-Gelübde in sich trägt; ein Geist, der alle Hindernisse vollständig beseitigt; ein Geist, der Verdienste sammelt, um den Pfad zu fördern; ein Geist, der die zehn Kräfte aller Buddhas unmittelbar wahrnimmt; ein Geist, der das Reich der Bodhisattvas erleuchtet; ein Geist, der die Hilfe der Bodhisattvas für den Pfad mehrt; ein Geist, der alle Richtungen und Ozeane durchdringt. Konzentriere dich auf die großen Gelübde Samantabhadras und stifte alle derartigen Gelübde... Mit Gelübden so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern: Mögen alle Buddha-Länder geschmückt und gereinigt werden; mögen alle fühlenden Wesen unterworfen werden; mögen alle Bereiche des Dharma erkannt werden; mögen alle Bereiche des Dharma in sich aufgenommen werden; Möge der Pfad des Bodhisattva in allen Buddha-Ländern durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch gepflegt werden; möge der Pfad des Bodhisattva in allen zukünftigen Zeitaltern niemals verlassen werden; möge man allen Tathagatas nahe sein; möge man allen tugendhaften Freunden dienen; möge man allen Buddhas Opfergaben darbringen; möge der Pfad des Bodhisattva in jedem Gedanken gepflegt werden und alle Weisheit unaufhörlich mehren… Mit einem so unermesslichen Ozean von Gelübden, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn Buddha-Ländern, mögen alle großen Gelübde Samantabhadras erfüllt werden.

  „Zu jener Zeit erläuterte der Tathagata seiner Tochter ferner die guten Wurzeln, die er sich erarbeitet hatte, die tugendhaften Praktiken, die er gepflegt hatte, und die großen Früchte, die er seit seinem Streben nach Erleuchtung erlangt hatte, damit sie den Ozean aller Gelübde des Tathagata erkennen und von ganzem Herzen nach dem Zustand der Allwissenheit streben konnte.“

  „Guter Mann! Vor zehn Kalpas gab es zudem eine Welt namens Sonnenscheibenlicht Mani, in der der Buddha den Namen Indras Banner Wunderbare Erscheinung trug. Dieser Frau mit den wundersamen Augen wurde, gemäß dem von jenem Tathagata hinterlassenen Dharma, von Samantabhadra Bodhisattva geraten, das beschädigte Buddha-Bildnis auf dem Lotusthron zu reparieren; nachdem sie es repariert hatte, bemalte sie es und schmückte es anschließend mit kostbaren Juwelen, wodurch sie das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erschuf.“

  „Guter Mann! Ich erinnere mich, dass ich einst durch den guten Lehrer Samantabhadra Bodhisattva diese gute Wurzel pflanzte. Seitdem bin ich nicht in die Tiefen des Bösen gefallen, sondern wurde stets unter den Familien himmlischer und menschlicher Könige wiedergeboren, mit anmutigem und schönem Aussehen, vollkommen in jeder Hinsicht, eine Augenweide, oft in der Gegenwart des Buddha und immer in der Nähe von Samantabhadra Bodhisattva; selbst jetzt noch hat er mir die Erleuchtung gezeigt, mich reifen lassen und mir Freude geschenkt.“

  „Guter Mann! Was meinst du? War der Vairocana-garbha, der universelle Monarch mit der Lotuskrone, zu jener Zeit eine andere Person? Er ist niemand anderes als Maitreya Bodhisattva. Die Königin mit dem vollkommenen Antlitz ist die Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs, deren Wohnstätte nicht weit von hier ist. Die Jungfrau mit dem wundersamen Auge der Tugend bin ich selbst. Damals war ich noch eine Jungfrau, und Samantabhadra Bodhisattva riet mir, die Lotusthronstatue zu reparieren, um so einen unübertroffenen Bodhi zu erlangen. Dadurch erweckte ich das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi. Damals erweckte ich dieses Bodhicitta zum ersten Mal; dann wurde ich geführt, den Buddha mit dem Wunderbanner zu sehen, meine Juwelen abzulegen und sie dem Buddha als Opfergabe darzubringen, die göttliche Kraft des Buddha zu erkennen und seine Lehren zu hören. Daraufhin erreichte ich das Tor der Befreiung, die universelle Manifestation des Bodhisattva.“ Die ganze Welt, um alle fühlenden Wesen zu unterwerfen. In jedem Gedanken sah ich Buddhas so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, und ich sah auch ihre Bodhimandas, ihre Versammlungen und ihre reinen Länder; ich ehrte sie alle, brachte ihnen ehrfürchtig Opfergaben dar, hörte ihren Lehren zu und praktizierte gemäß ihren Anweisungen.“

  „Guter Mann! Nach dem vollkommenen und reinen Kalpa der Welt der Großen Macht Vairocana folgt die nächste Welt namens Juwelenrad des Wundersamen Schmucks, Kalpa namens Großes Licht, in dem fünfhundert Buddhas erscheinen, denen ich alle diene und denen ich ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringe. Der erste Buddha heißt Großes Mitgefühlsbanner; als er dem weltlichen Leben entsagte, war ich der Nachtgott und brachte ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Der nächste Buddha erscheint, namens Vajra Narayana Banner; ich war ein universeller Monarch und brachte ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens: Alle Buddhas erscheinen, mit Sutras so zahlreich wie die Staubpartikel von zehn Buddha-Ländern als seinem Gefolge. Der nächste Buddha erscheint, namens Vajra Ungehinderte Tugend; zu jener Zeit war ich ein universeller Monarch und brachte ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens: Universell die Wurzeln aller fühlenden Wesen erleuchtend, so zahlreich wie der Berg Sumeru…“ Unzählige Sutras, so zahlreich wie Staubkörner, wurden zu meinem Gefolge; ich habe sie alle empfangen und bewahrt. Dann erschien ein Buddha namens „Wunderbarer Schmuck des Flammenden Berges“; zu jener Zeit war ich die Tochter eines Ältesten; dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Die universelle Erleuchtung des Schatzes der drei Welten“, mit Sutras, so zahlreich wie Staubkörner in Jambudvipa, als seinem Gefolge; ich hörte sie alle und bewahrte sie gemäß dem Dharma. Dann erschien ein Buddha namens „König des Ozeans aller Dharmas, Höchster Sieg“; ich war ein Asura-König und bot ihm respektvoll Sutras dar; dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Die Unterscheidung aller Dharma-Reiche“, mit fünfhundert Sutras als seinem Gefolge; ich hörte sie alle und bewahrte sie gemäß dem Dharma. Dann erschien ein Buddha namens „Dharma-Licht von Meer und Berg“; Ich war die Tochter eines Drachenkönigs und opferte ihm wunscherfüllende Mani-Juwelenwolken. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Wachsender Ozean der Freude“, dessen Gefolge aus hundert Millionen Sutras bestand. Ich hörte sie alle und befolgte sie. Dann erschien ein Buddha namens „Berglampe der kostbaren Flamme“. Ich war der Meeresgott, und er opferte mir ehrerbietig Wolken kostbarer Lotusblumen. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Licht des Ozeans der zweckmäßigen Mittel im Dharma-Reich“. Sein Gefolge bestand aus Sutras, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld. Ich hörte sie alle und befolgte sie. Dann erschien ein Buddha namens „Rad des Lichts des Ozeans des Verdienstes“. Zu dieser Zeit war ich ein fünffach mächtiger Unsterblicher mit großen übernatürlichen Kräften, umgeben von sechzigtausend Unsterblichen, die mir Wolken duftender Blumen opferten. Dieser Buddha lehrte mich ein Sutra namens „Lampe des Asanga-Dharma“; sechzigtausend Sutras dienten ihm als Gefolge; ich hörte sie alle und befolgte sie entsprechend. Als Nächstes erschien ein Buddha namens „Schatzkammer des Verdienstes von Vairocana“; zu jener Zeit war ich der Meister… Die Erdgottheit namens „Geboren aus der Gleichheit“ ließ zusammen mit unzähligen anderen Erdgottheiten allerlei kostbare Bäume, allerlei Mani-Juwelen und allerlei juwelenbesetzte Girlanden als Opfergaben herabregnen; dieser Buddha sprach zu mir ein Sutra namens „Geboren aus der Weisheitsschatzkammer aller Tathagatas“, mit unzähligen Sutras als Gefolge; ich hörte alles, nahm es an und vergaß es nie. Welch ein guter Mensch! In dieser Reihenfolge heißt der letzte Buddha „Lampe der wundersamen Tugenden, die das Dharma-Reich des leeren Raums erfüllt“; ich war eine Kurtisane namens „Schönes Gesicht“, die den Buddha in die Stadt einziehen sah und als Opfergaben sang und tanzte; Durch die göttliche Kraft des Buddha sprang ich in die Luft und pries den Buddha mit tausend Versen; der Buddha sandte zwischen meinen Augenbrauen ein Licht aus, genannt "Großes Licht, das das Dharma-Reich schmückt", das meinen ganzen Körper berührte; nachdem ich dieses Licht empfangen hatte, erreichte ich sogleich das Tor der Befreiung, genannt "Das zweckmäßige Mittel des Dharma-Reiches zur Vermeidung von Rückschritten".

  „Guter Mensch! In dieser Welt gibt es unzählige Zeitalter, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, in denen alle Tathagatas erscheinen. Ich diene ihnen allen, bringe ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar und erinnere mich an den gesamten wahren Dharma, den diese Tathagatas verkündet haben, nicht ein einziges Wort oder eine einzige Phrase. Vor jedem einzelnen Tathagata preise und erhebe ich den gesamten Buddha-Dharma und bringe so unzähligen fühlenden Wesen großen Nutzen. Vor jedem einzelnen Tathagata erlange ich das Licht allwissender Weisheit, manifestiere den Ozean des Dharma-Reiches der drei Zeiten und trete in alle Praktiken Samantabhadras ein.“

  „Guter Mensch! Dank des Lichts allwissender Weisheit sehe ich in jedem Gedanken unzählige Buddhas; nachdem ich die Buddhas gesehen habe, sind nun alle Praktiken Samantabhadras erfüllt, die ich zuvor weder erlangt noch gesehen hatte. Warum? Weil ich das Licht allwissender Weisheit erlangt habe.“

  Zu jener Zeit sprach die Nachtgöttin, die alle fühlenden Wesen erlöst, in Versen für Sudhana, um die Bedeutung dieser Befreiung durch die göttliche Kraft Buddhas zu bekräftigen:

    "Sudhana, höre mir zu, dem tiefgründigen und schwer zu erkennenden Dharma..."
     Es erstrahlt universell in allen drei Welten und überbrückt alle Grenzen der Verschiedenheit.
     Wie ich es mir ursprünglich vorgenommen hatte, strebte ich ausschließlich nach den Verdiensten Buddhas.
     Hört nun aufmerksam den verschiedenen Befreiungen zu, in die ihr eingetreten seid.
     Ich erinnere mich an meine früheren Leben, die unzählige Äonen zurückliegen.
     Davor gab es ein Kalpa, die sogenannte vollkommene Reinheit.
     Zu jener Zeit gab es eine Welt namens die Lampe des Allerleuchtens.
     Unzählige Buddhas, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, werden aus dem Inneren hervorgehen, um die Welt zu erschaffen:
     Der erste Buddha wurde Weisheitsflamme genannt, der zweite Buddha wurde Dharmabanner genannt.
     Das dritte Dharma ist der Berg Sumeru, die vierte Tugend ist der Löwe.
     Der fünfte ist der König der Ruhe, der sechste ist die Auslöschung aller Ansichten.
     Der siebthöchste Titel, die achthöchste Auszeichnung.
     An neunter Stelle steht die Sonne, an zehnter der Mond.
     In der Gegenwart dieser zehn Buddhas erlangt man zum ersten Mal die Erleuchtung.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Sein erster Name war Leere-Reich, sein zweiter Name war Universelles Licht.
     Drei wohnen in alle Richtungen, vier werden als der Ozean der rechten Achtsamkeit bezeichnet.
     Fünf waren Gao Shengguang und sechs waren Xumiyun.
     Sieben davon tragen den Namen Dharma-Flammen-Buddha, und acht tragen den Namen Berg-Sieg-Buddha.
     Neun davon tragen den Namen „Große Blume des Mitgefühls“, zehn den Namen „Blume des Dharma-Reichs“.
     Wenn diese zehn erscheinen, ist dies der zweite Weg zur Erleuchtung.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Der erste Buddha des Lichtbanners, der zweite Buddha der Weisheit.
     Der dritte ist der Buddha des Geistes, der vierte der Buddha der Tugend.
     Der fünfte Buddha ist die Weisheit, der sechste Buddha ist der König der Weisheit.
     Der siebte Buddha der höchsten Weisheit, der achte Buddha des Lichtkönigs.
     Der neunte ist der tapfere Buddha, und der zehnte ist der Lotus-Buddha.
     An dem Ort dieser zehn Buddhas wurde die dritte Erleuchtung erlangt.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     An erster Stelle steht der Berg Baoyan, an zweiter Stelle das Meer von Gongde.
     Das dritte Dharma ist das Licht, das vierte ist die Lotus-Schatzkammer.
     Das fünfte ist das Auge der empfindungsfähigen Wesen, das sechste der Schatz des Duftes und des Lichts.
     Die sieben Vorzüge des Berges Sumeru, die acht Vorzüge des Gandharva-Königs,
     Die neunte ist die Mani-Schatzkammer, und die zehnte ist die Tranquil Color.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Der erste Buddha besaß unermessliche Weisheit; der nächste Buddha erstrahlte in kostbarem Licht.
     Das dritte ist die Leerewolke, das vierte das höchste Zeichen.
     Das fünfte vollkommene Gelübde, das sechste Narayana-Gelübde,
     Die siebte ist die Sumeru-Tugend, die achte das Rad des Verdienstes.
     Die neunte ist Wushengzhuang und die zehnte ist Dashushan.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Der Erste Sagara, der Zweite Weltliche Herrscherkörper
     Das dritte ist hochauflösende Bildgebung, das vierte ist diamantähnliche Beleuchtung.
     Die Kraft der fünften Stufe, das tiefgründige Dharma der sechsten Stufe.
     Das siebte Dharma ist der Klang der Weisheit; das achte ist das Banner des Berges Sumeru.
     Das neunte ist das strahlende Licht, das zehnte ist das wundersame, kostbare Licht.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Erstens das Licht Brahmas; zweitens der Klang der Leere.
     Der dritte Dharma-Körper, das vierte Rad des Lichts,
     Die fünfte Säule der Weisheit, die sechste Lampe der Leere,
     Die siebte subtile Tugend, das achte allgegenwärtige Licht,
     Die neunte ist der strahlende Segen, die zehnte ist die Wolke des großen Leids.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Erstens die Kraft des Lichts und der Weisheit; zweitens die universelle Manifestation.
     Das dritte ist die höchste Strahlkraft, das vierte ist der Lichtkörper.
     Der fünfte Dharma-Entstehungs-Buddha, der sechste Buddha der Kostbaren Erscheinung,
     Die siebte Geschwindigkeit ist der Sturm, die achte ist das Tapfere Banner.
     Das neunte ist der wundersame Baldachin, das zehnte die Erleuchtung der drei Welten.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Erstens der Ozean des Lichts; zweitens der Vajra-Körper.
     Der dritte ist Sumeru De, der vierte ist der König des Denkens.
     Das fünfte Verdienst ist Weisheit; das sechste ist die Lampe der Weisheit.
     Das siebte ist das Banner des Lichts, das achte die Große Weisheit.
     Die neunte ist die Weisheit des Dharma-Reiches, und die zehnte ist die Weisheit des Dharma-Ozeans.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Sein ursprünglicher Name war das Dharma des Gebens; sein zweiter Name war das Rad des Verdienstes.
     Die dritte ist Shengmiaoyun, die vierte ist Renzhideng.
     Fünf stumme Klänge, sechs stumme Banner,
     Sieben sind die Lampen der Welt, acht sind die Gelübde tiefer Weisheit.
     Neun heißen Wushengzhuang, zehn heißen Zhiyanhai.
     Von da an erschienen nacheinander zehn weitere Buddhas:
     Die Lehren des ersten Buddha sind frei und ungehindert; die Lehren des zweiten Buddha sind ungetrübte Weisheit.
     Drei heißen Yi Hai Hui, vier heißen Zhong Miao Yin.
     Fünf sind frei, Gaben zu verleihen, sechs erscheinen überall.
     Sieben sind jene, die der Musik folgen, acht sind jene, die in der höheren Tugend verweilen.
     Der neunte ist der Buddha der angeborenen Natur, und der zehnte ist der Buddha des tugendhaften Verhaltens.
     Unzählige Äonen, einschließlich des Staubs des Berges Sumeru, aller Buddhas in diesem Reich,
     Sie dienen als Lampen für die Welt, und ich habe sie alle angeboten.
     Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld, werden alle Buddhas erscheinen.
     Ich habe ihnen allen Opfergaben dargebracht und bin nun durch dieses Tor der Befreiung getreten.
     Diesen Weg habe ich durch unzählige Äonen der Kultivierung erreicht;
     Wenn du dich selbst weiterentwickeln kannst, wirst du es bald auch erreichen.

  „Guter Mann! Ich weiß nur, dass sich dieser Bodhisattva universell in der ganzen Welt manifestiert, um fühlende Wesen zu bezwingen und zu befreien. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas unzählige Praktiken sammeln, vielfältige Erkenntnisse erlangen, verschiedene Körper manifestieren, verschiedene Wurzeln besitzen, verschiedene Wünsche erfüllen, verschiedene Samadhis erreichen, verschiedene wundersame Wandlungen vollziehen, verschiedene Dharmas befolgen, verschiedene Tore der Weisheit durchschreiten und verschiedene Dharma-Lichter erlangen können; wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  „Guter Mann! Nicht weit von hier befindet sich eine Nachtgottheit namens Stiller Klangozean, die auf einem prächtigen Lotusthron thront, geschmückt mit einem Banner aus Mani-Licht, umgeben von einer Million Asamkhya-Nachtgottheiten. Geh dorthin und frage: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“

  Dann verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, blickte ihn ehrfürchtig an und nahm dann Abschied.

=== 71/39/12 ===

Zu jener Zeit hatte Sudhana von der Nachtgöttin der universellen Erlösung und der wundersamen Tugend vernommen, dass der Bodhisattva das Tor der Befreiung für alle fühlenden Wesen auf der ganzen Welt offenbart. Er verstand und glaubte dies und begab sich, in Frieden und Freiheit verweilend, zur Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs. Er warf sich ihr zu Füßen, umrundete sie unzählige Male und sprach vor ihr, die Hände gefaltet: „Heilige! Ich habe bereits das Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erlangt. Ich möchte mich auf einen tugendhaften Lehrer verlassen, den Pfad des Bodhisattva erlernen, ihn beschreiten, ihn vertiefen und auf ihm verweilen. Ich bitte dich um dein Erbarmen, mir zu erklären: Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Wie vertieft man ihn?“ Dann sagte die Nachtgöttin zu Sudhana:

  „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Guter Mann! Du bist in der Lage, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten, indem du dich auf einen tugendhaften Lehrer verlässt.“

  "Guter Mensch! Ich habe das Tor der Bodhisattva-Befreiung erreicht, das sich in jedem Augenblick mit unermesslicher Freude und Pracht öffnet."

  Sudhana fragte: „Großer Weiser! Was ist die Aktivität dieses Weges zur Befreiung? Welche Ebene erreicht man damit? Welche Mittel werden dabei eingesetzt? Welche Beobachtungen sind damit verbunden?“

  Der Nachtgott sagt:

  „Guter Mensch! Ich erzeuge ein reines und gleichmäßiges freudiges Verlangen; ich erzeuge ein reines, festes, geschmücktes und unzerstörbares freudiges Verlangen, frei von allen weltlichen Verunreinigungen; ich erzeuge einen Geist, der an dem unerschütterlichen, niemals zurückfallenden Zustand festhält; ich erzeuge einen Geist, der von dem prächtigen Berg des Verdienstes unberührt bleibt; ich erzeuge einen Geist, der an keinem Ort verweilt; ich erzeuge einen Geist, der allen fühlenden Wesen universell erscheint, um sie zu beschützen; ich erzeuge einen Geist, der den Ozean aller Buddhas ohne Müdigkeit sieht; ich erzeuge einen Geist, der die reinen Gelübde aller Bodhisattvas sucht; ich erzeuge einen Geist, der im Ozean der großen Weisheit und des Lichts weilt; ich erzeuge einen Geist, der es allen fühlenden Wesen ermöglicht, die Wildnis des Leids und der Bedrängnis zu überwinden; ich erzeuge einen Geist, der es allen fühlenden Wesen ermöglicht, das Leid loszulassen.“ Aus Kummer und Not heraus strebe ich danach, alle fühlenden Wesen von den Begierden nach Form, Klang, Geruch, Geschmack, Berührung und mentalen Objekten zu befreien; Ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid der Trennung von ihren Lieben und vom Leid des Zusammenseins mit denen, die sie hassen, zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid durch Übel und Unwissenheit zu befreien; ich strebe danach, allen fühlenden Wesen in Gefahr Zuflucht zu bieten; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid von Geburt und Tod zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen vom Leid von Geburt, Alter, Krankheit und Tod zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen von der höchsten Glückseligkeit des Tathagata zu befreien; ich strebe danach, alle fühlenden Wesen von Freude und Glück zu befreien.

  „Nachdem ich diesen Geist erweckt habe, verkünde ich weiterhin den Dharma und befähige sie so, allmählich den Zustand der Allwissenheit zu erlangen. Im Einzelnen: Wenn ich Wesen sehe, die an ihren Palästen und Häusern hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, die Natur aller Phänomene zu verstehen und frei von Anhaftung zu sein; wenn ich Wesen sehe, die an ihren Eltern, Brüdern und Schwestern hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, an den reinen Versammlungen der Buddhas und Bodhisattvas teilzunehmen; wenn ich Wesen sehe, die an ihren Frauen und Kindern hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, die Verunreinigungen von Geburt und Tod abzulegen, großes Mitgefühl zu entwickeln und alle Wesen gleich und ohne Dualität zu behandeln; wenn ich Wesen sehe, die in königlichen Palästen wohnen und von Konkubinen bedient werden, verkünde ich den Dharma und befähige sie, sich mit den Heiligen zu versammeln und in die Lehren des Tathagata einzutreten; wenn ich Wesen sehe, die an äußeren Objekten hängen, verkünde ich den Dharma und befähige sie, in das Reich des Tathagata einzutreten; wenn ich Wesen sehe, die von Zorn erfüllt sind, verkünde ich den Dharma und befähige sie, …“ „Sie sollen in der vollkommenen Geduld des Tathagata verweilen; wenn ich Wesen mit trägem Geist sehe, predige ich ihnen den Dharma, damit sie die Vollkommenheit reinen Fleißes erlangen; wenn ich Wesen mit zerstreutem Geist sehe, predige ich ihnen den Dharma, damit sie …“ Komm, Dhyana Paramita; wenn ich fühlende Wesen sehe, die im dichten Wald der Unwissenheit und Dunkelheit gefangen sind, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie der Dunkelheit des dichten Waldes entkommen; wenn ich fühlende Wesen sehe, denen es an Weisheit mangelt, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie Prajna Paramita erlangen; wenn ich fühlende Wesen sehe, die an den drei Daseinsbereichen hängen, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie von Geburt und Tod befreit werden; wenn ich fühlende Wesen mit niederem Willen sehe, werde ich ihnen den Dharma predigen, damit sie ihr Gelübde der Buddhaschaft erfüllen; Wenn ich fühlende Wesen sehe, die nur an ihren eigenen Vorteil denken, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, das Gelübde abzulegen, allen fühlenden Wesen zu helfen; wenn ich fühlende Wesen mit schwachem Willen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, die Bodhisattva-Kraft (Paramita) zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit törichten und verfinsterten Herzen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, die Bodhisattva-Weisheit (Paramita) zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit unvollständigen Körpern sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, den reinen Körper des Tathagata zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit unansehnlichem Aussehen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, den höchsten und reinen Dharma-Körper zu erlangen; wenn ich fühlende Wesen mit grobem und unansehnlichem Aussehen sehe, werde ich ihnen den Dharma lehren und sie befähigen, den subtilen Körper des Tathagata zu erlangen. Wenn ich fühlende Wesen mit vielen Sorgen und Leiden sehe, predige ich den Dharma, damit sie die höchste Glückseligkeit des Tathagata erlangen; wenn ich Wesen sehe, die unter Armut leiden, predige ich den Dharma, damit sie den Schatz des Bodhisattva-Verdienstes erlangen; wenn ich Wesen sehe, die in Gärten wohnen, predige ich den Dharma, damit sie eifrig nach den Ursachen und Bedingungen der Lehren Buddhas suchen; wenn ich Wesen sehe, die auf Straßen gehen, predige ich den Dharma, damit sie den Pfad der Allwissenheit beschreiten; wenn ich Wesen in Dörfern sehe, predige ich den Dharma, damit sie die drei Daseinsbereiche überwinden; wenn ich Wesen sehe, die unter Menschen leben, predige ich den Dharma, damit sie die Pfade der zwei Fahrzeuge überwinden und im Land des Tathagata wohnen; wenn ich Wesen sehe, die in Städten leben, predige ich den Dharma, damit sie in der Stadt des Dharma-Königs wohnen. Wenn ich Wesen sehe, die in den vier Himmelsrichtungen weilen, lehre ich den Dharma, damit sie die Weisheit der Gleichheit in den drei Zeiten erlangen; wenn ich Wesen sehe, die in alle Richtungen weilen, lehre ich den Dharma, damit sie die Weisheit erlangen, alle Dharmas zu erkennen; wenn ich Wesen mit großer Gier sehe, lehre ich das Tor der Betrachtung über die Unreinheit, damit sie die Verunreinigungen von Geburt und Tod ablegen; wenn ich Wesen mit großem Zorn sehe, lehre ich das Tor der Betrachtung über große liebende Güte, damit sie es betreten können. Übt euch fleißig; wenn ich fühlende Wesen mit vielen verblendeten Handlungen sehe, werde ich sie den Dharma lehren, damit sie Weisheit erlangen und den Ozean aller Dharmas erkennen können; wenn ich fühlende Wesen sehe, die einheitlich üben, werde ich sie den Dharma lehren, damit sie den Ozean der Gelübde aller Fahrzeuge betreten können. Wenn ich fühlende Wesen sehe, die sich an den Freuden von Geburt und Tod ergötzen, werde ich sie den Dharma lehren und sie dessen überdrüssig machen; wenn ich fühlende Wesen sehe, die des Leidens von Geburt und Tod überdrüssig sind und es verdienen, vom Tathagata verwandelt und befreit zu werden, werde ich sie den Dharma lehren und sie befähigen, die Wiedergeburt geschickt zu manifestieren; wenn ich fühlende Wesen sehe, die an den fünf Daseinsgruppen hängen, werde ich sie den Dharma lehren und sie befähigen, im Zustand der Nicht-Anhänglichkeit zu verweilen; wenn ich fühlende Wesen mit minderwertigem Geist sehe, werde ich ihnen den Pfad der höchsten Zierde zeigen; wenn ich fühlende Wesen mit Stolz sehe, werde ich sie den Dharma der Gleichheit und Geduld lehren; wenn ich fühlende Wesen mit verdrehtem Geist sehe, werde ich sie den aufrichtigen Geist eines Bodhisattva lehren. Ein guter Mensch! Ich schenke diese unermesslichen Dharmas allen fühlenden Wesen, indem ich sie mit verschiedenen geschickten Mitteln lehre und unterwerfe, sie von den Pfaden des Bösen ablege, damit sie die Glückseligkeit der Menschen und Götter genießen, von der Knechtschaft der drei Daseinsbereiche befreit werden und in Allwissenheit verweilen; zu jener Zeit werde ich einen riesigen Ozean freudigen Dharma-Lichts erreichen, mein Geist freudig, friedvoll und zufrieden.

  „Außerdem, guter Mann! Ich beobachte ständig alle Versammlungen der Bodhisattvas in ihren Bodhimandas, wie sie verschiedene Gelübde und Praktiken ausüben, verschiedene reine Körper manifestieren, verschiedene beständige Lichter besitzen, verschiedene Arten von Strahlkraft ausstrahlen; verschiedene geschickte Mittel anwenden, um die Tore der Allwissenheit zu betreten, verschiedene Samadhis zu erreichen, verschiedene wundersame Transformationen zu manifestieren, verschiedene Ozeane des Klangs ausströmen zu lassen, verschiedene geschmückte Körper zu besitzen, verschiedene Tore der Tathagatas zu betreten, verschiedene Ozeane von Ländern zu erreichen, verschiedene Ozeane von Buddhas zu sehen, verschiedene Ozeane der Beredsamkeit zu erlangen, verschiedene Bereiche der Befreiung zu erleuchten, verschiedene Ozeane des Weisheitslichts zu erlangen, verschiedene Ozeane des Samadhi zu betreten, mit verschiedenen Toren der Befreiung zu spielen, verschiedene Tore zu nutzen, um Allwissenheit zu erlangen, den Dharma-Bereich des leeren Raums auf verschiedene Weise zu schmücken, den leeren Raum mit verschiedenen Wolken der Verzierung zu bedecken, verschiedene Versammlungen in ihren Bodhimandas zu beobachten, wie sie sich in verschiedenen Welten versammeln, verschiedene Buddha-Länder betreten, verschiedene Ozeane der Richtungen erreichen und verschiedene empfangen.“ Befehle von Tathagatas, von verschiedenen Tathagatas, zusammen mit verschiedenen Bodhisattvas, die verschiedene Wolken des Schmucks herabregnen lassen, die verschiedenen geschickten Mittel der Tathagatas ergreifen, die verschiedenen Ozeane des Dharma der Tathagatas betrachten, verschiedene Ozeane der Weisheit betreten, auf verschiedenen geschmückten Sitzen sitzen. Guter Mensch! Beim Betrachten dieser Versammlung in ihrem Bodhimanda weiß ich, dass die göttliche Kraft des Buddha unermesslich und grenzenlos ist, und ich empfinde große Freude.“

  „Guter Mensch! Ich erblicke den Tathagata Vairocana, dessen unbegreiflich reine Gestalt in jedem Augenblick erscheint; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ich erblicke auch den Tathagata, der in jedem Augenblick ein helles Licht ausstrahlt, das die gesamte Dharma-Welt erfüllt; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ferner sehe ich aus jeder Pore des Tathagata in jedem Augenblick unzählige Lichtmeere hervorströmen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, jedes Licht begleitet von unzähligen Lichtmeeren, die die gesamte Dharma-Welt durchdringen und das Leiden aller fühlenden Wesen auslöschen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ferner, guter Mensch! Ich sehe vom Scheitel des Tathagata und seinen Schultern in jedem Augenblick alle...“ Die strahlenden Juwelenwolken, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern, erfüllen alle Dharma-Welten der zehn Richtungen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Ferner, guter Mensch! Ich beobachte, wie aus jeder Pore des Tathagata in jedem Augenblick Wolken duftenden Lichts aufsteigen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, die alle Buddha-Welten der zehn Himmelsrichtungen erfüllen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Weiterhin, edler Mensch! Ich beobachte, wie aus jedem Aspekt des Tathagata in jedem Augenblick Wolken geschmückter Gestalt aufsteigen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, die alle Welten der zehn Himmelsrichtungen durchdringen; dies zu sehen, erfüllt mich mit großer Freude. Weiterhin, edler Mensch! Ich beobachte, wie aus jeder Pore des Tathagata in jedem Augenblick unbeschreiblicher, Buddha-gleicher Glanz aufsteigt… Die Wolken der Buddha-Wandlungen, so zahlreich wie die Staubpartikel auf einem Buddha-Feld, manifestierten den Tathagata von seinem anfänglichen Streben nach Erleuchtung über die Kultivierung der Paramitas, das Erreichen des geschmückten Pfades bis hin zum Eintritt in das Bodhisattva-Stadium; dies zu sehen, erfüllte mich mit großer Freude. Weiterhin, edler Mensch! Ich beobachtete, wie aus jeder Pore des Tathagata unzählige Wolken himmlischer Könige, so zahlreich wie die Staubkörner auf einem Buddha-Feld, in jedem Augenblick erschienen. Diese himmlischen Könige durchdrangen mit ihren ungezügelten und wundersamen Wandlungen alle zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Reiches. Jene, die durch die Gestalt eines himmlischen Königs erlöst werden konnten, erschienen vor ihnen und verkündeten den Dharma; als ich dies sah, empfand ich große Freude. Wie die Wolken himmlischer Könige gab es auch Drachenkönige, Yaksha-Könige, Gandharva-Könige, Asura-Könige, Garuda-Könige, Kinnaras… Die Körper von Königen, Mahoragas, menschlichen Königen und Brahma erscheinen und verkünden auf diese Weise aus jeder einzelnen Pore ihrer Körper; als ich dies sah, erfahre ich in jedem Augenblick große Freude und tiefen Glauben, mein Verständnis ist dem der allwissenden Weisheit des Dharma-Reiches ebenbürtig. Was ich zuvor nicht erlangt hatte, erlange ich nun; was ich zuvor nicht erkannt hatte, erkenne ich nun. Was ich zuvor nicht betreten hatte, betrete ich nun; was ich zuvor nicht erfüllt hatte, erfülle ich nun; was ich zuvor nicht gesehen hatte, sehe ich nun; was ich zuvor nicht gehört hatte, höre ich nun. Warum ist das so? Weil ich das Wesen des Dharma-Bereichs verstehen, das eine wahre Wesen aller Dharmas erkennen, gleichermaßen in die drei Daseinsbereiche eintreten und alle grenzenlosen Dharmas erklären kann.

  „Guter Mensch! Ich betrete diesen Ozean der Befreiung und des Lichts, geboren aus dem ständigen Aufsteigen der Gedanken des Bodhisattva. Und o guter Mensch! Diese Befreiung ist grenzenlos und durchdringt alle Tore des Dharma-Reiches; diese Befreiung ist unerschöpflich und erweckt gleichermaßen den Geist allwissender Weisheit; diese Befreiung ist grenzenlos und dringt in die grenzenlosen Gedanken aller fühlenden Wesen ein; diese Befreiung ist tiefgründig, das Reich, das nur der stillen Weisheit bekannt ist; diese Befreiung ist unermesslich und durchdringt alle Bereiche der Tathagatas; diese Befreiung ist unzerstörbar und nur dem weisen Auge des Bodhisattva bekannt; diese Befreiung ist bodenlos und reicht bis zum Ursprung des Dharma-Reiches. Diese Befreiung ist das universelle Tor, das alle göttlichen Transformationen in einem einzigen Ereignis offenbart.“ Daher ist diese Befreiung letztlich unerreichbar, denn alle Dharmakayas sind nicht-dual; diese Befreiung ist letztlich ohne Geburt, denn sie versteht die illusionäre Natur der Phänomene. Diese Befreiung gleicht einem Bild, geboren aus dem Licht der Allwissenheit und der Gelübde; diese Befreiung gleicht der Transformation, die die erhabenen Praktiken der Bodhisattvas hervorbringt; diese Befreiung gleicht der Erde, der Zuflucht aller fühlenden Wesen; diese Befreiung gleicht einem großen Fluss, der alle mit großem Mitgefühl nährt; diese Befreiung gleicht einem großen Feuer, das das Wasser verdunstet, nach dem sich alle fühlenden Wesen sehnen; diese Befreiung gleicht einem starken Wind, der alle fühlenden Wesen rasch zur Allwissenheit führt; diese Befreiung gleicht dem großen Ozean. Denn sie schmückt alle fühlenden Wesen mit vielfältigen Verdiensten; sie gleicht dem Berg Sumeru, der den Ozean der Allwissenheit und der Schätze des Dharma ausstrahlt; sie gleicht einer großen Stadt, geschmückt mit allem wunderbaren Dharma; sie gleicht der Leere, die die göttliche Kraft der Buddhas der drei Zeiten in sich birgt; sie gleicht einer großen Wolke, die den Regen des Dharma für alle fühlenden Wesen herabregnen lässt. Denn diese Befreiung ist wie die reine Sonne, die die Dunkelheit der Unwissenheit in fühlenden Wesen vertreiben kann; denn diese Befreiung ist wie der Vollmond, der den unermesslichen Ozean des Verdienstes erfüllt; denn diese Befreiung ist wie die Soheit, die alle Orte durchdringen kann; denn diese Befreiung ist wie das eigene Spiegelbild, das aus den eigenen guten Taten hervorgeht; diese Befreiung... Diese Befreiung ist wie ein Ruf, der den Dharma entsprechend den Bedürfnissen auslegt; diese Befreiung ist wie ein Bild, das sich im Geist der fühlenden Wesen widerspiegelt; diese Befreiung ist wie ein mächtiger Baumkönig, der mit allen Arten übernatürlicher Blüten erblüht; diese Befreiung ist wie ein Diamant, von Anbeginn unzerstörbar; diese Befreiung ist wie ein wunscherfüllendes Juwel, das unermessliche Kraft der Freiheit hervorbringt; diese Befreiung ist wie die reine Schatzkammer, der König der Mani-Juwelen, der die göttliche Kraft aller Tathagatas der drei Zeiten offenbart; Diese Befreiung gleicht dem freudigen Banner Mani, das den Klang des Dharma-Rades aller Buddhas gleichermaßen ausstrahlt. Guter Mensch! Ich habe dir nun dieses Gleichnis erzählt; betrachte es und verstehe es.

  Zu jener Zeit fragte Sudhana, der Jüngling, die Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs: „Großer Weiser! Wie kann man sich kultivieren, um diese Befreiung zu erlangen?“

  Der Nachtgott sprach: „Guter Mensch! Bodhisattvas erlangen Befreiung durch die Kultivierung der Zehn Großen Dharma-Schätze. Welche sind das? Erstens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Großzügigkeit, die die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt; zweitens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der reinen Gebote, die das universelle Eintauchen in den Ozean aller Buddha-Verdienste ermöglicht; drittens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Geduld, die die Natur aller Dharmas ergründen kann; viertens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes des Fleißes, der ohne Rückschritt stetig zur Allwissenheit fortschreitet; fünftens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Meditation, die die Leiden aller fühlenden Wesen auslöschen kann; sechstens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der Weisheit, die das vollständige Verständnis des Ozeans aller Dharmas ermöglicht; siebtens: die Kultivierung des gewaltigen Dharma-Schatzes der geschickten Mittel, die das universelle Reifen des Ozeans aller fühlenden Wesen ermöglicht; achtens: die Kultivierung des …“ Neuntens: der gewaltige Dharma-Schatz der Gelübde, der alle Buddha-Welten und alle Ozeane fühlender Wesen durchdringt und den Bodhisattva-Pfad durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch beschreitet; neuntens: der gewaltige Dharma-Schatz der Kraft, der sich beständig in allen Dharma-Bereichen und allen Buddha-Welten manifestiert und ohne Rast vollkommene Erleuchtung erlangt; zehntens: der gewaltige Dharma-Schatz der reinen Weisheit, der die Weisheit des Tathagata erlangt und alle Dharmas der drei Zeiten ohne Hindernis umfassend kennt. Wahrhaftig! Wenn Bodhisattvas in diesen zehn großen Dharma-Schätzen verweilen, können sie solche Befreiung erlangen, indem sie an Reinheit zunehmen, diese fest verankern und in Vollkommenheit verweilen.“

  Sudhana fragte: "Heilige! Wie lange hegst du schon den Wunsch nach Anuttara-samyak-sambodhi?"

  Der Nachtgott sagt:

  "Guter Mann! Östlich dieses mit Huazang geschmückten Weltmeeres, jenseits der zehn Weltmeere, befindet sich ein Weltmeer namens: Schatz des Reinen Lichts; in diesem Weltmeer befindet sich ein Weltensamen namens: Gelübde des Lichts und des Klangs aller Tathagatas; in der Mitte befindet sich eine Welt namens: Goldene Zierde des Reinen Lichts, mit dem Duftenden Vajra-Mani-König als Körper, geformt wie ein Pavillon, mit Wolken aus wundersamen Juwelen als Grenze, wohnend in einem Ozean aus juwelenbesetzten Girlanden, bedeckt von wundersamen Palastwolken, wo Reinheit und Unreinheit vermischt sind."

  In dieser Welt, in einer fernen Ära, gab es ein Äon namens Universelles Lichtbanner, ein Land namens Universeller Reichtum und einen Bodhimanda namens Wundersames Mondlicht aller Schätze. Dort lebte ein Buddha namens Unrückschrittlicher Dharma-Reich-Klang, der Anuttara-samyak-sambodhi erlangte. Damals wurde ich zu einem Bodhi-Baumgeist namens Vollkommenes Segenslampen-Helles Banner, der den Bodhimanda beschützte. Ich sah, wie dieser Buddha die vollkommene Erleuchtung erlangte, göttliche Kraft manifestierte und den Bodhimanda-Geist erschuf. In diesem Augenblick erreichte ich ein Samadhi namens Ozean des Verdienstes des Universellen Erleuchtungs-Tathagata. In diesem Bodhimanda erschien ein weiterer Tathagata in der Welt, genannt Dharma-Baum-Majestätischer Berg. Als ich starb, wurde ich hier als Nachtgott, der Meister des Bodhimanda, wiedergeboren, mit dem Namen „Höchste Gesegnete Weisheit und Licht“. Als ich den Tathagata das Rad des Dharma drehen und große übernatürliche Kräfte manifestieren sah, erreichte ich Samadhi mit dem Namen „Universelle Erleuchtung des Reiches der Freiheit von Gier“. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt mit dem Namen „König des Klangs des Ozeans aller Dharmas“. Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott. Weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich Samadhi mit dem Namen „Wachsen im Boden aller guten Dharmas“. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt mit dem Namen „König des kostbaren Lichtlampenbaldachins“. Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott. Weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich Samadhi mit dem Namen „Universelle Manifestation übernatürlicher Kräfte und Lichts“. Mingyun. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt mit dem Namen: Das Licht des Berges Sumeru des Verdienstes; Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erlangte ich ein Samadhi namens: Der Ozean der universellen Erleuchtung aller Buddhas. Als Nächstes erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt: Der König des Dharma-Wolkenklangs; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erlangte ich ein Samadhi namens: Die Lampe des Ozeans aller Dharmas. Als Nächstes erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt: Der König der erleuchtenden Lampe der Weisheit; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erlangte ich ein Samadhi namens: Die reine und helle Lampe, die das Leiden aller fühlenden Wesen auslöscht. Als ein Tathagata auf der Welt erschien, genannt: Das Banner des Dharma-Mutigen und Wunderbar Tugendhaften; Zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich einen Samadhi mit dem Namen: Schatzkammer des Lichts der Tathagatas der drei Welten. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt Löwenmut und Wilde Lampe der Dharma-Weisheit; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich einen Samadhi mit dem Namen: Das Rad der Weisheit, ungehindert in allen Welten. Danach erschien ein Tathagata auf der Welt, genannt König der Weisheit und Berg der Macht; zu jener Zeit war ich ein Nachtgott, und weil ich den Buddha sah, ihm diente und ihm Opfergaben darbrachte, erreichte ich einen Samadhi mit dem Namen: Universelle Erleuchtung der Fähigkeiten und Praktiken der fühlenden Wesen der drei Welten.

  „Guter Mann! In der reinen und golden geschmückten Welt des Universellen Lichtbanners Kalpa erschienen unzählige Tathagatas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. Damals war ich mal ein Götterkönig, mal ein Drachenkönig, mal ein Yaksha-König, mal ein Gandharva-König, mal ein Asura-König, mal ein Garuda-König, mal ein Kinnara-König, mal ein Mahoraga-König, mal ein Menschenkönig, mal ein Brahma-König, mal ein himmlisches Wesen, mal ein Mensch, mal ein Mann, mal eine Frau, mal ein Junge, mal ein Mädchen. Ich brachte diesen Tathagatas alle Arten von Opfergaben dar und hörte den Dharma, den diese Buddhas verkündeten. Nachdem mein Leben dort endete, kehrte ich zurück …“ Geboren in dieser Welt, beschritt ich unzählige Äonen lang den Pfad des Bodhisattva, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. Nach meinem Tod wurde ich in dieser Saha-Welt, der Welt des Blumenschatzes, wiedergeboren. Dort begegnete ich Tathagata Kasyapa, diente ihm, brachte ihm Opfergaben dar und erlangte ein Samadhi namens „Licht frei von allen Verunreinigungen“. Danach begegnete ich Tathagata Kanakamuni, diente ihm, brachte ihm Opfergaben dar und erlangte ein Samadhi namens „Universelle Manifestation aller Buddha-Welten“. Anschließend begegnete ich Tathagata Kassapa, diente ihm, brachte ihm Opfergaben dar und erlangte ein Samadhi namens „Erläuterung des Ozeans aller Sprachen fühlender Wesen“. Schließlich begegnete ich Tathagata Vairocana, der in diesem Bodhimanda die vollkommene Erleuchtung erlangte und in jedem Gedanken große übernatürliche Kräfte manifestierte. Beim Anblick seiner Gestalt erlangte ich augenblicklich diese Befreiung, geboren aus grenzenloser Freude und Zierde in jedem Gedanken.

  „Nachdem man diese Befreiung erlangt hat, kann man den Ozean der Dharma-Reiche betreten, so zahlreich wie die Staubpartikel zehn unbeschreiblicher Buddha-Länder. Man sieht in jedem dieser unzähligen Staubpartikel alle Buddha-Länder dieses Ozeans der Dharma-Reiche, und in jedem Staubpartikel liegt ein Buddha-Land, so zahlreich wie die Staubpartikel zehn unbeschreiblicher Buddha-Länder. In jedem Buddha-Land sitzt Vairocana Tathagata im Bodhimanda und erlangt in jedem Augenblick vollkommene Erleuchtung, indem er verschiedene wundersame Wandlungen vollbringt; jede dieser wundersamen Wandlungen durchdringt den gesamten Ozean der Dharma-Reiche. Man sieht sich auch in der Gegenwart all dieser Tathagatas und hört ihre wunderbaren Dharma-Lehren; man sieht auch aus jeder Pore all dieser Buddhas den Ozean der Wandlungen ausströmen, übernatürliche Kräfte manifestieren und das Rad des Dharma gemäß den Gedanken der fühlenden Wesen in allen Ozeanen der Dharma-Reiche drehen.“ Ozeane der Welten, alle Samen der Welten und alle Welten. Ich erlange die Kraft des Schnellen Dharani und kann alle Bedeutungen der Texte erfassen und betrachten.“ Mit klarer Weisheit betritt man universell den Schatz des reinen Dharma; mit freier Weisheit durchstreift man universell den Ozean des tiefgründigen Dharma; mit allumfassender Weisheit erkennt man universell die gewaltigen Bedeutungen der drei Zeiten; mit gleicher Weisheit versteht man universell den undifferenzierten Dharma aller Buddhas. So begreift man alle Dharma-Tore; in jedem Dharma-Tor begreift man alle Wolken der Sutras; in jeder Wolke der Sutras begreift man alle Ozeane des Dharma; in jedem Ozean des Dharma begreift man alle Kapitel des Dharma; in jedem Kapitel des Dharma begreift man alle Wolken des Dharma. In jeder Wolke des Dharma erfasst man alle Ströme des Dharma; in jedem Strom des Dharma entspringen alle Ozeane großer Freude; aus jedem Ozean großer Freude entspringen alle Grundlagen; aus jeder Grundlage entspringen alle Ozeane des Samadhi; aus jedem Ozean des Samadhi erlangt man alle Ozeane der Buddha-Schau; aus jedem Ozean der Buddha-Schau erlangt man alle Ozeane des Weisheitslichts; aus jedem Ozean des Weisheitslichts erleuchtet man die drei Zeiten und durchdringt die zehn Richtungen.

  „Das unermessliche Wissen um die vergangenen Taten der Tathagatas; das unermessliche Wissen um all ihre Fähigkeiten; das unermessliche Wissen um ihre Bereitschaft zu geben; das unermessliche Wissen um die reinen Gebote der Tathagatas; das unermessliche Wissen um ihre reine Geduld; das unermessliche Wissen um ihren unermüdlichen Fleiß; das unermessliche Wissen um ihre tiefe Meditation; das unermessliche Wissen um die Prajnaparamita der Tathagatas; das unermessliche Wissen um die Paramita der heilsamen Mittel der Tathagatas; das unermessliche Wissen um die Paramita der Gelübde der Tathagatas; das unermessliche Wissen um die Paramita der Kraft der Tathagatas; das unermessliche Wissen um …“ die Weisheitsparamita der Tathagatas; das Wissen um die unermessliche Transzendenz der Tathagatas über das Bodhisattva-Stadium in der Vergangenheit; das Wissen um den unermesslichen Ozean des Verweilens der Tathagatas im Bodhisattva-Stadium über unzählige Äonen hinweg, in dem sie übernatürliche Kräfte manifestierten; das Wissen um den unermesslichen Eintritt der Tathagatas in das Bodhisattva-Stadium in der Vergangenheit; das Wissen um die unermessliche Kultivierung des Bodhisattva-Stadiums durch die Tathagatas in der Vergangenheit; das Wissen um die unermessliche Heilung des Bodhisattva-Stadiums durch die Tathagatas in der Vergangenheit; das Wissen um die unermessliche Kontemplation des Bodhisattva-Stadiums durch die Tathagatas in der Vergangenheit; das Wissen um… Als unzählige Tathagatas in der Vergangenheit Bodhisattvas waren, sahen sie häufig alle Buddhas; ich weiß, dass sie, als unzählige Tathagatas in der Vergangenheit Bodhisattvas waren, den Ozean der Buddhas und den Ozean der Kalpas zusammen wohnen sahen; Ich weiß, dass unzählige Tathagatas, als sie einst Bodhisattvas waren, unzählige Körper im gesamten Ozean der Buddha-Länder manifestierten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas, als sie einst Bodhisattvas waren, die Dharma-Welt durchdrangen und umfassende Praktiken pflegten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas, als sie einst Bodhisattvas waren, verschiedene Mittel manifestierten, um alle fühlenden Wesen zu unterwerfen und zu reifen; ich weiß, dass unzählige Tathagatas großes Licht ausstrahlten und alle Ozeane der Buddha-Länder in den zehn Himmelsrichtungen erleuchteten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas große göttliche Macht offenbarten und allen fühlenden Wesen erschienen; ich weiß, dass unzählige Tathagatas die unermessliche Weisheit der Erde besaßen; ich weiß, dass unzählige Tathagatas das Rad des Dharma drehten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas den Ozean der Formen manifestierten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas den Ozean der Körper manifestierten; ich weiß, dass unzählige Tathagatas den Ozean unermesslicher Macht besaßen. Diese Tathagatas, von ihrem anfänglichen Streben nach Erleuchtung bis zum Erlöschen des Dharma; ich kenne und sehe sie in jedem einzelnen Augenblick.

  „Guter Mann! Du hast mich gefragt: ‚Wie lange ist es her, dass du diese Bodhicitta erweckt hast?‘“ Guter Mensch! In unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner in den beiden Buddha-Welten, wie oben beschrieben, war ich in der Reinen und Goldgeschmückten Welt der Bodhi-Baumgeist. Ich hörte den Tathagata des Unrückschrittlichen Dharma-Reiches, der den Dharma lehrte und so das Bodhicitta erweckte. Unzählige Äonen lang kultivierte ich den Bodhisattva-Pfad und wurde dann in dieser Saha-Welt in diesem Bhadrakalpa geboren. Vom Buddha Kasyapa bis zum Buddha Shakyamuni und allen Buddhas dieses Äons und allen zukünftigen Buddhas habe ich mich ihnen genähert und ihnen Opfergaben dargebracht. So wie ich allen zukünftigen Buddhas in diesem Bhadrakalpa Opfergaben dargebracht habe, so habe ich mich auch allen zukünftigen Buddhas in allen Welten und allen Äonen genähert und ihnen Opfergaben dargebracht. Guter Mensch! Diese Reine und Goldgeschmückte Welt existiert noch heute, und Buddhas erscheinen unaufhörlich. Du solltest dieses große und mutige Tor des Bodhisattva mit ungeteilter Hingabe kultivieren. Weg."

  Zu jener Zeit sprach der Herr des Meeres des stillen Klangs, der Nachtgott, in Versen für Sudhana, um diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen:

    "Sudhana, hör mir zu, du Tor zur vollkommenen Befreiung..."
     Dies zu hören, bereitet Freude; fleißiges Üben führt zur endgültigen Erleuchtung.
     In der Vergangenheit, inmitten des Meeres der Katastrophen, entwickelte ich großen Glauben und große Freude.
     Rein wie die Leere, stets alle Weisheit beobachtend.
     Ich habe Vertrauen und Freude in die Buddhas der drei Zeiten;
     Und ich möchte mit seinem Gefolge immer in ihrer Nähe sein.
     Ich habe einmal den Buddha gesehen, der Opfergaben für alle fühlenden Wesen darbrachte.
     Beim Hören des reinen Dharma wurden ihre Herzen mit großer Freude erfüllt.
     Respektiere deine Eltern stets und sorge für sie mit Höflichkeit und Unterstützung;
     Man schreitet unaufhörlich durch dieses Tor der Befreiung.
     Die Alten, die Kranken und die Armen, deren Fähigkeiten eingeschränkt sind;
     Alle sind mitfühlend und barmherzig, damit sie Frieden und Geborgenheit finden können.
     Wasser, Feuer und Verräter; alle Schrecken des Meeres.
     Früher habe ich alle möglichen Praktiken angewendet, um diese empfindungsfähigen Wesen zu retten.
     Probleme brennen ewig, verstrickt und verdunkelt durch karmische Hindernisse.
     Diejenigen, die auf gefährliche Wege geraten sind, werde ich retten.
     Alle bösen Reiche mit ihren unermesslichen Qualen und Leiden.
     Ich werde Geburt, Alter, Krankheit und Tod ausrotten.
     Möge ich in allen zukünftigen Kalpas allen fühlenden Wesen zum Wohle gereichen.
     Beseitige das Leiden von Geburt und Tod und erlange die höchste Glückseligkeit der Buddhaschaft.

  „Guter Mensch! Ich weiß nur, dass dieser Gedanke unermessliche Freude, Zierde und Befreiung schenkt. So wie alle Bodhisattvas und Mahasattvas tief in den Ozean aller Dharma-Bereiche vordringen, alle Äonen kennen und die Entstehung und den Untergang aller Buddha-Welten sehen – wie kann ich ihre Verdienste und Praktiken kennen oder von ihnen sprechen?“

  „Guter Mann! In dieser Versammlung der Tathagata am Bodhi-Baum befindet sich ein Nachtgott namens: Hüter aller Städte, Vermehrer der Macht. Geh zu ihm und frage ihn: Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“

  Zu jener Zeit betrachtete Sudhana ungeteilt den Körper der Nachtgöttin, Herrin des Meeres des stillen Klangs, und sprach in Versen:

    „Ich bin durch die Lehren meines tugendhaften Freundes zu den himmlischen Wesen gelangt.“
     Sie sahen Gott auf seinem Thron, dessen Größe grenzenlos war.
     Es geht nicht darum, an Äußerlichkeiten festzuhalten, sondern darum, alle Phänomene als zu ihnen gehörig zu betrachten.
     Diejenigen mit geringerer Weisheit haben ein oberflächliches Verständnis für die Menschen, können aber den Bereich der Ehrwürdigen erkennen.
     Seit unzähligen Äonen haben Himmel und Menschen dieser Welt beobachtet...
     Auch sie lässt sich nicht messen, denn Farbe kennt keine Grenzen.
     Sich von den fünf Aggregaten distanzieren und an keinem Ort verweilen,
     Um alle Zweifel in der Welt für immer zu zerstreuen und die Kraft der Befreiung zu offenbaren.
     Nicht an inneren oder äußeren Methoden festhalten, ohne Bewegung oder Behinderung,
     Mit reinem und weisem Blick kann man die übernatürlichen Kräfte Buddhas erkennen.
     Da der Geist der Träger des wahren Dharma ist, ist er ungetrübte Weisheit.
     Nachdem ich das Licht der Weisheit empfangen habe, erleuchte ich nun alle Lebewesen.
     Der Geist sammelt grenzenloses Karma an, das alle Welten schmückt.
     In der Welt dreht sich alles um den Geist; wir manifestieren uns, um allen empfindungsfähigen Wesen zu dienen.
     Die Erkenntnis, dass die Welt wie ein Traum ist, macht alle Buddhas wie Schatten.
     Alle Dharmas sind wie ein Echo, das bei den Massen keine Anhaftung hervorruft.
     Zum Wohle aller fühlenden Wesen in den drei Zeiten manifestiert er sich in jedem Gedanken.
     Mit einem Geist, der nirgendwo verweilt, predigt man den Dharma in alle Richtungen.
     Der grenzenlose Ozean der Buddha-Länder, der Ozean der Buddhas und der Ozean der fühlenden Wesen.
     „Alles ist in einem einzigen Staubkorn enthalten; darin liegt die befreiende Kraft der Gottheit.“

  Dann rezitierte Sudhana diesen Vers, verneigte sich vor seinen Füßen, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn mit inniger Ehrfurcht an und nahm dann Abschied.

  Zu jener Zeit folgte Sudhana den Lehren der Nachtgöttin des Meeres des stillen Klangs, indem er die Dharma-Lehren betrachtete und befolgte, ohne ein einziges Wort oder eine einzige Phrase zu vergessen. Ständig erinnerte er sich an den unermesslich tiefen Geist, die unermessliche Natur des Dharma und alle wirksamen Mittel, übernatürlichen Kräfte und Weisheit; sein Geist war weit, und er gelangte in einen Zustand des Friedens.

  Er begab sich zum Ort des Nachtgottes, der alle Städte bewacht, und sah den Nachtgott auf dem Thron des Mani-Königs aller Schätze und des Lichts sitzen, umgeben von unzähligen Nachtgöttern. Er manifestierte die Gestalten aller fühlenden Wesen, manifestierte den Körper, der allen fühlenden Wesen allgegenwärtig ist, manifestierte den Körper, der von nichts Weltlichem befleckt ist, manifestierte den Körper aller fühlenden Wesen, manifestierte den Körper, der alles Weltliche übersteigt, manifestierte den Körper, der alle fühlenden Wesen zur Reife bringt, manifestierte den Körper, der sich schnell in alle zehn Richtungen bewegt, manifestierte den Körper, der alle zehn Richtungen umfasst, manifestierte den Körper, der der ultimative Körper des Tathagata ist, manifestierte den Körper, der die fühlenden Wesen letztendlich bezwingt.

  Als Sudhana dies sah, freute er sich und verneigte sich vor ihm, umrundete ihn unzählige Male. Dann faltete er die Hände vor ihm und sprach: „Heiliger! Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva auf dem Pfad des Bodhisattva allen fühlenden Wesen nützt, wie er sie mit höchstem Mitgefühl um sich versammelt, wie er den Lehren aller Buddhas folgt und wie er sich der Stellung des Dharma-Königs annähert. Ich bitte dich demütig, mir dies mitfühlend zu erklären!“

  Dann, in jener Nacht, sprach der Gott zu Sudhana und sagte:

  "Guter Mann! Um aller fühlenden Wesen willen, um aller Buddha-Welten zu reinigen, um allen Tathagatas Opfergaben darzubringen, um in allen Kalpas zu verweilen, um fühlende Wesen zu retten, um die Buddha-Natur aller Wesen zu schützen, um alle zehn Himmelsrichtungen zu durchschreiten und alle Praktiken zu entwickeln, um den Ozean aller Dharma-Tore zu durchdringen, um alles mit gleichem Geist zu durchdringen, um alle Buddha-Räder des Dharma zu empfangen, um den Dharma-Regen gemäß den Wünschen aller fühlenden Wesen herabregnen zu lassen, erkundigst du dich nach den Übungsmethoden aller Bodhisattvas."

  „Guter Mensch! Ich habe die tiefe und uneingeschränkte Befreiung der wundersamen Stimme des Bodhisattva erlangt und bin ein großer Dharma-Lehrer geworden, frei von allen Hindernissen, geübt in der Auslegung des Dharma-Schatzes aller Buddhas; im Besitz großer Gelübde und großer mitfühlender Kraft, ermögliche ich allen fühlenden Wesen, im Bodhi-Geist zu verweilen; ich bin imstande, alle Taten zu vollbringen, die fühlenden Wesen nützen, und sammle unaufhörlich gute Wurzeln; ich bin der Lehrer, der alle fühlenden Wesen zähmt und sie befähigt, auf dem Pfad des Sarvajna zu verweilen; ich bin die reine Dharma-Sonne der ganzen Welt, die die Welt erleuchtet und die Entstehung guter Wurzeln bewirkt; mein Geist ist in der ganzen Welt gleich und ermöglicht es allen fühlenden Wesen, gutes Dharma zu mehren; mein Geist ist in allen Bereichen rein und beseitigt alles unheilsame Karma; ich gelobe, allen fühlenden Wesen zu nützen, und mein Körper manifestiert sich ständig in allen Ländern; ich demonstriere alle vergangenen Taten und Ursachen, die es fühlenden Wesen ermöglichen, sich tugendhaft zu verhalten; ich diene beständig allen tugendhaften Lehrern, damit fühlende Wesen in den Lehren Buddhas verweilen können.“

  „Schüler Buddhas! Ich schenke allen Wesen diese Lehren, damit sie reines Dharma erlangen, nach allwissender Weisheit streben und ihren Geist so fest wie den Schatz des Vajra Narayana haben. Sie sind geübt darin, die Kraft Buddhas und die Kraft Maras zu erkennen und stets in der Nähe aller tugendhaften Lehrer zu sein. Sie überwinden alle Hindernisse des Karmas und der Leiden, sammeln das Dharma, das den Weg zur allwissenden Weisheit ebnet, und verlassen niemals den Grund der allwissenden Weisheit.“

  „Guter Mensch! Wenn ich allen fühlenden Wesen mit dem reinen Licht dieses Dharma nütze und gute Wurzeln sammle, um den Pfad zu stärken, mache ich zehn Beobachtungen über die Dharma-Welt. Welche sind das? Sie lauten: Ich weiß, dass die Dharma-Welt unermesslich ist, weil ich unermessliche Weisheit und Licht erlange; ich weiß, dass die Dharma-Welt grenzenlos ist, weil ich alles sehe, was die Buddhas wissen und sehen; ich weiß, dass die Dharma-Welt unendlich ist, weil ich alle Buddha-Länder betrete und allen Tathagatas respektvoll Opfergaben darbringe; ich weiß, dass die Dharma-Welt grenzenlos ist, weil ich die Praxis der Bodhisattvas im Ozean aller Dharma-Welten manifestiere; ich weiß, dass die Dharma-Welt ununterbrochen ist, weil ich in die ununterbrochene Weisheit des Tathagata eintrete; ich weiß, dass die Dharma-Welt von einheitlicher Natur ist, der Tathagata spricht mit einer Stimme, weil alle fühlenden Wesen ihn verstehen; ich weiß, dass die Dharma-Welt rein von Natur ist, weil ich verstehe, dass die Dharma-Welt rein von Natur ist, weil ich verstehe, dass die Dharma-Welt rein von Natur ist, weil ich die Dharma-Welt verstehe ... Tathagatas Gelübde, alle fühlenden Wesen zu befreien; ich weiß, dass die Dharma-Ebene alle fühlenden Wesen durchdringt, weil die wundersamen Praktiken Samantabhadras allgegenwärtig sind; ich weiß, dass die Dharma-Ebene mit einem einzigen Glanz geschmückt ist, weil die wundersamen Praktiken Samantabhadras mit Güte geschmückt sind; ich weiß, dass die Dharma-Ebene unzerstörbar ist, weil die Wurzeln aller Weisheit und Güte die unzerstörbare Dharma-Ebene erfüllen. Welch ein guter Mensch! Indem ich diese zehn Beobachtungen der Dharma-Ebene mache und alle guten Wurzeln sammle, um den Pfad zu ebnen, verstehe ich die gewaltige Kraft und Tugend aller Buddhas und dringe tief in die unvorstellbare Ebene des Tathagata ein.

  „Weiterhin, guter Mann! Durch solch rechte Achtsamkeit und Kontemplation erlangte ich die zehn großen und mächtigen Dharani-Räder des Tathagata. Was sind diese zehn? Sie sind: das Dharani-Rad des universellen Eintritts in alle Dharmas, das Dharani-Rad des universellen Erhalts aller Dharmas, das Dharani-Rad der universellen Auslegung aller Dharmas, das Dharani-Rad des universellen Gedenkens an alle Buddhas der zehn Richtungen, das Dharani-Rad der universellen Auslegung aller Buddha-Namen, das Dharani-Rad des universellen Eintritts in den Ozean der Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten, das Dharani-Rad des universellen Eintritts in den Ozean aller Fahrzeuge, das Dharani-Rad des universellen Eintritts in den Ozean des Karmas aller fühlenden Wesen, das Dharani-Rad der schnellen Umwandlung allen Karmas und das Dharani-Rad der schnellen Erzeugung aller Weisheit. Guter Mann! Diese zehn Dharani-Räder, mit zehntausend weiteren Dharani-Rädern als Gefolge, lehren unaufhörlich den wunderbaren Dharma.“ für empfindungsfähige Wesen.“

  "Guter Mann! Ich kann den Dharma des Hörens von Weisheit predigen, oder den Dharma des Denkens von Weisheit, oder den Dharma der Kultivierung von Weisheit; oder ich kann einen Dharma predigen, oder alle Dharmas; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Namen eines Tathagata predigen, oder den Dharma des Ozeans der Namen aller Tathagatas; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Welten predigen, oder den Dharma des Ozeans der Welten; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Prophezeiungen eines Buddha predigen, oder den Dharma des Ozeans der Prophezeiungen aller Buddhas; oder ich kann den Dharma des Ozeans der Versammlungen und Dharma-Hallen eines Tathagata predigen, oder den Dharma des Ozeans der Versammlungen und Dharma-Hallen aller Tathagatas." Die Dharma-Versammlung des Ozeans der Lehren kann dem Zweck dienen, den Dharma des Dharma-Rades eines Tathagatas oder den Dharma aller Dharma-Räder aller Tathagatas zu erläutern; oder den Dharma eines Sutras eines Tathagatas oder den Dharma aller Sutras der Tathagatas zu erläutern; oder den Dharma einer Versammlung eines Tathagatas oder den Dharma aller Versammlungen der Tathagatas zu erläutern; oder den Dharma eines Ozeans des Sarvajna-Geistes oder den Dharma aller Ozeane des Sarvajna-Geistes zu erläutern; oder den Dharma der Befreiung des Einen Fahrzeugs oder den Dharma der Befreiung aller Fahrzeuge zu erläutern. Welch ein guter Mensch! Ich habe diese unaussprechlichen Dharma-Lehren für fühlende Wesen dargelegt.

  „Guter Mensch! Ich trete ein in den Ozean des undifferenzierten Dharma-Reiches des Tathagata, erläutere den höchsten Dharma, umfasse alle fühlenden Wesen und verweile in den Praktiken Samantabhadras durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch. Guter Mensch! Ich erlange diese tiefe und frei fließende Befreiung des wundersamen Klangs, indem ich alle Tore der Befreiung in jedem Gedanken erweitere und das gesamte Dharma-Reich in jedem Gedanken erfülle.“

  Da sagte Sudhana, der Knabe der Weißen Nacht: „Wie wundersam! Gottheit! Dieses Tor zur Befreiung ist so selten! Wie lange hat der Heilige es schon erreicht?“

  Der Nachtgott sagt:

  „Guter Mann! In grauer Vorzeit, nach unzähligen Äonen des Wandels der Welten, gab es ein Äon namens ‚Makelloses Licht‘ und eine Welt namens ‚Dharma-Reich-Verdienstwolke‘. Sie wurde vom Mani-König, dem Ozean des Mani aller fühlenden Wesen, geformt wie eine Lotusblume, erschaffen und befand sich innerhalb eines Netzes des Berges Sumeru, das so viele duftende Mani enthielt wie Staubkörner auf den vier Kontinenten. Sie war mit Lotusblumen geschmückt, die die ursprünglichen Gelübde aller Tathagatas ausstrahlten, und ihr Gefolge bestand aus Lotusblumen, so zahlreich wie Staubkörner auf dem Berg Sumeru. Sie war durchsetzt mit ebenso vielen duftenden Mani wie Staubkörner auf dem Berg Sumeru. Es gab vier Kontinente, so zahlreich wie Staubkörner auf dem Berg Sumeru, und jeder der vier Kontinente enthielt Hunderttausende von Milliarden unbeschreiblicher Städte.“

  „Guter Mann! In jener Welt gibt es vier Kontinente namens Wunderbares Banner; in der Mitte befindet sich eine königliche Hauptstadt namens Universeller Schatzglanz; unweit davon liegt ein Bodhi-Feld namens Palast des Universellen Manifestations-Dharma-Königs. So viele Tathagatas wie Staubpartikel des Berges Sumeru erscheinen darin, der erste Buddha trägt den Namen Dharma-Ozean-Donner-Klang-Licht-König. Als dieser Buddha erschien, gab es einen Chakravartin-König namens Reines Sonnenstrahlendes Antlitz, der vor jenem Buddha alle Dharma-Ozean-Dreh-Sutras empfing und bewahrte. Nach dem Nirvana des Buddha entsagte dieser König dem weltlichen Leben und hielt am wahren Dharma fest. Als der Dharma im Begriff war zu vergehen, gab es tausend verschiedene Gruppen von Menschen, die tausend verschiedene Lehren predigten. Gegen Ende des Kalpa sind karmische Leiden und Hindernisse schwer; viele böse Mönche streiten, hängen an weltlichen Dingen, streben nicht nach Verdienst und ergötzen sich daran, von Königen, Dieben und Frauen zu sprechen.“ Königreiche, Ozeane und alle weltlichen Lehren.“

  Da sprach der Königmönch zu ihm: „Wie wundersam! Wie tragisch! Der Buddha sammelte diese Fackel des Dharma über unzählige Zeitalter hinweg, wie konntet ihr sie alle zerstören?“ Mit diesen Worten stieg er in den Himmel auf, bis zur Höhe von sieben Tarabäumen, und aus seinem Körper gingen unzählige Flammenwolken in verschiedenen Farben hervor, die ein großes Netz aus Licht in verschiedenen Farben ausstrahlten. So konnten unzählige Wesen die Hitze des Leidens abschütteln und den Bodhi-Geist erwecken. Aus diesem Grund erblühten die Lehren dieses Tathagatas für 65.000 Jahre erneut.

  „Damals lebte eine Nonne namens Dharma-Rad-Transformationslicht, die Tochter dieses Königs, die Hunderttausende von Nonnen in ihrem Gefolge hatte. Als sie die Worte ihres Vaters hörte und göttliche Kraft erblickte, erweckte sie den Bodhicitta und verfiel nie wieder in einen Rückfall. Sie erreichte ein Samadhi namens Allbuddhas Lampe und erlangte auch diese tiefgreifende und freie Klangbefreiung. Nachdem sie diese erlangt hatte, wurden ihr Körper und ihr Geist weich und geschmeidig, und sie sah sogleich die ganze göttliche Kraft des Tathagata-Königs des Donnerklangs und des Lichts des Dharma-Ozeans.“

  „Guter Mann! Was meinst du? Damals folgte der Universelle Monarch dem Tathagata in der Drehung des Dharma-Rades, und nach Buddhas Nirvana erblühte der Dharma in seinem Zeitalter des Verfalls. War er irgendjemand anderes? Er ist Samantabhadra Bodhisattva. Die Bhikkhuni, deren Dharma-Rad sich als Licht manifestierte, bin ich selbst. Damals beschützte ich den Dharma und ermöglichte es 100.000 Bhikkhunis, die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen und auch das Samadhi der direkten Schau aller Buddhas, die Vajra-Licht-Dharani des Dharma-Rades aller Buddhas und die Prajnaparamita des universellen Eintritts in den Ozean aller Dharma-Tore zu erreichen.“

  Als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Makelloses Dharma-Licht; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Rad-Lichtkrone; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Sonnen-Verdienstwolke; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Ozean-Wunderklangkönig; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Sonnen-Weisheitslampe; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Lotusbannerwolke; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Flammenbergbannerkönig; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Tiefgründiger Dharma-Verdienstmond; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Weisheits-Universallichtschatz; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Offenbarender Universalwissenschatz; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Verdienstschatzbergkönig; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Universeller Tor-Sumeru-Weiser; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Das Banner aller Dharma-Fleißigkeit; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Dharma-Schatzblumen-Verdienstwolke; Als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Krone des ruhigen Lichts; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Mond des Dharma-Lichts, des Mitgefühls; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Ozean der Verdienstflamme; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Universelles Licht der Weisheitssonne; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Vollkommene Weisheit von Samantabhadra; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Lichts der übernatürlichen Weisheit; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Lichtlampe der Verdienstblume; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Banners der Weisheitslöwen; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: König der universellen Erleuchtung des Sonnenlichts; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Erscheinung des Juwelenschmucks von Sumeru; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Universelle Erleuchtung des Sonnenlichts; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Mond des Verdiensts des Dharma-Königs; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Wundersame Klangwolke der sich öffnenden Lotusblume; als nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Strahlkraft des Sonnenlichts; als nächstes erschien ein Buddha, Zuerst erschien ein Buddha namens: Wundersamer Dharma-Klang des universellen Lichts; dann erschien ein Buddha namens: Löwen-Vajra Narayana, Furchtlos; dann erschien ein Buddha namens: Mutiges Banner der universellen Weisheit; dann erschien ein Buddha namens: Universell öffnender Dharma-Lotusblütenkörper; dann erschien ein Buddha namens: Ozean der wundersamen Verdienstblumen; dann erschien ein Buddha namens: Bodhimandas Verdienstmond; dann erschien ein Buddha namens: Flammender Dharma-Fackelmond; dann erschien ein Buddha namens: Krone des universellen Lichts; dann erschien ein Buddha namens: Dharma-Bannerlampe; dann erschien ein Buddha… Zuerst erschien ein Buddha namens: Vajra-Ozean-Bannerwolke; dann erschien ein Buddha namens: Namensberg-Verdienstwolke; dann erschien ein Buddha namens: Wundersamer Sandelholzmond; dann erschien ein Buddha namens: Universelle Wunderbare Lichtblume; dann erschien ein Buddha namens: König des Lichts, der alle fühlenden Wesen erleuchtet; dann erschien ein Buddha namens: Verdienstlotus-Schatzkammer; dann ein Buddha Ein Buddha erschien, genannt König des Duftenden Flammenlichts; dann erschien ein Buddha, genannt Padma-Blumenursache; dann erschien ein Buddha, genannt Universelles Licht des Berges der Vielgestaltigen Formen; dann erschien ein Buddha, genannt Universelles Namensbanner; dann erschien ein Buddha, genannt Sumeru Universelles Torlicht; dann erschien ein Buddha, genannt Verdienst-Dharma-Stadtlicht; dann erschien ein Buddha, genannt Großer Baumberglicht; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Universelles Tugendlichtbanner; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Verdienst- und Glückverheißende Erscheinung; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Mutiges Dharma-Kraftbanner; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Dharma-Rad-Lichtklang; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Verdienstberg-Weisheitslicht; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Höchster Wundersamer Dharma-Mond; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Dharma-Lotus Reines Lichtbanner; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Kostbarer Lotus-Lichtschatz; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Strahlende Flammenwolkenberglampe; als nächstes erhob sich ein Buddha, genannt: Universell Blume der Erleuchtung; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Verschiedene Verdienstflammen Sumerus Schatzkammer; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Vollkommenen Lichtberges; dann... Zuerst erschien ein Buddha mit dem Namen: Geschmückt mit der Wolke der Segnungen und Tugenden; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Geschmückt mit dem Wolkenbanner des Dharma-Berges; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Glanz des Verdienstberges; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: König der Wolkenlampe der Dharma-Sonne; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: König des Namens der Dharma-Wolke; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Wolke des Dharma-Rades; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Banner der Erleuchtung und Bodhi-Weisheit; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Mond des universell erleuchtenden Dharma-Rades; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Majestätische Tugend des Kostbaren Berges; dann erschien ein Buddha mit dem Namen: Weites und umfassendes Licht der Tugend; dann erschien ein Buddha, Zuerst erschien ein Buddha mit dem Namen: Wolke der universellen Weisheit; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Berg der Dharma-Kraft und des Verdienstes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: König des Duftes und der Flamme des Verdienstes. Dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Der wundersame Klang des goldenen Mani-Berges; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Die Lichtwolke, die aus der Krone des Hauptes hervortritt; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Das strahlende Licht des Dharma-Rades; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Der Berg des höchsten Verdienstes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Die Lichtwolke der Fackel des Fleißes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Die gewaltige Lichtkrone des Samadhi-Siegels; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: König des kostbaren Lichts und Verdienstes; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Der Klang des kostbaren Baldachins der Dharma-Fackel; dann erhob sich ein Buddha mit dem Namen: Das furchtlose Licht des Dharma, das den gesamten Raum erleuchtet. Als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Das Banner der Mondphasenverzierung; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Die Wolke des flammenden Lichtberges; als Nächstes erschien ein Buddha mit dem Namen: Der Erleuchter des ungehinderten Dharma der Leere; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Offenbarer des Körpers der Weisheit und des Lichts; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Klang des tugendhaften Lichts des Weltherrschers; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Klang des Samadhi aller Dharmas; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Die Schatzkammer des Dharma-Klangverdienstes; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Die lodernde Flamme der Dharma-Ozeanwolke; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Das große Licht, das die drei Zeiten erleuchtet; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Der Berg, der das Dharma-Rad erleuchtet; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Das Löwenlicht des Dharma-Reiches; als Nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Das Licht der Sumeru-Blume; als Nächstes Ein Buddha erscheint, mit dem Namen: Die Löwenflamme des Ozeans aller Samadhis; als nächstes erscheint ein Buddha mit dem Namen: Die Lampe des Lichts der universellen Weisheit.

  „Guter Mensch! Der letzte dieser Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, trägt den Namen ‚Lampe der Weisheit der Stadt des Dharma-Reiches‘ und erschien während des Kalpa des Unbefleckten Lichts auf Erden. Ich ehrte sie alle, näherte mich ihnen und brachte ihnen Opfergaben dar, hörte ihrem wunderbaren Dharma zu und hielt an ihm fest. Ich entsagte auch meinem weltlichen Leben, um den Weg unter all diesen Buddhas zu studieren, die Dharma-Lehren zu schützen, in den tiefen und befreienden Klang des Bodhisattva einzutauchen und unzählige fühlende Wesen geschickt zu unterweisen und zu reifen zu lassen. Von da an, in Kalpas, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder, brachte ich allen Buddhas, die auf Erden erschienen, Opfergaben dar und praktizierte ihren Dharma.“

  "Guter Mann! Ich bin von diesem Ort gekommen, um als Einziger unter allen Wesen, die in der Dunkelheit der Unwissenheit und des Schlummers während der Nacht von Geburt und Tod verweilen, erwacht zu sein; ich habe alle Wesen dazu gebracht, die Stadt ihres Geistes zu bewachen, die Stadt der drei Daseinsbereiche zu verlassen und in der Stadt des höchsten Dharma der allwissenden Weisheit zu wohnen."

  „Guter Mensch! Ich kenne nur diesen tiefgründigen und befreienden Klang, der es allen Wesen der Welt ermöglicht, sich von begrifflicher Ausarbeitung zu befreien, dualistisches Sprechen zu vermeiden und stets wahrhaftig und rein zu sprechen. So wie Bodhisattvas und Mahasattvas die Natur aller Sprachen erkennen, alle Wesen in jedem Gedanken frei erleuchten, in den Ozean aller Wesenssprache eintauchen, alle Worte klar verstehen, den Ozean aller Dharma-Tore klar sehen, die Meisterschaft über die Dharani erlangt haben, die alles Dharma umfassend, und den Dharma gemäß den Zweifeln aller Wesen predigen, letztlich alle Wesen unterwerfen, alle Wesen allumfassen, die höchsten Bodhisattva-Praktiken geschickt kultivieren, die subtile Weisheit der Bodhisattvas tief durchdringen, den Schatz der Bodhisattvas geschickt betrachten und den Dharma der Bodhisattvas frei auslegen. Warum ist dies so? Weil sie die Dharani allen Dharmas bereits vollendet haben.“ Räder. Wie kann ich dann ihre Vorzüge und ihre Anwendungsmöglichkeiten erkennen oder erläutern?

  "Guter Mann! In dieser Buddha-Versammlung gibt es eine nachtherrschende Gottheit namens: 'Blühende Blumen aller Bäume'. Geh zu ihr und frage: 'Wie erlangt ein Bodhisattva Allwissenheit? Wie kann man alle fühlenden Wesen in Allwissenheit verankern?'"

  Zu jener Zeit sprach der Nachtgott, der alle Städte bewacht, um diese Bedeutung der Befreiung zu bekräftigen, diese Verse für Sudhana:

    „Die Befreiung der Bodhisattvas ist tiefgründig und schwer zu begreifen; die Leere des Raumes ist ein Zustand vollkommener Gleichheit.“
     Im gesamten grenzenlosen Dharma-Bereich sind alle Tathagatas der drei Zeiten zu sehen.
     Geboren mit unermesslichem Verdienst, erkennt man das unvorstellbare wahre Wesen des Dharma.
     Mehre allumfassende Weisheit und öffne den Weg zur Befreiung in allen drei Leben.
     Jenseits der unzähligen Äonen der Transformation gab es zu jener Zeit ein Äon namens Reines Licht.
     Die Welt heißt Dharma-Flammenwolke und ihre Stadt heißt Kostbarer Glanz.
     Die Anzahl der Buddhas, die in der Welt erschienen sind, entspricht der Anzahl der Staubpartikel im Berg Sumeru.
     Es gibt einen Buddha namens Dharma Ocean Sound, der in diesem Kalpa als Erster erscheint;
     Selbst der letzte Buddha unter ihnen wird als Dharma Realm Flame Lamp King bezeichnet;
     Ich zolle allen diesen Tathagatas meinen Respekt und höre mir ihre Lehren an.
     Ich sah den Buddha des Dharma-Ozean-Donnerklangs, dessen Körper vollständig aus Gold bestand.
     Seine majestätische Erscheinung gleicht einem kostbaren Berg; mit aufrichtigem Streben kann man die Buddhaschaft erlangen.
     Nachdem ich den Körper dieses Tathagata kurz erblickt hatte, erweckte ich augenblicklich die gewaltige Bodhicitta.
     Ich gelobe, fleißig nach allwissender Weisheit zu streben, die dem Dharma-Bereich und der Leere gleichkommt.
     Dadurch sieht man die Buddhas der drei Zeiten und alle Bodhisattvas;
     Ich sehe auch den unermesslichen Ozean empfindungsfähiger Wesen in diesem Land und klammere mich universell an das Aufkommen großen Mitgefühls.
     Entsprechend den Wünschen aller empfindungsfähigen Wesen manifestiert es unzählige Formen.
     In allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen erbebt die Erde, strahlt Licht aus und erweckt alle fühlenden Wesen.
     Beim Anblick des zweiten Buddha nähert man sich ihm und sieht auch Buddhas aus allen zehn Himmelsrichtungen und den Ozean der Buddhas.
     Selbst wenn der Buddha schließlich erscheint, sind es so viele wie die Staubpartikel des Berges Sumeru.
     Über unzählige Zeitalter hinweg leuchten in allen Buddha-Ländern alle Tathagatas wie Lampen, die die Welt erleuchten.
     Ich nahe mich ihnen und verehre sie, damit diese Befreiung geläutert werde.

  Zu jener Zeit erlangte Sudhana durch den tiefgründigen und wundersamen Klang dieses Bodhisattva die Befreiung und trat in den grenzenlosen Ozean des Samadhi und den weiten Ozean der allumfassenden Versenkung ein, wodurch er die großen übernatürlichen Kräfte und die Beredsamkeit eines Bodhisattva erlangte; sein Herz war voller großer Freude, und als er die Nachtgötter beobachtete, die alle Stadtherren beschützen, pries er sie in Versen:

    „Nachdem ich den unermesslichen Ozean wundersamer Weisheit durchquert und den grenzenlosen Ozean der Existenz überquert habe“,
     Möge in ihnen ein langes Leben und Freiheit von Sorgen zu finden sein, und mögen in dieser Menge mächtige Tugend und strahlendes Licht wohnen.
     Das Wesen des Dharma zu verstehen ist wie der leere Raum; es durchdringt die drei Zeiten ungehindert.
     Ständig an allen Umständen festhaltend, und doch im Geiste alle Unterscheidungen für immer auflösend.
     Er verstand, dass alle Wesen keine ihnen innewohnende Natur besitzen, und empfand daher großes Mitgefühl für sie.
     Durchdringe tief das Tor der Befreiung des Tathagata und befreie unzählige verblendete Wesen.
     Alle Phänomene beobachten und betrachten, und das Wesen aller Phänomene verstehen und erkennen;
     Durch die Anwendung der Weisheit Buddhas auf diese Weise kann man alle fühlenden Wesen universell befreien.
     Die Himmel sind die Führer und Bezwinger aller Wesen und offenbaren den Pfad der Weisheit des Tathagata.
     Allen fühlenden Wesen im Dharma-Bereich predige ich den Weg der Befreiung von weltlichen Ängsten.
     Nachdem er bereits den Gelübden des Tathagata gefolgt war und die umfassenden Lehren Bodhis empfangen hatte,
     Nachdem ich die gesamte Kraft aller Praktiken kultiviert hatte, konnte ich die Buddhas der zehn Richtungen mit Leichtigkeit sehen.
     Die Herzen der himmlischen Wesen sind so rein wie die Leere und frei von jeglichem Leid.
     Die unermesslichen Bereiche der drei Zeiten kennend, einschließlich aller Buddhas, Bodhisattvas und fühlenden Wesen.
     Die Götter wissen alles in einem einzigen Gedanken, einschließlich Tag und Nacht, Sonne und Mond und das Meer der Jahre;
     Sie wissen auch, dass alle empfindungsfähigen Wesen verschiedener Art sind und unterschiedliche Namen und Erscheinungsbilder haben.
     Der Kreislauf von Geburt und Tod für alle empfindungsfähigen Wesen in den zehn Richtungen, der Form, Formlosigkeit, Denken und Nicht-Denken umfasst.
     Indem sie die weltlichen Gebräuche gründlich verstehen und befolgen, führen sie einen auf den Weg zur Erleuchtung.
     Da er in die Familie der Tathagata-Gelübde hineingeboren wurde und in den Ozean der Verdienste der Buddhas eingetreten ist,
     „Der Dharma-Körper ist rein und der Geist ist ungetrübt; er manifestiert verschiedene Formen entsprechend den Freuden der fühlenden Wesen.“

  Dann rezitierte Sudhana diesen Vers, huldigte den Füßen des Nachtgottes, umrundete ihn unzählige Male, betrachtete ihn mit inniger Ehrfurcht und ging dann fort.

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