Gandavyuha-Sutra Dege: Unterschied zwischen den Versionen
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* Gretil : [https://gretil.sub.uni-goettingen.de/gretil/corpustei/transformations/html/sa_gaNDavyUhasUtra.htm Gaṇḍavyūhasutra] | * Gretil : [https://gretil.sub.uni-goettingen.de/gretil/corpustei/transformations/html/sa_gaNDavyUhasUtra.htm Gaṇḍavyūhasutra] | ||
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* Gandavyuha Sutra Vaidya, P. L. Mithala Institute Darbhanga 1960 - Sanskrit | |||
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Version vom 26. Dezember 2025, 16:43 Uhr
Das Gaṇḍavyūha bildet das fünfundvierzigste und letzte Kapitel des Buddhāvataṃsaka (Eine Vielzahl von Buddhas) Sūtra, wo es als Kapitel bezeichnet wird. Laut dem Kolophon von Degé bilden die vorhergehenden vierundvierzig Kapitel sechs Abschnitte oder Sūtras des Avataṃsaka, wobei das Gaṇḍavyūha das siebte Sūtra ist.
In seiner Untersuchung der wichtigsten Sūtras aus dem 16. Jahrhundert teilt Pekar Zangpo (pad dkar bzang po) die erste Gruppe von Kapiteln in zwei Teile, sodass das Gaṇḍavyūha der achte Abschnitt des Buddhāvataṃsaka ist. Das Gaṇḍavyūha ist einer der vier Abschnitte, die aus einem einzigen Sūtra bestehen, aber es ist mit Abstand das längste Sūtra oder Kapitel und umfasst etwa ein Drittel des Avataṃsaka Sūtra.
Im Buddhāvataṃsaka - Sūtra spricht nicht der Buddha Śākyamuni, sondern alle Lehren in den 45 Kapiteln des Avataṃsaka werden von anderen gegeben. In den ersten 44 Kapiteln oder Sūtras geschieht dies in der Gegenwart des Buddha.
Übersetzung
Mönch, Berg Sugriva(Sansk. 'schöner Nacken'; 'auf einen weiteren Höhepunkt') : Sudhana reiste nach Ramavaranta, erklomm den Berg Sugriva und sah Meghashri nach 7 Tagen auf einer anderen Bergspitze. Dieser beglückwünscht ihn, dass er als einer von wenigen zu ihm gefunden habe und erinnerte ihn daran, wie schwierig die Suche nach der Ausführung der Praxis der Bodhisattvas ist. Er sagte :
"Sohn, ich sehe alle Buddhas in allen Ländern der 10 Richtungen. Ich sehe einen Buddha, 100 Buddhas, 1000 Buddhas, 1 Million Buddhas , eine Milliarde Buddhas, eine Trillion Buddhas . Ich sehe unberechenbare , unmessbare , unzählbare, unvorstellbaren Zahlen von Buddhas. Ich sehe Buddhas mit verschiedenen Erscheinungen, ich sehe Buddhas mit verschiedenen Formen, ich sehe Buddhas mit verschiedenen Übungen der Macht, ich sehe Buddhas mit verschiedenen Zuständen der Reinheit in ihren Buddha-Ländern.
Der Bodhisattva Samantabhadra rezitiert Verse für die Bodhisattvas,
in denen er die unvorstellbare Allgegenwart der Buddhas in allen Phänomenen beschreibt. Darüber hinaus lässt der Buddha, noch immer in Samādhi, einen Lichtstrahl aus seinen Augenbrauen aufleuchten,
sodass die Bodhisattvas diese unzähligen Buddha-Reiche sehen können. In einem Zustand großer Freude manifestieren die Bodhisattvas unzählige Erscheinungen. Als Mañjuśrī dies sieht, rezitiert sie Verse, die dieses Ereignis beschreiben.
Durch den Segen des Buddha kann Śāriputra Mañjuśrī sehen, die nach Südindien aufbricht. Begleitet von seinen sechzig Schülern folgt er ihr. Er lobt Mañjuśrī vor seinem Schüler Sāgarabuddhi. Alle gehen zu Mañjuśrī und huldigen ihm, und Mañjuśrī lehrt sie zehn Motivationen. Dann begibt sich Mañjuśrī in den Vicitrasāladhvajavyūha-Wald nahe der Stadt Dhanyākara. Die Laien der Stadt hören, dass Mañjuśrī im Wald ist, und gehen zu ihm. Unter ihnen ist Sudhana, der Sohn eines angesehenen Upāsaka. Mañjuśrī beschreibt die Wunder, die bei Sudhanas Geburt geschahen, lobt Sudhana und lehrt ihn und die anderen über das Wesen der Buddhas. Mañjuśrī geht. Sudhana folgt ihm und lobt ihn in Versen und bittet um Unterweisung. Mañjuśrī weist ihn an, ein Bodhisattva-Verhalten zu entwickeln, indem er sich auf die Kalyāṇamitras stützt. Er rät ihm, zum Bhikṣu Meghaśrī zu gehen, der sich auf dem Berg Sugrīva im südlichen Land Rāmāvarānta befindet.
Sudhana erreicht Rāmāvarānta und findet den Bhikṣu Meghaśrī auf einem Plateau auf einem Berggipfel. Meghaśrī beschreibt, wie er alle Tathagatas in alle Richtungen sehen kann. Er erklärt jedoch, dass sein Wissen begrenzt sei und er die verschiedenen Fähigkeiten, die es anderen Bodhisattvas ermöglichen, alle Tathagatas zu sehen, nicht beschreiben könne. Daher weist er Sudhana an, zum Bhikṣu Sāgaramegha in Sāgaramukha zu gehen, um Unterweisung im Weg des Bodhisattva zu erhalten.
Sudhana begegnet Sāgaramegha, der ihm beschreibt, wie er sich zwölf Jahre lang auf den Ozean und seine Eigenschaften konzentrierte und dabei einen Buddha auf einem riesigen kostbaren Lotus sitzen sah, der aus dem Ozean emporstieg. Unzählige Gottheiten verschiedenster Art huldigten diesem Buddha, der ihm die Lehre der Allsehenden Augen gab. Diese Lehre war so umfassend, dass selbst ein einziges Kapitel nicht vollständig niedergeschrieben werden konnte. Sāgaramegha gab diese Lehre dann den nichtmenschlichen Wesen weiter, die aus allen Himmelsrichtungen kamen. Er erklärt jedoch, dass sein Wissen auf diese Lehre beschränkt sei und weist Sudhana an, sich in Sāgaratīra von dem Bhikṣu Supratiṣṭhita in den Weg des Bodhisattva unterweisen zu lassen.
Sudhana sucht nach Supratiṣṭhita und sieht ihn schließlich im Himmel wandeln, begleitet von einer großen Schar verschiedener Gottheiten, die ihm huldigen. Supratiṣṭhita erklärt, er habe eine Weisheit erlangt, die er den ungehinderten Gipfel nenne, sodass er vergangene Leben, alle vergangenen Buddhas, alle Sprachen kenne, wisse, wann er Wesen führen solle und so weiter, und alle Arten von Wundern vollbringen könne. Er betont jedoch, dass sein Wissen auf diese Befreiung beschränkt sei, und Sudhana weist ihn an, sich in der Stadt Vajrapura im Land Dravida von einem Draviden namens Megha auf dem Weg des Bodhisattva unterweisen zu lassen.
Sudhana findet Megha auf einem Thron in einem Hof in der Stadt Vajrapura, wo er lehrt. Megha steigt von seinem Thron herab und bringt Sudhana zahlreiche Opfergaben dar. Er preist die Bodhisattvas anhand verschiedener Gleichnisse, und Lichtstrahlen gehen von seinem Mund aus und verbreiten sich im ganzen Universum. Viele Gottheiten verschiedenster Art kommen, um zuzuhören. Dann setzt sich Megha wieder auf seinen Thron und erklärt, er habe Sarasvatīs Fähigkeit der Erinnerung erlangt, sodass er die Sprachen aller verschiedenen Gottheiten und Wesen aller Welten kenne. Er betont jedoch, dass sein Wissen auf diese Sarasvatī-Fähigkeit der Erinnerung beschränkt sei, und weist Sudhana an, sich von einem Kaufmann namens Muktaka im Land Vanavāsī unterweisen zu lassen.
Nach zwölf Jahren erreicht Sudhana Vanavāsī und findet Muktaka. Muktaka verfällt durch die Kraft der Erinnerung, genannt die Versammlung aller Buddha-Reiche, in einen meditativen Zustand. Unzählige Buddhas, ihre Taten, ihre Reiche und ihre Schüler werden in seinem Körper sichtbar. Er erwacht aus seiner Meditation und erklärt, dass er durch die Befreiung, genannt die ungehinderte Offenbarung, jeden Buddha in jedem Reich und zu jeder Zeit sehen kann, die er wünscht. Er ist sich bewusst, dass die Wahrnehmungen seines Geistes Illusionen des Geistes selbst sind und dass alles Erreichen eine Errungenschaft des Geistes ist. Er erklärt jedoch, dass sein Wissen auf diese Befreiung, die ungehinderte Offenbarung, beschränkt ist, und weist Sudhana an, von einem Bhikṣu namens Sāgaradhvaja im Land Milaspharaṇa an der Südspitze Indiens Unterweisung auf dem Weg des Bodhisattva zu erhalten.
Sudhana erreicht Milaspharaṇa und findet den Bhikṣu Sāgaradhvaja am Ende eines Meditationsweges in Meditation sitzend vor. Aus verschiedenen Teilen seines Körpers emaniert er verschiedene Wesenheiten, Bodhisattvas und Buddhas, und diese Emanationen breiten sich in allen Buddha-Bereichen aus und vollbringen vielfältige Wirkungen. Sechs Monate und sechs Tage lang sitzt Sudhana vor ihm, bis Sāgaradhvaja aus seinem Samādhi erwacht. Ich habe Sudhana die Natur des Samādhi beschrieben, den er erreicht hat, doch er erklärt, sein Wissen sei darauf beschränkt, und weist ihn an, sich an die Upāsikā Āśā in einem Park außerhalb der Stadt Mahāprabhasa zu wenden, um dort Unterweisung zu erhalten.
Sudhana erreicht den Samantavyūha-Park, der von wundersamer Schönheit ist und aus kostbaren Materialien besteht. Die Upāsikā Āśā sitzt auf einem Thron in einem prächtigen Palast, wo unzählige Wesen verschiedenster Art ihr huldigen. Sie teilt Sudhana mit, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Banner der Glückseligkeit ohne Leid bezeichnet wird, und erzählt von ihrer Vergangenheit als Schülerin unzähliger Buddhas. Sie betont, wie sehr sich Bodhisattvas dem Wohl aller Wesen widmen. Da ihr Wissen jedoch auf ihre eigene Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist, weist sie ihn an, zu ṛṣi Bhīṣmottaranirghoṣa im Land Nālayu zu gehen.
Sudhana erreicht Nālayu und findet den ṛṣi Bhīṣmottaranirghoṣa zusammen mit zehntausend jungen Brahmanenschülern in einem Ashram inmitten eines wunderschönen Waldes. Bhīṣmottaranirghoṣa erzählt seinen Schülern von Sudhanas Größe, und sie bringen ihm Opfergaben dar. Bhīṣmottaranirghoṣa sagt zu Sudhana, dass er die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Banner der Unbesiegbarkeit gegenüber anderen bezeichnet wird. Er legt seine Hand auf Sudhanas Kopf, und Sudhana sieht unzählige Buddha-Welten und hört die Lehren dieser Buddhas über unzählige Kalpas hinweg. Als Bhīṣmottaranirghoṣa seine Hand wegnimmt, ist Sudhana zur selben Zeit wieder im Wald. Bhīṣmottaranirghoṣa sagt, sein Wissen beschränke sich auf diese Bodhisattva-Befreiung und weist ihn an, zu dem Brahmanen Jayoṣmāyatana im Land Īṣāṇa zu gehen.
Sudhana findet den Brahmanen Jayoṣmāyatana bei der asketischen Übung, unter einer Klippe zu sitzen, umgeben von vier Feuern und der Mittagssonne. Er sagt Sudhana, dass er, wenn er auf den Gipfel des Abgrunds über ihm klettert und in ein Feuer springt, reines Verhalten erlangen wird.
Als Sudhana dies hört, zweifelt er an Jayoṣmāyatana, doch erscheinen Gottheiten am Himmel und beschreiben, wie Jayoṣmāyatanas Askese ihnen auf dem Weg zur Buddhaschaft geholfen hat.
Sudhana befolgt daraufhin die Anweisungen des Brahmanen, springt in das Feuer, bleibt unverletzt und erlangt Samādhi.
Jayoṣmāyatana erklärt daraufhin Sudhana, dass sein eigenes Wissen auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt sei, die als das unaufhörliche Reich bezeichnet werde, und dass er deshalb zu Prinzessin Maitrayaṇī in die Stadt Siṃhavijṛmbhita gehen solle.
Sudhana findet Prinzessin Maitrayaṇī mit einem Gefolge von fünfhundert Jungfrauen in einem wundersamen Palast.
Sie weist Sudhana an, sich im Palast umzusehen, und er sieht unzählige Buddhas in jedem Gegenstand.
Sie sagt Sudhana, dass sie das Tor zur Vollkommenheit der Weisheit, genannt die vollständige Entfaltung des Gedächtnisses, erreicht hat, aber da sein Wissen darauf beschränkt ist, solle er den Mönch Sudarśana im Land Trinayana aufsuchen.
Nach langer Suche findet Sudhana den Mönch Sudarśana, der in Begleitung von Devas in einem Wald Gehmeditation praktiziert.
Er erzählt Sudhana, dass er in seinem Leben über lange Zeiträume hinweg Schüler unzähliger Buddhas gewesen sei und während seiner Gehmeditation unzählige Buddhas wahrnehme.
Sein Wissen beschränkt sich jedoch auf diese Bodhisattva-Befreiung, die als die nie erlöschende Lampe der Weisheit bezeichnet wird. Daher weist er Sudhana an, zu einem Jungen namens Indriyeśvara in die Stadt Sumukha zu gehen.
Sudhana findet Indriyeśvara, der mit zehntausend anderen Kindern im Sand spielt.
Indriyeśvara erzählt Sudhana, dass er ein Schüler von Mañjuśrī gewesen sei und er alle Wissensgebiete gemeistert habe. Insbesondere habe er ihm ausführlich das Zählsystem erklärt, das Bodhisattvas verwenden.
Sein Wissen beschränke sich jedoch auf jenes Tor namens Weisheit, das die Hellsichtigkeit in allen Künsten besitze.
Deshalb weist er Sudhana an, zur Upāsikā Prabhūtā in der Stadt Samudrapratiṣṭhāna zu gehen.
Sudhana findet das junge Mädchen Prabhūtā in einem prächtigen Haus. Sie trägt ein einfaches weißes Gewand und keinen Schmuck. Vor ihr steht lediglich ein kleiner Topf, und es gibt keine weiteren Vorräte. Zehntausend schöne Jungfrauen dienen ihr.
Prabhūtā erzählt Sudhana, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als unaufhörliche Offenbarung des Verdienstschatzes bezeichnet wird. Dadurch kann sie unzähligen Wesen in alle Himmelsrichtungen aus ihrem kleinen Topf geben, was immer sie sich wünschen.
Mit dem Essen aus ihrem Topf hilft sie Śrāvakas, Pratyeka-Buddhas und Bodhisattvas in unzähligen Welten, ihre Erleuchtung zu erlangen.
Sudhana sieht unzählige Wesen zu ihrem Haus kommen und sich aus dem Topf bedienen. Prabhūtā sagt daraufhin, dass, da ihr Wissen auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt sei, er zu dem Hausvater Vidvān in der Stadt Mahāsaṃbhava gehen solle.
Sudhana findet Vidvān auf einem Thron auf einem Podest an der Wegkreuzung im Zentrum der Stadt. Vidvān erklärt Sudhana, dass er die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Verdienst aus dem Schatz des Geistes bezeichnet wird. Daher kann er Wesen jeden Wunsch erfüllen und hat sein Gefolge von zehntausend Musikern auf den Pfad der Erleuchtung geführt. Sudhana sieht unzählige Wesen eintreffen. Als Vidvān zum Himmel aufblickt, fällt alles, was die Wesen sich wünschen, in seine Hände, und er gibt es ihnen. Vidvān erklärt jedoch, sein Wissen beschränke sich auf diese Bodhisattva-Befreiung und weist Sudhana an, den führenden Kaufmann und Dharma-Förderer Ratnacūḍa in der Stadt Siṃhapota aufzusuchen.
Sudhana findet Ratnacūḍa auf dem Markt der Stadt. Ratnacūḍa führt ihn in sein zehnstöckiges Haus aus Gold. In den ersten vier Stockwerken wird er Zeuge der Großzügigkeit von Bodhisattvas, und ab dem fünften Stockwerk sieht er Bodhisattvas, die über den Dharma diskutieren. Im zehnten Stockwerk befinden sich alle Bodhisattvas in ihrem letzten Leben. Ratnacūḍa erzählt Sudhana, wie er einst einem Buddha ein Weihrauchopfer darbrachte, dessen Duft eine Woche lang die ganze Welt erfüllte. Dies führte dazu, dass er die Bodhisattva-Befreiung erlangte, die als die ungehinderte Offenbarung des Gebetsfeldes bezeichnet wird, durch die er alle Buddhas und Bodhisattvas sehen kann. Da sein Wissen jedoch auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist, weist er Sudhana an, einen Parfümhändler namens Samantanetra in der Stadt Samantamukha aufzusuchen.
Sudhana findet Samantanetra in einem Parfümladen mitten in der Stadt. Samantanetra beschreibt, wie er alle Krankheiten heilen, Wesen trösten und sie auf den Pfad der Erleuchtung führen kann.
Er ist auch in der Lage, allen Buddha-Reichen Parfümopfer darzubringen. Sein Wissen beschränkt sich jedoch auf jenes Tor, die sogenannten Parfümformen, die alle Wesen zufriedenstellen und durch die man die Buddhas auf jede Weise sieht, ihnen Opfergaben darbringt und sie ehrt.
Daher habe ich ihn angewiesen, zu König Anala in die Stadt Tāladhvaja zu gehen.
Sudhana findet König Anala auf dem Thron sitzend vor, wie er über Hunderttausende von Verbrechern richtet, während eine Horde furchterregender Henker sie auf verschiedene Weise bestraft und dabei einen See aus Blut und einen Berg aus Leichenteilen entstehen lässt.
Sudhana hegt Zweifel, ob König Anala ein Bodhisattva ist, doch Götter erscheinen am Himmel und raten ihm, nicht zu zweifeln.
König Anala führt Sudhana in seinen Palast und erklärt ihm, dass das Gesehene eine Illusion sei, die der König erschafft, um die Wesen dazu zu bewegen, schlechte Taten zu vermeiden.
Er erklärt, sein Wissen beschränke sich auf die Bodhisattva-Befreiung, die er die Erlangung der Illusionen nennt, und weist Sudhana daher an, zu König Mahāprabha in die Stadt Suprabha zu gehen.
Nach langer Suche findet Sudhana die Stadt Suprabha, die wie durch ein Wunder aus kostbaren Materialien besteht. Er findet König Mahāprabha auf einem Thron in der Stadt sitzend, umgeben von unzähligen Gütern, Tieren und Frauen, die als Geschenke bereitgestellt wurden. König Mahāprabha erklärt Sudhana, dass er von unzähligen Buddhas die Bodhisattva-Tradition der großen Liebe erlangt habe. Er gewährt jedem in seinem Königreich jeden Wunsch. Er erklärt, dass manche Wesen die Stadt als gewöhnlich wahrnehmen, während andere sie als aus kostbaren Materialien bestehend erkennen – dies entspreche ihrer jeweiligen Erkenntnis. Der König demonstriert, wie er in einen tiefen Zustand der Versenkung (Samādhi) eintaucht, der das ganze Land erbeben lässt. Wesen, Götter und selbst Berge und Pflanzen verneigen sich vor ihm. Auf dieselbe Weise bringt er Glück und Frieden in unzählige Welten. König Mahāprabha erklärt, sein Wissen beschränke sich auf das Banner der großen Liebe und weist ihn an, den Upāsikā Acalā in der Stadt Sthirā aufzusuchen.
Sudhana erreicht die Stadt Sthirā und findet die Upāsikā Acalā bei ihren Eltern in einem Haus vor, das in goldenem Licht erstrahlt und Sudhana in tiefe Versenkung (Samādhi) versetzt. Sie ist von außergewöhnlicher Schönheit und strahlt vor Licht. Acalā erzählt von ihrem früheren Leben als Prinzessin zur Zeit des Buddha Pralambabāhu. Eines Nachts sah sie ihn am Himmel leuchten und folgte seitdem seinen Anweisungen über viele Kalpas hinweg. Sie demonstriert ihre wundersame Gabe, ihm eine Vision unzähliger Buddha-Welten aus Beryll zu offenbaren. Sie erklärt, dass ihre Erleuchtung auf ein bestimmtes Verhalten, Samādhi, und die schwer zu erlangende Befreiung – die Essenz der Weisheit – beschränkt ist. Sie weist Sudhana an, den Parivrājaka Sarvagamin aufzusuchen.
Nach einer langen Reise erreicht Sudhana die Stadt Tosala im Land Amitatosala. Nachdem er die Stadt durchsucht hat, begibt er sich zu einem leuchtenden Hügel nördlich der Stadt, genannt Sulabha. Auf dessen Gipfel findet er Sarvagamin, der von zehntausend Brahmanen verehrt wird. Sarvagamin beschreibt, wie er durch das Samādhi, das Licht der Praxis aller Tore genannt wird, Wesen in vielen Welten auf vielfältige Weise helfen kann. Er weist Sudhana an, zum Parfümhändler Utpalabhūti zu gehen.
Sudhana erreicht das Land Pṛthurāṣṭra und trifft dort den Parfümhändler Utpalabhūti, der Sudhana von seiner Meisterschaft in der Herstellung von Parfüms erzählt, die magische und spirituelle Wirkungen besitzen.
Er rät Sudhana, einen Seemann namens Vaira aufzusuchen.
Sudhana begibt sich in die Stadt Kūṭāgāra und findet den Seemann Vaira am Stadttor am Meeresufer. Dort erzählt er hunderttausend Händlern und vielen Hunderttausend anderen Menschen Geschichten vom Meer und beschreibt die Eigenschaften Buddhas. Er berichtet Sudhana, dass er die Bodhisattva-Tradition des großen Mitgefühls praktiziert, Wesen auf vielfältige Weise hilft, die Standorte von Inseln und Schätzen kennt und die Wege der Seefahrt beherrscht. Durch seine Lehre führt er Wesen zur Erleuchtung. Sein eigener Weg beschränkt sich jedoch auf die Bodhisattva-Befreiung, die darin besteht, sich an das fruchtbare Hören und Sehen des großen Mitgefühls zu erinnern. Deshalb weist er Sudhana an, den Oberhändler Jayottama aufzusuchen.
Sudhana erreicht die Stadt Nandihāra und findet Jayottama in einem Wald östlich der Stadt, wo er mit Tausenden von Hausbesitzern über bürgerliche Pflichten spricht.
Er erzählt Sudhana, wie er in vielen Welten den Dharma lehrt, Streitigkeiten und Kriege schlichtet, Menschen von schlechtem Verhalten abbringt und sie auf den Weg zur Erleuchtung führt.
Er rät Sudhana, eine Bhikṣuṇī namens Siṃhavijṛmbhitā aufzusuchen.
Sudhana erreicht die Stadt Kaliṅgavana im Land Śroṇāparānta und findet Siṃhavijṛmbhitā in einem Park namens Sūryaprabha, der aufgrund ihrer wunderbaren Kräfte mit Juwelen und anderen wundersamen Manifestationen bedeckt ist.
Am Fuße von Juwelenbäumen stehen Throne, auf denen Siṃhavijṛmbhitā sitzt und verschiedenen Wesen und Bodhisattvas den Dharma lehrt.
Sie erzählt Sudhana, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Überwindung aller Einbildung bezeichnet wird und es ihr ermöglicht, in verschiedenen Gestalten in verschiedene Welten zu reisen, um Buddhas und Bodhisattvas Opfergaben darzubringen.
Da ihre Erkenntnis begrenzt ist, rät sie ihm, eine Kurtisane namens Vasumitrā aufzusuchen.
Sudhana kommt in die Stadt Ratnavyūha im Land Durga und sucht die Kurtisane Vasumitrā. Die Menschen, die ihre Eigenschaften nicht kennen, wundern sich, warum ein Praktizierender wie Sudhana sie sehen möchte. Diejenigen, die ihre Eigenschaften kennen, verraten ihm, wo ihr Haus ist. Es ist weitläufig und besteht aus vielen Gebäuden aus kostbaren Materialien und von göttlicher Erscheinung. Sie ist schön und bewandert sich in Sprachen, allen Künsten und Abhandlungen. Ihr Körper erleuchtet ihr Haus.
Sie erzählt Sudhana, dass sie unter den verschiedenen Wesen, die der Macht der Begierde unterliegen, eine schöne Gestalt annimmt und ihnen den Dharma lehrt, um sie von der Begierde zu befreien. Auch sie werden frei von Begierde, wenn sie sie sehen, berühren, küssen usw.
Sie erzählt, dass sie in einem früheren Leben die Frau eines Kaufmanns war und dem Buddha Atyuccagāmin, der unter wundersamen Ereignissen in ihre Stadt gekommen war, eine Glocke schenkte.
Mañjuśrī war eine Begleiterin dieses Buddhas und führte sie auf den Pfad der Erleuchtung.
Sie erklärt, dass ihre Erlangung auf die Bodhisattva-Befreiung beschränkt sei, die als vollständige Befreiung von Begierde bezeichnet wird, und weist ihn an, den Hausvater Veṣṭhila aufzusuchen.
Sudhana begibt sich in die Stadt Śubhapāraṃgama, wo er den Hausvater Veṣṭhila trifft, der beim Öffnen der Tür eines Schreins den Samādhi der Offenbarung der unaufhörlichen Buddha-Familie erlangte.
Durch diesen Samādhi sieht er unzählige Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sudhana weist ihn an, den Bodhisattva Avalokiteśvara aufzusuchen.
Sudhana begibt sich zum Berg Potalaka und findet an dessen Westseite Avalokiteśvara, der in einem Waldhain lehrt. Avalokiteśvara legt seine strahlende Hand auf Sudhanas Haupt und erklärt ihm, dass er die Bodhisattva-Aktivität besitzt, die als das ungehinderte Tor zu großem Mitgefühl bezeichnet wird. Ich habe beschrieben, wie ich Wesen durch verschiedene Manifestationen und Emanationen nütze und sie von verschiedenen Arten von Furcht befreie. Da ich jedoch auf diese Aktivität beschränkt bin, weist er Sudhana an, zum Cakravāla-Gebirge zu gehen, um den Bodhisattva Ananyagāmin zu sehen, der gerade aus einer anderen Welt im Osten gekommen ist.
Sudhana begibt sich zum Bodhisattva Ananyagāmin, der ihm mitteilt, dass er im östlichen Reich Śrīgarbhavatī die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als das Entstehen jedes Tores zu Füßen des Buddha Samantaśrī bezeichnet wird.
Er berichtet, dass es unzählige Kalpas gedauert habe, bis er diese Welt erreicht habe, obwohl er mit jedem Schritt unzählige Reiche durchschritten habe. Er habe auch allen Buddhas in diesen Reichen Opfergaben dargebracht und manifestierte Körper, um den Wesen dort zu helfen, und dies, während er sich gleichzeitig aus allen anderen Richtungen dieser Welt näherte.
Er erklärt Sudhana, dass seine Erlangung auf die Bodhisattva-Befreiung beschränkt sei, die als das Entstehen jedes Tores bezeichnet wird, und weist ihn an, die Gottheit Mahādeva aufzusuchen.
Sudhana erreicht die Stadt Dvāravatī und findet die Gottheit Mahādeva in einem Tempel im Stadtzentrum. Als Sudhana ihn um Unterweisung bittet, streckt er seine vier Arme zu den vier großen Ozeanen aus und bringt Wasser zurück, um sich den Mund auszuspülen. Er preist die Bodhisattvas, die so schwer zu treffen sind, und verkündet, dass er die Bodhisattva-Befreiung, das sogenannte Wolkennetz, erlangt hat. Durch diese Befreiung manifestiert er unzählige Juwelen und kostbare Gegenstände vor Sudhana, die dieser den Buddhas als Opfergaben darbringen soll, um Verdienste zu erwerben. So führt er unzählige Wesen zur Großzügigkeit. Er offenbart den Begierigen Hässlichkeit, den Stolzen Furcht einflößende Erscheinungen und den Faulen Gefahren, damit sie dem Dharma folgen. Da er auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist, weist er Sudhana an, von Südindien nach Magadha in Nordindien zu reisen, zum Ort der Erleuchtung Buddhas, und dort die Erdgöttin Sthāvarā aufzusuchen.
Sudhana verlässt Südindien und erreicht den Bodhimanda in Magadha. Dort nähert sie sich der Erdgöttin Sthāvarā, und Millionen weiterer Erdgöttinnen verkünden, dass ein großes, verwirklichtes Wesen naht. Sie manifestieren eine Vielzahl wundersamer Erscheinungen. Sthāvarā erklärt, dass Sudhana in vergangenen Leben an diesem Ort Verdienste angesammelt hat und demonstriert deren Wirkung, indem sie auf den Boden stampft, sodass Millionen von Schätzen erscheinen, die Sudhana stets nutzen kann. Sie erklärt, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Essenz unbesiegbarer Weisheit bezeichnet wird, und dass sie deshalb seit der Zeit des Buddha Dīpaṅkara den Dharma praktiziert und Bodhisattvas beschützt. Diese Befreiung empfing sie vor vielen Kalpas vom Buddha Sunetra und befindet sich seither stets in der Gegenwart von Buddhas. Da sie auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist, weist sie Sudhana an, nach Kapilavastu, dem Geburtsort des Buddha Śākyamuni, zu gehen, um die Nachtgöttin Vāsantī zu sehen.
Sudhana erreicht Kapilavastu und sieht nach Sonnenuntergang die Nachtgöttin Vāsantī am Himmel über der Stadt. Sie hat einen goldenen Körper, und er sieht in ihren Poren die Reiche der Wesen, die sie befreit hat, und ihre verschiedenen Emanationen. Auch vernimmt er aus ihren Poren die Dharma-Lehren, die sie gegeben hat.
Sie erzählt Sudhana, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Tor zur Führung der Wesen durch den Glanz des Dharma bezeichnet wird, der die Dunkelheit aller Wesen vertreibt.
Sie beschreibt, wie sie verschiedenen Wesen hilft, die in der Dunkelheit auf verschiedene Weise bedrängt sind, und wie sie Wesen aus der Dunkelheit des Samsara befreit und sie vor physischen und spirituellen Gefahren schützt und rettet. Dann beschreibt sie diese Taten in Versen.
Sie erklärt dann, dass sie vor vielen Kalpas eine Königin gewesen sei, die eines Nachts von einer Nachtgöttin namens Suviśuddhacandrābhā geweckt wurde. Diese teilte ihr mit, dass der Buddha Sarvadharmanigarjitarāja soeben in einem nahegelegenen Wald die Buddhaschaft erlangt und ein wundersames Licht erstrahlen lassen habe. Sie ging zu diesem Buddha, nahm den Dharma an und erlebte in jedem folgenden Leben eine glückliche Wiedergeburt und sammelte Verdienste an.
Nach unzähligen Kalpas wurde sie die schöne Tochter eines Kaufmanns, und die Nachtgöttin Suviśuddhacandrābhā nahm den Namen Viśuddha-netrābhā an. Eines Nachts offenbarte sich die Nachtgöttin der Kaufmannstochter und erzählte ihr von Buddha Sumerudhvajāyatanaśāntanetraśrī, der sieben Tage zuvor die Buddhaschaft erlangt hatte und der erste von fünfhundert Buddhas war, die in diesem Kalpa erscheinen würden. Die Kaufmannstochter ging zu diesem Buddha und erinnerte sich beim Anblick seines Antlitzes an ihre früheren Leben.
Von diesem Buddha empfing sie die Bodhisattva-Befreiung, die als Tor zur Führung der Wesen durch den Glanz des Dharma gilt, der die Dunkelheit aller Wesen vertreibt. Dadurch konnte sie unzählige Welten gleichzeitig vor vielen Buddhas erscheinen, die Sprachen der Wesen in unzähligen Welten verstehen und sich ihnen auf vielfältige Weise manifestieren.
Sie sagt jedoch, dass sie auf diese Errungenschaft beschränkt sei und weist Sudhana an, zum Bodhimaṇḍa zurückzukehren, um die Nachtgöttin Samantagambhīraśrī vimala-prabhā zu sehen.
Sudhana kehrt zum Bodhimanda zurück und sieht die Nachtgöttin Samanta- gambhīraśrī vimalaprabhā.
Sie unterweist ihn in zehn Eigenschaften, die Bodhisattvas erlangen müssen. Sie erklärt, dass sie die Bodhisattva-Befreiung, die sogenannte vollkommene Unterwerfung, durch die Glückseligkeit des Friedens von Śamatha erlangt hat, wodurch sie alle Buddhas in den drei Zeiten sehen, all ihre Lehren empfangen und Wesen auf vielfältige Weise reifen lassen kann.
Da sie auf diese Befreiung beschränkt ist, weist sie Sudhana an, die nahegelegene Nachtgöttin Pramuditanayanajagadvirocanā aufzusuchen.
Sudhana begibt sich zur Südseite des Bodhimanda, wo er die Nachtgöttin Pramuditanayanajagadvirocanā erblickt. Sudhana sieht emanierte Körper, so zahlreich wie alle Wesen, die aus all ihren Poren hervorströmen und den Weg des Bodhisattva in verschiedenen Sprachen und Formen lehren. Sudhana lobt sie in Versen und fragt sie dann, wann sie ihre Bodhisattva-Befreiung erlangt habe, die sie das Banner der Kraft unermesslicher, reiner, vollkommen guter Freude nennt. Pramuditanayanajagadvirocanā antwortet in Versen und beschreibt, wie sie in einer vorherigen Welt in ferner Vergangenheit die Königin eines Chakravartin war. Sie wurde von Nachtgöttinnen in der Nacht erweckt, in der ein Buddha namens Śrisamudra die Buddhaschaft erlangte und in einem wundersamen Licht erstrahlte. Sie weckte den König, den Hofstaat und die anderen Königinnen, und mit einer großen Menge Menschen gingen sie zum Buddha. Damals entwickelte sie zum ersten Mal den Wunsch, Buddhaschaft zu erlangen, und betete insbesondere darum, wie jene Nachtgöttinnen zu werden. Sie zählt die zahlreichen Buddhas auf, denen sie Opfergaben darbrachte und von denen sie in verschiedenen Welten und Kalpas Unterweisungen empfing. Schließlich empfing sie vom Buddha Ratnaśrī pradīpaguṇaketu die Bodhisattva-Befreiung und nahm aus Mitgefühl für alle Wesen ihre jetzige Gestalt als Nachtgöttin an. Sie erklärt jedoch, dass sie auf diese Aufmerksamkeit beschränkt sei und weist Sudhana an, zur Nachtgöttin Samantasattvatrāṇojaḥśrī zu gehen, die sich in der Nähe der Versammlung im Bodhimaṇḍa befindet.
Als Sudhana den kurzen Weg zur Nachtgöttin Samanta- sattvatrāṇojaḥśrī zurücklegt, sendet sie einen Lichtstrahl auf ihn aus, der ihn in einen Samādhi versetzt und ihn Welten in den Atomen der Erde sehen lässt, und sie selbst in allen Welten erscheinen sieht, um Wesen durch die Kraft ihrer Bodhisattva-Befreiung zu führen und ihnen zu helfen.
Diese Befreiung wird als Manifestationen bezeichnet, die Wesen leiten, die in allen Welten erscheinen. Sudhana rezitiert ihr Verse, in denen er diese Vision beschreibt, und fragt sie, wann sie diese Befreiung erlangt hat.
Sie erzählt, wie sie vor unzähligen Kalpas in der Vergangenheit, in einer Welt namens Vairocanatejaḥśrī, eine Prinzessin namens Padma- bhadrābhirāmanetraśrī candrā war, die Tochter eines Chakravartins, der über alle vier Kontinente herrschte. Nördlich der Hauptstadt stand ein Bodhi-Baum, vor dem sich ein See mit einer magischen Lotusblume in seiner Mitte befand.
Auf dieser Blume stand der Buddha Samantajñānaratnārciśrī guṇaketurāja, der erste von unzähligen Buddhas, die in diesem Kalpa erschienen. Zehntausend Jahre lang sandte er Lichtstrahlen zu den Wesen jener Welt, um sie zu informieren und auf sein Erscheinen als Buddha vorzubereiten. Im Augenblick seiner Erlangung der Buddhaschaft in jener Welt gab es überall wundersame Vorzeichen.
Der Bodhisattva Samantabhadra erschien über dem Palast des Chakravartins, sein Glanz überstrahlte alle anderen Lichter. Er teilte dem König mit, dass ein Buddha am Bodhi-Baum erschienen sei. Beim Anblick Samantabhadras wünschte sich die Prinzessin, in all ihren Leben bei ihm zu sein. Der König erschien auf wundersame Weise in der ganzen Welt und ermutigte alle, den Buddha zu sehen. Als die Prinzessin den Buddha erblickte, warf sie ihre Juwelen nach ihm, und diese bildeten ein wundersames Schauspiel in der Luft.
Sie hatte eine Vision von Samantabhadras Gegenwart in unzähligen Welten und erreichte verschiedene Samādhis. Der Buddha erzählte ihr, dass Samantabhadra sie in einem früheren Leben angewiesen hatte, die Statue des damaligen Buddhas zu reparieren, und dass dies der Grund ihrer guten Wiedergeburten und ihrer Verbindung zu Buddhas und Samantabhadra in all ihren Leben gewesen sei.
Die Nachtgöttin Samantasattvatrāṇojaḥśrī erklärte daraufhin Sudhana, dass sie die Prinzessin gewesen sei, Maitreya der König und seine Königin, die Mutter der Prinzessin, die Nachtgöttin Praśantaruta- sāgaravatī. Samantasattvatrāṇojaḥśrī beschreibt, wie sie durch die Kalpas hindurch eine Reihe von Buddhas besuchte und ihnen Opfergaben darbrachte, und sie beschreibt die Lehren, die sie von einigen von ihnen empfing.
Sie zählt eine Reihe von Buddhas in Versform auf und sagt schließlich, dass ihre Errungenschaft auf die Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist, die als Manifestationen bezeichnet wird, welche die Wesen leiten, die in allen Welten erscheinen, und dass Sudhana die nahegelegene Nachtgöttin Praśantaruta-sāgaravatī aufsuchen solle.
Sudhana begibt sich direkt zur Nachtgöttin Praśantarutasāgaravatī, die ihm mitteilt, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als die Offenbarung der Kraft unermesslicher Freude in jedem Augenblick des Geistes bezeichnet wird.
Sie erklärt, dass sie den Dharma überall auf vielfältige Weise lehrt und dass sie alle Bodhisattvas sehen kann, wo immer sie sind und was immer sie tun. Insbesondere sieht sie, wie der Buddha, den sie Vairocana nennt, in jedem Augenblick Lichtstrahlen ausstrahlt, die verschiedene Formen annehmen, um die Wesen zu leiten, und dies zu sehen, erfüllt sie mit großer Freude.
Sie beschreibt die umfassenden Eigenschaften ihrer Befreiung, und als Sudhana sie nach ihrer Vergangenheit fragt, erklärt sie, dass es in einer Welt namens Kanakavimalaprabhāvyūha, jenseits vieler Welten im Osten, einen Buddha namens Avivartyadharmadhātu Nirghoṣa gab, und sie war eine Göttin im Bodhimanda dieser Welt. Beim Anblick seines Buddhas entwickelte sie zum ersten Mal das Streben nach Erleuchtung, und in der Folge besuchte sie in unzähligen Leben jeden Buddha, der in dieser Welt erschien, und erlangte dadurch verschiedene Samadhis.
Dann wurde sie in dieser Sahā-Welt wiedergeboren, wo sie den ersten vier Buddhas diente und allen dienen wird, die kommen werden. Beim Anblick des gegenwärtigen Buddhas Vairocana erlangte sie ihre Bodhisattva-Befreiung.
Danach konnte sie so viele Reiche und Buddhas sehen, wie Atome in jedem Atom enthalten sind, und war in der Lage, in jedem Augenblick ihres Geistes all ihre Lehren zu empfangen.
Da sie jedoch auf diese Befreiung beschränkt ist, weist sie Sudhana an, zu der nahegelegenen Nachtgöttin Sarvanagararakṣāsaṃbhavatejaḥśrī zu gehen, die sich dort in Vairocanas Versammlung befindet.
Sudhana sieht die Nachtgöttin Sarvanagararakṣāsaṃbhavatejaḥśrī auf einem Lotusthron sitzen. Ihr Körper kann allen Wesen erscheinen und mit ihnen kommunizieren. Sie erzählt ihm, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, genannt der Eintritt in wunderschöne Klänge und tiefgründige Manifestationen. Sie beschreibt, wie sie Wesen führt und den Dharma auf verschiedene Weise lehrt.
Sie sieht die Welt der Phänomene auf zehn Arten und lehrt durch tausende Kräfte der mentalen Erinnerung, von denen sie zehn aufzählt. Sie beschreibt, wie es in ferner Vergangenheit in einer Welt ein Kalpa gab, in dem unzählige Buddhas erschienen, der erste davon Sarvadharmasāgaranirghoṣaprabharāja. Zu jener Zeit gab es einen Chakravartin-König, der nach dem Tod des Buddhas seine wundersamen Kräfte nutzte, um die schwindenden Lehren wiederzubeleben. Seine Tochter, die eine Bhikṣuṇī war, erlangte beim Anblick dieses Wunders die Bodhisattva-Befreiung, die als Eintritt in wunderschöne Klänge und tiefgründige Manifestationen bezeichnet wird.
Die Nachtgöttin offenbart, dass sie die Bhikṣuṇī und der König der Bodhisattva Samantabhadra war. Sie zählt dann die Namen von etwas mehr als hundert der unzähligen Buddhas dieses Kalpas auf, von denen sie alle eine Schülerin war, und seitdem begleitet sie Buddhas seit unzähligen Kalpas.
Sie sagt, dass sie auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist und weist Sudhana an, zur Nachtgöttin Sarvavṛkṣpraphullanasukhasaṃvāsā zu gehen, die sich in der Nähe zu Füßen des Buddha Vairocana befindet, dem Namen, den sie für Śākyamuni verwendet.
Die Nachtgöttin Sarvavṛkṣpraphullanasukhasaṃvāsā sitzt in einem kūṭāgāra auf einem Thron aus kostbaren Zweigen. Sie erklärt Sudhana, wie die Nacht die Wesen in ihren Häusern die Sehnsucht weckt und wie sie sie zu gutem Verhalten und Befreiung führt. Sie verkündet, die Bodhisattva-Befreiung erlangt zu haben, die das Erscheinen des gewaltigen, strahlenden Lichts der Freude genannt wird und das Wissen birgt, Wesen als Schüler zu sammeln.
Dadurch erinnert sie sich an das vergangene Verhalten, den Fortschritt und die Erlangung des Buddha, die als Buddha Vairocana bezeichnet wird. Sie erklärt, dass diese Bodhisattva-Befreiung nur von den Buddhas verstanden werden kann, aber durch ihren Segen kann sie sie lehren, und wiederholt dies dann in Versen. Sudhana fragt sie, wann sie diese Erleuchtung erlangt hat, und sie beschreibt, wie in einem früheren Kalpa, in einer anderen Welt, Wesen Sie litten unter Hunger und Armut, die sie durch ihr schlechtes Benehmen verursacht hatten.
Sie baten den Cakravartin-König Sarvadharmanirnādachatramaṇḍala- nirghoṣa um Hilfe, und er veranlasste eine großzügige Verteilung seines gesamten Reichtums, um alle Wesen zufriedenzustellen. Zu jener Zeit wurde ein Mädchen namens Ratnaprabhā beim Anblick des Königs von dem Wunsch inspiriert, Erleuchtung zu erlangen, und sie rezitierte ihm Verse, die seine Geburt beschrieben. Sie sagte, sein Vater sei König Jyotiṣprabha und seine Mutter Königin Padmaprabhā. Zu einer Zeit, als es seit Jahren nicht geregnet hatte und alles verdorrt war, erstrahlte sieben Nächte vor seiner Geburt ein helles Licht in einem Lotusteich in ihrem Park.
Während dieser Zeit füllten sich alle Lotusteiche mit Wasser, das sich über die ganze Welt ausbreitete, den Durst stillte und die Erdoberfläche ebnete. In der siebten Nacht erschien ihr Sohn auf wundersame Weise, im Schneidersitz in einem riesigen Lotus. Der König nahm ihn und gab ihn seiner Königin als Sohn. Lichtstrahlen, die von seinem Körper ausgingen, beseitigten alles Leid und alle Krankheiten auf der Welt und machten alle gütig und mitfühlend.
Als Ratnaprabhā ihre Verse beendet hatte, schenkte der König ihr und ihrem Gefolge von fünfhundert Mädchen kostbare Kleider, auf denen die Bilder von Sternbildern und Sternen erschienen. Man sagte, die Mädchen seien schöner als die Göttin der Nacht. Sarvavṛkṣpraphullanasukhasaṃvāsā erklärt Sudhana dann, dass König Sarvadharmanirnādacchatramaṇḍalanirghoṣa der Buddha war; König Jyotiṣprabha war Śuddhodana, der Vater des Buddha in diesem Leben; Königin Padmaprabhā war Māyādevī, die Mutter des Buddha in diesem Leben; und sie selbst war das Mädchen Ratnaprabhā.
Sie sagt dann, dass ihre Erleuchtung auf ihre Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist und rät Sudhana, zur Nachtgöttin Sarvajagadrakṣāpraṇidhānavīryaprabhā zu gehen, die sich ebenfalls im Bodhimaṇḍa befindet.
Sudhana sieht Sarvajagadrakṣāpraṇidhānavīryaprabhā mit den Bildern aller Sterne und so weiter in ihrem Körper. Sie manifestiert sich in verschiedenen Formen für Wesen im gesamten Bereich der Phänomene. Beim Anblick von ihr erlangt Sudhana zehn reine Wahrnehmungen und zahlreiche Gemeinsamkeiten mit den Bodhisattvas.
Sudhana spricht sie in Versen an, und sie erklärt ihm, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Ursprung der Wurzeln des Verdienstes bezeichnet wird, welche die Reifung aller Wesen inspirieren. Dies bedeutet, dass sie, nachdem sie die Unwirklichkeit der Phänomene erkannt hat, sich in jeder wundersamen Form manifestieren kann, um den Wesen in jedem Augenblick zu helfen.
Sie erklärt, dass die Bodhisattvas zwar die Konzepte von Zeit und so weiter transzendiert haben, aber immer noch damit beschäftigt sind, den Wesen in Bezug auf ihre Wahrnehmungen zu helfen, wie magische Erscheinungen ohne Realität. Sie beschreibt, wie sie in ferner Vergangenheit ein Prinz namens Vijitāvin war, dessen Vater viele Wesen durch ihr sündhaftes Verhalten beeindruckt hatte und der aus Mitleid anbot, ihren Platz einzunehmen, wenn sie freigelassen würden. Die Minister überzeugten den König, dass dies ein gefährliches Komplott sei, und so verurteilte er den Prinzen zum Tode.
Die Königin erwirkte die Erlaubnis, dass der Prinz zwei Wochen lang all seinen Besitz für wohltätige Zwecke spenden durfte, und er tat dies ohne Reue und gab alles weg.
Am letzten Tag der Spenden erschien Dharmacakranirghoṣagaganameghapradīparāja, der Buddha, der in diesem Reich erschienen war, auf wundersame Weise und inspirierte den Prinzen zum Glauben. Der Prinz erlangte die Bodhisattva-Befreiung, die als Ursprung der Wurzeln des Verdienstes gilt, welche die Reifung aller Wesen anregen, und erhielt die Erlaubnis vom König, ein Bhikkhu zu werden. Sie erklärt, dass die Minister jener Zeit Devadattas Anhänger in diesem Leben waren, aber alle in zukünftigen Kalpas zu Buddhas werden würden. Die befreiten Gefangenen waren die Buddhas des gegenwärtigen Kalpas und zahlreiche andere Bodhisattvas.
Die vielen Königinnen und Haremswächter des Königs waren die Jain-Anhänger von Satyaka, den der Buddha Śākyamuni zum Bodhisattva erklärt hatte. Sarvajagadrakṣāpraṇidhānavīryaprabhā zählt einige der vielen Buddhas auf, denen sie in der Zwischenzeit folgte.
Nachdem sie in Versen zusammengefasst hat, was sie ihm gesagt hat, erklärt sie, dass ihre Erleuchtung auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt ist und rät Sudhana, zur Waldgöttin Sutejomaṇḍalaratiśrī in Lumbini zu gehen.
Sudhana begibt sich in den Lumbinī-Wald und sieht Sutejomaṇḍalaratiśrī in einem kūṭāgāra aus kostbaren Ästen, wo sie Millionen von Waldgöttinnen ein Sūtra lehrt. Sie unterweist Sudhana in Prosa und Versen die zehn Geburtsarten, durch die ein Bodhisattva in die Familie der tathāgatas eintritt. Sie erklärt, sie habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, die als wunderbare Manifestationen bei der Geburt von Bodhisattvas in allen Wahrnehmungen unzähliger Kalpas bezeichnet wird. Sie sagt, durch ihre vergangenen Gebete sei sie in diesem Wald geboren worden, um die Geburt des Buddha zu beobachten und die zehn Omen zu beschreiben, die seine Geburt ankündigten, die zehn Lichtzeichen, als die Mutter des Buddha in den Wald kam, und die zehn wundersamen Manifestationen zum Zeitpunkt seiner Geburt. Sie erklärt, dass sie solche wundersamen Geburten in jeder Welt sieht und dass sie die Buddhas sieht, die in jedem Atom in allen Welten gegenwärtig sind. Sie beschreibt, wie sie vor unzähligen Kalpas eine Amme namens Vimalasaṃbhavaprabhā war, die bei der Geburt des Buddha Īśvaraguṇāparājitadhvaja durch Königin Suharṣitaprabheśvarā in einem Park anwesend war. Da sie die Amme war, wurde ihr das Baby von Gottheiten auf den Schoß gelegt, und in diesem Moment erlangte sie ihre Bodhisattva-Befreiung.
Der König und die Königin jener Zeit waren frühere Leben der Eltern des Buddha Śākyamuni. Seitdem hat sie die Geburt jedes Buddhas überall miterlebt. Sie wiederholt dies in Versform und erklärt dann, dass sie auf diese Bodhisattva-Befreiung beschränkt sei und Sudhana deshalb Gopā, die Frau Buddhas, in Kapilavastu aufsuchen solle. :Sudhana kommt in Kapilavastu an und wird von Aśokaśrī, der Göttin der Versammlungshalle von Kapilavastu, willkommen geheißen und gepriesen. Sudhana beschreibt ihr seinen Bodhisattva-Weg. Sie und andere Göttinnen bringen ihm Opfergaben dar und preisen ihn in Versen. Sudhana betritt die Versammlungshalle und sieht Gopā und ihr Gefolge königlicher Frauen, die alle den Bodhisattva-Weg praktizieren. In Prosa und dann in Versen lehrt Gopā Sudhana die zehn Eigenschaften des Bodhisattva-Verhaltens und die zehn Wege, die Kalyāṇamitras zu erfreuen.
Sie erklärt, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als die Weite der Sicht auf alle Wege des Ozeans der Samādhis der Bodhisattvas bezeichnet wird. Dadurch nimmt sie alle Buddhas, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und ihre Aktivitäten und Eigenschaften in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wahr. Insbesondere kennt sie alle vergangenen Leben des Buddha Vairocana, also des Buddha Śākyamuni. Sie beschreibt dann, wie sie in ferner Vergangenheit die Tochter einer Kurtisane war und sich in einen Prinzen namens Tejodhipati verliebte, der dem Bodhisattva-Pfad gewidmet war, und seine Frau wurde.
Gemeinsam verehrten sie über viele Leben hinweg eine Reihe von Buddhas, bis sie schließlich die Bodhisattva-Befreiung erlangte. Während dieser ganzen Zeit konnte sie die wunderbaren Eigenschaften ihres Mannes bis zu diesem Leben betrachten, in dem er zum Buddha Śākyamuni wurde. Sie erklärt, dass Tejodhipatis Mutter in einem früheren Leben Māyādevīs, Śākyamunis Mutter, gewesen sei und dass Tejodhipatis Vater, König Dhanapati, nun ein Buddha in einem östlichen Reich sei.
Sie sagt Sudhana, dass ihre Errungenschaft auf diese Befreiung beschränkt sei und dass er zu Māyādevī, der Mutter des Buddha, gehen solle, die sich gegenwärtig zu Füßen des Buddha befinde. Bevor Sudhana geht, beschreibt sie in Versen ein noch früheres Leben, in dem sie die Tochter eines Kaufmanns namens Bhānuprabhā war.
Diese entwickelte eine tiefe Verehrung für einen Bettelmönch namens Suraśmiketu, der einst ein Prinz gewesen war. Sie brachte ihm Opfergaben dar und erfuhr dadurch zweihundertfünfzig gute Wiedergeburten, die in ihrer Wiedergeburt als Tochter einer Kurtisane gipfelten. In dieser Zeit hegte sie zum ersten Mal den Wunsch, Buddhaschaft zu erlangen.
Ratnanetrā, die Göttin der Stadt, erscheint Sudhana am Himmel und unterweist ihn, wie er sich um die Stadt seines Geistes kümmern soll. Dann erscheinen ihm zwei Gestalten der Göttinnen Dharmapadmaśrī kuśalā und Hrī śrī mañjariprabhāvā und preisen Māyādevī.
Sie leuchten auf Sudhana und schenken ihm Licht, das ihm Erkenntnisse bringt. Anschließend begegnet er einem Rākṣasa, dem Wächter der Versammlungshalle der Bodhisattvas, der ihm zwei Gruppen von je zehn Eigenschaften lehrt, die mit den Kalyāṇamitras in Verbindung stehen. Sudhana sieht vor sich einen riesigen Lotus, in dessen Mitte sich ein Kūṭāgāra befindet, in dem Māyādevī weilt, die jedem Wesen in verschiedenen Formen überall erscheinen kann. Er verneigt sich mit vielen Körpern vor ihren vielfältigen Gestalten und versinkt in Samādhi.
Dann bittet er sie um Unterweisung. Sie beschreibt das wundersame Erscheinen des Buddha in ihrem Schoß und wie Bodhisattvas und Gottheiten ebenfalls eintraten, um dem Buddha Opfergaben darzubringen. Māyādevī erklärt, dass sie die Befreiung erlangt hat, die man die illusionären Beschwörungen der Weisheit des großen Gebets nennt, und daher die Mutter aller Buddhas überall in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist. Sie zählt eine große Anzahl der Namen der Buddhas dieses Kalpa auf.
Sudhana fragt, wann sie diese Befreiung erlangt hat, und sie beschreibt sich als Bodhimanda-Göttin, die zum Buddha jener Zeit betete, dass die Chakravartin jener Zeit immer so bleiben mögen, wie sie sind. Unzählige Leben lang in verschiedenen Existenzen war dies so, und nun hat er als Buddha Vairocana die Erleuchtung erlangt.
Sie erklärt jedoch, dass ihr Wissen über diese Befreiung begrenzt sei und rät ihm, ins Trāyastriṃśa-Paradies zu gehen, um die Göttin Surendrābhā um Unterweisung zu bitten.
Sudhana gelangt ins Trāyastriṃśa-Paradies, und Surendrābhā teilt ihm mit, dass sie die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die als Entfaltung reiner, ungetrübter Erinnerung bezeichnet wird. Dies ermöglicht es ihr, sich daran zu erinnern, wie sie unzähligen Buddhas in unzähligen Kalpas gedient hat, von ihrem ersten Erwachen des Strebens nach Erleuchtung bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihr Dharma aufhört. Da ihr Wissen auf diese Befreiung beschränkt ist, rät sie Sudhana, nach Kapilavastu zu dem Kinderlehrer Viśvāmitra zu gehen.
Udhana steigt vom Trāyastriṃśa-Paradies herab nach Kapilavastu, wo Viśvāmitra, ein Lehrer von Kindern, ihn einfach anweist, Śilpābhijña in derselben Stadt aufzusuchen.
Śilpābhijña teilt Sudhana mit, dass er die Bodhisattva-Befreiung erlangt hat, die er höheres Wissen der Künste nennt, und beschreibt die verschiedenen Erkenntnisse der Vollkommenheit der Weisheit, die er durch das Rezitieren der Buchstaben des Arapakana-Alphabets erlangt hat. Da seine Erkenntnis begrenzt ist, rät er Sudhana, Bhadrottamā in der Stadt Vartanaka in Magadha aufzusuchen.
Sudhana begegnet Bhadrottamā, die einfach als Kalyāṇamitra beschrieben wird. Sie erklärt, dass sie den Samādhi namens „ungehindert“ erreicht habe, durch den sie ungehinderte Sinne und andere Attribute der Allwissenheit besitze. Da sie auf diesen Samādhi beschränkt sei, weist sie Sudhana an, nach Südindien zu reisen, um den Goldschmied Muktāsāra zu treffen.
Sudhana trifft den Goldschmied Muktāsāra in der südlichen Stadt Bharukaccha. Muktāsāra erklärt, er habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, die als Offenbarung reinen, ungetrübten Gedächtnisses bezeichnet wird, und suche unaufhörlich den Dharma zu Füßen der Tathagatas in den zehn Himmelsrichtungen. Da sein Fortschritt darauf beschränkt sei, schickt er Sudhana zu dem Hausvater Sucandra in den Wald außerhalb der Stadt.
Sudhana begegnet Sucandra, der ihm erklärt, dass seine Erlangung auf die Bodhisattva-Befreiung, das makellose Licht der Weisheit, beschränkt ist und er deshalb nach Ajitasena in die Stadt Roruka gehen soll.
Sudhana begegnet Ajitasena, der die Bodhisattva-Befreiung der Unaufhörlichkeit erlangt hat. Er rät Sudhana, zum Brahminen Śivarāgra im Dorf Dharma zu gehen.
Sudhana begegnet dem Brahmanen Śivarāgra, der die Kraft der wahrheitsgemäßen Rede erlangt hat, die Wünsche erfüllt. Er erklärt, dass er auf diese Errungenschaft beschränkt sei, und rät Sudhana, zu dem Jungen und Mädchen Śrīsaṃbhava und Śrīmati zu gehen.
Sudhana begegnet dem Jungen und dem Mädchen Śrīsaṃbhava und Śrīmati. Gemeinsam, mit einer Stimme, verkünden sie, dass sie die Bodhisattva-Befreiung, die sogenannte Erscheinung der Illusion, erlangt haben, durch die sie alle Phänomene als Illusionen erkennen. Da sie auf diese Errungenschaft beschränkt sind, raten sie Sudhana, zu einem Kūṭāgāra in Südindien zu gehen, wo der Bodhisattva Maitreya lebt.
Sie beschreiben die Eigenschaften Maitreyas und geben Sudhana Ratschläge für seine Bodhisattva-Praxis, wobei sie ausführlich die Eigenschaften beschreiben, die ein Bodhisattva erlangen muss. Sie ermahnen ihn auch, sich den Kalyāṇamitras zu widmen und beschreiben ausführlich deren zentrale Bedeutung für den Bodhisattva-Pfad als Quelle all seiner Eigenschaften. Sie beschreiben die Natur der Kalyāṇamitras und verwenden dabei Analogien. Sie verwenden auch Analogien, um zu beschreiben, wie ein Bodhisattva Kalyāṇamitra wahrnehmen sollte, darunter die mittlerweile bekannte Analogie, dass der Bodhisattva ein Patient, der Kalyāṇamitra ein Arzt, ihre Unterweisungen Medizin und ihre Praxis die Behandlung sind, die Krankheit heilt.
Sie beschreiben anhand von Analogien die Vorteile, die sich aus dem Befolgen dieses Weges ergeben, und betonen abschließend, dass all diese Vorteile davon abhängen, sich auf die Kalyāṇamitras zu verlassen. Sudhana verabschiedet sich daraufhin.
Sudhana, in einem Zustand höchster spiritueller Erleuchtung, wirft sich vor dem Tor des Kūṭāgāra namens Vairocanavyūhālaṃkāragarbha nieder und umrundet es anschließend viele Hunderttausende Male. Er zählt zuerst in Prosa und dann in den vielen unvorstellbaren Eigenschaften der Bodhisattvas auf, die diesen Kūṭāgāra als ihren Wohnsitz haben.
Dann sieht er Maitreya mit einem riesigen Gefolge eintreffen. Maitreya begrüßt ihn in Versen, lobt ihn, beschreibt seine Beweggründe für sein Kommen und gibt ihm Unterweisungen. Auf Sudhanas Bitte und Lob hin lehrt er ihn ausführlich in Prosa und beschreibt und preist das Streben nach Erleuchtung anhand einer Reihe von Analogien. Dann weist er Sudhana an, den Kūṭāgāra zu betreten, und öffnet auf wundersame Weise das Tor durch ein Fingerschnippen. Es folgt eine detaillierte Beschreibung der unvorstellbaren, gewaltigen Visionen, die Sudhana im Zustand des Samādhi hat, darunter andere Kūṭāgāras, Milliarden von Welten und Bodhisattvas.
Dann tritt Maitreya auf und erklärt, dies sei eine Bodhisattva-Befreiung, die als Essenz der Offenbarung des unfehlbaren Gedächtnisses bezeichnet wird, das sich mit dem Wissen aller Wahrnehmungsobjekte in den drei Zeiten verbindet. Er beschreibt dann das tiefgründige Wesen der Bodhisattvas und ihre Eigenschaften und erklärt, dass er nach seinem Tod im Tuṣita-Paradies wiedergeboren wird und dann als Buddha auf diese Welt zurückkehren wird. Anschließend weist er Sudhana an, Mañjuśrī erneut aufzusuchen, da er ihn auf diesen Pfad geführt hat und Sudhana in all seinen vorherigen Leben, in denen er diesem Pfad folgte, mit Mañjuśrī verbunden war.
Sudhana durchquert einhundertzehn Städte, bis er einen Bezirk erreicht, genannt Sumanāmukha. Mañjuśrī ist weit entfernt – einhundertzehn Yojanas –, doch erstreckt seine Hand aus, legt sie auf Sudhanas Haupt und lobt ihn, lehrt ihn und segnet ihn, sodass Sudhana viele Errungenschaften erlangt.
Sudhana besitzt große Erkenntnis und Verdienstwurzeln, und deshalb ereignen sich zehn Ereignisse und zehn Lichter, die Vorzeichen für das Erscheinen Samantabhadras sind. Sudhana sieht Samantabhadra vor dem Buddha sitzen und beobachtet eine Vielfalt wundersamer Ereignisse, die aus Samantabhadras Poren hervorgehen, sowie Samantabhadras Wirken in unzähligen Bereichen und durch die Zeiten hindurch. Dadurch erlangt er zehn Praktiken der Vollkommenheit des Wissens. Dann legen Samantabhadra und alle Samantabhadras vor jedem Buddha ihre Hände auf Sudhanas Haupt, und er erlangt große Erkenntnis. Samantabhadra beschreibt seine eigenen früheren Praktiken, wie zum Beispiel Großzügigkeit. Er weist Sudhana an, seinen Körper zu betrachten, und Sudhana sieht gewaltige Visionen in jeder einzelnen Pore Samantabhadras. Dann rezitiert Samantabhadra das „Gebet für vollkommen gutes Verhalten“, und das Sutra endet.
Sanskrit - Ausgabe
Die umfangreichere Sanskrit-Ausgabe hat leicht abweichende Kapitel :
| 1 | 2 | 3 | 4 |
|---|---|---|---|
| Nidānaparivarta | Samantabhadra | Mañjuśrī | Meghaśrī |
| Sāgaramegha | Supratiṣṭhita | Megha | Muktaka |
| Sāradhvaja | Āśā | Bhīṣmottaranirghoṣa | Jayoṣmāyatana |
| Maitrāyaṇī | Sudarśana | Indriyeśvara | Prabhūtā |
| Vidvān | Ratnacūḍa | Samantanetra | Anala |
| Mahāprabha | Acalā | Sarvagāmī | Utpalabhūti |
| Vaira | Jayottama | Siṃhavijṛmbhitā | Vasumitrā |
| Veṣṭhila | Avalokiteśvara | Ananyagāmī | Mahādeva |
| Sthāvarā | Vāsantī | Samantagambhīraśrīvimalaprabhā | Pramuditanayanajagadvirocanā |
| Samantasattvatrāṇojaḥśrī | Praśāntarutasāgaravatī | Sarvanagararakṣāsaṃbhavatejaḥśrī | Sarvavṛkṣapraphullanasukhasaṃvāsā |
| Sarvajagadrakṣāpraṇidhānavīryaprabhā | Sutejomaṇḍalaratiśrī | Gopā | Māyā |
| Surendrābhā | Viśvāmitra | Śilpābhijña | Bhadrottamā |
| Muktāsāra | Sucandra | Ajitasena | Śivarāgra |
| Śrīsaṃbhava śrīmati | Maitreya | Samantabhadracaryāpraṇidhāna | Mañjuśrī |
Literatur
- L. S. Thakur : Gandavyuha-sutra [sanskrit], ISBN-10: 019567314X ISBN-13: 9780195673142
- The Stem array - Gaṇḍavyūha - Buddhāvataṃsakanāmamahāvaipulyasūtrāt gaṇḍavyūhasūtraḥ paṭalaḥ Toh 44-45
- Gretil : Gaṇḍavyūhasutra
- Gandavyuha Sutra
- Gandavyuha Sutra Vaidya, P. L. Mithala Institute Darbhanga 1960 - Sanskrit