Ksudraka Agama: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Ksudraka Agama (Sanskrit: Kṣudraka Āgama; dt.: „Kleinere Sammlung“) , auch als Kṣudraka Piṭaka bekannt, ist eines der 5 [[Agamas#Chinesische_%C3%9Cbersetzungen|chinesisch-buddhistischen]] Agamas. Es entspricht in etwa dem [[Khuddaka Nikaya]] des [[Pali_Kanon|Pali-Kanon]].
Das Ksudraka Agama (Sanskrit: Kṣudraka Āgama; dt.: „Kleinere Sammlung“) , auch als Kṣudraka Piṭaka bekannt, ist eines der 5 [[Agamas#Chinesische_%C3%9Cbersetzungen|chinesisch-buddhistischen Agamas]]. Es entspricht in etwa dem [[Khuddaka Nikaya]] des [[Pali_Kanon|Pali-Kanon]].


Neben den vier Haupttexten des Nikāya/Āgama wurde hier auch eine kleinere Sammlung verschiedener Texte anerkannt, die Werke wie den Dharmapada und die Jātakas (Erzählungen aus den früheren Leben Buddhas) enthielt.  
Neben den vier Haupttexten des [[Khuddaka_Nikaya|Nikāya]] wurde hier auch eine kleinere Sammlung verschiedener Texte anerkannt, die Werke wie den Dharmapada und die Jātakas (Erzählungen aus den früheren Leben Buddhas) enthielt.  
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Die vier Nikāyas bilden zusammen mit einer schulspezifisch variierenden Anzahl kleinerer Texte das Ksudraka Agama. Sie umfassten das Sūtra/Sutta Piṭaka („den Korb der Lehrreden“) der frühesten buddhistischen Schulen.  
Die vier Nikāyas bilden zusammen mit einer schulspezifisch variierenden Anzahl kleinerer Texte das Ksudraka Agama. Sie umfassten das Sūtra/Sutta Piṭaka („den Korb der Lehrreden“) der frühesten buddhistischen Schulen.  

Version vom 2. Januar 2026, 19:34 Uhr

Das Ksudraka Agama (Sanskrit: Kṣudraka Āgama; dt.: „Kleinere Sammlung“) , auch als Kṣudraka Piṭaka bekannt, ist eines der 5 chinesisch-buddhistischen Agamas. Es entspricht in etwa dem Khuddaka Nikaya des Pali-Kanon.

Neben den vier Haupttexten des Nikāya wurde hier auch eine kleinere Sammlung verschiedener Texte anerkannt, die Werke wie den Dharmapada und die Jātakas (Erzählungen aus den früheren Leben Buddhas) enthielt.
Die vier Nikāyas bilden zusammen mit einer schulspezifisch variierenden Anzahl kleinerer Texte das Ksudraka Agama. Sie umfassten das Sūtra/Sutta Piṭaka („den Korb der Lehrreden“) der frühesten buddhistischen Schulen.

Insbesondere der Dharmaguptaka erkannte ein Kṣudraka Āgama an. Die chinesische Übersetzung des Dharmaguptaka Vinaya enthält ein Inhaltsverzeichnis der Dharmaguptaka-Rezension des Kṣudraka Āgama. Zudem scheinen Fragmente in Gandhari gefunden worden zu sein.

Teile dieses Āgama sind auch in tibetischer und chinesischer Übersetzung erhalten – im letzteren Fall vierzehn Texte.[2][3][4]

Insbesondere die Sarvāstivāda erkannten nur vier Āgamas an, obwohl sie ein Kṣudraka kannten, das sie aber nicht als Āgama ansahen.

Literatur

  • Richard Salomon, Frank Raymond Allchin, Mark Barnard (1999). Ancient Buddhist scrolls from Gandhāra: the British Library Kharoṣṭhī fragments. University of Washington Press. S. 161. ISBN 0-295-97769-8.