Iolaos: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Herakles_Iolaos_Athena_Cdm_Paris_254.jpg|200px|thumb|right| Herakles und Iolaos]]
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Iolaos ist ein Thebaner und der Sohn des Iphikles, eines Sohn von [[Alkmene]] und [[Amphitryon]], und Automedusa, einer Königstochter aus Megara. Der Name leitet sich evtl. von  ἰός (ios : Pfeil, Gift, Rost) und λαος (laos : Leute) ab.
Iolaos ist ein Thebaner und der Sohn des Iphikles, eines Sohn von [[Alkmene]] und [[Amphitryon]], und Automedusa, einer Königstochter aus Megara. Er gehört nicht zum ursprünglichen Herakles-Mythos.


Iolaos ist somit ein Neffe des [[Herakles]], dessen Wagen er lenkte und dem er bei seinen Kämpfen beistand. Er gehört aber nicht zum ursprünglichen Herakles-Mythos.  
Iolaos ist somit ein Neffe des [[Herakles]], dessen Wagen er lenkte und dem er bei seinen Kämpfen wie z.B. bei der Überwindung der [[Hydra]] beistand. Er half dem Herakles bei mehreren seiner Arbeiten, wofür ihm dieser seine erste Gemahlin, Megara, vermählte.
[[Datei:Iolaos_Hermes-Palermo_NI1884.jpg|thumb|200px|right|Iolaos hält Herakles' Pfeile während dieser den nemeischen Löwen bekämpft - Hermes beobachtet die  Szene]]
Er nahm an der kalydonischen Jagd auf den wilden Eber  teil.


Daneben trug einer der Aurgonauten den gleichen Namen.
Daneben trug einer der [[Argonauten]] den gleichen Namen.  


Nach [[Plutarch]]s Moralia  gab Herakles seine 33jährige Frau Megara dem 16jährigen Iolaus.
Nach [[Plutarch]]s Moralia  gab Herakles seine 33jährige Frau Megara dem 16jährigen Iolaus.


Nach [[Herakles]] Tod war er der Beschützer und Berater seiner Kinder und wurde bei ihrer Verteidigung gegen [[Eurystheus]]  getötet.
Nach [[Herakles]] Tod war er der Beschützer und Berater seiner Kinder und wurde bei ihrer Verteidigung gegen [[Eurystheus]]  getötet.
== Literatur ==
* Fritz Graf: Iolaos 1. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp. 1071–1072.
* Wilhelm Kroll: [https://de.wikisource.org/wiki/RE:Iolaos_1 Iolaos 1]. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band IX,2, Stuttgart 1916, Sp. 1843–1846.
* Maria Pipili:  Iolaos. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band V, Zürich/München 1990, S. 686–696.
* Wilhelm Heinrich Roscher: [[https://www.archive.org/details/ausfhrlichesle0201rosc/page/n156/mode/1up Iolaos 1]. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,1, Leipzig 1894, Sp. 285–289 (Digitalisat).


== Weblinks ==
== Weblinks ==
[[Datei:Heracles_Iolaus_Eros.jpg|200px|thumb|right| Herakles, Iolaos und [[Eros]] ]]  
[[Datei:Heracles_Iolaus_Eros.jpg|200px|thumb|right| Herakles, Iolaos und [[Eros]] ]]  
* Wiki about [//en.wikipedia.org/wiki/Iolaus Iolaos]
* Wiki about [//en.wikipedia.org/wiki/Iolaus Iolaos]
* lasiciliainrete :  [https://www.lasiciliainrete.it/de/iolao/ Iolao]


[[Kategorie:Griechische Mysterien]]
[[Kategorie:Griechische Mysterien]]
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Personen]]

Version vom 19. Januar 2026, 00:38 Uhr

Herakles und Iolaos

Iolaos ist ein Thebaner und der Sohn des Iphikles, eines Sohn von Alkmene und Amphitryon, und Automedusa, einer Königstochter aus Megara. Er gehört nicht zum ursprünglichen Herakles-Mythos.

Iolaos ist somit ein Neffe des Herakles, dessen Wagen er lenkte und dem er bei seinen Kämpfen wie z.B. bei der Überwindung der Hydra beistand. Er half dem Herakles bei mehreren seiner Arbeiten, wofür ihm dieser seine erste Gemahlin, Megara, vermählte.

Iolaos hält Herakles' Pfeile während dieser den nemeischen Löwen bekämpft - Hermes beobachtet die Szene

Er nahm an der kalydonischen Jagd auf den wilden Eber teil.

Daneben trug einer der Argonauten den gleichen Namen.

Nach Plutarchs Moralia gab Herakles seine 33jährige Frau Megara dem 16jährigen Iolaus.

Nach Herakles Tod war er der Beschützer und Berater seiner Kinder und wurde bei ihrer Verteidigung gegen Eurystheus getötet.

Literatur

  • Fritz Graf: Iolaos 1. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp. 1071–1072.
  • Wilhelm Kroll: Iolaos 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band IX,2, Stuttgart 1916, Sp. 1843–1846.
  • Maria Pipili: Iolaos. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band V, Zürich/München 1990, S. 686–696.
  • Wilhelm Heinrich Roscher: [Iolaos 1. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,1, Leipzig 1894, Sp. 285–289 (Digitalisat).

Weblinks

Herakles, Iolaos und Eros