Aufstieg zum Palast des Tushita Himmels
Aufstieg zum Palast des Tushita Himmels ist das Kapitel 23 des Avatamsaka Sutra.
Übersetzung
Zu jener Zeit, dank der spirituellen Kräfte des Buddha, sahen alle in all diesen Welten in den zehn Himmelsrichtungen, auf ihren vier Kontinenten, auf dem Kontinent Jambudvīpa, den Tathāgata unter dem Baum sitzen, wo Bodhisattvas, unterstützt von den spirituellen Kräften des Buddha, den Dharma verkündeten. Es gab niemanden dort, der nicht glaubte, sich ständig in der direkten Gegenwart des Buddha zu befinden.
Zu jener Zeit, wiederum dank seiner spirituellen Kräfte, begab sich der Bhagavat, ohne den Bodhi-Baum, den Gipfel des Berges Sumeru oder den Suyā ma Himmelspalast zu verlassen, zum Tuṣ ita Himmelspalast der wunderbaren Juwelenverzierungen.
Als der König des Tuṣ ita Himmels den Buddha von fern kommen sah, ließ er sogleich einen maṇi Juwelenpodest-Löwenthron im Palast errichten. Dieser Löwenthron bestand aus wundervollen himmlischen Juwelen, die durch die Kultivierung der Wurzeln der Güte in der Vergangenheit erworben worden waren.
Diese Wurzeln erschienen dort durch die spirituellen Kräfte aller Tatha Gatas. Er war aus unzähligen Hunderttausenden von Koti aus Nayutas der Wurzeln der Güte geboren, wurde durch die reinen Dharmas aller Tatha Gatas erschaffen und war mit glänzenden Verzierungen geschmückt, die durch die Kraft grenzenlosen Verdienstes und unzerstörbarer reiner karmischer Belohnungen erschienen. Diejenigen, die ihn erblickten, waren unersättlich entzückt von seinem Anblick. Diese Art von weltüberschreitendem Dharma war unbefleckt von der Welt. Von allen Wesen, die kamen und ihn betrachteten, konnte keines all seine Wunder ergründen. Er war von hundert Myriaden von Koti aus Stufen umgeben. Es besaß hundert Myriaden Koṭīs aus Goldnetzen, hundert Myriaden Koṭīs aus Blumenvorhängen, hundert Myriaden Koṭīs aus Juwelenvorhängen, hundert Myriaden Koṭīs aus Girlandenvorhängen und hundert Myriaden Koṭīs aus Räuchervorhängen, die sich darüber ausbreiteten. Blumengirlanden hinterließen sich, und überall erfüllten duftende Aromen die Luft. Hundert Myriaden Koṭīs aus Blumenbaldachinen, hundert Myriaden Koṭīs aus
Girlandenbaldachinen und hundert Myriaden Koṭīs aus Juwelenbaldachinen wurden von den Devas getragen, die in Reihen an den vier Seiten aufgestellt waren, und hundert Myriaden Koṭīs aus juwelenbesetzten Gewändern waren darüber ausgebreitet.
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Dieser Ort ist daher der glückverheißendste.
Einst gab es einen Tathā Gata, bekannt als Licht der Eigenschaften, der an Glückverheißung der Höchste von allen war, der diese Halle der Mani-Juwelen betrat.
Dieser Ort ist daher der glückverheißendste.
So wie der Tuṣita-Himmelskönig dieser Welt, unterstützt von den spirituellen Kräften des Buddha, Verse benutzte, um Buddhas der Vergangenheit zu preisen, so taten es auch die Tuṣita-Himmelskönige in allen Welten der zehn Richtungen damals und lobten die verdienstvollen Eigenschaften der Buddhas auf dieselbe Weise.
Der Bhagavat saß dann in der Lotusposition auf dem Mani-Juwelen-Podest, dem Löwenthron im Palast jedes Juwels, und durch die wunderbaren
und meisterhaften Funktionen des reinen Dharma-Körpers weilte er im selben Reich wie alle Buddhas der drei Zeitepochen. Im Einklang mit dem Allwissen, vereint mit allen Buddhas, ging er in die eine Natur ein.
Mit der vollkommenen Klarheit des Buddha-Auges war er ungehindert in seiner Wahrnehmung aller Dharmas.
Im Besitz gewaltiger Kräfte, durchstreifte er die gesamte Welt des Dharma, ohne jemals zu ruhen.
Ausgestattet mit dem höchsten spirituellen Wissen, konnte er überall dort, wo es Wesen gab, die bereit waren, sich belehren zu lassen,
alle Orte aufsuchen.
Geschmückt mit dem vollen Schmuck aller Buddhas und im Bewusstsein der richtigen Zeit lehrte er den Dharma den vielen Menschen.
Unzählige Bodhisattvas kamen aus den vielen verschiedenen Ländern und Regionen und versammelten sich dort. Sie bildeten eine reine Versammlung, in der sie, in nicht-dualistischer Identität mit dem Dharma-Körper und ohne jeglichen Einfluss, die souveräne Herrschaft über die Manifestation der Handlungen des Buddha-Körpers ausüben konnten.
Nachdem er auf diesem Thron Platz genommen hatte, erschienen spontan in der Halle unermesslich und zahllos viele außergewöhnlich schöne Opfergaben, die alle Gaben der Devas übertrafen: Blumengirlanden, Gewänder, Parfums, Räucherpulver, juwelenbesetzte Baldachine, Banner, Fahnen, musizierende und Lobgesänge anstimmende Mädchen und ähnliche Phänomene, die jeweils in unbeschreiblich großer Zahl vorhanden waren. Mit tiefen Gedanken ehrfürchtiger Verehrung brachten die Bodhisattvas diese dem Buddha als Opfergaben dar. So war es auch in allen Tuṣita-Himmeln in den zehn Richtungen.
Ende von Kapitel 23
Literatur
- [1] kalavinka.org The Ascent to the Tuṣita Heaven Palace