Satya

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Satya/Wahrhaftigkeit) ist das erste Gebot der Yamas des Ashtanga Yoga.

Die Yogasutras verlauten in 2.30. ahiṃsā-satyāsteya-brahmacaryāparigrahā yamāḥ : Zu diesen Geboten gehören: Vermeidung von Verletzungen (Ahiṃsā); Wahrhaftigkeit; Vermeidung von Diebstahl; Enthaltsamkeit; Enthaltsamkeit von Habgier.

Laut der Muṇḍaka Upaniṣade siegt man allein durch die Kraft der Wahrheit, nicht durch die Lüge. Die Taittirīya-saṃhitā besagt, dass die Wahrheit das Höchste von allem ist – satyaṃ param.

Nach dem Śivapurāṇa 2.1.15 ist das Satyaloka der Wohnsitz Brahmās.

Das Mahābhārata bietet im Shanti Parva (Buch des Friedens), Abschnitt CLXII eine umfassende und detaillierte Untersuchung der Eigenschaften und der Größe der Wahrheit (Satya). In dieser Unterweisung lehrt Bhishma Yudhishthira, dass die Wahrheit die Grundlage der Rechtschaffenheit ist, über allen anderen Pflichten steht und für die Stabilität des Universums unerlässlich ist.
Im Mahābhārata Śānti Parva, Kapitel 342, Vers 75 ist Satya eine Name von Krishna.

Die Manusaṃhitā geht ebenfalls ausführlich auf das Konzept der Tugend ein.

Buddhismus

In der buddhistischen Ethik entspricht Sarya der Sacca Pāramī und ist zudem die vierte der Panchasilas.

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