Chinesischer Buddhismus: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.thezensite.com/ZenEssays/HistoricalZen/Buddhism_in_China.pdf  Buddhism in China] - Wa Lan Li
* [http://www.thezensite.com/ZenEssays/HistoricalZen/Buddhism_in_China.pdf  Buddhism in China] - Wa Lan Li
* Christoph Baumer: Wutai Shan. Mittelpunkt des chinesischen Buddhismus. Detjen Verlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-937597-29-4.
* Christoph Baumer: Wutai Shan. Mittelpunkt des chinesischen Buddhismus. Detjen Verlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-937597-29-4.
* Archive : [https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.50903/page/n21/mode/2up?q=buddha Buddhism in China]
* Archive : [https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.50903/page/n21/mode/2up?q=buddha Buddhism in China] - 1884
* HAL 1/2020 : [https://shs.hal.science/halshs-02427046/document  Buddhism, Daoism, and Chinese],  Stephen Teiser, Franciscus Verellen.  
* HAL 1/2020 : [https://shs.hal.science/halshs-02427046/document  Buddhism, Daoism, and Chinese],  Stephen Teiser, Franciscus Verellen.  
* [https://doi.org/10.1515/9780824842932 Traditions of Meditation in Chinese Buddhism], Peter N. Gregory, Band 43 der Reihe Kuroda Studies in East Asian Buddhism
* [https://doi.org/10.1515/9780824842932 Traditions of Meditation in Chinese Buddhism], Peter N. Gregory, Band 43 der Reihe Kuroda Studies in East Asian Buddhism

Version vom 20. Februar 2026, 17:13 Uhr

Tempel des weissen Pferdes in Dunhuang

Der cinesische Buddhismus(Hànchuán Fójiào) kam während der Han-Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.) nach China, wo er sich mit dem Daoismus vermischte und von den konfuzianischen Eliten kritisiert wurde.

Verbreitung

Der ca. 68 n.Chr. in Luoyang während der östlichen Han-Dynastie errichtete Baima - Tempel des Weißen Pferdes ist wahrscheinlich der erste buddhistische Tempel in China.

67 n. Chr. erfolgte die Übersetzung des Sutra der 42 Kapitel durch die Yuezhi-Mönche Kasyapa Matanga und Dharmaratna. Der 147 CE geborene Kushan - Mönch Lokakṣema (pinyin: Zhī Lóujiāchèn, Zhīchèn) aus Gandhara übersetzte verschiedene Mahayana - Sutras wie das Lotus Sutra in die chinesische Sprache.
Andere Übersetzungen buddhistischer Schriften ins Chinesische erfolgten im 2. Jahrhundert von An Shigao in der Hauptstadt von Luoyang.
Spätere Mahayana - Übersetzungen durch Dharmaraksa (3. Jh.) führten allerdings erst über längere Zeiträume zur Verbreitung des Buddhismus, wobei diese Übersetzungen oft von daoistischen Begriffen verfälscht waren.

Der Kaiser Daowu der Dynastie der nördlichen Wei (386-534 n. Chr.) war an der neuen Lehre interessiert.
So entstanden die bekannten Höhlentempel in den Bergen von Wuzhou. Dort sind heute noch 51 000 der circa 100 000 Buddhaskulpturen erhalten. Ihre Gesichter erinnern an die Kaiser der Wei-Dynastie.

Pferd am Tempel des weissen Pferdes

Das Mahayana setzte sich in China erst mit Beginn der Tang-Dynastie im siebten Jahrhundert durch, woran auch der Mönch Xuanzang beteiligt war.

Bis zum Jahr 1285 wurden 1353 Werke circa 200 bekannten Autoren übersetzt. Der chinesische Tripitaka enthält insgesamt 1440 Werke in 5586 Bänden.

Schulen

Das Vajrayana gelangte auch über Dunhuang nach China. Verbreitete Schulen sind

Zhuhai Jintai Tempel

Insgesamt gab es in China 13 zumeist nur kurzlebige Zong-Schulen[2] Heute ist der Amitabha-Buddhismus noch relativ verbreitet.

Paradies des Buddha Amitabha

Ausbreitung

Die vor allem durch die Gründung der kommunistischen Volksrepublik China 1949 bedingten Umwälzungen drängten den Einfluss des Buddhismus weiter zurück. Die von Mao Zedong ausgerufene Kulturrevolution zielte schließlich direkt auf die Zerstörung der verbliebenen Symbole und Organisationen der religiösen Traditionen. Zahlreiche Klöster wurden zerstört und die öffentliche Religionsausübung wurde überwiegend verboten, Mönche vertrieben, verhaftet oder getötet.

Ab den 1980er Jahren verfolgte die KPCh eine liberalere Handhabung. In Zusammenhang mit der Neugründung der Buddhistischen Gesellschaft Chinas(中国佛教协会) wurden vermehrt Klöster und Tempel wiederaufgebaut, und die Zahl der ordinierten Mönche und Nonnen wuchs und der Buddhismus verbreitete sich wieder. Die Regierung sehr aber enge Maßstäbe und Grenzen. Buddhistische Aktivitäten, die sich nicht innerhalb des vom Staat und der Buddhistischen Gesellschaft Chinas vorgegebenen Rahmens bewegen, werden nicht toleriert.

Literatur

Referenzen

Weblinks