Sarma

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Der Begriff Sarma (tib.: གསར་མ, Wylie : gsar ma) bezieht sich im Buddhismus auf die tibetischen Schulen der Neuen Übersetzungen des 11. Jahrhunderts aus dem Sanskrit ins Tibetische, angefangen mit den Übersetzungen von 'Lochen Rinchen Sangpo'(tib.: lo chen rin chen bzang po; 958–1055)[1], ein Schüler von Atisha. Zur Schule der Alten Übersetzungen (9. Jahrhundert) zählen das Nyingma (6 Tantraklassen) und das Bön.

Der Buddhismus wurde durch König Langdarma(ca. 836 bis 842), einem Anhänger der schamanistischen Bön-Religion, in Zentraltibet praktisch ausgerottet.[2]

Das 'Sarma' war eine neue Welle der Verbreitung des Buddhismus. Die erste Schule war die Kadam-Linie. Zu den neuen Schulen gehörten später auch Sakya (sa skya), Kagyu (bka' brgyud), Jonang (jo nang) und Gelug (dge lugs) sowie Shijey und Chö, Jordruk, Shangpa Kagyü und Nyendrub(Kalachakra).

Kennzeichen all dieser Tantras ist die Existenz des Sanskrit-Originals des jeweiligen Wurzeltantras. Hierzu gehören u.a. das Hevajra - Tantra und das Chakrasamvara - Tantra.

Die unterschiedlichen Arten des Anuttarayoga-Tantra der Sarma-Tradition haben aber Bezüge zu den inneren Tantras der Nyingma - Tradition(rnying ma : 'alt') der alten Übersetzung.

Referenzen

Weblinks