Reinkarnation

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"Lasset die Toten ihre Toten begraben", (Mt 8,22; Lk 9,60)

Reinkarnation ist ein religiöses Konzept, das von einem neuen Leben nach Eintritt der Seele nach dem Tod in einen neuen Körper ausgeht.
Der Buddhismus und der Hinduismus kennen allerdings auch eine "Wiedergeburt" in einer der niederen Höllen.
Die Wiedergeburt der Seele(Pali: Punabbhava; Sanskrit: punarbhava) oder ein zumindest zeitweiliges Weiterleben nach dem Tode sind für den materialistischen Naturalisten Fluchtvorstellungen einer illusorischen Wahnwelt[1].
Die Reinkarnationsforschung ist bisher zu wenigen Nachtoderinnerungen gelangt, wenn auch evtl. vereinzelt zu überraschenden unerklärlichen Ergebnissen.

Dass so wenige unerklärliche Erinnerungen an eine letzte Inkarnation gefunden werden hat aber andere Gründe :

Zyklen der Naturseele

Der heutige Durchschnittsmensch besitzt okkult betrachtet vier Körper :

  • Materieller Körper (karya sharira)
  • Ätherkörper( sukshma sharira, Lebensleib - Chi, Prana) - wirkt mit Astralkörper zusammen
  • Astralkörper(Wiki) - Manomaya Kosha - dem momentanen Menschen unbewusst (die Naturseele)
  • Mentalkörper(mit Antahkarana - über den auch manche Tiere ansatzweise verfügen) - dem momentanen Menschen unbewusst
  • Der weit höhere Kausalkörper(karana sharira) und vor allem der Geistkörper( Jivatman, Purusha, Trikaya, Supermind ) sind beim Durchschnittsmenschen nicht entwickelt.

Die Zusammenhänge der Wiedergeburt sind aus universeller Sicht leider ernüchternd aber im okkulten Sinne logisch.

Nach dem Tode

Einige Tage nach dem Tode erwacht das Bewusstsein des Ätherkörpers und der Mensch sieht durch diesen und den Astralkörper die materielle Welt. Dann löst sich der Ätherkörper innerhalb weniger Wochen auf und die 'Seele' vergißt die vorhergehende Inkarnation und erwacht in der Astralwelt, die grob gesehen aus drei Bereichen besteht.

Die degenerierte und unentwickelte astrale Seele eines Menschen, der ein völlig körpergebundenes Leben geführt hat, versinkt[2] in die graue Unterwelt, von der die griechische Mythologie sagt "besser ein Bettler auf Erden als ein König im Reich der Schatten".
Dort leben Astralkörper und Mentalkörper bis zu einigen Jahrhunderten und versinken dann meist ganz in der astralen (tamasischen) Dunkelheitsregion(eine Parallelwelt zur Erdkugel) und gehen dort zugrunde.
Der ägyptische Totenkult bezeichnete ähnliches als den 'zweiten Tod' (durch Ammit).
Bei sehr vielen Menschen geschieht das sofort nach dem Tode ohne langen Zwischenaufenthalt.
Wenn der Mentalkörper bei der Inkarnation nur sinnlich degenerierte, kehrt der Astralkörper manchmal auch in das Tierreich zurück.

In der normalen Astralwelt lebt nur eine entwickelte starke astrale Seele ( wie die eines Magiers ) einige Jahre bis zu Jahrhunderten, bis sie dort stirbt, insofern sie die Gefahren dieser Welt überlebt hat, und sich wieder inkarniert. Die höheren Körper und das Akashaprinzip überleben die Wiedergeburten.

Nach der daher heutzutage nur bei vereinzelten Seelen der mittleren Astralwelt stattfindenden Wiederinkarnation ( es erfolgen aber auch andere Inkarnationen aus der oberen Astralwelt und besonders heutzutage niederer Wesenheiten aus der unteren Astralwelt) erfolgt der Wiederaufbau der Körper in drei Phasen von ca. 7 Jahren und weiteren Phasen der Gestaltung von ebenfalls je 7 Jahren.

Spirituell entwickelte Seelen

Mit Abschluss der Stufe 10 des universellen Pfades dreht der Jünger auf dem Probepfad das Rad. Er versinkt daher nicht mehr in der Dunkelkeitsregion des sog. Samsara der unteren Astralwelt mit wenig Wahrscheinlichkeit auf Reinkarnation. Das bedeutet aber nachtodlich nur ein Verweilen in der höheren Astralwelt bis zur nächsten Wiedergeburt.

5 : Wenn man das Atman hier kennt, erreicht man das wahre Ziel des Lebens. Wer es nicht hier kennt, den erwartet eine große Zerstörung.(Kena- Upanishad 2.5).

Der spirituell entwickelte Mensch hat die hohen Körper entwickelt und kann mit einer Wiedergeburt aus den höheren Ebenen zumeist über sehr lange Zeiträume warten, die auvh mit seinem persönlichen Karma zusammenhängen. Voraussetzung ist die "Wiedergeburt aus Wasser und Geist", der Vollzug des Probepfades oder die Stufe 14 der Universellen Lehre.

Erst der Meister der Stufe 20 ist aus dem Kreislauf der Wiedergeburten befreit, und er inkarniert sich freiwillig oder vielfach nur auf Befehl des hölchsten Göttlichen.

Wer mit wenig zufrieden ist, den nenne ich reich -
wer kraftvoll handelt, den nenne ich willensstark.
wer seine Mitte nicht verliert, hat Bestand -
wer stirbt und doch nicht zugrunde geht,
besitzt den Schlüssel zur Unsterblichkeit. ( Tao Te King)

Hinduismus

Wiedergeburt ist im Hinduismus kein Thema der frühen Veden, die nur ein Weiterexistieren nach dem Tod lehrten[3].

Die Wiedergeburt ist erst ein Thema von Puranas wie dem Vishnu Purana[4], der Sivasamhita und der Upanishaden. Die frühen Veden lehrten nur ein Weiterexistieren nach dem Tod.

Hier ist es der Jiva, zusammen mit Vernunft, Gefühlen und Wünschen, der sich angeblich stets aufs neue manifestiert bis zur endgültigen Erlösung (Moksha) vollständig entwickelter Yogis.

Mit seinem Weggang aus dieser Welt geht er zum physischen Selbst; er geht weiter zum Selbst des Lebens; er geht weiter zum Selbst des Mentals; er geht weiter zum Selbst des Wissens; er geht weiter zum Selbst der Seligkeit. Durch diese Welten bewegt er sich nach seinem Willen.(Taittiriya Upanishad, III. 10. 5). Dabei geht die Upanishade ganz offensichtlich von einem entwickelten Yogin aus.

Im Kapitel 16, Vers 4 der Bhagavad Gita mit dem Titel "Der Yoga der Trennung zwischen dem Göttlichen und dem Dämonischen" sagt Krishna : 'Heuchelei, Arroganz, Dünkel, Zorn und auch Härte und Ignoranz, gehören zu einem, der in einem dämonischen Zustand geboren ist.'

Anderseits sagt die Chandogya Upanishade im 8. Khanda : Und wenn einer gestorben ist, so putzen sie seinen Leichnam mit allerlei Plunder (bhikshâ), mit Kleidern und Schmuck aus. Sie glauben wohl, damit die jenseitige Welt zu gewinnen!

Yogavashista 54 - Refektionen über den Tod

Lila sagte: „Erzähl mir kurz, Göttin Sarasvati, etwas mehr über den Tod, darüber, ob es glücklich oder schmerzhaft ist zu sterben und was aus den Menschen wird, wenn sie tot sind und von hier fort sind.“
Die Göttin antwortete: „Es gibt drei Arten von Sterbenden, und ihr Tod bringt unterschiedliche Folgen mit sich. Es gibt die Unwissenden und die, die sich mit Yoga auskennen, und die, die enthaltsam und religiös sind.
„Wer Dharana Yoga praktiziert, kann gehen, wohin er will, nachdem er seinen Körper verlassen hat, und so steht es dem vernünftigen Yogi frei, überall umherzuwandern. (Es besteht aus geistiger Meditation und körperlicher Geduld und Ausdauer.)
„Wer weder Dharana Yoga praktiziert noch sich dem Erwerb von Wissen gewidmet hat oder über einen gewissen Vorrat an Tugenden für die Zukunft verfügt, wird als das Los der Unwissenden bezeichnet und erledigt die Schmerzen und Strafen des Todes.
„Wer seinen Geist unkontrolliert und voller Wünsche und weltlicher Sorgen und Ängste hat, wird so verzweifelt sein wie eine Lotusblume, die aus ihrem Stängel gerissen wird; tatsächlich ist es die Unterdrückung unmäßiger Leidenschaften und die Zerstörung unmäßiger Wünsche und Ängste, die unser wahres Glück sicherstellen.
„Der Geist, der sich nicht von den Geboten der Sastras leiten lässt und nicht durch Heiligkeit gereinigt wird, sondern sich der Gesellschaft der Bösen hingibt, ist im Augenblick des Todes dem brennenden Gefühl des Feuers in seinem Inneren ausgesetzt.
„In dem Moment, in dem das letzte Gurgeln der Kehle den Atem erstickt, das Sehvermögen getrübt wird und das Gesicht verblasst, wird auch der Jivatman in seinem Intellekt verschwommen.
„Eine tiefe Dunkelheit durchdringt die getrübte Sicht und beginnt dann im Tageslicht davor zu funkeln. Der Himmel scheint von Wolken verdeckt zu sein und bietet ein düsteres Aussehen.
„Ein akuter Schmerz durchquert den gesamten Rahmen und eine Fata Morgana tanzt vor der Vision; die Erde wird zu Luft und die Luft scheint die Wohnstätte der sterbenden Person zu sein.
„Das Firmament dreht sich vor ihm und die Flut des Meeres scheint ihn fortzutragen. Er wird mal in die Luft gehoben, dann wieder herabgeschleudert wie im Traum.
„Jetzt denkt er, als falle er in eine dunkle Grube, dann, als liege er im Tal eines Hügels; er möchte laut von seinen Leiden erzählen, aber ihm fehlen die Worte.
„Jetzt merkt er, dass er vom Himmel fällt, dann wird er in der Luft oder im Wind herumgewirbelt. Jetzt fährt er schnell wie in einem Auto, dann schmilzt er wie Schnee.
„Er möchte seine Freunde über die Qualen des Lebens und dieser Welt informieren, aber er wird so schnell von ihnen fortgetragen wie von einem Flugzeug.
„Er wirbelt herum wie von einer rotierenden Maschine oder einem sich drehenden Rad und wird wie ein Tier am Halfter mitgeschleift. Er bewegt sich wie in einem Wirbel und wird herumgetragen wie die Maschine einer Maschine.
„Er wird wie ein Strohhalm in der Luft getragen und wie eine Wolke vom Wind umhergetragen. Er steigt hoch auf wie ein Dunst und fällt dann herab wie eine schwere Wasserwolke, die sich ins Meer ergießt.
„Er durchquert den endlosen Raum und dreht sich dort, um sozusagen einen Ort zu finden, der frei von den Veränderungen ist, denen die Erde und der Ozean unterworfen sind (d. h. einen Ort des Friedens und der Ruhe).
„So wandert der aufsteigende und absteigende Geist unterbrochen umher, und die schwer atmende Seele versetzt den ganzen Körper in heftigen Schmerz und Qual.
„Nach und nach wird das Objekt seiner Sinne so blass wie seine versagenden Organe, so wie die Landschaft bei Sonnenuntergang aus dem Blickfeld verschwindet.
„Er verliert die Erinnerung an die Vergangenheit und Gegenwart, kann die Himmelsrichtungen nicht mehr erkennen, nachdem die Abenddämmerung vorüber ist.
„Bei seinen Ohnmachtsanfällen verliert sein Geist seine Denkkraft; und er verliert sich in einem Zustand der Unwissenheit, da er all seine Gedanken und Empfindungen verloren hat.
„Im Ohnmachtszustand hört der Lebensatem auf, durch den Körper zu zirkulieren; und wenn diese Zirkulation völlig zum Stillstand kommt, tritt ein Zusammenbruch ein, der einer Ohnmacht ähnelt. Wenn dieser Zustand des Schlaganfalls in Verbindung mit Delirium seinen Höhepunkt erreicht hat, wird der Körper durch das Gesetz der Trägheit, das allen Lebewesen von Anfang an auferlegt ist, steif wie Stein.[5]

Buddhismus

Das Theravada lehrt 31 Ebenen der Wiedergeburt. Der Buddhismus hat aber bezüglich der Wiedergeburt ein Problem[6] : Buddha verneinte angeblich [7] die Existenz eines Atman und sprach von Anatman (sanskrit) bzw. Anatta (pali), dem Nicht-Selbst.

Der Buddha diskutierte dies in einem Gespräch mit einem Brahmanen namens Kutadanta (Kūtadanta Sutta des Digha-Nikaya) und im Visuddhi-Magga 17: Jhāna-Bedingung (jhāna-paccaya). Ob diese Texte spätere Zusätze zum Tipitaka sind, ist allerdings unklar. Es grassieren daher unlogische Lehren eines überlebenden karmischen Impulses[8], der vom Bhavanga-Citta gesteuert wird sowie die Alaya-Lehre.

Allein das Pudgalavada lehrte eine Person, die Substanz und Träger des Kreislaufs der Wiedergeburten ist. Das spätere Vajrayana propagiert den Vajra-Körper.

Eine Art Seele wird zwar den Wesen der 31 Ebenen zugesprochen aber offenbar nicht den Menschen.

Eine Wiedergeburt kann allerdings auch in einer der Höllen erfolgen. Die Trikaya-Lehre steht dazu etwas im Widerspruch, da sie spirituelle Körper beschreibt.

Wiedergeburt ist aber im heutigen Buddhismus ein aktuelles Thema, und einige Lamas werden ganz offen als Wiedergeburt eines bestimmten hohen Lamas angesehen. Teilweise werden Tests durchgeführt, bei denen das Kind sich an bestimmte Gegenstände und Menschen erinnert.

Der Gläubige will durch gute Taten und Meditationspraxis verhindern, daß er in einer der niederen Welten oder gar in einer der Höllen[9](pretas) des Samsara wiedergeboren wird(wo er kaum entkommt) und strebt ein reines Land eines Buddhas an.

Daoismus

Nach dem Tod eines Menschen wird die Seele einer von zwei Geistern: Der Shen, der zur Geisterwelt aufsteigt, oder der Guei, ein dunkler passiver Yin-Geist, der im Grab verbleibt. Der erfolgreiche Aufstieg der Shen ist abhängig von angemessenen Ritualgaben der verbleibenden Familie, ohne die die Seele unzufrieden ist und schließlich in der Form des bösartigen guei - Geistes Rache an der menschlichen Welt sucht.

Judentum

Der Idee der Reinkarnation (Gilgul) begegnet man im Sefer ha-Bahir (Buch der Erleuchtung), das gemeinhin als das älteste Werk der Kabbala gilt. Nach Erscheinen des Sefer ha-Sohar wurde die Reinkarnationslehre für einige Zeit Allgemeingut im osteuropäischen Judentum, besonders bei den Chassidim, allerdings nicht bei den konservativen und liberalen Juden. In manchen chassidischen Gebetbüchern (Siddur) findet sich beispielsweise ein Gebet, das um Vergebung für Sünden in früheren Inkarnationen bittet.

Im Zohar wird die Wiedergeburt(gilgulim) im Abschnitt 'Mishpatim' (מִּשְׁפָּטִים 'Gesetze') erörtert. Ein sich daran anlehnendes klassisches Werk ist Sefer HaGilgulim (Tor der Reinkarnationen) von Rabbi Isaak Luria (1534–1572), das sich auch auf bestimmte Textpassagen im Tanach[10] bezieht. Es beschreibt die Gesetzmäßigkeiten der Wiedergeburt von 5 Seelenteilen und grenzt die lebenslange Inkarnation (Gilgul[11]) von der vorübergehenden Inkorporation einer fremden guten Seele (Ibbur) oder einer fremden bösen Seele (Dibbuk) ab.

Das Sefer ha-Bahir übernimmt die Reinkarnationsidee, um die Theodizee zu lösen: Der Gerechte war möglicherweise in seinem vorherigen Leben böse und der Böse gerecht.

Christentum

Im christlichen Bereich kennen nur die Katharer[12] und die steinersche Antroposophie[13][14] eine Wiedergeburtslehre. Der Begriff einer Wiedergeburt durch das Christsein war allerdings im Umlauf('aus Wasser und Geist'), und daher wird offiziell von einem erlösten Leben nach dem Tode ausgegangen[15].

Ägypten

Hier steht Reinkarnation für die Wiedergeburt der Götter und die 'Gerechtfertigten', die in der Hieroglyphenschrift des Totengerichts mit 'wahr an Stimme' (maa-cheru) bezeichnet wurden.
Diese Wiedergeburt bezug sich allerdings auf ein neues Leben in jenseitigen Himmeln bzw. allegorisch auf das Ende der Stufe 8 des universellen Pfades. Wer nicht bestand wurde symbolisch von Ammit verschlungen.

Griechenland

Hier waren Pythagoras (um 600 v.Chr.) Empedokles (5. Jh. v.Chr.) und Platon (5. Jh. v.Chr.) die bekanntesten Vertreter der Wiedergeburtstheorie. Platon versuchte in seinem Phaidon die Reinkarnation zu beweisen.

Zoroastrismus - Avesta

Nach dem Tod geht die Seele in die Zwischenwelt (Hamitaken). Die Seele des Gerechten trifft auf eine schöne Jungfrau, die Verkörperung seiner reinen Gedanken, Worte und Taten. Er überquert sicher die Brücke des Richters (Chinavat-Brücke) und erreicht den Himmel. Die Brücke bietet den Gerechten einen einfachen Übergang. Die Seele gelangt zu „Amesh-spentas“, dem goldenen Sitz von Ahura Mazda.
Die Seele des Bösen trifft auf eine abscheuliche Hexe, die Verkörperung seiner bösen Gedanken, Worte und Taten. Er schafft es nicht, die Brücke zu überqueren und fällt ins Feuer oder in die Hölle. Für den Bösen verengt sich die Brücke auf die Größe einer Schwertschneide.
Die Seele des Toten schwebt drei Tage lang um die letzte Ruhestätte im Haus. Sie nimmt ihren Platz in der Nähe des Kopfes ein und singt das Ushtavaiti Gatha „Glücklich ist, wem Ahuramazda Erlösung bringt.“ Vier Tage lang werden an dieser Stelle verschiedene Zeremonien durchgeführt. Am Morgen des vierten Tages muss die Seele an der Chinavat-Brücke erscheinen. Im Falle der Rechtschaffenen weht ein duftender Wind, wenn sie sich dem Ort nähert, und es erscheint eine schöne junge Jungfrau. Die Seele ist ganz erstaunt. Sie fragt: „Oh, schöne Jungfrau! Wer bist du?“ Sie antwortet: „Ich bin das Gewissen deines eigenen Selbst. Ich bin eine Verkörperung deiner eigenen reinen Gedanken, reinen Worte und reinen Taten.“ Im Falle der unrechtschaffenen Seele weht ein übelriechender Wind, wenn sie sich der Brücke nähert, und es erscheint eine hässliche alte Hexe. Die Seele fragt: „Wer bist du, oh alte Dame?“ Sie antwortet: „Ich bin das Gewissen deines eigenen Selbst. Ich bin eine Verkörperung deiner eigenen bösen Gedanken, bösen Worte und bösen Tatsachen.(Zitat : Sivananda : What becomes with the soul after death, Kap 4)

Literatur

Referenzen

Weblinks